Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

891 neue Krankenhausbetten für Lehrte, Großburgwedel, Neustadt und Gehrden

Die Klinikum Region Hannover soll von der Region Hannover einen Zuschuss über 2,5 Millionen Euro für den Austausch aller nicht elektrisch verstellbaren Betten (inklusive Nachtschränke) erhalten.

In den Kliniken Lehrte, Großburgwedel, Neustadt und Gehrden müssen nach Auskunft von Oliver Brandt, des krankenhauspolitischen Sprechers der CDU, im nächsten Jahr insgesamt 891 Betten inklusive Nachtschränke für rund 2,4 Millionen Euro ausgetauscht werden. Außerdem sollen für die Kliniken Großburgwedel und Gehrden insgesamt elf Intensivbetten für rund 100.000 Euro angeschafft werden. Dafür hat sich die CDU-Regionsfraktion bei den Haushaltsberatungen 2019 ausgesprochen.

Als Grund für den Investitionszuschuss in neue Krankenhausbetten führt Oliver Brandt an, dass die alten Betten eine erhebliche Arbeitsbelastung für die Pflegekräfte sowie ein erhöhtes Verletzungsrisiko für Patienten und Pflegekräfte bedeuten. Der Anteil an übergewichtigen Patienten in Deutschland steige stark an und führe zu einer weiteren körperlichen Belastung der Pflegekräfte. Eine Erhebung des Robert Koch Institutes belege, dass in Deutschland bereits 2012 rund 53 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer übergewichtig waren. Der Trend sei weiter zunehmend.

Durch die elektrischen Verstellmöglichkeiten (Höhe des Bettes, Verstellbarkeit von Kopf- und Fußteil und weiteres) entfallen bislang notwendige manuelle Einstellungen, wodurch patientennahe Tätigkeiten wie beispielsweise die Lagerung, das Aufrichten und Mobilisieren des Patienten oder die Patientenwäsche erheblich erleichtert werden. Hierdurch könne die zum Teil erhebliche Belastung für Rücken und Gelenke der Mitarbeiter verringert und damit das Risiko für Muskel- und Skeletterkrankungen reduziert und eine höhere Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hergestellt werden. Darüber hinaus führt die verbesserte Laufeigenschaft der Rollen der neuen Betten zu Entlastungen beim Patiententransport im Bett.

Durch die Anschaffung von passenden Nachtschränken werde der Transport bei der Verlegung der Patienten erleichtert. Außerdem verfügen die Nachtschränke über die passenden Vorrichtungen, um das patientenindividuelle Entertainmentsystem anzudocken. Zusätzlich sei die Reinigung von neuen Nachtschränken einfacher und spare dadurch Zeit.

Des Weiteren solle neben der Anschaffung von elektrischen Betten am Standort Nordstadt ein Transfersystem für Krankenbetten pilotiert werden. Dieses Transfersystem besteht aus einer Plattform, auf der sich die Pflegekraft oder der Transportdienst stellen kann und einem System zum Einhaken der Betten. Dadurch kann eine Person alleine 450 Kilogramm bewegen. Dieses Transfersystem ermöglicht ein effizientes und rückenschonendes Arbeiten. Die Transferarbeiten können dadurch zukünftig von einer Person problemlos alleine gemeistert werden. Da solch ein Gerät innerhalb des Klinikums noch nicht zum Einsatz gekommen ist, wird zunächst ein Gerät für den Standort Nordstadt pilothaft angeschafft und getestet. Im Rahmen dieser Testphase soll geprüft werden, ob diese Geräte alltagstauglich sind.

Außerdem soll nach Auskunft von Oliver Brandt mit der Anschaffung von elektrisch verstellbaren Betten das Wohlbefinden der Patienten gesteigert werden, da diese selbstständig die Bettenpositionen verändern können. Dies wiederrum führt zu einer höheren Selbstständigkeit der Patienten und außerdem zu einer weiteren Entlastung des Pflegepersonals.

Oliver Brandt: "Die alten 891 Krankenhausbetten sollen nach Willen der CDU allerdings nicht verschrottet werden. Die Geschäftsführung des Klinikums muss prüfen, ob und wie man diese Betten zum Beispiel Kliniken in Osteuropa oder Afrika, die eine weitaus schlechtere Ausstattung als deutsche Kliniken haben, kostenlos zur Verfügung stellen kann!"

Koordinierungsstelle Frau und Beruf: Jahresprogramm 2019 ist da

Wie gelingt der berufliche Neustart nach der Familienzeit? Wie ist Karriere mit Familie vereinbar? Welche Chancen für Frauen bietet die digitale Arbeitswelt? Das Jahresprogramm der Koordinierungsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf dem Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. "Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, braucht Neugier und gute Ideen – wir geben die Impulse dazu’ sagt Christiane Finner, Leiterin der Koordinierungsstelle. "Mit unserem Programm möchten wir Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen neue Kompetenzen vermitteln und für berufliche Perspektiven in der Arbeitswelt 4.0 begeistern."

Mehr als 100 Angebote zur Orientierung und Qualifizierung für den (Wieder-)Einstieg enthält das 80 Seiten starke Programmheft. Der Workshop "Internet und Internetta" am 4. und 7. März 2019 gibt Einblick in die professionelle Nutzung digitaler Systeme und "Disrupt yourself!" (24. Mai) eröffnet den Einstieg in agile Arbeitsweisen. Am 21. und 22. Mai lernen Frauen, wie sie sich das Veränderungspotenzial der Digitalisierung zunutze machen können.

"Mit Blick auf die Balance zwischen Beruf, Qualifizierung und Familie bieten wir praxisnahe, individuelle Unterstützung für Frauen in unserer Region", freut sich Christiane Finner über die Bandbreite der Angebote, die unter den Stichworten, "Orientierung und Perspektive", Weiterbildung und Qualifikation", "Selbstständigkeit und Existenzgründung" sowie "Gesundheit und Balance" zusammengefasst sind.

Neu im Programm sind Kurse und Workshops, die die Koordinierungsstelle in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnerinnen und -partnern in Burgdorf, Pattensen, Neustadt am Rübenberge, Laatzen und Hemmingen anbietet. "Diese Kurse richten sich an Frauen mit Familie, die zeitlich stark eingespannt sind und sich gern vor Ort weiterbilden wollen", betonen die Kooperationspartnerinnen.

Neben der individuellen Beratung und den Weiterbildungsangeboten für Frauen, finden auch die regelmäßigen Netzwerktreffen "Welcome Back" eine Fortsetzung. "Netzwerken ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, ganz besonders in der digitalen Welt", so Christiane Finner. Für das Jahr 2019 sind wieder vier Netzwerktreffen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Haus der Region geplant: Das nächste findet am 25. Februar statt, weitere Termine sind der 6. Mai, 26. August und 25. November.

Eine Reihe von Angeboten richtet sich speziell an zugewanderte Frauen, die ihre Sprachkenntnisse verbessern und sich über berufliche Pläne austauschen möchten: An zehn Terminen, jeweils am letzten Freitag im Monat (Auftakt am 25. Januar) geht es bei "Miteinander reden?!" darum, mit Expertinnen und Experten aus der Arbeitswelt ins Gespräch zu kommen – natürlich auf Deutsch. "Wer eine Sprache im beruflichen Umfeld sicher sprechen und verstehen möchte, braucht viel Übung und den Austausch mit anderen", erklärt Ufuk Kurt, die in der Koordinierungsstelle Frau und Beruf Ansprechpartnerin für geflüchtete Frauen ist. Ein neues Angebot ist die Erzählwerkstatt "Frauengeschichten und Erwerbsbiografien" im Oktober und November. Mittwochs bietet die Koordinierungsstelle außerdem ein professionelles Bewerbungstraining für zugewanderte Frauen an.

Das "Eltern-Coaching" (ab 18. Januar) richtet sich mit Blick auf die Neue Vereinbarkeit an Väter und Mütter, die in der Elternzeit berufliche Ziele überdenken und Karrierepläne mit familiärem Engagement vereinbaren wollen – auch Kinder sind dabei willkommen. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt Mütter wie Väter vor ungewohnte Herausforderungen. Wir wollen beide partnerschaftlich in ihrem persönlichen und beruflichen Entwicklungsprozess unterstützen", wünscht sich Christiane Finner. Speziell für (Allein-)Erziehende bietet die Koordinierungsstelle mit Kooperationspartnern ein aus vier Modulen bestehendes Stärkungsprogramm mit dem Titel "Single-Eltern starten durch" (ab 14. Juni).

Das Programmheft der Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover ist online abrufbar unter www.frau-und-beruf-hannover.de oder per Mail an frauundberuf@region-hannover.de. Fragen zum Programm beantwortet die Koordinierungsstelle auch telefonisch unter 0511/616-23542.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover ist ein Projekt, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen, in der Trägerschaft der Region Hannover.

„Neuer Politikstil schafft Interessenausgleich zwischen Naturschutz und Nutzern vor Ort“

"Wir waren immer der Überzeugung, dass wir langfristig belastbare Lösungen nur finden werden, wenn wir einen Interessenausgleich zwischen Naturschutz und den Nutzern vor Ort schaffen. Im NSG Bockmerholz, Gaim ist der Verwaltung im Zusammenspiel mit den handelnden Personen vor Ort und der Politik eine gute Schutzgebietsverordnung gelungen. Es wurde zugehört, es wurde genau hingesehen, es wurde abgewägt und schlussendlich ein belastbarer Kompromiss gefunden", so der Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover und Lehrter Abgeordnete Bernward Schlossarek.

Die Herangehensweise an die Schutzgebietsverordnung NSG Bockmerholz, Gaim stehe exemplarisch für den neuen Politikstil im Bereich Schutzgebietsverordnungen. Naturschutz und die Anliegen der Menschen vor Ort seien gleich bedeutsam. Naturschutz, der die Menschen nicht mitnimmt, sei kaum etwas wert, so die Christdemokraten. Die gefundenen Regelungen müssten auch auf eine Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort stoßen. "Wir haben kein Interesse daran, dass in weiten Teilen der Region die Neuausweisungen der Schutzgebiete beklagt werden. Deswegen arbeiten wir hart dafür, dass belastbare Kompromisse gefunden werden", so Schlossarek.

Was konkret ist neu in der Schutzgebietsverordnung? In der neu ausgearbeiteten Schutzgebietsverordnung herrsche kein grundsätzliches Betretungsverbot. Auch würden sozial akzeptierte Nutzungen des Waldes, wie beispielsweise das Sammeln von Pilzen nun toleriert. Des Weiteren werde es keine Regelungen für die Waldwirtschaft geben, die über den Walderlass des Landes hinausgehen. "Es ist klar, dass die folgenden Verordnungen sich an dieser Verordnung orientieren werden. Diese drei genannten Beispiele aus der neuen Schutzgebietsverordnung zeigen deutlich, dass ein ausgewogener und pragmatischer Naturschutz möglich ist. Man muss nur wollen, den Bürgerinnen und Bürgern zuhören und sie auch ernst nehmen", so Schlossarek.

"Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser neuen Herangehensweise, diesem neuen Politikstil, die zu erwartenden Schwierigkeiten mit den noch zu beschließenden Schutzgebietsverordnungen lösen werden", so Schlossarek abschließend.

Region erhöht Anreiz für Ausbau barrierefreier Bushaltestellen

Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die Städte und Gemeinden in der Region: Die Region Hannover erhöht die Fördermittel für den kommunalen Ausbau barrierefreier Bushaltestellen. Das "Anreizprogramm" soll, wie der Name schon sagt, die Motivation der Städte und Gemeinden fördern, den barrierefreien Ausbau des ÖPNV voranzutreiben. Bisher wurden jährlich maximal 35.000 Euro pro Kommune für eine 50-prozentige Mitfinanzierung der nicht durch Landesfördermittel gedeckten Kosten bewilligt – diese Summe wird nun von der Region Hannover auf 50.000 Euro (für die Landeshauptstadt Hannover auf 100.000 Euro) erhöht. "Wir erhoffen uns dadurch eine Beschleunigung der barrierefreien Zugänglichkeit des Verkehrssystems", sagt Elke van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover. "In den vergangenen Jahren hat das ‚Anreizprogramm‘ zu einer kontinuierlichen Steigerung der Bautätigkeit der Kommunen auf durchschnittlich 70 Maßnahmen pro Jahr geführt", so van Zadel weiter (siehe dazu angehängte Grafik).

Im Dezember bekommen die Städte und Gemeinden von der Region Hannover die entsprechenden Zuwendungsbescheide zugesandt, damit die Kommunen ihre Anträge bis Mai 2019 einreichen können. Gebaut wird dann im Jahr 2020. "Wir geben den Städten und Gemeinden damit Planungssicherheit", erklärt van Zadel. Voraussetzung für eine Förderung der Region ist eine Förderung der Maßnahme mit Landesmitteln. Das Land Niedersachsen hat ihr ursprünglich bis 2014 laufendes Förderprogramm mit einer 75-prozentigen Maßnahmenförderung auf unbestimmte Zeit verlängert. Damit beträgt der Eigenanteil einer Kommune bei einem barrierefreien Ausbau einer Bushaltestelle 12,5 Prozent. Bis zu acht Bushaltestellen können Kommunen pro Jahr im vereinfachten Antragsverfahren (Sammelantrag) beim Land Niedersachsen für eine Förderung einreichen. Die jährliche Gesamtbereitstellungssumme erhöht sich bei der Region Hannover damit auf 1.050.000 Euro. In den Jahren 2011 bis 2014 wurden pro Jahr 200.000 Euro, von 2015 bis 2019 pro Jahr 740.000 Euro an die Kommunen ausgeschüttet.

Regions-CDU fordert Gebührenerlass für Trichinenuntersuchungen bei Wildschweinen

Auf Initiative der beiden CDU-Regionsabgeordneten Rainer Fredermann (Burgwedel) und Oliver Brandt (Burgdorf) stellt die CDU/SPD-Gruppe in der Regionsversammlung Hannover für den Haushalt 2019 folgenden Antrag: "Die Regionsverwaltung erlässt die Gebühren für Trichinenuntersuchungen bei Wildschweinen. Sollte die Gebühr für Trichinenuntersuchungen aus verwaltungsrechtlichen Gründen nicht erlassen werden können, wird alternativ ein ‚Entgelt‘ in gleicher Höhe für jede abgegebene Blutprobe gewährt und so eine Verrechnung erzielt. Der Gebührenerlass soll so lang andauern, bis das Land Niedersachsen andere Bestimmung in diesem Zusammen erlässt."

Rainer Fredermann und Oliver Brandt begründen ihre Initiative mit der bestehenden und unverändert hohen Einschleppungsgefahr für die Afrikanische Schweinepest (ASP) nach Deutschland. Dadurch bestehe ein hohes Interesse an der verstärkten Bejagung von Schwarzwild vor allem im Agrarland Niedersachsen. Außerdem sei eine möglichst zahlreiche Beprobung des erlegten Schwarzwildes zur Früherkennung der ASP dringend erforderlich. Um diese Maßnahmen zu fördern und um allen Beteiligten den Ernst der Lage nochmals zu verdeutlichen, soll nach Auskunft der beiden Regionsabgeordneten die Gebühr für Trichinenuntersuchungen 2019 in der Region Hannover erlassen werden.

Hans-Otto Thiele, Vorsitzender der Jägerschaft Burgdorf, freut sich über den Antrag der CDU/SPD-Koalition in der Region Hannover. "Damit wird auch im Gebiet der Landeshauptstadt Hannover eine dringende Bitte der niedersächsischen Jäger aufgegriffen und erfüllt."

Dass der Erlass der Gebühr für die Trichinenproben auf der Dezembersitzung der Regionsversammlung beschlossen werde, gelte als ziemlich sicher. Von den 84 gewählten Regionsabgeordneten stellt die Koalition von CDU und SPD insgesamt 50 Abgeordnete.

Psychische Erkrankungen – wo gibt es Hilfe?

Depression, Demenz, Suchterkrankungen – psychische Erkrankungen treten in ganz unterschiedlichen Ausprägungen auf. Allen gemeinsam ist, dass es schwierig ist, damit umzugehen. Das gilt nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige. Der Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Region Hannover, Dr. Thorsten Sueße, steht am Mittwoch, 12. Dezember 2018, von 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0511/700201-17 am Expertentelefon der Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover für Fragen zur Verfügung.

Anrufen können sowohl Menschen, die selbst an einer psychischen Erkrankung leiden, als auch deren Angehörige. Dabei ist es gleich, ob es sich um Depression, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörung, Suchterkrankung oder Demenz handelt. Dr. Thorsten Sueße gibt Hinweise auf Hilfsangebote wie Beratung, Behandlung, Krisenintervention oder Eingliederungshilfe. Er weist zudem auf die Möglichkeit der ambulanten psychiatrischen Pflege hin, mit deren Hilfe Kranke ganz unterschiedlicher psychischer Störungen im häuslichen Rahmen kompetent versorgt werden können.

Das Expertentelefon ist ein Angebot aller drei Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover in Burgdorf, Ronnenberg und Wunstorf. Weitere Informationen, auch zu allen Fragen rund um die Pflege, geben die Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover wie der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land, Hannoversche Neustadt 53 in Burgdorf, Telefon 0511/700 201-16, SPN.BurgdorferLand@region-hannover.de.

Filmabend: „Who cares? Du machst den Unterschied“

Die Botschaft ist eindeutig: Jede und jeder kann durch das eigene Tun und wirtschaftliches Handeln einen wichtigen Unterschied machen und Veränderungsprozesse beeinflussen. Am Dienstag, 11. Dezember 2018, 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr), veranstaltet das Social Innovation Center der Region Hannover gemeinsam mit dem Wissenschaftsladen Hannover und dem Koki den Filmabend "Who cares? Du machst den Unterschied" mit anschließendem Gespräch im Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, Hannover. Der Eintritt kostet 6,50, ermäßigt 4,50 Euro.

Der Film präsentiert die sich schnell entwickelnde und wachsende Bewegung des sozialen Unternehmertums. Weltweit engagieren sich Menschen aus sozialen Einrichtungen und Organisationen mit innovativen Ideen und Visionen, um diese wirtschaftlich nutzen. Diese sozialen Unternehmer/innen, die einerseits gesellschaftliche Veränderungen vorangetrieben oder gar Lösungen für Probleme gefunden haben, werden mit ihren individuellen Geschichten und Projekten in verschiedenen Ländern der Welt präsentiert. Im daran anschließenden Gespräch im Foyer stellen Gründerinnen und Gründer aus dem Social Innovation Center der Region Hannover ihre Projektideen vor.

Das Social Innovation Center ist ein Modellprojekt der Region Hannover in Kooperation mit hannoverimpuls, NEXSTER, dem Entrepreneurship-Center der Hochschule Hannover, der Landesinitiative LINGA sowie dem Hafven Hannover, das sozial innovativen Gründerinnen und Gründern Starthilfe bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Idee bietet. In einem Entrepreneurship-Programm erhalten die Teilnehmer kostenlose Beratung und Workshops zu relevanten Gründerthemen, ein Mentorenprogramm, und einen Coworking-Arbeitsplatz. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte Modellprojekt hat seinen Sitz und kreativen Umsetzungsort im Co-Working- und Makerspace Hafven.

1.000 Unterschriften gegen Sexismus in der Werbung

1.000 Unterschriften in vier Wochen: Die Kampagne "Uns reicht’s – Hannover gegen Sexismus" hat nach nur einem Monat ihr erstes gestecktes Ziel erreicht. 1.000 Unterstützerinnen und Unterstützer wollten gefunden werden – die 1.000ste Unterschrift wurde am heutigen Montag, 3. Dezember 2018, gesetzt. Ein Erfolg für die Initiatorinnen der Kampagne: "Das zeigt die Wichtigkeit und Aktualität des Themas", sagt Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover. "Wir sehen das als Auftrag, weiter an dem Thema zu arbeiten." Die Online-Kampagne ist eine Aktion der Fachberatungsstellen bei Gewalt, Krisen und Notlagen für Frauen und Männer sowie der Frauenhäuser in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragen der Region.

Wie geht es weiter? Petra Mundt: "Nun ist es wichtig, das Thema auch in die politischen Ebenen zu tragen. Als sinnvolles Mittel sehen wir eine Selbstverpflichtung der Politik, sich gegen sexistische Werbung zu positionieren."

Die Website der Kampagne, www.hannover-gegen-sexismus.de, macht das Thema in allen Facetten transparent, informiert darüber, was sexistische Werbung ist und was Sexismus mit sexualisierter Gewalt zu tun hat. Sie zeigt, welche Möglichkeiten man als Verbraucherin oder Verbraucher hat, um gegen sexistische Werbung vorzugehen, und worauf Unternehmerinnen und Unternehmer achten sollten, um sexistische Werbung zu vermeiden. Wer die Kampagne weiter unterstützen und mitmachen will, kann das ganz einfach über das Online-Formular tun oder eine Mail an kontakt@hannover-gegen-sexismus.de schicken.

Für das Schuljahr 2019 / 2020: Berufsorientierung auf 60 Seiten

Von A wie Änderungsschneider bis Z wie Zweiradmechatronikerin – bei mehr als 300 Bildungsgängen an insgesamt 14 berufsbildenden Schulen der Region Hannover fällt die Entscheidung für den eigenen Berufswunsch nicht leicht. Orientierung gibt die aktuelle Auflage der Broschüre "Berufsbildende Schulen der Region Hannover". Das kostenlose Heft enthält sämtliche Angebote des berufsbildenden Schulwesens der Region Hannover und zeigt Perspektiven für den weiteren Bildungsweg auf. Erhältlich ist der Wegweiser in den allgemein bildenden Schulen in der Region Hannover oder als PDF zum Download auf www.hannover.de/Berufsbildende-Schulen.

Die Broschüre richtet sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler, die im Sommer 2019 die allgemein bildenden Schulen verlassen. Auf 60 Seiten gibt das Heft jede Menge Tipps und Hinweise, wo und wie man in der Region Hannover mit oder ohne Ausbildungsplatz im dualen System einen höherwertigen Abschluss erreichen kann. Außerdem werden die Fachrichtungen und Schulformen der berufsbildenden Schulen vorgestellt. Hinweise über weitere Fortbildungen sowie eine Übersicht über alle Ausbildungsberufe und Anschriften der Schulen sollen die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfindung vervollständigen das Infopaket.

Weitere Auskünfte erhalten Interessierte beim Fachbereich Schulen der Region Hannover unter Telefon 0511/616-22072.

Die Region Hannover ist Trägerin von 14 berufsbildenden Schulen. Damit ist die Region im berufsbildenden Bereich der größte Bildungsträger in Niedersachsen. Jährlich bereiten sich rund 40.000 Schülerinnen und Schüler in den modern ausgestatteten Lernstätten auf den Berufseinstieg vor.

Grenzenlose Hörerlebnisse und jede Menge Kunst

Arabischer Jazz, westafrikanischer Blues, Weltmusik aus Polen: Die neue Spielzeit im Schloss Landestrost bietet wieder grenzenlose Hörgenüsse vom Feinsten – insgesamt 21 musikalische und kulturelle Events erwarten die Besucherinnen und Besucher im ersten Halbjahr 2019, das am 10. Januar mit dem Satire-Programm von dem Salon Herbert Royal (bereits ausverkauft) startet. Mit dabei sind außerdem wieder beliebte Bekannte wie das Folk-Festival Irish Spring am 1. April oder die Akkordeonale am 12. und 13. Mai. Daneben gibt es völlig neue Klänge in der Reihe "Kultur im Schloss" zu entdecken: Am 7. Februar ist Bassekou Kouyate zu Gast. Er gilt als einer der interessantesten Künstler der afrikanischen Musikszene und weltbester Spieler der traditionellen Langhals-Spießlaute "Ngoni" – zusammen mit seiner Band Ngoni ba spielt er grandiosen westafrikanischen Blues. Arabischen Jazz gibt es am 15. März im Schloss, wenn der Jazzmusiker und klassischer Komponist Bahur Ghazi mit seinem Ensemble Palmyra arabische Klang-Skalen mit komplexen Rhythmen zu einem orientalischen Klangteppich verwebt.

Ein weiteres Highlight ist der Familien-Hygge am 27. Januar: Gemütliche Atmosphäre, angenehme Stimmung – so lässt sich das skandinavische "hyggelig" wohl am besten übersetzen. Beim Familien-Hygge laden Musikerinnen und Musiker des Orchesters im Treppenhaus zum behaglichen Kuscheln oder ausgelassenem Toben zum "Karneval der Tiere" ein – Kuschelkissen, Kuscheltiere und Co. können gern mitgebracht werden. Multiinstrumental wird es am 22. März: Garant für mühelos-melodischen Sound ist der Gitarrenvirtuose Robby Ballhause. Der hannoversche Singer-/Songwriter bringt an dem Abend jede Menge musikalische Freunde mit und legt so das Fundament für eine turbulente Reise durch Folk, Country, Blues und Pop-Rock. Aber auch Kunst spielt eine große Rolle im Schloss-Programm: Im ersten Halbjahr gibt es gleich drei große Ausstellungen. Den Anfang macht Malerei! 31 Positionen an vier Ausstellungsorten – gemeinsam mit Kubus Hannover, der Galerie vom Zufall und vom Glück und der städtischen Galerie Lehrte zeigt das Schloss Landestrost vom 26. Januar bis 3. März zeitgenössische Malerei von insgesamt 31 Kunstschaffenden aus der Region. Vom 6. April bis 28. April zeigen Studierende und Absolventen der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim (HAWK) ihre kunsthandwerklichen Arbeiten aus Metall und Glasform(en). Die Ausstellung Terra Incognita vereint die Arbeiten aller am Atelierspaziergang teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Region und ist vom 10. Mai bis zum 16. Juni im Schloss Landestrost zu sehen.

Alle Veranstaltungen gibt es im Programmheft oder im Internet auf www.hannover.de/kulturimschloss.

Der Weihnachts-Tipp

Auch in diesem Jahr wieder können Musikfans mit dem Kulturabo eine Reihe von Konzerten zum Sonderpreis erleben. Je vier Veranstaltungen nach Wahl gibt‘s im Paket, das insgesamt 60 Euro (ermäßigt 40 Euro) kostet. Für alle, die den kulturellen Genuss verschenken möchten: Die Kulturbox enthält einen Gutschein über zwei Konzertkarten für eine Veranstaltung nach Wahl sowie eine Flasche Schloss-Landestrost-Sekt aus der Sektkellerei – zu haben ist der Geschenk-Tipp für 40 Euro. Weitere Informationen unter Telefon 0511/61626414 oder per Mail an Kultur@region-hannover.de.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon (01805) 700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr.

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