Kategorienarchiv: Sport

Schnuppertanzen bei der TSG

Wer mit seiner Partnerin oder seinem Partner beschwingt in das Wochenende starten möchte, der kann dies beim Schnuppertanzen bei Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG). Die Abteilung Tanzen der TSG bietet allen interessierten Anfängern die Möglichkeit, die Grundlagen verschiedener Tänze wie Walzer, Rumba, Tango oder Disko Fox zu erlernen.

In der Zeit vom 8. Februar bis 5. April 2019 findet das Schnuppertraining an insgesamt neun Terminen jeweils freitags in der Zeit von 18 bis 19 Uhr in der Sporthalle der Seniorenbegegnungsstätte in Großburgwedel statt. Die Kosten für das Schnuppertraining, das unter fachkundiger Anleitung eines erfahrenen Tanzlehrers durchgeführt wird, betragen pro Paar 90 Euro, für TSG Mitglieder 50 Euro.

Erfahrene Tänzer, die sich in geselliger Atmosphäre neuen Aufgaben stellen möchten, sind in den bestehenden Gruppen freitags und sonntags um 19 Uhr willkommen.

Anmeldungen für das Schnuppertanzen sind telefonisch unter 05139/5287 oder 0170/9780037 bei der Abteilungsleiterin Petra Garms vorzunehmen.

ZUMBA Party im TSG aktivCenter

Die erste Auflage der ZUMBA Party im TSG aktivCenter feierte im November mit 37 zufriedenen Teilnehmern eine erfolgreiche Premiere.

Zweieinhalb Stunden abschalten und Spaß an der Bewegung zu Musik haben. So lautet das Motto der Zumba Party 2.0 im TSG aktivCenter, die am Sonnabend, 19. Januar 2019, in der Zeit von 13:00 bis 15:30 Uhr steigt. Mit Anna Tuchow, Jana Gürtler und Jessi Isaak sorgen gleich drei Trainerinnen für Party-Atmosphäre.

Bei einer Mischung aus Tanz, Aerobic und Intervalltraining bringen sie die Körper zu heißen Rhythmen und coolen Moves in Topform. Die Teilnehmer erwartet eine Mischung aus einem Fitnesstraining und einer mitreißenden Tanzstunde.

Wer Lust hat, gemeinsam den Boden zum Schwingen zu bringen und dabei selbst ordentlich zu Schwitzen, ist eingeladen dabei zu sein. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 05139/409701. Für Mitglieder des TSG aktivCenters ist die Teilnahme kostenfrei. TSG Mitglieder zahlen 5 Euro und Gäste 10 Euro.

HHB startet ins neue Handballjahr

Burgwedels Handballdinos sind am gestrigen Sonnabend, 5. Januar 2019, ins Handballjahr 2019 gestartet. Auf dem Programm stand die Teilnahme am 35. Harz Energie CUP der HSG Rhumetal.

Sechs Mannschaften boten den knapp 300 Zuschauern in der Katlenburger Burgberghalle fast neun Stunden attraktiven Handball. Mit dabei waren die A-Junioren der Füchse Berlin, der AMTV Hamburg, die MT Melsungen 2, der TuS Vinnhorst, die Gastgeber der HSG Rhumetal und der Handball Hannover-Burgwedel (HHB).

Zunächst musste jede Mannschaft in zwei Gruppen zwei Spiele absolvieren. Die Spielzeit betrug 30 Minuten. Der HHB konnte sich hier gegen die MT Melsungen 2 (19:10) und AMTV Hamburg (17:13) durchsetzen und zog als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Die Parallelgruppe gewannen die Füchse Berlin vor dem TuS Vinnhorst und den Gastgebern. Da sich die Füchse und der TuS Vinnhorst 14:14 getrennt hatten, entschied das Torverhältnis über den Gruppensieg. Das folgende Spiel um Platz 5 gewann die HSG Rhumetal mit 13:11 gegen MT Melsungen.

Die Füchse aus Berlin zogen nach einem verdienten 17:13-Sieg gegen AMTV Hamburg als erste Mannschaft ins Finale ein, ehe sich der HHB und der TuS Vinnhorst im zweiten Halbfinale gegenüberstanden. Bis zur 15. Minute verlief die Partie ausgeglichen, kein Team konnte sich absetzen. Als sich die Burgwedeler aber drei schlecht vorbereitete Würfe erlaubten und am gut aufgelegten Torhüter Moritz Meyer scheiterten, setzte sich der TuS ein wenig ab und kontrollierte die Partie. Nach 30 Minuten zogen die Vinnhorster mit 16:12 ins Finale ein. Das Spiel um Platz 3 war dann eine klare Angelegenheit für die Burgwedeler. Der HHB spielte sich den Frust des verlorenen Halbfinales von der Seele, ging hohes Tempo und gewann deutlich mit acht Toren. Im Finale konnte sich der TuS Vinnhorst gegen die Füchse Berlin durchsetzen und sicherte sich erstmalig und verdient den Silvester Cup der HSG Rhumetal.

Für den HHB war das Turnier nach zweiwöchiger Pause ein zufriedenstellender Start ins Handballjahr 2019. Auch wenn ohne Nenad Bilbija und Thomas Bergmann hier und da noch die Feinabstimmung fehlte, funktionierten einige Dinge auch schon recht gut. Alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen und auch alle drei Torhüter hatten gute Szenen. Unter der Woche stehen jetzt einige Trainingseinheiten an, bevor am kommenden Sonnabend beim Drittligisten TuS Spenge erneut getestet wird. Bis zum ersten Punktspiel am 25. Januar 2019 gegen Eintracht Hildesheim hat der HHB noch ausreichend Zeit, sich für die Rückrunde in der 3. Bundesliga Nord in Form zu bringen.

Neuer Ju-Jutsu Anfängerkurs ab Januar 2019

Ju-Jutsu ist die moderne Selbstverteidigung aus der Praxis für die Praxis. Sie ist leicht erlernbar, vielseitig anwendbar und äußerst effektiv. Nahezu alle im Ju-Jutsu enthaltenen Elemente stammen aus Sportarten, die sich mit speziellen Gebieten der Selbstverteidigung auseinandergesetzt- und diese perfektioniert haben.

Jeder im Alter ab 12 Jahre, der sich für diese vielfältige Sportart interessiert, ist herzlich eingeladen, sich ab dem 8. Januar dienstags um 17:30 Uhr oder donnerstags um 16:30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Grundschule Großburgwedel einzufinden, um an den neuen Anfängerkursen teilzunehmen – und vielleicht schon im Juni – die erste Gürtelprüfung abzulegen.

Nähere Auskünfte erteilt Peter Fröhlich unter der Rufnummer 05139/3902.

Burgwedel ermittelt Tischtennis-Stadtmeister

Zum 12. Mal treffen sich die Burgwedeler Tischtennisspieler, um ihre Stadtmeister auszuspielen. Traditionell am ersten Januar-Wochenende sind die Mitglieder der Burgwedler Tischtennisvereine und Einwohner des Stadtgebietes aufgerufen, um sich in den Senioren-, Jugend- und Erwachsenenklassen zu messen. Neben den Vereinen haben sich auch wieder Spieler der Seniorenbegegnungsstätte angekündigt.

Begonnen werden am Freitag, 4. Januar 2019, um 18:30 Uhr die Meisterschaften mit den Seniorenklassen. Am Sonnabend folgen um 10 Uhr die Jugendklassen, gefolgt von den Erwachsenenklassen um 13:30 Uhr.

Gespielt wird erst in Gruppen. Danach spielen alle Teilnehmer in A-, B- und C-Klassen im KO-Feld weiter die Titel aus.  Austragungsort ist die Sporthalle der Grundschule Großburgwedel.

Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die Gesamtteilnehmerzahlen bei mehr als 60 lagen, wünschen sich die Vereine einen erneuten Anstieg.

Favorit ist auch in diesem Jahr Torsten Bach vom TSV Engensen, der als Titelverteidiger in zwei Einzel- und zwei Doppeltitel ins Rennen geht. Im Jugendbereich waren die Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren stark rückläufig, weshalb besonders der Nachwuchs aufgerufen ist zu erscheinen.

Neuer Indian Balance Kurs beim SV Fuhrberg

Am kommenden Dienstag, 8. Januar 2019, um 20 Uhr beginnt der neue Indian Balance Kurs des SV Fuhrberg in der Sporthalle in Fuhrberg.

Indian Balance ist eine Kombination aus Bewegung, Kräftigung und Entspannung. Durch fließende Bewegungen und einen Wechsel von Muskelanspannung und Entspannung werden Bauch, Beine, Rücken und Po trainiert und der Körper zur inneren Ruhe geführt.

Informationen und Anmeldungen unter Telefon 05135/651 oder per Mail an glt@sv-fuhrberg.de.

HHB geht ohne Trainer Class Wittenberg ins neue Jahr

Der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) startet am 5. Januar 2019 ins Handballjahr 2019. Für den Drittligisten steht dann der 35. Harz Energie Silvester CUP bei der HSG Rhumetal auf dem Programm. Mit dabei sind die Mannschaften des TuS Vinnhorst, Füchse Berlin II, MT Melsungen II, AMTV Hamburg und des Gastgebers. Es folgen weitere Vorbereitungsspiele beim TuS Spenge, gegen die HSG Schaumburg und bei der HSG Nienburg sowie zahlreiche Trainingseinheiten. Den ersten Pflichtspieleinsatz im Handballjahr 2019 hat der HHB am Freitag, 25. Januar 2019, um 20 Uhr gegen Eintracht Hildesheim.

Nur zu gerne möchte man in Burgwedel den Klassenerhalt in der 3. Liga Nord sichern. Unmittelbar nach dem Weihnachtsfest hat man beim HHB die Hinrunde und die aktuelle Situation analysiert und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass man spielerisch nicht so weit weg von den Mannschaften im Mittelfeld der Tabelle ist. Oft waren es nur Kleinigkeiten, die über Sieg oder Niederlage entschieden haben. Meistens hat Burgwedel dabei in der Schlussphase enger Spiele falsche Entscheidungen getroffen und Spiele verloren oder nur unentschieden gespielt. Die Verantwortlichen um Trainer Claas Wittenberg und Teammanager Friedrich Kastening vermuten einen Grund in dem zu geringen Trainingsaufkommen des HHB. Nur drei Mal pro Woche wurde in der Hinrunde trainiert, vielleicht zu wenig für diese Spielklasse? Das Trainingspensum soll nun erhöht werden, um den Bock noch einmal umzustoßen. Der Mannschaft traut man den Klassenerhalt auf jeden Fall zu, das Team kann deutlich mehr als bisher gezeigt. Bei der individuellen Qualität einiger Spieler muss unterm Strich mehr als der vorletzte Tabellenplatz herauskommen.

Trainer Claas Wittenberg ist allerdings aufgrund seiner beruflichen und privaten Situation nicht in der Lage, mehr Zeit für den HHB zu opfern. Schon in der Hinrunde musste Wittenberg bei einigen Trainingseinheiten und einem Punktspiel passen. Vor diesem Hintergrund hat er die Verantwortlichen des HHB gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden und den Weg für eine andere Alternative frei zu machen. "Vielleicht brauchen die Jungs ja nur einen kleinen Anstoß, um die Blockaden zu lösen und befreiter aufspielen zu können. Da will ich nicht im Wege stehen. Leider kann ich den erforderlichen Mehraufwand aus unterschiedlichen Gründen nicht leisten", so Wittenberg.

Der HHB will es daher ab Januar mit einem Spielertrainertrio versuchen. Ein Führungstrio, das schon unter Trainer Wittenberg Verantwortung übernommen hat, soll es richten. Kapitän Kay Behnke, Shooter Nenad Bilbija und Spielmacher Marius Kastening werden als Team die Rolle des Spielertrainers übernehmen und dabei von Teammanager Friedrich Kastening unterstützt werden. "Dies ist sicherlich eine ungewöhnliche Lösung, die drei Spielertrainer trauen sich die Aufgabe aber zu und genießen das vollste Vertrauen der Mannschaft und des Vorstands. Wir sind davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt mit einem höheren Trainingsaufwand und neuen Impulsen schaffen werden. Wir brauchen jetzt einfach neue Akzente. Burgwedel war zum Jahreswechsel schon oft in schwierigen Situationen und konnte sich bislang immer ins Tabellenmittelfeld absetzen und den Klassenerhalt rechtzeitig sichern. Wir glauben fest an uns und planen hinter den Kulissen schon für die Drittligasaison 2019/20. Unser Dank gilt Claas Wittenberg, der das Team im August in einer schwierigen Phase übernommen und dem in entscheidenden Momenten auch ein wenig Glück gefehlt hat", so Teammanager Kastening.

Auch Derby-Rückspiel gegen den HSV geht für den HHB knapp verloren

Im Hannoverschen Drittligaderby zwischen dem HSV Hannover und dem Handball Hannover-Burgwedel (HHB) konnte sich erneut der HSV durchsetzen. Nach 60 spannenden und dramatischen Spielminuten hatten die Gastgeber in einer Partie, die keinen Sieger verdient gehabt hätte, mit 24:23 knapp die Nase vorn. Der HHB hatte lange Zeit geführt, stellte sich am Ende aber nicht clever genug an. Der Spielverlauf glich einer Kopie des Hinspiels von Ende August, als sich der HSV Hannover auch etwas glücklich mit 26:25 durchgesetzt hatte.

Die ersten 25 Minuten gehörten den Hausherren. Hannover-Anderten ging schnell mit 4:1 in Führung und war das spielbestimmende Team. Die Burgwedeler ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und glichen zum 4:4 aus. Dann das gleiche Spiel. Führung HSV (8:5), Ausgleich HHB (8:8). Auch die 10:8-Führung von Hannover konnte der HHB wieder ausgleichen. Das 11:10 für den HHB war die erste Gästeführung. Marius Kastening sorgte für den Treffer und leitete einen 3:0-Lauf seiner Mannschaft ein. Lennart Koch und Artjom Antonevitsch trafen danach und plötzlich waren die Burgwedeler mit 13:10 vorn. Andertens Philip Müller sorgte für den 11:13 Halbzeitstand. Das Derby wurde hart, aber nicht unfair geführt. Die Leipziger Schiedsrichter lagen mit ihren Entscheidungen nicht immer richtig, bevorteilten aber keine Mannschaft. Insgesamt fünf Zeitstrafen (2/3) reichten auf beiden Seiten aus.

Nach der Pause hatte der HSV den besseren Start. Wie schon zu Beginn brauchten die Burgwedeler einige Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Der HSV konnte schnell ausgleichen und mit einem Tor in Führung gehen. Doch die Gäste glichen aus und in der Folge entwickelte sich ein munteres Spielchen auf Augenhöhe. Unschön war die Reaktion des HSVers Sebastian Czok in der 36. Minute, als er seinen Gegenspieler Philip Reinsch nach dessen Fehler mit einer unsportlichen Geste verhöhnte. Die Schiedsrichter ahndeten diese Aktion nicht.

Es war keine hochklassige Partie, die den zahlreichen Zuschauern in der Misburger Ludwig-Jahn-Halle geboten wurde. Technische Fehler auf beiden Seiten, fahrige und haarsträubende Aktionen und zahlreiche nicht genutzte gute Einwurfmöglichkeiten prägten das Derby. Alle vier eingesetzten Torhüter hatten mehrfach Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Dann über Minuten der gleiche Ablauf: Anderten legte einen Treffer vor, der HHB glich prompt aus. Die Spannung nahm jetzt mit jeder Minute zu. 21:21 war der Zwischenstand in Spielminute 47, fünf Minuten vor dem Ende leuchtete ein 23:23 auf der Anzeigetafel. Burgwedels Artjom Antonevitsch, der zuvor vom Siebenmeterpunkt fünf Mal getroffen hatte, trat erneut an und scheiterte am Keeper der Gastgeber, die aus dieser Aktion aber kein Kapital schlagen konnten. Eine gute Minute später das gleiche Bild. Dieses Mal versuchte HHB-Rückraumshooter Nenad Bilbija sein Glück. Er hatte im Derby einen rabenschwarzen Tag erwischt und bis dato ein halbes Dutzend Würfe nicht im HSV-Kasten unterbringen können. Ihn zum Strafwurf antreten zu lassen, war daher aus Sicht vieler Zuschauer mehr als fahrlässig. Auch er scheiterte am HSV Keeper und die Hausherren gingen kurze Zeit später durch Sebastian Czok mit 24:23 in Führung. 45 Sekunden waren jetzt noch zu spielen und Gästetrainer Claas Wittenberg nahm seine letzte Auszeit. Ihm gelang es jedoch nicht, auf seine Spieler beruhigend einzuwirken. Der letzte Angriffsversuch scheiterte kläglich, der HSV konnte den Ball erobern und die letzten Sekunden herunterspielen. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf besser entsprochen, unterm Strich scheiterte der HHB aber erneut an sich selbst.

Die kommende Weihnachtspause wird beiden Teams guttun. Der Kräfteverschleiß der ersten 17 Saisonspiele war beiden Mannschaften deutlich anzumerken. Während der HSV Hannover auf einem gesicherten Mittelfeldplatz ins neue Jahr gehen kann, überwintert der HHB auf einem Abstiegsplatz. Beim HHB wird sich in den verbleibenden 13 Spielen einiges ändern müssen, um den drohenden Abstieg noch verhindern zu können. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aktuell drei Punkte. Die Derbyniederlage war die fünfte Pleite in Folge. Bis zum nächsten Spiel am 25. Januar 2019 gegen Eintracht Hildesheim ist genug Zeit, um die Wunden zu lecken und voller Tatendrang in ein neues und besseres Handballjahr zu starten.

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland, Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (1), Christian Hoff (1), Julius Mücke, Marius Kastening (3), Lennart Koch (3), Thomas Bergmann, Luca Born, Kay Behnke (4), Nenad Bilbija, Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitsch (5/4) und Steffen Dunekacke (1).

Ju-Jutsu Sportler der TSG legen erfolgreiche Gürtelprüfung ab

Bei ihrer Prüfung zum Jahresabschluss haben die nachstehend aufgeführten Ju-Jutsukas ihre erlernten Kenntnisse erfolgreich nachgewiesen. Dabei wurde demonstriert, wie man Angriffe abwehrt und den Gegner außer Gefecht setzt. Sie sind dadurch berechtigt und verpflichtet die Gürtel wie folgt zu tragen:

weißer Gürtel m. gelber Spitze:

Kevin u. Lukas Bitner, Lia Bürge, Frederik Heisterkamp, Martin Kreß, Gideon u. Quentin Pichler, Leo Schulz, Aeone von Bethusy-Huc
gelber Gürtel:
Nele Fromm, Chris Schönherr, Levin von Bethusy-Huc
oranger Gürtel:
Franka Haase, Sven Harder,Tom Kluwe, Elsa Rolinski
grüner Gürtel:
Stefan Schröter

Ju-Jutsu ist die moderne Selbstverteidigung aus der Praxis für die Praxis. Sie ist leicht erlernbar, vielseitig anwendbar und äußerst effektiv. Nahezu alle im Ju-Jutsu enthaltenen Elemente stammen aus Sportarten, die sich mit speziellen Gebieten der Selbstverteidigung auseinandergesetzt- und diese perfektioniert haben.

Jeder im Alter ab 12 Jahre, der sich für diese vielfältige Sportart interessiert, ist eingeladen, sich ab dem 8. Januar 2019 dienstags um 17:30 oder donnerstags um 16:30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Grundschule Großburgwedel, einzufinden, um an den neuen Anfängerkursen teilzunehmen – und vielleicht schon im Juni – die erste Gürtelprüfung abzulegen.

Nähere Auskünfte erteilt Peter Fröhlich unter der Rufnummer 05139/3902.

Der HHB verliert auch gegen Oranienburg

Das letzte Heimspiel im Handballjahr 2018 hat der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) gegen den Oranienburger HC (OHV) verloren. Nach 60 spannenden Minuten setzten sich die Gäste knapp mit 28:26 durch. Der HHB spielt am kommenden Sonnabend beim HSV Hannover und wird auf einem Abstiegsplatz überwintern müssen.

Die Partie zwischen den auswärtsstarken Oranienburgern und dem HHB begann ausgeglichen. Der HHB, der seit dem letzten Auswärtssieg von Anfang November bei der HSG Ostsee auf einen doppelten Punktgewinn wartet, begann motiviert und konzentriert. Nenad Bilbija, Steffen Dunekacke und Kay Behnke sorgten für die ersten Treffer zum 3:3-Zwischenstand. Als der HHB in der Folge dann gute Einwurfmöglichkeiten nicht nutzen konnte, zog der OHC auf drei Treffer davon. Nenad Bilbija und Steffen Dunekacke vergaben jeweils einen Strafwurf für den HHB und der OHC konnte sich noch weiter absetzen. 8:12 war der Zwischenstand nach 24 Minuten. "Zur schlechten Burgwedeler Chancenauswertung kamen noch zahlreiche strittige Entscheidungen der unsicheren und ohne klare Linie pfeifenden Schiedsrichter hinzu", ärgerten sich die Burgwedeler. Oranienburg lag bei Halbzeit mit 15:10 vorn.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts an der klaren Gästeführung. Der HHB war jetzt zwar besser im Spiel, immer wenn er einen Treffer erzielen konnte, hatte der OHC aber eine Antwort parat. Nenad Bilbija traf jetzt für die Gastgeber, vergab beim Stand von 15:18 aber auch eine Möglichkeit noch weiter zu verkürzen. Die Gäste setzten sich wieder ab und lag nach 40 Minuten mit 20:15 vorn. Auch zehn Minuten vor dem Ende waren die Gäste noch mit vier Toren in Führung, Thomas Bergmann konnte auf 20:24 verkürzen. In der Folge war es erneut Nenad Bilbija, der bei einem Tempogegenstoß am gut aufgelegten Gästetorhüter scheiterte und den Abstand nicht weiter verkürzen konnte. Der OHC spielte weiterhin souverän und verwaltete den Vorsprung. Als Yannick Schindel für die Gäste gut vier Minuten vor dem Abpfiff das 27:23 erzielte, schien die Partie entschieden. Doch der HHB gab sich noch nicht geschlagen. Angetrieben vom aufopferungsvoll kämpfenden Philip Reinsch, der in der zweiten Hälfte sechs Tore warf, setzte der HHB alles auf eine Karte. Kay Behnke und Philip Reinsch verkürzten auf 25:27. Gästetrainer Christian Pahl musste eine Minute vor dem Ende eine Auszeit nehmen, um seine Spieler zu beruhigen. Dies gelang nur bedingt und der OHC verlor den Ball. Der HHB war jetzt zur Stelle und schaffte durch Linksaußen Steffen Dunekacke den Anschluss zum 26:27. 41 Sekunden waren noch zu spielen und der OHC war in Ballbesitz. Mit Glück und Geschick spielten die Gäste die Zeit herunter und erzielten vier Sekunden vor dem Abpfiff durch Yannick Schindel den Siegtreffer zum 28:26. Aufgrund des Spielverlaufes gehe der Oranienburger Erfolg in Ordnung, erklärt der HHB. Die schlechte Chancenauswertung in Halbzeit 1 und der zu deutliche Vorsprung des OHC waren für den HHB zu viel, um das Spiel noch einmal zu drehen.

Der HHB schaffte es wieder nicht, vor heimischem Publikum an die zum Teil auswärts gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Von den neun Heimspielen in dieser Saison konnte nur die Partie gegen Braunschweig gewonnen werden. Gegen die Füchse Berlin spielte der HHB zu Hause unentschieden. Um die Abstiegsplätze zeitnah verlassen zu können, wird hier eine deutliche Leistungssteigerung erforderlich sein.

Am kommenden Sonnabend spielen Burgwedeler letztmalig im Handballjahr 2018. Um 19:30 Uhr wird das Derby beim HSV Hannover in der Ludwig-Jahn-Sporthalle in Misburg angepfiffen. Ein Sieg wäre Balsam für die geschundenen HHB-Seelen und würde auch der Tabellensituation guttun. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt mittlerweile drei Punkte.

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland, Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Thomas Bergmann (2), Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (2), Lennart Koch, Luca Born, Kay Behnke (3), Nenad Bilbija (6), Philip Reinsch (6), Artjom Antonevitch und Steffen Dunekacke (5).

Weiter blättern »