Autorenarchiv: Bastian Kroll (Über uns)

Musik aus Israel: Konzert mit The Paz Band am 18. Juli

Erderschütternder Rock aus Tel Aviv: In der Reihe "Musik aus Israel" der Gedenkstätte Ahlem und des Café Glocksee ist am Donnerstag, 18. Juli 2019, The Paz Band in Hannover zu Gast. Fans der Lucille Crew dürfte die Stimme von Sängerin Gal De-Paz bekannt vorkommen, denn in dieser Formation sorgte die junge Israelin in der Glocksee schon zweimal für helle Begeisterung und lauten Applaus. Das Konzert beginnt um 21 Uhr, Einlass ist ab 20 Uhr. Eintrittskarten kosten 10 Euro plus Gebühren im Vorverkauf beziehungsweise 12 Euro an der Abendkasse.

Es gibt ihn noch, den "echten Rock": The Paz Band sind ein gutes Beispiel dafür. Mit einer Stimmgewalt, die in manchen Tönen an AC/DC-Sänger Brian Johnson erinnert, führt Sängerin Gal De-Paz ihre fünfköpfige Band durch die zehn Tracks ihres neuen Albums "Supply and Demand". Egal ob sie kreischt oder gefühlvoll ins Mikrophon haucht, ihre Stimme lässt eine Gänsehaut den Rücken runterlaufen. The Paz Band ist seit fünf Jahren aktiv und vor allem im Heimatland Israel unterwegs. Ihr Repertoire reicht von bluesigen Hymnen wie "Thoughts" bis hin zu Balladen wie "Narcotic Heart". Kraftvoller Rock’n’Roll wird dabei von langsamen, melancholischen Strophen abgelöst.

Gewerblicher Immobilienmarkt: Beste Aussichten für 2019

Der Immobilienmarkt in Stadt und Umland entwickelt sich weiterhin dynamisch und zieht Projektentwickler, Mieterinnen und Mieter, Nutzerinnen und Nutzer sowie Investorinnen und Investoren an. Davon zeugen volle Auftragsbücher und zahlreiche Baustellen. Die regionale Immobilienwirtschaft erarbeitet auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Region Hannover und in Kooperation mit der Landeshauptstadt den Immobilienmarktbericht. In ersten Workshops wurde jetzt Bilanz für das Jahr 2018 gezogen und ein Ausblick für das erste Halbjahr 2019 entwickelt.

Die beteiligten Akteure bescheinigen dem Büroimmobilienmarkt eine durchweg positive Entwicklung, insbesondere was die seit Jahren stabil hohen Vermietungszahlen betrifft. 133.000 Quadratmeter Büroflächen wurden im vergangenen Jahr vermietet, 47.000 Quadratmeter gehen zusätzlich auf das Konto von Eigennutzern. Damit war 2018 das beste Jahr seit 2011 – damals wurde ein Gesamtumsatz von 182.000 Quadratmetern registriert. Zu den größten Deals des vergangenen Jahres zählt der Neubau der Continental AG, die seit Juli am Pferdeturm rund 39.000 Quadratmeter Bürofläche für 1.250 Beschäftigte errichten lässt.

Zur Jahresmitte 2019 liegt der Flächenumsatz aktuell bei rund 70.000 Quadratmetern. Größter Einzelvertrag ist eine Anmietung an der Hans-Böcklerallee durch das Land Niedersachsen für das Kultusministerium (rund 7.000 Quadratmeter). Weitere größere Einzeldeals (größer als 3.500 Quadratmeter) wurden bislang im Bereich Hannover-Lahe und im Expo-Park im Süden Hannovers vermittelt. Die hannoverschen Marktteilnehmer erwarten angesichts der im Bau befindlichen bzw. gerade abgeschlossenen Projekte in der City übereinstimmend, dass sich die Spitzenmiete im Laufe des Jahres 2019 auf dem starken Vorjahresniveau von 17 Euro pro Quadratmeter hält.

Auch der Umsatz mit Logistikimmobilien zieht weiter an und stieg 2018 auf einen Höchststand von etwa 375.000 Quadratmeter logistisch genutzter Hallenfläche (plus 115.000 Quadratmeter im Vergleich zu 2017). Der Jahresumsatz lag damit rund 170.000 Quadratmeter über den Umsätzen der vergangenen Jahre 2013 bis 2018 (205.000 Quadratmeter) und auch deutlich über dem bislang gemessenen Höchststand von 310.000 Quadratmetern im Jahr 2011. Bis zur Jahresmitte 2019 hat das lokale Expertennetzwerk bereits rund 260.000 Quadratmeter Logistikhallenumsätze registriert. Alleine damit wird der Jahresumsatz 2019 deutlich über dem langjährigen Mittel liegen. Auch die Spitzenmiete in diesem Marktsegment wächst: Für einen Quadratmeter Hallenfläche in Toplage werden Mitte 2019 bis zu 5,10 Euro fällig.

"Mit dieser Jahresbilanz und dem positiven Ausblick auf das laufende Jahr können wir mehr als zufrieden sein. Die Region Hannover entwickelt sich dynamisch und zieht Investoren an", so ordnet Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, die jüngste Marktbewertung ein. Sabine Tegtmeyer-Dette, Wirtschaftsdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, freut sich, dass Hannover seine Position als stärkster deutscher Immobilienstandort hinter den Top-7-Städten erneut unter Beweis stellt: "Die reinen Quadratmeterzahlen sind das eine. Auf der anderen Seite sprechen wir in den jeweiligen Teilmärkten mittlerweile von Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe. Das sorgt für Beschäftigungszuwächse in der gesamten Region Hannover."

Zur methodischen Erhebung der Daten

Insgesamt werden für den nächsten Immobilienmarktbericht in den nächsten Wochen die aktuellen Trends und Zahlen zu den Teilmärkten Büro, Logistik, Einzelhandel, Hotel und Wohnen detailliert zusammengetragen und aufbereitet.

2018 haben Region und Landeshauptstadt Hannover mit insgesamt 20 Unternehmen am Immobilienmarktbericht und der Jahresbilanz gearbeitet, 2019 beteiligen sich 24 namhafte Unternehmen, die in allen Teilmärkten des hannoverschen Immobilienmarktes aktiv sind, an der Berichterstellung.

Das Marktgebiet umfasst bei Büroimmobilien die Städte Garbsen, Hannover, Laatzen und Langenhagen. Bei Logistikimmobilien werden Umsätze in der gesamten Region Hannover betrachtet. Ausschlaggebend für die Umsatzstatistik ist nicht der Zeitpunkt der Fertigstellung oder des Einzugs in ein neues Gebäude, sondern der Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung bei Miet- und Kaufverträgen beziehungsweise der Baubeginn bei selbstgenutzten Immobilien. Die Region orientiert sich damit an den Vorgaben der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif), die in allen großen deutschen Städten Anwendung finden.

Der nächste Immobilienmarktbericht 2019 ist für Anfang Oktober in Vorbereitung und erscheint pünktlich zur internationalen Leitmesse Expo Real in München. Der Immobilienmarktbericht aus dem Jahr 2018, das Zahlenupdate zur Jahresbilanz von Anfang 2019 und weitere Informationen sind auf www.immobilienmarktbericht-hannover.de abrufbar.

Jetzt anmelden: Dem Universum im GEO600 lauschen

Schon mal ins All gehorcht? Wie das geht und was dort zu hören ist, erfahren Interessierte am Mittwoch, 24. Juli 2019, 14 bis 18 Uhr, von Dr. Benjamin Knispel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik bei einer exklusiven Tour für die Hörregion. Nach einem Vortrag über den Sound Schwarzer Löcher im Institut in Hannovers Nordstadt geht es mit dem Oldtimer-Bus nach Sarstedt zum GEO600, dem weltweit ersten Gravitationswellen-Detektor. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Callinstraße 38, 30167 Hannover, wo Dr. Knispel zunächst ins Thema einführt. Um 15 Uhr startet der Bus dann nach Sarstedt. Die Rückreise zum Max-Planck-Institut erfolgt gemeinsam mit dem Bus. Die Ankunft ist für 18 Uhr geplant.

Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist begrenzt. Es stehen insgesamt 30 Plätze zur Verfügung. Ein Ticket kostet 10 Euro. Interessierte können sich unter Telefon 0511/616-22208 oder per Mail an hoerregion@region-hannover.de ein Ticket sichern.

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis entwickelt die Region Hannover die neue Marke und das neue Netzwerk Hörregion, mit der Absicht, auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam zu machen, für gutes Hören zu werben und den Standort Region Hannover zu stärken.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de.

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche mit falschen Microsoft-Support-Mitarbeitern

Eine 59-jährige Hannoveranerin ist am vergangenen Donnerstag, 4. Juli 2019, von Betrügern angerufen worden, die sich als Mitarbeiter von Microsoft ausgegeben haben. Trickreich erbeuteten sie mindestens 5.000 Euro von Bankkonten. Zusätzlich haben sie von der Frau persönliche Daten erlangt, mit denen sie zwei Onlinekonten eröffnet haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die englisch sprechenden Täter gegen 9:30 Uhr telefonisch bei der Hannoveranerin gemeldet und als Sicherheitsmitarbeiter der Firma Microsoft ausgeben. Da der PC der 59-Jährigen gehackt worden sei, sollte sie den Anweisungen der Betrüger folgen. Im weiteren Verlauf des mehrere Stunden andauernden Telefonats ermöglichte sie einen Fernzugriff auf ihren Computer sowie ihr Smartphone. So konnten die falschen Microsoft-Mitarbeiter mindestens 5.000 Euro von ihren Konten sowie dem ihrer Mutter erbeuten.

Zusätzlich eröffneten die Unbekannten im Namen der Hannoveranerin zwei Onlinekonten bei den Firmen Skrill und Coinbase, um diese für weitere Straftaten zu nutzen. Für die Konteneröffnungen hatten die Täter die 59-Jährige dazu gebracht, ein Foto mit ihrem Personalausweis zu machen. Nun ermittelt der Zentrale Kriminaldienst gegen die unbekannten Täter wegen Betrugs.

Damit nicht weitere Bürger auf die neue Masche der falschen Microsoft-Mitarbeiter reinfallen, gibt die Polizei Hannover folgende Tipps:

  • Erhalten Sie einen angeblichen Anruf eines Microsoft-Mitarbeiters: legen Sie auf! Falls möglich, notieren Sie bitte die Rufnummer und teilen Sie diese der Polizei mit.
  • Lassen Sie sich auf keinen Fall darauf ein, Fremdsoftware zu installieren oder die Fernwartung auf das Endgerät freizugeben, auch wenn die Täter drohen, die Windows-Version zu löschen oder ähnliches
  • Wer auf Drängen der Betrüger doch Software installiert hat, sollte das Gerät vom Netz nehmen, die installierte Software beseitigen (lassen) und alle Passwörter ändern – vor allem die Daten fürs Online-Banking, Online-Shops und den eigenen E-Mail-Account.
  • Sprechen Sie im Falle, dass Sie Geschädigte eines solchen Betrugs geworden sind, Ihre Bank an, um einen finanziellen Schaden möglicherweise noch zu vermeiden.
  • Melden Sie den Anruf auf jeden Fall der Polizei. Informieren Sie Familie, Freunde und Nachbarn und schützen Sie sie so. Wer die Masche kennt, fällt nicht so leicht darauf rein.

Robotik: Team des Roberta RegioZentrums wird Weltmeister

Riesenerfolg für das Roberta RegioZentrum: Am Wochenende haben Leon Till Häberle, Jan Ole Weber und Fabrice Zeug zusammen mit ihrem Coach Alexander Stark im australischen Sydney bei der Robotik-Weltmeisterschaft den Weltmeistertitel in der Kategorie RoboCup Junior geholt. Das Trio gehört seit Jahren zu den Aktiven im Roberta RegioZentrum und ist bereits bei verschiedenen Wettbewerben an den Start gegangen. Zuletzt belegten Teams des Roberta RegioZentrums bei der Europameisterschaft, der in diesem Jahr auf der IdeenExpo stattfand, einen vierten, fünften, sechsten und elften Platz.

"Der Weltmeistertitel ist das i-Tüpfelchen für dieses überaus erfolgreiche Projekt", sagt Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz. "Ich hoffe, dass es uns gelingt, viele dieser Talente, die im Roberta RegioZentrum ihre Begeisterung für das Thema Robotik entwickeln können, in Hannover zu halten." Die Region Hannover ist Trägerin des 2013 gegründeten Roberta RegioZentrums und bezuschusst das Projekt mit 124.000 Euro im Jahr. Ziel ist, bei jungen Menschen das Interesse an Technik und Robotik zu wecken und zu fördern.

Aktuell betreut das RegioZentrum circa 60 Schülerinnen und Schüler im Alter von sieben bis 19 Jahren in schulformunabhängigen AGs. Seit Oktober 2017 ist das Zentrum in der bundesweit ersten "Roboterfabrik" auf dem Campus der Leibniz Universität Hannover untergebracht. "Der Ansatz ist, jungen Menschen durchgängig von der Grundschule bis zum Studium die Chance zu geben, sich mit Robotik zu beschäftigen", sagt Ina May, Leiterin des Roberta RegioZentrums. "Wir vermitteln durch zukunftsfähiges Lernen umfassende Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt von morgen." Dass das Konzept funktioniert, zeigt sich am Beispiel von Leon Till Häberle, Jan Ole Weber und Fabrice Zeug. Die drei Abiturienten betreuen jetzt ihrerseits Nachwuchs im Roberta RegioZentrum.

In Sydney setzten sich die drei zusammen mit ihrem Coach in der Disziplin "Rescue Maze" gegen die Mitbewerberinnen und -bewerber durch: In dieser Disziplin muss ein Roboter autonom einen Parcours, der ein Erdbebengebiet mit umgestürzten Häusern darstellt, durchfahren, nach "Überlebenden" suchen und diese mit Notfallpaket versorgen. Der Parcours ist ein Labyrinth mit mehreren Räumen. Die "Opfer" sind Heizelement oder Buchstaben und müssen vom Roboter mithilfe von Wärmesensoren oder Kameras erkannt werden. Eine besondere Schwierigkeit stellen Hindernisse dar, die der Roboter erkennen und umfahren muss. Der Parcours ist vor den Läufen nicht bekannt und wird nach jedem Lauf geändert.

Mitte Juli kommen Leon Till Häberle, Jan Ole Weber und Fabrice Zeug von ihrer Australien-Reise zurück. Danach steht auch ein kleiner Empfang für die drei Weltmeister im Regionshaus an.

Lebende Urlaubsmitbringsel: Vorsicht geht vor Tierliebe

Hunde, Katzen, Papageien: Immer wieder bringen Urlauberinnen und Urlauber Tiere aus den Ferien im Flieger mit nach Deutschland. Die Folgen können teuer werden – und gefährlich. "Tollwut ist das größte Problem", sagt Dr. Anna Mellin, Amtstierärztin der Region Hannover. Sie rät daher allen, die planen, ein Tier mitzubringen oder mit ihm zu reisen, sich vorher von einem Amtstierarzt eingehend beraten zu lassen. Und das am besten schon mindestens ein halbes Jahr vorher. Der Appell kommen nicht zufällig: "Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres hatten wir mehr Tiere, die wir am Flughafen in Quarantäne unterbringen mussten, als im gesamten vergangenen Jahr", berichtet Dr. Mellin.

Die wenigsten Tiere aus dem Ausland sind ausreichend zum Beispiel gegen Tollwut geimpft. Und die Impfung selbst schützt erst nach drei Wochen vor Tollwut. "Bis dahin allerdings kann sich der Hund oder die Katze anstecken oder eine Tollwutinfektion an andere Tiere und Menschen weitergeben. Daher müssen wir die Tiere, deren Impfstatus unbekannt oder nicht ausreichend ist, in Quarantäne stecken. Zum Schutz für Tiere, aber auch für Menschen", so die Tierärztin. Und so landen die mitgebrachten vierbeinigen Freunde bei der Ankunft am Flughafen in Langenhagen in der Quarantänestation. Bis zu 2.500 Euro kann ein viermonatiger Aufenthalt dort kosten. Und der Platz ist dort begrenzt.

Wenn ein Tier aus einem nicht-gelisteten Drittland – also nicht aus der EU – einreisen möchte, reicht auch der blaue Heimtierausweis mit der Bestätigung der Tollwutimpfung nicht aus. "Dann muss die Wirksamkeit dieser Impfung durch eine zusätzliche Blutuntersuchung nachgewiesen werden", erläutert Dr. Anna Mellin. Je nach Einreiseland – beispielsweise Türkei oder Marokko – kann sich zudem eine Sicherheitsspanne von drei Monaten ergeben, die gewährleisten soll, dass keine unerkannt infizierten Hunde und Katzen als wirksam geimpft eingestuft werden.

Besondere Vorsicht ist bei jungen Tieren geboten: "Welpen können durch die Vorlaufzeiten für Impfungen häufig erst ab einem Alter von mindestens sieben Monaten legal eingeführt werden", sagt die Tierärztin. Die Ein- und Ausreise von Vögeln ist über den Flughafen in Langenhagen generell nicht gestattet.

Wichtig: Jedes Tier, das auf Reisen geht, muss einen Chip tragen. Seit Beginn dieser Reisesaison überprüft der Zoll am Langenhagener Flughafen mit einem Mikrochiplesegerät die ordnungsgemäße Kennzeichnung von Hunden und Katzen – zusätzlich zum Blick in den Ausweis des Tieres. Deshalb sollte unbedingt vor Antritt der Reise der Mikrochip des Tieres durch einen Tierarzt bzw. eine Tierärztin oder einen Amtstierarzt bzw. Amtstierärztin einmal ausgelesen werden, rät Dr. Mellin.

Reisende, die über den Flughafen Hannover-Langenhagen mit ihrem Tier reisen möchten, können sich zu Fragen der Einreise nach Deutschland telefonisch beim Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover unter der Telefonnummer 0511/616-22095 beraten lassen oder Anfragen per Mail an GKS@region-hannover.de senden.

Infos zum Thema gibt es auch auf www.hannover.de unter dem Stichwort "Reisen Tiere".

Jusos der Region treffen sich zum Sommerfest am Altwarmbüchener See

Zig Jusos aus der ganzen Region sind jüngst an den Altwarmbüchener See geströmt, in den Heimatort ihres Vorsitzenden Philipp Neessen. "Das Sommerfest der Jusos Region war ein voller Erfolg", urteilt er.

Bei selbst-gemachten Salaten und gelieferten Pizzabrötchen haben sie die Sommerpause eingeläutet. Die dieses Jahr nicht entspannt ausfalle wie sonst, so Neessen, den "es gilt sich aktiv beim wichtigen Oberbürgermeisterwahlkampf für Marc Hansmann einzusetzen."

"Man darf gespannt sein, was das junge Team von Marc Hansmann noch auf die Beine stellen wird", blickt Philipp Neessen in die Zukunft.

Flaggentag für den Frieden mahnt zur atomaren Abrüstung

Hunderte Städte des weltweiten Netzwerkes "Mayors for Peace" werden am Montag, 8. Juli 2019, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Atomwaffen setzen. Nicht nur vor den Rathäusern, auch vor dem Regionshaus in Hannover wird die Flagge der "Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden" gehisst: Es zeigt eine weiße Taube auf grünem Grund.

Mit dem Flaggentag am 8. Juli erinnern die Städte und Gemeinden an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde. In dem Gutachten mahnt der Internationale Gerichtshof die völkerrechtliche Verpflichtung an, "in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen."

"Die Drohkulissen, die in den letzten Jahren und Monaten aufgebaut wurden, geben uns allen Anlass zur Sorge", sagt Regionspräsident Hauke Jagau. "Es ist erschreckend, dass nicht mehr über Abrüstung, sondern über Aufrüstung gesprochen wird. Auch unseren Kindern und allen künftigen Generationen zuliebe müssen wir deutlich machen, dass diese Entwicklung nicht im Interesse der Menschen ist – ganz gleich welcher Nation."

Gegründet wurde die Organisation "Mayors for Peace" 1982 vom damaligen Bürgermeister der Stadt Hiroshima. 1991 wurde sie vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation registriert. Mittlerweile haben sich dem Bündnis 7.772 Städte aus 163 Ländern und Regionen angeschlossen. Die "Mayors for Peace" setzen sich für den 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag ein und fordern weltweit die Regierungen auf, diesem Vertrag beizutreten. In dem Vertrag werden Atomwaffen ausdrücklich geächtet.

Stadtradeln 2019: Diesmal hat Berlin die Nase vorn

Im Gesamtklassement des diesjährigen Stadtradelns wird die Region Hannover wohl wieder vorne zu finden sein – in diesem Jahr allerdings nicht als Nummer 1: Vorjahres-Vize Berlin hat den Seriensieger Region überholt. Insgesamt sind 2019 in Deutschland 1.063 Städte und Gemeinden sowie Landkreise für die vom europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis ins Leben gerufene Aktion an den Start gegangen. Der Wettbewerb ist aktuell noch nicht abgeschlossen.

Für die Region Hannover hatten 9.343 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die dreiwöchige Aktion gemeldet (Vorjahr: 9.579, die zusammen 1.852.743 Kilometer (2.112.135 Kilometer) auf ihren Fahrrädern zurücklegten. Der Umwelt blieben so 263.089 Kilogramm Kohlendioxid erspart.

Zur Binnenwertung: Den Titel der Fahrradaktivsten Kommune mit den meisten Radkilometern pro Einwohnerin und Einwohner hat sich nach spannendem Kopf-an-Kopf Rennen mit Hemmingen (5,59 Kilometer pro Einwohner) die langjährige Gewinnerin Wennigsen (5,76) zurückerobert. Auf dem dritten Platz: Garbsen (5,09).

Auch in der Kategorie Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern gab es Bewegung. Die kopfstarke Landeshauptstadt Hannover hat in diesem Jahr einige Kilometer draufgelegt (590.592 Kilometer) und ist nach 2018 wieder an Garbsen (320.826 Kilometer) vorbeigezogen. Bronze geht an Hemmingen mit 106.123 gefahrenen Kilometern.  

Kräftig am Radeln war wieder die Lokalpolitik. Den Titel des Fahrradaktivsten Kommunalparlaments hat sich Wunstorf von Garbsen zurückgeholt. Für Wunstorf legten 21 von 40 Ratsmitgliedern 5905 Kilometer zurück. In Garbsen waren es 4881 Kilometer (25 von 42). Bronze geht auch hier an Hemmingen mit 2338 registrierten Radkilometern (25 von 42).

Den Titel des Fahrradaktivsten Teams mit den meisten Kilometer absolut konnte das Johannes Kepler Gymnasium aus Garbsen (69.968 Kilometer, 331 Teilnehmende) vor der KGS Hemmingen (40.373 Kilometer, 406 Teilnehmende) verteidigen.

Der Titel des Fahrradaktivsten Teams mit den meisten Kilometern pro Teilnehmerin und Teilnehmer geht 2019 an das adfcTeam co7 aus Wennigsen (1.890,6 Kilometer pro Teammitglied) gefolgt von Fahrrad Meinhold 2 aus Garbsen (1.667,8) und Deutschlandtourer aus Wunstorf (1.567,3).

 
Alle aktuellen Übersichten sind auf www.stadtradeln.de zu finden.

Fohlenschau bei Kaiserwetter

Wie schon im Vorjahr stellte Fürst Bellissario eines der Siegerfohlen der Fohlenschau des Pferdezuchtvereins Burgdorf-Leinetal, die auf der Anlage der Hengstprüfungsanstalt Adelheidsdorf stattfand.

Das Stutfohlen aus einer Stedinger- Prince Thatch xx Mutter aus dem Besitz von Mike Habermann, Obershagen, tat es ihrem Vollbruder gleich, der vergangenes Jahr an gleichem Ort gewann.

Dieses Fohlen begeisterte auch durch seine sehr guten Trabbewegungen. Den zweiten Platz errang ein bewegungsstarkes Birmingham-Stutfohlen aus einer Stanley-Mutter aus der Zucht von Dr. Sabine Plaß, Schillerslage.

Die Richter Jürgen Stuhtmann und Jürgen Rump sahen bei strahlendem Sonnenschein und hervorragendem Geläuf auf dem nächsten Ring ein Hengstfohlen des Benicio aus einer Rascalino-Mutter vorn, aus der bewährten Zucht der Familie Helmut Bäßmann, Meitze. Benicio ist ebenfalls über das Landgestüt verfügbar.

Den zweiten Rang belegte hier ein Rapphengstfohlen des Vitalis (Mutter von San Remo) aus der Zucht von Uwe Bünger, Arnum.

Die Springfohlen wurden auf zwei Ringen gerichtet, auf dem anschließenden Schlussring setzte sich hier ein Stutfohlen des Heraldik xx aus einer Embassy-Mutter durch, Aussteller und Züchter ist Axel Kietzmann aus Kolshorn.

Den zweiten Platz belegte ein Cavoiro-Stutfohlen aus einer Comte-Mutter aus der Zucht von Dr. Sabine Plaß, Schillerslage.

Es wurden Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 2.500 Euro ausgelobt.

« Zurück blättern Weiter blättern »