Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Weltspartag: Sparen bleibt wichtig

Am 30. Oktober jährt sich der Weltspartag zum 94. Mal. Für die Hannoversche Volksbank ist dieser Tag traditionell Anlass, an die Bedeutung des Sparens zu erinnern. "Sparen ist von elementarer Bedeutung für jeden Einzelnen. Insbesondere in Zeiten des demografischen Wandels spielt das bewusste Sparen eine wichtige Rolle bei der Schließung der drohenden Rentenlücke im Zuge des rückläufigen Versorgungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung", erklärt Jürgen Wache, Sprecher des Vorstands der Hannoverschen Volksbank.

"Die bundesweiten Zahlen zum Sparverhalten zeigen, dass die Deutschen trotz Niedrigzinsniveau das Sparen weiterhin ernst nehmen und langen Atem beweisen", so Jürgen Wache weiter. Einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zufolge wuchs die Sparquote in Deutschland, das heißt das Verhältnis von Erspartem und verfügbaren Einkommen, trotz anhaltend niedriger Zinsen im Jahresvergleich zum zweiten Quartal 2018 um 0,5 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent.

Ersparnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung zukünftiger finanzieller Herausforderungen. Die Sparmotive reichen dabei von Sparen für größere Anschaffungen über unvorhergesehene Ausgaben bis hin zur privaten Altersvorsorge. Die private Altersvorsorge wiederum ist in den vergangenen Jahren angesichts des rückläufigen Versorgungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung wichtiger geworden. "Wir als Hannoversche Volksbank empfehlen unseren Kunden, sich persönlich in einer unserer Filialen beraten zu lassen. Denn ein Patentrezept für alle gibt es nie, es kommt auf die individuell maßgeschneiderte Finanzlösung an."

Die Hannoversche Volksbank lädt die Kinder am 29. und 30. Oktober ein, ihr Erspartes auf ihr Sparbuch einzuzahlen. Als Belohnung können sich die Kids auf einen Bumerang oder zwei Ausstechförmchen freuen. Außerdem verlost die Hannoversche Volksbank unter allen Kindern, die am 29. oder 30. Oktober ihr Erspartes einzahlen, zehnmal das Kinderspiel des Jahres 2018 "Funkelschatz".

Die Region Hannover unter den Spitzenreitern: „Die SPD-Verkehrspolitik wirkt“

Wie die aktuellen Zahlen des Preisvergleichs der bundesweiten Angebote im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nachweisen, belegt Hannover im Vergleich mit 38 weiteren Großstädten über 200.000 Einwohnern den fünften Platz der günstigsten Preise. Bei den Großstädten über 500.000 Einwohnern weist Hannover sogar das günstigste ÖPNV-Angebot in Deutschland auf. Dies gibt die SPD Region Hannover am heutigen Donnerstag, 18. Oktober 2018, in einer Pressemitteilung bekannt.

"Mit der Jugend-Netzcard hat die SPD Region Hannover einen riesigen Beitrag zur sozialen Verträglichkeit und Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV geleistet" hebt Adis Ahmetovic, Mitglied des Koordinierungsteams "Mobilität der Zukunft" im SPD-Unterbezirk Region Hannover, hervor. Thordies Hanisch, Landtagsabgeordnete und Koordinierungsteam-Mitglied, fügt hinzu: "Als SPD wollen wir mit einer deutlichen sozialdemokratischen Handschrift dazu beitragen, dass die Mobilität weiterhin zukunftsfähig bleibt, indem die Region zu einem bundesweiten Beispiel für die Mobilität der Zukunft wird."

Silke Gardlo, Fraktionsvorsitzende der SPD-Regionsfraktion, stimmt zu und ergänzt: "Die SPD hat gezeigt, dass sie die Attraktivität des ÖPNV vorantreibt. Unsere Politik zeigt, dass wir uns nicht auf den Erfolgen der Jugend-Netzcard ausruhen, sondern die großen Fragen unserer Zukunft jetzt angehen."

Frank Straßburger, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Regionsfraktion, ergänzt: "Auch im Bereich Elektromobilität nimmt der ÖPNV in der Region Hannover eine Vorreiterposition ein. In den nächsten fünf Jahren sollen in der gesamten Innenstadt von Hannover alle Busse der ÜSTRA mit Elektromotor angetrieben werden und auch die Sprinterlinien der RegioBus fahren bald nur noch elektrisch."

Die SPD in der Region Hannover arbeite mit Experten, der Zivilbevölkerung und diversen Interessenvertretungen in einem breiten Beteiligungsprozess an einem Mobilitätskonzept. Als ein Schwerpunktthema werde die Stärkung des ländlichen Raums behandelt. Hierbei soll erreicht werden, dass den Bürgern in ländlichen Kommunen gute Mobilitätsangebote zur Verfügung stehen. Als ein Hauptziel dieses Prozesses verstehen die Sozialdemokraten in der Region Hannover die Luftreinheit. "Der Schutz der Umwelt und Erhalt der Lebensqualität ist uns eine Herzensangelegenheit!", so Ahmetovic. Die SPD Region Hannover beabsichtige, im Mai 2019 ein umfangreiches Zukunftskonzept zur Mobilität vorzustellen. Bis dahin sind alle Vereine, Verbände, Bürger und Interessierte eingeladen, am Beteiligungsprozess mitzuwirken.

Region und das Ethno-Medizinische Zentrum veröffentlichen Wegweiser Sozialpsychiatrie

Psychische Krankheiten nehmen weltweit an Bedeutung zu. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht zum Beispiel davon aus, dass die Depression ab 2020 weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein wird. Aber auch die Zahl der Männer und Frauen, bei denen Angst- und Persönlichkeitsstörungen oder Suchtkrankheiten diagnostiziert werden, steigen allerorts. In der Region Hannover gibt es ein gutes Hilfenetzwerk für psychische Erkrankungen, von medizinischen Behandlungsmöglichkeiten über Reha-Maßnahmen bis hin zu vielen Angeboten der Eingliederungshilfe. Aber welche Hilfe passt zu welcher Krankheit? Was wird bezahlt? Was muss getan werden? Erstmals hat die Region Hannover gemeinsam mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum jetzt den Wegweiser Sozialpsychiatrie veröffentlicht, der leicht verständlich in insgesamt acht Sprachen über alle nötigen Schritte und Angebote in der Region informiert.

"Alle Erkrankungen, die nicht rechtzeitig behandelt werden, können langfristig zu Behinderungen führen. Das Sozialsystem ist aber für viele zu komplex und unübersichtlich geworden. Der neue Wegweiser orientiert sich an der Sichtweise Betroffener und fasst komplexe Sachverhalte verständlich zusammen – das macht ihn zum Lotsen durch den Dschungel des Systems und unterstützt die Einwohnerinnen und Einwohner der Region dabei, schnell die notwendigen und richtigen Hilfen zu finden", so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover.

Auf mehr als 80 Seiten finden die Nutzerinnen und Nutzer praktische Tipps und Informationen bei seelischen Krisen, Erkrankungen und Behinderungen. Das Vorwort und die Einleitung des Wegweisers gibt es in Leichter Sprache, insgesamt sind der Aufbau und die Sprache leicht verständlich gestaltet. In 21 Kapiteln gibt die Broschüre einen Überblick über die ersten Schritte bei dem Verdacht auf eine psychische Erkrankung und erklärt die unterschiedlichen Hilfeangebote und Anlaufstellen. Ein weiterer Teil widmet sich den besonderen Fragen, die bei Kindern, Jugendlichen, bei älteren Menschen, bei Migrantinnen und Migranten und bei Suchterkrankungen zu bedenken sind. Außerdem werden Informationen zu den Angeboten der Selbsthilfe und der Kontaktstellen vermittelt sowie im Glossar die wichtigsten Fachbegriffe verständlich erklärt.

Der Wegweiser Sozialpsychiatrie ist in Zusammenarbeit mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum entstanden. "Die Zahlen zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund in der Region viel häufiger vollstationär in den psychiatrischen Kliniken behandelt werden, als in ambulanten Einrichtungen", so Dr. Thorsten Sueße, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Region Hannover. "Das Ziel ist, durch die mehrsprachigen Fassungen des Wegweisers möglichst alle Betroffene und ihre Angehörigen zu erreichen." Der Wegweiser steht in den Sprachen Deutsch, Englisch, Polnisch, Russisch, Serbokroatisch, Türkisch, Arabisch und Farsi als Download auf der Internetseite des Sozialpsychiatrischen Verbundes der Region Hannover unter www.hannover.de/spv zur Verfügung.

Sozialpsychiatrischer Verbund der Region Hannover

Sozialpsychiatrische Angebote vernetzen und damit die Versorgung für psychisch Kranke und ihre Angehörigen in der Region Hannover verbessern: Mit diesem Anspruch wurde Ende 1997 der Sozialpsychiatrische Verbund der Region Hannover ins Leben gerufen. Heute wirken rund 100 Anbieter von Hilfeleistungen in dem Zusammenschluss mit – von Kontakt- und Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen bis hin zu stationären Einrichtungen.

Sylvia Thiel ist neue Beauftragte für Menschen mit Behinderungen

Die Region Hannover hat eine neue Beauftragte für Menschen mit Behinderungen: Sylvia Thiel hat das Amt am 1. Oktober offiziell übernommen, das sie seit dem 1. März dieses Jahres bereits kommissarisch innehatte. Am heutigen Donnerstag, 18. Oktober 2018, hat sie sich im zuständigen Ausschuss für Soziales, Wohnungswesen und Gesundheit der Region vorgestellt.

Die Sozialpädagogin verfügt über langjährige berufliche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Behindertenhilfe und war zuletzt Fachberaterin für Inklusion in der Stabstelle Sozialplanung der Region Hannover. Einer ihrer Schwerpunkte lag auf der inklusiven Beschulung und den damit verbundenen Herausforderungen für die Jugend- und Sozialhilfeträger in der Region Hannover. Zudem wirkte die 45-Jährige beratend an der Erarbeitung des Aktionsplans "Inklusive Region Hannover" mit. "Neben der schulischen Inklusion, die auch weiterhin ein Themenschwerpunkt für mich bleiben wird, zählen auch die Förderung von Barrierefreiheit und Teilhabe sowie die Beratung von Betroffenen zu meinen neuen Aufgaben", so Sylvia Thiel.

Künftig möchte sich die neue Beauftragte für Menschen mit Behinderungen auch verstärkt der Öffentlichkeitsarbeit widmen und somit zu einem breiteren Bewusstsein für die Lebenswelt behinderter Menschen beitragen. "Ich möchte sowohl auf bestehende Barrieren aufmerksam machen, als auch zeigen, wie Inklusion und Teilhabe erfolgreich gelingen können. Den betroffenen Menschen Raum und Gehör zu verschaffen – das liegt mir besonders am Herzen", sagt Thiel. "Mein Anliegen ist es, nicht nur für, sondern mit den betroffenen Menschen und ihren Familien gemeinsam Wege zu ebnen und Veränderungsprozesse zu gestalten."

Terminvorschau

Am diesjährigen Tag der Menschen mit Behinderungen, am Freitag, 3. Dezember, eröffnet Sylvia Thiel eine Ausstellung im Regionshaus mit Werken von Teilnehmenden der Vahrenheider Werkstätten, dem Verein zur Förderung seelisch Behinderter e.V..

Gedenkstätte Ahlem: „Gerettet, aber nicht befreit“

Die Folgen der Verfolgung und damit zusammenhängende Traumata sind für viele Überlebende des Holocaust bis heute allgegenwärtig. Auf das Erleben wirken auch aktuelle Erfahrungen ein: Antisemitismus, Krieg und Gewalt gehören bis heute zur Lebenswirklichkeit von Überlebenden des Holocaust in Israel. Seit 1987 unterstützt AMCHA (hebräisch für "dein Volk") die Opfer und ihre Nachkommen und hilft ihnen dabei, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. In einem Vortrag mit dem Titel "Gerettet, aber nicht befreit" spricht Lukas Welz, Vorsitzender von AMCHA Deutschland, am Sonntag, 28. Oktober 2018, 15 Uhr, in der Gedenkstätte Ahlem, über die Herausforderungen für Überlebende und die von AMCHA geleistete psychosoziale Hilfe in Israel.

Lukas Welz, Jahrgang 1986, ist seit 2012 ehrenamtlicher Vorsitzender von AMCHA Deutschland. Nach seinem Zivildienst bei der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Israel studierte er Politik, Verwaltung und Geschichte sowie Sicherheit und Entwicklung in Potsdam, Heidelberg und an der britischen Verteidigungsakademie. Er arbeitete im Deutschen Bundestag und für Nichtregierungsorganisationen. Im vergangenen Jahr entwickelte er die Ausstellung "L’Chaim" über die Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin.

 

Christoph 4: Neue Technik ermöglicht Wiederbelebung auch in der Luft

Ob Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Ertrinkungsunfall: In vielen Notfällen erleiden Patienten einen Herzstillstand. Große Unterstützung am Patienten ermöglicht der neue "Corpuls CPR". Das mechanische Wiederbelebungsgerät kommt ab November auf dem Rettungshubschrauber "Christoph 4", der an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stationiert ist, zum Einsatz. Damit kann die Herzdruckmassage, die am Boden begonnen wurde, in der Luft durch den Corpuls CPR fortgeführt werden – sprich: Er übernimmt das Drücken auf den Brustkorb. Die Johanniter-Unfall-Hilfe investierte um die 18.000 Euro in das neue technische Gerät.

"Vorher war die Herz-Lungen-Wiederbelebung im Hubschrauber nur bedingt bis gar nicht möglich und der Patient musste mit dem Rettungswagen transportiert werden", erklärt Dr. Christian Macke, Ärztlicher Leiter von Christoph 4. Durch das neue Gerät ergeben sich zahlreiche Vorteile für die Luftrettung. "Wir können die Patienten nun unterbrechungsfrei unter Reanimation auch mit dem Hubschrauber in eine Klinik bringen, wo sie dementsprechend weiter und besser versorgt werden können", ergänzt der Unfallchirurg der MHH. "Gerade Patienten, die über große Strecken transportiert werden müssen, profitieren hiervon. Zeit ist in unserer Arbeit ein maßgeblicher Faktor, der lebensentscheidend sein kann."

Eine weitere Besonderheit: Mit der Reanimationshilfe können auch Kinder ab acht Jahren wiederbelebt werden. "Als Rettungshubschrauber haben wir überproportional viele Kindernotfälle. Diesen Sommer wurden wir zu zahlreichen Badeunfällen von Kindern alarmiert." Nicht nur für die Patienten ist das Reanimationsgerät ein großer Vorteil. Auch der Notarzt im Helikopter hat durch den Einsatz des Gerätes die Hände frei, sodass er sich parallel um die Beatmung des Patienten oder Medikamentengaben kümmern kann.

Der Corpuls CPR zeichnet sich mit einer Akkulaufzeit von 90 bis 120 Minuten aus, die Drucktiefe und Frequenz lassen sich, auch manuell während der Nutzung, einstellen. Mit speziellen Festigungsgurten kann das Gerät direkt am Patienten fixiert werden, sodass ein sicherer Transport gewährleistet ist. Zwei unterschiedliche Aufsätze, sogenannte "Stempel", werden je nach Brustumfang angebracht. Unterhalb des Patienten wird ein Board platziert, an dem der "Arm" mit Feststellhebel befestigt wird.

Doch auch das Eintreffen mit bestem Equipment kann wirkungslos sein, wenn nicht Ersthelfer vor Ort richtig reagieren. "Die erste Reaktion am Unfallort ist entscheidend", macht Dr. Macke deutlich. "Selbst wenn wir nach zehn Minuten mit High-Tech-Ausstattung eintreffen, können wir dem Patienten kaum noch helfen, wenn die Ersthelfer keine Herzdruckmassage durchgeführt haben." Deshalb rät er, dass mit der Herzdruckmassage sofort begonnen wird, bis der Rettungsdienst vor Ort eintrifft.

Über Christoph 4

Christoph 4 besitzt einen Einsatzradius von ungefähr 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von maximal 257 Kilometern pro Stunde in die Region und Stadt Hannover sowie in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und Soltau-Fallingbostel. Seit 1972 ist der Rettungshubschrauber in Hannover im Einsatz und feierte Anfang Oktober seinen 46. Geburtstag.

Er wird durch die Leitstelle nach einsatztaktischen Überlegungen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang eingesetzt und ist somit über die Rufnummer 112 für die Bevölkerung alarmierbar. Für den Melder eines Notfalls – gleich, welches Rettungsmittel kommt – entstehen keine Kosten. Mit der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist auch der Luftrettungsstützpunkt Christoph 4 im vergangenen Jahr umgezogen. Die neue Basis steht auf der oberen Parkebene schräg gegenüber dem neuen ZNA-Eingang und ist im oberen Bereich direkt mit dem Hubschrauberlandeplatz verbunden. Das zweistöckige silberfarbene Gebäude bietet mehr Platz und eine modernere Ausstattung für das Rettungsteam.

Das Team von Christoph 4

An der Luftrettung mit Christoph 4 sind mehrere Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Notfallsanitäter/HEMS-TC. Die Piloten gehören der Bundespolizei, Fliegerstaffel Nord Stützpunkt Gifhorn, an und führen die Wartung und Instandhaltung des Hubschraubers durch. Die Notärzte kommen aus der Unfallchirurgischen Klinik der MHH. Die ärztliche Leitung hat seit 2016 Dr. Christian Macke inne. Träger des Luftrettungsstützpunktes ist das Land Niedersachsen.

Sterne des Sports: Ehrung beim Bundesligaspiels der Recken in der TUI-Arena

Für die nachhaltige Förderung talentierter Übungsleiter und die erfolgreiche Umsetzung eines strukturierten und zielgerichteten Ausbildungsprogramms für junge Übungsleiter ab 12 Jahren wurde die Turnerschaft Großburgwedel (TSG) im August als Sieger des Wettbewerbs "Sterne des Sports" auf regionaler Ebene mit dem großen Stern in Bronze ausgezeichnet.

Bevor am 25. Oktober die "Sterne des Sports" auf Landesebene vergeben werden, wurden die Erstplatzierten des Regionalentscheids anlässlich des Handball Bundesligaspiels der Hannover Recken in der TUI Arena noch einmal einem großen Publikum vorgestellt und geehrt.

25 jugendliche Sportassistenten und Übungsleiter folgten der Einladung und begleiteten die Vorstandsmitglieder Uli Appel und Ulli Friedrich in die TUI Arena. In der Halbzeitpause durften jeweils zehn Vereinsvertreter auf das Spielfeld und Uli Appel erläuterte im Interview mit Recken-Moderator Tim Gasse Hintergründe zum Projekt "Vom Turnkind zum Trainer: Die TS Großburgwedel ‚backt‘ sich ihre Übungsleiter und Trainer selbst und entwickelt dabei Kinder und Jugendliche zu Persönlichkeiten im Sport". Mehr als 40 Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren haben in den vergangenen Jahren vielseitige Aus- und Fortbildungen erfolgreich absolviert und so erhielt Uli Appel stellvertretend für die TSG erneut großen Beifall.

Abgerundet wurde ein unterhaltsamer und spannender Sportnachmittag mit einem Heimsieg der Recken, der insbesondere für die 20 Nachwuchshandballer der TSG aus den Trainingsgruppen der Minis und männlichen E Jugend zu einem besonderen Erlebnis wurde, da sie die Handballprofis als Einlaufkinder vor dem Anpfiff auf das Spielfeld begleiten durften.

Vortrag zu Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen im Regionshaus

Ein Unfall, eine Krankheit oder eine seelische Krise: Jeder kann plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen sein. Wer aber hat dann die rechtliche Befugnis, in Vertretung Rechnungen zu begleichen? Wer darf Entscheidungen treffen, die die Gesundheit, das Vermögen, den Wohnort oder die Lebensqualität betreffen?

Viele Menschen wissen nicht, dass auch Eheleute oder die eigenen Kinder nur mit Vollmachten für sie eintreten können. Daher ist es wichtig, sich rechtzeitig Gedanken über eine Vorsorge zu machen und mit vertrauten Menschen darüber zu sprechen. Am Mittwoch, 24. Oktober, 18 Uhr, informiert Annegret Burke, Geschäftsführerin des Betreuungsvereins Sozialdienst katholischer Frauen, im Haus der Region, Hildesheimer Straße 20, Raum 602, über Möglichkeiten der privatrechtlichen Vorsorge durch Vollmachtserteilung und zur Betreuungsverfügung und worauf beim Verfassen geachtet werden sollte.

Der Vortrag ist kostenlos, um Anmeldung unter Telefon 0511/616-23540 oder per Mail an franziska.greulich@region-hannover.de wird gebeten.

Der Vortrag ist Teil der gemeinsamen Vortragsreihe der Betreuungsvereine und des Teams Betreuungsangelegenheiten der Region Hannover.

Kultur im Schloss: Kioomars Musayyebi Quartett

Vier Musiker, die aus ganz verschiedenen Richtungen zusammengefunden haben, bilden gemeinsam das Kioomars Musayyebi Quartett. Christian Hammer, Erfan Pejhanfar, Nils Imhorst und Kioomars Musayyebi spielen Impressionen von orientalischen Melodien und Rhythmen vermischt mit europäischen Arrangements, Weltmusik mit Einflüssen aus dem Jazz. Am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr, bringt das Quartett seine einmaligen Klänge nach Neustadt in das Schloss Landestrost. Bereits um 19 Uhr erhält das Publikum Einblicke in die Entstehung der musikalischen Arrangements des Ensembles: im Künstlergespräch mit einem Vertreter vom Center for Worldmusic Hildesheim. Der Eintritt kostet 15, ermäßigt 10 Euro.

Der Schwerpunkt der Musik liegt auf den Kompositionen des iranischen Santurspielers Kioomars Musayyebi und den Arrangements des deutschen Gitarristen Christian Hammer. Die Kombination der Melodien und Instrumente fügt sich zu einem neuen Ganzen zusammen und es entsteht ein einzigartiger Sound, der das Besondere des Quartetts ausmacht.

Eintrittskarten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon 01805/700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr.

SPD und CDU unterstützen die Einrichtung einer Hebammenzentrale in der Region

Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU werden im Rahmen ihrer Haushaltsplanberatungen die Absicherung der Finanzierung einer Hebammenzentrale in der Region Hannover unterstützen.

Obwohl die Region Hannover keine unmittelbare Zuständigkeit hat, setzen sich SPD und CDU für eine Verbesserung der Situation der Hebammen ein.

Nach der Anhörung zur "Ist-Situation und Zukunft der Hebammen in der Region Hannover", der Einrichtung eines hochkompetent besetzten "Runden Tisches zur Verbesserung der Situation in der Geburtshilfe" und dem Beginn der Optimierung der Hebammenausbildung, soll die Einrichtung einer Hebammenzentrale jetzt als nächster Schritt folgen, um die Situation für Hebammen und werdende Mütter zu verbessern.

"Wir werden uns in den kommenden Haushaltsplanberatungen dafür einsetzen, eine Hebammenzentrale in der Region Hannover auskömmlich zu finanzieren", so die sozialpolitischen Sprecherinnen der Fraktionen, Elke Zach (SPD) und Michaela Michalowitz (CDU).

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