Blasorchester des Feuerwehrverbandes spielt zum Großen Zapfenstreich auf

Das Regionsorchester beim Großen Zapfenstreich.

Aus Anlass des 140-jährigen Bestehens des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. wurde am vergangenen Freitag, 2. November 201, zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten in Neubrandenburg der Große Zapfenstreich durchgeführt. Der Landesfeuerwehrverband hatte sich 1990 neu gegründet und sieht sich als Nachfolger der Feuerwehrverbände von Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz, die 1879 gegründet worden waren, sowie des Pommerschen Feuerwehrverbands, der 1878 aus der Taufe gehoben wurde. Der Verband vertritt nach eigenen Angaben die Angelegenheiten für die mehr als 40 000 Mitglieder aus mehr als 980 Freiwilligen Feuerwehren, 640 Jugendfeuerwehren und den sechs Berufsfeuerwehren.

Die Ehrenformation des Großen Zapfenstreichs bestand aus der Fahnenabteilung des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern, dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Königslutter, dem Blasorchester des Feuerwehrverbandes Region Hannover und der Ehrenformation des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern, zu der auch Fackelträger gehörten.

Pünktlich um 18 Uhr begann der Große Zapfenstreich auf dem Marktplatz von Neubrandenburg. Schon zur Generalprobe am Nachmittag waren hunderte Zuschauer zugegen. Am Abend waren es dann weit mehr Interessierte, die neben den geladenen Gästen die Zeremonie verfolgten. Abgenommen wurde das Zeremoniell vom Präsidenten des Verbands, Landesbrandmeister Hannes Möller, dem Staatssekretär im Schweriner Innenministerium, Thomas Lenz, Kreisbrandmeister Norbert Rieger, Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt und dem Chef der Neubrandenburger Berufsfeuerwehr, Frank Bühring. Verbandspräsident Möller betonte, die Zeremonie sei eine Auszeichnung für alle Kameraden und Kameradinnen im Land.

Der Große Zapfenstreich begann mit dem "Yorkscher Marsch". Für die sogenannte Serenade, die vor dem eigentlichen Zapfenstreich gespielt wird, hatte der Veranstalter Musikstücke des sogenannten Ost-Rocks ausgewählt ("Alt wie ein Baum" – Puhdys, "Jugendliebe" – Ute Freudenberg und "Über sieben Brücken musst du gehen" – Karat), die beim Publikum für Stimmung sorgte. Der feierliche Große Zapfenstreich selbst endete mit der Deutschen Nationalhymne. Mit dem Traditionsmarsch "Preußens Gloria" verließ die Ehrenformation schließlich den Marktplatz. Das Publikum war begeistert von diesem besonderen Event. Es war das erste Mal, dass so ein Zapfenstreich vom Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt worden ist.

Das Blasorchester des Feuerwehrverbandes Region Hannover unter der Leitung von Hauptstabführer Pieter Sikkema wirkte mit 40 Musikerinnen und Musikern mit. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Königslutter war mit 20 Spielleuten dabei. Regionsstabführer Rüdiger Finze zog ein positives Fazit der Veranstaltung, die dem Orchester große Freude gemacht hat. Karl-Heinz Mensing, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Region Hannover, bezeichnete es als große Ehre, dass das Blasorchester des Verbandes zum Gelingen des Großen Zapfenstreichs in Mecklenburg-Vorpommern beitragen durfte.

Der Abschluss des Abends fand bei der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg statt. Während der Abschlussveranstaltung spielte das Blasorchester für zwei Stunden bekannte Stücke, von Popmusik bis hin zur böhmisch-mährischen Blasmusik.

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