Region Hannover

DGB-Kreisverband Region Hannover setzt klare politische Impulse

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Am 6. Dezember 2025 tagte in Hannover die Delegiertenkonferenz des DGB-Bezirks Niedersachsen–Bremen–Sachsen-Anhalt. Die Delegierten wählten Dr. Ernesto Harder zum neuen Bezirksvorsitzenden. Ute Neumann übernimmt künftig die Leitung der DGB-Region Niedersachsen-Mitte und wird in dieser Funktion die gewerkschaftspolitische Arbeit in der Fläche weiter profilieren.

Der DGB-Kreisverband Region Hannover war durch Reinhard Nold (ver.di), Vorsitzender, und Pressy Cascales (IG Metall), stellvertretende Vorsitzende, vertreten. Beide brachten zentrale Anliegen der Beschäftigten aus der Region in die politischen Debatten ein und setzten inhaltliche Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode.

Bereits im September hatte sich der Kreisverband neu konstituiert: Reinhard Nold wurde erneut zum Kreisverbandsvorsitzenden gewählt, Pressy Cascales zur stellvertretenden Vorsitzenden.

Ein besonderes Augenmerk richtete der Kreisverband auf zwei zentrale Anträge: einen Antrag zur Stärkung gewerkschaftlicher Bildung an Schulen, der darauf abzielt, junge Menschen frühzeitig für Mitbestimmung, Demokratie und solidarisches Handeln zu gewinnen, sowie einen Antrag zur internationalen Solidarität – entstanden aus einer öffentlichen Veranstaltung zur wirtschaftlichen Situation in Kuba – als klares Bekenntnis gegen Blockaden und für globale soziale Gerechtigkeit.

„Die sozial-ökologische Transformation, die Herausforderungen in der Arbeitswelt und die zunehmenden sozialen Spannungen betreffen unsere Region unmittelbar. Wir werden als DGB vor Ort weiterhin deutlich Position beziehen – für gute Arbeit, soziale Sicherheit und eine starke demokratische Kultur“, erklärte Reinhard Nold im Anschluss an die Konferenz.

Mit Blick auf die Kommunalwahlen 2026 kündigte Nold an, dass der Kreisverband seine politisch-gesellschaftliche Rolle weiter ausbauen wird: „Wir werden klare gewerkschaftliche Forderungen an die Kommunalpolitik formulieren und Podiumsdiskussionen mit den Kandidatinnen und Kandidaten organisieren. Die Beschäftigten müssen wissen, wofür die kommunalpolitischen Akteure stehen – und wir werden ihnen dazu eine Bühne bieten.“

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