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Zwei Unfallverursacher flüchten

Ein unbekannter Fahrzeugführer beschädigte am gestrigen Dienstag, 9. Juli 2019, zwischen 8:15 und 9:10 Uhr auf dem Parkplatz am Zentrum für funktionelles Training in der Hannoverschen Straße in Großburgwedel beim Ein- oder Ausparken einen abgestellten grauen BMW an der linken hinteren Seite durch Kratzer im Lack. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Aufgrund vorhandener Farbanhaftungen sei davon auszugehen, dass das verursachende Fahrzeug grün ist, wie die Polizei mitteilt. Die Schadenshöhe beträgt nach Angaben der Polizei etwa 500 Euro.

Eine weitere Verkehrsunfallflucht ereignete sich gestern zwischen 9 und 10 Uhr im Pappelweg in Großburgwedel. Ein unbekannter Fahrzeugführer beschädigte hier beim Ein- oder Ausparken einen abgestellten weißen Audi. Die Polizei stellte am linken hinteren Radkasten Kratzer im Lack fest. Zur Schadenshöhe liegen der Polizei noch keine Angaben vor.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Verursachern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

„Christoph 4“ fliegt 70000. Einsatz

Zum 70000. Mal hob der Rettungshubschrauber Christoph 4 ab. Eine allergische Reaktion nach Insektenstichen war der Auslöser. Glücklicherweise konnte das Schlimmste verhindert werden. Der an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stationierte Christoph 4 ist seit 1972 ständig im Einsatz.

Betrieben wird der Rettungshubschrauber von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) im Landesverband Niedersachsen/Bremen, die damit verantwortlich für den Dienstbetrieb ist. Die Crew besteht aus einem Piloten der Bundespolizei (Fliegerstaffel Nord Stützpunkt Gifhorn) sowie einem speziell ausgebildeten Notfallsanitäter der Johanniter und einem Notarzt der Unfallchirurgie der MHH.

Der Helikopter wird meist in einem Radius von 50 Kilometern eingesetzt, bekommt bisweilen aber auch darüber hinausgehende Aufträge. Er fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 257 Kilometern pro Stunde meist in die Region und Stadt Hannover sowie in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und Soltau-Fallingbostel.

Die medizinische Besatzung kümmert sich vor allem um die Versorgung internistischer und neurologischer Notfälle wie zum Beispiel Schlaganfälle, Kindernotfälle und Traumaverletzungen durch Verkehrs- und Arbeitsunfälle.

Natürlich sind unter dem Namen "Christoph 4" im Verlauf der Jahre unterschiedliche Hubschraubertypen im Einsatz gewesen. Zuerst war es eine BO 105, 1984 die Bell-UH-1D, abgelöst von der BO 105CBS 1997 und ab 2007 die EC-135. Der Luftrettungsstützpunkt in Hannover ist seit 2004 nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Bei seiner Indienstnahme vor über 45 Jahren durch den damaligen Innenminister Hans-Dietrich Genscher war Christoph 4 einer der ersten Rettungshubschrauber in Deutschland – heute gibt es bundesweit 52 zur Primärrettung.

Über Christoph 4

Der Christoph 4 gehört zu den Rettern in "Orange" der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nimmt alle Aufgaben der Verwaltung wahr, die sich aus dem Betrieb ergeben. Dazu gehören unter anderem die Hubschrauber im Auftrag des Bundesministeriums des Innern zu beschaffen und auszustatten.

Mit etwa 1500 Einsätzen im Jahr zählt Christoph 4 zu den einsatzstärksten unter den Rettungshubschraubern in Deutschland. Dabei rangieren die internistischen Notfälle wie Herzinfarkte an erster Stelle, dicht gefolgt von den Traumaverletzungen, verursacht durch Verkehrs- und Arbeitsunfälle. Im vergangenen Sommer wurde der Rettungshubschrauber zu vielen Ertrinkungsnotfällen mit Kindern alarmiert, zudem war die A2 auch 2018 ein Schwerpunkt von schwerwiegenden Lkw-Unfällen, bei denen Christoph 4 zu Hilfe kam.

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche mit falschen Microsoft-Support-Mitarbeitern

Eine 59-jährige Hannoveranerin ist am vergangenen Donnerstag, 4. Juli 2019, von Betrügern angerufen worden, die sich als Mitarbeiter von Microsoft ausgegeben haben. Trickreich erbeuteten sie mindestens 5.000 Euro von Bankkonten. Zusätzlich haben sie von der Frau persönliche Daten erlangt, mit denen sie zwei Onlinekonten eröffnet haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die englisch sprechenden Täter gegen 9:30 Uhr telefonisch bei der Hannoveranerin gemeldet und als Sicherheitsmitarbeiter der Firma Microsoft ausgeben. Da der PC der 59-Jährigen gehackt worden sei, sollte sie den Anweisungen der Betrüger folgen. Im weiteren Verlauf des mehrere Stunden andauernden Telefonats ermöglichte sie einen Fernzugriff auf ihren Computer sowie ihr Smartphone. So konnten die falschen Microsoft-Mitarbeiter mindestens 5.000 Euro von ihren Konten sowie dem ihrer Mutter erbeuten.

Zusätzlich eröffneten die Unbekannten im Namen der Hannoveranerin zwei Onlinekonten bei den Firmen Skrill und Coinbase, um diese für weitere Straftaten zu nutzen. Für die Konteneröffnungen hatten die Täter die 59-Jährige dazu gebracht, ein Foto mit ihrem Personalausweis zu machen. Nun ermittelt der Zentrale Kriminaldienst gegen die unbekannten Täter wegen Betrugs.

Damit nicht weitere Bürger auf die neue Masche der falschen Microsoft-Mitarbeiter reinfallen, gibt die Polizei Hannover folgende Tipps:

  • Erhalten Sie einen angeblichen Anruf eines Microsoft-Mitarbeiters: legen Sie auf! Falls möglich, notieren Sie bitte die Rufnummer und teilen Sie diese der Polizei mit.
  • Lassen Sie sich auf keinen Fall darauf ein, Fremdsoftware zu installieren oder die Fernwartung auf das Endgerät freizugeben, auch wenn die Täter drohen, die Windows-Version zu löschen oder ähnliches
  • Wer auf Drängen der Betrüger doch Software installiert hat, sollte das Gerät vom Netz nehmen, die installierte Software beseitigen (lassen) und alle Passwörter ändern – vor allem die Daten fürs Online-Banking, Online-Shops und den eigenen E-Mail-Account.
  • Sprechen Sie im Falle, dass Sie Geschädigte eines solchen Betrugs geworden sind, Ihre Bank an, um einen finanziellen Schaden möglicherweise noch zu vermeiden.
  • Melden Sie den Anruf auf jeden Fall der Polizei. Informieren Sie Familie, Freunde und Nachbarn und schützen Sie sie so. Wer die Masche kennt, fällt nicht so leicht darauf rein.

Einbruch in BMW

Unbekannte Täter gelangten zwischen Sonntag, 7. Juli 2019, 18 Uhr, und dem heutigen Montag, 8. Juli, 6 Uhr, in der Langen Straße im Burgwedeler Ortsteil Fuhrberg nach Einschlagen der hinteren rechten Dreieckscheibe in den Innenraum eines Pkw BMW und entwenden das Lenkrad mit Airbag. Die Schadenshöhe beträgt nach Angaben der Polizei 1200 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Lebende Urlaubsmitbringsel: Vorsicht geht vor Tierliebe

Hunde, Katzen, Papageien: Immer wieder bringen Urlauberinnen und Urlauber Tiere aus den Ferien im Flieger mit nach Deutschland. Die Folgen können teuer werden – und gefährlich. "Tollwut ist das größte Problem", sagt Dr. Anna Mellin, Amtstierärztin der Region Hannover. Sie rät daher allen, die planen, ein Tier mitzubringen oder mit ihm zu reisen, sich vorher von einem Amtstierarzt eingehend beraten zu lassen. Und das am besten schon mindestens ein halbes Jahr vorher. Der Appell kommen nicht zufällig: "Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres hatten wir mehr Tiere, die wir am Flughafen in Quarantäne unterbringen mussten, als im gesamten vergangenen Jahr", berichtet Dr. Mellin.

Die wenigsten Tiere aus dem Ausland sind ausreichend zum Beispiel gegen Tollwut geimpft. Und die Impfung selbst schützt erst nach drei Wochen vor Tollwut. "Bis dahin allerdings kann sich der Hund oder die Katze anstecken oder eine Tollwutinfektion an andere Tiere und Menschen weitergeben. Daher müssen wir die Tiere, deren Impfstatus unbekannt oder nicht ausreichend ist, in Quarantäne stecken. Zum Schutz für Tiere, aber auch für Menschen", so die Tierärztin. Und so landen die mitgebrachten vierbeinigen Freunde bei der Ankunft am Flughafen in Langenhagen in der Quarantänestation. Bis zu 2.500 Euro kann ein viermonatiger Aufenthalt dort kosten. Und der Platz ist dort begrenzt.

Wenn ein Tier aus einem nicht-gelisteten Drittland – also nicht aus der EU – einreisen möchte, reicht auch der blaue Heimtierausweis mit der Bestätigung der Tollwutimpfung nicht aus. "Dann muss die Wirksamkeit dieser Impfung durch eine zusätzliche Blutuntersuchung nachgewiesen werden", erläutert Dr. Anna Mellin. Je nach Einreiseland – beispielsweise Türkei oder Marokko – kann sich zudem eine Sicherheitsspanne von drei Monaten ergeben, die gewährleisten soll, dass keine unerkannt infizierten Hunde und Katzen als wirksam geimpft eingestuft werden.

Besondere Vorsicht ist bei jungen Tieren geboten: "Welpen können durch die Vorlaufzeiten für Impfungen häufig erst ab einem Alter von mindestens sieben Monaten legal eingeführt werden", sagt die Tierärztin. Die Ein- und Ausreise von Vögeln ist über den Flughafen in Langenhagen generell nicht gestattet.

Wichtig: Jedes Tier, das auf Reisen geht, muss einen Chip tragen. Seit Beginn dieser Reisesaison überprüft der Zoll am Langenhagener Flughafen mit einem Mikrochiplesegerät die ordnungsgemäße Kennzeichnung von Hunden und Katzen – zusätzlich zum Blick in den Ausweis des Tieres. Deshalb sollte unbedingt vor Antritt der Reise der Mikrochip des Tieres durch einen Tierarzt bzw. eine Tierärztin oder einen Amtstierarzt bzw. Amtstierärztin einmal ausgelesen werden, rät Dr. Mellin.

Reisende, die über den Flughafen Hannover-Langenhagen mit ihrem Tier reisen möchten, können sich zu Fragen der Einreise nach Deutschland telefonisch beim Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover unter der Telefonnummer 0511/616-22095 beraten lassen oder Anfragen per Mail an GKS@region-hannover.de senden.

Infos zum Thema gibt es auch auf www.hannover.de unter dem Stichwort "Reisen Tiere".

Unfallverursacher mit braunem Fahrzeug hinterlässt 1000 Euro Schaden

Ein unbekannter Fahrzeugführer beschädigte am vergangenen Sonnabend, 6. Juli 2019, zwischen 14:00 und 14:30 Uhr auf einem Parkplatz in der Von-Alten-Straße in Großburgwedel, dessen Zufahrt an der Fuhrberger Straße liegt, beim Ein- oder Ausparken einen abgestellten grauen BMW am hinteren linken Kotflügel. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.

Aufgrund vorhandener Farbanhaftungen geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem Fahrzeug des Unfallverursachers um ein braunes Fahrzeug gehandelt haben muss. Die Schadenshöhe beträgt nach Angaben der Polizei etwa 1.000 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu dem bislang unbekannten Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Straßensperrung in Thönse: Haltestellen werden nicht bedient

Von Montag, 8. Juli 2019, Betriebsbeginn, bis Freitag, 19. Juli, Betriebsschluss, wird die Neuwarmbüchener Straße am Ortsausgang von Thönse aufgrund des Neubaus eines Radweges zwischen Neuwarmbüchen und Thönse voll gesperrt.

Aus diesem Grund kann die regiobus-Linie 634 die Orte Engensen, Wettmar und Thönse nicht bedienen. Sämtliche Fahrten der regiobus-Linie 634 beginnen beziehungsweise enden im oben genannten Zeitraum an der Haltestelle Neuwarmbüchen/Breslauer Straße.

regiobus bittet um Verständnis für die Änderungen.

Luftballonweitflugwettbewerb beim Flohmarkt des Schützenvereins Großburgwedel

Der Luftballonweitflugwettbewerb auf dem Flohmarkt vom Schützenverein Großburgwedel am 15. Juni 2019 hat zwei Siegerrinnen. Die Gewinnerinnen Olivia Beier aus Isernhagen und Delia Kohlmann aus Großburgwedel nahmen die Preise vom ersten Jugendwart Roland Krause entgegen.

Die Karten sind am Mittag des 15. Juni am Schützenplatz gestartet und der erste Ballon mit Karte wurde noch am selben Tag auf dem Golfplatz Brunstorf (etwa 160 Kilometer) an Loch 7 gefunden und zurückgeschickt. Der zweite Ballon wurde am 18. Juni in Dahlenburg (114 Kilometer) gefunden.

"Da der Wettbewerb gut angekommen ist, werden wir diesen beim nächsten Flohmarkt am Sonnabend, 14. September 2019 wiederholen", so die Organisatoren.

Nächtliche Unfallflucht

Ein Anwohner in der Hannoverschen Straße in Fuhrberg hörte am gestrigen Mittwoch, 3. Juli 2019, gegen 4 Uhr ein lautes Geräusch und stellte bei einer Nachschau fest, dass der Pkw BMW Mini seines Nachbarn beschädigt worden war.

Ein unbekannter Fahrzeugführer, aus Richtung Großburgwedel kommend, hatte beim Vorbeifahren den Außenspiegel touchiert und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt. Der Schaden wird von der Polizei auf 400 Euro geschätzt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem beschriebenen Sachverhalt und/oder Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Großburgwedel unter der Telefonnummer 05139/991-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Teures Mountainbike wird am Schulzentrum gestohlen

Ein an einem Fahrradständer des Schulzentrums, Auf der Ramhorst in Großburgwedel, am gestrigen Montag, 1. Juli 2019, zwischen 8:30 und 13:50 Uhr abgestelltes blau-weißes Mountainbike Lapierre wurde entwendet. Die Schadenshöhe beläuft sich nach Polizeiangaben auf etwa 1000 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu dem bislang unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

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