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„Heimspiel“ im Amtshof: medlz singen deutsch

Mit einem A-cappella-Konzert setzt die Stadt Burgwedel am Mittwoch, 12. Februar, ihre Konzertreihe im Amtshof fort. Eine musikalische Liebeserklärung an die deutsche Sprache ist das Konzert mit den medlz. Sabine, Nelly, Joyce und Silvana gelten als die beste weibliche A cappella-Popband Europas.

Von ihrem Können konnte sich das Burgwedeler Publikum bereits im Februar 2013 überzeugen, als die quirligen Dresdenerinnen Songs aus der Zeit zwischen 1990 und 2010 präsentierten. Und unumstritten ist das neue Programm – dargeboten in einer einzigartigen Show – der Beweis, in welchem Maße sich die Gruppe in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat.

Kennen lernten sich die Musikerinnen im Philharmonischen Kinderchor Dresden, in welchem sie zehn Jahre lang ihr Handwerk erlernten und die Liebe zur A Cappella Musik entdeckten. In ihrem neuen Programm "Heimspiel" widmen sich die medlz ausschließlich der deutschen Sprache. Um deren Schönheit aufzuzeigen, lassen sie alte Schlager der Wirtschaftswunderzeit genauso aufleben wie Schillers "Ode an die Freude" oder Hits von den "Prinzen", Udo Jürgens und Herbert Grönemeyer.

Karten zu 15 Euro, ermäßigt 8 Euro, sind ab kommenden Mittwoch, 29. Januar, in der Buchhandlung C. Böhnert erhältlich. Mögliche Restkarten werden an der Abendkasse im Amtshof ab 19.30 Uhr verkauft. Konzertbeginn ist um 20 Uhr.

86-Jähriger verwechselt Pedale: Radfahrer wird leicht verletzt

Der 86-jährige Führer eines Pkw Mercedes beabsichtigte am gestrigen Mittwoch, 22. Januar 2020, in der Straße In der Riede in Großburgwedel von einer Grundstücksausfahrt nach links in den fließenden Verkehr einzufahren.

Als er beim vorsichtigen Einbiegen in die Straße einen von links nahenden Radfahrer wahrnahm, wollte er bremsen, verwechselte jedoch Brems- und Gaspedal. Hierdurch fuhr er beschleunigend und scharf nach links abbiegend in die Straße, stieß dabei zunächst frontal gegen den von links kommenden Radfahrer und anschließend gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw Mercedes.

Der Radfahrer wurde nach Angaben der Polizei leicht verletzt. Das Fahrzeug des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Bund überreicht 12 neue Löschfahrzeuge für die niedersächsischen Feuerwehren

Der Minister des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, sind am heutigen Mittwoch, 22. Januar 2020, für die Übergabe von zwölf Löschfahrzeugen in Braunschweig zusammengekommen. "Die Übergabe von weiteren zwölf Löschfahrzeugen an Feuerwehren in Niedersachsen stärkt den Brand- und Katastrophenschutz. Die in den vergangenen Jahren aufgetretenen Katastrophenlagen wie Moor- und Vegetationsbrände und auch Hochwasser haben unsere Feuerwehren stark gefordert. Daher freut es mich, dass der Bund zu seiner Zusage steht und den Ländern weitere Fahrzeuge zur Verfügung stellt."

Die Löschfahrzeuge ersetzen inzwischen ausgesonderte Löschfahrzeuge des Bundes, die in Niedersachsen im Einsatz waren. Sie werden u.a. bei den Feuerwehren in Braunschweig, Emden, Göttingen, Goslar, Hannover, Munster, Nienburg, Nordenham und Rinteln stationiert. Eingegliedert werden sie dort in die Bereitschaften der jeweiligen Kreisfeuerwehr. Sie werden zukünftig aber nicht nur regional, sondern auch innerhalb von Niedersachsen oder über die Landesgrenzen hinweg eingesetzt.

 
Die Übergabe fand im Großen Ratssaal des Rathauses Braunschweig statt. Anschließend konnten die Fahrzeuge auf dem Burgplatz begutachtet werden. BBK-Präsident Christoph Unger: "Die aktuellen Bilder aus Australien führen eindrucksvoll die wachsende Bedeutung des Klimawandels auch für Aspekte des Bevölkerungsschutzes vor Augen. Wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen. Dazu gehört eben auch eine moderne Ausstattung. Eine verlässliche und moderne Technik, die es den Haupt- und Ehrenamtlichen im Zivil- und Katastrophenschutz ermöglicht, auf unterschiedlichste Lagen bestmöglich zu reagieren. Wir freuen uns deshalb sehr, diese Fahrzeuge heute übergeben zu können."

Bundesweit werden im Laufe der kommenden Jahre mehr als 300 Einsatzfahrzeuge durch den Bund an die Länder ausgeliefert: "Diese zwölf neuen Fahrzeuge sind ein gutes Zeichen, dass der Bund die Feuerwehren der Länder weiter stärkt. Damit ist der notwendige Bedarf aber noch nicht gedeckt. Ich hoffe sehr, dass wir bald mit weiteren Zuweisungen rechnen können, um den Fahrzeugbestand in Niedersachsen noch weiter zu modernisieren – das wäre dringend notwendig. Wertschätzung für Einsatzkräfte bedeutet auch, moderne Einsatzmittel zur Verfügung zu stellen, die aktuellen Anforderungen gerecht werden", so Minister Pistorius.

Die Fahrzeuge vom Typ Mercedes-Benz Atego sind umfassend für den Einsatz bei größeren Schadenslagen oder im Katastrophenfall gerüstet. Neben den notwendigen Armaturen für eine Brandbekämpfung oder Löschwasserförderung über lange Wegstrecken sind Gerätschaften für die technische Hilfeleistung bei Hochwasser vorhanden. Dank der Geländefähigkeit und der mitgeführten Löschwassermenge von bis zu 1.000 Litern können sie auch bei der Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt werden. Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf 233.000 Euro.

Rund 1750 Euro Schaden bei Einbruch in Auto

Bislang unbekannte Täter schlugen am gestrigen Sonnabend, 19. Januar 2020, zwischen 20:10 und 20:28 Uhr in der Celler Straße in Fuhrberg die hintere Dreiecksscheibe eines Autos ein und entwenden aus dem Innenraum mehrere Taschen, in welchen sich Bargeld sowie diverse Dokumente befinden. Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf etwa 1750 Euro geschätzt.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu dem bislang unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Ortsfeuerwehr Großburgwedel zeigt große Geschlossenheit

Am gestrigen Freitag, 17. Januar 2020, lud die Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel zur Jahreshauptversammlung in die Mehrzweckhalle der Grundschule Großburgwedel. Rund 130 Gäste folgten der Einladung von Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger, der unter den Gästen unter anderem Burgwedels Bürgermeister Axel Düker, Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller, Brandschutzabschnittsleiter Horst Holderith, Stadtbrandmeister Ingo Motl und sein Stellvertreter Dirk Hemmann, den neuen Polizeikommissariatsleiter Ralf Oltmanns, den Waldbandbeauftragten Christian Oehlschläger, die Ehrenstadtbrandmeister Hans-Jürgen Krüger und Friedhelm Leisenberg, den Ehrenortsbrandmeister Manfred Döpke sowie Ehrenmitglied Thomas Krauthoff begrüßen konnte. Für die musikalische Begleitung zeigte sich der Feuerwehrmusikzug der Ortsfeuerwehr verantwortlich. Die "Sauerkirschen", Frauen von Aktiven, kümmerte sich nach der Versammlung um das Essen.

Entspannt ging Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger in die Jahreshauptversammlung. Das Thema Drehleiter, welches er im vergangenen Jahr in einer emotionalen Rede aufgegriffen hatte, hatte sich mit dem positiven Beschuss des Rates im vergangenen Jahr erledigt, was ihn "sehr beruhigt". Es sei eine Investition, die der gesamten Stadt zugutekomme.

Mit 87 Einsätzen war es zudem ein ruhiges Jahr, was es "so lange ich in der Feuerwehr bin, nicht gab" und eine überaus positive Entwicklung sei. Von größeren Einsätzen blieb die Ortsfeuerwehr verschont. Bei 47 Brandeinsätzen und 40 technischen Hilfeleistungen wurden 1019 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Zum 31. Dezember 2019, bestand die Ortsfeuerwehr aus 78 aktiven Mitgliedern, 30 Musikern, 26 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr, 17 Alterskameraden sowie 469 "Freunden der Wehr", wie die Fördermitglieder genannt werden. Vor allem auf Blick auf die positive Entwicklung bei der Jugendfeuerwehr sei ihm "nicht angst und bange um die Zukunft".

Immerhin seien 31 Nachwuchsbrandbekämpfer – inklusive Jugendlichen aus Kleinburgwedel – dabei, die auf eine "sehr hohe Dienstbeteiligung von 82 Prozent" kommen, so der Ortsbrandmeister. Unter der Leitung von Jugendwart Michael Gilles wurden feuerwehrtechnische Ausbildungen wie auch Jugendarbeit durchgeführt, zudem besuchen die Nachwuchsbrandbekämpfer die Seniorenfeier. "Es trägt Früchte", betonte der Ortsbrandmeister zufrieden.

Neben den Einsatz- und Ausbildungsdienst veranstaltete die Ortsfeuerwehr auch wieder die Veranstaltung "Musik unterm Weihnachtsbaum", was maßgeblich vom Musikzug organisiert wird und eine positive Eigendynamik entwickelt habe. "Das wird sehr gut angenommen", so der Ortsbrandmeister. Aber auch beim Schützenfest brachte sich die Ortsfeuerwehr mit ein. "Das Schützenfest ist ohne die Ortsfeuerwehr nicht vorstellbar", so Carsten Rüdiger. Zudem war die Ortsfeuerwehr im vergangenen Jahr Gastgeber des Stadtfeuerwehrtages, bei dem "sich die Bürgerinnen und Bürger von der Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehren überzeugen konnten".

"Wir haben eine gute Kameradschaft und fühlen uns in unserem Feuerwehrhaus wohl", betonte der Ortsbrandmeister. Die Bewerkstelligung aller Tätigkeiten "klappt nur mit einer tollen Truppe", betonte er.

Wie groß die Geschlossenheit der Ortsfeuerwehr ist, zeigte der Punkte Wahlen, bei dem neun Funktionen in sieben Minuten gewählt wurde – alle dabei einstimmig: Björn Neber und Christian Schulz wurden als Zugführer bestätigt, zudem wurden Michael Busch, Robin Herbst, Jan Buchholz und Peter Jaeckel zu Gruppenführern gewählt. Carsten van de Loo wurde zum Atemschutzgerätewart gewählt, Michael Busch zum Schirrmeister und Claudia Saupe in den Vergnügungsausschuss gewählt.

Burgwedels Bürgermeister Axel Düker bedankte sich für das Engagement der ehrenamtlichen Brandbekämpfer: "Dafür kann man gar nicht genug danken. Wir alle sind stolz und auch die Bürger können stolz sein", fasste er zusammen. Der neue Polizeikommissariatsleiter Ralf Oltmanns hatte nach Amtsantritt seine Mitarbeiter über die Feuerwehr befragt und als Antwort bekommen: "Die sind immer da und helfen, wenn wir Hilfe benötigen" war die Antwort.

Zur Jahreshauptversammlung konnten zudem wieder neue Dienstgrade verliehen werden. Zur Feuerwehrfrau wurden Kira Romanczyk und Tanja Ristau ernannt. Den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann erhielt der Rektor der Grundschule, Nils Thönnessen, der wie Carsten Rüdiger betonte "Quereinsteiger und unsere Geheimwaffe bei der Jugend ist". Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Rainer Siems und Bernhard Besteh ernannt. 1. Hauptfeuerwehrmann darf sich nun Jacob Ester nennen.

Durch Stadtbrandmeister Ingo Motl wurden Peter Jaeckel zum Oberlöschmeister und Michael Busch zum Hauptlöschmeister ernannt. Zudem wurden Christian Schuster und Peter Dudeck für 40-jährige aktive Mitgliedschaft mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Niedersachsen geehrt.

Vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen wurden Sylvia Riedel für 40-jähriges aktives Musizieren und das vormals aktive Mitglied Herbert Rother für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

Eine weitere Ehrung nahm Burgwedels Bürgermeister Axel Düker vor, der Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger für seine zehnjährige Tätigkeit als Ehrenbeamter auszeichnete.

Zum Feuerwehrmann des Jahres aufgrudn besonderen Einsatzes wurde Rainer Siems ernannt.

Region Hannover ehrt Menschen für ihr Engagement

Sie trainieren Sportgruppen, engagieren sich für ihren Ort, kümmern sich um Seniorinnen und Senioren oder durchforsten die Vergangenheit: In jeder Gemeinde und Stadt tragen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, zu einer vielfältigen und lebenswerten Gesellschaft bei. Die Region Hannover hat diesen Einsatz mit der Veranstaltung "Ehrenamt – Engagement im Fokus!" am gestrigen Freitag, 17. Januar 2020, gewürdigt.

Die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck hat 30 Menschen beziehungsweise Organisationen, die sich in ihrer Freizeit in Vereinen oder auch privat für andere einbringen, ihren Dank aus. Auch Regionspräsident Hauke Jagau betonte die Bedeutung des Ehrenamts: "Aus eigener Beobachtung kann ich sagen: Ich freue mich, wie viele Menschen bereit sind, sich neben ihrer Erwerbsarbeit gesellschaftlich zu engagieren. Nur mit diesem Einsatz sichern wir gemeinsam ein Stück Lebensqualität in der Region Hannover- sei es im Sport, im Kulturbereich oder bei der Unterstützung von Menschen, die schlicht Hilfe brauchen. Wer sind für andere einsetzt, sollte uns Vorbild sein."

Geehrt wurden aus dem Altkreis Burgdorf folgende Personen:

Stadt Burgdorf
Ohne Diana Heuer käme der Spielmannszug der Burgdorfer Schützengesellschaft schnell aus dem Takt: Seit 1974 Mitglied, ist Diana Heuer nicht nur seit mehr als 31 Jahren erste Vorsitzende des Spielmannszuges, sondern auch Stabführerin und damit musikalische Leiterin. Außerdem engagiert sie sich in der Burgdorfer Schützengesellschaft von 1593 e.V. im Festvorstand und ist als stellvertretende Kreismusikleiterin im Kreisschützenverband Burgdorf aktiv.

Stadt Burgwedel
Wenn es um den Jugendbereich des Schützenvereins "Gut Ziel" Wettmar geht, ist Silke Bäßmann zur Stelle. Seit 2005 ist sie erste Jugendleiterin des Vereins, zuvor hatte sie zwölf Jahre lang die stellvertretende Leitung inne. Das Landesjugendzeltlager des Niedersächsischen Sportschützenverbands (NSSV) in Bad Fallingbostel ist ohne Silke Bäßmann kaum denkbar: Seit 1986 betreut und versorgt sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zeltlagers. Im Schützenverein ist sie seit ihrem achten Lebensjahr.

Die AWO in Großburgwedel ist untrennbar mit Karin Panske verbunden. 1998 in die AWO eingetreten, war sie zunächst Schriftführerin und stellv. Vorsitzende und übernahm 2003 dann das Amt der Vorsitzenden. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die AWO Großburgwedel derzeit über 130 Mitglieder hat. Neben regelmäßigen Angeboten in der Großburgwedeler Seniorenbegegnungsstätte und immer ausgebuchten Mehrtagesfahrten organisiert Karin Panske für die Mitglieder zudem Muttertags- und Karnevalveranstaltungen, Herbstfeste und Weihnachtsfeiern.

Stadt Lehrte
Michael Clement setzt sich in besonderer Weise für die Entwicklung seines Heimatdorfes Immensen ein. 30 Jahre lang war er aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr, ehe er 2016 den Verein "Gemeinsam für Immensen e.V." mitbegründete. Als erster Vorsitzender gelang es ihm, mehr als 100 Mitglieder gewinnen. Der Verein stärkt der Elterninitiative zur Nachmittagsbetreuung der Grundschüler in Immensen den Rücken und schob die Initiative zur Schaffung eines Dorfladens an. Auch den ersten Vorsitz des Beirats des Dorfladens Immensen UG übernahm Michael Clement.

Gemeinde Uetze
Zuerst ging es 2015 nur um die Reparatur von gespendeten Fahrrädern, die an Geflüchtete abgegeben wurden, inzwischen ist daraus in Hänigsen eine Generationswerkstatt geworden: Manfred Scheller werkelt seit drei Jahren zusammen mit fünf weiteren Ehrenamtlichen dienstags im Keller und in den Räumen der Hänigser Kunstspirale. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Reparatur von Fahrrädern. Die Generationswerkstatt ist zum Treffpunkt für viele Menschen geworden. Manfred Scheller hat sich außerdem dafür eingesetzt, dass den Hänigserinnen und Hänigsern nun auch ein Lastenrad mit Elektromotor zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung steht – dank der Zusammenarbeit mit dem ADFC Burgdorf.

Was für andere ein Vollzeit-Job wäre, macht Integrationslotsin Brunhilde Tannenberg ehrenamtlich: Im Dorftreff Hänigsen gibt sie jede Woche rund zwölf Stunden lang Deutschunterricht. Zusätzlich ist sie dort mittwochs im Café Grenzenlos im Einsatz. Auch in der Schule ist sie regelmäßig zu Gast – als Lese-Oma für die Kleinsten einmal in der Woche und sechs Stunden pro Woche, um Kindern zu helfen, die Unterstützung beim Lernen brauchen. Als Integrationslotsin begleitet sie darüber hinaus drei Stunden je Woche Geflüchtete zu Rechtsanwälten und bei Behördengängen.

Gemeinde Wedemark
Dank des Engagements von Nalah Ben Moussa ist die Gemeinde Wedemark ein bisschen bunter und die Verständigung zwischen Alteingesessenen und neu Hinzugezogenen – vor allem mit ausländischen Wurzeln – noch ein bisschen besser. Sie steht nicht nur als Übersetzerin zur Verfügung, sondern organisiert auch Arabischkurse zusammen mit einem Kreis von ehrenamtlichen Lehrerinnen und Lehrern, den sie aufgebaut hat. Der Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten der Gemeinde Wedemark steht sie bei interkulturellen Fragestellungen stets zur Seite. Nalah Ben Moussa organisiert Tanzabende für Frauen und bietet offene Sprechstunden für Geflüchtete an. Auch der Verein "Miteinander Wedemark e.V. – Netzwerk für Flüchtlingshilfe und interkulturelle Arbeit" profitiert von ihrer Unterstützung.

Einbrecher stehlen Geld

Bislang unbekannte Täter brachen am gestrigen Donnerstag, 16. Januar 2020, zwischen 14.00 und 21:20 Uhr die rückwärtige Terrassentür eines Hauses in der Straße Osterwiesen in Großburgwedel auf und entwendeten nach Durchsuchen Bargeld. Die Schadenshöhe beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa 400 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Täterngeben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Bauarbeiten in Thönse: Haltestellen werden verlegt

Ab sofort wird die Haltestelle Thönse/Bruchstraße in Fahrtrichtung Großburgwedel auf den regiobus Linien 621 und 639 aufgrund von Bauarbeiten für etwa vier Wochen um etwa 50 Meter hinter die Einmündung der Schmiedestraße verlegt.

Für die Fahrt um 7.10 Uhr auf der regiobus Linie 639 ab Engensen/Kapellenstraße nach Thönse/Bruchstraße ist eine Ersatzhaltestelle in der Neuwarmbüchener Straße eingerichtet.

regiobus bittet um Verständnis für die durch den Bau bedingten Änderungen.

Zwei Verkehrsunfallfluchten in Großburgwedel

Zeugen beobachteten am heutigen Donnerstag, 16. Januar 2020, um 10:15 Uhr in der Straße In der Meineworth in Großburgwedel, dass ein stadteinwärts fahrender silberner VW Passat mit hannoverschen Kennzeichen im Vorbeifahren einen in der Höhe der Straße In der Riede am rechten Fahrbahnrand abgestellten weißen Ford Transit im Bereich des hinteren Radkastens leicht touchierte. An dem Fahrzeug wurden von der Polizei Lackkratzer festgestellt. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Schadenshöhe wird von der Polizei mit etwa 500 Euro angegeben.

Am gestrigen Mittwoch, 15. Januar, ereignete sich in der Kokenhorststraße auf Höhe Erster Kokenhorstdamm eine weitere Unfallflucht. Nach Angaben von Zeugen touchierte gegen 7:50 Uhr ein aus Richtung Isernhägener Straße kommender Mini im Vorbeifahren mit dem Außenspiegel einen im Bereich einer Baustelle leicht in die Fahrbahn ragenden Radlader und beschädigte diesen dadurch leicht. Die Polizei stellte einen Lackschaden und eine Schadenshöhe von etwa 100 Euro fest.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Verursachern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

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