Kategorienarchiv: Aktuelles

Erstattung der Eintrittskarten für entfallene Kulturveranstaltungen der Stadt Burgwedel

Täglich fallen eine Vielzahl von Terminen aufgrund der aktuellen Coronakrise aus. Betroffen davon waren auch zwei Veranstaltungen des Kulturellen Frühlings im Amtshof in Großburgwedel. Die Lesung mit Leo & Gutsch am 24. März 2020 sowie das Konzert mit dem Alexandrina Simeon Quintett am 25. März mussten ersatzlos ausfallen.

Besitzer von Einzeltickets wird an der Vorverkaufsstelle, bei der sie ihre Eintrittskarte erworben haben, das Eintrittsgeld erstattet. Da es sich dabei um die Buchhandlung Böhnert und die Bücherei Großburgwedel handelt, ist die Erstattung allerdings erst nach Wiedereröffnung möglich.

TSG bietet Hilfe für ihre Mitglieder an

Die Corona-Pandemie ist für die Gesellschaft eine große Herausforderung und stellt insbesondere ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen im Alltag vor große Probleme. Da sowohl der Vereinssport als auch die Angebote in den Ganztagsschulen ruhen, bieten die FSJ’ler der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG), Juliane Timm und Philipp Jahn, Hilfe an.

"Vor allem den älteren Menschen und Risikogruppen möchten wir den Alltag erleichtern, indem wir für Sie Einkaufen, mit ihren Hunden spazieren gehen, Medikamente abholen oder anders behilflich sind, je nachdem was sie benötigen“, so die beiden Freiwilligen.

Das Angebot richtet sich an Mitglieder der TSG und wer es in Anspruch nehmen möchte, kann sich unter der Mobilfunknummer 0160/98605215 an Juliane Timm und Philipp Jahn wenden. Das weitere Vorgehen wird dann telefonisch besprochen.

Corona-Virus: Feuerwehrkräfte transportieren rund 500 Betten zum Messegelände

Rund 150 Helferinnen und Helfer haben an diesem Wochenende rund 500 Betten sowie 350 Nachtschränke auf das hannoversche Messegelände transportiert. Dort entsteht derzeit ein Behelfskrankenhaus. Hier sollen künftig Corona-Patienten behandelt werden, die aufgrund ihres Krankheitsverlaufs nicht mehr zu Hause betreut werden können, aber auch keine Behandlung auf der Intensivstation benötigen.

Die Betten und Nachtschränke stammen aus dem Bestand des Klinikums Region Hannover (KRH). Die Möbel waren durch die Modernisierung der Ausstattung in den Häusern des KRH frei geworden und in dem leer stehenden Gebäude des ehemaligen Klinikums in Springe zwischengelagert worden. Neben zwei Zügen der Regionsfeuerwehrbereitschaft III (Laatzen, Hemmingen, Springe, Pattensen) waren auch aha und das Klinikum Region Hannover mit 28 beziehungsweise vier Fahrzeugen beteiligt. Insgesamt waren für den Transport am Wochenende knapp 50 Fahrzeuge im Einsatz.

"Wir sind dankbar für die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren und von aha", sagte Regionspräsident Hauke Jagau. "Wir erleben eine Situation, in der Solidarität unheimlich wichtig ist. Ich bin froh, dass wir in dieser Krise – neben all den Unsicherheiten – auch eine enorme Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung erleben."

Junge Union Hannover-Land beteiligt sich an Einkaushelden-Aktion

Der Kreisverband der Jungen Union beteiligt sich an der deutschlandweiten Aktion "Einkaufshelden". Die Aktion ermöglicht, dass isolierte Personen ihren Einkauf von anderen erledigen lassen können. Die Mitglieder wollen so älteren und anderweitig hilfsbedürftigen Menschen in der Coronakrise helfen.

"Ältere und schwächere Menschen sind während der Corona-Pandemie auf unsere Unterstützung angewiesen. Wir wollen Einkäufe und andere Erledigungen im Alltag für sie übernehmen. So helfen wir der sogenannten Risikogruppe dabei, öffentliche Bereiche zu meiden. Gesunde, jüngere Menschen und Hilfesuchende können sich auf der Homepage www.die-einkaufshelfer.de registrieren. Dort vermittelt die Junge Union dann die Nachbarschaftshilfe. Diese Aktion ist parteiunabhängig. Jeder kann mitmachen und seinen Beitrag in dieser schwierigen Zeit leisten", so Julien Jopp, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Hannover Land der Jungen Union.

Darüber hinaus finden Freiwillige auf der Homepage einen vorausgefüllten Aushang für ihren Hausflur. So sollen auch Menschen aus der Risikogruppe erreicht werden, die sich nicht im Internet registrieren.

Die von der Jungen Union Deutschlands gestartete Einkaufshelden-Aktion hat in den ersten zwei Wochen bereits über 10.000 Freiwillige registriert.

regiobus passt weitere Fahrten an: Zusätzliche Fahrten ab dem 30. März

Seit dem 24. März verkehren die Busse der regiobus nach Samstagsfahrplan. Wie bereits angekündigt ergänzt die regiobus nun ihr Angebot für Bedarfsfälle. Ab Montag, 30. März 2020, Betriebsbeginn, werden unter anderem folgende Fahrten montags bis freitags zusätzlich zu den Fahrten des Sonderfahrplans angeboten:

regiobus Linie 639

Das Angebot der regiobus Linie 639 wird ergänzt um weitere Fahrten: 19.07 Uhr ab Burgdorf/Bahnhof/Westseite, 19.43 Uhr ab Großburgwedel/Schulzentrum.

regiobus Linie 927

Die regiobus Linie 927 verkehrt wie an Wochentagen von Montag bis Freitag.

regiobus Linie 950

Die regiobus Linie 950 verkehrt zusätzlich um 5.11 Uhr ab Eltze/Kötnerstraße bis Dollbergen/Bahnhof.

Weitere bedarfsorientierte Änderungen in Form von ergänzenden Fahrten, die zur Bedienung relevanter Einrichtungen wie Apotheken, Krankenhäusern und dem Lebensmittel-Einzelhandel dienen, sind möglich. Firmen und Institutionen haben weiterhin die Möglichkeit sich bei regiobus unter der Telefonnummer 0511/36888-790 zu melden. Anfragen werden schnellstmöglich geprüft. Dieses Servicetelefon ist montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 15 Uhr besetzt.

Corona-Virus: 661 bestätigte Infektionen – 31 Personen auf der Intensivstation

Die Region Hannover hat am heutigen Freitag, 27. März 2020, Stand 15:47 Uhr, insgesamt 661 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Am gestrigen Donnerstag hatte die Regionsverwaltung noch 588 bestätigte Infektionen gemeldet. Im Vergleich zu gestern sind dieses 73 neue Fälle. Diese entsprechen einem Plus von rund 12 Prozent. Nach dem Plus von 78 Infektionen am gestrigen Donnerstag sind nun erstmals eine geringe Anzahl von Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Am gestrigen Donnerstag wurden die Zahlen mit Stand 17 Uhr gemeldet, so dass hier nur ein Zeitraum von knapp 23 Stunden betrachtet werden kann.

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 52 Prozent Männer betroffen, zu rund 48 Prozent Frauen. Derzeit sind die Krankenhäuser in der Region Hannover von 102 Patienten belegt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 31 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Wie viele der Infizierten bereits wieder als geheilt gelten, ist derzeit noch nicht bekannt. Auf Anfrage gibt die Regionsverwaltung bekannt, dass diese Zahlen noch nicht vorliegen und auch nicht gesagt werden kann, wann mit diesen zu rechnen sei. Zudem werde die Regionsverwaltung am Wochenende keine neuen Infektionszahlen bekannt geben.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 21 Fälle
15 bis 34 Jahre: 185 Fälle
35 bis 49 Jahre: 191 Fälle
50 bis 59 Jahre: 145 Fälle
Über 60 Jahre: 119 Fälle

Verteilung nach Kommunen: 

Barsinghausen: 14 Fälle
Burgdorf: 12 Fälle
Burgwedel: 25 Fälle
Garbsen: 21 Fälle
Gehrden: 3 Fälle
Hemmingen: 19 Fälle
Isernhagen: 22 Fälle
Laatzen: 16 Fälle
Landeshauptstadt Hannover: 355 Fälle
Langenhagen: 28 Fälle
Lehrte: 14 Fälle
Neustadt: 8 Fälle
Pattensen: 11 Fälle
Ronnenberg: 18 Fälle
Seelze: 20 Fälle
Sehnde: 7 Fälle
Springe: 14 Fälle
Uetze: 16 Fälle
Wedemark: 15 Fälle
Wennigsen: 10 Fälle
Wunstorf: 13 Fälle

Corona-Virus: Region Hannover weist auf Beratungsstellen für Schwangere hin

Die derzeitige Corona-Krise und das damit verbundene Kontaktverbot sorgen derzeit für viel Unsicherheit in der Bevölkerung. Vor allem für schwangere Frauen, denen sich ohnehin viele Fragen stellen, ist dies keine einfache Zeit. Gut zu wissen, dass die Hebammenzentrale und viele Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen in der Region Hannover weiterhin für Fragen bereit stehen. Telefonisch, per Videotelefonie oder mit Online-Beratungsangeboten stehen alle auf der Internetseite der Region Hannover gelisteten Angebote weiterhin zur Verfügung. Pro Familia bietet derzeit als einzige Anlaufstelle noch – nach telefonischer Absprache – einen direkten Gesprächskontakt an.

Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover: "Selbstverständlich ist es wichtig, dass sich auch Beratungsstellen schützen. Dennoch darf die Schwangerschaftskonfliktberatung auch in der derzeitigen schwierigen Lage nicht vergessen werden. Umso besser, dass unsere Beratungsstellen auf alle Mittel der Kommunikation setzen." Alle Angebote zur Schwangerschaftskonfliktberatung sind auf www.hannover.de unter dem Stichwort "Schwangerschaft" zu finden.

Plus 78 Personen: Die Regionsverwaltung meldet 588 Corona-Infizierte

Erneut ist die Anzahl mit dem Corona-Virus infizierten Personen in der Region Hannover angestiegen. Stand 17 Uhr am heutigen Donnerstag, 16. März 2020, meldet die Regionsverwaltung insgesamt 588 Personen, bei denen das Corona-Virus nachgewiesen wurde.

Das ist ein Plus von 78 Personen im Vergleich zu gestern, als es noch 510 bestätigte Infektionen waren.

Derzeit sind die Krankenhäuser in der Region Hannover von 91 Patienten belegt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 15 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Wie die Regionsverwaltung weiter mitteilt, liegt bei Regionspräsident Hauke Jagau keine Corona-Infektion vor. Nach dem Kontakt mit dem mit Covid-19 infizierten Oberbürgermeister Belit Onay hatte sich der Regionspräsident am Mittwoch, 25. März 2020, vorsorglich in Quarantäne begeben und einen Abstrich machen lassen. Nun liegt das Ergebnis vor: Der Test ist negativ. Das Gesundheitsamt hatte den Kontakt mit Onay lediglich als Kontakt zweiten Grades eingestuft mit geringem Infektionsrisiko. Ein hohes Infektionsrisiko besteht nach Einschätzung des RKI, wenn zwei Personen mindestens 15 Minuten lang direkten Gesprächskontakt von Angesicht zu Angesicht haben, ohne dass dabei der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern gewahrt wird. Ein weiteres Kriterium ist, ob Begegnungen in geschlossenen Räumen oder im Freien stattgefunden haben. Jagau arbeitet zunächst weiter im Homeoffice.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 52 Prozent Männer betroffen, zu rund 48 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 19 Fälle
15 bis 34 Jahre: 169 Fälle
35 bis 49 Jahre: 169 Fälle
50 bis 59 Jahre: 137 Fälle
Über 60 Jahre: 104 Fälle

Verteilung nach Kommunen: 

Barsinghausen: 14 Fälle
Burgdorf: 10 Fälle
Burgwedel: 25 Fälle
Garbsen: 20 Fälle
Gehrden: 2 Fälle
Hemmingen: 19 Fälle
Isernhagen: 19 Fälle
Laatzen: 12 Fälle
Landeshauptstadt Hannover: 326 Fälle
Langenhagen: 26 Fälle
Lehrte: 11 Fälle
Neustadt: 7 Fälle
Pattensen: 11 Fälle
Ronnenberg: 16 Fälle
Seelze: 18 Fälle
Sehnde: 7 Fälle
Springe: 12 Fälle
Uetze: 15 Fälle
Wedemark: 10 Fälle
Wennigsen: 10 Fälle
Wunstorf: 9 Fälle

Wie erkläre ich meinen Kindern die Corona-Krise?

Enges Zusammenleben, emotionaler Stress, wirtschaftliche Sorgen: Die Corona-Krise ist auch für das familiäre Miteinander eine besondere Belastung. Die Beratungsstellen im Netzwerk Familienberatung geben Tipps, wie der Alltag zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung trotzdem konfliktfrei gelingen kann.

Kinder stellen sich in der aktuellen Situation viele Fragen: Was ist da los mit den Erwachsenen? Warum verhalten sich alle so seltsam? Habe ich etwas falsch gemacht? "Schon Kleinkinder haben ein sehr feines Gespür für Veränderungen und Anspannung innerhalb der Familie", erklärt Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Sebastian Uhlig. Der Experte rät: "Eltern sollten über das Virus und die daraus folgenden Einschränkungen des Alltags unbedingt mit ihren Kindern sprechen. Entlastung geschieht oftmals durch Aufklärung."

Den Nachwuchs teilhaben lassen, ohne zu überfordern oder Angst zu machen – eine echte Herausforderung. Als Hilfestellung hat das Netzwerk Familienberatung unter www.hannover.de/netzwerkfamilienberatung eine kurze Vorlesegeschichte von Prof. Dr. Björn Enno Hermans bereitgestellt. Sie eignet sich gut, um Kindern im Kita- und Kindergartenalter die Lage zu erklären. Für Kinder im Grundschulalter empfehlen die Beratungsstellen einen Trickfilm der Stadt Wien. Dieser lässt sich auf YouTube über die Suche "Das Coronavirus Kindern einfach erklärt" aufrufen.

Betroffene Eltern können sich mit ihren Fragen per Mail an netzwerkfamilienberatung@region-hannover.de wenden. Zum Netzwerk Familienberatung gehören neben den Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche der Region Hannover auch die Jugend- und Familienberatung der Landeshauptstadt sowie Beratungsstellen freier Träger. Die Kontaktdaten aller Einrichtungen für eine telefonische Beratung sind ebenfalls unter www.hannover.de/netzwerkfamilienberatung gelistet.

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