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9. Sportkongress wird zur Online-Woche

Die SportRegion Hannover lädt alle Vorstände und interessierte Vereinsmitglieder aufgrund der Corona-Situation zur virtuellen Variante des 9. Sportkongress ein: Online-Woche vom 22. bis 25. Juni 2020. Da der diesjährige Sportkongress nicht wie angekündigt am 4. Mai im bekannten Format durchgeführt werden konnte und um jedem Interessierten die Möglichkeit zu bieten, alle Themen zu verfolgen, hat sich der Regionssportbund Hannover für dieses Format entschieden.

"Wir haben eine Alternative zum Sportkongress gefunden. Wichtig ist uns, dass wir auch in diesen Zeiten mit unseren Vereinen in Kontakt stehen. Wir sollten die Zeit gemeinsam nutzen, um uns für die Zeit nach Corona vernünftig aufzustellen", so Ulf Meldau, RSB-Vorsitzender (Sportpolitik).

Die Teilnehmendenzahl ist auf 80 Plätze pro Tag begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird daher dringend empfohlen. Von Montag bis Donnerstag werden neben dem Eröffnungstag mit Wochenüberblick und Einführung in die Technik auch die einzelnen Foren als eineinhalbstündige Abend-Webinare über die Online-Plattform ZOOM durchgeführt. Am Tag zwei wird es zudem am Nachmittag um 16:30 Uhr ein vorgelagertes Webinar-Spezial zum Thema Vereinssoftware DFBnet Verein geben.

Anmeldung und weitergehende Infos zum Programm sowie den eingeladenen Experten unter www.sportregionhannover.de/sportkongress. Anmeldeschluss ist am Sonntag, 21. Juni. Die Teilnahme ist kostenfrei.

SPD-Regionsfraktion: „Sprache als Schlüssel für betriebliche und gesellschaftliche Integration“

"Eine Ausbildung ist ein entscheidender Baustein für die gelungene Integration von Zugewanderten. Ohne fundierte Sprachkenntnisse fällt es jedoch oft schwer, eine passende Ausbildung zu finden, beziehungsweise abzuschließen", so die SPD-Regionsfragtion in einer Pressemitteilung. Für sie sei deshalb klar, dass "Sprache ein Türöffner für die gelungene Integration ist und Ausbildungsfähigkeit ermöglicht". Eine Ausbildung führe zu finanzieller Unabhängigkeit, welche nötig für ein selbstbestimmtes Leben sei und ein Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermögliche.

"Damit fehlende Sprachkenntnisse einer Ausbildung nicht im Wege stehen hat der Regionale Bildungsbeirat ein Programm ins Leben gerufen, bei dem Zugewanderte bereits im Vorfeld ihrer Berufsausbildung einen individuell angepassten Sprachkurs absolvieren können. In Kombination mit ausbildungsbegleitenden Sprachkursen können Hürden vermieden und eine gelungene Integration unterstützt werden. Interessierte Betriebe können sich bei der Koordinierungsstelle ALBuM melden. Die SPD-Regionsfraktion unterstützt das Projekt ausdrücklich und bietet bei Bedarf an, zwischen den Betrieben und dem Projekt zu vermitteln", erklären die Sozialdemokraten.

"Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Das gilt sowohl im Betrieb, als auch in der Gesellschaft insgesamt. Mit den neuen Sprachförderkursen schafft der Regionale Bildungsbeirat jetzt einen weiteren Baustein mit dem wir in der Region dafür sorgen, dass die die Integration von Zugewanderten bei uns zu einer Erfolgsgeschichte wird", so Regina Hogrefe, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD Regionsfraktion.

Zukunft braucht Familie – Leben mit Pflegekindern

Die Pflegekinderdienste der Region Hannover sowie der Städte Laatzen und Langenhagen suchen gemeinsam regelmäßig Pflegeeltern für Kinder, die nicht in ihren Familien aufwachsen können. Derzeit leben im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover als Jugendhilfeträgerin über 350 Kinder in Pflegefamilien – auf Dauer oder vorübergehend.

Interessierte können sich bei einem Infoabend am Dienstag, 16. Juni, 18 Uhr, Hildesheimer Straße 267 (1. OG) in Hannover-Döhren, über die Voraussetzungen und Aufgaben einer Pflegefamilie informieren. Der Pflegekinderdienst der Region Hannover erklärt, aus welchen Gründen Kinder in eine Pflegefamilie kommen, welche Rechte und Pflichten Pflegeeltern haben und wie sie vom Jugendamt unterstützt werden. Außerdem wird besprochen, wie sich das Leben mit Pflegekindern verändert und wie Besuchskontakte mit den leiblichen Eltern geregelt sind.

Aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Der Pflegekinderdienst nimmt Anmeldungen unter der Telefonnummer 0511/616-22129 entgegen. Teilnehmer werden gebeten, während der Veranstaltung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Weitere Infoabende im Jahr 2020 finden am Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr, Hildesheimer Str. 267, Hannover, am Dienstag, 8. September, 18 Uhr, Haus der Jugend, Langenfortherplatz 1, Langenhagen, und am Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr, Stadthaus, Marktplatz 2, Laatzen, statt.

Corona-Virus: Die aktuellen Zahlen in der Region Hannover

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2425 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Dies gibt die Regionsverwaltung am heutigen Dienstag, 2. Juni 2020, um 16 Uhr bekannt. Im Vergleich zum vergangenen Freitag, als die Region Hannover zuletzt die Zahl der Infizierten gemeldet hatte, ist dies ein Anstieg um 42 Personen.

Von allen bislang gemeldeten Infizierten sind zum heutigen Stand 2073 Personen von der Regionsverwaltung als genesen aufgeführt. 107 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren.

Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 245 Menschen in der Region infiziert. Im Vergleich zum vergangenen Freitag sind dieses 17 Personen mehr.

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 91 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 23 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Verteilung nach Alter

(seit Beginn der Erfassung)

0 – 9 Jahre: 53

10 – 19 Jahre: 105

20 – 29 Jahre: 384

30 – 39 Jahre: 396

40 – 49 Jahre: 398

50 – 59 Jahre: 461

60 – 69 Jahre: 214

70 – 79 Jahre: 154

80+ Jahre: 258

keine Angaben: 2

Verteilung nach Geschlecht

(bezogen auf die Gesamtzahl von 2425 nachweislich Infizierten)

Männer: 48,0 Prozent

Frauen: 49,3 Prozent

keine Angabe: 2,7 Prozent

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl

Fallzahl Gesamt

seit Ausbruch

Barsinghausen 1 36
Burgdorf 3 58
Burgwedel 1 42
Garbsen 23 141
Gehrden 0 18
Hemmingen 2 42
Isernhagen 4 45
Laatzen 10 130
LH Hannover 112 1280
Langenhagen 31 114
Lehrte 9 75
Neustadt 6 45
Pattensen 3 24
Ronnenberg 7 61
Seelze 10 69
Sehnde 1 39
Springe 1 62
Uetze 5 33
Wedemark 13 46
Wennigsen 1 23
Wunstorf 2 42

Aktuell Infizierte

02.06.: 245 (+17)

29.05.: 228 (+33)

28.05.: 195 (+29)

27.05.: 166 (+10)

26.05.: 156 (+5)

25.05.: 151 (-7)

22.05.: 158 (-9)

20.05.: 167 (-9)

19.05.: 176 (-6)

18.05.: 182 (+15)

15.05.: 167 (-31)

14.05.: 198 (-4)

13.05.: 202 (-3)

12.05.: 205 (+7)

11.05.: 198 (-33)

08.05.: 231 (-534, Neue Berechnung der Region Hannover eingeführt)

07.05.: 765 (-18)

06.05.: 783 (-10)

05.05.: 793 (-24)

04.05.: 817 (+5)

30.04.: 812 (-1)

29.04.: 813 (-6)

28.04.: 819 (-43)

27.04.: 862 (+25)

24.04.: 837 (-14)

23.04.: 851 (+9)

22.04.: 842 (+2)

21.04.: 840 (-36)

20.04.: 876 (+36)

17.04.: 840 (+8)

16.04.: 832 (+/-0)

15.04.: 832 (-42)

14.04.: 874 (+11)

11.04.: 863 (+45)

08.04.: 818 (+31)

07.04.: 787 (+2)

06.04.: 785 (+26)

03.04.: 759 (+40)

02.04.: 719 (+6)

01.04.: 713 (+1)

31.03.: 712

Gemeldete kumulierte Fälle in der Region Hannover

02.06., 16:00 Uhr: 2425 (+42)

01.06., keine Aktualisierung

31.05., keine Aktualisierung

30.05., keine Aktualisierung

29.05., 15:00 Uhr: 2383 (+38)

28.05., 14:30 Uhr: 2345 (+43)

27.05., 15:40 Uhr: 2302 (+32)

26.05., 17:00 Uhr: 2266 (+20)

25.05., 15:00 Uhr: 2246 (+19)

24.05., keine Aktualisierung

23.05., keine Aktualisierung

22.05., 15:15 Uhr: 2227 (+6)

21.05., keine Aktualisierung

20.05., 14:10 Uhr: 2186 (+6)

19.05., 15:15 Uhr: 2180 (+7)

18.05., 16:42 Uhr: 2173 (+18)

17.05., keine Aktualisierung

16.05., keine Aktualisierung

15.05., 15:59 Uhr: 2155 (+5)

14.05., 15:31 Uhr: 2150 (+14)

13.05., 15:00 Uhr: 2136 (+26)

12.05., 16:00 Uhr: 2110 (+15)

11.05., 15:09 Uhr: 2095 (+25 = Im Durchschnitt etwa 8 pro Tag)

10.05., keine Aktualisierung

09.05., keine Aktualisierung

08.05., 17:38 Uhr: 2070 (+26)

07.05., 15:31 Uhr: 2044 (+25)

06.05., 15:39 Uhr: 2019 (+15)

05.05., 15:05 Uhr: 2004 (+15)

04.05., 15:38 Uhr: 1989 (+58 = Im Durchschnitt etwa 14/15 pro Tag)

03.05., keine Aktualisierung

02.05., keine Aktualisierung

01.05., keine Aktualisierung

30.04., 15:47 Uhr: 1931 (+19)

29.04., 15:54 Uhr: 1912 (+28)

28.04., 14:11 Uhr: 1884 (+7)

27.04., 15:58 Uhr: 1877 (+58 = im Durchschnitt etwa 19 pro Tag)

26.04., keine Aktualisierung

25.04., keine Aktualisierung

24.04., 14:00 Uhr: 1819 (+26)

23.04., 15:45 Uhr: 1793 (+44)

22.04., 15:25 Uhr: 1749 (+33)

21.04., 16:06 Uhr: 1716 (+15)

20.04., 16:04 Uhr: 1701 (+82 = im Durchschnitt etwa 27 pro Tag)

19.04., keine Aktualisierung

18.04., keine Aktualisierung

17.04., 16:14 Uhr: 1619 (+47)

16.04., 16:14 Uhr: 1572 (+31)

15.04., 16:39 Uhr: 1541 (+22)

14.04., 16:37 Uhr: 1519 (+65 = im Durchschnitt etwa 22 pro Tag)

13.04., keine Aktualisierung

12.04., keine Aktualisierung

11.04., 17:00 Uhr: 1454 (+65 = im Durchschnitt etwa 32/33 pro Tag)

10.04., keine Aktualisierung

09.04., 16:31 Uhr : 1389 (+79)

08.04., 16:09 Uhr : 1310 (+76)

07.04., 16:02 Uhr : 1234 (+69)

06.04., 15:53 Uhr : 1165 (+126 = im Durchschnitt 42 pro Tag)

05.04., keine Aktualisierung

04.04., keine Aktualisierung

03.04., 16:05 Uhr : 1039 (+63)

02.04., 16:11 Uhr : 976 (+65)

01.04., 15:46 Uhr : 911 (+44)

31.03., 15:14 Uhr : 867 (+56)

30.03., 16:14 Uhr : 811 (+150 = im Durchschnitt 50 pro Tag)

29.03., keine Aktualisierung

28.03., keine Aktualisierung

27.03., 15:47 Uhr : 661 (+73)

26.03., 17:00 Uhr : 588 (+78)

25.03., 16:10 Uhr : 510 (+82)

24.03., 16:50 Uhr : 428 (+60)

23.03., 17:39 Uhr : 368 (+83 = im Durchschnitt etwa 28 pro Tag)

22.03., keine Aktualisierung

21.03., keine Aktualisierung

20.03., 17:41 Uhr : 285 (+47)

19.03., 16:50 Uhr : 238 (+65)

18.03., 17:33 Uhr : 173 (+45)

17.03., 16:40 Uhr : 138 (+17)

16.03., 11:20 Uhr : 121 (+61 = im Durchschnitt etwa 20 pro Tag)

15.03., keine Aktualisierung

14.03., keine Aktualisierung

13.03., 17:00 Uhr : 60 (+15)

12.03., 17:30 Uhr : 45 (+22)

11.03., 17:30 Uhr : 23 (+12)

10.03., 16:00 Uhr : 11 

04.03., 19:00 Uhr : 3

03.03., 18:00 Uhr : 2

29.02., 19:00 Uhr:  1

Marvin Pfeiffer verlässt HHB

Zur kommenden Saison wird Spielmacher Marvin Pfeiffer nicht mehr für Handball Hannover-Burgwedel auflaufen. "Neben seiner Selbstständigkeit als Tischler ist der zeitliche Aufwand zu groß, um weiterhin in der 3. Liga spielen zu können. Die vielen Trainingseinheiten und weiten Auswärtsfahrten lassen sich nicht mehr mit seinem Beruf verbinden", erklärt der Verein. "Es ist schade, dass Marvin uns verlassen wird, wir hätten ihn sehr gerne behalten. Er ist ein Top-Mannschaftstyp und seine individuellen Stärken konnte man insbesondere in der Rückrunde sehen", berichtet Spielertrainer Marius Kastening. Pfeiffer kehrt zu seinem alten Verein SG Achim-Baden zurück und wird künftig in der Oberliga Nordsee auf Torejagd gehen.

Frontal gegen Baum: Für 59-jährigen Autofahrer kommt jede Hilfe zu spät

Jede Hilfe kam zu spät: Bei einem Verkehrsunfall auf der L383 zwischen Oldhorst (Stadt Burgwedel) und dem Burgdorfer Ortsteil Schillerslage ist am heutigen Sonntag, 31. Mai 2020, der 59-jährige Fahrer eines Fiat Punto tödlich verunglückt.
Nach Informationen der Polizei befuhr der 59-Jährige gegen 0:40 Uhr die Landstraße in Richtung Schillerslage, als er hinter der Wulbeck in einer Rechtskurve aus unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und dort direkt hinter der Brücke gegen einen Baum prallte.

Ersthelfer riefen die Rettungskräfte über den Notruf 112. Die Regionsleitstelle entsandte daraufhin einen Notarzt, Rettungsdienst sowie die Ortsfeuerwehren aus Burgdorf, Heeßel und Schillerslage. "Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall" hieß es in der Einsatzmeldung für die Feuerwehrkräfte, die für eine Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät alarmiert wurden.

Notärztin wie auch die Ortsfeuerwehr Burgdorf trafen fast zeitgleich an der Einsatzstelle an. Doch die Ärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Kräfte der Ortsfeuerwehren aus Burgdorf und Schillerslage stellten anschließend den Brandschutz sicher und leuchteten die Unfallstelle für die Polizei aus. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Heeßel konnten die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen.

Durch den Verkehrsunfalldienst Hannover wurden die Ermittlungen aufgenommen. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 5.000 Euro. Aufgrund von Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn während der Verkehrsunfallaufnahme bis etwa 3:45 Uhr voll gesperrt werden. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-1888 zu melden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Burgdorf mit 13 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen, die Ortsfeuerwehr Schillerslage mit fünf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen sowie die Ortsfeuerwehr Heeßel mit 23 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen, der Rettungsdienst, Notärztin sowie die Polizei mit mehreren Einsatzfahrzeugen.

Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Oldhorst und Schillerslage

Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich in der Nacht auf den heutigen Pfingstsonntag, 31. Mai 2020, gegen 0:40 Uhr auf der L383 zwischen dem Burgwedeler Ortsteil Burgwedel und dem Burgdorfer Ortsteil Schillerslage ereignet. Der Fahrer kam hierbei ums Leben und konnte nur noch tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Die Landstraße ist derzeit (2:40 Uhr) noch voll gesperrt. Wir berichten, sobald weitere Informationen vorliegen.

Trockenheit: Vorsicht in Wald und Wiesen

Mehr als ein paar Tropfen waren es in den vergangenen Tagen nicht: Durch die langanhaltende Trockenheit ist die Brandgefahr in der Vegetation größer geworden. Das nun kommende Pfingstwochenende, mit viel Sonnenschein und ohne Regen vorausgesagt, wird viele Menschen in die Natur locken. Doch: Vorsicht ist in Wald und Wiesen angebracht, denn schon eine kleine Unaufmerksamkeit kann zu einem großen Feuer führen. Auch das Arbeiten im eigenen Garten sollte mit besonderer Aufmerksamkeit vorgenommen werden.

Der Grasland-Feuerindex ist deutschlandweit auf Stufe 4 (von 5) und sagt damit eine "hohe Gefahr" aus und der Waldbrandindex bewegt sich zwischen 3 und 4 (von 5). Daher sollten gerade in diesen Tagen darauf geachtet werden, dass kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen entzündet wird, im Wald nicht geraucht wird, während der Autofahrt keine Zigaretten aus dem Fenster geworfen werden, Fahrzeuge nicht auf Wiesen abgestellt werden und das Glas oder Glasscherben im Wald liegen gelassen werden. Grillen ist nur an gesondert ausgewiesenen Plätzen erlaubt und andernorts verboten. Bei Arbeiten im eigenen Garten, von denen eine erhöhte Brandgefahr ausgeht, sollten im Vorfeld Löschmittel in Form von einem Eimer Wasser oder einem Gartenschlauch bereitgestellt werden. Gerade das Abflammen von Unkraut führt bei der trockenen Vegetation immer wieder zu Feuern, die auch auf benachbarte Gebäude übergreifen können. "Das Abflammen von Unkraut sollte man besser ganz unterlassen", rät Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Er sieht in den kommenden Tagen keine Besserung in Sicht, im Gegenteil: "Gerade in den nächsten Tagen wird die Situation deutlich angespannter", betont er. Als Landwirt kennt er die Gegebenheiten bestens. Vor allem das Verhältnis des Niederschlages zur Verdunstung über Gras sei derzeit stark im negativen Bereich. "In Burgdorf haben wir schon eine klimatische Wasserbilanz von -132 Millimetern, in Uetze ist sie mit -151 Millimetern noch deutlich negativer", gibt er den Stand vom 25. Mai wieder. "Durch die steigenden Temperaturen mit einer hohen Sonneneinstrahlung und dem recht starken und trockenen Wind – welcher auch ein Feuer begünstigt – steigt die Verdunstung nochmals deutlich an", erklärt er. Und so steige auch die allgemeine Brandgefahr.

Wenn doch einmal etwas passiert, rät der oberste Brandschützer der Region Hannover, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing: "Zögern Sie im Ernstfall nicht, die 112 anzurufen." Schon bei einem kleinen Feuer oder einer ungewöhnlichen Rauchentwicklung sollten die Feuerwehrkräfte alarmiert werden. Denn je schneller die Unterstützung der Brandbekämpfer vor Ort ist, desto schneller kann eine Ausbreitung verhindert werden. Die Feuerwehr solle "lieber zu früh als zu spät alarmiert werden", rät Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Also: Bei einem Feuer erst den Notruf über 112 absetzen und anschließend – wenn möglich – eigene Löschversuche unternehmen.

Falsche Wasserwerker: Polizei nimmt Bande von Trickdieben fest

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeidirektion Hannover führt bereits seit Mitte März 2020 Ermittlungen gegen eine Bande von falschen Wasserwerkern. Nunmehr konnten am Dienstag, 26. Mai 2020, in Springe (Ortsteil Völksen) Festnahmen von drei Tätern erfolgen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler stehen die Männer im Alter von 29 bis 44 Jahren aus Celle, dem Landkreis Celle und Walsrode im Verdacht, sich wiederholt als vermeintliche Mitarbeiter der Wasserwerke Zutritt zu Wohnhäusern verschafft zu haben, um dort an Geld und Schmuck zu gelangen. Dazu behalfen sie sich offenbar einer Legende eines angeblichen Wasserrohrbruchs. Sie kündigten ihren "Besuch" vorher telefonisch an und gelangten so ungehindert in die Wohnungen und Häuser der Betroffenen. Während ein Täter den jeweiligen Geschädigten abgelenkt hat, gelangte mindesteins ein Komplize unbemerkt ins Gebäude und durchsuchte die Räume nach wertvollen Sachen.

Am Dienstag gegen Mittag suchten die Täter ein Reihenhaus im Masurenweg in Völksen auf, wo sie mit Hilfe des geschilderten Wasserwerkertricks Geld und eine Münzsammlung entwendeten. Nach der Tat wurden die drei Täter auf der B217 in Fahrtrichtung Hannover in einem angemieteten Ford festgenommen. Neben diversen Beweismitteln konnte auch das Diebesgut aufgefunden werden.

Aktuell sind gegen die Bande bereits mehrere Ermittlungsverfahren mit Tatorten in Hemmingen, Pattensen, Bad Salzdethfurth, Giesen, Isernhagen, Garbsen, Ronnenberg, Hamburg und Springe bekannt, bei denen sie mit ihrer Tatbegehungsweise in Erscheinung getreten sind. Weitere auch überregionale Tatzusammenhänge werden derzeit durch die Kriminalpolizei geprüft.

Die Festgenommenen wurden am Mittwoch dem Haftrichter beim Amtsgericht Hannover vorgeführt, welcher aufgrund der festgestellten Wiederholungs- sowie der Fluchtgefahr Untersuchungshaft anordnete.

Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Die Tricktäter suchen oft gezielt Wohnhäuser älterer Bürger auf oder rufen sie an, um sich durch Täuschung der Opfer Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und Wertsachen zu stehlen. Alle bekannten Täter-Arbeitsweisen lassen sich nach Informationen der Polizei auf drei Grundmuster zurückführen:

  • das Vortäuschen einer Notlage, die scheinbar eine Hilfeleistung oder Unterstützung durch das Opfer in der Wohnung erfordert. 
  • das Vortäuschen einer offiziellen Funktion (zum Beispielfalsche Polizeibeamte), die den Täter vermeintlich zum Betreten der Wohnung berechtigt 
  • das Vortäuschen einer persönlichen Beziehung zum Opfer, die eine Einladung zum Betreten der Wohnung nahelegt. 

Weitere Informationen zu vielen Präventionsthemen sowie Verhaltenstipps sind auf der Internetpräsenz der Polizei-Beratung unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/trickdiebstahl-in-wohnungen zu finden

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