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Dinos müssen zu den Stieren

Ein tierisches Handballduell steht am kommenden Wochenende in der 3. Liga Nord an. Die Mecklenburger Stiere Schwerin empfangen am Sonntag, 24. März 2019, die Handballdinos aus Burgwedel. Das Duell wird um 16 Uhr in der Sport- und Kongresshalle in Schwerin angepfiffen werden. Im Hinspiel konnten die Schweriner in Burgwedel mit 35:30 gewinnen.

Zuletzt mussten sich die Mecklenburger Stiere bei den Füchsen Berlin mit einem 24:24-Unentschieden begnügen und sind auf den 5. Tabellenplatz abgerutscht. Für die Schweriner geht es aktuell darum, eine durchwachsene Saison noch auf Platz 4 der Tabelle zu beenden. Mehr wird nicht mehr drin sein, aber auch ein Abrutschen auf Position 7 ist durchaus noch möglich. Potsdam und Oranienburg sitzen den Stieren im Nacken, die TSV Burgdorf rangiert mit gewonnenem direktem Vergleich und dem besseren Torverhältnis momentan auf Platz 4.

Vor der Saison waren die Stiere einer der heißesten Titelanwärter. Etat und Kader gehören zum Besten, was die 3. Liga zu bieten hat und auch Trainer Mannhard Bech ist ein ausgewiesener Fachmann und gewiefter Taktiker. Der Start in die Saison ging mit der Niederlage in Flensborg und der 44:26-Klatsche dann aber gehörig in die Hose und auch im weiteren Saisonverlauf fehlte den Stieren die Konstanz. Niederlagen in Bernburg, bei der Reserve der SG Flensburg-Handewitt und zu Hause gegen die HSG Ostsee waren nicht eingeplant. Überraschen konnten die Stiere dagegen mit dem Derbysieg gegen Tabellenführer HC Empor Rostock. Die Mecklenburger Stiere sind so etwas wie die Wundertüte der 3. Liga Nord und extrem von der Tagesform abhängig. An guten Tagen können sie jedes Team der Liga schlagen, an schlechten aber auch gegen jeden Gegner verlieren. Bis Ende Januar haben sie alle Heimspiele gewonnen, zuletzt gab es in der Sport- und Kongresshalle aber Niederlagen gegen Neustadt/Grömitz und Eintracht Hildesheim sowie ein Unentschieden gegen Oranienburg.

Gegen die Burgwedeler sind sie trotzdem klarer Favorit, die Dinos wollen den Stieren das Leben aber so schwer wie nur möglich machen. Der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) kann befreit aufspielen und hat nichts zu verlieren. Nach dem Auswärtssieg in Magdeburg fährt der HHB mit Selbstvertrauen nach Schwerin und erinnert sich nur zu gerne an die vergangene Saison. Am 8. April 2018 nahmen die Burgwedeler beim 29:29 einen Punkt mit auf die Heimreise. Kay Behnke sorgte vor einem Jahr mit einem Dreher kurz vor dem Abpfiff für großen Jubel bei den Gästen. Warum also nicht auch am kommenden Sonntag mal wieder für eine Überraschung sorgen?

Marvin Pfeiffer ist erster HHB-Neuzugang

Hinter den Kulissen des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) laufen schon die Vorbereitungen auf die neue Handballsaison. Auch wenn bis zum Saisonauftakt Ende August noch einige Monate Zeit sind, kann der HHB schon heute seinen ersten Neuzugang vermelden. Für den Rückraum wurde Marvin Pfeiffer aus Walsrode verpflichtet. Der 23-jährige kommt von der SG Achim/Baden aus der Oberliga Nordsee auf die Ramhorst und erhält einen Zweijahresvertrag. Das Handballspielen hat er bei der HSG Heidmark erlernt, wo er bis zur B-Jugend aktiv war und in der C-Jugend die Niedersachsenmeisterschaft feiern konnte. Dann folgte der Wechsel nach Lemgo und zwei erfolgreiche Jahre in der A-Jugend. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der A-Jugendbundesliga West scheiterte der Lemgoer Nachwuchs erst im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft am SC Magdeburg. Der 1,86 Meter große Rechtshänder spielte dann noch ein Jahr in der Reserve des TBV Lemgo, bevor er sich der SG Achim/Baden aus der Nähe von Bremen anschloss. Jetzt wagt der gelernte Tischler den Sprung in Liga 3, nachdem er beim HHB-Probetraining überzeugen konnte. Auch beruflich will Marvin Pfeiffer demnächst durchstarten, ein Besuch der Meisterschule ist in Planung. Wie praktisch, dass Burgwedel genau auf der Strecke zwischen seinem Wohnort in Bad Fallingbostel und der Schule in Hannover liegt.

Großburgwedel erreicht Platz 5 in der 2. Bundesliga

Der TTK Großburgwedel hat in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen am Wochenende 3:1 Punkte geholt und somit Platz 5 in der Tabelle erreicht.

Es begann am Sonnabend auswärts mit einem 5:5-Unentschieden beim Tabellenvierten TTC GW Staffel. Polina Trifonova/Dijana Holoková markierten das 1:1 im Doppel. Kristina Kazantseva unterlag bei ihrem Rückrundendebüt gegen die 46-jährige Wenling Tan-Monfardini deutlich 0:3. Die frühere Nummer 22 der Weltrangliste konnte von ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz Gebrauch machen. Trifonova, Aida Rahmo und Holoková gewannen dafür ungefährdet. In einem sehenswerten Match setzte Trifonova schließlich auch Tan-Monfardini mit einem 2:11, 12:10, 2:11, 11:9, 11:9 schachmatt, obwohl die Schulter zwickte. "Das Spiel war wirklich sehr kompliziert, und ich habe vor dieser Gegnerin Respekt. Ich musste schon mit viel Qualität agieren und den zweiten Ball schnell zurückspielen. Ich war froh, dass es am Ende klappte", sagte die Nummer eins zufrieden. Doch nach dem haushohen Vorsprung kippte die Partie schlagartig, zumal Kazantseva auch gegen Tochter Gaia Monfardini mit 1:3 verlor. "Bei Kristina passte die Körpersprache auch einfach nicht", bedauerte Teamcoach Michael Junker. Der Druck übertrug sich auf das untere Paarkreuz, wo die Gastgeberinnen auf einmal Ehrgeiz entwickelten. Holoková scheiterte mit 9:11 im fünften Abschnitt gegen Lea Grohmann, und Rahmo konnte mit einem 1:3 gegen Lisa Maylin Stickel das Unentschieden nicht verhindern. "Dijana plagte mal wieder der Rücken, trotzdem hätte sie beinahe noch gepunktet. Aida tat sich gegen Abwehr wieder einmal zu schwer", so Junker.

Im vorletzten Heimspiel dieser Saison und in dieser Klasse, denn der Verein hatte kürzlich schon seinen Rückzug in die 3. Liga verkündet, ließ das TTK-Quartett die Zügel gegen den LTTV Leutzscher Füchse 1990 nicht zu früh schleifen und verbuchte ein 6:2. Vor rund 70 Zuschauern bauten Trifonova/Holoková ihre Doppelbilanz auf 6:0 aus, und Kazantseva wusste sich zu steigern. Doch weder beim 2:3 im Doppel mit Rahmo, noch im russischen Duell gegen die quirlige Marina Shavyrina, wollte beim 10:12, 11:9, 9:11, 12:10, 9:11 ein Sieg gelingen. "Kristina präsentierte sich aber ganz anders, zeigte riesen Ballwechsel und kämpfte. Anfangs lag ein 2:0 in der Luft, das war schön", berichtete der Teambetreuer. Die große Überlegenheit von Trifonova gegen die Deutsche Doppelmeisterin von 2018 Huong Do Thi bescherte den Gastgeberinnen den Ausgleich. Holoková und Rahmo benötigten einen Satz, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Die Nummer drei zog schließlich gegen Huong Tho Do Thi, nach einem 5:8 im vierten Satz, zum 11:9 den Kopf aus der Schlinge. Nach einigen Höhen und Tiefen behauptete sich auch die Ägypterin mit 3:2 gegen Anna-Marie Helbig zum 4:2. Diesmal bedeutete der Zwischenstand ein gutes Omen, denn Trifonova bewahrte nach einem 10:8 im fünften Satz gegen Shavyrina die Ruhe und gewann in der Verlängerung mit 12:10. Bei Kazantseva platzte dann der Knoten, beim Siegpunkt gegen Do Thi genau im richtigen Moment. "Das war erfreulich, aber Polina gebührt Anerkennung. Sie wurde ihrer Stellung als Führungsspielerin zu hundert Prozent gerecht. Und mit den 3:1 Zählern aus diesem Doppelspieltag können wir gut leben. Wir kletterten sogar auf den fünften Tabellenrang", resümierte Junker.

Saisonauftakt der U14 Leichtathleten der TSG in Hannover

Nach den Erfolgen der U12 Athleten Ende Februar nutzten auch die älteren Leichtathleten der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) die Möglichkeit, ihr Können beim Hallensportfest in Hannover Anfang März unter Beweis zu stellen. Die U14 Sportler der Leistungsgruppe von Trainer Daniel Pfuhl bestätigten hierbei ihre guten Trainingsleistungen.

Den Auftakt machte Jan Krohn (M13) beim 60 Meter-Hürdenlauf. Mit einer Zeit von 10,88 Sekunden blieb Jan unter seiner Bestleistung vom Sommer, erreichte aber dennoch einen zufriedenstellenden 8. Platz bei einem starken Teilnehmerfeld von den besten Leichtathleten aus Niedersachsen und den Gästen aus Magdeburg.

Im 60 Meter-Lauf erreichte Jan Krohn den 10. Platz von 39 Teilnehmern mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 8,75 Sekunden. Im anschließenden Hochsprungwettbewerb konnte er seine Bestleistung gleich um 14 Zentimeter steigern und erreichte damit Platz 5 bei einer Höhe von 1,43 Meter. Am Ende des langen Wettkampftages konnte Jan Krohn auch im 800m Lauf seine Bestleistung deutlich steigern. Mit 2:33 Minuten erreichte er das Podium und belegte einen sehr guten 3. Platz.

An ihrem ersten Hürdenwettbewerb nahmen zum Jahresauftakt Nick Van de Loo (M12) und Nina Schellenberger (W12) teil. Nachdem beide Athleten in den jüngsten Trainingseinheiten einen besonderen Fokus auf den Hürdenlauf legten, konnten sie in Hannover die jeweils sechs Hürden ohne Probleme überqueren und ließen den Großteil der Konkurrenten hinter sich. Beim 60 Meter-Lauf verpasste Nick Van de Loo den Endlauf mit einer Zeit von 9,54 Sekunden nur knapp und ließ 17 Kontrahenten hinter sich.

Nina Schellenberger konnte mit einer Zeit von 9,70 Sekunden ganze 22 Teilnehmerinnen hinter sich lassen. Auch die TSG-Sportlerin schloss den Wettkampf mit einem 800 Meter-Lauf ab. Nach großer Aufregung vor dem Wettkampf erreichte sie dabei in ihrem Zeitlauf einen zufriedenstellenden 4. Platz mit einer Zeit von 3:09 Minuten.

Perfekter Spieltag für den HHB

Besser hätte der 24. Spieltag in der 3. Liga Nord für die Handballer des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) nicht laufen können. Der HHB gewann 28:26 bei den SC Magdeburg Youngsters, die Konkurrenz aus Bernburg, Braunschweig und Neustadt/Grömitz patzte. Der HHB konnte sich somit etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Die Partie in der gut gefüllten Hermann-Gieseler-Halle in Magdeburg begann für die Gäste sehr gut. Der HHB spielte konzentriert und von Beginn an war der Mannschaft anzumerken, dass man nach zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurückkehren wollte. Der HHB trat als Einheit auf und die Stimmung innerhalb der Truppe war hervorragend. Über 4:2 und 6:3 setzten sich die Gäste bis zur 18. Spielminute auf 11:6 ab. Artjom Antonevitch und Marius Kastening waren in der Anfangsphase sichere Vollstrecker beim HHB. Die HHB-Abwehr stand hervorragend und Torhüter Mustafa Wendland war gut aufgelegt. HHB-Keeper Patrick Anders kam für einen Siebenmeter zwischen die Pfosten und konnte den Wurf von Max Neuhaus parieren. Nach einer Auszeit des SCM kamen die Gastgeber besser in die Partie. Der recht deutliche Vorsprung konnte verkürzt werden und nach 25 Minuten waren die Gastgeber beim 10:12 wieder dran. Mit einer Zweitoreführung (14:16) der Gäste ging es dann auch in die Kabinen. Burgwedels Steffen Dunekacke steuerte auf Linksaußen einige Treffer zur HHB-Führung hinzu, Spielmacher Florian Freitag setzte seine Nebenleute gut in Szene und auch Nenad Bilbija und Stefanos Michailidis taten viel für die Mannschaft.

Die Gästeführung hatte auch nach dem Wechsel zunächst Bestand. In der 36. Minute war der HHB mit 19:16 vorn. Dann kam jedoch Sand ins Getriebe des HHB, die Zügel wurden ein wenig schleifen gelassen und den Gästen gelang über fünf Minuten kein Tor. In dieser Phase ließen die Gäste ein wenig Konzentration und Cleverness vermissen. Der SCM war sofort zur Stelle, erzielte vier schnelle Treffer am Stück und ging in der 41. Spielminute mit 20:19 erstmalig in Führung. Das hatte Signalwirkung für den HHB und fortan waren Marius Kastening & Co. wieder bei der Sache. Die Gäste agierten nun wieder geschlossener und hatten in Nenad Bilbija einen sicheren Torschützen. Mit seinem fünften Treffer brachte er den HHB zehn Minuten vor dem Ende mit 25:21 nach vorn. Alles deutete auf einen Burgwedeler Auswärtssieg hin, doch so leicht gaben sich die Youngsters nicht geschlagen. Der SCM erzielte drei Tore am Stück und war beim 24:25 wieder dran. Jetzt war auch die Halle da und knapp 400 Zuschauer peitschten ihr Team nach vorn. Der HHB blieb jedoch cool und konnte durch Steffen Dunekacke mit 26:24 in Führung gehen. Justus Kluge und Justin Kurch trafen jetzt für die Gastgeber und fünf Minuten vor dem Abpfiff leuchtete ein 26:26 auf der Anzeigetafel. Die Partie stand jetzt auf der Kippe und Nenad Bilbija brachte die Burgwedeler in Überzahl erneut in Führung. Knapp vier Minuten waren nur noch zu spielen und die Spannung war kaum noch zu überbieten. Beiden Teams war die Nervosität jetzt anzumerken und man tat sich mit dem Torewerfen sehr schwer. Die 27:26-Gästeführung hatte bis in die letzte Spielminute bestand, der SCM war in Ballbesitz und wollte mit aller Macht den Ausgleich.

13 Sekunden vor dem Ende bekamen die Gastgeber einen Strafwurf zugesprochen. Patrick Anders kam erneut zwischen die Pfosten und obwohl er in Halbzeit 1 schon einmal gescheitert war, übernahm Max Neuhaus Verantwortung und trat für den SCM an. Der Rest ist schnell erzählt. Anders parierte erneut und avancierte zum Matchwinner, der HHB nahm eine letzte Auszeit, der SCM stellte eine Wurffalle und Steffen Dunekacke machte mit dem Schlusspfiff den Deckel drauf. 28:26-Auswärtssieg für die Burgwedeler.

HHB-Teammanager Friedrich Kastening lobte die mannschaftliche Geschlossenheit und die Leidenschaft seiner Mannschaft: "Wir sind heute mal wieder als Team aufgetreten und haben uns füreinander zerrissen. In Sachen Einstellung und Leidenschaft war das top, die Konzentration hat gestimmt und über die gute Abwehr haben wir das Spiel gewonnen. Ich möchte keinen Spieler hervorheben, alle haben einen tollen Job gemacht. Wenn wir uns auf unsere Tugenden besinnen, können wir jede Mannschaft der Liga schlagen."

HHB: Patrick Anders, Mustafa Wendland – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (3), Julius Mücke, Marius Kastening (4/2), Lennart Koch, Nenad Bilbija (6), Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (6) und Steffen Dunekacke (7).

Wichtiger Doppelspieltag um Platz 5 in der Tabelle

Der TTK Großburgwedel sortiert sich in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen gerade neu. Die Bekanntgabe, in der kommenden Saison in der 3. Liga zu starten, wirft auch die Frage nach den Hintergründen auf. "Wir haben einige kleine Unternehmen aus unserer Stadt, die sich mit uns identifizieren, uns unterstützen. Doch ohne die großen Firmen ist der Kraftakt der 2. Bundesliga langfristig nicht zu stemmen", sagt Vorsitzender Michael Junker.

Aus dieser Situation heraus werde es auch Veränderungen im Team geben. "Der Kern steht, aber wir halten noch nach ein, zwei Spielerinnen Ausschau, die vorzugsweise aus Niedersachsen kommen sollten", ergänzt Junker.

Doch auch wenn sich viele Gedanken schon mit der Saison 2019/2020 beschäftigen, die aktuelle Spielzeit soll ordentlich zu Ende gebracht werden. Und da steht der Mannschaft, mit dem Auswärtsspiel beim TTC G.-W. Staffel 1953 am Sonnabend, 16. März 2019, um 14 Uhr und dann an eigenen Tischen im Heimspiel am Sonntag 17. März, um 14 Uhr gegen die LTTV Leutzscher Füchse 1990 aus Leipzig ein harter Doppelspieltag bevor.

Der Saisonauftakt im Hinspiel war gegen den Aufsteiger aus Hessen mit einem 6:3 gut gelungen und es gab ein Wiedersehen mit der Ex-TTK-Spielerin Amélie Rocheteau. Dijana Holkoková fehlte seinerzeit bei den Burgwedelerinnen verletzungsbedingt. Die gebürtige Serbin wird diesmal an Position drei antreten können, da auch die Russin Kristina Kazantseva das erste Mal in der Rückrunde dabei sein wird. "Also sollten unsere Chancen nicht schlecht stehen. Wir hoffen nur, dass wir gegen Leipzig noch ein paar Körner im Tank haben, denn die Vergleiche waren immer eng und umkämpft", berichtet der Teamcoach. Zudem zeichneten sich die Messestädterinnen schon mit Überraschungen aus. Der Tabellenachte präsentiert sich mannschaftlich sehr ausgeglichen und verfügt mit Huong Do Thi/Anna-Marie Helbig über ein in der Rückserie noch ungeschlagenes Doppel. Aber da verstehen die Gastgeberinnen mit Polina Trifonová/Holoková bei einer 5:0-Bilanz zu kontern. "Bei 3:1 oder sogar 4:0-Punkten aus den beiden Partien könnten wir uns auf den fünften Tabellenplatz verbessern", nennt Junker das Ziel. "So hoffen wir auf viele Zuschauer die uns am Sonntag (14 Uhr) in der Grundschule Großburgwedel kräftig anfeuern."

HHB ist gegen den TSV Altenholz nicht gut genug

Burgwedels Drittligahandballer mussten sich im Heimspiel dem TSV Altenholz mit 28:32 (11:15) geschlagen geben. Über 50 Minuten waren die Gäste das spielbestimmende Team. Zu viel ungenutzte Wurfchancen beim Handball Hannover-Burgwedel (HHB) und das bessere Tempospiel des TSV machten den Unterschied.

Der HHB konnte mal wieder 12 gesunde Spieler in die Partie schicken, Philip Reinsch war nach Knieverletzung wieder mit dabei und machte ein gutes Spiel. Beim HHB fehlten nach wie vor Kay Behnke, Thomas Bergmann, Pascal Kinzel und Luca Born verletzungsbedingt. Auch der TSV ging mit 12 Akteuren in die Partie.

Die ersten Minuten verliefen sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. 5:5 war der Zwischenstand nach elf Minuten. Dann konnten sich die Gäste erstmalig absetzen. Die Gastgeber hatten Ladehemmungen und blieb sieben Minuten ohne Tor. Die Gäste zogen auf 8:5 davon und bauten den Vorsprung sogar bis auf 12:7 (25.) aus. In dieser Phase spielten die HHBer viel zu hektisch, suchten zu schnell den Abschluss und leisteten sich einige technische Fehler. Die Seiten wurden beim Stand von 15:11 für den Gast aus Altenholz gewechselt.

Nach der Pause kam der HHB dann besser aus der Kabine. Der Vorsprung konnte langsam verringert werden. Beim Stand von 16:18 waren die Burgwedeler in Ballbesitz mit der Chance auf den Anschlusstreffer. Doch erneut wurde unkonzentriert geworfen und die Gäste zogen wieder davon. Eine Viertelstunde vor dem Ende war der TSV mit 25:18 vorn. Die Partie war quasi entschieden. Die Gastgeber konnten in der Folge den Abstand zwar noch auf vier Tore verringern, man hatte aber zu keiner Zeit das Gefühl, dass der HHB das Spiel noch drehen könnte. Die zweite Halbzeit ging unentschieden aus, der TSV brachte einen verdienten 32:28-Erfolg über die Zeit.

Unterm Strich scheiterte der HHB an sich selbst. Eine zu hohe Fehlwurfquote und keine einfachen Tore aus der ersten oder zweiten Welle machten den Unterschied. Der TSV war mit Tempogegenstößen einige Male erfolgreich und holte auch fünf Strafwürfe heraus, die Malte Voigt alle verwandelte. Der HHB war in den Zweikämpfen zu zaghaft und ließ den absoluten Siegeswillen und Bedingungslosigkeit vermissen. Bei den Zeitstrafen (HHB 7, TSV nur 3) wurde der HHB von den nicht überzeugenden Schiedsrichtern benachteiligt. Der Sieg des TSV Altenholz war verdient.

HHB: Patrick Anders, Mustafa Wendland – Florian Freitag (6), Stefanos Michailidis (5), Christian Hoff (2), Julius Mücke, Marius Kastening (1), Lennart Koch (1), Nenad Bilbija (3), Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitch (4) und Steffen Dunekacke (3).

Toller Erfolg für Engenser Hockey-Mädchen

Einen weiteren Erfolg konnten die Hockey B-Mädchen (U12) des TSV Engensen feiern. Sie beendeten die Saison der Hallen-Pokalrunde des Niedersächsischen Hockeyverbandes 2018/2019 auf einem hervorragenden 3. Platz.

In der Finalrunde der Hallensaison, die mit dem letzten Spieltag am 9. März 2019 in Celle ihren Abschluss fand, konnten sich die Engenser Mädchen mit Erfolgen gegen MTV Eintracht Celle (4:3) und den Goslarer HC (2:0) sowie einem Unentschieden gegen Eintracht Hildesheim (1:1) diesen 3. Platz sichern. Am Ende mussten sie sich nur den favorisierten Mannschaften vom DHC Hannover und Hannover 78 jeweils knapp geschlagen geben. Unter großem Jubel aller mitgereister Eltern und Fans durften die Mädchen am Ende des Spieltages die Urkunde für den 3. Platz entgegennehmen und auf eine äußerst erfolgreiche Hallensaison zurückblicken.

Bereits in der normalen Spielrunde wussten die Mädchen gegen ihrer Mitstreiterinnen von Eintracht Braunschweig, DTV Hannover, MTV Eintracht Celle sowie weiterer Teams vom DHC Hannover und Hannover 78 zu überzeugen und bewiesen mit einer engagierten Teamleistung in allen Spielen der Finalrunde, dass sie zu Recht in den Kreis der besten Mannschaften der Pokalrunde gehören.

Nachdem es den Engenser Mädchen bereits in der Feldsaison gelungen war, den Pokalsieg im Kleinfeldhockey für sich zu sichern, so verdeutlicht dieser 3. Platz in der Hallensaison das große Potential dieser Mannschaft. Dieser Erfolg ist um so höher zu bewerten, da in der Hallensaison die Dichte der Mannschaften in der Regel deutlich größer ist als während der Feldsaison im Kleinfeldhockey.

Ausruhen ist aber nicht angesagt, denn die nächsten Aufgaben warten schon in der kommenden Feldsaison, die ab April startet. Hier werden die Mädchen dann als A-Mädchen (U14) versuchen, ihren Gegnerinnen wieder das Leben so schwer wie möglich zu machen und für die ein oder andere positive Überraschung zu sorgen.

Wer Interesse hat, in den Hockeysport beim TSV Engensen reinzuschnuppern, der kann zu den Trainingszeiten der verschiedenen Jungendmannschaften vorbeikommen. Alle Informationen dazu gibt es unter www.tsv-engensen.de oder direkt per Mail an hockey@tsv-engensen.de.

SV Kleinburgwedel zum Aufstiegsschießen zur Bezirksliga Hannover qualifiziert

Sehr erfolgreicher Jahresauftakt für Marion Follmann, Olav Lahmann und Thomas Fischer vom Schützenverein Kleinburgwedel. Im Januar holten sie sich gemeinsam den Mannschaftssieg in der Kreisliga Luftgewehr-Auflage des Kreisschützenverbandes Burgdorf. Nach sechs Wettkämpfen an drei Sonntagen siegten sie mit 12:0 Mannschaftspunkten und 14:4 Einzelpunkten. Von 18 Wettkämpfen im Modus "Mann gegen Mann beziehungsweise Frau" wurden nur vier knapp verloren. Ende März findet auf dem Bundesstützpunkt Sportschießen Hannover das Aufstiegsschießen in die Bezirksliga statt, zu dem sie eingeladen sind. Die Kreismeisterschaft in der Disziplin Luftgewehr-Auflage fand im Februar in Wettmar statt. Marion, Olav und Thomas konnten sich auch hier durchsetzten und wurden in ihren Altersklassen Kreismeister.

TSG-Wettkampfturnen: Kreismeistertitel für Fenja Börner und Marina Fortmüller

Mit den Meisterschaften des Turnkreises Hannover starteten die Sportlerinnen der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) am vergangenen Sonntag, 3. März 2019, in Langenhagen traditionell in die neue Saison. Die Schützlinge des Trainer-Trios Astrid, Anja und Hans Brinker präsentierten sich dabei in sehr guter Form.
In der Leistungsklasse 3 Jahrgang 2006-2008 turnte Fenja Börner einen fehlerfreien Wettkampf und wurde mit Platz 1 belohnt. Julie Klaus belegte einen guten 5 Platz bei ihrem ersten Kürwettkampf und Elena Henkel wurde 7.
In der Altersklasse 2003-2005 sicherte sich Mia Drexhage mit ihrem 2. Platz ebenfalls einen Podestplatz. In der Altersklasse 2001-1990 erturnte sich Marina Fortmüller einen 1. Platz gefolgt von ihrer Mannschaftskollegin Friederike Kurth auf Platz 2.
In der Leistungsklasse 2 Jahrgang 2006-2008 erturnte Nova Baumgartner einen guten 4. Platz. Kim Rodenberg belegte den 6. Platz. Lisa Markowski musste ihren Wettkampf krankheitsbedingt leider nach dem ersten Gerät den Wettkampf beenden.
In den Pflichtwettkämpfen zum Bezirks-Cup zeigten die jüngeren Turnerinnen ebenfalls gute Leistungen. In der P 6 Jahrgang 2009-2011 belegte Hanna Bruns den 2. und Iana Melnic den 7 Platz. In der P 6-7 Jahrgang 2008-2010 wurde Jette Bottländer ebenfalls mit Platz 2 belohnt. Ihre Vereinskameradin Lene Baumgartner erturnte Platz 6. In der P6-8 Jahrgang 2005-2008 sprang auch ein 2. Platz für Mia Sauerborn heraus, dicht gefolgt von Philine Schmeding auf Rang 3, Marie Szabo auf Platz 4, Carlotta Dittrich Platz 5 und Lara Stock Platz 8.
Im Kreis-Cup P6-7 Jahrgang 2007 und älter erturnte Maite Hinrichs die Bronzemedaille und Emma Voigt belegte Platz 5. In der jüngsten Altersklasse P5 2010 und jünger erturnte Karina Lieder einen 6. Platz und Jule Walter einen 10 Platz.
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