Fraktion „Die Partei & Volt“ fordert eine touristische Stadtbahnlinie

Hannover soll eine touristische Stadtbahnlinie bekommen, wenn es nach der Fraktion "Die Partei & Volt" in der Regionsversammlung geht. Die Fraktion hat einen entsprechenden Haushaltsantrag eingebracht, welcher bei der Regionsversammlung am 20. Dezember zur Abstimmung stehen wird.

Die Fraktion "Die Partei & Volt" in der Regionsversammlung möchte eine Stadtrundfahrt auf Schienen in Hannover etablieren, die "Lüttje-Lage-Linie", kurz: LüLaLi. Um dies zu erreichen, hat die Fraktion einen entsprechenden Haushaltsantrag gestellt, der im Rahmen der momentan stattfindenden Haushaltsberatungen behandelt werden wird. Im Verkehrsausschuss am 24. November 2022 wird der Antrag nun erstmals vorgestellt.

"Andere Städte machen es vor, und Hannover kann das auch. Die LüLaLi bereichert die Stadt und verschafft regionalen Spezialitäten mehr Bekanntheit", sagt der Fraktionsvorsitzende von "Die Partei & Volt" in der Region, Thomas Balkamis. Denn der Name ist Programm: an Bord soll es die Möglichkeit geben, unter anderem Lüttje Lage zu verköstigen. "Der sichere Umgang mit Schnaps und Bier ist schon auf festem Boden oft eine Herausforderung, in der fahrenden Bahn umso mehr“, ergänzt die Partei-Abgeordnete Meike Hilbeck. "Doch ich bin überzeugt, nach einer Fahrt mit der LüLaLi haben sie es drauf!"

Wie das Ganze im Detail aussehen soll, hat die Fraktion in ihrem Antrag dargelegt. Die Fahrten sollen mit den grünen Stadtbahnen durchgeführt werden. Diese werden nach wie vor durch die Üstra unterhalten, sind flexibel einsetzbar und ein echtes "Hannoversches Original". Mit werbewirksamen Außenfolien versehen, sollen Rundfahrten an Wochenenden und Feiertagen auf verschiedenen Streckenabschnitten angeboten werden. Verköstigung regionaler Köstlichkeiten, sowie Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Kuriositäten entlang der befahrenen Strecken stehen im Mittelpunkt der Fahrten. Aus Sicht der Fraktion lassen sich die Kosten für das ganze Projekt durch Kooperationen mit lokalen Partnerbetrieben klein halten, und die LüLaLi-Bahnen könnten unter der Woche im normalen Liniendienst fahren. "Dann vielleicht lieber ohne die Bierzapfanlage, denn die könnte ja mobil konzipiert werden. Aber so müssen die Bahnen außerhalb der LüLaLi-Fahrten nicht herumstehen und machen nochmal zusätzlich auf das Angebot aufmerksam. Alles in allem ein großes Plus für unseren Tourismus", so Thomas Balkamis. 

Gespannt schaut die Fraktion nun auf die nächste Regionsversammlung. Am 20. Dezember wird dort über den Antrag entschieden. Meike Hilbeck äußert sich optimistisch: "Wir wünschen uns eine breite Zustimmung für unseren Antrag und freuen uns schon jetzt auf dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk für Stadt und Region. Dann heißt es endlich: Fahrt frei für die LüLaLi."