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Unfallverursacher flüchtet

Ein Unfallflucht ereignete sich gestern zwischen 14:00 und 19:15 Uhr in der Gartenstraße in Großburgwedel. Ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkter Pkw BMW wurde seitlich am vorderen Stoßfänger und Kotflügel durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigt. Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf etwa 500 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem beschriebenen Sachverhalt und/oder Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Großburgwedel unter der Telefonnummer 05139/991-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mehr als 2 Promille: Betrunkener Autofahrer fällt Ampel

Der 45-jährige Führer eines Pkw Skoda kam am gestrigen Montag, 18. Juni 2018, gegen 23 Uhr, in der Radenstraße in Kleinburgwedel nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einer Ampel. Bei dem Fahrzeug wurde die linke Fahrzeugfront beschädigt, die Ampel umgeknickt und total zerstört. Die Schadenshöhe schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. Bei dem Fahrzeugführer wurde anschließend eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 2 Promille festgestellt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Teams aus Großburgwedel belegen Podestplätze

Eine Reanimation mit Defibrillator, eine Oberschenkelfraktur nach einem Sportunfall oder eine Platzwunde am Kopf: Bei den 6. Schulsanitätsdienstwettbewerben des DRK-Region Hannover e.V. zeigten die jungen Sanitäter von 15 Schulen aus der Stadt und Region Hannover ihr Können. Wie im Vorjahr richtete die Goetheschule KGS Barsinghausen den Wettbewerb aus. Die Teams des Gymnasiums Großburgwedel sicherten sich mit einer Spitzenleistung Plätze auf dem Treppchen.

23 Teams aus 15 Schulen leisteten unter Beobachtung der Jury Erste Hilfe und zeigten dabei ihr gesamtes Wissen. In Gruppen zu fünf Teilnehmern wurden sie geprüft. "Die Juroren an den 14 Stationen achten bei ihrer Bewertung besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten", erklärte der Jugendrotkreuz-Verantwortliche Christian Quade. Nach jeder Übung gaben die Jury-Mitglieder dann auch sofort Feedback an die Gruppen, was sie in Zukunft noch verbessern können.

Die Verletzungen an den Stationen waren von den Veranstaltern mit reichlich Kunstblut und Schminke so gestaltet worden, dass sich für die Sanitäter eine möglichst reale Situation ergab. Eine besondere Herausforderung war für viele Gruppen ein simulierter Schlaganfall, den es zu versorgen galt. "Das haben wir bisher nur in der Theorie geübt und bisher zum Glück noch nie im Schulalltag gehabt", berichtet Felix (15 Jahre) von der Goetheschule KGS Barsinghausen. Andere Situationen waren den Schulsanitätern da bekannter, wie Aylin (12 Jahre) von der Erich Kästner Oberschule Laatzen nach einer Station erklärte: "Bei einem Sportturnier hatte ein Mitschüler Atemnot und wir wurden zur Hilfe gerufen. Wir haben sie dann in eine Tüte atmen lassen, bis sie sich wieder etwas beruhigt hatte."

Den ersten Platz sicherte sich das Team aus der Tellkampfschule, dicht gefolgt von den beiden Teams des Gymnasiums Großburgwedel. "Das ist ein Engagement von euch, was über das normale Maß hinaus geht. Ihr sorgt für die Sicherheit eurer Mitschüler", lobte der Barsinghäuser Schulleiter Rene Ehrhardt alle Teilnehmer.

TSG Leichtathleten feiern Ausbeute in Altwarmbüchen

Eine zehnköpfige Nachwuchsdelegation der Abteilung Leichtathletik der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) machte sich am zweiten Juni-Wochenende ins benachbarte Altwarmbüchen auf, um sich bei der 14. Auflage des landesoffenen Schüler-Sportfestes in guter Form zu präsentieren. Sieben erste Plätze und 20 persönliche Bestleistungen waren erneut eine tolle Ausbeute der Trainingsgruppe im Altersbereich U10 bis U14.

Das beste Einzelergebnis lieferte einmal mehr Felix Garfert (M10). Felix Garfert sicherte sich den ersten Platz im Weitsprung, im 50 Meter-Lauf, im 800 Meter-Lauf und in der Dreikampfwertung. Lediglich im Ballwurf musste er sich dem Burgdorfer Henrik Feldmann geschlagen geben. In allen Disziplinen konnte er seine Trainingsleistung bestätigen und zahlreiche Bestmarken setzen: Im 50 Meter-Sprint um eine halbe Sekunde, im Weitsprung fast einen halben Meter und im Ballwurf um fünf Meter. In der Dreikampfwertung bedeuteten das 1.060 Punkte in der Endabrechnung und Platz 10 in der aktuellen, inoffiziellen deutschen Bestenliste. Im abschließenden 800 Meter-Lauf unterbot Felix seine persönliche Bestzeit um fünf Sekunden.

Die weiteren Siege für die TSG lieferte Jan Krohn im 75 Meter-Lauf, im 4-Kampf und im 800 Meter-Lauf. Damit holte sich Jan Krohn auch den Kreismeistertitel der M12 im 4-Kampf und kann sich somit über bereits drei Titel in der Saison 2018 freuen.

Im gleichen 800 Meter-Lauf ging auch der 2. Platz an die TSG. Keno Waldeck konnte seine 800 Meter-Bestzeit gleich um fünf Sekunden unterbieten. Ebenfalls neue Bestleistungen erreichte Keno Waldeck im 75 Meter-Lauf und im Ballwurf.

TSG-Neuzugang Mia Möller (W11), die in Altwarmbüchen erst Ihren zweiten Wettkampf absolvierte, ließ die meisten Teilnehmerinnen hinter sich. Mit 978 Punkten im Dreikampf und drei neuen Bestleistungen erreichte Mia Platz 6 von 27 Teilnehmerinnen im Dreikampf und Platz 3 von 10 Teilnehmerinnen im 800 Meter-Lauf.

Auch Noah Barwinski (M11) konnte sich nach dem Wettkampf über drei neue Bestleistungen im 50 Meter-Lauf, Weitsprung und im 800 Meter-Lauf freuen.

Nick Van de Loo (M11) verletzte sich leider im Sprint und konnte somit nicht am Weitsprung und 800 Meter-Lauf teilnehmen. Den Ballwurf wollte er dennoch durchführen und belohnte sich mit einer persönlichen Bestleistung von 34 Metern.

Besonders erfreulich war, dass noch zahlreiche weitere TSG-Athleten die Gelegenheit nutzten und in Altwarmbüchen ihren ersten Mehrkampf absolvierten. So freuten sich Ben Barwinski (M9), Lina Krohn (W9), Greta Hartung (W11) und Tjorven Hofmann (W12) am Ende des Tages über ihren ersten abgeschlossenen Dreikampf.

Gelungene Bezirks-Hinrunde der Geräteturnerinnen in Großburgwedel

Die Organisatoren der Abteilung Wettkampfturnen der Turnerschaft Großburgwedel e.V. (TSG) und zahlreiche Eltern hatten schon im Vorfeld alle Hände voll zu tun, um den Wettkampf mit einem rekordverdächtigen Teilnehmerfeld von 58 Mannschaften aus 21 Vereinen des Turnbezirks Hannover zu bewältigen. Die Wettbewerbe vor heimischer Kulisse und die sportlichen Erfolge der rund 30 TSG-Turnerinnen waren es einmal mehr wert.

Um einen reibungslosen Ablauf an beiden Veranstaltungstagen zu gewährleisten, wurden bereits am Freitagabend Turnmatten in der Sporthalle der Oberschule "Auf der Ramhorst" verlegt, Geräte aufgebaut und Arbeitsplätze für die Kampfrichter eingerichtet. Vor allem das Engagement und die Unterstützung aus der gesamten Abteilung machen es möglich, dass die TSG diesen Wettbewerb regelmäßig in Burgwedel durchführen kann. Innerhalb des Vereins genießt die Sportart seit jeher großes Ansehen und als Ausrichter ist die TSG beim Bezirk Hannover seit vielen Jahren ein geschätzter Partner.

Bei extrem hohen sommerlichen Außentemperaturen war die Halle am Sonnabend und Sonntag gefüllt mit mehreren hundert jungen Turnerinnen, die ihr Können zeigten. Darüber hinaus fanden sich viele Gäste, unter Ihnen die TSG Ehrenmitglieder Erika Rust und Horst Appel, auf der Tribüne ein, die sich von den beeindruckenden Vorführungen mitreißen ließen. Mehr als 1.000 Übungen wurden absolviert und von den Kampfrichtern bewertet.

Das Training der vergangenen Wochen zahlte sich auch für die Turnerinnen der TSG aus und die Schützlinge des Trainertrios Anja, Astrid und Hans Brinker belegten einige vordere Platzierungen und damit gute Ausgangspositionen für den Rückrundenwettkampf nach den Sommerferien.

In der Bezirksklasse 3 P5 starteten die jüngsten Turnerinnen der Jahrgänge 2009-2011 und Finja Ziefle, Iana Melnic, Olga Schleicher, Lisa Sabrücken und Lene Baumgartner vertraten die Farben der TSG. Bei ihrem ersten Mannschaftswettkampf landeten die Mädchen auf einem guten 7. Platz.

In der Bezirksklasse 2 P6 erreichten die Mädchen der Jahrgänge 2008-2010 das Podium und Carlotta und Antonia Dittrich, Jette Bottländer, Julie Klaus und Hanna Bruns freuten sich über den 3. Platz.

In der Bezirksklasse 1 P7 der Jahrgänge 2005-2009 verpassten die jungen Turnerinnen der TSG mit Marie Szabo, Mia Sauerborn, Emma Voigt, Maite Hinrichs, Lara Stock und Philine Schmeding das Treppchen nur knapp und mussten sich mit dem 4. Platz zufrieden geben.

In der Landesliga 3 LK 3 der Jahrgänge 2005- 2008 belegten Lisa Markowski, Fenja Börner, Elena Henkel, Julia Rieb, Kim Rodenberg und Nova Baumgartner einen hervorragenden 2. Platz.

In der Landesliga 2, dem Kürwettkampf LK 3 Jahrgang 2007 und älter, gingen insgesamt 14 Mannschaften an den Start. Die jungen TSG Turnerinnen mussten leider auf Aylin Küker und Steffi Warmbold krankheitsbedingtbedingt verzichten. Die Mannschaft erturnte sich einen guten 9. Platz in dem großen Starterfeld. Josefine Küker, Marina Fortmüller, Carla Steinbrecher, Mia Drexhage, Lara Metzner und Friderike Kurth bildeten die Mannschaft.

In der Landesliga 1, dem Kürwettkampf LK 2 Jahrgang 2007 und älter landeten die Turnerinnen Edda und Paula Höltkemeyer, Antonia Schrader und Lisa Marie Wölk und Nina Flatt auf dem 4. Platz.

Zum Rückrundenwettkampf am 15./16. September in Kirchweyhe werden die Turnerinnen der TSG noch einmal alles geben, um einen der beiden Plätze für das Landesfinale zu erreichen.

Weibliche Jugend des TSV Engensen startet mit Sieg in die Rückrunde

Am Sonntag, 17. Juni 2018, startete für die Hockey-Mädchen des TSV Engensen die Rückrunde im Kampf um den Niedersachsen Pokal in Wolfsburg.

Die Engensener Mannschaft hatte in der für sie neuen Spielklasse in der Hinrunde ihre Probleme mit den zum Teil deutlich stärkeren Gegnern und konnte in sechs Spielen nur einen Sieg gegen die hier ebenso neuen Spielerinnen des VfL Wolfsburg erringen.

Nun ging es also im ersten Spiel der Rückrunde gegen die Weibliche Jugend B der Eintracht Braunschweig. Hier wurde dann schnell deutlich, dass sich die Jugend aus Engensen einiges vorgenommen hat. Nach einigen erfolglosen Angriffen gelang es den Stürmerinnen in der Mitte der ersten Halbzeit, die Braunschweiger Torhüterin mit einer schönen Kombination auszuspielen und den Führungstreffer zu erzielen. Dies wollten die Spielerinnen der Eintracht zwar nicht auf sich sitzen lassen, doch alle Angriffe konnten von den Verteidigerinnen oder in letzter Instanz von der gut aufgelegten Torhüterin gestoppt werden.

In der Halbzeitpause gelang es der Trainerin, die Mannschaft noch besser auf den Gegner einzustellen, und so konnte Anfang der zweiten Halbzeit der Spielstand erst auf 2:0 und durch eine inzwischen deutliche Überlegenheit im weiteren Verlauf auf den 3:0 Endstand erhöht werden.

Die nun überglücklichen Mädels konnten sich nun erstmal ausruhen und beobachten, wie die anderen Mannschaften ihre Spiele auf dem Wolfsburger Naturrasen abhielten.

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen den HC Goslar. Die Engensener Jugend startete auch in dieses Spiel wieder mutig, doch führte keine der Torchancen zum Führungstreffer. Stattdessen gerieten sie nach einem "aufgeregtem Gewusel" im Schusskreis durch ein Eigentor in Rückstand.

Was nun folgte war jedoch nicht die erhoffte Aufholjagt, sondern eine Abwehrschlacht der Engensener, bei der sie zwar keine weiteren Tore mehr zuließen, jedoch durch die sehr "unsauber" spielende Jugend aus Goslar stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

So fuhr man an diesem Spieltag also mit vier Gegentreffern und fünf verletzten Spielerinnen nach Hause. Nun geht es über die Ferien erstmal in die Sommerpause und alle können sich erholen und neue Kraft tanken.

Am Ende hat der TSV noch einen Aufruf an alle Interessierten: Alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind gerne eingeladen an einem Schnuppertraining teilzunehmen, um diesen Sport selbst zu erleben. Weiterhin sucht die Hockeyabteilung des TSV Engensen Unterstützung in ihrer "Trainerriege". Wenn es einem ehemals aktiven Spieler aus Burgwedel also mal wieder in den Fingern juckt, würden sich die Mannschaften des TSV freuen, von der erworbenen Erfahrung zu profitieren. Alle Infos zu Schnuppertraining oder Trainerstellen sind per Mail an info@hatschliff.de erhältlich.

Polizeibericht aus Burgwedel

Bislang unbekannte Täter versuchten zwischen Donnerstag, 14. Juni 2018, 22 Uhr, und Freitag, 15. Juni, 12 Uhr, vergeblich die Zugangstür der Vereinsgaststätte im Kahlsweg im Burgwedeler Ortsteil Fuhrberg aufzubrechen.

Vier Beregnungsanlagen eines Landwirtes im Bereich Fuhrberg wurden zwischen Sonnabend, 2. Juni. und Freitag, 15. Juni,  mutwillig beschädigt. Zeugen, die gegebenenfalls verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich mitz der Polizei in Verbindung zu setzen.

Ein 66-jähriger Motorradfahrer hielt am Freitag, 15. Juni 2018, gegen 17 Uhr in der Autobahn-Abfahrt der A7 aus Richtung Norden an der Isernhägener Straße in Großburgwedel mit seiner Kawasaki. Als er wieder anfuhr, um nach links in Richtung Großburgwedel abzubiegen, übersah er einen von dort nahenden, vorfahrtberechtigten VW Golf. Trotz einer Gefahrenbremsung und dem Versuch eines Ausweichens durch dessen 36-jährigen Fahrzeugführer kam es zum Zusammenstoß, wobei der Motorradfahrer stürzte und sich leicht verletzte. Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

Ein auf dem rückwärtigen Parkplatz eines Geschäftshauses in der Von-Alten-Straße in Großburgwedel abgestellter blauer Pkw Daimler, wurde am vergangenen Mittwoch, 13. Juni 2018, zwischen 8 und 13 Uhr vermutlich beim Ein- oder Ausparken durch ein bislang nicht bekanntes Fahrzeug seitlich beschädigt. Die Polizei schätz den entstandenen Schaden auf etwa 1.000 Euro. Der Unfallverursacher flüchtete. Durch die Polizeibeamten konnte grüner Fremdlack gesichert werden.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den beschriebenen Sachverhalten und/oder Tätern beziehungsweise Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Großburgwedel unter der Telefonnummer 05139/991-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Das Gymnasium Großburgwedel belegt den zweiten Platz im Bundesfinale

Was für ein Erfolg: Das Team des Gymnasiums Großburgwedel kehrte mit einem beeindruckenden zweiten Platz vom Bundesfinale des "Bundeswettbewerbs Fremdsprachen" in Schwerin zurück. Gut vorbereitet, mit ganz viel Hoffnung und Enthusiasmus sowie einem Filmbeitrag im Gepäck ging es für die fünf Neuntklässler Bryan Witte, Noah Safar, Jasmin Safar, Laura Conrad und Mathilda Wendt mit ihrer Lehrerin Anke Kallmeyer zum Bundesfinale. Nachdem das Schülerteam bereits den ersten Landespreis im Teamwettbewerb erreicht hatte, vertrat es nun Niedersachsen im Bundesfinale und erzielte dort den zweiten Bundespreis.

36 Schüler-Teams hatten sich für das Team-Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Schwerin qualifiziert. Die Teams kamen überwiegend aus Deutschland, ein Team flog sogar von der German European School Singapore zum Wettbewerb nach Schwerin ein. Insgesamt 1300 Teams und damit mehr als 7000 Schüler hatten sich 2018 am Wettbewerb beteiligt. Bei diesem Finale mussten die Schülerinnen und Schüler ihr Können live und vor Publikum unter Beweis stellen. So präsentieren die qualifizierten Teams ihre Theaterstücke und Filme, mit denen sie in der Landesrunde überzeugten.

Das Team vom Gymnasium Großburgwedel überzeugte mit dem zwei Minuten langen Video "History alive" die Jury, in dem Hauptdarstellerin Luna in London ein Geschichtsbuch aufschlägt und in die Vergangenheit reist. In Schwerin musste der Beitrag präsentiert werden, also das Thema in der Fremdsprache beschrieben, Teile noch einmal vorgespielt werden, sowie Fragen der bundesweiten Jury vor Publikum in den vier Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, und Latein) beantwortet werden. Das hat die Jury sehr beeindruckt, besonders auch der Wechsel von einer Sprache in die andere. Daher erhielt das Team auch einen Sonderpreis für einen hervorragenden mehrsprachigen Beitrag, gestiftet vom deutschen Gesamtverband für moderne Fremdsprachen.

Der kommissarische Schulleiter Matthias Heßbrüggen freute sich über das gute Abschneiden der Schülergruppe: "Engagement in den Sprachen über den Unterricht hinaus lohnt sich. Ich gratuliere den Schülerinnen und den Schülern für die hervorragende Leistung. Sie haben spannende historische Themen aufgegriffen und mit sehr viel Feingefühl und sprachlichem Talent die Jury überzeugt. Sie können stolz sein, denn sie haben unsere Schule und unser Bundesland würdig vertreten."

Einsatzreiches Wochenende für die Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel

Ein einsatzreiches Wochenende liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Großburgwedel. Nach dem Brandeinsatz am vergangenen Freitagabend in der Kokenhorststraße (wir berichteten) sind bereits vier weitere Einsätze in den Einsatzbüchern der Ortswehr verzeichnet worden.

Zunächst war die Ortswehr in den Nacht auf Sonnabend, 9. Juni 2018, noch einmal zum Einsatzort in der Kokenhorststraße gefahren, um sich davon zu vergewissern, dass das Feuer vollständig abgelöscht war. Hier waren die Löscharbeiten nach fast drei Stunden gegen 22:30 Uhr beendet worden.

Nach nur wenigen Stunden wurden die ehrenamtlichen Helfer erneut alarmiert. Um 7:03 Uhr wurden sie zu einem vollgelaufenem Keller gerufen. Auf etwa 110 Quadratmetern stand das Wasser rund 40 Zentimeter hoch. Mit einer Tauchpumpe wurde das Wasser aus dem Keller befördert.

Erneut wenige Stunden später, um 16:11 Uhr, lief dann der Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage ein. Eine Erkundung des Objektes durch die Einsatzkräfte der Ortswehr ergab keine Hinweise auf ein Feuer. Die Brandmeldeanlage hatte ohne ersichtlichen Grund ausgelöst. Diese wurde in ihren Betriebszustand zurückgesetzt und die Feuerwehrkräfte konnten wieder einrücken.

Nachdem der Sonntag ohne Einsatz verlief, wurden die Brandbekämpfer am heutigen Montagmorgen um 4:38 Uhr auf die A7 gerufen. "Pkw-Brand" hieß es in der Einsatzmeldung. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen explodierten Turbolader handelte und auch hier kein Feuer vorlag, so dass die Kräfte der Ortswehr wieder einrücken konnten.

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