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HHB unterliegt Rostock 20:26

Für den Handball Hannover-Burgwedel e.V. hat es im Spiel gegen den HC Empor Rostock nicht mit einem Punktgewinn geklappt. Der HHB unterlag in eigener Halle dem Tabellenführer 20:26 (10:15) und rutschte durch den Sieg des MTV Braunschweig auf einen Abstiegsplatz. Unterm Strich waren zu viele technische Fehler und eine schlechte Chancenauswertung die Ursache für die Niederlage.

Der HHB, der bis auf Stefanos Michailidis und Yamato Takahashi in Bestbesetzung auflaufen konnte, begann engagiert und lag nach vier Minuten mit 2:0 vor. Die Gäste brauchten ein wenig um in Schwung zu kommen. Sie schafften nach zehn Minuten aber den Ausgleich zum 3:3, um sich dann gleich auf 5:3 abzusetzen. In der Folge entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit dem 6:6-Zwischenstand nach einer Viertelstunde. Nenad Bilbija kam in die Partie und sorgte mit einfachen Toren dafür, dass Empor nicht zu weit davonziehen konnte. Nach zwei technischen Fehlern des HHB konnten die Gäste aus einem 11:8 die sichere 13:8-Führung machen. Für die Gastgeber trafen jetzt Kay Behnke und Florian Freitag. Beim Stand von 15:10 für Rostock ging es in die Kabinen.

Auch in Halbzeit 2 hatte der HHB den besseren Start. Steffen Dunekacke und Philip Reinsch sorgten für den 12:15-Anschluss. Doch auch in der Folge ließen die Gastgeber wieder gute Einwurfmöglichkeiten aus und Rostock konnte sich bis auf 19:13 absetzen (41.). Nenad Bilbija und Christian Hoff konnten zwar verkürzen, der Vorsprung des HC lag jedoch immer bei vier bis fünf Toren. Die Gäste spielten ihre Angriffe in Ruhe zu Ende und waren trotz passivem Vorwarnzeichen oft erfolgreich. Der HHB spielte nicht so hektisch wie noch gegen Schwerin, rannte sich in der gut gestaffelten Rostocker Abwehr aber trotzdem immer wieder fest. Auch die Schlussoffensive verpuffte somit. Der 4-5 Torevorsprung des HC Empor hatte bis zum Ende Bestand. Fünf Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden. Der 26:20-Sieg des Tabellenführers geht auch in der Höhe in Ordnung.

Der HC war an diesem Tag keineswegs die erwartete Übermannschaft. Um gegen das Spitzenteam erfolgreich sein zu können, hätte die Fehlerquote der Burgwedeler aber niedriger sein müssen. Fazit: 26 Gegentore waren deutlich besser als zuletzt, 20 geworfene Tore aber auch zu wenig.

Am kommenden Sonnabend geht die Heimspielserie des HHB mit der Partie gegen Oranienburg zu Ende. Das Spiel gegen die Mannschaft aus dem Norden Berlins ist gleichzeitig die Auftaktpartie der Rückrunde. Aus dem Hinspiel hat der HHB nach der knappen Eintoreniederlage noch eine Rechnung offen.

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland – Florian Freitag (2), Thomas Bergmann, Christian Hoff (1), Julius Mücke, Marius Kastening, Lennart Koch (3), Luca Born, Kay Behnke (3), Nenad Bilbija (8/1), Philip Reinsch (1), Artjom Antonevitch und Steffen Dunekacke (2).

Zu viele Gegentore verhindern besseres Ergebnis für den HHB

Der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) hat auch das Heimspiel am Mittwochabend gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin verloren. Wie schon zu oft in den letzten Wochen kassierte der Handball-Drittligist über 30 Gegentore. Trotz starker Leistungen des Torhüterduos Mustafa Wendland und Pascal Kinzel waren 35 Schweriner Treffer zu viel. Der HHB unterlag mit 30:35 (13:15).

Die Partie der Burgwedeler war ein Spiegelbild des letzten Auftretens beim SV Anhalt Bernburg. 30 Tore müssen im Handball zu einem Sieg reichen, wer 35 Gegentreffer hinnehmen muss, kann ein Spiel nicht gewinnen. Somit halfen auch zehn Feldtore des überragenden Florian Freitag nicht, um die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern zu bezwingen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit, in der sich die Gäste erst kurz vor dem Pausenpfiff ein wenig ansetzen konnten, verlief die Partie auch in Halbzeit 2 ausgeglichen. Die Stiere konnten sich zwar einen kleinen Vorsprung erarbeiten, die Gastgeber versuchten aber alles, um im Spiel zu bleiben. Vier Mal hatte der HHB die Chance, bei einer Zweitoreführung von Schwerin auf einen Treffer zu verkürzen, doch jedes Mal konnten diese Chancen nicht genutzt werden. Entweder leisteten sich die Gastgeber technische Fehler, Fehlpässe oder schlossen viel zu schnell und unvorbereitet ab. Die Stiere waren zur Stelle und erzielten per Tempogegenstoß einen leichten Treffer und hielt die Gastgeber auf Distanz. Selbst zwei Minuten vor dem Ende hatten die Gastgeber noch die Möglichkeit auf einen Punkt, doch auch die letzte Chance wurde leichtfertig verspielt. Wie schon in Bernburg kassierte der HHB auch gegen Schwerin in der letzten Minute noch zwei Tore. Das Ergebnis mit fünf Toren Differenz fällt somit unterm Strich auch noch zu hoch aus und spiegelt den Spielverlauf nicht wirklich wieder.

Trainer Claas Wittenberg wird sich etwas einfallen lassen müssen, um die Burgwedeler Abwehr schnellstmöglich zu stabilisieren. Auch wenn der Angriff des HHB spielerisch noch viel Lust nach oben hat und viele Tore gegen Schwerin aus Einzelaktionen resultierten, ist die Defensive eindeutig die Schwachstelle des HHB. Im Schnitt haben die Spieler um Kapitän Kay Behnke in den 14 Saisonspielen 29,8 Gegentore hinnehmen müssen. Das ist der drittschlechteste Wert der Liga und unterstreicht die aktuellen Probleme des HHB. Wenn sich hier nicht schnell etwas tut, wird man die Abstiegszone zeitnah nicht verlassen können. In den vergangenen Jahren war die Abwehr immer das Prunkstück des HHB. 25 Gegentore sind hier der Wert, an dem sich die Mannschaft messen muss. Das Torhüterduo Mustafa Wendland und Pascal Kinzel treffe dabei noch die wenigste Schuld. Beide spielten gegen Schwerin jeweils eine Hälfte und verhinderten mit einigen Paraden Schlimmeres. Der Umstand, dass der HHB gegen die Stiere über die Außen- und die Kreisposition nur vier Tore erzielen konnte und über die erste Welle so gut wie gar nicht erfolgreich war, kam noch erschwerend hinzu. Die Gäste waren über die Außen 14 Mal erfolgreich und erzielte auch einige Tore per Tempogegenstoß. Dass der HHB-Rückraum gestern einen guten Tag erwischt hatte und 24 der 30 Burgwedeler Tore beisteuern konnte, nutzt da auch nichts. Unterm Strich zählen nur Siege und die fehlen den Burgwedelern aktuell.

Schon am kommenden Sonnabend, 8. Dezember 2018, haben die Burgwedeler Spieler die nächste Gelegenheit zu zeigen, dass sie es besser können. Mit dem HC Empor Rostock empfängt der HHB den aktuellen Tabellenführer der 3. Liga Nord. Die Rollen sind verteilt. Der HC Empor ist klarer Favorit, der HHB nur Außenseiter. Alles andere als ein deutlicher Sieg der Gäste wäre eine Überraschung. Die Gastgeber können befreit und ohne Druck aufspielen. Anwurf der Partie HHB gegen HC Empor Rostock ist am Sonnabend um 19 Uhr in der Sporthalle auf der Ramhorst in Burgwedel.

HHB: Mustafa Wendland (1.-30. Minute), Pascal Kinzel (30.-60.) – Florian Freitag (10), Christian Hoff (1), Julius Mücke, Marius Kastening (1), Lennart Koch (2), Luca Born, Kay Behnke (6), Nenad Bilbija (8/2), Philip Reinsch und Steffen Dunekacke (2).

Burgwedeler Schwimmer starten erfolgreich bei Deutschen Kurzbahnmeisterschaften

"Das war so wie früher. Am Anfang war das nur so ’ne Idee. Doch dann waren wirklich viele dabei", berichtet Claudia Benndorf vom SV Burgwedel. Mit der bisher größten Mannschaft starteten 16 Schwimmer des SV Burgwedel am ersten Adventswochenende bei den 9. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters im Stadionbad Hannover.

Bei dem erstklassig besetzten Wettbewerb mit 1022 Teilnehmern aus 264 Vereinen war es in diesem Jahr besonders schwer, gute Platzierungen zu erreichen. Insgesamt wurden 3490 Einzelstarts und 440 Staffelwettkämpfe ausgetragen. Dennoch erkämpften sich die Burgwedeler Staffeln mit hervorragenden Einzelleistungen Platzierungen zwischen dem 5. und 10. Platz. Persönliche Bestzeiten schwammen Bettina Weidemann (Platz 8) und Michael Matthias (Platz 9 und 10) mit ihren Einzelstarts über 100 beziehungsweise 50 Meter Freistil sowie 50 Meter Rücken. Ein gutes Ergebnis bei einem Wettbewerb, bei dem auch einige Deutsche Rekorde geschwommen wurden.

Dabei geht es dem Schwimmverein wie vielen Sportvereinen: Nach dem Abitur gehen die Sportler zum Studieren oder zur Ausbildung und verteilen sich in alle Teile der Republik. Umso erfreulicher war es, dass so viele dem Ruf gefolgt sind und sich dieser Herausforderung gestellt haben.

HHB: Drei auf einen Streich

Für den Drittligisten Handball Hannover-Burgwedel (HHB) stehen innerhalb von nur elf Tagen drei Heimspiele auf dem Programm. Nacheinander empfängt der HHB die Mecklenburger Stiere Schwerin, den HC Empor Rostock und den Oranienburger HC.

Das Spiel gegen die Mecklenburger Stiere findet am Mittwoch, 5. Dezember 2018, ab 20 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel statt. Grund für die ungewöhnliche Anwurfzeit war der Wunsch der Schweriner auf Spielverlegung. Am ursprünglich vorgesehenen Termin waren zwei Stierespieler für ihre Nationalmannschaften im Einsatz.

Drei Tage später, am 8. Dezember, empfängt der HHB dann zur gewohnten Zeit am Sonnabend ab 19 Uhr den aktuellen Tabellenführer HC Empor Rostock. Die Hansestädter kommen mit der Empfehlung von 23:5 Punkten auf die Ramhorst und werden nur schwer zu bezwingen sein.

Nur eine Woche später am 15. Dezember, beginnt die Rückrunde der Saison 18/19 mit der Partie gegen den Oranienburger HC. Drei Heimspiele nacheinander innerhalb von so wenigen Tagen sind ein Novum in der achtjährigen Geschichte des HHB in Liga 3. Das Handballjahr 2018 schließt Burgwedel dann am 22. Dezember mit dem Derby beim HSV Hannover ab. Nur zu gerne würde der HHB bis Weihnachten noch unter die Punktesammler gehen. Mindestens ein Sieg ist Pflicht, besser wären natürlich zwei oder drei. Gegen Tabellenführer HC Empor Rostock hängen die Trauben sehr hoch.

Bis Weihnachten fehlen wird auf jeden Fall Stefanos Michailidis. Burgwedels griechischer Kreisläufer musste sich vergangene Woche nach dem Trainingsunfall einer Nasenoperation unterziehen und wird erst im Januar wieder ins Training einsteigen. Hinter dem Einsatz von Christian Hoff steht noch ein Fragezeichen. Die Schwere seiner Leistenverletzung ist aktuell noch nicht absehbar. Alle anderen 14 Spieler sind fit und brennen darauf, sich mal wieder von ihrer besten Seite zu zeigen und die jüngste Schlappe in Bernburg vergessen zu machen.

Handballdinos spielen heute in Bernburg

Die erste Partie des 14. Spieltages in der 3. Liga Nord findet heute um 17 Uhr in der Bruno Hinz Sporthalle in Bernburg statt. Dort stehen sich der SV Anhalt Bernburg und der Handball Hannover-Burgwedel e.V. gegenüber. Der Tabellenzwölfte empfängt den Tabellendreizehnten.

Für beide Mannschaften ist es eine richtungsweisende Partie, kann der Sieger sich erst einmal ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Ansonsten ist der Ausgang völlig offen, allein die Tagesform wird den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben. der HHB kommt mit der Empfehlung eines Unentschiedens in Potsdam, Bernburg konnte das jüngste Heimspiel gegen Schwerin knapp gewinnen. Eine ganz gute Heimmannschaft (drei von sechs Heimspielen wurden gewonnen) trifft auf eine nicht schlechte Auswärtsmannschaft (in sechs Auswärtsspielen wurden fünf Punkte geholt).

Der HHB wird nicht in Bestbesetzung nach Bernburg reisen können. Linksaußen Steffen Dunekacke fehlt wegen eines privaten Termins und Kreisläufer Stefanos Michailidis steht nach erfolgreicher Nasenoperation in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung. Yamato Takahashi, dritter Torhüter des HHB muss mit einem Loch im Trommelfell passen und auch Christian Hoff ist angeschlagen. Er zog sich im Abschlusstraining eine Leistenzerrung zu, über seinen Einsatz wird man erst in Bernburg entscheiden können. Somit sind die anderen HHB-Akteure gefordert.

Trainer Claas Wittenberg baut auf seine beiden Stammtorhüter Mustafa Wendland und Pascal Kinzel sowie eine stabile Deckung. Wenn sich der HHB hier besser als zuletzt präsentieren kann, wird man in Bernburg eine Siegchance haben. Weniger als 30 Gegentore sollten für Burgwedel der Maßstab sein.

Im Angriff dürfte das Torewerfen gegen Bernburg nicht allzu schwierig werden. Der SV Anhalt ist die Schießbude der Liga und hat in den bisherigen 13 Begegnungen schon 424 Treffer hinnehmen müssen. Mit einem Schnitt von 32,6 Gegentoren weisen die Anhaltiner hier den schlechtesten Wert in der Liga auf. Hier liegt die Hauptverantwortung beim HHB auf Nenad Bilbija, Marius Kastening, Florian Freitag, Kay Behnke sowie den beiden Linkshändern Thomas Bergmann und Artjom Antonevtich. In den beiden letzten Spielen konnte Burgwedel 29 Treffer erzielen, vielleicht reicht das in Bernburg sogar zu einem Sieg.

Saarbrücken kommt nach Sieg in Großburgwedel auf einen Zähler in der Tabelle heran

Der TTK Großburgwedel hat am Wochenende in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen gegen den ATSV Saarbrücken mit 1:5 einen krassen Fehlstart hingelegt und konnte die Niederlage mit 4:6 nach spannender Aufholjagd nicht mehr verhindern.

Der Gastgeber aus Burgwedel trat ohne Kristina Kazantseva an, was sich bereits in Doppeln schon nachteilig auswirkte. Konnte die Russin in den beiden letzten Begegnungen jeweils an der Seite von Polina Trifonova punkten, so gelang diesmal beiden Duos nicht einmal ein Satzgewinn und verloren beide jeweils mit 0:3.

"Die Vier spielten schlecht und den Frust darüber transportierten sie dann auch noch mit in die Einzel", sagte Teamcoach Michael Junker. Trifonova verhinderte mit dem 3:1 gegen Tanja Helle die totale Katastrophe gegen den Tabellensiebten. Eine gute Möglichkeit vergab Aida Rahmo, die gegen Ann-Kathrin Herges eine 2:1-Satzführung und 9:4 Spielstand nicht nach Hause brachte. Die Ägypterin scheiterte 10:12 und im letzten Satz dann 4:11. "Diese Partie hatten wir eigentlich schon für uns gebucht", bestätigte Junker. Trotzdem wollte sich das TTK-Quartett nicht so leicht abspeisen lassen. Polina Trifonova ist eine Kämpfernatur die nie aufgibt. Nachdem sie bereits mit 1:2 Sätzen hinten lag zeigte sich ihr Siegeswille beim 3:2 Sieg gegen die Belgierin Nathalie Marchetti. Vor allem im fünften Satz bewahrte die gebürtige Bulgarin nach einem 9:4 und 9:8 zum 11:9 die Ruhe. "Marchetti war eine überlegt und variabel agierende Konkurrentin und Polina fightete sich in das Spiel. Das Glück, dass bis dato die Gäste gepachtet hatten, wendete sich zur richtigen Zeit, denn der elfte Punkt war ein Kantenball für uns", berichtete Junker.

Dijana Holoková, die ins Spitzenpaarkreuz aufrücken musste, steuerte ein 3:0 Sieg gegen Helle bei und auch Rahmo brach nicht ein und gewann ihr zweites Spiel mit 3:1 gegen Theresa Adams. Nun stand es 4:5 und das Unentschieden lag greifbar nah, der Erfolgsdruck lastete nun auf Suzanne Dieker. Die Niederländerin begann gegen Herges den ersten Satz gut und führte mit 9:6 und 11:10, verlor dann aber 11:13. Satz zwei gewann sie mit 11:8 und verlor dann wieder mit 9:11. In Satz vier erspielte sie sich ein 10:8, doch das reichte nicht, auch eine Auszeit konnte das 10:10 nicht verhindern und beim 10:11 war es Herges, die den Matchball verwandelte.

"Wir hätten natürlich gern ein 5:5 geschafft, weil sogar ein Sieg möglich war. Doch der ATSV spielte wohl letztendlich etwas befreiter auf als wir", resümierte der Betreuer. "8:6 Punkte bedeuten für uns immer noch den fünften Tabellenplatz, während Saarbrücken nun aber bereits auf Platz sechs herangekommen ist." Das nächste Spiel ist am 15. Dezember 2018 auswärts beim ESV Weil.

Der TSV Wettmar erwartet den TSV Engensen zum Derby

Am kommenden Sonntag den 2. Dezember 2ß18, um 14 Uhr ist wieder Derby-Time in Wettmar. Die 1. Fußball-Herrenmannschaft des TSV Wettmar um Kapitän Nico Schneemelcher erwartet auf der Sportanlage in Wettmar den TSV Engensen zum mit Spannung erwarteten Derby. "Wie immer erwarten wir ein mitreißenden Spiel und hoffen hier auf die Unterstützung der Fans", so Hans- Jürgen Klarhöfer, Pressesprecher des TSV Wettmar.

HHB gewinnt einen Punkt in Potsdam

Der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) konnte vom Auswärtsspiel beim VfL Potsdam in der 3. Handball-Liga einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen. Der HHB holte dabei einen Neuntorerückstand auf und hätte die Partie sogar noch gewinnen können. Unterm Strich war es dennoch ein gewonnener Punkt für die Burgwedeler.

Die Partie begann ausgeglichen. Bis zum Stand von 7:7 nach 16 Minuten konnte sich keine Mannschaft absetzen. Auf beiden Seiten fielen die Tore von fast allen Positionen, Yannick Münchberger und Artjom Antonevitch scheiterten jeweils mit einem Strafwurf. Dann konnte sich der VfL ein wenig absetzen, weil die Burgwedeler einige gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt ließen. Die Gäste wirkten in dieser Phase ideenlos, der VfL hatte jetzt die besseren Szenen. Bis zur Halbzeit hatten sich die Gastgeber einen kleinen Vorsprung erarbeitet. Mit einen 15:10-Führung für den VfL ging es in die Kabinen.

Nach der Pause hatte der HHB große Startschwierigkeiten und fand überhaupt nicht ins Spiel. Der HHB wirkte planlos, auch die Körpersprache stimmte nicht. Als Moritz Ende nach 35 Spielminuten das 19:10 für den VfL Potsdam erzielen konnte, war die Partie eigentlich schon entschieden. Keiner der gut 700 Zuschauer in der MBS Arena hätte zu diesem Zeitpunkt geglaubt, dass die schwächelnden Gäste den dominanten Gastgebern noch einmal gefährlich werden könnten. 25 Minuten später konnten die Hausherren froh sein, überhaupt noch ein Unentschieden erreicht zu haben. Nach einer Auszeit von HHB-Trainer Claas Wittenberg lief es besser. Die Gäste trafen jetzt zwar wieder, doch auch der VfL war erfolgreich. Der Vorsprung des VfL betrug 24:17, 15 Minuten vor dem Ende waren die Gastgeber mit 25:20 vorn. Die Gäste steckten nicht auf und versuchten alles. Die Abwehr stand jetzt deutlich besser und im Angriff wurden die Konzepte konsequent zu Ende gespielt und meist mit einem Torerfolg abgeschlossen. Ganz langsam konnten die Burgwedeler Tor um Tor verkürzen. Beim VfL dagegen lief nicht mehr viel zusammen. 26:23 war der Zwischenstand nach 50 Minuten und fünf Minuten vor dem Ende konnte Nenad Bilbija, dem acht Feldtore glückten, den 26:27-Anschluss für die Gäste herstellen. Jetzt war richtig Dampf auf dem HHB-Kessel und die Gäste witterten ihre Chance. Kay Behnke und erneut Nenad Bilbija trafen für die Gäste und gut zwei Minuten vor dem Abpfiff war der HHB vorn (27:28). Was dann folgte war nichts für schwache Nerven. Yannick Münchberger konnte ausgleichen und eine Minute vor Schluss schaffte Marius Kastening erneut die Gästeführung (28:29). Als der VfL den dann folgenden Angriff nicht in einen Torerfolg ummünzen konnte, kamen die Gäste erneut in Ballbesitz. Doch der HHB verlor den Ball und mit dem finalen Wurf konnte Moritz Ende acht Sekunden vor dem Abpfiff noch den Ausgleich für den VfL erzielen. Endstand 29:29.

Für HHB-Teammanager Friedrich Kastening war es ein gewonnener Punkt, auch wenn am Ende sogar zwei möglich gewesen wären: "Wir haben drei unterschiedliche Drittel gesehen. Die ersten 20 Minuten waren ausgeglichen, dann hatten wir 20 Minuten einen Blackout und in den letzten 20 Minuten traf das auch auf Potsdam zu. Hier einen Punkt zu holen ist ein Erfolg, der uns für die kommenden Aufgaben Mut macht. Wenn man mich vor dem Spiel gefragt hätte, ob ich mit einem Unentschieden in Potsdam zufrieden wäre, hätte ich sofort ja gesagt. Die Moral hat gestimmt, mit etwas mehr Cleverness wäre auch ein Sieg möglich gewesen. Unterm Strich geht das Ergebnis aber in Ordnung. Der Auswärtspunkt ist Balsam für uns und bringt uns Selbstvertrauen für das kommende Auswärtsspiel in Bernburg."

HHB: Mustafa Wendland, Pascal Kinzel, Yamato Takahashi – Florian Freitag (3), Julius Mücke, Marius Kastening (3), Lennart Koch (1), Thomas Bergmann, Kay Behnke (5/1), Nenad Bilbija (8), Philip Reinsch (2), Artjom Antonevitch (1/2) und Steffen Dunekacke (6).

TC Bissendorf und SV 06 Lehrte holen Podestplätze beim Regionssportpreis

"Pferde machen glücklich" – und dieses Glück geben die rund 70 Mitglieder des Reit- und Voltigierclubs Wedemark im Turnclub Bissendorf in den Ferien regelmäßig an andere Menschen weiter: Kindergartenkinder aus schwierigen sozialen Gegenden, Seniorinnen und Senioren im Pflegeheim und Kinder mit Behinderungen profitieren von geteilter Freude auf dem Pferdesattel. Für seine Reit- und Voltigier-Aktionen wurde der RVC Wedemark am gestrigen Donnerstag, 22. November 2018, als Sieger des Sportpreises der Region Hannover auszeichnet – und mit einem Preisgeld von 5.000 Euro gewürdigt.

"Was die Voltigierer des RVC Wedemark anderen Menschen vermitteln, ist toll und verdient Nachahmung in der Region: Soziale Werte wie Hilfsbereitschaft, Empathie, Zuverlässigkeit und Rücksichtnahme werden mit Leben gefüllt und weitergegeben", sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover. "Dabei geht es dem Verein nicht so sehr um einen Ansatz von Therapie oder Förderung, sondern vielmehr darum, Zeit zu schenken, Freude zu bereiten und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen."

Den 2. Platz belegt der Deutsche Ruder-Club von 1884 e. V. Hannover – für besondere Nachwuchsarbeit unter dem Motto "Rudern bewegt". Die rund 400 Mitglieder des DRC Hannover verwalten, organisieren und trainieren sich selbstständig, um die Zukunft des Vereins zu sichern, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Diesen Anspruch hat der Verein auch, wenn es darum geht, ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer zu qualifizieren. Die Ausbildung richtet den Blick auf Jung und Alt, auf Menschen mit Behinderungen und Geflüchtete.

"Neben dem sportlichen Gedanken ist der Rudersport viel mehr als nur Mittel zum Zweck, um jungen Menschen ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst zu machen", lobte Ulf Meldau, Vorsitzender des Regionssportbundes, die Arbeit des Deutschen Ruder-Clubs. "Gemeinsames Lernen verbindet – das zeigt sich auch an der Altersspanne der Vereinsmitglieder, die von 9 bis 90 sprichwörtlich in einem Boot sitzen."

Für sein inklusives Sportangebot "Alle an den Ball" wurde der SV 06 Lehrte e. V. mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Regelmäßiges Fußballtraining für behinderte und nicht behinderte Kinder, gemeinsam mit einer Trainerin, einem Inklusionsmanager und einem FSJler, ebenso wie die enge Zusammenarbeit des Vereins mit dem Klinikum Wahrendorff und den "Handicap Kickers Hannover" haben die Jury überzeugt.

"Das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung ist eine wichtige Aufgabe, der sich der SV Lehrte in besonderem Maße angenommen hat", freute sich Rolf Jägersberg, Vizepräsident des Stadtsportbundes, über die Auszeichnung des SV 06 Lehrte. "Ich hoffe, dass sich das Angebot noch weiter herumspricht, und dass andere Vereine diesem guten Beispiel folgen."

Der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 2.000 Euro dotiert.

17 Vereine hatten sich bei der Region Hannover um den Sportpreis beworben, sechs von ihnen wurden nominiert. Ihre Ideen und Projekte wurden am Abend im Regionshaus vorgestellt. Neben den drei Gewinnern waren das der Nordstädter Turn-Verein von 1909 e. V., die Turnerschaft Großburgwedel e. V. in Kooperation mit dem Schwimmverein SV Burgwedel sowie der Turn- und Sportverein TuS Wunstorf von 1862 e. V.

Sven-Sören Christophersen, sportlicher Leiter der RECKEN – TSV Hannover-Burgdorf, hat in diesem Jahr die Patenschaft für den Sportpreis der Region übernommen. Er weiß, wie wichtig das Ehrenamt im Sport ist. "Ohne ehrenamtliches Engagement und die Bereitschaft, auch mal mehr zu machen und länger zu bleiben, wären unsere Spiele in der DKB Handball-Bundesliga nicht durchführbar."

Der Sportpreis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit dem Regionssportbund Hannover und dem Stadtsportbund Hannover ausgelobt. Die gesellschaftliche Bedeutung des Sports und die Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen soll damit besonders gewürdigt werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Sportvereine, die Mitglied im Regions- oder Stadtsportbund sind, waren aufgerufen, sich mit einem Projekt unter dem Gesichtspunkt "Soziales Engagement" zu bewerben. Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Sportbünde, der Politik, der Presse sowie der Regionsverwaltung haben über die Einsendungen beraten und die drei Gewinnervereine gewählt..

HHB reist mit Verletzungssorgen nach Potsdam

Für den Handball Hannover-Burgwedel (HHB) steht am kommenden Sonnabend, 24. Nove,ber 2018, das Auswärtsspiel beim 1. VfL Potsdam auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Claas Wittenberg spielt um 17 Uhr in der MBS Arena gegen den aktuellen Tabellensiebten der 3. Liga Nord. Die Gastgeber konnten bislang sieben von 13 Spielen gewinnen.

Anders dagegen die Situation beim HHB. Drei Siege und ein Unentschieden sowie Tabellenplatz 13 sind die magere Ausbeute von Burgwedel in der laufenden Saison. Nur der gewonnene direkte Vergleich gegen die HSG Ostsee trennt die Gäste von den Abstiegsplätzen. Nach der knappen und unglücklichen Derbyniederlage gegen Burgdorf hatte man sich für die Auswärtspartie in Potsdam einiges vorgenommen. Zwischenzeitlich wurde die Euphorie allerdings deutlich gebremst, nachdem das Verletzungs- und Krankheitspech dem HHB einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Fünf Akteure werden nicht mit nach Potsdam reisen können. Trainer Wittenberg stehen lediglich elf gesunde Spieler, darunter drei Torhüter zur Verfügung. Besonders hart hat es Kreisläufer Stefanos Michailidis erwischt. Der griechische Nationalspieler zog sich im Mittwochstraining einen Nasenbeinbruch zu und muss operiert werden. Fehlen werden außerdem Christian Hoff, Kay Behnke und Lennart Koch mit Grippe sowie Luca Born mit einem Bandscheibenvorfall. Damit sind die Möglichkeiten des HHB deutlich eingeschränkt und mehr als eine Außenseiterrolle wird der HHB beim VfL nicht spielen können. Schade für den HHB, denn die couragierte Vorstellung gegen den TSV Burgdorf II hatte Appetit auf mehr gemacht.

Der VfL spielt bisher eine ausgeglichene Saison mit vier Heim- und drei Auswärtssiegen. Schon nach knapp der Hälfte der Spielzeit hat der VfL einen gesicherten Platz im Mittelfeld der Tabelle inne. Die Mannschaft von Trainer Daniel Deutsch wird in dieser Spielzeit perspektivisch weder etwas mit der Spitzengruppe noch mit dem Abstieg zu tun haben. Der VfL befindet sich in einer Umbruchsphase und will diese Spielzeit als Übergangsjahr nutzen. Von den sechs Heimspielen konnten vier gewonnen werden. Lediglich den Spitzenteams aus Hildesheim und Altenholz musste sich der VfL in der MBS Arena geschlagen geben. Alles andere als ein Heimsieg gegen die Burgwedeler wäre für den VfL eine große Überraschung. Die Gastgeber sind klarer Favorit, vor dem Hintergrund der dünnen Personaldecke hängen die Trauben für den HHB am Sonntag ab 17 Uhr sehr hoch. Zuletzt standen sich beide Mannschaften am letzten Spieltag der vergangenen Saison gegenüber. Der VfL hatte am 5. Mai 2018 keine Mühe und gewann deutlich mit 33:22.

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