Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Hörregion Hannover: „Schule des Neuen Hörens“ mit Damian Marhulets

Wie können moderne Wissensformen und Denkpraxen die Musik durchdringen und damit auch ihre Komposition und Wahrnehmung verändern? In der multimedialen Vortragsreihe "Schule des Neuen Hörens" verwebt Damian Marhulets philosophische Gedanken und Theorien mit Musikstücken unterschiedlicher Epochen. An sechs Abenden lädt der hannoversche Künstler dazu ein, neue Sichtweisen auf und Hörweisen von Musik zu entdecken – mit audiovisuellen Performances, in Vorträgen und Gesprächen mit Gästen. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Hörregion Hannover mit Incontri – Institut für neue Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und wird von der Stiftung Niedersachsen unterstützt. Der Eintritt zu allen Abenden ist frei.

In der zweiten Veranstaltung am Dienstag, 28. Januar 2020, um 18.30 Uhr, in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Neues Haus 1, Raum E15, in Hannover, erleben die Gäste die bislang unerzählte Geschichte einer Begegnung dreier Zeitgenossen: dem Gründer der phänomenologischen Philosophie, Edmund Husserl, dem französischen Komponisten Claude Debussy und einem der wichtigsten Vertreter der Horrorliteratur des 20. Jahrhunderts, H. P. Lovecraft.

Damian Marhulets ist ein in Hannover lebender Komponist, Musiker und Multimedia-Künstler. Er hat Musik in Minsk und Danzig (Oboe und Klavier) sowie in Hannover und Köln (Komposition und elektronische Musik) studiert. Er komponiert und spielt Musik für Konzerte, Theater, Film und DJ-Clubs – in Europa und den USA.

Anfahrt und Barrierefreiheit

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover – Haltestelle Neues Haus/Musikhochschule – ist mit den Buslinien 121, 128, 134 und 200 zu erreichen. Der Veranstaltungsort ist stufenlos zugänglich. Für Hörgeschädigte steht eine FM-Anlage zur Verstärkung des akustischen Signals zur Verfügung.

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.
Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de.

Region Hannover ehrt Menschen für ihr Engagement

Sie trainieren Sportgruppen, engagieren sich für ihren Ort, kümmern sich um Seniorinnen und Senioren oder durchforsten die Vergangenheit: In jeder Gemeinde und Stadt tragen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, zu einer vielfältigen und lebenswerten Gesellschaft bei. Die Region Hannover hat diesen Einsatz mit der Veranstaltung "Ehrenamt – Engagement im Fokus!" am gestrigen Freitag, 17. Januar 2020, gewürdigt.

Die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck hat 30 Menschen beziehungsweise Organisationen, die sich in ihrer Freizeit in Vereinen oder auch privat für andere einbringen, ihren Dank aus. Auch Regionspräsident Hauke Jagau betonte die Bedeutung des Ehrenamts: "Aus eigener Beobachtung kann ich sagen: Ich freue mich, wie viele Menschen bereit sind, sich neben ihrer Erwerbsarbeit gesellschaftlich zu engagieren. Nur mit diesem Einsatz sichern wir gemeinsam ein Stück Lebensqualität in der Region Hannover- sei es im Sport, im Kulturbereich oder bei der Unterstützung von Menschen, die schlicht Hilfe brauchen. Wer sind für andere einsetzt, sollte uns Vorbild sein."

Geehrt wurden aus dem Altkreis Burgdorf folgende Personen:

Stadt Burgdorf
Ohne Diana Heuer käme der Spielmannszug der Burgdorfer Schützengesellschaft schnell aus dem Takt: Seit 1974 Mitglied, ist Diana Heuer nicht nur seit mehr als 31 Jahren erste Vorsitzende des Spielmannszuges, sondern auch Stabführerin und damit musikalische Leiterin. Außerdem engagiert sie sich in der Burgdorfer Schützengesellschaft von 1593 e.V. im Festvorstand und ist als stellvertretende Kreismusikleiterin im Kreisschützenverband Burgdorf aktiv.
Stadt Burgwedel
Wenn es um den Jugendbereich des Schützenvereins "Gut Ziel" Wettmar geht, ist Silke Bäßmann zur Stelle. Seit 2005 ist sie erste Jugendleiterin des Vereins, zuvor hatte sie zwölf Jahre lang die stellvertretende Leitung inne. Das Landesjugendzeltlager des Niedersächsischen Sportschützenverbands (NSSV) in Bad Fallingbostel ist ohne Silke Bäßmann kaum denkbar: Seit 1986 betreut und versorgt sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zeltlagers. Im Schützenverein ist sie seit ihrem achten Lebensjahr.
Die AWO in Großburgwedel ist untrennbar mit Karin Panske verbunden. 1998 in die AWO eingetreten, war sie zunächst Schriftführerin und stellv. Vorsitzende und übernahm 2003 dann das Amt der Vorsitzenden. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die AWO Großburgwedel derzeit über 130 Mitglieder hat. Neben regelmäßigen Angeboten in der Großburgwedeler Seniorenbegegnungsstätte und immer ausgebuchten Mehrtagesfahrten organisiert Karin Panske für die Mitglieder zudem Muttertags- und Karnevalveranstaltungen, Herbstfeste und Weihnachtsfeiern.
Stadt Lehrte
Michael Clement setzt sich in besonderer Weise für die Entwicklung seines Heimatdorfes Immensen ein. 30 Jahre lang war er aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr, ehe er 2016 den Verein "Gemeinsam für Immensen e.V." mitbegründete. Als erster Vorsitzender gelang es ihm, mehr als 100 Mitglieder gewinnen. Der Verein stärkt der Elterninitiative zur Nachmittagsbetreuung der Grundschüler in Immensen den Rücken und schob die Initiative zur Schaffung eines Dorfladens an. Auch den ersten Vorsitz des Beirats des Dorfladens Immensen UG übernahm Michael Clement.
Gemeinde Uetze
Zuerst ging es 2015 nur um die Reparatur von gespendeten Fahrrädern, die an Geflüchtete abgegeben wurden, inzwischen ist daraus in Hänigsen eine Generationswerkstatt geworden: Manfred Scheller werkelt seit drei Jahren zusammen mit fünf weiteren Ehrenamtlichen dienstags im Keller und in den Räumen der Hänigser Kunstspirale. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Reparatur von Fahrrädern. Die Generationswerkstatt ist zum Treffpunkt für viele Menschen geworden. Manfred Scheller hat sich außerdem dafür eingesetzt, dass den Hänigserinnen und Hänigsern nun auch ein Lastenrad mit Elektromotor zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung steht – dank der Zusammenarbeit mit dem ADFC Burgdorf.

Was für andere ein Vollzeit-Job wäre, macht Integrationslotsin Brunhilde Tannenberg ehrenamtlich: Im Dorftreff Hänigsen gibt sie jede Woche rund zwölf Stunden lang Deutschunterricht. Zusätzlich ist sie dort mittwochs im Café Grenzenlos im Einsatz. Auch in der Schule ist sie regelmäßig zu Gast – als Lese-Oma für die Kleinsten einmal in der Woche und sechs Stunden pro Woche, um Kindern zu helfen, die Unterstützung beim Lernen brauchen. Als Integrationslotsin begleitet sie darüber hinaus drei Stunden je Woche Geflüchtete zu Rechtsanwälten und bei Behördengängen.

Gemeinde Wedemark
Dank des Engagements von Nalah Ben Moussa ist die Gemeinde Wedemark ein bisschen bunter und die Verständigung zwischen Alteingesessenen und neu Hinzugezogenen – vor allem mit ausländischen Wurzeln – noch ein bisschen besser. Sie steht nicht nur als Übersetzerin zur Verfügung, sondern organisiert auch Arabischkurse zusammen mit einem Kreis von ehrenamtlichen Lehrerinnen und Lehrern, den sie aufgebaut hat. Der Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten der Gemeinde Wedemark steht sie bei interkulturellen Fragestellungen stets zur Seite. Nalah Ben Moussa organisiert Tanzabende für Frauen und bietet offene Sprechstunden für Geflüchtete an. Auch der Verein "Miteinander Wedemark e.V. – Netzwerk für Flüchtlingshilfe und interkulturelle Arbeit" profitiert von ihrer Unterstützung.

„Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“

Zum 17. Mal lädt der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. 25 medieninteressierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren zu einem einwöchigen Workshop nach Berlin ein. "Eine tolle Chance, den politischen Alltag und den Medienbetrieb in der Bundeshauptstadt kennenzulernen." betont die hiesige Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth (CDU).

Vom 21. März bis 28. März 2020 erwartet die Jugendlichen ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt. Sie werden unter anderem in einer Redaktion hospitieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten.

Unter dem Titel "Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft" werden sich die Jugendlichen im Rahmen des Workshops mit den Herausforderungen für Städte aufgrund ansteigender Zuwanderung, beispielsweise in Bezug auf die Wohnraumsituation und die Organisation des Lebens in Städten, auseinandersetzen. Dem werden die Auswirkungen sinkender Einwohnerzahlen für ländliche Kommunen, zum Beispiel auf die örtliche Infrastruktur, gegenübergestellt.

Unter www.jugendpresse.de/bundestag können Interessierte sich bewerben.

Kultur im Schloss: Johannes Motschmann Trio

Analoge Synthesizer, E-Pianos und ein komplexes Multipercussion-Setup – das sind die Garanten, um die Sounds elektronischer Musik mit Originalinstrumenten live auf der Bühne zu generieren.

Johannes Motschmann, Boris Bolles und David Panzl reisen mit ihrem Konzept am Freitag, 24. Januar, 20 Uhr im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1 in Neustadt a. Rbge., zwischen den Welten, spielen in Clubs und Konzertsälen. Fast alle Instrumente stammen original aus den 70er und 80er Jahren und erschaffen damit eine Art Retro-Sound. Was aber in der Regel maschinengesteuert ist, liegt hier in den Händen der drei klassisch ausgebildeten Musiker, die mit hoher Präzision Motschmanns Kompositionen so sinfonisch klingen lassen, als würde man einem ganzen Orchester lauschen.

Seit einigen Jahren dient das Label "Neue Meister/Berlin Classics" als Plattform für neugierige und experimentierfreudige Musiker und Komponisten. Sie kümmern sich nicht länger um die traditionellen Grenzen zwischen den Genres Klassik und Electronic, sondern transzendieren diese auf höchst unterschiedliche und individuelle Weise. 

In loser Reihe sind diese innovativen Musikprojekte im Schloss zu erleben.

Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Um 19 Uhr wird zudem zum Künstlergespräch mit Komponist und Musiker Damian Marhulets eingeladen-

Alle Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" gibt es im Internet auf www.hannover.de/kulturimschloss.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich.

Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon 01805/700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt a. Rbge., unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13- bis16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr.

BBS 2 informiert über Profilfach Ernährungswissenschaft

Nachhaltige und faire Lebensmittelproduktion sowie intelligente, alternative und gesunde Ernährungskonzepte – das sind Themen, die für die heutige Schülergeneration bedeutsamer sind als jemals zuvor. Warum also nicht das Abitur im Profilfach Ernährungswissenschaft (Ökotrophologie) machen?

Dieser besondere Weg zur Allgemeinen Hochschulreife steht allen Schülerinnen und Schülern mit erweitertem Realschulabschluss der Sekundarstufe I offen.

Eine Informationsveranstaltung dazu bietet das Berufliche Gymnasium der Berufsbildenden Schule 2 (BBS 2) am 22. Januar um 17 Uhr in ihren Räumen in der Ohestraße 5, 30169 Hannover.

Der Regionssportbund feiert 75. Geburtstag

Nun ist es soweit: Der Regionssportbund Hannover feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum mit einem Großaufgebot an Veranstaltungen. So feiert der größte und älteste Sportbund in Niedersachsen zusammen mit seinen Vereinen und Fachverbänden nicht einmal, sondern mehr als 75 Mal über das ganze Jahr hinweg in allen Kommunen.

Der Auftakt zum Jubiläumsjahr findet im Rahmen einer Feierstunde in einem Zirkuszelt nahe seiner Geschäftsstelle im Haus des Sports (Maschstraße 20, 30169 Hannover) statt. Angemeldet haben sich unter anderem der Schirmherr des Jubiläumsjahres, Regionspräsident Hauke Jagau, und LSB-Vorstandsvorsitzender Reinhard Rawe. Darüber hinaus freut sich der Regionssportbund über die vielen Zusagen seiner Vereine und Fachverbände, die das Jahr mitgestalten werden sowie Partnern aus Wirtschaft und Politik.

Auch das Rahmenprogramm wird durch Vereine unterstützt: So wird unter anderem Zirkusathmosphäre durch Darbietungen von Artisten des Vereins Träumer, Tänzer und Artisten aus Garbsen geschaffen, für die musikalische Untermalung sorgt die Bigband Ahlten.

Mehr über das Jubiläum, die vielen Veranstaltungen in 2020 sowie das Grußwort des Schirmherren sind unter www.rsbhannover.de/rsb2020 zu finden.

Das Jubiläumsjahr wird unterstützt durch viele Partner aus Politik und Wirtschaft: Region Hannover (Hauptpartner und Schirrmherr), Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank, Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen, BKK24, Mecklenburgische Versicherungsgruppe, Lotto Niedersachsen, UmweltDruckhaus, KSG Hannover, Privatbrauerei Herrenhausen und ARAG-Sportversicherung.

Bilanz 2019: Rettungshubschrauber Christoph 4 hebt 1317 Mal ab

Der in Hannover stationierte Rettungshubschrauber Christoph 4 ist im vergangenen Jahr 1317 Mal in die Luft gestiegen, um erkrankten und verletzten Patienten zu helfen. Das bedeutet ein gesunkenes Einsatzaufkommen im Vergleich zum Vorjahr (1482 Einsätze im Jahr 2018).

"Internistische und neurologische Einsatzindikationen wie etwa Herzinfarkte und Schlaganfälle treten vermehrt auf, wohingegen Verkehrs- und Arbeitsunfälle weniger geworden sind. Hier ist ein weiterer Rückgang zu verzeichnen, welches auch die geringere Bilanz an unserem Standort wie auch bundesweit erklärt", sagt Volker Hubrich, leitender Notfallsanitäter und HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member). Dies spiegelt sich auch in den Zahlen des Statistischen Bundesamtes wieder. Für das Jahr 2019 gehen die Statistiker von einem neuen Tiefstand an Verunglückten im Straßenverkehr aus.

"Wenn wir die Krankheitsfälle rückblickend betrachten, zu denen wir gerufen wurden, haben wir festgestellt, dass wir einen Zuwachs – wenn auch in geringer Zahl – an relativ jungen Patienten haben, die wir mit unserem technischen Reanimationsgerät, Corpuls CPR, unter Reanimation in die MHH fliegen. Dort können sie dann mittels extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) weiter versorgt werden", erklärt Volker Hubrich. Ein erhöhtes Einsatzaufkommen bedingt durch Unfälle gibt es beim Christoph 4 generell im Frühjahr und Sommer, wenn die Sonne scheint und erfahrungsgemäß mehr Menschen im Freien (Motorradfahrer, Reiter, Fahrradfahrer und andere) unterwegs sind. Die A2 und A7 sind auch weiterhin ein Schwerpunkt von fatalen Lkw-Unfällen gewesen. "Hier sehen wir auch das Problem mit den Gaffern. Es ist extrem geworden, wie viele Unbeteiligte mit ihren Handys filmen und es dadurch zu weiteren Staus und im schlimmsten Fall Folgeunfällen kommt", sagt Volker Hubrich.

Über Christoph 4

Christoph 4 besitzt einen Einsatzradius von ungefähr 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von maximal 257 Kilometern pro Stunde in die Region und Stadt Hannover sowie in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und Soltau-Fallingbostel. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist er alarmierbar. Seit 1972 ist der Rettungshubschrauber in Hannover im Einsatz. Im Juli 2019 flog er seinen bereits 70 000. Einsatz. Er wird durch die Leitstelle nach einsatztaktischen Überlegungen eingesetzt und ist somit über die Rufnummer 112 für die Bevölkerung alarmierbar. Für den Melder eines Notfalls – gleich, welches Rettungsmittel kommt – entstehen keine Kosten.

Das Team von Christoph 4 

An der Luftrettung mit Christoph 4 sind mehrere Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Notfallsanitäter und HEMS-TC. Die Piloten gehören der Bundespolizei, Fliegerstaffel Nord Stützpunkt Gifhorn, an und führen die Wartung und Instandhaltung des Hubschraubers durch. Die Notärzte kommen aus der Unfallchirurgischen Klinik der MHH. Die ärztliche Leitung hat seit 2016 Dr. Christian Macke inne. Träger des Luftrettungsstützpunktes ist das Land Niedersachsen. Christoph 4 gehört zur orangenen Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern.

To the Movies 2020: Jetzt für die Junge Filmschule bewerben

Von der ersten Idee bis zum fertigen Film: "To the Movies 2020! Die Junge Filmschule der Region Hannover" bietet interessierten Nachwuchstalenten das vollständige Programm. Die siebte Auflage der Workshop-Reihe des Medienzentrums der Region Hannover richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Wer dabei ist, kann sich zwischen März und Juni auf sieben spannende Workshop-Tage freuen – jeweils an einem Samstag von 10 bis 16.30 Uhr. Bewerbungsschluss ist der 20. Februar 2020. "Die Seminare der Jungen Filmschule sollen junge Menschen begeistern, ihre eigenen Filme zu drehen und dabei herauszufinden, in welchem Bereich einer Filmproduktion sie sich wohl fühlen. Drehbuch, Regie, Kameramann, Toningenieurin oder Schauspieler – vieles ist möglich", sagt Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater und Organisator der Jungen Filmschule.

Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich, dass die Teenager ein echtes Interesse an der Gestaltung und Umsetzung eines eigenen Films mitbringen. Veranstaltungsort ist das Studio des Medienzentrums der Region Hannover, Altenbekener Damm 79, 30173 Hannover. Alles Wissenswerte sowie der Bewerbungsbogen zum neuen Durchgang der Jungen Filmschule sind auf der Internetseite www.to-the-movies.de zu finden.

Die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber dürfen sich auf intensive Seminare mit erfahrenen Profis aus der Filmbranche freuen. Das Equipment für die Produktion der Filme wird bei Bedarf vom Medienzentrum der Region Hannover gestellt – von der Kamera über Licht und Ton bis hin zum Arbeitsplatz für den Schnitt. Und nicht nur das: "Die Filme, die im Rahmen der Filmschule entstehen, haben bei Schülerfilmwettbewerben stets gute Chancen auf eine Platzierung", versichert Uwe Plasger.

Den Auftakt der Jungen Filmschule bildet ein exklusiver Kick-Off am Vorabend des ersten Workshops, zu dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Eltern eingeladen sind. Während und nach den Intensiv-Workshops produzieren die acht Nachwuchs- Filmteams jeweils einen eigenen Kurzfilm. Ihre Premieren feiern die Produktionen bei einem internen Screening im Kino Hochhaus-Lichtspiele.

Wichtig ist Uwe Plasger, dass die jungen Filmcrews bis zur Fertigstellung ihres eigenen Films eng von den Profis begleitet werden. "Wir beraten die Teilnehmenden auch in der Zeit zwischen den Workshops. Das ist insbesondere in der Phase der Drehbuchentwicklung wichtig." Damian Schipporeit, Regisseur aus Hannover, begleitet als Dozent einen Workshop, in dem es um die Produktion der Kurzfilme mit kleinem Budget geht. "Wir möchten den jungen Leuten einfache Wege zeigen, um von ihrer ersten Idee zum fertigen Film zu kommen. So kann Frust bei der Arbeit an einem Film vermieden werden", sagt Schipporeit. Der hannoversche Drehbuchautor Ulrich Klingenschmitt wird den Blick der Schülerinnen und Schüler für die Dramaturgie ihrer Geschichten schärfen und sie in die Drehbuchentwicklung einweisen.

Auch der Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel ist als Dozent dabei und wird den Schwerpunkt seiner Workshops auf das Thema Bildgestaltung legen. "Ich möchte den Jugendlichen vermitteln, dass es nicht auf die neuste Technik ankommt. Wenn man das filmische Wissen hinter tollen Bildern und interessanten Geschichten kennt, kann der Zuschauer auch mit einem auf dem Handy gedrehten Film gefesselt werden. Es geht also viel mehr darum, wie die Workshop-Teilnehmer Filme produzieren und nicht womit", sagt Bargiel. Zu den Themen Tonaufnahmen und Sounddesign bekommen die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher spannendes Insiderwissen vom Wolfenbütteler Toningenieur Henrik Cordes. Neu im To-the-Movies-Team ist der Cutter Manuel Sanchez aus Hannover.

Die Junge Filmschule der Region Hannover ist ein Angebot des Medienzentrums zur Unterstützung schulischer und nicht schulischer Filmprojekte von Kindern und Jugendlichen. "Lernen, Filme zu sehen und Filme zu machen, ist ein Schwerpunkt des Medienzentrums der Region Hannover", sagt der Leiter des Zentrums, Andreas Holte. "Wir begleiten seit vielen Jahren Kinder- und Jugendgruppen bei den ersten Schritten des Filmemachens. So ist es nur folgerichtig, dass wir auch für fortgeschrittene Jugendliche da sind, um ihnen auf den Weg zu helfen – zu eigenen Erfolgen auf Festivals oder sogar zum professionellen Filmschaffen."

Caren Marks sucht Teilnehmerin für Girls‘ Day im Deutschen Bundestag

Auch in diesem Jahr lädt die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin Caren Marks eine Jugendliche aus ihrem Wahlkreis zum Girls‘ Day der SPD-Bundestagsfraktion nach Berlin ein. Vom 25. bis zum 26. März erwartet die Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland wieder ein spannendes Programm in der Bundeshauptstadt. "Ich freue mich auf die Bewerbungen, ein kurzes Motivationsschreiben zur gewünschten Teilnahme am Girls´ Day bei mir im Deutschen Bundestag reicht völlig aus", so die Abgeordnete.

Nach wie vor gibt es viel mehr Männer in politischer Verantwortung. Ob im Gemeinde- beziehungsweise Stadtrat, im Landtag oder im Bundestag, der Anteil von Frauen ist noch immer deutlich zu gering. "Mehr Frauen in die Parlamente ist ein berechtigtes Anliegen, deshalb beteilige ich mich aus Überzeugung seit vielen Jahren gemeinsam mit meiner Fraktion am Girls‘ Day. Die teilnehmenden Mädchen erfahren viel über die Perspektiven von Frauen in der Politik und sie lernen berufliche Werdegänge von Bundespolitikerinnen kennen. Des Weiteren bekommen sie Einblicke in gleichstellungs- und familienpolitische Konzepte", erläutert Caren Marks.

Bewerben können sich Mädchen zwischen 16 und 18 Jahren, die im Wahlkreis von Caren Marks, Hannover- Land I, wohnen. Dazu gehören folgende Kommunen: Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wedemark, Wunstorf. Die Kosten für Fahrt, Unterbringung sowie für ein gemeinsames Abendessen am ersten Tag und ein Frühstück am zweiten Tag werden übernommen.

Interessierte können ihre Bewerbung bis zum 10. Februar 2020 per Mail an caren.marks@bundestag.de an das Bundestagsbüro von Caren Marks in Berlin schicken.

Hyaluron-Pens: Anwendung durch Kosmetikstudios unzulässig

Volle Lippen, glatte Haut – das versprechen Hersteller des sogenannten Hyaluron-Pens. Dieser bringt Hyaluronsäure mittels Luftdruck in die Haut. Daneben gibt es die klassische Faltenunterspritzung der Säure mit Nadeln. Viele Kosmetikstudios bieten Behandlungen mit dem Gerät oder Nadeln an, das jedoch ist verboten: "Kosmetikerinnen und Kosmetiker dürfen diese Behandlungen nicht anwenden. Das dürfen nur Medizinerinnen und Mediziner mit ärztlicher Approbation oder Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker mit einer allgemeinen Heilpraktikererlaubnis", erklärt Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. "Viele wissen das nicht, deshalb ist es wichtig, darauf aufmerksam zu machen: Denn sollte es zu Komplikationen kommen, wie das Absterben einzelner Zellen, Entzündungen oder Schwellungen, können nur ausgebildete Fachleute richtig reagieren und somit das Risiko für nachhaltige gesundheitliche Schäden minimieren."

Das Faltenunterspritzen mit Hyaluronsäure – ob mit oder ohne Nadel – ist der Ausübung von Heilkunde zuzuordnen. Das hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung festgelegt. Damit ist auch die Anwendung des Hyaluron-Pens ausschließlich approbierten Ärztinnen und Ärzten sowie zugelassenen Heilpraktikerinnen und -praktikern vorbehalten. Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover geht gegen unzulässige Anwendungen von Kosmetikstudios oder auch nicht zugelassenen Personen vor, kontaktiert aktiv Anbieterinnen und Anbieter ohne die nötige Zulassung und reagiert auf Informationen von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Für Rückfragen ist das Gesundheitsamt der Region Hannover telefonisch unter 0511/616-26206 oder per Mail an heilpraktiker@region-hannover.de zu erreichen. 

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