Wie wird der Corona-Winter 2021?

COVID-19 ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit. Sie wird durch das SARS-CoV-2 ausgelöst und hat ein großes, undefinierbares Symptomspektrum. Die Ansteckung erfolgt durch die sogenannte Tröpfcheninfektion – besonders bei einem Aufenthalt in geschlossenen oder ungenügend durchlüfteten Räumen. Zur Vermeidung einer Ansteckung sind räumliche Distanzierung und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung festgelegt worden. Die Inkubationszeit des Corona-Virus beträgt im Durchschnitt 5-6 Tage. Jedoch können zwischen der Ansteckung und dem Auftreten erster Symptome auch bis zu 2 Wochen liegen. Mitunter treten erste Krankheitszeichen schon innerhalb der ersten 24 Stunden nach Infektion auf.

Seit dem 31. Dezember 2019 existiert das Corona-Virus offiziell auf der Welt. Ausgebrochen ist es an diesem Tag in Wuhan, China. Am 27. Januar 2020 wurde der erste Fall einer Infektion in Deutschland gemeldet. Nachdem mit Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren und vielen weiteren Maßnahmen versucht wurde, gegen die Ausbreitung der Pandemie anzukämpfen, verbrachten infolge dessen viele Menschen die überwiegende Zeit Zuhause, egal ob Homeoffice oder Homeschooling. Während dieses Zeitraums fingen viele Menschen an, sich mit dem Spielen in Online Casinos zu beschäftigen. Da auch die Spielhallen vor Ort geschlossen waren, war dies nun eine geeignete Alternative. Um namenlos im Internet Geldgeschäfte abwickeln zu können, tätigen viele Menschen die Paysafecard Online Casino Zahlungen. Die Paysafecard ist ein Produkt eines österreichischen Unternehmens, welches bereits im Jahr 2000 gegründet wurde. Die Idee dahinter ist die Möglichkeit, ein anonymes Zahlungsmittel für die Zahlungsabwicklung im Internet zu entwickeln, welche auch praktisch umgesetzt wurde. 

Wie also wird sich die Situation diesen Winter verändern? Wie es prognostiziert wird, worauf Sie sich einstellen müssen und was die Politik dazu verrät, erfahren Sie in folgendem Beitrag. 

Schlimmer geht immer

Laut Aussagen von Politikern steht Deutschland ein umgangssprachlich „harter Winter“ bevor. Minister rechnen mit zehntausenden Todesfällen, sollte es nicht möglich sein, die heranwachsende 4. Welle zu brechen. Es werden neue Einschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen für notwendig empfunden.

In einem Interview fiel der ausschlaggebende Satz „Wir sind schlimmer dran als vor einem Jahr. Trotz Impfungen und altbekannten Verhaltensregeln.“ Die Delta-Variante hat dazu beigetragen, dass nun auch die geimpfte Bevölkerung der Virusausbreitung beiträgt.

Sowohl durch die neuen 2G- als auch durch die 3G-Regelungen dürfen sich geimpfte, genesene oder getestete Personen frei in der Gesellschaft bewegen. Allerdings können auch die Geimpften das Virus übertragen, welches schlussendlich bei den Ungeimpften ankommt, was zur Folge hat, dass erneut schwere Krankheitsverläufe auftreten.

Maßnahmen wie 2- oder 3G reichen demnach nicht aus, um angesichts der Delta-Variante die Zahl der Infektionen ausreichend zu verringern.

Zurück zur Ernsthaftigkeit

Auch andere Forscher und Entwickler haben Vorschläge geäußert, wie der aktuellen 4. Welle entgegengewirkt werden kann. 2G+ Testnachweis wird mit hoher Wahrscheinlichkeit über den Winter zum Normalmaß. Dies würde bedeuten, dass der Zutritt nur für Geimpfte und Genese mit zusätzlich einem negativen Testergebnis möglich ist. Denn auch solche können sich infizieren und das Virus weiter verbreiten. 

Einige stark betroffene Bundesländer haben in den vergangenen Tagen bereits begonnen, ihre Corona-Regelungen zu verschärfen.

Impfung

Ziel ist es, jedem Menschen zu verdeutlichen, dass die Impfung gut gegen schwere Verläufe, aber eben deutlich weniger gegen Infektionen. Es brauche hier Untersuchungen und regelmäßiges Testen im beruflichen Umfeld sowie in Schulen.

Auch den vollständig geimpften Personen muss deutlicher als bisher vermittelt werden, dass sie sich durchaus noch anstecken und die Infektion weitergeben können und dass dies in Einzelfällen auch zu einem schweren Verlauf bei Betroffenen führen kann. 

Aus Sicht der Politik führt kein Weg sowohl an einer Impfpflicht für Pflegepersonal als auch an einer Auffrischungsimpfung für bereits geimpfte Menschen vorbei.

Kinder impfen

Gerade in jüngeren Altersgruppen steigt die Inzidenz. Kinderärzte setzen deshalb auf eine schnelle Impfung für unter 12-jährige. Die europäische Arzneimittelbehörde will noch vor Weihnachten entscheiden, ob eine Empfehlung für Corona-Impfungen für Kinder zwischen 5-11 Jahren ausgesprochen wird.

Was sollten Sie wissen?

  • Es wird im Herbst/Winter zu einer starken Belastung des Gesundheitswesens und möglicherweise regionalen/lokalen Überlastungen kommen
  • Das Verhalten jedes Einzelnen hat großen Einfluss auf den Umfang sowie die Folgen der Infektion
  • Geimpfte und Genesene müssen sich weiterhin an die Abstands- und Hygieneregeln sowie den Alltag mit Maske, den Umgang mit der Corona-Warn App und dem regelmäßigen Lüften halten
  • Die Impfung stellt Eigenschutz nicht nur vor akuter und schwerer Infektion, sondern auch Langzeitfolgen, dem Schutz anderer sowie der Bewältigung der Pandemie dar

Welche Neuerungen kommen?

Ca. bis zum Frühlingsbeginn, am 20. März 2022 soll noch eine Übergangsregelung gelten. Diese beinhaltet etwa Vorgaben zur Maskenpflicht und Zugangsregelungen für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G-Regelung). Weiterhin umfasst sie Hygienekonzepte, Kontaktdaten-Erfassung und Auflagen für Schulen.

Bisher gelten auch Ausgangsbeschränkungen oder Verbote touristischer Reisen. Den jeweiligen Ländern steht damit weiter eine Verantwortungshandlung zur Verfügung. Unabhängig von dem aktuellen Status der Corona-Pandemie sollen die Regeln bis zum einschließlich 20. März 2022 verlängert werden. So sollen beispielsweise Mitarbeiter in Kitas, Schulen sowie Alten- und Pflegeheimen weiter vom Arbeitgeber gefragt werden können, ob sie geimpft sind. Eltern sollen weiterhin Anspruch auf eine Entschädigung für Verdienstausfälle haben, wenn sie sich wegen geschlossener Betreuungseinrichtungen selbst um ihre Kinderbetreuung kümmern müssen. 

Auch der einfache Zugang zur Grundsicherung soll bis zum Frühlingsbeginn verlängert werden. Das Intensivbetten-Register wollen SPD, Grüne und FDP dauerhaft etablieren und erweitern. Entschieden wurde außerdem über einen Kreis von Praktikern, welcher Wege zu deutlich höherem Tempo bei den Corona-Impfungen finden soll.

Fazit

Durch eine Einschränkung der Kontakte, 2G-Regelungen und andere Begrenzungen soll dazu beigetragen werden, dass das Impfgeschehen schnell wieder kontrolliert wird. Wichtig ist aber auch, dass weiterhin geimpft wird.

Krankenhäuser müssen sich auf eine Auslastung auf den Intensivstationen, welche durchaus über den Höhepunkt der letzten Welle hinausgehen, einstellen. Faktor dabei ist, dass nun auch mehr jüngere Menschen nach einer Corona-Infektion intensiv behandelt werden müssen. Diese haben zwar die größere Wahrscheinlichkeit die Erkrankung zu überleben, bleiben jedoch deutlich länger auf der Station, wodurch die Kapazitäten länger gebunden sind.

Es soll die Chance genutzt werden, Kinder unter 12 Jahren impfen zu lassen, um auch diese Altersgruppe möglichst gut vor einer Infektion zu schützen. Abstandsregeln, Corona-Tests, Maskenpflicht – all das wird uns noch bis mindestens zum Frühlingsanfang 2022 begleiten.

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