CDU will optimalen Standort für die Feuerwehr

Die CDU Engensen spricht sich dafür aus, für die Freiwillige Feuerwehr Engensen auf mittlere bis lange Sicht einen optimalen alternativen Standort zu entwickeln. Im Feuerwehrbedarfsplan sei dies auch vorgesehen, so die Christdemokraten in einer Pressemitteilung.

38 aktive Kameradinnen und Kameraden sowie der Nachwuchs bräuchten adäquate Räumlichkeiten, auch die Technik und die Einsatzfahrzeuge müssten sinnvoll untergebracht werden. "Wie die Feuerwehr selbst betont, sei gerade im Ernstfall die Geschwindigkeit neben der Sicherheit ein wesentlicher Faktor", so die CDU Engensen.

Die CDU Engensen schlägt daher vor, dass die Stadtverwaltung zu den Standortalternativen Stellung für die Eignung beziehen möge. So zwischen dem Ort Engensen und dem Ortsteil Lahberg, den Ausfallstraßen nach Wettmar und Thönse sowie im Baugebiet Schillerslager Straße Ost direkt an der Kreisstraße.

Für völlig ungeeignet hält die CDU den Vorschlag von Ortsbürgermeister Friedhelm Stein (WEB) und Joachim Lücke (SPD), die Feuerwehr an einem Standort innerhalb eines Wohngebietes mit Tempo-30-Zone unterbringen zu wollen. CDU-Vorsitzender und Ortsratsmitglied Joachim Schrader: "Das ist für heraneilende Feuerwehreinsatzkräfte mit ihren Privat-Kfz ein hohes Sicherheitsrisiko und kostet unnötig Zeit."

Der Engenser CDU-Vorstand verstehe nicht, warum WEB und SPD diesen Platz für geeignet halten und vermutet "wenig Ernsthaftigkeit an der offiziellen Begründung", denn "Stadtbürgermeister Axel Düker und seine SPD unter Fraktionsvorsitzendem Joachim Lücke werden nicht müde, immer wieder anzukündigen, neuen Wohnraum schaffen zu wollen. Hier hätten sie die Möglichkeit – aber jahrelang wird von den gleichen Akteuren mit unterschiedlichsten Argumenten versucht, die Vermarktung der fertigen Bauplätze im Baugebiet Kiebitzweg zu verhindern (Bodenvorratspolitik für Flüchtlinge, …)", so die Engenser CDU.

Eines sei "in jedem Fall klar: den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr kann nicht zugemutet werden, das neue Feuerwehrhaus durch zwei Wohnstraßen mit Tempo-30-Zone zu erreichen und womöglich zunächst Kinderspielzeug und Bobbycars wegzuräumen."

"Und wenn ein Standort in einem Wohngebiet objektiv ungeeignet sei, dann braucht man auch keine Grundstücke dem Wohnungsmarkt vorzuenthalten", so die CDU. "Für unsere Feuerwehr wollen wir nur das Beste. Dazu gehört auch ein geeignetes Grundstück, das entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft zulässt", argumentieren Anne Wolny und Joachim Schrader als Ortsratsmitglieder.

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