Rund um die Feiertage droht es in den Notaufnahmen wieder voll zu werden. Viele Menschen suchen jedoch die Notaufnahme auf oder rufen den Rettungsdienst, ohne dass ihre Lage lebensbedrohlich ist. Die Folge davon sind überfüllte Notaufnahmen und damit fehlende Ressourcen für echte Notfälle, bei denen eine schnelle Hilfe dringend oder sogar überlebenswichtig sein kann. In einer gemeinsamen Kampagne der Gesundheitsregion Hannover, in der alle Kliniken Kooperationspartner sind, soll unter anderem mit einem Kinospot unter dem Motto "Du bist Teil der Lösung!" auf diese prekäre Situation aufmerksam gemacht werden. Denn: Nach wie vor sind 40 Prozent der Patienten keine lebensbedrohlichen Notfälle.
Regionspräsident Steffen Krach betont: "Die Zahl zeigt: Viele Menschen suchen trotz möglicher haus- oder fachärztlicher Versorgung den Weg in die Notaufnahme und überlasten diese. Wir wollen für den hochsensiblen Bereich der Notaufnahmen deshalb besser informieren und Patienten über Konsequenzen von überfüllten Notaufnahmen aufklären. Wenn in der Notaufnahme effizient gearbeitet werden kann, profitiert davon das Krankenhauspersonal ebenso wie die PatientInnen. Das ist unser gemeinsames Ziel."
Kinospot startet am 12. Dezember in vier Kinos
Der Kinospot der Kampagne "Du bist Teil der Lösung" startet am 12. Dezember 2024 im Astor Hannover, Cinemaxx Hannover, CineStar Garbsen, CineMotion Langenhagen. Ab dem 17. Dezember 2024 werden Plakate der Kampagne auf Großflächen in U-Bahn-Stationen, Bahnhöfen und auf Supermarktparkplätzen der Landeshauptstadt sowie im Umland der Region Hannover zu sehen sein.
Außerdem wird es einen Flyer unter dem Namen "Wer hilft wann?" in leichter Sprache geben, um möglichst viele Menschen zu erreichen. In ihm werden die wichtigsten Notrufnummern enthalten sein. Online wird der Flyer in verschiedenen Sprachen verfügbar sein. Zudem werden die Flyer auf den Rettungswägen und allen Apotheken in Stadt und Region Hannover platziert.
Christine Karasch, Gesundheitsdezernentin der Region Hannover: "Die Kampagne zeigt, wie bedeutend ein gutes Netzwerk untereinander ist, um Lösungen gemeinsam zu erarbeiten und wie gut die Räder dabei ineinandergreifen. Das Ergebnis als Fortführung der Plakatkampagne ,Kein Fall für die Notaufnahme‘ aus dem Februar ist ein weiterer, wichtiger Baustein zur Aufklärung."
AG "Notfallversorgung" arbeitet seit 2017 zusammen
Hintergrund: Die Zusammenarbeit zwischen den Kliniken besteht schon seit 2015 unter dem Dach der Gesundheitsregion Hannover, in der sich die Akteure der gesundheitlichen Versorgung in der Region miteinander vernetzen und zusammen an der Gestaltung der einwohnernahen Versorgung arbeiten. Die Arbeitsgemeinschaft "Notfallversorgung" setzt sich zusammen aus Vertretern aller Zentralen Notfallaufnahmen (ZNA) in der Region Hannover, des Rettungsdienstes, der Rettungsleitstellen, dem Fachbereich Gesundheitsmanagement, dem Hausärzteverband, der Ärztekammer Niedersachsen, die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen und arbeitet seit 2017 an gemeinsamen Lösungen, um die zentralen Notaufnahmen zu entlasten.
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