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Hoppenstedt begrüßt 50 Besucherinnen und Besucher aus seinem Wahlkreis in Berlin

Auf Einladung ihres CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt haben 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger die Bundeshauptstadt im Rahmen einer politischen Bildungsreise besucht. Zu den Gästen zählten unter anderem der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr aus der Wedemark und ehrenamtliche Helfer des Kiran Kinderhauses in Isernhagen.

Auf der Informationsfahrt besuchten die Teilnehmer unter anderem das ZDF-Hauptstadtstudio und erkundeten die Hauptstadt im Rahmen einer Stadtrundfahrt. Einer der Höhepunkte des dreitägigen Aufenthalts war ein Informationsgespräch im Bundesministerium der Verteidigung.

Wie die parlamentarische Arbeit funktioniert, erfuhren die Gäste bei einem Besuch des Reichstages mit der Teilnahme an einer Plenarsitzung. Im Anschluss an die Plenardebatte nahm sich Hendrik Hoppenstedt Zeit, mit der Gruppe aus seinem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen. Der Abgeordnete stellte den Gästen den typischen Ablauf einer Sitzungswoche und seine Arbeit als Staatsminister bei der Bundeskanzlerin vor. Er beantwortete auch die vielen Fragen der Besucherinnen und Besucher zum aktuellen politischen Geschehen.

Es ging unter anderem um den aktuellen Haushaltsentwurf des Deutschen Bundetages für 2020. Danach plant der Bund Ausgaben von mehr als 360 Milliarden Euro. Dabei werden auch in diesem Jahr keine neuen Schulden aufgenommen und die schwarze Null bleibt bestehen.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Grundrente. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, mehr Geld bekommen müssten als die, die nicht oder nicht so lange gearbeitet haben. Voraussetzung für den Bezug der Grundrente ist laut Koalitionsvertrag aber eine Bedürftigkeitsprüfung, die Hendrik Hoppenstedt sehr wichtig findet, da ansonsten der Empfängerkreis ungerecht groß werde.

Nach dem Gespräch wurde noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto geschossen und die Gäste hatten die Möglichkeit, die Kuppel des Reichstagsgebäudes zu besuchen.

Dr. Hendrik Hoppenstedt freute sich über den Besuch aus seinem Wahlkreis: "Es war eine interessante Diskussion über verschiedene politische Themen. Ich freue mich darüber, den Besuchern dadurch auch meine Sicht der Dinge zu erläutern und meine politische Arbeit in Berlin vorstellen zu können. Gleichzeitig ist es aber immer wertvoll, durch die Besuchergruppe viele wichtige Denkanstöße zu bekommen. Das war auch dieses Mal so".

Mit einem Ruck bewegt sich der Kirchenkreis Burgdorf „vom Walzer zum Quickstep“

Einen Tag vor Ende der diesjährigen "Woche der Diakonie" (1. bis 8. September) hat der Kirchenkreis Burgdorf seine zweitägige "Zukunftswerkstatt" zur künftigen Arbeit in den evangelisch-lutherischen Gemeinden des Kirchenkreises beendet. Ganz am Ende der Veranstaltung stand am gestrigen Sonnabend, 7. September 2019, ein Pressegespräch in den Tagungsräumlichkeiten des Burgdorfer Tanzstudios B5 an der Braunschweiger Straße.

Zur Stimmung und Atmosphäre während der Beratungen mit den etwa 120 Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Kirchenkreis sowie mit Personen des öffentlichen Lebens sagte Kirchenkreisjugendwartin Ann-Marie Reimann: "Mit den erörterten zukunftsorientierten Ansätzen bewegt sich Kirche vom Walzer zum Quickstep." Zu den Ansätzen gehören nach Worten von Superintendentin Sabine Preuschoff auch kleine Arbeitsgruppen (AG), die Gedanken und Ideen zusammentragen sollen, um bis Ende 2020 ein konkretes (Zukunfts-)Konzept vorstellen zu können. Damit sollen Fragen wie beispielsweise "In welcher Form kann Kirche mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen?", "Wie kann Kirche dem Fachkräftemangel entgegentreten?" oder "Wie können die Gemeinden im Kirchenkreis in Balance gehalten werden?" beantwortet werden. Kirche müsse sich bewegen und sich auf die veränderten Realitäten einstellen, so Sabine Preuschoff. Kirchenkreisvorstandsmitglied und Kirchenvorstandsvorsitzender der Matthäus-Gemeinde in Lehrte, Wilhelm Busch, brachte es auf den Punkt: "Nach gründlicher Beleuchtung des Ist-Zustandes muss ein Ruck durch unsere Kirche gehen, denn wir stehen vor großen Herausforderungen. Wir müssen mit aktivem Anpacken die Veränderungen bestimmen und uns nicht von den Veränderungen bestimmen lassen."

Da sieht sich Kevin Fischer aus Ahlten nun auf einem guten Weg. Er sei glücklich, so viele nette Menschen kennengelernt zu haben und mit ihnen ins Gespräch gekommen zu sein: "Ich habe mich als Jugendlicher wahrgenommen gefühlt und bin froh, dass die Arbeit jetzt in den AGs weitergeht." Es sei schön gewesen zu beobachten, wie die Generationen ins Gespräch gekommen seien, bestätigte Riika Hinkelmann (Neustadt), Gemeindeberaterin der Landeskirche Hannover.

Der Anfang ist gemacht. Nun müssen die AGs Vorschläge und Vorstellungen unter anderem zu den Themenbereichen "Jugendarbeit", "Gebäude" und "Gottesdienstgestaltung" in ein zukunftsfähiges Konzept für die insgesamt 49.000 Kirchenmitglieder im Kirchenkreis Burgdorf gießen. "Durch Sterbefälle und Austritte verliert der Kirchenkreis jedes Jahr rund 1000 Mitglieder. Eine Zahl, die von den Taufen nicht vollständig kompensiert werden kann", beschrieb die Superintendentin einen "eckigen" Sachverhalt, der mit Blick auf die derzeitige Situation im Rahmen der Zukunftswerkstatt auch zur Sprache kam.

Zum Schluss musste niemand seinen Heimweg mit leeren Händen antreten. Alle bekamen eine Tüte mit "Kirche in Nudelform" und einen von Sabine Preuschoff gespendeten Segen für ihren Weg zurück in die Gemeinden im Kirchenkreis Burgdorf.

Der HHB gewinnt das Derby

Zum Auftakt der 3. Liga Nord-Ost standen sich am vergangenen Freitag, 23. August 2019, der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) und die TSV Burgdorf II gegenüber. Zahlreiche Handballfans wollten sich dieses Derby nicht entgehen lassen. Die Gastgeber legten mit einer guten ersten Hälfte (16:10) den Grundstein für den Heimsieg. Nach 60 Spielminuten leichtete ein verdientes 25:21 auf der Anzeigetafel der Großburgwedeler Sporthalle Auf der Ramhorst.

Beide Teams hatten 16 Spieler aufgeboten, darunter jeweils drei Torhüter. Bei den Gastgebern waren Johannes Marx und Julius Hinz nach längeren Verletzungen wieder mit an Bord. Die Burgdorfer hatten mit Joshua Thiele, Hannes Feise, Veit Mävers, Jannes Krone, Malte Donker und Vincent Büchner sechs Spieler aus dem Bundesligakader dabei. Die TSV hatte den besseren Start und ging durch Hannes Feise und einen von Bastian Weiss verwandelten Strafwurf schnell mit 2:0 in Führung. Beim 2:2 durch Philip Reisch war aber auch der HHB im Spiel und fortan entwickelte sich ein gutes Handballspiel. Nach dem 4:4 durch Marius Kastening in der 11. Spielminute brachte Steffen Dunekacke die Gastgeber beim 5:4 erstmalig in Führung. Der HHB machte es den Gästen fortan schwer und stand in der Defensive sehr gut. Immer wieder rannten sich die Burgdorfer Angreifer in der gut aufgestellten Burgwedeler Abwehr fest. Auch Mustafa Wendland im Tor der Gastgeber war gut aufgelegt.

Artjom Antonevitch und Steffen Schröter sorgten für den Zwischenstand von 8:5 (15.). Die TSV versuchte alles, konnte ihr Angriffsspiel aber nicht wie gewünscht aufziehen. Immer wieder wurden Angriffe unterbrochen oder Ballverluste provoziert. Die Gastgeber waren jetzt extrem zielstrebig und spielten sich in einen kleinen Rausch. Der Vorsprung konnte weiter ausgebaut werden. Maurice Dräger, Marius Kastening, Philip Reinsch und Artjom Antonevitch trafen und die Hausherren setzten sich bis auf 13:8 ab (24.). Die Gäste hatten in dieser Phase des Spieles gegen das variable Angriffsspiel der Gastgeber kein Mittel parat. Der HHB baute den Vorsprung noch weiter aus und ging mit einer hochverdienten 16:10-Führung in die Pause.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts. Der HHB blieb konsequent und zog seinen Stiefel durch. Zwei Tore von Steffen Dunekacke und ein Treffer von Maurice Dräger bildeten den Auftakt in Halbzeit 2. Die Burgwedeler bauten den Vorsprung bis zur 40. Minute bis auf acht Tore aus (19:11). Das Spiel der Gastgeber war abgeklärter, die TSV konnte ihre Schnelligkeit nicht ausspielen. Mitte der zweiten Halbzeit kamen dann auch die Gäste besser ins Spiel. Angetrieben von Hannes Feise und Veit Mävers, die zusammen elf Tore erzielen konnten, wurde der Vorsprung etwas verkleinert. Beim HHB schwanden ein wenig die Kräfte, es wurde viel durchgewechselt. Nach vier Gästetreffern am Stück, stand es zehn Minuten vor dem Ende nur noch 22:18. Die Gäste setzten jetzt alles auf eine Karte, doch der HHB blieb cool und konnte sich auf seine Torhüter verlassen. Mustafa Wendland und Mats Grzesinski waren jetzt zur Stelle und vereitelten einige gute Einwurfmöglichkeiten der TSV. Der Vorsprung wurde über die Zeit gebracht und die Gastgeber konnten nach 60 Minuten mit gutem Handballsport einen verdienten 25:21-Derbysieg bejubeln. Vor allem in der Defensive konnten die Gastgeber überzeugen. Auch das Torhüterduell ging an die Burgwedeler, die an diesem Abend mit neun Torschützen auch durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen konnten.

Auch Spielertrainer Marius Kastening war mit der Leistung im ersten Pflichtspiel zufrieden: "Über 40 Minuten waren wir sehr konzentriert und haben uns kaum eine Schwächephase geleistet. In der Abwehr haben wir mit einer guten Laufarbeit über die ganze Spielzeit gut gearbeitet, im Angriff waren wir sehr geduldig und haben nur wenig Fehler gemacht."

Burgwedel: Mustafa Wendland, Mats Grzesinski, Eric Frommeyer – Nenad Bilbija (1), Johannes Marx (1), Artjom Antonevitch (4), Julius Hinz (2/1), Julius Mücke, Steffen Schröter (2), Steffen Dunekacke (4), Marius Kastening (6/1), Kay Behnke, Lennart Koch, Marvin Pfeiffer, Philip Reinsch (3) und Maurice Dräger (2).

Senioren- und Pflegestützpunkte am 6. und 27. August geschlossen

Aufgrund interner Veranstaltungen bleiben die drei Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover in Burgdorf, Ronnenberg und Wunstorf am Dienstag, 6. August, sowie am Dienstag, 27. August, geschlossen.

Darüber hinaus ist der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land, Hannoversche Neustadt 53 in Burgdorf, jeweils Montag von 8:15 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 8:15 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 8:15 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 8:15 bis 12:00 Uhr sowie nach Vereinbarung oder per Telefon unter 0511/700201-16 zu erreichen.

Vier Ortsfeuerwehren löschen Feuer in Waldgebiet bei Ramlingen

Das hätte durchaus auch schlimmer ausgehen können: Weil die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 4 bei einem Einsatzflug nördlich von Ramlingen Rauch aus dem Wald nördlich von Ramlingen hat aufstehen sehen, informierte diese die Regionsleitstelle.

Zunächst wurde kurz vor 17 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Ramlingen/Ehlershausen alarmiert. Es hieß, dass es in der Straße Am Fuhrenkamp eine Rauchentwicklung geben solle. Die ausgerückten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr konnten in dem unwegsamen Gelände zwar Brandgeruch wahrnehmen aber das Feuer zunächst nicht lokalisieren. Systematisch gingen sie durch das Waldgebiet und nahmen immer wieder Brandgeruch wahr. Erst nach fast einer Stunde fanden sie den Brandherd inmitten des Waldes, mehr als 50 Meter von einem Weg entfernt, nördlich von Ramlingen. Das Feuer hatte sich bereits ausgebreitet und so wurden umgehend die Ortsfeuerwehren aus Engensen, Wettmar und Otze nachalarmiert.

Mit vereinten Kräften der ehrenamtlichen Helfer aus dem Burgdorfer und Burgwedeler Stadtgebiet konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Rund 1000 Quadratmeter Waldboden fielen den Feuer zum Opfer. Dass dieses sich nicht zu einem ausgedehnten Waldbrand entwickelt hat, war der schnellen Entdeckung aus der Luft zu verdanken, denn in dem abgelegenen Waldstück wäre das Feuer sicherlich sonst viel später aufgefallen.

Mit Wasser mehrerer Tanklöschfahrzeuge wurde das Feuer bekämpft und hierbei auch mehrmals wieder neues Wasser vom nächstgelegenen Hydranten geholt. Zum Einsatz kam hierbei auch der "Oldtimer" der Ortsfeuerwehr Ramlingen/Ehlershausen, ein TLF 8 s, das bereits vor 12 Jahren außer Dienst genommen wurde und sich nun in Privatbesitz befindet. Es war damals in den 1970er Jahren nach den großen Waldbränden angeschafft worden und war bei diesem Einsatz mit seinen 2400 Litern Wasser eine große Hilfe.

Gegen 20:30 Uhr war oberflächlich jedes Feuer erloschen und die Einsatzkräfte der vier Ortsfeuerwehren konnten wieder in ihre Standorte zurückkehren. Derzeit (Stand 21:30 Uhr) ist die Ortsfeuerwehr Ramlingen/Ehlershausen aber immer noch im Einsatz. "Der Waldboden ist bei diesen Temperaturen sehr trocken und wir werden nun noch einmal 6000 Liter Wasser einsetzen", so Burgdorfs Stadtbrandmeister Dennis-Frederick Heuer.

Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte mit elf Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren aus Engensen, Otze, Ramlingen/Ehlershausen und Wettmar im Einsatz.

Warum es in dem Wald zu einem Feuer kam, ist bislang unbekannt. Die Polizei hat nach den Löscharbeiten ihre Ermittlungen aufgenommen.

Selbsthilfegruppen beraten im Senioren- und Pflegestützpunkt

An Menschen, die unter einer Krankheit leiden, stellt das Leben besondere Herausforderungen. Manche nehmen sie mutig an und bewältigen sie mit viel Kraft. Manche engagieren sich nicht nur für sich selbst, sondern schließen sich mit anderen Betroffenen zusammen, geben Rat und Hilfen – und machen so das Leben für sich und andere ein wenig leichter.

Am Donnerstag, 18. Juli 2019, bieten Selbsthilfegruppen aus Burgdorf und Umgebung von 16 bis 18 Uhr die Möglichkeit, sich über das Hilfsangebot zu informieren. Im Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land, Hannoversche Neustadt 53 in Burgdorf, können betroffene Menschen ebenso wie ihre Angehörigen Kontakt zu Selbsthilfegruppen aufnehmen und sich in Einzelgesprächen beraten lassen. Auch wer selber eine Selbsthilfegruppe aufbauen möchte, ist willkommen.

Das Spektrum der Selbsthilfegruppen ist thematisch breit gefächert: Es gibt Kreise, die sich gemeinsam über chronische Schmerzen austauschen, über Rheuma, über einen Schlaganfall, über die Pflege von Angehörigen, über Abhängigkeit von Alkohol- und Medikamenten oder über Krebserkrankungen. Die Beratung im Burgdorfer Senioren- und Pflegestützpunkt ist unverbindlich, kostenfrei und geht auf individuelle Fragen ein. Ziel ist es, einen gangbaren Weg aus dem Alleinsein mit dem jeweiligen Problem aufzuzeigen.

Weitere Beratungstermine der Selbsthilfegemeinschaft im SPN finden am 5. September und 14. November statt. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um Anmeldung unter 0511/700 201-16 gebeten. Weitere Informationen, auch zu allen Fragen rund um die Pflege, gibt der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land.

Caren Marks kandidiert nicht erneut für den Bundestag

Die Bundestagsabgeordnete Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gibt bekannt, dass sie für eine weitere Wahlperiode nicht kandidieren wird.

Seit 2002 vertritt sie den Wahlkreis, zu dem unter anderem die Kommunen Burgdorf, Burgwedel und Isernhagen gehören, und mit ihm seine Bürgerinnen und Bürger als Bundestagsabgeordnete in Berlin. 2013 wurde sie zusätzlich zur Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend berufen.

"Es ist mir seit jeher ein Herzensanliegen, an politischen Prozessen mitzuwirken und dadurch unsere Gesellschaft positiv zu verändern. Ich empfinde meine Arbeit als Abgeordnete des Deutschen Bundestages bis heute nicht als Routine oder gar als Selbstverständlichkeit. Ein solches Mandat ist eine besondere Verpflichtung, die ich gerne und mit Freude wahrnehme. So wird es bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben. Jede und jeder, der mich kennt, weiß: Ich werde meine Arbeit mit unvermindertem Engagement fortsetzen", erklärt Caren Marks in einem Schreiben an ihre Partei.

Die Schützinnen sind bei den Kreiskönigswettbewerben vorne

Er war einer der letzten Schützen am heutigen Sonnabend, 22. Juni 2019, und setzte sich an die Spitze: Cord Waschke von der Bürgerschützengesellschaft Bilm holt sich den Titel des Kreiskönigs. Neue Kreiskönigin ist Kami Paetzel vom Bürgerschützeneverein Hänigsen, zur Kreisjuniorenkönigin wurde Sarita Stark von der Schützengesellschaft Isernhagen H.B. proklamiert und neue Kreisjugendkönigin ist Sina Heuer vom Schützenverein Otzenia Otze.

Geprägt waren die Wettkämpfe dadurch, dass bei den Junioren und in der Jugend auf den vorderen fünf Plätze jeweils das weibliche Geschlecht alle Plätze einnahm.

Der Präsident des Kreisschützenverbandes (KSV), Werner Bösche, fand allerdings noch eine weitere Besonderheit vor der Bekanntgabe der Kreiskönige heraus: "Es haben nur 18 Teilnehmer aus den 50 Vereinen im KSV beim Schießen zum Kreisjuniorenkönig teilgenommen. Unsere Jugend ist unsere Zukunft. Also warum meldet ihr sie nicht zum Wettbewerb an?", fragte Werner Bösche die anwesenden Vereinsvertreter, ehe er mit der Proklamation fortfuhr.

Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann freute sich darüber, dass "die Tradition lebendig gehalten wird und es eine Ehre für die Schützenstadt Burgdorf" sei, auch wenn es den Landkreis Burgdorf nicht mehr gebe, die Wettbewerbe weiterhin in Burgdorf stattfinden würden.

Nach der Proklamation fand das traditionelle Kreiskönigsessen statt. Musikalisch begleitet wurde es durch den Musik- und Fanfarenzug des Schützen-Corps Lehrte.

Burgdorfer Schulsanitäter holen beim Wettbewerb den zweiten Platz

Als die Schulsanitäter an die Unfallstelle kommen, schreit die verunglückte Motorradfahrerin vor Schmerz, an ihrem Bein ist eine blutende Wunde zu sehen. Routiniert reagieren die Schüler des Gymnasiums Burgdorf und versorgen die Patientin, wählen den Notruf. Dafür gibt es von DRK-Jurorin Daniela Umlauf Lob. Neben den Teams aus Burgdorf zeigten rund 190 junge Sanitäter beim Schulsanitätsdienstwettbewerb 2019 im Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg ihr Können. Den ersten Platz sicherte sich das Team der Tellkampfschule, dicht gefolgt vom Gymnasium Burgdorf und dem Gymnasium Großburgwedel. Damit konnte das Team der Tellkampfschule ihren Vorjahressieg verteidigen.

Auch die Großburgwedler wiederholten ihre gute Leistung aus dem Vorjahr, wo sie den zweiten und dritten Platz belegt hatten. Die Teams des Gymnasiums Lehrte belegten den 16. und 22. Platz.

Die 36 Teams aus der Stadt und Region Hannover leisteten unter Beobachtung der Jury Erste Hilfe und zeigten dabei ihr gesamtes Wissen. In Gruppen zu fünf Teilnehmern wurden sie geprüft. "Die Juroren an den Stationen achten bei ihrer Bewertung besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten", erklärt Organisator Christian Quade. Neben dem Motorradunfall wurden auch Unfälle aus dem Sport- oder Chemieunterricht und ein Herzinfarkt von den Darstellern simuliert. Die Verletzungen an den Stationen waren von den Veranstaltern mit reichlich Kunstblut und Schminke so gestaltet worden, dass sich für die Sanitäter eine möglichst reale Situation ergab. Insgesamt galt es neun Notfallsituationen sowie vier zusätzliche Spiel- und Spaß-Stationen zu bewältigen. Nach jeder Übung gaben die Jury-Mitglieder dann auch sofort Feedback an die Gruppen, was sie in Zukunft noch verbessern können. "Dieser Wettbewerb soll ja auch dazu dienen, dass die Schüler ihr Wissen realitätsnah anwenden können. Daher ist das unmittelbare Feedback wichtig", resümiert Quade. Lobende Worte für das Engagement der Schulsanitäter fand auch DRK-Vorstand Steffen Baumann, der sich vor Ort ein Bild machte. "Die Schüler wissen ganz genau was zu tun ist und reagieren sehr souverän", so Baumann.

Die Ergebnisse: 

1. Tellkampfschule (Hannover)
2. Gymnasium Burgdorf
3. Gymnasium Großburgwedel (Team 2)
4. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 2)
5. Goetheschule KGS Barsinghausen (Team 2)
6. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg (Hannover, Team 1)
7. Gymnasium Langenhagen
7. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg (Hannover, Team 2)
9. Johannes-Kepler-Realschule (Hannover, Team 1)
9. Wilhelm-Raabe-Schule (Hannover, Team 1)
11. Carl-Friedrich-Gauß-Schule (Hemmingen, Team 1)
12. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 1)
13. IGS Springe (Team 1)
14. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 2)
15. IGS Springe (Team 2)
16. Gymnasium Großburgwedel (Team 1)
16. Gymnasium Lehrte (Team 1)
18. IGS Burgdorf
19. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 3)
19. Lutherschule (Hannover, Team 1)
19. Wilhelm-Raabe-Schule (Hannover, Team 2)
22. Gymnasium Lehrte (Team 2)
23. Johannes-Kepler-Realschule (Hannover, Team 2)
24. Goetheschule KGS Barsinghausen (Team 1)
25. Leine-Schule Neustadt (Team 1)
25. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 3)
27. IGS Bothfeld (Hannover)
28. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 1)
29. KGS Neustadt (Team 3)
30. Lutherschule Hannover (Team 2)
31. KGS Neustadt (Team 2)
32. Albrecht-Dürer-Schule (Hannover)
33. Leine-Schule Neustadt (Team 2)
34. KGS Neustadt (Team 1)
35. Erich-Kästner-Oberschule (Laatzen)
36. KGS Neustadt (Team 4)

Mehr Verkehrsunfälle in 2018 im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf

Im Jahr 2018 ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf mit den nachgeordneten Polizeikommissariaten Großburgwedel, Langenhagen, Lehrte und Mellendorf 129 Verkehrsunfälle, bei denen Personen getötet oder schwer verletzt wurden. Im Mittel der vergangenen fünf Jahre waren es 111 Unfälle mit schwerem Personenschaden. Dies entspricht einer Steigerung von 16,2 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt.

Durch die höhere Anzahl an Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden ist auch die Anzahl der betroffenen Personen höher als im Vergleichszeitraum. 2018 starben 6 (Mittelwerte der Jahr 2013 bis 2017: 8) beziehungsweise wurden 131 (113) Personen schwer verletzt. Auffällig sei nach Angaben der Polizei hierbei, dass sich die Altersklassen der Kinder / Jugendliche sowie der 18- bis 24-Jährigen auf dem Niveau der Vorjahre befinden, eine signifikante Steigerung jedoch bei den Beteiligten ab 55 Jahre zu verzeichnen sei. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der betroffen Personen in dieser Alterklasse von 45 pro Jahr auf 66 in 2018. Dies entspricht einer Steigerung von 46,7 Prozent.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit leichten Personenschaden stieg von (843) auf 899, die Anzahl der leicht verletzten Personen von (927) auf 991.

Insgesamt wurden im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf 6507 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Bei den Hauptunfallursachen im Bereich der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden sei festzustellen, dass überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol- / Drogenkonsum genauso dazuzurechnen seien, wie Fehler beim Abbiegen und Vorfahrtverletzungen.

Mit 1752 registrierten Unfallfluchten ist der Höchstwert vom vergangenen Jahr noch einmal übertroffen worden. Die Aufklärungsquote liegt im Verbund der Polizeiinspektion Burgdorf bei 39 Prozent. Hier ergeht der Appell an alle möglichen Zeugen: "Bitte umgehend nach der Beobachtung die Polizei verständigen."

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