Kategorienarchiv: Burgdorf

Selbsthilfegruppen beraten im Senioren- und Pflegestützpunkt

An Menschen, die unter einer Krankheit leiden, stellt das Leben besondere Herausforderungen. Manche nehmen sie mutig an und bewältigen sie mit viel Kraft. Manche engagieren sich nicht nur für sich selbst, sondern schließen sich mit anderen Betroffenen zusammen, geben Rat und Hilfen – und machen so das Leben für sich und andere ein wenig leichter.

Am kommenden Donnerstag, 14. November 2019, bieten Selbsthilfegruppen aus Burgdorf und Umgebung von 16 bis 18 Uhr die Möglichkeit, sich über das Hilfsangebot zu informieren. Im Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land, Hannoversche Neustadt 53, können betroffene Menschen ebenso wie ihre Angehörigen Kontakt zu Selbsthilfegruppen aufnehmen und Einzelgespräche vereinbaren. Auch wer selber eine Selbsthilfegruppe aufbauen möchte, ist willkommen.

Das Spektrum der Selbsthilfegruppen ist thematisch breit gefächert: Es gibt Kreise, die sich gemeinsam über chronische Schmerzen austauschen, über Rheuma, über einen Schlaganfall, über die Pflege von Angehörigen, über Abhängigkeit von Alkohol- und Medikamenten oder über Krebserkrankungen. Die Beratung im Burgdorfer Senioren- und Pflegestützpunkt ist unverbindlich, kostenfrei und geht auf individuelle Fragen ein. Ziel ist es, einen gangbaren Weg aus dem Alleinsein mit dem jeweiligen Problem aufzuzeigen.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um Anmeldung unter 0511/700201-16 gebeten. Weitere Informationen, auch zu allen Fragen rund um die Pflege, gibt der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land. Dieser ist Montag bis Freitag von 8:15 bis 12:00 Uhr, Montag von 13:00 bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

Erstmalig wurde in Burgdorf ein Fachtag für Einsatzkräfte durchgeführt

Die Polizeiinspektion Burgdorf veranstaltete am gestrigen Sonnabend, 26. Oktober 2019, in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern (Amt für Brand- und Katastrophenschutz, Landesfeuerwehrverband, Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Niedersachsen/Bremen, Freiwillige Feuerwehr Burgdorf) einen Fachtag für Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW, der Polizei, der Rettungsdienste und anderer Hilfsorganisationen aus dem eigenen Zuständigkeitsbereich (Langenhagen, Wedemark, Burgwedel, Isernhagen, Burgdorf, Uetze, Lehrte und Sehnde).

Die Fachtagung fand zum ersten Mal statt und erfolgte auf Einladung der Polizeiinspektion Burgdorf. Etwa 100 Personen sind der Einladung ins Feuerwehrhaus nach Burgdorf gefolgt und diskutierten bei den Vorträgen leidenschaftlich.

Interessante Themen für die meist ehrenamtlichen Einsatzkräfte standen dabei auf dem Programm. Großes Interesse hatte das Thema "Rechte und Pflichten von Presse- und Medienvertretern an Einsatzstellen".

Unter der Moderation der Pressesprecherin der Polizeidirektion Hannover, Britta Schwarz, gemeinsam mit Olaf Rebmann, Vertreter des Niedersächsischen Feuerwehrverband, Heiner Mansholt von der Johanniter-Akademie Niedersachsen-Bremen, Christian Donth, Einsatzleiter der Polizeiinspektion Burgdorf und Martin Voß, Leiter des Amtes für Katastrophenschutz der Polizeidirektion Hannover sorgte das Thema "Informationsaustausch, Rollenklarheit an Einsatzstellen, Verständnis für die unterschiedlichen Zielsetzungen, Arbeitsweisen Vertreter der Einsatzkräfte" für reichlich Gesprächsstoff unter den Zuhörern.

Polizeioberkommissarin Stefanie Heckler von der Polizeiinspektion Burgdorf kärte die Zuhörerschaft in ihrem Vortrag über die Sonder- und Wegerechte bei Einsätzen von Polizei und Feuerwehr auf.

Auch die Themen "Schaulustige / Gaffer an Einsatzstellen, Alle gucken – keiner hilft?", "Rechte und Pflichten von Presse- und Medienvertretern an Einsatzstellen", "Übergriffe auf Einsatzkräfte2 wurden behandelt.

Im "Markt der Möglichkeiten" boten die teilnehmenden Organisationen einen Überblick über ihre Arbeit an. Besonderen Anklang fand eine Rauschbrille. Sie gaukelte dem Träger einen Promillegehalt von 0,8 vor. Das Umkurven eines Parcours war gar nicht mehr so einfach zu bewältigen. Die Straßenmeisterei stellte ihre Arbeit vor und man konnte den Inhalt eines Polizeifahrzeugs inspizieren.

In der Mittagspause konnten die Tagungsteilnehmer sich am neuen Küchenwagen von der Qualität des Essens überzeugen. Es dient seit kurzem den Feuerwehren im Brandabschnitt IV mit Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze als Versorgungsfahrzeug bei Großeinsätzen, aber auch bei Zeltlagern der Jugendfeuerwehr.

Trecker-Sternfahrt „Land schafft Verbindung“: Polizei erwartet Verkehrsbehinderungen

Die "Land schafft Verbindung"-Bewegung hat für den morgigen Dienstag, 22. Oktober 2019, diverse Aufzüge angezeigt. Infolge einer Sternfahrt, die am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer in der hannoverschen Südstadt enden wird, erwartet die Polizei Hannover im gesamten Stadtgebiet massive Verkehrsbehinderungen. Sie empfiehlt dringend, statt Kraftfahrzeugen alternative Verkehrsmittel zu nutzen und dabei zu berücksichtigen, dass es auch im öffentlichen Nahverkehr – vor allem bei den Bussen – zu Behinderungen kommen wird.

Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover wurden mehrere Trecker-Aufzüge angezeigt, die in diversen Gemeinden im Umland von Hannover sowie darüber hinaus starten. So auch unter anderem im Burgdorfer Ortsteil Heeßel, in Sehnde oder in Bissendorf, wo sch die Trecker um 9 Uhr in Bewegung setzen werden. Das Ziel aller Aufzüge ist das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer am Maschsee, dass daher für die Zeit der Versammlung voll gesperrt wird. Parallel dazu findet am Arthur-Menge-Ufer eine zentrale Abschlusskundgebung statt.

Aufgrund der erheblichen Anzahl an erwarteten Treckern sowie Teilnehmern (angezeigt sind insgesamt 1.000 Fahrzeuge) und der Belegung der Hauptverkehrsstraßen muss im gesamten Bereich der Innenstadt in der Zeit von 10 Uhr bis mindestens 16 Uhr mit massiven Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Polizei geht davon aus, dass sie sich bis 18 Uhr auswirken werden.

Insbesondere an den Aufzugsstrecken, die aktuell noch nicht abschließend feststehen, wird es zu temporären, teilweise auch längerfristigen Straßensperrungen kommen. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf zum Teil lange Wartezeiten einstellen.

Die Polizeidirektion Hannover bittet mit Nachdruck alle Besucher der Innenstadt im aufgeführten Zeitraum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich die Behinderungen auch auf den Busverkehr auswirken werden.

Polizeidirektion Hannover informiert mit zwei Videos zum Thema Rettungsgasse

Die Polizeidirektion (PD) Hannover hat mit prominenter Unterstützung der Profisportvereine TSV Hannover-Burgdorf und Hannover 96 zwei Videos zum Thema Rettungsgasse produziert. Damit möchte die Behörde ihr Engagement zum richtigen Verhalten bei Stau und die Wichtigkeit einer funktionierenden Rettungsgasse hervorheben.

Infolge von Baustellen und Unfällen standen Verkehrsteilnehmer 2018 auf den vier Bundesautobahnabschnitten im Zuständigkeitsbereich der PD auf einer Gesamtlänge von 19 153 Kilometern im Stau. Um schnell Hilfe leisten zu können und Rettungskräften ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen, muss schon beim Einsetzen einer Staubildung eine funktionierende Rettungsgasse gebildet werden.

Da die PD Hannover seit vielen Jahren Aufklärungsarbeit zum Thema Rettungsgasse betreibt, wurde sie vom Polizeipräsidium Schwaben-Nord unter dem Hashtag #TeamRettungsgasse öffentlich für eine bundesweite Challenge in den sozialen Netzwerken nominiert.

Zur Bewältigung dieser Herausforderung haben sich die Mitarbeiterinnen und die Mitarbeiter des Social Media Teams der PD Hannover etwas Besonderes einfallen lassen und für zwei Videos hochkarätige Unterstützung aus dem Profisport gewonnen.

Zunächst hatte der Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf für die Erstellung eines Kurzfilms zum Thema Rettungsgasse zugesagt und dafür die Spieler Domenico Ebner und Timo Kastening zur Verfügung gestellt. Das Video wurde bereits Anfang August 2019 auf Facebook, Twitter und Instagram veröffentlicht.

Im September 2019 haben auch Profifußballer Edgar Prib von Hannover 96 und Fußballbundesligaschiedsrichterin Bibiana Steinhaus bei der Produktion eines zweiten Videos mitgewirkt.

Mit den Videos möchte die Behörde erneut ihr Engagement für dieses wichtige Thema unterstreichen.

Die beiden Videos und weitere Informationen zum Thema Rettungsgasse sind unter https://www.pd-h.polizei-nds.de/praevention/verkehrsunfallpraevention/polizeidirektion-hannover-informiert-mit-zwei-videos-zum-thema-rettungsgasse-114134.html zu finden.

Vier Ortsfeuerwehren absolvieren Übung des Alten Löschbezirks

Zu einem Feuer im Wald zwischen Wettmar und Kleinburgwedel wurden am vergangenen Mittwochabend, 2. Oktober 2019, die Freiwilligen Feuerwehren aus Wettmar, Thönse, Engensen und Ramlingen-Ehlershausen alarmiert. Es war der Beginn  der traditionellen Übung des Alten Löschbezirks, der im Jahre 1908 gegründet wurde und mit der Gebietsreform 1974 aufgelöst wurde.

In diesem Jahr trafen sich die vier Ortsfeuerwehren zum 45. Mal zu dieser Übung, bei der in der Regel Wald- und Vegetationsbrände angenommen werden. Im jährlichen Wechsel von einer anderen Ortsfeuerwehr ausgerichtet war in diesem Jahr die Ortsfeuerwehr Wettmar die gastgebende Wehr.

Angenommen wurde ein Feuer westlich von Wettmar. Hierbei machte den ehrenamtlichen Einsatzkräften besonders die schnell einsetzende Dunkelheit zu schaffen, aber auch das Befahren der vielen Waldwege war eine Herausforderung.

Vor Ort hieß es dann: Wasserförderung, Wassertransport, Brandbekämpfung, Wasserversorgung der Einsatzstelle sowie das Be- und Ausleuchten. Insgesamt waren annähernd 60 Einsatzkräfte in das Übungsgeschehen eingebunden, mehr als 30 interessierte Gäste wohnten der Übung als Zuschauer bei. Übungsende konnte nach einer Stunde im "Brandbekämpfungseinsatz" gegeben werden.

Die Beurteilung der Ablaufs wird nun in den Ortsfeuerwehren vorgenommen. Hier werden die Abläufe analysiert und Verbesserungen in die Ausbildung eingearbeitet.

Ebenso wichtig wie die reibungslose Brandbekämpfung war auch das anschließende Zusammentreffen der ehrenamtlichen Brandbekämpfer wie auch Alterskameraden in der Westerfeldhalle. Dort wurde vor allem die kameradschaftliche Pflege in den Vordergrund gestellt.

Drei Verletzte: 50-Jähriger fährt in stehendes Streckenkontrollfahrzeug

Der 50-jährige Führer eines Audi A 6 befuhr am heutigen Mittwoch, 25. September 2019, um 8:45 Uhr die K119 von Engensen in Richtung Schillerslage und schätzte hierbei den Abstand zu einem mit eingeschaltetem gelbem Blinklicht am Fahrbahnrand stehenden Fahrzeug des Bauhofes falsch ein, von dessen Insassen dort eine Streckenkontrolle durchgeführt werden sollte.

Beim Überholen kollidierte der Audi mit der rechten Fahrzeugfront mit dem Lkw. Der Fahrzeugführer und die beiden Insassen des Lkw im Alter von 44 und 54 Jahre wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden in Höhe auf etwa 50.000 Euro.

Traditionelles Weinfest der Freien Demokraten

Die Freien Demokraten laden im Namen der Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Weinfest der Freien Demokraten auf dem Hof der Kanzlei Hillerscheid, Am Brandende 3 in Burgdorf, für Freitag, 27. September 2019, ab 18 Uhr ein.

Zu Beginn des Abends berichtet Gero von Oettingen, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Burgdorf, Aktuelles aus dem Burgdorfer DRK-Ortsverband und stellt die Organisation des Rettungsdienstes in der Region Hannover vor.

Anschließend steht der verbleibende Abend bei Wein und kleinen Leckereien für interessante Gespräche in netter Atmosphäre zur Verfügung.

Auf organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 24. September 2019 per Mail an info@fdp-burgdorf.de gebeten.

Burgdorfer Mirco Zschoch ist nun Vize-Vorsitzender der WerteUnion Niedersachsen

Mitglieder der CDU in Niedersachsen haben einen neuen Landesvorstand der WerteUnion gewählt. Auf der Landesversammlung in Braunschweig wurde Mirco Zschoch aus Burgdorf zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Die WerteUnion ist eine wertkonservative und wirtschaftsliberale CDU-Basisinitiative, die eine inhaltliche und personelle Erneuerung ihrer Mutterpartei fordert.

Bereits im Juni 2017 gründeten CDU-Mitglieder in Celle einen eigenen Niedersächsischen Landesverband der WerteUnion. Mittlerweile ist die WerteUnion in allen Bundesländern mit Landesverbänden vertreten und hat etwa 3.000 Mitglieder. Alter und neuer Landesvorsitzender der WerteUnion Niedersachsen bleibt Hinrich Rohbohm aus Jork. Mit großer Mehrheit wurde der Gründungsvorsitzende auf der diesjährigen Versammlung im Amt bestätigt. Im April 2019 gründete der Ratsherr und damalige stellvertretende Bürgermeister Mirco Zschoch aus Burgdorf einen Regionalverband der WerteUnion Hannover. Der Jurist Zschoch ist außerdem Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Regionsverband Hannover. Neben Zschoch wurden zwei weitere Stellvertreter und zehn Beisitzer gewählt.

"Nachdem wir in Hannover erfolgreich einen Regionalverband gegründet haben, freue ich mich auf die Arbeit für die WerteUnion Niedersachsen", sagte Zschoch, "Im bundesweiten Vergleich geht es der CDU in Niedersachsen in Umfragen und Wahlergebnissen noch gut. Das muss aber so bleiben. Wir müssen wieder an konservativem und wirtschaftsliberalem Profil gewinnen, damit Wähler und Mitglieder der CDU wissen, wofür wir stehen. "

Ebenfalls aus dem Raum Hannover wurden Finn Halbach (CDU Gehrden) und Peter Soluk (CDU Pattensen) als Beisitzer in den Landesvorstand der WerteUnion gewählt. Halbach aus dem Calenberger Land ist Mitglied der Jungen Union Niedersachsen und des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Der Diplom-Kaufmann Soluk ist für die CDU gewähltes Mitglied im Ortsrat von Pattensen-Mitte.

Die Landesversammlung der WerteUnion Niedersachsen diskutierte zudem aktuelle Themen, wie etwa die für die CDU verlustreichen Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg, sowie Anträge der WerteUnion für den CDU-Bundesparteitag im November 2019 in Leipzig.

Hoppenstedt begrüßt 50 Besucherinnen und Besucher aus seinem Wahlkreis in Berlin

Auf Einladung ihres CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt haben 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger die Bundeshauptstadt im Rahmen einer politischen Bildungsreise besucht. Zu den Gästen zählten unter anderem der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr aus der Wedemark und ehrenamtliche Helfer des Kiran Kinderhauses in Isernhagen.

Auf der Informationsfahrt besuchten die Teilnehmer unter anderem das ZDF-Hauptstadtstudio und erkundeten die Hauptstadt im Rahmen einer Stadtrundfahrt. Einer der Höhepunkte des dreitägigen Aufenthalts war ein Informationsgespräch im Bundesministerium der Verteidigung.

Wie die parlamentarische Arbeit funktioniert, erfuhren die Gäste bei einem Besuch des Reichstages mit der Teilnahme an einer Plenarsitzung. Im Anschluss an die Plenardebatte nahm sich Hendrik Hoppenstedt Zeit, mit der Gruppe aus seinem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen. Der Abgeordnete stellte den Gästen den typischen Ablauf einer Sitzungswoche und seine Arbeit als Staatsminister bei der Bundeskanzlerin vor. Er beantwortete auch die vielen Fragen der Besucherinnen und Besucher zum aktuellen politischen Geschehen.

Es ging unter anderem um den aktuellen Haushaltsentwurf des Deutschen Bundetages für 2020. Danach plant der Bund Ausgaben von mehr als 360 Milliarden Euro. Dabei werden auch in diesem Jahr keine neuen Schulden aufgenommen und die schwarze Null bleibt bestehen.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Grundrente. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, mehr Geld bekommen müssten als die, die nicht oder nicht so lange gearbeitet haben. Voraussetzung für den Bezug der Grundrente ist laut Koalitionsvertrag aber eine Bedürftigkeitsprüfung, die Hendrik Hoppenstedt sehr wichtig findet, da ansonsten der Empfängerkreis ungerecht groß werde.

Nach dem Gespräch wurde noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto geschossen und die Gäste hatten die Möglichkeit, die Kuppel des Reichstagsgebäudes zu besuchen.

Dr. Hendrik Hoppenstedt freute sich über den Besuch aus seinem Wahlkreis: "Es war eine interessante Diskussion über verschiedene politische Themen. Ich freue mich darüber, den Besuchern dadurch auch meine Sicht der Dinge zu erläutern und meine politische Arbeit in Berlin vorstellen zu können. Gleichzeitig ist es aber immer wertvoll, durch die Besuchergruppe viele wichtige Denkanstöße zu bekommen. Das war auch dieses Mal so".

Mit einem Ruck bewegt sich der Kirchenkreis Burgdorf „vom Walzer zum Quickstep“

Einen Tag vor Ende der diesjährigen "Woche der Diakonie" (1. bis 8. September) hat der Kirchenkreis Burgdorf seine zweitägige "Zukunftswerkstatt" zur künftigen Arbeit in den evangelisch-lutherischen Gemeinden des Kirchenkreises beendet. Ganz am Ende der Veranstaltung stand am gestrigen Sonnabend, 7. September 2019, ein Pressegespräch in den Tagungsräumlichkeiten des Burgdorfer Tanzstudios B5 an der Braunschweiger Straße.

Zur Stimmung und Atmosphäre während der Beratungen mit den etwa 120 Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Kirchenkreis sowie mit Personen des öffentlichen Lebens sagte Kirchenkreisjugendwartin Ann-Marie Reimann: "Mit den erörterten zukunftsorientierten Ansätzen bewegt sich Kirche vom Walzer zum Quickstep." Zu den Ansätzen gehören nach Worten von Superintendentin Sabine Preuschoff auch kleine Arbeitsgruppen (AG), die Gedanken und Ideen zusammentragen sollen, um bis Ende 2020 ein konkretes (Zukunfts-)Konzept vorstellen zu können. Damit sollen Fragen wie beispielsweise "In welcher Form kann Kirche mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen?", "Wie kann Kirche dem Fachkräftemangel entgegentreten?" oder "Wie können die Gemeinden im Kirchenkreis in Balance gehalten werden?" beantwortet werden. Kirche müsse sich bewegen und sich auf die veränderten Realitäten einstellen, so Sabine Preuschoff. Kirchenkreisvorstandsmitglied und Kirchenvorstandsvorsitzender der Matthäus-Gemeinde in Lehrte, Wilhelm Busch, brachte es auf den Punkt: "Nach gründlicher Beleuchtung des Ist-Zustandes muss ein Ruck durch unsere Kirche gehen, denn wir stehen vor großen Herausforderungen. Wir müssen mit aktivem Anpacken die Veränderungen bestimmen und uns nicht von den Veränderungen bestimmen lassen."

Da sieht sich Kevin Fischer aus Ahlten nun auf einem guten Weg. Er sei glücklich, so viele nette Menschen kennengelernt zu haben und mit ihnen ins Gespräch gekommen zu sein: "Ich habe mich als Jugendlicher wahrgenommen gefühlt und bin froh, dass die Arbeit jetzt in den AGs weitergeht." Es sei schön gewesen zu beobachten, wie die Generationen ins Gespräch gekommen seien, bestätigte Riika Hinkelmann (Neustadt), Gemeindeberaterin der Landeskirche Hannover.

Der Anfang ist gemacht. Nun müssen die AGs Vorschläge und Vorstellungen unter anderem zu den Themenbereichen "Jugendarbeit", "Gebäude" und "Gottesdienstgestaltung" in ein zukunftsfähiges Konzept für die insgesamt 49.000 Kirchenmitglieder im Kirchenkreis Burgdorf gießen. "Durch Sterbefälle und Austritte verliert der Kirchenkreis jedes Jahr rund 1000 Mitglieder. Eine Zahl, die von den Taufen nicht vollständig kompensiert werden kann", beschrieb die Superintendentin einen "eckigen" Sachverhalt, der mit Blick auf die derzeitige Situation im Rahmen der Zukunftswerkstatt auch zur Sprache kam.

Zum Schluss musste niemand seinen Heimweg mit leeren Händen antreten. Alle bekamen eine Tüte mit "Kirche in Nudelform" und einen von Sabine Preuschoff gespendeten Segen für ihren Weg zurück in die Gemeinden im Kirchenkreis Burgdorf.

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