Kategorienarchiv: Aktuelles

Das Schiedsamt der Stadt Burgwedel ist neu zu besetzen

Die Verwaltung der Stadt Burgwedel sucht Personen, die Interesse an dem Ehrenamt einer Schiedsperson haben und im Stadtgebiet wohnen. Aufgabe der Schiedsperson ist es, außerhalb eines Gerichtsverfahrens Streitigkeiten zivil- und strafrechtlicher Art zu schlichten und durch Abschluss eines vollstreckbaren Vergleichs einvernehmlich zu beenden.

Schlichtungsverfahren kommen insbesondere in Betracht bei Nachbarschaftsstreitigkeiten, Schadensersatzforderungen, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung. In bestimmten Fällen ist das Schlichtungsverfahren sogar gesetzlich vorgeschrieben. Eine Zivilklage vor dem Amts- oder Landgericht ist erst dann zulässig, wenn zuvor erfolglos eine Schlichtung versucht wurde.

Der Ablauf einer Schlichtung vor dem Schiedsamt zeichnet sich durch ein formalisiertes Verfahren aus, zum Beispiel sind über die Verhandlung und deren Ergebnis Protokolle zu erstellen und eingenommene Gebühren und Ausgaben in einem Kassenbuch abzurechnen. Die erforderlichen Kenntnisse werden in Schulungen und Fortbildungen vermittelt. Der stellvertretende Schiedsmann Dr. Kurt Nolte ist bereit, interessierte Personen vorab über die Aufgaben des Schiedsamtes zu informieren.

Schiedsperson kann jeder werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat, in der Stadt Burgwedel wohnt und die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter hat. Die Schiedsperson wird vom Rat der Stadt Burgwedel für fünf Jahre gewählt.

Wer Interesse hat, dieses Ehrenamt auszuüben und über das Geschick verfügt, alltägliche Konflikte im Verhandlungsweg zu lösen, kann sich bis zum 31. Juli 2019 bei der Stadt Burgwedel, Ordnungsamt, Michaela Greite, Fuhrberger Straße 4, 30938 Burgwedel schriftlich oder per Mail an m.greite@burgwedel.de bewerben.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt Burgwedel unter www.burgwedel.de, Suchbegriff "Schiedsamt" zu finden.

Stadt Burgwedel warnt unseriösen Anzeigenverkäufen für Bürgerbroschüre

Momentan erreichen die Verwaltung der Stadt Burgwedel immer wieder Hinweise, dass Firmen mit Anzeigen für eine Neuauflage der Bürgerbroschüre Anzeigenkunden werben wollen. Dazu teilt die Stadt Burgwedel mit, dass "aktuell kein Verlag damit beauftragt wurde und auch keine Neuauflage der Bürgerbroschüre in Arbeit ist".

Des Weiteren können Firmen, die diesbezüglich mit der Verwaltung der Stadt Burgwedel zusammenarbeiten, sich mit einem Legitimationsschreiben ausweisen. Hinweise dazu würden außerdem an die örtliche Presse weitergegeben und auf der Homepage der Stadtverwaltung veröffentlicht.

Senioren- und Pflegestützpunkte am 2. Juli geschlossen

Aufgrund einer internen Veranstaltung bleiben die drei Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover in Burgdorf, Ronnenberg und Wunstorf am Dienstag, 2. Juli, geschlossen.

Weitere Informationen und Antworten zu Fragen rund um die Pflege geben die Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover wie der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land, Hannoversche Neustadt 53 in Burgdorf, Telefon 0511/700201-16, SPN.BurgdorferLand@region-hannover.de, der für  Wedemark, Langenhagen, Isernhagen, Burgwedel, Burgdorf, Uetze, Lehrte und Sehnde zuständig ist.

Bürger aus dem Wahlkreis besuchen Maria Flachsbarth im Berliner Bundestag

Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis besuchten im Rahmen einer Berlinfahrt vom 12. bis 14. Juni 2019 ihre heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth (CDU) in Berlin.

Auf dem umfangreichen Programm standen unter anderem der Besuch beim Bundesnachrichtendienst und der Gedenkstätte Hohenschönhausen sowie eine umfangreiche Stadtrundfahrt per Bus und Schiff.

Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit ihrer Bundestagsabgeordneten.

Flachsbarth berichtete vom typischen Wochenablauf einer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin. So ging Maria Flachsbarth insbesondere auf ihre Aufgabenfelder als Parlamentarische Staatssekretärin ein: "Im Rahmen meiner bisherigen politischen und ehrenamtlichen Arbeit habe ich mir einige Politikfelder erarbeitet, auf die ich in diesem Ressort gut zurückgreifen kann: zum Beispiel den Aufbau von lokal angepassten, nachhaltigen Agrarstrukturen – inklusive der Tiergesundheit, dem Ausbau Erneuerbarer Energien und der besonderen Förderung von Frauen und Mädchen, die für eine stabile Entwicklung der Volkswirtschaften unverzichtbar sind".

Die anschließende Diskussion war geprägt durch aktuelle politische Fragen, wie dem Klimaschutz und den direkten Auswirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien im Wahlkreis – dem Suedlink. 

Kultur im Schloss: Wandelkonzert am 30. Juni

Ein Ensemble von italienischen, persischen und deutschen Musikerinnen und Musikern begibt sich am Sonntag, 30. Juni 2019, 17 Uhr, im Schloss Landestrost auf eine abenteuerliche Reise durch die Hölle, den Läuterungsberg und das Paradies. Das Wandelkonzert mit dem Titel Al Mi´raj e La Commedia Divina lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, im Schloss von Raum zu Raum zu wandeln und  durch den Amtsgarten zu schlendern. Dabei erleben sie musikalische Stationen, die Parallelen von Dantes Göttlicher Komödie zu den Schriften Ibn Arabis ziehen. Einzigartige  Gesangs- und Instrumentalkünstlerinnen und -künstler spielen Musik der Ars nova, persisch-arabische Improvisationen und zeitgenössische Kompositionen, sodass eine zeitlose Geschichte voller emotionaler Bandbreite und ungeahnter Verbindungen entsteht. Der Eintritt kostet 19 Euro, ermäßigt 13 Euro.

Eintrittskarten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon 01805/700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Sporthallenbau: TSG freut sich über ein klares Zeichen für den Sport

Lange Zeit war ungewiss, ob der Abriss der bestehenden beiden Sporthallen des Gymnasiums in Großburgwedel eine Vakanz und erhebliche Auswirkungen auf die Sportangebote der Vereine Burgwedels zur Folge hat.

Mit der Entscheidung, die bestehenden beiden Sporthallen des Gymnasiums Großburgwedels stehen zu lassen, bis die neu zu errichtende Sporthalle fertiggestellt ist, habe Burgwedels Politik ein deutliches Zeichen für den Sport gesetzt, so die Turneschaft Großburgwedel (TSG) in einer Pressemitteilung.

"Dass Sportvereine zunehmend unter der Kürzung von Fördermitteln, geringeren Ausschüttungen von Stiftungen und allgemein abnehmender Spendenbereitschaft zu leiden haben, ist nichts Neues", so Uli Appel, Vorsitzender der Turnerschaft.

"Zur großen Freude der TSG hat sich die Politik aktuell eindeutig für den Sport ausgesprochen und gleich zwei richtungsweisende Entscheidungen getroffen. Die vorhandenen beiden Sporthallen werden durch eine moderne Dreifeldhalle ersetzt, die allen aktuellen Ansprüchen entspricht. Darüber hinaus trägt die Stadt Burgwedel mögliche Mehrkosten, die entstehen, da die bestehenden Sporthallen erst mit Fertigstellung der neuen Halle abgerissen werden", so Appel.

Die TSG ist sehr zufrieden mit den neuen Entwicklungen und bedankt ausdrücklich für "die hervorragenden Vorbereitungen sowie die damit verbundenen Empfehlungen der Verwaltung und die eindeutige politische Entscheidung für den Sport in Burgwedel". Als Kooperationspartner der Burgwedeler Schulen freuen sich die Verantwortlichen der TSG zudem, dass auch der Schulsport ohne zeitliche Einschränkungen aufrechterhalten werden kann.

Jusos werden in den Vorstand des SPD-Bezirks Hannover gewählt

Auf dem Parteitag des SPD-Bezirks Hannover, welcher 14 Landkreise von Harburg im Norden bis Göttingen im Süden umfasst, haben die Jusos Bezirk Hannover personelle und inhaltliche Forderungen durchsetzen können.

"Mit der neuen 29-jährigen stellvertretenden Vorsitzenden Amina Yousaf, die wir Jusos für das Amt nominiert hatten, konnten wir den Bezirk dazu bewegen, unsere Rufe nach weiblicher und jüngerer Neuaufstellung zu beantworten. Ich freue mich, dass wir eine junge Frau im Führungsquartett des Bezirks haben", kommentiert Silke Hansmann, die Vorsitzende der Jusos Bezirk Hannover, welche ebenso in den Vorstand des SPD-Bezirks gewählt wurde.

"Dies kann jedoch nur ein erster Schritt bleiben. Mit Matthias Miersch wurde ebenso ein neuer Vorsitzender gewählt, in den ich großes Vertrauen lege, die Weiterentwicklung unserer Partei voranzubringen."

"Anspruch ist nicht nur Personal durchzusetzen, sondern aktuelle Inhalte voranzustellen und zu debattieren. So haben wir dieses Wochenende eine Resolution gegen jedweden rechten Terror und für die schonungs- und lückenlose Aufklärung des Falls Lübcke und des NSU erwirkt. Die SPD wird jetzt Druck machen – die Konservativen können das rechtsradikale Problem nicht weiter kleinreden", berichtet Florian Kolb, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Bezirk Hannover, entschlossen und ergänzt: "Ebenso unterstrichen wir als Parteitag die Forderung, dass der Zensur-Paragraph 219a aus dem StGB gestrichen gehört. Der von der CDU und CSU weichwachs geklopfte Kompromiss hat nichts verbessert."

Schauplatz für Kunst: Ausstellung „Vorhang auf!“ von Meike Zopf

"Vorhang auf!" – am Donnerstag, 27. Juni 2019, um 18.30 Uhr, eröffnen Regionspräsident Hauke Jagau und Jennifer Bork vom Team Kultur der Region die Ausstellung der Künstlerin Meike Zopf. Zu sehen ist die Ausstellung mit Gemälden und Zeichnungen am Schauplatz für Kunst im Regionshaus bis Freitag, 13. September 2019, montags bis donnerstags 8 bis 17 Uhr sowie freitags 8 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Meike Zopf, geboren in Berlin, lebt und arbeitet in Hannover. Die diplomierte Künstlerin und Kunsttherapeutin beschäftigt sich inhaltlich vor allem mit den Fragen und Gegebenheiten des menschlichen Daseins. Ihr künstlerisches Schaffen ist geprägt davon, Gegensätze in einzigartigen Kompositionen zu vereinen: Malerei und Zeichnung, Abstraktion und Gegenständlichkeit, Skizzenhaftigkeit und Liebe zum Detail, Idyllisches und Verstörendes.

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