SPD Region Hannover regt öffentliche Debatte zur Mobilität der Zukunft an

"Es ist bemerkenswert, wie ein Beitrag des Co-Vorsitzenden des Club of Rome – ausgehend von verschiedenen Modellen in anderen Ländern – emotionalisiert. Zudem ist es spannend, wenn der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft eine höhere Taktung und einen kostenfreien Nahverkehr fordert, aber nicht sagt, wie das finanziert werden soll. Das ist eine gute Grundlage, gemeinsam zu diskutieren, wie die Mobilität in den nächsten 20 Jahren aussehen soll. Der Ort dieser Debatte ist die SPD. Es gilt nach wie vor: Der Vorschlag ist lediglich ein Diskussionsbeitrag und nicht ansatzweise festgeschrieben", sagt der Vorsitzende der SPD Region Hannover, Matthias Miersch.

Miersch führt fort: "Bundesweit werden laut Umweltbundesamt 57 Milliarden Euro für umweltschädliche Subventionen ausgegeben. Für diesen Milliardenbetrag können wir den öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland massiv ausbauen und ihn sogar gebührenfrei machen. Wir könnten auch die Deutsche Bahn viel attraktiver machen." Miersch präzisiert: "In der Region Hannover ist sich die SPD mit dem Einzelhandel einig, dass der ÖPNV viel attraktiver und kostengünstiger gemacht werden muss. Unser Ziel ist ein ÖPNV, der kostengünstig, eng getaktet und regional gut vernetzt ist."

Daher lädt die SPD Region Hannover gemeinsam mit ihrer Projektgruppe Mobilität am Dienstag, 4. Dezember 2018, um 18:30 Uhr in Hannover zu der öffentlichen Diskussionsveranstaltung "City und Mobilität: Wie sieht ein moderner Großstadtverkehr der Zukunft aus?" ein.

"Wir freuen uns auf alle Interessierten und kritischen Stimmen, die sich bei der Mobilitätsdebatte einbringen und Ideen für die Verkehrswende haben", sagt Miersch. Er führt fort: "Mit der Jugend-Netzcard hat die SPD Region Hannover bewiesen, dass Innovationen möglich sind. Uns geht es nicht darum, Autofahrer zu finanziell Leidtragenden zu machen. Unser Ziel ist es, den ÖPNV auszubauen und damit unsere Lebensgrundlagen zu schützen und eine Teilhabe für alle zu ermöglichen. Über den Weg, dieses zu erreichen, wollen wir öffentlich diskutieren."

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2 Kommentare

  • Wenn jetzt noch dazugeschrieben wird, wo genau diese Diskussionsveranstaltung am 04.12.2018 um 18.30 Uhr stattfinden wird, dann könnte vielleicht sogar ein interessierterAußenstehender an diesem Abend teilnehmen.

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