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Nächstes Endspiel für den HHB

Für die Handballer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) steht am kommenden Sonnabend, 25. Januar 2020, das nächste Endspiel auf dem Spielplan der 3. Liga Nord-Ost. Der aktuelle Tabellenletzte muss bei der Bundesligareserve des SC Magdeburg antreten.

Die SCM-Youngsters sind Tabellendreizehnter und haben fünf Punkte Vorsprung auf Burgwedel. Mit einem Sieg könnten die Burgwedeler zur HG Hamburg-Barmbek und zur HSG Ostsee aufschließen und den Abstand auf den SC Magdeburg II auf drei Punkte verringern.

Der SCM II spielte zuletzt vor eigenem Publikum gegen die TSV Burgdorf II unentschieden, HHB gewann knapp gegen die HG Hamburg-Barmbek. Im Hinspiel in Großburgwedel gewannen die Burgwedeler gegen den SCM II deutlich mit 28:15. Nach dem Hinspielerfolg verlor der HHB allerdings zehn Spiele am Stück und stürzte bis ans Tabellenende ab. Momentan zeigte die Formkurve aber wieder nach oben, zwei der jüngsten drei Spiele wurden gewonnen und auch bei der Eintoreniederlage in Hildesheim spielten die Burgwedeler gut. An die guten Leistungen der vergangenen Wochen will man auch in der altehrwürdigen Hermann-Gieseler-Halle in Magdeburg anknüpfen.

Bislang präsentierten sich die Youngsters des SCM vor eigenem Publikum eher durchwachsen. Von den neun Heimspielen wurden nur drei gewonnen, in zwei Begegnungen spielte man unentschieden. Zuletzt überzeugten die Magdeburger aber beim 32:20-Heimsieg gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin Ende Dezember. Auch beim 30:30 gegen die Jungrecken aus Burgdorf spielten die Youngsters sehr gut.

Somit treffen am Sonnabend ab 19 Uhr zwei Mannschaften aufeinander, die zuletzt überzeugen konnten und unbedingt gewinnen wollen. Mit einem Sieg könnte sich der SCM 2 im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen. Der HHB würde bei einem Auswärtserfolg den Abstiegskampf wieder spannend machen.

Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel. Eine interessante und richtungsweisende Partie ist vorprogrammiert.

SV Kleinburgwedel zum Aufstiegsschießen zur Bezirksliga Hannover qualifiziert

Sehr erfolgreicher Jahresauftakt für Marion Follmann, Thomas Fischer, Kerstin Sonnefeld, Olav Lahmann und Jens Lindemann vom Schützenverein Kleinburgwedel.

Im Januar sicherten sie sich gemeinsam den Mannschaftssieg in der Kreisliga Luftgewehr-Auflage des Kreisschützenverbandes Burgdorf. Nach sechs Wettkämpfen an drei Sonntagen siegten sie mit 10:2 Mannschaftspunkten und 13:5 Einzelpunkten.

Es schießen immer aus jeder Mannschaft drei Schützen gegeneinander. Von den 18 Wettkämpfen im Modus "Mann gegen Mann beziehungsweise Frau" wurden nur fünf knapp verloren. Damit sind sie für das Ende März stattfindenden Aufstiegsschießen in die Bezirksliga, auf dem Bundesstützpunkt Sportschießen Hannover, qualifiziert.

Handballjahr für Julius Hinz gelaufen

Für Burgwedels Linksaußen Julius Hinz ist das Handballjahr 2020 schon heute so gut wie gelaufen. Wie schon befürchtet hat sich der 26-jährige Rechtshänder im Auswärtsspiel bei Eintracht Hildesheim in der ersten Spielminute das Kreuzband gerissen. Nach der Operation wartet eine mehrmonatige Reha auf den Studenten.

Überhaupt steht die erste Saison für Julius Hinz beim Drittligisten Handball Hannover-Burgwedel unter keinem guten Stern. Aufgrund einer schweren Augenverletzung in der Vorbereitung verpasste Hinz den Saisonauftakt und konnte bislang nur in acht Begegnungen eingesetzt werden.

Er kämpfte sich jedoch zurück und erzielte 21 Tore. "Die Kreuzbandverletzung kommt jetzt zur Unzeit, seine Tore werden uns im Abstiegskampf fehlen. Wir wünschen Julius Hinz eine erfolgreiche Operation und eine problemlose Reha", so der Verein.

Vize- und Bezirksjahrgangsmeister im Schwimmerischen Mehrkampf

Am 18. und 19. Januar sind neun Aktive des SV Burgwedel zu den Bezirksmeisterschaften der Masters und zum Schwimmerischen Mehrkampf der Jahrgänge 2008 und 2009 nach Hildesheim gereist. Im Schwimmerischen Mehrkampf wurde Tomke Hinrichs (2008) Vize-Bezirksjahrgangsmeisterin und Mika Finn Gante (2008) Bezirksjahrgangsmeister. Die Jugendlichen erschwammen darüber hinaus mehrere neue Bestzeiten.

Sehr erfolgreich waren auch die Masters, die sich in der mixed Staffel über 4×50 Meter Lagen den ersten Platz sicherten und auch in den Einzelergebnissen punkteten: 1. Plätze belegten Silke Feld-Bornemann, Michael Matthias, Finn Hagemann; 2. Plätze erreichten Sebastian Schmidt und Finn Hagemann.

In der Gesamtwertung der teilnehmenden Vereine verbesserte sich der SV Burgwedel damit im Vergleich zum Vorjahr um 5 Plätze auf Rang 4.

Handball Hannover-Burgwedel feiert wichtigen Heimsieg

Einen ganz wichtigen Sieg konnte Handball Hannover-Burgwedel (HHB) feiern. Das Heimspiel gegen die HG Hamburg-Barmbek konnte nach 14:12-Halbzeitführung am Ende knapp mit 23:22 gewonnen werden. Durch den doppelten Punktgewinn verringerten die Burgwedeler den Abstand auf die Hamburger und die HSG Ostsee N/G auf zwei Punkte. Da die Füchse Berlin überraschenderweise gegen den TSV Altenholz gewinnen konnten, beträgt der Abstand der Burgwedeler auf einen Nichtabstiegsplatz nun fünf Punkte.

Der HHB musste verletzungsbedingt auf Julius Hinz verzichten, konnte aber genau wie die HG 14 Akteure aufbieten. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Bis zum 6:6 nach 13 Minuten konnte sich kein Team absetzen. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Dann hatte Kay Behnke seinen großen Auftritt. Burgwedels Rückraumrechter traf drei Mal in Folge und brachte die den HHB mit 8:6 beziehungsweise 9:7 nach vorn. In der Folge konnte sich der HHB ein wenig freischwimmen und lag teilweise mit drei Toren vor. Maurice Dräger, Marius Kastening und Johannes Marx trafen für die Gastgeber. In der 24. Minute erhöhte Burgwedels Marvin Pfeifer gar auf 13:9. Die Gastgeber waren den Gästen in dieser Spielphase deutlich überlegen. Drei Minuten vor der Halbzeitpause traf Maurice Dräger zum 14:10, doch durch einen Doppelschlag von Jannes Timm kam Hamburg-Barmbek wieder ran. Beim Stand von 14:12 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.

Der HHB kam hochmotiviert aus der Kabine zurück: Steffen Dunekacke und Lennart Koch sorgten schnell für das 16:12. Doch wie schon in Hälfte 1 erlaubten sich die Gastgeber immer wieder kleine Fehler und brachten die Gäste ins Spiel zurück. Die weiteren Zwischenstände waren 16:14, 18:14 und 19:15. Als Timon Kaminski doppelt traf, verkürzten die Gäste auf 19:17. Johannes Marx traf zum 20:17, jetzt waren noch 13 Minuten zu spielen.

Plötzlich zeigten die jedoch die Burgwedeler Nerven. Maurice Dräger leistete sich einige Fehler und auch Johannes Marx ließ zwei gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt. Die Hamburger reagierten prompt, erzielten drei Tore in Folge und glichen zum 20:20 aus. Das Spiel drohte zu kippen, doch der HHB blieb cool. Artjom Antonevitch traf zum 21:20 (54.) und kurz danach hielt Torhüter Mustafa Wendland einen Strafwurf der Gäste, was ein ganz wichtiges Signal für seine Vorderleute war. Drei Minuten vor dem Ende lag der HHB nach einem Tor von Kay Behnke mit 22:20 vorn, doch erneut bekamen die Burgwedeler Nervenflattern und die Hamburger kamen noch einmal ins Spiel zurück und konnten zum 22:22 ausgleichen. Der Gästetreffer hätte jedoch nicht zählen dürfen, da Kreisläufer Robin Morgner vor seinem Wurf im Kreis gestanden hatte. Jetzt waren noch 90 Sekunden zu spielen und die Spannung war nicht mehr zu überbieten. 40 Sekunden vor dem Ende bekam der HHB einen Strafwurf zugesprochen. Marius Kastening verwandelte eiskalt zum 23:22. Die Gäste hatten jetzt noch einen Angriff, um den Ausgleich zu erzielen. Nach einer Auszeit blieben den Gästen noch knapp 30 Sekunden, doch der letzte Wurf auf das Tor der Burgwedeler landete neben dem Kasten. Unterm Strich gewannen die Hausherren zwar knapp aber trotzdem verdient. Wäre die eigene Fehlerquote besser gewesen, hätten die Burgwedeler ihre Fans nicht bis zum Abpfiff auf die Folter spannen müssen.

Spielertrainer Marius Kastening resümierte das Kellerduell wie folgt: "Endlich haben wir mal ein enges Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können. Das war auch für unsere Moral sehr wichtig. Am Ende zählen in unserer aktuellen Situation nur zwei Punkte auf der Habenseite. Schon letzte Woche in Hildesheim waren wir dicht dran, heute konnten wir uns belohnen und einen ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Grundlage für den wichtigen Erfolg haben wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung gelegt. In entscheidenden Momenten haben unterschiedliche Spieler Verantwortung übernommen. Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel. Am nächsten Samstag in Magdeburg steht für uns das nächste Endspiel an. Dort wollen wir uns noch besser präsentieren und erneut erfolgreich sein."

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (3), Julius Mücke, Marius Kastening (7/3), Lennart Koch (2), Marvin Pfeiffer (1), Maurice Dräger (3), Kay Behnke (4), Steffen Schröder, Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (1), Steffen Dunekacke (2) und Kilian Horn.

1. Endspiel für den HHB

Ein ganz wichtiges Handballspiel steht für Handball Hannover-Burgwedel (HHB) am kommenden Wochenende auf dem Spielplan. Der aktuelle Tabellenletzte empfängt am Sonnabend, 18. Januar 2020, ab 19 Uhr in der heimischen Sporthalle auf der Ramhorst die HG Hamburg-Barmbek.

Die Gäste rangieren zwei Plätze vor dem HHB und haben vier Punkte mehr auf ihrem Konto. Mit einem Sieg könnten die Burgwedeler den Abstand auf die Barmbeker und auf die HSG Ostsee auf zwei Punkte verringern. Bei einer Niederlage würde der Abstand noch größer werden und der Klassenerhalt in weite Ferne rücken.

Das Hinspiel zwischen der HG und den Burgwedelern endete 27:24 zugunsten der Hamburger. Der HHB zeigte in der Hansestadt eines seiner schlechtesten Saisonspiele und verlor verdient. Dieses Mal muss man es besser machen und trotz der Niederlage vom vergangenen Sonntag in Hildesheim ist man auf der Ramhorst optimistisch. Der couragierte Auftritt in der Domstadt hat deutlich gemacht, dass der HHB noch am Leben ist und mit aller Macht die Klasse halten will. Einstellung, Moral und auch das spielerische Element haben gepasst. Am Ende waren es sechs schlechte Minuten nach der Pause, die die Burgwedeler um einen möglichen Punktgewinn beim neuen Tabellendritten gebracht haben.

Ähnlich war auch die Situation in der Hinserie. Nach einem guten Auftritt gegen Eintracht Hildesheim mit einer knappen Niederlage, bekam der HHB in Barmbek aber nicht viel auf die Kette und spielte unkonzentriert und zerfahren. Diesen Fehler will man am Sonnabend nicht noch einmal machen. Die beiden Spielertrainer Marius Kastening und Kay Behnke wünschen sich einen Erfolg mit mehr als drei Toren. In der Endabrechnung könnte auch der direkte Vergleich eine Rolle spielen.

Erst einmal müssen aber 60 Minuten absolviert werden. Die HG konnte bislang in fünf Spielen gewinnen und hat 14 Niederlagen kassiert. Vier Heimsiegen gegen Potsdam, Burgwedel, Vinnhorst und die HSG Ostsee steht ein Auswärtserfolg in Oranienburg gegenüber. Von einer Auswärtsschwäche der HG kann dennoch keine Rede sein. Bei den Teams aus Dessau und Magdeburg verlor Barmbek nur knapp. Der HHB muss somit gewarnt und auf der Hut sein. Mit Christoph Wischniewski, Lasse Kohnagel, Timon Kaminski und Michael Kintrup verfügt Barmbek über Ausnahmehandballer. Aber auch mit mannschaftlicher Geschlossenheit konnten die Gäste bislang überzeugen. Auch Trainerfuchs Tobias Skerka ist ein ausgewiesener Fachmann an der Seitenlinie und taktisch immer für eine Überraschung gut. Somit ist ein hochinteressantes Abstiegsduell vorprogrammiert.

13. Burgwedeler Tischtennis-Stadtmeisterschaften in Thönse

Am 3. und 4. Januar 2020 wurden die 13. Burgwedeler Tischtennis-Stadtmeisterschaften in Thönse durchgeführt. Der TTC Viktoria Thönse erklärte sich bereit, diese außerplanmäßig durchzuführen, da 2020 das 25-jährige Jubiläum des TTC ansteht. Einige Sonderaktionen, wie beispielsweise ein Glücksrad, präsentierte Lothar Heinrich, der Macher dieser Veranstaltung. Pokale, Medaillen und Präsente konnten die Gewinner in Empfang nehmen. Felix Frost und Markus Geng waren wieder die bewährten Turnierleiter.

Die Resonanz war groß bei den Tischtennisspielern in Burgwedel: 65 Teilnehmer waren zu verzeichnen. Vereinsmitglieder und Einwohner aller sechs Ortsteile Burgwedels konnten sich beteiligen. Freitag starteten die Senioren mit 23 Spielern. Erfreulich war auch wieder die Beteiligung der Hobby-Spieler von der Seniorenbegegnungsstätte Burgwedel.

Am Sonnabend frühmorgens ab 9:30 Uhr schlugen die Schüler und Jugendliche auf. Mit 16 Teilnehmer war die Beteiligung akzeptabel, da ja noch Ferien waren.

Ab 13:30 Uhr gingen dann die Erwachsenen (offen) an den Start. Mit 26 Spielern war die Beteiligung recht hoch, wobei sich auch einige Jugendspieler mit einreihten und das auch mit Erfolg.

Die Sieger im Überblick:

Erwachsene A: Marcus Thiem (TTKG)
Erw. B: Alexander Wendt (TTC Vikt. Thönse)
Erw. C: Magdalena Gaczek (TSV Engensen)
Erw. Doppel: Marcus Thiem / Michael Bücker (beide TTKG)
Senioren A: Christian Bähre (TSV Eng.)
Sen. B: Gerald Redweykies (TSV Langreder)
Sen. C: Deniz Demir (TTC Vikt. Thö.)
Sen. Doppel: Christian Bähre / Torsten Bach (beide TSV Eng.)
Jugend A: Marius Junker (TTKG)
Jugend B: Chris Schönher (TTKG)
Jugend C: Alexander Fütterer (TSV Wettmar)
Jugend Doppel: Marius Junker / Max Deschka (beide TTKG)

Bronze für Schwimmer des SV Burgwedel bei Kreisstaffelmeisterschaften

Am vergangenen Sonnabend, 11. Januar 2020, stellte der SV Burgwedel 19 von insgesamt 304 Schwimmerinnen und Schwimmern, die sich mit ihren Staffeln im Sarstedter Innerstebad eintrafen, um die Kreisstaffelmeisterschaften 2020 auszutragen.

Die Staffel bestehend aus Mika Finn Gante (2008), Robert Conrad (2007), Mats Mikolaiczyk (2009) und Kjell Mikolaiczyk (2007) erreichte dabei in der Altersklasse D-C männlich den 3. Platz über 4 x 50 Meter Schmetterling.

Weiterhin wurden zwei Viertplatzierungen über 4 x 50 Meter Rücken und 4x 50 Meter Brust erzielt.

TTK Großburgwedel klettert auf Platz 5 in der Tabelle

Nach der Weihnachtspause war den Tischtennisspielerinnen des Tischtennis Klub Großburgwedel (TTKG) anzumerken, dass sie noch nicht wieder ganz im Training stehen. Dazu kamen ein paar krankheitsbedingte Ausfälle, so dass das Spiel gegen den Tabellenersten von Hannover 96 chancenlos blieb und mit 1:6 verloren ging. Dabei war die Situation kurios, denn die Hannoveraner trugen ihr "Heimspiel" wegen technischer Probleme mit der eigenen Halle in Großburgwedel aus. Sie mussten sich also selbst um den Auf- und Abbau der Tische kümmern und brachten sogar ihre eigenen Bälle mit. Doch das schien ihnen nichts auszumachen, denn nach verlorenem Doppel und dem anfänglichen 1:1 Zwischenstand gewann Hannover 96 souverän jedes Einzel und festigte damit den Vorsprung an der Tabellenspitze.

Das zweite Spiel des Doppelspieltag-Wochenendes fand Sonntag auswärts in Kassel beim Sportclub Niestetal statt. In dieser Partie galt es unbedingt zu gewinnen, um in der Tabelle nicht abzurutschen. Die beste Spielerin Niestetals, Emina Hadziahmetovic, war nicht dabei und so waren die Großburgwedler Tischtennisdamen trotz Krankheit mit 6:1 erfolgreich. Die Anfangsdoppel waren noch sehr umkämpft und nahezu jeder Satz ging 9:11 oder 11:9 aus. Doch die folgenden Einzel gestalteten sich dann relativ klar und so konnten Gäste verdient den Sieg mit nach Hause bringen. Nur Amelie Rocheteau musste sich Sarah Rau geschlagen geben. Die erst 14-Jährige ist Mitglied des Bundeskaders und eines der größten Talente, das der deutsche Jugendkader derzeit vorweisen kann.

Durch diesen Sieg konnte der TTKG am Wochenende von Platz sechs auf Platz fünf klettern und sich eine gute Ausgangslage für das nächste Spiel am 2. Februar verschaffen. Gegner ist dann der DJK BW Annen in Witten bei Bochum, gegen den das Hinspiel verloren ging. 

Gute Leistung wird nicht belohnt: Handball Hannover-Burgwedel unterliegt knapp

Am gestrigen Sonntagabend musste der Drittligist Handball Hannover-Burgwedel (HHB) zum Nachbarschaftsderby bei Eintracht Hildesheim antreten. Den gut 1.200 Zuschauern in der Volksbankarena wurde ein enges und spannendes Spiel geboten. Am Ende konnte sich die Eintracht knapp mit 28:27 (11:13) durchsetzen. Die gute Leistung der Gäste wurde wie schon im Hinspiel nicht belohnt.

Für die Gäste begann das Spiel mit einem Schock. In der Anfangsphase verletzte sich Julius Hinz. Ohne Fremdeinwirkung blieb er nach einem Tempogegenstoß liegen und konnte nicht wieder eingesetzt werden. Schon die Hinserie war für Burgwedels Linksaußen von Verletzungen geprägt gewesen. Erneut war dieses Mal das Knie betroffen, ein Kreuzbandriss konnte in einer ersten Diagnose nicht ausgeschlossen werden.

Während Hinz in der Kabine behandelt wurde, begannen seine Mannschaftskameraden stark. Johannes Marx, Marius Kastening (2x) und Steffen Dunekacke sorgen für die 4:1-Führung der Gäste. Die Eintracht hatte sichtbare Probleme und kam nicht richtig in die Partie. Die Gäste waren von Beginn an bei der Sache und hochkonzentriert. Auch in der Folgezeit hatte der HHB die Nase vorn. Burgwedels Abwehr stand sicher, Torhüter Wendland konnte sich einige Male auszeichnen. Maurice Dräger erzielte das 8:4 für die Gäste. Vorne übernahm Kay Behnke Verantwortung und traf nach Belieben. Burgwedels Rückraumrechter erzielte in der ersten Hälfte fünf seiner sechs Tore. Die Gäste waren beim 11:6 und 12:7 weiterhin vorn. Dann kamen die Hildesheimer besser in die Partie, die Gäste scheiterten jetzt einige Male im Abschluss. Die Eintracht konnte den Abstand auf 10:12 verkürzen. Mit einer 13:11-Führung des HHB wurden die Seiten gewechselt.

Die Hildesheimer kamen hochmotiviert aus der Pause zurück und erwischten die Gäste auf dem falschen Fuß. Die Burgwedeler leisteten sich jetzt fünf technische Fehler und waren von der Rolle. Als die Gastgeber den Ausgleich zum 13:13 erzielen konnten, war auch die Halle da. Mit der Unterstützung des Publikums konnte die Eintracht sogar 15:13 in Führung gehen. Der HHB brauchte einige Zeit, um den Faden wieder zu finden. Maurice Dräger und Lennart Koch trafen zum 15:15-Ausgleich. Die Eintracht war jetzt präsenter als in Halbzeit 1 und in der Folgezeit spielten beide Teams auf Augenhöhe. 17:16, 18:17 und 20:18 waren die weiteren Zwischenstände bis zur 45. Spielminute. Dann zog die Eintracht auf drei Tore davon und verwaltete diesen Vorsprung bis vier Minuten vor dem Ende (23:20, 24:21 und 25:22). Die Burgwedeler gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und wollten zumindest noch einen Punkt mitnehmen.

Angeführt von Spielertrainer Marius Kastening, der insgesamt sieben Tore erzielen konnte, verkürzten die Burgwedeler auf 25:23 und 26:24. 40 Sekunden vor dem Ende erzielte Kastening gar das 27:26 für den HHB. Matteo Ehlers sorgte kurz danach jedoch für die Entscheidung zugunsten der Eintracht. Der 28:27-Anschluss für den HHB acht Sekunden für der Schlusssirene kam zu spät und war gleichzeitig der Endstand in einer engen und bis zum Schluss spannenden Partie.

Aufgrund der starken ersten Hälfte und des mutigen und engagierten Auftritts hätte der HHB sicherlich einen Punkt verdient gehabt. Wie schon im Hinspiel mussten sich die Burgwedeler der Eintracht aber erneut mit einem Tor geschlagen geben. Trotzdem lobte Burgwedels Teammanager Friedrich Kastening seine Mannschaft: "Wir sind hier heute als Mannschaft geschlossen aufgetreten und haben ein gutes Spiel gezeigt. Die Abwehr stand sicher, auch unsere Torhüter waren gut. Leider haben uns die schwachen Fünf Minuten nach der Pause das Genick gebrochen und Hildesheim zurück ins Spiel gebracht. Wir haben heute gezeigt, dass wir mit den großen Mannschaften der Liga mithalten können. Jetzt richten wir den Fokus auf das nächste Heimspiel gegen Barmbek. Da ist ein Sieg Pflicht. Wenn wir die Leistung von heute am kommenden Samstag erneut abrufen können, sollte ein Erfolg möglich sein."

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (2), Julius Mücke, Marius Kastening (7/4), Lennart Koch (4), Marvin Pfeiffer, Maurice Dräger (5), Kay Behnke (6), Julius Hinz, Steffen Schröter, Philip Reinsch, Artjom Antonevitch, Steffen Dunekacke (3) und Kilian Horn. 

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