Kategorienarchiv: Aktuelles

Vorstand des Laufclubs Burgwedel wird im Amt bestätigt

Während der Jahreshauptversammlung am vergangenen Mittwoch in der Gaststätte Am Markt wurden der 1. Vorsitzende Axel Speer und der 2. Vorsitzende Volker Spitzer des Laufclubs Burgwedel (LCB) von der Versammlung in ihre Ämter für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden ebenfalls in ihren Ämtern für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren bestätigt.

Die Spartenleiter der Sparten Laufen, Walken, Rennrad- sowie Tourenradfahren zogen Bilanz für das abgelaufene Jahr. Der Ehrenvorsitzende Dr. Uwe Hoffmeister berichtete über die im vergangenen Jahr besonders hervorzuhebenden sportlichen Leistungen.

In die Kreisbestenliste der Damen wurde Janina Webers aufgenommen, die im Halbmarathon in einer Zeit von 1:44:37 den 1. Platz in der AK30 belegte. Heinrich Kohlrust belegte im 10-Kilometer-Straßenlauf ebenfalls einen ersten 1. Platz in der Kreisbestenliste. Bei den Herren konnten sich die Sportsfreunde Jürgen Webers, Manfred Schlimper, Eckard Ruhbach und Reinhold Schmidt durch herausragende Leistungen im 10-Kilometer-Straßenlauf und Halbmarathon sogar in die Bezirksbestenliste der Herren einreihen. Getoppt wurden diese Leistungen noch durch Reinhold Schmidt, der es sogar bis in die Landesbestenliste schaffte. In der AK65 belegt er dort in der Disziplin Halbmarathon einen 4. Platz mit einer Zeit von 1:44:00. In der Disziplin Marathon, den er in einer hervorragenden Zeit von 3:52:21 Stunden absolvierte, konnte er sich sogar auf Rang 3 in der Landesbestenliste verewigen. Diese Leistungen würdigten die Mitglieder mit der Wahl zum Sportler des Jahres 2019. Unter großem Beifall nahm er den Pokal aus den Händen der Vereinsvorsitzenden an.

Der Laufclub bietet allen Sportinteressierten die Möglichkeit auch ohne Mitgliedschaft "ihren" Sport mit Gleichgesinnten auszuüben. Informationen dazu sind auf der Homepage unter www.laufclub-burgwedel.de zu finden.

Des Weiteren möchte der Laufclub darauf hinweisen, dass man sich für den am 9. Mai 2020 stattfindenden Volks- und Straßenlauf bereits anmelden kann. Da dem Verein besonders die Förderung der sportlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen ein wichtiges Anliegen ist, können auch in diesem Jahr wieder Kinder, Schüler und Jugendliche unter 18 Jahren an diesem Event ohne Startgeld teilnehmen.

Für den HHB wird die Luft im Abstiegskampf dünner

Für Handball Hannover-Burgwedel hat es im Auswärtsspiel in der 3. Liga bei den Mecklenburger Stieren Schwerin nicht zu einem Punktgewinn gereicht. Die Gastgeber gewannen das Spiel vor knapp 1.000 Zuschauern 33:30 (16:12) und bauten den Vorsprung auf den HHB auf sieben Punkte aus. Neun schwache Minuten direkt nach der Halbzeitpause brachten die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Für den HHB wird die Luft im Abstiegskampf dünner.

Die Partie begann sehr ausgeglichen und auf keinem guten Niveau. Beiden Teams war die Bedeutung des Spiels anzumerken und es brauchte einige Zeit, bis die Kontrahenten in der Partie waren. Technische Fehler und schlechte Abschlüsse prägten die ersten Minuten, 3:2, 4:3 und 5:4 waren die Zwischenstände bis Spielminute 12. Dann konnten sich die Stiere ein wenig absetzen und bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Die Gäste nutzten die sich bietenden Torchancen nicht konsequent genug und entwickelten zu wenig Durchschlagskraft. Die Stiere zogen auf 9:6, 11:8 und 13:10 davon und waren beim 14:10 durch Alexander Williams nach 26 Minuten erstmalig mit vier Toren vorn. Zwei Tore von Marius Kastening und Artjom Antonevitch für den HHB sorgten dafür, dass sich bis zur Halbzeit am Vorsprung der Gastgeber nichts änderte. Mit einer 16:12 Führung für de hausherren ging es in die Kabinen. Die Stiere spielten an diesem Abend keineswegs gut, der HHB leistete sich aber eine viel zu hohe Fehlerquote und machte es dem Gegner leicht.

Direkt nach der Pause ging bei den Burgwedelern dann garnichts. Binnen neun Minuten bauten die Stiere ihren Vorsprung weiter aus. Während der HHB bis zur 39. Spielminute nur zwei Treffer werfen konnte, trafen die Schweriner sieben Mal und sorgten schnell für klare Verhältnisse. 23:14 war der Zwischenstand und eine Vorentscheidung. Lennart Koch und Marius Kastening trafen in der Folge zwar für die Gäste, die Schweriner spielten sich aber in einen kleinen Rausch. Als Alexander Williams für seine Mannschaft zum 27:16 traf, war das Spiel entschieden (47.). Elf Tore Vorsprung waren zu viel und auf einmal fanden die Burgwedeler wieder zu ihrem Spiel zurück. Ohne Druck übernahmen die Gäste jetzt das Kommando und die letzte Viertelstunde gehörte eindeutig den Burgwedelern. 13 Tore in 15 Minuten sorgten dafür, dass das Ergebnis mit 33:30 deutlich freundlicher gestaltet werden konnte, als es nach einer Dreiviertelstunde den Anschein hatte. Unterm Strich geht der Sieg für die Mecklenburger Stiere aber absolut in Ordnung. Der HHB war an diesem Tag nicht gut genug und scheiterte an sich selbst. Dabei war der Gastgeber keineswegs überragend, eine gute Leistung hätte den Gästen zu einem Erfolg gereicht. Vor allem über die Halbpositionen wurde jedoch zu wenig Druck entwickelt und auch die Chancenauswertung war nicht drittligareif. Dazu kann man bei 33 Gegentoren auch nicht von einer guten Defensivarbeit sprechen.

Spielertrainer Marius Kastening kritisierte vor allem den Umstand, dass sich seine Mannschaft in Schwerin nicht als Team präsentiert hat. "Wenn wir uns als Mannschaft präsentieren, können wir jeden schlagen, so schlagen wir uns selbst. In den nächsten Spielen müssen wir von Anfang an viel konzentrierter bei der Sache sein und wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugen.“

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (4), Andreas Lüer, Julius Mücke, Marius Kastening (11/5), Lennart Koch (3), Marvin Pfeiffer (2), Maurice Dräger (2), Kay Behnke, Steffen Schröter, Philipp Reinsch (1), Artjom Antonevitch (4) und Steffen Dunekacke (3).

Autofahrer hat mehr als 2 Promille

Ein 31-jähriger Autofahrer wurde am gestrigen Sonnabend, 15. Februar 2020, um 7:50 Uhr von der Polizei in der Dammstraße in Großburgwedel angehalten.

Wie die Polizeibeamten feststellten, war der Fahrer alkoholisiert. Ein anschließender Test wies eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 2 Promille auf.

Weiterhin stellten sie fest, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für den am dem Fahrzeug mitgeführten Anhänger war.

Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

Hauseigentümerin schlägt Einbrecher in die Flucht

Ein bislang unbekannter Täter versuchte am gestrigen Sonnabend, 15. Februar 2020, gegen 0:30 Uhr im Finkenschlag in Großburgwedel die Terrassentür eines Einfamilienhauses aufzuhebeln. Hierbei wurde er von der Hauseigentümerin überrascht, woraufhin der männliche Täter floh. Das Haus wurde durch den Täter nicht betreten.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu dem bislang unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Unwetterwarnungen der Region über KATWARN

Auch an diesem Wochenende rechnet die Region Hannover mit möglichen Unwetterwarnungen und entsprechenden Folgen. Um Einwohnerinnen und Einwohner möglichst schnell und direkt informieren zu können, nutzt sie auch die kostenlose App KATWARN. Nutzerinnen und Nutzer der App können neben ihrem aktuellen Standort auch weitere Postleitzahlengebiete oder Adressen eingeben. Sie erhalten damit ortsbezogene Informationen zur aktuellen Gefahrenlage, aber auch zu Ausfällen im Personennahverkehr oder der Schließung von Schulen und Kitas. Eine Entscheidung über mögliche Schulausfälle zu Wochenbeginn wird die Region bis zum frühen Sonntagabend ebenfalls über KATWARN mitteilen.

Die App kann kostenlos über www.katwarn.de für die gängigen Smartphones mit den Betriebssystemen von Apple iOS (iPhone), Android und Windows heruntergeladen werden. Eingeschränkte Funktionen stehen für die Nutzung auch per SMS oder Mail zur Verfügung.

Hörregion Hannover: „Schule des Neuen Hörens“ mit Damian Marhulets

Wie können moderne Wissensformen und Denkpraxen die Musik durchdringen und damit auch ihre Komposition und Wahrnehmung verändern? In der multimedialen Vortragsreihe "Schule des Neuen Hörens" verwebt Damian Marhulets philosophische Gedanken und Theorien mit Musikstücken unterschiedlicher Epochen. An sechs Abenden lädt der hannoversche Künstler dazu ein, neue Sichtweisen auf und Hörweisen von Musik zu entdecken – mit audiovisuellen Performances, in Vorträgen und Gesprächen.

Am dritten Abend der Reihe am Dienstag, 18. Februar 2020, um 18.30 Uhr, in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Neues Haus 1, Raum E15, in Hannover, geht es um dunkle Phänomenologie, um Musik und Gedächtnisanomalien. Zu Gast ist Hyo Jee Kang – mit Damian Marhulets macht sich die koreanische Pianistin auf die Suche nach dem Unheimlichen und Unergründlichen, das Musikwerken zugrunde liegt.

Die "Schule des Neuen Hörens" ist eine Kooperation der Hörregion Hannover mit Incontri – Institut für neue Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und wird von der Stiftung Niedersachsen unterstützt. Der Eintritt zu allen Abenden ist frei.

Damian Marhulets ist ein in Hannover lebender Komponist, Musiker und Multimedia-Künstler. Er hat Musik in Minsk und Danzig (Oboe und Klavier) sowie in Hannover und Köln (Komposition und elektronische Musik) studiert. Er komponiert und spielt Musik für Konzerte, Theater, Film und DJ-Clubs – in Europa und den USA.

 

Anfahrt und Barrierefreiheit

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover – Haltestelle Neues Haus/Musikhochschule – ist mit den Buslinien 121, 128, 134 und 200 zu erreichen. Der Veranstaltungsort ist stufenlos zugänglich.

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion sind unter www.hörregion-hannover.de zu finden.

Kinokaffee für Senioren

Es geht weiter: Im Rahmen des Projektes "Burgwedel – auf dem Weg zu einer demenzsensiblen Kommune" werden von Februar bis Mai 2020 für alle interessierten Senioren Filmnachmittage von der Stadt Burgwedel angeboten. Willkommen sind alle Senioren, mit und ohne Einschränkungen in jeglicher Form.

Die Filmnachmittage finden am Mittwoch, 26. Februar 2020, im Dorfgemeinschaftshaus Engensen, Kapellenstraße 1, am Montag, 23. März, im Gemeindehaus der St. Marcus Gemeinde Wettmar, Hauptstraße 25, am Dienstag, 28. April, im Dorfgemeinschaftshaus Thönse (hinter der Feuerwehr), Bruchstraße 1, und am Dienstag, 26. Mai, im Wohn-Park Großburgwedel, Fuhrberger Straße 2, statt.

Bei allen Filmen handelt es sich um Komödien, die zum Lachen und Nachdenken anregen sollen.

Einlass ist ab 14.30 Uhr. Bis zum Filmbeginn um 15 Uhr gibt es für alle interessierten Senioren Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist kostenlos (Spenden sind erlaubt).

Für eine bessere Planung ist eine telefonische Anmeldung unter 05139/894169 wünschenswert, aber nicht erforderlich. Kurzentschlossene Besucher sind willkommen.

Eine Betreuung müsse bei Bedarf selbst organisiert werden. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.

Ausstellung Stolpersteine noch bis 25. Februar

Nach langer Planung und Recherchearbeit fand im November vergangenen Jahres die voraussichtlich letzte Verlegung von Stolpersteinen in Burgwedel statt.

Die im Anschluss mit einer Präsentation und Lesung der Rechercheergebnisse in Form des Buches "Geraubte Leben" eröffnete Ausstellung ist noch bis zum 25. Februar zu den Sprechzeiten des Rathauses zu sehen. Auf der Ausstellungsetage im 1. Obergeschoss des Rathauses Großburgwedel, Fuhrberger Straße 4, können die im Buch veröffentlichten Illustrationen angesehen werden.

Einblicke in das politische Berlin: Bürger aus der Region besuchen die Hauptstadt

Exklusive Einblicke in das politische Geschehen in Berlin haben diese Woche rund 40 Bürgerinnen und Bürger aus der Region erhalten. Auf Einladung des FDP-Bundestagsabgeordneten Grigorios Aggelidis lernten sie drei Tage lang den politischen Alltag kennen. Mit dabei waren Teilnehmer aus Garbsen, Wunstorf, Neustadt, Ronnenberg, Sarstedt, Isernhagen, Barsinghausen.

Neben einer Besichtigung des Deutschen Bundestages, einer Führung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, dem Besuch des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors und vielen weiteren Punkten, gab es auch die Möglichkeit Aggelidis über die Funktionsweise des Parlaments, wie auch seine Arbeit in der Fraktion und den Ausschüssen zu befragen. Auch die hannoversche FDP-Bundestagskollegin Ulla Ihnen kam zu dem Gesprächstermin mit der Gruppe dazu und berichtete über ihre Tätigkeit. Durch den Besuch der Plenardebatte erhielten die Gäste aus Niedersachsen einen umfassenden Einblick in das politische Geschehen im Bundestag.

Aggelidis freut sich über das Interesse an den Fahrten. "Mir ist der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Auf diesen Fahrten können wir gut zu allen Themen ins Gespräch kommen und Politik ein bisschen nahbarer gestalten", so der FDP-Politiker.

Terminkollision: IGK-Fest, IWU-Gewerbeschau beim Entdeckertag oder beides?

Am Anfang stand der gute Wille: Weil die Region Hannover der Interessengemeinschaft Wettmarer Unternehmen (IWU) anbot, den Entdeckertag der Region auch nach Wettmar zu bringen, hat die Interessengemeinschaft nun eine Menge Ungemach am Hals. Der 1. Vorsitzende Björn Reschke versucht sich derweil um Schadensbegrenzung und schaut nach einer passenden Lösung. „Wir wollen doch niemandes etwas Böses“, betont der Vorsitzende.
Was war passiert? Als die Neu-Eröffnung der Hauptstraße in Wettmar anstand, entscheid sich die IWU, zusätzlich zum offiziellen Akt, zu dem meist nur ein Dutzend offizieller Vertreter kommt, ein Eröffnungsfest zu veranstalten. Rund 150 Einwohner kamen, um die neue Straße und vor allem die nun nicht mehr Bestehende Sperrung zu feiern. Der große Menschenauflauf ließ die Region Hannover hellhörig werden und schlug vor, dass zum 33. Entdeckertag der Region auch der Burgwedeler Ortsteil Wettmar einer der Veranstaltungsorte werden könnte und die Region Hannover dieses noch zusätzlich unterstütze. Eine Idee, die "auch bei der Stadt Burgwedel für Freude sorgte", so Reschke, da doch bislang Burgwedel ein schwarzer Fleck beim Entdeckertag war. Und da die IWU ihre für dieses Jahr geplante Gewerbeschau noch nicht terminiert hatte, sollte beides zusammen stattfinden.

Der Termin für den Entdeckertag steht allerdings fest: Dieser findet immer am Sonntag des zweiten Wochenendes im September statt. Nur, was bis dahin niemanden bewusst war: An selbigen zweiten Wochenende findet auch das IGK-Fest in Großburgwedel statt.

Als der IWU-Vorsitzende der Kollision bemerkte, habe er direkt beim IGK-Vorsitzenden Stefan Müller angerufen. "Er hat mir gesagt, dass unsere Veranstaltung am 13. September kein Problem sei, da noch keine Vorbereitungen für das IGK-Fest stattgefunden haben". Also informierte die IWU die Mitglieder wie auch die Medien und stieß die Planungen für Sonntag, 13. September, an. Doch die IGK-Organisatoren ruderten wenige Tage später wieder zurück. Nun erklärten sie gegenüber der IWU, dass eine Band sein gebucht sei und daher nicht verlegt werden könne. Daher könne das IGK Fest nicht verlegt werden.

Es folgten mehrere intensive Gespräche für die IWU, die betont, "niemanden schaden wollen". Doch die Verantwortlichen der IGK würden lautstark in der Presse kritisieren. Innerhalb der IWU gibt es nunmehr zwei Lager: Die Teilnahme am Entdeckertag aufgeben und einen alternativen Termin finden, wodurch bereits geschlossene Vereinbarungen rückgängig gemacht werden müssten, oder aber die Gewerbeschau am IGK-Fest-Sonntag stattfinden lassen.

Schwierig sieht Reschke die Doppelbelegung vor allem bei den Teilnehmern der Gewerbeschau, die nicht "auf beiden Hochzeiten tanzen können". So hätten einige Teilnehmer bereits eine Absage bei der IWU-Veranstaltung an diesem Termin in Aussicht gestellt.

Doch den Entdeckertag möchten die IWU-Verantwortlichen auch gerne einmal nach Burgwedel holen. "Der Erfolg unserer Gewerbeschau im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass wir das organisieren können", so Reschke. Zudem sei dies eine Werbung für die Stadt und nicht nur Wettmar.

Die IWU sitzt nun in der Klemme: Zu beiden Varianten haben auch die IWU-Mitglieder verschiedene Meinungen. Sollte eine Verlegung allerdings das Ultima Ratio sein, so könne auch festgestellt werden: "Egal wie früh wir oder jemand anderes zu diesem Termin sich anmelden würde, aufgrund des IGK-Festes wird Burgwedel niemals am Entdeckertag teilnehmen können und ein schwarzer Fleck auf der Landkarte bleiben", so Reschke. Aufgrund seines Verkaufsoffenen Sonntages habe das IGK-Fest an diesem Tag einen kommerziellen Charakter und erfülle nicht die Bedingungen zur Teilnahme am Entdeckertag der Region. Man nutze lediglich die Werbekraft der Region zu seinem Zweck.

Eine finale Entscheidung der IWU ist noch nicht gefallen. Aber die IWU-Organisatoren betonen, man möchte die bestmöglichste Lösung für seine Mitglieder und letztlich auch zum Wohle der Stadt Burgwedel finden.

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