Kategorienarchiv: Aktuelles

Harm Hanebuth wird für 70 Jahre Singetätigkeit vom Chorverband ausgezeichnet

Harm Hanebuth ist für 70 Jahre Singetätigkeit vom Chorverband Niedersachsen-Bremen mit Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet worden. Das musikalische Gen hatte der in Großburgwedel geborene Sohn eines Landwirts, der in Oldhorst lebt, von der Familie geerbt. Mit 14 Jahren sang er im Kirchenchor, war jüngstes Mitglied im Männergesangverein "Concordia" Großburgwedel, den er Ende der 1960er Jahre zeitweise leiten durfte, und später im Farster Chor. Auf seine frühe Zeit im Großburgwedeler Männerchor blickte Harm Hanebuth mit Stolz und Wehmut zurück. Der feierliche Rahmen für seine Ehrung, die der Vereinsvorsitzende Wilfried Jäschke vollziehen durfte, war gegeben. Im Gasthaus Am Markt wurde nämlich die Weihnachtsfeier des MGV "Concordia" Großburgwedel veranstaltet. Musikalisch umrahmt wurde sie von der Chorgemeinschaft Großburgwedel-Wettmar, die dem Publikum unter der Leitung von Chorleiter Matthias Blazek schöne mehrstimmige, weihnachtliche Chorsätze dargeboten hat. Auf besonderen Wunsch gab es zum Schluss auch noch einmal das Lied "Bajazzo". 

Türen von Auto werden auf Pestalozzi-Parkplatz beschädigt

Ein auf einem Parkplatz der Pestalozzi-Stiftung im Pastor-Badenhop-Weg in Großburgwedel abgestellter weißer Pkw Skoda Fabia wurde am vergangenen Donnerstag, 6. Dezember 2018, zwischen 8:00 und 13:20 Uhr vermutlich durch ein nebenstehendes Fahrzeug beim Ein- oder Aussteigen an beiden Türen der Beifahrerseite beschädigt. Die Polizei stelle eine Delle sowie Kratzer des fremden Fahrzeugs fest. Die Schadenshöhe wird auf 300 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem beschriebenen Sachverhalt und/oder Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Großburgwedel unter der Telefonnummer 05139/991-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Nach dem Einkauf von Alkohol will Frau mit mehr als 1,5 Promille Auto fahren

Durch einen Polizeibeamten wurde am gestrigen Donnerstag, 6. Dezember 2018, um 15:40 Uhr in der Herrenhäuser Straße im Burgwedeler Ortsteil Wettmar wahrgenommen, dass eine 58-Jährige, die zuvor zu einem Geschäft gefahren war und Alkoholika eingekauft hatte, mit leicht unsicherem Gang in einen VW einstieg und diesen zu starten beabsichtigte. Bei der nachfolgenden Kontrolle wurde eine Atemalkoholkonzentration mehr als 1,5 Promille festgestellt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Koordinierungsstelle Frau und Beruf: Jahresprogramm 2019 ist da

Wie gelingt der berufliche Neustart nach der Familienzeit? Wie ist Karriere mit Familie vereinbar? Welche Chancen für Frauen bietet die digitale Arbeitswelt? Das Jahresprogramm der Koordinierungsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf dem Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. "Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, braucht Neugier und gute Ideen – wir geben die Impulse dazu’ sagt Christiane Finner, Leiterin der Koordinierungsstelle. "Mit unserem Programm möchten wir Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen neue Kompetenzen vermitteln und für berufliche Perspektiven in der Arbeitswelt 4.0 begeistern."

Mehr als 100 Angebote zur Orientierung und Qualifizierung für den (Wieder-)Einstieg enthält das 80 Seiten starke Programmheft. Der Workshop "Internet und Internetta" am 4. und 7. März 2019 gibt Einblick in die professionelle Nutzung digitaler Systeme und "Disrupt yourself!" (24. Mai) eröffnet den Einstieg in agile Arbeitsweisen. Am 21. und 22. Mai lernen Frauen, wie sie sich das Veränderungspotenzial der Digitalisierung zunutze machen können.

"Mit Blick auf die Balance zwischen Beruf, Qualifizierung und Familie bieten wir praxisnahe, individuelle Unterstützung für Frauen in unserer Region", freut sich Christiane Finner über die Bandbreite der Angebote, die unter den Stichworten, "Orientierung und Perspektive", Weiterbildung und Qualifikation", "Selbstständigkeit und Existenzgründung" sowie "Gesundheit und Balance" zusammengefasst sind.

Neu im Programm sind Kurse und Workshops, die die Koordinierungsstelle in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnerinnen und -partnern in Burgdorf, Pattensen, Neustadt am Rübenberge, Laatzen und Hemmingen anbietet. "Diese Kurse richten sich an Frauen mit Familie, die zeitlich stark eingespannt sind und sich gern vor Ort weiterbilden wollen", betonen die Kooperationspartnerinnen.

Neben der individuellen Beratung und den Weiterbildungsangeboten für Frauen, finden auch die regelmäßigen Netzwerktreffen "Welcome Back" eine Fortsetzung. "Netzwerken ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, ganz besonders in der digitalen Welt", so Christiane Finner. Für das Jahr 2019 sind wieder vier Netzwerktreffen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Haus der Region geplant: Das nächste findet am 25. Februar statt, weitere Termine sind der 6. Mai, 26. August und 25. November.

Eine Reihe von Angeboten richtet sich speziell an zugewanderte Frauen, die ihre Sprachkenntnisse verbessern und sich über berufliche Pläne austauschen möchten: An zehn Terminen, jeweils am letzten Freitag im Monat (Auftakt am 25. Januar) geht es bei "Miteinander reden?!" darum, mit Expertinnen und Experten aus der Arbeitswelt ins Gespräch zu kommen – natürlich auf Deutsch. "Wer eine Sprache im beruflichen Umfeld sicher sprechen und verstehen möchte, braucht viel Übung und den Austausch mit anderen", erklärt Ufuk Kurt, die in der Koordinierungsstelle Frau und Beruf Ansprechpartnerin für geflüchtete Frauen ist. Ein neues Angebot ist die Erzählwerkstatt "Frauengeschichten und Erwerbsbiografien" im Oktober und November. Mittwochs bietet die Koordinierungsstelle außerdem ein professionelles Bewerbungstraining für zugewanderte Frauen an.

Das "Eltern-Coaching" (ab 18. Januar) richtet sich mit Blick auf die Neue Vereinbarkeit an Väter und Mütter, die in der Elternzeit berufliche Ziele überdenken und Karrierepläne mit familiärem Engagement vereinbaren wollen – auch Kinder sind dabei willkommen. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt Mütter wie Väter vor ungewohnte Herausforderungen. Wir wollen beide partnerschaftlich in ihrem persönlichen und beruflichen Entwicklungsprozess unterstützen", wünscht sich Christiane Finner. Speziell für (Allein-)Erziehende bietet die Koordinierungsstelle mit Kooperationspartnern ein aus vier Modulen bestehendes Stärkungsprogramm mit dem Titel "Single-Eltern starten durch" (ab 14. Juni).

Das Programmheft der Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover ist online abrufbar unter www.frau-und-beruf-hannover.de oder per Mail an frauundberuf@region-hannover.de. Fragen zum Programm beantwortet die Koordinierungsstelle auch telefonisch unter 0511/616-23542.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover ist ein Projekt, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen, in der Trägerschaft der Region Hannover.

„Neuer Politikstil schafft Interessenausgleich zwischen Naturschutz und Nutzern vor Ort“

"Wir waren immer der Überzeugung, dass wir langfristig belastbare Lösungen nur finden werden, wenn wir einen Interessenausgleich zwischen Naturschutz und den Nutzern vor Ort schaffen. Im NSG Bockmerholz, Gaim ist der Verwaltung im Zusammenspiel mit den handelnden Personen vor Ort und der Politik eine gute Schutzgebietsverordnung gelungen. Es wurde zugehört, es wurde genau hingesehen, es wurde abgewägt und schlussendlich ein belastbarer Kompromiss gefunden", so der Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover und Lehrter Abgeordnete Bernward Schlossarek.

Die Herangehensweise an die Schutzgebietsverordnung NSG Bockmerholz, Gaim stehe exemplarisch für den neuen Politikstil im Bereich Schutzgebietsverordnungen. Naturschutz und die Anliegen der Menschen vor Ort seien gleich bedeutsam. Naturschutz, der die Menschen nicht mitnimmt, sei kaum etwas wert, so die Christdemokraten. Die gefundenen Regelungen müssten auch auf eine Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort stoßen. "Wir haben kein Interesse daran, dass in weiten Teilen der Region die Neuausweisungen der Schutzgebiete beklagt werden. Deswegen arbeiten wir hart dafür, dass belastbare Kompromisse gefunden werden", so Schlossarek.

Was konkret ist neu in der Schutzgebietsverordnung? In der neu ausgearbeiteten Schutzgebietsverordnung herrsche kein grundsätzliches Betretungsverbot. Auch würden sozial akzeptierte Nutzungen des Waldes, wie beispielsweise das Sammeln von Pilzen nun toleriert. Des Weiteren werde es keine Regelungen für die Waldwirtschaft geben, die über den Walderlass des Landes hinausgehen. "Es ist klar, dass die folgenden Verordnungen sich an dieser Verordnung orientieren werden. Diese drei genannten Beispiele aus der neuen Schutzgebietsverordnung zeigen deutlich, dass ein ausgewogener und pragmatischer Naturschutz möglich ist. Man muss nur wollen, den Bürgerinnen und Bürgern zuhören und sie auch ernst nehmen", so Schlossarek.

"Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser neuen Herangehensweise, diesem neuen Politikstil, die zu erwartenden Schwierigkeiten mit den noch zu beschließenden Schutzgebietsverordnungen lösen werden", so Schlossarek abschließend.

Rat der Stadt Burgwedel tagt

Am kommenden Donnerstag, 13. Dezember 2018 findet um 19:00 Uhr eine öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Burgwedel im Amtshof, Auf dem Amtshof 8, Großburgwedel, statt.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Änderung der Satzung für die Freiwillige Feuerwehr in der Stadt Burgwedel, die Haushaltssatzung 2019 einschließlich Haushaltsplan sowie diverse Anträge von Vereinen um Bezuschussung.

Die dazugehörige Tagesordnung und öffentlichen Beratungsvorlagen sind beim entsprechenden Termin im Sitzungskalender unter https://www.burgwedel.de/allris/si010.asp zu finden.

Zu viele Gegentore verhindern besseres Ergebnis für den HHB

Der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) hat auch das Heimspiel am Mittwochabend gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin verloren. Wie schon zu oft in den letzten Wochen kassierte der Handball-Drittligist über 30 Gegentore. Trotz starker Leistungen des Torhüterduos Mustafa Wendland und Pascal Kinzel waren 35 Schweriner Treffer zu viel. Der HHB unterlag mit 30:35 (13:15).

Die Partie der Burgwedeler war ein Spiegelbild des letzten Auftretens beim SV Anhalt Bernburg. 30 Tore müssen im Handball zu einem Sieg reichen, wer 35 Gegentreffer hinnehmen muss, kann ein Spiel nicht gewinnen. Somit halfen auch zehn Feldtore des überragenden Florian Freitag nicht, um die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern zu bezwingen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit, in der sich die Gäste erst kurz vor dem Pausenpfiff ein wenig ansetzen konnten, verlief die Partie auch in Halbzeit 2 ausgeglichen. Die Stiere konnten sich zwar einen kleinen Vorsprung erarbeiten, die Gastgeber versuchten aber alles, um im Spiel zu bleiben. Vier Mal hatte der HHB die Chance, bei einer Zweitoreführung von Schwerin auf einen Treffer zu verkürzen, doch jedes Mal konnten diese Chancen nicht genutzt werden. Entweder leisteten sich die Gastgeber technische Fehler, Fehlpässe oder schlossen viel zu schnell und unvorbereitet ab. Die Stiere waren zur Stelle und erzielten per Tempogegenstoß einen leichten Treffer und hielt die Gastgeber auf Distanz. Selbst zwei Minuten vor dem Ende hatten die Gastgeber noch die Möglichkeit auf einen Punkt, doch auch die letzte Chance wurde leichtfertig verspielt. Wie schon in Bernburg kassierte der HHB auch gegen Schwerin in der letzten Minute noch zwei Tore. Das Ergebnis mit fünf Toren Differenz fällt somit unterm Strich auch noch zu hoch aus und spiegelt den Spielverlauf nicht wirklich wieder.

Trainer Claas Wittenberg wird sich etwas einfallen lassen müssen, um die Burgwedeler Abwehr schnellstmöglich zu stabilisieren. Auch wenn der Angriff des HHB spielerisch noch viel Lust nach oben hat und viele Tore gegen Schwerin aus Einzelaktionen resultierten, ist die Defensive eindeutig die Schwachstelle des HHB. Im Schnitt haben die Spieler um Kapitän Kay Behnke in den 14 Saisonspielen 29,8 Gegentore hinnehmen müssen. Das ist der drittschlechteste Wert der Liga und unterstreicht die aktuellen Probleme des HHB. Wenn sich hier nicht schnell etwas tut, wird man die Abstiegszone zeitnah nicht verlassen können. In den vergangenen Jahren war die Abwehr immer das Prunkstück des HHB. 25 Gegentore sind hier der Wert, an dem sich die Mannschaft messen muss. Das Torhüterduo Mustafa Wendland und Pascal Kinzel treffe dabei noch die wenigste Schuld. Beide spielten gegen Schwerin jeweils eine Hälfte und verhinderten mit einigen Paraden Schlimmeres. Der Umstand, dass der HHB gegen die Stiere über die Außen- und die Kreisposition nur vier Tore erzielen konnte und über die erste Welle so gut wie gar nicht erfolgreich war, kam noch erschwerend hinzu. Die Gäste waren über die Außen 14 Mal erfolgreich und erzielte auch einige Tore per Tempogegenstoß. Dass der HHB-Rückraum gestern einen guten Tag erwischt hatte und 24 der 30 Burgwedeler Tore beisteuern konnte, nutzt da auch nichts. Unterm Strich zählen nur Siege und die fehlen den Burgwedelern aktuell.

Schon am kommenden Sonnabend, 8. Dezember 2018, haben die Burgwedeler Spieler die nächste Gelegenheit zu zeigen, dass sie es besser können. Mit dem HC Empor Rostock empfängt der HHB den aktuellen Tabellenführer der 3. Liga Nord. Die Rollen sind verteilt. Der HC Empor ist klarer Favorit, der HHB nur Außenseiter. Alles andere als ein deutlicher Sieg der Gäste wäre eine Überraschung. Die Gastgeber können befreit und ohne Druck aufspielen. Anwurf der Partie HHB gegen HC Empor Rostock ist am Sonnabend um 19 Uhr in der Sporthalle auf der Ramhorst in Burgwedel.

HHB: Mustafa Wendland (1.-30. Minute), Pascal Kinzel (30.-60.) – Florian Freitag (10), Christian Hoff (1), Julius Mücke, Marius Kastening (1), Lennart Koch (2), Luca Born, Kay Behnke (6), Nenad Bilbija (8/2), Philip Reinsch und Steffen Dunekacke (2).

Region erhöht Anreiz für Ausbau barrierefreier Bushaltestellen

Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die Städte und Gemeinden in der Region: Die Region Hannover erhöht die Fördermittel für den kommunalen Ausbau barrierefreier Bushaltestellen. Das "Anreizprogramm" soll, wie der Name schon sagt, die Motivation der Städte und Gemeinden fördern, den barrierefreien Ausbau des ÖPNV voranzutreiben. Bisher wurden jährlich maximal 35.000 Euro pro Kommune für eine 50-prozentige Mitfinanzierung der nicht durch Landesfördermittel gedeckten Kosten bewilligt – diese Summe wird nun von der Region Hannover auf 50.000 Euro (für die Landeshauptstadt Hannover auf 100.000 Euro) erhöht. "Wir erhoffen uns dadurch eine Beschleunigung der barrierefreien Zugänglichkeit des Verkehrssystems", sagt Elke van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover. "In den vergangenen Jahren hat das ‚Anreizprogramm‘ zu einer kontinuierlichen Steigerung der Bautätigkeit der Kommunen auf durchschnittlich 70 Maßnahmen pro Jahr geführt", so van Zadel weiter (siehe dazu angehängte Grafik).

Im Dezember bekommen die Städte und Gemeinden von der Region Hannover die entsprechenden Zuwendungsbescheide zugesandt, damit die Kommunen ihre Anträge bis Mai 2019 einreichen können. Gebaut wird dann im Jahr 2020. "Wir geben den Städten und Gemeinden damit Planungssicherheit", erklärt van Zadel. Voraussetzung für eine Förderung der Region ist eine Förderung der Maßnahme mit Landesmitteln. Das Land Niedersachsen hat ihr ursprünglich bis 2014 laufendes Förderprogramm mit einer 75-prozentigen Maßnahmenförderung auf unbestimmte Zeit verlängert. Damit beträgt der Eigenanteil einer Kommune bei einem barrierefreien Ausbau einer Bushaltestelle 12,5 Prozent. Bis zu acht Bushaltestellen können Kommunen pro Jahr im vereinfachten Antragsverfahren (Sammelantrag) beim Land Niedersachsen für eine Förderung einreichen. Die jährliche Gesamtbereitstellungssumme erhöht sich bei der Region Hannover damit auf 1.050.000 Euro. In den Jahren 2011 bis 2014 wurden pro Jahr 200.000 Euro, von 2015 bis 2019 pro Jahr 740.000 Euro an die Kommunen ausgeschüttet.

Burgwedeler Männerrunde besucht Hendrik Hoppenstedt in Berlin

Eine Burgwedeler Männerrunde, die sogenannte "Schnitzelgruppe", besuchte jüngst den Staatsminister und Bundestagsabgeordneten Dr. Henrik Hoppenstedt im Berliner Kanzleramt. Nach einem einstündigen Gespräch mit dem Staatsminister wurde noch das Kanzleramt besichtigt sowie an einer Bundestagssitzung als Zuhörer teilgenommen. Den Kontakt zu Dr. Hoppenstedt stellte CDU-Ratsherr Christian Büchtmann her, der schon mit Dr. Hoppenstedt die Schulbank drückte sowie politisch mit ihm in der Stadt Burgwedel zusammengearbeitet hat.

Regions-CDU fordert Gebührenerlass für Trichinenuntersuchungen bei Wildschweinen

Auf Initiative der beiden CDU-Regionsabgeordneten Rainer Fredermann (Burgwedel) und Oliver Brandt (Burgdorf) stellt die CDU/SPD-Gruppe in der Regionsversammlung Hannover für den Haushalt 2019 folgenden Antrag: "Die Regionsverwaltung erlässt die Gebühren für Trichinenuntersuchungen bei Wildschweinen. Sollte die Gebühr für Trichinenuntersuchungen aus verwaltungsrechtlichen Gründen nicht erlassen werden können, wird alternativ ein ‚Entgelt‘ in gleicher Höhe für jede abgegebene Blutprobe gewährt und so eine Verrechnung erzielt. Der Gebührenerlass soll so lang andauern, bis das Land Niedersachsen andere Bestimmung in diesem Zusammen erlässt."

Rainer Fredermann und Oliver Brandt begründen ihre Initiative mit der bestehenden und unverändert hohen Einschleppungsgefahr für die Afrikanische Schweinepest (ASP) nach Deutschland. Dadurch bestehe ein hohes Interesse an der verstärkten Bejagung von Schwarzwild vor allem im Agrarland Niedersachsen. Außerdem sei eine möglichst zahlreiche Beprobung des erlegten Schwarzwildes zur Früherkennung der ASP dringend erforderlich. Um diese Maßnahmen zu fördern und um allen Beteiligten den Ernst der Lage nochmals zu verdeutlichen, soll nach Auskunft der beiden Regionsabgeordneten die Gebühr für Trichinenuntersuchungen 2019 in der Region Hannover erlassen werden.

Hans-Otto Thiele, Vorsitzender der Jägerschaft Burgdorf, freut sich über den Antrag der CDU/SPD-Koalition in der Region Hannover. "Damit wird auch im Gebiet der Landeshauptstadt Hannover eine dringende Bitte der niedersächsischen Jäger aufgegriffen und erfüllt."

Dass der Erlass der Gebühr für die Trichinenproben auf der Dezembersitzung der Regionsversammlung beschlossen werde, gelte als ziemlich sicher. Von den 84 gewählten Regionsabgeordneten stellt die Koalition von CDU und SPD insgesamt 50 Abgeordnete.

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