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Die 5 größten Mythen über erfolgreiche Musikkarrieren

Einmal im Leben auf einer großen Bühne spielen und die eigenen Lieder einem Publikum vortragen – das ist ein Traum, den viele junge Musiker haben. Doch die harte Realität ist, dass es nicht allen bestimmt ist, riesige Konzerthallen zu füllen. Gleichzeitig kursieren zahlreiche Gerüchte und Mythen, die nicht immer den Kern der Wahrheit treffen. Wir schauen uns einige dieser kuriosen Behauptungen an und klären auf, was wirklich dran ist.

Mythos 1: Den einen großen Hit landen

Die Idee, von dem einen Song, den es braucht, um berühmt und erfolgreich zu werden, hält sich äußerst hartnäckig. Gemeint sind natürlich die sogenannten One-Hit-Wonder, die unbekannte Bands oder Einzelkünstler praktisch über Nacht zum Star machen. Mit einem einzigen Song bis ans Lebensende ausgesorgt zu haben, klingt nicht nur ziemlich absurd, sondern ist es auch. Zwar kann ein Lied extrem durch die Decke gehen und für einen nicht unerheblichen Geldregen sorgen, doch Hypes ebben früher oder später ab.

Entscheidend ist daher, wie man mit dem unerwarteten Erfolg umgeht und welche strategischen Schritte danach folgen. Ruht man sich auf seinen Lorbeeren aus, sind diese schneller verzehrt, als man gucken kann! Den einen großen Hit zu landen ist schon schwer genug, doch erst danach beginnt die eigentliche Arbeit! Eine nachhaltige Karriere im Musikgeschäft fordert ein Repertoire und konsequente Markenbildung.

Mythos 2: Fette Verstärker bedeutet fetter Sound

Zu Konzerten großer Bands gehören auch genauso große Bühnen nebst überdimensioniertem Equipment. Da kann schnell die Vorstellung entstehen, dass das Auffahren teurer Technik einen Künstler oder eine Band sehr viel besser dastehen lässt. Optisch mag das auch stimmen, ersetzt deswegen aber kein Talent und macht auch den Sound per se nicht besser!

Guter Sound entsteht jedoch aus dem Zusammenspiel von Raum, Einstellung, Spielweise und Abmischung. Bei erfolgreichen Bands übernehmen das professionelle Techniker, die eigens hierfür engagiert werden und nicht selten jahrelange Erfahrung mit sich bringen. Hierfür braucht es keine übergroßen Bühnen Setups, wenngleich diese natürlich beeindruckend aussehen und eben auch genau dieses Bild vermitteln sollen.

In regulären Probesituationen stehen weltbekannte Bands natürlich nicht auf derart riesigen Bühnen, sondern finden sich, genau wie unbekannte Musiker, ebenso im Proberaum ein. Zur Gestaltung des Proberaums oder auch für mobile Events greifen Künstler auf spezialisierte Shops für Licht- und Tontechnik, wie Thomann oder Maxi Axi, zurück. Hier finden sich Lautsprecher, Mikrofone, Musikinstrumente und Lichteffekte für unterschiedliche Budgets und Einsatzbereiche.

Mythos 3: Um erfolgreich zu sein, muss man jung entdeckt werden

Castingformate und Social Media vermitteln ein Bild vom jugendlichen Talent, das früh entdeckt und sofort gefördert wird. Gerade im Rahmen von Castings können Nachwuchskünstler zwar sehr früh gezielt ausgewählt werden, nicht selten verschwinden gecastete Bands aber auch genauso schnell wie sie gekommen sind – und mit ihnen der Ruhm.

Erfolg und Talent sind jedoch nicht ans Alter gebunden; und auch der Tatsache, dass man in jungen Jahren noch aufnahmefähiger und lernbereiter ist, sollte nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Wer für seine Leidenschaft brennt, tut dies völlig ungeachtet des Alters!

Mythos 4: Musiker müssen Naturtalente sein

Nun kommen wir zu einem extrem wichtigen Punkt: Leidenschaft! Die Leidenschaft für Musik ist letztlich der Motor, der dazu antreibt, besser zu werden und regelmäßig zu üben. Denn letztlich geht es nicht nur darum, sein Instrument perfekt zu beherrschen, sondern auch, sich präsentieren und beispielsweise mit Lampenfieber umgehen zu können. Bands müssen zudem lernen, als Einheit zu funktionieren und eventuell sogar persönliche Differenzen außen vor zu lassen.

Nicht von der Hand zu weisen ist, dass es nunmal Menschen gibt, die “von Natur aus” begabter sind als andere. Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen in unterschiedlicher Ausprägung. Es ist, entgegen einer rein leistungsorientierten Gesellschaft, nicht ratsam, ständig in allem der oder die Beste sein zu wollen. Das bedeutet nicht, dass man nicht ehrgeizig an seinen individuellen Zielen festhalten sollte, sondern seine Grenzen auslotet und sich nicht mit anderen vergleicht, die vermeintlich mehr zu haben oder besser zu sein scheinen.

Mythos 5: Streamingdienste machen Künstlern das Leben schwer

Ins Musikbusiness einsteigen ist eine Sache, damit aber auch Geld zu verdienen oder sogar davon leben zu können eine ganz andere! Plattformen wie Spotify oder Apple Music zahlen nur geringe Beträge pro Stream, weswegen dieser Mythos in weiten Teilen stimmt. Um relevante Einnahmen zu erzielen, sind hohe Abrufzahlen erforderlich. Für unabhängige Musiker stellt dies eine große Hürde dar.

Zusätzlich steuern Algorithmen die Sichtbarkeit innerhalb von Playlists. Ohne Marketingmaßnahmen und strategische Veröffentlichungen erreichen viele Songs kaum Reichweite. Die Konkurrenz ist global und nur noch einen Klick entfernt, zudem erscheinen täglich tausende neue Tracks, die ebenso ein Stück vom Kuchen wollen.

Streaming ermöglicht die weltweite Distribution ohne physische Produktion. Gleichzeitig sinkt der monetäre Wert einzelner Abrufe. Viele Künstler sind daher auf Live-Auftritte, Merchandise und zusätzliche Einnahmequellen angewiesen. Das verwendete technische Equipment rückt hierbei stärker in den Fokus, um einen hörbaren Unterschied zu machen. Wer eigene Veranstaltungen organisiert, benötigt verlässliche Audio- und Lichttechnik, wie sie etwa auf maxiaxi.de erhältlich ist.

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