Kategorienarchiv: Sport

Wichtiger Sieg des TTK Großburgwedel in Saarbrücken

Der TTK Großburgwedel hat in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen an seine erste Pflichtaufgabe auf dem Weg zum Klassenerhalt, mit einem deutlichen 6:1 beim Tabellenneunten ATSV Saarbrücken, einen Haken gesetzt. „Bei unseren Gastgeberinnen fehlte die Nummer eins, Yin Na, die für den hessischen Verband Kids bei einem Future Cup betreuen musste. Zudem gab Theresa Adams das Doppel und ihr Einzel wegen einer Verletzung kampflos ab. In dieser Konstellation konnte uns der ATSV nicht gefährlich werden“, berichtete Teamcoach Michael Junker. In einer eiskalten Halle kam beim Abstiegskandidaten dann auch überhaupt keine Stimmung auf. Deshalb war es keine Überraschung, dass der TTK von Beginn an das Zepter fest in der Hand hielt.

Nach dem kampflosen Punkt des ersten Doppels erhöhten Amélie Rocheteau/Suzanne Dieker mit einem 3:1-Doppelerfolg auf 2:0, und Dijana Holoková fand nach Rückständen im ersten und zweiten Satz zum 12:10, 13:11, 9:11, 11:7 gegen Tanja Helle noch den richtigen Schlüssel zum Sieg. Im unteren Paarkreuz war Rocheteau schon nach ein paar Schlägen von ihrer Überlegenheit gegen Ann-Sophie Daub überzeugt, die in der Hinrunde ein 0:6 bilanzierte. Die Nummer drei ließ die Zügel schleifen und verlor prompt den ersten Satz mit 9:11. Dann gewann sie die nächsten drei Sätze aber mit 11:9, 11:3 und 11:4, und wurde ihrer Favoritenrolle doch noch gerecht. Frust schob lediglich Suzanne Dieker, die nach einer 2:0-Satzführung nicht konsequent agierte und anschließend mit 6:11, 9:11, 5:11 noch 2:3 gegen Ann-Kathrin Herges verlor und den einzigen Gegenpunkt quittierte.

Obwohl Spitzenspielerin Polina Trifonova bis dahin weder im Doppel noch im Einzel an den Tisch musste, war der sechste Zähler mit einem deutlichen 3:0 gegen Tanja Helle quasi nur reine Formsache für die Ukrainerin. Mit 10:10 Punkten rangieren die Burgwedelerinnen nun weiter auf dem sechsten Tabellenrang und setzen die Rückserie am Sonnabend, 27. Januar, 14 Uhr, mit dem interessanten Heimspiel gegen den Ex-Bundesligisten LTTV Leutzscher Füchse 1990 aus Leipzig fort. 

Heimspieltag der Hockey A-Mädchen des TSV Engensen

Am gestrigen Sonnabend, 13. Januar 2018, fand in der Sporthalle des Gymnasiums Großburgwedel der Heimspieltag der Hockey-A-Mädchen des TSV Engensen statt.

In ihrer ersten Begegnung standen die TSV-Mädchen der Mannschaft des VfL Wolfsburg gegenüber. Hier wurde die Mannschaft durch eine Stürmerin von den B-Mädchen (U12) verstärkt. Die kleinste auf dem Feld erzielte dann auch nach tollem Zuspiel der Großen das erste Tor des Spieles.

Die Führung gaben die Mädchen dann nicht mehr aus der Hand und erzielten durch schön herausgespielte Chancen und Strafecken weitere Tore. Das Endergebnis von 5:0 war hoch verdient und wurde von den anwesenden Fans bejubelt.

Nach einer längeren Pause, in der die anderen Mannschaften aus Hannover und Braunschweig ihre Punktspiele hatten, trafen die Mädels des TSV Engensen auf die A-Mädchen des HC Hannover.

In diesem Spiel gingen die Mädchen des HC Hannover schnell mit zwei Toren in Führung. Nun konnte jedoch die Mannschaft aus Engensen die Initiative ergreifen und noch in der ersten Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen. In der zweiten Halbzeit waren die Mädchen aus Engensen zwar drückend überlegen, konnten trotz zahlreicher Torchancen und Strafecken keinen weiteren Treffer im gegnerischen Tor landen.

Nun muss die Entscheidung, wer in die Endrunde um den Niedersachsenpokal einzieht, beim letzten Spieltag am 17. Februar fallen.

Wer Interesse an diesem energiegeladenen Sport gewonnen hat, ist jederzeit zu einem Schnuppertraining bei einer der Mannschaften zwischen 6 und 16 Jahren eingeladen. Alle Informationen sind auf der Homepage des TSV Engensen unter www.TSV-Engensen.de zu finden.

HHB feiert Kantersieg gegen DHK Flensborg

Mit einer überzeugenden Vorstellung ist der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) ins Handballjahr 2018 der 3. Liga gestartet. Im Spiel gegen den Dansk Handboldklub Flensborg hatten die Gäste keine Chance. Nach einer überragenden Vorstellung in Halbzeit 1 (13:5) siegte der HHB am Ende deutlich mit 27:17.

Burgwedel standen gegen den DHK nur acht Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. Timo Paternoga und Steffen Fischer mussten krankheitsbedingt, Artjom Antonevitsch wegen einer Sperre passen. Patrick Anders begann im Tor und von der ersten Minute an stimmte die Einstellung bei den Gastgebern. Die Partie begann ausgeglichen, bis zum 4:4 nach neun Minuten spielten beide Teams auf Augenhöhe. Dann legte der HHB aber los und mischte in der Deckung Beton an. Für Flensborg gab es kaum ein Durchkommen in der beweglichen und kompakten Burgwedeler Abwehr. Maurice Herbold, der nach langer Verletzungspause wieder dabei war, organisierte mit Florian Freitag und Stefanos Michailidis das Deckungszentrum und auch ihre Nebenleute waren hellwach. Immer wieder wurde Bälle herausgespielt und Kreisanspiele verhindert. Flensborg bemühte sich vergeblich und unzählige Male bekamen die Gastgeber nach einem Zeitspiel des DHK den Ball zugesprochen. Und wenn es einmal eine Torchance für den DHK gab, war HHB-Keeper Patrick Anders zur Stelle. Er mauerte seinen Kasten für 20 Minuten zu, hielt unter anderem zwei Siebenmeter und glänzte mit unzähligen Paraden. Im Angriff konnte Thomas Bergmann überzeugen. Der HHB-Rechtsaußen wurde immer wieder mit langen Pässen auf die Reise geschickt und erzielte allein in Halbzeit 1 sechs Tore. Aber auch Florian Freitag konnte mit vier Toren überzeugen. Der HHB zog auf und davon und machte aus einem 4:4 eine 13:4-Führung. Flensborg war sichtlich geschockt und schaffte erst wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff das 5:13.

Nach dem Wechsel machte der HHB da weiter, wo er nach 30 Minuten aufgehört hatte. Patrick Anders hielt gleich nach wenigen Sekunden den ersten Hundertprozentigen und ein Dreierpack von Thomas Bergmann (2) und Steffen Dunekacke sorgte für die beruhigende 16:5-Führung der Gastgeber. Flensborg versuchte es jetzt mit einer offensiven Deckungsvariante und deckte Florian Freitag und Maurice Herbold kurz. Der HHB ließ sich aber nicht beirren und ging weiter seinen Weg. Kay Behnke, Thomas Bergmann und Steffen Dunekacke sorgten für das 19:7 nach 40. Spielminuten. Die Gäste resignierten zusehends, auch wenn sie im Angriff jetzt das eine oder andere Tor erzielen konnten. Als die Abwehr des DHK noch offensiver wurde, hatte Christian Hoff seinen Auftritt. Dreimal in Folge wackelte er auf Linksaußen seinen Gegenspieler aus und netzte unter dem Jubel der HHB-Fans zum 24:11 ein. Das Spiel war lange entschieden und der DHK war nur noch um Ergebniskosmetik bemüht. Beim HHB schwanden jetzt ein wenig die Kräfte und in den letzten Minuten konnte Flensborg noch auf 27:17 verkürzen. Am deutlichen Sieg des HHB gab es aber nichts zu rütteln. Grundlage dafür waren eine überragende Abwehr mit einem starken Patrick Anders sowie eine mannschaftlich geschlossene Angriffsleistung mit dem zehnfachen Torschützen Thomas Bergmann.

Auch HHB-Trainer Jürgen Bätjer war nach der Partie mehr als zufrieden: "Glückwunsch an mein Team, das war heute fast ein Quantensprung im Vergleich zur Hinrunde. Überzeugung, Leidenschaft und Konzentration haben gestimmt und man hat deutlich gesehen, wie wichtig Maurice Herbold für den HHB ist. Er ist der Chef in der Abwehr und wenn er dabei ist, spielen auch seine Nebenleute deutlich besser. Kompliment daher auch an Stefanos Michailidis und Florian Freitag. Mit so einer Deckung kann dann auch der Torhüter glänzen. Patrick Anders war zur Stelle und konnte mit seiner Dynamik und Schnelligkeit überzeugen. Vorne haben wir natürlich von vielen einfachen Toren durch Thomas Bergmann profitiert, wobei seine Quote durchaus noch hätte höher sein können. Unterm Strich war mir das fast schon zu gut, ich werde unter der Woche beim Training jetzt nichts unversucht lassen, die Jungs wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Es ist noch lange nicht alles gut und eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Der Auftakt in die Rückrunde war perfekt, jetzt müssen wir nachlegen."

HHB: Patrick Anders, Pascal Kinzel, Colin Räbiger – Florian Freitag (4), Stefanos Michailidis (2), Christian Hoff (4), Thomas Bergmann (10/2), Maurice Herbold (2), Kay Behnke (2), Steffen Dunekacke (2) und Justin Magnus Behr (1).

„Budenzauber“ beim TSV Wettmar

Am kommenden Sonnabend, 20. Januar 2018, ab 12 Uhr findet wieder das vereinsinternes Hallenturnier des TSV Wettmar unter dem Motto "Budenzauber" in der Westerfeldhalle in Wettmar statt.

Teilnehmende Mannschaften sind in diesem Jahr die 1. Herren, 2. Herren, 3. Herren, 1. Damen, A-Jugend, Alt-Herren Ü32, "Schmerzfrei" und "Hanni’s All Star Team". Die 1. Damenmannschaft ist nach ihrer Neugründung im Sommer das erste Mal dabei.

Für das leibliche Wohl ist  gesorgt und die Organisatoren hoffen auf eine vollbesetzte Halle.

Der Reinerlös der Veranstaltung fließt in das Projekt "Flutlichtanlage."

Patrick Anders verstärkt HHB

Die Drittligahandballer des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) werden in den nächsten Wochen durch Patrick Anders verstärkt. Der Torhüter hatte erst im Sommer 2017 seinen Rücktritt erklärt, jetzt kehrt der 28-Jährige in das HHB-Gehäuse zurück.

Im Jahr 2014 war Anders vom OHV Aurich nach Burgwedel gekommen und konnte in insgesamt drei Spielzeiten auf der Ramhorst stets mit guten Leistungen überzeugen. Er hatte im Sommer letzten Jahres seinen Rücktritt erklärt, Leistungssport, Beruf und Studium waren nicht mehr unter einen Hut zu bekommen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Tabellensituation des HHB fragte Trainer Jürgen Bätjer vor Weihnachten bei Anders an, ob er helfen könne und Anders sagte spontan zu. Seit Anfang Januar ist Patrick Anders mit seinen alten und neuen Mannschaftskollegen nun im Training und auch bei den ersten HHB-Testspielen in Baunatal und Springe stand er schon zwischen den Pfosten. Auch heute Abend, wenn der HHB gegen die niedersächsische Polizeiauswahl (Anwurf um 20:30 Uhr in der Sporthalle auf der Ramhorst) testet, wird Patrick Anders mit von der Partie sein.

Trainer Jürgen Bätjer ist froh, auf der Torhüterposition jetzt mehr Alternativen zu haben und wird die nächsten Spiele mit drei Torhütern bestreiten: "Nach dem Weggang von Marcel Otto ist unser Kader auf 13 Spieler geschrumpft, die entstandene Lücke füllen wir gerne mit Patrick Anders auf. Ich baue aber weiterhin auf Pascal Kinzel und Colin Räbiger, die auch viele Qualitäten mitbringen. Vom Torhütertyp sind alle drei verschieden, jetzt habe ich die Qual der Wahl."

"Wir wünschen Patrick Anders an alter Wirkungsstätte viel Erfolg und drücken für seinen ersten Pflichtspieleinsatz am Samstag gegen den DHK Flensborg die Daumen", so der HHB.

Tischtennis-Damen des TTK Großburgwedel starten zur Rückrunde der 2. Bundesliga

Die Damen des TTK Großburgwedel wollen in der 2. Tischtennis-Bundesliga am kommenden Sonnabend, 13. Januar 2018, 15 Uhr, beim ATSV Saarbrücken voller Elan in die Rückrunde starten. "Der Neuntplatzierte gehört zu den Mannschaften aus der hinteren Tabellenregion, die wir unbedingt auf Distanz halten wollen. Der Auftakt wird also gleich ein Gradmesser unsere Perspektive betreffend", sagt Teamcoach Michael Junker.

Mit einem ausgezeichneten 6:2 Ergebnis hatten die Burgwedlerinnen im Hinspiel gewonnen und damit ihre Position im Kampf um den Klassenerhalt gefestigt. An eigenen Tischen riefen vor allem Polina Trifonova und Dijana Holokova überragende Leistungen ab. "Das 4:0 oben sowie der gemeinsame Erfolg im Doppel waren die Garanten für unseren ersten Sieg nach dem Aufstieg. Dieses Ergebnis kann man im Rückspiel in Saarbrücken nicht unbedingt wieder erwarten, denn auch der ATSV besitzt kein schlechtes Team", erklärt Junker. In den Fokus rücken auf jeden Fall wieder die Partien gegen die erstligaerprobte Spitzenkraft Yin Na. Die Penholderakteurin konnte nach umkämpften Sätzen von dem TTK-Duo knapp geknackt werden. Die Nummer vier Suzanne Dieker wird sich nach dem 2:3 gegen Theresa Adams gleich die Chance zur Revanche unter dem Motto, neues Spiel, neues Glück vornehmen. Denn die Niederländerin bleibt vorerst kontinuierliche Stammspielerin, da das Visum für die Ägypterin Aida Rahmo in erster Instanz abgelehnt wurde. "Wir haben die Hoffnung auf eine Lösung aber noch nicht aufgegeben, nur läuft uns natürlich langsam die Zeit davon", informiert Junker.

Im Hintergrund der Liga gab es bereits ein Signal für die kommende Saison, denn der Zweitplatzierte TuS Uentrop kündigte seinen Rückzug an. Ob sich dadurch allerdings die Abstiegssituation entspannt, kann aktuell noch nicht bestätigt werden. "Bei günstiger Konstellation wäre der neunte Platz sicher, aber auf diese wackelige Angelegenheit wollen wir uns erst gar nicht versteifen. Wir wollen es aus eigener Kraft schaffen", peilt Junker mindestens Tabellenplatz acht am Ende der Saison an.

11. Burgwedeler Tischtennis-Stadtmeisterschaft

Zum bereits 11. Mal rufen die Burgwedeler Tischtennisvereine ihre Spielerinnen und Spieler, sowie die Einwohner der Stadt Burgwedel zur Teilnahme an den Tischtennis-Stadtmeisterschaften auf. Erstmalig kann mit Titelverteidiger Alik Schnaidt (TTK Großburgwedel) ein Spieler den dritten Titel in Folge gewinnen.

Ausrichter in diesem Jahr ist der TSV Engensen, der die Spiele in der Westerfeldhalle in Wettmar austrägt. "Nachdem wir im vergangenen Jahr den Abwärtstrend bei den Teilnehmerzahlen endlich abfangen konnten, hoffen wir diesmal auf eine deutliche Steigerung", kommentiert Markus Geng, Abteilungsleiter beim TSV Wettmar, die Erwartungen der Vereine.

Am Freitag, 5. Januar 2018, beginnt um 18:30 Uhr die Stadtmeisterschaft traditionell mit der Klasse der Senioren (Jahrgang 1978 und älter).  Tags darauf spielen die Jugendlichen (bis 18 Jahre) ab 9:30 Uhr, gefolgt von der Erwachsenenkonkurrenz um 13:30 Uhr.  Gespielt wird anfangs jeweils in 6er Gruppen. Danach wird in einfachem KO-System, je nach Platzierung in der Gruppenphase, um den A-, B- und C-Titel weitergespielt. In allen Klassen gibt es außerdem eine Doppelkonkurrenz. Die Startgebühr beträgt 3 Euro für Jugendliche und 5 Euro für Erwachsene.

Nach dem großen Interesse im Vorjahr an den Live-Übertragungen der Endspiele im Internet, sollen in diesem Jahr die Herren-Endspiele erneut über die speziell eingerichtete Facebook-Seite "Tischtennis Burgwedel" live gezeigt werden.

TSG-Leichtathleten beim Crosslauf in Edemissen erfolgreich

In der Vorweihnachtszeit haben die Leichtathleten der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) beim Crosslauf in Edemissen ihren letzten Wettkampf im Jahr 2017 absolviert. Trotz starken Schneefalls in der Nacht vor dem Wettkampf herrschten beste Voraussetzungen.

Den ersten Wettbewerb bestritten Felix Garfert und Ben Barwinski und beide konnten trotz der ungewohnten Bedingungen gute Leistungen vorweisen. Dabei errang Felix den ersten Platz mit deutlichem Vorsprung zum Zweitplatzierten.

Im anschließenden Wettkampf der männlichen Kinder U12 waren Keno Waldeck und Noah Barwinski vertreten. Keno sicherte sich den ersten Platz in seiner Altersklasse, dicht gefolgt von Emil Almkermann von der LG Peiner Land und Noah, der nur knapp den ersten Platz in seiner Altersklasse verfehlte.

Nach den Weihnachtsferien trainieren die Leichtathleten jeweils dienstags und donnerstags ab 17 Uhr in der Sporthalle der Oberschule im Schulzentrum. Interessierte sind herzlich eingeladen vorbei zu schauen.

Damen aus Großburgwedel siegen in der 2. Bundesliga

Für den TTK Großburgwedel hat sich in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen mit dem 6:2 am vergangenen Sonnabend, 16. Dezember 2017, beim Tabellenletzten DJK Offenburg der größte Wunsch zu Weihnachten erfüllt. Mit diesem wichtigen Sieg distanzierte sich der Aufsteiger schon deutlich von den gefährdeten Abstiegsplätzen.

Mit dem Sieg im Gepäck konnte die Mannschaft dann beim letzten Spiel der Hinrunde am Sonntag beim Tabellenvierten ESV Weil entspannt aufspielen, Endergebnis 5:5. Nach mehr als drei Stunden Spielzeit und einem 2:5-Rückstand war das eine tolle Überraschung.

Der Träger der roten Laterne aus Offenburg wusste sein Handicap, dass die starke Nummer eins Kristina Kazantseva wegen der russischen Junioren-Meisterschaft und Lena Krapf verletzungsbedingt fehlten, nicht zu kompensieren. Das 2:0 in den Doppeln ebnete den Weg, wobei Polina Trifonova/Dijana Holoková nach einem 4:9 und 8:10 zum 12:10, 11:5, 11:4 einige Anlaufschwierigkeiten zu bewältigen hatten. Ähnlich erging es Amélie Rocheteau/Suzanne Dieker beim 14:12, 11:6, 11:7. Danach setzte sich das Quartett, erfolgreich angeführt von der Ukrainerin Trifonova, zielorientiert weiter ab. Auch, dass die Gastgeberinnen im Einzel Petra Heuberger aus taktischen Gründen in den Ring warfen, konnte den Neuling nicht mehr aus der Bahn werfen. Im Gegenteil: Die 37-Jährige war in beiden Partien oben überfordert. Und so konnte am Ende Holoková, nach einer längeren Durststrecke, über den Siegpunkt gegen Heuberger jubeln. Glücklos agierte nur die Niederländerin Dieker, die beim 7:11, 11:13, 16:18 gegen Jana Kirner gute Chancen nicht verwertete. "Nach der Niederlage von Dijana im ersten Einzel, hielt sie gegen Heuberger gut dagegen. Es machte ‚klick‘ bei ihr, das war sehr positiv. Kirner ist talentiert und ihre Tendenz zeigt nach oben. Aber Suzanne lag immer vorn, nutzte in den entscheidenden Phasen wieder einmal ihre Möglichkeiten nicht. Aus dieser Misere kann sie sich aber nur selbst befreien", analysierte Junker, für den natürlich in erster Linie nur das Endergebnis zählte.

Ein ganz anderes Kaliber sollte der ESV Weil werden. Zum 0:3 wurden die Burgwedelerinnen kalt erwischt. Bis zum 2:5 war es dann nur Trifonova, die als Nummer eins ihrem Status gerecht wurde. Doch gerade dieser zweite Sieg diente Holoková beim umkämpften 16:14, 11:9, 10:12, 6:11, 11:5 gegen die Britin Charlotte Carey als Initialzündung zu einer herausragenden Leistung. "Ohne Polina hätten wir 0:6 verloren. Schon ihr 3:2, auch gegen Carey, hielt uns überhaupt im Geschäft. Und Dijana spielte so, wie wir sie eigentlich kennen", freute sich der Coach. Die Spannung stieg schlagartig als Rocheteau mit einem 3:1 den 4:5-Anschluss packte. "Um Amélie rankte sich eine Anekdote schlechthin, denn sie hatte ihren Schläger zu Hause vergessen. Sie spielte jedes Mal mit einem anderen, der gerade frei war", erklärte Junker. Die Bürde, die auf den Schultern von Dieker im finalen Einzel lastete, war immens. Entfesselt stürmte die Nummer vier zu einem 11:5, 11:6 und 11:9, und wurde als Heldin gebührend gefeiert. "Wir gönnten Suzanne den Erfolg natürlich sehr, vor allem, weil sie die Nerven behielt. Dadurch holten wir vor 80 Zuschauern noch ein tolles Unentschieden", resümierte Junker. Nach diesem Wochenende mit einem Sieg und einem Unentschieden überwintert der TTK Großburgwedel nun auf dem sechsten Tabellenrang.

Tischtennis-Damen des TTK Großburgwedel wollen in der 2. Bundesliga punkten

Die Damen des TTK Großburgwedel beenden in der 2. Tischtennis-Bundesliga die Hinrunde mit zwei schweren Auswärtsspielen am kommenden Sonnabend (17 Uhr) beim Schlusslicht DJK in Offenburg und am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenvierten ESV Weil.

Nach Höhen und Tiefen rangiert der Aufsteiger mit 5:9 Zählern auf dem sicheren siebten Tabellenplatz, aber die Distanz zu den gefährdeten Abstiegsrängen beträgt nur zwei, beziehungsweise drei Punkte. Von daher sollte zumindest in Offenburg ein Pflichtsieg herausspringen.

"Davon kann überhaupt nicht die Rede sein, denn alle Teams liegen leistungsmäßig eng beieinander. Aber natürlich wäre ein doppelter Punktgewinn wünschenswert. Deshalb reisen wir auch schon am Freitag an, um ausgeruht und besonders fokussiert sein zu können", bestätigt Teamcoach Michael Junker die Bedeutung der Begegnung.

Doch auch im Falle einer Niederlage sei das Unternehmen Klassenerhalt noch längst nicht aussichtslos. Interessant wird sein, ob DJK-Spitzenspielerin Kristina Kazantseva vor Ort weilt, die bei ihren vier Einsätzen noch kein Einzel verlor. Fraglich bleibt auch der Gesundheitszustand der Nummer zwei Lena Krapf, die bei ihrer 1:11-Bilanz immer wieder kampflose Spiele absolvierte. Aufgrund dieser personellen Notlage sollte beim TTK-Team eine große Portion Optimismus und Selbstvertrauen mitschwingen.

"Unsere Baden-Württemberg-Tour führt uns weiter nach Weil, und wenn wir in Offenburg gewinnen, können wir unseren Lauf dort eventuell fortsetzen. Das wäre das Sahnehäubchen", sagt Junker. Doch mit Ievgeniia Vasylieva und Charlotte Carey stellen sich zwei bärenstarke Gegnerinnen dem TTK-Duo mit Polina Trifonova sowie Dijana Holoková in den Weg. Beide bilanzieren eine 11:3-Serie im Einzel und gemeinsam sind die Zwei im Doppel noch ungeschlagen. Deshalb müssen im hinteren Paarkreuz vor allem Amélie Rocheteau und Suzanne Dieker das zuletzt klare 0:6 gegen den TSV 1909 Langstadt verdrängen, denn wie erwartet steht Aida Rahmo nicht zur Verfügung. "Ich habe inzwischen allerdings mit der ägyptischen Botschaft telefoniert, und in Sachen Visum soll noch vor Weihnachten eine Entscheidung gefällt werden. Wir hoffen natürlich auf eine positive Nachricht", so Junker.  

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