Offene Tür im Vogelschutzgehölz Burgwedel

Der NABU Burgwedel und Isernhagen öffnet jetzt, nach Abschluss der Brutsaison, sein Vogelschutzgehölz zur Besichtigung. Es liegt 350 m nördlich des Bahnhofs Burgwedel an der Straße nach Fuhrberg im ersten Waldstück. Geöffnet ist es am Sonntag, 23. August, von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Um 9, 11, 15 und 17 Uhr finden Führungen statt. Der Eintritt ist frei. Das umzäunte Gehölz umschließt verschiedene Lebensräume auf engem Raum: Urwüchsigen Wald, feuchte Teichlandschaft, sandigen Steilhang, hölzernen Turm, Streuobstwiese. Es werden nicht, wie im Zoo, Vögel im Käfig oder im Nest gezeigt, wohl aber ihre verlassenen Nester (Einblick erlaubt) und Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Wildbienen. Das Gelände bietet auch andere Hingucker: In den Tümpeln große Frösche und ganz kleine  und solche, die erst Frosch werden wollen (Kaulquappen), verschiedene Schnecken und anderes Getier und auch fleischfressende Wasserpflanzen. Der alte Schlauchturm beherbergt oben die Schleiereule und unten viele Wildbienen (auch hier wird Einblick in die Brutröhren gewährt). Im Wald bauen die Ameisen ihre Burg und legen Ameisenstraßen an. Auf der Streuobstwiese blühen unter Obstbaumen alter Sorten viele selten gewordene Wildblumen, darunter mehrere Nelkenarten.

 

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