Kategorienarchiv: Sport

Turnerinnen der TSG beim Landesfinale in Bestform: Fenja Börner erreicht Podestplatz

Bei den Landesmeisterschaften der Geräteturnerinnen in Burgdorf konnten die vier qualifizierten Sportlerinnen der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) am 25. und 26. Mai 2019 mit sehr guten Leistungen überzeugen.

Im Niedersachsen-Cup LK 2 Jg. 2001-1990 vertrat die 20-jährige Antonia Schrader die Farben der TSG und turnte am Sonnabendabend einen fehlerfreien Wettkampf. Mit persönlicher Bestleistung und 50,95 Punkten erreichte sie einen hervorragenden 5. Platz und verpasste das Podest nur denkbar knapp.

Am Sonntagmorgen stellten sich gleich drei Turnerinnen der TSG den kritischen Augen der Kampfrichter. Lisa Markowski turnte im Niedersachsen-Cup 2 Jg. 2006-2008 und auch ihr gelang ein fehlerfreier Durchgang. Insbesondere die Übungen auf dem Balken – dem Zittergerät aller Turnerinnen – gelangen ihr ohne jegliche Wackler. Mit 49,05 Punkten erreichte sie einen tollen 4. Platz.

Im Niedersachsen-Cup 3 Jg. 2006-2008 feierten Fenja Börner und Julie Klaus ihre Premiere bei einem Landesfinale. Trotz anfänglicher Nervosität konnten die beiden Turnerinnen ihre guten Trainingsleistungen bestätigen, absolvierten die Geräte sehr sicher und begeisterten das Trainerteam um Astrid und Hans Brinker mit fehlerfreien Übungen. Die erst 10-jährige Julie Klaus belegte einen sehr guten 11. Platz mit 47,30 Punkten.

Für die Überraschung des Tages sorgte Fenja Börner bei ihrem ersten Landesfinale. Mit 49,25 Punkten sicherte sie sich einen der begehrten Podestplätze und errang die Bronzemedaille.

Mit großer Motivation geht es nun in die Vorbereitungen der Mannschaftswettbewerbe auf Bezirksebene, bei der die TSG am 15./16. Juni mit vier Teams an den Start geht.

TSV Wettmar beendet die Saison mit dem Derby gegen Kleinburgwedel

Am Donnerstag, 30. Mai 2019 (Himmelfahrt), um 12 Uhr findet das Nachbarschaftsderby des Fußball-Kreisligisten TSV Wettmar gegen den TSV Kleinburgwedel auf der Sportanlage des TSV Wettmar statt. Kapitän Nico Schneemelcher (Foto) und seine Mannschaftskollegen wollen alles daran setzen, dieses Derby für sich zu entscheiden und sich von den treuen Fans und Zuschauern in die Sommerpause zu verabschieden.

Sechs Neuzugänge beim HHB

In drei Monaten beginnt die Handballsaison 2019/20 in der 3. Liga Nord. Die Personalplanungen beim Handball Hannover-Burgwedel (HHB) sind inzwischen so gut wie abgeschlossen. Nicht weniger als sechs Neuzugänge können die Handballdinos vermelden.

Bereits als Neuzugang vorgestellt wurde Marvin Pfeiffer, der von der SG Achim/Baden aus der Oberliga Nordsee zum HHB wechselt. Der 23-jährige Rückraumspieler spielte schon in der A-Jugendbundesliga und in der 3. Liga beim TBV Lemgo. Ab Herbst wird er die Meisterschule für das Tischlerhandwerk in Hannover besuchen und sucht sportlich in Burgwedel eine neue Herausforderung. Das trifft auch auf den jungen Torhüter Erik Frommeyer aus Langenhagen zu, der aus der A-Jugend des TSV Anderten auf die Ramhorst wechselt. Erik soll von Mustafa Wendland und Torwarttrainer Jörg Uwe Lütt an das Niveau der 3. Liga herangeführt werden. Der 19-jährige Schüler hat auch schon bei den Sportfreunden Springe gespielt und bringt viel Talent mit.

Einen gestandenen Handballer konnte der HHB mit Julius Hinz für die Linksaußenposition verpflichten. Hinz hat die Jugend der TSV Burgdorf durchlaufen und war zuletzt beim westfälischen Oberligisten TSG A-H Bielefeld am Ball. Dort setzte sich der 25-Jährige Student in der abgelaufenen Spielzeit mit 198 Treffern die interne Torschützenkrone auf und kam auf einen Toreschnitt von 7,6 Treffern je Partie. Hinz spielte vor seinem Engagement in Bielefeld bei der TSV Burgdorf in der 3. Liga und gehörte auch schon dem erweiterten Bundesligakader der Recken an.

Neuer Mann am Kreis ist Johannes Marx aus Burgdorf. Der 1,90 Meter große und 27 Jahre alte Rechtshänder hat bislang ausschließlich für die TSV Burgdorf gespielt und gehört seit vielen Jahren zum Stamm der Bundesligareserve. Er war 2012 am Aufstieg in die 3. Liga beteiligt und kann mittlerweile auf fast 200 Drittligaspiele zurückblicken. Mit Johannes Marx bekommt der HHB einen gestandenen und routinierten Kreisläufer, der auch in der Defensive Qualitäten nachweisen kann.

Ebenfalls aus Burgdorf kommt Steffen Schröter zum HHB. Er ist gelernter Rückraumspieler und 1,89 Meter groß. Der gebürtige Großburgwedeler durchlief alle Jugendteams der TSV Burgdorf und war im Herrenbereich genau wie Johannes Marx in der Bundesligareserve am Ball. Auch er kann auf die Erfahrung aus knapp 200 Drittligaspielen zurückgreifen und studiert in Hannover.

Ein weiterer Neuzugang in Burgwedel ist der 2,06 Meter große Maurice Dräger. Dräger ist 25 Jahre alt und spielte in seiner Handballkarriere schon für fünf Vereine. Der gebürtige Bremer, der im linken Rückraum und auf der Spielmacherposition eingesetzt werden kann, war beim Harpstedter TB, TV Neerstedt, HC Bremen, Wilhelmshavener HV und TSV Burgdorf aktiv. Maurice Dräger ist Student und bringt reichlich Erfahrung in Liga 3 mit. Auch kann er auf einige Bundesligaspiele und Tore in der deutschen Eliteliga zurückblicken.

Aus der aktuellen HHB-Mannschaft werden in der nächsten Spielzeit weiterhin Artjom Antonevitch, Kay Behnke (Spielertrainer), Nenad Bilbija, Steffen Dunekacke, Marius Kastening (Spielertrainer), Lennart Koch, Julius Mücke, Philip Reinsch und Mustafa Wendland für Burgwedel auflaufen. Gemeinsam mit den Neuzugängen umfasst der HHB-Kader dann 15 Spieler, gegebenenfalls sollen noch ein dritter Torhüter und ein weiterer Rückraumspieler dazukommen.

SV Burgwedel erfolgreich: Die Kleinen Schwimmerinnen ganz groß

Am vergangenen Sonnabend, 11. Mai 2019, fanden in Garbsen die Kreismeisterschaften der Masters und der Jugend E Wettkampf statt.

Zwei Schwimmerinnen des Schwimmvereins (SV) Burgwedel traten zu ihrem ersten Wettkampf an und waren sehr erfolgreich.

Josefine Klein (2012) erreichte bei der Punktbestenwertung ihres Jahrgangs Platz 1 mit 225 Punkten und setzte sich an die Spitze von insgesamt 20 Schwimmerinnen. In der Einzelwertung belegte sie Platz 1 in 25 Meter Rücken.

Lara Marie Mundt (2010) startete schon bei den etwas größeren und musste unter anderem 50 Meter und 100 Meter schwimmen. Hier belegte sie jeweils Platz 3 in 50 Meter Brust und 100 Meter Lagen. In der Gesamtwertung wurde es Platz 8 von 14 Schwimmerinnen.

Die alten Hasen Michael Matthias und Sebastian Schmidt traten bei den Masters an. Auch sie waren mit ihren Leistungen zufrieden. Michael Matthias belegte in der Gesamtwertung Platz 1, nachdem er auch alle Rennen über 50 Meter und 100 Meter Rücken sowie 50 Meter Freistil für sich entschieden hatte. Sebastian Schmidt wurde 2. in der Gesamtwertung. In der Kreispunktetabelle wurde es nur der 8 und somit letzte Platz, aber vier Schwimmerinnen und Schwimmer reichten für ein gutes Gesamtergebnis nicht.

Fünf Kreismeistertitel für Leichtathleten der TSG

Neustadt am Rübenberge war am vergangenen Sonntag, 12. Mai 2019, Austragungsort für die Kreismeisterschaften der Leichtathleten des Kreises Hannover-Land statt. In den Einzel- und Staffelwettbewerben konnten sich die besten Athleten aus dem Kreis miteinander messen sowie um die begehrten Podestplätze und Medaillen kämpfen. Mit fünf Titeln kehrte die fünfköpfige Delegation der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) zurück und dominierte damit das Geschehen in der Altersklasse MJ U14.

Gleich dreimal den Titel "Kreismeister 2019" konnte Nick Van de Loo (M12) erringen. In den Disziplinen Hochsprung, 60-Meter-Hürdenlauf und Diskuswurf erreichte er den 1. Platz. Im Hochsprung steigerte er gleichzeitig seine Bestleistung um sieben Zentimeter auf 1,27 Meter. Das gute Ergebnis komplettierte er mit dem 2. Platz im Kugelstoßen.

Neuzugang David Gerdes (M13) absolvierte seinen ersten Wettkampf in der U14. Nach nur wenigen Trainingseinheiten konnte er bereits in einem starken Teilnehmerfeld überzeugen. Beim Weitsprung steigerte er sich kontinuierlich und erreichte abschließend eine Weite von 3,84 Meter. Auch im Hürdenlauf überquerte er die Hindernisse ohne Probleme im Dreierrhythmus und erreichte eine Zeit unter 12 Sekunden. Im Diskuswurf wurde er mit seiner Weite von 18,38 Meter mit dem 2. Platz belohnt.

Keno Waldeck (M13) konnte in zwei Disziplinen neue Bestleistungen erreichen. Im 60-Meter-Hürdenlauf steigerte er sich um mehr als eine Sekunde und sicherte sich den 4. Platz. Auch im 800-Meter-Lauf er sich verbessert und konnte seine Bestleistung gleich um vier Sekunden unterbieten und sich über den 3. Platz freuen.

Gleich zwei Mal der Sprung nach ganz oben auf das Podest gelang Jan Krohn (M13). Mit einer Zeit von 2:28 Minuten über 800 Meter und 10,64 Sekunden über 60 Meter Hürden konnte er neue Bestleistungen erzielen und sich zwei Kreismeistertitel sichern. Mit der Zeit über 800 Meter hat er sich bereits jetzt für die Niedersachsenmeisterschaften der Altersklasse M14 qualifiziert. Einen wahren Showdown lieferte er sich im Hochsprung. Mit übersprungenen 1,52 Meter steigerte er seine Bestleistung um neun Zentimeter. Letztlich musste er sich nur Vincent Martin (1,52 Meter; Garbsener SC) und Paul Biebl (1,55 Meter; Garbsener SC) geschlagen geben.

Der HHB verliert das letzte Saisonspiel beim Meister

Am letzten Spieltag der Saison 2018/19 in der 3.Liga Nord musste der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) beim Tabellenführer HC Empor Rostock antreten. Der HHB war mit dem Plan, Rostock ein wenig ärgern zu wollen, an die Ostsee gereist. In der ausverkauften OSPA-Arena feuerten 750 Zuschauer ihr Team an, das sich nach ausgeglichener erster Hälfte am Ende verdient mit 32:25 durchsetzen konnte. Damit steht der HC Empor als Meister fest und spielt die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga gegen den Westmeister aus Krefeld. Der HHB hatte schon vor einer Woche den Klassenerhalt sicher und zeigte an der Ostsee eine couragierte Leistung.

Die Gäste, die ohne Florian Freitag, Christian Hoff und Julius Mücke gen Norden gefahren waren, begannen stark und gingen trotz einer frühen Zeitstrafe gegen Marius Kastening mit 2:0 in Führung. Kay Behnke und Artjom Antonevitch hatten getroffen und auch in der Folge gab der HHB den Ton an. Beim 2:4 nach acht und 4:6 nach zehn Minuten wurde es ruhig in der OSPA-Arena. Die Gäste spielten geschickt und standen auch in der Abwehr sicher. Im Kasten hatte Mustafa Wendland begonnen, Pascal Kinzel löste ihn ab, beide spielten jeweils eine Halbzeit.

Der HC war beim 7:7 erstmalig dran, doch Nenad Bilbija brachte den HHB mit zwei Treffern erneut nach vorn (8:10). Doch wieder war Empor zur Stelle und konnte zum 10:10 ausgleichen. Jetzt mussten die Burgwedeler eine doppelte Unterzahl überstehen und der HC nutzte die Chance, sich abzusetzen. Über 14:12 gingen die Gastgeber mit einer verdienten 16:13-Führung in die Kabine. Die letzten Minuten vor der Pause leistete sich der HHB schlechte Abschlüsse und einige technische Fehler. Die Führung der Gastgeber ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung.

Nach dem Wechsel trafen Steffen Dunekacke und Stefanos Michailidis für die Burgwedeler und beim Stand von 17:15 für den HC Empor hatte Marius Kastening sogar die Chance zum Anschlusstreffer. Er scheiterte jedoch vom Siebenmeterpunkt und als Philip Reinsch erneut eine Strafzeit absitzen musste, schlugen die Hausherren im Stil des Tabellenführers zu. Unter dem Jubel der Zuschauer sorgte Michael Höwt mit einem Doppelschlag für das 20:15. Noch waren jedoch 20 Minuten zu spielen und der HHB gab die Partie noch nicht verloren. Es kamen einige diskussionswürdige Entscheidungen der beiden Unparteiischen hinzu und auch im Abschluss lag der HHB bei einigen Würfen daneben. So konnte die Rostocker Führung nicht verringert werden, es fielen Tore auf beiden Seiten. Der HC Empor lag fünf Minuten vor dem Ende immer noch mit 28:24 vorn. Kurze Zeit später stand es 29:25 und HHB-Keeper Pascal Kinzel wurde nach einer zweifelhaften Entscheidung durch die beiden Unparteiischen mit einer Zeitstrafe wegen Meckerns bedacht. Der HHB wollte Mustafa Wendland im Tor einwechseln, doch zum Unverständnis aller wurde die Partie sofort wieder freigegeben. Rostock hatte leichtes Spiel, warf den Ball ins verwaiste HHB-Tor und der Treffer zählte tatsächlich. Damit war die Begegnung entschieden. Die letzten drei Minuten wurden heruntergespielt und der Rest war Jubel über die Rostocker Meisterschaft. "Glückwunsch an den HC Empor zur knappen aber verdienten Meisterschaft, Kompliment aber auch an den HHB. Die Gäste haben eine couragierte Vorstellung gezeigt und den Tabellenführer über weite Strecken der Partie ärgern können. Nach einer schwachen Hinrunde konnte sich Burgwedel ab Januar deutlich steigern und im Handballjahr 2019 15:11 Punkte holen", so der HHB.

HHB: Mustafa Wendland, Pascal Kinzel – Stefanos Michailidis (2), Marius Kastening (4/1), Lennart Koch, Thomas Bergmann (1), Kay Behnke (1), Nenad Bilbija (5), Philip Reinsch (1), Artjom Antonevitch (7/2) und Steffen Dunekacke (4).

Der HHB will Rostock ärgern

Am morgigen Sonnabend, 4. Mai 2019, steht der finale Spieltag in der 3. Liga Nord an. Von den acht Begegnungen sind ganze vier echte Endspiele. In Bernburg, Burgdorf und Berlin geht es um wichtige Punkte gegen den Abstieg, in Rostock wird die Meisterschaftsfrage beantwortet werden.

Bernburg, die HSG Ostsee, Flensburg-Handewitt II, Braunschweig und die Füchse Berlin II müssen gewinnen, wenn sie die Klasse halten wollen. Zwei dieser fünf Teams werden gemeinsam mit dem DHK Flensborg den Weg in die 4. Liga antreten müssen. Die Meisterschaft wird zwischen Rostock und Hildesheim entschieden werden. Rostock hat aktuelle die Nase vorn und kann mit einem Sieg gegen den Handball Hannover-Burgwedel (HHB) die Aufstiegsrelegation für die 2. Bundesliga perfekt machen.

Der HHB kann befreit in der ausverkauften OSPA-Arena in Rostock aufspielen und die Kulisse von 750 Zuschauern genießen. Am vergangenen Wochenende wurde mit dem Sieg gegen Bernburg der Klassenerhalt gefeiert und für den HHB geht es beim Spiel in der Hansestadt "nur" noch um eine Platzierung in der Abschlusstabelle. Nur zu gerne würden Marius Kastening & Co. zumindest einen Punkt von der Ostsee mitnehmen und damit Tabellenplatz 10 absichern. Nach einer sehr durchwachsenen Saison mit vielen Tiefschlägen wäre dies für die Burgwedeler ein toller Abschluss. Die vergangene Saison beendete Burgwedel auf Tabellenplatz 13 und holte nur 19 Punkte. Mit aktuell 23 Punkten ist die Bilanz schon jetzt besser.

Der HHB ist in dieser Saison durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Bis Weihnachten konnten nur mickrige acht von 34 möglichen Punkte gewonnen werden. Zum Jahreswechsel stand der HHB auf dem letzten Tabellenplatz. Nach dem Trainerwechsel präsentierte sich der HHB im Handballjahr 2019 dann wie ausgetauscht. Mit vier Siegen am Stück wurde der Grundstein für ein bislang sehr erfolgreiches Handballjahr 2019 gelegt. Aus den 12 Spielen dieses Jahres gewann der HHB 15:9 Punkte und kletterte in der Tabelle bis auf Position 10. Dabei ist die Auswärtsbilanz beeindruckend. Sechs der zehn Siege wurden in fremden Hallen gefeiert und beim Unentschieden in Potsdam vergab man sogar noch einen weiteren Erfolg.

Das macht dem HHB auch vor dem Spiel in Rostock Mut. Die Gäste können befreit aufspielen und die letzte Partie genießen. Rostock muss gewinnen und hat den Druck. Die Gäste wollen den Tabellenführer ärgern und seine Haut in der OSPA-Arena so teuer wie möglich verkaufen. Beim Sieg gegen Eintracht Hildesheim hat der HHB gezeigt, dass man an guten Tagen jeden Gegner dieser Liga schlagen kann. Das ist auch der Plan für den morgigen Sonnabend.

Saisonabschluss für den TTKG in der 2. Tischtennis-Bundesliga

Das Niedersachsenderby in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen zwischen dem TTK Großburgwedel und dem MTV Tostedt schlug in den vergangenen zwei Serien stets hohe Wellen. Die Spielerinnen waren in diesen Prestigekämpfen motiviert bis in die Haarspitzen. Hochklassiger Sport und ein spannender Verlauf waren garantiert.

Nach einer vierwöchigen Spielpause steht in der Auswärtsbegegnung am Sonntag 5. Mai 2019 (14 Uhr) zum Abschluss der Saison 2018/19 kein sportliches Großereignis mehr bevor. Nachdem sich der Tabellensechste aus Großburgwedel in der kommenden Saison freiwillig in die 3. Liga zurückzieht soll die Saison ordentlich abgeschlossen werden.

Die Russische Spitzenspielerin Kristina Kazantseva hat am Wochenende Geburtstag und wird 18 Jahre alt, sie ist daher nicht mit von der Partie. "Das war für uns natürlich selbstverständlich, sie für diesem besonderen Anlass freizustellen. Als Ersatz wird die erst 16-jährige Nachwuchsspielerin Janina Hermsdorf aus der eigenen Jugend einspringen. Sie hat eine tolle Einstellung und ist schon sehr nervös vor ihrem Bundesliga-Debüt", erzählt Teamcoach Michael Junker.

Wie in jedem Jahr zum Saisonende dreht sich bereits das Wechselkarussell kräftig, und nach der Rückkehr von Amèlie Rocheteau nach Großburgwedel vermeldet der Verein mit Emilija Riliskyte aus Litauen den Neuzugang einer erst 16-jährigen Schülerin. "Der Kontakt entwickelte sich über den ehemaligen hessischen Landestrainer Tobias Kirch. Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder gute Erfahrungen mit Spielerinnen aus den Ostblockländern gemacht, weil sie überaus zuverlässig sind", blickt Junker hoffnungsvoll nach vorn. Riliskyte steht vor ihrer Premiere in Deutschland und ist die Nummer fünf in ihrer Heimat. "Mit ihrer Zwillingsschwester Kornelija feierte sie erst kürzlich bei der internationalen Jugend-Meisterschaft im französischen Metz mit Platz drei im Doppel einen schönen Erfolg", ergänzt Junker.

Selbstverteidigung für Frauen im TSG aktivCenter

In einem zweieinhalbstündigen Workshop vermittelt Kurstrainer Dieter Rüping am Sonnabend, 18. Mai 2019, in der Zeit von 14.00 bis 16:30 Uhr praktische Übungen und theoretische Hintergründe zum Thema Selbstverteidigung für Frauen.

Inhaltlich geht es um die Themen Notwehrbestimmungen, mentale Einstellung und Körpersprache, Aufmerksamkeit und Erkennung, erlaubte und unerlaubte Hilfsmittel, individuelle Voraussetzungen, Messerabwehr, Schlagen, Stoßen, Treten und vieles mehr.

Geübt wird in normaler Straßenkleidung mit sauberen Sportschuhen, bequemer Hose, fester Jacke und Lieblingshandtasche samt Inhalt.

Der Kurs ist auf zwölf Teilnehmerinnen begrenzt und eine telefonische Anmeldung im aktivCenter unter 05139/409701 erforderlich. Für Mitglieder des aktivCenter ist der Kurs kostenfrei. TSG Mitglieder zahlen 10 Euro und Externe 15 Euro. 

TSG-Volleyballer gewinnen Integrationsturnier „Volleygriert“

Bereits in seiner dritten Auflage veranstaltete der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband (NWVV) am letzten Aprilwochenende sein Integrationsturnier "Volleygriert". Das Besondere an diesem Turnier ist, dass in den jeweiligen Mixed Mannschaften aus Frauen und Männern mindestens zwei Spielerinnen oder Spieler mit Migrationshintergrund das Team repräsentieren.

Da die Volleyballabteilung der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) großen Zulauf von Sportlerinnen und Sportlern mit Migrationshintergrund hat und diese erfolgreich in den regulären Trainings- und Spielbetrieb des Vereins integriert, machte sich eine Delegation auf den Weg zum Turnier nach Barsinghausen auf. Und das mit Erfolg.

Wenngleich beim Turnier "Volleygriert" der Spaß im Vordergrund steht, so wurde auf allen Plätzen intensiv gebaggert, gepritscht und gemeinsam um Punkt, Satz und Sieg gekämpft. Nach vielen knappen Spielen setzte sich die Mannschaft der TSG mit dem Teamnamen "Bleibeperspektive" gegen das Team vom CVJM Wolfsburg durch und feierte den Sieg.

Die Volleyballer der TSG freuen sich jederzeit über weitere Interessierte aller Leistungsklassen – vor allem über Einsteiger, die die Sportart neu kennenlernen möchten. Im Bereich der Anfänger trainieren die Kinder montags ab 17:30 Uhr und die Jugendlichen ab 18:30 Uhr. Die Erwachsenen pritschen und baggern ab 20 Uhr. Das Training findet jeweils in der Sporthalle der Oberschule "Auf der Ramhorst" statt. In den Sommermonaten nutzen die TSG Volleyballer zudem regelmäßig die Beachvolleyball-Courts auf dem Sportplatz des Gymnasiums.

Weitere Informationen und Ansprechpartner sind der Homepage der TSG unter www.tsg-info.de zu entnehmen.

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