So schützen Sie sich vor Betrug beim Online Gaming

Die Anzahl der Gamer in Deutschland steigt stetig, was nicht zuletzt der Pandemie des Covid-19 Virus geschuldet ist. Neue Spiele sowie die brandneuen Konsolen von Sony und Microsoft haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass das Gaming in Deutschland populär ist wie nie. Als Beleg dafür dient der Fakt, dass beide Konsolen in kürzester Zeit ausverkauft waren und sogar Webseiten von Online Händlern unter dem Ansturm der Gamer zusammenbrachen. Seit den ersten Online PC-Spielen gibt es jedoch bereits Betrüger, die sich einen Vorteil verschaffen wollen. Da man damals die Spiele noch in den Läden erwerben musste, waren lediglich die Cheats der Feind der Spieler.

Dies hat sich mit dem Aufkommen der Online Spiele allerdings grundlegend geändert. Cheats gibt es natürlich immer noch und diese bereiten den Spielern nach wie vor Kopfzerbrechen. Ein fester Bestandteil des modernen Online Gaming ist der Geldtransfer und hier lauert eine weitaus größere Falle. Wenn man beispielsweise 50 Freispiele ohne Einzahlung für Fire Joker vom VulkanBet Casino erhält, ist das Risiko, in eine Falle zu tappen, gleich Null. Was aber, wenn beim Geldtransfer Daten abgefangen werden? Wir beschäftigen uns in diesem Ratgeber ausgiebig mit dem Thema Betrug beim Gaming und verraten Ihnen natürlich auch, wie Sie sich vor zwielichtigen Gestalten schützen können.

Welche Gefahren lauern beim Online Gaming?

Spieler haben es mit vielen verschiedenen Gefahrenherden zu tun. Betrüger lauern heutzutage fast schon an jeder Ecke, und wenngleich einige von diesen eher harmlos sind und lediglich durch Cheats versuchen, das virtuelle Schlachtfeld zu dominieren, gibt es Betrüger, die weitaus gefährlicher sind. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, uns in diesem Artikel mit den gefährlichsten dieser Betrügergruppe zu beschäftigen. Wenn es jemandem gelingen sollte, sich Zugang zu Ihrem Spieleraccount zu verschaffen, dann kann diese Person wesentlich größeren Schaden anrichten, als lediglich Ihre Spielstatistiken negativ zu beeinflussen. Genau wie bei Betrügern im E-Commerce stehen Ihnen jedoch glücklicherweise auch einige Maßnahmen zur Verfügung, um sich und Ihre Daten zu schützen.

Mit diesen Maschen versuchen Datendiebe, sich Zugang zu Ihrem Account zu verschaffen

Als Online Gamer ist es fast schon selbstverständlich, dass man einen oder gleich mehrere Accounts bei Gaming Plattformen wie Steam, Origin oder Battle.net besitzt. Je mehr Konten Sie sich angelegt haben, desto größer ist jedoch auch die Gefahr, die Übersicht zu verlieren und nicht alle Accounts mit größtmöglicher Sorgfalt zu schützen. Um sich Zugang zu Ihrem Nutzerkonto zu verschaffen, benötigen die Diebe Ihre Zugangsdaten, also Ihre E-Mail-Adresse bzw. Ihren Nutzernamen sowie Ihr Passwort. Um an diese zu gelangen, gehen die Datendiebe mitunter äußerst raffiniert vor und folgende Maschen werden besonders häufig genutzt.

Die Phishing-Masche

Diese Masche ist die einfachste für den Datendieb, denn hierbei händigen Sie ihm Ihre Zugangsdaten freiwillig aus. Das Ganze funktioniert zunächst ganz harmlos, Sie werden beispielsweise auf einer Gaming Plattform mit einer Privatnachricht kontaktiert und der Sender versucht mit Ihnen, eine ganz normale Gamingfreundschaft aufzubauen. Der nächste Schritt besteht darin, Ihnen einen Ausrüstungsgegenstand verkaufen zu wollen, einen Cheat zukommen zu lassen oder eine Gefälligkeit anzubieten. Gern werden hierzu Links zu Webseiten verschickt, wo eine Anmeldung mit Ihren Plattformnutzerdaten erfolgen muss, und schon hat der Angreifer alles, was er braucht, um sich einzuloggen und Ihr Passwort ändern zu können.

Das gute alte Ratespiel

Ob man es glaubt oder nicht, in den allermeisten Fällen müssen sich die Angreifer überhaupt keine Mühe geben, um an ein Passwort zu kommen. Im Jahre 2018 waren die meistgenutzten Passwörter von E-Mail-Adressen mit einer Endung von „.de“ nämlich schlicht und einfach „12345“! Daneben gehört auch „Hallo“ zu den einfachen Ratemöglichkeiten. Bleiben diese Versuche erfolglos, dann beginnen die Angreifer damit, Ihr Profil zu begutachten und dort nach eventuellen Hinweisen auf Ihr Passwort zu suchen. Eine weitere Möglichkeit bei der Passwortsuche kann Ihr Profil auf einer soziales Netzwerk darstellen.

Die Nutzung von Schadsoftware

Dieser Trick wird gern benutzt, wenn der Datendieb bereits über Ihre E-Mail-Adresse verfügt. Er kann aber auch in Verbindung mit der Phishing-Masche genutzt werden, beispielsweise mit der Nachrichtenfunktion auf einer Gaming Plattform. Natürlich wird Ihnen dabei auch das Blaue vom Himmel versprochen, seien es Ausrüstungsgegenstände, Cheats, Beträge in der Spielwährung oder einer brandneuen Erweiterung. Per Klick auf einen Link installiert sich dann, meistens vom Opfer unbemerkt, eine Schadsoftware wie beispielsweise sogenannte Passworttracker. Geben Sie nun beim nächsten Mal Ihr Passwort ein, dann übermittelt die Schadsoftware Ihre Zugangsdaten an den Angreifer.

Auch diese Tricks werden gern benutzt 

Hellhörig sollten Sie außerdem werden, wenn man Ihnen anbietet, eine Datei oder eine App herunterzuladen, die Spielerweiterungen, Analysetools oder Hilfestellungen für ein Spiel versprechen. Die Chancen sind nämlich groß, dass Sie sich stattdessen Schadsoftware installieren. Seien Sie darüber hinaus bei Gaming Shops vorsichtig. Wenn Ihnen zu unschlagbaren Preisen Game-Keys, Gegenstände oder sonstige Dinge für ein Spiel angeboten werden, dann könnte sich der alte Spruch vom Angebot, das zu gut ist, um wahr zu sein, tatsächlich bewahrheiten. Besonders dreist sind diejenigen unter den Dieben, die es auf einzelne Ihrer Gegenstände abgesehen haben.

So können Sie sich schützen

Mit nur vier relativ einfachen Maßnahmen können Sie Ihre Daten, Ihren Account und letzten Endes auch sich selbst schützen. Mit diesen vier Schritten machen Sie es den Datendieben derart schwer, dass diese sich vermutlich ein leichteres Opfer suchen.

Nutzen Sie die Sicherheitseinstellungen der Plattformen

Fast alle Gaming Plattformen verfügen über eigene Sicherheitseinstellungen, die von den Spielern eingeschaltet werden können. Auf der Plattform Steam wird diese als „Steamguard“ bezeichnet und mit den zusätzlichen Einstellungen werden weitere Zugangsdaten benötigt, um sich einzuloggen.

Deaktivieren Sie niemals Ihre Anti-Virus-Software 

Die meisten Gamer deaktivieren Ihre Anti-Virus-Software beim Spielen aus Sorge, dass diese zu viele PC-Ressourcen verbraucht. Überprüfen Sie stattdessen Ihre Software, denn einige sind mit einem sogenannten Gaming-Modus versehen.

Trauen Sie Niemandem

Teilt ein anderer Spieler Links, dann sollten Sie immer hellhörig werden und diese zunächst selbst überprüfen, bevor Sie auf diese klicken oder sich gar irgendwo anmelden.

Nutzen Sie ein besonders sicheres Passwort

Indem Sie ein Passwort nutzen, dass aus Sonderzeichen sowie groß- und kleingeschriebenen Buchstaben und auch Zahlen besteht, machen Sie es den Dieben noch schwerer, Ihr Passwort zu erraten.

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