Kategorienarchiv: Sport

Der HHB punktet auch in Potsdam nicht

Ihren Sonntagsnachmittagsausflug nach Potsdam hatten sich die Handballer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) ganz anders vorgestellt. Der Drittligist aus dem Norden Hannovers unterlag beim 1. VfL Potsdam deutlich 26:35 (12:18). Nach der siebten Niederlage in Serie bleibt der HHB Tabellenletzter.

Nach seiner Sperre war Spielertrainer und Spielmacher Marius Kastening wieder mit dabei. Bei den Gästen aus Burgwedel fehlten Julius Hinz und Julius Mücke verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt. Eigentlich keine so schlechten Voraussetzungen für das Auswärtsspiel in Potsdam, wo man vor einem Jahr noch einen Punkt gewonnen hatte. Doch der HHB konnte nur zu Beginn der Partie mithalten. Lennart Koch erzielte in der 9. Spielminute den 3:4-Anschluss für die Burgwedeler. Doch dann kam der Gästemotor deutlich ins Stottern. Der VfL setzte sich mit einem 4:0-Lauf auf 8:3 ab und war fortan das spielbestimmende Team. Nach 18 Minuten lagen die Gastgeber erstmalig mit sechs Toren in Führung. Dieser Vorsprung sollte bis zum Halbzeitpfiff Bestand haben. Die Gäste spielten schwach und bekamen den VfL zu keiner Phase des Spiels unter Kontrolle. Den Gastgebern reichte eine durchschnittliche Leistung, so dass beim Stand von 18:12 die Seiten gewechselt wurden

Wer nach dem Wechsel auf eine Leistungssteigerung beim HHB gehofft hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Auch die sonst noch recht gute Abwehr der Gäste blieb an diesem Tag blass. Dem VfL wurde das Torewerfen viel zu einfach gemacht und die Hausherren nahmen die Einladung immer wieder an. Auch Burgwedels Torhüterduo Mustafa Wendland und Eric Frommeyer hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Oft wurden sie von ihren Vorderleuten aber auch im Stich gelassen. Nach 40 Spielminuten hatte der VfL den Vorsprung noch weiter ausgebaut (25:17) und eine Viertelstunde vor dem Ende war die Begegnung entschieden. Der VfL führte mit 28:20 und die Gäste ergaben sich ihrem Schicksal. Den Burgwedelern fehlte im Angriff einfach die Durchschlagskraft. Die Gästespieler schienen wie gehemmt, vermieden Zweikämpfe und gingen auch viel zu wenig in die Tiefe. Die vielen Niederlagen der vergangenen Wochen scheinen nicht spurlos an der Mannschaft vorrübergegangen zu sein. Einige Leistungsträger übernahmen keine Verantwortung und spielten deutlich unter ihren Möglichkeiten. Marius Kastening, Christian Hoff und Steffen Dunekacke sorgten vor dem Ende mit einigen Treffern dafür, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Der VfL brauchte die Partie locker über die Zeit und feierte einen auch in der Höhe verdienten 35:26 Heimsieg.

Im Hinblick auf die kommenden Aufgaben muss sich der HHB nun deutlich steigern. Bis Weihnachten stehen noch fünf Spiele an. Bei aktuell vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz sollten zumindest zwei dieser Spiele gewonnen werden. Die Mannschaft kann deutlich mehr, als sie es bislang gezeigt hat. Ihre Leistungsträger stehen jetzt besonders in der Pflicht.

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (1), Christian Hoff (1), Marius Kastening (9/5), Lennart Koch (2), Marvin Pfeifer (1), Maurice Dräger (2), Kay Behnke (4), Nenad Bilbija, Steffen Schröter, Philip Reinsch, Artjom Antonevitch, Kilian Horn und Steffen Dunekacke (6).

Der HHB hofft in Potsdam auf wichtige Punkte

Für die Drittligahandballer des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) steht am kommenden Wochenende mal wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Nach der deftigen Heimniederlage gegen den Tabellenführer Dessau-Rosslauer HV spielt der Tabellenletzte am Sonntag in Potsdam. Der 1. VfL von 1900 befindet sich momentan im Aufwind und konnte aus den letzten vier Spielen sechs Punkte holen.

Die Burgwedeler stehen vor schwierigen Wochen und werden sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich steigern müssen, um mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu können. Die Niederlage gegen Zweitligaabsteiger Dessau-Rosslauer HV war sicherlich eingeplant, nicht aber die Art und Weise in der sich die Mannschaft vor dem eigenen Publikum präsentiert hat. Der HHB war chancenlos und ergab sich phasenweise seinem Schicksal. Lediglich die 15 Spielminuten nach der Pause waren zufriedenstellend. Die Pleitenserie von sechs Niederlagen am Stück wiegt zweifelsohne schwer, trotzdem bleibt man auf der Ramhorst noch ruhig. Vor genau einem Jahr war die Situation vergleichbar, Weihnachten 2018 hatte der HHB auch nur acht Punkte auf der Habenseite. Mit einer starken Rückserie konnte danach der Klassenerhalt schon frühzeitig gefeiert werden. Das stimmt die Verantwortlichen auch für diese Spielzeit optimistisch.

Acht Neuzugänge mussten in diesem Jahr in die Mannschaft integriert werden und es braucht etwas Zeit, bis alle Räder ineinandergreifen. Zwei Siege und sechs knappe Niederlagen machen zudem deutlich, dass der HHB besser als sein momentaner Tabellenplatz ist. Trotzdem zählen am Ende des Tages nur Punkte und die Burgwedeler müssen aufpassen, die Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle nicht zu weit enteilen zu lassen. Bis zum Jahresende sollten von den ausstehenden sechs Spielen noch zwei bis drei Partien gewonnen werden.

Eine erste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag in der MBS-Arena, in der man in der vergangenen Saison beim 29:29-Unentschieden zumindest einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen konnte. Das sollte ein gutes Omen und Ansporn genug sein. Doch die Aufgabe ist äußerst kniffelig. Der 1. VfL hat aktuell einen Lauf und nach einer Pleitenserie von vier Spielen zuletzt sechs von acht möglichen Punkten gewonnen. Nach Heimsiegen gegen die TSV Burgdorf und die Füchse Berlin war die Truppe von Trainer Daniel Deutsch zuletzt beim SC Magdeburg 2 erfolgreich. Die Potsdamer strotzen aktuell vor Selbstvertrauen und wollen mit einem weiteren Heimsieg eine kleine Serie starten. Der 1. VfL ist auf allen Positionen gleich stark besetzt und zeichnet sich vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit aus. Der HHB wird eine Topleistung an den Tag legen müssen, um dem Gastgeber gefährlich werden zu können.

Sechs Medaillen für den SV Burgwedel

Am 2. und 3. November 2019 nahm der SV Burgwedel erfolgreich an den Bezirkssprint- und Kurzbahnmeisterschaften im Stadionbad Hannover teil.

Sieben Aktive des SV Burgwedel hatten sich für die Bezirksmeisterschaft qualifiziert und zeigten damit, dass sich das Trainingslager zur Vorbereitung gelohnt hat.

Darüber hinaus konnte sich auch Charlotte Leschke, die sich als Trainerin für den Verein einsetzt, selbst jedoch für die SGS Hannover startet, qualifizieren.

Trainerin Katrin Leschke berichtete von einer super Stimmung bei den Meisterschaften in der Halle und dass viele der Kinder und Jugendlichen ihre persönlichen Zeiten deutlich verbessern konnten.

Jule Fellmann erkämpfte sich verdient drei erste, einen zweiten und zwei dritte Plätze. Sie hatte dabei trotz starker Konkurrenz oft den schnelleren Anschlag und konnte sich und dem SV Burgwedel somit insgesamt sechs Podiumsplätze sichern.

HHB ist gegen den Tabellenführer chancenlos

Die Drittliga-Handballer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) haben ihr Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer Dessau-Rosslauer HV (DRHV) deutlich verloren. Nach verkorkster erster und durchwachsener zweiter Halbzeit musste eine hohe 14:32 (5:18)-Niederlage quittiert werden. Die Gäste untermauerten ihre Titelambitionen, der HHB bleibt weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.

Die Gastgeber mussten verletzungsbedingt auf Julius Hinz verzichten, wegen einer Sperre aus der jüngsten Begegnung gegen Bernburg fehlte auch Spielertrainer Marius Kastening. Der DRHV war in Bestbesetzung nach Großburgwedel gekommen und konnte sich zudem auf die lautstarke Anfeuerung zahlreicher Fans verlassen. Schon nach wenigen Spielminuten hatten die Gäste das Kommando und die Kontrolle über das Spiel übernommen. Mit großer körperlicher Präsenz ließen die Gäste den HHB kaum zur Entfaltung kommen. Im Angriff überzeugte der DRHV mit schnellem Spiel und konsequenter Chancenauswertung. Der HHB war dem Gegner in den ersten 30 Minuten nicht gewachsen. Der DRHV zog auf und davon und setzte sich über 4:0, 7:1 und 9:2 bis zur 20. Spielminute auf 13:4 ab. Auch zwei Auszeiten von HHB-Spielertrainer Kay Behnke halfen wenig. Der DRHV zog sein Spiel gnadenlos durch, die Gastgeber waren chancenlos. Lediglich Nenad Bilbija hatte mit seinen Würfen Erfolg. Ihm gelangen insgesamt sieben Feldtore, damit war er erfolgreichster Schütze der Begegnung. In den letzten acht Minuten vor der Pause konnten die Gäste ihren Vorsprung weiter ausbauen. Dem HHB gelang kein Treffer mehr, der DRHV ging mit einer 18:5-Führung in die Kabine. Die Partie war schon zu diesem Zeitpunkt entschieden. Zu deutlich war die Dominanz der Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas.

Nach der Pause hatte der HHB seine beste Phase. Die Gastgeber kamen hochmotiviert auf die Platte zurück und spielten mit dem Tabellenführer auf Augenhöhe. Der DRHV hatte durchgewechselt und die zweite Garde brauchte ein wenig, um zueinander zu finden. Die Hausherren wehrten sich jetzt nach Kräften und hatten auch im Angriff Erfolg. Waren in den ersten 30 Minuten ganze fünf Treffer geglückt, klappte das Torewerfen jetzt deutlich besser. Auch in der Abwehr hielten die Burgwedeler nun dagegen. Lohn der Mühen war das 11:21 von Lennart Koch nach 39 Minuten. Als sich Spielmacher Marvin Pfeifer in der Folge aber verletzte und behandelt werden musste, stockte das Spiel des HHB erneut. Der DRHV setzte sich mit einem 7:0-Lauf noch deutlicher ab und steuerte einem nie gefährdeten Auswärtssieg entgegen. Bei den Gästen konnten sich alle 13 Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Der HHB vergab an diesem Abend zudem auch noch drei Strafwürfe und wurde auch bei den Zeitstrafen etwas benachteiligt (HHB: 8, DRHV: 4). Unter anderen Umständen wäre das Endergebnis von 14:32 vermutlich etwas freundlicher ausgefallen. An der Dominanz des DRHV 06 gab es an diesem Abend aber keinerlei Zweifel.

Es bleibt festzustellen, dass Zweitligaabsteiger Dessau-Rosslauer HV in der 3. Liga nichts zu suchen hat und mit seinem Profikader einem souveränen Gewinn der Meisterschaft entgegenstrebt. Der HHB bleibt vorerst auf dem letzten Tabellenplatz und muss versuchen, am kommenden Sonntag beim VfL Potsdam den ersten Erfolg in fremder Halle einzufahren. Dafür ist allerdings eine Leistungssteigerung erforderlich. Das Spiel gegen den Meisterschaftsanwärter kann hier kein Maßstab sein. Der HHB muss sich nun auf seine Tugenden besinnen und Nach vorne schauen.

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx, Christian Hoff (1/1), Julius Mücke, Lennart Koch (1), Marvin Pfeifer (2), Maurice Dräger (2/1), Nenad Bilbija (7), Steffen Schröter (1), Philip Reinsch, Artjom Antonevitch, Steffen Dunekacke und Kilian Horn.

Auf den HHB kommen schwierige Wochen zu

Mit dem Dessau-Rosslauer Handballverein 06 (DRHV) erwarten Handball Hannover- Burgwedel (HHB) am kommenden Sonnabend, 2. November 2019, das überragende Spitzenteam der 3. Liga Nord-Ost. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga eilt die Mannschaft von Trainerfuchs Uwe Jungandreas von Sieg zu Sieg. Aktuell läuft alles auf den Gewinn der Meisterschaft hinaus. Bislang wurde der DRHV noch von keinem Team in Verlegenheit gebracht. Nach neun Spieltagen stehen 18:0 Punkte und eine Tordifferenz von +69 zu Buche. Beeindruckende Zahlen einer beindruckenden Mannschaft, die auch das Zeug dazu hat, direkt wieder in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Rostock beträgt aktuell schon vier Punkte.

Beim Blick auf den Kader des Dessau-Rosslauer HV fällt die Vielzahl tschechischer Spieler auf. Ganze fünf Akteure kommen aus der tschechischen Republik und machen damit ein Drittel des Kaders des DRHV aus. Darunter ist auch Auswahlspieler Jakub Hrstka, der am vergangenen Wochenende mit der tschechischen Nationalmannschaft in der Schweiz unterwegs war. Dadurch waren die Gäste spielfrei und konnten sich intensiv auf die Begegnung in Großburgwedel vorbereiten. Aber auch der "Rest" des Kaders kann sich sehen lassen und gehört zum Besten, was die 3. Liga Nord-Ost zu bieten hat. Erfolgreichste Torschützen neben Linksaußen Jakub Hrstka (50 Tore) waren bislang Spielmacher Vincent Sohmann (46), Rechtsaußen Tomáš Pavlíek (45) und der Rückraumlinke Timo Löser (42). Kreisläufer Libor Hanisch hat bislang zwar "nur" 27 Tore erzielen können, kommt bei nur 28 Wurfversuchen aber auf eine beeindruckende Quote von 96,43 Prozent. Auch die 30 Tore des Rückraumrechten Lennart Giese sind nicht so schlecht. Dessau-Rosslau ist über alle Positionen gefährlich und kann mit Philip Ambrosius und Tom Landgraf auch zwei erstklassige Torhüter aufbieten. Selbst die Ergänzungsspieler haben zusammen schon knapp 60 Tore werfen können und damit zum Ausdruck gebracht, dass Dessau-Rosslau keine Schwachstellen hat. Die Meisterschaftsfrage wird über den DRHV 06 entschieden werden und aktuell scheint auch der HC Empor Rostock nicht in der Lage zu sein, dem Zweitligaabsteiger das Wasser reichen zu können.

Ganz anders sieht die Situation beim HHB aus. Mit nur zwei Siegen aus den Heimspielen gegen die TSV Burgdorf und Magdeburg bei zehn Spielen liegt die Mannschaft deutlich hinter den Erwartungen zurück. Acht Partien wurden überwiegend knapp (Tordifferenz -7) verloren und seit zwei Wochen findet sich der HHB auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Die Mannschaft spielte am vergangenen Sonnabend in Bernburg und war in Halbzeit 1 von allen guten Geistern verlassen. Die bis dato zweitbeste Abwehr der Liga war nicht vorhanden und kassierte in den ersten 30 Minuten schon 21 Gegentore. Auch wenn es im zweiten Durchgang besser klappte, wurde das Spiel mit 31:33 verloren. Dadurch konnten sich die Burgwedeler in der Tabelle nicht verbessern und es besteht die Gefahr, dass der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz in den kommenden Wochen größer wird. Der HHB steht vor schwierigen Wochen. Eine gute Vorstellung gegen den Spitzenreiter soll am Sonnabend für neue Motivation sorgen. Den Spielern ist die aktuelle Situation bewusst und die Mannen um die Trainer Marius Kastening und Kay Behnke wollen sich weiterhin als verschworener Haufen und geschlossene Einheit präsentieren. Zusammen mit den Fans und den Verantwortlichen des Vereins will man die Karre gemeinsam aus dem Dreck holen.

"Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass alle zusammenhalten", so Kastening. Ein Sieg oder zumindest ein Punktgewinn gegen Dessau-Rosslau sind unter den aktuellen Gegebenheiten trotzdem nicht realistisch. Die Gastgeber können somit befreit aufspielen und haben nichts zu verlieren. Vermutlich ist die Begegnung gegen den DRHV 06 das einfachste Saisonspiel für den HHB.

Anwurf der Begegnung des HHB gegen den Dessau-Rosslauer Handballverein 06 ist am Sonnabend, 2. November 2019, um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel.

Der HHB verliert erneut knapp

Zum wiederholten Mal mussten die Handballer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) in der 3. Liga Nord-Ost eine knappe Niederlage hinnehmen. Beim SV Anhalt Bernburg unterlag der Tabellenletzte mit 31:33. Entscheidend war eine katastrophale erste Hälfte, in der die Abwehr nicht vorhanden war. Mit einer 21:14-Führung für Bernburg ging es in die Pause. Eine tolle Aufholjagd von Burgwedel in Halbzeit 2 wurde allerdings nicht mit einem Punkt gekrönt.

Die ersten 30 Minuten sind schnell erzählt. Bei den Gastgebern klappte fast alles, beim HHB so gut wie nichts. Die sonst so gute Abwehr der Gäste war nicht vorhanden. Auch Torhüter Mustafa Wendland hielt nur wenige Bälle. Der SV machte aus den ersten neun Angriffen neun Tore und lag schnell deutlich vorn. 3:0, 9:3 und 14:6 (17.) waren die Zwischenstände. Nach 27 Minuten betrug der Vorsprung der Hausherren gar neun Tore (20:11). Die Abwehr des HHB lud die Bernburger immer wieder zum Torewerfen ein. Der SV Anhalt nahm die Geschenke dankend entgegen. Beim Stand von 21:14 wurden die Seiten gewechselt. Für viele der zahlreichen Zuschauer in der Bruno-Hinz-Halle war die Partie schon zur Pause entschieden. Die Vorstellung des HHB war einfach nur unterirdisch. Teammanager Friedrich Kastening sprach nach der Partie von "kollektivem Versagen" in den ersten 30 Minuten.

Nach der Unterbrechung kam der HHB wie ausgewechselt zurück. Jetzt präsentierten sich die Gäste so, wie sie es sich eigentlich von Beginn an vorgenommen hatten. In der Abwehr wurde gut gearbeitet und auch Torhüter Mustafa Wendland bekam jetzt mehr Bälle zu fassen. Der HHB verkürzte auf 17:23 und hatte dann einen kleinen Lauf. Auch im Angriff klappte es mit dem Torewerfen jetzt viel besser. Nach 39 Minuten führten die Gastgeber nur noch mit 23:21. Die Partie wurde härter, einige Spieler wurden mit Zweiminutenstrafen auf die Bank geschickt. Die Unparteiischen verteilten insgesamt 14 (9/5) Zeitstrafen. Es wurde jetzt um jeden Ball gekämpft, der HHB ließ sich nicht abschütteln. Zehn Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung des SV Anhalt weiterhin zwei Tore (28:26). Die Unparteiischen lagen jetzt mit einigen Entscheidungen daneben, allerdings auf beiden Seiten. Bei den Gästen konnte Philip Reinsch (Foto) immer wieder Tore von Kreis erzielen, er traf insgesamt sieben Mal. Für die Berndorger traf Rechtsaußen Nico Richter neun Mal ins Schwarze. Drei Minuten vor dem Ende erzielte Kreisläufer Reinsch das 30:32 und Nenad Bilbija sorgte kurz danach für den 31:32-Anschlusstreffer. Die Spannung war jetzt nicht mehr zu überbieten, doch die Gastgeber hatten das bessere Ende für sich. 38 Sekunden vor dem Abpfiff sorgte Niklas Friedrich mit dem 33:31 für die Entscheidung der nervenaufregenden Partie. Der SV feierte einen wichtigen Heimsieg, der HHB wartet seit nunmehr fünf Spieltagen auf einen Punktgewinn und behält die rote Laterne. Einzige positive Erkenntnis bei den Gästen: Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und bis zum Ende gekämpft. Dafür kaufen kann man sich aber nichts. Am Ende zählen nur Punkte.

Am kommenden Sonnabend haben die Burgwedeler den Tabellenführer des Dessau-Rosslauer HV 06 zu Gast. Gegen den Zweitligaabsteiger hängen die Trauben sehr hoch. Danach geht es zum 1. VfL Potsdam und dann kommt der HC EmporRostock nach Burgwedel. Der HHB steht vor schwierigen Wochen.

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (4/4), Lennart Koch (4), Marvin Pfeifer (1), Maurice Dräger (3), Kay Behnke (1), Nenad Bilbija (5), Steffen Schröter (2), Philip Reinsch (7), Artjom Antonevitch (3), Steffen Dunekacke (1) und Kilian Horn.

Ende der Durststrecke? Der HHB steht vor einem wichtigem Spiel

Die Drittligahandballer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) stehen am kommenden Sonnabend, 26. Oktober 2019, vor einem ganz wichtigen Spiel. Die Burgwedleer treffen um 17 Uhr in der Bruno-Hinz-Sporthalle auf den gastgebenden SV Anhalt Bernburg. Beide Teams trennen aktuell nur zwei Punkte, mit einem Sieg könnten die Burgwedeler die rote Laterne in der 3. Liga Nord-Ost abgeben und an den Bernburgern vorbeiziehen.

Es geht aktuell extrem eng in der Tabelle zu. Zwischen dem Tabellenachten HSV Hannover und dem 16. Platz, auf dem die Burgwedeler derzeit stehen, liegen nur vier Punkte. Elf Teams kämpfen um Punkte gegen den Abstieg und vermutlich wird sich die Situation auch in den kommenden Wochen nicht wesentlich verändern. Ein Tabellenmittelfeld gibt es momentan nicht. Dem Spitzenreiter aus Dessau-Rosslau sind mit etwas Abstand vier Teams auf den Fersen.

Die Bernburger befinden sich nach den beiden Siegen gegen Eintracht Hildesheim und bei der HG Hamburg Barmbek deutlich im Aufwind. Nachdem sie zwischenzeitlich fünf Partien am Stück verloren hatten, waren die beiden Erfolge Balsam für die Anhaltinische Seele. Zusammen mit dem Erfolg bei der HSG Ostsee weisen die Bernburger aktuell 6:12 Punkte und ein Torverhältnis von -24 auf. Auf Platz 10 der Tabelle können sich die Gastgeber aber nicht ausruhen. Bei einer Niederlage gegen den HHB würde der SV Anhalt sofort wieder auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Noch kurioser ist die aktuelle Situation bei den Gästen aus Burgwedel. Der HHB hat nach dem HC Empor Rostock die zweitbeste Abwehr der Liga und steht trotzdem auf dem letzten Tabellenplatz. Die Achillesferse ist der Angriff. Bislang wurden im Schnitt nur 24,3 Tore erzielt. Zu wenig, um mehr als zwei Spiele gewinnen zu können. Drei Spiele wurden bislang mit einem Tor und eins mit zwei Treffern verloren. Dies führte zu 4:14 Punkten bei gerade einmal -5 Toren. Dem HHB fehlte bei den vielen knappen Niederlagen immer ein wenig die Durchschlagskraft im Angriff und am Ende auch Cleverness und Glück. Das soll jetzt in Bernburg erzwungen werden und die Mannschaft will sich endlich einmal wieder mit einem doppelten Punktgewinn belohnen. Die Formkurve zeigte zuletzt nach oben, gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin und beim TuS Vinnhorst haben nur Kleinigkeiten den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausgemacht.

In Bernburg erwartet den HHB allerdings eine kampfstarke Mannschaft und ein begeisterungsfähiges Publikum. Da wird schon alles passen müssen, will man den SV Anhalt vor eigenem Publikum in die Knie zwingen. Dem HSV Hannover, dem HC Empor Rostock und der TSV Burgdorf ist dieses Kunststück in dieser Saison aber schon gelungen und nur ein Sieg aus bisher vier Heimspielen ist bei weitem nicht die Heimstärke, die sich die Bernburger vor Saisonbeginn erhofft haben. Wenn es der HHB schafft, in Bernburg seine optimale Leistungsstärke abrufen zu können, ist nach langer Durststrecke vielleicht mal wieder ein Sieg möglich.

TuS Vinnhorst mit glücklichem Derbysieg gegen den HHB

Am gestrigen Sonnabend, 19. Oktober 2019, stand in der 3. Handball-Liga erstmalig das Derby zwischen dem TuS Vinnhorst und den dem Handball Hannover-Burgwedel (HHB) auf dem Programm. Der Tabellendritte empfing den Drittletzten und die Gäste aus Burgwedel machten es den Gastgebern richtig schwer. Über 55 Minuten waren die Burgwedeler das bessere Team, am Ende siegte der TuS mit dem Glück einer Spitzenmannschaft knapp und nicht unbedingt verdient mit 28:27.

Der HHB hatte sich taktisch etwas einfallen lassen. Vinnhorsts Spielmacher Florian Freitag und Rückraumshooter Tim Otto wurden von Beginn an in Manndeckung genommen. Artjom Antonevitch und Steffen Dunekacke übernahmen den Job und der TuS hatte sichtlich Probleme, ins Spiel zu kommen. Johannes Marx brachte den HHB in der 9. Minute mit 5:4 erstmalig in Führung und fortan hatten die Gäste das Spiel und auch den Gegner unter Kontrolle. Auch Burgwedels Torhüter Mustafa Wendland war von Beginn an zur Stelle. Er hatte zahlreiche gute Szenen und war seiner Mannschaft ein sicherer Rückhalt. Auch seine Vorderleute machten ihre Sache gut. Bis zum Halbzeitpfiff ließ der HHB nur zehn Vinnhorster Tore zu. Die Gäste gingen mit einer verdienten 13:10-Führung in die Pause. Der HHB war sehr engagiert bei der Sache, gewann mehr Zweikämpfe und hatte auch die bessere Trefferquote.

Nach dem Wechsel hatte der TuS den besseren Start. Die Gastgeber schafften den Anschluss zum 12:13 und in der 37. Minute konnte Milan Mazic per Strafwurf sogar zum 14:14 ausgleichen. Doch die Gäste blieben cool. Sie zogen ihren Stiefel konsequent durch und ließen sich nicht vom Weg abbringen. Beim 18:15 nach 43 Minuten hatten sie wieder die Führung übernommen. Marvin Pfeiffer war auf der Spielmacherposition für Marius Kastening gekommen und setzte einige Akzente. Er machte den Ball schnell und war auch als Torschütze erfolgreich. Insgesamt vier Tore gingen in dieser Phase auf sein Konto.

Dann folgte ein offener Schlagabtausch. Der TuS versuchte den Abstand zu verkürzen, der HHB hielt dagegen. 19:22, 20:23, 21:24 und 22:25 waren die weiteren Zwischenstände. Das Spiel wurde jetzt ruppiger, um jeden Ball wurde erbittert gekämpft. Gut drei Minuten vor dem Ende waren die Burgwedeler noch mit 26:24 vorn. Dann folgten zwei schnelle Tore für die Gastgeber und zwei Minuten vor dem Ende war die Partie beim 26:26 plötzlich wieder offen. Steffen Dunekacke brachte den HHB mit 27:26 nach vorn, Tim Otto erzielte prompt den erneuten Ausgleich. Der HHB nahm jetzt eine Auszeit und brachte im folgenden Angriff Nenad Bilbija in gute Wurfposition. Sein Wurf klatschte jedoch nur gegen den Innenpfosten und der TuS war wieder in Ballbesitz. Die Gastgeber waren jetzt hellwach und David Sauß nutzte seine Chance zur 28:27-Führung für die Gastgeber. Zehn Sekunden blieben dem HHB noch für den Ausgleich. Marius Kastening versuchte es mit einem Hüftwurf, Colin Räbiger im TuS-Tor konnte die letzte Gästechance aber parieren. Der TuS gewinnt das Derby glücklich mit 28:27, der HHB unterliegt zum dritten Mal in dieser Saison mit einem Tor.

Spielertrainer Kay Behnke zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht: "Wir haben über 55 Minuten ein gutes Spiel gezeigt und es Vinnhorst richtig schwer gemacht. Unsere offensive Deckung war richtig gut, wir haben gut und robust verteidigt, Mustafa Wendland hat toll gehalten. Auch vorne haben wir guten Handball gezeigt. Leider haben uns die letzten Minuten der Partie das Genick gebrochen. Wenn wir unseren Vorsprung auf vier Tore ausbauen, können wir das Spiel nach Hause bringen. Der Sieg für Vinnhorst war glücklich und nicht unbedingt verdient. Für uns ist es schon bitter und auch ärgerlich, erneut mit nur einem Tor zu verlieren. Wir müssen das Spiel genau analysieren und in der nächsten Woche noch härter trainieren. Irgendwann muss es mit einem Sieg mal wieder klappen."

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (3), Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (7/2), Lennart Koch (3), Marvin Pfeifer (4), Maurice Dräger (1), Kay Behnke, Nenad Bilbija (5), Steffen Schröter, Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (3), Steffen Dunekacke (1) und Kilian Horn.

Der HHB trifft in der 3. Liga erstmals zum Derby auf den TuS Vinnhorst

Burgwedels Drittligahandballer steht am kommenden Sonnabend vor einer Premiere. In der nunmehr achtjährigen Zugehörigkeit zur 3. Liga spielt Handball Hannover-Burgwedel (HHB) erstmalig gegen den TuS Vinnhorst. Nach der Meisterschaft in der Oberliga Niedersachsen sind die Vinnhorster vor ein paar Monaten aufgestiegen und mischen als stärkster Drittligaaufsteiger aller Zeiten inzwischen in der Spitzengruppe mit. Trainiert wird der TuS von Nei Cruz Portela, der vor 30 Jahren als Spieler in Burgwedel aktiv war. Mit Florian Freitag und Colin Räbiger stehen zwei weitere ehemalige Großburgwedeler im Kader des TuS.

Am vergangenen Wochenende musste Vinnhorst die erste Saisonniederlage hinnehmen. Beim Zweitligaabsteiger Dessau-Rosslauer HV unterlag der Aufsteiger mit 24:31. Über weite Strecken hatte man mit dem designierten Meister mithalten können, am Ende setzte sich der HV dann deutlich durch. Die Niederlage beim Tabellenführer ist aber kein Beinbruch für den mit zahlreichen Erst- und Zweitligaspielern gespickten TuS-Kader. In diesem Jahr will sich der TuS erst einmal in der Liga akklimatisieren, im nächsten will man dann um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielen. Perspektivisch wollen sich die Vinnhorster in ihrer im Bau befindlichen 15 Millionen teuren Sporthalle Zweitligahandball präsentieren. Ein großzügiger Mäzen hat die Finanzierung gesichert und zuletzt auch viel Geld in den TuS-Kader gesteckt. Dieser hat schon heute Zweitliganiveau und somit sind die Voraussetzungen vor dem ersten Derby zwischen dem TuS und dem HHB auch klar: Die Gastgeber sind eindeutige Favoriten, die Burgwedeler sind nur Außenseiter. Unter normalen Umständen sollte so alles auf einen klaren Sieg der Gastgeber hinauslaufen.

Hinzu kommt der Umstand, dass der HHB aktuell Verletzungsprobleme hat. Julius Hinz fällt mit einem Kreuzbandanriss noch einige Wochen aus und am vergangenen Wochenende hat es auch Johannes Marx erwischt. Er musste mit einem Cut am Auge im Großburgwedeler Krankenhaus behandelt werden. Ob ein Einsatz gegen den TuS Vinnhorst möglich ist, wird sich erst am Spieltag zeigen. Der HHB zeigte zuletzt aufsteigende Form und konnte bei der knappen Niederlage gegen Schwerin vor allem in kämpferischer Hinsicht überzeugen. Kampf, Emotionen und Leidenschaft werden auch am Sonnabend gefragt sein, wenn der Tabellendritte auf den Drittletzten trifft. Die Gäste wollen die Hausherren möglichst lange ärgern. Hoffnung macht dem HHB dabei das Spiel der TSV Burgdorf II in Vinnhorst. Vor einigen Wochen taten sich die Vinnhorster in diesem Derby sichtlich schwer und konnten sich nur knapp behaupten.

Anwurf der Begegnung TuS Vinnhorst gegen den HHB Burgwedel ist am Sonnabend, 19. Oktober 2019, um 16 Uhr in der Sporthalle Wendlandstraße in Hannover-Herrenhausen.

Trotz großem Kampf unterliegt der HHB

Es hat nicht sollen sein. Nach einem leidenschaftlichen Spiel mit großem Kampf stehen Großburgwedels Drittligahandballer erneut mit leeren Händen da. Das Heimspiel des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) gegen die Mecklenburger Stiere aus Schwerin wurde knapp mit 24:25 (10:11) verloren. Ein Punkt wäre sicherlich verdient gewesen.

Den zahlreichen Zuschauer in der gut gefüllten Ramhorstsporthalle wurde über 60 Minuten ein intensives Spiel geboten. Beide Teams schenkten sich nichts. Auf beiden Seiten überragten die Torhüter. Mustafa Wendland im Tor der Dataliners hielt drei Strafwürfe und zahlreiche Hundertprozentige. Sein Gegenüber Robert Heinemann war ähnlich gut drauf. Burgwedels Angreifer scheiterten über 20 Mal am Schweriner Schlussmann. Diese schlechte Wurfquote war am Ende vermutlich auch spielentscheidend.

Über die gesamte Spielzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, es wurde erbittert um jeden Ball gekämpft. Die Schweriner waren meistens knapp vorn, Mitte der ersten Halbzeit übernahm auch der HHB kurzzeitig die Führung. Nach einer sehr ausgeglichen ersten Hälfte lagen die Stiere beim Gang in die Kabinen mit 11:10 knapp in Führung. Der HHB versäumte es schon in Halbzeit 1, eine Führung herauszuwerfen. Auf der anderen Seite konnten sich die Gastgeber bei Torhüter Mustafa Wendland bedanken, der seine Mannschaft mit tollen Paraden im Spiel hielt.

Nach dem Wechsel zogen die Mecklenburger Stiere kurzzeitig auf 13:10 davon. Der HHB hielt aber dagegen und war beim 14:14 und 15:15 wieder im Spiel. In der 36. Minute musste Johannes Marx mit einem Cut am Auge das Spielfeld verlassen. Kevin Herbst hatte ihm mit dem Ellbogen getroffen, die Schiedsrichter schicken Schwerins Halbrechten für zwei Minuten auf die Strafbank. Marx wurde nach der Partie im Burgwedeler Krankenhaus untersucht, eine MRT-Untersuchung in der kommenden Woche soll Klarheit über den Umfang der Verletzung bringen.

Mitte der zweiten Halbzeit setzten sich die Gäste erneut auf drei Tore (17:20) ab. Doch der HHB gab sich nicht geschlagen. Die Hausherren fighteten und versuchten alles. Zwei Minuten vor dem Ende stand es 22:23 für Schwerin, als Maurice Dräger mit einem Wurf am Pfosten scheiterte. Noch war alles möglich, doch auch die Gäste trafen jetzt. Steffen Dunekacke sorgte 40 Sekunden vor dem Ende mit seinem fünften Treffer für den erneuten Anschluss (23:24). Die Gäste waren jetzt in Ballbesitz, der HHB öffnete die Deckung. Magnus Aust sorgte zehn Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung zugunsten der Stiere, der 24:25-Anschlusstreffer durch Philip Reinsch fiel erst mit dem Schlusspfiff.

Burgwedels Teammanager Friedrich Kastening sah eine positive Entwicklung und lobte den Kampfgeist seiner Mannschaft. "Das war deutlich besser als zuletzt und macht Mut für die kommenden Aufgaben. Trotzdem entwickeln wir gerade über die Halbpositionen viel zu wenig Druck und auch die heutige Wurfquote hat für einen Sieg nicht gereicht. Da hat keiner der Feldspieler überzeugen können, jeder nimmt sich ein bis zwei schlechte Abschlüsse. Heute waren es deutlich mehr als 20 Fahrkarten. Nur 25 Gegentore sind in Ordnung, auch weil Mustafa Wendland überragend hält. Im Angriff müssen wir aber deutlich zulegen", so Kastening nach dem Spiel.

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (2), Julius Mücke, Marius Kastening (5/2), Lennart Koch (2), Marvin Pfeiffer, Maurice Dräger (3), Kay Behnke (2), Nenad Bilbija (1), Steffen Schröter, Philip Reinsch (2), Artjom Antonevitch (2), Kilian Horn und Steffen Dunekacke (5).

Weiter blättern »