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HHB startet mit geändertem Vereinslogo und fünf Neuzugängen in die 10. Drittliga-Saison

Nach turbulenten Zeiten des Saisonabbruchs aufgrund der Corona-Pandemie, der Insolvenz der Spielbetriebs GmbH sowie der Abgänge einiger Spieler gibt es endlich wieder schöne Schlagzeilen und gute Neuigkeiten: Handball Hannover-Burgwedel (HHB) meldet sich zurück und wird ab kommenden Sonntag weiterhin in der 3. Liga auf Torejagd gehen – in der Saison 2020/21 allerdings in der Staffel Nord-West.

Durch die endgültige Nichtgenehmigung des Vereinsnamens  "DATALINErs", der in der vergangenen Saison lediglich als Namenszusatz beziehungsweise Spitzname verwendet wurde, haben sich die Verantwortlichen letztlich dazu entschieden, wieder offiziell zum ursprünglichen Vereinsnamen "Handball Hannover-Burgwedel" zurückzukehren und das Vereinslogo dahingehend anzupassen.

Um die Abgänge von Mustafa Wendland, Artjom Antonevitch, Maurice Dräger, Kay Behnke und Marvin Pfeiffer kompensieren zu können, wurde in den vergangenen Wochen nicht nur an den organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen, sondern auch intensiv am Kader für die bevorstehende Saison gebastelt. Mit Corven Krenke konnte der HHB einen drittligaerfahrenen Rückraumspieler aus dem Perspektivkaders des Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf für sich gewinnen. Er wird die Mannschaft von Spielertrainer Marius Kastening mit seiner Variabilität und Abgeklärtheit im Angriff und in der Abwehr voranbringen. Mit Leon Bloch, Lasse Intemann und  Balasz Skuka konnten zudem gleich drei Talente aus dem A-Jugend-Bundesligateam der TSV Anderten verpflichtet werden. Leon Bloch wird mit Eric Frommeyer das Torhütergespann für die kommende Saison bilden. Der 2,02 Meter große Lasse Intemann bringt seine Qualitäten vor allem als Rückraumshooter mit. Mit Balasz Skuka hat das Team eine weitere Perspektive auf der Kreisläuferposition. Zudem verstärkt der 19-jährige Jona Hinze (HSG Schaumburg Nord) den HHB auf der Linksaußenposition.

Alle Neuzugänge konnten die komplette Saisonvorbereitung mitmachen, in der insgesamt vier Testspiele bestritten wurden. Nach der langen Zwangspause und anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich der HHB von Spiel zu Spiel steigern und letztlich auch zwei Siege einfahren. Aktuell befindet sich die Mannschaft in der letzten Vorbereitungswoche, denn am kommenden Sonntag, 4. Oktober 2021, tritt der HHB um 17 Uhr in Nordhemmern sein erstes Auswärtsspiel gegen LIT Tribe Germania an. Das Saisonziel ist ganz klar der Klassenerhalt- Dafür muss hart trainiert und von Woche zu Woche folgende Werte an den Tag gelegt werden: "Zusammenhalt, Teamgeist, Spaß, Respekt, Demut und Konzentration! Einer für alle – alle für einen!"

Die kommenden Heimspiele des HHB werden unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Vorschriften mit Zuschauern absolviert. Weitere Infos zur maximalen Anzahl sowie zum genauen Ablauf werden in der nächsten Woche bekannt geben.

Abschließend möchte sich der gesamte Verein noch einmal ausdrücklich bei den Sponsoren für die weitere Unterstützung bedanken und hofft trotz der Corona-Pandemie auf weiterhin großen Zuspruch der Fans in der Sporthalle auf der Ramhorst, um gemeinsam das Ziel Klassenerhalt verwirklichen zu können.

Zwei Niederlagen beim Auswärtswochenende des TTK Großburwedel

Zuerst ging am vergangenen am Sonnabend für die Damenmannschaft des Tischtennis-Klubs (TTK) Großburgwedel in der 3. Tischtennis-Bundesliga nach Witten zum DJK Blau-Weiß Annen, dem klaren Meisterschaftsfavoriten der Liga in diesem Jahr. Annen hat sich für diese Saison mit Elena Kuzmina (TTR-Wert 2158) extrem verstärkt, die letztjährige Nummer eins, Oxana Fadeeva, spielt nur noch an drei. Und selbst die Nummer vier, Su Yan, hat noch 2035 TTR-Punkte. Sollte die Mannschaft vollzählig antreten, ist sie in dieser Saison in der Liga unschlagbar.

Es begann mit einem furiosen Auftakt: Die Burgwedeler Nummer zwei, Anne Sewöster führte mit 2:1-Sätzen gegen eben diese starke Elena Kuzmina und Dijana Holokova, die eins beim TTKG, führte 2:0-Sätze gegen Oxana Fadeeva. Sie konnten allerdings beide ihre Spiele nicht durchbringen und verloren jeweils im fünften Satz. Danach verlor Sofia Stefanska zwar in drei Sätzen gegen Elena Shapovalova, aber einmal mit 11:13 und einmal mit 13:15. "Das hätte mit etwas Glück auch genau andersherum laufen können", so der Team-Chef Junker. Bleibt nicht zu vergessen, dass Shapovalova mit 1990 TTR-Punkten auch mehr als 200 Punkte mehr hat, als die 16-jährige Sofia. Danach gewann Emilija Riliskyte 3:0 gegen Narine Antonyan und brachte den ersten Punkt für Burgwedel. Nach der Pause hatten sich die Spielerinnen von Annen dann gefangen und gewannen ihre Spiele. Einzig Sofia Stefanska punktete dann noch beim 3:1-Sieg gegen Antonyan. So ging das Spiel letztlich 2:6 verloren.

Am Sonntag ging es dann nach Kleve zum Liga-Neuling. Die Mannschaft war schwer einzuschätzen, da in den beiden ersten Partien, die für den TTVg WRW Kleve verloren gingen, nur die zweite Mannschaft antrat. Gegen den TTK war es allerdings anders. Die starke Nummer eins, Aya Umemura mit 2086 TTR-Punkten, hatte ihren ersten Einsatz und gewann klar beide Spiele mit 3:0 gegen Dijana Holokova und Anne Sewöster. Ebenso wie die Nummer zwei von Kleve, Yuko Imamura, ehemalige Erstligaspielerin. So blieb für die Burgwedeler im oberen Paarkreuz nichts auszurichten.

Dafür waren sie unten umso besser. Sofia Stefanska hatte einen bärenstarken Auftritt und gewann beide Partien. Sie bewies vor allem im letzten Spiel ihre Nervenstärke, als sie gegen Pia Dörißen mit 14:12 im fünften Satz gewann und somit bestätigte, warum sie erst im Sommer dieses Jahres für den Jugend-Bundeskader des DTTB nominiert wurde. Da Emilija Riliskyte nach ihrem Sieg gegen Dörißen dann ihre zweite Partie gegen Judith Hanselka mit 1:3 verlor, ging das gesamte Spiel dann aber 3:5 aus.

Somit steht der TTK Großburgwedel nach drei verlorenen Begegnungen nun erstmals in seiner Geschichte auf dem letzten Platz der 3. Tischtennis Bundesliga. "Die dritte Liga ist dieses Jahr so stark wie nie seit ihrer Einführung. Die meisten Teams wären auch in der zweiten Liga ganz oben dabei. So wird es eine schwere Saison für uns, nach dem wir uns bewusst entschlossen hatten, nicht mehr mit starken Ausländerinnen zu punkten, sondern auf deutsche Nachwuchsspielerinnen zu setzen. Am Ende der Saison werden wir sehen, ob das Konzept aufgeht", so der Team-Chef Michael Junker.

Die nächste Partie ist ein Heimspiel am Sonnabend, 10. Oktober 2020, um 14 Uhr in der Grundschulsporthalle Großburgwedel gegen den ASC Göttingen.

Tennis-Damen II des SV Großburgwedel steigen in die Bezirksliga auf

Die zweite Tennis-Damenmansnchaft des SV Großburgwedel konnte diesen Sommer mit 5fünf Siegen überzeugen, sicherte sich in der Bezirksklasse den ersten Tabellenplatz und damit einen Aufstieg in die Bezirksliga.

Mit einem 6:0 Sieg gegen den HTV Hannover III legten die Damen einen guten Saisonauftakt hin und ließen sich auch im weiteren Saisonverlauf nicht schlagen.

Mit drei weiteren 6:0-Siegen dominierten sie ihre Gruppe in der Bezirksklasse. Beim letzten Heimspiel gegen Ramlingen-Ehlershausen im Kampf um den Aufstieg baten sich den Zuschauern vor allem vier spannende Einzel, von denen sich drei davon im Matchtiebreak entschieden.

Zwei Einzelpunkte gingen an den SVG, zwei an Ramlingen-Ehlershausen. Mit einem deutlichen 6:0 und 6:0 im ersten Doppel (Wilkens & Erckens) und einem 6:4 und 6:3 Sieg im zweiten Doppel (Schellenberger & Wittrock) gelang den SVG-Damen eine 4:2 Match-Bilanz und somit die Sicherung des ersten Tabellenplatzes mit freudigem Blick Richtung Bezirksliga im nächsten Sommer.

Auswärtswochenende in der 3. Tischtennis-Bundesliga

Am vergangenen Wochenende verlor die neu formierte Bundesliga-Mannschaft des Tischtennis-Klubs Großburgwedel (TTKG) um Dijana Holokova ihr Auftaktspiel gegen den TTC Staffel aus Limburg erwartungsgemäß mit 3:5. Corona-bedingt werden diese Saison keine Doppel gespielt und es ging sofort mit den Einzeln im oberen Paarkreuz los. Burgwedels Nummer eins verlor 0:3 gegen die 16-jährige Leonie Berger während Anne Sewöster beim 1:3 immerhin einen Satz gegen die starke Katharina Michajlova einheimste.

Dann gewann Emilija Riliskyte gegen die Abwehrspielerin Li Tingzhuo 3:1 und Burgwedels Neuzugang, Sofia Stefanska, verlor 1:3 gegen Anne Bundesmann. So stand es zur Pause 1:3 gegen den TTK Großburgwedel. Wobei sich die 16-jährige Stefanska, die erst kürzlich in den Bundes-Jugendkader aufgenommen wurde, beachtlich schlug. Den ersten Satz gewann sie 11:8 und führte im zweiten bereits mit 4:0, doch dann kamen die Nerven und das Spiel kippte.

Nach der Pause verlor Holokova 0:3 gegen Michajlova während die ebenfalls neu hinzugekommene Anne Sewöster klar gegen Berger mit 3:0 gewann. Als Riliskyte dann in einem harten Kampf gegen Bundesmann im fünften Satz mit 11:5 gewann stand es insgesamt 3:4 und ein Unentschieden wäre noch möglich gewesen. Aber Stefanska hatte im letzten Spiel der Partie gegen die Abwehrspielerin Li keine Chance und verlor deutlich mit 0:3, so war dann doch die erwartete Niederlage gegen das starke Team aus Limburg eingetreten, wenn auch nur knapp mit 3:5.

An diesem Wochenende geht es für die Bundesliga-Frauen zuerst am Sonnabend nach Witten zum DJK Blau-Weiß Annen. In der vergangenen Saison gingen beide Spiele verloren, so dass dort die Chancen vermutlich schlecht stehen. Zumal sich Annen auch noch extrem verstärkt hat. Die letztjährige Nummer eins, Oxana Fadeeva, spielt nur noch an drei. Selbst die Nummer vier, Su Yan, hat noch 2035 TTR Punkte. "Sollte die Mannschaft vollzählig antreten, ist sie in dieser Saison in der Liga unschlagbar", sind sich die TTKG-Verantwortlichen sicher.

Interessanter sei dagegen die Partie am Sonntag in Kleve. Der Aufsteiger hat zwar seine ersten beiden Spiele gegen Hannover 96 und Langstadt II klar verloren und steht nun auf dem letzten Tabellenplatz. Allerdings hat in beiden Begegnungen nur die zweite Mannschaft gespielt. "Es kommt also drauf an, wer gegen uns antreten wird. Die eigentliche Nummer eins, Aya Umemura, hat 2086 Punkte, ist also eine der stärksten Spielerinnen in der Liga. Und an zwei ist als Reservespielerin Jie Schöpp gemeldet. Sie ist ehemalige deutsche Nationalspielerin und Damen-Bundestrainerin. Es wird also eine Überraschung, gegen wen die TTKG-Damen letztlich spielen werden. Davon hängt im Grunde alles ab", so das Team des TTKG.

Die A-Jugend der TS Großburgwedel startet mit Kantersieg in Landesliga-Relegation

Am vergangenen Sonntag startete die männliche A-Jugend der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) in die Relegation für die Landesliga. Die Voraussetzungen waren bis dato alles andere als gut für die Burgwedeler. Auf Grund der Corona-Bestimmungen konnte die Mannschaft erst zwei Wochen vor dem ersten Spiel in das Hallentraining einsteigen, während die anderen Mannschaften teilweise seit Mitte Juli dreimal die Woche in der Halle arbeiteten. Für Jungs der TSG hieß es stattdessen, auf dem Sportplatz bei Intervallläufen und Kraftsport zu schwitzen.

Mäßig vorbereitet empfing man nun, im ersten von insgesamt vier Spielen, die HSG Exten-Rinteln. Die Gäste vom Deister waren auch in der vergangenen Saison bereits Gegner der TSG und damit nicht ganz unbekannt. Der Anfang des Spiels war, sicherlich auch der kurzen Vorbereitungszeit geschuldet, geprägt von Nervosität auf beiden Seiten. Die Jungs der TSG zeigten teilweise guten Handball, scheiterten aber auch ein ums andere Mal am gegnerischen Torhüter oder warfen gar neben das Tor. Nach einer 2:0-Führung kamen die Gäste aus Rinteln zurück ins Spiel und es entwickelte sich zunächst ein munterer Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. In der Anfangsphase war es vor allem der agile Stefan Blischke, der die TSG mit guten Aktionen im Spiel hielt. Beim Rückstand von 6:7 in der 18. Minute schien man dann endlich den Knoten lösen zu können, stand stabiler in der Abwehr und wusste seine Außenpostionen im Angriff in Szene zu setzen. Nach einem unruhigen Beginn ging man dadurch mit einer 15:7-Führung in die Halbzeitpause. Die Trainer Ole Zilling und Christopher Czens fanden lobende Worte in der Kabine, warnten aber auch von allzu großer Euphorie. Die Konzentration aufrecht zu erhalten, war nun das oberste Gebot.

Die Burgwedeler nahmen sich die Worte ihrer Trainer zu Herzen und machten in der zweiten Hälfte direkt dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Bis zur 45. Minute blieb man weiter ohne Gegentor und konnte die Führung auf 23:7 erhöhen. Die gute Abwehrleistung sowie zahlreiche Paraden von Torhüter Alexander Strey brachten die TSG in ihr gutes Tempospiel, wodurch insbesondere Luca Nikodem ein ums andere Mal den die gegnerische Defensive überlaufen konnte. Anschließend konnte viel gewechselt und ausprobiert werden, sodass teilweise fast nur B-Jugendliche auf dem Spielfeld waren, welche ebenfalls an die konzentrierte Leistung anknüpften. Die Mannschaft überzeugte im Kollektiv und konnte sich somit einen verdienten 32:10-Heimerfolg sichern.

Die nächsten Gegner werden die Burgwedeler sicherlich vor andere Herausforderungen stellen und so gilt es "weiterhin fokussiert zu bleiben und im Training gut zu arbeiten" äußerte sich Christopher Czens aber sichtlich zufrieden nach dem Spiel. Am kommenden Sonntag spielen die Burgwedeler um 18:30 Uhr in Sarstedt. Das nächste Heimspiel findet am 4. Oktober um 14:30 gegen den HV Barsinghausen statt.

Für die TSG spielten: Alexander Strey, Elvir Borancic (Beide Tor), Luca Nikodem (7 Tore), Stefan Blischke (6), Pascal Wehling Fischer (5/1), Dario Hansen, Julius Wohlt (je 4), Tom Wilken, Jakob Blume (je 2), Jamie Nitschke, Jakob Mücke (je 1), Max Kluth, Liam Mattern.

Saisonabschluss der TSG-Leichtathleten mit Bestleistungen

Nachdem die Kreis- und Bezirksmeisterschaften für die Leichtathleten aus dem Kreis Hannover-Land ausfielen, war die Freude bei den Sportlern groß, dass die gemeinsamen Landesmeisterschaften der Länder Niedersachsen und Bremen stattfinden konnten.  Unter verstärkten Hygienebedingungen trafen sich die besten Leichtathleten aus Niedersachsen und Bremen am 12. und 13. September 2020, um in den Einzeldisziplinen und Staffeln der Altersklassen U16, Frauen und Männer die Sieger zu ermitteln. Von der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) nahmen David Gerdes und Jan Krohn (beide M14) teil.

Den Anfang machte David Gerdes am ersten Tag der Landesmeisterschaften im Sprint über 100 Meter. Im Vorlauf zeigte er sich auf den Tag topfit und erreichte mit 12,70 Sekunden nicht nur das Finale, sondern stellte zudem auch eine neue persönliche Bestleistung auf. Im Finale der besten Sprinter erreichte er mit einem haudünnen Rückstand von 0,15 Sekunden zur Bronzemedaille den sechsten Platz.

Am zweiten Wettkampftag der Landesmeisterschaften stellte sich Jan Krohn der Konkurrenz über die Mittelstrecke von 800 Metern. In einem starken Teilnehmerfeld mit 20 Teilnehmern lief der Burgwedeler von Anfang an couragiert im Feld mit und erreichte das Ziel nach 2:22 Minuten. Damit erreichte er den 11. Platz und ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung. Im Vergleich zur Hallensaison im Januar konnte er sich in nur acht Monaten um 16 Sekunden steigern.

Für die jugendlichen Leichtathleten der Turnerschaft ist die Wettkampfsaison damit zwar zu Ende, aber das Training und die Vorbereitung für die Aufgaben im kommenden Jahr haben bereits begonnen. "Das ist auch eine optimale Möglichkeit für Leichtathletik-interessierte Kinder und Jugendliche, unverbindlich zu einem Schnuppertraining vorbeizuschauen", so die TSG.

Erstes Heimspiel in der 3. Tischtennis-Bundesliga seit dem Corona-Stopp

Seit dem Lockdown am 16. März findet am Sonnabend, 19. September 2020, um 14 Uhr, das erste Tischtennis-Bundesliga-Punktspiel der Damen in Großburgwedel in der Grundschul-Sporthalle statt.

Gespielt wird ohne Doppel, nur Einzel. Die Spiele werden alle durchgespielt, das heißt, alle Einzel werden gespielt und das Ergebnis dann gemeldet, ohne vorzeitiges Ende.

Zuschauer sind erlaubt. Alle Spieler und Zuschauer in der Halle müssen sich in eine Anwesenheitsliste eintragen, 1,5 Meter Sicherheitsabstand sind einzuhalten, ein Mund-Nase-Schutz wird empfohlen, ist aber nicht Pflicht. Den Zuschauern wird ein kleiner Kantinenbetrieb angeboten.

Die Mannschaft des TTKG hat seit der vergangenen Saison drei Neuzugänge zu verzeichnen. Anne Sewöster aus Melle kommt vom TUS Bardüttingdorf und hat dort zuletzt in der Herren Verbandliga gespielt, im oberen Paarkreuz, und dort mit 11:4 deutlich positiv. Weiterhin neu ist die erst 16-jährige Sofia Stefanska, die zuletzt bei der SG Marßel in der Regionalliga aktiv war. Sie wurde gerade erst in den Deutschen Jugend Bundeskader nominiert. In der Vergangenheit stand sie bereits zweimal im Viertelfinale der Deutschen U15 Jugend Meisterschaften. Und letztlich die 19-jährige Sophie Krenzek aus Bad Pyrmont. Sie spielte zuletzt Damen Regionalliga West beim TTC Mennighüffen.

Weiterhin dabei ist die langjährige Nummer eins, Dijana Holkova, und das 17-jährige Nachwuchstalent Emilija Riliskyte, die sich vergangenes Jahr bereits außerordentlich gut präsentiert hat.

Das Spiel gegen die Limburger zum Saison-Auftakt wird denkbar schwer. In der zurückliegenden Saison gab es eine Niederlage und ein Unentschieden. Und das auch nur, weil in dem Spiel deren starke Nummer eins fehlte, Katharina Michajlova, mit 2074 TTR-Punkten eine der stärksten Spielerinnen der Liga. Dazu hat der TTC Staffel noch Verstärkung bekommen. Einmal durch die 16-jährige Leonie Berger von Borussia Düsseldorf im oberen Paarkreuz. Zum anderen durch Anne Bundesmann vom Liga-Konkurrenten TSV Langstadt II, die vergangene Saison dort oben spielte, jetzt aber im unteren Paarkreuz startet. Und zwar zusammen mit Lisa Stickel, die gegen die Großburgwedeler vergangenes Jahr ebenfalls noch oben zum Einsatz kam. "Es wird also eine schwere Aufgabe", ist sich das Team sicher.

Nach Schwimmpause direkt erfolgreich

Am vergangenen Sonnabend, 5. September 2020, fand im Freibad Holzminden der 13. Intersport Schwager Swim Cup statt. Nach situationsbedingter halbjähriger Wettkampfpause konnten sich die elf Aktiven des SV Burgwedel wieder über gute Platzierungen und Leistungen freuen. 30 von den 49 Starts endeten mit neuen persönlichen Bestzeiten. Insgesamt erreichte der SV Burgwedel 14 erste, 11 zweite und 8 dritte Plätze.

Jeweils fünf Podiumsplätze trugen Jule Fellmann, Laura Conrad und Mika Finn Gante bei. Sie verdienten sich damit in Ihren Altersklassen jeweils den ersten Platz in der Mehrkampfwertung. Kjell Mikolaiczyk und Mats Mikolaiczyk trugen jeweils weitere vier Medaillen bei.

Die größte Verbesserung ihrer eigenen Zeiten erreichten Josefine Klein und Fredrik Santiago Feldheim. Trainer Florian Saupe berichtete, dass er im Vorfeld besonders gespannt darauf war zu sehen, wie sich die Leistungen seit März entwickelt haben. Die Ergebnisse zeigen, dass das Trainingskonzept bestehend aus Trockentraining und zuletzt auch Training im Spaßbad Wedemark funktioniert hat. Weiterhin lobte er das Hygiene-Konzept des ausrichtenden SV Wasserfreunde Holzminden.

TSG Leichtathleten steigen die die Wettkampfsaison ein

"Endlich geht es weiter", so die Leichtathleten der Turnerschaft Großburgwedel (TSG). Nach den Beschränkungen in den vergangenen Monaten werden nach und nach wieder Wettkämpfe angeboten. Die Leichtathleten der TSG haben die Gelegenheit genutzt und konnten fünf der begehrten Starterplätze beim Hansa Meeting in Stuhr bekommen.

David Gerdes (M14) absolvierte seinen ersten Sprint-Wettkampf seit der Hallensaison. Über die 100 Meter erreichte er das Ziel in 12,94 Sekunden und steht damit sogar auf Platz 22 seiner Altersklasse in ganz Deutschland.

Felix Garfert (M12) trat in der höheren Altersklasse mit den Dreizehnjährigen an, ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Mit 4,38 Meter im Weitsprung und 1,34 Meter im Hochsprung blieb er nur knapp unter seiner Bestleistung.

Komplettiert wurden die guten Leistungen von den Athleten der weiblichen Jugend U14. Liv Papendieck (W12) und Greta Viktor (W13) nahmen an ihrem ersten Leichtathletik-Wettkampf teil und mussten direkt gegen eine starke Konkurrenz antreten. Liv startete ebenfalls zusammen mit Mia Möller (W12) in der Altersklasse der Dreizehnjährigen. Während Mia im Weitsprung trotz starken Gegenwinds ihre Bestleistung um 20 Zentimeter auf 3,72 Meter verbesserte, freuten sich Liv und Greta am Ende über ihre ersten offiziell im Wettkampf erzielten Leistungen.

Die erzielten Leistungen im Überblick:

Felix Garfert (M12): Weitsprung – 4,38m, Hochsprung – 1,34m, 75m – 10,84 Sek.
David Gerdes (M14): 100m – 12,94 Sek.
Greta Viktor (W13): 75m – 11,97 Sek.
Liv Papendieck (W12): 75m – 11,59 Sek., 60m Hürden – 12,34 Sek., Weit: 3,71 m
Mia Möller (W12): 75m – 11,38 Sek., 60m Hürden – 12,36 Sek., Weit: 3,72 m
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