Kategorienarchiv: Sport

SV Burgwedel erfolgreich: Die Kleinen Schwimmerinnen ganz groß

Am vergangenen Sonnabend, 11. Mai 2019, fanden in Garbsen die Kreismeisterschaften der Masters und der Jugend E Wettkampf statt.

Zwei Schwimmerinnen des Schwimmvereins (SV) Burgwedel traten zu ihrem ersten Wettkampf an und waren sehr erfolgreich.

Josefine Klein (2012) erreichte bei der Punktbestenwertung ihres Jahrgangs Platz 1 mit 225 Punkten und setzte sich an die Spitze von insgesamt 20 Schwimmerinnen. In der Einzelwertung belegte sie Platz 1 in 25 Meter Rücken.

Lara Marie Mundt (2010) startete schon bei den etwas größeren und musste unter anderem 50 Meter und 100 Meter schwimmen. Hier belegte sie jeweils Platz 3 in 50 Meter Brust und 100 Meter Lagen. In der Gesamtwertung wurde es Platz 8 von 14 Schwimmerinnen.

Die alten Hasen Michael Matthias und Sebastian Schmidt traten bei den Masters an. Auch sie waren mit ihren Leistungen zufrieden. Michael Matthias belegte in der Gesamtwertung Platz 1, nachdem er auch alle Rennen über 50 Meter und 100 Meter Rücken sowie 50 Meter Freistil für sich entschieden hatte. Sebastian Schmidt wurde 2. in der Gesamtwertung. In der Kreispunktetabelle wurde es nur der 8 und somit letzte Platz, aber vier Schwimmerinnen und Schwimmer reichten für ein gutes Gesamtergebnis nicht.

Fünf Kreismeistertitel für Leichtathleten der TSG

Neustadt am Rübenberge war am vergangenen Sonntag, 12. Mai 2019, Austragungsort für die Kreismeisterschaften der Leichtathleten des Kreises Hannover-Land statt. In den Einzel- und Staffelwettbewerben konnten sich die besten Athleten aus dem Kreis miteinander messen sowie um die begehrten Podestplätze und Medaillen kämpfen. Mit fünf Titeln kehrte die fünfköpfige Delegation der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) zurück und dominierte damit das Geschehen in der Altersklasse MJ U14.

Gleich dreimal den Titel "Kreismeister 2019" konnte Nick Van de Loo (M12) erringen. In den Disziplinen Hochsprung, 60-Meter-Hürdenlauf und Diskuswurf erreichte er den 1. Platz. Im Hochsprung steigerte er gleichzeitig seine Bestleistung um sieben Zentimeter auf 1,27 Meter. Das gute Ergebnis komplettierte er mit dem 2. Platz im Kugelstoßen.

Neuzugang David Gerdes (M13) absolvierte seinen ersten Wettkampf in der U14. Nach nur wenigen Trainingseinheiten konnte er bereits in einem starken Teilnehmerfeld überzeugen. Beim Weitsprung steigerte er sich kontinuierlich und erreichte abschließend eine Weite von 3,84 Meter. Auch im Hürdenlauf überquerte er die Hindernisse ohne Probleme im Dreierrhythmus und erreichte eine Zeit unter 12 Sekunden. Im Diskuswurf wurde er mit seiner Weite von 18,38 Meter mit dem 2. Platz belohnt.

Keno Waldeck (M13) konnte in zwei Disziplinen neue Bestleistungen erreichen. Im 60-Meter-Hürdenlauf steigerte er sich um mehr als eine Sekunde und sicherte sich den 4. Platz. Auch im 800-Meter-Lauf er sich verbessert und konnte seine Bestleistung gleich um vier Sekunden unterbieten und sich über den 3. Platz freuen.

Gleich zwei Mal der Sprung nach ganz oben auf das Podest gelang Jan Krohn (M13). Mit einer Zeit von 2:28 Minuten über 800 Meter und 10,64 Sekunden über 60 Meter Hürden konnte er neue Bestleistungen erzielen und sich zwei Kreismeistertitel sichern. Mit der Zeit über 800 Meter hat er sich bereits jetzt für die Niedersachsenmeisterschaften der Altersklasse M14 qualifiziert. Einen wahren Showdown lieferte er sich im Hochsprung. Mit übersprungenen 1,52 Meter steigerte er seine Bestleistung um neun Zentimeter. Letztlich musste er sich nur Vincent Martin (1,52 Meter; Garbsener SC) und Paul Biebl (1,55 Meter; Garbsener SC) geschlagen geben.

Der HHB verliert das letzte Saisonspiel beim Meister

Am letzten Spieltag der Saison 2018/19 in der 3.Liga Nord musste der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) beim Tabellenführer HC Empor Rostock antreten. Der HHB war mit dem Plan, Rostock ein wenig ärgern zu wollen, an die Ostsee gereist. In der ausverkauften OSPA-Arena feuerten 750 Zuschauer ihr Team an, das sich nach ausgeglichener erster Hälfte am Ende verdient mit 32:25 durchsetzen konnte. Damit steht der HC Empor als Meister fest und spielt die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga gegen den Westmeister aus Krefeld. Der HHB hatte schon vor einer Woche den Klassenerhalt sicher und zeigte an der Ostsee eine couragierte Leistung.

Die Gäste, die ohne Florian Freitag, Christian Hoff und Julius Mücke gen Norden gefahren waren, begannen stark und gingen trotz einer frühen Zeitstrafe gegen Marius Kastening mit 2:0 in Führung. Kay Behnke und Artjom Antonevitch hatten getroffen und auch in der Folge gab der HHB den Ton an. Beim 2:4 nach acht und 4:6 nach zehn Minuten wurde es ruhig in der OSPA-Arena. Die Gäste spielten geschickt und standen auch in der Abwehr sicher. Im Kasten hatte Mustafa Wendland begonnen, Pascal Kinzel löste ihn ab, beide spielten jeweils eine Halbzeit.

Der HC war beim 7:7 erstmalig dran, doch Nenad Bilbija brachte den HHB mit zwei Treffern erneut nach vorn (8:10). Doch wieder war Empor zur Stelle und konnte zum 10:10 ausgleichen. Jetzt mussten die Burgwedeler eine doppelte Unterzahl überstehen und der HC nutzte die Chance, sich abzusetzen. Über 14:12 gingen die Gastgeber mit einer verdienten 16:13-Führung in die Kabine. Die letzten Minuten vor der Pause leistete sich der HHB schlechte Abschlüsse und einige technische Fehler. Die Führung der Gastgeber ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung.

Nach dem Wechsel trafen Steffen Dunekacke und Stefanos Michailidis für die Burgwedeler und beim Stand von 17:15 für den HC Empor hatte Marius Kastening sogar die Chance zum Anschlusstreffer. Er scheiterte jedoch vom Siebenmeterpunkt und als Philip Reinsch erneut eine Strafzeit absitzen musste, schlugen die Hausherren im Stil des Tabellenführers zu. Unter dem Jubel der Zuschauer sorgte Michael Höwt mit einem Doppelschlag für das 20:15. Noch waren jedoch 20 Minuten zu spielen und der HHB gab die Partie noch nicht verloren. Es kamen einige diskussionswürdige Entscheidungen der beiden Unparteiischen hinzu und auch im Abschluss lag der HHB bei einigen Würfen daneben. So konnte die Rostocker Führung nicht verringert werden, es fielen Tore auf beiden Seiten. Der HC Empor lag fünf Minuten vor dem Ende immer noch mit 28:24 vorn. Kurze Zeit später stand es 29:25 und HHB-Keeper Pascal Kinzel wurde nach einer zweifelhaften Entscheidung durch die beiden Unparteiischen mit einer Zeitstrafe wegen Meckerns bedacht. Der HHB wollte Mustafa Wendland im Tor einwechseln, doch zum Unverständnis aller wurde die Partie sofort wieder freigegeben. Rostock hatte leichtes Spiel, warf den Ball ins verwaiste HHB-Tor und der Treffer zählte tatsächlich. Damit war die Begegnung entschieden. Die letzten drei Minuten wurden heruntergespielt und der Rest war Jubel über die Rostocker Meisterschaft. "Glückwunsch an den HC Empor zur knappen aber verdienten Meisterschaft, Kompliment aber auch an den HHB. Die Gäste haben eine couragierte Vorstellung gezeigt und den Tabellenführer über weite Strecken der Partie ärgern können. Nach einer schwachen Hinrunde konnte sich Burgwedel ab Januar deutlich steigern und im Handballjahr 2019 15:11 Punkte holen", so der HHB.

HHB: Mustafa Wendland, Pascal Kinzel – Stefanos Michailidis (2), Marius Kastening (4/1), Lennart Koch, Thomas Bergmann (1), Kay Behnke (1), Nenad Bilbija (5), Philip Reinsch (1), Artjom Antonevitch (7/2) und Steffen Dunekacke (4).

Der HHB will Rostock ärgern

Am morgigen Sonnabend, 4. Mai 2019, steht der finale Spieltag in der 3. Liga Nord an. Von den acht Begegnungen sind ganze vier echte Endspiele. In Bernburg, Burgdorf und Berlin geht es um wichtige Punkte gegen den Abstieg, in Rostock wird die Meisterschaftsfrage beantwortet werden.

Bernburg, die HSG Ostsee, Flensburg-Handewitt II, Braunschweig und die Füchse Berlin II müssen gewinnen, wenn sie die Klasse halten wollen. Zwei dieser fünf Teams werden gemeinsam mit dem DHK Flensborg den Weg in die 4. Liga antreten müssen. Die Meisterschaft wird zwischen Rostock und Hildesheim entschieden werden. Rostock hat aktuelle die Nase vorn und kann mit einem Sieg gegen den Handball Hannover-Burgwedel (HHB) die Aufstiegsrelegation für die 2. Bundesliga perfekt machen.

Der HHB kann befreit in der ausverkauften OSPA-Arena in Rostock aufspielen und die Kulisse von 750 Zuschauern genießen. Am vergangenen Wochenende wurde mit dem Sieg gegen Bernburg der Klassenerhalt gefeiert und für den HHB geht es beim Spiel in der Hansestadt "nur" noch um eine Platzierung in der Abschlusstabelle. Nur zu gerne würden Marius Kastening & Co. zumindest einen Punkt von der Ostsee mitnehmen und damit Tabellenplatz 10 absichern. Nach einer sehr durchwachsenen Saison mit vielen Tiefschlägen wäre dies für die Burgwedeler ein toller Abschluss. Die vergangene Saison beendete Burgwedel auf Tabellenplatz 13 und holte nur 19 Punkte. Mit aktuell 23 Punkten ist die Bilanz schon jetzt besser.

Der HHB ist in dieser Saison durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Bis Weihnachten konnten nur mickrige acht von 34 möglichen Punkte gewonnen werden. Zum Jahreswechsel stand der HHB auf dem letzten Tabellenplatz. Nach dem Trainerwechsel präsentierte sich der HHB im Handballjahr 2019 dann wie ausgetauscht. Mit vier Siegen am Stück wurde der Grundstein für ein bislang sehr erfolgreiches Handballjahr 2019 gelegt. Aus den 12 Spielen dieses Jahres gewann der HHB 15:9 Punkte und kletterte in der Tabelle bis auf Position 10. Dabei ist die Auswärtsbilanz beeindruckend. Sechs der zehn Siege wurden in fremden Hallen gefeiert und beim Unentschieden in Potsdam vergab man sogar noch einen weiteren Erfolg.

Das macht dem HHB auch vor dem Spiel in Rostock Mut. Die Gäste können befreit aufspielen und die letzte Partie genießen. Rostock muss gewinnen und hat den Druck. Die Gäste wollen den Tabellenführer ärgern und seine Haut in der OSPA-Arena so teuer wie möglich verkaufen. Beim Sieg gegen Eintracht Hildesheim hat der HHB gezeigt, dass man an guten Tagen jeden Gegner dieser Liga schlagen kann. Das ist auch der Plan für den morgigen Sonnabend.

Saisonabschluss für den TTKG in der 2. Tischtennis-Bundesliga

Das Niedersachsenderby in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen zwischen dem TTK Großburgwedel und dem MTV Tostedt schlug in den vergangenen zwei Serien stets hohe Wellen. Die Spielerinnen waren in diesen Prestigekämpfen motiviert bis in die Haarspitzen. Hochklassiger Sport und ein spannender Verlauf waren garantiert.

Nach einer vierwöchigen Spielpause steht in der Auswärtsbegegnung am Sonntag 5. Mai 2019 (14 Uhr) zum Abschluss der Saison 2018/19 kein sportliches Großereignis mehr bevor. Nachdem sich der Tabellensechste aus Großburgwedel in der kommenden Saison freiwillig in die 3. Liga zurückzieht soll die Saison ordentlich abgeschlossen werden.

Die Russische Spitzenspielerin Kristina Kazantseva hat am Wochenende Geburtstag und wird 18 Jahre alt, sie ist daher nicht mit von der Partie. "Das war für uns natürlich selbstverständlich, sie für diesem besonderen Anlass freizustellen. Als Ersatz wird die erst 16-jährige Nachwuchsspielerin Janina Hermsdorf aus der eigenen Jugend einspringen. Sie hat eine tolle Einstellung und ist schon sehr nervös vor ihrem Bundesliga-Debüt", erzählt Teamcoach Michael Junker.

Wie in jedem Jahr zum Saisonende dreht sich bereits das Wechselkarussell kräftig, und nach der Rückkehr von Amèlie Rocheteau nach Großburgwedel vermeldet der Verein mit Emilija Riliskyte aus Litauen den Neuzugang einer erst 16-jährigen Schülerin. "Der Kontakt entwickelte sich über den ehemaligen hessischen Landestrainer Tobias Kirch. Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder gute Erfahrungen mit Spielerinnen aus den Ostblockländern gemacht, weil sie überaus zuverlässig sind", blickt Junker hoffnungsvoll nach vorn. Riliskyte steht vor ihrer Premiere in Deutschland und ist die Nummer fünf in ihrer Heimat. "Mit ihrer Zwillingsschwester Kornelija feierte sie erst kürzlich bei der internationalen Jugend-Meisterschaft im französischen Metz mit Platz drei im Doppel einen schönen Erfolg", ergänzt Junker.

Selbstverteidigung für Frauen im TSG aktivCenter

In einem zweieinhalbstündigen Workshop vermittelt Kurstrainer Dieter Rüping am Sonnabend, 18. Mai 2019, in der Zeit von 14.00 bis 16:30 Uhr praktische Übungen und theoretische Hintergründe zum Thema Selbstverteidigung für Frauen.

Inhaltlich geht es um die Themen Notwehrbestimmungen, mentale Einstellung und Körpersprache, Aufmerksamkeit und Erkennung, erlaubte und unerlaubte Hilfsmittel, individuelle Voraussetzungen, Messerabwehr, Schlagen, Stoßen, Treten und vieles mehr.

Geübt wird in normaler Straßenkleidung mit sauberen Sportschuhen, bequemer Hose, fester Jacke und Lieblingshandtasche samt Inhalt.

Der Kurs ist auf zwölf Teilnehmerinnen begrenzt und eine telefonische Anmeldung im aktivCenter unter 05139/409701 erforderlich. Für Mitglieder des aktivCenter ist der Kurs kostenfrei. TSG Mitglieder zahlen 10 Euro und Externe 15 Euro. 

TSG-Volleyballer gewinnen Integrationsturnier „Volleygriert“

Bereits in seiner dritten Auflage veranstaltete der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband (NWVV) am letzten Aprilwochenende sein Integrationsturnier "Volleygriert". Das Besondere an diesem Turnier ist, dass in den jeweiligen Mixed Mannschaften aus Frauen und Männern mindestens zwei Spielerinnen oder Spieler mit Migrationshintergrund das Team repräsentieren.

Da die Volleyballabteilung der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) großen Zulauf von Sportlerinnen und Sportlern mit Migrationshintergrund hat und diese erfolgreich in den regulären Trainings- und Spielbetrieb des Vereins integriert, machte sich eine Delegation auf den Weg zum Turnier nach Barsinghausen auf. Und das mit Erfolg.

Wenngleich beim Turnier "Volleygriert" der Spaß im Vordergrund steht, so wurde auf allen Plätzen intensiv gebaggert, gepritscht und gemeinsam um Punkt, Satz und Sieg gekämpft. Nach vielen knappen Spielen setzte sich die Mannschaft der TSG mit dem Teamnamen "Bleibeperspektive" gegen das Team vom CVJM Wolfsburg durch und feierte den Sieg.

Die Volleyballer der TSG freuen sich jederzeit über weitere Interessierte aller Leistungsklassen – vor allem über Einsteiger, die die Sportart neu kennenlernen möchten. Im Bereich der Anfänger trainieren die Kinder montags ab 17:30 Uhr und die Jugendlichen ab 18:30 Uhr. Die Erwachsenen pritschen und baggern ab 20 Uhr. Das Training findet jeweils in der Sporthalle der Oberschule "Auf der Ramhorst" statt. In den Sommermonaten nutzen die TSG Volleyballer zudem regelmäßig die Beachvolleyball-Courts auf dem Sportplatz des Gymnasiums.

Weitere Informationen und Ansprechpartner sind der Homepage der TSG unter www.tsg-info.de zu entnehmen.

Burgwedeler Handballer überzeugen gegen Bernburg

Dem Handball Hannover-Burgwedel (HHB) ist im letzten Heimspiel der Saison ein überzeugender Sieg gelungen. Der SV Anhalt Bernburg wurde verdient mit 31:28 (14:13) bezwungen. Damit hat der HHB der Klassenerhalt sicher und kann am letzten Spieltag in Rostock befreit aufspielen.

Für die Gäste wie auch den HHB stand viel auf dem Spiel und beide Teams legten sich von Anfang an voll ins Zeug. Der SV ging zwar mit 1:0 in Führung, dann waren jedoch die Gastgeber an der Reihe. Florian Freitag, Lennart Koch und Artjom Antonevitch sorgten für die schnelle 5:2-Führung und fortan bestimmte der HHB die Partie. Die Burgwedeler gingen mit großer Leidenschaft zur Sache und konnten auch spielerisch überzeugen. Die Abwehr stand sicher und auch Torhüter Mustafa Wendland hatte gute Szenen. 8:5, 9:6 und 11:7 waren die weiteren Zwischenstände. Artjom Antonevitch sorgte in der 20. Minute gar für das 12:7. Der HHB hatte das Spiel unter Kontrolle, die Gäste versuchten aber dranzubleiben und konnten sogar verkürzen. Als die Gastgeber sich einige technische Fehler und schlechte Abschlüsse leisteten, war der SV Anhalt sofort zur Stelle. Der SV konnte verkürzen und ging nur mit 13:14 in die Pause. Zu leichtfertig hatten die Burgwedeler eine deutliche Führung hergegeben.

Nach dem Seitenwechsel hatten Nenad Bilbija und Steffen Dunekacke ihren großen Auftritt. Das HHB-Duo erzielte zusammen die ersten sechs Tore in Halbzeit 2 und sorgte für ein verdientes 20:17 nach 40 Minuten. Beim HHB war zwischenzeitlich Pascal Kinzel zwischen die Pfosten gekommen. Auch er machte seine Sache gut und konnte sich mehrfach auszeichnen. Beide Teams fighteten nach wie vor um jeden Ball und die über 300 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. In dieser Phase brachte Rechtsaußen Nico Richter Bernburg ins Spiel zurück. Er traf bei drei Gegenstößen und beim 21:22 war der SV Anhalt wieder dran. Das Spiel drohte jetzt zu kippen, doch bei den Gastgebern war auf Florian Freitag und Artjom Antonevitch Verlass. Beide Rückraumspieler übernahmen Verantwortung und hatten Erfolg. Als Lennart Koch zehn Minuten vor dem Ende für den HHB zum 26:22 traf, bogen die Hausherren auf die Siegerstraße ein. Doch so leicht wollten die Bernburger die Punkte nicht hergeben. Die Anhaltiner kämpften, gaben sich noch nicht geschlagen und die Partie wurde noch einmal spannend. Der SV kam noch einmal heran und der HHB musste nachlegen. Marius Kastening traf vom Siebenmeterpunkt und Lennart Koch machte mit zwei weiteren Toren den Deckel auf den verdienten Heimsieg. Burgwedels Rechtsaußen erzielte sechs Tore bei sieben Versuchen und zeigte seine stärkste Saisonleistung. Nach dem 31:28 ließen sich die HHB-Spieler von ihren Fans feiern, ehe Thomas Bergmann, Florian Freitag, Pascal Kinzel und Stefanos Michailidis verabschiedet wurden. Alle werden den HHB verlassen und künftig für andere Teams auflaufen.

Der HHB wollte an diesem Abend unbedingt den Heimsieg und den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Der HHB lag 59 Minuten in Führung und dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung war das 31:28 verdient. Obwohl die Partie hart und sehr intensiv geführt wurde, kamen die beiden Unparteiischen aus Berlin mit nur vier Zeitstrafen aus. Normen Niehage und Patrick Rübensam hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle.

Mit nunmehr 23 Punkten ist dem HHB der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen. Da in den verbleibenden Spielen die direkte Konkurrenz gegeneinander antreten muss, können die Burgwedeler am nächsten Sonnabend ohne Druck zum Tabellenführer nach Rostock reisen. Der SV Anhalt Bernburg steht dagegen vor einem echten Endspiel gegen den MTV Braunschweig. Vermutlich wird der Verlierer dieser Begegnung die 3. Liga verlassen müssen.

HHB: Patrick Anders, Mustafa Wendland (1.-25.), Pascal Kinzel (26.-60.) – Florian Freitag (7), Stefanos Michailidis (2), Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (2/2), Lennart Koch (6), Thomas Bergmann, Kay Behnke, Nenad Bilbija (4), Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (7) und Steffen Dunekacke (3).

Sportabzeichen-Saison bei der TSG startet am 8. Mai

Die eigene Fitness jährlich auf den Prüfstand stellen – diese Gelegenheit nutzen viele Sportinteressierte beim Ablegen des Deutschen Sportabzeichens, das die Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) seit vielen Jahren erfolgreich anbietet.

Das Sportabzeichen bietet die Möglichkeit, die individuelle Leistungsfähigkeit mit dem Erwerb des Ehrenzeichens in den Farben Bronze, Silber oder Gold zu überprüfen und zu verbessern.

Im Saisonverlauf vom 8. Mai bis 25. September haben Kinder, die im Jahresverlauf das 6. Lebensjahr erreichen, Jugendliche und Erwachsene jeden Mittwoch ab 18:15 Uhr die Möglichkeit, die Leistungsnachweise in vier verschiedenen Disziplinen aus den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination entsprechend ihres Alters auf dem Sportplatz "Auf der Ramhorst" abzulegen. Durch die Bandbreite und Auswahlmöglichkeiten innerhalb der Disziplingruppen findet eigentlich Jede/r genau die optimale Sportart.

Jeweils am letzten Sonnabend eines Monats stehen zudem von 11 bis 13 Uhr Prüfer im Freibad Großburgwedel bereit, Schwimmzeiten zu stoppen. Ein Schwimmnachweis wird zum Prüfungsbeginn von den Kindern erwartet, dann erst wieder mit 18 Jahren und als Erwachsener nur alle fünf Jahre. Die Prüfungstermine für das Radfahren sind für den 16. Juni und 18. August vorgesehen.

Eine Mitgliedschaft in der TSG oder einem anderen Vereine ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind bei der TSG Sportabzeichen Obfrau Semra Schulz per Telefon 05139/895542 oder in der TSG Geschäftsstelle unter der Telefon 05139/3490 erhältlich.

Abstiegskampf zwischen Handball Hannover-Burgwedel und dem SV Anhalt Bernburg

Die Handballsaison 2018/19 in der 3. Liga ist auf die Zielgerade eingebogen und nur noch zwei Spieltage stehen auf dem Programm. Der Kampf um die Meisterschaft und gegen den Abstieg ist spannender denn je. Der Titel wird zwischen Eintracht Hildesheim und Empor Rostock ausgemacht werden. Die Rostocker sind aktuell vorn und können die Meisterschaft mit zwei Siegen aus eigener Kraft gewinnen.

Noch spannender geht es am Tabellenende zu. Als Absteiger steht bereits der DHK Flensborg fest, sechs Mannschaften kommen für die beiden anderen Abstiegsplätze noch in Frage. Darunter auch der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) und der SV Anhalt Bernburg, die am morgigen Sonnabend, 27. April 2019, im direkten Duell aufeinandertreffen. Damit kann man durchaus von einem Endspiel sprechen, auch wenn selbst der Sieger dieser Begegnung noch auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen muss. Rechnereien bringen da nicht viel, im bisherigen Saisonverlauf hat es immer wieder Überraschungen gegeben. Zum einen treten einige Abstiegskandidaten noch direkt gegeneinander an, zum anderen kann in dieser Staffel Jeder Jeden schlagen.

Somit werden der HHB und der SV Anhalt Bernburg am morgigen Sonnabend alles in die Waagschale werfen und sich bis zur letzten Sekunde einen tollen Kampf bieten. Der Sieger kann einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen, der Verlieren muss weiter zittern. Bei einem Unentschieden trifft dies für beide Mannschaften zu. Im Hinspiel am 1. Dezember 2018 konnte sich der SV Anhalt Bernburg mit 35:29 durchsetzen und verließ als verdienter Gewinner das Parkett der heimischen Bruno-Hinz-Sporthalle. Am morgigen Sonnabend will der HHB den Spieß umdrehen und mit ganz viel Herz und Leidenschaft ans Werk gehen. Zusammen mit dem heimischen Publikum sollen zwei ganz wichtige Punkte gewonnen werden. Doch auch der SV Anhalt kann sich auf die Unterstützung seiner treuen Fans verlassen, die die Mannschaft in den Norden Hannovers begleiten werden. Eine lautstarke und leidenschaftliche Handballpartie ist vorprogrammiert.

Anwurf ist am morgigen Sonnabend um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel.

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