Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Audit: Region Hannover ausgezeichnet für Familienfreundlichkeit

Für die Region Hannover hat der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette am gestrigen Dienstag, 25. Juni 2019, in Berlin aus den Händen von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, das Zertifikat zum audit berufundfamilie erhalten. Die Regionsverwaltung hatte zuvor erfolgreich das Dialogverfahren zum audit durchlaufen, das Arbeitgebern offen steht, die seit mindestens neun Jahren mit dem audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgen. Die Region Hannover wurde erstmals im Jahr 2006 mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet, das bislang eine Laufzeit von drei Jahren hatte. Nach der fünften Re-Auditierungen folgte nun das Dialogverfahren, das mit dem Zertifikat mit dauerhaftem Charakter honoriert wird.

Angeboten wird das audit von der berufundfamilie Service GmbH, die zur Qualitätssicherung des Zertifikats in drei Jahren ein weiteres Dialogverfahren ansetzen wird. Ziel des Dialogverfahrens ist es, den hohen Entwicklungsstand der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik zu pflegen und in einzelnen ausgesuchten Bereichen das Optimierungspotenzial zu nutzen.

Rund 3000 Beschäftigte können bei der Region Hannover von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot umfasst zum Beispiel Belegplätze in der benachbarten Krippe, flexible Arbeitszeitmodelle sowie die Möglichkeit, in Telearbeit von zu Hause zu arbeiten. "Uns ist wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Familie und Job gut vereinbaren können. Gerade wenn die Kinder noch klein sind, ist es von großer Bedeutung, die Arbeit so gestalten zu können, dass das Familienleben nicht zu kurz kommt", sagt Regionspräsident Hauke Jagau. "Als Verwaltung haben wir einen hohen Frauenanteil unter den Beschäftigten. Aber natürlich sollten Väter genauso die Möglichkeiten nutzen, der Familie gerecht zu werden. Deshalb sind unsere Arbeitszeitmodelle sehr flexibel."

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, betont: "Das audit berufundfamilie und das audit familiengerechte hochschule sind Entwicklungsaudits. Sie holen die Organisation dort ab, wo sie in Vereinbarkeitsfragen steht und heben ihr individuelles Potenzial zur Verbesserung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik. Dabei kann keine Schablone aufgelegt werden, mit der abgehakt wird, welcher Arbeitgeber wie viele und welche Maßnahmen anzubieten hat. Unterschiedliche Rahmenbedingungen und Beschäftigtenstrukturen machen jeden Arbeitgeber einzigartig. Die Vielfalt und die Individualität der Beschäftigten – mit ihren unterschiedlichen Erfahrungshorizonten, Expertisen und auch Lebensphasen und -entwürfen – fordern passgenaue Lösungen. Die Arbeitgeber, die eine individualisierte Personalpolitik mit dem audit verfolgen, erarbeiten sich einen Vorsprung im Wettbewerb um Fachkräfte. Vielfalt voraus also!"

Insgesamt erhielten 325 Arbeitgeber – 171 Unternehmen, 131 Institutionen und 23 Hochschulen – das Zertifikat zum audit.

 

Das "audit berufundfamilie" und das "audit familienbewusste hochschule"

Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt dafür, dass Familienbewusstsein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum audit. Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 991 Arbeitgeber nach dem "audit berufundfamilie" beziehungsweise "audit familiengerechte hochschule" zertifiziert, darunter 482 Unternehmen, 403 Institutionen und 106 Hochschulen. Davon können rund 2 Millionen Beschäftigte und etwa 1,4 Millionen Studierende profitieren. 

Caren Marks auf der Weltjugendministerkonferenz in Lissabon

Wie kann die Jugend weltweit besser an der Politik beteiligt werden? Das haben rund 300 Regierungsvertreterinnen und -vertreter sowie Jugenddelegierte aus 100 Nationen vom 21. bis zum 23. Juni 2019 auf der Weltjugendministerkonferenz in Lissabon diskutiert. Für Deutschland nahm die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesjugendministerin, Caren Marks, teil.

Bei der Konferenz mit Jugendforum Lisboa+21 standen neue Konzepte und die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung im Mittelpunkt. Caren Marks präsentierte dazu die deutsche Jugendstrategie "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft".

"Ziel der Konferenz war es, ein deutliches Zeichen für eine zukünftige Jugendpolitik zu setzen. Dafür muss die Jugendbeteiligung gefördert werden. Den Rahmen dafür gibt die Agenda 2030 vor: Politik für, mit und von jungen Menschen. Im Austausch mit den Jugenddelegierten konnte ich mich davon überzeugen, wie engagiert sie sich auch international einbringen", so die Parlamentarische Staatssekretärin.

Am Ende der Konferenz verabschiedeten die Teilnehmenden die gemeinsame Erklärung "Lisboa+21". Darin verpflichten sie sich zu ehrgeizigen Maßnahmen für eine zukünftige Jugendpolitik. Sie hielten fest, wie im Sinne der universellen Menschenrechte alle jungen Menschen umfassend an der Gesellschaft teilhaben können – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status.

Neben Caren Marks war aus Deutschland auch die Jugenddelegierte Kirsten Hasenpusch vom Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit vor Ort.

Die Weltjugendministerkonferenz fand zum zweiten Mal statt. Ihre Premiere erlebte sie im Jahr 1998 – ebenfalls in Lissabon.

NABU besucht Biohof in Isernhagen

Ein Bio-Bauernhof in der Nachbarschaft, wo Tiere sich wohl fühlen und Bio-Gemüse angebaut wird: So etwas gibt es in Isernhagen K.B.. Bio-Bauer Bernhard Hemme führt den NABU am kommenden Sonntag, 30. Juni 2019, über seinen Hof, zeigt die Anbauflächen und die Stallungen und auch die Nischen für seine Untermieter: Rauch- und Mehlschwalben nisten hier, und für den Steinkauz ist auch schon eine Nisthöhle bereitgestellt. Man trifft sich für den Besuch entweder um 10 Uhr auf dem Hof Hemme in Isernhagen K.B., Dorfstraße 40, oder eine halbe Stunde vorher in Großburgwedel auf dem Domfrontplatz. Gäste sind gerne gesehen, von ihnen werden 3 Euro Teilnahmegebühr erhoben.

Bei Einbruch in Reihenhaus werden einige Schachteln Zigaretten gestohlen

Bislang unbekannte Täter brachen am gestrigen Dienstag, 25. Juni 2019, zwischen 11:30 und 14:30 Uhr die frei zugängliche Terrassentür zur Erdgeschosswohnung eines Reihenhauses in der Straße Roggenschlag in Großburgwedel auf auf. In der Wohnung wurden nach Angaben der Polizei einige Schachteln Zigaretten entwendet und ansonsten keine Veränderungen festgestellt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dembeschriebenen Sachverhaltund/oder Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Großburgwedel unter der Telefonnummer 05139/991-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hannoversche Volksbank und Volksbank Hildesheimer Börde fusionieren

In der ordentlichen Vertreterversammlung der Hannoverschen Volksbank berichtete Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Volksbank, über das zurückliegende Geschäftsjahr 2018 und gab einen Ausblick in das laufende Jahr und die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Auf Basis des guten Ergebnisses der Bank wurde durch die Vertreterversammlung eine Dividende von 5,5 Prozent beschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet.

Fusion beschlossen

Nachdem am Montag die Vertreterversammlung der Volksbank Hildesheimer Börde dem Zusammenschluss mit der Hannoverschen Volksbank mit überwältigender Mehrheit zugestimmt hat, zogen am Dienstag die Vertreter aus Hannover nach und gaben der Fusion ihren Segen.

Nach dem Zusammenschluss beträgt die Bilanzsumme der Bank 6,2 Milliarden Euro. Rund 250.000 Kunden, von denen 127.000 auch Mitglieder (Teilhaber) der Bank sind, werden in 50 Geschäftsstellen betreut und weitere 40 Standorte bieten SB-Service. Mehr als 1.000 Mitarbeiter sind für die Bank tätig. Die Volksbank Hildesheimer Börde behält ihren Namen und wird, wie bereits die Volksbank Celle seit dem Jahr 2005, als Niederlassung geführt. Die bisherigen Vorstände Jörg Biethan und Marcus Hölzler repräsentieren als Generalbevollmächtigte weiterhin die Bank vor Ort. "Wir behalten unsere regionale Ausrichtung und Identität bei und profitieren von verbesserten Kostenrelationen sowie dem Größenzuwachs und dem Zugang zu einem erweiterten Geschäftsgebiet", betont Wache, "wir werden noch stärker für unsere Mitglieder und Kunden und stehen gemeinsam für unsere genossenschaftlichen Werte."

Aufsichtsrat ergänzt

Antje Pommerien, Dr. Annabelle Schnaith und Dr. Alexander Kind wurden in den Aufsichtsrat wiedergewählt. Zusätzlich ergänzen mit Thorsten Ußkurat und Ulrike Schaper zwei ehemaligen Aufsichtsratsmitglieder der Volksbank Hildesheimer Börde das Gremium.

Senioren- und Pflegestützpunkte am 2. Juli geschlossen

Aufgrund einer internen Veranstaltung bleiben die drei Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover in Burgdorf, Ronnenberg und Wunstorf am Dienstag, 2. Juli, geschlossen.

Weitere Informationen und Antworten zu Fragen rund um die Pflege geben die Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover wie der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land, Hannoversche Neustadt 53 in Burgdorf, Telefon 0511/700201-16, SPN.BurgdorferLand@region-hannover.de, der für  Wedemark, Langenhagen, Isernhagen, Burgwedel, Burgdorf, Uetze, Lehrte und Sehnde zuständig ist.

Bürger aus dem Wahlkreis besuchen Maria Flachsbarth im Berliner Bundestag

Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis besuchten im Rahmen einer Berlinfahrt vom 12. bis 14. Juni 2019 ihre heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth (CDU) in Berlin.

Auf dem umfangreichen Programm standen unter anderem der Besuch beim Bundesnachrichtendienst und der Gedenkstätte Hohenschönhausen sowie eine umfangreiche Stadtrundfahrt per Bus und Schiff.

Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit ihrer Bundestagsabgeordneten.

Flachsbarth berichtete vom typischen Wochenablauf einer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin. So ging Maria Flachsbarth insbesondere auf ihre Aufgabenfelder als Parlamentarische Staatssekretärin ein: "Im Rahmen meiner bisherigen politischen und ehrenamtlichen Arbeit habe ich mir einige Politikfelder erarbeitet, auf die ich in diesem Ressort gut zurückgreifen kann: zum Beispiel den Aufbau von lokal angepassten, nachhaltigen Agrarstrukturen – inklusive der Tiergesundheit, dem Ausbau Erneuerbarer Energien und der besonderen Förderung von Frauen und Mädchen, die für eine stabile Entwicklung der Volkswirtschaften unverzichtbar sind".

Die anschließende Diskussion war geprägt durch aktuelle politische Fragen, wie dem Klimaschutz und den direkten Auswirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien im Wahlkreis – dem Suedlink. 

Kultur im Schloss: Wandelkonzert am 30. Juni

Ein Ensemble von italienischen, persischen und deutschen Musikerinnen und Musikern begibt sich am Sonntag, 30. Juni 2019, 17 Uhr, im Schloss Landestrost auf eine abenteuerliche Reise durch die Hölle, den Läuterungsberg und das Paradies. Das Wandelkonzert mit dem Titel Al Mi´raj e La Commedia Divina lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, im Schloss von Raum zu Raum zu wandeln und  durch den Amtsgarten zu schlendern. Dabei erleben sie musikalische Stationen, die Parallelen von Dantes Göttlicher Komödie zu den Schriften Ibn Arabis ziehen. Einzigartige  Gesangs- und Instrumentalkünstlerinnen und -künstler spielen Musik der Ars nova, persisch-arabische Improvisationen und zeitgenössische Kompositionen, sodass eine zeitlose Geschichte voller emotionaler Bandbreite und ungeahnter Verbindungen entsteht. Der Eintritt kostet 19 Euro, ermäßigt 13 Euro.

Eintrittskarten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon 01805/700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Jusos werden in den Vorstand des SPD-Bezirks Hannover gewählt

Auf dem Parteitag des SPD-Bezirks Hannover, welcher 14 Landkreise von Harburg im Norden bis Göttingen im Süden umfasst, haben die Jusos Bezirk Hannover personelle und inhaltliche Forderungen durchsetzen können.

"Mit der neuen 29-jährigen stellvertretenden Vorsitzenden Amina Yousaf, die wir Jusos für das Amt nominiert hatten, konnten wir den Bezirk dazu bewegen, unsere Rufe nach weiblicher und jüngerer Neuaufstellung zu beantworten. Ich freue mich, dass wir eine junge Frau im Führungsquartett des Bezirks haben", kommentiert Silke Hansmann, die Vorsitzende der Jusos Bezirk Hannover, welche ebenso in den Vorstand des SPD-Bezirks gewählt wurde.

"Dies kann jedoch nur ein erster Schritt bleiben. Mit Matthias Miersch wurde ebenso ein neuer Vorsitzender gewählt, in den ich großes Vertrauen lege, die Weiterentwicklung unserer Partei voranzubringen."

"Anspruch ist nicht nur Personal durchzusetzen, sondern aktuelle Inhalte voranzustellen und zu debattieren. So haben wir dieses Wochenende eine Resolution gegen jedweden rechten Terror und für die schonungs- und lückenlose Aufklärung des Falls Lübcke und des NSU erwirkt. Die SPD wird jetzt Druck machen – die Konservativen können das rechtsradikale Problem nicht weiter kleinreden", berichtet Florian Kolb, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Bezirk Hannover, entschlossen und ergänzt: "Ebenso unterstrichen wir als Parteitag die Forderung, dass der Zensur-Paragraph 219a aus dem StGB gestrichen gehört. Der von der CDU und CSU weichwachs geklopfte Kompromiss hat nichts verbessert."

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