CDU lehnt „radikale Einschränkungen des Autoverkehrs in Hannover“ ab

"Die Überlegungen, das Einfahren in das Stadtgebiet an den Besitz einer ÖPNV-Jahreskarte zu koppeln, lehnen wir entschieden ab. Eine derartige Einschränkung des Autoverkehrs ist nicht zielführend und würde alles in Frage stellen, was Hannover zu einem attraktiven Ort für die Bewohnerinnen und Bewohner, der Wirtschaft und des Tourismus macht. Der SPD-Vorschlag, dass man nur noch mit dem Auto in die Stadt fahren darf, wenn man eine ÖPNV-Jahreskarte besitzt, wird mit uns nicht umgesetzt und in keiner Weise gedanklich weiterentwickelt", sagt der Vorsitzende des CDU-Regionsverbandes Hannover und Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt.

Bernward Schlossarek, Vorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover, ergänzt dazu: "Dieser Vorschlag erinnert an einen Aprilscherz. Die Fahrt in Hannovers Innenstadt darf kein Luxus werden, sondern muss für jedermann bezahlbar bleiben und problemlos möglich sein. Wir werden verhindern, dass Hannover sich abschottet und nicht mehr über jeden Verkehrsweg erreichbar sein wird. Nebenbei ist es schwierig, wenn der Verkehrsdezernent als Alibi für die Erhöhung der hannoverschen Parkgebühren herhalten muss. Der verkehrspolitische Kompass der SPD in der Landeshauptstadt bedarf einer neuen Ausrichtung, damit in Zukunft wieder konstruktiv gearbeitet werden kann".

"Wir sind uns einig, dass eine Verkehrswende für die deutschen Großstädte notwendig ist, aber dieser Vorschlag der SPD irritiert mich sehr. Es braucht pragmatische und intelligente Lösungen und nicht diesen radikalen Kampf gegen das Auto", so Hendrik Hoppenstedt abschließend.

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Ein Kommentar

  • Herr Hoppenstedt redet immer von intelligenten Lösungen und Pragmatik. Dann kommt aber von Seiten der CDU wie fast immer: NIX

    Besser Ideen entwickeln als ständig nur Ablehnung von Vorschlägen.

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