Kategorienarchiv: Burgdorf

Mini-Jahrmarkt der Jusos zur Europawahl

Am Sonnabend den 11. Mai 2019 werden Jusos aus Burgdorf, Burgwedel, Lehrte und Uetze gemeinsam auf dem Hindenburgplatz in Uetze zusammen kommen. Ab 10 Uhr wird es mehrere Spiele für die ganze Familie geben und dabei auch etwas zu gewinnen.

"Gemeinsam möchten wir mit den Anwohner*innen und Bürger*innen einen unterhaltsamen Vormittag verbringen und Aufmerksamkeit auf die am 26. Mai anstehende Europawahl richten. Wir möchten ins Gespräch darüber kommen, was uns Europa bringt und bedeutet, wieso wir die Europäische Union brauchen, aber auch offene Fragen beantworten.  Zusammen freuen wir uns auf alle menschlichen Begegnungen und Interesse an der SPD und Europa", so die Jusos.

Mirco Zschoch aus Burgdorf zum Vorsitzenden der WerteUnion Hannover gewählt

Mitglieder der CDU in der Region Hannover haben einen neuen Regionalvorstand der WerteUnion gewählt. Die WerteUnion ist ein Zusammenschluss wertkonservativer und wirtschaftsliberaler CDU-Mitgliederinitiativen, die eine inhaltliche und personelle Erneuerung ihrer Mutterpartei fordern. Auf der Versammlung wurden Mirco Zschoch aus Burgdorf und sechs weitere Vorstandsmitglieder gewählt. Die WerteUnion will mit dem erneuerten Vorstand ihr Netzwerk in der Landeshauptstadt und Metropolregion Hannover ausbauen.

Die im März 2017 gegründete WerteUnion ist mittlerweile in allen 16 Bundesländern mit Landesverbänden vertreten. Schon im Juni 2017 gründeten CDU-Mitglieder in Celle einen eigenen Niedersächsischen Landesverband. Seitdem hat es in zahlreichen Landkreisen und Regionen Niedersachsens Veranstaltungen und Gründungen der WerteUnion gegeben. Mit dem neuen Regionalvorstand in Hannover stellt sich die WerteUnion Niedersachsen nun in der Landeshauptstadt neu auf.

Zum Vorsitzenden der WerteUnion Region Hannover wurde der stellvertretende Bürgermeister und Ratsherr Mirco Zschoch aus Burgdorf gewählt. Der Jurist ist Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Regionsverband Hannover. Als seine Stellvertreter wurden aus den Reihen der Jungen Union Finn Halbach (Gehrden), sowie aus der CDU Stadt Hannover Roland Frank (Hannover Mitte) gewählt. Die Versammlung bestimmte Eberhard Dachwitz, Wolfgang von Jan, Peter Soluk und Benjamin Warnecke zu Beisitzern.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Freunden und Mitgliedern der WerteUnion", sagte Zschoch, "Ich bin mir sicher, dass wir auch in der Landeshauptstadt und der Region Hannover viele Unterstützer für unsere Themen und Inhalte finden werden."

Auf der Versammlung in Hannover wurde zudem über das Superwahljahr 2019 in Europa und Deutschland diskutiert. Vor dem Wahlkampfauftakt zur Europawahl hat die WerteUnion im März eigene Positionen zur Europapolitik veröffentlicht. Die WerteUnion Niedersachsen begrüßt den Aufruf der Niedersächsischen CDU zur Europawahl, der den Titel "Wert(e)voll" trägt. Auch die WerteUnion versteht Europa als Wertegemeinschaft. Deshalb lehnt die WerteUnion in ihrem Papier einen DExit, den Austritt aus der Europäischen Union, ebenso ab, wie einen "EU-Zentralstaat mit mangelnder demokratischer Legitimation."

Der HHB gewinnt das Derby in Burgdorf

Ein spannendes Handballderby wurde den knapp 400 Zuschauern am gestrigen gestrigen Freitagabend in der Gudrun-Pausewang-Sporthalle in Burgdorf geboten. Die Jungrecken der TSV Burgdorf standen dem Nachbarn vom Handball Hannover-Burgwedel (HHB) gegenüber. Nach 60 intensiven Handballminuten konnten die Gäste einen verdienten 26:24-Auswärtssieg feiern und zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt mit auf die kurze Heimreise nach Großburgwedel nehmen.

Die Gastgeber hatten mit Hannes Feise, Veit Mävers und Jannes Krone drei Spieler aus dem erweiterten Bundesligakader aufgeboten und insgesamt 15 Spieler auf dem Spielberichtsbogen eingetragen. Als Trainer saß Torge Johannsen auf der Bank, Heidmar Felixson war zeitgleich bei seinem Zweitverein TuS Nettelstedt im Einsatz. Der HHB konnte nach der Rückkehr von Steffen Dunekacke zumindest 12 halbwegs gesunde Spieler in das Derby schicken.

Die Gäste begannen hochmotiviert und übernahmen von Anfang an das Kommando. Die TSV ging zwar durch Jannes Krones schönen Dreher mit 1:0 in Führung, dann war jedoch auch der HHB im Spiel. Den Gästen war deutlich anzumerken, dass man nicht nach Burgdorf gekommen war, um die Punkte kampflos abzuliefern. Die Jungrecken wollten sich für die letzten beiden Niederlagen rehabilitieren. Bis zur 28. Minute bot sich immer das gleiche Bild. Der HHB legte ein bis zwei Treffer vor, die TSV konnte stets ausgleichen. Die Gästeabwehr stand sicher und hatte in Pascal Kinzel, der nach 15 Minuten für Mustafa Wendland zwischen die Pfosten gekommen war, einen sicheren Rückhalt. Aus dem gebundenen Spiel gab es für die Gastgeber kaum ein Durchkommen, Maurice Dräger & Co. wurde das Torewerfen richtig schwer gemacht. Die Gästedeckung stand kompakt und war beweglich zugleich. Die TSV war vor allem über die erste Welle erfolgreich. Linksaußen Bastian Weiß wurde von Jonas Wilde einige Male auf die Reise geschickt und erzielte schon in Halbzeit 1 sechs seiner insgesamt acht Tore. Bei den Gästen stach Linkshänder Artjom Antonevitch aus einer geschlossenen Mannschaft hervor. Der Rückraumrechte erzielte neun Tore und avancierte zum besten Torschützen des Derbys. 4:4, 8:8 und 12:12 waren die Zwischenstände. Kurz vor der Pause übernahmen die Jungrecken wieder die Führung. Timo Baune erzielte das 14:13, das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht viel. Beide Teams waren weiterhin mit großer Leidenschaft und vollem Einsatz bei der Sache. Jeder Treffer wurde frenetisch bejubelt, das Derby verlief äußerst fair. Die Kontrahenten waren von allen Positionen erfolgreich, auf beiden Seiten konnten sich jeweils sieben Spieler in die Torschützenliste eintragen. Einen großen Aufreger gab es dann in Spielminute 40. Zum Unverständnis aller Spieler und auch der zahlreichen Zuschauer schickten die beiden Unparteiischen Christian Kroll und Emanuel Polke Burgwedels Florian Freitag auf die Tribüne. Nach einem Zweikampf mit Jannes Krone wurde er disqualifiziert, weil er sich aus der Umklammerung losreißen wollte. Das Fazit der Burgwedeler: "Eine klare Fehlentscheidung."

Freitag hatte zuvor drei Tore erzielen und als Spielmacher neben Marius Kastening glänzen können. Der Verlust wog schwer, die verbliebenen Rückraumspieler Nenad Bilbija, Artjom Antonevitch und Marius Kastening mussten bis zum Abpfiff durchspielen. Die Gastgeber konnten nach wie vor aus dem Vollen schöpfen, Torge Johansen rotierte auf allen Positionen. Der HHB war jetzt richtig gallig und ging erstmalig mit drei Treffern in Führung. Marius Kastening erzielte eine Viertelstunde vor dem Ende das 21:18. Doch so schnell gab sich die TSV nicht geschlagen. Beim 22:22 durch Jannes Krone waren die Jungrecken wieder im Spiel. Sieben Minuten waren jetzt noch zu spielen und die Spannung war kaum noch zu überbieten. Tor durch Nenad Bilbija, Ausgleich durch Veit Mävers. Erneute Führung durch Lennart Koch, Antwort von Maurice Dräger (24:24, 56. Minute). Bei den Gästen nagelte Pascal Kinzel seinen Kasten nunmehr zu. Er vereitelte einige Großchancen der Gastgeber und zog den Jungrecken den Zahn. Gut zwei Minuten vor dem Ende brachte Lennart Koch den HHB auf die Siegerstraße und als Artjom Antonevitch 70 Sekunden vor dem Ende zum 26:24 traf, hatte der HHB zumindest einen Punkt sicher. Die Jungrecken gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und holten 30 Sekunden vor dem Abpfiff noch einen Strafwurf heraus. Maurice Dräger, der zuvor 3x vom Siebenmeterpunkt getroffen hatte, musste gegen Mustafa Wendland antreten. Wendland war zum Strafwurf ins HHB-Tor zurückgekommen und parierte den Wurf. Das war die Entscheidung. Die Gäste spielten die letzten Sekunden herunter und wurden als verdienter 26:24-Derbysieger lautstark von ihren Fans gefeiert. "Unterm Strich waren wir mit mehr Leidenschaft und Emotionen bei der Sache. Das Ergebnis geht in Ordnung", so der HHB.

HHB: Mustafa Wendland, Pascal Kinzel – Florian Freitag (3), Stefanos Michailidis (3), Christian Hoff (2), Julius Mücke, Marius Kastening (3/1), Lennart Koch (2), Nenad Bilbija (4), Philip Reinsch, Steffen Dunekacke und Artjom Antonevitch (9).

HHB will in Burgdorf punkten

Die Handballsaison 2018/19 in der 3. Liga Nord biegt allmählich auf die Zielgerade ein. Bis zum Saisonfinale am 4. Mai sind noch vier Spieltage zu absolvieren. Die Entscheidungen um Meisterschaft und Abstieg rücken langsam näher. Am Freitagabend steht das Derby zwischen der TSV Burgdorf und dem Handball Hannover-Burgwedel (HHB) auf dem Spielplan. Anwurf ist um 20 Uhr in der Gudrun-Pausewang-Sporthalle an der Grünewaldstraße.

Die Ausgangslage könnte dabei nicht unterschiedlicher sein. Für die TSV Burgdorf geht es "nur noch" darum, in der Endabrechnung einen Platz zwischen Position 4 und 7 zu belegen. Der HHB kämpft dagegen gegen den Abstieg und wird für den Klassenerhalt noch einige Punkte benötigen. Während die Gastgeber personell zuletzt immer aus dem Vollen schöpfen können und regelmäßig Spieler aus der A-Jugendbundesliga und der Oberligamannschaft einsetzen, mussten die Gäste zuletzt mit einem Rumpfkader antreten. Seit Wochen sind bei den Burgwedelern zahlreiche Spieler verletzt oder angeschlagen und die Wechselmöglichkeiten sind begrenzt. Auch für das Derby am Freitag ist nicht absehbar, wer auflaufen wird.

Bei der TSV Burgdorf könnte hinsichtlich der Aufstellung am Freitag auch das am Wochenende stattfindende Final 4 um den DHB-Pokal in Hamburg eine Rolle spielen. Einige Bundesligaspieler sind verletzt und werden beim Saisonhöhepunkt nicht dabei sein können. Eventuell werden Spieler aus der A-Jugend und der Reservemannschaft aushelfen müssen und es stellt sich die Frage, ob der Verein das Risiko eingehen wird, diese Akteure am Freitag im Derby einzusetzen. In Hamburg stehen zwei Spiele an zwei Tagen auf dem Programm und da wird man mit den Kräften gut haushalten müssen. Doch auch die Spieler, die nicht zum erweiterten Bundesligakader gehören, haben Drittligaformat und sind nicht zu unterschätzen. Egal wer für den TSV am Freitag auflaufen wird, der HHB wird sich warm anziehen müssen. Um in der Gudrun-Pausewang-Sporthalle erfolgreich sein zu können, wird Burgwedel an die Leistungsgrenze gehen müssen. Im Derby sind besondere Tugenden gefragt und im Heimspiel gegen die HSG Ostsee hat der HHB eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Kampf und Leidenschaft vorhanden sind.

Die TSV hat die beiden jüngsten Saisonspiele gegen Bernburg und in Braunschweig jeweils knapp mit einem Tor verloren. Vor heimischem Publikum wird man sich keine weitere Niederlage erlauben wollen. Der HHB braucht jeden Punkt, um den Klassenerhalt frühzeitig sichern zu können und nicht bis zum letzten Spieltag zittern zu müssen. Die Handballfans im Nordosten von Hannover können sich auf eine interessante und vermutlich auch spannende Handballpartie freuen. Die TSV ist Favorit, Burgwedel Außenseiter; der Ausgang des Derbys ist trotzdem völlig offen.

24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Metall-Innung Burgdorf spricht sieben Metallbauergesellen frei

Die Duale Ausbildung (auch betriebliche Ausbildung genannt) ist in Deutschland die häufigste Form der Berufsausbildung. "Dual" beschreibt eine zweigeteilte Form der Ausbildung. In der Berufsschule wird das theoretische Fachwissen vermittelt und im Betrieb werden die praktische Kenntnisse und Fertigkeiten erworben. So erhalten die Auszubildenden eine praxisorientierte Qualifikation und damit auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Sieben junge Leute, die sich vor dreieinhalb Jahren in metallverarbeitenden Handwerksbetrieben für diese Form der Berufsausbildung entschieden hatten, wurden nach erfolgreich abgelegten Prüfungen am vergangenen Montagabend von der Metall-Innung Burgdorf freigesprochen. Der Beste seines Ausbildungsjahrgangs war Mirco Sievers aus Burgwedel, der das Metallbauer-Handwerk bei der Burckhardt GmbH in Isernhagen erlernt hat.

Die Freisprechungsfeier fand in Ehlershausen im Hotel & Gasthaus Bähre statt, wo sich die Burgdorfer Prüflinge mit Familien, Freunde und Ausbildern eingefunden hatten, um die begehrten Gesellenbriefe überreicht zu bekommen.

Prüfungsausschussvorsitzender Frank Musiolek hatte den Part übernommen, den frischgebackenen Metallbauern noch ein paar wichtige und gutgemeinte Tipps mit auf den weiteren Weg zu geben: "Heute erhaltet ihr einen Werkzeugkasten in Form des Gesellenbriefes. Er ist gut gefüllt, aber hat auch noch viel Platz. Pflegt das bereits vorhandene Werkzeug und packt stetig etwas hinzu. Denn das Handwerk hat immer noch einen ‚goldenen Boden‘, auf dem sich eine solide Existenz aufbauen lässt". Innungsobermeister Peter Kronfeld bestätigte, dass alle Junggesellen von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden und "ab morgen mehr Geld verdienen."

In Abwandlung eines Zitats von Ignaz Anton Demeter (1773-1842), Erzieher, Schriftsteller und Erzbischof von Freiburg, schloss Musiolek seine kurze Ansprache mit: "Die besten Facharbeiter sind diejenigen, die nie aufhören, Lehrlinge zu sein."

Die weiteren neuen Handwerksgesellen in der Metall-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Lars Raue, Burgwedel und Julian Wildhagen, Neustadt (Rosenhagen GmbH, Burgwedel). Muhamed-Nazir Aydemir, Hannover und Kevin Colshorn, Isernhagen (Metallbau Burckhardt GmbH, Isernhagen). Joshua Ulonska, Peine (Carsten Detert, Lehrte) und Stephan Müller, Uetze (M & H Metalltechnik, Burgdorf).

Freisprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf

Ein altes Sprichwort sagt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Deswegen wird der Abschluss der Lehrlinge gebührend gefeiert. Wer nach Jahren der Lehrzeit seine Gesellenprüfung bestanden hat, bekommt von der Innung den begehrten Gesellenbrief überreicht. Die Freisprechung ist also die Abschlussfeier der Auszubildenden des Handwerks. Dieses Jahr wurden von der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf alles in allem 22 Auszubildende freigesprochen.

Bester seines Jahrgangs war Behcet Sardas, der seine handwerklichen Fertigkeiten im Burgdorfer Betrieb Rolf Edeling Sanitärtechnik GmbH erworben hat. Er wurde dafür von Lehrlingswart Andreas Teichert (Uetze) und Ehrenkreislehrlingswart Wilfried Kutzner (Ahlten) mit einem Gutschein belohnt und wie alle anderen vom stellvertretenden Obermeister Stephan Macke (Burgwedel) freigesprochen. Die Freisprechung fand am vergangenen Freitag im Gasthaus & Hotel Bähre in Ehlershausen statt. Sponsor des Abends war die Küster GmbH aus Hannover.

Zu der Zeremonie begrüßte Lehrlingswart Andreas Teichert die künftigen Gesellen und ihre Ausbilder, Lehrer, Betriebsinhaber und die Familienangehörigen: "Ihr habt eine wichtige Etappe erfolgreich beendet und ein solides Fundament für eure berufliche Zukunft gelegt. Um sich die fachlichen Fähigkeiten anzueignen habt ihr reichlich Zeit und Geduld sowie viel Fantasie und Fleiß investiert." Das sei auch notwendig gewesen, denn noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen: "Nur Übung macht den Meister", betonte Teichert. Zum Stichwort "Meister" fiel ihm eine kleine Anekdote ein: Christian Brandes aus Meinersen, der seine Ausbildung bei Rummler & Teichert Sanitär und Heizung GmbH in Uetze erfolgreich absolvierte, hatte prognostiziert, dass er eher Meister werde als Schalke 04.

Der Lehrlingswart munterte die jungen Leute zu lebenslangem Lernen auf, um sich den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft mit handwerklicher Kompetenz stellen zu können: "Bleibt offen und neugierig. Das Handwerk ist eine tragende Säule im Land und noch immer die Wirtschaftsmacht von nebenan."

Bevor die langersehnten Gesellenbriefe ausgehändigt werden konnten, ergriff Wilfried Kutzner noch einmal das Wort. Meister Kutzner, der als ausbildender Betriebsinhaber in der Lehrter Ortschaft Ahlten immer bereit ist, junge Menschen über Anerkennung zu motivieren und Mut zuzusprechen, verlangt von ihnen aber auch den nötigen Willen zur Arbeit. "Aus unserer Lehrlingsausbildung müssen qualifizierte junge Leute hervorgehen. Egal ob Anlagenmechaniker oder Bäcker, Maurer oder Pflegekräfte – die Gesellschaft wird auch morgen und übermorgen Menschen brauchen, die diese Berufe gründlich erlernt haben", bekräftigte Wilfried Kutzner. Darüber hinaus sieht er in der Tatsache, dass zahlreiche junge Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Elend und Kriegen nach Deutschland drängen, durchaus etwas Positives: "Häufig fehlt es ihnen an den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen. Andererseits bringen Etliche auch etwas sehr Wichtiges mit – nämlich den Willen zu lernen und voranzukommen." Wilfried Kutzner beendete seine Rede mit der traditionsreichen Abschlussformel: "Gott schütze unser ehrbares Handwerk."

Die weiteren frischgebackenen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind: Maximilian Biedebach, Buchholz und Lenart Hannecker, Wietze (Jennert GmbH, Wedemark), Justin Pichler, Wedemark (Herbert Niggemeier, Wedemark), Lukas Dorsch, Wedemark (Jürgen Schmalstieg, Wedemark), Felix Oelmann, Wedemark (Malte Standvoß, Wedemark); Tobias Kickhäfer, Isernhagen (Wolfgang Kempe GmbH, Isernhagen), Jamal Tschauisch, Langenhagen (Stephan Macke GmbH, Burgwedel), Feodor Nussbaum, Sehnde (Georg Kruse GmbH, Sehnde/Rethmar), Leon-Alexander Bauer, Lehrte (Zeigert GmbH, Lehrte), Maximilian Eichhoff, Hannover und Julian Alexander Kaschny, Hannover (Markus Goslar, Lehrte), Kilian Franz, Sehnde und Okan Gemici, Sehnde (Ernst Däwes GmbH, Lehrte/Ahlten), Dennis Müller, Burgwedel (Wilfried Kutzner, Lehrte/Ahlten), Benedict Brüner, Lehrte und Steven Röpke, Lehrte (Karl Weymann GmbH, Lehrte); Sandro Kanther, Wathlingen (ELOTHERM Anderson GmbH, Hänigsen); Sean-Steven Kellner, Burgdorf und Sebastian Westfeld, Burgdorf (Dirk Westfeld, Ehlershausen), und Marcel Post, Burgdorf (Rolf Edeling GmbH, Burgdorf).

Rund 100 Gäste kommen gemeinsamen Neujahrsempfang der FDP-Ortsverbände

Auf dem gemeinsamen FDP-Neujahrsempfang der FDP am Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen 9. Januar 2019 im Hotel Hennies in Altwarmbüchen nahmen der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle sowie der hiesige FDP-Kandidat für die Wahlen zum Europäischen Parlament, Niklas Drexler, vor rund 100 Gästen klar Stellung zu den Herausforderungen beim Wandel der Arbeitswelt, der Digitalisierung und über die Aufgabe gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum und in städtischen Gebieten herzustellen, ohne diese gegeneinander auszuspielen.

Die Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Isernhagen, Christiane Hinze, konnte im Namen der einladenden Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel Isernhagen und Langenhagen im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs in diesem Jahr auch den FDP-Bundestagsabgeordneten Grigorios Aggelidis aus Neustadt am Rübenberge sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft, Vereinen und Verbänden begrüßen.

Konstantin Kuhle, der nicht nur Mitglied des Deutschen Bundestages, sondern auch Generalsekretär der Freien Demokraten in Niedersachsen ist, berichtete über aktuelle Themenschwerpunkte der FDP Niedersachsen. Im Zusammenhang mit sich verändernden Arbeitsbedingungen im Zuge der Digitalisierung kündigte er an, dass die FDP hier weiterhin eigene Akzente setzen werde und dies insbesondere mit Vorschlägen, wie dem Wandel der Arbeitswelt begegnet werden kann. Als wichtige Grundvoraussetzungen nannte er die Stärkung der Möglichkeiten zur stetigen Weiterqualifizierung und forderte die Veränderung der gesetzlichen Regelungen im Grundgesetz, damit eine finanzielle Beteiligung des Bundes hierzu endlich möglich wird. Kuhle betonte, dass der ländliche Raum nicht gegen den Städtischen ausgespielt werden darf. So darf der ländliche Raum zum Beispiel beim Aufbau der digitalen Infrastruktur auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dies diene nicht nur dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit. Er forderte die Verabschiedung eines Einwanderungsgesetzes, das eine qualifizierte Lösung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bietet:  Voraussetzung für dessen Erfolg sei ein Punktesystem nach dem Modell Kanadas, um möglichst gut qualifizierte Arbeitskräfte sowohl für den akademischen Bereich wie auch für das Handwerk zu gewinnen.

Niklas Drexler aus Langenhagen, der sich um ein Mandat im Europäischen Parlament bewirbt, stellte in seinem Plädoyer für ein starkes Europa die Bedeutung für die Sicherung der Interessen aller Europäer im weltweiten Wettbewerb mit aufstrebenden Wirtschaftsmächten wie China heraus. Die Freien Demokraten stehen dafür ein, mithilfe einer zielgerichteten Wirtschaftspolitik die Interessen der EU weltweit zur Geltung zu bringen, um damit die Sicherung des Wohlstands zu ermöglichen. Besonders setzt Drexler sich dafür ein, dass kleine und mittelständische Unternehmen nicht mit bürokratischen Auflagen, wie bei der Datenschutzgrundverordnung geschehen, überlastet werden.

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

FDP-Ortsverbände laden zum Neujahrsempfang ein

Die FDP-Ortsverbände Burgdorf/Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen laden am Mittwoch, den 9. Januar 2019, ab 18.30 Uhr mit Beginn um 19 Uhr zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Tenne des Gasthauses Hennies, Hannoversche Straße 40, im Isernhagener Ortsteil Altwarmbüchen, ein.

Der Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle, Generalsekretär des FDP-Landesverbandes Niedersachsen, wird den Gästen über aktuelle politische Themen und Ereignisse in Berlin berichten. Ebenfalls zu Gast sein wird Niklas Drexler, der FDP-Kandidat des Kreisverbandes Region Hannover für die Europawahl im Mai 2019. Er wird sich interessierten Besuchern auch persönlich vorstellen und im Gespräch zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen.

Anmeldungen zum Neujahrsempfang sind bis zum 2. Januar 2019 unter der Telefonnummer 05139/895946 oder per Mail an service@fdp-isernhagen.de möglich.

Weiter blättern »