Neue Schilder in Engensen

Der Vorsitzende der CDU Engensen, Joachim Schrader, bemerkte es sofort: die Radweg-Beschilderung zwischen dem Ort Engensen und dem Lahberg war beideitig verschwunden. Ein "Spaßvogel" muss wohl die beiden Schilder, die den Fußweg auch für den Radverkehr freigeben, an beiden Seiten des Wegstücks entfernt haben.

Als Mitglied im Ortsrat Engensen weiß Joachim Schrader, "wie in Burgwedel die Drähte laufen", und informierte sofort die Stadtverwaltung. Der Bauhof unter seinem Leiter Martin Riessler reagierte umgehend: keine 24 Stunden nach der Info von Schrader waren neue Schilder montiert.

Ganz so spaßig findet Joachim Schrader die Angelegenheit aber dann doch nicht: "Abgesehen von dem finanziellen Schaden kann das Abschrauben von Verkehrsschildern einen schweren Eingriff in den Straßenverkehr bedeuten. Da gibt es sicherlich bessere Ideen, um seinen Übermut abzukühlen."

Ebenfalls ein neues Schild wurde in Engensen von der Abfallentsorgung der Region "AHA" angebracht. Die Glascontainer wurden immer wieder auch sonntags genutzt, was insbesondere die Anwohner nicht gerade erfreute. Nun hat AHA auf die Beschwerden der Anwohner reagiert und weist auf dem neuen Schild darauf hin, dass ein Einwurf zu ungenehmigten Zeiten ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro nach sich ziehen kann. Die Zeiten sind ausdrücklich noch einmal vermerkt: Montag bis Sonnabend von 7 bis 19 Uhr. "72 Stunden pro Woche Einwurfzeiten – das sollte wohl für jeden ausreichen", meint Marc Sinner, stellvertretender CDU-Vorsitzender und leidgeprüfter Anwohner, "Da muss man nicht am Sonntag den lauten Glaseinwurf üben." Er weist zudem darauf hin: "Wertstoff-Sammelplätze sind keine Müllkippen. Nur Papier und Glas gehören in die Container – und nichts anderes danebengestellt."

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