Liberale Senioren Region Hannover luden zur Mitgliederversammlung ein

Zur Mitgliederversammlung luden jüngst die Liberalen Senioren Region Hannover ein. Zu Beginn der Versammlung erinnerten sie an die verstorbenen Gerd-Dietrich Tiefensee und Thomas Taeglichsbeck. Ihnen zu Ehren haben wurde in einer Schweigeminute gedacht. Aber es konnten auch neue Mitglieder für die Arbeit gewonnen werden, so dass der Verein auf 61 Personen gewachsen ist.

Überraschungsgast war die Landtagskandidatin Ana Reimann, die seit kurzem auch Vorsitzende des Stadtbezirks Hannover Nord-Ost ist. Sie hat die Gelegenheit genutzt, um sich bei den Liberalen Senioren vorzustellen, denn die Liberalen Senioren werden sie bei der Landtagswahl unterstützen. Sie konnte aus ihrer täglichen Arbeit als Realschullehrerin berichten und die Schwächen des Bildungssystems sehr anschaulich darstellen. "Die politisch Verantwortlichen bringen zu viel Ideologie ins Spiel und fordern zu wenig Leistung", erklärte sie. Ihr sei aufgefallen, "dass es in Deutschland zu viele Akademiker gibt und zu wenige Handwerker; diese Diskrepanz ist im täglichen Leben schon heute für jeden spürbar."

Eine Herzensangelegenheit ist für sie das lebenslange Lernen. Besonders bei der Digitalisierung müsse den älteren Menschen Unterstützung angeboten werden. "Das fällt bei uns auf fruchtbaren Boden: Zu dem Thema werden wir im Laufe dieses Jahres mehrere Veranstaltungen, die schon in Vorbereitung sind, anbieten. Ana Reimann, die zwar hier geboren ist, aber einen Migrationshintergrund hat, kennt das Thema Diskriminierung nur zu gut. Deshalb kann sie sich in die Problematik der Altersdiskriminierung gut hineinversetzen, deren Aufhebung uns sehr am Herzen liegt. So werden wir sie im Wahlkampf an den Info-Ständen der FDP persönlich und mit LiS-Flyern, Druckschriften und Werbematerial tatkräftig unterstützen", so  der Vorsitzendes der Liberale Senioren, Manfred Kobusch.

Jürgen Lang und Siegfried Greinwald berichteten dann über die Seniorenbeiratswahlen der Stadt Hannover. Dieses ist ein unpolitisches Organ, das im Wesentlichen von den Sozialverbänden getragen wird, aber auch von den Gewerkschaften und den Kirchen. Aus der Mitte der Delegierten wird der Seniorenbeirat gewählt. Er versucht dann, in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat die Lebensweise der Bürger so zu gestalten, dass auch die speziellen Bedürfnisse älterer Mitbürger berücksichtigt werden. Von den Mitgliedern der Liberalen Senioren wurde Gabriela Cramm gewählt. "Nach eigener Einschätzung eine agile Jungseniorin, die unsere Anliegen, die der älteren Bürger, in den Rat der Stadt Hannover einbringen wird", so Manfred Kobusch.

Als Vorausschau auf weitere Veranstaltungen können Liberalen Senioren schon heute die Themen Verbraucherschutz und Ernährung für Senioren nennen. "Themen, zu denen wir Fachleute als Referenten einladen werden. Freuen Sie sich also auf die weiteren Veranstaltungen bei den Liberalen Senioren", so Manfred Kobusch abschließend.

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