Schnelle Zahlungen ohne PayPal: Diese alternativen Bezahlmethoden gibt es

PayPal ist in Deutschland das Mittel der Wahl, wenn es um schnelle Online-Zahlungen geht. Mit der E-Börse können blitzschnell Überweisungen getätigt werden, als sehr sicher gilt die Bezahlmethode obendrein. Doch nicht überall ist PayPal verfügbar. Glücklicherweise gibt es aber ein paar gute Alternativen, die Ihnen im Internet zur Verfügung stehen. Wir haben die wichtigen Online-Zahlungsmethoden miteinander verglichen.

1. Skrill und Neteller

Skrill finden Sie in Online-Shops seltener, dafür ist der Bezahldienst aber mitunter in Online Casinos eine beliebte Bezahlmethode. PayPal wird im Glücksspielbereich so gut wie gar nicht mehr angeboten, da sich das Unternehmen aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Neteller und Skrill haben die Lücke gefüllt – besonders schnelle Ein- und Auszahlungen funktionieren gut über diese E-Börsen. Auch bei Skype ist Skrill verfügbar. Es ist zudem keine Verifizierung erforderlich, wenn Sie Skrill nutzen, denn es wird ein Prepaid-System verwendet.

2. Sofort

Sofort hieß früher Sofortüberweisung und ist im Gegensatz zu E-Börsen wie Skrill mittlerweile in vielen Online-Shops zu finden. Händler bieten die Bezahlmethode gern an, da das Geld direkt auf dem Konto eingeht. Auch für Nutzer ist die Bezahlung per Sofort denkbar einfach: Geld wird direkt vom Bankkonto überwiesen, indem Sie sich über Ihr Online-Banking einloggen. Ihre Zahlung muss dann mit einer TAN bestätigt werden, was Sofort zu einer sicheren Online-Zahlungsmethode macht.
Sofort wird in über 35.000 Shops im Internet angeboten. Als Kunde müssen Sie keine Gebühren zahlen, denn diese trägt der Händler für Sie. Zusätzlich gibt es einer Käuferschutz, der über den des Händlers hinausgeht. Ebenso wie bei E-Börsen wie Skrill gilt aber, dass Sie Ihre Zahlung nicht stornieren können. Bestätigen Sie die Transaktion über Sofort also nur, wenn Sie sich sicher sind.

3. Giropay

Sie benötigen ein Bankkonto, wenn Sie Giropay verwenden möchten. Geben Sie dann im Online-Shop Ihre Bankleitzahl an, um per Giropay eine Transaktion abzuwickeln. Daraufhin landen Sie dann bei Ihrer Bank, auf deren Seite Sie sich wie gewohnt anmelden können. Die eigentliche Zahlung erfolgt also über die Webseite der Bank, was ein gutes Gefühl beim Bezahlen macht. Bestätigen Sie zudem auch hier per TAN, das Ihre Zahlung wirklich durchgeführt werden soll.
Es gibt viele Alternativen zu PayPal, aber Giropay gehört definitiv zu einer der beliebtesten. Das Zahlungsmittel gilt als sicher und bequem. Sie keinen Account, um Giropay zu verwenden, was die Handhabe erleichtert.

4. Apple Pay

Den Bezahldienst Apple Pay gibt es zwar auch schon länger in Deutschland, genutzt wird er im Vergleich zu anderen PayPal-Alternativen aber deutlich seltener. Gegen die Nutzung spricht eigentlich nichts, im Gegenteil: Die Gebühren übernimmt die Bank für Sie, einen Käuferschutz haben Sie dank der Zahlung per Kreditkarte. Da Sie über Ihr Smartphone zahlen können, kann die Verifizierung per Code, Fingerabdruck oder FaceID erfolgen.
Apple Pay vermittelt zwischen Ihnen und Ihrer Bank. Die Bezahlung erfolgt am Ende über die Kreditkarte, die Sie nutzen möchten. Sie können bei Apple Pay mehrere hinterlegen, wenn Sie das möchten. Dann wählen Sie beim Bezahlvorgang einfach die aus, die belastet werden soll. Beachten Sie außerdem, dass Sie mit der Nutzung von Apple Pay bestätigen, dass Ihre Daten in den USA gespeichert werden dürfen. Apple kann also einsehen, was Sie kaufen und wo Sie kaufen.

5. Paydirekt

Banken und Kreditinstitute bieten die Bezahlmethode gern an. Sie können das Zahlungsmittel also nur verwenden, wenn Sie ein Girokonto haben, das mit Paydirekt verknüpft werden kann. Schalten Sie Paydirekt vorab frei, um dann unkomplizierte Zahlungen im Internet tätigen zu können. Die Daten, die Sie bei Ihrer Bank hinterlegt haben, werden bei der Bezahlung genutzt. Paydirekt kann also auf Ihre Daten zugreifen – und Sie müssen dafür nur den Nutzernamen angeben, den Sie bei Paydirekt angelegt haben.
Paydirekt erlaubt es Ihnen, im Gegensatz zu anderen Zahlungsmethoden aus unserer Liste, Ihre Zahlung zu stornieren. Sie haben zudem einen Käuferschutz und die Zahl der Shops, in denen Paydirekt angeboten wird, steigt zunehmend. Mit Gebühren müssen Sie in der Regel nicht rechnen, da der Händler diese trägt. Sicher ist die Bezahlmethode außerdem deshalb, weil es ein TAN-Verfahren gibt, das Sie sicher schon von anderen Zahlungsmitteln kennen.

6. Kreditkarten

In Deutschland ist die Kreditkarte auch im Jahr 2021 ein gern genutztes Zahlungsmittel. Sie können Ihre Kreditkarte in vielen Online-Shops für den Bezahlvorgang nutzen, was sie zu einer würdigen Alternative zu PayPal macht. Anders als bei PayPal ist aber die Eingabe Ihrer Bankdetails erforderlich, um eine Transaktion abzuwickeln. Sie müssen sowohl die Nummer als auch das Gültigkeitsdatum und die Prüfnummer auf der Rückseite Ihrer Karte eintragen.
Bei der Kreditkartenzahlung können Gebühren anfallen, dafür ist die Zahlung per Kreditkarte aber weit verbreitet. Visa und MasterCard werden Sie in den meisten Online-Shops finden. Einen Käuferschutz haben Sie dabei ebenfalls über Ihre Karte. Zusätzlich können Sie sich an Ihre Bank wenden, sollten Sie eine Zahlung stornieren wollen.
Was die Kreditkartenzahlung primär von PayPal unterscheidet, sind die Daten, die für eine Bezahlung angegeben werden müssen. Bei PayPal loggen Sie sich mit Ihren Kundendaten ein, um den Bezahlvorgang abzuschließen. Sie können Ihre Kreditkarte bei PayPal hinterlegen, müssen dann bei der Nutzung im Shop aber keine weiteren Angaben zu Ihren Kartendetails haben. Bei der direkten Zahlung per Kreditkarte sieht das anders aus, was einigen Nutzern nicht gefällt. Entsprechend dient die Kreditkarte nur bedingt als gute Alternative zu dem E-Wallet. Da die Kreditkarte aber fast überall genutzt werden kann, ist sie dennoch ein komfortables Zahlungsmittel im Internet.

Fazit: Es muss nicht PayPal sein

Jede Online-Zahlungsmethode hat ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Wichtig ist außerdem, ob die gewünschte Bezahlmethode überhaupt verfügbar ist. Ansonsten gibt es bei seriösen Händlern aber immer gute Alternativen zu PayPal: Sie können andere E-Börsen wie Skrill und Neteller nutzen, Sofort oder Paydirekt für unkomplizierte Zahlungen verwenden oder eine klassische Kreditkartenzahlung in die Wege leiten. Auch Prepaidkarten wie die Paysafecard können Sie für Online-Zahlungen nutzen. Damit bleibt PayPal zwar eines der wichtigsten Zahlungsmittel online, im Zweifelsfall haben Sie aber jede Menge Alternativen, um sichere und schnelle Zahlungen zu tätigen. Nutzen Sie die Bezahlmethoden ordnungsgemäß und verwenden Sie die 2-Faktor-Authentifizierung, wenn eine verfügbar ist. So sind Sie mit jeder Zahlungsmethode auf der sicheren Seite und müssen sich nicht um Ihr Geld sorgen.

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