Kategorienarchiv: Burgdorf

Bauer sucht Kunde

Zur bundesweiten Aktion "Bauer sucht Kunde" rief am heutigen Montag, 13. Januar 2020, die Verbindung "Land schafft Verbindung" auf. Diesem Aufruf folgten auch viele Bauern aus der Region Burgdorf und Umland. Unter anderem waren mit dabei Andreas Thieleking aus Weferlingsen mit Lukas Kuhfuß, Hagen Thieleking aus Schillerslage, Anja Hattendorf aus Immensen, Karl-Heinz Bode und Tochter aus Steinwedel, Marlo Engelke aus Engensen und Anika Lilienthal aus Burgdorf.

Bei sehr guten Wetter wurde auf dem Burgdorfer Schützenplatz mit interessierten Verbrauchern, die wichtigsten Themen in der Landwirtschaft besprochen und gleichzeitig auf die Einkaufsmöglichkeiten in Hofläden in und um Burgdorf aufmerksam gemacht.

Vielen Konsumenten sei gar nicht mehr bewusst, dass viele Bauern noch eigene Hofläden haben. Dies war heute eines der Ziele des Aufrufes, diese  Hofläden wieder stärker in den Fokus zu rücken.

"Wir müssen wieder mehr Augenmerk auch auf unsere Konsumenten legen", erklärten die Bäuerinnen und Bauern einstimmig.

Ein weiteres Ziel war es auch dem Verbraucher zu zeigen, dass Umwelt- und Tierschutz in den vielen landwirtschaftlichen Betrieben tagtäglich gelebt wird und man nicht der Hauptverursacher für sämtliche Umweltprobleme sei.

Als kleines Dankeschön freuten sich viele dann noch über tolle Kartoffeln und frische Eier, die in den Hofläden von Andreas Thieleking und Anja Hattendorf direkt ab Hof auch gekauft werden können.

Caren Marks sucht Teilnehmerin für Girls‘ Day im Deutschen Bundestag

Auch in diesem Jahr lädt die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin Caren Marks eine Jugendliche aus ihrem Wahlkreis zum Girls‘ Day der SPD-Bundestagsfraktion nach Berlin ein. Vom 25. bis zum 26. März erwartet die Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland wieder ein spannendes Programm in der Bundeshauptstadt. "Ich freue mich auf die Bewerbungen, ein kurzes Motivationsschreiben zur gewünschten Teilnahme am Girls´ Day bei mir im Deutschen Bundestag reicht völlig aus", so die Abgeordnete.

Nach wie vor gibt es viel mehr Männer in politischer Verantwortung. Ob im Gemeinde- beziehungsweise Stadtrat, im Landtag oder im Bundestag, der Anteil von Frauen ist noch immer deutlich zu gering. "Mehr Frauen in die Parlamente ist ein berechtigtes Anliegen, deshalb beteilige ich mich aus Überzeugung seit vielen Jahren gemeinsam mit meiner Fraktion am Girls‘ Day. Die teilnehmenden Mädchen erfahren viel über die Perspektiven von Frauen in der Politik und sie lernen berufliche Werdegänge von Bundespolitikerinnen kennen. Des Weiteren bekommen sie Einblicke in gleichstellungs- und familienpolitische Konzepte", erläutert Caren Marks.

Bewerben können sich Mädchen zwischen 16 und 18 Jahren, die im Wahlkreis von Caren Marks, Hannover- Land I, wohnen. Dazu gehören folgende Kommunen: Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wedemark, Wunstorf. Die Kosten für Fahrt, Unterbringung sowie für ein gemeinsames Abendessen am ersten Tag und ein Frühstück am zweiten Tag werden übernommen.

Interessierte können ihre Bewerbung bis zum 10. Februar 2020 per Mail an caren.marks@bundestag.de an das Bundestagsbüro von Caren Marks in Berlin schicken.

Hinweis der Feuerwehr zur Silvesternacht: Balkone räumen und Fenster schließen

Zum vergangenen Jahreswechsel mussten Einwohner in Burgdorf schmerzlich erfahren, was passieren kann, wenn auf Balkonen entzündliche Dinge gelagert werden: In der Südstadt brannte eine komplette Wohnung aus, es gab Verletzte, eine tote Katze und mehrere Bewohner standen am Neujahrstag wortwörtlich auf der Straße. Zudem hatten sie durch das Feuer ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Ursache war nach Angaben der Polizei eine Silvesterrakete, die auf dem Balkon gelagerte Gegenstände entzündete und anschließend auf die Wohnung übergriff.

Im Speziellen aufgrund dieses Feuers wie auch im Allgemeinen rät die Feuerwehr, brennbare Gegenstände vom Balkon oder der Terrasse zu entfernen. Zudem sollten Fenster und Dachluken wie auch Mülleimer verschlossen werden. "Alle drei bis vier Jahre kommt es zu einem Feuer auf einem Balkon", erinnert sich Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Auch sollte ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher bereitgehalten werden, um in einem Brandfall schnell reagieren zu können. Hierbei müsse allerdings darauf geachtet werden, sich bei Löschversuchen nicht selbst in Gefahr zu bringen. Ist es zu einem Feuer gekommen, sollte generell die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden. "Wir werden lieber einmal zu viel als zu wenig gerufen", so der Ortsbrandmeister, der für die Silvesternacht erneut eine Bereitschaft im Feuerwehrhaus eingerichtet hat. Von 19 Uhr bis zum Neujahrsmorgen befindet sich mindestens eine Löschstaffel mit neun Einsatzkräften im Feuerwehrhaus. Diese kann bei einer Alarmierung sofort ausrücken. Weitere Kräfte, die sich zu Hause befinden und nach Alarmierung zum Feuerwehrhaus fahren, stünden auch in der Silvesternacht zur Verfügung.

Wer selbst ein Feuerwerk abbrennen möchte, sollte darauf achten, nur Feuerwerkskörper mit der Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zu verwenden und sich an die Bedienungsanleitung mit den vorgegebenen Abständen zu halten.

Es sollte zudem für einen sicheren Abbrennplatz (wenn möglich auf der Straße, nicht auf einem Balkon) geachtet werden und ausreichend Abstand zu Bäumen, Hecken, Oberleitungen, Tankstellen, Dachvorsprüngen oder anderen entzündlichen Gegenständen gehalten werden.

Raketen sollten nur senkrecht gestartet werden, am sichersten ist hier eine provisorische Startbahn, wie beispielsweise aus einer leeren Flasche in einer Getränkekiste.

Nach Paragraf 23 der "Sprengstoffverordnung" (Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz) "ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände (Feuerwerk) in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen" – wie Reet- und Fachwerkhäusern – verboten. Letzteres betrifft insbesondere den Bereich der Burgdorfer Innenstadt, in dem sich überwiegend Fachwerkhäuser aber auch die St. Pankratiuskirche und ein Altersheim befinden. Es wird zu einem Sicherheitsabstand von etwa 200 Metern geraten.

"Achten sie vor allem auf Tiere und ältere Menschen", rät Burgdorfs Ortsbrandmeister beim Abbrennen von Feuerwerk. Bei der Wahl des Startplatzes sogenannter Batterien bittet er darum, diese nicht auf den Straßen aufzustellen, damit diese nicht Rettungsfahrzeuge auf ihrer Anfahrt behindern.

Jeder, der ein Feuerwerk entzündet, ist zudem für die Entsorgung zuständig. Ein wichtiger Tipp des Ortsbrandmeisters hierzu: Abgebranntes Feuerwerk nicht direkt im Mülleimer entsorgen, sondern zunächst gesondert in einem Gefäß aus Metall lagern, denn auch "augenscheinlich abgebranntes Feuerwerk kann zu einem Feuer führen", erklärt er.

Zu rund 300 Einsätzen war die Ortsfeuerwehr Burgdorf in diesem Jahr ausgerückt und hat hierbei 44 Personen gerettet. "Das sind deutlich mehr als im Jahr zuvor", so Ortsbrandmeister Florian Bethmann. Es bleibe zu hoffen, dass diese Zahlen in der Silvesternacht nicht noch ansteigen und alle – Einwohner wie auch Feuerwehrkräfte, nicht nur in Burgdorf – ohne Feuerwehreinsatz in das neue Jahr starten.

Neujahrsempfang der FDP-Ortsverbände Burgdorf/Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen

Die FDP-Ortsverbände Burgdorf/Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen laden zum gemeinsamen Neujahrsempfang am Mittwoch, 8. Januar 2020, ab 18:30 Uhr, in die Tenne des Gasthauses Hennies, Hannoversche Straße 40 in Altwarmbüchen, ein.

Als Gastredner konnte Dirk Roßmann gewonnen werden. Dirk Roßmann ist Gründer und Geschäftsführer der inhabergeführten Drogeriemarktkette Rossmann mit Sitz in Burgwedel. Dirk Roßmann spricht zum Thema "Der Unternehmer als Teil der Gesellschaft – Transparenz schafft Vertrauen".

Es wird um Anmeldung bis zum 2. Januar 2020 unter der Rufnummer 05139/895946 oder per Mail an service@fdp-isernhagen.de gebeten.

Gemeinsam für die Kindertagespflege: Neue Regionalgruppe der BvK e.V. gegründet

Die Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen ist eine unabhängige Organisation von Kindertagespflegpersonen für Kindertagespflegepersonen und wurde 2009 gegründet, um die Interessen der Kindertagespflegepersonen in der Öffentlichkeit und auf politischer Ebene bundesweit zu vertreten. Die Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen e.V. engagiert sich für bessere Arbeitsbedingungen und Schaffung eines anerkannten Berufsbildes. Sie arbeitet von der Basis aus und ist direkt an die praktische berufliche Arbeit der Kindertagespflegepersonen gekoppelt.

Kindertagespflegepersonen sind meist selbstständig tätig, sie werden vom Jugendamt der Stadt Burgdorf geprüft, vermittelt und ihre Arbeit gefördert. Um vor Ort noch wirksamer zu agieren, gründeten die neuen Mitglieder in Burgdorf am 22. August 2019 die eigene Regionalgruppe "Altkreis Burgdorf".

"Wir wollen uns gegenseitig lokal informieren und die Ziele und Interessen der Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen e.V. hier in Burgdorf (Altkreis Burgdorf) bei der Verwaltung und Politik vertreten. Gemeinsam können wir mehr bewirken", so die Regionalgruppe.

Als erster Regionalgruppensprecher wurde Marco Henne gewählt und zum zweiten Regionalgruppensprecher wurde Manuel Lachmann gewählt.

Vier mal jährlich sind regionale Mitgliedertreffen geplant, weitere offene Mitgliedertreffen für alle interessierte Kindertagespflegepersonen sind auch geplant.

Weitere Informationen und Anträge zur Mitgliedschaft sind im Internet unter www.berufsvereinigung.de ersichtlich oder bei den Regionalsprechern Marco Henne, Ostlandring 65 in Burgdorf, oder Manuel Lachmann, Welfenweg 14 in Burgdorf, erhältlich.

Gewerbeflächenentwicklung: Fördergelder für Pattensen und Burgdorf

Burgdorf und Pattensen machen den Anfang, weitere Kommunen sollen folgen: Beide Städte sollen von der Region Hannover einen Zuschuss für die Erweiterung ihres Gewerbeflächenbestands erhalten. Rund 33.000 Euro fließen in Pattensen in die nötigen Voruntersuchungen für die Erweiterung des Gewerbeparks Pattensen-Süd. Die Stadt Burgdorf wird mit rund 58.000 Euro bei der Aufstellung eines Gewerbeflächenentwicklungskonzeptes für den Gewerbepark Nordwest, Beinhorn, Ehlershausen und Sorgensen unterstützt. So hat es der Ausschuss für Wirtschaft und Beschäftigung am Donnerstag, 21. November 2019, dem Regionsausschuss empfohlen, der am 10. Dezember final darüber entscheidet.

"Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist in der gesamten Region ungebrochen", betont Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz. "Wir möchten diesem Bedarf entgegenkommen, indem wir die Kommunen bei der Entwicklung, Ausweitung und Revitalisierung von Gewerbeflächen unterstützen." Dafür hat die Regionsverwaltung im März ein regionales Gewerbeflächeninvestitionsprogramm (REGIP) gestartet, das die Kommunen auf Antrag mit den notwendigen Fördermitteln ausstattet.

In Burgdorfs Nordwesten wird der Bestand an Gewerbeflächen knapp – höchste Zeit zu handeln. Daher wird die Stadt Burgdorf an vier Standorten mögliche Spielräume für die gewerbliche Flächenentwicklung ausloten. Für größere Unternehmen aus der Logistik oder Produktion stehen aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage Beinhorn und Ehlershausen als Einzel- und Sonderstandorte mit überregionaler Bedeutung auf der Prüfliste. Für einen Gewerbepark mit lokaler und regionaler Ausrichtung sollen Burgdorf-Nordwest und Sorgensen in den Blick genommen werden. Die Zuwendung fließt in die fachlichen Voruntersuchungen, um ein Gewerbeentwicklungskonzept aufzustellen. So werden Gutachten zu Artenschutz, Verkehr, Lärm und Boden gefördert.

Auch in Pattensen sind keine Gewerbeflächen mit rechtskräftigem Bebauungsplan mehr verfügbar. Daher plant die Stadt Pattensen, den Gewerbepark Pattensen-Süd um etwa 17,6 Hektar Nettobaufläche zu erweitern. Dort sollen vor allem mittelständische Betriebe einen neuen Standort finden. Bereits ansässige kleinere und mittlere Unternehmen könnten auf den neuen Flächen ihren Betrieb ausdehnen. Die Erweiterung soll in die Hände der Hannover Region Grundstücksgesellschaft HRG gelegt werden. Die fachgutachterliche Voruntersuchung, die die Region Hannover fördert, umfasst Artenschutzgutachten, Geohydrologisches Gutachten, Verkehrsgutachten und ein städtebauliches Konzept.

Nach Überschlag wird 21-Jährige Autofahrerin durch Ersthelfer versorgt

Eine 21-jährige Hannoveranerin befuhr am gestrigen Sonnabend, 16. November 2019, gegen 9:45 Uhr mit ihrem VW Polo die Kreisstraße 119 von Engensen in Richtung Schillerslage. In einer Rechtskurve kam sie aufgrund regennasser Fahrbahn ins Rutschen, verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam in der Folge nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich hier und stieß gegen einen Baum.

Sie konnte sich nach Angaben der Polizei selbständig durch den Kofferraum aus dem verunfallten Auto befreien. An der Unfallstelle vorbeikommende Verkehrsteilnehmer hielten an und betreuten die Frau bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die 21-Jährige wurde vorsorglich durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Hannover gebracht, da eine Verletzung infolge des Unfalles nicht auszuschließen war. "Eine stationäre Aufnahme erfolgte jedoch nicht, so dass von einer leichten Verletzung auszugehen ist", so ein Polizeisprecher.

Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Insgesamt wird inklusive des beschädigten Baumes eine Schadenshöhe von 1500 Euro angenommen.

Selbsthilfegruppen beraten im Senioren- und Pflegestützpunkt

An Menschen, die unter einer Krankheit leiden, stellt das Leben besondere Herausforderungen. Manche nehmen sie mutig an und bewältigen sie mit viel Kraft. Manche engagieren sich nicht nur für sich selbst, sondern schließen sich mit anderen Betroffenen zusammen, geben Rat und Hilfen – und machen so das Leben für sich und andere ein wenig leichter.

Am kommenden Donnerstag, 14. November 2019, bieten Selbsthilfegruppen aus Burgdorf und Umgebung von 16 bis 18 Uhr die Möglichkeit, sich über das Hilfsangebot zu informieren. Im Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land, Hannoversche Neustadt 53, können betroffene Menschen ebenso wie ihre Angehörigen Kontakt zu Selbsthilfegruppen aufnehmen und Einzelgespräche vereinbaren. Auch wer selber eine Selbsthilfegruppe aufbauen möchte, ist willkommen.

Das Spektrum der Selbsthilfegruppen ist thematisch breit gefächert: Es gibt Kreise, die sich gemeinsam über chronische Schmerzen austauschen, über Rheuma, über einen Schlaganfall, über die Pflege von Angehörigen, über Abhängigkeit von Alkohol- und Medikamenten oder über Krebserkrankungen. Die Beratung im Burgdorfer Senioren- und Pflegestützpunkt ist unverbindlich, kostenfrei und geht auf individuelle Fragen ein. Ziel ist es, einen gangbaren Weg aus dem Alleinsein mit dem jeweiligen Problem aufzuzeigen.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um Anmeldung unter 0511/700201-16 gebeten. Weitere Informationen, auch zu allen Fragen rund um die Pflege, gibt der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land. Dieser ist Montag bis Freitag von 8:15 bis 12:00 Uhr, Montag von 13:00 bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

Erstmalig wurde in Burgdorf ein Fachtag für Einsatzkräfte durchgeführt

Die Polizeiinspektion Burgdorf veranstaltete am gestrigen Sonnabend, 26. Oktober 2019, in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern (Amt für Brand- und Katastrophenschutz, Landesfeuerwehrverband, Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Niedersachsen/Bremen, Freiwillige Feuerwehr Burgdorf) einen Fachtag für Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW, der Polizei, der Rettungsdienste und anderer Hilfsorganisationen aus dem eigenen Zuständigkeitsbereich (Langenhagen, Wedemark, Burgwedel, Isernhagen, Burgdorf, Uetze, Lehrte und Sehnde).

Die Fachtagung fand zum ersten Mal statt und erfolgte auf Einladung der Polizeiinspektion Burgdorf. Etwa 100 Personen sind der Einladung ins Feuerwehrhaus nach Burgdorf gefolgt und diskutierten bei den Vorträgen leidenschaftlich.

Interessante Themen für die meist ehrenamtlichen Einsatzkräfte standen dabei auf dem Programm. Großes Interesse hatte das Thema "Rechte und Pflichten von Presse- und Medienvertretern an Einsatzstellen".

Unter der Moderation der Pressesprecherin der Polizeidirektion Hannover, Britta Schwarz, gemeinsam mit Olaf Rebmann, Vertreter des Niedersächsischen Feuerwehrverband, Heiner Mansholt von der Johanniter-Akademie Niedersachsen-Bremen, Christian Donth, Einsatzleiter der Polizeiinspektion Burgdorf und Martin Voß, Leiter des Amtes für Katastrophenschutz der Polizeidirektion Hannover sorgte das Thema "Informationsaustausch, Rollenklarheit an Einsatzstellen, Verständnis für die unterschiedlichen Zielsetzungen, Arbeitsweisen Vertreter der Einsatzkräfte" für reichlich Gesprächsstoff unter den Zuhörern.

Polizeioberkommissarin Stefanie Heckler von der Polizeiinspektion Burgdorf kärte die Zuhörerschaft in ihrem Vortrag über die Sonder- und Wegerechte bei Einsätzen von Polizei und Feuerwehr auf.

Auch die Themen "Schaulustige / Gaffer an Einsatzstellen, Alle gucken – keiner hilft?", "Rechte und Pflichten von Presse- und Medienvertretern an Einsatzstellen", "Übergriffe auf Einsatzkräfte2 wurden behandelt.

Im "Markt der Möglichkeiten" boten die teilnehmenden Organisationen einen Überblick über ihre Arbeit an. Besonderen Anklang fand eine Rauschbrille. Sie gaukelte dem Träger einen Promillegehalt von 0,8 vor. Das Umkurven eines Parcours war gar nicht mehr so einfach zu bewältigen. Die Straßenmeisterei stellte ihre Arbeit vor und man konnte den Inhalt eines Polizeifahrzeugs inspizieren.

In der Mittagspause konnten die Tagungsteilnehmer sich am neuen Küchenwagen von der Qualität des Essens überzeugen. Es dient seit kurzem den Feuerwehren im Brandabschnitt IV mit Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze als Versorgungsfahrzeug bei Großeinsätzen, aber auch bei Zeltlagern der Jugendfeuerwehr.

Trecker-Sternfahrt „Land schafft Verbindung“: Polizei erwartet Verkehrsbehinderungen

Die "Land schafft Verbindung"-Bewegung hat für den morgigen Dienstag, 22. Oktober 2019, diverse Aufzüge angezeigt. Infolge einer Sternfahrt, die am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer in der hannoverschen Südstadt enden wird, erwartet die Polizei Hannover im gesamten Stadtgebiet massive Verkehrsbehinderungen. Sie empfiehlt dringend, statt Kraftfahrzeugen alternative Verkehrsmittel zu nutzen und dabei zu berücksichtigen, dass es auch im öffentlichen Nahverkehr – vor allem bei den Bussen – zu Behinderungen kommen wird.

Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover wurden mehrere Trecker-Aufzüge angezeigt, die in diversen Gemeinden im Umland von Hannover sowie darüber hinaus starten. So auch unter anderem im Burgdorfer Ortsteil Heeßel, in Sehnde oder in Bissendorf, wo sch die Trecker um 9 Uhr in Bewegung setzen werden. Das Ziel aller Aufzüge ist das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer am Maschsee, dass daher für die Zeit der Versammlung voll gesperrt wird. Parallel dazu findet am Arthur-Menge-Ufer eine zentrale Abschlusskundgebung statt.

Aufgrund der erheblichen Anzahl an erwarteten Treckern sowie Teilnehmern (angezeigt sind insgesamt 1.000 Fahrzeuge) und der Belegung der Hauptverkehrsstraßen muss im gesamten Bereich der Innenstadt in der Zeit von 10 Uhr bis mindestens 16 Uhr mit massiven Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Polizei geht davon aus, dass sie sich bis 18 Uhr auswirken werden.

Insbesondere an den Aufzugsstrecken, die aktuell noch nicht abschließend feststehen, wird es zu temporären, teilweise auch längerfristigen Straßensperrungen kommen. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf zum Teil lange Wartezeiten einstellen.

Die Polizeidirektion Hannover bittet mit Nachdruck alle Besucher der Innenstadt im aufgeführten Zeitraum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich die Behinderungen auch auf den Busverkehr auswirken werden.

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