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Trotz großem Kampf unterliegt der HHB

Es hat nicht sollen sein. Nach einem leidenschaftlichen Spiel mit großem Kampf stehen Großburgwedels Drittligahandballer erneut mit leeren Händen da. Das Heimspiel des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) gegen die Mecklenburger Stiere aus Schwerin wurde knapp mit 24:25 (10:11) verloren. Ein Punkt wäre sicherlich verdient gewesen.

Den zahlreichen Zuschauer in der gut gefüllten Ramhorstsporthalle wurde über 60 Minuten ein intensives Spiel geboten. Beide Teams schenkten sich nichts. Auf beiden Seiten überragten die Torhüter. Mustafa Wendland im Tor der Dataliners hielt drei Strafwürfe und zahlreiche Hundertprozentige. Sein Gegenüber Robert Heinemann war ähnlich gut drauf. Burgwedels Angreifer scheiterten über 20 Mal am Schweriner Schlussmann. Diese schlechte Wurfquote war am Ende vermutlich auch spielentscheidend.

Über die gesamte Spielzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, es wurde erbittert um jeden Ball gekämpft. Die Schweriner waren meistens knapp vorn, Mitte der ersten Halbzeit übernahm auch der HHB kurzzeitig die Führung. Nach einer sehr ausgeglichen ersten Hälfte lagen die Stiere beim Gang in die Kabinen mit 11:10 knapp in Führung. Der HHB versäumte es schon in Halbzeit 1, eine Führung herauszuwerfen. Auf der anderen Seite konnten sich die Gastgeber bei Torhüter Mustafa Wendland bedanken, der seine Mannschaft mit tollen Paraden im Spiel hielt.

Nach dem Wechsel zogen die Mecklenburger Stiere kurzzeitig auf 13:10 davon. Der HHB hielt aber dagegen und war beim 14:14 und 15:15 wieder im Spiel. In der 36. Minute musste Johannes Marx mit einem Cut am Auge das Spielfeld verlassen. Kevin Herbst hatte ihm mit dem Ellbogen getroffen, die Schiedsrichter schicken Schwerins Halbrechten für zwei Minuten auf die Strafbank. Marx wurde nach der Partie im Burgwedeler Krankenhaus untersucht, eine MRT-Untersuchung in der kommenden Woche soll Klarheit über den Umfang der Verletzung bringen.

Mitte der zweiten Halbzeit setzten sich die Gäste erneut auf drei Tore (17:20) ab. Doch der HHB gab sich nicht geschlagen. Die Hausherren fighteten und versuchten alles. Zwei Minuten vor dem Ende stand es 22:23 für Schwerin, als Maurice Dräger mit einem Wurf am Pfosten scheiterte. Noch war alles möglich, doch auch die Gäste trafen jetzt. Steffen Dunekacke sorgte 40 Sekunden vor dem Ende mit seinem fünften Treffer für den erneuten Anschluss (23:24). Die Gäste waren jetzt in Ballbesitz, der HHB öffnete die Deckung. Magnus Aust sorgte zehn Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung zugunsten der Stiere, der 24:25-Anschlusstreffer durch Philip Reinsch fiel erst mit dem Schlusspfiff.

Burgwedels Teammanager Friedrich Kastening sah eine positive Entwicklung und lobte den Kampfgeist seiner Mannschaft. "Das war deutlich besser als zuletzt und macht Mut für die kommenden Aufgaben. Trotzdem entwickeln wir gerade über die Halbpositionen viel zu wenig Druck und auch die heutige Wurfquote hat für einen Sieg nicht gereicht. Da hat keiner der Feldspieler überzeugen können, jeder nimmt sich ein bis zwei schlechte Abschlüsse. Heute waren es deutlich mehr als 20 Fahrkarten. Nur 25 Gegentore sind in Ordnung, auch weil Mustafa Wendland überragend hält. Im Angriff müssen wir aber deutlich zulegen", so Kastening nach dem Spiel.

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (2), Julius Mücke, Marius Kastening (5/2), Lennart Koch (2), Marvin Pfeiffer, Maurice Dräger (3), Kay Behnke (2), Nenad Bilbija (1), Steffen Schröter, Philip Reinsch (2), Artjom Antonevitch (2), Kilian Horn und Steffen Dunekacke (5).

Der HHB empfängt die Mecklenburger Stiere

4:10 Punkte und Tabellenplatz 13 sind die momentane Zwischenbilanz des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) in der 3. Liga Nord-Ost. Nach sieben Spieltagen ist das weniger, als sich die Verantwortlichen vor Saisonbeginn erhofft hatten. Die schlechten Spiele in Barmbek und bei der HSG Ostsee schmerzen da sehr. Hier wurden bei gleichstarken Gegnern aufgrund schlechter Leistungen Punkte liegengelassen, die eigentlich eingeplant waren. Somit ist der HHB schon einige Punkte hinter dem Soll und die beiden nächsten Gegner aus Schwerin und Vinnhorst haben es in sich. Da hängen die Trauben hoch und es wird noch schwerer sein, gegen diese beiden Mannschaften zu punkten.

Bei den Mecklenburger Stieren sieht die aktuelle Situation nicht viel besser aus. Die Schweriner Verantwortlichen haben vor der Saison vollmundig angekündigt, um die Meisterschaft mitspielen zu wollen und das Team gezielt verstärkt. Im breiten Kader stehen einige Spieler mit Bundesligaerfahrung und internationaler Klasse. Unter anderem sind drei Griechen und ein Tscheche im Einsatz. Im Hinblick auf den starken Kader und die finanziellen Möglichkeiten der Gäste war die Meisterschaftsprognose sicherlich nicht ganz unberechtigt. Die Teams aus Rostock, Vinnhorst und Dessau-Rosslau sind aber ähnlich gut besetzt und spielerisch noch ein Stück weiter als die Schweriner. Nach sechs Spieltagen ist bei den Stieren somit ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Sie mussten schon drei Niederlagen in Berlin und Rostock sowie zu Hause gegen Dessau-Rosslau quittieren. Zuletzt zeigten die Stiere bei der Heimniederlage gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Dessau-Rosslau aber aufsteigende Form. Die Partie wurde nur mit fünf Toren verloren und man spielte phasenweise auf Augenhöhe. Am Sonnabend in Großburgwedel ist ein Sieg für die Gäste somit Pflicht, will man den Rückstand auf die Spitzengruppe der Liga nicht zu groß werden lassen.

Damit sind auch die Rollen klar verteilt: Die Schweriner sind klarer Favorit, der HHB nur Außenseiter. Die Gastgeber werden versuchen müssen, die Fehlerquote möglichst gering und das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Auch die am Anfang der Saison noch so hochgelobte Deckung der Burgwedeler offenbarte zuletzt einige Schwächen. Die darf man sich gegen einen Gegner wie die Schweriner nicht erlauben. Es wird schon alles passen müssen, wenn man gegen die Stiere eine Chance haben möchte. Die Gastgeber können somit befreit aufspielen. Der Druck liegt bei den Gästen.

Anwurf der Partie des HHB gegen Mecklenburger Stiere Schwerin ist am kommenden Sonnabend, 12. Oktober 2019, um 19 Uhr in der Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel.

Eine gute Halbzeit reicht dem HHB nicht

Erneut musste der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) in der 3. Liga Nord-Ost eine unnötige Niederlage hinnehmen. Bei der HSG Ostsee N/G verlor die Mannschaft der Spielertrainer Kay Behnke und Marius Kastening mit 27:29. Zur Halbzeit hatten die Gäste mit 12:17 hinten gelegen. Trotz Aufholjagd und 26:26-Zwischenstand konnte nichts Zählbares mit auf die Heimreise genommen werden.

Der HHB war trotz des Fehlens von Julius Hinz (verletzt) und Steffen Dunekacke (beruflich verhindert) mit viel Euphorie und Enthusiasmus an die Ostsee gereist. Erstmalig dabei war in dieser Saison Christian Hoff. Nach der deutlichen Klatsche vom vergangenen Wochenende gegen den HSV Hannover wollten es die Burgwedeler beim Tabellenletzten besser machen. Doch erneut ging der Start mächtig in die Hose. In der ersten Halbzeit lief beim HHB nicht viel zusammen. Neben zahlreichen guten Einwurfmöglichkeiten wurden in der Anfangsphase auch zwei Strafwürfe nicht genutzt. Marius Kastening und Artjom Antonevitch scheiterten früh am Keeper der HSG Ostsee. Die Gastgeber bekamen dadurch Oberwasser, die Spielgemeinschaft Neustadt/Grömitz bestimmte das Spiel und setzte sich Tor um Tor ab. Nach dem 3:2 zog die HSG über 8:4 auf 13:8 davon. Die Wurfquote des HHB war katastrophal, in 60 Minuten konnten über 20 Würfe nicht im Tor der Gastgeber untergebracht werden. Zur Halbzeit war die HSG Ostsee mit 17:12 vorn.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nicht viel. Der sichere Vorsprung der Gastgeber hatte weiterhin Bestand. In der 40. Spielminute erzielte Jan-Ove Litzenroth das 22:17 für seine Farben. Dann hatte der HHB seine stärkste Phase. Bis zur 57. Spielminute konnten die Burgwedeler Tor um Tor aufholen. Nenad Bilbija, mit acht Toren bester Burgwedeler Feldtorschütze, sorgte drei Minuten vor dem Ende für den Ausgleich zum 26:26. Die Partie drohte noch zu kippen, doch der HHB war nicht cool genug. Nach einem technischen Fehler der Gäste hatten die Hausherren leichtes Spiel und erhöhten auf 28:26. Der Anschlusstreffer vom guten Nenad Bilbija kam zu spät. Robert Lütdke sorgte 36 Sekunden vor dem Abpfiff für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Wie schon in Barmbek scheiterten die Burgwedeler auch bei der HSG Ostsee an sich selbst. Mit nunmehr 4:10 Punkten ist der HHB im Tabellenkeller der 3. Liga Nord/Ost angekommen und geht schwierigen Wochen entgegen. Nur zwei Siege aus den ersten sieben Spielen gegen teilweise gleichstarke Teams sind definitiv zu wenig für eine Mannschaft mit höheren Ansprüchen. Mit Schwerin und Vinnhorst warten jetzt zwei Gegner aus der Spitzengruppe auf die Burgwedeler. Um in der Tabelle nicht noch weiter nach unten durchgereicht zu werden, sollte nun schnellstmöglich Saisonsieg Nummer 3 her.

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx, Christian Hoff (1), Julius Mücke, Marius Kastening (9/5), Marvin Pfeiffer, Maurice Dräger (2), Kay Behnke (1), Nenad Bilbija (8), Steffen Schröter, Philip Reinsch (2), Artjom Antonevitch (1/0), Lennart Koch (3) und Kilian Horn.

Der HHB will sich rehabilitieren

Der Stachel saß tief. Sichtlich ratlos schlichen Burgwedels Drittligahandballer am verganenen Sonnabendg nach der deutlichen Niederlage gegen den HSV Hannover aus der Halle. Mit einer Neuntoreklatsche im Derby hatte keiner gerechnet. Der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) offenbarten zahlreiche Schwächen in der Deckung, Hannover reichte eine durchschnittliche Leistung zum verdienten 33:24-Sieg.

Seit Dienstag befindet sich die Mannschaft wieder im Training und noch vor der ersten Trainingseinheit wurde intensives Videostudium betrieben. Das Spiel gegen Hannover wurde analysiert und eine Reihe von Fehlern und Abstimmungsproblemen ausgemacht. Danach wurde intensiv in der Halle trainiert und auch am Mittwoch und Donnerstag folgten weitere Trainingseinheiten. Freitag ist trainingsfrei. Am kommenden Sonnabend, 5. Oktober 2019, will man es unbedingt besser machen. Die Truppe des Trainerduos Kay Behnke und Marius Kastening gastiert dann bei der HSG Ostsee N/G. Die Partie wird um 18:30 Uhr in der Gogenkroghalle in Neustadt angepfiffen.

Die HSG Ostsee konnte bislang nur das Heimspiel gegen Potsdam mit 31:26 gewinnen, in Magdeburg verlor man 20:26, gegen Bernburg 25:26, in Rostock 22:38 und in Dessau 23:41. Die Niederlagen gegen die Spitzenteams waren deutlich, der Heimsieg gegen Potsdam und die knappe Niederlage gegen zu Hause gegen Bernburg zeigen aber, dass die HSG besser ist als die momentane Tabellenposition. Neustadt-Grömitz steht aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, hat unterm Strich aber nur einen Sieg weniger als Burgwedel. Für beide Teams hat das Spiel daher große Bedeutung. Verliert die HSG, wird sie vorerst im Tabellenkeller verweilen müssen. Verliert der HHB, stehen schwere Wochen bevor, denn die kommenden Gegner haben es in sich.

Beide Teams treten daher mit dem Motto "verlieren verboten" gegeneinander an. Einen Favoriten gibt es nicht, die Tagesform wird entscheiden. Der HHB baut auf die sonst so gute Defensive, die HSG Ostsee auf den Heimvorteil.

Der HHB ist im Derby gegen Hannover chancenlos

Selten war ein Derby zwischen dem Handball Hannover-Burgwedel (HHB) und dem HSV Hannover so langweilig wie am gestrigen Sonnabend. Nachdem die beiden vergangenen Spiele zwischen beiden Teams jeweils mit einem Tor an den HSV Hannover gegangen waren, hatten viele auch für dieses Derby einen knappen Ausgang erwartet. Dem war jedoch nicht so. Der HHB war chancenlos, das Spiel war früh entschieden, die Gäste aus Anderten gewannen hoch mit 33:24 (17:11).

Das Derby begann sehr ausgeglichen, beide Teams waren von Anfang an hellwach und die Tore fielen im Sekundentakt. Nach zehn Spielminuten stand es bereits 5:5 und Marius Kastening brachte die Gastgeber kurze Zeit später beim 6:5 erstmalig in Führung. Dann leistete sich der HHB aber einige Fehler und die Gäste waren sofort zur Stelle. Schnell hatte der HSV eine Dreitoreführung herausgeworfen (9:6, 18. Minute) und bestimmte das Geschehen. Die Gäste wirkten präsenter und die sonst so starke Burgwedeler Defensive hatte sichtbare Schwierigkeiten. Vor allem über den Kreis waren die Hannoveraner gefährlich. Sascha Muscheiko gelangen drei Tore am Stück, bis zur 24. Minute war der HSV auf 15:9 enteilt. Auch in der Folgezeit bekamen die Gastgeber kein Bein an die Erde. Der HSV hielt die Hausherren auf Abstand und ging mit einer 17:11-Führung in die Kabine. Vor einer Woche hatte es beim HHB im Spiel gegen den SC Magdeburg 2 über 60 Minuten nur 15 Gegentore gegeben. Jetzt waren es zur Halbzeit schon zwei mehr.

Wer nach der Pause mit einer Trotzreaktion der Gastgeber gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Steffen Dunekacke konnte mit seinem Tor zum 12:17 zwar verkürzen, der HSV war aber sofort wieder zur Stelle und hatte die richtige Antwort parat. Hendrik Benckendorf, Tobias Mertens und Joel Wolf sorgten binnen drei Minuten für das 20:12. Der HHB nahm früh eine Auszeit, doch eine wesentliche Besserung im Spiel der Gastgeber war nicht zu erkennen. Kein Aufbäumen, keine Leidenschaft, kein Kampf. Über die beiden Halbpositionen konnten die Gastgeber im gesamten Spiel nur zwei Tore erzielen. Das Angriffsspiel wirkte phasenweise ideenlos. Auch Burgwedels Torhüter hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Alle drei wurden von ihren Vorderleuten oft im Stich gelassen und mussten immer wieder hinter sich greifen. Götz Heuer im Tor der Gäste kaufte Burgwedels Angreifern dagegen einige Bälle ab. Der HSV hatte jetzt leichtes Spiel und hielt die Gastgeber auf Distanz. Eine Viertelstunde vor dem Ende war die Partie entschieden. Der HSV führte weiterhin deutlich (26:19) und die Gastgeber ergaben sich ihrem Schicksal. Der HHB spielte die Partie zwar mit Anstand zu Ende, die gezeigten Leistungen waren aber trotzdem enttäuschend. Über 29:22 und 32:23 konnte der HSV Hannover einen verdienten 33:24-Derbysieg feiern. Der Erfolg geht auch in der Höhe in Ordnung. Der HHB war an diesem Abend chancenlos und hatte kein Drittliganiveau.

Am kommenden Wochenende werden die Burgwedeler bei der HSG Ostsee ein ganz anderes Gesicht zeigen müssen, will man in Neustadt/Grömitz eine Chance haben. Auf die beiden Spielertrainer Marius Kastening und Kay Behnke kommt unter der Woche eine Menge Arbeit zu.

Burgwedel: Mustafa Wendland, Mats Grzesinski, Eric Frommeyer – Steffen Schröter, Maurice Dräger (2/1), Kay Behnke, Nenad Bilbija, Artjom Antonevitch (1), Kilian Horn, Julius Mücke, Marius Kastening (9/5), Steffen Dunekacke (6), Johannes Marx (1), Philip Reinsch (3), Marvin Pfeiffer (2) und Lennart Koch.

Derbyzeit in Großburgwedel

Es ist mal wieder Derbyzeit in Burgwedel und nach den Spielen gegen die TSV Burgdorf und Eintracht Hildesheim empfängt Handball Hannover-Burgwedel (HHB) mit dem HSV Hannover im vierten Heimspiel den dritten Verein aus der Nachbarschaft. Das Spiel wird am morgigen Sonnabend, 28. September 2019, um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst angepfiffen. Als Schiedsrichter sind Alexander Scheller und Nikolas Walther aus Schöppenstedt im Einsatz.

Viel muss zur Partie nicht geschrieben werden. Beide Mannschaften kennen sich in- und auswendig und für die meisten Akteure ist es nicht das erste Derby gegeneinander. In den vergangenen Jahren ging es zwischen dem HHB und dem HSV meist sehr knapp zu. Ein- oder Zweitoresiege waren an der Tagesordnung und auch am Sonnabend darf wieder mit einem engen Spiel gerechnet werden. Allein die Tagesform wird den Ausschlag geben. Emotionen und Leidenschaft bringen beide Mannschaften mit und Kleinigkeiten werden vermutlich über Sieg und Niederlage entscheiden. Oder gibt es mal wieder ein Unentschieden? Auch das wäre nicht das erste Mal.

Beim Heimsieg vom vergangenen Samstag gegen die Youngsters des SC Magdeburg konnte der HHB viel Selbstvertrauen tanken. Man geht mit breiter Brust in das Derby gegen den HSV und will mit einem Sieg ein ausgeglichenes Punktekonto erzielen. Die Hannoveraner konntne bislang zweimal in Bernburg und Barmbek gewinnen, mussten aber auch schon gegen die Spitzenteams aus Rostock und Dessau antreten und verloren deutlich. In Potsdam unterlag die Truppe von Stephan Lux nur knapp mit 29:30.

Der HHB kann aktuell mit der zweitbesten Abwehr der Liga aufwarten und hat bislang im Schnitt nur 21,8 Gegentore kassieren müssen. Gegen den SC Magdeburg 2 musste das Torhüterduo Mustafa Wendland und Eric Frommeyer nur 15 Tore hinnehmen. Der HSV hat bislang die bessere Offensivquote und war auswärts auch schon doppelt erfolgreich. Einen Favoriten gibt es somit am Sonnabend nicht. Beide Teams weisen aktuell 4:6 Punkte auf und können sich mit einem Sieg im Mittelfeld der Tabelle erst einmal festsetzen. Es spielt der Tabellenneunte gegen den Zehnten. Außer Ruhm und Ehre im Derby steht somit auch eine gute Tabellenposition auf dem Spiel.

Burgwedels Spielertrainer Kay Behnke, der im Spiel gegen den HSV Hannover auf den am Knie verletzten Linksaußen Julius Hinz verzichten muss, ist positiv gestimmt: "Wir wollen aus dem tollen Heimsieg gegen den SC Magdeburg ordentlich Rückenwind mitnehmen und versuchen, mit viel Spaß und Leidenschaft als Derbysieger von der Platte zu gehen."

Jule Fellmann vom SV Burgwedel holt sich den Kreismeistertitel

Am 21. und 22. September 2019 fanden die "Kreismeisterschaften Kurze Strecke" des Kreisschwimmverbands Hannover-Land e.V. im Deisterbad Barsinghausen statt. Der SV Burgwedel nahm daran mit drei Schwimmerinnen und fünf Schwimmern teil.

Jule Fellmann (2009) sicherte sich und ihrem Verein dabei den Kreismeistertitel über 100 Meter Brust sowie jeweils den zweiten Platz über 100 Meter Rücken und 100 Meter Lagen.

Paula Hoinkhaus (2003) erreichte den dritten Platz über 50 Meter Brust. Im insgesamt starken Teilnehmerfeld wurden außerdem sechs vierte Plätze und mehrere Qualifikationen für die Landesmeisterschaft erreicht.

Erfolgreiche Feldsaison für Engenser Hockey-Mädchen

Einen weiteren Erfolg konnten die Hockey A-Mädchen (U14) des TSV Engensen feiern. Sie beendeten die Pokalrunde 2019 des Niedersächsischen Hockeyverbandes im Kleinfeldhockey auf einem hervorragenden 2. Platz.

Dem TSV Engensen war es gegönnt, das Finalturnier als Höhepunkt der Saison am vergangenen Sonntag, 22. September 2019 bei bestem Spätsommerwetter auf heimischen Platz auszurichten. Hier trafen sich die jeweils zwei Bestplatzierten der Vorrundengruppen, um in zwei Halbfinals und anschließendem Finale den Pokalsieg auszuspielen. Gleich im 1.Halbfinale durften die Engenser Mädchen gegen die Mannschaft des TSV Bemerode ihr Können beweisen und gewannen am Ende durch eine engagierte Mannschaftsleistung ungefährdet mit 7:0. Somit war der Platz im Finale gesichert. Im 2. Halbfinale konnte die Mannschaft von Eintracht Hildesheim in einem spannenden und am Ende knappen Spiel die Mannschaft vom Goslarer HC 09 mit 3:2 auf Distanz halten.

Somit kam es, wie ein wenig erwartet, zum Finale der jeweils Erstplatzierten der Vorrundengruppen zwischen dem heimischen TSV Engensen und Eintracht Hildesheim. Eine große Kulisse zahlreicher Eltern und Fans machte dieses Finale zu einem besonderen Spiel, zu dem beide Mannschaften durch ihre couragierte Spielweise beitrugen. In der 1.Halbzeit überzeugten die Mädchen vom TSV Engensen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und konnten die herausgespielten Torchancen auch zu einer verdienten 1:0-Halbzeitführung umsetzten. In der 2. Halbzeit wurden aber die Gegnerinnen aus Hildesheim immer stärker und konnten ihrerseits zwei der herausgespielten Torchancen in Treffer ummünzen. In einer dramatischen Schlussphase, in der beide Mannschaften langsam die Kräfte verließen, kamen die Engenser Mädchen noch zu einigen hochkarätigen Torchancen, konnten aber keinen weiteren Treffer markieren. Somit sicheret sich am Ende die Mannschaft von Eintracht Hildesheim mit einem knappen 2:1 Erfolg den Pokalsieg.

Natürlich war im ersten Moment die Enttäuschung bei den Engenser Spielerinnen groß, denn ein Finale daheim gibt es schließlich nicht jeden Tag. Dennoch durften sie am Ende unter großem Jubel aller anwesender Eltern und Fans und mit erhobenen Häuptern die Urkunde für einen verdienten 2. Platz entgegennehmen und auf eine äußerst erfolgreiche Feldsaison zurückblicken. Denn bereits in der Vorrunde wussten die Mädchen gegen ihre Mitstreiterinnen von BTHC Braunschweig, MTV Eintracht Celle, Goslarer HC sowie vom HC Hannover zu überzeugen und haben bewiesen, dass sie zurecht zu den besten Kleinfeldmannschaften Niedersachsens gehören.

Ausruhen ist aber nicht angesagt, denn die nächsten Aufgaben warten schon in der kommenden Hallensaison. Auch hier werden die Mädchen wieder versuchen, ihren Gegnerinnen das Leben so schwer wie möglich zu machen und für die ein oder andere positive Überraschung zu sorgen.

Wer Interesse hat, in den Hockeysport beim TSV Engensen reinzuschnuppern, der ist zu den Trainingszeiten der verschiedenen Jungendmannschaften eingeladen. Alle Infos dazu unter www.tsv-engensen.de oder direkt per Mail hockey@tsv-engensen.de.

Hockey D-Mädchen belegen dritten Platz beim Heimspieltag

Am heutigen Spieltag der Hockey D-Mädchen des TSV Engensen waren die Mannschaften Eintracht Hildesheim, Hannover 78 und der DTV Hannover zu Gast. Bei herrlichem Sonnenschein und knapp 80 Zuschauern konnte sich die Mannschaft von Hannover 78 nach spannenden Spielen durchsetzen.

Die D-Mädchen des TSV Engensen werden seit knapp einem Jahr von Lisa Tysar trainiert und haben einen hervorragenden dritten Platz belegt.

Bei Interesse können Mädchen der Jahrgänge 2011 und 2012 gerne beim Training Donnerstags von 16:30 bis 18:00 Uhr vorbeischauen.

HHB überrennt SC Magdeburg 2

Eines der besten Spiele der vergangenen Jahre zeigten Burgwedels Drittligahandballer im Heimspiel gegen die Youngsters des SC Magdeburg. Dank einer überragenden Abwehr konnten die Gäste nur 15 Tore erzielen. 28 eigene Treffer des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) zeugten gleichzeitig von einer guten Angriffsleistung der Gastgeber. Beim HHB passte Vieles, beim SC dagegen Nichts, der deutliche Sieg war auch in der Höhe verdient.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und führten binnen vier Minuten mit 4:0. Die Forderung von Spielertrainer Marius Kastening, den Start nicht wieder wie zuletzt in Barmbek zu verschlafen, wurde in die Tat umgesetzt. Der HHB war präsenter und übernahm von Beginn an das Kommando. Aus einer stabilen Deckung heraus wurden die Angriffe gut strukturiert vorgetragen und erfolgreich abgeschlossen. Mustafa Wendland im Burgwedeler Tor war gut aufgelegt und sorgte für die nötige Sicherheit. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut, der SC kam überhaupt nicht zur Entfaltung. Die Gastgeber erhöhten auf 7:1 und lagen nach 20 Minuten gar mit 10:2 vorn. Vor allem Johannes Marx traf nach Belieben. Burgwedels Kreisläufer war in Halbzeit 1 mit sechs Toren der gefährlichste Akteur. Mit insgesamt acht Toren bei nur neun Versuchen avancierte er zum besten Torschützen der Begegnung. Er war es auch, der den 13:9-Halbzeitstand für die Gastgeber herstellte. Die letzten acht Minuten vor dem Pausenpfiff gehörten den Magdeburgern. Der SCM 2 hatte jetzt mehr vorm Spiel und konnte die hohe Führung der Gastgeber ein wenig verringern.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild wie in Halbzeit 1. Der HHB kam gut aus der Pause und sorgte schnell für klare Verhältnisse. Nach nur zehn Minuten war erneut eine sichere Führung herausgeworfen, Maurice Dräger sorgte für die 19:12-Führung (41.) der Hausherren. Diese waren jetzt nicht mehr aufzuhalten und drängten auf eine frühe Entscheidung. Die Abwehr agierte nach wie vor auf einem hohem Niveau und ließ kaum Chancen für die Youngsters aus Magdeburg zu. Nach einem 5:0-Lauf des HHB war die Partie entschieden. 12 Minuten vor dem Ende leuchtete ein 24:13 auf der Anzeigetafel der gut gefüllten Sporthalle auf der Ramhorst.

Eric Frommeyer, der zuvor schon zwei von drei Strafwürfen des SCM 2 entschärft hatte, kam jetzt für Mustafa Wendland zwischen die Pfosten. Auch er machte seine Sache hervorragend und verdiente sich zusammen mit Mustafa Wendland ein Sonderlob des Trainers. Die Gäste wehrten sich jetzt kaum noch und ergaben sich ihrem Schicksal. Der HHB wollte noch mehr und zog bis zum Abpfiff durch. Der Vorsprung wurde bis zum 28:15-Endstand weiter ausgebaut. Nach langer Verletzung konnte sich auch Kay Behnke mit drei Toren wieder in die Torschützenliste eintragen. Der HHB überzeugte mannschaftlich geschlossen, insgesamt neun unterschiedliche Torschützen standen zu Buche. Nach dem Schlusspfiff ließen sich die Gastgeber von ihren Fans für einen der höchsten Siege in der Drittligazugehörigkeit feiern.

Spielertrainer Marius Kastening war vor allem mit der Moral seiner Mannschaft zufrieden: "Nach der schlechten Leistung im letzten Spiel in Barmbek haben wir heute die richtige Antwort gegeben. Wir hatten eine gute Trainingswoche, haben intensiv gearbeitet und auch viel Spaß gehabt. Das ist uns wichtig und die Grundlage für unseren Erfolg. Heute konnten wir uns auf unsere guten Torhüter und eine starke Defensive verlassen. Nur 15 Gegentreffer bekommt man nicht alle Tage. Auch in der Offensive war das heute viel besser als zuletzt. Wir waren kreativ und haben gute Lösungen gefunden. Das Tempospiel aus der ersten und zweiten Welle war gut. So soll es weitergehen, wir freuen uns auf die Trainingswoche und das Derby am kommenden Samstag gegen Anderten."

Burgwedel: Mustafa Wendland (1. – 45. Minute, 1 Tor), Eric Frommeyer (46.-60.) – Artjom Antonevitch, Kay Behnke (3), Nenad Bilbija, Maurice Dräger (1), Steffen Dunekacke (3), Kilian Horn, Marius Kastening (7/4), Lennart Koch (2), Johannes Marx (8), Julius Mücke, Marvin Pfeiffer, Philip Reinsch (2) und Steffen Schröter.
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