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Adventliche Anstrengung hat sich gelohnt: 14 Erstplatzierungen erreicht

Am 30. November und 1. Dezember 2019 nahmen 12 Aktive des SV Burgwedel am 43. Adventsschwimmen in Altwarmbüchen teil. Mit ihren 52 Starts erreichten sie dabei insgesamt 14 Erstplatzierungen in den Jahrgangs- beziehungsweise Jugendwertungen.

Zusammen mit Patrick Neumann betreute Paula Hoinkhaus (2003) das Team des SV Burgwedel. Sie und Jule Fellmann (2009) erzielten beide fünf Mal den ersten Platz in ihrer jeweiligen Jahrgangswertung, jeweils weitere zwei erste Plätze erschwammen Bjarne Benedek (2001) und Mika Finn Gante (2008). Zweite Plätze gab es zweimal für Josefine Klein (2012) und dreimal erneut für Mika Finn Gante. Den dritten Platz konnte sich Hanna Krüger (2008) dreimal und Mats Mikolaiczyk (2009) einmal sichern.

Der HHB steht vor einem wichtigem Spiel

Wenn man sich die aktuelle Tabelle der 3. Liga Nord-Ost anschaut, sieht man sofort, dass der Begegnung zwischen Handball Hannover-Burgwedel (HHB) den Jungfüchsen Berlin eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Der Tabellenletzte spielt gegen den Drittletzten und für beide Kontrahenten steht enorm viel auf dem Spiel.

Die Burgwedeler wollen mit einem Sieg den Anschluss zu den übrigen Mannschaften herstellen. Die Füchse Berlin möchten den HHB gerne auf Distanz halten und den Abstand zum Tabellenende ausbauen. Anwurf ist am Sonnabend, 7. Dezember 2019, um 19 Uhr in der Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel.

Berlins Bundesligareserve konnte bislang vier Spiele gewinnen, zwei zu Hause und zwei auswärts. Schwerin, Barmbek, Hannover und Bernburg ließen gegen die Füchse Federn. Die Burgwedeler wollen es besser machen und trotz großer Verletzungssorgen endlich mal wieder einen Sieg einfahren. Zuletzt fehlte Maurice Dräger. Steffen Schröter, Julius Hinz und Artjom Antonevitch konnten die jüngste Begegnung nicht zu Ende spielen. Hinter dem Einsatz dieses Quartetts am Sonnabend steht ein Fragezeichen.

Am vergangenen Wochenende unterlagen die Jungfüchse den Youngsters des SC Magdeburg knapp und unglücklich mit 28:29. Der HHB spielte in Oranienburg und verlor deutlich mit 16:27. Wie schon zu oft leisteten sich die Burgwedeler im Norden Berlins eine Schwächephase und gerieten deutlich in Rückstand, der nicht mehr aufgeholt werden konnte.

Bis zur Weihnachtspause sind es nur noch drei Spieltage und damit steht der HHB erheblich unter Zugzwang. Es müssen dringend Erfolge her, um den Abstand auf die übrigen Teams nicht zu groß werden zu lassen. Ausreden gibt es keine mehr. Zu selten konnten die Burgwedeler in der bisherigen Saison ihr Leistungspotential abrufen. Die Mannschaft kann deutlich mehr als bisher gezeigt. Am Sonnabend stehen sie in der Pflicht, der Knoten muss platzen. Mit der Unterstützung des heimischen Publikums wollen die Burgwedeler über 60 Minuten zerreißen. Nur mit einer einwandfreien kämpferischen Einstellung werden die Jungfüchse bezwungen werden können.

Sieg und Niederlage zur Winterpause für den TTK Großburgwedel

Zum Schluss der Hinrunde stand der 1. Damen-Mannschaft des TTK Großburgwedel nochmals ein Doppelspieltag bevor, dieses Mal auswärts. Es begann am Sonnabend mit einem überraschend deutlichen 6:1 Sieg beim TSV 1909 Langstadt, dem Tabellendritten der 3. Tischtennis Bundesliga, in der Nähe von Frankfurt. Allerdings gegen die 2. Mannschaft, denn die 1. Damen von Langstadt spielt in der 1. Bundesliga und belegt derzeit dort Platz vier. Der deutliche Sieg war vor allem deshalb so überraschend, weil Langstadts Topspielerinnen Janina Kämmerer und Anne Bundesmann erst vergangene Woche in der 1. Bundesliga gegen den ttc eastside Berlin zum Einsatz kamen und sich dort beachtlich geschlagen haben.

Großburgwedels Aida Rahmo und Emilija Riliskyte hatten vor dem Punktspiel-Wochenende extra nochmal ein Doppeltraining bei Cheftrainer Klaus Geske absolviert und konnten dieses prompt in Erfolg umsetzen. So kam es, dass nur Dijana Holokova und Amelie Rocheteau im Eröffnungsspiel ihr Doppel knapp im fünften Satz verloren, alle anderen Spiele gingen an den TTKG. Holokova und Rahmo gewannen beide überraschend klar gegen Kämmerer, die mit über 2050 TTR Punkten deutlich stärker einzuschätzen war. Dabei konnten sie die Taktik von Teamchef Junker – kurze Vorhand, lang über die Mitte – perfekt einsetzen. Amelie Rocheteau gewann anschließend sehr knapp im fünften Satz gegen das Langstadter Nachwuchstalent, die erst 16-jährige Ayumu Tsutsui, während Emilija Riliskyte dann einen klaren Schlusspunkt mit ihrem 3:0-Sieg gegen Anna Jansen setzte. Damit war der Überraschungserfolg mit 6:1 in Langstadt perfekt.

Weniger gut lief es dann am Sonntag. Es ging zum TTC G.-W. Staffel 1953 nach Limburg an der Lahn, zwischen Frankfurt und Koblenz. Burgwedels starke Abwehrspielerin Natalija Klimanova blieb dieses Wochenende zuhause, um alle fünf Spielerinnen im Rotationsprinzip zum Einsatz kommen zu lassen. Zwar konnten auch hier Rahmo/Riliskyte ihr Doppel mit 3:0 gewinnen, aber Holokova/Rocheteau hatten gegen Staffels eins und zwei Michajlova/Papadimitriou keine Chance. So stand es nach den Doppeln 1:1 und Aida Rahmo (TTR 1911) musste gegen die starke Katharina Michajlova (TTR 2033) ran, blieb mit 0:3 aber chancenlos. Überraschenderweise gewann dann auch noch Limburgs Malamatenia Papadimitriou, die erst 16-jährige Griechin, erst 3:0 gegen Holokova und anschließend auch noch 3:1 gegen Rahmo, so dass der TTKG im oberen Paarkreuz mit 0:4 keinen Punkt machen konnte. Aber so schlecht es oben lief, so gut war es dann unten. Großburgwedels Amelie Rocheteau gewann beide Spiele und auch Emilija Riliskyte kam in ihren beiden Einsätzen in den entscheidenden fünften Satz. Allerdings gewann sie nur das erste Spiel und verlor im zweiten, so dass anstelle eines gerechten Unentschieden am Ende eine 3:6-Niederlage stand. Dabei hatte sie mit 10:9 bereits Matchball, den ihre Gegnerin jedoch abwehrte, und verlor am Ende mit 10:12. Rocheteau hatte am Nebentisch bereits gewonnen, doch der Sieg zählte dann nicht mehr.

So verabschiedet sich der TTK Großburgwedel nun auf Tabellenplatz 6 in die Weihnachtspause. Ein Wiedersehen gibt es dann am 11. Januar 2020 beim Auswärtsspiel bei Hannover 96.

Der HHB tritt auf der Stelle

Erneut musste das Team von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) in der 3. Liga Nord-Ost eine Niederlage quittieren. Das Spiel beim Oranienburger HC (OHC) wurde mit 16:27 (8:16) verloren. Eine Schwächephase vor der Pause brachte die Burgwedeler deutlich in Rückstand. Dieser konnte in Halbzeit 2 nicht mehr aufgeholt werden. Zudem verletzten sich Steffen Schröter, Julius Hinz und Artjom Antonevitch.

Beide Teams begannen sehr nervös und scheiterten mit ihren ersten Würfen. Dennis Leroy Schmöker und Marius Kastening vergaben jeweils einen Siebenmeter. Der erste Treffer gelang Aaron Krai erst nach knapp sechs Minuten. Dann nahm die Partie langsam Fahrt auf, beide Teams tasteten sich ab. Der Oranienburger HC legte immer wieder einen Treffer vor, der HHB konnte jeweils ausgleichen. Nach 14 Minuten leuchtete ein 5:5 auf der Anzeigetafel, der mit knapp 700 Zuschauern gefüllten MBS-Arena. Das Spiel war auch in der Folgezeit noch ausgeglichen, aber keineswegs hochklassig. Die Gastgeber lagen nach 18 Minuten mit 8:6 vorn.

Dann aber gab es einen Bruch im Spiel der Gäste. Zu oft scheiterten Burgwedels Angreifer jetzt an Oranienburgs Abwehr und Torhüter Paul Porath. Bei einigen Würfen an Pfosten und Latte hatten der HHB auch Pech. Gegen die sicher stehende OHC-Abwehr war kein Kraut mehr gewachsen. Der HHB verlor zusehends den Faden und geriet deutlich ins Hintertreffen. Torhüter Mustafa Wendland, der seine Mannschaft in der Anfangsphase noch im Spiel gehalten hatte, musste jetzt immer wieder hinter sich greifen. Bei den Burgwedelern lief fast nichts mehr zusammen. Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Auch der Versuch, mit einem zusätzlichen Feldspieler mehr Druck auszuüben, scheiterte vollends. Der OHC hatte leichtes Spiel und konnte mehrere Würfe im verwaisten Gästetor unterbringen. Die Gastgeber setzten sich bis zur Pause auf 16:8 ab.

Nach der Pause änderte sich nichts an der Überlegenheit des OHC. Robin Spieckers erzielte für die Gastgeber in der 40. Minute das 21:10. Weil sich beim HHB in der Folge Steffen Schröter, Artjom Antonevitch und auch Julius Hinz verletzten, geriet der Sieg der Gastgeber nicht mehr in Gefahr. Das Spiel war schon früh entschieden. Dem OHV reichte eine durchschnittliche Leistung, um die schwachen Burgwedeler auf Distanz zu halten. Der deutliche Vorsprung des OHC hatte bis zum Abpfiff Bestand. Der 27:16-Endstand war auch in der Höhe verdient. Der HHB war an diesem Tag nicht gut genug und geht sehr schwierigen Wochen entgegen.

Steffen Schröters Platzwunde am Kinn wurde noch am Abend im Krankenhaus genäht. Er wird vorerst ausfallen. Wie schwer die Verletzungen von Artjom Antonevitch und Julius Hinz sind, könne erst in den nächsten Tagen beurteilt werden. Die Voraussetzungen für das wichtige Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen die Jungfüchse Berlin könnten besser sein.

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (1), Christian Hoff (2), Julius Mücke, Marius Kastening (0/1), Lennart Koch (1), Marvin Pfeiffer (2/1), Kay Behnke (2), Julius Hinz (5/2), Steffen Schröter, Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (2), Steffen Dunekacke (2) und Kilian Horn.

Der HHB fährt mit Verletzungssorgen nach Oranienburg

Nach einem spielfreien Wochenende steht für Handball Hannover-Burgwedel (HHB) am kommenden Sonnabend in der 3. Liga das Auswärtsspiel beim Oranienburger HC auf dem Programm. Die Gastgeber gehen trotz Verletzungsproblemen als Favorit in die Partie gegen den Tabellenletzten. Auch der HHB kann nicht in Bestbesetzung antreten. Anpfiff der Begegnung ist am 30. November 2019 um 18:30 Uhr in der MBS Arena in Oranienburg.

Während der Oranienburger HC am vergangenen Sonnabend beim HSV Hannover antreten musste und 28:31 verloren hat, waren die Burgwedeler spielfrei. Sie nutzten die freie Zeit zur Regeneration und um die Köpfe ein wenig frei zu bekommen. Bis Montag war trainingsfrei, seit Dienstag ist der Fokus voll auf das nächste Spiel gerichtet. Nur zu gerne würde der HHB in Oranienburg die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren und den Abstand zu den übrigen Teams der Liga ein wenig verkürzen. Allerdings plagen das Trainerduo Marius Kastening und Kay Behnke aktuell große Verletzungssorgen. Artjom Antonevitch musste schon im Spiel gegen Rostock passen und wird längere Zeit ausfallen. Marvin Pfeifer und Maurice Dräger verletzten sich in der Begegnung gegen den HC Empor und sind angeschlagen. Ob sie am Sonnabend in Oranienburg einsatzfähig sind, wird sich erst am Spieltag entscheiden. Es sind alles andere als optimale Bedingungen, doch meckern nutzt nichts. Der HHB hat im Spiel gegen Rostock 45 Minuten tollen Handball gezeigt und war besser als der Tabellenzweite. Diese gute Dreiviertelstunde soll für das Spiel in Oranienburg der Maßstab sein. Die Burgwedeler sind besser als ihr Tabellenplatz und wollen sich endlich einmal wieder mit Punkten selbst belohnen.

Auch der Oranienburger HC hat seit Wochen Probleme und hinkt in dieser Spielzeit dem eigenen Anspruch deutlich hinterher. Nur acht Punkte konnte die Mannschaft von Trainer Christian Pahl bislang gewinnen. Das ist zu wenig für den letztjährigen Tabellenfünften, der sich für die laufende Spielzeit viel vorgenommen hatte. Ähnlich wie auch der HBB warten die Oranienburger seit Wochen auf ein Erfolgserlebnis und stecken mitten im Abstiegskampf. Einer der Gründe dafür liegt sicherlich in der aktuellen Personalsituation des OHC. Einige Spieler sind verletzt, beim jüngsten Spiel in Hannover konnte Trainer Pahl nur elf Akteure aufbieten. Am Ende fehlten Alternativen von der Bank und auch die Kraft. Der HSV Hannover konnte die Begegnung in den letzten Spielminuten noch drehen und einen knappen Sieg feiern. Trotz dieser Niederlage und der Niederlagenserie der vergangenen Wochen geht der OHC als Favorit in das Spiel gegen den HHB. Die Oranienburger konnte schon vier Spiele gewinnen (die Burgwedeler erst zwei) und spielt vor eigenem Publikum.

Tischtenniskrimi bis zum Schluss

Die Zuschauer tobten und klatschten und feierten die Mannschaft des TTK Großburgwedel bis zum Schluss. Dann machte sich Fassungslosigkeit in der Halle breit, als Amelie Rochteau – die Nummer 4 der Großburgwedeler Tischtennisdamen – nach der 11:13-Niederlage im 5. Satz im letzten Spiel ihrer Gegnerin Lisa Scherring gratulierte. Damit war die 4:6-Niederlage gegen den Tabellenführer SV DJK Holzbüttgen besiegelt. Niemand hatte damit gerechnet, hatte sie im entscheidenden Satz doch bereits mit 10:5 geführt.

Doch der Reihe nach: Das Schicksalswochenende des TTKG begann am Sonnabend mit dem Spiel gegen den Erzrivalen Hannover 96. Nach den zwei verlorenen Doppeln zum Anfang der Partie ging es mit einem Paukenschlag los: Die Großburgwedeler Nummer zwei, die Ägypterin Aida Rahmo, gewann gegen die bis dahin noch ungeschlagene Japanerin Shiho Ono mit 3:0 Sätzen. Und auch Großburgwedels Nummer eins, Dijana Holokova, gewann souverän mit 3:1 gegen Hannovers Caroline Hajok. Damit stand es 2:2 zur Pause und alles war offen. Als nach der Halbzeitpause Natalija Klimanova auch noch gegen Maria Panarina gewann, ging der TTK Großburgwedel erstmals in Führung. Doch Amelie Rocheteau verlor ihr Spiel mit 7:11 im 5. Satz gegen Katerina Cechova und Hannover 96 konnte ausgleichen. Von den nächsten vier Spielen gingen drei verloren und nur TTKG-Abwehrspielerin Natalija Klimanova gewann ihre Partie, so endete die Begegnung insgesamt mit einer 4:6-Niederlage. Dabei wäre ein 5:5 Unentschieden durchaus verdient gewesen.

Am Sonntag kann es dann zur zweiten Partie am Doppelspieltag Zuhause gegen den SV DJK Holzbüttgen aus Kaarst. Diesmal schafften die Tischtennisdamen des TTK ein 1:1 im Doppel und mussten nicht gleich einem Rückstand hinterherlaufen. "Dann wurde es ein richtiger Fight. Jeder Satz war umkämpft und jeder Punktgewinn wurde vom Publikum frenetisch gefeiert", freut sich Teamchef Michael Junker. Es begann mit einem 3:2-Sieg der Nummer eins Dijana Holokova gegen Martyna Dziadkowiec. Danach folge eine knappe Niederlage von Natalija Klimanova gegen Holzbüttgens Topspielerin Valeriia Stepanovska. Die Großburgwedeler Abwehrspielerin startete im oberen Paarkreuz an Nummer zwei und machte es der bärenstarken Dame aus Kiew richtig schwer. Dann kam die Pause und es stand wieder 2:2. Es hieß nun "Jetzt nur kein Deja-Vu erleben und wieder verlieren". Der TTK Großburgwedel wollte alles und gab alles.

Im unteren Paarkreuz ging es 1:1 aus. Großburgwedels Nachwuchstalent, die 16-jährige Emilija Riliskyte, gewann sensationell gegen die bis dahin noch ungeschlagene Lisa Scherring und Amelie Rocheteau unterlag Jana Vollmert.

Dann kamen die zweiten Begegnungen im oberen Paarkreuz: Eins gegen Eins mussten spielen. Was dann geschah war ein unglaubliches Match der beiden Topspielerinnen. Erst mit 11:13 im 5. Satz unterlag TTKG-Spielerin Dijana Holokova gegen Veleriia Stepanovska. Dann folgte Klimanova mit einem ungefährdeten Sieg gegen Dziadkowiec. Wieder stand es ausgeglichen, dieses Mal 4:4. Bei einer Begegnung in der 3. Tischtennis Bundesliga geht es darum, wer zuerst sechs Siege (Punkte) erreicht, dann ist das Match zu Ende. Da es maximal zehn Spiele gibt kann eine Partie also 6:4 ausgehen oder auch 5:5 Unentschieden.

Es stand also 4:4 und die letzten beiden Partien standen auf dem Programm: Großburgwedels Nummer drei Emilija Riliskyte legte mit 2:0 Sätzen vor und brauchte nur noch einen Satz, um zu gewinnen, doch verlor am Ende mit 2:3 gegen Jana Vollmert. Und dann kam das allerletzte Spiel: Amelie Rocheteau gegen Lisa Scherring. Michael Junker hatte es noch nicht ganz verarbeitet so kurz nach dem Ende: "Ein Spiel von Emotionen bestimmt, ein Auf und Ab der Chancen und alle fieberten mit Amelie mit." Rocheteau wurde kalt erwischt und verlor den ersten Satz mit 1:11, doch konnte sich fangen und gewann die nächsten beiden Sätze. Als Lisa Scherring dann den vierten Satz für sich entschied stand es 2:2 und es folgte der alles entscheidende und letzte Satz des Tages. Amelie Rocheteau führte mit 10:5 und alle hofften auf ein Unentschieden gegen Holzbüttgen. Doch der letzte Punkt wollte und wollte einfach nicht fallen und so kam Scherring immer näher ran und gewann am Ende das Spiel noch mit 13:11 im 5. Satz.

Somit verlor der TTK Großburgwedel auch sein zweites Spiel des Wochenendes mit 4:6 und somit insgesamt vier wichtige Punkte um die Meisterschaft. Der TTKG ist jetzt Fünfter mit 7:7 Punkten. SV DJK Holzbüttgen bleibt Tabellenführer und Hannover 96 konnte sich auf Platz zwei vorschieben. Nächstes Wochenende folgen zwei Auswärtsspiele gegen den Tabellendritten TSV 1909 Langstadt II am Sonnabend, 30. November 2019, und Sonntag, 1. Dezember, dann beim Tabellennachbarn TTC G.-W. Staffel 1953.

TSG-Leichtathleten überzeugen in Hannover

Beim diesjährigen Hallen-Vergleichswettkampf der Leichtathletikkreise aus dem Bezirk Hannover waren auch drei Leichtathleten der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) nominiert. Keno Waldeck, David Gerdes und Jan Krohn (alle M13) kämpften zusammen mit anderen Athleten aus dem Kreis Hannover Land um Punkte für die Gesamtwertung.

Größter Punktesammler der TSG war Jan Krohn. Im 60 Meter-Hürdensprint stellte er die gesamte Konkurrenz in den Schatten und erreichte Platz 1 mit neuer persönlicher Bestleistung von 10,20 Sekunden. Wertvolle Punkte konnte er ebenso im Hochsprung und beim 800 Meter-Lauf sammeln.

Am Ende gingen von den insgesamt 125 Punkten aller Athleten aus dem Kreis bereits 27 Punkte auf sein Konto. David Gerdes war in der gleichen Altersklasse für das Kugelstoßen nominiert. Mit nur drei Versuchen gelang es David gleich zweimal über seine bisherige Bestleistung zu stoßen. Am Ende gelangte er mit 7,77 Metern ins Mittelfeld und ließ noch acht Konkurrenten hinter sich.

Bei den Staffelwettbewerben waren ebenfalls alle drei TSGer vertreten und bildeten zusammen mit Maximilian Maurer (M13) eine 4×100 Meter-Staffel. Obwohl Keno Waldek sich als dritter Läufer während seines Einsatzes verletzte, schaffte er es noch den Staffelstab zu übergeben. Mit einer Zeit von 58 Sekunden landete die Staffel auf Platz 6.

In der Gesamtwertung der Männlichen Jugend U14 erreichte der Kreis Hannover-Land mit 125 Punkten den 1. Platz.

SV Burgwedel stellt mit Jule Fellmann eine doppelte Landesjahrgangsmeisterin

Der SV Burgwedel nahm am 16. und 17. November 2019 mit vier Kindern an den "Landesjahrgangsmeisterschaften Kurzbahn 2019" des Landesschwimmverbands Niedersachsen im Stadionbad Hannover erfolgreich teil.

Jule Fellmann (2009) gewann dabei in der Jahrgangswertung über 50 METER Brust mit 0,04 Sekunden und über 200 Meter Brust mit 6,23 Sekunden Vorsprung jeweils die Goldmedaille und somit den Meistertitel. Zudem sicherte sie sich auch den 2. Platz über 100 Meter Brust.

Zusammen mit Mika Finn Gante (2008) sowie Kjell (2007) und Mats Mikolaiczyk (2009) bildete sie das Team des SV Burgwedel, welches insgesamt 18 Mal startete und davon acht Mal persönliche Bestzeiten erschwamm.

Derbywochenende in Großburgwedel in der 3. Tischtennis Bundesliga

Am kommenden Wochenende entscheidet sich die Tabelle in der 3. Tischtennis-Bundesliga für die Damen des TTK Großburgwedel. Die zwei Heimspiele gegen Hannover 96 und den SV DJK Holzbüttgen könnten zum Schicksalswochenende der Hinserie werden. Gleichzeitig sind es die beiden letzten Heimspiele des TTKG in der Hinserie vor Weihnachten. Danach folgen nur noch die Auswärtsspiele am Wochenende darauf gegen Langstadt und Staffel.

Der TTKG verpatzte den Saisonstart mit einer Niederlage in Annen und einem Unentschieden in Kellinghusen, hat aber seit dem alle Spiele gewonnen. So stehen die Großburgwedeler derzeit mit 7:3 Punkten im oberen Mittelfeld der Tabelle.

Am Sonnabend, 23. November 2019, um 14 Uhr geht es in der Grundschulsporthalle Großburgwedel gegen Hannover 96. Die Hannoveraner stehen mit 9:1 Punkten vor dem TTKG, haben aber ebenfalls gegen Kellinghusen das Unentschieden kassiert. Neben den üblichen nachbarschaftlichen Rivalitäten des großen Hannoveraner Clubs und dem mit deutlich geringeren finanziellen Mitteln ausgestatteten TTK Großburgwedel geht es aber vor allem um den sportlichen Sieg. Dabei ist Hannover 96 mit seiner Nummer eins, Shiho Ono aus Japan, deutlich der Favorit. Die ehemalige japanische Nationalspielerin hat mit knapp 2200 TTR-Punkten den derzeit höchsten Ranglistenwert der Liga und hat bisher alle Spiele gewonnen. Allerdings steht die Nummer zwei, die ehemalige deutsche Jugendnationalspielerin Caroline Hajok, nur knapp positiv. "Mit etwas Glück lässt sich deshalb im oberen Paarkreuz vielleicht ein 2:2 erreichen, wahrscheinlicher ist aber eher ein 1:3", so der Burgwedeler Manager Michael Junker, "denn auch unsere beiden Topspielerinnen Dijana Holokova und Aida Rahmo stehen derzeit nur ausgeglichen." Im unteren Paarkreuz wird es hingegen deutlich spannender. Zwar steht Hannovers Katerina Cechova mit 6:1 stark positiv, allerdings haben Burgwedels Neuzugänge, die Abwehrspielerin Natalija Klimanova, und Rückkehrerin Amalie Rocheteau, beide noch kein einziges Spiel verloren. Und auch die erst 16-jährige Litauerin Emilija Riliskyte konnte sich in ihrem Bundesliga-Debut bisher mit einem 2:2 Ergebnis gut behaupten. "Es wird in jedem Fall ein knappes und spannendes Spiel in dem Hannover 96 der Favorit ist, die einzelne Tagesform wird entscheidend sein", so Michael Junker.

Mit dem SV DJK Holzbüttgen kommt dann am Sonntag, 24. November 2019, um 14 Uhr der Tabellenführer der 3. Bundesliga Damen nach Großburgwedel. "Das wird ein echter Brocken", sind sich die Burgwedeler sicher. Holzbüttgen, ein Stadtteil von Kaarst in der Nähe von Düsseldorf, hat im Gegensatz zu Hannover und Burgwedel gegen den VfL Kellinghusen klar mit 6:3 gewonnen und steht derzeit mit 11:1 Punkten auf Platz eins der Tabelle. Und auch gegen den DJK BW Annen, gegen den der TTKG seine erste Niederlage kassierte, hat Holzbüttgen überzeugend mit 6:2 gewonnen.

Die Nummer eins, Velerija Stepanovska aus Kiew, hat zwar mit 1998 Punkten einen vergleichbaren TTR-Wert wie die TTKG-Spielerinnen Holokova und Rahmo, steht aber mit 10:2 im oberen Paarkreuz bärenstark da. Hingegen hat der Holzbüttgener Neuzugang Martyna Dziadkowiec mit einer Bilanz von 4:7 im Moment noch nicht überzeugt. Das Problem im Spiel gegen den Tabellenführer taucht im unteren Paarkreuz auf: Nach dem Miriam Jongen eine Tischtennispause eingelegt hat kommen in fast jedem Spiel die beiden Kaarster Eigengewächse Lisa Scherring und Jana Vollmert zum Einsatz, und die stehen mit 6:1 bzwbeziehungsweise 7:0 unten noch nahezu ungeschlagen da!

"Das wird also eine große Herausforderung für unsere Mädels und ein echter Härtetest für den Rest der Saison", warnt Michael Junker. "Allerdings stehen Scherring/Vollmert mit 1:3 im Doppel negativ, hier sehen wir je nach Doppelaufstellung unsere Chance."

Der HHB unterliegt HC Empor Rostock

Der Handball-Drittligist Handball Hannover-Burgwedel (HHB) hat sein Heimspiel gegen den amtierenden Meister und aktuellen Tabellenzweiten HC Empor Rostock mit 24:29 (14:12) verloren. 45 Minuten waren die Gastgeber das spielbestimmende Team. Am Ende gingen den Gastgebern die Puste aus. Die Partie war bis zwei Minuten vor dem Ende noch offen. Unterm Strich fiel der Rostocker Sieg am Ende um einige Tore zu hoch aus.

Bei den Gastgebern fehlten Artjom Antonevitch und Nenad Bilbija, dafür war nach langer Verletzung Julius Hinz erstmalig wieder dabei. Er kam zu einem Kurzeinsatz. Der HHB begann stark und war sofort bei der Sache. In der Abwehr wurde hart aber fair gedeckt und das Angriffsspiel der Gäste immer wieder unterbrochen. Aus der beweglichen 6:0-Abwehr trat immer wieder ein Spieler heraus und machte seinen Gegenüber fest. Empor behagte das überhaupt nicht und fand im Angriff nicht zur gewohnten Stärke. In der Anfangsphase traf Steffen Dunekacke doppelt und brachte den HHB nach acht Minuten mit 4:2 in Führung. Im Angriffsspiel präsentierten sich die Gastgeber besser als zuletzt. Die Chancen wurden konsequent genutzt, das 7:3 nach 12 Spielminuten bedeutete die verdiente Führung für die Hausherren. Bei diesen strotzte Spielertrainer Kay Behnke in Halbzeit 1 nur so vor Spielfreute. Ihm gelangen in den ersten 30 Minuten fünf Tore. Die Hausherren hielten Rostock weiterhin auf Distanz, nach 20 Minuten leuchtete ein 10:7 auf der Anzeigetafel der Ramhorstsporthalle. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Den knapp 300 Zuschauer wurde ein tolles Handballspiel geboten. Trotz mehrfacher Unterzahl gingen der HHB mit einer verdienten 14:12-Führung in die Pause.

Nach der Unterbrechung hatten die Rostocker den besseren Start. Jaris Uwe Tobeler erzielte schon nach drei Minuten den 15:15-Ausgleich. Der HHB blieb jedoch cool und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Der Lohn der Mühen war das 20:17 durch Marius Kastening in Spielminute 40. Burgwedels Spielmacher erzielte insgesamt acht Treffer (4/4) und war zusammen mit Nick Witte (2/6) erfolgreichster Torschütze der Begegnung. In den dann folgenden Minuten ließ der HHB einige gute Torchancen ungenutzt. Unter anderem vergab Marius Kastening einen Strafwurf (44.). Die Gäste nutzen die Chance und konnten verkürzen. Beim 21:22 von Philipp Asmussen war Empor das erste Mal vorn. Zehn Minuten waren noch zu spielen und die Gäste übernahmen die Spielkontrolle. Der HHB agierte jetzt nervös und nicht mehr so konsequent wie in der ersten Dreiviertelstunde. Der HC Empor Rostock spielte seine Klasse aus und setzte sich bis zur 57. Minute auf 26:24 ab. Der HHB versuchte zwar alles, hatten aber kein passendes Rezept zur Hand. Die Aktionen der letzten Minuten wirkten zerfahren und unüberlegt. 85 Sekunden vor dem Ende sorgte Rostocks Linksaußen Nick Witte mit dem Tor zum 28:24 für die Entscheidung. Die Gäste gewannen aufgrund des besseren Stehvermögens, dem HHB war auf der Zielgeraden die Puste ausgegangen. Nur drei Tore in den finalen 15 Minuten waren zu wenig. Der HC traf in der Schlussviertelstunde dagegen neun Male.

Für die Gastgeber wäre ein Erfolgserlebnis an diesem Abend sicherlich schön, durchaus möglich und auch nicht unverdient gewesen. Bis zur 45. Minute hatte der HHB geführt und eine sehr couragierte Leistung gezeigt. In der Schlussviertelstunde war es ein Spiel auf Augenhöhe. Die deftigen Klatschen gegen den Dessau-Rosslauer HV und in Potsdam scheinen abgehakt. Am nächsten Wochenende haben die Burgwedeler spielfrei. Danach stehen drei wichtige Spiele in Oranienburg, gegen die Füchse Berlin II und in Burgdorf an.

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (4), Christian Hoff (1), Julius Mücke, Marius Kastening (8/4), Lennart Koch, Marvin Pfeiffer, Maurice Dräger (2), Kay Behnke (5), Julius Hinz, Steffen Schröder, Philip Reinsch (1), Steffen Dunekacke (3) und Kilian Horn.

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