Burgwedel

Bundespolitik aus erster Hand in Engensen

[ENGENSEN]

Der CDU-Ortsverband Engensen hat zu seiner Mitgliederversammlung mit prominenter Unterstützung eingeladen. Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Hendrik Hoppenstedt, war der Einladung nach Engensen gefolgt.

Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Engensen, Philipp-Tilman Reede, begrüßte neben Hoppenstedt auch Burgwedels Bürgermeisterin Ortrud Wendt sowie den Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes, Heinz Heinicke. Ziel der Veranstaltung war es, Mitgliedern und interessierten Bürgern einen Bericht aus erster Hand nach neun Monaten Regierungsverantwortung zu geben.

Zu Beginn dankte Hoppenstedt dem Ortsverband für die Unterstützung bei vergangenen Wahlen. „Ich komme immer gern nach Engensen. Eure Wahlergebnisse für mich waren immer Spitze und dafür bin ich euch und den Engenser Wählerinnen und Wählern sehr dankbar“, sagte er.

In seinem Bericht ging Hoppenstedt auf die Herausforderungen der Regierungsarbeit ein. „Ja, wir tun uns mit vielen Beschlüssen noch sehr schwer. Die Zusammenarbeit in einer Koalition mit der SPD ist oft schwierig. Aber: Es geht voran“, erklärte er. Für das Jahr 2026 erwarte er wieder wirtschaftliches Wachstum bei einer Inflationsrate von rund zwei Prozent. Zudem sei es gelungen, die illegale Einwanderung im Jahr 2025 um rund 50 Prozent zu reduzieren. Diesen Kurs wolle man fortsetzen. Gleichzeitig betonte er, dass die CDU im Gegensatz zur AfD „keinesfalls alle Ausländer über einen Kamm zieht“. Viele Mitbürger mit ausländischen Wurzeln würden in Betrieben, Krankenhäusern oder im öffentlichen Personennahverkehr dringend benötigt. Wer jedoch die Sozialsysteme missbrauche, nicht arbeiten wolle und Gesetze missachte, dem müsse „mit aller Härte des Gesetzes“ begegnet werden. Eine Zusammenarbeit mit Parteien, die sich nicht eindeutig von Putin distanzierten und Europa ablehnten, schloss Hoppenstedt aus.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten zahlreiche Zuhörer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Bundestagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen. Reede bedankte sich für die Ausführungen und die positiven Worte für die Arbeit des Ortsverbandes.

Abschließend wies der Ortsvorsitzende auf die im September anstehenden Kommunalwahlen hin. Mit Ortrud Wendt stehe die Bürgermeisterkandidatin der CDU bereits fest. Für Orts- und Stadtrat würden derzeit die Listen aufgestellt, für Engensen gebe es erste Kandidaten. Weitere engagierte Bürger, auch ohne CDU-Mitgliedschaft, seien willkommen. Interessierte können sich per Mail an philipp-tilman.reede@cdu-engensen.de oder bei Joachim Schrader unter Telefon 01573/7064804 informieren. „Das kann jeder. Das macht Spaß. Man wird nicht dümmer. Und der Zeitaufwand hält sich in Grenzen. Ohne Mitmachen funktioniert die Demokratie leider nicht“, so Schrader.

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