Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Fit im Auto 2019: Seminare für Seniorinnen und Senioren

In den Urlaub fahren, die Familie besuchen oder den Wocheneinkauf erledigen: Viele Seniorinnen und Senioren wünschen sich, bis ins hohe Alter mobil zu bleiben und mit dem eigenen Auto fahren zu können. Mit dem Programm "Fit im Auto" unterstützt die Landesverkehrswacht Niedersachsen sie seit 2015 dabei. In der Region Hannover sind diesem Jahr 26 Seminare geplant, die jeweils in der Zeit von 9 bis 14 Uhr stattfinden. Die Region Hannover unterstützt das Programm "Fit im Auto" im Jahr 2019 mit 10.000 Euro.

Ist der Blinker gesetzt? Das Tempo angepasst? Und stimmt der Reifendruck? Bei den rund fünfstündigen Veranstaltungen erwartet die Teilnehmenden eine Mischung aus etwas Theorie und viel Praxis im Straßenverkehr. Beim Erfahrungsaustausch lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes zu technischen Neuerungen und Änderungen in der Straßenverkehrsordnung und bekommen wertvolle Tipps für schwierige Verkehrssituationen.

Beim Fahrtraining auf dem Übungsplatz können sie dann mit dem eigenen Auto unter anderem das richtige Bremsen, das Einparken, Wenden und Rangieren trainieren, aber auch die Reaktionsfähigkeit bei einer Slalomfahrt testen. Bei einer Fahrt im Straßenverkehr trainieren die Seniorinnen und Senioren mit einem Fahrschulwagen in Kleingruppen und in Begleitung eines Fahrlehrers genau die Aufgaben, bei denen ältere Fahrerinnen und Fahrer hauptsächlich Schwierigkeiten haben. Mit professioneller Begleitung können kleine Fehler, die sich mit den Jahren eingeschlichen haben, leicht korrigiert werden.

Das Fahrtraining wird von der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. in Kooperation mit dem Fahrlehrerverband Niedersachsen, den niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Inneres und Sport sowie der Polizei Niedersachsen ausgerichtet. Zielgruppe sind alle Personen ab 65 Jahren. Die Teilnahme kostet 30 Euro. Ziel ist es, die Teilnehmenden für ihre Defizite zu sensibilisieren, sie aber auch zu ermutigen, sich trotzdem in den Straßenverkehr zu wagen. Seit März 2015 haben in der Region Hannover dank der finanziellen Unterstützung der Region Hannover bereits mehr als 900 Personen an den Seminarterminen teilgenommen.

Alle Termine 2019 in der Übersicht:
  • Barsinghausen: 20. März, 1. April, 27. Juni, 15. Juli, 16. Oktober
  • Burgdorf: 15. April, 24. Oktober
  • Isernhagen: 28. März, 4. Juli
  • Langenhagen: 9. April, 17. April, 9. Juli, 8. Oktober
  • Misburg: 18. März, 5. November
  • Ronnenberg: 3. April, 25. Juni, 2. Juli, 17. Juli
  • Sehnde: 17. Juni, 22. Oktober
  • Uetze: 26. März
  • Wunstorf: 11. April, 19. Juni, 11. Juli, 14. Oktober
Anmeldungen für Wunstorf nimmt Detlef Meese per Mail an detlef.meese@t-online.de oder telefonisch unter 05031/120123 entgegen. Für alle anderen Veranstaltungsorte können sich Interessierte bei Helga Kunath telefonisch unter 05109/1586 oder per Mail an kunath.ronnenberg@t-online.de anmelden. Weitere Informationen gibt es online unter www.fit-im-auto.de.

Kultur im Schloss: VOXID mit „Shades of Light“

Wenn die sympathischen Vokalartisten VOXID am Freitag, 1. März 2019, 20 Uhr, im Schloss Landestrost auftreten, haben sie neben den Perlen der Popmusik aus eigener Feder auch ein paar bemerkenswerte Cover-Versionen im Gepäck. Und wer "die deutschen Pentatonix" bereits live gesehen hat, kann bestätigen, dass sie ihr Handwerk absolut verstehen. Neben fünf absoluten Ausnahmestimmen zeichnet die Leipziger vor allem eines aus: ein erfrischendes und abwechslungsreiches, mehrfach preisgekröntes Songwriting – verpackt in einem mitreißenden Livesound. Im Zentrum ihres Schaffens stehen neben innovativem Pop auch Funk, Soul und ein bisschen Elektro. Vor allem aber die eigene Begeisterung an guter Musik und der Spaß daran, diese in einer humorvollen Show mit dem Publikum zu teilen.

Konzertgäste zahlen 19 Euro, ermäßigt 13 Euro Eintritt.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon 01805/700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr. Alle Veranstaltungen gibt es im Internet auf www.hannover.de/kulturimschloss.

K 116: Radwegbau von Neuwarmbüchen nach Thönse geht weiter

Die Winterpause ist beendet: Der Radwegeneubau entlang der Kreisstraße 116 von Neuwarmbüchen nach Thönse geht ab Donnerstag, 21. Februar 2019, weiter. Die Bauarbeiten wurden witterungsbedingt unterbrochen. Der Umleitungsverkehr wird wie bekannt wieder eingerichtet. Die Region Hannover bittet für die entstehenden Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

Hannoversche Volksbank als „Beste Bank in Niedersachsen“ ausgezeichnet

Die Hannoversche Volksbank und ihre Niederlassung Volksbank Celle haben es wieder einmal von unabhängiger Seite bestätigt bekommen: Sie ist die "Beste Bank" in Niedersachsen.

Das Deutsche Institut für Bankentests hat Zusammenarbeit mit der Zeitung "DIE WELT" die niedersächsischen Banken und Sparkassen getestet. In den beiden Kategorien "Beratung von Privatkunden" und "Beratung von Firmenkunden" ist die Hannoversche Volksbank wieder als Sieger hervorgegangen. Die Preise nahmen jetzt Gerhard Oppermann und Matthias Battefeld in Berlin entgegen. Dazu Battefeld: "Nachdem wir bereits im letzten Jahr sieben Auszeichnungen gewonnen haben, geht es auch in diesem Jahr erfolgreich weiter. Diese Wertschätzung macht uns schon ein wenig stolz und ist gleichzeitig Ansporn, die Qualität der genossenschaftlichen Beratung immer weiter zu entwickeln."

Die Hannoversche Volksbank lege Wert darauf, als attraktiver Arbeitgeber ein angenehmes Arbeitsumfeld für Bestleistungen in der Kundenberatung zu bieten und sucht aktuell Verstärkung für die Teams in der Privatkundenberatung.

Juleica-Ausbildung auf der Nordseeinsel Norderney

Vom 13. bis 20. April 2019 bietet die Sportjugend der SportRegion Hannover auf der Nordseeinsel Norderney ein Lehrgang zum Erwerb der Jugendleitercard (Juleica) an. Dabei wird den Lehrgangsteilnehmern vermittelt, wie sie Gruppen anleiten, Freizeiten organisieren sowie sie kreative und interessante Angebote für Kinder und Jugendliche gestalten können.

Zudem werden die Teilnehmenden Norderney etwas genauer unter die Lupe nehmen und gemeinsam erkunden. Im Rahmen der Ausbildung lernen die Jugendlichen durch gemeinsame Projektarbeit den Umgang mit anderen Jugendlichen und Kindern. Zeitweise tauchen sie dafür selbst für eine kurze Zeit in die Rolle des Verantwortlichen ein.

Für die Teilnehmenden fällt eine Gebühr von 150 Euro an, darin enthalten sind Übernachtung, Bettwäsche und Vollverpflegung. Zusätzlich kann für 30 Euro ein Paket für An- und Abreise ab und bis Hannover, mit der Bahn dazu gebucht werden. Teilnehmen kann jeder, der mindestens 16 Jahre alt ist.

Mit der abgeschlossenen Juleica-Ausbildung können die Teilnehmenden nach dem Lehrgang selbstständig Jugendprojekte planen, ausrichten und betreuen. Dies ist in Sportvereinen sehr hilfreich und kann auch für die Tätigkeit als Übungsleiter angewandt werden.

Weitere Lehrgänge für Jugendliche im Sport finden sind unter www.sportregionhannover.de/de/sportjugend/aus-und-fortbildung zu finden

„Welcome back“: Netzwerktreffen für Wiedereinsteigerinnen

Neue Kontakte, Raum für Austausch und wertvolle Anregungen für den beruflichen Wieder- oder Quereinstieg: Viermal im Jahr lädt die Koordinierungsstelle Frau und Beruf zum Netzwerktreffen für Berufswiedereinsteigerinnen ein. Beim nächsten Treffen am Montag, 25. Februar 2019, von 17.45 bis 20.30 Uhr im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, Raum N001, geht es um die Wirkung von Vorbildern bei der Berufswahl und Karriereentscheidungen.

Wie beeinflussen gute – und auch schlechte – Beispiele den eigenen Karriereweg? Welche Macht haben Vorbilder in den Medien, Role Models im persönlichen Umfeld oder auch Mentorinnen und Mentoren auf die berufliche Entwicklung? Darum geht es im Gespräch mit vier Impulsgeberinnen: Antje Diller-Wolf, Regisseurin, Autorin und "Vorbild-Unternehmerin", Mechthild Schramme-Haack, Vorstandsmitglied im Landesfrauenrat und Mitglied im NDR-Rundfunkrat, Ulrike Körper, kaufmännische Leiterin, und Corinna Dröge, Strategie- und Prozessberaterin, sprechen über die Rolle von inspirierenden Vorbildern und ihre persönlichen Berufs- und Lebenserfahrungen. Moderieren wird die Diskussionsrunde Katja Mikus, Leiterin des Geschäftsbereiches Projekte in der Handwerkskammer Hannover.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden per Mail an frauundberuf@region-hannover.de oder telefonisch unter 0511/61623542 entgegen genommen. Alle Infos zum Netzwerktreffen und zur Arbeit der Koordinierungsstelle sind unter www.frau-und-beruf-hannover.de zu finden.

Hannoversche Volksbank unterstützt gemeinnützige Initiativen mit 7.750 Euro

Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition: Seit vielen Jahren engagiert sich die Hannoversche Volksbank für soziale und kulturelle Zwecke sowie für den Sport in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle. Auch in diesem Jahr gibt es zum Jahresstart für insgesamt 107 Projekte einen warmen Geldsegen. Gefördert wurden aus den Reinerträgen der VR-Gewinnspargemeinschaft e.V., deren Lose bei der Volksbank erhältlich sind, Sozial-, Sport- und Kultur-Projekte in Höhe von genau 164.844,40 Euro. Gut 55.000 Euro entfallen davon wieder auf fünf VW up!, welche die Hannoversche Volksbank als VRmobile im Herbst 2018 ausgeschrieben hatte und die im April übergeben werden.

Die restlichen mehr als 100.000 Euro fließen als finanzielle Zuwendungen an gemeinnützige Vereine und Initiativen im Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank.

In Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark haben Filialdirektor Christian Zapfe und Mellendorfs Filialleiter Frank Felgner jetzt für große Freude gesorgt. Im KompetenzCenter Großburgwedel überreichten sie in einer kleinen Feierstunde symbolische Spendenschecks an die folgenden Einrichtungen:

  • Schützenverein Großburgwedel (Anschaffung eines Laptops für die Jugendabteilung) – 750 Euro
  • Freiwillige Feuerwehr Isernhagen – Ortsfeuerwehr Kirchhorst (Anschaffung von Bekleidung für die Kinder und deren Betreuer) – 1.000 Euro
  • Hannover 78 – Rugbyabteilung (Anschaffung von Trikotsätzen und Bällen für die Jugendabteilung) – 1.700 Euro
  • Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark (Kauf von Leinwänden, Pinseln, Farben usw.) – 800 Euro
  • Musikschule Wedemark e.V. (Kauf von Musikinstrumenten) – 1.500 Euro
  • IMAGO Kunstverein Wedemark e.V. (Druck von Handzetteln und Plakaten) – 1.250 Euro
  • Förderverein der Grundschule Resse e.V. (Kauf von Schutzkleidung, Sandsäcken, Boxhandschuhen etc.) – 750 Euro

"Mit diesen Geldern stärken wir das ehrenamtliche Engagement in unserer Region", erläutert Filialdirektor Christian Zapfe. "Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit wären viele Angebote heutzutage unerschwinglich. Und zahlreiche Projekte könnten ohne finanzielle Unterstützung überhaupt nicht realisiert werden," ergänzt Filialleiter Frank Felgner.

Vielfalt entdecken: Ausbildung oder duales Studium bei der Region

Für tausende Schüler heißt es im Sommer "Schule ade". Doch wie geht es dann weiter? Wer das Leben in der Region mitgestalten und sich für die Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen möchte, für den ist eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Region Hannover genau das richtige. Interessierte Schüler können am 22. und 23. Februar 2019auf der Messe Beruf und Bildung mehr über das vielfältige Ausbildungs- und Berufsangebot der Region Hannover erfahren. Ein Team der Wirtschaftsförderung und der Personalgewinnung und -förderung stehen am Freitag von 9 bis 15 Uhr und Sonnabend von 10 bis 16 Uhr im Hannover Congress Centrum, Eilenriedehalle, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover, für Fragen zur Verfügung.

"Wir möchten junge Menschen bei der Orientierung im Dschungel der Job-Möglichkeiten unterstützen und ihnen zeigen, wie abwechslungsreich und vielfältig die Arbeit in einer Verwaltung sein kann. Zudem haben alle Studenten und Azubis nach dem Abschluss ihrer Ausbildung oder ihres Studiums die Aussicht auf einen Anschlussvertrag", sagt Nicolé Heidorn, Leiterin des Service Personal und Organisation der Region. Bei der Region gibt es viele Ausbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel das duale Studium als Beamten-Anwärterin oder Bauoberinspektor-Anwärter, das duale Studium Wirtschaftsförderung, eine Ausbildung zur Fachinformatikerin oder zum Verwaltungsfachangestellten, zum Kaufmann für Büromanagement, zur Mediengestalterin Digital und Print oder zum Straßenwärter.

Lust auf ein Praktikum in der IT-Branche? Einen praxisnahen Zugang bietet das Projekt "IT macht Schule". Es hilft bei der Berufsorientierung und führt IT-Unternehmen, betiligte Schulen und Jugendliche aus der Region Hannover im Rahmen eines Praktikums zusammen. Mehr Infos gibt es am Stand der Region Hannover, die auch die Online-Datenbank azubi21.de vorstellt – eine Plattform für Schülerinnen und Schüler, die in der Region eine Ausbildung, ein Praktikum oder eine schulische Ausbildung suchen.

Neu in diesem Jahr: Ein Workshop am Sonnabend, 11:00 bis 11:30 Uhr, bei dem sich Schüler spezielle Tipps und Tricks rund um das Vorstellungsgespräch bei der Region Hannover abholen können. Im Vortrag "Vielfalt bei der Region Hannover – Duales Studium und Ausbildung im Öffentlichen Dienst" am Sonnabend, 13.30 Uhr, berichten Auszubildende sowie Anwärterinnen und Anwärter aus der Praxis.

SPD-Regionsfraktion begrüßt die angekündigte GVH-Tarifreform

Die SPD-Regionsfraktion begrüßt die schon lange geforderte Vereinfachung des Großraum-Verkehr-Hannover (GVH)-Tarifsystems zum 1. Januar 2020. Eine der entscheidenden Veränderungen werde die Angleichung der Tarifzonen für Tageskarten (bisher vier Zonen) und Monatskarten und Abo (bisher drei Zonen) sein.

"Künftig haben wir nur noch drei Tarifzonen für alle Fahrkarten, dadurch wird das System überschaubarer und auch nachvollziehbarer", so Frank Straßburger, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion. Ein weiteres Highlight wird die Einführung der sogenannten Umland-Card sein, diese ist für Nutzerinnen und Nutzer gedacht, die außerhalb des Stadtgebietes von Hannover unterwegs sind. Sie soll für eine Zone nur 35 Euro und für zwei Zonen 50 Euro kosten. Mit diesem Angebot soll die bisher sehr geringe Nachfrage für Fahrten im Gebiet außerhalb der Landeshauptstadt forciert werden.

"Damit überzeugen wir mit Sicherheit viele Menschen, ihr Auto stehen zu lassen und damit auch einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten", so Frank Straßburger weiter.

Aber auch für die Schüler werde es mit der Einführung einer "Ganzjahres-Netzkarte", die künftig im gesamten GVH-Tarifgebiet gilt und auch in den Sommerferien gültig sein soll, eine deutliche, spürbare Verbesserung geben. Bei einer Umstellung des Systems seien hierdurch auch im geringen Umfang Preissteigerungen geplant. Dieses betreffe Kunden, die jetzt Fahrten aus den Zonen "Umland" oder "Region" nach "Hannover 2" unternehmen. Aber überwiegend würden die Preise stabil bleiben (für 61 Prozent der Zeitkartenkunden) oder sogar leicht gesenkt werden können (für 31 Prozent der Zeitkartenkunden).

"Bedenkt man darüber hinaus, dass die Umlandcard deutlich günstiger wird, so ist diese Reform ein wichtiger Meilenstein in der Kundenbindung beziehungsweise Kundengewinnung", ergänzt die Fraktionsvorsitzende Silke Gardlo.

ÖPNV: Weniger Zonen und bessere Angebote ab 2020

Einfachere Tarife, einheitliche Zonen, attraktivere Preise: Anfang 2020 tritt die GVH-Tarifreform in Kraft. Seit Monaten arbeiten Expertinnen und Experten an der Reform, die eine Vereinfachung des Tarifsystems und damit eine Verbesserung für die Kundinnen und Kunden als Ziel hat. Die ersten Ergebnisse der Reform stellen am heutigen Donnerstag, 14. Februar 2019, Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz und GVH-Geschäftsführer Ulf Mattern den Mitgliedern des Verkehrsausschusses der Region vor.

Ein einfacheres Tarifsystem ist eines der großen Ziele der Reform – hier dürfen sich die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV auf Verbesserungen freuen. "In Zukunft wird es nur noch drei Tarifzonen für alle Fahrkarten geben", sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. Bisher wurde das GVH-Tarifgebiet in drei oder aber vier Zonen unterteilt – je nachdem, welche Fahrkarte der Kunde oder die Kundin kaufen wollte. "Die Unterteilung in zwei Zonen innerhalb der Landeshauptstadt fällt weg – was bedeutet, dass wir bisherige Preisstufen miteinander mischen mussten", so Franz. Konkret: für mehr als 60 Prozent der Kundinnen und Kunden von Zeitfahrkarten bleibt der Preis ab 2020 stabil, rund 30 Prozent werden weniger bezahlen als bisher. Etwa ein bis zwei Prozent der Fahrgäste müssen mit Preisanhebungen rechnen – jene, die bisher aus der Zone "Umland" oder der Zone "Region" in die Zone "Hannover 2" gefahren sind. "Da wir die zwei Zonen innerhalb der Landeshauptstadt auflösen, wird diese Fahrt durch den Mischpreis teurer – dafür können die Kundinnen und Kunden aber in der gesamten City fahren, auch bis mitten in die Innenstadt hinein", so Franz.

Weniger bezahlen als bisher werden Bürger aus dem Umland der Region Hannover, die nicht nach Hannover ein- und auspendeln: es soll eine neue Monatskarte eingeführt werden, die ausschließlich für die Zonen außerhalb der Landeshauptstadt gilt und preislich sehr viel attraktiver ist, als bisherige Fahrkarten. "Bislang nutzen nur wenige Menschen für Fahrten innerhalb von Garbsen, Barsinghausen oder Lehrte eine Monatskarte. Wir möchten dies ändern und auch auf Strecken im Umland mehr Menschen als Stammkunden für den Nahverkehr gewinnen. Dazu sollen auch günstigere Tarife beitragen", erläutert Ulf Mattern, Geschäftsführer des GVH.

"Eine Änderung, die einschlagen wird, ist die neue Ganzjahres-Netzkarte für Schülerinnen und Schüler in der Region Hannover", verrät Ulf-Birger Franz. Die unter dem Namen "GVH SchulCard" bekannte Fahrkarte steht allen Schülern der Klassen 1 bis 10 mit einem Schulweg von mehr als zwei Kilometern zu. Bisher war diese nur in den Tarifzonen des jeweiligen Wohnortes bis zur Schule und nur während der Schulzeiten, nicht aber in den Sommerferien gültig. Das soll sich ab 2020 ändern: "Die neue Ganzjahres-Netzkarte wird im gesamten GVH-Tarifgebiet gültig sein und das ganze Jahr über, in der Freizeit sowie in den Ferien", sagt Franz. Das bedeutet: mehr Mobilität und Flexibilität im ÖPNV für junge Menschen in der Region Hannover. Netter Nebeneffekt: "Damit werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Schulsekretariaten deutlich entlastet", betont Franz.

Das sind nur einige der Neuerungen. Auch für Großkunden wird es einige Verbesserungen geben. Geplant wird, dass Firmen für ihre Mitarbeiter Monatskarten im Regionaltarif bestellen können. So sollen auch Fahrgäste aus den angrenzenden Landkreisen in Zukunft Job-Tickets oder SammelbestellerAbos nutzen können.

Noch sitzen die Tarifexperten regelmäßig zusammen, um am verbesserten Angebot zu feilen. Nach den notwendigen Beschlüssen und der Tarifgenehmigung ist der Startzeitpunkt der GVH-Tarifreform am 1. Januar 2020.

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