Kategorienarchiv: Burgdorf

In Großburgwedel gestohlener weißer Audi A4 Avant wird in Schillerslage gefunden

Bislang unbekannte Täter entwendeten zwischen Montag, 19. Oktober 2020, 20 uhr, und dem gestrigen Dienstag, 20. Oktober, 7 Uhr, in der Straße Am Flöth in Großburgwedel einen vor einem Wohnhaus abgestellten weißen Audi A4 Avant im Wert von etwa 30.000 Euro.

Um 7.30 Uhr meldeten Anwohner, dass im Burgdorfer Ortsteil Schillerslage, in der Straße Alter Dorfteich, ein weißer Audi abgestellt worden sei. Personen seien hierbei nicht beobachtet worden. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich um das entwendete Auto handelte.

Dieses wurde für die kriminaltechnische Untersuchung abgeschleppt. Die Polizei sucht nich nach Zeugen, die am Tatort wie auch am Abstellort Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl gemacht haben.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Die Musikschule Ostkreis Hannover startet wieder durch

Mit einigen Konzerten und Aktionen startet die Musikschule Ostkreis Hannover wieder durch: Am Sonnabend, 7. November 2020, um 15 Uhr beginnt im Lehrter Kurt-Hirschfeld-Forum der "Herbsttreffpunkt Musikschule". Das Publikum erwartet Musik von der "Big Band Burgdorf", dem Gitarrenensemble "Happy Strings", dem Streicher-Ensemble, der Rock-Pop-Freizeit und der Lehrerband "Lehrtes Echte". Da die Anzahl der Sitzplätze auf 160 beschränkt ist, wird um Anmeldung der Teilnahme unter 05136/2027 oder info@musikschule-ostkreis.de mit Nennung von Name, Adresse und Telefonnummer gebeten. Der Eintritt ist frei. Erstmalig wird es für alle interessierten Musikliebhaber, die keinen Platz im Kurt-Hirschfeld-Forum finden können, einen Livestream geben. Informationen über die Plattform, bei der dieser Livestream stattfinden wird, gibt es in Kürze auf der Homepage und Facebook-Seite der Musikschule.

Am Freitag, 13. November, um 19 Uhr geben fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler Kostproben ihres Könnens im "Schülerkammerkonzert" – ebenfalls im Lehrter Kurt-Hirschfeld-Forum.

Auch in diesem Jahr können Erstklässler wieder verschiedene Instrumente im "Instrumentenkarussell" kennenlernen. Dieses ist am Sonnabend, 14. November, um 10 Uhr in der Burgdorfer Grundschule I und am Sonnabend, 21. November, im Lehrter Kurt-Hirschfeld-Forum möglich. Da man sich für das "Instrumentenkarussell" anmelden muss, wird darum gebeten, die entsprechenden Ankündigungen in der Presse zu beachten.

Ebenfalls am 14. November findet von 14 bis 18 Uhr in der Aula der Grundschule I in Burgdorf ein Kurs für Einsteiger in die Samba-Percussion statt. Der Kurs richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Kosten betragen pro Person 10 Euro, für Mitglieder der Musikschule ist der Kurs gratis. Anmeldungen und Infos gibt es unter 05136/2027 oder info@musikschule-ostkreis.de.

Alle Aktionen und Veranstaltungen werden auf Basis der gültigen Corona-Auflagen stattfinden.

Aufgrund der Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie hat der Vorstand der Musikschule auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Online-Unterricht in Krisenzeiten zum festen Bestandteil der Unterrichtsmethodik der Musikschule zu machen und hat dies mit einer Änderung der Schulordnung festgeschrieben. Die aktuelle Schul- und Gebührenordnung ist auf der Website der Musikschule unter www.musikschule-ostkreis.de zu finden.

Klimaschutz in ausgezeichneten Sportstätten

Landeshauptstadt und Region Hannover haben sechs Vereine für umfassende energetische Sanierungen ihrer Vereinsgebäude im Rahmen des Beratungs- und Förderprogramms e.coSport ausgezeichnet. Das Programm ist ein wichtiger Baustein zum Klimaschutz in Stadt und Umland. Gastgeber der zentralen Abschlussveranstaltung war der TSV Ingeln-Oesselse. Neben dem Laatzener Verein wurden auch der Garbsener Sport Club 67 e.V., der Schützenverein Gleidingen von 1928 e.V. (Laatzen), SV Ramelingen- Ehlershausen, der Tennis-Club Grün-Gelb Burgdorf e.V. (beide Burgdorf) und TuS Davenstedt von 1920 e.V. (Hannover) mit Urkunden für ihr Klimaschutz-Engagement geehrt.

"e.coSport ist praktizierter Klimaschutz und sinnvolle Wirtschaftsförderung in einem", sagte Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, und führte weiter aus: "Die Sportvereine modernisieren ihre Anlagen mithilfe des Förderprogramms und senken damit den Kohlendioxidausstoß. Aber auch die regionale Wirtschaft profitiert, weil damit verbundene Aufträge überwiegend an Betriebe vor Ort gehen. Letztlich haben somit alle etwas davon."

Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, hob hervor: "Öffentliche und private Gebäude in Deutschland verbuchen für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung einen Anteil von 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Sie stehen für fast 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes. Mit Energieeffizienz-Maßnahmen im Gebäudebereich anzusetzen, ist ein wichtiger Eckpfeiler der Energiewende. Umso mehr freut es mich, dass wir sechs Sportvereine auszeichnen können, die im Rahmen des e.coSport-Programms Energiesparmaßnahmen erfolgreich umgesetzt haben, das Klima schützen und sich zukunftsfähig aufgestellt haben. Damit leisten die Vereine einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer klimaneutralen Region bis spätestens 2050.

Seit dem Jahr 2002 wurden insgesamt 107 Vereine mit Hilfe des e.coSport-Programms umfassend über Möglichkeiten der energetischen Modernisierung beraten und bei der Umsetzung finanziell gefördert. Neben den Projektträgern Stadt und Region engagieren sich finanziell auch der Förderfonds proKlima, der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) sowie der Stadtsportbund und der Regionssportbund.

Sechs Vereine für den Klimaschutz – die Maßnahmen im Überblick:

Tennis-Club Grün-Gelb Burgdorf e.V.
Anfang 2017 hat sich der Verein für e.coSport angemeldet, jetzt sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Im Fokus des Maßnahmenpakets lag die Erneuerung des 16 Jahre alten Heizkessels inklusive Optimierung der Heizungsanlage. Außerdem konnte die undichte Holz-Fenster-Fassade im Clubraum saniert werden. Damit spart der Tennis-Club Grün-Gelb Burgdorf in Zukunft etwa 5.000 Kilowattstunden (kWh) Gas zum Heizen pro Jahr ein. Das entspricht etwa einer Tonne Kolhendioaxid (CO2). Die Energiekosten sinken jährlich um etwa 330 Euro.

Rund 16.500 Euro kosteten die Maßnahmen insgesamt. Davon wurden etwa 5.600 Euro von der Region Hannover über die e.coSport-Förderung und 4.800 Euro vom Regionssportbund gefördert. Die Stadt Burgdorf unterstütze das Projekt mit weiteren 2.400 Euro.

SV Ramlingen/Ehlershausen von 1921 e.V.

Der SV Ramlingen/Ehlershausen von 1921 e.V. hat sich Ende 2018 für das e.coSport-Förderprogramm angemeldet. Der Sanierungsplan für das Vereinsgebäude sah folgende Maßnahmen vor: Dämmung des Daches und Installation einer zentralen Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung. Mit der Umsetzung der Maßnahmen werden insgesamt etwa 6.300 kWh Wärme pro Jahr eingespart oder entsprechend etwa 1,3 Tonnen CO2. Damit sinken die jährlichen Heizkosten um fast 500 Euro.

TSV Ingeln-Oesselse e.V.

Der TSV Ingeln-Oesselse hat sich Anfang 2013 für e.coSport angemeldet, um im Rahmen des Förderprogramms die Heizungsanlage zu sanieren und die gesamte Gebäudehülle zu dämmen. Außerdem wurden die Fenster durch eine Wärmeschutzverglasung ersetzt und eine effizientere Beleuchtung in den Vereinsräumen installiert. Durch die in diesem Jahr abgeschlossenen Maßnahmen sinkt der jährliche Energieverbrauch um 14 Prozent und es werden CO2-Emissionen von etwa drei Tonnen pro Jahr vermieden.

Garbsener Sport Club 67 e.V.

Der Garbsener Sport-Club wurde im September 2017 in das e.coSport-Programm aufgenommen. Im Zuge der Erneuerung der Heizungsanlage konnte ein 28 Jahre alter Gaskessel ausgetauscht und die Warmwasserbereitung zentralisiert werden. Durch den Einbau einer Solarthermieanlage sinkt der Wärmeverbrauch jährlich um etwa 15.400 Kilowattstunden (kWh). So können etwa 930 Euro eingespart und der CO2-Ausstoß um fast vier Tonnen reduziert werden.

In die energetische Sanierung wurden insgesamt 64.000 Euro investiert. Mit rund 5.000 Euro hat sich die Region Hannover über die e.coSport-Förderung beteiligt, mit 10.000 Euro der Regionssportbund. Die Stadt Garbsen unterstützte das Projekt mit etwa 23.000 Euro. Der Eigenanteil des Vereins lag bei rund 26.000 Euro.

TuS Davenstedt e.V.

Bereits 2006 investierte der TuS Davenstedt e.V. mit Unterstützung von e.coSport in eine neue Gas-Brennwertheizung, eine Solarwärmeanlage und umfangreiche Maßnahmen zur Gebäudedämmung. Zehn Jahre später hat sich der Verein erneut zum Programm angemeldet, um die Sanitär- und Lüftungsanlagen energetisch zu sanieren. Zusätzlich wurde die gesamte Innenbeleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Damit senkt der TuS Davenstedt seinen Energieverbrauch in Zukunft um weitere 4.300 kWh pro Jahr, was rund 1,3 Tonnen CO2 entspricht, und spart zusätzlich jährlich 650 Euro ein.

Die umfangreiche Modernisierung kostete insgesamt rund 120.000 Euro. Davon wurden etwa 43.000 Euro von der Landeshauptstadt Hannover über die e.coSport-Förderung und 26.000 Euro vom Stadtsportbund getragen. Der Bezirksrat des Stadtbezirks Ahlem-Badenstedt-Davenstedt unterstützte das Projekt mit weiteren 10.000 Euro. Rund 40.000 Euro finanzierte der Verein selbst.

Schützenverein Gleidingen von 1928 e.V.

Anfang 2017 hat sich der Schützenverein Gleidingen von 1928 e.V. für das e.coSport-Förderprogramm angemeldet und nun die grundlegende bauliche Sanierung des Vereinsgebäudes abgeschlossen. Um den Energieverbrauch zu senken und Bauschäden zu vermeiden, wurden die Außenwände und das Dach gedämmt sowie die Lichtkuppeln und Altfenster erneuert. Zusätzlich erfolgte eine Optimierung der Heizwärmeverteilung, die Umrüstung auf energieeffiziente LED-Technik und die Modernisierung der Schießanlagen. So wird der Wärmeverbrauch jährlich um etwa 44.000 kWh sinken und der CO2-Ausstoß um etwa 11,6 Tonnen reduziert. Dadurch spart der Verein etwa 3.000 Euro Energiekosten im Jahr.
Bei allen eingesparten Energiekosten sind zukünftige Energiepreissteigerungen nicht berücksichtigt.

e.coSport – in drei Schritten zur Sanierung

Am Anfang steht für Vereine eine kostenfreie Orientierungsberatung. Im zweiten Schritt wird ein Sanierungsplan aufgestellt, mit Investitionsbedarf, Einsparpotenzialen, Zuschüssen und Finanzierung. Danach folgt die Umsetzungsberatung, mit Fördermittelbeantragung, Qualitätssicherung und weiterer Unterstützung.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.hannover.de/e.cosport zu finden.

CDU-Fraktion bringt Landvolk und Umweltdezernentin Karasch an einen Tisch

Im Rahmen eines Ortstermins auf dem Gemüsehof Krull in Otze begrüßte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Regionsfraktion Oliver Brandt unter anderem den Vorsitzenden des Landvolkes Hannover, Volker Hahn, die Umweltdezernentin Christine Karasch sowie weitere Gäste aus der Politik. "Was folgte war ein bunter Strauß von Themen, die sowohl für die Stadt Burgdorf als auch für unsere Fraktionsarbeit in der Region Hannover von Bedeutung sind. Die aktuelle Überarbeitung der Düngeverordnung war ein Anliegen sowie die zunehmenden Schwierigkeiten der Landwirte ihre Anbauflächen ausreichend zu bewässern", so die Christdemokraten.

"Die Wasserprobleme werden in Niedersachsen in Zukunft größer werden. Wir als Politik müssen der Landwirtschaft helfen, auch in Zukunft überleben zu können. Es braucht intelligente Lösungen für dieses Problem", so der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover, Bernward Schlossarek.

Der zweite große Themenkomplex befasste sich mit den Problemen, die der Wolf verursacht. Die hohe Anzahl der Wolfsangriffe in den vergangenen Wochen beunruhigte alle Gäste des Abends. "Die Anzahl der toten Tiere sowie die große Angst der Pferdebesitzer sind nicht mehr länger hinzunehmen. Die Gefahr durch den Wolf ist massiv in den letzten Wochen gestiegen. Tatenloses Warten darf es nicht geben. Deswegen ist für mich und meine Fraktion klar: eine jährliche Jagdquote muss eingeführt werden", so Oliver Brandt aus Burgdorf.

Andreas Meyer, Ortsbürgermeister von Otze, ergänzte: "Die Region Hannover ist Pferderegion, das muss auch so bleiben. Es kann nicht sein, dass die Angst bei Reiterinnen und Reitern immer mehr zunimmt und die Politik schaut einfach zu".

Abschließend ging es noch um das Spannungsverhältnis zwischen Klimaschutz und Artenschutz bezogen auf das Beispiel Windenergie. "Es ist klar, dass Klimaschutz höher einzuschätzen ist als Artenschutz. Es muss möglich sein, Windräder auch in Landschaftsschutzgebiete zu bauen. Grundlage muss aber immer sein, dass die Bürgerinnen und Bürger beim Bau von Windrädern mitgenommen werden. Das Umland ist nicht die Verfügungsmaße der Stadtbevölkerung", so Schlossarek abschließend.

Noch wenige Plätze frei: „Getrennt – aber nicht allein“

Die Frauenberatungsstelle der AWO Region Hannover für Burgdorf, Lehrte Sehnde und Uetze bietet ein Gruppenangebot für Frauen an, die sich in einer Trennungs- und Scheidungssituation befinden.

Das Gruppenangebot beginnt am Montag, 21. September 2020. An zehn Abenden treffen sich die Frauen montags von 19.30 bis 21.30 Uhr (14-täglich, außer in den Ferien) im Saal der St. Nikolausgemeinde, Im Langen Mühlenfeld 19 in Burgdorf. Monika Rietze (Erwachsenenbildung) wird die Gruppe leiten. Die Frauen können neue Anregungen bekommen, sich austauschen und sich gegenseitig unterstützen, um ihre Situation besser zu bewältigen.

Mögliche Themen können sein: Wie kann ich verstehen, was passiert ist? Wie kann ich den Gefühlen von Wut, Angst und Trauer begegnen? Wie kann ich den Kindern helfen, mit der Trennung umzugehen? Wie gehe ich mit Reaktionen in meinem Umfeld um? Wo gibt es weitere Beratungs- und Hilfsangebote? Wie kann ich die Trennung als Chance für einen Neuanfang nutzen? An einem Abend steht eine Rechtsanwältin für juristische Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenlos und nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Initiatorinnen freuen sich über eine Spende. Anmeldungen für das Gruppenangebot sind ab sofort möglich bei der AWO-Frauenberatungsstelle, Telefon 05132/823434.

Neue Landespastorin für Frauenarbeit wird eingeführt

Susanne Paul wird als neue Landespastorin für Frauenarbeit in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in einem Gottesdienst am 1. September 2020 um 15 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover von der Oberkirchenrätin Elke Schölper in ihr Amt eingeführt. Die Nachfolgerin von Franziska Müller-Rosenau startete mit ihrer neuen Aufgabe am 1. August im Haus kirchlicher Dienste (HkD).

"Gerechte Sprache, Ungerechtigkeiten in den Geschlechterbeziehungen, feministisch-theologische Fragen haben mich immer neben meiner Gemeindearbeit beschäftigt", sagt die 58-Jährige, die mit Pastor Matthias Paul in Burgdorf verheiratet ist. Auch im Frauenwerk verändere sich das Mitgliederverhalten. Hier müsse sich die landeskirchliche Frauenarbeit der Herausforderung stellen, den Kontakt zu den Frauen in den Kirchengemeinden und in der Gesellschaft auch auf neuen Wegen zu suchen und zu vertiefen.

Die gebürtige Hannoveranerin hat in Göttingen evangelische Theologie studiert sowie in Sehnde und in den vergangenen zwölf Jahren in Burgdorf-Ehlershausen als Gemeindepastorin gearbeitet. Sie war Mitglied im Kirchenkreisvorstand, 12 Jahre stellvertetende Superintendentin und einige Jahre Beauftragte für Frauenarbeit im Kirchenkreis Burgdorf. Die Mutter von erwachsenen Zwillingen war zehn Jahre Vorsitzende des Konventes Evangelischer Theologinnen in der Landeskirche und ist Mitherausgeberin der Predigtreihe "Feministische Predigten". Die Superintendentin des Kirchenkreises Burgdorf, Sabine Preuschoff, sagt: "Für die Landeskirche und für Pastorin Paul freue ich mich sehr über diese Entscheidung – für den Arbeitsbereich bringt sie beeindruckende Kompetenzen und berufliche Erfahrung aus Gemeindearbeit, Kirchenkreis sowie darüber hinausgehendem fachlichen Engagement mit. Ich wüsste keine Person, die geeigneter wäre für diese Aufgabe. Im Kirchenkreis werden wir ihre kritisch-konstruktive Stimme vermissen."

Susanne Paul leitet seit dem 1. August das Frauenwerk mit drei hauptamtlichen Referentinnen und drei Verwaltungskräften. Das Frauenwerk gibt die Materialien zum Weltgebetstag der Frauen heraus, zum Frauensonntag und zu vielen anderen Themen; es bietet zahlreiche, dazu passende Fortbildungen an. Das Frauenwerk organisiert Seminare und Frauenmahle, Pilgertouren und Einkehrzeiten.

Das Haus kirchlicher Dienste unterstützt und ergänzt als übergemeindliche Einrichtung die Arbeit der Kirchengemeinden in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Aktuelle Themen und Fragestellungen werden hier aufgegriffen und zentral bearbeitet, so dass die Inhalte für die kirchliche Arbeit vor Ort zur Verfügung stehen. Zu den wesentlichen Aufgaben der Referentinnen und Referenten gehören die Entwicklung und Bereitstellung von Materialien, die Weiterbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen, die individuelle Beratung sowie der inner- und außerkirchliche Dialog.

Wölfe reißen Kalb in Immensen und Kamerunschafe in Wettmar

Wie Oliver Brandt, Presseobmann der Jägerschaft Burgdorf, mitteilt, haben am gestrigen Sonntagmorgen, 16. August 2020, Wölfe auf einer Kuhweide bei Immensen ein Kalb gerissen und halb aufgefressen.

"Anscheinend wurden sie beim Fressen vom Landwirt gestört, denn als dieser auf die Weide kam, war der Kadaver noch warm", so Oliver Brandt. Die Weide liege nur etwa 500 Meter vom Dorf Immensen entfernt.

"Im Bereich Immensen – Arpke – Burgdorf wurden binnen eines Jahres neben dem Kalb mehrere Schafe und ein Shetlandpony von Wölfen gerissen. Ökologische und artgerechte Weidetierhaltung ist in diesem Bereich so gut wie nicht mehr möglich", erklärt der Presseobmann der Jägerschaft und fügt hinzu: "Die Pferde- und Viehhalter haben massive Angst um ihre Tiere und fühlen sich von Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD), der für den Schutz vor Wölfen verantwortlich ist, massiv im Stich gelassen."

Zudem sind seinen Angaben zufolge am heutigen Montag vier Kamerunschafe in Wettmar gerissen worden.

Radweg-Planung: Vollsperrung eines Teilabschnitts zwischen Oldhorst und Schillerslage

Im Auftrag der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, regionaler Geschäftsbereich Hannover, werden derzeit Vermessungsarbeiten für die anschließende Planung eines Radweges entlang der Landesstraße 383 zwischen Großburgwedel und Schillerslage durchgeführt.

Wie die Landesbehörde mitteilt, sei es Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung und des schmalen Fahrbahnquerschnitts für einen Teil der Arbeiten erforderlich, die Fahrbahn zwischen dem Kreisverkehrsplatz mit der K 116 westlich Oldhorst und Schillerslage zu sperren, damit sich das Vermessungspersonal ungefährdet im Straßenraum bewegen könne.

Diese Vollsperrung erstreckt sich über den Zeitraum von Sonnabend, 22. August, bis Sonntag, 30. August. Schul- und Linienbusse sowie Einsatzfahrzeuge werden diesen Streckenabschnitt passieren dürfen. Anlieger erreichen die Ortschaft Oldhorst in diesem Zeitraum lediglich von Großburgwedel aus kommend.

Die Umleitungsstrecke wird über Schillerslage – K 120 (Oldhorster Moor) – Kirchhorst – Neuwarmbüchen zum Kreisverkehr westlich Oldhorst und gegenläufig geführt und in der Örtlichkeit entsprechend ausgeschildert.

Witterungsbedingt kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und empfiehlt, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.

Mit Waffen im Straßenverkehr: Vermeintlicher „Scherz“ löst Polizeieinsatz aus

Fünf Insassen in zwei Autos haben am gestrigen Sonnabend, 11. Juli 2020, einen Polizeieinsatz verursacht. Ein Zeuge hat sie dabei beobachtet, wie sie auf der Autobahn 37 mit ihren Wagen auf zwei Fahrspuren nebeneinander fuhren. Dabei haben sie sich gegenseitig Waffen gezeigt. Der Unbeteiligte hat umgehend die Polizei informiert. Nun suchen die Beamten weitere Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhren ein 22-Jähriger mit einem 24 Jahre alten Beifahrer in einem Crafter und ein 29-Jähriger mit zwei Beifahrern (24, 25) in einem Transporter auf der Autobahn nebeneinander in Richtung Hildesheim. Dabei zeigten die Mitfahrer den Insassen des jeweils anderen Autos Schusswaffen, die täuschend echt aussahen. Dies bemerkte ein 34 Jahre alter Mann, der mit seinem Auto hinter den beiden Transportern unterwegs war. In Höhe der Anschlussstelle Beinhorn informierte er gegen 18:40 Uhr die Polizei. Die Beamten mussten von einer Bedrohungssituation ausgehen und rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen aus, um die Verfolgung aufzunehmen.

Die beiden Transporter fuhren weiter über die A7 und A2, nahmen die Abfahrt Hannover Nord und wurden schließlich auf der Vahrenwalder Straße, Höhe Dragonerstraße, von der Polizei gestoppt. Bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Autos wurden insgesamt vier Softairwaffen gefunden. Diese sahen täuschend echt aus. Noch vor Ort gaben die einander bekannten Beschuldigten an, dass das Zeigen der Waffen ein Scherz gewesen sei.

Gegen die drei Mitfahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Zeugen, die die Männer in ihren Fahrzeugen ebenfalls bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511/109-8932 bei den Beamten der Bundesautobahn zu melden.

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