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Für den HHB wird die Luft im Abstiegskampf dünner

Für Handball Hannover-Burgwedel hat es im Auswärtsspiel in der 3. Liga bei den Mecklenburger Stieren Schwerin nicht zu einem Punktgewinn gereicht. Die Gastgeber gewannen das Spiel vor knapp 1.000 Zuschauern 33:30 (16:12) und bauten den Vorsprung auf den HHB auf sieben Punkte aus. Neun schwache Minuten direkt nach der Halbzeitpause brachten die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Für den HHB wird die Luft im Abstiegskampf dünner.

Die Partie begann sehr ausgeglichen und auf keinem guten Niveau. Beiden Teams war die Bedeutung des Spiels anzumerken und es brauchte einige Zeit, bis die Kontrahenten in der Partie waren. Technische Fehler und schlechte Abschlüsse prägten die ersten Minuten, 3:2, 4:3 und 5:4 waren die Zwischenstände bis Spielminute 12. Dann konnten sich die Stiere ein wenig absetzen und bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Die Gäste nutzten die sich bietenden Torchancen nicht konsequent genug und entwickelten zu wenig Durchschlagskraft. Die Stiere zogen auf 9:6, 11:8 und 13:10 davon und waren beim 14:10 durch Alexander Williams nach 26 Minuten erstmalig mit vier Toren vorn. Zwei Tore von Marius Kastening und Artjom Antonevitch für den HHB sorgten dafür, dass sich bis zur Halbzeit am Vorsprung der Gastgeber nichts änderte. Mit einer 16:12 Führung für de hausherren ging es in die Kabinen. Die Stiere spielten an diesem Abend keineswegs gut, der HHB leistete sich aber eine viel zu hohe Fehlerquote und machte es dem Gegner leicht.

Direkt nach der Pause ging bei den Burgwedelern dann garnichts. Binnen neun Minuten bauten die Stiere ihren Vorsprung weiter aus. Während der HHB bis zur 39. Spielminute nur zwei Treffer werfen konnte, trafen die Schweriner sieben Mal und sorgten schnell für klare Verhältnisse. 23:14 war der Zwischenstand und eine Vorentscheidung. Lennart Koch und Marius Kastening trafen in der Folge zwar für die Gäste, die Schweriner spielten sich aber in einen kleinen Rausch. Als Alexander Williams für seine Mannschaft zum 27:16 traf, war das Spiel entschieden (47.). Elf Tore Vorsprung waren zu viel und auf einmal fanden die Burgwedeler wieder zu ihrem Spiel zurück. Ohne Druck übernahmen die Gäste jetzt das Kommando und die letzte Viertelstunde gehörte eindeutig den Burgwedelern. 13 Tore in 15 Minuten sorgten dafür, dass das Ergebnis mit 33:30 deutlich freundlicher gestaltet werden konnte, als es nach einer Dreiviertelstunde den Anschein hatte. Unterm Strich geht der Sieg für die Mecklenburger Stiere aber absolut in Ordnung. Der HHB war an diesem Tag nicht gut genug und scheiterte an sich selbst. Dabei war der Gastgeber keineswegs überragend, eine gute Leistung hätte den Gästen zu einem Erfolg gereicht. Vor allem über die Halbpositionen wurde jedoch zu wenig Druck entwickelt und auch die Chancenauswertung war nicht drittligareif. Dazu kann man bei 33 Gegentoren auch nicht von einer guten Defensivarbeit sprechen.

Spielertrainer Marius Kastening kritisierte vor allem den Umstand, dass sich seine Mannschaft in Schwerin nicht als Team präsentiert hat. "Wenn wir uns als Mannschaft präsentieren, können wir jeden schlagen, so schlagen wir uns selbst. In den nächsten Spielen müssen wir von Anfang an viel konzentrierter bei der Sache sein und wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugen.“

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (4), Andreas Lüer, Julius Mücke, Marius Kastening (11/5), Lennart Koch (3), Marvin Pfeiffer (2), Maurice Dräger (2), Kay Behnke, Steffen Schröter, Philipp Reinsch (1), Artjom Antonevitch (4) und Steffen Dunekacke (3).

Andreas Lüer verstärkt HHB: Weitere Option im linken Rückraum

Andreas Lüer wird ab sofort für Handball Hannover-Burgwedel (HHB) auflaufen. Der 24-Jährige kommt vom Oberligisten HSG Schaumburg Nord und soll der Mannschaft im Abstiegskampf helfen.

"Mit Andi bekommen wir eine weitere Alternative im linken Rückraum, die uns hoffentlich bei dem Projekt Klassenerhalt voranbringen wird", freut sich Teammanager Friedrich Kastening über den Neuzugang. Den ersten Einsatz könnte Lüer direkt am kommenden Sonnabend beim Auswärtsspiel gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin erwarten, sofern ihm bis dahin vom DHB die Spielberechtigung erteilt wurde. Im heutigen Donnerstagstraining der Burgwedeler konnte er erstmals mit der Mannschaft trainieren.

Weiteres wegweisendes Spiel für Handball Hannover Burgwedel

Am kommenden Wochenende gastiert Handball Hannover-Burgwedel (HHB) bei den Mecklenburger Stieren in Schwerin. Der Tabellenzwölfte der 3. Liga empfängt den Vierzehnten und für beide Mannschaften steht einiges auf dem Spiel. Die Gastgeber wollen den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern und die Gäste gerne den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen herstellen. Anwurf der Begegnung ist am Sonnabend, 15. Februar 2020, um 19 Uhr in der Sport- und Kongresshalle Schwerin. Das Hinspiel in Burgwedel gewannen die Stiere knapp mit 25:24.

Zuletzt gab es bei den Mecklenburger Stieren Licht und Schatten. Von den jüngsten sechs Begegnungen konnte nur eine gewonnen werden. Ausgerechnet im Derby gegen den HC Empor Rostock spielte Schwerin groß auf und gewann mit 21:19. Damit machten die Stiere Spitzenreiter Dessau-Rosslau mit großer Wahrscheinlichkeit schon vorfristig zum Meister. Ansonsten gab es zum Teil deutliche Niederlagen gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld. Den Schwerinern fehlt in dieser Saison die Konstanz und die Stiere sind so etwas wie die Wundertüte der Liga. Acht Siege und ein Unentschieden stehen 12 Niederlagen gegenüber. Vom eigenen Anspruch, im Kampf um die Meisterschaft ein gehöriges Wörtchen mitreden zu können, ist das Team inzwischen deutlich entfernt. Auch der Trainerwechsel, Mannhard Bech musste im Dezember dem Trio Dirk Schimmler, Stephan Riediger und Jörg Baer weichen, hat nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Zuletzt wurde beim Dessau-Rosslauer HV mit 22:30 verloren.

Der HHB befindet sich dagegen aktuell ein wenig im Aufwind und konnte die jüngsten beiden Spiele gewinnen. Auch die Bilanz von 8:4 Punkten aus den vergangenen sechs Begegnungen macht deutlich, dass die Formkurve der Burgwedeler zuletzt nach oben ging. Seit Mitte Dezember war lediglich die zweite Hälfte des Auswärtsspiels beim SC Magdeburg richtig schlecht. Sonst waren die Burgwedeler mit viel Kampf, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit bei der Sache und hatten auch spielerisch einige gute Szenen. Genau das sind die Attribute mit denen sie auch in der Schweriner Sport- und Kongresshalle wuchern können. Der Druck liegt bei den Gastgebern, die zuletzt bei den eigenen Fans einiges an Kredit verspielt haben und zu Hause unbedingt gewinnen möchten. Die Gäste können dagegen befreit aufspielen und wollen Partie möglichst lange offen halten und die Stiere ein wenig ärgern.

Der letzte Punktgewinn in Schwerin liegt mittlerweile knapp zwei Jahre zurück. Am 10. April 2018 spielte der HHB bei den Stieren 29:29. Seinerzeit verletzte sich Artjom Antonevitch schwer an der Schulter und musste danach operiert werden. Er ist am Sonnabend wieder mit dabei und will sich zusammen mit seinen Mannschaftskameraden von seiner besten Seite zeigen. In der letzten Spielzeit gab es für ein Burgwedeler Rumpfteam mit nur acht Feldspielern in der Sport- und Kongresshalle eine deutliche 21:30-Niederlage. Man darf gespannt sein, wie sich beide Teams am Sonnabend präsentieren und wer das Handballparkett als Sieger verlassen wird.

Heimspiel in der 3. Tischtennis-Bundesliga

Das wird ein wichtiges Spiel am kommenden Sonnabend, 15. Februar 2020, um 14 Uhr, in der Grundschulsporthalle in Großburgwedel, denn der TTK will den Anschluss an die Tabellenspitze der 3. Tischtennis-Bundesliga der Damen nicht verlieren.

"Das Hinspiel ging zwar mit 3:6 verloren, aber zuhause haben wir eine echte Chance zu gewinnen, auch wenn der TTC Favorit bleibt", so Team-Chef Michael Junker. "Die Nummer zwei aus Staffel, die erst 16-jährige Malamatenia Papadimitriou, hatte im Hinspiel einen bärenstarken Tag gegen uns erwischt und gewann im oberen Paarkreuz beide Spiele. Das sollte uns im Rückspiel nicht noch einmal passieren." Tatsächlich sind Dijana Holokova und Aida Rahmo beide nach der Winterpause wieder in guter Form und haben beste Chancen. Allerdings ist die Nummer eins des TTC ein ziemliches "Brett". Katharina Michajlova hat in der gesamten Hinrunde nur vier Spiele oben verloren und schlug kürzlich sogar die Topspielerin der Liga Oxana Fadeeva deutlich mit 3:1.

Im unteren Paarkreuz wird es besonders spannend. Burgwedels Nummer vier, Amelie Rocheteau, spielt hier gegen ihren alten Verein und kennt die Gegnerinnen mit ihren Stärken und Schwächen ziemlich gut. Außerdem wird es vermutlich zu einem interessanten Abwehr-gegen-Abwehr Duell kommen, denn Lisa Stickel aus Staffel sowie Burgwedels etatmäßige Nummer drei, Natalija Klimanova, spielen beide Abwehr. "Stickel hat zwar mit bisher 10:6 eine gute Bilanz, aber Natalija hat unten noch kein Spiel verloren." Auf dem Papier hat der TTKG hier also leichte Vorteile. Es steht eine spannende Party bevor mit ungewissem Ausgang. Zumal Großburgwedels Nachwuchstalent Emilija Riliskyte für die litauische Jugend-Nationalmannschaft auf einem internationalen Turnier startet und nicht zur Verfügung steht.

HHB gewinnt Kellerduell

Handball Hannover-Burgwedel (HHB) hat das Abstiegsduell der 3. Liga Nord-Ost gegen die HSG Ostsee mit 25:21 (12:11) gewonnen. Während die Burgwedeler aus den jüngsten sechs Spielen 8:4 Punkte sammeln konnten und sich im Aufwind befinden, treten die Gäste aus Neustadt und Grömitz aktuell auf der Stelle. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit einem starken Torhüter Mustafa Wendland gewann der HHB verdient und zog in der Tabelle an der HSG Ostsee vorbei.

Die Partie in der sehr gut gefüllten Ramhorstsporthalle in Großburgwedel begann sehr ausgeglichen. Es dauerte zwar etwas bis zum ersten Treffer, dann aber waren beide Mannschaften da und lieferten sich einen tollen Handballfight. Bis zur elften Spielminute legte die HSG Ostsee jeweils einen Treffer vor, die Burgwedeler konnten immer ausgleichen. Maurice Dräger und die beiden Spielertrainer Kay Behnke und Marius Kastening übernahmen von Beginn an Verantwortung und trafen aus dem Rückraum. Im Tor des HHB stand Mustafa Wendland und machte seine Sache über 60 Minuten hervorragend. Gerade in der Anfangsphase war er zur Stelle und sorgte bei seinem Team mit tollen Paraden für die nötige Sicherheit. Aber auch sonst stand die Abwehr der Gastgeber über 60 Minuten sicher. Den Angreifern von der Ostsee wurde das Leben sehr schwer gemacht. Nur 21 Gegentore sprechen für eine überzeugende Defensivleistung.

Steffen Dunekacke brachte seine Mannschaft beim 6:5 erstmals in Führung und innerhalb weniger Minuten setzte sich der HHB auf 8:5 ab. Die HSG Ostsee steckte jedoch nicht auf und warf alles in die Waagschale. Die Spieler aus Neustadt und Grömitz schafften nach 25 Minuten den Ausgleich und gingen beim 10:11 (27. Minute) sogar in Führung. In der Spielphase zwischen der 20. und 27. Minute waren die Burgwedeler nicht konsequent genug und vergaben gute Einwurfmöglichkeiten. Philip Reinsch und Marius Kastening sorgten kurz vor der Pause aber für die erneute Führung der Gastgeber. Mit einer 12:11-Führung für die Gastgeber ging es dann in die Kabinen.

Nach der Pause waren die Hausherren gleich zur Stelle. Johannes Marx traf zum 13:11 und ein Doppelpack von Rechtsaußen Lennart Koch bescherte das 17:14. Jetzt spielten die Burgwedeler konzentriert und Mustafa Wendland hielt wichtige Bälle. Nach 45 Minuten warf Kay Behnke sein fünftes Tor und die Burgwedeler waren erstmalig mit vier Toren vorn (20:16). Doch so leicht gaben sich die Gäste noch nicht geschlagen. Acht Minuten vor dem Ende war die HSG beim 21:20 für den HHB wieder in Schlagdistanz. Die Partie drohte erneut zu kippen, doch die Burgwedeler zeigten sich jetzt cool und abgezockt. Johannes Marx und Marius Kastening verwandelten eiskalt und sorgten mit dem 23:21 für die nötige Ruhe. Als Marius Kastening vier Minuten vor dem Ende vom Siebenmeterpunkt zum 24:21 traf, war die Partie entschieden. Der HSG Ostsee gelang kein weiterer Treffer mehr und Burgwedels Maurice Dräger sorgte kurz der dem Ende für den verdienten 25:21-Endstand.

Spielertrainer Kay Behnke zeigte sich nach dem Spiel mehr als zufrieden: "Die Bedeutung dieser Partie für beide Mannschaften war heute durchaus zu spüren. Letzte Woche in Hannover hatten wir es wesentlich einfacher, doch auch heute haben wir uns gut präsentiert. Erneut haben alle einen guten Job gemacht und erneut war die mannschaftliche Geschlossenheit für den Erfolg ausschlaggebend. Danke an die vielen Fans, die uns heute den Rücken gestärkt haben. Das war großartig und es wäre toll, wenn wir auch bei den nächsten Heimspielen auf den 8. Mann bauen könnten. Jetzt geht es nach Schwerin, auch da waren wir schon erfolgreich. Bei den Stieren haben wir nichts zu verlieren."

Mit dem Erfolg gegen die HSG Ostsee konnte sich der HHB für die 27:29-Hinspielniederlage revanchieren und die zuletzt guten Leistungen bestätigen. Seit dem Sieg von Mitte Dezember in Burgdorf spielen die Burgwedeler so, wie es sich die Fans und Verantwortlichen von Saisonbeginn an gewünscht hätten. Der Aufwärtstrend macht sich jetzt auch in der Tabelle bemerkbar. Das Tabellenende wurde verlassen und in den kommenden Wochen soll der Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle hergestellt werden. Nach dem Auswärtsspiel in Schwerin darf der HHB gegen Altenholz, Vinnhorst und Bernburg dreimal nacheinander vor eigenem Publikum antreten. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aktuell fünf Punkte. Bei noch neun ausstehenden Spielen ist da durchaus noch einiges möglich.  

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (2), Julius Mücke, Marius Kastening (7/3), Lennart Koch (2), Marvin Pfeiffer (2), Maurice Dräger (4), Kay Behnke (5), Steffen Schröter, Philip Reinsch (1), Artjom Antoventich (1) und Steffen Dunekacke (1)

HHB will Leistung bestätigen

Mittlerweile ist das Handballjahr 2020 auf Touren gekommen und für die Drittliga-Spieler von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) steht am kommenden Sonnabend, 8. Februar 2020, ein weiteres Heimspiel auf dem Spielplan. Um 19 Uhr ist die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel zu Gast. Vier Spiele wurden in diesem Jahr bereits absolviert und bis auf die Begegnung in Magdeburg haben sich die Burgwedeler gut präsentiert.

Zuletzt gab es Siege gegen die HG Hamburg Barmbek und beim HSV Hannover und auch bei der knappen Niederlage in Hildesheim hätte der HHB einen Punkt verdient gehabt. Vor allem aber der hohe 35:20-Erfolg vom letzten Wochenende im Derby gegen Anderten hat gezeigt, dass die Mannschaft aktuell deutlich stärker als im vergangenen Jahr ist. Moral, Einsatz, Leidenschaft, Wille und mannschaftliche Geschlossenheit stimmen momentan. Die gute Form der vergangenen Wochen soll auch am Sonnabend für einen eiteren Sieg in einem sehr wichtigen Spiel genutzt werden.

Dann spielt der Tabellenletzte gegen den Vorletzten und die Bedeutung der Partie ist für beide Mannschaften immens. Ein Sieg ist Pflicht, will man den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze verringern und das Unmögliche noch möglich machen. Für den Verlierer könnte der Zug in Richtung Oberliga schon abgefahren sein. Zehn Spiele sind bis zum Saisonfinale Ende April noch zu absolvieren und die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass für den Klassenerhalt 23 Punkte erforderlich sind. Damit ist die Rechnung für beide Teams recht einfach: Bei nur zehn Punkten auf der Habenseite müssen noch sechs bis sieben Siege her. Keine einfache Aufgabe, es ist aber keineswegs unmöglich. Die Liga ist extrem ausgeglichen, an guten Tagen können die Burgwedeler fast jeden Gegner schlagen.

Mit der Unterstützung des heimischen Publikums sollen die Punkte elf und zwölf gegen die HSG Ostsee eingefahren und nach vielen Wochen am Tabellenende die rote Laterne direkt an die Gäste übergeben werden. Das Hinspiel konnte die HSG knapp für sich entscheiden. Der HHB spielte damals einfach schlecht und verlor verdient. Am Sonnabend werden die Karten neu gemischt. Die Gastgeber wollen sich vor eigenem Publikum von ihrer besten Seite zeigen und beweisen, dass das gute Ergebnis beim HSV Hannover keine Eintagsfliege war. Da die Burgwedeler im Spiel gegen die HSG Ostsee besonders auf die lautstarke Unterstützung durch das eigene Publikum und eine große Kulisse angewiesen sind, wird es am Sonnabend die Aktion "2 für 1" geben. Zwei Zuschauer zahlen nur den Preis für einen Erwachsenen, die zweite Person kommt quasi umsonst in die Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel.

TTK Großburgwedel kassiert Niederlage

Am gestrigen Sonntag, 2. Februar 2020, musste das Tischtennis-Team der Damen aus Großburgwedel nach Witten in die Nähe von Gelsenkirchen reisen. Es ging gegen den Tabellennachbarn der 3. Bundesliga vom DJK BW Annen. Nachdem das Hinspiel verloren ging, wollten die Burgwedelerinnen es diesmal besser machen.

Das gelang am Anfang auch recht gut. Das erste Doppel war heiß umkämpft und wurde schließlich im 5. Satz entschieden. Rahmo/Riliskyte gewannen für den TTK mit 3:2 gegen Bahr/Antonyan. Damit lief alles nach Plan und der wichtige 1:1-Ausgleich nach den Doppeln ließ die Mannschaft hoffen. Es folgte was auch im Hinspiel passierte: Das starke obere Paarkreuz vom DJK, Oxana Fadeeva und Tatsiana Bahr, ließen den Großburgwederlinnen Dijana Holokova und Aida Rahmo keine Chance und gewannen jeweils 3:1. Doch der TTK schlug wie erhofft im unteren Paarkreuz zurück und Emilija Riliskyte gewann in starkem Spiel gegen die Nummer drei aus Witten, Narine Antonyan, überzeugend mit 3:1. Und auch Amelie Rocheteau gewann 3:1 gegen ihre Gegnerin Ingrida Preidziute. Damit stand es 3:3 in Spielen und selbst die Sätze waren komplett ausgeglichen.

Leider folgten dann wieder zwei klare Niederlagen im oberen Paarkreuz und es stand 3:5, so war nur noch ein Unentschieden möglich. Das untere Paarkreuz musste nun liefern. "Amelie lag mit 1:2 Sätzen hinten und der vierte Satz war schwer umkämpft. Beim Stand von 9:9 Punkten sah es so aus, als könnte noch alles klappen", so der Team-Chef Michael Junker. "Doch dann passierte es, die ehemalige Nationalspielerin Narine Antonyan spielte den Ball auf die Tischkannte und er sprang unerreichbar weg. 9:10 gegen uns. Bloß nicht aufgeben. Aber im nächsten Ballwechsel geschah das gleiche nochmal, wieder Tischkannte. Wir konnten es nicht fassen. Doch somit ging auch der Satz 9:11 weg und das Match war verloren. Tischtennis kann manchmal wirklich grausam sein, zwei Kantenbälle in Folge entscheiden über den Punktverlust."

Das nächste Spiel findet am Sonnabend, 15. Februar, um 14 Uhr statt. Es ist ein Heimspiel in der Grundschulsporthalle Großburgwedel gegen TTC G.-W. Staffel 1953.

Der HHB überrennt den HSV Hannover

Mit einem eindrucksvollen 35:20-Derbysieg beim HSV Hannover hat sich Handball Hannover-Burgwedel (HHB) im Abstiegskampf der 3. Handball-Liga zurückgemeldet. Der Tabellenletzte aus dem Norden Hannovers dominierte die Partie und gewann auch in der Höhe verdient. Die Gäste führten von Beginn an deutlich und ließen dem HSV zu keiner Phase des Spiels eine Chance.

Der Mann der ersten 30 Minuten war Maurice Dräger. Burgwedels Rückraumlinker erzielte sieben seiner insgesamt zehn Tore in den ersten 30 Minuten und avancierte zum Matchwinner. Nach fünf Minuten lagen die Burgwedeler durch Tore von Kay Behnke, Maurice Dräger (2) und Marius Kastening schnell mit 4:0 vorn. Beim Stand von 6:1 für die Gäste nahm der HSV eine Auszeit, doch eine deutliche Leistungssteigerung war nicht festzustellen. Der HSV verkürzte zwar auf 4:7, in der Folge zogen die Gäste aber wieder davon. 10:5, 12:6 und 15:8 waren die weiteren Zwischenstände, ehe beim Stand von 16:10 die Seiten gewechselt wurden. Der HSV hatte kein Rezept gegen das variable und ideenreiche Angriffsspiel der Burgwedeler und auch im Angriff blieben die Gastgeber einiges schuldig. Burgwedels Defensive stand sehr gut, Torhüter Eric Frommeyer hatte einige gute Szenen, brauchte aber kaum eingreifen. Seine Vorderleute ließen nur sehr wenige Wurfchancen des HSV zu.

Nach der Pause machten die Gäste dort weiter, wo man zuvor aufgehört hatte. Nach einem 6:0-Lauf der Burgwedeler stand es in der 41. Minute 22:11 für die Gäste. Das Derby war damit entschieden und in der mit 400 Zuschauern gut gefüllten Misburger Sporthalle wurde es sehr ruhig. Der HSV steckte nun auf und die Gäste zogen noch weiter davon. Fast alle Burgwedeler Spieler konnten sich jetzt in die Torschützenliste eintragen. Der Frust der hohen Niederlage vom vergangenen Wochenende in Magdeburg war wie verflogen, die Gäste spielten sich in einem Rausch. Artjom Antonevitch erzielte drei Tore in Folge und fünf Minuten vor dem Ende stand es 15:33. Jetzt ließ die Konzentration der Gäste ein wenig nach. Der HSV konnte zum Ende der Partie noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und verlor am Ende "nur" mit 20:35. Nach der deutlichen Hinspielniederlage nahm der HHB mit dem höchsten Sieg in der Derbygeschichte erfolgreich Revanche. Der HSV bleibt damit im Jahr 2020 ohne Sieg und tritt ein wenig auf der Stelle. Die Burgwedeler schöpfen im Abstiegskampf neuen Mut und wollten mit einem weiteren Erfolg am kommenden Sonnabend gegen die HSG Ostsee den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze verkürzen.

Burgwedels Spielertrainer Marius Kastening lobte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit seines Teams und die Moral mit der Burgwedel ins Derby gegangen ist: "Wenn wir auch in den kommenden Spielen wie heute gegen Anderten auftreten, bin ich guter Dinge. Nur wenn wir als geschlossene Einheit auftreten, können wir erfolgreich sein."

Handball Hannover-Burgwedel: Eric Frommeyer, Mustafa Wendland – Johannes Marx (4), Marius Kastening (6/4), Lennart Koch (5), Marvin Pfeiffer (1), Maurice Dräger (10), Kay Behnke (1), Steffen Schröter, Philip Reinsch (2), Artjom Antonevitch (4) und Steffen Dunekacke (2).

Handball Hannover-Burgwedel steht vor dem Derby unter Druck

Für die Handballfans in Hannover steht am kommenden Sonnabend mal wieder ein Derby auf dem Programm. Am 1. Februar 2020 empfängt der HSV Hannover das Team von Handball Hannover-Burgwedel (HHB). Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der Ludwig-Jahn-Sporthalle in Hannover-Misburg.

Bislang fällt die Derbybilanz 2019/2020 für die Kontrahenten ganz unterschiedlich aus. Der HSV konnte alle drei Spiele gegen die TSV Burgdorf (28:27), Eintracht Hildesheim (27:26) und den HHB (33:24) gewinnen. Der HHB spielte schon fünf Derbys und gewann beide Spiele gegen die TSV Burgdorf. Die Partien gegen Eintracht Hildesheim wurden jeweils mit einem Tor verloren und im Hinspiel gegen den HSV kamen die Burgwedeler deutlich unter die Räder. Vor allem die deutliche Hinspielniederlage vor eigenem Publikum war sehr blamabel. Spätestens jetzt im Rückspiel ist Wiedergutmachung angesagt.

Der HHB ist in der Bringschuld und hat auch nach dem schlechten Spiel vom vergangenen Wochenende in Magdeburg einiges gutzumachen. Doch auch die Gastgeber, die auf eine überragende Hinserie zurückblicken können, treten aktuell ein wenig auf der Stelle. Seit drei Spielen (Rostock, Potsdam und Barmbek) hat der HSV nicht mehr gewonnen. Der letzte Sieg datiert vom 14. Dezember 2019, als der HSV gegen SV Anhalt Bernburg mit 32:31 gewonnen hat. Somit werden sich auch die Hannoverer mächtig ins Zeug legen, um das heimische Publikum mal wieder mit einem Sieg zu versöhnen und die kleine Pleitenserie zu beenden.

Die Spiele beider Teams, die sich seit Jahren genauestens kennen, waren immer von Spannung, Emotionen und Leidenschaft geprägt. Neben knappen Siegen und Unentschieden gab es auch schon deutliche Erfolge für beide Mannschaften.

Der HSV ist sicherlich der hohe Favorit und der Gast aus Burgwedel nur der Außenseiter. Der HSV hat schon heute die Klasse gesichert und kann für die nächste Saison planen. Punkte gibt es trotzdem nicht zu verschenken, zu hoch ist das Prestige im Derby. Für die Burgwdeler zählen in der aktuellen Situation am Tabellenende aber nur Siege. Um in Misburg erfolgreich sein zu können, werden sich Kay Behnke & Co. aber keine Fehler und Schwächephasen erlauben dürfen.

Schwierige Aufgabe auf Schalke für den TTK Großburgwedel

Am kommenden Sonntag, 2. Februar 2020, geht es um 15 Uhr für das Tischtennis-Team der Damen aus Großburgwedel gegen den DJK BW Annen aus Witten in der Nähe von Gelsenkirchen. Es wird eine schwierige Aufgabe, denn das Hinspiel ging mit 2:6 klar verloren.

Der Tabellennachbar in der 3. Tischtennis-Bundesliga ist schwer einzuschätzen. Die Damen aus Annen starteten in der Hinrunde furios und schlugen unter anderem den Tabellendritten aus Kellginhusen, sackten dann aber durch viele Ausfälle und Ersatz deutlich ab und stehen nun mit vier Punkten Abstand hinter dem TTK nur auf Platz 7 der Tabelle. "Vor allem das obere Paarkreuz des DJK hat uns im Hinspiel zu schaffen gemacht. Die Nummer eins, Oxana Fadeeva, ist mit 2103 TTR Punkten die zweitstärkste Spielerin der gesamten Liga. Sie und ihre Partnerin Tatsiana Bahr haben uns ein deftiges 0:4 eingeschenkt. Da auch beide Doppel verloren gingen kam unser starkes unters Paarkreuz nach anfänglichen 2:0 Siegen gar nicht mehr zum Zug, so dass das Spiel so klar wegging. Wichtig ist es also, in den Doppeln am Anfang wenigstens einen Sieg zu holen, um die Partie offen zu gestalten. Falls wir gegen die Nummer zwei dann auch punkten, könnten wir sie unten in die Zange nehmen und das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden", so der Trainer.

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