Kultursommer 2021: Musikfestival startet am 17. Juli in die Saison

Präsentieren das Programm des Kultursommers 2021: Regionspräsident Hauke Jagau, Anja Römisch, Geschäftsführerin der Stiftung Kulturregion Hannover, und Stefani Schulz, Leiterin des Teams Kultur der Region Hannover. Foto: Region Hannover/Bittner

Ihre guten Erfahrungen aus dem "Corona-Sommer" 2020 haben die Macherinnen und Macher des Kultursommers der Region Hannover genutzt und auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Musikprogramm entwickelt: Mit Hygienekonzept, angepassten Veranstaltungsformaten und 25 abwechslungsreichen Klangerlebnissen an 15 verschiedenen Spielorten in der Region Hannover startet der Kultursommer 2021 am 17. Juli in die Saison. Am heutigen Donnerstag präsentierten die Region Hannover und die Stiftung Kulturregion, was die Besucherinnen und Besucher in diesem Sommer erwartet.

"Nicht erst im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass die Kultur sinnstiftende Momente kreiert, die für das gesellschaftliche Miteinander überlebenswichtig sind", beschrieb Regionspräsident Hauke Jagau die Idee eines Musikfestivals in Zeiten von Corona. "Mit den Erfahrungen des letzten Kultursommers haben wir ein Konzept entwickelt, dass Musikgenuss und Gesundheitsschutz auf das Beste in Einklang bringt."

Der Amtsgarten von Schloss Landestrost zum Beispiel hat sich als Spielort etabliert und wird auch dieses Jahr zur Kulisse von neun Konzerten", berichtete Stefani Schulz, Leiterin des Teams Kultur. Doch nicht nur das Schloss, auch die Martinskirche und der Rathausplatz in Seelze, der Hermannshof in Völksen, die Klassikscheune im Haasenhof, die Elisabethkirche in Langenhagen, verschiedene Hinterhöfe in Hannover-Linden, Hannover-Südstadt und -Nordstadt, das KulturGut Poggenhagen, St. Martin in Bennigsen, die Martinskirche in Engelbostel und die Kulturfabrik Krawatte in Barsinghausen werden zur Bühne für besondere Konzerterlebnisse.

"Die Vielfalt der Spielorte und Musikgenres zeigt, wie viel kulturelles Potenzial in der Region Hannover steckt – das möchten wir sichtbar und vor allen Dingen hörbar machen", erklärte Anja Römisch, Geschäftsführerin der Stiftung Kulturregion Hannover, die an der Programmgestaltung und -finanzierung mit rund 45.000 Euro beteiligt ist.

War die Open-Air-Bühne im Amtsgarten von Schloss Landestrost im vergangenen Jahr anfangs noch eine spontane Ausweichstätte, entpuppte sie sich rasch als Erfolgskonzept. Grund genug für einige Veranstalterinnen und Veranstalter, ihre Konzerte erneut in historischer Kulisse zu inszenieren. Der erste Ton erklingt hier am Sonnabend, 17. Juli, 20 Uhr, beim Eröffnungskonzert mit Sebastian Studnitzky und dem Orchester im Treppenhaus Quartett – eine besondere Formation, die ihr Publikum zu einer Wanderung zwischen Jazz, Klassik und Elektro einlädt.

Fans spezieller Klangerlebnisse sollten sich außerdem Karten für Ensemble Filum & Thomas Thieme besorgen, die am Sonntag, 18. Juli, 17 Uhr, eine musikalisch-lyrische Collage mit Musik und Texten aus der Zeit des 30-jährigen Krieges kreieren. "Die Musikerinnen und Musiker lassen diese Zeit mit ihren Kriegsklagen und Bittgesängen, geistlichen Konzerten und höfischen Tänzen in der Martinskirche Seelze musikalisch wiederaufleben", kündigt Programmchefin Sandra van de Loo vom Team Kultur der Region Hannover, an.

Neu im Programm ist das Hinterhof-Festival mit kleinen Open-Air-Gigs in hannoverschen Hinterhöfen. Am Sonnabend, 31. Juli, ist das Oxana Voytenko Quartett in der Südstadt zu hören, am Sonnabend, 7. August, tritt die Alicia Cibola Band in Linden auf, Brazzo Brazzone spielen am Sonnabend, 14. August, ebenfalls in Linden. Am Sonnabend, 21. August, musiziert das Aleksandra Lison Trio in der Nordstadt. Konzertbeginn ist jeweils um 17 und 19 Uhr.

Zum ersten Mal dabei ist auch das Kulturzentrum Krawatte in Barsinghausen. Hier findet der Kultursommer am Sonntag, 5. September, sein musikalisches Ende mit einem Klezmerkonzert des Trio Finkelstein. Konzertbeginn ist um 17 Uhr.

Das vollständige Programm ist im Internet unter www.hannover.de/kultursommer abrufbar. Programmhefte liegen im Bürgerbüro der Region Hannover, in den Informationsstellen der Städte und Gemeinden sowie direkt bei den Veranstaltern aus. Weitere Informationen gibt es beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon 0511/616-25200.

Karten sind bei den von den Veranstaltern angegebenen regionalen Vorverkaufsstellen erhältlich, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, die an das Reservix-System angeschlossen sind, und im Internet unter www.reservix.de.

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