Erstmals Wolf zum Abschuss freigegeben

Nachdem in den letzten Tagen aus Wildeshausen und Umgebung Meldungen über ein auffälliges Wolfsverhalten eingegangen sind, erteilte das Niedersächsische Umweltministerium am heutigen Montag aufgrund zu befürchtender Gefahren, die Genehmigung, das Tier gegebenenfalls mit Gummigeschossen zu vergrämen, zu betäuben oder es in letzter Konsequenz zu töten.

wolf-wildeshausen

Ein Wolf hält sich im Wohngebiet auf

Nach einem dem Ministerium vorliegenden Foto (links) ist davon auszugehen, dass es sich um einen jungen Wolf handelt. Das Tier zeigt kaum Scheu vor Menschen.
Im Falle des auffälligen Verhaltens von Wölfen sind grundsätzlich folgende Maßnahmen des Umgangs möglich, die auch mit dem Bundesnaturschutzgesetz in Einklang stehen: Vergrämung, Entnahme durch Betäubung oder „finale Entnahme“.
Die Durchführung der Maßnahmen erfolgt in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und obliegt eigens dafür bestellten Personen; das können Wolfsberater, Veterinäre oder auch Jäger sein.

Ein Handyvideo, aufgenommen aus einem Auto, zeigt einen Wolf bei einem Streifzug durchs Wohngebiet von Wildeshausen.


VideoWolfNDR

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19 Kommentare

  • Wann hört endlich die Ständige Hatz auf den Wolf auf ? In Ungarn und Rumänien leben seit Jahren Wölfe in einigen Städten. sie laufen selbst an belebten Bushaltestellen vorbei und es kam noch NIE zu Übergriffen auf Menschen.Wölfe greifen kein Menschen an, weder Kinder noch Erwachsene ! Wölfe sind nicht böse und ich kenne keine Tierart die eine andere ausgerottet hat.Und der Mensch??? Am schlimmsten sind die Jäger und die die sich als Heger bezeichnen. Die rotten ganze Bestände an Tierarten aus, selbst die, die auf der Roten Liste stehen.Wird der erste Wolf zum Abschuss freigegeben werden weitere folgen und zwar solange bis der letzte Wolf erlegt ist. Der Mensch braucht die Natur aber die Natur den Menschen nicht.Wenn ein Wolf, was immer vorkommen kann Nutztiere reisst müssen die Halter Entschädigt werden,ohne WENN und ABER. Denn wer das Eine will muss das ANDERE mögen.Man kann Wölfe vertreiben aber muss man deshalb immer gleich töten? Es gibt sicherlich Überbestände bei bestimmten Wildarten weil kein natürliche Auslese mehr stattfindet.Faustregel: Viel Wild Viel Beutegreifer, wenig Wild wenig Beutegreifer. Das regelt die Natur allein OHNE den Menschen siehe Yello Stone Nationalpark wo man Wölfe wieder angesiedelt hat. Und nochmal: Der Mensch passt nicht ins Beuteschema des Wolfes! In diesem Sinne M N

    • Jens Beckmann

      Hallo,
      Das ist so nicht ganz richtig. Es gibt bestätigte Berichte , das es durchaus Wolfsangriffe auf Menschen gab. Die brühmte Ausnahme bestätigt die Regel.
      Ohne Zweifel ist der Wolf ein fazinierendes Tier. Er ist letztendlich der leidtragende dieser Wiederansiedlung.

      JB

    • Elli Animal-Angel

      Danke, noch jemand der den Sinn von Natur verstanden hat.
      Diese sogenannten Jäger…eigentlich schlächter und Tiermörder sollen endlich die Natur in Ruhe lassen.
      Meine Güte diese wundervollen, schönen und beeindruckenden Tiere lasst sie einfach leben
      Und wenn sich Schäfer Gedanken machen…es gibt Herdenschutzhunde…die sind extra dafür gezüchtet worden und machen sehr gute Arbeit.

    • Danke an euch alle ! Ich freue mich über die positive Resonanz. Da bin ich wenigstens nicht der einzige der so denkt ! M N

    • bruno erich von Lauscheninken

      Anonymus MN

      …Am schlimmsten sind die Jäger und die die sich als Heger bezeichnen. Die rotten ganze Bestände an Tierarten aus, selbst die, die auf der Roten Liste stehen…..

      Nenne mir bitte eine Tierart, die durch Jägerhand ausgerottet wurde? Der Wolf war in Sibirien den Weiten der Tundra, zu keiner Zeit ausgerottet.Ich bin nun selbst Gen bestimmter Jäger, doch diese Geistlosigkeit von Kommentar, darf nicht unbeantwortet bleiben. Ich habe nichts gegen die Wolfspopulation bei entsprechender Wilddichte, doch anhand der Ausbreitung der Zivilisation und die Zerstörung von Waldflächen, hat den Lebensraum der Wildtiere massiv eingeschränkt. Es ist praktisch kein Platz da, für eine Gleichgewichtige Population des Wolfes.Vergleiche auf Borneo die Abholzung und Lebensraum Begrenzung der dort lebenden Menschenaffen. Wenn ein Wolf bereits in den Straßen zu finden ist, ist das ein Zeichen, daß er keine Beute mehr auf den Feldern, Wiesen und Wäldern findet. Nur zur Aufklärung, eine trächtige Wölfin mit bis zu 8 Welpen benötigt bis zu 1 t (tausend kg) Fleisch pro Jahr. Diese Aussage stammt von litauisch/russischen Jägern vor Ort. Alles klar Herr Kommissar? Wer denn nun wen ausrottet, kann jeder selbst nachvollziehen. Am besten die Befürworter sollten die Wölfe vor ihrem Haus anfangen zu füttern und sogar zu schauen, wie sie sich mit den Hunden paaren. Wie krank wäre das denn?

      bruno von Lauscheninken/ Litauen

      • So ein Schwachsinn kann nur aus dem Mund eines Jägers kommen.In Ungarn und Rumänien gibt es genug Platz für Wölfe in den Wäldern und trotzdem laufen Wölfe in Städten herum Ohne! Menschen anzufallen. Darüber gibt es Filmberichte und andere Dukomentationen.Für Jäger geht nur um möglichst viele Abschüsse. Zur Roten Liste : In unserer Gegend gibt es nach der letzten Jagd weder Hasen (ROTE LISTE) noch Rebhühner noch Fasane.Warum wohl nicht? Haben die alle Selbstmord begangen? Wir leben in einer Zeit in der es genug Fleisch gibt für alle ohne auf Wild zurückgreifen zu müssen.Das Wild ist alles nur für die Jäger! Nur nicht für den Wolf, der könnte ja ein Reh zuviel fressen und die Jäger deshalb eins weniger schiessen. So etwas nennt man Futterneid. Nur Jäger haben ihre Daseinsberechtigung Wölfe nicht! Es werden jedes Jahr Abschussquoten von den Jagdpächtern festgelegt. Bestimmt weil es keine Rehe mehr gibt !Ausserdem 1000 kg Fleisch für 8 Welpen ,das glauben Sie doch wohl selber nicht, oder glauben auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet. Ich selbst habe 20 Jahre Dobermänner gezüchtet und die fressen auch nur soviel bis sie satt sind.Das ist bei Wölfen nicht anders.Übrigens krank ist für mich jemand der tausende von Euros ausgibt nur um Wölfe oder Bären zu schiessen, siehe Jagdinserate in Jagdzeitungen.Soviel zur Geistlosigkeit und warum haben Jäger wohl einen so schlechten Ruf ? Übrigens man Duzt fremde Leute nicht das ist Respektlos.Ich hab gern geantwortet In diesem Sinne M N

        • Recht haben Sie. Die Herrn Jäger machen sich doch Sorgen um ihre Beute die Ihnen durch die Wölfe/ ihre Konkurrenz entgehen könnte.
          Sie zahlen ihre jährliche hohe Pacht und wollen natürlich dafür auch etwas zum abschießen vor ihrer Flinte sehen. Sie behaupten ja immer, wenn wir es nicht tun, würden sich die Tiere zu sehr vermehren, weil es keine natürlichen Feinde mehr gibt. Was sagen die denn nun, wo der natürliche Feind wieder zurück gekehrt ist. Das passt Ihnen doch auch wieder nicht.
          Meistens sind es Männer mit großen Komplexen die ihren Jagdschein machen. Es fehlt ihnen einfach an Empathie. Sie würden es so gar nicht fertig bringen auf ein Lebewesen zu schießen. Sie Bezeichnen ein Reh z. B. als „Stück“. Was die Wölfe angeht dürfen die Jäger erst gar nicht gefragt werden. Die Jäger, die selbst ernannten Gesetzeshüter haben in der Natur-und Tierwelt schon so viel Schaden angerichtet. Meinen aber „Ohne Sie ginge Garnichts.“

      • Männer und Frauen mit großen Komplexen machen einen Jagdschein.

      • Eine Tonne Fleisch, na so ein schmarren. Sie und Ihre Angehörigen verbrauchen vielleicht 1 Tonne Fleisch pro Jahr.

    • Hermann Scholten

      …und wieder einmal hat sich mit obigen Beitrag ein Jägerhasser zu Awort gemeldet. Dabei sind Jäger in Wirklichkeit die wahren Tier und Naturschützer mit abgelegter Prüfung. Die Anhänger des Spendensammelverein NABU und Co. horten Unsummen an Spenden und geben nur 25% der Spenden für den eigentlichen Naturschutz aus.Ferner wird von den genannten Gruppen mit allen Mitteln versucht,die Jagd in Deutschland abzuschaffen.Der Wolf hat hier in Deutschland nicht mehr das für ihn geeignete Gelände wie z.B.von vor hundert Jahren.Wer ihn hier verbreiten will ahnt nicht,oder nimmt wissentlich in Kauf,dass die Wölfe nur unter Stress hier leben können.

  • Ich habe das gleich geahnt das ihr den Wolf einfach so zum Abschuss freigebt, ich verstehe es nicht, der stellt keinerlei Gefahr dar und krank ist er auch nicht. Mensch, der Wolf wurde schon mal ganz ausgerottet, soll das wieder so kommen? Wir uns der Tierschutz sind doch froh darüber das sich die Wölfe wieder bei uns ansiedeln und sesshaft werden. Ich kann mich nur dem oben genannten Kommentar anschließen, danke!!!!!! LG Si Mone

  • Hallo Simone haben Sie meinen letzten Kommentar gelesen ? Würde mich über eine Antwort freuen. Liebe Grüsse M.N

  • Ich habe genug Kommentare geschrieben.

  • Na gut einen noch! An winky2013. Der Wolf hat wohl geahnt das man ihm nicht wohlgesonnen ist. Es gibt leider zuviele von diesen Jagdterroristen.Allein das Blei was diese Zeitgenossen sinnlos in die Umwelt verballern.Eine Umweltverschmutzung sondergleichen und da kräht kein Hahn danach, man sollte das nicht unterschätzen.Blei ist sehr stark umweltgefährdend. Aber die Herren Jäger dürfen das.Denen ist das eh egal.Wo gibt es noch Birk und Auerwild? Fast alles ausgerottet. Aber Jäger finden immer eine Ausrede.Der Dummheit sind leider keine Grenzen gesetzt. Albert Einstein hat mal gesagt: Es gibt zwei Dinge die sind unendlich.Das Universum und die menschliche Dummheit und beim Universum war er sich nicht sicher. Man züchtet Fasane in Volieren. Kurz vor einer Jagd werden diese Fasane dann frei gelassen. Ich hab es selbst gesehen.Diese Fasane sind auf den Menschen geprägt und zeigen keine natürliche Scheu. Das schlimme ist das so ein Jagdfrevel auch noch erlaubt ist.Viele Jäger glauben das der normale Bürger von der Jagd kein Ahnung hat. Ein grosser Fehler.Denn leider werden solche Machenschaften selten aufgedeckt.Ich möchte nicht wissen wieviel Wölfe mittlerweile illegal geschossen und vergraben wurden. Schade das die Jagd auf Jäger nicht erlaubt ist.In diesem Sinne! M.N.

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  • Hallo M.N.

    Die Flinte stärkt des Jägers Selbstbewusstsein ungemein, wenn sie sich in ihrer Männlichkeit sonst nicht beweisen können. Meistens hat dann auch noch die Frau Zuhause das Sagen.
    Zu vielen Menschen fehlt leider absolut das Gefühl für unsere sensible Tierwelt.
    Tiere in der freien Natur müssen Tag-Täglich, jede Minute, ja jede Sekunde ums überleben kämpfen.
    Die Jäger meinen über Leben und Tod in unserer Tierwelt entscheiden zu müssen / können.
    Die Greifvögel wurden vor Jahren von Jägern so gut wie ausgerottet.
    Die Füchse wurden gejagt ohne Gnade, vergast, egal ob die Fähe Junge hat oder nicht, von ihren Hunden gehetzt und totgebissen.

    Irgendwann merkten Sie dann die Mäuse nehmen überhand, weil es zu wenig Füchse gibt.
    Tollwut bekämpfen indem man alle Füchse ausrottet.

    Wenn Greifvögel Bleischrot von Aufbrüchen, und anderen erlegten Tieren aufnehmen und elendig daran sterben interessiert es diese Sonntagsjäger wenig.
    Ein Konkurrent weniger.
    Nach dem Motto „wenn ich meine Pacht bezahle will ich auch was vor die Flinte haben!!!!
    Wenn wir es nicht tun, nehmen die Tiere ja überhand.
    Es ist genau umgekehrt.
    Es gibt zu viele Menschen auf der Erde. Der größte „Feind der Tierwelt“

    DER GRÖSSTE FEIND DER ERDE, DAS SIND WIR !!!!

    Es gibt kein Tier auf dem nicht herum gehakt wird, was irgend jemanden stört.
    Immer gibt es Einen der meint darüber entscheiden zu können, welches Tier seine Daseins Berechtigung hat oder nicht.
    Überall wo der Mensch auftaucht bekommen Tiere massive Probleme.
    Tiere, ihr benötigter Lebensraum und ihre Nahrung sollten verdammt nochmal mehr Respektiert werden.

    Wo sind die Stieglitze? Wo sind die blühenden Wiesen und Gärten?
    Die sauberen Bäche und Flüsschen zwischen Feldern und Wiesen.
    Ich sehe überall nur Designer Gärten, die aussehen wie aus Kunststoff.
    Alles exakt und gerade, kein Blättchen auf der Erde.
    Da findet nicht mal mehr ein Käfer ein Plätzchen.
    Steril und tierfeindlich sehen die meisten Gärten aus.
    Wehe es ist ein Tier zu sehen.
    Attacke, Waid Manns heil, Flinte raus, oder wie ?????????????????????????????

  • Hallo winky 2013 und alle anderen! Ich melde mich zurück !Wo sind unsere deutschen Waldvögel ? Fragt mal unsere italienischen Nachbarn. Die, aber auch andere europäische Länder machen im Herbst grosse Jagdt auf unsere Singvögel. Es werden Diestelfinken und anderen Vogelarten die Augen ausgestochen. Dann sind diese blind und locken dann durch ihre Lockrufe andere Artgenossen an. Diese gefangenen Vögel werden getötet , zubereitet und gegessen. Jährlich sterben durch diese Jagdtmethoden hunderdtausende von Singvögeln.Es ist in Europa verboten Singvögel zu jagen und zu töten.Ausserdem werden auch Fallen und riesige Fangnetze benutzt. Aber das interessiert diese Vogelmassenmörder nicht! Übrigens passiert in Ägypten das Gleiche. Dort werden 50 KM. lange Netze gespannnt. Denen entkommt kein Singvogel. Wenn das so weiter geht gibt es in Deutschland keine wiederkehrenden Zugvögel mehr.Dann werden noch mehr Pestizide eingesetzt weil man der Insektenplage nicht mehr Herr wird. Siehe China zu Zeiten Maos.Dort hat man in ganz China Alle Haussperlinge vernichtet weil diese angeblich die Saaten fressen.Nach dieser totalen Vernichtungsaktion folgten Insektenplagen in einem verherenden Ausmass.Es wurden 90% der gesammten Ernten vernichtet. Nach dieser verspäteten Einsicht importierte man aus Russland tausende Feldsperlinge.Übrigens !Kein Urlaubsort wo Vogelmord !!! Soviel dazu wo unsere Singvögel bleiben. Und noch was, es ist bald wieder Herbst, die Zeit der Zugvögel ! In diesem Sinne M.N.

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