Tschüss, Pestalozzi! Verabschiedung der Absolventen

Abschied von der Schule nehmen und rein in den Ernst des Lebens – das hieß es für 91 Erzieher/innen und Sozialassistenten/innen nach dem letzten Prüfungsstress im Pestalozzi-Seminar. Für fünf der Abgänger war jedoch auch klar: Niemals geht man so ganz…

Erhebend, witzig und nachdenklich – so verabschiedeten sich die 89 jungen Männer und Frauen von Schulleiterin Katrin Sprongalla und dem Kollegium des Pestalozzi-Seminars während ihrer Abschlussfeier – 66 von ihnen mit einem Abschluss als Sozialassistent/in in der Tasche, 25 mit dem Abschluss zum/zur Erzieher/in. Mit u.a. Sketchen aus dem Unterricht, selbst gedrehten Videos, Lehrerparodien und einer bunten Diashow aus dem bewegenden und bewegten Leben im Pestalozzi-Seminar blickten die Seminaristen dabei auf ihre Zeit an der Burgwedeler Fachschule zurück.

Mirja Lietmeyer, Mareike Garms und Liane Klabe (Foto unten) hatten an diesem Tag besonderen Anlass zur Freude, denn das erfolgreiche Trio verließ mit Auszeichnung das Pestalozzi-Seminar – Erzieherin Mirja Lietmeyer erreichte ihre Fach-Hochschulreife mit einen Durchschnitt von 1,0, Erzieherin Mareike Garms konnte sich über einen Durchschnitt von 1,1 freuen. Liane Klabe, die über die Abendschule eine Ausbildung zur Sozialassistentin abschloss und zugleich den erweiterten Realschulabschluss ablegte, erreichte einen Notendurchschnitt von 1,1.

Foto2Für Mirja Lietmeyer beginnt bereits ab September 2014 das Berufsleben – mit einer Vollzeitstelle im Krippenbereich der Kindertagesstätte „Die Arche“ der Ev.- luth. Christophorus-Kirchengemeinde Altwarmbüchen. Eine kleine Verbindung zum Pestalozzi-Seminar wird ihr hier erhalten bleiben, denn erst im März diesen Jahres übernahm Philipp Wüpperling die Leitung der Kita – seine Ausbildung zum Erzieher schloss er – genauso wie Mirja Lietmeyer – am Pestalozzi- Seminar in Burgwedel ab.

Wohin es Mareike Garms beruflich treiben wird, ist für die 24jährige noch offen. Klar ist für sie jedoch schon, welche Schwerpunkte sie setzen möchte: „Ich möchte gerne in die tiergestützte Arbeit mit Hunden im Elementarbereich bzw. in der Arbeit mit Grundschulkindern gehen und dort arbeiten. Dafür bewerbe ich mich gerade in verschiedenen Gemeinden in der Region Hannover. Ich bin also noch voll im Bewerbungsstress“, erzählt die Erzieherin.

Für fünf der diesjährigen Absolventen war dagegen schon bei der Zeugnisübergabe im Pestalozzi-Seminar klar: Der Pestalozzi-Stiftung möchten sie auch nach der Schulzeit erhalten bleiben und sie als Fachkräfte unterstützen. Der Start ins Arbeitsleben beginnt für sie dabei in den unterschiedlichsten Bereichen der Burgwedeler Stiftung – in der Behindertenhilfe, der Jugendhilfe und im Kindergarten.

Wie möchten Sie kommentieren?

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Loading Facebook Comments ...