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Der HHB verändert seinen Kader

Die Personalplanungen beim Handballdrittligisten Handball Hannover-Burgwedel (HHB) schreiten voran. Nachdem mit Marius Kastening und Kay Behnke das verantwortliche Trainerduo für die neue Saison inzwischen feststeht, können auch weitere Veränderungen im Kader verkündet werden. Die Wechsel von Torhüter Pascal Kinzel nach Söhre und Rechtsaußen Thomas Bergmann nach Lehrte stehen schon einige Wochen fest. Beide gehen künftig in der Oberliga Niedersachsen an den Start und werden gegeneinander spielen. Torhüter Yamato Takahashi ist schon vor einigen Wochen in seine japanische Heimat nach Osaka zurückgekehrt und will sich vor Ort für die Nationalmannschaft empfehlen.

Jetzt steht fest, dass auch Spielmacher Florian Freitag und Kreisläufer Stefanos Michailidis den HHB verlassen werden. Beide waren zwei Jahre auf der Ramhorst aktiv und wollen sich neuen Herausforderungen stellen. Michailidis, der in seiner Zeit in Burgwedel griechischen Nationalspieler wurde, liebäugelt mit einem höherklassigen Engagement. Freitag, der sein Architekturstudium vorantreiben möchte, wird vermutlich in der Nähe bleiben.

Auch bei Allrounder Christian Hoff wird es Veränderungen geben. Hoffs Promotion schreitet voran und der zeitliche Aufwand für seine Doktorarbeit ist mit leistungsorientiertem Handballsport nicht mehr zu vereinbaren. Hoff wird seine Handballschuhe daher vorerst an den Nagel hängen und sich von Zeit zu Zeit bei der einen oder anderen HHB-Trainingseinheit nur noch fit halten.

Auch in Sachen Neuverpflichtungen ist der HHB ein großes Stück weitergekommen. Er würden gute Gespräche geführt und Teammanager Friedrich Kastening ist optimistisch, in der kommenden Spielzeit eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen zu können. Wenn alle Neuverpflichtungen feststehen, werden diese durch den HHB publiziert werden.

HHB mit Trainerduo

Die Planungen für die neue Saison laufen beim Handball Hannover-Burgwedel (HHB) auf vollen Touren. Während die Mannschaft noch um den Klassenerhalt in der 3. Liga kämpft und am heutigen Sonnabend gerne einen Sieg gegen den VfL Potsdam einfahren möchte, wird hinter den Kulissen fleißig an der Zusammenstellung des neuen Kaders gearbeitet. Eine sehr wichtige Personalentscheidung ist inzwischen gefallen.

Auf der Trainerbank wird der HHB in der ab August beginnenden Spielzeit 2019/20 mit einem Novum aufwarten. Ein Trainerduo zeichnet sich künftig für die Handballdinos verantwortlich. Kay Behnke (27) und Marius Kastening (26) werden sowohl im Rückraum des HHB spielen als auch das Kommando auf der Bank und in der Trainingshalle übernehmen. Da die Statuten des DHB eine eindeutige Zuordnung von Haupt- und Co.-Trainer verlangen, übernimmt Kastening die Rolle des Haupttrainers und Behnke die des Co.-Trainers. Marius Kastening kann die erforderliche B-Trainerlizenz schon vorweisen, Kay Behnke wird mit der Ausbildung noch in diesem Jahr beginnen. Unabhängig von der offiziellen Rolle verstehen sich beide als gleichberechtigtes Trainerteam mit einer klaren Zuständigkeitsregelung.

Die diversen Aufgaben wie Trainingssteuerung, Taktik, Videostudium und auch Coaching haben sich beide aufgeteilt. Einer hat im jeweiligen Themenbereich den Hut auf, der andere steht beratend zur Seite. Schon seit Anfang dieses Jahres sind beide als Spielertrainer erfolgreich im Einsatz. Die Zwischenbilanz von 13:7 Punkten kann sich sehen lassen. Kay Behnke laboriert allerdings nach wie vor an einer Fußverletzung und wird vermutlich erst in zwei Wochen das Spielertrikot überstreifen können. Gemeinsam mit Marius Kastening und seinen Mannschaftskameraden will der Halbrechte dann die noch nötigen Punkte für den Klassenerhalt in der 3. Liga Nord gewinnen.

Frauenmannschaft des SV Fuhrberg sucht Verstärkung

Die im Sommer 2018 in den Punktspielbetrieb gegangene Frauenmannschaft des SV Fuhrberg braucht dringend Verstärkung.

"Du bist auf der Suche nach einer Mannschaftssportart für dich? Oder du hast es satt, dass immer nur die Männer zum Fußballspielen gehen? Wir sind ein bunter Mix aus jungen und älteren Spielerinnen, die sich auch neben dem Spielfeld trotz der Altersunterschiede gut verstehen", so das Team.

Zwar sei die Mannschaft nicht auf der Siegerstraße sind, doch dieses könne die Fußballerinnen nicht erschüttern: "Wir haben Spaß am Spiel und arbeiten mit vereinten Kräften daran, die Tabellensituation zu ändern", erklären sie. Interessierte Spielerinnen ab 16 Jahre – aber auch ältere – sind im Team willkommen.

Nähere Auskünfte gibt es über die Abteilungsleiterin Fußball Hanna-Lia Hanebuth, Telefon 0174/3211660, oder Trainer Thomas Dasler, Telefon 05135/925011.

Freier Eintritt beim Heimspiel der Burgwedeler Handballer

Mit einer besonderen Osteraktion wartet der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) am Sonnabend im Heimspiel gegen den VfL Potsdam auf. Besucher des Drittligaspiels, die mit einem Lärminstrument in die Sporthalle Auf der Ramhorst kommen, brauchen kein Eintrittsgeld zu bezahlen. Der HHB erhofft sich dadurch laustarke Unterstützung von der Tribüne und trotz der Osterferien eine gut gefüllte Halle. Anpfiff im für den Klassenerhalt so wichtigen Heimspiel ist am 13. April 2019 um 19 Uhr.

Nach dem verdienten Derbysieg am vergangenen Wochenende in Burgdorf stehen für den HHB nun zwei Heimspiele nacheinander an. Am Sonnabend gegen Potsdam und am 27. April 2019 gegen den SV Anhalt Bernburg. Am letzten Spieltag wartet dann am 4. Mai die schwere Auswärtsaufgabe beim HC Empor Rostock auf den HHB.

Das vergangene Wochenende hat wieder einige Überraschungen gebracht und trotz des Auswärtssieges in Burgdorf ist der HHB noch nicht durch. Der Kampf gegen den Abstieg ist nach wie vor akut und für den Klassenerhalt müssen noch einige Punkte her. Diese sollen vor Ostern gegen Potsdam und nach Ostern gegen Bernburg gewonnen werden. Wieviel Punkte noch konkret erforderlich sind, hängt auch vom Ausgang der Spiele der Konkurrenz ab. Auf die will der HHB jedoch nicht schauen. Die Burgwedeler haben es selbst in der Hand und die gute Ausbeute von 13:7 Punkten im Jahr 2019 soll weiter ausgebaut werden. Das Spiel gegen Potsdam möchte man erfolgreich gestalten. Dafür wird auch gegen den VfL wieder eine gute Leistung mit viel Kampf und Leidenschaft erforderlich sein. Mit dem aktuellen Tabellenfünften kommt aber keine Laufkundschaft auf die Ramhorst. Die Mannschaft von Trainer Daniel Deutsch rangiert schon seit Wochen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und kann befreit aufspielen. Mut machen sollte dem HHB das Hinspiel in Potsdam. Ende November konnte beim 29:29 ein Punkt mit auf die Heimreise genommen werden, sogar ein Sieg war drin.

Somit ist auch am Sonnabend nichts unmöglich. Am vergangenen Sonntag gewann der VfL zu Hause gegen den MTV Braunschweig 32:28. Das war gut für den HHB, weil ein direkter Konkurrent nicht punkten konnte. Gerne würde der HHB den Spieß nun umdrehen. Je früher die noch fehlenden Punkte gewonnen werden, desto besser. Mit der lautstarken Unterstützung der HHB-Fans soll dieser Plan am Sonnabend in die Tat umgesetzt werden.

Europas beste Wasserballer zu Gast in Hannover: Champions League-Finale im Stadionbad

Eine der beiden größten LEN-Veranstaltungen des WM-Jahres 2019 wird in Deutschland zur Austragung gelangen: Während die besten Schwimmer des Kontinents ihre Kurzbahn-Europameisterschaften Anfang Dezember im britischen Glasgow durchführen werden, kommt direkt von den Pfingstfeiertagen vom 6. bis 8. Juni in Hannover das "Final Eight" der Champions League im Wasserball zur Austragung. Als erster deutscher Verein ist der amtierende nationale Waspo 98 Hannover Gastgeber der prestigeträchtigen Achterendrunde um die Krone des europäischen Vereinswasserballs und wird als Ausrichter mit seinem Team im heimischen Stadionbad in jedem Fall am Start sein.  

Parallel zu den bis zum 15. Mai ausgetragenen Hauptrundenspielen der Champions League läuft bei Waspo 98 bereits jetzt die intensive Vorbereitung auf das Wasserballereignis des Jahres mit seinen zahlreichen organisatorischen Anforderungen. Gespielt wird entgegen ersten Überlegungen nicht in einem der örtlichen Freibäder, sondern auch hier unter dem Hallendach des Stadionbades: Temporäre Tribünen an drei der vier Beckenseiten, die teilweise in das 50-Meter-Sportbecken hineinragen, werden in Niedersachsens größer Schwimm- und Wasserballarena wie bei einem großen Tennisturnier für ein regelrechtes Centre Cour-Feeling sorgen. Hinter den Toren sitzen die Zuschauer derart nah am Geschehen, dass nicht einmal die schwimmenden Werbebanden zum Einsatz kommen werden.

Die organisatorischen Anforderungen beim Treffen der weltbesten Vereinsmannschaften erschöpfen sich jedoch nicht nur in der Herrichtung der Spielstätte: Für die weltweiten Fernsehbilder sorgt mit einer zweistelligen Kamerazahl von der hannoverschen Produktionsfirma TVN, die im vergangenen Jahr unter anderem in Kiew (Ukraine) das Champions League-Finale im Fußball zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool produziert hat und den Wasserballfans aus den Livestreams und Sport1-Produktionen der laufenden Saison gewahr sein dürfte. Das Pressezentrum vor Ort wird bei Hannover 96 in der benachbarten Swiss Life Arena (ehemals Niedersachsenstadion) eingerichtet werden.

"Wir brauchen alleine 100 Volunteers", verdeutlicht Hannovers Trainer und Macher Karsten Seehafer die Dimensionen der Veranstaltung. Seehafer weiß, wovon er spricht: Bereits die seit 2016 in Hannover im Monatsrhythmus zur Austragung kommenden Gruppenspiele sind ihren Anforderungen Länderspielen unter FINA-Bedingungen vergleichbar, für das die Niedersachsen bereits über einen eingespielten Mitarbeiter- und Helferstamm verfügen. Parallel zu der Europapokalentscheidung steigt an den drei Veranstaltungstagen in der Schwimmhalle des benachbarten Sportleistungszentrums jeweils auch noch das "Kids Final” mit Nachwuchsmannschaften der qualifizierten Vereine.

Nach der 2018 erfolgten Erweiterung des Endrundenformats von sechs auf acht Teams kommen pro Tag kommen ab 16 beziehungsweise 15 Uhr jeweils vier Spiele zur Austragung, so dass alle acht Teams unabhängig von den sportlichen Resultaten jeden Tag im Einsatz sein werden. Der Ticketvorverkauf für die dreitägige Großveranstaltung ist in Zusammenarbeit mit dem etablierten Anbieter Eventim (www.eventim.de) in der vergangenen Woche gestartet. Die dortigen Preise starten bereits bei 10 Euro für zwei Partien. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und der Sportart gibt es unter der neuen Homepage www.waspo98.de

Unentschieden im letzten Heimspiel der Tischtennis-Damen des TTKG in der 2. Liga

Der Tabellensechste TTK Großburgwedel hat sich in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen mit einem 5:5 gegen den ESV Weil von den rund 40 Fans, die trotz des herrlichen Wetters und beginnender Osterferien ihr Interesse bekundeten, verabschiedet.

Allerdings begleitete auch ein Hauch von Wehmut das letzte Heimspiel in dieser Saison. Der unumgängliche Rückzug in die 3. Bundesliga und die dadurch bedingten Vereinswechsel der Nummer eins Polina Trifonova und Kristina Kazantseva sorgten beim anschließenden Grillen durchaus für Gesprächsstoff. Den Spielerinnen und dem Management war vorab natürlich bewusst, dass es in dieser Formation erst einmal kein Wiedersehen geben würde. "Die Zwei erhielten ein Fotobuch mit Erinnerungen und Süßigkeiten für den Rückflug", sagte Teamcoach Michael Junker.

Personell kam den Gastgeberinnen dann neben dem Fehlen von Aida Rahmo auch noch die krankheitsbedingte Absage von Suzanne Dieker in die Quere. So sprang Kadrina Junker ein, doch der Abwehrspielerin blieb im Einzel und Doppel ein Erfolg verwehrt.

Dafür durften zu Beginn Trifonova/Dijana Holoková über ihr 3:0 im Doppel und der daraus resultierenden 8:0-Bilanz in der Rückrunde jubeln. Die Nummer zwei Kazantseva präsentierte sich in den Einzeln in glänzender Verfassung und punktete doppelt. Damit glückten der Russin gleich zwei perfekte Revanchen gegenüber der Hinrunde, als nach der Jugend-Weltmeisterschaft der Akku leer war. Vor allem das 14:16, 11:9, 13:11, 9:11, 13:11 gegen Charlotte Carey begeisterte die Zuschauer und war das Highlight der Partie. Später musste sich Trifonova der Waliserin mit 0:3 geschlagen geben und der 5:2-Vorsprung schmolz dahin. Aber nach einer 2:0-Satzführung von Holoková im letzten Spiel des Tages lag ein Sieg immer noch in der Luft. Dann Faden riss der Faden und sie verlor am Ende doch noch mit 2:3 gegen Eline Loyen. "Das war schon etwas ärgerlich, denn wir hätten nach dem 4:6 in der Hinrunde lieber gewonnen. Loyen kämpfte sich jedoch ins Spiel zurück und wurde immer sicherer, während Dijana dafür zögerlicher wurde. Doch die Stimmung beim anschließenden Grillen war trotzdem gut", erklärte Junker.
Ungewisse Zukunft für den TTK Großburgwedel in der 3. Bundesliga nach dem Weggang von Kristina Kazantseva und Polina Trifonova.
Foto: Horst Hillner

Der HHB gewinnt das Derby in Burgdorf

Ein spannendes Handballderby wurde den knapp 400 Zuschauern am gestrigen gestrigen Freitagabend in der Gudrun-Pausewang-Sporthalle in Burgdorf geboten. Die Jungrecken der TSV Burgdorf standen dem Nachbarn vom Handball Hannover-Burgwedel (HHB) gegenüber. Nach 60 intensiven Handballminuten konnten die Gäste einen verdienten 26:24-Auswärtssieg feiern und zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt mit auf die kurze Heimreise nach Großburgwedel nehmen.

Die Gastgeber hatten mit Hannes Feise, Veit Mävers und Jannes Krone drei Spieler aus dem erweiterten Bundesligakader aufgeboten und insgesamt 15 Spieler auf dem Spielberichtsbogen eingetragen. Als Trainer saß Torge Johannsen auf der Bank, Heidmar Felixson war zeitgleich bei seinem Zweitverein TuS Nettelstedt im Einsatz. Der HHB konnte nach der Rückkehr von Steffen Dunekacke zumindest 12 halbwegs gesunde Spieler in das Derby schicken.

Die Gäste begannen hochmotiviert und übernahmen von Anfang an das Kommando. Die TSV ging zwar durch Jannes Krones schönen Dreher mit 1:0 in Führung, dann war jedoch auch der HHB im Spiel. Den Gästen war deutlich anzumerken, dass man nicht nach Burgdorf gekommen war, um die Punkte kampflos abzuliefern. Die Jungrecken wollten sich für die letzten beiden Niederlagen rehabilitieren. Bis zur 28. Minute bot sich immer das gleiche Bild. Der HHB legte ein bis zwei Treffer vor, die TSV konnte stets ausgleichen. Die Gästeabwehr stand sicher und hatte in Pascal Kinzel, der nach 15 Minuten für Mustafa Wendland zwischen die Pfosten gekommen war, einen sicheren Rückhalt. Aus dem gebundenen Spiel gab es für die Gastgeber kaum ein Durchkommen, Maurice Dräger & Co. wurde das Torewerfen richtig schwer gemacht. Die Gästedeckung stand kompakt und war beweglich zugleich. Die TSV war vor allem über die erste Welle erfolgreich. Linksaußen Bastian Weiß wurde von Jonas Wilde einige Male auf die Reise geschickt und erzielte schon in Halbzeit 1 sechs seiner insgesamt acht Tore. Bei den Gästen stach Linkshänder Artjom Antonevitch aus einer geschlossenen Mannschaft hervor. Der Rückraumrechte erzielte neun Tore und avancierte zum besten Torschützen des Derbys. 4:4, 8:8 und 12:12 waren die Zwischenstände. Kurz vor der Pause übernahmen die Jungrecken wieder die Führung. Timo Baune erzielte das 14:13, das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht viel. Beide Teams waren weiterhin mit großer Leidenschaft und vollem Einsatz bei der Sache. Jeder Treffer wurde frenetisch bejubelt, das Derby verlief äußerst fair. Die Kontrahenten waren von allen Positionen erfolgreich, auf beiden Seiten konnten sich jeweils sieben Spieler in die Torschützenliste eintragen. Einen großen Aufreger gab es dann in Spielminute 40. Zum Unverständnis aller Spieler und auch der zahlreichen Zuschauer schickten die beiden Unparteiischen Christian Kroll und Emanuel Polke Burgwedels Florian Freitag auf die Tribüne. Nach einem Zweikampf mit Jannes Krone wurde er disqualifiziert, weil er sich aus der Umklammerung losreißen wollte. Das Fazit der Burgwedeler: "Eine klare Fehlentscheidung."

Freitag hatte zuvor drei Tore erzielen und als Spielmacher neben Marius Kastening glänzen können. Der Verlust wog schwer, die verbliebenen Rückraumspieler Nenad Bilbija, Artjom Antonevitch und Marius Kastening mussten bis zum Abpfiff durchspielen. Die Gastgeber konnten nach wie vor aus dem Vollen schöpfen, Torge Johansen rotierte auf allen Positionen. Der HHB war jetzt richtig gallig und ging erstmalig mit drei Treffern in Führung. Marius Kastening erzielte eine Viertelstunde vor dem Ende das 21:18. Doch so schnell gab sich die TSV nicht geschlagen. Beim 22:22 durch Jannes Krone waren die Jungrecken wieder im Spiel. Sieben Minuten waren jetzt noch zu spielen und die Spannung war kaum noch zu überbieten. Tor durch Nenad Bilbija, Ausgleich durch Veit Mävers. Erneute Führung durch Lennart Koch, Antwort von Maurice Dräger (24:24, 56. Minute). Bei den Gästen nagelte Pascal Kinzel seinen Kasten nunmehr zu. Er vereitelte einige Großchancen der Gastgeber und zog den Jungrecken den Zahn. Gut zwei Minuten vor dem Ende brachte Lennart Koch den HHB auf die Siegerstraße und als Artjom Antonevitch 70 Sekunden vor dem Ende zum 26:24 traf, hatte der HHB zumindest einen Punkt sicher. Die Jungrecken gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und holten 30 Sekunden vor dem Abpfiff noch einen Strafwurf heraus. Maurice Dräger, der zuvor 3x vom Siebenmeterpunkt getroffen hatte, musste gegen Mustafa Wendland antreten. Wendland war zum Strafwurf ins HHB-Tor zurückgekommen und parierte den Wurf. Das war die Entscheidung. Die Gäste spielten die letzten Sekunden herunter und wurden als verdienter 26:24-Derbysieger lautstark von ihren Fans gefeiert. "Unterm Strich waren wir mit mehr Leidenschaft und Emotionen bei der Sache. Das Ergebnis geht in Ordnung", so der HHB.

HHB: Mustafa Wendland, Pascal Kinzel – Florian Freitag (3), Stefanos Michailidis (3), Christian Hoff (2), Julius Mücke, Marius Kastening (3/1), Lennart Koch (2), Nenad Bilbija (4), Philip Reinsch, Steffen Dunekacke und Artjom Antonevitch (9).

Bezirksmeisterschaften im Geräteturnen: Lisa Markowski holt Titel nach Burgwedel

Für die Turnerinnen der Region Hannover ging es am letzten Märzwochenende in verschiedenen Alters- und Wettkampfklassen bei den Bezirks-Einzelmeisterschaften in Holle-Grasdorf neben Titeln und Platzierungen auch um die Qualifikationen für das Landesfinale. Mit 15 Sportlerinnen war die Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) mit einer großen Delegation als auch sportlich erfolgreich vertreten.

Lisa Markowski gelang in der Leistungsklasse 2 Jg. 2006-2008 ein fehlerfreier Wettkampf. Am Schwebebalken zeigte sie ihre Übung fehlerfrei und erhielt die höchste Wertung. Sie siegte mit 48,85 Punkten. Ihre Vereinskolleginnen Nova Baumgartner und Kim Rodenberg belegten die Plätze 8 und 10. Sie turnten zum ersten Mal in der LK 2 und zeigten gute Übungen.

In der Altersgruppe 2001-1990 startete Antonia Schrader und belegte einen guten 4. Platz. In der Leistungsklasse 3 Jg. 2006-2008 turnten Fenja Börner und Julia Klaus. Beide turnten einen fehlerfreien Wettkampf und belegten die Plätze 4. und 5. Alle vier Turnerinnen erreichten die Qualifikation zum Landesfinale am 25./26. Mai in Burgdorf.

In der Altersklasse Jg. 2005-2002 errang Mia Drexhage einen 14. Platz und Friederike Kurth belegte in der Altersklasse 2001-1990 einen 12 Platz.

Auch die jüngeren Turnerinnen der TSG konnten sich in den großen Startfeldern gut präsentieren. In den Plicht P6 Jg. 2009-2011 erturnte Hanna Bruns einen 13. Platz. In der Pflicht P6-7 Jg. 2008-2010 wurde Lene Baumgartner 15. und Jette Bottländer 18. In der Plicht P6-8 Jg. 2005-2008 erreichte Marie Szabo einen 13 Platz, gefolgt von Philine Schmeding auf Rang 16 und Carlotta Dittrich belegte in dieser Wettkampfklasse Platz 27.

HHB will in Burgdorf punkten

Die Handballsaison 2018/19 in der 3. Liga Nord biegt allmählich auf die Zielgerade ein. Bis zum Saisonfinale am 4. Mai sind noch vier Spieltage zu absolvieren. Die Entscheidungen um Meisterschaft und Abstieg rücken langsam näher. Am Freitagabend steht das Derby zwischen der TSV Burgdorf und dem Handball Hannover-Burgwedel (HHB) auf dem Spielplan. Anwurf ist um 20 Uhr in der Gudrun-Pausewang-Sporthalle an der Grünewaldstraße.

Die Ausgangslage könnte dabei nicht unterschiedlicher sein. Für die TSV Burgdorf geht es "nur noch" darum, in der Endabrechnung einen Platz zwischen Position 4 und 7 zu belegen. Der HHB kämpft dagegen gegen den Abstieg und wird für den Klassenerhalt noch einige Punkte benötigen. Während die Gastgeber personell zuletzt immer aus dem Vollen schöpfen können und regelmäßig Spieler aus der A-Jugendbundesliga und der Oberligamannschaft einsetzen, mussten die Gäste zuletzt mit einem Rumpfkader antreten. Seit Wochen sind bei den Burgwedelern zahlreiche Spieler verletzt oder angeschlagen und die Wechselmöglichkeiten sind begrenzt. Auch für das Derby am Freitag ist nicht absehbar, wer auflaufen wird.

Bei der TSV Burgdorf könnte hinsichtlich der Aufstellung am Freitag auch das am Wochenende stattfindende Final 4 um den DHB-Pokal in Hamburg eine Rolle spielen. Einige Bundesligaspieler sind verletzt und werden beim Saisonhöhepunkt nicht dabei sein können. Eventuell werden Spieler aus der A-Jugend und der Reservemannschaft aushelfen müssen und es stellt sich die Frage, ob der Verein das Risiko eingehen wird, diese Akteure am Freitag im Derby einzusetzen. In Hamburg stehen zwei Spiele an zwei Tagen auf dem Programm und da wird man mit den Kräften gut haushalten müssen. Doch auch die Spieler, die nicht zum erweiterten Bundesligakader gehören, haben Drittligaformat und sind nicht zu unterschätzen. Egal wer für den TSV am Freitag auflaufen wird, der HHB wird sich warm anziehen müssen. Um in der Gudrun-Pausewang-Sporthalle erfolgreich sein zu können, wird Burgwedel an die Leistungsgrenze gehen müssen. Im Derby sind besondere Tugenden gefragt und im Heimspiel gegen die HSG Ostsee hat der HHB eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Kampf und Leidenschaft vorhanden sind.

Die TSV hat die beiden jüngsten Saisonspiele gegen Bernburg und in Braunschweig jeweils knapp mit einem Tor verloren. Vor heimischem Publikum wird man sich keine weitere Niederlage erlauben wollen. Der HHB braucht jeden Punkt, um den Klassenerhalt frühzeitig sichern zu können und nicht bis zum letzten Spieltag zittern zu müssen. Die Handballfans im Nordosten von Hannover können sich auf eine interessante und vermutlich auch spannende Handballpartie freuen. Die TSV ist Favorit, Burgwedel Außenseiter; der Ausgang des Derbys ist trotzdem völlig offen.

Letztes Heimspiel der Saison für TTK Großburgwedel in der 2. Tischtennis-Bundesliga

Der TTK Großburgwedel sagt in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen am Sonntag, 7. April 2019, um 14 Uhr in der Grundschulsporthalle Großburgwedel gegen den ESV Weil Goodbye.

Im letzten Heimspiel dieser Saison werden Kristina Kazantseva und Spitzenspielerin Polina Trifonova verabschiedet, die 2019/20 nicht mehr zum Kader gehören werden. Die Wechsel waren nach der Rückzugsbekanntgabe in die 3. Bundesliga Nord vorprogrammiert.

Die Ägypterin Aida Rahmo weilt bereits in ihrer Heimat, so dass neben Dijana Holoková noch einmal Suzanne Dieker antritt. Der Verbleib der Niederländerin ist noch offen. "Ganz interessant ist, dass Polina zu unserem Gegner ESV Weil wechselt. Nach den Meldungen für die nächste Serie steht fest, dass der Tabellenneunte nicht absteigen muss", erklärt Teamcoach Michael Junker. Die Würfel sind also schon in alle Richtungen gefallen, sodass sich die Frage nach der Motivation aufdrängt? Zumal der Ausklang mit dem Niedersachsenduell beim MTV Tostedt erst am 05. Mai erfolgt. "Wir wollen die Saison vernünftig zu Ende bringen. Deshalb wird sicher auch Kristina versuchen zu gewinnen. Bei ihren beiden Niederlagen der Hinrunde war sie nach der Jugend-Weltmeisterschaft in Australien ausgepowert", sagt Junker. Und lässt sich nach dem 4:6 der Spieß diesmal vielleicht umdrehen. "Im Anschluss wollen wir traditionell mit den Zuschauern grillen und die Saison Revue passieren lassen", ergänzt Junker.

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