Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Mehr als 120 Personen haben die Müllsammelaktion des Ortsrates Großburgwedel unterstützt

Dank der umfangreichen Unterstützung aus der Bürgerschaft wurde in diesem Jahr als Einzelperson, als Zweierteam oder als Familie Corona-konform viel Unrat neben Ausfallstraßen, aus der Feldmark sowie von den öffentlichen Flächen in und um Großburgwedel gesammelt.

95 große Sammeltüten je 60 Liter sind in vier Wochen zusammengekommen. Dazu kommen noch 12 Autoreifen und diverser Sperrmüll. Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller (CDU) bedauert, dass immer wieder diese Mengen an Müll von Rücksichtslosen in der Natur entsorgt werden und bedankt sich nochmals bei allen, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Unterstützung kam neben vielen Familien und Privatpersonen auch von der Bürgerstiftung Burgwedel, dem SV Burgwedel, der TSG sowie der IGS Nachmittagsbetreuung. Selbst hat Fortmüller mit seinem Sohn zwei große Tüten voll auf der Bahnhofsseite gesammelt. Darunter waren auch zahlreiche aufgebrochene Fahrradschlösser, für die sich die Polizei interessierte.

Besonders engagiert hat sich Christiane Frischemeier, die während des Sammelzeitraums insgesamt 14 volle Sammeltüten auf ihrem Fahrrad mit Anhänger beim Ortsbürgermeister angeliefert hat. Als Zeitungsausträgerin ist sie gerne an der frischen Luft unterwegs. Für diesen umfangreichen Arbeitseinsatz gab es zur Belohnung einen schönen Blumenstrauß, über den sich die fleißige Sammlerin sehr gefreut hat. "Es hat mir gerade in dieser eingeschränkten Zeit sehr viel Spaß gemacht, etwas für die Natur zu tun. Ich bin gerne nächstes Jahr wieder mit dabei", blickt Christiane Frischemeier in die Zukunft.

Bürgersprechstunde von Wettmars Ortsbürgermeister Erwin Fette

Zu einer Bürgersprechstunde lädt Wettmars Ortsbürgermeister Erwin Fette am Montag, 12. April 2021 ein.

Wettmarer Bürgerinnen und Bürgern können sich in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr mit ihren Anliegen gerne unter Telefon 0151/25511345 melden oder den Kontakt über WhatsApp herstellen. "Mit einem Foto, falls die Situation so besser erläutert werden kann", so Erwin Fette.

Wegen der Einschränkungen durch das Corona-Virus ist ein persönlicher Kontakt derzeit nicht möglich.

Telefon- und WhatsApp-Sprechstunde des Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann

Der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann lädt alle Einwohner in Burgwedel zu einer Telefon- und WhatsApp-Sprechstunde ein.

Am kommenden Dienstag, 13. April 2021, steht der Politiker von 18 bis 19 Uhr für landespolitische Fragen, Anregungen und Wünsche als Ansprechpartner, unter der Rufnummer 0171/7556705, zur Verfügung.

In dringenden Fällen kann die Kontaktaufnahme auch jederzeit per Mail an post@rainer-fredermann.de erfolgen.

Milchtankstelle in Thönse wird aufgebrochen

Bislang unbekannte Täter brachen zwischen Donnerstag, 1. April 2021, 21 Uhr, und Freitag, 2. April, 7:15 Uhr in der Langen Reihe in Thönse den Automaten einer Milchtankstelle auf. Es entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden von etwa 700 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/991-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Drei Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren klauen einem 89-Jährigem die Geldbörse

In der Von-Alten-Straße in Großburgwedel wurde am gestrigen Montag, 5. April 2021, ein 89-Jähriger von drei Kindern bestohlen.

Nach Angabe der Polizei näherten sich dem 89-Jährigen die drei Kinder gegen 19 Uhr in der Nähe des dortigen Spielplatzes und wollten einen 5-Euro-Schein gewechselt bekommen. Als der Senior nach Kleingeld suchte, wurde ihm nach Angaben der Polizei das Portmonee aus der Hand genommen und die Kinder liefen davon.

Die drei Kinder sollen 4 bis 10 Jahre alt gewesen sein, trugen eine dunkle Bekleidung und schwarze Mützen.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/991-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Sportring Burgwedel befasst sich mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Sport

In seiner Online-Sitzung vom 30. März 2021 diskutierten die Mitglieder des Sportring Burgwedel (SR) über das Thema "Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport".

Anhand von "erschreckenden Zahlen" verdeutlichte der SR-Vorsitzende Ulrich Friedrich die Brisanz des Themas. "Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik gab es 2019 in Deutschland mehr als 12.200 Fälle von Kinderpornografie, ein Anstieg um fast 65 Prozent gegenüber 2018. Hinzu kommen 13.600 polizeilich erfasste Fälle sexuellen Missbrauchs. Doch diese Zahlen sind nur das Hellfeld. Das Dunkelfeld ist um ein Vielfaches größer. Im Durchschnitt werden in Deutschland 1 bis 2 Kinder pro Schulklasse Opfer sexueller Taten. Dabei kommen die Täter aus allen gesellschaftlichen Schichten", so Ulrich Friedrich.

Die Teilnehmer diskutierten verschiedene Lösungsansätze. Ob ausdrückliche Anerkennung von Verhaltensrichtlinien durch ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen, die Aufnahme von Sanktionsmöglichkeiten gegenüber übergriffig werdenden Personen in die Vereinssatzung oder die Verknüpfung von kommunalen Fördermitteln mit Schutzkonzepten gegen sexuellen Missbrauch.

Letztlich überzeugte Dagmar Ernst, erfahrene Referentin und Vorstandsmitglied des Regionssportbundes, alle Beteiligten mit dem von ihr vorgestellten und favorisierten Schutzkonzept. Es setzt auf die Sensibilisierung aller Beteiligten. Neben sexualisierten Grenzüberschreitungen müssten Kinder und Jugendliche auch vor zum Beispiel Mobbing und heimlichen Fotoaufnahmen geschützt werden. Gerade im Leistungssport, aber auch in Kirche und Schule begünstigten die Machtstrukturen sexuellen Missbrauch. Auch in der Region Hannover habe es Missbrauchsfälle gegeben, wusste Ernst zu berichten.

Ausgebildete Teams und Fachberatungsstellen der Region unterstützen Vereinsverantwortliche, Übungsleiter und Trainer bei der Entwicklung eines Schutzkonzeptes. Mindestens sechs Bausteine sind zu absolvieren. Darunter das Fertigen einer Risikoanalyse, die Schulung von Übungsleitern und Vertrauenspersonen sowie die Erstellung eines Fahrplans, wie sich der Verein bei Vorfällen und Verdachtsfällen zu verhalten hat. Nach bis zu zwei Jahren Arbeit an Konzepterstellung und Schulung winken nicht nur ein Zertifikat, sondern die Gewissheit, Kindern und Jugendlichen einen bestmöglichen Schutz vor Übergriffen im Sportverein bieten zu können.

Es obliegt nun den teilnehmenden Vereinsvorständen, ihre KollegenInnen in den Vereinen von der Notwendigkeit der Erstellung eines Schutzkonzeptes zu überzeugen.

Als weniger brisant, dafür aber "umso irritierter" zeigten sich die Teilnehmer vom Vorgehen der Stadt beim Bau und der Ausstattung der im Bau befindlichen neuen Gymnasiumsporthalle. "Anfang März wurden die Vereine von der Verwaltung aufgefordert, ihren Bedarf an Lagerfläche für die vereinseigenen Sportgeräte zu melden. Man gehe davon aus, dass sich jeder Verein einschränken müsse", heißt es in der Mail. Die Vereine fühlen sich brüskiert. "Sie wurden weder an der Planung noch der Ausstattung der Sporthalle beteiligt", so Ulrich Friedrich. Und das, obwohl der Vorsitzende des SR die Verwaltung gebeten habe, in die Ausstattung der Halle eingebunden zu werden. "Dieses Vorgehen fügt sich ins Bild", so Ulrich Friedrich. "Der geplante vorzeitige Abriss der beiden bestehenden Gymnasiumsporthallen wurde ohne Wissen der Vereine beschlossen und konnte erst durch öffentlichen Protest verhindert werden. Doch aus dieser Ohrfeige hat die Verwaltungsspitze offenbar nichts gelernt", so Ulrich Friedrich abschließend.

CDU Burgwedel bereitet Spaziergängern Osterüberraschung am Wegesrand

"Ach guck mal!" Das war am Ostersonntag auf Burgwedels beliebtesten Spazierwegen ein oft gehörter Ausruf. Die CDU Burgwedel hatte an sechs verschiedenen Standorten österlich gestaltete Aufsteller installiert, um so den Spaziergängern "coronafreundlich" einen Ostergruß zu überbringen.

Wer rechtzeitig da war, fand zudem in den Körbchen kleine Tüten mit bienenfreundlichen Blühmischungen und von Heidrun Pollmann (DÜT & DAT) gestiftete Taschentücherpackungen in verschiedenen Frühlingsdesigns.

"Ich freue mich, dass uns die Überraschung gelungen ist und wir vielen Menschen eine kleine Osterfreude bereiten konnten", so die CDU-Bürgermeisterkandidatin Ortrud Wendt. Ihr Dank geht an die vielen tatkräftigen jungen Leute im Umfeld der CDU/Jungen Union Burgwedel, die diese Osteraktion mit ihr entwickelt und in die Tat umgesetzt haben und tagsüber mehrmals die Körbchen nachgefüllt haben.  

Autofahrer ist betrunken: Er und sein Beifahrer verstoßen auch gegen Ausgangsbeschränkungen

Trotz herrschender Ausgangssperre wurde am heutigen Sonnabend, 2. April 2021, in der Kokenhorststraße in Großburgwedel ein Fahrzeug festgestellt, angehalten und der Fahrzeugführer kontrolliert.

Hierbei konnte nach Angaben der Polizei bei diesem deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Wie ein Polizeisprecher mitteilt, verweigerte der 29-jährige Autofahrer den freiwilligen Atemalkoholtest vor Ort und wurde daraufhin zur Polizeidienststelle gebracht. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt im Anschluss untersagt. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Des Weiteren wurde sowohl gegen ihn als auch gegen seinen Beifahrer eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkungen gefertigt, da sie keinen erforderlichen Nachweis einer Notwendigkeit vorlegen konnten.

Wie der Sprecher weiter mitteilt, wurden durch die Polizei in Burgwedel und Isernhagen insgesamt sieben Verstöße gegen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung und drei Verstöße gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkungen geahndet.

SDP zum Thema Wohnungsbau: „Rote Idee jetzt mit schwarzem Anstrich?“

"Mit Verwunderung hat die SPD Fraktion die Berichterstattung zum Thema Wohnungsbau der CDU,Bürgermeisterkandidatin zur Kenntnis genommen", wie der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Burgwedeler Stadtrat, Joachim Lücke, mitteilt. Die CDU-Kandidatin Ortrud Wendt hatte zuvor verkündet, dass sie kommunales Bauland an mittelständische Unternehmen vergeben wolle, damit diese dort eigene Wohnungen im Mehrfamilienhausbereich bauen dürfen.

Auf den ersten Blick sei dies nach Angaben der SPD Burgwedel eine einfache Lösung. "Die Vergabe von kommunalem Bauland ist allerdings an strenge Regeln und Vorgaben gekoppelt und kann nicht nach Gusto der CDU-Kandidatin an Firmen vergeben werden, die ihr bekannt sind", erläutert Joachim Lücke. "Vergabe direkt an mittelständische Betriebe als Arbeitgeber macht keinen Sinn. Wohnen ist ein öffentliches Gut und die Vergabe von Wohnraum sollte nicht vom jeweiligen Arbeitgeber entschieden werden. Wenn mittelständische Betriebe aber mit guten Konzepten für alle BürgerInnen in den Wohnungsbau einsteigen wollen, ist das selbstverständlich gerne gesehen", so Lücke. Die SPD Fraktion befürchtet durch das angekündigte Vorgehen der Kandidatin mit der CDU/FDP-Mehrheitsgruppe "ein schweres Vergehen im Vergaberecht".

"Wie auch im Einfamilienhausbereich müssen für die Mehrfamilienhäuser transparente Vergabekriterien geschaffen werden, nach denen sich bauwillige Investoren bewerben können. Einer freien Vergabe nach Belieben der CDU und ihrer Kandidatin wird entschieden widersprochen", erklärt Lücke.

"Grundsätzlich ist die von der CDU übernommene SPD Forderung nach bezahlbarem Mietwohnungsbau in der Sache zu begrüßen", so Joachim Lücke. "Leider wurden in den letzten Jahren auch Konzepte der Verwaltung, die in diese Richtung gingen, durch die CDU/FDP Mehrheitsgruppe im Stadtrat blockiert und vertagt. Vorschläge zur Grundstücksvergabe auf Erbpacht zum Beispiel hätten zu geringeren Mieten führen können, sie wurden verworfen. Die Entwicklung eines Wohnbaugebietes in Großburgwedel mit einer guten Mischung aus Eigentums- und Mietwohnungsbau wurde abgelehnt. Dafür hat die CDU auch für kleine Wohnungen den Pkw-Stellplatzschlüssel erhöht, und damit die Baukosten weiter verteuert. Statt bezahlbarem Wohnraum, entsteht so nun teurerer Wohnraum", so Lücke.

"Die SPD ist auf die Stellungnahme der Kandidatin und ihrer Fraktion gespannt, wie ernsthaft man den Wohnungsbau in diesem Segment betreiben möchte oder geht es am Ende nur um Verhinderung und Klientelpolitik?" fragen die Sozialdemokraten.

Joachim Lücke fasst zusammen: "Wir werden weiterhin tragfähige Konzepte vorstellen, wie in Burgwedel Mietwohnraum geschaffen werden kann, der sowohl für Angestellte der Firmen, als auch für SeniorInnen mit durchschnittlichen Renten bezahlbar ist. Wir würden uns sehr freuen, wenn der Stadtrat diese zukünftig unterstützt." 

Radfahrer wird an Würmseekreuzung von Autofahrerin übersehen und angefahren

Die 62-jährige Fahrerin eines Audi wollte am gestrigen Mittwoch, 31. März 2021, gegen 16 Uhr aus Kleinburgwedel kommend die L 381 in Richtung Siedlung Würmsee queren.

Dabei übersah sie einen 40-jährigen Fahrradfahrer, der den Radweg entlang der L 381 in Richtung Fuhrberg befuhr. Es kam zum Zusammenprall, der Radfahrer stürzte und erlitt eine Verletzung am Knie. Der Radfahrer kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Am Fahrrad und am Auto entstand nach Angaben der Polizei leichter Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

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