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Handball Hannover-Burgwedel meldet erste Neuzugänge

Für den Handball-Drittligisten Handball Hannover-Burgwedel (HHB) ist die Handballsaison 17/18 seit dem Rückzug der HF Springe beendet. Durch den Verzicht der Handballfreunde auf den Start in der 3. Liga sind die ursprünglich angesetzten Qualifikationsspiele für den DHB-Pokal nicht mehr erforderlich. Die Burgwedeler sind in der kommenden Spielzeit in der ersten Runde im DHB-Pokal dabei.

Seit einer Woche befinden sich die Spieler von HHB-Trainer Jürgen Bätjer in der wohlverdienten Sommerpause und genießen bis Mitte Juni die trainingsfreie Zeit. Danach sollen in einer zweigeteilten Vorbereitungsphase die Grundlagen für eine erfolgreiche Handballsaison 18/19 gelegt werden. Nicht mehr dabei sein werden dann Dennis Weit (hatte ein Zweitspielrecht und geht zurück zu Eintracht Hildesheim), Steffen Fischer (wird Spielertrainer beim Stralsunder HV) und Justin Magnus Behr (Ziel unbekannt).

Als erste Neuzugänge kann der HHB inzwischen Lennart Koch, Lucas Meurer und Julius Mücke vermelden. Mit Lennart Koch kommt ein alter Bekannter zurück auf die Ramhorst. Der Linkshänder spielte schon von 2013 bis 2016 in Burgwedel und kehrt nach zwei Jahren beim TSV Burgdorf zurück an seine alte Wirkungsstätte. "Lennart ist ein super Typ, passt menschlich und sportlich sehr gut in unsere Mannschaft und wird uns mit seiner Erfahrung auf der Rechtsaußenposition in den nächsten beiden Jahren weiterbringen," so Trainer Jürgen Bätjer über Lennart Koch, der in Hannover als Student eingeschrieben ist.

Mit Lucas Meurer und Julius Mücke kommen zwei erst 18-jährige Talente nach Burgwedel. Beide absolvieren beim HHB ihr erstes Herrenjahr und sollen an das Niveau im Herrenbereich herangeführt werden. Lucas Meurer kommt aus Sickte, hat zuletzt in der A-Jugend des MTV-Braunschweig gespielt und ist für die Position im linken Rückraum vorgesehen. Der Auszubildende hat in Burgwedel einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Ähnlich sieht es bei Julius Mücke aus, der vom TSV Anderten an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Das Handballspielen hat der Linksaußen bei der TS Großburgwedel gelernt, ehe er nach Anderten wechselte, wo er die vergangenen fünf Jahre in der C-, B- und A-Jugend am Ball war. Der FSJler wird zusammen mit Lucas Meurer die Plätze 15 und 16 im HHB-Kader bekleiden. Ähnlich wie in der DKB-Handballbundesliga dürfen zur neuen Saison auch in Liga drei insgesamt 16 Spieler eingesetzt werden, zwei davon müssen unter 23 Jahren sein. Jürgen Bätjer: "Mit Lucas und Julius haben wir zwei Talente an uns binden können, die für den Handball brennen und sich der Herausforderung 3. Liga stellen wollen. Das erste Herrenjahr ist nie einfach, ich bin jedoch optimistisch, dass beide ihren Weg gehen werden. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder Nachwuchsspieler erfolgreich weiterentwickelt, ich freu mich auf die Zusammenarbeit."

Mit den drei Neuzugängen Koch, Meurer und Mücke sind die Personalplanungen des HHB keineswegs abgeschlossen. Der HHB will sich zur kommenden Spielzeit deutlich breiter aufstellen und mit mindestens 16 Spielern in die Saison gehen. Nach den verletzungsbedingt schlechten Erfahrungen der vergangenen Monate will man hier kein Risiko eingehen. Gesucht werden noch ein Rückraumspieler und auch ein Kreisläufer. Gegebenenfalls soll auch noch ein dritter Torwart verpflichtet werden. Die Verantwortlichen des HHB sind optimistisch, bis zum Trainingsauftakt weitere Neuverpflichtungen verkünden zu können.

HHB startet im DHB-Pokal

Der Handball-Drittligist Handball Hannover-Burgwedel (HHB) ist in der kommenden Saison im DHB-Pokal vertreten. Nachdem einige Mannschaften ihren Verzicht an der Teilnahme der Qualifikationsrunde erklärt und die Handballfreunde Springe die Mannschaft vom Spielbetrieb in der 3. Liga zurückgezogen haben, sind die ursprünglich geplanten Qualifikationsspiele im Norden hinfällig. Eigentlich hätte der HHB am kommenden Wochenende beim MTV Braunschweig in der ersten Qualifikationsrunde antreten und bei einem Sieg eine Woche später beim Oranienburger HC spielen müssen.

Jetzt gehört der HHB auch ohne Entscheidungsspiele zur illustren Runde der sechs Mannschaften aus der Staffel Nord, die Ende August in der ersten DHB-Pokalrunde an den Start gehen werden. Mit dabei sind neben dem Meister HSV Hamburg auch der TSV Altenholz, die Mecklenburger Stiere Schwerin, der 1. VfL Potsdam, der Oranienburger HC. Auch im der Oststaffel sind keine weiteren Qualifikationsspiele erforderlich, die SG Leutershausen und der Northeimer HC sind mit dabei. Im Süden und Westen werden die noch offenen Plätze für die erste Pokalrunde dagegen in Qualifikationsspielen ermittelt.

Für den Handball Hannover-Burgwedel ist die Saison 2017/18 damit beendet. Trainer Jürgen Bätjer bittet seine Spieler in der kommenden Woche letztmalig zum Training und gönnt den HHB-Akteuren danach eine wohlverdiente Pause.

Erfolgreiches Schwimmfest und Gaudi beim Anschwimmen des SV Burgwedel

Vom 3. WSG Schwimmfest in Wunstorf am 6. Mai 18 sind die Schwimmerinnen und Schwimmer des SV Burgwedel erfolgreich mit acht Medaillen zurückgekehrt. Gleich am nächsten Tag starteten die Aktiven bei schönstem Sommerwetter in die Freibadsaison.

Die erfolgreichste Schwimmerin des SV Burgwedel in Wunstorf war Jule Fellmann (2009), die sich sowohl über 50 als auch über 100 Meter Brust die Goldmedaille umhängen konnte. Bronze über 50 Meter Freistil und fünf neue Bestzeiten gingen ebenfalls auf das Konto des SVB-Talents.

Lena Ringkamp (2004) schwamm über 50 Meter Schmetterling auf Platz 2. Gleiches gelang auch Mats Mikolaiczyk (2009) über 50 Meter Rücken. Mika Finn Gante (2008) konnte sich über Bronze auf der 50 Meter Rücken-Distanz freuen. Auch die Masters des SVB waren in Wunstorf überaus erfolgreich. So schwamm Katrin Leschke (AK40) über 50 Meter Freistil auf den ersten Platz in neuer persönlicher Bestzeit, Olaf Benedek (AK45) stand über 100 Meter Brust ganz oben auf dem Treppchen.

Nach dem langen Wettkampf am Sonntag freuten sich die Aktiven über den herrlichen Sonnenschein beim Anschwimmen des SV Burgwedel am Montag, 7. Mai 2018. Zum Start in die Freibadsaison waren auch die Eltern der Schwimmerinnen und Schwimmer eingeladen, für die es aktuelle Informationen von der Vorsitzenden Claudia Ringkamp und den Trainern des SV Burgwedel gab. Die neue Vereinskleidung wurde vorgestellt und konnte direkt vor Ort anprobiert werden. Die traditionellen Hot Dogs kamen wie immer super bei allen an.

Derbyzeit in Wettmar

Am kommenden Sonntag, 13. Mai 2018, ist wieder Derby-Zeit im Burgwedeler Ortsteil Wettmar. Um 15 Uhr trifft in der Fußball-Kreisliga, Staffel 3, der gastgebende TSV auf den TSV Engensen zum Heimspiel auf dem TSV Platz. Da in Derbys der Tabellenstand sicherlich nicht als Maßstab gesehen werden kann, wird der TSV Wettmar, der derzeit noch Punkte für den Klassenerhalt sammeln muss, dem Gast aus Engensen, für den dieser schon gesichert ist, einiges abverlangen. Fans und Zuschauer erwarten ein "heißes Spiel" in Wettmar.

Teams können sich für Fußball-Freundschaftsturnier des TSV Wettmar anmelden

Nachdem in den vergangenen Jahren das Fußball-Freundschaftsturnier sehr gut angenommen wurde, möchten der TSV Wettmar dieses Turnier wieder durchführen.

Am Sonnabend, 9. Juni 2018, wird auf das Sportgelände des TSV Wettmar/Fußball zum Turnier "84 Jahre Fußball" eingeladen. Der Start des Turniers ist 12 Uhr, das Ende ist gegen 16 Uhr geplant.

Es wird auf zwei Kleinfeldern gespielt. Eine Mannschaft besteht aus sechs Spielern und einem Torwart. Pro Mannschaft dürfen maximal 2 aktive Fußballer eingesetzt werden. Ansonsten gelten die NFV-Turnierbedingungen für Kleinfeld. Gespielt wird in Turnschuhen.

Bis zum 26. Mai 2018 können Anmeldungen bei Philipp Kienast unter Telefon 0170/3286903 oder per Mail an philipp.kienast@me.com sowie Thomas Wilkinson unter der Rufnummer 0171/7700679 oder per Mail an twilkinson@gmx.de eingereicht werden.

Erfolgreiches erstes Jahr in der 2. Bundesliga für den Tischtennis Klub Großburgwedel

Der TTK Großburgwedel hat in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen zum Ausklang das Niedersachsenduell beim MTV Tostedt knapp 4:6 verloren. Die Niederlage trübte aber die gute Stimmung nach einer fabelhaften Aufstiegssaison nicht, denn 17:19 Punkte bedeuteten auf dem sechsten Tabellenplatz den sicheren Klassenerhalt. Das wichtigste Saisonziel wurde damit weit übertroffen, auch wenn sich der Wunsch nach einem positiven Kontostand nicht ganz erfüllte.

Ein kleiner Wehrmutstropfen begleitete das Derby, da die Nummer zwei Dijana Holoková wegen ihrer Rückenprobleme nicht spielen konnte. Zwei Einzelpunkte flossen deshalb kampflos auf das gegnerische Konto, denn die 26-Jährige Niederländerin Suzanne Dieker war nicht mehr eingeplant. "Und sie hatte bereits zu ihrer Geburtstagsparty am Samstag eingeladen, als mein Anruf einging. Diesen Spaß wollten wir ihr nicht verderben", erklärte Teamcoach Michael Junker.

Allerdings fehlte auch den Gastgeberinnen Spitzenspielerin Laura Matzke aufgrund ihrer Schwangerschaft. Die Tostedter wussten dieses Manko jedoch gut zu kompensieren. Richtungsweisend wirkte sich das 0:2 in den Doppeln aus, in denen nicht einmal ein Satzgewinn glückte. Auch Abwehrspielerin Kadrina Junker, die für Holoková einsprang, konnte sich an der Seite von Amélie Rocheteau nicht erfolgreich einbringen. "Es ging vor allem darum, dass Amélie nicht kalt in die Einzel gehen sollte. Aber die Konstellation war auch sehr ungünstig für uns. Die Chance sie richtig zu treffen liegt halt bei 50:50", so Junker.

Der zweite Knackpunkt entwickelte sich im hinteren Paarkreuz, denn sowohl Rocheteau als auch Aida Rahmo waren abschließend nicht in der Lage, Anne Sewöster den eigenen Stempel aufzudrücken. Beim Triumph in der Hinserie unterlag die Nummer vier in beiden Partien. "Da trat Sewöster auch mit einem Leistenbruch an, das erklärt ihre Bilanz der Vorrunde", sagte der Betreuer.

Doch der TTK verzeichnete auch Lichtblicke. Führungskraft Polina Trifonova dominierte Svenja Koch klar mit einem 3:0 und auch gegen Vivien Scholz behauptete sich die gebürtige Bulgarin mit einem 14:12, 11:8, 8:11 und 11:8. Mit einer 24:10-Bilanz landete der Neuzugang Burgwedels auf Position vier der Bestenliste und erfüllte die Erwartungen in vollem Umfang.

Rahmo präsentierte sich nach ihrem Schwächeanfall im Spiel gegen den DJK Offenburg wieder fit und steuerte mit einem kämpferischen 3:2 gegen die Ex-Burgwedelerin Lotta Rose einen Sieg bei. Dieses Prestigeduell ließ sich auch Rocheteau nicht nehmen, denn in der Vorsaison zogen die beiden im Doppel noch stets an einem Strang. Nach einer 2:1-Führung mit 5:11, 11:8, 11:6 drohte aber die plötzliche Wende, als sie im vierten Satz 0:5 hinten lag. Doch die 19-Jährige startete bei ihrem vorerst letzten Auftritt für den TTK die Aufholjagd und gewann 11:9.

"Natürlich hätten wir die Saison lieber mit einem Sieg oder zumindest Unentschieden abgeschlossen, was uns mit einer gesunden Dijana wohl auch gelungen wäre. Doch auch so sind wir rundum zufrieden! Die Chemie im Team passte und sogar in Tostedt konnten wir auf die Unterstützung unserer mitgereisten Fans bauen", resümierte Junker. 

Handball Hannover-Burgwedel spielt in Potsdam

29,5 Punkte haben Burgwedels Drittligahandballer in den ersten sechs Jahren in der 3. Liga im Schnitt gewonnen. Dieses Jahr werden es maximal 21 sein und wenn am kommenden Sonnabend eine weitere Niederlage beim VfL Potsdam hinzukommt, sogar nur 19. Damit geht die laufende Saison als die schlechteste in die Burgwedeler Drittligastatistik ein, ein Umstand der weder dem Verein, Trainer Jürgen Bätjer noch der Mannschaft schmeckt.

Natürlich hatte die Mannschaft vor allem in der Hinserie mit vielen verletzungsbedingten Widrigkeiten zu kämpfen und das Pech gepachtet. Viele knappe Ergebnisse und zahlreiche erst in den letzten Sekunden vergebene Punkte waren die Folge. Mit dem Jahreswechsel klappte es dann besser. Durch einen sehr guten Start ins Handballjahr 2018 konnte schnell der letzte Tabellenplatz verlassen und auch frühzeitig der Klassenerhalt gefeiert werden. Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg ist aber wieder ein wenig Ernüchterung eingekehrt und die Mannschaft konnte zuletzt nicht mehr an die guten Leistungen aus Januar, Februar und März anknüpfen.

Noch mindestens zwei Spiele stehen in dieser Saison für den HHB noch auf dem Plan und wenn es nach dem Geschmack von Trainer Bätjer geht, am besten auch noch ein weiteres. Zuerst gastiert Burgwedel am kommenden Sonnabend zum letzten Auswärtsspiel der laufenden Spielzeit beim VfL Potsdam. Dann folgt am Pfingstwochenende ein Pokalqualifikationsspiel für die nächste Saison und sollte dieses gewonnen werden, ein weiteres Ende Mai. Damit hat der HHB noch einmal die Gelegenheit, den zuletzt ramponierten Eindruck wieder aufzupolieren. Seit dem Heimsieg gegen Hannover Ende März wartet Burgwedel auf einen Sieg. Nach einem schlechten April soll ein guter Mai folgen.

Doch so leicht wird dieser Plan nicht in die Tat umzusetzen sein. In Potsdam hängen die Trauben hoch und nach der deutlichen Schlappe des VfL in Barmbek sind auch die Gastgeber auf Wiedergutmachung aus. Nur zu gerne möchte Potsdam eine durchwachsene Saison mit einem Heimsieg beenden und sich für die erste Pokalqualifikationsrunde ein Freilos sichern. Dafür wäre ein Sieg gegen Burgwedel und ein Punktverlust von Oranienburg gegen Braunschweig erforderlich. Ansonsten kommt es in zwei Wochen gleich wieder zum Duell Potsdam gegen Burgwedel, dann allerdings in der ersten Pokalqualifikationsrunde. Das möchten beide Mannschaften sicherlich vermeiden und Burgwedel könnte sich mit einem Punktgewinn in Potsdam bei gleichzeitigen Niederlagen von Braunschweig und Rostock sogar noch das Heimrecht für die erste Qualirunde sichern. Insofern ist die Begegnung für beide Teams nicht unbedeutend. Man darf gespannt sein, welche Mannschaft sich am letzten Spieltag der Saison noch einmal von ihrer besten Seite zeigen wird.

Die Begegnung VfL Potsdam – Handball Hannover-Burgwedel wird am 5. Mai 2018 um 19 Uhr in der MBS-Arena, Am Luftschiffhafen, 14471 Potsdam, angepfiffen.

Turnerinnen der TSG zeigten gute Leistungen beim Landesfinale

Die Erfolge auf Bezirksebene waren für die Turnerinnen der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) und ihr Trainertrio Anja, Astrid und Hans Brinker Rückenwind auf dem Weg ins Osnabrücker Land, wo der TV Bad Iburg am 21. und 22. April als Gastgeber zum Landesfinale im Niedersachsen-Cup 2018 geladen hatte.

In der Leistungsklasse LK 2 der Jahrgänge 1989-2000 zeigten Lisa Marie Wölk und Antonia Schrader gute Leistungen. Besonders Lisa turnte einen perfekten Balken mit der Höchstnote von 13,350 Punkten. Beide mussten aber leider jeweils einen Sturz in Kauf nehmen, der eine bessere Platzierung verhinderte. Lisa belegte in einem sehr starken Teilnehmerfeld am Ende Platz 8 mit 48,45 Punkten gefolgt von ihrer Mannschaftskollegin Antonia Schrader mit 48,40 Punkten.

In der Leistungsklasse Niedersachsen-Cup LK 2 Jg. 2004-2003 ging Josephine Küker für die TSG an den Start. Leider lief der Balken überhaupt nicht und verhinderte eine bessere Platzierung. Im größten Teilnehmerfeld belegte sie einen 23. Platz. In der Leistungsklasse LK 2 2005-2007 startete Lisa Markowski. Auch ihr gelang ein guter Wettkampf. Sie wurde mit einem 13. Platz belohnt.

Lena Ringkamp, Laura Conrad und Lisa-Elen Wächtler vom SV Burgwedel starten durch

Auf ein erfolgreiches Wochenende können die drei Schwimmerinnen Lena Ringkamp (2004), Laura Conrad (2002) und Lisa-Elen Wächtler (1993) des SV Burgwedel zurückblicken.

Lena und Lisa-Elen starteten bei den Norddeutschen Meisterschaften, die vom 27. bis 29. April 2018 im Stadionbad Hannover stattfanden. Beim 25. Barbarossa-Schwimmcup in Obernkirchen waren Lena und Laura am Sonnabend, 28. April, gleich mehrfach erfolgreich.

Bei den Norddeutschen Meisterschaften trat Lena Ringkamp in ihrer Paradedisziplin 50 Meter Schmetterling an, Lisa-Elen Wächtler war über 50 Meter Rücken erfolgreich.

In Obernkirchen trumpften Laura Conrad und Lena Ringkamp mit tollen Erfolgen auf. So konnte sich Lena über 50 und 100 Meter Schmetterling die Goldmedaille umhängen, über 50 Meter Rücken schwamm sie auf Platz 3. Laura konnte über 100 Meter Rücken die Silber- und über 100 Meter Freistil die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. Besonders stolz können beide Schwimmerinnen über ihre Qualifikation für das 200 Meter Lagen Finale sein, bei dem sie jeweils den Pokal in Bronze in Empfang nehmen durften.

TSV Burgdorf II gewinnt das zweite Derby gegen Handball Hannover-Burgwedel

Die TSV-Schützlinge vom Trainergespann Heidmar Felixson und Andrius Stelmokas haben auch das zweite Duell gegen ihren ehemaligen Verein aus Großburgwedel gewonnen. Von einem ähnlich klaren Ausgang wie im Hinspiel, als die TSV Burgdorf II mit 34:25 gewann, war im Derbyrückspiel kaum auszugehen – zu gut war die Rückrunde der Mannschaft von Handball Hannover-Burgwedel gelaufen.

Doch es kam sehr ähnlich, die TSV setzte sich auswärts mit 28:20 durch. Eine knappe Viertelstunde lang schauten sich Johannes Marx & Co das Treiben der Gastgeber an, überließen ihnen bis zum 5:4 die Führung. Dann glich Lars Hoffmann aus, kurz darauf traf Malte Donker beim 6:5 zur erstmaligen Gästeführung. Fortan hatten die Burgdorfer die Partie im Griff. Die TSV-Abwehr, mit dem herausragenden Jonas Wilde dahinter, mischte Beton an, sodass Burgwedel bis zum Pausenpfiff lediglich noch dreimal traf. Die Seiten wurden mit dem Zwischenstand von 15:9 zugunsten des Tabellenvierten gewechselt.

Nach dem Wiederanpfiff trafen nacheinander Veit Mävers, der starke Niklas Diebel sowie Lennart Koch und machten frühzeitig "den Sack zu". Erneut Koch und Hannes Feise schraubten den Vorsprung nach 48 Minuten beim 22:11 sogar auf elf Tore. Dass es kein Debakel für den Gastgeber gegeben hat, lag anschließend an der nachlassenden Chancenverwertung und den vielen Wechseln von Felixson, der lieber all seinen Akteuren ausreichend Spielanteile gab. "Wir haben das Spiel klar dominiert", resümierte der Isländer. "Wir waren saustark in der Abwehr, egal, wer da von uns auf der Platte gestanden hat." Seine Riege hat den fünften Tabellenplatz gehalten und alle Chancen diesen Rang auch am nächsten Samstag gegen den wahrscheinlichen Absteiger HG Hamburg-Barmbek zu verteidigen.

Ein sichtlich enttäuschter HHB-Trainer Jürgen Bätjer analysierte das Spiel wie folgt: "Das war heute nichts, wir waren chancenlos und Burgdorf hat uns klar dominiert. Da kann man auch nichts schönreden. Kompliment an die Gäste, wie schon im Hinspiel haben sie das Derby auch in der Höhe verdient gewonnen. Meiner Mannschaft hat man deutlich angemerkt, dass der Akku leer ist, vor allem mental. Der Abstiegskampf hat eine Menge Energie gekostet und jetzt, wo der Druck nicht mehr da ist, schaffen wir es nicht, an die Grenzen zu gehen. Da war heute keine Leidenschaft und kein Feuer zu spüren. Hinzu kommt, dass einige meiner Spieler fast in jeder Begegnung in dieser Saison 60 Minuten durchgespielt haben. Die laufen jetzt auf dem Zahnfleisch und sind froh, wenn die Saison zu Ende ist. Der Wille ist da, aber das Fleisch ist schwach. Burgdorf hatte heute 16 Spieler im Aufgebot und kann aus dem Vollen schöpfen. Da wird gewechselt was das Zeug hält. Bei uns waren es heute nur 12. Das soll keine Entschuldigung für fehlende Leidenschaft sein, erklärt aber einiges. Ich hoffe, dass wir Mitte Mai in der Qualifikation für den DHB-Pokal noch einmal an unsere Grenzen gehen und vielleicht aus einer unterdurchschnittlichen Saison noch eine gute machen können. Nächsten Samstag geht es nach Potsdam. Da hängen die Trauben auch sehr hoch."

HHB: Colin Räbiger, Pascal Kinzel (1) – Florian Freitag (4), Stefanos Michailidis (3), Christian Hoff (1), Steffen Fischer, Timo Paternoga, Maurice Herbold (6/1), Kay Behnke (3), Steffen Dunekacke, Justin Magnus Behr (1) und Dennis Weit (1).

TSV Burgdorf II: Wilde, Ullrich (1) – Diebel (6), Hoffmann (5/2), Feise, Donker (je 4), Marx (3), Mävers, Koch (je 2), Krone (1), Schröter, Krenke, Thiele, Dräger.
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