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Rainer Fredermann wird als Vorsitzender der CDU Burgwedel bestätigt

Am gestrigen Freitagabend, 6. Dezember 2019, wählten die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Burgwedel turnusgemäß ihren Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Rainer Fredermann wurde einstimmig für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Fredermann steht dem Verband nun bereits seit Ende 2013 vor.

Neben dem Vorsitzenden wurden auch die weiteren Vortstandsmitglieder gewählt. Auf Vorschlag von Fredermann wurde die Anzahl der stellvertretenden Vorsitzenden von zwei auf drei erhöht. Zur neuen Stellvertreterin wurde Ortrud Wendt gewählt. Die bisherigen Stellvertreter Christoph Hanne und Marc Sinner wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Die Kasse wird weiterhin von Schatzmeisterin Claudia Brunke geführt und auch die Schriftführerin, Dr. Julia Rohwer, wurde in ihrem Amt bestätigt.

Bei den Beisitzerinnen und Beisitzer gab es Veränderungen: Wiedergewählt wurden Heinrich Gleue, Bianca Rosenhagen, Joachinm Schrader und Sebastian Tiemeyer (geb. Müller). Neu dabei sind Martina Flatten, Andreas Krüger und Johannes Passas. Dr. Babette Zühlke-Thümler vervollständigt als Mitgliederbeauftragte den Vorstand.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Team, dem nun Mitglieder aus allen sechs Burgwedeler CDU-Ortsverbänden angehören", so Rainer Fredermann.

Die erste Vorstandssitzung wird es im Januar geben. In ihr werden dann der Fahrplan Richtung Kommunal- und Bürgermeisterwahl 2021 und die politischen Schwerpunkte für die nächsten zwei Jahre festgelegt.

Vereinsmeister bei Weihnachtsfeier verkündet

Am vergangenen Montag, 2. Dezember 2019, fand die Weihnachtsfeier des SV Burgwedel im Gemeindehaus von St. Petri in Großburgwedel statt. Hier wurden auch die Platzierungen der bereits am 24. November ausgetragenen Vereinsmeisterschaft bekannt gegeben.

Vor der Vergabe der Pokale und Medaillen dankte die Vorstandsvorsitzende Claudia Ringkamp den besonders engagierten Mitgliedern für ihren Einsatz.

Die Vereinsmeistertitel im Vierkampf gewannen Charlotte Leschke und Bjarne Luca Benedek. Im Zweikampf nach Jahrgangs bzw. Master-Einstufung Sonja Fricke (2011), Lara Marie Mundt (2010) und Katrin Leschke sowie Julian Bartsch (2011) und Pius Scheibe (2010).

Von den jüngsten Teilnehmern, den "Krümeln", schwammen sich Marie Schlüter (2013), Josefine Klein (2012), Torben Bartsch (2013) und Viktor Kaufmann (2012) auf Platz 1. Auf der 400-Meter-Strecke der Triathleten gewann Frank Weselmann den Titel.

Zum Ende der Vereinsmeisterschaft traten erstmalig 12 Familienstaffeln an. Besonders die jüngeren Kinder freuten sich darauf, gemeinsam mit den Eltern unabhängig von den Altersklassen gegen andere Familien antreten zu können. Den zugehörigen Wanderpokal erhielt erstmals Familie Bartsch.

Ein aus vielen Fotos der Veranstaltungen des vergangenen Jahres erstellter Film rief viele schöne und lustige Momente in Erinnerung und gab den Mitgliedern, die nicht dabei sein konnten, unter anderem einen Einblick in das Mini-Trainingslager.

Einbruch in Einfamilienhaus

Bislang unbekannte Täter versuchten am vergangenen Donnerstag, 5. Dezember 2019, zwischen 8:00 und 18:30 Uhr in der Franckestraße in Großburgwedel zunächst die Terrassentür zu einem Einfamilienhaus aufzubrechen. Als dies nicht gelang, zerstörten sie die Scheibe und drangen in das Gebäude ein. Dort wurden nach Angaben der Polizei die Räumlichkeiten durchsucht. Ob etwas entwendet wurde, steht bislang nicht fest.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Abfallgebühren sollen um 11,4 Prozent steigen

Am heutigen Donnerstag, 5. Dezember 2019, hat der Ausschuss für Abfallwirtschaft (AfA) der Region Hannover die Annahme einer neuen Abfall- und Gebührensatzung empfohlen. Wenn sie auch von der Regionsversammlung am 17. Dezember beschlossen wird, kann die geänderte Satzung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Für den neuen Kalkulationszeitraum 2020 bis 2022 ist vorbehaltlich der Zustimmung der Regionsversammlung eine Erhöhung der Gebühreneinnahmen um rund 16 Millionen Euro auf rund 159 Millionen Euro geplant.

Zum 1. Januar 2020 ist somit eine Anpassung der Abfallgebühren um 11,4 Prozent für den Kalkulationszeitraum bis Ende 2022 vorgesehen. Grund sind gestiegene Kosten etwa für Personal, für interne Verwaltungsleistungen und Nutzung von Gebäuden als auch höhere Kosten für die thermische Verwertung des Restabfalls. Auch gesunkene Erlöse bei Wertstoffen, etwa bei Papier, Kunststoffen, Holz oder Schrott, spielen bei der Gebührenanpassung eine Rolle.

Im Wesentlichen ist die Erhöhung des Gebührenbedarfs auf folgende Positionen zurückzuführen:

Geringere Wertstofferlöse 3,7 Mio. €
(insbesondere geringere Erlöse bei Altpapier von rund 2,5 Mio. €)
Erhöhung der Personalkosten in der Abfall- und Wertstoffabfuhr 3,6 Mio. €
(Tarifsteigerung und Aufstockung der Personalstärke)
Erhöhung der Abfallbehandlungskosten 6,9 Mio. €
2,1 Mio. € Sickerwasser und Grüngut
1,1 Mio. € Thermische Behandlung des Restabfalls
2,3 Mio. € höhere Personalkosten (Tarifsteigerung und
Wiedereinführung der Dritten Schicht in der MBA)
Sonstigen Kosten 1,8 Mio. €
0,4 Mio. € Abschreibungen
0,6 Mio. € Kfz-Reparaturen in der Werkstatt
0,8 Mio. € Verwaltungs- und Gebäudekosten
 
Außerdem fand in den Jahren 2017 und 2018 eine Verwiegung des Restmülls statt. Dabei wurden die tatsächlichen spezifischen Gewichte des Restmülls in den jeweiligen Behältern ermittelt. Diese Verwiegungen werden regelmäßig durchgeführt. Sie dienen der gerechten Kostenzuordnung. Dabei sind insbesondere bei der 60-Liter-Tonne und beim Restabfallsack deutlich höhere Werte ermittelt worden. Dem tatsächlichen spezifischen Gewicht (Kilo pro Liter) entsprechend wird die Gebühr angepasst.

Für ein Einfamilienhaus mit drei Personen und einer 80-Liter-Restabfalltonne mit 14-täglicher Leerung erhöht sich die monatliche Gebühr um 2,82 Euro auf 20,08 Euro. Bei einem Mehrfamilienhaus mit einem 660-Liter-Restabfallcontainer mit 14-täglicher Leerung, in dem vier Parteien mit jeweils drei Personen leben, erhöht sich pro Partei die monatliche Restabfallgebühr um 3,03 Euro auf 25,81 Euro. Bei beiden Beispielen wird ein Restmüllvolumen von zehn Litern pro Person und Woche zugrunde gelegt.

Neu in die Abfallsatzung wird die Möglichkeit aufgenommen, das Abfallmindestvolumen von zehn Liter pro Person und Woche ein weiteres Mal zu reduzieren. Zukünftig ist auf Antrag eine Reduzierung auf bis zu fünf Liter pro Person und Woche möglich. Die Absenkung trage dem Umstand Rechnung, dass viele Menschen sich um einen bewussteren, weniger abfallintensiven Lebensstil bemühen.

Wie sich eine Reduzierung des Restabfallvolumens auf fünf Liter pro Person und Woche auswirkt, zeigt folgendes Beispiel von aha: Bei einem Einfamilienhaus mit drei Personen und einer 40- statt 80-Liter-Restabfalltonne bei 14-täglicher Leerung reduziert sich die monatliche Gebühr von 20,08 Euro auf 13,27 Euro. Hinzu kommt eine einmalige Tauschgebühr der Tonne von 24,42 Euro. Vor einem Antrag auf Absenkung des Restabfallvolumens sollte bedacht werden, dass das durchschnittliche Abfallvolumen in der Region Hannover bei rund 20 Litern pro Person und Woche liege.

Pro Grundstück muss jedoch mindestens der kleinste Behälter mit dem geringsten Leerungsrhythmus zur Verfügung stehen. Dies ist derzeit die 40-Liter-Tonne bei vierwöchentlicher Leerung. Die Absenkung müsse allerdings geprüft werden, um Missbrauch und "Mülltourismus" auszuschließen. Bei der Reduzierung des Abfallvolumens auf das Mindestvolumen geht es stets darum, dass der Nutzer auch tatsächlich mit diesem reduzierten Volumen auskommt.

Die Restmüllabholung im Restabfallsack werde als Option in den Gebieten mit etablierter Sackabfuhr wieder zur Verfügung gestellt. Grundstückseigentümer, bei denen die Restabfallentsorgung durch Abfallsäcke bis zum Inkrafttreten der geänderten Satzung erfolgte, können auf Antrag auf Grundstücken des ehemaligen Landkreises Hannover bei der Restabfallentsorgung mit Abfallsäcken verbleiben oder zurückkehren. Der Restabfallsack werde nicht mehr ersatzweise zur Verfügung gestellt, sondern stellt eine eigenständige Entsorgungsmöglichkeit dar.

Zur Verbesserung der Serviceleistung und des Angebotes werde aha zukünftig auch einen Zusatzsack, auch Partysack genannt, mit einem Volumen von 40 Litern auf den Wertstoffhöfen anbieten.

Adventliche Anstrengung hat sich gelohnt: 14 Erstplatzierungen erreicht

Am 30. November und 1. Dezember 2019 nahmen 12 Aktive des SV Burgwedel am 43. Adventsschwimmen in Altwarmbüchen teil. Mit ihren 52 Starts erreichten sie dabei insgesamt 14 Erstplatzierungen in den Jahrgangs- beziehungsweise Jugendwertungen.

Zusammen mit Patrick Neumann betreute Paula Hoinkhaus (2003) das Team des SV Burgwedel. Sie und Jule Fellmann (2009) erzielten beide fünf Mal den ersten Platz in ihrer jeweiligen Jahrgangswertung, jeweils weitere zwei erste Plätze erschwammen Bjarne Benedek (2001) und Mika Finn Gante (2008). Zweite Plätze gab es zweimal für Josefine Klein (2012) und dreimal erneut für Mika Finn Gante. Den dritten Platz konnte sich Hanna Krüger (2008) dreimal und Mats Mikolaiczyk (2009) einmal sichern.

Feuer in Grundschule: 79 Brandbekämpfer von drei Feuerwehren üben gemeinsam

Zu einer Alarmübung wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Fuhrberg, Großburgwedel und Kleinburgwedel am heutigen Mittwoch, 4. Dezember 2019, zur Grundschule Kleinburgwedel im Moorweg gerufen. Die Alarmierung erfolgte gegen 18:15 Uhr, wodurch die Feuerwehrkräfte aus den drei Ortschaften über die persönlichen Meldeempfänger sowie Sirenenalarm im Ort informiert wurden. Nach etwa vier Minuten waren die ersten Brandbekämpfer am Einsatzort angekommen. Vor Ort stellten sie ein verrauchtes Gebäude fest, zudem wurden Personen vermisst.

Das Grundschulgebäude wurde in zwei sogenannte Brandabschnitte aufgeteilt: Der erste Brandabschnitt im Hauptzugangsbereich und rückwärtigen Bereich (ehemaliges Lehrerzimmer und Bibliothek) wurde durch die Ortsfeuerwehren Fuhrberg und Kleinburgwedel besetzt, der zweite Brandabschnitt beinhaltete den Sanitärbereich mit Anrückeweg von der Burgstraße aus und wurde durch die Ortsfeuerwehr Großburgwedel bearbeitet.

Insgesamt acht vermisste Personen mussten in dem Gebäude ausfindig gemacht und gerettet werden. Diese Aufgabe hatte für die Einheitsleitungen oberste Abarbeitungspriorität und konnte auch mit den mehr als 18 Atemschutzgeräteträgern in akzeptabler Zeit gelöst werden.

Neben der Menschenrettung standen weitere Aufgaben an der Einsatzstelle im Fokus. So musste zunächst auch eine Löschwasserversorgung hergestellt werden, damit die suchenden Einsatzkräfte Löschwasser für den Eigenschutz zur Verfügung haben. Weiter hieß es, die verschiedenen Zugangsbereiche für ein sicheres Vorgehen und Arbeiten auszuleuchten, sich mit Brechwerkzeug an verschlossenen Türen und Fenstern Zugänge zu verschaffen sowie die Überdruckbelüftung und Entrauchung einzuleiten, damit die suchenden Einsatzkräfte klarere Sicht erhalten.

Zudem wurde ein aufblasbares Zelt aufgebaut, um sowohl gerettete Personen betreuen zu können oder auch eigenen Einsatzkräften Umkleide- und Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen. Auch das Einsatzleitfahrzeug der Stadtfeuerwehr zur Unterstützung der Einsatzleitung musste mit eingebunden werden.

Insgesamt waren 79 Einsatzkräfte in die Lage eingebunden. Hinzu kämen noch Rettungsdienstpersonal und Polizeikräfte, die aber auf Grund der Übungssituation nicht mit alarmiert wurden.

Nach weniger als einer Stunde konnte das Gesamtszenario als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden. Auch in diesem Erprobungseinsatz haben alle beteiligten Ortsfeuerwehren wieder neue Rückschlüsse auf ihre bereits vorbereiteten Abläufe und Vorgehensweisen sammeln können. Damit haben sich Verbesserungsmöglichkeiten ergeben, aber auch viele standardisierte Techniken konnten bestätigt werden.

sprintH: Neuer Bus für die Region Hannover

Neuzugang für den Nahverkehr: Ab dem kommenden Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 werden die sprintH Linien in der Region Hannover, in der Landeshauptstadt und im Umland unterwegs sein.

Insgesamt gibt es sieben sprintH Linien. Sechs werden von regiobus, eine von ÜSTRA bedient. Alle sieben Linien verbinden das Umland mit der Stadt Hannover – entweder direkt oder im Anschluss an die Regionalzüge bzw. Stadtbahnen. Sie alle verkehren in einer engen Taktung – werktags bis 20 Uhr mindestens alle halbe Stunde, zu Stoßzeiten sogar bis zu 7,5 Minuten. Die Linien verkehren zudem in einem leicht merkbaren Takt, also zum Beispiel immer zur Minute 09, 19, 29 usw. Die Fahrpläne der sprintH Linien wurden insgesamt überarbeitet und "geglättet", das heißt, die Linien verkehren möglichst den ganzen Tag über auf demselben Fahrweg und die Fahrzeitprofile bleiben annähernd gleich.

"Mit dem sprintH bieten wir den Menschen der Region ein neues, komfortables Fahrerlebnis", erklärt der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz. "Es geht uns darum, mehr Menschen für den Nahverkehr zu gewinnen. Dazu gehört einerseits ein entsprechend dichter Takt, aber eben auch attraktive Angebote während der Fahrt." Die Busse auf den sprintH Linien 500 und 700 verfügen über ein auffälliges Design und eine besondere Ausstattung. Neben Monitoren im Innern, über die Informationen für Fahrgäste ausgestrahlt werden sollen, gibt es USB-Ladebuchsen und vor allem kostenloses WLAN.

Die Idee für die sprintH Linien ist im Rahmen des sog. Regionalbusgutachtens entstanden. Hier wurden Nachfrage, Auslastung und Bedarfe identifiziert. "Auf Linien, die bereits jetzt schon gut frequentiert sind, sehen wir noch weitere Potenziale", so Franz.

Merkbar, verlässlich, komfortabel

"Als Geschäftsführerin der regiobus freue ich mich sehr darüber, dass der Busverkehr in der Fläche einen Schub erhält. Mit dem sprintH bieten wir eine gute Kombination aus Fahrtenhäufigkeit und Komfort. Gerade für die Bewohnerinnen und Bewohnner im Umland, die eben nicht über die Annehmlichkeiten eines innerstädtischen ÖPNVs verfügen, müssen wir Anreize schaffen. Es geht darum, ein verlässliches, leicht merkbares Angebot zu etablieren, das zu einer neuen Qualität des Busverkehrs im Umland führt", betont Elke van Zadel. "Kostenfreies WLAN im Bus während der Fahrt ist ein besonderes Angebot, das insbesondere bei den längeren Reisezeiten im Regionalbusverkehr Sinn macht", so van Zadel.

Die Einführung der sprintH Linien erfolgt sukzessive. Gestartet wird mit den Linien 500 und 700 der regiobus. "Wir beginnen jetzt mit einem Dutzend Busse ab Mitte Dezember. Innerhalb des ersten Quartals 2020 werden wir rund 40 Fahrzeuge auf diesen beiden Linien im Einsatz haben", berichtet van Zadel. Bei der Einführung und Erprobung neuer Antriebstechniken wie der Elektromobilität kommt den sprintH Linien perspektivisch eine Vorreiterrolle zu.

In der letzten Ausbaustufe werden insgesamt rund 90 Busse mit den neuen Komfortmerkmalen ausgestattet und im sprintH Design auf den Straßen der Region im Einsatz sein.

ÜSTRA mit Hybridbussen

"Hinter sprintH steckt der feste Wille, auch in das Umland Hannovers hinein bessere Verbindungen zu schaffen", sagt Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA. "Das Ergebnis ist Ausdruck der neuen, intensiven und äußerst konstruktiven Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen. Die sprintH Linie 800 der ÜSTRA wird Ende 2021 in das Konzept integriert. Wir werden auf dieser Linie von Sehnde nach Hannover sieben Hybridfahrzeuge einsetzen", so Klöppner.

Die neuen Hunderter kommen

Die sieben sprintH Linien gehen aus bereits bestehenden Buslinien hervor, die z.T. eine andere Liniennummer bekommen. Alle sprintH erhalten eine 100er-Nummer (gesondert zu betrachten sind die ÜSTRA Erlebnislinien 100 und 200, die in Hannovers City verkehren).

Die sprintH Linien im Einzelnen:

Linie 300 Pattensen – Hemmingen – Hannover ZOB
Linie 400 Neustadt – Bordenau – Horst – Berenbostel – Marienwerder (heute 440)
Linie 500 Gehrden – Ronnenberg – Hannover ZOB
Linie 600 Großburgwedel – Isernhagen – Langenhagen (heute 650)
Linie 700 Seelze – Dedensen – Hannover ZOB
Linie 800 Mehrum – Sehnde – Hannover Altenbekener Damm (heute 370)
Linie 900 Burgdorf – Altwarmbüchen – A2-Center (heute 640)

Maßnahmen an Haltestellen flankieren das neue Angebot

Geplant ist, die Haltestellen auf den sprintH Linien schrittweise barrierefrei auszubauen. Von 134 Haltepunkten auf den Linien 500 und 700 sind bereits 63 Positionen umgerüstet. Im nächsten Jahr kommen weitere 18 hinzu.
Gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass Fahrgäste die Möglichkeit erhalten, Fahrräder in unmittelbarer Nähe der Haltepunkte abzustellen. Die sprintH Linie 400 wird bis Ende April 2020 fast durchgängig mit Fahrradabstellmöglichkeiten ausgestattet sein. Für 27 von 36 Haltestellen auf dieser Linie sind solche Anlagen geplant.

Zur besseren Information der Fahrgäste werden an sprintH Haltestellen mit mehr als 150 Einsteigern pro Tag dynamische Fahrgastinfoanzeiger installiert. Im ersten Schritt sind 10 bis 15 solcher Anzeigen entlang der sprintH Linie 500 geplant.

An Haltestellen mit 50 bis 100 Einsteigern plant die Region Hannover mit der kleineren Variante (DFI light). Dabei geht es um digitale Anzeigen, die in den Haltestellenmast integriert sind. Voraussichtlich 20 dieser Varianten werden in 2020 verbaut. Für 2021 sind noch einmal 150 Installationen vorgesehen.

Gut zu erkennen

Die Haltestellen, an denen sprintH Linien verkehren, sind durch Logos im Fahrplanbuch, am Aushangfahrplan und am Haltestellenschild zu erkennen. An einigen Haltestellenmasten machen sprintH Schilder auf die Internetseite www.sprintH.de aufmerksam, die weiterführende Informationen parat hält.

Die sprintH Linien werden ab dem 9. Dezember über weitere Medien beworben. Unter anderem mit sog. City-Light Postern und Roadside Screens, durch Zaunplattenwerbung in den Umlandgemeinden, im Fahrgastfernsehen der ÜSTRA, mit Postkarten im Gastronomiebereich und mit Radiospots.

Polizei sucht Eigentümer zu sichergestelltem Schmuck

In den Abendstunden des 30. Oktober 2019, gegen 20:15 Uhr hat die Polizei im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle diverse Schmuckstücke sichergestellt, die aus Straftaten stammen dürften.

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung war die Polizei zunächst auf ein Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen im Wohngebiet in Hannover-Bothfeld aufmerksam geworden.

Kurze Zeit später waren drei Männer im Begriff in das besagte Auto einzusteigen, als sie von einem Zivilbeamten angesprochen wurden und kontrolliert werden sollten. Zwei der Männer flüchteten unvermittelt. Der dritte Mann (47 Jahre) konnte vor Ort festgehalten werden. Einen der flüchtigen Begleiter (32 Jahre) nahm die Polizei kurz darauf in nahe gelegenen Gärten fest. In unmittelbarer Nähe zu dem Kontrollort fanden die Fahnder diverse Schmuckstücke in einem Kopfkissenbezug, der nachweislich aus einem Wohnungseinbruchdiebstahl in Hannover-Misburg stammte, der sich wenige Stunden zuvor ereignete hatte.

Im Rahmen einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Fahnder unter anderem mehrere Armbanduhren sicher, von denen eine Uhr wenige Tage zuvor bei einem Wohnungseinbruchdiebstahl in Neustadt am Rübenberge entwendet worden war.

Die Polizei geht aktuell davon aus, dass weitere der sichergestellten Schmuckstücke und Armbanduhren aus Straftaten stammen.

Die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl sucht die rechtmäßigen Eigentümer der insgesamt 66 Gegenstände. Lichtbilder der Armbanduhren, Halsketten, Broschen, Kreolen, Ringe und Ohrclips wurden online in der SECURIUS Internetdatenbank Kunst- und Wertgegenstände des BKA Wiesbaden unter www.securius.eu/de/datenbank/?tx_securius_securius%5Bsearch_word%5D=&tx_securius_securius%5Bmin_date%5D=30.10.2019 eingestellt und sind für potenzielle Eigentümer dort einsehbar.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei unter Telefon 0511/109-2717.

Auf der Suche nach dem Weihnachtsmann in Thönse am 3. Advent

Die RSG Roggen-Hof e.V. und der Hof Feldmann laden am 3. Adventssonntag um 15 Uhr alle Freunde, Mitglieder, Einsteller und Interessierte zur Weihnachtsfeier ein. Mit buntem Rahmenprogramm, Weihnachtsreiten, Speis und Trank wird der 3. Advent in der Reithalle der Familie Feldmann an der Neuwarmbüchener Straße gefeiert.

In diesem Jahr wird der Nachmittag entlang der Geschichte einer kleinen Prinzessin auf der Suche nach dem Weihnachtsmann gestaltet. In diesem Rahmen dürfen sich die Zuschauer auf eine Springquadrille und flinke Hunde, ein Pas de Deux, eine Halsringnummer sowie einen Gelassenheitsparcours freuen.

Im Anschluss werden bei gemütlichem Beisammensein, Stockbrotbacken und Schlemmereien angeboten.

Klara Soos vom „Brasil“ ist die beste Nachwuchsköchin in der Region

In der Küche klappern Töpfe und Pfannen, der Geruch von gebratenem Fleisch und Orangen liegt in der Luft. Köchinnen und Köche verleihen ihren Menüs den letzten Schliff, während Restaurantfachleute die Gäste versorgen. Das bunte Treiben in der Berufsbildenden Schule 2 verrät: Die besten angehenden Köchinnen und Köche wetteifern um den Preis des Präsidenten. Am gestrigen Sonnabend, 30. November 2019, haben die Nachwuchskräfte den gastronomischen Wettstreit zum 41. Mal ausgetragen, unter dem Motto "Jahrmarkt der Genüsse". Am Ende stand fest: Klara Soos ist die beste Köchin an der BBS2. Mit einem raffinierten Drei-Gänge-Menü aus handgemachten Nudeln mit Pilzcremefüllung, dreierlei von der Lammkeule in Sherrysoße und einer Joghurtschnitte mit Honig-Rosmarineis hat sich die 20-Jährige gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Soos absolviert ihre Ausbildung im Restaurant Basil in Hannover.

Die Jury und die geladenen Gäste waren gleichermaßen von der Qualität der Menüs, aber auch von den angehenden Hotel- und Restaurantfachleuten begeistert, die das Essen fachkundig auftrugen und präsentierten. "Dieser Wettbewerb zeigt uns jedes Jahr, dass die jungen Talente aus der Gastronomie bei uns in der Region Hannover eine hochwertige Ausbildung genießen. Die Menüs, die Dekoration, der Service – die Schülerinnen und Schüler haben mich heute wirklich beeindruckt", sagte Petra Rudszuck, stellvertretende Regionspräsidentin. Sie verlieh den Gewinnerinnen und Gewinnern ihre Preise und dankte auch den Lehrkräften für ihren Einsatz. Ulf Jürgensen, Leiter der BBS 2, lobte alle Teilnehmenden: "Ich freue mich Jahr für Jahr darüber, wie viele unserer Auszubildenden sich dem Wettbewerb stellen. Ihr Engagement und ihre Kreativität machen mich als Schulleiter sehr stolz."

Der Preis des Präsidenten der Region Hannover ist von überregionaler Bedeutung: Die Erstplatzierten sind für die Niedersächsischen Jugendmeisterschaften qualifiziert, bei denen die Schülerinnen und Schüler der BBS2 regelmäßig erfolgreich sind. Der nächste Wettbewerb findet im März 2020 in Oldenburg statt. Die Landessieger wiederum nehmen an den Deutschen Meisterschaften teil.

Beim Wettbewerb der angehenden Köchinnen und Köchen war Kreativität und Können gefragt: Vier Stunden hatten sie Zeit, um aus den vorgegebenen Zutaten ein Drei-Gänge-Menü zu kreieren. Für die Vorspeise waren Pilze die einzige Pflichtkomponente, zusätzlich standen ihnen Kirschtomaten und Frühlingslauch sowie verschiedene Blattsalate zur Verfügung. Die Hauptkomponente des Hauptganges war Lammkeule, dazu konnte der kulinarische Nachwuchs mit Paprika, Zucchini, Aubergine, Hokkaidokürbis, Wirsingkohl, Steckrübe, Rosenkohl, Tomaten, Möhren, Jus, Brühe und Pastinaken arbeiten. Für das Dessert mussten die angehenden Köchinnen und Köche Birne, Apfel, Joghurt, Quark, Honig, Sahne und Kuvertüre verwerten, zusätzlich lagen Orangen, Kumquats und eine Tiefkühl-Beerenmischung im Warenkorb.

Die angehenden Restaurant- und Hotelfachleute treten im Team an. Zu den Aufgaben der Restaurantfachleute gehörte es unter anderem, die Gäste zu beraten, die Getränke zu servieren und am Tisch Speisen vorzulegen, während die Hotelfachleute für die Arbeiten an der Rezeption, die Blumengestecke und den Empfang der Gäste verantwortlich waren. Anspruchsvoll ist auch der Wettbewerb der Hotelkaufmänner und -frauen und der Fachleute für Systemgastronomie. Die Auszubildenden mussten unter anderem ein umfangreiches Marketingkonzept erstellen und der kritischen Jury vorstellen. Alle mussten zudem einen schriftlichen Test bestehen.

Im Wettbewerb der Köchinnen und Köche gewann Klara Soos, dicht gefolgt von Cornelius Wewetzer auf dem zweiten Platz. Der 22-Jährige lernt im Kastens Hotel Luisenhof in Hannover und zauberte den Gästen ein Drei-Gänge-Menü aus Tortellini mit Champignonfüllung und Parmesanschaum, geschmorter Lammkeule mit Karotte und Rosmarinwaffel und Honigtörtchen mit Mascarponecréme und Orangenglasur. Auf den dritten Platz kochte sich die 22-jährige Marleen Poppe, sie macht ihre Ausbildung im Maritim Airport Hotel in Langenhagen. Auf ihrem Menü standen Champignoncarpaccio, dreierlei aus der Lammkeule mit Kartoffel-Selleriepüree und eine Himber-Schokoladenschnitte mit Honig-Joghurteis.

Den besten Service in der Kategorie Restaurantfachmann/-frau erbrachte Max Louis Müting. Der 21-Jährige lernt auf dem Gutshof Rethmar. Den zweiten Platz belegte Justus Schuhmacher (24) von Reihmanns Eck in Hannover. Larissa Frieling vom Forsthaus Heiligenberg in Bruchhausen-Vilsen landete auf dem dritten Platz.

Auch in der Kategorie Hotelfachmann/-frau war die Entscheidung schwer: Platz 1 machte die 22-jährige Sarah Prausner, Auszubildende im Maritim Airport Hotel in Langenhagen, dicht gefolgt von Kollegin Leonie Stuhrmann (23). Den dritten Platz holte sich Anna Gornig, 19 Jahre alt. Sie absolviert ihre Ausbildung im Courtyard by Marriott in Hannover.

Auch die Auszubildenden der Kategorie Fachmann/ Fachfrau für Systemgastronomie begeisterten beim Preis des Präsidenten: Steven Giese (27) machte den ersten Platz, er lernt bei Le Buffet Karstadt in Celle. Den zweiten Platz erreichte die 21-jährige Marie Sophie Stukenborg, die ihre Ausbildung in der Dinea-Gastronomie Galeria Kaufhof in Hannover absolviert. Den dritten Platz machte Marcel Brettmann (24) von Burger King in Nienburg.

Bei den Auszubildenden der Kategorie Hotelkaufmann/-frau setzte sich Mareile Meyer durch. Die 27-Jährige absolviert ihre Ausbildung im Parkhotel Bilm im Glück. Hannah Salzig belegte den zweiten Platz, ihr Ausbildungsbetrieb ist das Landhaus am See in Garbsen. Auf dem dritten Platz landete Janna Ubben (34) vom Jagdhaus Eiden Bad Zwischenahn.

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