Axel Düker ist Bürgermeister – Zäsur in Burgwedel

Axel Düker wurde am 16. Februar 2014 zum Bürgermeister der Stadt Burgwedel gewählt. Die Bürgerinnen und Bürger der bislang als CDU-Hochburg geltenden Stadt haben damit gleich in zweifacher Hinsicht für eine Zäsur gesorgt:

Zum ersten Mal seit 40 Jahren stammt der Bürgermeister der Stadt nicht von der CDU! Und nach 40 Jahren ändert sich auch der Nachname des Bürgermeisters. 31 Jahre lang lenkte Karsten Hoppenstedt die Geschicke der Stadt, sein Neffe Hendrik Hoppenstedt folgte ihm und übernahm bis zur Bundestagswahl 2013. Die CDU wollte nun mit Björn Hoppenstedt, Bruder von Hendrik, diese Tradition fortsetzen, doch es kam anders.
Mit Unterstützung der Grünen gelang es dem SPD Kandidaten Axel Düker, 51,2% der abgegebenen Stimmen zu erhalten.
Am Tag der Wahl gab es eine Wahlparty der SPD Burgwedel. Im völlig überfüllten Parteihaus waren auch Bundestagsabgeordnete Caren Marks und Landtagsabgeordneter Marco Brunotte zu Gast, um Düker wie schon während des Wahlkampfes zu unterstützen und die Daumen zu drücken.

Bis auf Thönse, Engensen und Oldhorst hat Düker in allen Ortsteilen die Wahl gewonnen – im sonst CDU-dominierten Wettmar sogar mit 63,5 Prozent.

Balkendiagramm

Stadtteil Dr. Hoppenstedt, Björn (CDU) Düker, Axel (SPD)
Engensen 281 (55,3%) 227 (44,7%)
Furhberg 304 (44,3%) 383 (55,7%)
Großburgwedel 1658 (48,7%) 1747 (51,3%)
Kleinburgwedel 405 (48,8%)) 425 (51,2%)
Oldhorst 31 (56,4%) 24 (43,6%)
Thönse 317 (55,6%) 253 (44,4%)
Wettmar 430 (36,5%) 748 (63,5%)
Axel Düker von der SPD erreichte mit 4457 Stimmen die absolute Mehrheit von 51,6% und ist damit Burgwedels neuer Bürgermeister. Dr. Björn Hoppenstedt erhielt 4173 Stimmen und damit 48,4%.

 

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