Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

„Welcome back“: Netzwerktreffen für Wiedereinsteigerinnen

Neue Kontakte, Raum für Austausch und wertvolle Anregungen für den beruflichen Wieder- oder Quereinstieg: Viermal im Jahr lädt die Koordinierungsstelle Frau und Beruf zum Netzwerktreffen für Berufswiedereinsteigerinnen ein. Beim nächsten Treffen am Montag, 26. August 2019, von 17.45 bis 20.30 Uhr im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, Raum N001, entwickelt die Job-Profilerin, Journalistin und Autorin Katrin Wilkens in einer interaktiven Lesung mit dem Publikum individuelle Ansätze zur Berufsorientierung, zum Quereinstieg und zur Bewerbungsstrategie.

"Mutter schafft – Es ist nicht das Kind, das nervt, es ist der Job, der fehlt…", so der Titel des neuen Buchs von Katrin Wilkens, in dem sie ihre Eindrücke aus mehr als 1.000 Beratungsgesprächen zusammenfasst. Die Journalistin weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es für Mütter ist, den Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen, und hilft Frauen, den passenden Job zu finden. Das kann die erlösende Vision vom Traumjob sein – oder schlicht das Machbare, das funktioniert und das Einkommen sichert. Im Job-Profiling arbeitet Katrin Wilkens mit kreativen Denkansätzen, um persönliche Stärken aufzuspüren und berufliche Chancen in neuen Arbeitsfeldern auszuloten. Anhand von Fallbeispielen und Publikumsfragen lädt Wilkens das Publikum zum Mitdenken und Mitreden ein. Moderieren wird das "Speedcoaching" Mareike Wietler, Geschäftsführerin von VfL Eintracht Hannover von 1848 e. V.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte per Mail an frauundberuf@region-hannover.de oder telefonisch unter 0511/61623542. Alle Infos zum Netzwerktreffen und zur Arbeit der Koordinierungsstelle sind zu finden unter www.frau-und-beruf-hannover.de.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf dem Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. In Einzelgesprächen werden Frauen zu Fragen des Wiedereinstiegs in den Beruf, der Fortbildung während der Elternzeit oder zur beruflichen Neuorientierung beraten und informiert. Das Beratungsangebot der Koordinierungsstelle ist kostenlos und findet in vertraulichen Einzelgesprächen statt. Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover: ein Projekt in Trägerschaft der Region Hannover, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

Bürgerbüro der Region Hannover schließt am 22. August früher

Aufgrund einer internen Veranstaltung wird das Bürgerbüro der Region Hannover am Donnerstag, 22. August 2019, bereits um 12 Uhr schließen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihren Anliegen in diese Zeit oder auf andere Tage auszuweichen.

Die regulären Öffnungszeiten des Bürgerbüros sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 17 Uhr sowie sonnabends (in ungeraden Kalenderwochen) von 9 bis 12 Uhr.

Das Bürgerbüro ist auch online zu finden unter www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/B%C3%BCrger-Service/B%C3%BCrgerb%C3%BCro-der-Region-Hannover.

Ein Jahr in die USA: Bewerbungen für Jugendaustausch-Programm nur noch kurze Zeit möglich

Ein Jahr in den USA leben, studieren und arbeiten – diese spannende und einzigartige Kombination bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP). In diesem Jugendaustausch-Programm des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses konnten seit 1983 bereits fast 27.000 junge Leute gefördert werden, davon 20 Prozent junge Berufstätige.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch möchte geeignete Bewerber und Bewerberinnen auf diese Möglichkeit aufmerksam machen und sie ermutigen, sich zu bewerben: "Ich kann aufgrund der Erfahrungsberichte meiner Patinnen und Paten der vergangenen Jahre nur dazu aufrufen: Bewerbt Euch. Diese Erfahrung ermöglicht ungeahnte Perspektiven", so der Parlamentarier.

Auch 2020 bietet das PPP, dann zum 37. Mal, auch jungen Berufstätigen wieder die Chance, amerikanisches Familien-, College- und Arbeitsleben aus erster Hand kennen zu lernen.

Besonders angesprochen sind junge Berufstätige und Auszubildende (zum Beispiel gewerblich/technische Berufe, Handwerker, Kaufleute und Landwirte/Winzer), die zum Zeitpunkt der Ausreise im August 2020 eine anerkannte, abgeschlossene Berufsausbildung haben und nach dem 31. Juli 1995 geboren sind. Die Absolvierung eines Freiwilligendienstes wird begünstigend auf das Alter angerechnet.

Bewerbungsunterlagen können noch bis zum 13. September 2019 bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) online unter usappp.de angefordert werden. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2019.

Nähere Informationen zum Programm gibt es im Büro des Abgeordneten Matthias Miersch oder können bei der GIZ in Bonn (ausschließlich junge Berufstätige) unter: 0228/4460-1339 oder -1172; Fax: 0228/4460 80 1889; Mail: usappp@giz.de angefordert werden.

Zusätzliche Informationen zum Berufstätigen-PPP sind auch über die Internetadresse usappp.de oder www.bundestag.de/ppp zu finden.

Caren Marks macht auf „Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen“ aufmerksam

365 Tage im Jahr, rund um die Uhr kostenfrei erreichbar: Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" bietet Betroffenen seit März 2013 die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Hilfe gibt es unter der Telefonnummer 08000 116 016 und online per Mail oder Sofort-Chat unter www.hilfetelefon.de.

Im Jahr 2018 zählte das Hilfetelefon rund 42.000 Beratungskontakte, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. "Dass die jährlichen Beratungszahlen zum fünften Mal in Folge steigen, ist Beweis dafür, wie wichtig das Angebot ist und dass es immer besser erreicht und angenommen wird", erklärt die die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin Caren Marks.

Damit noch mehr Betroffenen geholfen werden kann, ist in diesem Sommer die neue Online-Aktion "Sicher dir Hilfe" gestartet, die dazu auffordert, die Telefonnummer des Hilfetelefons in den Sozialen Medien und unter Freunden zu teilen. "Jede Frau soll wissen, wie sie Unterstützung findet. Das haben wir noch lange nicht erreicht, denn nur etwa 20 Prozent der von Gewalt betroffenen Frauen wenden sich an eine Unterstützungseinrichtung", so die Abgeordnete weiter.

Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden per Telefon oder Online-Beratung vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. "Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sichern den Zugang für Frauen mit Behinderung und geringen Deutschkenntnissen. Auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften steht das Hilfetelefon für Fragen und Informationen zur Verfügung", ergänzt Caren Marks.

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben angesiedelt.

Vortrag: Der deutsche „Rassenstaat“ im 20. Jahrhundert

Kolonialismus und Nationalsozialismus weisen eine Reihe von Parallelen auf, die in der historischen Analyse oft ausgeblendet werden. Auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem referiert der Historiker Prof. Dr. Jürgen Zimmerer am Donnerstag, 22. August 2019, 19 Uhr, im Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18, Raum N003, über den deutschen "Rassenstaat" im 20. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei.

Der erste deutsche Versuch, einen "Rassenstaat" zu errichten, fand ebenso wie der erste Genozid in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, statt. Nur eine Generation vor den Nürnberger Rassegesetzen, dem Vernichtungskrieg im Osten und dem "Generalplan Ost", experimentierte man dort mit dem Verbot so genannter Mischehen und dem Aufbau einer "rassischen Privilegien-Gesellschaft". Viele historische Analysen der deutschen Eroberungs- und Beherrschungspolitik in Osteuropa während des Zweiten Weltkrieges ignorieren diese Zusammenhänge.

Der Vortrag macht die kolonialen Elemente der deutschen Besatzungspolitik, des Vernichtungskrieges und des Genozids sichtbar und identifiziert Vorläufer und Vorbilder. Ein Blick darauf hilft auch zu verstehen, warum so viele Deutsche zu Mittätern wurden: Die positive Lesart der europäischen Kolonialherrschaft bis weit ins 20. Jahrhunderts hinein hat dazu beigetragen, den verbrecherischen Charakter der deutschen Herrschaft zu verschleiern.

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer lehrt Globalgeschichte mit dem Schwerpunkt Afrika an der Universität Hamburg. Publikationen (unter anderem): Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Der Kolonialkrieg in Namibia (1904-1908) und die Folgen, Berlin 2016; Kein Platz an der Sonne. Erinnerungsorte der deutschen Kolonialgeschichte, Frankfurt/M. 2013.

Wohnberatungen am 29. August sowie 10. und 25. September entfallen

Die drei Wohnberatungen der Region Hannover am Donnerstag, 29. August 2019, in der Wedemark, am Dienstag, 10. September, in Lehrte sowie am Mittwoch, 25. September, in Neustadt a. Rbge. entfallen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auf Termine in den angrenzenden Städten und Gemeinden auszuweichen.

Die Wohnberatung der Region Hannover richtet sich an ältere und beeinträchtigte Menschen sowie an pflegende Angehörige. In den Sprechstunden informiert Theo Piltz, Wohnberater der Region Hannover, über barrierefreies Bauen, Bad- und Treppenlifte oder Sicherheitseinrichtungen wie Notrufsysteme. Außerdem gibt es Tipps zur Planung, Umsetzung und Finanzierung von Umbaumaßnahmen. Das Angebot ist kostenfrei.

Alle Informationen rund ums Thema Wohnberatung der Region Hannover gibt es online unter Opens external link in new windowwww.hannover.de/wohnberatung-region.

NABU: „Wälder, wie der ‚Brand‘, brauchen Wasser(haltung), aber keinen Waldumbau“

Aufgrund der erneuten Dürre in diesem Jahr will die Bundeslandwirtschaftsministerin Krisengespräche mit Wald-, Holzwirtschafts- und Umweltverbänden führen. Ministerin Julia Klöckner hat eine Rettung der deutschen Wälder mit einem viele hundert Millionen Euro teuren Aufforstungsprogramm für die "Klimaanpassung der Wälder" gefordert. Die Forstminister der Länder wollen, dass der Bund 800 Millionen Euro für Maßnahmen zum Erhalt der Wälder zur Verfügung stellt.

Erhard Zander und Wolfgang Tannenberg vom NABU weisen zusammen mit Heiner Lammers vom BUND in diesem Zusammenhang auf die katastrophal schlechten Grundwasserverhältnisse des "Brandes" hin. Bei dem Brand in Nienhagen handelt es sich um einen Auwald, der seit 1985 unter Naturschutz steht und als so genanntes FFH Gebiet den höchsten europäischen Schutz genießt. Zander erklärt, "dass die durch die Flurbereinigung geschädigten natürlichen Wasserverhältnisse wiederhergestellt werden müssen. Das schreiben die Naturschutzgebietsverordnung und der so genannte Bewirtschaftungsplan aus dem Jahr 2008 vor." Er kritisiert, dass "seit Jahren aber nichts in dieser Richtung passiert." "Kein Wunder, dass die Bachläufe im Brand im Sommer trocken fallen und selbst im Winter wenig Wasser führen", sagt Tannenberg dazu. "Die früher üblichen Überschwemmungen bleiben aus und die Natur im Brand leidet sehr unter dem Wassermangel. Der wirkt sich nicht nur auf die auwaldtypischen Bäume, sondern auch auf die für solche Wälder typische und wertvolle Krautschicht am Boden negativ aus."

Lammers erläutert, dass die BUND Kreisgruppe Celle schon vor zwei Jahren von einem Wasserbauingenieur auf eigene Kosten ein Ideenkonzept hat erarbeiten lassen. "Damit sollte für den Brand wieder ein besserer Wasserhaushalt erreicht und auch die Interessen der ebenfalls auf Wasser angewiesenen Landwirtschaft sollten berücksichtigt werden."

"Die Niedersächsischen Landesforsten, die den Brand bewirtschaften und solche Konzepte eigentlich selbst erarbeiten müssten, haben es jedoch abgelehnt, über die Ideen auch nur nachzudenken. Stattdessen wollte man einen ‚Waldumbau‘. Vermutlich, um mehr Geld herausholen", so Lammers. "Das rächt sich jetzt angesichts der sommerlichen Dürre und der sich verschärfenden Klimakrise".
Alle drei sind sich einig, dass zum Schutz von Wäldern, insbesondere so wertvollen, wie dem Auwald Brand, "endlich in die Herstellung besserer Wasserverhältnisse investiert werden muss, statt darüber nachzudenken, Steuermillionen für ‚Waldumbauten‘ und die Anpflanzung von Bäumen aus anderen Regionen der Erde, wie Douglasie, Japanlärche oder (amerikanische) Roteiche) auszugeben. Das würde dem Ökosystem des Waldes nochmal schaden".

Jetzt bewerben: Regionswettbewerb für Sportvereine

Sportvereine sind ein wichtiger Teil im gesellschaftlichen Leben: Sie geben nicht nur der Bewegung einen Raum, unter ihrem Dach werden auch Freundschaften geschlossen und Integration gelebt. In Zusammenarbeit mit dem Regionssportbund und dem Stadtsportbund lobt die Region Hannover zum bereits fünften Mal den Regionswettbewerb für Sportvereine aus. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die Mitglied im Regions- oder Stadtsportbund Hannover sind, können sich bis 15. September 2019 bewerben; die Unterlagen sind auf der Homepage der Sportregion unter www.sportregionhannover.de bereitgestellt. Hilfe bei der Bewerbung können die Vereine beim Regions- und Stadtsportbund erhalten.

Wie auch im vergangenen Jahr sollen Projekte, Aktionen und Ideen zum Thema "soziales Engagement" gewürdigt werden – das kann eine Aktion mit älteren Menschen, ein Projekt zur Stärkung des kulturellen Miteinanders oder zur Integration von Flüchtlingen ebenso sein wie inklusiver oder integrativer Sport oder besondere Ideen zur Zusammenarbeit und Vernetzung von Initiativen und Sportvereinen untereinander. Der Gewinner-Verein bekommt ein Preisgeld von 5.000 Euro, Platz 2 darf sich über 3.000 Euro, Platz 3 über  2.000 Euro freuen. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Sportbünde, zwei Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie einem Medienvertreter.

Alle weiteren Infos sind auf der Homepage der Sportbünde Opens external link in new windowwww.sportregionhannover.de zu finden. Die ausgefüllten Bewerbungsunterlagen können postalisch an die Region Hannover, Fachbereich Schulen, Elke Sonneberg, Hildesheimer Str. 20, 30169 Hannover, gesendet werden.

Fachforum Ausbildungsmarketing: Attraktive Arbeitgeber gesucht

Viele kleine und mittlere Unternehmen kennen das Problem: Es wird immer schwieriger, Ausbildungsplätze zu besetzen – und aktuell gibt es mehr freie Stellen als Bewerberinnen und Bewerber. Höchste Zeit zu handeln. Was können Unternehmen tun, um für Jugendliche noch attraktiver zu werden? Wie können sie Bewerberinnen und Bewerber treffen, für sich gewinnen und langfristig an sich binden? Und was hat ein promovierter Luft- und Raumfahrtpsychologe mit Ausbildungsmarketing zu tun? Antworten und praxisnahe Tipps für kleine und mittlere Unternehmen vermittelt das Fachforum Ausbildungsmarketing am Donnerstag, 5. September 2019, 9 bis 14 Uhr im Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18, Raum N001. Um Anmeldung wird gebeten – bis 29. August per Mail an Opens window for sending emailbeschaeftigungsfoerderung@region-hannover.de.

Gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Branchen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Fragen eine Lösung entwickeln und in drei Workshops vertiefen. In Workshop 1 geht Referent Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation im Klinikum Dortmund, der Frage nach: „Wie mache ich Jugendliche auf mein Unternehmen aufmerksam?“ In Workshop 2 mit Jan Kiedeisch, Head of User Success der Jobufo GmbH, dreht sich alles um „Moderne Bewerbungsmethoden für kleine und mittlere Unternehmen”. Workshop 3 nimmt attraktive Ausbildungsbetriebe in den Blick: Dr. Viktor Oubaid, Luft- und Raumfahrtpsychologe im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, und Martin Dutschek, Leiter der Personalentwicklung bei Sim&Learn Hannover, haben Antworten auf die Frage: Wie finde ich Auszubildende und wie binde ich sie langfristig an mein Unternehmen? In der anschließenden Podiumsdiskussion sprechen Dr. Viktor Oubaid, Ausbildungslotse Nicolas Semeth und Ausbildungslotsin Anja Bürger darüber, warum jeder vierte Azubi die Ausbildung abbricht und was Unternehmen dagegen tun können.

Erster Schultag für die Notfallsanitäter

Der DRK-Rettungsdienst in der Region Hannover / Hildesheim bildet seit dem 1. August 2019 als einzige Hilfsorganisation eine Klasse mit 20 Auszubildenden in Kooperation mit der DRK-Landesschule Goslar / Misburg zum Notfallsanitäter aus. Nach dem Einführungsblock in die Strukturen des Rettungsdienstes folgt in der kommenden Woche der erste vierwöchige Theorieblock an der Landesschule.

Ab Mitte September startet für die Auszubildenden die erste Praxisphase mit der Einführung in die DRK-Lehrrettungswachen, die der DRK-Region Hannover e.V. an den Standorten Burgwedel, Altwarmbüchen, Wedemark, Burgdorf, Lehrte, Uetze, Hannover Stadt, Laatzen, Sehnde, Springe, Neustadt, Mandelsloh und Alfeld betreibt. Darüber hinaus werden sie mehrere Praktikas an Kliniken in der Region Hannover und Hildesheim absolvieren und dabei unter anderem in Notfallaufnahmen und Intensivstationen unter Anleitung eines Praxisanleiters die Arbeit am Patienten kennenlernen. Die Praxis- und Schulphasen werden sich in der dreijährigen Ausbildungszeit immer wieder abwechseln.

Seit 2014 bietet der DRK-Rettungsdienst in der Region Hannover / Hildesheim eigene, jährlich startende Ausbildungs-Lehrgänge mit jeweils 20 Auszubildenden an. Bisher konnten drei Jahrgänge ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, wobei alle Azubis übernommen wurden.

Das neue dreijährige Berufsausbildungsgesetz für Notfallsanitäter trat am 1. Januar 2014 in Kraft. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist nun in weiterem Umfang als zuvor an andere Gesundheitsberufe angelehnt. Sie erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren und wird über den kompletten Zeitraum vergütet. In der Notfallsanitäter-Ausbildung werden Theorie und Praxis besser verwoben. Zudem werden neue Qualitätsanforderungen an die praktische Ausbildung und an die Schulen gestellt. Nach der Ausbildung dürfen die Notfallsanitäter einige eigentlich dem Arzt vorbehaltene Maßnahmen am Patienten im Rahmen der Erstversorgung eigenverantwortlich durchführen.

Weiter blättern »