Region Hannover

Endometriose im Fokus: Fachleute und Publikum diskutierten intensiv in Hannover

[HANNOVER]

Am Donnerstag, 13. November, stand in den Räumen von Arbeit und Leben in Hannover ein Thema im Mittelpunkt, das trotz seiner großen Bedeutung lange Zeit wenig Beachtung gefunden hat. Unter dem Titel „Endometriose im Spotlight“ hatten die SPD Frauen Region Hannover zu einem Abend eingeladen, der Aufklärung, Austausch und neue Perspektiven bot.

Zu Beginn führte Cornelia Fett, Co-Vorsitzende der SPD Frauen Region Hannover, in die Veranstaltung ein und begrüßte eine fachkundige Runde. Dr. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, und Prof. Dr. med. Cordula Schippert, Oberärztin und Bereichsleitung im Bereich gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der MHH Hannover, erläuterten medizinische Hintergründe, diagnostische Herausforderungen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Ergänzend brachte Sonja Kochmann von der Endometriose Vereinigung Deutschland die Sicht der Betroffenen sowie wichtige Informationen aus der Beratungsarbeit ein.

Die zahlreichen Besucher verfolgten die Vorträge aufmerksam und beteiligten sich anschließend intensiv an der Diskussion. Die ursprünglich geplante Gesprächszeit von einer Stunde wurde spontan auf das Doppelte ausgeweitet, weil es so viele Nachfragen gab. Die Themen reichten von ersten Symptomen über die oft langen Diagnosewege bis hin zur gesellschaftlichen Wahrnehmung chronischer Unterleibsschmerzen.

Aus Sicht der Veranstalter war der Abend nicht nur ein Beitrag zur Wissensvermittlung, sondern auch ein deutliches Signal für die Stärkung von Frauenrechten und mehr öffentliche Aufmerksamkeit für chronische gynäkologische Erkrankungen. Die SPD Frauen Region Hannover betonten, dass das Thema weiter verfolgt wird und ähnliche Formate geplant sind, um die Belange der Betroffenen dauerhaft sichtbarer zu machen.

Die Teilnehmer konnten auf einen informativen Abend zurückblicken, der das Bewusstsein für Endometriose nachhaltig geschärft und den fachlichen Austausch auf eine neue Ebene gehoben hat.

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