Kategorienarchiv: Sport

Letztes Heimspiel vor Weihnachten für die TTKG-Damen in der 2. Bundesliga

In der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen hat sich der TTK Großburgwedel am vergangenen Wochenende gegen Schlusslicht NSU Neckarsulm anfangs schwergetan, unter dem Strich aber deutlich mit 6:2 gewonnen. In den Doppeln – Burgwedels Schwäche – war auf Polina Trifonova/Kristina Kazantseva dieses Mal mit einem 3:1-Sieg Verlass. Im zweiten Satz gewannen die Gäste, zum zwischenzeitlichen 1:1, ließen im dritten Satz dann jedoch einen Satzball ungenutzt und verloren noch, danach erlosch der Widerstand. Den erhofften Traumstart zum 2:0 verpassten Dijana Holoková/Aida Rahmo, die Lenka Harabaszova/Kathrin Hessenthaler mit 1:3 unterlagen.

In der ersten Einzelrunde stand Großburgwedels Nummer eins Trifonova nach einem 0:2 (11:13, 10:12) gegen die Mädchen-Nationalspielerin Wenna Tu mit dem Rücken zur Wand. Unter den Augen der 60 Zuschauer glückte dann doch noch die Wende zum 3:2-Endstand. Beim 8:9-Rückstand im vierten Satz meisterte die Burgwedlerin die erneut brenzliche Situation durch eine Auszeit und eigenen Aufschlag. Ein wichtiger Sieg, denn parallel konnte sich Kazantseva gegen die sehr variabel agierende Tschechin Harabaszova nicht durchsetzen und verlor 1:3. "Es dauerte länger als uns lieb war, bis wir unseren Spielfluss fanden. Vielleicht war der Druck gegen eine bislang erfolglose Mannschaft, nicht verlieren zu wollen, zu groß. Aber letztendlich gelang uns ein souveräner Erfolg", resümierte Teambetreuer Michael Junker. Nach dem 2:2 ebbte die Spannung dann langsam ab, denn im hinteren Paarkreuz ließen Holoková und Rahmo nichts anbrennen und gewannen beide souverän ihre Einzel. Dieses Break wirkte befreiend. Trifonová begeisterte dann in ihrem zweiten Spiel mit einem 3:1 und die ebenfalls erst 17-jährige Kazantseva beherrschte Wenna Tu im Duell der Youngster beim 11:7, 11:4, 11:5 nach Belieben und gewann 3:0.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, denn bereits am kommenden Sonntag, 25. November 2018, um 14 Uhr, dürfen sich die Fans auf das nächste Heimspiel und zunächst letzte Aufgabe der Hinrunde zuhause gegen den ATSV Saarbrücken freuen. Der Tabellenneunte der Vorsaison verhinderte am grünen Tisch den Abstieg und präsentiert mit Nathalie Marchetti eine neue Nummer zwei. In den bisher vier absolvierten Partien kam die eigentliche Führungskraft Yin Na noch nicht zum Einsatz, so dass sich die Belgierin bisher sogar auf der Spitzenposition wiederfand. Mit Siegen gegen die LTTV Leutzscher Füchse 1990 und den ESV Weil wusste der Konkurrent durchaus zu überraschen. "Wir gehen von einem engen Spiel aus, aber wir befinden uns derzeit mit 8:4 Punkten auf dem fünften Tabellenrang in einer komfortablen Ausgangslage und können der Begegnung beruhigt entgegenblicken", sagt Junker.

Die TSV Burgdorf II gewinnt das Handball-Derby in Burgwedel

Das Hannoversche Handballderby in der 3. Liga Nord hat am vergangenen Freitagabend einen knappen Sieger gefunden. Nach 60 interessanten, engen und umkämpften Spielminuten konnte sich die TSV Burgdorf II mit 31:29 (14:14) gegen den Handball Hannover-Burgwedel durchsetzen. Die Gäste hatten auf der Zielgeraden das bessere Stehvermögen, die Hausherren hätten durchaus einen Punkt verdient gehabt.

Der HHB hatte den besseren Start. Über 2:0 und 5:2 lagen die Hausherren nach 12 Minuten durch Treffer von Florian Freitag (2), Artjom Antonevitch, Kay Behnke (2) und Marius Kastening mit 6:3 vorn. Die Bundesligareserve der Recken hatte Probleme den eigenen Rhythmus zu finden und war im Abschluss nicht treffsicher. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste jedoch stärker und ab Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Derby auf Augenhöhe. Den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel wurde toller und leidenschaftlicher Handballsport geboten. Beide Mannschaften kämpften und konnten auch spielerisch überzeugen. Während beim HHB Stefanos Michailidis, Steffen Dunekacke und Nenad Bilbija jetzt erfolgreich waren, überzeugte bei den Gästen vor allem Rechtsaußen Jannes Krone und Siebenmeterschütze Bastian Weiß mit hundertprozentigen Trefferquoten. Keine Mannschaft konnte sich in dieser Phase absetzen. Über 8:8, 10:10 und 12:12 wurden die Seiten beim Stand von 14:14 gewechselt.

Nach der Pause hatten die Gäste aus Burgdorf den besseren Start und erzielten die beiden ersten Treffer nach dem Seitenwechsel. Dann war auch der HHB wieder in der Spur und konnte durch Stefanos Michailidis und Steffen Dunekacke ausgleichen. Bis zum 18:18 blieb die Partie ausgeglichen. Beide Rückraumlinke, Nenad Bilbija für den HHB und Maurice Dräger für die TSV, setzten dem Derby jetzt ihren Stempel auf. Sie erzielten jeweils sieben Treffer und waren zusammen mit Janes Krone die besten Torschützen im Derby. Nachdem die TSV drei Treffer am Stück erzielte und sich auf 21:19 absetzen konnte, hatte HHB-Kreisläufer Philipp Reinsch seinen großen Auftritt. Mit viel Einsatz und Leidenschaft erzielte er drei Tore und hielt die Hausherren im Spiel.

Die Gastgeber machten aus einem 22:24-Rückstand eine 27:26-Führung. Die TSV ließ sich jedoch nicht beirren und schaffte den 28:28-Ausgleich, ehe Malte Donker und Nenad Bilbija für das 29:29 sorgten. Knapp drei Minuten vor dem Ende war es erneut Malte Donker, der die Gäste mit 30:29 nach vorne warf.

Die nun folgende Situation erhitzte die Gemüter und sorgte für reichlich Diskussion. Philipp Reinsch wurde am Kreis freigespielt und setzte sich gegen Malte Donker durch. Sein Wurf konnte er jedoch nicht mehr kontrollieren, nachdem er von Donker behindert worden war. Den fälligen Strafwurf versagten die ansonsten gut pfeifenden Unparteiischen und Jannes Krone machte 40 Sekunden vor dem Abpfiff den Sack zu. Er traf für die TSV und bescherte den Gästen den knappen und etwas glücklichen Derbysieg. Nach großem Spiel auf Augenhöhe hätte das Derby zwischen dem HHB und der TSV eigentlich keinen Sieger verdient gehabt.

Für die Gäste war es der siebte Sieg in Folge, der HHB zeigte nach zuletzt durchwachsenen Leistungen wieder eine ansprechende Vorstellung und scheint gut gerüstet für die nun anstehenden Auswärtsspiele in Potsdam und Bernburg.

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland, Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (3), Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (5), Lennart Koch, Thomas Bergmann (1), Kay Behnke (2), Nenad Bilbija (7), Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitch (1) und Steffen Dunekacke (5).

Der HHB erwartet am Freitag die TSV Burgdorf II zum Derby

Es ist mal wieder Derbyzeit im Norden Hannovers, wenn sich am morgigen Freitagabend die Mannschaften von Burgwedel und Burgdorf in der 3. Liga Nord gegenüberstehen. Dabei genießt der Handball Hannover-Burgwedel Heimrecht. Die Partie gegen die TSV Burgdorf II beginnt um 20 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums auf der Ramhorst in Großburgwedel.

Wie schon in den vergangenen Jahren haben die Verantwortlichen des HHB das Spiel gegen den Nachbarn aus Burgdorf auf einen Freitag gelegt. Sie hoffen, dass sich viele Handballfans von diesem Termin angesprochen fühlen und in einer gut gefüllten Schulsporthalle für den richtigen Rahmen sorgen.

In der 3. Liga gab es seit 2012 bislang zehn Begegnungen zwischen beiden Mannschaften. Sechs davon konnte Burgwedel gewinnen, vier Mal war Burgdorf erfolgreich. Beim Torverhältnis haben die Burgdorfer die Nase mit 257 zu 256 Treffern sogar knapp vorn. Der höchste Sieg datiert vom 17. Februar 2017, als Burgwedel in Burgdorf mit 30:19 gewinnen konnte. Zuletzt gewann die TSV zwei Mal deutlich mit acht beziehungsweise neun Treffern.

Auch am Freitag sind die Burgdorfer klarer Favorit. Die Gäste haben ihre jüngsten sechs Spiele gewonnen und sind die Mannschaft der Stunde in der 3. Liga Nord. Mit 14:8 Punkten konnte man sich bis auf Tabellenplatz 4 vorschieben und auch die Deutlichkeit der Siege (zwischen fünf und 14 Toren) hat überzeugt. Der TSV spielt schnell und variantenreich und hat mit Jonas Wilde den wohl besten Torhüter in der 3. Liga zwischen den Pfosten. Im Schnitt haben die Burgdorfer in den bisherigen elf Spielen jeweils mehr als 30 Tore geworfen und weniger als 27 kassiert. Das sind Werte von denen der HHB aktuell nur träumen kann. Zuletzt gab es trotz durchwachsener Leistung aber zumindest mal wieder einen Sieg und das spielfreie Wochenende konnte zum Auftanken der Kräfte genutzt werden.

Für den HHB beginnen jetzt die Wochen der Wahrheit. Bis Weihnachten sind es noch sieben Spiele und bei aktuell nur sieben Punkten auf der Habenseite sollten davon einige gewonnen werden. Die Konkurrenz im Tabellenkeller schläft nicht und jedes Wochenende gibt es überraschende Ergebnisse. Um gegen das Nachwuchsteam der Recken eine Chance zu haben, wird eine deutliche Leistungssteigerung erforderlich sein. Bisher konnte Burgwedel nur in wenigen Spielen überzeugen. Vielleicht platzt ja ausgerechnet im Derby der Knoten. Dann könnte sich eine interessante und enge Partie entwickeln. Haben die Gäste gleich von Beginn an einen Lauf, dürfte es für Burgwedel schwer werden.

TSV Wettmar veranstaltet 1. JeKaMi-Tischtennisturnier

Die Tischtennis-Abteilung des TSV Wettmar lädt ehemalige und Nicht-Vereinsspieler zu einem Jedermann-Turnier ein.

Die Veranstaltung richtet sich speziell an Erwachsene, die bisher oder seit mindestens zwei Jahren keine Punktspiele absolviert haben. "Wir wollen Interessierten anbieten, unseren Sport kennenzulernen oder wieder zu entdecken", erläutert Abteilungsleiter Markus Geng.

Aufschlag ist am Sonntag, 18. November 2018, um 14 Uhr in der Westerfeldhalle in Wettmar. Anmeldungen sind bis zum Vortag an Sportwart Rolf Spanjol per Mail an rspanjol@yahoo.com zu richten.

Damen des TTK Großburgwedel empfangen das Tabellenschlusslicht

Der TTK Großburgwedel will sich in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen am kommenden Sonntag 18. November 2018, 14 Uhr, gegen Schlusslicht NSU Neckarsulm hellwach präsentieren. "Unsere Gäste aus Baden-Württemberg sind aufgestiegen, bekamen bislang aber noch nicht den Fuß in die Tür. Das liegt keinesfalls daran, dass sie eine schlechte Mannschaft besitzen. Das Niveau in der Liga ist in dieser Saison einfach immens hoch. Zudem hatte der Konkurrent ein extrem schweres Auftaktprogramm", erklärt Teamcoach Michael Junker. Im vorderen Paarkreuz tritt beim Konkurrenten die Tschechin Lenka Harabaszova an, der ein spielstarker Ruf vorauseilt. Die Position zwei nimmt die 16-jährige Nachwuchshoffnung Wenna Tu ein, die 2017 von der Jugend-Europameisterschaft in Portugal mit dem Vizetitel bei den Schülerinnen die Heimreise antrat. "Tu gewann aktuell noch kein Einzel, aber ihre Niederlage im fünften Satz gegen die Spitzenkraft des TSV Schwabhausen Mateja Jeger zeigt, dass sie nicht so weit weg ist. Wir konnten zuletzt gegen den Meisterschaftskandidaten aus Schwabhausen knapp siegen, aber auch Polina Trifonova und Kristina Kazantseva unterlagen Jeger. Wir sind also gewarnt", sagt Junker. Die Russin Kazantseva spielte gerade auf internationalem Parkett, startete bei den traditionsreichen Junior Hungarian Open in Szombathely. "Im Mädchen-Doppel glückte ihr im Achtelfinale mit ihrer Kollegin Ekaterina Zironova ein sensationelles 3:1 gegen die Chinesinnen Chen Yi/Huang Yingqi. Dieser Triumpf wird sie sicher beflügeln", hofft Junker. Der Sprung auf das Podest blieb dem Duo nach dem 1:3 im Viertelfinale gegen Laura Tiefenbrunner (Schwabhausen) und ihrer ungarischen Partnerin Fanni Harasztovich knapp verwehrt. Der Tabellenfünfte aus Burgwedel will die Sport-Union keinesfalls aufbauen und die Punkte zu Hause horten, um die Mittelfeldposition zu festigen. Deshalb trägt das hintere Paarkreuz, nach den zuletzt herausragenden Leistungen, erneut die Bürde gut zu spielen. Auch die beiden Doppel übernehmen einen wesentlichen Part in dieser wichtigen Begegnung. "Nach dem uns gegen Schwabhausen endlich der erste Saisonerfolg gelang, wäre natürlich ein 2:0 ein Traumstart. Es ist und bleibt aber eine Lotterie, ob wir die Konstellation richtig treffen", gibt sich der Betreuer gespannt. Los geht’s am kommenden Sonntag, 14 Uhr, in der Grundschule in Großburgwedel.

Sportlicher Erfolg im hohen Norden für die Hockey-Mädchen des TSV Engensen

Am vergangenen Wochenende lud der TSV Husum zum 3. Friesencup in die graue Stadt am Meer. Bereits am 2. Friesencup 2017 nahm eine Hockey-Mannschaft des TSV Engensen teil und kam damals mit einem 2. Platz im Bereich der A-Mädchen nach Hause.

Diese Mannschaft, inzwischen im WJB-Bereich unterwegs, machte sich nun wieder auf den Weg nach Norden, um wieder an diesem Turnier teilzunehmen.

Als Gegner traten diesmal der Wyker-Turnerbund von der Insel Föhr, der TSV Fahrdorf und die Gastgeber vom TSV Husum gegen unsere Mädels aus Engensen an.

Im Ersten Spiel gegen die Mannschaft von Föhr tat sich die Mannschaft aus Engensen noch etwas schwer und trotz vieler sehenswerter Chancen wollte der Ball einfach nicht ins gegnerische Netz und man trennte sich 0:0.

Die zweite und dritte Partie des Tages konnten die Damen des TSV Engensen dann für sich entscheiden und freuten sich auf das Abendprogramm des erfolgreich verlaufenen ersten Turniertages.

Am zweiten Tag, den alle Mannschaften meist etwas müde beginnen, fand die Rückrunde statt und es ging als erstes wieder gegen die Mannschaft des Wyker Turnerbund. Diese weckten dann die Engensenerinnen durch einen schnellen Treffer in der ersten Halbzeit. Das nun folgende Spiel war geprägt durch starken Druck der Weiblichen Jugend aus Engensen und schnellen Kontern der Insulanerinnen. In die Halbzeit ging man zwar mit einem Stand von 3:1 für Engensen doch schafften die Mädels aus Föhr immer wieder den Anschlusstreffer und nach einer lebhaften zweiten Halbzeit stand es 4:3 für Engensen.

Das zweite Spiel gegen Husum gewann man ungefährdet mit 4:0 und nun stand dem Turniersieg nur noch der TSV Fahrdorf im Weg.

Doch diese Mannschaft wollte ihren Titel von 2017 nicht kampflos abgeben und so ergab sich ein schnelles und spannendes Spiel, in dem die Mannschaft aus Engensen zwar in Führung ging, diese aber nach eine Strafecke wieder abgab. Am Ende hieß es dann sogar 1:3 gegen den TSV Engensen und damit eine Punktgleichheit zwischen TSV Fahrdorf und den TSV Engensen.

Über den Turniersieg entschied dann tatsächlich das Torverhältnis und dort lag die Mannschaft aus Engensen vorne.

Die Freude bei der Siegerehrung war dann auch riesengroß und die Mannschaft und die mitgereisten Eltern freuten sich über den Turniersieg.

So machte man sich wieder auf den Weg nach Hause, im Gepäck einen Pokal und eine Einladung auf die Insel Föhr, da solche Turniere auch immer die Gelegenheit zum Bilden neuer Bekanntschaften bieten.

Wer nun Lust bekommen hat in diesen dynamischen Sport mal reinzuschnuppern, ist gerne bei einer der Kinder- und Jugendmannschaften des TSV Engensen gesehen. Alle Informationen sind unter www.TSV-Engensen.de erhältlich und Anfragen werden per Mail an info@hautschliff.de entgegen genommen. Die hier beschriebene Weibliche Jugend ist zudem auf der Suche nach einer neuen Trainerin oder Trainer. Die Mannschaft und das Umfeld aus Betreuer und Eltern sind offen für neues und würden sich über alle Hilfe freuen. Alle Fragen hierzu beantwortet Spartenleiter Andreas Wistuba unter info@hautschliff.de.

Ballett-Abteilung der TSG sucht Nachwuchs

Das klassische Ballett hat sich als Körpertraining zur Formung von Muskelapparat und Figur sowie zur Förderung von Beweglichkeit und Disziplin bestens bewährt. Bei der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) wird Ballett für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten und findet jeweils dienstags in der Sporthalle der Seniorenbegegnungsstätte statt.

In der Anfängergruppe lernen schon die Kleinsten ab 4 Jahren in der Zeit von 14:40 bis 15:25 Uhr, sich elegant zur Musik zu bewegen, ihren Körper zu beherrschen und die Muskulatur harmonisch zu entwickeln. Schon mit den Kleinsten werden kurze tänzerische Folgen eingeübt.

In der Fortgeschrittenen-Gruppe in der Zeit von 15:25 bis 16:10 Uhr werden die erworbenen Fertigkeiten vertieft und verbessert und es werden auch einige choreographische Kompositionen einstudiert.

Jugendliche und Erwachsene können in der Zeit von 16:10 bis 16:55 Uhr auch ohne Vorerfahrungen ein Ballett-Workout absolvieren. Es handelt sich um eine Kombination aus Tanzelementen, moderner Fitness, Pilateselementen sowie klassischen Ballettübungen an der Stange und auf der Matte. "Das Training verbessert die Haltung, stärkt den Rücken und strafft das Bindegewebe", so die TSG.

Alle Angebote werden zu moderner und klassischer Musik unter der Leitung von Galina Breidel, die als ehemalige Tänzerin am Russischen Staatsballett und Ballett-Pädagogin große Erfahrung hat, durchgeführt.

Riesenerfolg für den TTK Großburgwedel gegen den Tabellenführer

Der TTK Großburgwedel hat in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen dem Meisterschaftsfavoriten TSV Schwabhausen einen fast dreieinhalbstündigen Kampf auf Biegen und Brechen geliefert und sich am Ende vor 70 begeisterten Fans mit einem überraschenden 6:4 belohnt.

Gleich mehrere Faktoren waren für den unerwarteten Erfolg verantwortlich. Polina Trifonova/Kristina Kazantseva sprengten die Ketten und gewannen ihr erstes Doppel mit einem starken 3:1 gegen Alina Nikitchanka/Sarah Mantz. Beflügelt startete Trifonova gleich mit einem 3:0-Sieg gegen Laura Tiefenbrunner weiter durch, aber parallel quittierte Kazantseva ein glattes 0:3 gegen die Kroatin Mateja Jeger. Auch im hinteren Paarkreuz schlug das Spannungsbarometer zwischen Holoková und Mantz beim 6:11, 11:9, 10:12, 11:4, 11:7 kräftig aus. Aida Rahmo durchlebte Höhen und Tiefen, begann mit einem 11:7 im ersten Satz gut, verlor aber die beiden folgenden Sätze mit 6:11 und 4:11. Im vierten Satz stiegen die Hoffnungen als Aida Rahmo 4:0 führte, doch Nikitchanka entführte den Satz mit einem 12:10 und gewann das Spiel zum 3:3-Zwischenstand.

In der zweiten Einzelrunde verlor auch Trifonova beim 7:11, 12:14, 12:14 denkbar knapp gegen Jeger, die damit beide Einzel gewann. Dafür zitterte sich Kazantseva zu einem 15:17, 11:8, 11:8, 9:11, 13:11 gegen Tiefenbrunner. Die erst 16-Jährige verfügt schon über Erstliga-Erfahrung einst im Trikot des SV DJK Kolbermoor. "Kristina präsentierte sich nicht in Bestform, aber dieser Sieg war extrem wichtig", erklärte Teamcoach Michael Junker. Zumal die Burgwedlerin im fünften Durchgang zwei Matchbälle ihrer Konkurrentin erfolgreich abwehrte. Der heiße Tanz spitzte sich in der Schlussphase dramatisch zu, denn jedes Ergebnis war beim Zwischenstand von 4:4 noch denkbar. Holoková markierte mit einem eng umkämpften 7:11, 11:9, 14:12, 11:9 den bereits viel umjubelten fünften Punkt gegen Nikitchanka. Beim 10:8 im vierten Satz nutzte die Weißrussin das Time-out und verkürzte mit eigenem Aufschlag prompt auf 10:9. "Dijana hatte noch nie gegen die Abwehrspielerin gewonnen, die es auch versteht mit einem aggressiven Vorhandschuss zu punkten. Dijana blieb diesmal absolut ruhig und machte ein Riesenspiel", sagte Junker.

Für die Krönung sorgte dann Rahmo, die sich nach einem engen 14:16, 14:12, 6:11 zum 11:6, 11:5 freispielen konnte und gewann. "Auch an Aida geht ein Kompliment, die sich in langen Ballwechseln immer mehr Oberwasser verschaffte. Mantz steckte dann doch ein wenig den Kopf in den Sand. Nach unserem 5:5-Highlight in der Vorsaison konnten wir dieses Ergebnis nun sogar noch mit einem Sieg toppen. Wir sind natürlich mega happy, denn unser Konto weist auf dem fünften Tabellenplatz 6:4 Punkte auf", freute sich Junker. 

HHB siegt an der Ostsee

Die Drittligahandballer des Handball Hannover-Burgwedel e.V. sind von ihrer Reise an die Ostsee erfolgreich zurückgekehrt. Bei der HSG Ostsee N/G konnte nach 14:13-Pausenführung mit 29:27 gewonnen werden. Nach drei Niederlagen in Folge zeigte Burgwedel in Grömitz eine couragierte Leistung und gewann unterm Strich verdient.

Die Gastgeber hatten den besseren Start. Schnell lag die HSG vorn und hatte bereits nach sieben Minuten einen Dreitorevorsprung (4:1) herausgeworfen. Burgwedel blieb jedoch cool und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Artjom Antonevitch, Steffen Dunekacke und Nenad Bilbija trafen für die Gäste, die zum 4:5 verkürzen konnten. In der 11. Spielminute konnte HHB-Keeper Pascal Kinzel einen Strafwurf der HSG vereiteln und fortan hatte seine Mannschaft das Spiel unter Kontrolle. Über 8:6 setzte sich Burgwedel bis zur 20. Spielminute auf 12:8 ab. Dabei ließ man sich auch nicht vor der roten Karte gegen Kay Behnke verunsichern, der nach 16 Minuten unter die Dusche musste. Über die Regelauslegung kann man streiten, zumal Steffen Dunekacke bei der Abwehraktion größeren Anteil hatte. Fortan musste der HHB ohne Linkshänder im rechten Rückraum agieren, da Thomas Bergmann nach einer Daumenverletzung aus dem Training die Reise an die Ostsee erst garnicht mit angetreten hatte. Christian Hoff, Marius Kastening und Florian Freitag lösten sich auf der vakanten Position ab und machten ihre Sache gut. Auch auf HHB-Torhüter Pascal Kinzel war Verlass. Er stand über 60 Minuten im Tor, zeigte eine gute Leistung und hielt u.a. zwei Strafwürfe. Nach einer 13:10-Führung des HHB konnten die Gastgeber die letzten Minuten vor der Pause etwas freundlicher gestalten. Burgwedel ging nur mit einer 14:13-Führung die Halbzeit.

Nach der Pause war Burgwedel sofort zur Stelle. Schnell erarbeitete sich das Team von Trainer Claas Wittenberg einen kleinen Vorsprung (17:14, 36.) und nach 40 Minuten lag Burgwedel gar mit 20:15 vorn. Die Gäste dominierten jetzt die Begegnung und Neustadt/Grömitz lief hinterher. Der Fünftorevorsprung hatte auch zehn Minuten vor dem Ende (25:20) weiterhin Bestand. In dieser Phase waren die Gäste über alle Positionen gefährlich. Dabei wurde keine große Handballkost geboten. Beide Mannschaften mühten sich redlich, machten aber einige Fehler. Burgwedel war spielerisch ein Stückchen besser. Stefanos Michailidis konnte sich steigern, war in der Abwehr und im Angriff stark und machte eines seiner besseren Spiele im HHB-Trikot. Auch Steffen Dunekacke, Artjom Antonevitsch und Nenad Bilbija waren trotz einiger Fehlversuche erfolgreich. Fünf Minuten vor dem Ende war Burgwedel noch klar vorn. Der 27:23-Vorsprung wurde dann über die Zeit gebracht. Die HSG Ostsee kam zwar noch etwas näher, der verdiente Sieg der Gäste war aber nicht mehr in Gefahr. Unterm Strich gewann der HHB als die etwas abgeklärtere Mannschaft, die weniger Fehler gemacht hat.

Durch den Sieg konnte Burgwedel die Abstiegsplätze wieder verlassen und aufgrund des gewonnenen direkten Vergleiches in der Tabelle an der HSG Ostsee vorbeiziehen.

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland, Yamato Takahashi – Florian Freitag (1), Stefanos Michailidis (4), Christian Hoff (2), Julius Mücke, Marius Kastening (4), Lennart Koch, Timo Paternoga, Luca Born, Kay Behnke, Nenad Bilbija (5), Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (7/3) und Steffen Dunekacke (6).

TTK Großburgwedel empfängt den Tabellenführer aus Süddeutschland

Am kommenden Sonntag, 4. November .2018, um 14 Uhr steht für die Damenmannschaft des TTK Großburgwedel in der 2. Bundesliga bereits das nächste Heimspiel an, das gegen den TSV Schwabhausen bestritten wird. Nach der Niederlage gegen den MTV Tostedt am vergangenen Wochenende würde sich die Spielerinnen über einen Sieg freuen, was aber gegen den Tabellenführer aus Süddeutschland wohl kaum möglich werden wird.

Vor toller Kulisse von rund 80 Zuschauern in der Grundschulsporthalle Großburgwedel verlor der TTK im Niedersachsenderby gegen den MTV Tostedt deutlich mit 0:6. Die Gäste waren aufgrund ihrer starken Neuzugänge favorisiert und letztendlich auch besser, obwohl die Spiele knapp waren und es mit ein bisschen Glück auch 3:3 anstelle von 0:6 hätte stehen können.

Die Niederlage bahnte sich schon nach einem erneuten 0:2 in den Doppeln an, die sich inzwischen zu einer Schwäche ausweiten. Eine 0:8-Bilanz spricht Bände. Polina Trifonova/Suzanne Dieker kratzten beim 4:11, 11:3, 7:11, 11:9, 12:14 gegen Irene Ivancan/Svenja Koch noch knapp am Sieg. Nach einem 5:10 im fünften Satz bäumte sich das TTK-Duo noch einmal bis zum 10:10 auf, hatte bei 12:11 sogar Matchball, verlor dann aber die nächsten drei Punkte zum 12:14 Endstand.

Auch Aida Rahmo und Dijana Holoková – die nach langer Verletzung ihr Saisondebüt gab – verpassten im Doppel beim 9:11, 8:11 und 12:14 gegen Yvonne Kaiser und die Ex-Burgwedelerin Lotta Rose den Sieg nur knapp.

Trifonova kam in ihrem Einzel mit dem Spielsystem der bundesligaerprobten Yvonne Kaiser nicht klar, dafür zog sich Dijana Holoková gegen die international sehr versierte Abwehrspezialistin Irene Ivancan beim 8:11, 9:11, 12:10, 11:6, 5:11 achtbar aus der Affäre. "Kaiser agierte häufig dicht am Tisch, nahm die Bälle frühzeitig. Polina spielt gern aus der Halbdistanz, was in diesem Fall aber schwierig war und nicht zum Erfolg führte", sagte Teamcoach Michael Junker. Im hinteren Paarkreuz überrollten Rahmo und Dieker ihre Konkurrentinnen im ersten Satz jeweils mit 11:3. Doch von diesen Attacken erholten sich Rose und Koch Zug um Zug und drehten das Spiel zu Gunsten von Tostedt.

"Alle haben sich voll reingehängt, so dass ich nicht unzufrieden bin. Suzanne und Aida laborierten im Laufe der Woche noch an fiebrigen Infekten. Beide wirkten etwas kraftlos, doch so muss sich wenigstens keine Spielerin einen Vorwurf machen", erklärte Junker. "Mit 4:4 Punkten liegt das Team auf Tabellenplatz 6 derzeit noch absolut im Soll."

« Zurück blättern Weiter blättern »