Kategorienarchiv: Burgdorf

Rund 100 Gäste kommen gemeinsamen Neujahrsempfang der FDP-Ortsverbände

Auf dem gemeinsamen FDP-Neujahrsempfang der FDP am Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen 9. Januar 2019 im Hotel Hennies in Altwarmbüchen nahmen der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle sowie der hiesige FDP-Kandidat für die Wahlen zum Europäischen Parlament, Niklas Drexler, vor rund 100 Gästen klar Stellung zu den Herausforderungen beim Wandel der Arbeitswelt, der Digitalisierung und über die Aufgabe gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum und in städtischen Gebieten herzustellen, ohne diese gegeneinander auszuspielen.

Die Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Isernhagen, Christiane Hinze, konnte im Namen der einladenden Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel Isernhagen und Langenhagen im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs in diesem Jahr auch den FDP-Bundestagsabgeordneten Grigorios Aggelidis aus Neustadt am Rübenberge sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft, Vereinen und Verbänden begrüßen.

Konstantin Kuhle, der nicht nur Mitglied des Deutschen Bundestages, sondern auch Generalsekretär der Freien Demokraten in Niedersachsen ist, berichtete über aktuelle Themenschwerpunkte der FDP Niedersachsen. Im Zusammenhang mit sich verändernden Arbeitsbedingungen im Zuge der Digitalisierung kündigte er an, dass die FDP hier weiterhin eigene Akzente setzen werde und dies insbesondere mit Vorschlägen, wie dem Wandel der Arbeitswelt begegnet werden kann. Als wichtige Grundvoraussetzungen nannte er die Stärkung der Möglichkeiten zur stetigen Weiterqualifizierung und forderte die Veränderung der gesetzlichen Regelungen im Grundgesetz, damit eine finanzielle Beteiligung des Bundes hierzu endlich möglich wird. Kuhle betonte, dass der ländliche Raum nicht gegen den Städtischen ausgespielt werden darf. So darf der ländliche Raum zum Beispiel beim Aufbau der digitalen Infrastruktur auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dies diene nicht nur dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit. Er forderte die Verabschiedung eines Einwanderungsgesetzes, das eine qualifizierte Lösung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bietet:  Voraussetzung für dessen Erfolg sei ein Punktesystem nach dem Modell Kanadas, um möglichst gut qualifizierte Arbeitskräfte sowohl für den akademischen Bereich wie auch für das Handwerk zu gewinnen.

Niklas Drexler aus Langenhagen, der sich um ein Mandat im Europäischen Parlament bewirbt, stellte in seinem Plädoyer für ein starkes Europa die Bedeutung für die Sicherung der Interessen aller Europäer im weltweiten Wettbewerb mit aufstrebenden Wirtschaftsmächten wie China heraus. Die Freien Demokraten stehen dafür ein, mithilfe einer zielgerichteten Wirtschaftspolitik die Interessen der EU weltweit zur Geltung zu bringen, um damit die Sicherung des Wohlstands zu ermöglichen. Besonders setzt Drexler sich dafür ein, dass kleine und mittelständische Unternehmen nicht mit bürokratischen Auflagen, wie bei der Datenschutzgrundverordnung geschehen, überlastet werden.

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

FDP-Ortsverbände laden zum Neujahrsempfang ein

Die FDP-Ortsverbände Burgdorf/Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen laden am Mittwoch, den 9. Januar 2019, ab 18.30 Uhr mit Beginn um 19 Uhr zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Tenne des Gasthauses Hennies, Hannoversche Straße 40, im Isernhagener Ortsteil Altwarmbüchen, ein.

Der Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle, Generalsekretär des FDP-Landesverbandes Niedersachsen, wird den Gästen über aktuelle politische Themen und Ereignisse in Berlin berichten. Ebenfalls zu Gast sein wird Niklas Drexler, der FDP-Kandidat des Kreisverbandes Region Hannover für die Europawahl im Mai 2019. Er wird sich interessierten Besuchern auch persönlich vorstellen und im Gespräch zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen.

Anmeldungen zum Neujahrsempfang sind bis zum 2. Januar 2019 unter der Telefonnummer 05139/895946 oder per Mail an service@fdp-isernhagen.de möglich.

aha vergrößert Wertstoffhof in Burgdorf

Der Wertstoffhof auf der Deponie Burgdorf in der Steinwedeler Straße wird größer und moderner. Zur Vorbereitung von umfangreichen Baumaßnahmen muss der Wertstoffhof am kommenden Sonnabend, 24. November 2018, komplett geschlossen werden.

Während der Arbeiten, die am Montag, 26. November, beginnen und voraussichtlich bis Ende Januar 2019 andauern, bleibt der Wertstoffhof geöffnet, zieht aber auf dem Deponiegelände um. So kann der Service aufrechterhalten werden. Mit Ausnahme von Sonderabfällen können die Kunden weiterhin alle Abfälle und Wertstoffe entsorgen. Zukünftig bietet aha den Wertstoffhofbesuchern mehr Komfort. So werden Wartespuren eingerichtet und große Parkbuchten für Pkw mit Anhänger geschaffen.

Schilder führen die Besucher in der Bauphase über das Gelände. aha bittet die Wertstoffhofbesucher um gegenseitige Rücksichtnahme, da vorübergehend weniger Platz zur Verfügung steht. Zudem können keine gemauerten Treppen zu den Containern angeboten werden.

Sonderabfälle können die Bürger bis Ende Januar nicht auf dem Wertstoffhof in Burgdorf abgeben. Die nächstgelegenen Standorte weiterer aha-Wertstoffhöfe sind:

  • Wertstoffhof Wedemark-Bissendorf, Auf der Haube, 30900 Wedemark
  • Wertstoffhof Deponie Hannover-Lahe, Moorwaldweg 312, 30659 Hannover
  • Wertstoffhof Sehnde, Borsigring, 31319 Sehnde

Grüngutabfälle können alternativ auch auf den landwirtschaftlichen Grüngutannahmestellen in Otze (Burgdorfer Straße 51, Zufahrt über Hessenweg) oder in Ramlingen (Goldkuhle) abgegeben werden. An den Annahmestellen können Bürger Baum-, Hecken- und Strauchschnitt sowie Laub aus Privathaushalten zu den Öffnungszeiten bis zu einem Kubikmeter abgeben. Rasenschnitt wird nicht angenommen. Die regulären Öffnungszeiten aller Grüngutsammelstellen sind mittwochs von 16 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr.

Allgemeine Informationen zu den Anlieferbedingungen und Öffnungszeiten der aha-Wertstoffhöfe und Grüngutannahmestellen gibt es im aha-Planer und im Internet unter www.aha-region.de.

Die TSV Burgdorf II gewinnt das Handball-Derby in Burgwedel

Das Hannoversche Handballderby in der 3. Liga Nord hat am vergangenen Freitagabend einen knappen Sieger gefunden. Nach 60 interessanten, engen und umkämpften Spielminuten konnte sich die TSV Burgdorf II mit 31:29 (14:14) gegen den Handball Hannover-Burgwedel durchsetzen. Die Gäste hatten auf der Zielgeraden das bessere Stehvermögen, die Hausherren hätten durchaus einen Punkt verdient gehabt.

Der HHB hatte den besseren Start. Über 2:0 und 5:2 lagen die Hausherren nach 12 Minuten durch Treffer von Florian Freitag (2), Artjom Antonevitch, Kay Behnke (2) und Marius Kastening mit 6:3 vorn. Die Bundesligareserve der Recken hatte Probleme den eigenen Rhythmus zu finden und war im Abschluss nicht treffsicher. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste jedoch stärker und ab Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Derby auf Augenhöhe. Den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel wurde toller und leidenschaftlicher Handballsport geboten. Beide Mannschaften kämpften und konnten auch spielerisch überzeugen. Während beim HHB Stefanos Michailidis, Steffen Dunekacke und Nenad Bilbija jetzt erfolgreich waren, überzeugte bei den Gästen vor allem Rechtsaußen Jannes Krone und Siebenmeterschütze Bastian Weiß mit hundertprozentigen Trefferquoten. Keine Mannschaft konnte sich in dieser Phase absetzen. Über 8:8, 10:10 und 12:12 wurden die Seiten beim Stand von 14:14 gewechselt.

Nach der Pause hatten die Gäste aus Burgdorf den besseren Start und erzielten die beiden ersten Treffer nach dem Seitenwechsel. Dann war auch der HHB wieder in der Spur und konnte durch Stefanos Michailidis und Steffen Dunekacke ausgleichen. Bis zum 18:18 blieb die Partie ausgeglichen. Beide Rückraumlinke, Nenad Bilbija für den HHB und Maurice Dräger für die TSV, setzten dem Derby jetzt ihren Stempel auf. Sie erzielten jeweils sieben Treffer und waren zusammen mit Janes Krone die besten Torschützen im Derby. Nachdem die TSV drei Treffer am Stück erzielte und sich auf 21:19 absetzen konnte, hatte HHB-Kreisläufer Philipp Reinsch seinen großen Auftritt. Mit viel Einsatz und Leidenschaft erzielte er drei Tore und hielt die Hausherren im Spiel.

Die Gastgeber machten aus einem 22:24-Rückstand eine 27:26-Führung. Die TSV ließ sich jedoch nicht beirren und schaffte den 28:28-Ausgleich, ehe Malte Donker und Nenad Bilbija für das 29:29 sorgten. Knapp drei Minuten vor dem Ende war es erneut Malte Donker, der die Gäste mit 30:29 nach vorne warf.

Die nun folgende Situation erhitzte die Gemüter und sorgte für reichlich Diskussion. Philipp Reinsch wurde am Kreis freigespielt und setzte sich gegen Malte Donker durch. Sein Wurf konnte er jedoch nicht mehr kontrollieren, nachdem er von Donker behindert worden war. Den fälligen Strafwurf versagten die ansonsten gut pfeifenden Unparteiischen und Jannes Krone machte 40 Sekunden vor dem Abpfiff den Sack zu. Er traf für die TSV und bescherte den Gästen den knappen und etwas glücklichen Derbysieg. Nach großem Spiel auf Augenhöhe hätte das Derby zwischen dem HHB und der TSV eigentlich keinen Sieger verdient gehabt.

Für die Gäste war es der siebte Sieg in Folge, der HHB zeigte nach zuletzt durchwachsenen Leistungen wieder eine ansprechende Vorstellung und scheint gut gerüstet für die nun anstehenden Auswärtsspiele in Potsdam und Bernburg.

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland, Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (3), Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (5), Lennart Koch, Thomas Bergmann (1), Kay Behnke (2), Nenad Bilbija (7), Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitch (1) und Steffen Dunekacke (5).

Letzte-Hilfe-Kurs beim ambulanten Hospizdienst

Anderen Menschen bei einem Unfall oder in einer Notfallsituation beizustehen und aktiv zu helfen, ist uns aus der "Ersten Hilfe" wohl bekannt und selbstverständlich. Vermutlich jeder hat an einen solchen Kurs schon einmal teilgenommen. Warum sollte das, was mitten im Leben gut und bereitwillig funktioniert, nicht auch am Lebensende so sein? Am Freitag, 30. November 2018, in der Zeit von 17 bis 21 Uhr wird der Ambulante Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze erstmalig einen "Letzte-Hilfe-Kurs" anbieten.

Gemeinsam ist der ersten und letzten Hilfe eine soziale und fürsorgliche Haltung, die die Not anderer Menschen erkennt und ihnen beisteht. Ebenso wie die erste kann auch die letzte Hilfe aktiv sein, zum Beispiel durch Mundpflege, das Haltgeben bei Unruhe und Verwirrung oder das bloße Dasein angesichts einer schwierigen Situation bei einem sterbenden Menschen.

Die Idee zum Projekt "letzte Hilfe" stammt von dem Palliativmediziner Dr. Georg Bollig aus Schleswig, der damit die breite Öffentlichkeit wieder mehr mit den Themen Sterben und Tod vertraut machen möchte. Inzwischen werden die Kurse in mehreren Ländern Europas und in Deutschland bundesweit von zertifizierten Kursleiterinnen und Kursleitern durchgeführt. Dabei geht es um die Themen "Sterben als ein Teil des Lebens", "Vorsorgen und entscheiden", "Leiden lindern" und "Abschied nehmen". Zum "kleinen Einmaleins der Sterbebegleitung" – wie der Kurs auch häufig beschrieben wird – gehören kleine praktische Maßnahmen ebenso wie theoretische Fragen zu Sterben, Tod und Trauer.

Der Ambulante Hospizdienst Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze bietet den letzten Hilfe-Kurs am Freitag, 30. November 2018 in der Zeit von 17 bis 21 Uhr im Haus der Diakonie, Schillerslager Straße 9 in Burgdorf, an.

Interessierte können sich dafür bis Freitag 23. November 2018 unter Telefon 05136/897311 oder per Mail an hospizdienst.burgdorf@evlka.de für einen der 15 Plätze im Kurs anmelden. Für die Teilnahme wird eine Aufwandsentschädigung von 10 Euro pro Person erhoben.

Caren Marks: Bahnunterführungen werden deutlich kostengünstiger für Kommunen

Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU/CSU wurde vereinbart, dass die Kommunen an den europäischen Schienengüterstrecken zukünftig deutlich weniger für neue Bahnunterführungen zahlen müssen. Gemeinsam mit mehr als 40 Fraktionskolleginnen und -kollegen hat sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks an das Bundesverkehrsministerium gewandt und eine möglichst schnelle entsprechende Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes gefordert. Das Bundesverkehrsministerium hat den Abgeordneten nun versichert, dass ein abgestimmter Vorschlag zur Änderung der "Verordnung über die Kosten von Maßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz" zu Beginn des Jahres 2019 vorgelegt werden soll.

"Ich freue mich, dass unsere Forderung nicht nur im Koalitionsvertrag aufgenommen wurde, sondern jetzt auch im Verkehrsministerium umgesetzt wird", erklärt Caren Marks dazu. "Der aktuelle Anteil von einem Drittel der Baukosten ist für die betroffenen Kommunen viel zu hoch und führt dazu, dass fast nirgends neue Unterführungen gebaut werden konnten." Auch für ihren Wahlkreis, durch den das Transeuropäische Netz verläuft, sei das wichtig. Durch die stärkere finanzielle Unterstützung des Bundes haben die Kommunen nun die Möglichkeit, die Bürger und die heimische Wirtschaft durch den Bau von Brücken oder Unterführungen von den langen Schrankenschließzeiten zu entlasten.

Die Stadt- und Kreiskönige stehen fest

Nachdem am gestrigen Freitag, 22. Juni 2018, die Könige der Burgdorfer Schützengesellschaft proklamiert worden waren, wurde am heutigen Sonnabend die Stadt- und Kreiskönige bekannt gegeben. Im Festzelt fanden sich zur Proklamation, die musikalisch begleitet wurde vom Musik- und Fanfarenzug des Schützencorps Lehrte, rund 300 Gäste ein.

Am vormittag hatten die Majestäten aus dem Kreisschützenverband Burgdorf (KSV) ihre Kreiskönige ermittelt.  Als Kreiskönig setzte sich Reinhard Peter von der Bürgerschützengesellschaft Lehrte durch. Kreiskönigin darf sich nun Bianca Klages von der Schützengesellschaft Isernhagen H.B. nennen. Diese stellt mit Pascal Goeker auch Kreisjungendkönig. Den Titel des Kreisjuniorenkönigs errang Marcel Hennies vom Schützenverein Immensen.

Auch die Könige der Stadt Burgdorf wurden bekannt gegeben. Zum Stadtkönig wurde Michael Meyer vom Schützenverein Ehlershausen ausgerufen, zudem wurden Anja Piel von der Burgdorfer Schützengesellschaft als Stadtkönigin, Franziska Berkhahn vom Schützenverein Hülptingsen als Stadtjuniorenkönigin und Anna Sophia Brauer von der Burgdorfer Schützengesellschaft als Stadtjugendkönigin bekannt gegeben.

TSV Burgdorf II gewinnt das zweite Derby gegen Handball Hannover-Burgwedel

Die TSV-Schützlinge vom Trainergespann Heidmar Felixson und Andrius Stelmokas haben auch das zweite Duell gegen ihren ehemaligen Verein aus Großburgwedel gewonnen. Von einem ähnlich klaren Ausgang wie im Hinspiel, als die TSV Burgdorf II mit 34:25 gewann, war im Derbyrückspiel kaum auszugehen – zu gut war die Rückrunde der Mannschaft von Handball Hannover-Burgwedel gelaufen.

Doch es kam sehr ähnlich, die TSV setzte sich auswärts mit 28:20 durch. Eine knappe Viertelstunde lang schauten sich Johannes Marx & Co das Treiben der Gastgeber an, überließen ihnen bis zum 5:4 die Führung. Dann glich Lars Hoffmann aus, kurz darauf traf Malte Donker beim 6:5 zur erstmaligen Gästeführung. Fortan hatten die Burgdorfer die Partie im Griff. Die TSV-Abwehr, mit dem herausragenden Jonas Wilde dahinter, mischte Beton an, sodass Burgwedel bis zum Pausenpfiff lediglich noch dreimal traf. Die Seiten wurden mit dem Zwischenstand von 15:9 zugunsten des Tabellenvierten gewechselt.

Nach dem Wiederanpfiff trafen nacheinander Veit Mävers, der starke Niklas Diebel sowie Lennart Koch und machten frühzeitig "den Sack zu". Erneut Koch und Hannes Feise schraubten den Vorsprung nach 48 Minuten beim 22:11 sogar auf elf Tore. Dass es kein Debakel für den Gastgeber gegeben hat, lag anschließend an der nachlassenden Chancenverwertung und den vielen Wechseln von Felixson, der lieber all seinen Akteuren ausreichend Spielanteile gab. "Wir haben das Spiel klar dominiert", resümierte der Isländer. "Wir waren saustark in der Abwehr, egal, wer da von uns auf der Platte gestanden hat." Seine Riege hat den fünften Tabellenplatz gehalten und alle Chancen diesen Rang auch am nächsten Samstag gegen den wahrscheinlichen Absteiger HG Hamburg-Barmbek zu verteidigen.

Ein sichtlich enttäuschter HHB-Trainer Jürgen Bätjer analysierte das Spiel wie folgt: "Das war heute nichts, wir waren chancenlos und Burgdorf hat uns klar dominiert. Da kann man auch nichts schönreden. Kompliment an die Gäste, wie schon im Hinspiel haben sie das Derby auch in der Höhe verdient gewonnen. Meiner Mannschaft hat man deutlich angemerkt, dass der Akku leer ist, vor allem mental. Der Abstiegskampf hat eine Menge Energie gekostet und jetzt, wo der Druck nicht mehr da ist, schaffen wir es nicht, an die Grenzen zu gehen. Da war heute keine Leidenschaft und kein Feuer zu spüren. Hinzu kommt, dass einige meiner Spieler fast in jeder Begegnung in dieser Saison 60 Minuten durchgespielt haben. Die laufen jetzt auf dem Zahnfleisch und sind froh, wenn die Saison zu Ende ist. Der Wille ist da, aber das Fleisch ist schwach. Burgdorf hatte heute 16 Spieler im Aufgebot und kann aus dem Vollen schöpfen. Da wird gewechselt was das Zeug hält. Bei uns waren es heute nur 12. Das soll keine Entschuldigung für fehlende Leidenschaft sein, erklärt aber einiges. Ich hoffe, dass wir Mitte Mai in der Qualifikation für den DHB-Pokal noch einmal an unsere Grenzen gehen und vielleicht aus einer unterdurchschnittlichen Saison noch eine gute machen können. Nächsten Samstag geht es nach Potsdam. Da hängen die Trauben auch sehr hoch."

HHB: Colin Räbiger, Pascal Kinzel (1) – Florian Freitag (4), Stefanos Michailidis (3), Christian Hoff (1), Steffen Fischer, Timo Paternoga, Maurice Herbold (6/1), Kay Behnke (3), Steffen Dunekacke, Justin Magnus Behr (1) und Dennis Weit (1).

TSV Burgdorf II: Wilde, Ullrich (1) – Diebel (6), Hoffmann (5/2), Feise, Donker (je 4), Marx (3), Mävers, Koch (je 2), Krone (1), Schröter, Krenke, Thiele, Dräger.

Polizei findet Unfallfahrzeug festgefahren auf einem Acker

Gegen 8:30 Uhr am gestrigen Sonntag, 25. Februar 2018, wurde durch Verkehrsteilnehmer gemeldet, dass ein Verkehrszeichen auf der Insel des Kreisverkehrs am Bahnhof in Großburgwedel beschädigt wurde. Im dortigen Bereich wurde ein Kfz-Kennzeichen aufgefunden.

Das Unfallfahrzeug, ein roter Kastenwagen IVECO, wurde kurz darauf auf einem Acker festgefahren bei Wettmar, Verlängerung des "Hauptdammes", im Bereich der Eisenbahnbrücke, vorgefunden. Die Ermittlungen zum Fahrzeugnutzer dauern an.

Eine weitere Verkehrsunfallflucht könnte hiermit in Zusammenhang stehen, bei der in der Nacht zum 25. Februar 2018 in Ramlingen eine Verkehrsinsel durch ein die Grüne Allee in Richtung Engensen fahrendes Fahrzeug beschädigt wurde.

Dort wurde zwischen 0:00 und 0:30 Uhr von Anwohnern ein mutmaßliches Unfallgeräusch wahrgenommen. Das Unfallfahrzeug IVECO wies Schäden an Fahrzeugfront und beiden Seiten auf, die vermutlich nicht nur von den beiden vorgenannten Unfällen herrühren.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu dem bislang unbekannten Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

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