Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Veranstaltungsangebot für kleine und mittelständische Unternehmen

Geflüchtete Menschen sind die Fachkräfte von morgen: oft qualifiziert und hoch motiviert, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Doch meist fehlt den Geflüchteten wie auch den Unternehmen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Beschäftigungsförderung der Region Hannover und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Landeskirche laden daher kleine und mittelständische Unternehmen für Dienstag, 8. August 2017, 17.00 bis 19.30 Uhr, zu einer Veranstaltung ins Haus der Wirtschaftsförderung, Konferenzraum, Vahrenwalder Straße 7, 30165 Hannover, ein. Das Ziel: Brücken zu bauen zwischen Betrieben und Fachkräften aus dem Ausland.

Unter den teilnehmenden Geflüchteten sind zum Beispiel gut ausgebildete Bauingenieure, Exportsachbearbeiter oder Ingenieure für Qualitätsprüfung, die hier eine berufliche Perspektive suchen. Neben ihrer fachlichen Qualifikation bringen sie auch gute Deutschkenntnisse mit. Die Veranstaltung "Brücken bauen: Betriebe und Geflüchtete lernen sich kennen" möchte kleinen und mittleren Betrieben die Gelegenheit bieten, mit potenziellen Fachkräften ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten.

Nach einführenden Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Teamaufgabe lösen und sich anschließend über berufliche Erfahrungen und Erwartungen austauschen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung wird gebeten. Ansprechpartnerin beim Team Beschäftigungsförderung der Region Hannover: Dr. Mahzad Hoodgarzadeh, Telefon 0511/616-23012, E-Mail: mahzad.hoodgarzadeh@region-hannover.de.

Kultursommer 2017: Gretchens Antwort

Querbeet durch die musikalischen Genres und völlig klischeefrei – die vier Sängerinnen der Berliner Gruppe Gretchens Antwort zeigen mit viel Feingefühl, wie viel Kraft und Power in der Stimme steckt: Am Sonntag, 30. Juli 2017, 17 Uhr, nimmt die A-cappella-Combo das Publikum mit auf die Reise durch die Musikgeschichte im historischen Ambiente auf dem Rittergut Eckerde in Barsinghausen. Der Eintritt für das Konzert kostet 20,80 Euro, ermäßigt 17,50 Euro; alle Preise inklusive Vorverkaufsgebühr. (Führungen und Essen bereits ausverkauft)

Ob Purcell, Schubert oder Grönemeyer: Mit ihrem vielseitigen, stilübergreifenden A-cappella-Programm suchen die vier Sängerinnen von Gretchens Antwort charmant und energiegeladen nach Antworten auf die Gretchenfragen des Lebens und demonstrieren dabei so ganz nebenbei die umfangreichen Ausdrucksmöglichkeiten der Stimme.

Kultursommer: Karten und weitere Informationen

Ob Kleingartenkolonie, Rittergut, Kirche oder Kornbrennerei: Vom 14. Juli bis 27. August lassen 26 Konzerte unterschiedlichster Musikrichtungen die Region Hannover an ihren schönsten Orten erklingen. Zum 19. Kultursommer haben das Team Kultur der Region und die Stiftung Kulturregion Hannover gemeinsam mit regionalen Veranstalterinnen und Veranstaltern ein unvergleichliches Programm auf die Beine gestellt, das die Region von ihrer musikalischen Seite zeigt.

Neben dem kulturellen Genuss bieten die Veranstalter vor Ort kulinarische Köstlichkeiten und zum Teil auch Führungen an. Das Programmheft verrät außerdem, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum jeweiligen Veranstaltungsort kommt. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, direkt bei den Veranstaltern und im Internet unter www.reservix.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.hannover.de/kultursommer abrufbar. Programmhefte liegen im Bürgerbüro der Region Hannover, in den Informationsstellen der Städte und Gemeinden sowie direkt bei den Veranstaltern aus. Weitere Informationen gibt es beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon 0511/61625200.

Klimaschutzagentur stellt sich online neu auf

Der neue Internetauftritt der Klimaschutzagentur Region Hannover ist online: Er orientiert sich an den Anforderungen der digitalen Welt und macht die Agentur damit auch online präsenter. Die Inhalte sind nun – wie es das neue Corporate Design vorsieht – nach Zielgruppen strukturiert: "Für Bürger", "Für Hausbesitzer", "Für Unternehmen" und "Für Partner". So finden die Nutzerinnen und Nutzer schnell die für sie relevanten Informationen, wie die unterschiedlichen Beratungsangebote, für die sie sich direkt online anmelden können. Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen sowie Beiträge über Klimaschutzthemen sind wie bisher auf dem regionalen Portal unter www.klimaschutz-hannover.de zu finden.

Auch die Facebook-Seite unter www.facebook.com/klimaschutzagenturhannover wurde überarbeitet. Dort gibt es regelmäßig Tipps zum Energiesparen, Veranstaltungshinweise und Posts zu Public-Service-Themen mit Klimaschutzbezug. 

Veränderte Erreichbarkeiten des Senioren- und Pflegestützpunktes Burgdorfer Land und Außensprechstunden

Ab Dienstag, 1. August, bis zum Ende des Jahres bleibt der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land dienstags geschlossen.

Die Außensprechstunde in Hänigsen entfällt am Dienstag, 25. Juli 2017.

 
Die Außensprechstunden in Sehnde (14.8., 11.9., 9.10., 13.11., 12.12.) und in Lehrte (21.8., 18.9.,16.10., 20.11.,18.12.) werden bis Ende des Jahres in der Zeit von 15 bis 16 Uhr (statt 13 bis 16 Uhr) stattfinden. Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten unter Telefon 0511/700201-16.

Weitere Informationen, auch zu allen Fragen rund um die Pflege, gibt gern der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land im Burgdorfer Rathaus, Marktstraße 55, Telefon 0511/700 201-16.

Argentinische Tangonacht, brillante Bläsermusik und dänischer Blues in der Region

Der Musik lauschen und Tango tanzen – am Sonnabend, 29. Juli 2017, 19.30 Uhr, verwandelt sich die KGS Sehnde, Am Papenholz 11, in einen vielseitigen Tangoclub: faux pas versteht es, den Tango in seinen unterschiedlichen Facetten, Emotionen und Extremen mit Virtuosität und Leidenschaft zu präsentieren. Mit dem preisgekrönten Solistenensemble faux pas steht der Tangosänger Mario Pinnola aus Buenos Aires auf der Bühne. Gemeinsam vertonen und verkörpern sie vokale und instrumentale Klassiker des traditionellen Tango Argentino der 1920er bis 40er Jahre sowie Werke des Tango Nuevo von Richard Galliano, Graham Lynch und Astor Piazzolla – voller Leidenschaft und Virtuosität. Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro.

Das Blechbläserensemble Ambrassador ist aus dem 1996 gegründeten Bundesjugendorchester erwachsen – inzwischen gehört es zu den führenden Blechbläserensembles seiner Generation. Am Sonnabend, 29.7., 17 Uhr, ist es zu Gast in der Aula des Schulzentrums I, Planetenring 7, in Garbsen. Ob Renaissance, Romantik, Avantgarde oder gehobene Unterhaltungs- und Filmmusik: Die bis zu 19 Mitglieder starke Formation unter der Leitung von Prof. Klaus Schuhwerk begeistert mit ihrem Repertoire auf höchstem Niveau. Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Der dänische Sänger und Gitarrist Mike Andersen gehört seit einigen Jahren zu den renommiertesten Blues- und Soulkünstlern Dänemarks. Mit seiner Band steht der smarte Musiker am Sonnabend, 29. Juli, 20 Uhr, auf der Open-air-Bühne der Kornbrennerei Warnecke, Deisterstraße 4, in Wennigsen/Bredenbeck. Der Durchbruch gelang Andersen mit dem 2010 erschienenen Album "Echoes", das hervorragende Kritiken erzielte und in drei Kategorien für die "Danish Music Awards" nominiert wurde. 2012 erschien auf dem Label "Nordic Music Society" sein viertes Studioalbum, das einen Mix aus jazzig-groovigem Blues und gefühlvollem Soul präsentiert.

Kultursommer: Karten und weitere Informationen

Ob Kleingartenkolonie, Rittergut, Kirche oder Kornbrennerei: Vom 14. Juli bis 27. August lassen 26 Konzerte unterschiedlichster Musikrichtungen die Region Hannover an ihren schönsten Orten erklingen. Zum 19. Kultursommer haben das Team Kultur der Region und die Stiftung Kulturregion Hannover gemeinsam mit regionalen Veranstalterinnen und Veranstaltern ein unvergleichliches Programm auf die Beine gestellt, das die Region von ihrer musikalischen Seite zeigt.  

Neben dem kulturellen Genuss bieten die Veranstalter vor Ort kulinarische Köstlichkeiten und zum Teil auch Führungen an. Das Programmheft verrät außerdem, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum jeweiligen Veranstaltungsort kommt. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, direkt bei den Veranstaltern und im Internet unter www.reservix.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.hannover.de/kultursommer abrufbar. Programmhefte liegen im Bürgerbüro der Region Hannover, in den Informationsstellen der Städte und Gemeinden sowie direkt bei den Veranstaltern aus. Weitere Informationen gibt es beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon 0511/61625200.

„Retter verdienen Respekt“ sendet starkes Zeichen für ehrenamtliche Feuerwehrleute

Im Rahmen der Imagekampagne der Niedersächsischen Feuerwehren "Ja zur Feuerwehr" (www.ja-zur-feuerwehr.de) wurde am heutigen Mittwoch, 19. Juli 2017, ein neues Video mit dem Titel "Retter verdienen Respekt" veröffentlicht. Hintergrund sind die in vergangene Zeit vermehrt auftretenden Angriffe und Anfeindungen, denen ehrenamtlichen Feuerwehrleute während ihrer Einsätze ausgesetzt sind.

Niedersachsens Minister für für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: "Jedem von uns muss klar sein: Wir alle könnten in eine Situation kommen, in der wir auf Rettung angewiesen sind. Ich habe größten Respekt vor den ehrenamtlichen Kräften im Land Niedersachsen, die vieles Private und Berufliche vernachlässigen, um fremden Menschen in Not zu helfen – oft unter Gefahr für die eigene Gesundheit. Angriffe auf Rettungskräfte, wie es sie zuletzt leider häufiger gegeben hat, sind unglaublich und verachtenswert. Darum unterstütze ich die Kampagne und freue mich, dass diese Botschaft jetzt mit diesem sehr gelungenen Video transportiert wird."

In dem Video wird etwa die außergewöhnliche Hilfsbereitschaft ehrenamtlicher Feuerwehrleute herausgestellt, die in ihren Einsätzen nicht selten die eigene Gesundheit riskieren. Weiterhin wirbt das Video um Verständnis für erforderliche Maßnahmen bei Notfalleinsätzen, wie etwa der Errichtung von Straßensperren.

Mücken: „Die Krankheiten werden vom Menschen eingeschleppt“

Sie surren um die Ohren, schwirren am Badesee um den Körper, rauben nachts den Schlaf: Mücken. In diesem Sommer sind ganz besonders viele unterwegs, da der vergangene Winter im Durchschnitt sehr mild war. Zur Hochzeit der Mückenstiche informiert der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover über Mückenpopulationen, wie man sich vor ihren Attacken schützen kann und welche Arten in Deutschland und der Region Hannover vorkommen.

Immer wieder sind exotische Mückenarten in den Schlagzeilen – wie die Asiatische Tigermücke ("Aedes albopictus"), die Asiatische Buschmücke ("Aedes japonicus") oder die Gelbfiebermücke (Aedes aegyptii"), die Viren übertragen und ferne Krankheiten nach Deutschland bringen könnten. Was ist dran an der Angst vorm Dengue-Fieber und Zika-Virus? "In der Region Hannover sind wir von diesen Mückenarten noch nicht heimgesucht", sagt Dr. Constanze Wasmus, Leiterin des Teams Allgemeiner Infektionsschutz und Umweltmedizin der Region Hannover. In Niedersachsen wurde von den oben genannten Arten bisher nur die Asiatische Buschmücke nachgewiesen: 2013 wurden Funde dieser ursprünglich in Japan, Korea und Südchina beheimateten Stechmückenart in der Nähe von Hannover und Hildesheim gemeldet. "Rein theoretisch kann diese Mücke exotische Krankheiten übertragen. Tatsächlich wurde es allerdings bisher nicht nachgewiesen, dass eine der gefundenen Mücken krankmachende Viren übertragen hat", sagt Dr. Wasmus. Denn in der Regel schleppen nicht Mücken Krankheiten wie das West-Nil-Fieber, das Dengue-Fieber sowie Zika- oder Gelbfieber-Viren ein. "Die Infektionserreger werden von den Menschen oder anderen Tieren eingeschleppt und dann von den Mücken weiter verbreitet", erklärt Dr. Wasmus. "Eine Weiterverbreitung von exotischen, mückenübertragenden Krankheiten setzt also immer voraus, dass einerseits die entsprechenden Mückenarten vorhanden sind und andererseits Menschen die Krankheit einschleppen."

Das Gesundheitsamt der Region Hannover ist in engem Austausch zum Niedersächsischen Landesgesundheitsamt, das ein so genanntes Mückenmonitoring betreibt. Dazu sind mehrere Mückenfallen an verschiedenen Standorten in Niedersachsen aufgestellt worden. Die bis zum Jahr 2015 gefangenen Mücken wurden bereits klassifiziert und virologisch untersucht – hierbei wurden keine exotischen Mückenarten und in den Mücken keine gefährlichen Viren nachgewiesen.

Generell ist der beste Schutz vor mückenübertragenden Krankheiten die Prävention, also gar nicht erst gestochen zu werden. "Schützen kann man sich im Haus mit Maßnahmen, die ein Eindringen der Mücken in Innenräume verhindert, also beispielsweise Fliegenschutzgitter oder feinmaschige Netze", sagt Dr. Wasmus. Draußen hilft die Bedeckung der Haut, also lange Kleidung, oder die Anwendung von Sprays, die die Mücken von der Haut fernhalten. "Da sollte jeder und jede für sich ausprobieren, was am besten hilft. Jede Haut reagiert anders auf Sprays", sagt Dr. Wasmus.

Denn nur wenige Mücken werden im Dunkeln von Licht angezogen: Stechmücken finden ihre Opfer vor allem durch ausgeatmetes Kohlenstoffdioxid und Körperdüfte wie beispielsweise Schweiß. Bei den meisten heimischen Mückenarten stechen übrigens nur die Weibchen: Diese benötigen das Blut für die Ablage ihrer Eier, um sich zu vermehren.

Dies sind die am häufigsten vorkommenden Arten in Deutschland:

Wintermücke: etwa 5 mm groß; Vorkommen von Winter bis Frühling, meist an Grasplätzen und in riesigen Schwärmen; harmlos, sticht nicht
Sandmücke: etwa 2 mm groß; Vorkommen weniger in Deutschland als vielmehr in Südeuropa; sticht nachts in dünne Hautpartien wie Gesicht, Nacken, Hände und Füße; Übertragung von Viren, die das Drei-Tage-Fieber auslösen
Kriebelmücke: etwa 3 bis 6 mm groß; Vorkommen von März bis September an leicht dreckigem Fließgewässer; sticht vor allem Rinder, für Menschen eher ungefährlich
Schmetterlingsmücke: etwa 2 mm groß; Vorkommen ganzjährig in der Nähe von Toiletten, Jauchegruben oder Kläranlagen; stechen den Menschen nicht
Zuckmücke: etwa 10 mm groß; Vorkommen im Sommer an Gewässern und Uferzonen, dort häufig in riesigen Schwärmen; sind lästig, aber nicht gefährlich; stechen nicht
Kohlschnake: etwa 15 bis 23 mm groß; Vorkommen zwischen Mai und August meist im Grasland; werden vom Licht angelockt und verirren sich in die Wohnung; stechen nicht
Gemeine Stechmücke: etwa 4 bis 6 mm groß; Vorkommen ganzjährig in besiedelten Gebieten, fliegen gezielt in Wohnungen; Stiche sind kaum zu spüren, wohl aber die Quaddeln danach
Ringelschnacke: etwa 8 bis 10 mm groß; Vorkommen ganzjährig in der Nähe von Gewässern und Siedlungen und meistens nachts; Stiche erzeugen große, oft schmerzhafte Quaddeln, manchmal sogar Entzündungen und Blasen
Wald- und Wiesenmücke: etwa 7 mm groß; Vorkommen von April bis Oktober im offenen Gelände und feuchten Wäldern; Stiche führen oft ebenfalls zu unangenehmen Quaddeln
Gnitze: etwa 1 bis 2 mm groß; Vorkommen von Mai bis August an Waldrändern und in Feuchtgebieten, vor allem in Nordeuropa und besonders abends aktiv
Weitere Infos zum Thema gibt es auf der Homepage des Landesgesundheitsamtes Niedersachsen unter www.nlga.niedersachsen.de oder auf www.hannover.de; Stichwort "Mücken".

Caren Marks: „Jugendmedienschutz muss auch für digitale Medien gelten“

 Mit Freunden online chatten, Fotos teilen und Games spielen – nicht wegzudenken aus dem Leben vieler Jugendlicher. Der digitale Wandel und die mobile Mediennutzung verlangen dringend zeitgemäße Antworten, um Kindern und Jugendlichen sichere Räume für ein gutes, selbstbestimmtes und unbeschwertes Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen.

"Neben den Chancen und Möglichkeiten ergeben sich aber auch Fragen: Welche App ist geeignet für Kinder? Warum können Kinder einfach von Fremden angeschrieben werden, und wie lässt sich vermeiden, dass sie mit verstörenden Inhalten konfrontiert werden?", erläutert die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesjugendministerium.

Bundesministerin Katarina Barley gab nun gemeinsam mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) das Startsignal für den neuen Arbeitsbereich "Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit" bei der Bundesprüfstelle.

"Der Handlungsbedarf ist groß", so Marks. "Der Schutz junger User im Internet ist unzureichend. Die Betreiber löschen zu wenige Verstöße, konfigurieren die Profile junger User nicht sicher genug und halten keine ausreichenden Hilfesysteme bereit. Vermeintlich kostenlose Apps entpuppen sich im Ergebnis als Kostenfalle, und es mangelt regelmäßig am Kinder- und Datenschutz". Für einen modernen und verlässlichen Kinder- und Jugendmedienschutz seien nicht nur die Inhalte im Netz entscheidend: "Es geht auch um die Risiken, wenn Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken und über Spiele-Apps in Kontakt treten. Hier sind besonderer Schutz und klare Orientierungshilfen für sichere Online-Kommunikation nötig."

Schon jetzt unterstützt das Bundesjugendministerium Kinder und Eltern bei der Mediennutzung und -erziehung mit dem Ratgeber "Schau Hin! Was Dein Kind mit Medien macht." (www.schau-hin.info).

Countdown bei Gastfamiliensuche für US-amerikanische Stipendiaten

Bereits im 35. Jahr ermöglicht es das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP), ein gemeinsames Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses, 720 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Deutschland und den USA, zehn Monate im jeweils anderen Land zu verbringen. Für zehn von ihnen sucht der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch zusammen mit Experiment e.V. noch nach Gastfamilien.

Miersch möchte den interkulturellen Austausch in seinem Wahlkreis fördern. "Dieser Austausch ist für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Durch die persönlichen Kontakte wird das gegenseitige Verständnis gefördert. Das ist gerade derzeit besonders wichtig", so der Abgeordnete. Gesucht werden weltoffene und humorvolle Familien, die ab dem 2. September einen US-amerikanischen Stipendiaten bei sich aufnehmen. Begleitet werden die Familien das ganz Jahr hindurch von Experiment e.V. und einer ehrenamtlichen Ansprechperson aus der Region.

Gastfamilie kann fast jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit oder ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind vor allem Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, den Gast als "Familienmitglied auf Zeit" aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten.

Wer Interesse hat, Gastfamilie für einen PPP-Stipendiaten zu werden, kann sich an die Bundesgeschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Ansprechpartner ist Matthias Lichan, Telefon 0228/95722-21, lichan@experiment-ev.de. Für deutsche Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Austauschjahr in den USA bewerben möchten, ist Sabine Stedtfeld die richtige Ansprechpartnerin (Tel.: 0228 95722-15, E-Mail: stedtfeld@experiment-ev.de). Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es unter www.experiment-ev.de/stipendien.

Ab in den Urlaub: Auszeit für Kühlschrank und Co.

Urlaubszeit – endlich mal abschalten. Während die meisten Menschen ihre Wohnungen im Urlaub verlassen und sich am Strand oder in den Bergen erholen, arbeitet einer oftmals unermüdlich weiter: der Kühlschrank. Je länger die Bewohner im Urlaub sind, umso mehr Strom wird unnötig verbraucht. "Die schönsten Wochen des Jahres sind also auch für den Kühlschrank eine gute Gelegenheit, mal auszuspannen", sagt Katharina Weweler von der Klimaschutzagentur Region Hannover. Wer ihn abtaut und für die Zeit des Urlaubs ausschaltet, tut seiner Haushaltskasse und dem Klima was Gutes. Wo der Stromverbrauch im Haushalt noch bequem optimiert werden kann, das verraten die Energieexperten der gemeinnützigen Agentur gern bei einer kostenlosen Beratung. Den Strom-Effizienz-Check können alle Bürger in der Region Hannover unter Telefon 0511/22002288 oder online auf www.stromsparen-hannover.de vereinbaren.
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