Christine Karasch fordert „mehr Flexibilität für das Jobticket“

"Die Monatskarten und das Jobticket brauchen mehr Flexibilität. Die Pandemie hat das Nutzerverhalten im ÖPNV verändert. Durch Homeoffice und der Kinderbetreuung daheim fallen weniger Fahrten mit Bus und Bahn unter der Woche an", erklärt die CDU-Kandidatin für die Regionspräsidentin, Christine Karasch.

"Das Jobticket und das Abo auf Monatskarten sind gerade bei Pendlerinnen und Pendler beliebt. Im Normalfall werden sie an fünf Arbeitstagen in der Woche genutzt, durch die Corona-Pandemie ist dies nun anders. Die Kundinnen und Kunden buchen und bezahlen Monatstickets und benötigen dieses immer weniger, weil sie mehr Tage daheimbleiben", so Karasch. "Der GVH gewährte diesen Monatskarteninhabern einen Rabatt, so dass das Ticket günstiger wurde. Der Sonderrabatt wird aber auslaufen und die Pandemie ist noch nicht vorbei. Darum wäre es sinnvoll, dass der GVH ein Angebot schafft, dass das Jobticket und die Monatskarten flexibel gestaltet", so Karasch weiter.

Die Marktforschung eines Verkehrsverbundes im Rheinland habe errechnet, dass Beschäftigte im Schnitt zwei bis drei Tage in der Woche weiterhin an ihrem Arbeitsplatz statt im Home-Office arbeiten. Auf Basis dieser Daten entstand dort ein Tarif, der ein Durchschnitt von zwölf Arbeitstagen mit Büropräsenz ansetzt.

"So einen Tarif benötigt die Region auch. Er sollte als Modell zwei Jahre ausprobiert werden. Auch wenn die Pandemie vorbei ist, wird Homeoffice eine stärkere Rolle spielen als vor der Corona-Zeit. Dafür benötigen wir schon jetzt Ideen. So ein Ticket wäre bedarfsgerecht, kundenfreundlich und ein weiterer Schritt zum modernen ÖPNV", sagt Karasch abschließend.

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