Kategorienarchiv: Aktuelles

Vortrag über diee Fließgewässeruntersuchung am Beispiel der Wulbeck

Die Arbeitsgemeinaschaft Limnologie und Gewässerschutz (ALG) untersucht regelmäßig die Fließgewässer in und um Hannover. Ermittelt wird die Gewässergüte anhand der im Wasser lebenden Kleinlebewesen, wie Schnecken, Flohkrebse, Eintagsfliegenlarven, Strudelwürmer, Rollegel und andere. Diese Arten stellen sogenannte Bio-Indikatoren dar, die auf eine bestimme Wasserqualtiät angewiesen sind. Anhand dem Vorkommen dieser Indikator-Arten lassen sich Rückschlüsse auf die Wasserqualität schließen. Im Vergleich der langjährig ermittelten Daten lassen sich Verbesserungen oder auch Verschlechterungen der Wasserqualität nachweisen. Ziel ist es, die Gewässer in einem möglichst guten Zustand zu erhalten.

Im September hat die ALG die Gewässergüte der Wulbeck nördlich von Fuhrberg untersucht. Der NABU Burgwedel und Isernhagen war dabei. Dirk Schmidt von der ALG stellt nun das Ergebnis vor und erläutert es. Dabei werden die verschiedenen Tierarten, die im Wasser vorgefunden wurden, und deren Lebensweise aufgezeigt.

Man muss nicht bei der Exkursion dabei gewesen sein, um dem Vortrag folgen zu können. Dieser richtet sich an alle Interessierten, die schon immer gerne gewusst hätten, was denn so in unseren Gewässern lebt.

Der Vortrag findet am Freitag, 24. Novemver 2017, in der Begegnungsstätte in Großburgwedel in der Gartenstraße 10 statt. Beginn ist um 19:00 Uhr. Nichtmitglieder zahlen 3 Euro.

Regionsbrandmeister Mensing: „Das Gefühl, dass Hilfe kommt, tut gut“

Zukunftsthemen wie die Ausbildungssituation an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) sowie notwendige Investitionen in die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren bestimmen die Führungskräftetagung der 20 Stadt- und Gemeindefeuerwehren sowie 206 Ortsfeuerwehren der Region Hannover mit fast 300 Teilnehmern.

Am gestrigen Sonnabend, 18. November 2017 fand im Haus der Region die "Große Dienstbesprechung 2017 der Regionsfeuerwehr" statt. Hier trafen sich die Stadt-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister sowie deren Stellvertreter der 20 Städte und Gemeinden des Umlandes der Region zu Ihrer Jahrestagung. Sie vertraten die 8.881 Einsatzkräfte der 206 Ortsfeuerwehren, die den Brandschutz für die 644.846 Einwohner der Region Hannover an 365 Tagen im Jahr sicherstellen. Eine Reihe von Gästen aus Politik und Verwaltung nahm ebenfalls teil und trug mit ihren Redebeiträgen zu den Tagungsthemen bei.

In seinem Jahresbericht referierte Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing über das Einsatzgeschehen und ging auf die aktuellen feuerwehrpolitischen Themen ein. Bei 5.794 Einsätzen fiel auf, dass die Unwettereinsätze weiter zunehmen. Starkregen, Eisregen, Stürme und Hochwasser forderten die Einsatzkräfte mehrfach im Jahr.  Pro Tag sind die Regionsfeuerwehren somit 19 Mal im Einsatz. "Das Gefühl, dass Hilfe kommt, tut gut", unterstrich Mensing die wichtige Aufgabe der freiwilligen Einsatzkräfte.

Um Engpässe im Funkverkehr bei derartigen Lagen zu vermeiden, soll die Regionsleitstelle die Feuerwehrführungen der Kommunen frühzeitig informieren und die an die örtlichen Einsatzleitungen (ELO) weiterzugebenden Einsätze zügig disponieren, um die Kapazitäten zu entlasten. Um bei Hochwassereinsätzen wie dem der Regionsfeuerwehrbereitschaften IV und V im Juli im Landkreis Hildesheim effizienter zu sein, forderte die Regionsfeuerwehrführung eigene Arbeitsmittel zur Füllung und Verladung von Sandsäcken. Erneut war auch die Ausbildungssituation an der NABK in Celle Thema der Dienstbesprechung. Regionsbrandmeister Mensing erkannte die Fortschritte bei der Ausweitung der Kapazitäten an, forderte aber auch die neue Landesregierung auf, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen. "Wir sind zwar noch nicht da, wo wir hin wollen, aber auch noicht mehr dort, wo wir mal waren", beurteilte Mensing der Zuteilungsquote an der NABK von ihrem Tiefpunkt von rund 50 Prozent im Jahr 2017, die 2018 nun auf rund 75 Prozent ansteigen solle.

Zu diesem Thema konnte Landesbranddirektor Jörg Schallhorn mitteilen, dass der "Ausbau ohne Wenn und Aber" vorangetrieben wird. Im gerade abgeschlossenen Koalitionsvertrag wurden nach seinen Worten die geplanten Investitionen des zweiten Bauabschnittes mit rund 40 Millionen Euro (davon 20 Millionen Euro in 2018) festgeschrieben. Auf Regionsebene werden die von der Volkshochschule Hannover Land 2017 erstmals durchgeführten Seminare für (angehende) Feuerwehrführungskräfte auch 2018 angeboten. Matthias Düsterwald berichtete von 70 Kameradinnen und Kameraden aus 17 Kommunen, die sich für schwierige Gesprächslagen, das Halten von Reden und Ansprachen, das Zeitmanagement vor dem Hintergrund ständig steigender Anforderungen, das Hineinwachsen in die Rolle als Vorgesetzter und die Lösung von Konflikten fortgebildet haben.

Regionsbrandmeister Mensing avisierte weiter die Anschaffung von Küchenkraftwagen zur Verpflegung der Regionsfeuerwehrbereitschaften bei Katastropheneinsätzen sowie eines neuen Einsatzleitfahrzeuges (ELW 2) für die Bereitschaften. Für die Feuerwehrtechnische Zentrale in Ronnenberg forderte Mensing eine Neukonzeption ein. Die inzwischen 50 Jahre alten Gebäude werden den heutigen Anforderungen bei der Größe der Fahrzeughallen wie auch hinsichtlich der Ausbildungsräumlichkeiten nicht mehr gerecht. Schließlich ging Karl-Heinz Mensing auch noch auf die für 2018 geplante Einführung des Digitalfunks ein. Schwerpunkte sind dabei die geplante Endgeräteausschreibung, an der alle Kommunen der Region teilnehmen, und die Umsetzung eines Service- und Logistikkonzeptes, das unter anderem einen "Gerätewagen Funkwerkstatt" beinhaltet, der bei den Feuerwehren vor Ort die Programmierungen der Geräte vornehmen soll.

Auf die Mitgliederentwicklung in den niedersächsischen Feuerwehren und die Herausforderungen in den Bereichen "Zivile Verteidigung" (unter anderem Terrorgefahren), "Katastrophenschutz" (Hochwasser, Stürme etc.) und die "Alltägliche Gefahrenabwehr" (Brände, technische Hilfeleistungen und weitere) ging Landesbranddirektor Jörg Schallhorn in seinem Impulsvortrag "Die Feuerwehr zwischen Tradition und Zukunft – Standortbestimmung und Ausblick" ein. Er kündigte an, dass die neue Koalition in Niedersachsen den Katastrophenschutz stützen wird, unter anderem im Hinblick auf die erforderlichen Fahrzeugbeschaffungen.

Jan-Frerk Mandel vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz bei der Polizeidirektion Hannover stellte Neuerungen im Rahmen der Imagekampagne "Ja zur Feuerwehr" vor, zu denen die neue Website www.Feuerwehr.Niedersachsen.de gehört. Thomas Wittschurky berichtet als Geschäftsführer der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen von neuen Konzepten für die Schulung von Sicherheitsbeauftragten und von einer Ampelübersicht die zeigen soll, was Jugendliche in der Feuerwehr dürfen und was nicht. Zum Thema Inklusion sagte Wittschurky, dass dies absolut kein Streitthema für die Unfallkasse sei. Mit der Leitlinie "Man muss nicht alles machen und können" könne im Einzelfall entschieden werden, in welchen Bereichen Menschen mit Behinderung in der Feuerwehr und in den Kinder- und Jugendfeuerwehren mitmachen können.

Zu den weiteren Referenten der Tagung gehörten Regionsausbildungsleiter Detlev Köllenberger, Regionssicherheitsbeaufragte Udo Reiche, der Leiter der Technischen Einsatzleitung Alfred Blume und die Notfallseelsorger Tim Kröger und Matthias Stalmann, die Zahlen und Neuigkeiten aus ihren Arbeitsbereichen vortrugen.

Eine Vorstellung der Tauchergruppen der Freiwilligen Feuerwehren der Region gehörte ebenso zum Rahmenprogramm wie eine durchlaufende Präsentation von Einsatzbildern und Wettbewerbserfolgen der Wehren. Feierlich beschlossen wurde die Tagung mit dem gemeinsamen Singen der Deutschen Nationalhymne, begleitet vom Regionsorchester Hannover unter der Leitung von Hauptstabführer Pieter Sikkema, das die Veranstaltung musikalisch umrahmte.

Karl-Heinz Mensing bedankte sich nicht nur bei den Musikerinnen und Musikern, sondern auch bei der Ortsfeuerwehr Landringhausen für die Versorgung mit Getränken und einem kleinen Imbiss sowie der Region Hannover für die Räumlichkeiten und die organisatorische Unterstützung.

Silvesterparty im Schützenhaus Wettmar

Zur Silvesterparty für jedermann lädt der Schützenverein Gut-Ziel Wettmar zum Jahreswechsel 2017/2018 ein, um mit Familie, Nachbarn und Freunden im Schützenhaus zu feiern. Für die musikalische Unterhaltung gibt es Musik vom Plattenteller. Gegen den kleinen Hunger zwischendurch gibt es verschiedene Snacks. Es gibt eine gute Auswahl an Getränken, unter anderem eine Bar an der verschiedene Sektmischgetränke und Weine angeboten werden. Beginn ist ab 20 Uhr, Einlass bis 21 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf zu 2,99 Euro dienstags im Schützenhaus und im Kiosk Unter Den Eichen zu den bekannten Öffnungszeiten.

Wieder nur ein Punkt für Handball Hannover-Burgwedel

Kann der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) nicht mehr gewinnen? Das Spiel in der 3. Liga gegen den HC Empor Rostock endete 24:24 (13:11). Eine zwischenzeitliche Viertoreführung konnte nicht über die Zeit gebracht werden. Gerade in den letzten zehn Minuten war die Verunsicherung beim HHB offensichtlich.

Die Burgwedeler gingen konzentriert in die Partie und den Spielern von Trainer Jürgen Bätjer war anzumerken, dass man endlich den ersten Heimsieg einfahren wollte. Die ersten 20 Minuten der Begegnung gegen den Tabellenelften von der Ostsee verlief ausgeglichen. 3:3, 5:5 und 7:7 waren die Zwischenstände. Christian Hoff brachte seine Mannschaft in der 17. Spielminute mit 8:7 in Führung. Überhaupt war es Hoff, der als einziger HHB-Spieler wirklich überzeugen konnte. In der Abwehr spielte er gewohnt stark, vorne steuerte er fünf Treffer bei. Die Partie verlief weiterhin auf Augenhöhe. Die Gäste spielten unorthodox und fanden gegen den HHB auch bei drohendem Zeitspiel immer wieder Lösungen. Hinten stand der HHB nicht gut genug. Die beiden Torhüter Colin Räbiger (bis zur 13. Minute) und Pascal Kinzel (ab 14.) bekamen kaum einen Ball zu fassen. Nach 20 Minuten hatten die Gastgeber die Partie dann trotzdem unter Kontrolle. In dieser Phase wurden weniger Fehler gemacht. Nach dem 11:9 durch Steffen Dunekacke war erneut Christian Hoff zur Stelle, der mit einem Doppelpack für die 13:10-Führung sorgte. Die Seiten wurden beim 13:11 für den HHB gewechselt.

Nach der Pause konnte Rostock zwar schnell zwei Tore erzielen, dann übernahmen aber wieder die Gastgeber die Rolle des Spielgestalters. Nach 37 Minuten lag der HHB mit 17:13 vorn und auch in der Folgezeit konnte dieser Vorsprung gehalten werden. Kay Behnke sorgte 13 Minuten vor dem Ende für die 21:17-Führung von Burgwedel. Der HHB Hatte die Partie zu diesem Zeitpunkt unter Kontrolle. Auch fünf Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung der Gastgeber noch 24:21. Doch wer dachte, dass der HHB den Vorsprung über die Zeit bringen wird, sah sich getäuscht. Die Gäste kamen Tor um Tor heran und Burgwedel bekam Nervenflattern. Es wurde hektisch und nachdem HHB-Spielmacher Florian Freitag für zwei Minuten auf die Bank musste, leistete sich der HHB auch noch einen Wechselfehler. In doppelter Unterzahl kassierte Burgwedel den Anschlusstreffer. Es lief nicht mehr viel zusammen. 19 Sekunden vor dem Ende schaffte Rostock den Ausgleich zum 24:24. Trainer Jürgen Bätjer nahm eine Auszeit und versuchte Ruhe und Ordnung in das Spiel seiner Mannschaft zu bringen. Doch seine Worte kamen nicht an, es blieb bei einem Versuch. Auch den letzten Angriff vergaben die HHB-Spieler kläglich und mussten sich unterm Strich erneut mit nur einem Punkt begnügen. In den letzten fünf Spielminuten schaffte Burgwedel keinen Treffer mehr, bei der doppelten Unterzahl hatte sogar eine Niederlage gedroht.

Trotzdem ist ein Punkt aus einem solchen Spiel natürlich zu wenig. Die Enttäuschung über das erneute Scheitern war den Spielern und dem Trainerteam ins Gesicht geschrieben. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zahlreiche Abschlüsse passierten ohne wirkliche Vorbereitung, das HHB-Spiel war über weite Strecken deutlich zu hektisch, zu viele technische Fehler prägten das Spiel der Gastgeber, die Chancenauswertung war gerade über die Außenpositionen nicht gut genug, vier direkte Würfe der HHB-Torhüter auf das leere Empor-Tor gingen nicht ins Ziel und zahlreiche Burgwedeler Spieler agierten unterdurchschnittlich. Die Mannschaft muss sich gegen einen keineswegs guten HC Empor den Vorwurf gefallen lassen, nicht alles gegeben zu haben. So wird immer mehr ersichtlich: Wenn sich auf der Ramhorst nicht schleunigst etwas tut, wird der HHB große Schwierigkeiten haben, den Tabellenkeller zu verlassen.

HHB: Colin Räbiger (1. – 13. Minute, 1 Tor), Pascal Kinzel (14. – 60.) – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (1), Christian Hoff (5), Steffen Fischer, Timo Paternoga, Thomas Bergmann (1/1), Marcel Otto, Kay Behnke (3), Artjom Antonevitch (3/2), Steffen Dunekacke (8) und Justin Magnus Behr.

Damen des TSV Wettmar sind als Mannschaft des Tages beim 96-Fan-Talk „Anstoß“

Die 1. Damenmannschaft des TSV Wettmar war am vergangenen Mittwoch, 15. November 2017, als Mannschaft des Tages zu Besuch in der Nordkurve zum 96 Fan-Talk "Anstoß". Hier gab es unter Moderator Christoph Dannowski und 96-Legende Dieter Schatzschneider Informationen zum nächsten Spiel von Hannover 96 gegen Werder Bremen am Sonntag. Die Damen des TSV Damen hörten hier gespannt und interessiert der Disskusion zu. Anschließend gab es noch schöne Fotos mit allen Beteiligten, so dass es für alle ein rundum gelungener Abend war.

Polizeibericht aus Burgwedel

Nach Spurenlage drangen am Mittwoch, 15. November 2017, zwischen 18:00 und 22:30 Uhr im Heckenweg in Großburgwedel mindestens zwei Täter nach Aufbrechen eines Fensters in ein Reihenhaus ein und durchsuchten einige Räumlichkeiten. Es steht bislang nicht fest, ob etwas entwendet wurde. Möglicherweise wurden die Täter bei der Tatausführung gestört.

Am gestrigen Donnerstag, 16. November 2017, gegen 16:30 Uhr lief eine 16-Jährige ohne auf den Verkehr zu achten hinter einem geparkten Fahrzeug in der Straße Im Mitteldorf in Großburgwedel auf die Fahrbahn. Trotz Gefahrenbremsung konnte der 50-jährige Fahrer eines Pkw Porsche einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die Fußgängerin wurde leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand leichter Sachschaden in Höhe von etwa 250 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Einbruch gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Regions-CDU: „GroKo im Land – Warum nicht?“

"Warum soll etwas was, auf Regionsebene gut ist, nicht auch auf Landesebene funktionieren. Die neue Koalition auf Landesebene bedeutet mehr Chancen als Risiken", so der Fraktionsvorsitzende und Lehrter Abgeordnete Bernward Schlossarek.

In der Region Hannover bildet die CDU-Fraktion gemeinsam mit der SPD seit nun einem Jahr eine stabile Mehrheit. "Eine spannende Entwicklung für uns als Fraktion, da die Arbeit in der Gesamtverantwortung sich gegenüber der Oppositionszeit verändert hat. Jetzt gilt mehr denn je, das gesamte Spektrum der vielfältigen Region im Auge zu haben. Aber genau dieses Gestalten macht den Reiz und die Freude der politischen Arbeit aus", sagt Schlossarek und lobt zugleich das konstruktive und vertrauensvolle Klima in seiner "GroKo-Regio".

Die CDU-Fraktion ist überzeugt, dass dieses Klima auch auf Landesebene wachsen und erfolgreich für das Land werden kann. Schon allein die Tatsache, dass die Koalitionsverhandlung innerhalb von zwei Wochen erfolgreich war, sei ein positives Signal. Trotz aller Euphorie warnt Schlossarek, die kommunalen Themen nicht zu vernachlässigen. "Wenn das Land den Kreisen und der Region neue Aufgaben gibt, dann muss auch über eine auskömmliche Kostenübernahme gesprochen werden. Die Kommunen und Gebietskörperschaften benötigen finanzielle Spielräume und Sicherheit, damit hier für die Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden kann. Wir wollen in unsere Infrastruktur, wie zum Beispiel Schulen, investieren", sagt Schlossarek.

Auch in Themenbereichen wie Umweltschutz, Inklusion, Raumplanung, Soziales und Nahverkehr hofft die CDU-Fraktion auf eine gute Verzahnung mit dem Land. "Die Voraussetzungen mit einer GroKo sind optimal. Nach der Kennenlernphase kann vertrauensvoll gute Arbeit gelingen", erklärt Schlossarek abschließend.

Bilderbuchkino in der Bücherei Wettmar

Die Bücherei Wettmar lädt zum nächsten Bilderbuchkino für Dienstag, 28. November 2017, von 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr ein. Es sind alle Kinder ab 3 Jahre in der Bücherei in der Heinrich-Werth-Straße 5 willkommen. Der Eintritt ist frei. Es wird die Geschichte auf großen Bildern gezeigt und vorgelesen. Auf den Bildern können die Kinder viel entdecken und vermuten, wie die Geschichte weitergeht, bevor die Seite aus dem Buch vorgelesen wird. Der Weihnachtsmann und der Osterhase streiten sich darum, wer wichtiger ist. Als sie sich nicht einigen können, haben sie eine Idee: Sie tauschen ihre Rollen. Der Weihnachtsmann macht die Arbeit des Osterhasen und der Osterhase die des Weihnachtsmanns. Wie die Geschichte ausgeht, können die Kinder bei der Geschichte: "Weihnachtshase und Ostermann" selber erleben.

Finanzausschuss der Stadt Burgwedel tagt

Am kommenden Donnerstag, 23. November 2017, findet um 18:30 Uhr eine öffentliche Sitzung des Finanzausschusses der Stadt Burgwedel im Sitzungszimmer des Rathauses in Großburgwedel, Fuhrberger Straße 4, statt. Haupttagesordnungpunkt wird die Haushaltssatzung 2018 einschließlich Haushaltsplan sein. Die dazugehörige Tagesordnung und öffentlichen Beratungsvorlagen sind beim entsprechenden Termin im Sitzungskalender unter https://www.burgwedel.de/allris/si010.asp zu finden.

Burgwedel empfängt Empor Rostock

Mit den HC Empor Rostock begrüßt der Handball Hannover-Burgwedel e.V. am morgigen Sonnabend, 18. November 2017, einen der Traditionsvereine des deutschen Handballsports. Als SC Empor bzw. BSG Empor Rostock war der Verein mit insgesamt zehn Meistertiteln und sieben Pokalsiegen der erfolgreichste Handballverein der DDR. Der SC Empor war außerdem je einmal Vereins-Europameister und Europapokalsieger der Pokalsieger. Rostock war der einzige Verein, der in allen Spielzeiten in der DDR-Oberliga spielte. In der ewigen Tabelle der DDR-Oberliga belegt Empor hinter dem SC Magdeburg den zweiten Platz. Mit 17 nationalen Titeln gehört Empor Rostock hinter dem THW Kiel (34 Titel) zusammen mit dem VfL Gummersbach (17 Titel) zu den erfolgreichsten deutschen Handballvereinen. Diese Erfolge liegen jedoch schon lange zurück und nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga geht der HC Empor in dieser Spielzeit in der 3. Liga Nord auf Torejagd. Ein Umbruch wurde eingeleitet und mit Till Wiechers ein neuer und junger Trainer verpflichtet, der die Mannschaft langfristig wieder in die Spitze der 3. Liga führen soll.

Bislang konnten die Gäste erst sieben Punkte gewinnen und stehen damit in der Tabelle nur zwei Punkte über dem HHB. Drei Siege zu Beginn der Saison waren ein toller Start, inzwischen ist beim HC jedoch ein wenig Sand ins Getriebe gekommen und aus den vergangenen sechs Spielen konnte nur ein mageres Pünktchen gewonnen werden. Damit ist die Rostocker Bilanz der letzten Wochen absolut identisch mit der des HHB. Beide Teams wollen morgen in die Erfolgsspur zurückkehren und endlich mal wieder etwas für ihr Punktekonto tun. Einen Favoriten gibt es nicht, allein die Tagesform wird entscheidend sein. Das Niveau in der 3. Liga Nord ist so ausgeglichen, dass wenige Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden können. Wer weniger Fehler macht, wird die Partie als Sieger beenden können.

Mit einem Sieg könnte Burgwedel (5:13) punktemäßig auf Rostock (7:11) aufschließen. Dieser wäre für den HHB immanent wichtig und könnte eine Initialzündung bewirken. Bis zum Ende des Jahres sind nur noch drei Partien zu spielen und nur zu gerne würde sich Trainer Jürgen Bätjer von seinem Team schon vor dem Fest reichhaltig mit sechs Punkten beschenken lassen. Besonders aufpassen muss seine Mannschaft gegen Rostock auf die Haupttorschützen Andre Meuser (45 Tore), Julius Porath (43), Robin Breitenfeld (36) und Michale Höwt (29), die zusammen bislang fast 70 Prozent aller Rostocker Tore erzielt haben. Doch auch sonst überrascht Empor immer wieder mit einer unorthodoxen Spielweise und nicht alltäglichen Abläufen in Abwehr und Angriff. Der HHB ist vorgewarnt und will sich vor eigenem Publikum über 60 Minuten zerreißen.

Anwurf der Partie HHB – HC Empor Rostock ist am 18. November 2017 um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Burgwedel.

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