Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Regions CDU-Fraktion: „Hygiene an Schulen in der Region Hannover bedenklich“

"Schlechtes Zeugnis für die Sauberkeit an den Schulen in der Region Hannover. Viele Schulgebäude fallen durch." Dies kam bei einer Anfrage der CDU-Fraktion zur Sauberkeit und Infektionsgefahr an Schulen heraus. "Dreckige Böden, verschmutzte Toiletten und fingerdicker Staub auf Fensterbrettern, das sind nur einige der genannten Mängel. In einigen Schulen lässt die Hygiene zu wünschen übrig", so Bernward Schlossarek, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der Region Hannover und Lehrter Abgeordneter.

In den vergangenen drei Jahren wurden bei 112 Kontrollen des Regionsgesundheitsamtes Mängel an fast jeder Schule in Hannover und im Umland beanstandet. In 80 Prozent der Schulen werde nur mangelhaft gereinigt, bei 60 Prozent bemängelten die Experten unzureichende Sanitärbereiche und bei 52 Prozent gab es keinen Hygieneplan, obwohl der für Schulen zwingend vorgeschrieben ist. Besonders auffällig waren Grundschulen in Hannover, Neustadt und Lehrte. Lediglich bei einer Schule konnten keine Mängel festgestellt werden. "Für die CDU-Fraktion ist das keine neue Erkenntnis, denn Eltern, Lehrer und Schüler beschweren sich im Regionsgebiet schon lange über die Hygiene an den Schulen. Vorfälle, wie das Entdecken von Ratten an einem Gymnasium im Umland, sind nur die Spitze des Eisberges", so Schlossarek weiter.

Die CDU-Fraktion sorgt sich über die hygienischen Zustände an Schulen im Regionsgebiet. "Leider nehmen einige Schulträger ihre Aufgaben im Bereich der Hygiene auf die leichte Schulter oder sind schlicht überfordert. Offenbar ist das Thema Sauberkeit an Schulen nicht wichtig genug", mahnt Bernward Schlossarek die Verantwortung der Städte und Gemeinden an. "Es ist doch ein Unding, dass Schüler das Unterrichtsende herbeisehnen, nur um die Toilette zu Hause benutzen zu können. Das muss geändert werden, so kann es nicht bleiben. Wir reden mittlerweile über die Digitalisierung unserer Schulen und die Schulgebäude sehen aus, als stammen sie aus der Steinzeit", so Schlossarek abschließend. 

Gezielte Gesundheitsvorsorge in Mittelfeld und Stöcken

Die Region Hannover und die Ersatzkassen wollen gemeinsam die Gesundheit sozial benachteiligter Einwohnerinnen und Einwohner im mittleren Lebensalter stärken. Dazu bringen sie ein in dieser Form landesweit einmaliges Modellprojekt in den Stadtteilen Mittelfeld und Stöcken auf den Weg. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Die Ersatzkassen – Techniker Krankenkasse, BARMER, DAK-Gesundheit, Kaufmännische Krankenkasse, Handelskrankenkasse und Hanseatische Krankenkasse – übernehmen die Projektkosten in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro. Die Region setzt das Präventionsprojekt vor Ort um und steuert rund 112.000 Euro bei. Weitere Partner sind die Landeshauptstadt Hannover, die sich mit rund 73.000 Euro beteiligt, und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die das Projekt evaluiert.

"Mit dem neuen Projekt wollen wir zunächst in Stöcken und Mittelfeld Männer und Frauen in der Mitte des Lebens ansprechen und mit ihnen gemeinsam schauen, welche Gesundheitsangebote zu ihnen passen und welche Bedürfnisse bestehen", so Cora Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT und EU-Angelegenheiten. "Unser Ziel ist es, Gesundheitsförderung dauerhaft und verlässlich bei den Menschen vor Ort zu verankern und Angebote zur Gesundheitserhaltung zu verstetigen."

"Die Ersatzkassen wollen mit ihrem Engagement gezielt diejenigen mit guten Angeboten erreichen, die sozial bedingt ungünstigere Gesundheitschancen haben als andere. Dafür ist der Stadtteil als Lebenswelt besonders geeignet", sagte Jörg Niemann, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in Niedersachsen. "Es ist deshalb besonderes Merkmal und besondere Stärke unseres Projekts, dass wir ganze Stadtteile als Bezugsrahmen gewählt haben. Solche umfassenden Ansätze gibt es bisher noch zu wenig", betonte Niemann.

"Durch die schon bestehenden niedrigschwelligen Gesundheitsangebote ‚Gesundheitstreff Mittelfeld‘ und ‚Gesund in Stöcken‘ gibt es in den beiden Stadtteilen bereits Vernetzungsstrukturen, auf die das Projekt aufbauen kann", sagte Konstanze Beckedorf, Sozial- und Sportdezernentin der Landeshauptstadt Hannover. "Damit ist eine wichtige Basis gegeben, um die Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner gezielt anzusprechen und wirklich zu erreichen."

Das Projekt richtet sich an die oft weniger berücksichtigte mittlere Generation im Alter von 35 bis 55 Jahren und geht dabei gezielt auf die unterschiedlichen gesundheitlichen Bedarfe von Frauen und Männern ein. Zum Projektstart werden Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile zu Veranstaltungen eingeladen, um gemeinsam passgenaue Angebote zu entwickeln – etwa zu Themen wie Bewegung oder psychische Gesundheit. Externe Trainerinnen und Trainer bieten diese Maßnahmen dann wohnortnah an.

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) begleitet das Projekt wissenschaftlich und erstellt einen Evaluationsbericht. Geplant ist außerdem, die Projektergebnisse in einem öffentlichen Handlungsleitfaden zu verarbeiten und anderen Projektträgern zur Verfügung zu stellen. 

Mirco Zschoch aus Burgdorf zum Vorsitzenden der WerteUnion Hannover gewählt

Mitglieder der CDU in der Region Hannover haben einen neuen Regionalvorstand der WerteUnion gewählt. Die WerteUnion ist ein Zusammenschluss wertkonservativer und wirtschaftsliberaler CDU-Mitgliederinitiativen, die eine inhaltliche und personelle Erneuerung ihrer Mutterpartei fordern. Auf der Versammlung wurden Mirco Zschoch aus Burgdorf und sechs weitere Vorstandsmitglieder gewählt. Die WerteUnion will mit dem erneuerten Vorstand ihr Netzwerk in der Landeshauptstadt und Metropolregion Hannover ausbauen.

Die im März 2017 gegründete WerteUnion ist mittlerweile in allen 16 Bundesländern mit Landesverbänden vertreten. Schon im Juni 2017 gründeten CDU-Mitglieder in Celle einen eigenen Niedersächsischen Landesverband. Seitdem hat es in zahlreichen Landkreisen und Regionen Niedersachsens Veranstaltungen und Gründungen der WerteUnion gegeben. Mit dem neuen Regionalvorstand in Hannover stellt sich die WerteUnion Niedersachsen nun in der Landeshauptstadt neu auf.

Zum Vorsitzenden der WerteUnion Region Hannover wurde der stellvertretende Bürgermeister und Ratsherr Mirco Zschoch aus Burgdorf gewählt. Der Jurist ist Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Regionsverband Hannover. Als seine Stellvertreter wurden aus den Reihen der Jungen Union Finn Halbach (Gehrden), sowie aus der CDU Stadt Hannover Roland Frank (Hannover Mitte) gewählt. Die Versammlung bestimmte Eberhard Dachwitz, Wolfgang von Jan, Peter Soluk und Benjamin Warnecke zu Beisitzern.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Freunden und Mitgliedern der WerteUnion", sagte Zschoch, "Ich bin mir sicher, dass wir auch in der Landeshauptstadt und der Region Hannover viele Unterstützer für unsere Themen und Inhalte finden werden."

Auf der Versammlung in Hannover wurde zudem über das Superwahljahr 2019 in Europa und Deutschland diskutiert. Vor dem Wahlkampfauftakt zur Europawahl hat die WerteUnion im März eigene Positionen zur Europapolitik veröffentlicht. Die WerteUnion Niedersachsen begrüßt den Aufruf der Niedersächsischen CDU zur Europawahl, der den Titel "Wert(e)voll" trägt. Auch die WerteUnion versteht Europa als Wertegemeinschaft. Deshalb lehnt die WerteUnion in ihrem Papier einen DExit, den Austritt aus der Europäischen Union, ebenso ab, wie einen "EU-Zentralstaat mit mangelnder demokratischer Legitimation."

Israel-Austausch: Zeremonie in der Gedenkstätte Ahlem

Ein solche "Auslandserfahrung" lässt sich in keinem Reisebüro buchen: Für 18 Schülerinnen und Schüler der Justus-von-Liebig-Schule ging es im Januar 2019 für zwei Wochen nach Unter-Galiläa in Israel. Beim Schüleraustausch mit der Kadoorie-Schule konnten sie israelische Kultur und Geschichte hautnah erleben. Das Wiedersehen in Deutschland ließ nicht lange auf sich warten: Aktuell sind die israelischen Jugendlichen zu Gast in Hannover.

Auf der Tagesordnung stehen viele gemeinsame Ausflüge und Aktionen. Am Freitag, 12. April 2019, haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gedenkstätte Ahlem besucht. In einer feierlichen Zeremonie legte die deutsch-israelische Gruppe einen Kranz vor der "Wand der Namen" nieder – in Gedenken an die Opfer des Holocaust. Bis heute ist der Großteil der israelischen Bevölkerung jüdischen Glaubens.

Den Ablauf der Zeremonie haben die Jugendlichen zuvor in einem Workshop erarbeitet. Regionspräsident Hauke Jagau zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler: "Sie sind mit großer Ernsthaftigkeit und Sensibilität an dieses Stück ihrer gemeinsamen Geschichte herangegangen", lobte er. Die Partnerschaft mit Unter-Galiläa liege ihm sehr am Herzen: "Die aktuelle politische Lage zeigt uns, wie wichtig es ist, dass wir aufeinander zu gehen", so Jagau. "Diese jungen Menschen machen das ganz selbstverständlich und knüpfen einmalige Freundschaften – das finde ich beispielhaft."

Noch bis zum 18. April bleibt der Besuch aus Israel, dann heißt es Abschied nehmen. Doch das war sicherlich nicht die letzte Begegnung der beiden Regionen. Seit 1981 pflegen die Region Hannover (damals noch Landkreis Hannover) und Unter-Galiläa ihre Partnerschaft. Damit ist dies eine der ältesten deutsch-israelischen Partnerschaften. Jedes Jahr findet seitdem neben dem Schüleraustausch der Kadoorie-Schule und der Justus-von-Liebig-Schule auch ein Jugendaustausch in den Sommerferien statt.

Kultur im Schloss: Donauwellenreiter

Virtuoses Vermögen gepaart mit Leichtigkeit und musikalischem Tiefgang: Wenn die Donauwellenreiter mit ihrem dritten Album "Euphoria" am Freitag, 26. April 2019, 20 Uhr, im Schloss Landestrost zu Gast sind, bewegen sich die Musikerin und Musiker frei zwischen Pop-Band, Kammerorchester und Jazz-Combo. Dabei surfen sie auf den Wellen pulsierender Songs und mächtiger Elegien aus eigener Feder – und zwar mit voller Wucht. Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Das Quartett gehört zu den innovativen Aufsteigern der österreichischen Szene, wie sie wohl nur eine kulturell durchmischte Metropole wie Wien hervorbringen kann. Die musikalischen Prägungen und Erfahrungen der vier Musiker, die Folklore, Pop, Jazz, Klassik, Kammermusik, Weltmusik und mehr umfassen, verschmelzen zu einem packenden, sinnlich und intellektuell stimulierenden Ganzen. Die zahlreichen Nuancen des einzigartigen Klangs und Stils der Donauwellenreiter machen die Schönheit und Klarheit dieser Musik aus. Nicht zuletzt versteht es dieses Kollektiv meisterlich, seine Musik im Konzert zu präsentieren, sie frei und doch konzentriert sprechen und fließen zu lassen. Damit hat sich das Wiener Quartett über Österreich hinaus längst einen Namen gemacht.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon 01805/700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstr. 1, 31535 Neustadt, unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr. Alle Veranstaltungen gibt es im Internet auf www.hannover.de/kulturimschloss.

„Gesund und aktiv leben“ mit chronischer Krankheit

Chronisch krank – ob psychisch oder physisch: Eine solche Diagnose kann alles auf den Kopf stellen. Aus alltäglichen Kleinigkeiten werden große Hürden, soziale Kontakte rücken in den Hintergrund. So sehen sich Betroffene, aber auch Freunde und Familien oft mit neuen Problemen konfrontiert. Wie sie dem Alltag wieder Struktur geben und die Oberhand behalten, lernen direkt und indirekt Betroffene in den Selbstmanagementkursen "Gesund und aktiv leben". Die Kurse helfen dabei, mit Krankheit und Schmerzen umzugehen, sich zu motivieren und Probleme sowie Bedürfnisse zu erkennen. Entspannungsübungen, ausgewogene Ernährung und individuelle Handlungspläne sind nur einige der Maßnahmen, die die Lebensqualität der Erkrankten wieder steigern können.

Die BARMER, die Robert Bosch Stiftung, die Careum Stiftung, Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) haben in Kooperation mit der Patientenuniversität im Jahr 2015 die Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben (INSEA) gegründet. Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover unterstützen dieses Konzept bereits zum vierten Mal und stellen entsprechende Räume für die Kurse zur Verfügung. Anmelden können sich alle chronisch Erkrankten und Angehörigen, die sich in der Lage sehen und Lust haben, einmal pro Woche zweieinhalb Stunden mit anderen Menschen zu verbringen, über einen Zeitraum von sechs Wochen. Die Kursteilnahme ist kostenlos. Pro Kurs stehen bis zu 18 Plätze zur Verfügung. In diesem Jahr finden die INSEA-Kurse im Mai und Juni beziehungsweise von Oktober bis Dezember statt.

Mai/Juni (Montagstermine):

  • 06.05., 13.05., 20.05., 27.05., 03.06., 17.06.
  • von 15 bis 17.30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Region Hannover, Weinstraße 2-3, 30171 Hannover
  • Anmeldung: Angelika Vietje, Tel. (0511) 616 43505; Anmeldung.Veranstaltung53.08@region-hannover.de

Mai/Juni (Donnerstagstermine):

  • 09.05., 16.05., 23.05., 06.06., 13.06., 20.06.
  • von 9.30 bis 12 Uhr
  • Veranstaltungsort: Gemeinwesensarbeit Mittelfeld, Ahornstr. 2, 30519 Hannover
  • Anmeldung: Theresia Stenzel, Tel. (0511) 86 23 23; Theresia.Stenzel@Hannover-Stadt.de

Oktober/November/Dezember (Mittwochstermine):

  • 30.10., 06.11., 13.11., 20.11., 27.11., 04.12.
  • von 15 bis 17.30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Str. 101, 30419 Hannover
  • Anmeldung: Nanette Klieber, Tel. 0163/458 11 55; n.klieber@gmx.net

Das INSEA-Programm ist die deutsche Version der erfolgreichen amerikanischen Kurse im "Chronic Disease Self-Management Program" (CDSMP), die an der Stanford University entwickelt und wissenschaftlich geprüft wurden. Diese Kurse verbessern nachweislich die Lebensqualität der Teilnehmenden. Darüber hinaus steigern sie die Energie sowie das psychische Wohlbefinden; Erschöpfung und soziale Isolation werden so reduziert.

Mehr Infos zum Projekt finden Interessierte online unter www.hannover.de (Stichwortsuche: Gesundheitsförderung) oder unter www.insea-aktiv.de.

Der Lärm – konzertante Lesung am 27. April

"Mein Buch soll Signal werden zu einem allgemeinen Kampf gegen das Übermass von Geräuschen im gegenwärtigen Leben", schreibt Theodor Lessing 1908 in seinem Essay "Der Lärm". In seiner "Kampfschrift gegen die Geräusche unseres Lebens" zeigt er die Verbindungen zwischen (vermeidbarem) Lärm, dem Geltungsbedürfnis des Menschen und den Zwängen der industrialisierten Welt – humorvoll und messerscharf analytisch. Am Samstag, 27. April, 19.30 Uhr, sprechen und spielen der Schauspieler Markus John, musica assoluta und die Pianistin Claire Huangci unter der Leitung von Thorsten Encke im Pavillon den furiosen und noch immer aktuellen Text von Theodor Lessing. Die konzertante Lesung findet im Rahmen und im Anschluss des eintägigen Hörkongresses "HörFidelity" statt und ist eine Veranstaltung der Reihe "HÖRWERKE. Literatur musikalisch N° 6" des Teams Kultur für die Hörregion Hannover.

Eintritt: 25 Euro, Ermäßigungen für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Schwerbehinderte und gegen Vorlage des Hannover-Aktiv-Pass. Reservierungen für Rollstuhlplätze unter info@pavillon-hannover.de. Karten gibt es im Vorverkauf bei www.reservix.de oder www.pavillon-hannover.de, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover, Telefon: 0511-235 5550

Telefonverlosung

Wer am Gründonnerstag rechtzeitig zum Hörer greift, hat die Chance auf Gratiskarten: Am Donnerstag, 18. April 2019, 12 Uhr, verlosen die Hörregion und das Team Kultur der Region Hannover 3 x 2 Karten unter Telefon 0511/616-23488. Die ersten drei Anruferinnen oder Anrufer gewinnen.

Zum Programm

Markus John wurde 1962 in Duisburg geboren. Zunächst studierte der Schauspieler Theaterwissenschaften und Neuere Deutsche Literatur in München, wo er auch seine Schauspielausbildung absolvierte. 1997-2009 war er Ensemblemitglied am Schauspiel Köln, seit der Spielzeit 2009/10 gehört Markus John zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Er arbeitete unter anderem mit Karin Beyer, Johan Simons, Karin Henkel, Alvis Hermanis, Jürgen Gosch, Stephan Kimmig, Thomas Langhoff und Michael Thalheimer. Mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Konzerte beweist das in Hannover ansässige Orchester musica assoluta um den Komponisten und Dirigenten Thorsten Encke, dass Erneuerung in der Musik möglich ist. Besetzt mit vielfach ausgezeichneten Musikern aus ganz Deutschland, hat das Ensemble seine eigene Konzertreihe in Hannover gegründet und mit programmatischer Dichte und Unmittelbarkeit Furore gemacht. 1966 in Göttingen geboren, studierte Thorsten Encke zunächst Violoncello und Dirigieren in Hannover, sammelte Erfahrungen auf allen Feldern der klassischen Musik und spielte als Solist, Kammer- und Orchestermusiker. Mit dem Gewinn des Kompositionswettbewerbs in Prades 2005 verlagerte sich sein künstlerisches Schaffen auf kompositorische Projekte und das Dirigieren. Mit gerade einmal 28 Jahren zählt die 1990 geborene US-amerikanische Pianistin Claire Huangci bereits zu den festen Größen ihrer Zunft. 2007 kam die Musikerin mit chinesischen Wurzeln aus ihrer Heimatstadt Philadelphia nach Hannover, um hier an der Musikhochschule Klavier zu studieren. Von Hannover aus startete Claire Huangci  eine große Karriere. Nachdem sie bereits 2011 in München Zweite beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD wurde, ging sie 2018 als Gewinnerin aus dem Concours Géza Anda in Zürich hervor. 2017 veröffentlichte sie ihre viel gelobte CD "A Chopin Diary".

Vorsicht beim „wilden Knoblauch“ Bärlauch

Zu den ersten Boten des Frühlings gehört der Bärlauch, ein köstliches Wildgemüse, das gerne zum Kochen verwendet wird. Viele Menschen treibt es in diesen Tagen nach draußen, um selbst Bärlauch zu sammeln. Der harmlose Bärlauch ist jedoch leicht zu verwechseln mit hochgiftigen Pflanzen, wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. "Sollte es zum Kontakt mit den giftigen Pflanzen gekommen sein, unbedingt gründlich die Hände waschen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung, insbesondere bei versehentlichem Verzehr, rufen Sie unverzüglich den Rettungsdienst über die europaweite Notrufnummer 112", rät Hans-Peter Reiffen, Landesarzt bei den Johannitern in Niedersachsen/Bremen.

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sollte der Betroffene betreut werden. "Achten Sie darauf, dass er nicht unterkühlt und kontrollieren Sie seine Vitalfunktionen. Bringen Sie ihn nicht zum Erbrechen. Ist er wach und ansprechbar, lagern Sie ihn mit erhöhtem Oberkörper, oder nach seinem persönlichen Wunsch. Sichern Sie möglichst Reste wie Pflanzenteile, Essensproben und in Ausnahmefällen auch Erbrochenes, damit die Klinik bestimmen kann, um welche Pflanze es sich gehandelt hat", empfiehlt Reiffen. "Ist der Betroffene bewusstlos, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage. Atmet er nicht, beginnen Sie sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung."

Bärlauch wird im Volksmund auch als "wilder Bruder des Knoblauchs" bezeichnet, denn seine Blätter verströmen einen typischen Knoblauchduft und schmecken auch so ähnlich. "Viele Sammler versuchen anhand des Dufts den Bärlauch von den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zu unterscheiden und vergessen dabei, dass die Finger den Knoblauchduft nach dem erstmaligen Reiben annehmen. Der Geruchstest ist dadurch nicht mehr zuverlässig", sagt der Landesarzt.

Bärlauch wächst von März bis April/Mai hauptsächlich in lichten Auenwäldern, aber auch an Flussufern und auf schattigen Wiesen. An diesen Stellen können auch die giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen wachsen. "Wer sich nicht sicher ist, um welche Pflanze es sich handelt, sollte sie unbedingt stehen lassen", empfiehlt Reiffen. Wildwachsender Bärlauch genießt einen besonderen Schutz und darf nur für den persönlichen Bedarf geerntet werden. Um die Bestände zu schonen, sollte man pro Pflanze möglichst immer nur ein Blatt pflücken. In Naturschutzgebieten darf Bärlauch nicht geerntet werden.

 
Diese Merkmale können helfen, eine Verwechslung zu vermeiden:
  • Die Blätter des Bärlauchs duften nach Knoblauch. Vorsicht: Die Finger nehmen den Knoblauchgeruch beim ersten Reiben an, weswegen der Geruchstest danach nicht mehr ausschlaggebend ist.
  • Die Blätter des Bärlauchs haben einen Stiel, wachsen in Gruppen und dicht beieinander. Ihre Unterseite ist hellgrün und matt.
  • Die Blätter von Maiglöckchen sind etwas härter als die des Bärlauchs und haben eine glänzende Unterseite.
  • Die Blätter der Herbstzeitlosen haben keinen Stiel und wachsen aus einer Rosette heraus.
 
Die Johanniter empfehlen alle zwei Jahre eine regelmäßige Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, um im Ernstfall richtig helfen zu können. Unter www.johanniter.de/erstehilfe ist die Online-Buchung ganz einfach möglich.

Start der Spoju-Champions-Tour 2019

Am 25. April 2019 startet die erste Spoju-Champions-Tour der niedersächsischen Sportjugenden in Langenhagen. An insgesamt elf Hindernisparcours in ganz Niedersachsen können sich Teilnehmende dann für das große Finale in Wilhelmshaven am 16. Juni qualifizieren. Mitmachen können Kinder und Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren. Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich.

Was ist die Spoju-Champions-Tour?

Ähnlich wie beim vielleicht bekannteren "Ninja-Warrior" gilt es, eine Hindernisstrecke in möglichst kurzer Zeit zu meistern. Sowohl das beste Team, als auch die besten Einzelleistungen werden zum Landesentscheid nach Wilhelmshaven eingeladen, um dort beim Tag der Niedersachsen das Finale zu bestreiten.

Neben den Hindernissen erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein buntes Rahmenprogramm.

Weitere Infos und zur Anmeldung findet man auf der Homepage der SportRegion Hannover unter: www.sportregionhannover.de/de/sportjugend/Spoju-Champions/. Infos zur gesamten Tour findet man auf der Homepage der jungen Vereinshelden unter www.vereinshelden.org/de/junge-vereinshelden sowie auf Facebook "Spoju-Champions" und auf Instagram "Spoju_Champions".

Europas beste Wasserballer zu Gast in Hannover: Champions League-Finale im Stadionbad

Eine der beiden größten LEN-Veranstaltungen des WM-Jahres 2019 wird in Deutschland zur Austragung gelangen: Während die besten Schwimmer des Kontinents ihre Kurzbahn-Europameisterschaften Anfang Dezember im britischen Glasgow durchführen werden, kommt direkt von den Pfingstfeiertagen vom 6. bis 8. Juni in Hannover das "Final Eight" der Champions League im Wasserball zur Austragung. Als erster deutscher Verein ist der amtierende nationale Waspo 98 Hannover Gastgeber der prestigeträchtigen Achterendrunde um die Krone des europäischen Vereinswasserballs und wird als Ausrichter mit seinem Team im heimischen Stadionbad in jedem Fall am Start sein.  

Parallel zu den bis zum 15. Mai ausgetragenen Hauptrundenspielen der Champions League läuft bei Waspo 98 bereits jetzt die intensive Vorbereitung auf das Wasserballereignis des Jahres mit seinen zahlreichen organisatorischen Anforderungen. Gespielt wird entgegen ersten Überlegungen nicht in einem der örtlichen Freibäder, sondern auch hier unter dem Hallendach des Stadionbades: Temporäre Tribünen an drei der vier Beckenseiten, die teilweise in das 50-Meter-Sportbecken hineinragen, werden in Niedersachsens größer Schwimm- und Wasserballarena wie bei einem großen Tennisturnier für ein regelrechtes Centre Cour-Feeling sorgen. Hinter den Toren sitzen die Zuschauer derart nah am Geschehen, dass nicht einmal die schwimmenden Werbebanden zum Einsatz kommen werden.

Die organisatorischen Anforderungen beim Treffen der weltbesten Vereinsmannschaften erschöpfen sich jedoch nicht nur in der Herrichtung der Spielstätte: Für die weltweiten Fernsehbilder sorgt mit einer zweistelligen Kamerazahl von der hannoverschen Produktionsfirma TVN, die im vergangenen Jahr unter anderem in Kiew (Ukraine) das Champions League-Finale im Fußball zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool produziert hat und den Wasserballfans aus den Livestreams und Sport1-Produktionen der laufenden Saison gewahr sein dürfte. Das Pressezentrum vor Ort wird bei Hannover 96 in der benachbarten Swiss Life Arena (ehemals Niedersachsenstadion) eingerichtet werden.

"Wir brauchen alleine 100 Volunteers", verdeutlicht Hannovers Trainer und Macher Karsten Seehafer die Dimensionen der Veranstaltung. Seehafer weiß, wovon er spricht: Bereits die seit 2016 in Hannover im Monatsrhythmus zur Austragung kommenden Gruppenspiele sind ihren Anforderungen Länderspielen unter FINA-Bedingungen vergleichbar, für das die Niedersachsen bereits über einen eingespielten Mitarbeiter- und Helferstamm verfügen. Parallel zu der Europapokalentscheidung steigt an den drei Veranstaltungstagen in der Schwimmhalle des benachbarten Sportleistungszentrums jeweils auch noch das "Kids Final” mit Nachwuchsmannschaften der qualifizierten Vereine.

Nach der 2018 erfolgten Erweiterung des Endrundenformats von sechs auf acht Teams kommen pro Tag kommen ab 16 beziehungsweise 15 Uhr jeweils vier Spiele zur Austragung, so dass alle acht Teams unabhängig von den sportlichen Resultaten jeden Tag im Einsatz sein werden. Der Ticketvorverkauf für die dreitägige Großveranstaltung ist in Zusammenarbeit mit dem etablierten Anbieter Eventim (www.eventim.de) in der vergangenen Woche gestartet. Die dortigen Preise starten bereits bei 10 Euro für zwei Partien. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und der Sportart gibt es unter der neuen Homepage www.waspo98.de

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