Kategorienarchiv: Sport

SV Burgwedel mit Bestzeiten

Fünf Aktive des SV Burgwedel nahmen am 14. und 15. September am 33. Staatspokalschwimmfest des VfL Bad Nenndorf mit 27 Starts teil. 

Jule Fellmann (2009) verdiente sich dabei in der Jahrgangswertung mit zwei ersten Plätzen und zwei zweiten Plätzen den erstmals vergebenen Andreas-Tölke-Nachwuchspreis.

In ihrer jeweiligen Jahrgangswertung erreichte Paula Hoinkhaus (2003) den zweiten Platz über 50 Meter Schmetterling, während Ole Heuer (2006) und Felix Scholz (2007) jeweils den dritten Platz über 50 Meter Rücken erschwammen.

Mika Finn Gante (2008) konzentrierte sich auf 100- und 200-Meter-Disziplinen und konnte sich dabei – wie sämtliche Schwimmer des SV Burgwedel – über neue persönliche Bestzeiten freuen.

TSG startet erfolgreich in die Basketball-Saison

Mit großer Aufregung reiste das neu formierte U14-Team der TSG-Basketballer nach Lehrte. Dieses Team nimmt in der ersten Saison am Spielbetrieb teil. Das erste Testspiel gegen die "Linden Dudes" war noch nicht so erfolgreich und zeigte, dass das Team noch viel Erfahrung sammeln muss.

Dank der aktiven Anfeuerung der mitgereisten Eltern ging die Mannschaft hochmotiviert in das Spiel gegen den Lehrter SV.

Die anfänglichen Fehlwürfe und Ballverluste konnten schnell kompensiert werden und nach den ersten erfolgreichen Punkten legte sich die Nervosität, so dass das Team mit einer 33:11 Punkteführung in die Halbzeitpause ging. Das Selbstvertrauen und das Teamspiel steigerten sich unter den Augen von Trainer Felix Müller sowie Teambetreuer Maik Remy und man zeigte in der 2. Halbzeit eine gute Leistung.

Am Ende stand dann ein erster Sieg mit einem Endergebnis von 75:23 für die TSG-Jungs. Besonders erfreulich war, dass jeder Spieler erfolgreich gepunktet hat.

Somit geht man mit einen guten Gefühl in die nächste Partie am Samstag, den 21. September 2019, um 15 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Großburgwedel, wo das Team des Heesseler SV als Gegner anreisen wird.

Die Basketballer freuen sich auf Unterstützung und begrüßen auch gerne weitere Jugendliche, die Spaß haben, Basketball in Großburgwedel zu trainieren.

Zu viele Schwankungen und Schwächephasen kosten dem HHB den Sieg

Am vierten Spieltag der 3. Liga Nord-Ost mussten die Handballer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) bei der HG Hamburg-Barmbek antreten. Die Gäste liefen lange einem Rückstand hinterher, gingen einmalig in Führung (22:21) und unterlagen dem Gastgeber nach 60 Minuten mit 27:24. Zu viele technische Fehler und Fehlwürfe auf Burgwedeler Seite machten den Unterschied.

Die Gastgeber hatten einen Start nach Maß, der HHB verschlief die ersten Spielminuten total. Trotz einer Auszeit nach zehn Minuten fanden die Gäste überhaupt nicht ihren Rhythmus und mussten die HG gewähren lassen. Die Hamburger spielte nkonsequent und gingen über 4:1 und 6:2 bis zur 18. Spielminute mit 10:4 in Führung. Die Gäste hatten sichtbare Probleme und leisteten sich immer wieder technische Fehler. Auch im Abschluss konnten der HHB nicht überzeugen. Die sonst so gute Burgwedeler Abwehr agierte nicht wie gewohnt. Oft war man einen Schritt zu spät zur Stelle. Über den Kampf kam der HHB dann besser in die Partie. Ab der 20. Minute spielten die Gäste gut und hielten mit. Bis zum Halbzeitpfiff konnte der Barmbeker Vorsprung leicht verkürzt werden. Beim Stand von 16:12 ging es für beide Teams in die Kabinen.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein interessanter Schlagabtausch. Der HHB riskierte jetzt viel und hatte Erfolg. Der Vorsprung der HG konnte Tor um Tor verringert werden (17:14, 18:16, 19:19), beide Teams spielten jetzt auf Augenhöhe. Acht Minuten vor dem Ende konnten die Gäste erstmalig in Führung gehen. Lennart Koch brachte seine Farben mit 22:21 nach vorn. Die Partie drohte jetzt zu kippen und die Hamburger nahmen eine Auszeit. Diese Maßnahme hatte Erfolg. Der HHB leistete sich eine erneute Schwächephase und die HG war zur Stelle. Innerhalb von drei Minuten wurde aus einem 21:22-Rückstand eine 24:22-Führung gemacht und auch in der Folge hatten die Hausherren auf jede Aktion der Gäste die passende Antwort parat. Marius Kastening scheiterte beim Stand von 25:23 zwei Minuten vor dem Ende vom Siebenmeterpunkt und im Gegenzug sorgte Christopher Rix mit dem 26:23 für die Entscheidung. Beide Teams trafen noch einmal, die Gastgeber gingen als verdienter 27:24-Sieger vom Feld.

Burgwedels Spielertrainer Marius Kastening analysierte die Begegnung wie folgt: "Wir kommen überhaupt nicht ins Spiel und zeigen auch zwischen der 20. und 50. Minute keine wirklich gute Leistung. Kämpferisch war das tadellos, die Einstellung hat gestimmt, wir haben alles versucht, auch wenn es immer wieder Rückschläge gegeben hat. Unterm Strich hatte unser Spiel aber viel zu viele Schwankungen und Schwächephasen. Dadurch bringen wir uns selbst in die Not und machen am Ende der Begegnung trotz Führung nicht den nächsten Schritt. Ein Sieg wäre heute, wie auch schon gegen Hildesheim, drin gewesen. Das ist ärgerlich, bringt uns aber nicht aus der Ruhe. Eric Frommeyer hat heute in der zweiten Hälfte im Tor überzeugen können und auch Nenad Bilbija und Marvin Pfeifer hatten einige gute Szenen. Lennart Koch war mit vier Toren erfolgreichster Torschütze aus dem Feld. Ein Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Julius Hinz, der bei einem Tempogegenstoß mit dem Knie weggeknickt ist. Er kommt am Montag ins MRT, dann wissen wir mehr."

HHB: Mustafa Wendland (1.-20. Minute), Mats Grzesinski (21.-30.), Eric Frommeyer (31.-60.) – Julius Hinz (3/4), Marius Kastening (6/4), Maurice Dräger, Artjom Antonevitch (1), Kay Behnke, Nenad Bilbija (3), Steffen Schröter (1), Steffen Dunekacke (2), Johannes Marx (2), Philip Reinsch (1), Julius Mücke, Lennart Koch (4) und Marvin Pfeiffer (1).

Der HHB will den ersten Auswärtssieg

Am kommenden Sonnabend, 14. September 2019, müssen die Drittligahandballer von Handball Hannover-Burgwedel beim Aufsteiger HG Hamburg-Barmbek antreten. Beide Teams weisen aktuell 2:4 Punkte auf und wollen das Spiel gewinnen. Nach den bisherigen Ergebnissen darf eine Partie auf Augenhöhe erwartet werden.

Die Hamburger mussten bislang bei den Meisterschaftsfavoriten in Rostock und Dessau antreten. Trotz zweier Niederlagen zog sich die HG gut aus der Affäre und hielt beide Begegnungen lange offen. Das Heimspiel gegen den 1. VfL Potsdam konnte gewonnen werden. Die HG scheint in Liga 3 angekommen zu sein und will die für den Klassenerhalt erforderlichen Punkte schnellstmöglich einfahren. Die Mannschaft scheint reifer als vor zwei Jahren zu sein, als man zuletzt in Liga 3 am Ball war.

Die Gäste aus Burgwedel haben nach dem Auftaktsieg gegen die TSV Burgdorf in Altenholz verloren und zuletzt gegen Eintracht Hildesheim mit einem Tor knapp den Kürzeren gezogen. Die Derbyniederlage schmerzt besonders, wäre aufgrund des Spielverlaufes mehr drin und zumindest ein Punkt nicht unverdient gewesen. In allen drei Begegnungen konnte die Abwehr bislang überzeugen, im Angriff haperte es dagegen beim HHB. Ein Schnitt von nur 22 erzielten Treffern reicht perspektivisch nicht aus, um weitere Siege einzufahren. Hier haben die beiden Spielertrainer Marius Kastening und Kay Behnke im Training angesetzt. Sie hoffen schon am Sonnabend in Barmbek auf eine Verbesserung der Angriffsleistung.

Doch so leicht wird es die HG den Gästen sicherlich nicht machen. Die Hamburger verfügen über eine routinierte und sehr ausgeglichene Mannschaft, die von allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. In den bisherigen drei Begegnungen waren es unterschiedliche Spieler, die überzeugen konnten und als Torschützen auffielen. Auch HG-Trainer Tobias Skerka ist ein ausgewiesener Handballfachmann, der selbst viele Jahre hochklassig gespielt hat und auch als Trainer Erfolge feiern konnte. Die Achillesferse der HG könnte eventuell die Abwehr sein. Die Hamburger kassierten in den bisherigen drei Spielen im Schnitt 28,6 Tore. Diese müssen die Gäste jedoch erst einmal werfen. Für einen Erfolg in Hamburg wird der HHB einen sehr guten Tag erwischen müssen. Eine interessante Drittligapartie ist vorprogrammiert.

Anwurf der Partie HG Hamburg-Barmbek gegen Handball Hannover-Burgwedel ist am Sonnabend um 18:30 Uhr in der Sporthalle Wandsbek, Rüterstraße 75, 22041 Hamburg.

Sprinttraining der TSG Leichtathleten

Für die Leichtathleten der TSG geht die Saison 2019 langsam zu Ende, nur noch wenige Entscheidungen stehen an, bevor es wieder in die Vorbereitungsphase für das Jahr 2020 geht. Die Leichtathleten blicken bereits jetzt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück: Zahlreiche Titel auf Kreis- und Bezirksebene sowie einige Titelgewinne in der niedersächsischen Bestenliste haben die Athleten erreicht.

Um auch im nächsten Jahr an die guten Ergebnisse anzuknüpfen, führt die Leichtathletikabteilung ab September einmal pro Woche ein Sprinttraining ein. Das Training findet regulär sonntags von 12 bis 14 Uhr statt und wird von Elmar Gerdes geleitet, einem ehemaligen Mittelstreckenathleten mit Erfahrung im Sprintbereich. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche ab dem Jahrgang 2008, die bereits Erfahrung in der Leichtathletik gesammelt haben. Die Anmeldung für das Sprinttraining erfolgt persönlich in Absprache mit dem Trainerteam an den Trainingstagen Dienstag und Donnerstag im Stadion auf der Ramhorst.

An beiden Trainingstagen ist ein Probetraining jederzeit möglich. Für die kommende Saison werden noch an Leichtathletik interessierte Kinder und Jugendliche gesucht. Besonders in den Jahrgängen 2005 bis 2008 sucht die Leichtathletikabteilung Verstärkung, um Staffeln und Mannschaften bilden zu können.

Hockeyjugend des TSV Engensen zu Besuch beim Amaliencup in Oldenburg

Am vergangenen Wochenende, 7. bis 8. September 2019, reiste die weibliche Hockeyjugend des TSV Engensen zum Amaliencup nach Oldenburg. Das Glück schien die Mannschaft jedoch dieses Mal schon vor der Reise verlassen zu haben, denn mehrere Stammspielerinnen und sogar die Torfrau vielen kurzfristig krankheitsbedingt aus. Und so reiste man mit einer geschwächten Mannschaft mit mehreren jüngeren und neuen Spielern in den Norden.

Kaum angekommen und auf das Eröffnungsspiel gegen den Gastgeber vorbereitet, kam die nächste Überraschung: Der Ausrichter hatte eine Feldgröße eingerichtet, auf der die Engensener Mannschaft noch nie gespielt hat und für die durch die Ausfälle auch Spieler fehlten. Ab diesem Zeitpunkt wurde improvisiert.

Der Posten im Tor wurde ausgelost und von den mitgereisten Trainerinnen kratzte man aus den Rucksäcken der Mädels Ausrüstungsteile und Trikots zusammen und dann stellte man sich dem Gegner.

Im ersten Spiel noch etwas überfordert verlor man zwar gegen Oldenburg, jedoch merkte die Mannschaft auch, welche Möglichkeiten ihr der größere Platz bot.

In der anschließenden Spielpause wurde weiter organisiert und so gelang es dem Betreuerteam auch, einen Torhüter von einer Oldenburger Knabenmannschaft zu leihen. Schon im zweiten Spiel wurde völlig klar, dass die Engenser "ihren" Jakob freiwillig nicht mehr hergeben würden.

So gab es an den beiden Turniertagen viele schöne Spiele mit tollen Leistungen der Engensener Mannschaft und herausragenden Paraden des adoptierten Torhüters. So gab es dann eine gute und allerdings auch wieder eine schlechte Nachricht für die Mannschaft.

Die Gute war die Platzierung. Ein toller 3. Platz beim Amaliencup 2019 wurde erreicht, bei der schlechten ging es um Jakob. Obwohl wohl in jedem Elternhaus für ihn Platz gemacht worden wäre, gab es einfach keinen Platz mehr in den Autos, die sich auf den Heimweg machten. Und so ging ein tolles Wochenende – mit ganz viel Spaß auf und neben dem Platz – zwar zu Ende, aber eine Gewissheit hatte sich auch eingestellt: Mit dieser Truppe kann man alles schaffen.

SV Burgwedel punktet in Wietze

Der SV Burgwedel nahm am 7. September 2019 am 29. Wietzer Sprinttreff mit 10 Schwimmerinnen und Schwimmern mit insgesamt 44 Einzelstarts im Dr. Erich Bunke Bad in Wietze teil. Sie erschwammen sich dabei 10 erste, 12 zweite und 3 dritte Plätze in der Jahrgangswertung und verdienten sich damit 2 Goldmedaillen mehr als im Vorjahr – und das obwohl damals 19 Aktive an den Start gingen.

Die ersten Plätze sicherten sich Josefine Klein (2012), Jule Fellmann (2009), Mats Mikolaiczyk (2009), Mika Finn Gante (2008), Felix Scholz (2007) und Kjell Mikolaiczyk (2007).

Ihre Zeiten besonders verbessern konnten Josefine Klein (2012), Annika Giesemann (2009), Lara Marie Mundt (2010) und Zoé Inan (2009).

Die als Trainerin eingesprungene Claudia Benndorf freute sich über einen schönen Wettkampf und drückte ihren Dank an die Kampfrichter aus.

Der HHB unterliegt Eintracht Hildesheim mit nur einem Tor

Das war nichts für schwache Nerven. Das Derby zwischen dem Handball Hannover-Burgwedel (HHB) und Eintracht Hildesheim war bis zur letzten Sekunde spannend. Erst als der letzte direkte Freiwurf von Burgwedels Maurice Dräger im Eintrachtblock hängen blieb, stand die Entscheidung fest. Die Hildesheimer siegten knapp mit 21:20 (11:9) und feierten den ersten Saisonsieg.

Über 60 Minuten war das Spiel extrem ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Ständig wechselte die Führung hin und her. Auch wenn keine gute Handballkost geboten wurde, kamen die zahlreichen Zuschauer in der Ramhorstsporthalle in Großburgwedel auf ihre Kosten. 41 Tore in 60 Spielminuten zeugen von zahlreichen ausgelassenen Torchancen. Die Torhüter Jakub Lefan (Hildesheim) und Mustafa Wendland (Burgwedel) standen immer wieder im Mittelpunkt und waren die stärksten Spieler der Begegnung.

Bis zur 25. Spielminute dominierten die Gastgeber das Derby. Die Eintracht hatte Schwierigkeiten in die Partie zu finden und lief ständig einem Rückstand hinterher. Julius Hinz und Marius Kastening waren die auffälligsten Burgwedeler und sorgten für eine verdiente 8:6-Führung nach 23. Minuten. Dann schlichen sich bei den Gastgebern kleinere Fehler ein und die Eintracht war zur Stelle. Maurice Lungela traf doppelt und plötzlich lagen die Hildesheimer nach einem 4:0-Lauf mit 10:8 vorn. Nenad Bilbija verkürzte für den HHB auf 9:10, René Gruszka, mit sechs Toren erfolgreichster Gästetorschütze, brachte die Eintracht mit dem Pausenpfiff aber erneut mit zwei Toren nach vorn (9:11).

Nach dem Pausentee hatten die Gastgeber den besseren Start. Artjom Antonevitch, Marius Kastening und Julius Hinz trafen für den HHB und nach 36 Minuten waren die Hausherren mit 12:11 vorn. Es folgten weitere Treffer von Artjom Antonevitch und Nenad Bilbija. Der HHB baute die Führung bis zur 40. Spielminute auf 14:12 aus. Die Gäste schafften jedoch postwendend den Ausgleich und fortan wechselte die Führung ständig. Jetzt wurde erbittert um jeden Ball gekämpft, jede gelungene Aktion bejubelt und mit offenem Visier gespielt. Das Derby war hart, aber keineswegs unfair, die Kontrahenten schenkten sich nichts. Mit ihren Entscheidungen lagen die Unparteiischen nicht immer richtig, auch das sorgte auf beiden Seiten für zusätzlichen Zündstoff.

17:17, 18:18 und 19:19 waren die weiteren Zwischenstände bis fünf Minuten vor dem Ende. Robin John brachte seine Farben mit 20:19 nach vorn, doch Julius Hinz war zur Stelle und traf zum 20:20 für den HHB. In dieser Phase musste der HHB in doppelter Unterzahl agieren. Die Zweiminutenstrafe gegen Spielertrainer Kay Behnke wegen Reklamierens geht in Ordnung, so die Burgwedeler und ergänzen: "Die zuvor ausgesprochene Hinausstellung gegen Artjom Antonevitch war sicherlich zu hart". Gut 30 Sekunden waren noch zu spielen, als René Gruszka die Überzahl ausnutzte und die Eintracht erneut in Führung (21:20) brachte. Jetzt konnte der HHB wieder auffüllen und hatte die Chance zum Ausgleich. In der verbleibenden Zeit wurde jedoch keine echte Torchance mehr herausgespielt. Die Eintracht brachte den Vorsprung über die Zeit und feierte einen glücklichen Derbysieg. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf sicherlich mehr entsprochen, am Ende nahm die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer aber zwei wichtige Punkte mit, über deren Zustandekommen, so Bätjer, "in ein paar Wochen keiner mehr spricht".

Burgwedels Spielertrainer Kay Behnke nahm die Niederlage auf seine Kappe und entschuldigte sich in der Pressekonferenz für seine unnötige und gegebenenfalls spielentscheidende Zeitstrafe. "Am Ende sind auch heute 20 Treffer wieder zu wenig gewesen. Nur 21 Gegentore sprechen für eine gute Defensive, im Angriff müssen wir aber zulegen. Auch letzte Woche war unser Angriff das Problem. Hier werden wir im Training ansetzen", so Kay Behnke.

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Nenad Bilbija (3), Johannes Marx, Artjom Antonevitch (3), Julius Hinz (6/1), Julius Mücke, Steffen Schröter, Steffen Dunekacke, Marius Kastening (5/1), Philip Reinsch, Kay Behnke, Lennart Koch (1), Marvin Pfeiffer und Maurice Dräger (2).

Der HHB erwartet Hildesheim

Das zweite Derby im zweiten Heimspiel steht für Burgwedels Drittligahandballer am morgigen Sonnabend, 7. September 2019, auf dem Programm. Die Spieler von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) empfangen um 19 Uhr in der Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel Eintracht Hildesheim. Während die Hausherren im ersten Spiel gegen Burgdorf überzeugen und verdient gewinnen konnten, wartet die Eintracht noch immer auf den ersten Saisonsieg. Nach dem Unentschieden zu Saisonbeginn in Potsdam gab es am vergangenen Wochenende für die Hildesheimer eine Heimniederlage gegen Zweitligaabsteiger Dessau-Rosslau.

Die Experten erwarten am Sonnabend einen engen Ausgang des Derbys zwischen dem HHB und der Eintracht, die Handballfans können sich auf ein tolles Spiel freuen. Vermutlich wird die Tagesform entscheiden und man darf gespannt sein, wer mit mehr Emotionen und Leidenschaft bei der Sache sein wird. Vor acht Monaten gab es an gleicher Stelle einen Heimsieg für die Burgwedeler. Im Januar spielte die Eintracht viel zu pomadig und verlor verdient. Für die Hausherren war es ein Sieg mit Signalwirkung und enorm wichtig für den späteren Klassenerhalt. Für die Eintracht dagegen war es eine vermeidbare Niederlage, die am Ende der Saison die Meisterschaft kostete.

Am Sonnabend galten andere Voraussetzungen. Beide Teams haben sich im Vergleich zur Vorsaison auf einigen Positionen verändert und die Saison 2019/20 ist noch jung. Aus beiden Teams haben Spieler schon für den Kontrahenten gespielt und die meisten Akteure kennen sich seit Jahren. Sicherlich wollen auch beide Teams das prestigeträchtige Derby gerne gewinnen. Alles in allem gute Voraussetzungen für einen tollen Handballabend. Die kleine Sporthalle auf der Ramhorst dürfte gut gefüllt sein und ein rechtzeitiges Erscheinen wird allen Zuschauern empfohlen. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr.

HHB muss nach Altenholz

Am zweiten Spieltag der 3. Liga Nord-Ost steht für den Handball Hannover-Burgwedel (HHB) das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Das Team der beiden Spielertrainer Kay Behnke und Marius Kastening muss am Sonnabend beim TSV Altenholz in der Nähe von Kiel antreten. Anwurf der Begegnung ist am 31. August 2019 um 19:30 in der Edgar-Meschkat-Halle.

Nach dem 25:21-Auftaktsieg im Derby gegen die TSV Burgdorf reist der HHB optimistisch und mit Selbstbewusstsein zum TSV. Beim Erfolg gegen die Bundesligareserve der Recken war heben die Burgwedeler gute Handballkost geboten. Am kommenden Sonnabend wollen sie auswärts an die Leistung aus der Auftaktpartie anknüpfen.

Auch der TSV hat am ersten Spieltag keinen schlechten Handball gespielt. Beim Meisterschaftsfavoriten Dessau-Rosslauer HV unterlagen die Wölfe nur mit drei Toren und haben vor 1.200 Zuschauern ihre Haut sehr teuer zu Markte getragen. Trotz der Niederlage war Neutrainer André Lohrbach somit nicht unzufrieden. Im ersten Heimspiel der Saison will der TSV natürlich mehr und das verwöhnte Heimpublikum mit dem ersten Saisonsieg beschenken. Seit einigen Jahren gehört der TSV zum Besten, was die 3. Liga zu bieten hat und am Saisonende stets in der Spitzengruppe der Tabelle zu finden. Auch wenn es in diesem Jahr einige Neuzugänge gegeben hat, haben die Wölfe eine gute Truppe zusammen und einen hohen Anspruch an sich selbst.

Der TSV Altenholz ist eine Mannschaft mit extremer körperlicher Präsenz und auch für schnellen Handball bekannt. Der HHB wird daher schon einen Sahnetag erwischen müssen, um an der Kieler Förde erfolgreich zu sein. In den vergangenen Jahren mussten die Gäste die Heimreise nach Burgwedel immer mit einer Auswärtsniederlage antreten.

Im Spiel beim Dessau-Rosslauer HV waren es auf Altenholzer Seite die erfahrenen Routiniers, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Tommy Fängler, Morten Dibbert, Malte Abelmann-Brockmann und Malte Voigt gehören seit vielen Jahren zum festen Stamm des TSV und verfügen über eine große Portion Torgefahr. Aber auch die Neuzugänge scheinen sich inzwischen gut eingelebt zu haben und wurden teilweise schon erfolgreich integriert.

Damit sind die Rollen vor dem Spiel TSV Altenholz gegen Handball Hannover-Burgwedel klar verteilt. Die Gastgeber sind favorisiert, den Gästen kommt die Außenseiterrolle zu. Der HHB konnte im Handballjahr 2019 aber schon bei einigen Auswärtssiegen überraschen. Vielleicht ist also am Sonnabend ja auch ein Punktgewinn möglich.

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