Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Kultur im Schloss: Masaa

Das Quartett "Masaa" um den gebürtigen Libanesen Rabih Lahoud ist eine der wohl spannendsten Ethno-Jazz Bands in Deutschland. Tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz werden hier verwoben und mit der Lyrik aus Abend-und Morgenland kombiniert.

Mit ihrem derzeitigen Album "outspoken" (2017) wurden sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, Rabih Lahoud wurde zudem für den ECHO Jazz in der Sparte "Bester nationaler Sänger" nominiert. Seit 2019 haben sie mit Reentko Dirks an der Doppelhals-Gitarre eine klanglicher und personelle Neuausrichtung. Dirks ist ein Forscher von bisher unbekannten Klängen auf der Akustikgitarre und prägt den neuen Sound von Masaa mit seinem Stil auf besondere Weise.

Zu Gast ist das Quartett am Freitag, 21. Februar 2020, 20 Uhr, im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1 in Neustadt a. Rbge..

Der Eintritt kostet 19 Euro, ermäßigt 13 Euro. Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Aovo Touristik unterstützt die hannoversche „Vereinsmarke“

Die mehr als 1.000 Sportvereine in Stadt und Region Hannover nehmen weit über den Sport hinaus gesellschaftspolitische Aufgaben wahr. Sie geben vielen Menschen ein Stück Heimat und kümmern sich um Integration, Inklusion und Vieles mehr. Die Vereinsmarke mit ihrem markanten Logo will mit ihren Partnern aus der regionalen Wirtschaft die Sportvereine unterstützen.

Seit kurzer Zeit ist auch die Aovo Touristik GmbH an Bord und setzt gleich ein Zeichen besonderer Unterstützung. Für jede unter www.reisen.vereinsmarke.de gebuchte Reise fließen zusätzlich Anteile in den bei der SportRegion Hannover verwalteten "Fonds für den organisierten Sport".

"Wir freuen uns sehr über den neuen Partner der Vereinsmarke", betont Rita Girschikofsky, Präsidentin des Stadtsportbundes Hannover, "die Sportvereine in Hannover können jede Hilfe gut gebrauchen." Bereits seit Mitte 2019 unterstützen auch die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover die Entwicklung der Vereinsmarke. Alle Vorteile der Vereinsmarke sind unter www.vereinsmarke.de zu finden. Weitere Unternehmen die unterstützen sind willkommen

Orkantief „Sabine“: Schulausfall in der Region Hannover am morgigen Montag

Im Zusammenhang mit den durch die Unwetterlage zu erwartenden Gefahren und Auswirkungen auf Straßenverkehr und öffentliche Verkehrsmittel fällt am morgigen Montag, 10. Februar 2020, an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie Förderschulen in der Landeshauptstadt und der Region Hannover der Unterricht aus. Dies gibt die Region Hannover am heutigen Sonntagabend bekannt.

Nach Meldungen des Deutschen Wetterdienstes ist in der Nacht zum Montag mit Orkanböen um 120 Stundenkilometer sowie in der Folge auch am Montag mit einzelnen Orkanböenzu rechnen. Aufgrund der zu erwartenden Auswirkungen auf Straßenverkehr und öffentliche Verkehrsmittel und den Gefahren im Zusammenhang mit der Unwetterlage entfällt am morgigen Montag an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie Förderschulen in der Landeshauptstadt und der Region Hannover der Unterricht.

Aktuelle Informationen sind über die Internetportale www.hannover.de sowie www.feuerwehr-hannover.de erhältlich.

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil @hannover mit #hannunwetter sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die Region Hannover informiert über Facebook.com/hannoverregion und über das Twitter-Profil @regionhannover_. Die betroffene Bevölkerung in der gesamten Region Hannover wird zusätzlich über die Warn-App KATWARN informiert.

Feuerwehren werden vor Orkantief „Sabine“ in Bereitschaft versetzt

Orkantief "Sabine" steht vor der Tür. Ab 17 Uhr am heutigen Sonntag, 9. Februar 2020, gilt auch im Altkreis Burgdorf eine Unwetterwarnung. Orkanböen von 100 bis 120 Stundenkilometer sind möglich. Daher sollten Gegenstände am besten in Gebäuden gelagert werden. Auch sollte im Straßenverkehr insbesondere auf umgestürzte Bäume geachtet werden.

Aufgrund der Unwetterlage haben die Feuerwehren bereits vorgesorgt: In den Städten und Gemeinden wurde Unwettervoralarm ausgelöst und in den Kommunen eine Einsatzleitung vor Ort eingerichtet. Eingehende Notrufe über die 112 werden dann an die einzelnen Einsatzleitungen weitergeleitet und von diesen selbstständig abgearbeitet.

Vor allem die Motorkettensägen der Feuerwehren wurden auf einen etwaigen Einsatz vorbereitet, um die Gefahren durch umgestürzte Baum zu beseitigen. Die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, die derzeit noch größtenteils zu Hause sind, werden dann im Bedarfsfall alarmiert.

AWO hat neues Präsidium gewählt: Dr. Silke Lesemann bleibt Vorsitzende

Auf der Regionskonferenz der AWO Region Hannover e.V. in Hannover am gestrigen Sonnabend, 8. Februar 2020, haben 135 Delegierte der AWO Ortsvereine über eine grundlegende Strukturreform abgestimmt und die Satzungsänderungen zum Präsidial-Modell beschlossen. Das neue an diesem Modell: Das neue Präsidium bekommt mehr Kontrollfunktionen, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die bisherigen Mitglieder der Geschäftsführung werden zum hauptamtlichen Vorstand.

Als Vorsitzende des Präsidiums gewählt wurde Dr. Silke Lesemann aus dem Sehnder Ortsteil Bolzum, die schon acht Jahre den Verband geführt hat. Stellvertretende sind Birgit Merkel, Hannover, und Knud Hendricks, Hannover. "Seit 100 Jahren ist die AWO das soziale Rückgrat in Hannover", betonte Lesemann nach ihrer Wahl. "Die Grundlage für den Erfolg unserer Arbeit ist das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter". Sie und die Ehrenamtlichen in den AWO Ortsvereinen seien das Gesicht für Menschlichkeit und Miteinander in der Region Hannover. "Wir können insgesamt auf eine sehr positive Entwicklung zurückblicken und haben in den vergangenen vier Jahren erfolgreiche Arbeit geleistet, sagte der neue AWO Vorstandsvorsitzende Burkhard Teuber in seinem Bericht über die wirtschaftliche Lage der AWO Region Hannover. Das sei in erster Linie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken.

"Die AWO wird sich auch künftig dort einsetzen, wo die Menschen Unterstützung und Hilfe benötigen", so Teuber zur zukünftigen Ausrichtung des Verbandes. Zu den Schwerpunkten in Hannover werden die Kinder- und Jugendarbeit, die Migrationsarbeit und die Betreuung und Begleitung von Seniorinnen und Senioren, die Pflege kranker und alter Menschen und der Ausbau der Beratungsdienste gehören. Die AWO sei ein verlässlicher Partner für die Kommunen vor Ort, der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover. "Wir können viel für die Gesellschaft leisten, wenn die Rahmenbedingungen auf allen föderalen Ebenen stimmen", betonte Teuber. Besondere Herausforderungen sieht Teuber in der Professionalisierung der Dienstleistungen, im Fachkräftebedarf und in der Digitalisierung. Die Sozialwirtschaft sei eine sehr schnell wachsende Branche. "Daher war es auch notwendig, die AWO Strukturen anzupassen", sagte Teuber. Der hauptamtliche Vorstand habe zukünftig mehr Entscheidungskompetenz und könne schneller reagieren.

Auf der Regionskonferenz wurden die Weichen für die zukünftige Ausrichtung der AWO Region Hannover gestellt. Die Delegierten stimmten über verschiedene sozialpolitische Sachanträge ab. Dazu gehört die Bekämpfung von Armut. Auch zukünftig – so zeigen die aktuellen Entwicklungen – bleibt das Thema Armut ein gesellschaftliches Problem. Die AWO wird der anhaltenden, wachsenden und in den Einrichtungen zu beobachtender Armut von Kindern, Jugendlichen, Familien und alten Menschen weiterhin aktiv entgegenzuwirken.

Weitere Beschlüsse auf der Regionskonferenz waren zum Beispiel: eine bessere Ausstattung im schulischen Ganztagsbetrieb – die Klassenräume seien für die Umsetzung pädagogischer Angebote ungeeignet, es gebe kaum Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen; die Erweiterung des Präventionsprojektes gegen Schulvermeidung an Grundschulen –  die Erfahrung der AWO Fachstelle Schulvermeidung zeige, dass sich schulvermeidendes Verhalten nicht erst in den weiterführenden Schulformen entwickelt, sondern bereits in der Grundschule beginnt; eine bessere Finanzierung der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit ihren Einrichtungen – Haushaltsmittel müssten entsprechend der tariflichen Abschlüsse sowie die Preissteigerungen kontinuierlich fortgeschrieben werden. Darüber hinaus sprachen sich die Delegierten für einen Abschiebungsstopp nach Afghanistan aus und fordern einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Teilhabe für Roma. Auch zum Umgang mit der Partei Alternative für Deutschland (AfD) vertritt die AWO eine klare Position: "Eine Mitgliedschaft in der AfD ist unvereinbar mit den Grundwerten der Arbeiterwohlfahrt. Daher sei eine Beschäftigung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die Mitglieder in der AfD sind, nicht vereinbar.

Der Kunstverein fährt zur Buchmesse

Der kunstverein burgwedel-isernhagen lädt zur ersten Fahrt des Jahres am 14. März 2020 zur Buchmesse nach Leipzig ein. Der Kunstverein möchte neue kulturelle Wege gehen und außerhalb der beliebten KunstFahrten zu vielen aktuellen Ausstellungsprojekten innerhalb Deutschlands auch weitere kulturelle Highlights anbieten. Als erster großer Branchentreff des Jahres gilt die Leipziger Buchmesse mit der Präsentation der Neuerscheinungen des Frühjahres als wichtiger Impulsgeber für den Büchermarkt.

Literatur als sensible Zeitzeugin der Gegenwart und Seismographin der Zukunft.Der Besucher kann die Neuerscheinungen der 2.547 Aussteller aus 46 Ländern, entdecken und sich vom geschriebenen und gesprochenen Wort faszinieren lassen. Sichtbarkeit für das Medium Buch im Dschungel der Medienangebote und für einzelne Werke sowie ihre Macher im Meer der Bücher zu schaffen, sind die großen Anliegen der Leipziger Buchmesse, ihrer Aussteller und Partner. "Die Buchbranche zeigte sich auf der Leipziger Buchmesse in Aufbruchsstimmung. Verlage und Buchhandlungen gehen selbstbewusst neue Wege, um das Buch wieder stärker in den Alltag der Menschen zu bringen", so Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. "Innovative Veranstaltungsformate, Lesungen und Diskussionen machten die Vielfalt und die Stärken des Buches sichtbarer denn je. Die Branche hat sich in Leipzig für ein faires Urheberrecht stark gemacht und ein deutliches Zeichen für Toleranz, Freiheit und Vielfalt sowie ein solidarisches und demokratisches Europa gesetzt."

Los geht es am Sonnabend, 14. März, um 8:30 Uhr an der Bushaltestelle Schulzentrum Burgwedel (gegenüber Edeka), Auf der Ramhorst 1 in Großburgwedel. Die Fahrt und Eintritt für Mitglieder kosten 55 Euro, für Gäste 65 Euro. Um Anmedung wird unter Telefon 05139/9789050 oder per Mail an info@kunstverein-bwi.de gebeten.

Holland-Sommerfreizeit mit Ausflügen und Pizza backen

Eine Freizeit wie aus dem Bilderbuch bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in diesem Sommer an. Vom 1. bis 12. August 2020 geht es in den niederländischen Ort Heino. Ob spannende Ausflüge, die Fahrt mit dem Cabriobus oder ein Lagerfeuer am See: Für jeden der Teilnehmer im Alter von neun bis 15 Jahren ist das passende Angebot mit dabei.

"Zusammen mit den Camp-Animateuren haben wir ein vielfältiges und buntes Programm zusammengestellt", so Organisator Christian Quade vom DRK. Auch von Regenwetter ließe man sich daher nicht die Laune verderben, denn dann stünden ein Kino, Schwarzlicht-Minigolf oder Pizza backen in einer Pizzeria auf dem Aktionsplan. "Aber wir hoffen natürlich wieder auf einen tollen Sommer mit ganz viel Sonne, so dass wir die vielseitige Außenanlage des Camps nutzen können", so Quade. Zusätzlich zum Angebot im Camp seien noch ein Ausflug in die Stadt Zwolle sowie der Besuch des Freizeitparks Slagharen geplant.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt und es sind schon mehr als die Hälfte vergeben. Die Kosten zur Teilnahme an der Sommerfreizeit betragen 375 Euro pro Kind und beinhalten die Anreise, Unterkunft, Verpflegung und das Freizeitprogramm. Für Geschwisterkinder und Mitglieder des Jugendrotkreuzes gibt es eine Ermäßigung. Beim Kommunalen Sozialdienst oder Sozial- und Jugendämtern können Zuschüsse beantragt werden, wenn das Einkommen der Eltern gering ist. Informationen zur Anmeldung oder zur Ferienfreizeit gibt Christian Quade unter Telefon 0511/94688-20 oder per Mail an quade@drk-hannover.de. Im Internet unter www.drk-hannover.de sind zudem der aktuelle Flyer zum Sommercamp, das Anmeldeformular sowie alle weiteren Informationen zur Fahrt zu finden.

Rekordumsätze auf gewerblichen Immobilienmarkt 2019

Der Gewerbeimmobilienmarkt in der Region Hannover boomt weiter: 2019 wurde sowohl bei Büro- als auch bei Logistikimmobilien so viel Fläche umgesetzt wie nie zuvor. Zum einen haben neue Projekte im Umland den Markt in Bewegung gehalten. Zum anderen haben große Unternehmen – teilweise in Zusammenarbeit mit regionalen Projektentwicklern – Standorte verlagert oder erweitert. Das ist das Ergebnis der Jahresbilanz 2019 für den regionalen Immobilienmarkt, den die Region Hannover jetzt gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover und Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft vorgelegt hat. Die aktuellen Jahreszahlen zu Büro und Logistik sowie weitere Informationen zu den Bereichen Einzelhandel, Hotel und Wohnen finden Interessierte im aktualisierten Jahresüberblick zum Immobilienmarktbericht unter www.immobilienmarktbericht-hannover.de sowie als Download unter diesem Text..

Büroimmobilien

Die am Marktbericht beteiligten Akteurinnen und Akteure bescheinigen dem Büroimmobilienmarkt eine durchweg positive Entwicklung – insbesondere was die seit Jahren stabil hohen Vermietungszahlen betrifft. Mit insgesamt 198.000 Quadratmetern erreichte der Flächenumsatz in Hannover und Umland (Laatzen, Langenhagen, Garbsen) eine Steigerung um 18.000 Quadratmeter beziehungsweise 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit einen neuen Höchstwert. Mit rund 180.000 Quadratmetern waren nur 2011 und 2018 ähnlich starke Jahre auf dem Büroimmobilienmarkt.

Bemerkenswert ist 2019 vor allem, dass der Rekord-Flächenumsatz fast ausschließlich durch Vermietungen erreicht werden konnte. Das war 2018 noch anders, als alleine der Baubeginn der neuen Continental-Zentrale mit über 40.000 Quadratmetern als Eigennutzung in die Statistik einfloss. 2019 wurden nunmehr für den Löwenanteil von rund 192.000 Quadratmetern Büroflächen neue Mietverträge unterzeichnet, nur 6.000 Quadratmeter gehen auf das Konto von Eigennutzern. In der Summe sank der Flächenumsatz nur in der Stadt Hannover gegenüber dem Vorjahr um rund 15.000 Quadratmetern auf etwa 158.000 Quadratmeter. Mit Blick auf die aus Sicht der Immobilienwirtschaft wichtigeren Vermietungen stieg allerdings der Umsatz in der Stadt deutlich um rund 25.000 Quadratmetern an.

Stark gestiegen ist mit 40.000 Quadratmetern ebenfalls der Umsatz in Laatzen, Langenhagen und Garbsen, den drei Umlandstädten, deren Büroimmobilienentwicklung der Bericht mitbetrachtet. In anderen Jahren waren die Umsätze im Umland deutlich niedriger oder stärker von Eigennutzern geprägt. Ein Grund sind 2019 große Einzelprojekte von Unternehmen, die ihre Betriebsflächen erweitern oder verlagern wollen. Beispielhaft zu nennen sind MTU und Expert in Langenhagen. Aber auch die Entwicklung lokaler Projekte mit verschiedenen Mietern wie das Bürohaus am Park der Sinne in Laatzen durch Valentin Klein Immobilien haben für verstärkten Umsatz gesorgt.

Zu den größten Projekten des vergangenen Jahres zählen das 18.000 Quadratmeter umfassende Bürogebäude, das die VGP für KraussMaffei Berstorff in Laatzen entwickelt, und eine Fläche von 14.500 Quadratmetern, die die hannoversche Unternehmensgruppe Baum für Faurecia im Wissenschafts- und Technologiepark Hannover bauen wird. Zudem hat die Projektentwicklung HRG & Delta Bau GmbH & Co. KG langfristige Mietverträge über insgesamt 7.000 Quadratmeter für den zweiten Bauabschnitt im City Gate Nord an der Vahrenwalder Straße abgeschlossen. Dort werden ExxonMobil Produktion Deutschland GmbH, BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG sowie die BKK Mobil Oil Räume beziehen.

In der hannoverschen City sind derweil die Flächen knapp. Dort wurden 2019 nur etwa 14.000 Quadratmeter neu vermietet – deutlich weniger als 2018, als 33.000 Quadratmeter neue Mieter fanden. An der Nachfrage liegt es nicht, das spiegelt sich auch in den Spitzenmieten wider: Höchstmieten in der City und am Cityrand betragen teilweise bis zu 20 Euro pro Quadratmeter. Im Stadtzentrum lag der Median Ende 2019 bei 18 Euro pro Quadratmeter – ein Plus von 1 Euro. Am Cityrand und an den Ausfallstraßen konnte im letzten Jahr eine Spitzenmiete von 15,50 Euro pro Quadratmeter realisiert werden; das entspricht einem Plus von 1,70 Euro.

Logistik und Industrie

Auch der Umsatz mit Logistik- und Industrieimmobilien bleibt dynamisch und steigt 2019 auf einen weiteren Höchststand von etwa 380.000 Quadratmeter Hallenfläche. Das sind noch einmal 5.000 Quadratmeter mehr als 2018. Der Jahresumsatz steigt damit um 1,3 Prozent und liegt ein zweites Jahr in Folge auf Rekordniveau. Die Spitzenmiete in diesem Marktsegment bleibt annähernd stabil: Für einen Quadratmeter Hallenfläche in Toplage werden bis zu 5,10 Euro fällig.
Das größte Einzelobjekt, für das 2019 der Mietvertrag geschlossen wurde, ist wie schon beim Büroimmobilienmarkt das Projekt für den Maschinenbauhersteller KraussMaffei Berstorff in Laatzen. Bis Ende 2022 will das Unternehmen mit seinen 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hannover in den neuen Gewerbepark Laatzen-Ost ziehen. Dafür entwickelt der Investor VGP neben 18.000 Quadratmetern Büroflächen auch rund 37.000 Quadratmeter Hallenfläche. Ebenfalls ein Großprojekt ist die Erweiterung der Hallen für MTU um 22.000 Quadratmeter an der Münchner Straße in Langenhagen. Aber auch im Stadtgebiet von Hannover bewegt sich etwas: Am Brink-Hafen baut das hannoversche Unternehmen Bauwo 18.000 Quadratmeter für die Kabelfirma Lapp.
Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, sieht alle Zeichen für den Wirtschaftsraum Hannover auf Grün: Wir schreiben das zweite Jahr in Folge Rekordumsätze. Das zeigt, wie dynamisch und attraktiv der Standort Hannover ist. Und es zeigt auch, dass viele Unternehmen in den kommenden Jahren mit weiterem Wachstum rechnen", so Franz zur aktuellen Marktbewertung. Auch Sabine Tegtmeyer-Dette, Wirtschaftsdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, freut sich, dass Hannover seine Position als stärkster deutscher Immobilienstandort hinter den Top-7-Städten ausbauen kann: "Die Umsatzzahlen zeigen beeindruckend, dass im Immobilienbestand in Stadt und Umland viel Dynamik steckt. Mit Blick auf die vielen neuen Projekte im Immobilienmarktbericht wird deutlich, dass sowohl die Unternehmen als auch die im Investitionsmarkt Agierenden sehr viel Potenzial für nachhaltigen Erfolg im Wirtschaftsraum Hannover sehen und weiter investieren."

Zur methodischen Erhebung der Daten

Die aktuelle Ausgabe des Immobilienmarktberichts und die vorliegende Aktualisierung der Umsatzzahlen für Büro- sowie Logistik- und Industrieimmobilien wurde von der Region Hannover gemeinsam mit der Landeshauptstadt und weiteren 26 Partnerinnen und Partnern aus der regionalen Immobilienwirtschaft erarbeitet. Das renommierte Beratungsunternehmen bulwiengesa AG prüft und ergänzt jeweils die zusammengetragenen Informationen und Erkenntnisse.
Das Marktgebiet umfasst bei Büroimmobilien die Städte Garbsen, Hannover, Laatzen und Langenhagen. Bei Logistik- und Industrieimmobilien werden Umsätze in der gesamten Region Hannover betrachtet. Ausschlaggebend für die Umsatzstatistik ist nicht der Zeitpunkt der Fertigstellung oder des Einzugs in ein neues Gebäude, sondern der Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung bei Miet- und Kaufverträgen beziehungsweise der Baubeginn bei selbstgenutzten Immobilien. Die Region orientiert sich damit an den Vorgaben der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif), die in allen großen deutschen Städten Anwendung finden.

Der nächste Immobilienmarktbericht 2020 ist für Ende September in Vorbereitung und erscheint pünktlich zur internationalen Leitmesse Expo Real in München. Der Immobilienmarktbericht 2019, das Zahlenupdate zur Jahresbilanz und weitere Informationen sind auf www.immobilienmarktbericht-hannover.de abrufbar.

Auszubildende der Hannoverschen Volksbank bestehen Abschlussprüfung

Viele strahlende Gesichter gab es bei einer kleinen Feierstunde der Hannoverschen Volksbank: Alle 18 Auszubildenden der Hannoverschen Volksbank und ihrer Niederlassungen Hildesheimer Börde und Celle haben ihre Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann erfolgreich absolviert. Dazu gratulierte Vorstandssprecher Jürgen Wache den frisch gebackenen Bankern und überreichte Ihnen ihre Abschlusszeugnisse. Gemeinsam mit Personalchef Johann Graver und Nicole Jankowski, bisherige Ausbildungsleiterin der Volksbank Hildesheimer Börde, wünschte er ihnen für ihren weiteren beruflichen Werdegang alles Gute.

Auch Malte Wölbern, Ausbildungsleiter in der Hannoverschen Volksbank, gratulierte stolz "seinen" jungen Bankkaufleuten zur bestandenen Prüfung. "Die zweieinhalb Jahre ihrer Ausbildung sind wie im Flug vergangen", meinte Wölbern und hatte gleich noch eine gute Nachricht für die jungen Bankkaufleute: "Viele der frisch Ausgelernten sind bereits in ihren zukünftigen Stellen angekommen und freuen sich sehr auf ihre neuen Aufgaben."

Die Abschlussprüfung vor der IHK haben im Einzelnen erfolgreich abgeschlossen: Jan Philipp Döhring (Burgdorf), Elisa Dycewald (Lamspringe), Jannik Feldten (Hannover), Carolin Giese (Langenhagen), Albina Gjelevic (Hannover), Patrick Heumann (Petershagen), Lara Hippler (Hannover), Sophia Hohmann (Hannover), Adelisa Janjos (Salzgitter), Charlotte Lange (Hildesheim), Marvin Lenk (Hildesheim), Samira Nobel (Schellerten), Leon Pläsier (Hannover), Benita Schmelter (Garbsen), Jan-Alexander Schmidt (Seelze), Ole Karsten Schmieta (Wedemark), Kevin Schumann (Neustadt am Rübenberge) und Charleen Trilling (Hannover).

Für Sophia Hohmann und Charleen Trilling bedeutet die bestandene IHK-Abschlussprüfung jedoch nur eine Zwischenstation: Die Bachelor-Studenten beenden ihre Ausbildung erst am 31. Juli mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.).

Heute ist „Europäischer Tag des Notrufs“

Sind Menschen schwer verletzt oder erkrankt, ist eine medizinische Versorgung notwendig. Besonders bei einer Bewusstlosigkeit oder einem Atemstillstand kommt es darauf an, frühzeitig den Rettungsdienst zu rufen, um eine schnelle notfallmedizinische Versorgung zu gewährleisten. "Das Wählen der 112 ist dabei einer der wichtigsten Schritte in der Rettungskette. Nur so wird gewährleistet, dass die Erste Hilfe des Laien schnell von der professionellen Hilfe des Rettungsdienstes ergänzt wird", sagt Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen.

Die Rufnummer 112 ist nicht nur in Deutschland die Telefonnummer für den Rettungsdienst. In allen europäischen Ländern wurde die 112 als einheitliche Notrufnummer für die notfallmedizinische Versorgung eingeführt. Sie ist rund um die Uhr erreichbar und aus dem Mobilfunknetz wie aus dem Festnetz kostenfrei. Bei Nutzung eines fremden Handys kann der Notruf auch ohne Entsperr-Code getätigt werden. Kersten Enke gibt Tipps für einen Anruf bei der Rettungsleitstelle, denn "die 112 wählt man nicht so oft".

Hier die wichtigsten Punkte, die bei einem Notruf auf der 112 vom Disponenten der Rettungsleitstelle abgefragt werden:

  • Wo ist es passiert?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Verletzte/Erkrankte?
  • Welche Verletzungen/Erkrankungen?
  • Warten auf Rückfragen.
Die letzte und wichtigste Regel lautet: "Nicht einfach auflegen, denn ist etwas vergessen worden, hat der Mitarbeitende in der Rettungsleitstelle die Chance, Nachfragen zu stellen", sagt der Experte weiter.

Um im Ernstfall schnell handeln und richtig helfen zu können, rät der Johanniter, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Im Kurs werden zum Beispiel das richtige Absetzen des Notrufs und alle Erste-Hilfe-Maßnahmen, die bis zum Eintreffen der professionellen Retter wichtig sind, geübt.

Die 112 ist nur für Notfälle da

Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden hilft der Hausarzt. Tritt ein Krankheitsfall während der Schließzeiten oder am Wochenende auf, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst der Krankenkassen unter der deutschlandweit gültigen Telefonnummer 116117.

Einen Notruf abzusetzen, wenn die Situation es erfordert, ist ein wichtiger Schritt beim Leisten von Erster Hilfe, bei dem nicht zu lange gezögert werden darf. "Wenn eine lebensbedrohliche Situation eintritt, muss immer die 112 gewählt werden. Dazu gehören neben schweren Unfällen zum Beispiel Vergiftungserscheinungen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, Kreislaufkollaps, schwere Atemnot, Bewusstlosigkeit oder starker Blutverlust", erklärt Enke.

In diesem Fall die 116117 wählen:

  • Erkältung mit Fieber, höher als 39 Grad
  • anhaltender Durchfall
  • starke Hals- oder Ohrenschmerzen
  • akute Bauch- oder Rückenschmerzen

In diesem Fall die 112 wählen:

  • bei lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • bei schweren Schnitt- und Platzwunden
  • bei Knochenbrüchen 
  • bei größeren Verbrennungen

Interaktiv, digital und flexibel: das Johanniter-Kurskonzept "Fit in Erster Hilfe"

Mit ihrem Angebot der Ersten-Hilfe-Kurse wollen die Johanniter Hemmschwellen abbauen, Wissen vermitteln und Menschen auf den Ernstfall vorbereiten. Mit dem neuen Kurskonzept "Fit in Erster Hilfe" werden Übungssituationen im Erste-Hilfe-Training noch praxisnäher und zeitgemäßer. Es geht lebendig, interaktiv, abwechslungsreich und mit viel Eigeninitiative der Teilnehmenden zu: Szenarien werden digital simuliert und visuell dargestellt. Im Zusammenspiel mit vielen praktischen Übungen sollen die Teilnehmenden sicher in der Anwendung der Ersten Hilfe werden, um später, während eines richtigen Notfalls, routiniert handeln zu können. Mehr Informationen rund um Erste Hilfe und das Kursangebot der Johanniter unter wir-muessen-reden.johanniter.de.

Erste Hilfe bei den Johannitern

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist einer der größten Anbieter von Erste-Hilfe-Kursen in Deutschland. 2018 haben 425.000 Menschen bei den Johannitern gelernt, anderen Menschen in Notsituationen zu helfen, davon mehr als 14.600 Kinder und Jugendliche in Schulen. Mit Kursen wie Outdoor-Erste-Hilfe, Erste Hilfe am Kind und weiteren Individualangeboten wird auch auf die spezielle Zielgruppe eingegangen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit mehr als 23 000 Beschäftigten, rund 40 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,25 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

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