Hannover 96 – Gegenwart und Zukunft

Während der Schwimmverein Burgwedel zuletzt höchst erfolgreich war, kommt auch der Fußballverein Hannover 96langsam wieder in die Gänge. Unter Trainer Christoph Dabrowski zeigt sich die Mannschaft stark verbessert und konnte zuletzt dem Aufstiegsaspiranten Sankt Pauli drei Tore einschenken. In der Zukunft soll die Reise zurück in die Bundesliga gehen. Wir, von Burgwedel Aktuell, haben uns die derzeitige Lage der Hannoveraner und Verbesserungsmöglichkeiten angeschaut.

Weg aus dem Abstiegskampf

Gegen die Top-Teams funktioniert es im Moment hervorragend. Wie auch der NDR bilanziert, konnte man zweimal hintereinander den Tabellenführer ärgern und sich vier Punkte aus den zwei Partien sichern. Dabei fällt hauptsächlich der 3:0 Sieg über St. Pauli auf. Dennoch sind die Ergebnisse zu inkonstant. Einem Sieg gegen Mönchengladbach im Pokal folgte ein torloses Unentschieden gegen Dynamo Dresden und eine Niederlage gegen Heidenheim. Nur um in den zwei Wochen darauf je gegen den Tabellenführer zu punkten. Hier muss das Team auch gegen vermeintlich kleinere Vereine besser und dominanter auftreten. Wenn der Traum von der Bundesliga erfüllt werden soll, sind nämlich vorwiegend die „einfacheren“ Punkte zu holen. In Spitzenspielen geht es nur mehr um eine bessere Ausgangslage. Dafür müsste man auch in der Offensive torgefährlicher auftreten. Mit nur 21 erzielten Tore in der Zweiten Bundesliga ist man das zweitschlechteste Team, wobei man nur ein Treffer mehr als der Tabellenletzte Aue erzielt hat. Um diese Bilanz zu verbessern, arbeitet, laut Sportbuzzer, Trainer Dabrowski an einer neuen Geometrie im Sturm. In diesem Dreieck spielen die schnellen Stürmer Maximilian Beier und Cedric Teuchert als Doppelsturm, während sie von Sebastian Kerk bedient werden. Mit dieser Kontertaktik konnte der Sieg über St. Pauli eingefahren werden. Gegen schwächere Teams muss man in Zukunft jedoch auch offensiv dominanter auftreten.

KI als zukünftiger Wettbewerbsvorteil?

In der Zukunft muss die Taktik deswegen weiter angepasst werden. Gegen Top-Teams kann man leichter tief stehen und Nadelstiche setzen, gegen den Rest der Liga braucht man jedoch mehr Kreativität. Um die Schwachstellen der Gegner zu finden und auszunützen, könnte Hannover 96 eine künstliche Intelligenz helfen. Derzeit ist diese in einer Testphase beim FC Liverpool, eine zukünftige und frühe Kooperation könnte Hannover einige Vorteile bringen. Wie Betway Sportwetten berichtete, könnte die KI den Fußball revolutionieren und je früher man auf diesen Zug aufspringt, desto mehr kann man davon profitieren. Die KI würde dabei die gegnerischen Spieler und Taktik analysieren und dem Cheftrainer Vorschläge machen, wie er auf verschiedenste Spielsituationen reagieren kann. Die Technologie könnte damit zu einem automatisierten Video-Assistenztrainer werden. Im Endeffekt trifft natürlich der Trainer weiter die Entscheidungen, dennoch wäre sein Team damit besser auf Schwachstellen des Gegners eingestellt und auch im Spiel könnte schneller reagiert werden.

Hannover 96 war für eine lange Zeit ein Bundesligaverein. In den letzten Jahren hat man sich jedoch in der zweiten Liga etabliert und primär die bisherige Saison war zum Vergessen. Unter dem neuen Trainer Dabrowski soll jetzt ein Aufwärtstrend gestartet und langfristig wieder die Bundesliga erreicht werden. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, die ersten positiven Anzeichen sind jedoch da. Und wer weiß, vielleicht wird in ein paar Jahren auch eine künstliche Intelligenz bei der Aufstiegsfeier involviert sein.

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