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Handball Hannover-Burgwedel erwartet den TuS Vinnhorst zum Derby

Am kommenden Samstag ist mal wieder hannoversche Derbytime in der 3. Liga Nord-Ost. Handball Hannover-Burgwedel (HHB) aus dem Norden Hannovers empfängt in der heimischen Ramhorstsporthalle den TuS Vinnhorst. Die Partie wird um 19 Uhr angepfiffen, das Zuschauerinteresse wird sicherlich groß sein.

Mit der Partie gegen den TuS Vinnhorst steht für die Burgwedeler das letzte hannoversche Derby in der Spielzeit 2019/2020 auf dem Programm. Dabei fällt die Derbybilanz mit zwei Siegen gegen die TSV Burgdorf und einem Erfolg beim HSV Hannover nicht so schlecht aus. Auch im Hinspiel in Vinnhorst war der HHB nah an einer Sensation dran und dominierte die Begegnung über weite Strecken. Erst auf der Zielgeraden ging den Burgwedelern die Puste aus und man musste sich unglücklich mit 27:28 geschlagen geben. Am kommenden Sonnabend darf man gespannt sein, ob der HHB gegen den hochkarätig besetzten Vinnhorster Kader erneut mithalten kann.

Die Gäste haben sich nach ihrem Aufstieg in die 3. Liga zu einer echten Spitzenmannschaft gemausert und vor zwei Wochen mit dem Heimsieg gegen Spitzenreiter Dessau-Rosslau überrascht. Trainer Nei Cruz Portela, der genau wie Patrick Anders, Colin Räbiger und Florian Freitag über eine Burgwedeler Vergangenheit verfügt, ist seit einigen Jahren in der glücklichen Situation, jedes Jahr einen Kader nach seinen Wünschen zusammenstellen zu können. Zuletzt wurde er vor allem in Springe, Anderten und Burgwedel fündig. Sein TuS gehört aktuell zum Besten, was die 3. Liga zu bieten hat. Mit dem Geld von Hauptsponsor ZAG soll perspektivisch in der sich gerade im Bau befindlichen Vinnhorster Sporthalle Zweitligahandball präsentiert werden. Schon in der kommenden Saison will der TSV Vinnhorst angreifen, der Kader wird weiter verstärkt werden, Maurice Lungela und Fynn Wiebe aus Hildesheim wurden bereits verpflichtet.

Aktuell hat der TuS Vinnhorst aber Verletzungssorgen und musste zuletzt auf Timm Otto und Hendrik Pollex verzichten. Dadurch wurde auch das erste Heimspiel der Saison gegen den SC Magdeburg II knapp verloren. Nach dem glanzvollen Sieg gegen Tabellenführer Dessau-Rosslau aus der Vorwoche war das durchaus eine kleine Enttäuschung. Unterm Strich verläuft die Saison für den TSV aber sehr gut. Der Aufsteiger hat sich schnell an die 3. Liga gewöhnt und wird am Ende der Spielzeit wahrscheinlich zwischen Tabellenplatz 3 und 5 einlaufen. Natürlich geht es am Sonnabend gegen den HHB auch um zwei Punkte, noch viel wichtiger ist aber immer das Prestige eines Derbys. der TSV hat den deutlich höheren Etat und die besseren Einzelspieler. Der HHB will mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Kampfkraft überzeugen. Am vergangenen Sonnabend hat das im Heimspiel gegen den TSV Altenholz sehr gut geklappt. Die Burgwedeler gewannen auch in der Höhe verdient 31:22 gegen den Tabellenvierten und leisteten dem TSV Vinnhorst somit Schützenhilfe im Kampf um Platz 3. Für den HHB steht einiges auf dem Spiel. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aktuell noch drei Punkte und nur zu gerne würden die Burgwedeler den Abstand auf die TSV Burgdorf und SV Anhalt Bernburg weiter verkürzen. Gelingt es Maurice Dräger & Co. auch gegen den TSV Vinnhorst ähnlich couragiert wie gegen Altenholz aufzuspielen, könnte Heimsieg Nummer 4 in Folge durchaus möglich sein.

TSV Altenholz ist gegen Handball Hannover-Burgwedel chancenlos

In der 3. Liga Nord-Ost hat Handball Hannover-Burgwedel (HHB) das Heimspiel gegen den TSV Altenholz deutlich mit 31:22 (16:13) gewonnen. Der HHB führte ständig und setzte sich ab der 40. Minute Tor um Tor ab. Die geschlossene Mannschaftsleistung überragte Torhüter Eric Frommeyer. Er hielt über 60 Minuten stark und in den letzten 20 Minuten überragend. Der HHB hat den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben und den Abstand auf den SV Anhalt Bernburg auf drei Punkte verringern können.

Von Beginn an waren die Hausherren hellwach und legten immer mindestens einen Treffer vor. Es entwickelte sich eine schnelle und torreiche Partie. Den gut 200 Zuschauern in der Sporthalle auf der Ramhorst wurde moderner Tempohandball geboten. Die Burgwedeler waren in der 1. Halbzeit einige Male mit drei oder vier Treffern vorne, der SV Altenholz konnte aber immer wieder verkürzen. Nach dem 7:4 durch Steffen Dunekacke (10.) stand es kurze Zeit später 8:8. Den 9:13 Rückstand konnten die Gäste bis zur 27 Minute auf 11:13 verringern. Mit einer 16:13-Führung für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt. Bei den Burgwedelern fielen die Tore über alle Positionen. Das Angriffsspiel war variabel und ideenreich. In der Abwehr standen die Gastgeber gut und konnten sich einige Male auf Torhüter Eric Frommeyer verlassen. Der TSV Altenholz spielte nicht so schlecht, aber der HHB war schon in den ersten 30 Minten einen Tick besser.

Nach der Pause waren die Hausherren gleich wieder zur Stelle. Johannes Marx (2), Kay Behnke und Maurice Dräger bauten die Halbzeitführung bis zur 35. Minute auf 20:16 aus. Der TSV Altenholz hielt jedoch dagegen und war beim 18:20 wieder in Schlagdistanz. Dann setzte der HHB zu einem Zwischenspurt an. Maurice Dräger, Lennart Koch (2) und Marius Kastening erzielten vier Tore am Stück und die Gastgeber waren erstmalig mit sechs Toren vorn (25:19). In dieser Phase vernagelte Eric Frommeyer seinen Kasten und brachte die Altenholzer Angreifer zur Verzweiflung. Auch eine Altenholzer Auszeit konnte das Blatt nicht wenden. Zwischen der 44. und 49. Minute blieb der HHB zwar ohne Tor, aber auch die Gäste konnten nicht treffen. Zehn Minuten vor dem Ende traf Burgwedels Marius Kastening zum 26:20 und kurz darauf gar zum 27:20. Der TSV-Trainer versuchte es mit einer zweiten Auszeit, doch auch die brachte nicht mehr die erhoffte Wende. Der HHB traf jetzt durch Steffen Dunekacke und Johannes Marx (53.) zum 29:20 und entschied das Spiel schon sieben Minuten vor dem Abpfiff für sich. Jetzt steckte der TSV, dem über zehn Minuten kein Treffer glücken wollte, endgültig auf. Die Burgwedeler taten nicht mehr als nötig, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Nach 60 Minuten leuchtete ein verdienter 31:22-Heimsieg auf der Anzeigetafel der Ramhorstsporthalle.

Nur 22 Gegentore waren die Gemeinschaftsproduktion von Burgwedels Abwehr und Torhüter Eric Frommeyer, der über 20 Paraden zeigte. Der Sieg gegen den TSV Altenholz war der dritte Heimsieg in Folge und Erfolg Nummer fünf aus den vergangenen acht Spielen. Der HHB hat jetzt nacheinander TuS Vinnhorst und SV Anhalt Bernburg zu Gast und will die Heimserie weiter ausbauen. Mit zwei Erfolgen könnte der Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt und der Kampf gegen den Abstieg wieder spannend werden. Um auch gegen den TuS Vinnhorst erfolgreich sein zu können, ist am kommenden Wochenende erneut eine mannschaftlich geschlossene Leistung erforderlich. Nur wenn Wille, Einsatz und Leidenschaft stimmen, hat man auch gegen den Tabellendritten eine Chance. Zu oft zeigten die Burgwedeler in dieser Saison schwankende Leistungen, jetzt zählt nur noch Konstanz. Bei nur noch sieben ausstehenden Spielen bis zum Saisonfinale am 25. April 2020 ist volle Konzentration angesagt.

HHB: Eric Frommeyer, Mustafa Wendland – Johannes Marx (4), Julius Mücke, Marius Kastening (5/2), Lennart Koch (3), Marvin Pfeiffer (1), Maurice Dräger (6), Kay Behnke (3), Steffen Schröter, Andreas Lüer, Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitch (2) und Steffen Dunekacke (4).

Drei Heimspiele am Stück für Handball Hannover-Burgwedel

Für Handball Hannover-Burgwedel (HHB) schlägt in der 3. Liga Nord-Ost die Stunde der Wahrheit. Am kommenden Sonnabend, 22. Februar 2020, ab 18 Uhr empfangen die Burgwedeler den TSV Altenholz. Die Partie gegen den TSV ist das erste Spiel von drei Heimspielen am Stück. Am kommenden Wochenende begrüßt der HBB dann den TuS Vinnhorst und am 7. März haben die Burgwedeler den SV Anhalt Bernburg zu Gast.

Zuletzt präsentierte sich der HHB zumindest vor eigenem Publikum stark. Die beiden jüngsten Heimspiele gegen Hamburg-Barmbek und die HSG Ostsee konnten gewonnen werden und auch für die kommenden drei Heimspiele haben sich die Burgwedeler einiges vorgenommen. Mit dem TSV Altenholz kommt jetzt eine Mannschaft aus der Spitzengruppe nach Großburgwedel. Seit Jahren gehören die Gäste zum Besten, was die 3. Liga zu bieten hat und obwohl der TSV vor dieser Spielzeit einige Abgänge zu verkraften hatte, spielt er auch in dieser Saison wieder oben mit. Der TSV will am Ende der Spielzeit gerne auf Tabellenplatz 3 stehen und somit werden die Spieler von Trainer André Lohrbach am Sonnabend nicht mit Geschenken anreisen. Am vergangenen Wochenende gastierte der TSV beim neuen Tabellenführer HC Empor Rostock und verlor nur mit 28:30. Allein dieses Ergebnis macht schon deutlich, dass der TSV zu Recht zur Spitzengruppe der Liga gehört.

Wenn die Burgwedeler gegen den TSV Altenholz erfolgreich sein wollen, muss am Sonnabend über 60 Minuten alles passen. Dazu muss man von Anfang an konzentriert sein und sich auch deutlich besser präsentieren, als das beim 30:33 in Schwerin der Fall war. Am vergangenen Wochenende scheiterten die Burgwedeler an sich selbst und verschenkten wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Nur wenn es am Sonnabend mal wieder gelingt, sich als verschworene Einheit und mit mannschaftlicher Geschlossenheit zu präsentieren, kann man gegen die abgezockten Altenholzer eine Chance haben.

TTK Großburgwedel klettert auf Platz 5 in der 3. Tischtennis-Bundesliga

TTK Großburgwedel (TTKG) spielt Unentschieden gegen TTC G.-W. Staffel 1953 und klettert um einen Platz nach oben in der Tabelle der 3. Tischtennis-Bundesliga.

Am vergangenen Sonnabend war der viertplatzierte aus Limburg zu Gast in Großburgwedel. Das Hinspiel war 3:6 verloren gegangen und so blieb im Vorfeld nur die Außenseiterrolle gegen den favorisierten TTC. Aber die Gäste reisten überraschenderweise ohne ihre starke Nummer eins an, Katharina Michajlova, so standen die Chancen doch wieder ganz gut. Zumal die Doppel zum Anfang der Partie mit 1:1 ausgingen. Rahmo/Klimanova verloren zwar 1:3 gegen Bucht/Stickel, aber Holokova/Rocheteau gewannen in einem dramatischen Spiel äußerst knapp mit 14:12 im fünften Satz zum 3:2 gegen Papadimitriou/Neumann-Reckziegel. Anschließend verlor Dijana Holokova mit 0:3 gegen Lisa Maylin Stickel und Aida Rahmo gewann gegen Malamatenia Papadimitriou 3:0. So ging es zum 2:2 Zwischenstand in die Pause.

Dann kam das starke untere Paarkreuz des TTK zum Zug: Natalija Klimanova gewann 3:1 gegen Cornelia Neumann-Reckziegel und Amelie Rocheteau mit 3:1 gegen Lena Bucht. Der TTKG führte nun mit 4:2 Punkten und alles sah nach einem möglichen Sieg aus. Doch dann verlor erst Holokova in einem Spiel voller Höhen und Tiefen zum Schluss mit 8:11 im fünften Satz gegen die 16-jährige Papadimitriou und anschließend Rahmo mit 11:13 im vierten Satz gegen Stickel. Es stand wieder Unentschieden, diesmal 4:4. Was folgte war ein klarer 3:0-Sieg von Klimanova gegen Bucht und eine 1:3 Niederlage von Rocheteau gegen Neumann-Reckziegel, so dass am Ende "nur" ein 5:5 Unentschieden herauskam. "Wir sind jedoch froh über den ungeplanten Punktgewinn und können uns sogar um einen Platz nach oben in der Tabelle auf Platz 5 schieben." Nächster Gegner ist der VfL Kellinghusen im Heimspiel am Sonnabend, 7. März 2020, um 14 Uhr in der Grundschulhalle in Großburgwedel.

Für den HHB wird die Luft im Abstiegskampf dünner

Für Handball Hannover-Burgwedel hat es im Auswärtsspiel in der 3. Liga bei den Mecklenburger Stieren Schwerin nicht zu einem Punktgewinn gereicht. Die Gastgeber gewannen das Spiel vor knapp 1.000 Zuschauern 33:30 (16:12) und bauten den Vorsprung auf den HHB auf sieben Punkte aus. Neun schwache Minuten direkt nach der Halbzeitpause brachten die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Für den HHB wird die Luft im Abstiegskampf dünner.

Die Partie begann sehr ausgeglichen und auf keinem guten Niveau. Beiden Teams war die Bedeutung des Spiels anzumerken und es brauchte einige Zeit, bis die Kontrahenten in der Partie waren. Technische Fehler und schlechte Abschlüsse prägten die ersten Minuten, 3:2, 4:3 und 5:4 waren die Zwischenstände bis Spielminute 12. Dann konnten sich die Stiere ein wenig absetzen und bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Die Gäste nutzten die sich bietenden Torchancen nicht konsequent genug und entwickelten zu wenig Durchschlagskraft. Die Stiere zogen auf 9:6, 11:8 und 13:10 davon und waren beim 14:10 durch Alexander Williams nach 26 Minuten erstmalig mit vier Toren vorn. Zwei Tore von Marius Kastening und Artjom Antonevitch für den HHB sorgten dafür, dass sich bis zur Halbzeit am Vorsprung der Gastgeber nichts änderte. Mit einer 16:12 Führung für de hausherren ging es in die Kabinen. Die Stiere spielten an diesem Abend keineswegs gut, der HHB leistete sich aber eine viel zu hohe Fehlerquote und machte es dem Gegner leicht.

Direkt nach der Pause ging bei den Burgwedelern dann garnichts. Binnen neun Minuten bauten die Stiere ihren Vorsprung weiter aus. Während der HHB bis zur 39. Spielminute nur zwei Treffer werfen konnte, trafen die Schweriner sieben Mal und sorgten schnell für klare Verhältnisse. 23:14 war der Zwischenstand und eine Vorentscheidung. Lennart Koch und Marius Kastening trafen in der Folge zwar für die Gäste, die Schweriner spielten sich aber in einen kleinen Rausch. Als Alexander Williams für seine Mannschaft zum 27:16 traf, war das Spiel entschieden (47.). Elf Tore Vorsprung waren zu viel und auf einmal fanden die Burgwedeler wieder zu ihrem Spiel zurück. Ohne Druck übernahmen die Gäste jetzt das Kommando und die letzte Viertelstunde gehörte eindeutig den Burgwedelern. 13 Tore in 15 Minuten sorgten dafür, dass das Ergebnis mit 33:30 deutlich freundlicher gestaltet werden konnte, als es nach einer Dreiviertelstunde den Anschein hatte. Unterm Strich geht der Sieg für die Mecklenburger Stiere aber absolut in Ordnung. Der HHB war an diesem Tag nicht gut genug und scheiterte an sich selbst. Dabei war der Gastgeber keineswegs überragend, eine gute Leistung hätte den Gästen zu einem Erfolg gereicht. Vor allem über die Halbpositionen wurde jedoch zu wenig Druck entwickelt und auch die Chancenauswertung war nicht drittligareif. Dazu kann man bei 33 Gegentoren auch nicht von einer guten Defensivarbeit sprechen.

Spielertrainer Marius Kastening kritisierte vor allem den Umstand, dass sich seine Mannschaft in Schwerin nicht als Team präsentiert hat. "Wenn wir uns als Mannschaft präsentieren, können wir jeden schlagen, so schlagen wir uns selbst. In den nächsten Spielen müssen wir von Anfang an viel konzentrierter bei der Sache sein und wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugen.“

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (4), Andreas Lüer, Julius Mücke, Marius Kastening (11/5), Lennart Koch (3), Marvin Pfeiffer (2), Maurice Dräger (2), Kay Behnke, Steffen Schröter, Philipp Reinsch (1), Artjom Antonevitch (4) und Steffen Dunekacke (3).

Andreas Lüer verstärkt HHB: Weitere Option im linken Rückraum

Andreas Lüer wird ab sofort für Handball Hannover-Burgwedel (HHB) auflaufen. Der 24-Jährige kommt vom Oberligisten HSG Schaumburg Nord und soll der Mannschaft im Abstiegskampf helfen.

"Mit Andi bekommen wir eine weitere Alternative im linken Rückraum, die uns hoffentlich bei dem Projekt Klassenerhalt voranbringen wird", freut sich Teammanager Friedrich Kastening über den Neuzugang. Den ersten Einsatz könnte Lüer direkt am kommenden Sonnabend beim Auswärtsspiel gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin erwarten, sofern ihm bis dahin vom DHB die Spielberechtigung erteilt wurde. Im heutigen Donnerstagstraining der Burgwedeler konnte er erstmals mit der Mannschaft trainieren.

Weiteres wegweisendes Spiel für Handball Hannover Burgwedel

Am kommenden Wochenende gastiert Handball Hannover-Burgwedel (HHB) bei den Mecklenburger Stieren in Schwerin. Der Tabellenzwölfte der 3. Liga empfängt den Vierzehnten und für beide Mannschaften steht einiges auf dem Spiel. Die Gastgeber wollen den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern und die Gäste gerne den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen herstellen. Anwurf der Begegnung ist am Sonnabend, 15. Februar 2020, um 19 Uhr in der Sport- und Kongresshalle Schwerin. Das Hinspiel in Burgwedel gewannen die Stiere knapp mit 25:24.

Zuletzt gab es bei den Mecklenburger Stieren Licht und Schatten. Von den jüngsten sechs Begegnungen konnte nur eine gewonnen werden. Ausgerechnet im Derby gegen den HC Empor Rostock spielte Schwerin groß auf und gewann mit 21:19. Damit machten die Stiere Spitzenreiter Dessau-Rosslau mit großer Wahrscheinlichkeit schon vorfristig zum Meister. Ansonsten gab es zum Teil deutliche Niederlagen gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld. Den Schwerinern fehlt in dieser Saison die Konstanz und die Stiere sind so etwas wie die Wundertüte der Liga. Acht Siege und ein Unentschieden stehen 12 Niederlagen gegenüber. Vom eigenen Anspruch, im Kampf um die Meisterschaft ein gehöriges Wörtchen mitreden zu können, ist das Team inzwischen deutlich entfernt. Auch der Trainerwechsel, Mannhard Bech musste im Dezember dem Trio Dirk Schimmler, Stephan Riediger und Jörg Baer weichen, hat nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Zuletzt wurde beim Dessau-Rosslauer HV mit 22:30 verloren.

Der HHB befindet sich dagegen aktuell ein wenig im Aufwind und konnte die jüngsten beiden Spiele gewinnen. Auch die Bilanz von 8:4 Punkten aus den vergangenen sechs Begegnungen macht deutlich, dass die Formkurve der Burgwedeler zuletzt nach oben ging. Seit Mitte Dezember war lediglich die zweite Hälfte des Auswärtsspiels beim SC Magdeburg richtig schlecht. Sonst waren die Burgwedeler mit viel Kampf, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit bei der Sache und hatten auch spielerisch einige gute Szenen. Genau das sind die Attribute mit denen sie auch in der Schweriner Sport- und Kongresshalle wuchern können. Der Druck liegt bei den Gastgebern, die zuletzt bei den eigenen Fans einiges an Kredit verspielt haben und zu Hause unbedingt gewinnen möchten. Die Gäste können dagegen befreit aufspielen und wollen Partie möglichst lange offen halten und die Stiere ein wenig ärgern.

Der letzte Punktgewinn in Schwerin liegt mittlerweile knapp zwei Jahre zurück. Am 10. April 2018 spielte der HHB bei den Stieren 29:29. Seinerzeit verletzte sich Artjom Antonevitch schwer an der Schulter und musste danach operiert werden. Er ist am Sonnabend wieder mit dabei und will sich zusammen mit seinen Mannschaftskameraden von seiner besten Seite zeigen. In der letzten Spielzeit gab es für ein Burgwedeler Rumpfteam mit nur acht Feldspielern in der Sport- und Kongresshalle eine deutliche 21:30-Niederlage. Man darf gespannt sein, wie sich beide Teams am Sonnabend präsentieren und wer das Handballparkett als Sieger verlassen wird.

Heimspiel in der 3. Tischtennis-Bundesliga

Das wird ein wichtiges Spiel am kommenden Sonnabend, 15. Februar 2020, um 14 Uhr, in der Grundschulsporthalle in Großburgwedel, denn der TTK will den Anschluss an die Tabellenspitze der 3. Tischtennis-Bundesliga der Damen nicht verlieren.

"Das Hinspiel ging zwar mit 3:6 verloren, aber zuhause haben wir eine echte Chance zu gewinnen, auch wenn der TTC Favorit bleibt", so Team-Chef Michael Junker. "Die Nummer zwei aus Staffel, die erst 16-jährige Malamatenia Papadimitriou, hatte im Hinspiel einen bärenstarken Tag gegen uns erwischt und gewann im oberen Paarkreuz beide Spiele. Das sollte uns im Rückspiel nicht noch einmal passieren." Tatsächlich sind Dijana Holokova und Aida Rahmo beide nach der Winterpause wieder in guter Form und haben beste Chancen. Allerdings ist die Nummer eins des TTC ein ziemliches "Brett". Katharina Michajlova hat in der gesamten Hinrunde nur vier Spiele oben verloren und schlug kürzlich sogar die Topspielerin der Liga Oxana Fadeeva deutlich mit 3:1.

Im unteren Paarkreuz wird es besonders spannend. Burgwedels Nummer vier, Amelie Rocheteau, spielt hier gegen ihren alten Verein und kennt die Gegnerinnen mit ihren Stärken und Schwächen ziemlich gut. Außerdem wird es vermutlich zu einem interessanten Abwehr-gegen-Abwehr Duell kommen, denn Lisa Stickel aus Staffel sowie Burgwedels etatmäßige Nummer drei, Natalija Klimanova, spielen beide Abwehr. "Stickel hat zwar mit bisher 10:6 eine gute Bilanz, aber Natalija hat unten noch kein Spiel verloren." Auf dem Papier hat der TTKG hier also leichte Vorteile. Es steht eine spannende Party bevor mit ungewissem Ausgang. Zumal Großburgwedels Nachwuchstalent Emilija Riliskyte für die litauische Jugend-Nationalmannschaft auf einem internationalen Turnier startet und nicht zur Verfügung steht.

HHB gewinnt Kellerduell

Handball Hannover-Burgwedel (HHB) hat das Abstiegsduell der 3. Liga Nord-Ost gegen die HSG Ostsee mit 25:21 (12:11) gewonnen. Während die Burgwedeler aus den jüngsten sechs Spielen 8:4 Punkte sammeln konnten und sich im Aufwind befinden, treten die Gäste aus Neustadt und Grömitz aktuell auf der Stelle. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit einem starken Torhüter Mustafa Wendland gewann der HHB verdient und zog in der Tabelle an der HSG Ostsee vorbei.

Die Partie in der sehr gut gefüllten Ramhorstsporthalle in Großburgwedel begann sehr ausgeglichen. Es dauerte zwar etwas bis zum ersten Treffer, dann aber waren beide Mannschaften da und lieferten sich einen tollen Handballfight. Bis zur elften Spielminute legte die HSG Ostsee jeweils einen Treffer vor, die Burgwedeler konnten immer ausgleichen. Maurice Dräger und die beiden Spielertrainer Kay Behnke und Marius Kastening übernahmen von Beginn an Verantwortung und trafen aus dem Rückraum. Im Tor des HHB stand Mustafa Wendland und machte seine Sache über 60 Minuten hervorragend. Gerade in der Anfangsphase war er zur Stelle und sorgte bei seinem Team mit tollen Paraden für die nötige Sicherheit. Aber auch sonst stand die Abwehr der Gastgeber über 60 Minuten sicher. Den Angreifern von der Ostsee wurde das Leben sehr schwer gemacht. Nur 21 Gegentore sprechen für eine überzeugende Defensivleistung.

Steffen Dunekacke brachte seine Mannschaft beim 6:5 erstmals in Führung und innerhalb weniger Minuten setzte sich der HHB auf 8:5 ab. Die HSG Ostsee steckte jedoch nicht auf und warf alles in die Waagschale. Die Spieler aus Neustadt und Grömitz schafften nach 25 Minuten den Ausgleich und gingen beim 10:11 (27. Minute) sogar in Führung. In der Spielphase zwischen der 20. und 27. Minute waren die Burgwedeler nicht konsequent genug und vergaben gute Einwurfmöglichkeiten. Philip Reinsch und Marius Kastening sorgten kurz vor der Pause aber für die erneute Führung der Gastgeber. Mit einer 12:11-Führung für die Gastgeber ging es dann in die Kabinen.

Nach der Pause waren die Hausherren gleich zur Stelle. Johannes Marx traf zum 13:11 und ein Doppelpack von Rechtsaußen Lennart Koch bescherte das 17:14. Jetzt spielten die Burgwedeler konzentriert und Mustafa Wendland hielt wichtige Bälle. Nach 45 Minuten warf Kay Behnke sein fünftes Tor und die Burgwedeler waren erstmalig mit vier Toren vorn (20:16). Doch so leicht gaben sich die Gäste noch nicht geschlagen. Acht Minuten vor dem Ende war die HSG beim 21:20 für den HHB wieder in Schlagdistanz. Die Partie drohte erneut zu kippen, doch die Burgwedeler zeigten sich jetzt cool und abgezockt. Johannes Marx und Marius Kastening verwandelten eiskalt und sorgten mit dem 23:21 für die nötige Ruhe. Als Marius Kastening vier Minuten vor dem Ende vom Siebenmeterpunkt zum 24:21 traf, war die Partie entschieden. Der HSG Ostsee gelang kein weiterer Treffer mehr und Burgwedels Maurice Dräger sorgte kurz der dem Ende für den verdienten 25:21-Endstand.

Spielertrainer Kay Behnke zeigte sich nach dem Spiel mehr als zufrieden: "Die Bedeutung dieser Partie für beide Mannschaften war heute durchaus zu spüren. Letzte Woche in Hannover hatten wir es wesentlich einfacher, doch auch heute haben wir uns gut präsentiert. Erneut haben alle einen guten Job gemacht und erneut war die mannschaftliche Geschlossenheit für den Erfolg ausschlaggebend. Danke an die vielen Fans, die uns heute den Rücken gestärkt haben. Das war großartig und es wäre toll, wenn wir auch bei den nächsten Heimspielen auf den 8. Mann bauen könnten. Jetzt geht es nach Schwerin, auch da waren wir schon erfolgreich. Bei den Stieren haben wir nichts zu verlieren."

Mit dem Erfolg gegen die HSG Ostsee konnte sich der HHB für die 27:29-Hinspielniederlage revanchieren und die zuletzt guten Leistungen bestätigen. Seit dem Sieg von Mitte Dezember in Burgdorf spielen die Burgwedeler so, wie es sich die Fans und Verantwortlichen von Saisonbeginn an gewünscht hätten. Der Aufwärtstrend macht sich jetzt auch in der Tabelle bemerkbar. Das Tabellenende wurde verlassen und in den kommenden Wochen soll der Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle hergestellt werden. Nach dem Auswärtsspiel in Schwerin darf der HHB gegen Altenholz, Vinnhorst und Bernburg dreimal nacheinander vor eigenem Publikum antreten. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aktuell fünf Punkte. Bei noch neun ausstehenden Spielen ist da durchaus noch einiges möglich.  

Handball Hannover-Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (2), Julius Mücke, Marius Kastening (7/3), Lennart Koch (2), Marvin Pfeiffer (2), Maurice Dräger (4), Kay Behnke (5), Steffen Schröter, Philip Reinsch (1), Artjom Antoventich (1) und Steffen Dunekacke (1)

HHB will Leistung bestätigen

Mittlerweile ist das Handballjahr 2020 auf Touren gekommen und für die Drittliga-Spieler von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) steht am kommenden Sonnabend, 8. Februar 2020, ein weiteres Heimspiel auf dem Spielplan. Um 19 Uhr ist die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel zu Gast. Vier Spiele wurden in diesem Jahr bereits absolviert und bis auf die Begegnung in Magdeburg haben sich die Burgwedeler gut präsentiert.

Zuletzt gab es Siege gegen die HG Hamburg Barmbek und beim HSV Hannover und auch bei der knappen Niederlage in Hildesheim hätte der HHB einen Punkt verdient gehabt. Vor allem aber der hohe 35:20-Erfolg vom letzten Wochenende im Derby gegen Anderten hat gezeigt, dass die Mannschaft aktuell deutlich stärker als im vergangenen Jahr ist. Moral, Einsatz, Leidenschaft, Wille und mannschaftliche Geschlossenheit stimmen momentan. Die gute Form der vergangenen Wochen soll auch am Sonnabend für einen eiteren Sieg in einem sehr wichtigen Spiel genutzt werden.

Dann spielt der Tabellenletzte gegen den Vorletzten und die Bedeutung der Partie ist für beide Mannschaften immens. Ein Sieg ist Pflicht, will man den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze verringern und das Unmögliche noch möglich machen. Für den Verlierer könnte der Zug in Richtung Oberliga schon abgefahren sein. Zehn Spiele sind bis zum Saisonfinale Ende April noch zu absolvieren und die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass für den Klassenerhalt 23 Punkte erforderlich sind. Damit ist die Rechnung für beide Teams recht einfach: Bei nur zehn Punkten auf der Habenseite müssen noch sechs bis sieben Siege her. Keine einfache Aufgabe, es ist aber keineswegs unmöglich. Die Liga ist extrem ausgeglichen, an guten Tagen können die Burgwedeler fast jeden Gegner schlagen.

Mit der Unterstützung des heimischen Publikums sollen die Punkte elf und zwölf gegen die HSG Ostsee eingefahren und nach vielen Wochen am Tabellenende die rote Laterne direkt an die Gäste übergeben werden. Das Hinspiel konnte die HSG knapp für sich entscheiden. Der HHB spielte damals einfach schlecht und verlor verdient. Am Sonnabend werden die Karten neu gemischt. Die Gastgeber wollen sich vor eigenem Publikum von ihrer besten Seite zeigen und beweisen, dass das gute Ergebnis beim HSV Hannover keine Eintagsfliege war. Da die Burgwedeler im Spiel gegen die HSG Ostsee besonders auf die lautstarke Unterstützung durch das eigene Publikum und eine große Kulisse angewiesen sind, wird es am Sonnabend die Aktion "2 für 1" geben. Zwei Zuschauer zahlen nur den Preis für einen Erwachsenen, die zweite Person kommt quasi umsonst in die Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel.

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