Kategorienarchiv: Burgdorf

24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Metall-Innung Burgdorf spricht sieben Metallbauergesellen frei

Die Duale Ausbildung (auch betriebliche Ausbildung genannt) ist in Deutschland die häufigste Form der Berufsausbildung. "Dual" beschreibt eine zweigeteilte Form der Ausbildung. In der Berufsschule wird das theoretische Fachwissen vermittelt und im Betrieb werden die praktische Kenntnisse und Fertigkeiten erworben. So erhalten die Auszubildenden eine praxisorientierte Qualifikation und damit auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Sieben junge Leute, die sich vor dreieinhalb Jahren in metallverarbeitenden Handwerksbetrieben für diese Form der Berufsausbildung entschieden hatten, wurden nach erfolgreich abgelegten Prüfungen am vergangenen Montagabend von der Metall-Innung Burgdorf freigesprochen. Der Beste seines Ausbildungsjahrgangs war Mirco Sievers aus Burgwedel, der das Metallbauer-Handwerk bei der Burckhardt GmbH in Isernhagen erlernt hat.

Die Freisprechungsfeier fand in Ehlershausen im Hotel & Gasthaus Bähre statt, wo sich die Burgdorfer Prüflinge mit Familien, Freunde und Ausbildern eingefunden hatten, um die begehrten Gesellenbriefe überreicht zu bekommen.

Prüfungsausschussvorsitzender Frank Musiolek hatte den Part übernommen, den frischgebackenen Metallbauern noch ein paar wichtige und gutgemeinte Tipps mit auf den weiteren Weg zu geben: "Heute erhaltet ihr einen Werkzeugkasten in Form des Gesellenbriefes. Er ist gut gefüllt, aber hat auch noch viel Platz. Pflegt das bereits vorhandene Werkzeug und packt stetig etwas hinzu. Denn das Handwerk hat immer noch einen ‚goldenen Boden‘, auf dem sich eine solide Existenz aufbauen lässt". Innungsobermeister Peter Kronfeld bestätigte, dass alle Junggesellen von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden und "ab morgen mehr Geld verdienen."

In Abwandlung eines Zitats von Ignaz Anton Demeter (1773-1842), Erzieher, Schriftsteller und Erzbischof von Freiburg, schloss Musiolek seine kurze Ansprache mit: "Die besten Facharbeiter sind diejenigen, die nie aufhören, Lehrlinge zu sein."

Die weiteren neuen Handwerksgesellen in der Metall-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Lars Raue, Burgwedel und Julian Wildhagen, Neustadt (Rosenhagen GmbH, Burgwedel). Muhamed-Nazir Aydemir, Hannover und Kevin Colshorn, Isernhagen (Metallbau Burckhardt GmbH, Isernhagen). Joshua Ulonska, Peine (Carsten Detert, Lehrte) und Stephan Müller, Uetze (M & H Metalltechnik, Burgdorf).

Freisprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf

Ein altes Sprichwort sagt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Deswegen wird der Abschluss der Lehrlinge gebührend gefeiert. Wer nach Jahren der Lehrzeit seine Gesellenprüfung bestanden hat, bekommt von der Innung den begehrten Gesellenbrief überreicht. Die Freisprechung ist also die Abschlussfeier der Auszubildenden des Handwerks. Dieses Jahr wurden von der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf alles in allem 22 Auszubildende freigesprochen.

Bester seines Jahrgangs war Behcet Sardas, der seine handwerklichen Fertigkeiten im Burgdorfer Betrieb Rolf Edeling Sanitärtechnik GmbH erworben hat. Er wurde dafür von Lehrlingswart Andreas Teichert (Uetze) und Ehrenkreislehrlingswart Wilfried Kutzner (Ahlten) mit einem Gutschein belohnt und wie alle anderen vom stellvertretenden Obermeister Stephan Macke (Burgwedel) freigesprochen. Die Freisprechung fand am vergangenen Freitag im Gasthaus & Hotel Bähre in Ehlershausen statt. Sponsor des Abends war die Küster GmbH aus Hannover.

Zu der Zeremonie begrüßte Lehrlingswart Andreas Teichert die künftigen Gesellen und ihre Ausbilder, Lehrer, Betriebsinhaber und die Familienangehörigen: "Ihr habt eine wichtige Etappe erfolgreich beendet und ein solides Fundament für eure berufliche Zukunft gelegt. Um sich die fachlichen Fähigkeiten anzueignen habt ihr reichlich Zeit und Geduld sowie viel Fantasie und Fleiß investiert." Das sei auch notwendig gewesen, denn noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen: "Nur Übung macht den Meister", betonte Teichert. Zum Stichwort "Meister" fiel ihm eine kleine Anekdote ein: Christian Brandes aus Meinersen, der seine Ausbildung bei Rummler & Teichert Sanitär und Heizung GmbH in Uetze erfolgreich absolvierte, hatte prognostiziert, dass er eher Meister werde als Schalke 04.

Der Lehrlingswart munterte die jungen Leute zu lebenslangem Lernen auf, um sich den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft mit handwerklicher Kompetenz stellen zu können: "Bleibt offen und neugierig. Das Handwerk ist eine tragende Säule im Land und noch immer die Wirtschaftsmacht von nebenan."

Bevor die langersehnten Gesellenbriefe ausgehändigt werden konnten, ergriff Wilfried Kutzner noch einmal das Wort. Meister Kutzner, der als ausbildender Betriebsinhaber in der Lehrter Ortschaft Ahlten immer bereit ist, junge Menschen über Anerkennung zu motivieren und Mut zuzusprechen, verlangt von ihnen aber auch den nötigen Willen zur Arbeit. "Aus unserer Lehrlingsausbildung müssen qualifizierte junge Leute hervorgehen. Egal ob Anlagenmechaniker oder Bäcker, Maurer oder Pflegekräfte – die Gesellschaft wird auch morgen und übermorgen Menschen brauchen, die diese Berufe gründlich erlernt haben", bekräftigte Wilfried Kutzner. Darüber hinaus sieht er in der Tatsache, dass zahlreiche junge Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Elend und Kriegen nach Deutschland drängen, durchaus etwas Positives: "Häufig fehlt es ihnen an den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen. Andererseits bringen Etliche auch etwas sehr Wichtiges mit – nämlich den Willen zu lernen und voranzukommen." Wilfried Kutzner beendete seine Rede mit der traditionsreichen Abschlussformel: "Gott schütze unser ehrbares Handwerk."

Die weiteren frischgebackenen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind: Maximilian Biedebach, Buchholz und Lenart Hannecker, Wietze (Jennert GmbH, Wedemark), Justin Pichler, Wedemark (Herbert Niggemeier, Wedemark), Lukas Dorsch, Wedemark (Jürgen Schmalstieg, Wedemark), Felix Oelmann, Wedemark (Malte Standvoß, Wedemark); Tobias Kickhäfer, Isernhagen (Wolfgang Kempe GmbH, Isernhagen), Jamal Tschauisch, Langenhagen (Stephan Macke GmbH, Burgwedel), Feodor Nussbaum, Sehnde (Georg Kruse GmbH, Sehnde/Rethmar), Leon-Alexander Bauer, Lehrte (Zeigert GmbH, Lehrte), Maximilian Eichhoff, Hannover und Julian Alexander Kaschny, Hannover (Markus Goslar, Lehrte), Kilian Franz, Sehnde und Okan Gemici, Sehnde (Ernst Däwes GmbH, Lehrte/Ahlten), Dennis Müller, Burgwedel (Wilfried Kutzner, Lehrte/Ahlten), Benedict Brüner, Lehrte und Steven Röpke, Lehrte (Karl Weymann GmbH, Lehrte); Sandro Kanther, Wathlingen (ELOTHERM Anderson GmbH, Hänigsen); Sean-Steven Kellner, Burgdorf und Sebastian Westfeld, Burgdorf (Dirk Westfeld, Ehlershausen), und Marcel Post, Burgdorf (Rolf Edeling GmbH, Burgdorf).

Rund 100 Gäste kommen gemeinsamen Neujahrsempfang der FDP-Ortsverbände

Auf dem gemeinsamen FDP-Neujahrsempfang der FDP am Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen 9. Januar 2019 im Hotel Hennies in Altwarmbüchen nahmen der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle sowie der hiesige FDP-Kandidat für die Wahlen zum Europäischen Parlament, Niklas Drexler, vor rund 100 Gästen klar Stellung zu den Herausforderungen beim Wandel der Arbeitswelt, der Digitalisierung und über die Aufgabe gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum und in städtischen Gebieten herzustellen, ohne diese gegeneinander auszuspielen.

Die Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Isernhagen, Christiane Hinze, konnte im Namen der einladenden Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel Isernhagen und Langenhagen im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs in diesem Jahr auch den FDP-Bundestagsabgeordneten Grigorios Aggelidis aus Neustadt am Rübenberge sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft, Vereinen und Verbänden begrüßen.

Konstantin Kuhle, der nicht nur Mitglied des Deutschen Bundestages, sondern auch Generalsekretär der Freien Demokraten in Niedersachsen ist, berichtete über aktuelle Themenschwerpunkte der FDP Niedersachsen. Im Zusammenhang mit sich verändernden Arbeitsbedingungen im Zuge der Digitalisierung kündigte er an, dass die FDP hier weiterhin eigene Akzente setzen werde und dies insbesondere mit Vorschlägen, wie dem Wandel der Arbeitswelt begegnet werden kann. Als wichtige Grundvoraussetzungen nannte er die Stärkung der Möglichkeiten zur stetigen Weiterqualifizierung und forderte die Veränderung der gesetzlichen Regelungen im Grundgesetz, damit eine finanzielle Beteiligung des Bundes hierzu endlich möglich wird. Kuhle betonte, dass der ländliche Raum nicht gegen den Städtischen ausgespielt werden darf. So darf der ländliche Raum zum Beispiel beim Aufbau der digitalen Infrastruktur auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dies diene nicht nur dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit. Er forderte die Verabschiedung eines Einwanderungsgesetzes, das eine qualifizierte Lösung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bietet:  Voraussetzung für dessen Erfolg sei ein Punktesystem nach dem Modell Kanadas, um möglichst gut qualifizierte Arbeitskräfte sowohl für den akademischen Bereich wie auch für das Handwerk zu gewinnen.

Niklas Drexler aus Langenhagen, der sich um ein Mandat im Europäischen Parlament bewirbt, stellte in seinem Plädoyer für ein starkes Europa die Bedeutung für die Sicherung der Interessen aller Europäer im weltweiten Wettbewerb mit aufstrebenden Wirtschaftsmächten wie China heraus. Die Freien Demokraten stehen dafür ein, mithilfe einer zielgerichteten Wirtschaftspolitik die Interessen der EU weltweit zur Geltung zu bringen, um damit die Sicherung des Wohlstands zu ermöglichen. Besonders setzt Drexler sich dafür ein, dass kleine und mittelständische Unternehmen nicht mit bürokratischen Auflagen, wie bei der Datenschutzgrundverordnung geschehen, überlastet werden.

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

FDP-Ortsverbände laden zum Neujahrsempfang ein

Die FDP-Ortsverbände Burgdorf/Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen laden am Mittwoch, den 9. Januar 2019, ab 18.30 Uhr mit Beginn um 19 Uhr zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Tenne des Gasthauses Hennies, Hannoversche Straße 40, im Isernhagener Ortsteil Altwarmbüchen, ein.

Der Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle, Generalsekretär des FDP-Landesverbandes Niedersachsen, wird den Gästen über aktuelle politische Themen und Ereignisse in Berlin berichten. Ebenfalls zu Gast sein wird Niklas Drexler, der FDP-Kandidat des Kreisverbandes Region Hannover für die Europawahl im Mai 2019. Er wird sich interessierten Besuchern auch persönlich vorstellen und im Gespräch zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen.

Anmeldungen zum Neujahrsempfang sind bis zum 2. Januar 2019 unter der Telefonnummer 05139/895946 oder per Mail an service@fdp-isernhagen.de möglich.

aha vergrößert Wertstoffhof in Burgdorf

Der Wertstoffhof auf der Deponie Burgdorf in der Steinwedeler Straße wird größer und moderner. Zur Vorbereitung von umfangreichen Baumaßnahmen muss der Wertstoffhof am kommenden Sonnabend, 24. November 2018, komplett geschlossen werden.

Während der Arbeiten, die am Montag, 26. November, beginnen und voraussichtlich bis Ende Januar 2019 andauern, bleibt der Wertstoffhof geöffnet, zieht aber auf dem Deponiegelände um. So kann der Service aufrechterhalten werden. Mit Ausnahme von Sonderabfällen können die Kunden weiterhin alle Abfälle und Wertstoffe entsorgen. Zukünftig bietet aha den Wertstoffhofbesuchern mehr Komfort. So werden Wartespuren eingerichtet und große Parkbuchten für Pkw mit Anhänger geschaffen.

Schilder führen die Besucher in der Bauphase über das Gelände. aha bittet die Wertstoffhofbesucher um gegenseitige Rücksichtnahme, da vorübergehend weniger Platz zur Verfügung steht. Zudem können keine gemauerten Treppen zu den Containern angeboten werden.

Sonderabfälle können die Bürger bis Ende Januar nicht auf dem Wertstoffhof in Burgdorf abgeben. Die nächstgelegenen Standorte weiterer aha-Wertstoffhöfe sind:

  • Wertstoffhof Wedemark-Bissendorf, Auf der Haube, 30900 Wedemark
  • Wertstoffhof Deponie Hannover-Lahe, Moorwaldweg 312, 30659 Hannover
  • Wertstoffhof Sehnde, Borsigring, 31319 Sehnde

Grüngutabfälle können alternativ auch auf den landwirtschaftlichen Grüngutannahmestellen in Otze (Burgdorfer Straße 51, Zufahrt über Hessenweg) oder in Ramlingen (Goldkuhle) abgegeben werden. An den Annahmestellen können Bürger Baum-, Hecken- und Strauchschnitt sowie Laub aus Privathaushalten zu den Öffnungszeiten bis zu einem Kubikmeter abgeben. Rasenschnitt wird nicht angenommen. Die regulären Öffnungszeiten aller Grüngutsammelstellen sind mittwochs von 16 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr.

Allgemeine Informationen zu den Anlieferbedingungen und Öffnungszeiten der aha-Wertstoffhöfe und Grüngutannahmestellen gibt es im aha-Planer und im Internet unter www.aha-region.de.

Die TSV Burgdorf II gewinnt das Handball-Derby in Burgwedel

Das Hannoversche Handballderby in der 3. Liga Nord hat am vergangenen Freitagabend einen knappen Sieger gefunden. Nach 60 interessanten, engen und umkämpften Spielminuten konnte sich die TSV Burgdorf II mit 31:29 (14:14) gegen den Handball Hannover-Burgwedel durchsetzen. Die Gäste hatten auf der Zielgeraden das bessere Stehvermögen, die Hausherren hätten durchaus einen Punkt verdient gehabt.

Der HHB hatte den besseren Start. Über 2:0 und 5:2 lagen die Hausherren nach 12 Minuten durch Treffer von Florian Freitag (2), Artjom Antonevitch, Kay Behnke (2) und Marius Kastening mit 6:3 vorn. Die Bundesligareserve der Recken hatte Probleme den eigenen Rhythmus zu finden und war im Abschluss nicht treffsicher. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste jedoch stärker und ab Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Derby auf Augenhöhe. Den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel wurde toller und leidenschaftlicher Handballsport geboten. Beide Mannschaften kämpften und konnten auch spielerisch überzeugen. Während beim HHB Stefanos Michailidis, Steffen Dunekacke und Nenad Bilbija jetzt erfolgreich waren, überzeugte bei den Gästen vor allem Rechtsaußen Jannes Krone und Siebenmeterschütze Bastian Weiß mit hundertprozentigen Trefferquoten. Keine Mannschaft konnte sich in dieser Phase absetzen. Über 8:8, 10:10 und 12:12 wurden die Seiten beim Stand von 14:14 gewechselt.

Nach der Pause hatten die Gäste aus Burgdorf den besseren Start und erzielten die beiden ersten Treffer nach dem Seitenwechsel. Dann war auch der HHB wieder in der Spur und konnte durch Stefanos Michailidis und Steffen Dunekacke ausgleichen. Bis zum 18:18 blieb die Partie ausgeglichen. Beide Rückraumlinke, Nenad Bilbija für den HHB und Maurice Dräger für die TSV, setzten dem Derby jetzt ihren Stempel auf. Sie erzielten jeweils sieben Treffer und waren zusammen mit Janes Krone die besten Torschützen im Derby. Nachdem die TSV drei Treffer am Stück erzielte und sich auf 21:19 absetzen konnte, hatte HHB-Kreisläufer Philipp Reinsch seinen großen Auftritt. Mit viel Einsatz und Leidenschaft erzielte er drei Tore und hielt die Hausherren im Spiel.

Die Gastgeber machten aus einem 22:24-Rückstand eine 27:26-Führung. Die TSV ließ sich jedoch nicht beirren und schaffte den 28:28-Ausgleich, ehe Malte Donker und Nenad Bilbija für das 29:29 sorgten. Knapp drei Minuten vor dem Ende war es erneut Malte Donker, der die Gäste mit 30:29 nach vorne warf.

Die nun folgende Situation erhitzte die Gemüter und sorgte für reichlich Diskussion. Philipp Reinsch wurde am Kreis freigespielt und setzte sich gegen Malte Donker durch. Sein Wurf konnte er jedoch nicht mehr kontrollieren, nachdem er von Donker behindert worden war. Den fälligen Strafwurf versagten die ansonsten gut pfeifenden Unparteiischen und Jannes Krone machte 40 Sekunden vor dem Abpfiff den Sack zu. Er traf für die TSV und bescherte den Gästen den knappen und etwas glücklichen Derbysieg. Nach großem Spiel auf Augenhöhe hätte das Derby zwischen dem HHB und der TSV eigentlich keinen Sieger verdient gehabt.

Für die Gäste war es der siebte Sieg in Folge, der HHB zeigte nach zuletzt durchwachsenen Leistungen wieder eine ansprechende Vorstellung und scheint gut gerüstet für die nun anstehenden Auswärtsspiele in Potsdam und Bernburg.

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland, Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (3), Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (5), Lennart Koch, Thomas Bergmann (1), Kay Behnke (2), Nenad Bilbija (7), Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitch (1) und Steffen Dunekacke (5).

Letzte-Hilfe-Kurs beim ambulanten Hospizdienst

Anderen Menschen bei einem Unfall oder in einer Notfallsituation beizustehen und aktiv zu helfen, ist uns aus der "Ersten Hilfe" wohl bekannt und selbstverständlich. Vermutlich jeder hat an einen solchen Kurs schon einmal teilgenommen. Warum sollte das, was mitten im Leben gut und bereitwillig funktioniert, nicht auch am Lebensende so sein? Am Freitag, 30. November 2018, in der Zeit von 17 bis 21 Uhr wird der Ambulante Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze erstmalig einen "Letzte-Hilfe-Kurs" anbieten.

Gemeinsam ist der ersten und letzten Hilfe eine soziale und fürsorgliche Haltung, die die Not anderer Menschen erkennt und ihnen beisteht. Ebenso wie die erste kann auch die letzte Hilfe aktiv sein, zum Beispiel durch Mundpflege, das Haltgeben bei Unruhe und Verwirrung oder das bloße Dasein angesichts einer schwierigen Situation bei einem sterbenden Menschen.

Die Idee zum Projekt "letzte Hilfe" stammt von dem Palliativmediziner Dr. Georg Bollig aus Schleswig, der damit die breite Öffentlichkeit wieder mehr mit den Themen Sterben und Tod vertraut machen möchte. Inzwischen werden die Kurse in mehreren Ländern Europas und in Deutschland bundesweit von zertifizierten Kursleiterinnen und Kursleitern durchgeführt. Dabei geht es um die Themen "Sterben als ein Teil des Lebens", "Vorsorgen und entscheiden", "Leiden lindern" und "Abschied nehmen". Zum "kleinen Einmaleins der Sterbebegleitung" – wie der Kurs auch häufig beschrieben wird – gehören kleine praktische Maßnahmen ebenso wie theoretische Fragen zu Sterben, Tod und Trauer.

Der Ambulante Hospizdienst Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze bietet den letzten Hilfe-Kurs am Freitag, 30. November 2018 in der Zeit von 17 bis 21 Uhr im Haus der Diakonie, Schillerslager Straße 9 in Burgdorf, an.

Interessierte können sich dafür bis Freitag 23. November 2018 unter Telefon 05136/897311 oder per Mail an hospizdienst.burgdorf@evlka.de für einen der 15 Plätze im Kurs anmelden. Für die Teilnahme wird eine Aufwandsentschädigung von 10 Euro pro Person erhoben.

Caren Marks: Bahnunterführungen werden deutlich kostengünstiger für Kommunen

Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU/CSU wurde vereinbart, dass die Kommunen an den europäischen Schienengüterstrecken zukünftig deutlich weniger für neue Bahnunterführungen zahlen müssen. Gemeinsam mit mehr als 40 Fraktionskolleginnen und -kollegen hat sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks an das Bundesverkehrsministerium gewandt und eine möglichst schnelle entsprechende Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes gefordert. Das Bundesverkehrsministerium hat den Abgeordneten nun versichert, dass ein abgestimmter Vorschlag zur Änderung der "Verordnung über die Kosten von Maßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz" zu Beginn des Jahres 2019 vorgelegt werden soll.

"Ich freue mich, dass unsere Forderung nicht nur im Koalitionsvertrag aufgenommen wurde, sondern jetzt auch im Verkehrsministerium umgesetzt wird", erklärt Caren Marks dazu. "Der aktuelle Anteil von einem Drittel der Baukosten ist für die betroffenen Kommunen viel zu hoch und führt dazu, dass fast nirgends neue Unterführungen gebaut werden konnten." Auch für ihren Wahlkreis, durch den das Transeuropäische Netz verläuft, sei das wichtig. Durch die stärkere finanzielle Unterstützung des Bundes haben die Kommunen nun die Möglichkeit, die Bürger und die heimische Wirtschaft durch den Bau von Brücken oder Unterführungen von den langen Schrankenschließzeiten zu entlasten.

Weiter blättern »