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TTK Damen wollen Punkte aus Leipzig mitbringen

Der TTK Großburgwedel geht in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen erneut auf Reisen und wird am morgigen Sonnabend, 20. Oktober 2018, von den LTTV Leutzscher Füchsen 1990 in Leipzig begrüßt. Zu der wichtigen Begegnung beim Tabellenneunten, der mit 0:6 Punkten einen klassischen Fehlstart in die Saison hinlegte, tritt beim TTKG wieder Neuzugang Kristina Kazantseva nach ihrer Olympiateilnahme an zur Verstärkung an. "Wir können frei aufspielen, und mit einem Sieg den Gegner auf Distanz bringen. Der Erfolgsdruck liegt eindeutig bei den Messestädterinnen", erklärt Teambetreuer Michael Junker. Nach zwei Niederlagen im vergangenen Jahr wollen die Burgwedelerinnen diesmal mindestens einen Punkt aus Leipzig entführen. Kopfzerbrechen bereitete bislang vor allem deren routinierte Soraya Domdey. "Bei der Nummer drei hängt viel von Tagesform ab, da sie ein hohes Risiko in ihre Schläge legt. Unser Masterplan sieht ein 4:0 im vorderen Paarkreuz vor, was nicht unrealistisch ist. Wir stellen das nominell beste obere Paarkreuz in der Liga", gibt sich Junker zuversichtlich. Die Gastgeberinnen werden zum ersten Heimspiel dieser Saison allerdings ihre Fangemeinde im Fuchsbau zusammentrommeln, die dicht an den Boxen sitzen und für entsprechende Stimmung sorgen werden.  

Dinos unterliegen bei den Wölfen

Ohne Punkte sind die Drittligahandballer des HHB von ihrer Reise zum TSV Altenholz nach Burgwedel zurückgekehrt. Das Spiel der Dinos bei den Wölfen endete 36:27 für die Gastgeber. Schon zur Halbzeit hatte der TSV Altenholz mit 19:13 vorn gelegen.

Von Beginn an hatte Handball Hannover-Burgwedel (HHB) Probleme, richtig ins Spiel zu finden. Der TSV Altenholz hatte den besseren Start und lag schon nach fünf Minuten mit 4:2 vorn. Weitere fünf Minuten später waren die Gastgeber auf 8:4 enteilt. Vor allem über die Außenpositionen war der TSV zu diesem Zeitpunkt erfolgreich, der HHB hatte sichtlich Schwierigkeiten, zum Torerfolg zu kommen. Nach einer Viertelstunde konnten die Gastgeber beim 11:6 erstmalig mit fünf Toren in Führung gehen. Schon frühzeitig deutete sich an, dass es in der nur mäßig gefüllten Edgar-Meschkat-Halle eine torreiche Begegnung geben sollte. 17:11 betrug der Zwischenstand nach 25 Minuten, beim Stand von 19:13 für die gastegeber wurden die Seiten gewechselt.

Thomas Bergmann eröffnete den Torreigen in Halbzeit 2 mit seinem Tor zum 20:15. In der Folge kam der HHB etwas besser ins Spiel und konnte sogar verkürzen. Nach dem 20:15 in der 35. Minute lag der HHB eine Viertelstunde vor dem Ende nur mit 21:25 zurück. Kurz keimte Hoffnung auf, den TSV-Vorsprung noch weiter zu verkürzen, doch der HHB ging leichtfertig mit guten Chancen um und hatte in der Deckung große Probleme mit dem variablen Angriffsspiel der Gastgeber.

Acht Minuten vor dem Ende war die Partie beim 32:25 für den TSV entschieden. Am Ende gewannen die Altenholzer Wölfe mit 36:27 gegen die Burgwedeler Dinos. Insgesamt vier vergebene Strafwürfe (2x Behnke, Bergmann und Mücke) brachten den HHB um ein besseres Ergebnis. Der TSV Altenholz war an diesem Tag eine Nummer zu groß und unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen auf die Meisterschaft in der 3. Liga. Der HHB muss nun nach vorne schauen. Jetzt folgen Spiele gegen den SC Magdeburg 2 und die HSG Ostsee N/G. In diesen Partien will der HHB wieder unter die Punktesammler gehen.

HHB: Mustafa Wendland, Pascal Kinzel, Yamato Takahashi – Florian Freitag (8), Stefanos Michailidis (5), Julius Mücke (1/2), Marius Kastening (4), Lennart Koch (1), Timo Paternoga (1), Thomas Bergmann (2/1), Kay Behnke (3/2), Philip Reinsch, Artjom Antonevitch und Steffen Dunekacke (2).

HHB spielt in Altenholz

Für Burgwedels Drittligahandballer steht am morgigen Sonnabend, 13. Oktober 2018, das Spiel beim TSV Altenholz auf dem Programm. Der HHB spielt um 19:30 Uhr in der Edgar Meschkat Halle in Altenholz-Stift und will das schlechte Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt 2 vergessen machen. Der TSV, der bislang schon fünf Spiele gewonnen und erst zwei verloren hat, geht als Favorit in die Begegnung.

Der TSV Altenholz gehört zum Besten was die 3. Liga Nord zu bieten hat. Seit Jahren findet sich der ehemalige Zweitligist in der Tabellenspitze ein und auch in diesem Jahr werden die Kieler Vorstädter wieder ein gehöriges Wörtchen um die Meisterschaft mitsprechen. Nach vier Siegen zum Auftakt der Saison gegen Bernburg, Ostsee, Schwerin und Potsdam war zuletzt ein wenig Sand im TSV Getriebe. Das Heimspiel gegen Magdeburg und das Auswärtsspiel in Braunschweig gingen verloren und beim knappen 28:27-Erfolg gegen Burgdorf hatte der TSV Glück. Mit 10:4 Punkten stehen die Altenholzer aktuell auf Tabellenplatz 3. Etwas weiter unten rangiert aktuell der HHB. Nach einem durchwachsenen Start hatte sich Burgwedel zwischenzeitlich gefangen und war auf einem guten Weg. Am letzten Samstag mussten die Spieler von Trainer Claas Wittenberg aber eine nicht unbedingt eingeplante Heimniederlage gegen die SG Flensburg/Handewitt 2 hinnehmen. Eine extrem schlechte Trefferquote war der Grund für diesen Misserfolg.

Nach insgesamt sieben Spieltagen gibt es in der 3. Liga Nord eine Erkenntnis. Die Liga ist in dieser Spielzeit extrem ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen und oft ist allein die Tagesform entscheidend. Dieser Umstand sollte dem HHB Mut machen, in Altenholz braucht man sich nicht verstecken und vielleicht liegt Burgwedel die Außenseiterrolle ja auch besser. Wichtig ist allerdings eine deutlich bessere Wurfquote als zuletzt, Burgwedel ließ gegen Flensburg/Handewitt über 20 gute Chancen ungenutzt. Gut wäre auch der Einsatz von Nenad Bilbija. Der Rückraumlinke fehlt dem HHB wegen der Folgen einer Sehnenverletzung im Knie seit fast sechs Wochen und könnte seiner Mannschaft in Altenholz helfen. Ein Einsatz am Samstag kommt aber wohl noch zu früh. Auch wenn Bilbija unter der Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, will Burgwedel kein Risiko eingehen.

Auch Claas Wittenberg musste unter der Woche mit einer Grippe pausieren. Burgwedels Coach hütete das Bett und wurde von Torwarttrainer Jörg-Uwe Lütt und Teammanager Friedrich Kastening beim Training vertreten. Diese verordneten den HHB-Spielern viel Wurftraining und es lief schon deutlich besser als im letzten Spiel. Trainer Wittenberg will bis Samstag wieder fit sein und sein Team auf der langen Reise in den hohen Norden begleiten.

HHB mit schlechtester Saisonleistung

Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage ist der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) am Sonnabend, 6. Oktober 2018, hart auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen. Das Heimspiel gegen die SG Flensburg/Handewitt 2 wurde mit 21:27 (9:14) verloren. Beim HHB passte beim Torabschluss so gut wie nichts zusammen.

Die junge Gästemannschaft versuchte es von Beginn an mit einer sehr offensiven Deckungsvariante. HHB-Spielmacher Marius Kastening wurde genau wie seine beiden Nebenleute Florian Freitag und Kay Behnke sehr offensiv gedeckt. Trotzdem erarbeiteten sich die Gastgeber zahlreiche gute Einwurfmöglichkeiten. Das Manko an diesem Abend war die katastrophale Chancenauswertung des HHB. Über 20 freie Würfe brachte die Mannschaft von Trainer Claas Wittenberg nicht im SG-Tor unter. Dort stand mit Johannes Jepsen ein guter Schlussmann zwischen den Pfosten, die HHB-Schützen machten es dem Gästetorwart aber auch sehr einfach. Der HHB konnte in den 60 Minuten lediglich 14 Feldtore erzielen und kam zusammen mit sieben Strafwürfen auf nur 21 Treffer. Zu wenig, um in Liga 3 ein Spiel zu gewinnen. Flensburg/Handewitt war an diesem Abend das bessere Team und gewann auch in der Höhe verdient.

Vom Beginn an setzten sich die Gäste Tor um Tor ab und hatten bis Mitte der ersten Halbzeit schon eine 11:6-Führung herausgeworfen. Die Gastgeber taten sich sehr schwer, 12 Fehlwürfe von fast allen Positionen waren schon in den ersten 30 Minuten deutlich zu viel. Lediglich Marius Kastening hatte eine halbwegs gute Quote. Aus neun Versuchen machte der Rückraummitte des HHB sechs Tore. Alle anderen HHB-Spieler blieben weit hinter ihren Möglichkeiten. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit 14:9 in Führung.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Der HHB ließ weiterhin zahlreiche gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt. Oft brauchte SG-Keeper Jepsen gar nicht eingreifen, da die HHB-Würfe neben das Tor gingen. Der Abstand der SG blieb konstant, 13:18 und 16:22 waren weitere Zwischenstände. Kurz keimte Hoffnung beim HHB-Anhang auf, als Thomas Bergmann das 18:22 erzielen konnte. Drei Burgwedeler Tore am Stück waren aber nur ein Strohfeuer, beim 25:19 fünf Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden. Die SG Flensburg/Handewitt 2 feierte nach dem Schlusspfiff einen verdienten 27:21-Auswärtssieg. Der HHB verpasste eine gute Gelegenheit, mit einem Sieg für die kommenden Wochen erst einmal Ruhe zu bekommen.

HHB-Teammanager Friedrich Kastening fasste die Partie wie folgt zusammen: "Das war heute nichts, so Tage gibt es aber manchmal. Wir hätten noch viel länger spielen können, da wäre nichts gegangen. Unsere Chancenauswertung war heute einfach mangelhaft. Mich ärgert, dass wir die Würfe nicht mit der letzten Konsequenz durchziehen und von Anfang an Dreher, Heber und Leger versuchen. Die klappen dann nicht und am Ende gehen auch die harten Würfe vorbei oder wir scheitern am guten Flensburger Torhüter. Ich glaube nicht, dass es heute an der Einstellung gelegen hat. Leidenschaft war durchaus vorhanden, manchmal gibt es solche gebrauchten Tage. Wenn wir nur die Hälfte unserer hundertprozentigen Chancen reinmachen, gewinnen wir das Spiel. Wir lassen uns aber nicht vom Weg abbringen. Die Staffel ist dermaßen ausgeglichen, da musst Du in jedem Spiel alles in die Waagschale werfen, um erfolgreich zu sein. Im Vorbeigehen ist da kein Blumentopf zu gewinnen. Flensburg hat das darüber hinaus heute auch gut gemacht und uns mit ihrer offensiven Spielweise immer wieder vor neue und auch schwierige Aufgaben gestellt. Da hatten wir oft gute Lösungen, wenn am Ende der Ball aber nicht reingeht und Du nur 21 Tore wirfst, kannst Du das Spiel nicht gewinnen."

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland, Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (2) Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (6), Lennart Koch, Timo Paternoga, Thomas Bergmann (4/5), Luca Born, Kay Behnke (3/4), Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (1) und Steffen Dunekacke (3).

Harmonisches und intensives Trainingslager des SV Burgwedel in Wolfsburg

Von Sonnabend, 29. September 2018, bis Mittwoch, 3. Oktober, verbrachten 19 Aktive des Schwimmvereins Burgwedel zwischen 9 und 16 Jahren mit vier Betreuern ein fünftägiges Trainingslager in Wolfsburg. Das Team wohnte in der Jugendherberge Wolfsburg, trainiert wurde im Wolfsburger Badeland, das mit einem Sport-Schwimmbecken mit Länge und Breite in Olympiamaßen optimale Trainingsbedingungen bot.

Auf dem fünftägigen Programm standen neben sieben intensiven und abwechslungsreichen Wassereinheiten auch ein täglicher Lauf am Mittellandkanal bei schönem Wetter und eine Minigolf-Partie.

In Wolfsburg war ein hochmotiviertes Team des SV Burgwedel am Start, das durch eine hervorragende Kameradschaft und Teamfähigkeit überzeugte und alle Einheiten intensiv bestritt. "Es war für uns eine Freude zu sehen, wie das Team zusammenwächst", waren sich die Trainer Katrin Leschke und Sebastian Schmidt sowie die jugendlichen Betreuer Luis Beimfohr und Luisa Groß einig. In der Schwimmhalle kamen auch Technikübungen nicht zu kurz und alle spürten abends, was sie tagsüber geleistet hatten. Nach gemütlichem Zusammensein und Spielen hielten daher alle Schwimmerinnen und Schwimmer den vereinbarten Zapfenstreich vorbildlich ein.

Der letzte Abend stand dann ganz im Zeichen des Team-Buildings: Alle hatten viel Spaß bei dem von den älteren Jugendlichen organisierten Casino Abend, wofür alle neben Sportsachen auch ein schickes Outfit eingepackt hatten.

Burgwedel empfängt Flensburg-Handewitt 2

Am kommenden Sonnabend, 6. Oktober 2018, empfangen die Burgwedeler Handballdinos in der 3. Liga Nord die 2. Mannschaft der SG Flensburg/Handewitt. Die Partie des HHB gegen die Reserve des aktuellen Deutschen Handballmeisters wird um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel angepfiffen.

Nachdem der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) am vergangenen Sonnabend beim Dansk Handboldklub in Flensburg den ersten Auswärtssieg der Saison feiern konnte, haben sich die Spieler von Trainer Claas Wittenberg auch für das nächste Spiel einiges vorgenommen. Unter der Woche wurde gut und intensiv trainiert und die Aussicht auf ein ausgeglichenes Punktekonto ist schon sehr verlockend. Mit einem Sieg gegen die SG-Junioren könnte der HHB auf 7:7 Punkte kommen und die schwere Auswärtsaufgabe am kommenden Samstag in Altenholz etwas entspannter angehen. Doch zuvor müssen die 60 Minuten gegen Flensburg-Handewitt gespielt und eine gute Leistung abgerufen werden. Dabei darf sich der Gastgeber nicht vom Tabellenplatz der Gäste blenden lassen. Flensburg-Handewitt hat erst vier Spiele absolviert und vor allem beim Heimsieg gegen Potsdam überzeugen können.

Die Gäste sind ein klassisches Nachwuchsteam, in dem Talente gefördert und an das Niveau in der Bundesliga herangeführt werden sollen. Zum Kader gehören sage und schreibe 27 Spieler, die überwiegend noch in der A-Jugend spielen können. Lediglich fünf Akteure sind echte Herrenspieler. Damit stellt der HHB-Gegner von Sonnabend das jüngste Team in der 3. Liga Nord. Einen überragenden Spieler gibt es nicht, die SG konnte bisher durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen, wobei sich in jedem Spiel ein anderer Spieler als Haupttorschütze präsentieren konnte. Die Unbekümmertheit war bislang die große Stärke der SG. Wenn der HHB jedoch an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen kann, sollte ein weiterer Sieg aber durchaus machbar sein. Zuletzt überstand der HHB auch Schwächephasen sehr gut und war in den entscheidenden Spielphasen hellwach und konzentriert.

Trainer Wittenberg konnte seit Saisonbeginn eine stetige Entwicklung seiner Mannschaft ausmachen, die sich zuletzt auch in Punkten auszahlte. Seit drei Spielen hat der HHB nicht mehr verloren und nur zu gerne würden die Burgwedeler ihre kleine Serie weiter ausbauen. Ob HHB-Rückraumshooter Nenad Bilbija am Samstag schon wieder ins Spielgeschehen eingreifen wird, ist dagegen fraglich. Seit vier Wochen fehlt der Rückraumlinke mit einem Sehnenanriss aus dem Spiel in Hildesheim. Unter der Woche ist er zwar ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, ein Einsatz beim Spiel gegen die SG dürfte aber wohl noch zu früh kommen. Doch auch ohne ihn ist der HHB durchaus konkurrenzfähig, was die fünf gewonnenen Punkte der vergangenen Wochen deutlich unter Beweis stellen. Sonst sind alle HHB-Akteure fit und brennen auf das Heimspiel gegen Flensburg/Handewitt 2.

Der HHB feiert ersten Auswärtssieg

Am sechsten Spieltag der 3. Liga Nord hat es für das Team des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) auch auswärts geklappt. Der HHB konnte beim Dansk Handboldklub Flensborg einen 26:25-Auswärtssieg feiern und zwei Punkte mit auf die Heimreise nehmen. Eine ausgeglichene Mannschaftsleistung mit einem starken Torhüter Pascal Kinzel waren die Garanten des HHB-Erfolges.

Der HHB begann stark und lag nach 12. Spielminuten mit 7:5 vorn. Dann waren die Gäste aber zu unkonzentriert, leisteten sich einige technische Fehler und ließen gute Torchancen ungenutzt. Die Gastgeber bekamen Oberwasser, schafften den Ausgleich und setzten sich bis zur 28. Minute kontinuierlich auf 12:9 ab. Erst ein Kraftakt des HHB mit zwei Treffern durch Artjom Antonevitch und Steffen Dunekacke sorgte für den 11:12-Pausenrückstand der Gäste.

Nach dem Wechsel wurde den knapp 500 Zuschauern in der Idraetshallen ein Spiel auf Augenhöhe geboten. 17:17 war der Zwischenstand nach 40 Minuten. Fünf Minuten später war der DHK mit 21:19 vorn. Die Burgwedeler ließen sich durch den Rückstand jedoch nicht verunsichern und bewahrten kühlen Kopf. Der verdiente Lohn war der 22:22-Ausgleich in der 52. Spielminute. In dieser Phase konnten sich die HHB-Spieler vor allem bei Torhüter Pascal Kinzel bedanken, der den DHK-Angreifern einige Bälle abkaufen konnte. Der HHB witterte jetzt seine Chance und schaffte binnen drei Minuten drei Tore am Stück. 25:22 betrug die Gästeführung fünf Minuten vor dem Abpfiff. Als Lennart Koch gut zwei Minuten vor dem Ende das 26:23 für seine Farben erzielen konnte, sah alles nach einem klaren Sieg der Gäste aus. Doch es wurde noch einmal spannend. Flensburg erzielte zwei schnelle Treffer und schaffte den Anschluss zum 25:26. Als die Unparteiischen zehn Sekunden vor dem Abpfiff auf Stürmerfoul gegen den HHB entschieden, kam noch einmal Hektik auf. Die Gastgeber nahmen eine Auszeit und setzten in der dann verbleibenden Spielzeit alles auf eine Karte. Die offensiv aufgerückten Gäste konnten eine DHK-Pass jedoch blocken und was dann folgte war Freude pur über den ersten HHB-Auswärtssieg in der aktuellen Spielzeit.

Der HHB-Sieg gehe unterm Strich in Ordnung, die Gäste waren an diesem Tag einen Tick besser als der DHK. Mit nunmehr 5:7 Punkten hat sich der HHB im Tabellenmittelfeld eingereiht. Am kommenden Sonnabend gastiert die SG Flensburg/Handewitt 2 in Großburgwedel. Nur zu gerne würde der HHB dann sein Punktekonto ausgleichen.

HHB: Mustafa Wendland (1.-30.), Pascal Kinzel (31.-60.), Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening, Lennart Koch (1), Timo Paternoga, Thomas Bergmann (3/1), Luca Born, Kay Behnke (2/1), Stefanos Michailidis (4), Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (6/2), und Steffen Dunekacke (8).

HHB will nachlegen

Für den Handball-Drittligisten Handball Hannover-Burgwedel (HHB) steht am kommenden Sonnabend, 29. September 2018, das Auswärtsspiel beim DHK Flensborg an. Die Begegnung zwischen dem Tabellensechsten und dem Zwölften der 3. Liga Nord wird um 17 Uhr in der Idrætshallen Flensborg, Moltkestraße 20b, 24937 Flensburg angepfiffen. Nach dem Sieg gegen den MTV Braunschweig möchten die Burgwedeler Handballdinos im hohen Norden gerne nachlegen.

Doch so leicht wird dieser Plan nicht in die Tat umzusetzen sein. Der DHK Flensborg konnte bislang beide Heimspiele gewinnen und auch auswärts schon einen Punkt mitnehmen. Schwerin wurde vor eigenem Publikum 27:25 besiegt und auch die TSV Burgdorf musste sich beim DHK mit 24:27 geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende holte Flensborg bei den Füchsen Berlin einen Punkt (32:32) und auch bei den knappen Auswärtsniederlagen in Potsdam und Braunschweig hielt der Dansk Handboldklub lange mit. Von der Papierform her dürfte es auch am Sonnabend ein Spiel auf Augenhöhe mit einem knappen Ausgang werden. Die Tagesform wird vermutlich über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Nach dem Heimsieg gegen den MTV Braunschweig befindet sich der HHB im Aufwind. Das Tabellenende konnte verlassen werden und nach den Auswärtsniederlagen in Oranienburg und Hildesheim wollen die Handballdinos in fremder Halle endlich etwas reißen. Nach Einschätzung von Claas Wittenberg zeigt die Formkurve seiner Spieler weiterhin nach oben und in Flensburg erhofft sich der HHB-Coach den nächsten Schritt. Die Stimmung ist gut und der erste doppelte Punktgewinn hat seiner Mannschaft Selbstvertrauen gegeben. Trotz einiger Schwächephasen konnte die Partie gegen Braunschweig gewonnen werden und beim DHK Flensborg soll noch mehr Konstanz in das HHB-Spiel kommen. Ob HHB-Torjäger Nenad Bilbija wieder dabei sein wird, ist aktuell noch nicht absehbar. Er konnte nach seiner Verletzung im Spiel gegen Hildesheim bislang nur individuell trainieren und will spätestens am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ob ein Einsatz am Sonnabend schon möglich ist, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Auch Thomas Bergmann ist angeschlagen, sein Einsatz in Flensburg ist ebenso fraglich.

Bezirksfinale der Geräteturnerinnen: Drei TSG-Mannschaften auf dem Treppchen

Rund 50 Geräteturnerinnen unterschiedlicher Altersklassen trainieren durchschnittlich dreimal pro Woche bei der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) in der Abteilung Wettkampfturnen. Neben der Teilnahme an Einzelmeisterschaften treten die Schützlinge des Trainiertrios Anja, Astrid und Hans Brinker daher regelmäßig auch bei Mannschaftswettbewerben auf Bezirksebene an, um sich für die Titelkämpfe auf Landesebene zu qualifizieren. Nach ihrem erfolgreichen Heimspiel beim Hinrunden-Wettkampf in Burgwedel im Juni führte die Reise der rund 20-köpfigen Delegation der TSG Mitte September in den Norden nach Kirchweyhe.

Die älteren Turnerinnen in der LK 2 trugen dort zeitgleich mit den Nachwuchsturnerinnen der LK 3 ihren jeweiligen Mehrkampf aus. Beide Mannschaften konnten ihre Übungen gut präsentieren und wurden jeweils mit dem Bronzeplatz belohnt. In der LK 2 turnten Nina Flatt, Edda und Paula Höltkemeyer, Antonia Schrader, Lisa Wölk, und Stefanie Warmbold. Lisa Wölk erreichte im Einzelergebnis mit 52,30 Punkten das drittbeste Resultat und bestach wieder einmal durch eine perfekte Balkenübung. Die jüngeren Turnerinnen der LK 3 mit Lisa Markowski, Fenja Börner, Elena Henkel, Julia Rieb, Kim Rodenberg und Nova Baumgartner zeigten ebenfalls gute Leistungen. Lisa Markowski war mit 50,80 Punkten zweitbeste des Wettkampfes. Besonders erfreulich war, dass alle Sportlerinnen ihre Barrenübungen souverän durchturnten.

Zur großen Aufholjagd hatten sich die TSG-Turnerinnen Carlotta und Antonia Dittrich, Jette Bottländer, Julie Klaus , Hanna Bruns, Lene Baumgartner und Finja Ziefle entschlossen. Die Mannschaft errang in der P6 den Tagessieg. Besonders hervorzuheben war die Leistung von Julie Klaus, die mit 60,70 Punkten Tagesbeste war. Im Gesamtergebnis des Hin- und Rückrundenwettkampfs erreichte die Mannschaft ebenfalls den Bronzerang.

Die Mannschaft der P7 erturnte im Gesamtergebnis einen guten 5 Platz. Es turnten Marie Szabo, Mia Sauerborn, Emma Voigt, Maite Hinrichs, Lara Stock und Pheline Schmeding.

Bereits eine Woche vorher zeigten die jüngsten Turnerinnen der TSG bei den Bezirksmeisterschaften- Einzel in Hannover-Döhren gute Leistungen. In den Pflichtübungen der Altersklasse sechs Jahre errang Maria Gafert einen tollen 5. Platz gefolgt von ihrer Mannschaftskollegin Jule Winter auf Rang 6. In der Altersklasse 7 Jahre errangen Pia Marie Schöttker einen 12. Platz und Karina Lieder den 17. Platz.

Kreismeister im Wasser ermittelt: Lena Ringkamp holt gleich zwei Titel

259 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 17 Vereinen waren bei den Kreismeisterschaften Kurze Strecke in Barsinghausen am 22. und 23. September 2018 am Start. Erfolgreichste Teilnehmerin des SV Burgwedel war Lena Ringkamp (2004), die sowohl über 50 als auch über 100 Meter Schmetterling siegte. In 00:33,15 beziehungsweise 1:16,78 holte sie die Kreistitel. Über 100 Meter Lagen in 1:22,13 konnte sich Lena darüber hinaus die Bronzemedaille umhängen.
Über Medaillen und Podestplätze konnten sich auch Mika Finn Gante (Platz 2 über 50 Meter Rücken), Kjell Mikolaiczyk (Platz 3 über 100 Meter Brust), Malte Kost (Platz 3 über 50 und 100 Meter Rücken und 50 Meter Schmetterling) und Bjarne Luca Benedek (Platz 2 über 50 Meter Brust und Platz 3 über 50 Meter Freistil) freuen.

"Mit insgesamt 10 Medaillen und davon zwei Titeln sind wir sehr zufrieden mit unseren Schwimmerinnen und Schwimmern, die sich in einem starken Teilnehmerfeld sehr gut geschlagen haben", freuten sich die Trainer Florian Saupe und Sebastian Schmidt. Viele Bestzeiten und Qualifikationen für die bevorstehenden Bezirks- und Landesmeisterschaften rundeten das tolle Ergebnis des SVB ab.

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