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Corona-Virus: Erstmals wieder weniger als 100 aktuell Infizierte in der Region

Wie die Regionsverwaltung am heutigen Dienstag, 30. Juni 2020, mit Stand 14:30 Uhr mitteilt, hat sie seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2783 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Das sind fünf Neuinfektionen im Vergleich zu gestern.

Von den bislang registrierten Infizierten sind nach Angaben der Regionsverwaltung zum heutigen Stand 2576 Personen als genesen aufgeführt. 116 Menschen (am gestrigen Montag teilte die Region Hannover aufgrund eines Übertragungsfehlers noch 117 Todesfälle mit) sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren.

Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 91 Menschen in der Region infiziert. Das sind 12 Fälle weniger als am gestrigen Montag.

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 70 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 9 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Verteilung nach Alter

(seit Beginn der Erfassung)
0 – 9 Jahre: 81
10 – 19 Jahre: 156
20 – 29 Jahre: 464
30 – 39 Jahre: 449
40 – 49 Jahre: 459
50 – 59 Jahre: 499
60 – 69 Jahre: 229
70 – 79 Jahre: 164
80+ Jahre: 280
keine Angaben: 2

Verteilung nach Geschlecht

(bezogen auf die Gesamtzahl von 2783 nachweislich Infizierten)
Männer: 49 Prozent
Frauen: 48 Prozent
keine Angabe: 3 Prozent

Verteilung nach Kommunen

Kommune Aktuelle Fallzahl

Fallzahl Gesamt

seit Ausbruch

Barsinghausen 6 45
Burgdorf 2 66
Burgwedel 1 44
Garbsen 11 168
Gehrden 2 22
Hemmingen 5 50
Isernhagen 2 58
Laatzen 2 155
LH Hannover 38 1447
Langenhagen 8 145
Lehrte 1 78
Neustadt 2 56
Pattensen 0 24
Ronnenberg 0 66
Seelze 2 91
Sehnde 3 43
Springe 5 70
Uetze 0 36
Wedemark 0 48
Wennigsen 1 24
Wunstorf 0 47

Aktuell Infizierte

30.06.: 91 (-12)

29.06.: 103 (-32)

26.06.: 135 (+/-0)

25.06.: 135 (-20)

24.06.: 155 (-33)

23.06.: 188 (-17)

22.06.: 205 (-11)

19.06.: 216 (-20)

18.06.: 236 (-26)

17.06.: 262 (-5)

16.06.: 267 (+14)

15.06.: 253 (-15)

12.06.: 268 (-24)

11.06.: 292 (-18)

10.06.: 310 (+4)

09.06.: 306 (+2)

08.06.: 304 (+14)

05.06.: 290 (+22)

04.06.: 268 (+8)

03.06.: 260 (+15)

02.06.: 245 (+17)

29.05.: 228 (+33)

28.05.: 195 (+29)

27.05.: 166 (+10)

26.05.: 156 (+5)

25.05.: 151 (-7)

22.05.: 158 (-9)

20.05.: 167 (-9)

19.05.: 176 (-6)

18.05.: 182 (+15)

15.05.: 167 (-31)

14.05.: 198 (-4)

13.05.: 202 (-3)

12.05.: 205 (+7)

11.05.: 198 (-33)

08.05.: 231 (-534, Neue Berechnung der Region Hannover eingeführt)

07.05.: 765 (-18)

06.05.: 783 (-10)

05.05.: 793 (-24)

04.05.: 817 (+5)

30.04.: 812 (-1)

29.04.: 813 (-6)

28.04.: 819 (-43)

27.04.: 862 (+25)

24.04.: 837 (-14)

23.04.: 851 (+9)

22.04.: 842 (+2)

21.04.: 840 (-36)

20.04.: 876 (+36)

17.04.: 840 (+8)

16.04.: 832 (+/-0)

15.04.: 832 (-42)

14.04.: 874 (+11)

11.04.: 863 (+45)

08.04.: 818 (+31)

07.04.: 787 (+2)

06.04.: 785 (+26)

03.04.: 759 (+40)

02.04.: 719 (+6)

01.04.: 713 (+1)

31.03.: 712

Gemeldete kumulierte Fälle in der Region Hannover

26.06., 14:30 Uhr: 2783 (+5)

25.06., 14:30 Uhr: 2778 (+3)

27.06., keine Aktualisierung

26.06., keine Aktualisierung

25.06., 14:10 Uhr: 2775 (+3)

24.06., 14:20 Uhr: 2772 (+5)

24.06., 14:20 Uhr: 2767 (+7)

23.06., 14:00 Uhr: 2760 (+5)

22.06., 13:30 Uhr: 2755 (+22)

21.06., keine Aktualisierung

20.06., keine Aktualisierung

19.06., 12:40 Uhr: 2733 (+14)

18.06., 14:15 Uhr: 2719 (+11)

17.06., 14:45 Uhr: 2708 (+16)

16.06., 14:30 Uhr: 2692 (+17)

15.06., 15:15 Uhr: 2675 (+24)

13.06., keine Aktualisierung

14.06., keine Aktualisierung

12.06., 15:30 Uhr: 2651 (+14)

11.06., 13:15 Uhr: 2637 (+25)

10.06., 16:00 Uhr: 2612 (+40)

09.06., 16:20 Uhr: 2572 (+22)

08.06., 15:30 Uhr: 2550 (+33)

07.06., keine Aktualisierung

06.06., keine Aktualisierung

05.06., 15:15 Uhr: 2517 (+34)

04.06., 15:00 Uhr: 2483 (+37)

03.06., 15:15 Uhr: 2446 (+21)

02.06., 16:00 Uhr: 2425 (+42)

01.06., keine Aktualisierung

31.05., keine Aktualisierung

30.05., keine Aktualisierung

29.05., 15:00 Uhr: 2383 (+38)

28.05., 14:30 Uhr: 2345 (+43)

27.05., 15:40 Uhr: 2302 (+32)

26.05., 17:00 Uhr: 2266 (+20)

25.05., 15:00 Uhr: 2246 (+19)

24.05., keine Aktualisierung

23.05., keine Aktualisierung

22.05., 15:15 Uhr: 2227 (+6)

21.05., keine Aktualisierung

20.05., 14:10 Uhr: 2186 (+6)

19.05., 15:15 Uhr: 2180 (+7)

18.05., 16:42 Uhr: 2173 (+18)

17.05., keine Aktualisierung

16.05., keine Aktualisierung

15.05., 15:59 Uhr: 2155 (+5)

14.05., 15:31 Uhr: 2150 (+14)

13.05., 15:00 Uhr: 2136 (+26)

12.05., 16:00 Uhr: 2110 (+15)

11.05., 15:09 Uhr: 2095 (+25 = Im Durchschnitt etwa 8 pro Tag)

10.05., keine Aktualisierung

09.05., keine Aktualisierung

08.05., 17:38 Uhr: 2070 (+26)

07.05., 15:31 Uhr: 2044 (+25)

06.05., 15:39 Uhr: 2019 (+15)

05.05., 15:05 Uhr: 2004 (+15)

04.05., 15:38 Uhr: 1989 (+58 = Im Durchschnitt etwa 14/15 pro Tag)

03.05., keine Aktualisierung

02.05., keine Aktualisierung

01.05., keine Aktualisierung

30.04., 15:47 Uhr: 1931 (+19)

29.04., 15:54 Uhr: 1912 (+28)

28.04., 14:11 Uhr: 1884 (+7)

27.04., 15:58 Uhr: 1877 (+58 = im Durchschnitt etwa 19 pro Tag)

26.04., keine Aktualisierung

25.04., keine Aktualisierung

24.04., 14:00 Uhr: 1819 (+26)

23.04., 15:45 Uhr: 1793 (+44)

22.04., 15:25 Uhr: 1749 (+33)

21.04., 16:06 Uhr: 1716 (+15)

20.04., 16:04 Uhr: 1701 (+82 = im Durchschnitt etwa 27 pro Tag)

19.04., keine Aktualisierung

18.04., keine Aktualisierung

17.04., 16:14 Uhr: 1619 (+47)

16.04., 16:14 Uhr: 1572 (+31)

15.04., 16:39 Uhr: 1541 (+22)

14.04., 16:37 Uhr: 1519 (+65 = im Durchschnitt etwa 22 pro Tag)

13.04., keine Aktualisierung

12.04., keine Aktualisierung

11.04., 17:00 Uhr: 1454 (+65 = im Durchschnitt etwa 32/33 pro Tag)

10.04., keine Aktualisierung

09.04., 16:31 Uhr : 1389 (+79)

08.04., 16:09 Uhr : 1310 (+76)

07.04., 16:02 Uhr : 1234 (+69)

06.04., 15:53 Uhr : 1165 (+126 = im Durchschnitt 42 pro Tag)

05.04., keine Aktualisierung

04.04., keine Aktualisierung

03.04., 16:05 Uhr : 1039 (+63)

02.04., 16:11 Uhr : 976 (+65)

01.04., 15:46 Uhr : 911 (+44)

31.03., 15:14 Uhr : 867 (+56)

30.03., 16:14 Uhr : 811 (+150 = im Durchschnitt 50 pro Tag)

29.03., keine Aktualisierung

28.03., keine Aktualisierung

27.03., 15:47 Uhr : 661 (+73)

26.03., 17:00 Uhr : 588 (+78)

25.03., 16:10 Uhr : 510 (+82)

24.03., 16:50 Uhr : 428 (+60)

23.03., 17:39 Uhr : 368 (+83 = im Durchschnitt etwa 28 pro Tag)

22.03., keine Aktualisierung

21.03., keine Aktualisierung

20.03., 17:41 Uhr : 285 (+47)

19.03., 16:50 Uhr : 238 (+65)

18.03., 17:33 Uhr : 173 (+45)

17.03., 16:40 Uhr : 138 (+17)

16.03., 11:20 Uhr : 121 (+61 = im Durchschnitt etwa 20 pro Tag)

15.03., keine Aktualisierung

14.03., keine Aktualisierung

13.03., 17:00 Uhr : 60 (+15)

12.03., 17:30 Uhr : 45 (+22)

11.03., 17:30 Uhr : 23 (+12)

10.03., 16:00 Uhr : 11 

04.03., 19:00 Uhr : 3

03.03., 18:00 Uhr : 2

29.02., 19:00 Uhr:  1

Zwei Diebe stehlen Fallrohre von Dorfgemeinschaftshaus

Durch eine aufmerksame Zeugin wurde am gestrigen Montag, 29. Juni 2020, um 22:50 Uhr beobachtet, dass eine Person an zwei Gebäudeecken des Dorfgemeinschaftshauses in der Kapellenstraße im Burgwedeler Ortsteil Engensen die kupfernen Fallrohre abriss. Gleichzeitig fuhr ein dunkles Auto vor, mit dem das Diebesgut abtransportiert wurde.

Die Zeugin konnte einen der beiden Unbekannten beschreiben. Er soll etwa 20 bis 30 Jahre alt und mit einem mit einem dunklen Pullover mit weißen Applikationen bekleidet gewesen sein.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

20-Jähriger wird bei Diebstahl von Wodka-Flasche gestellt

Eine 20-jährige männliche Person versuchte am gestrigen Sonnabend, 27. Juni 2020, gegen 7:10 Uhr aus einem Supermarkt am Rathausplatz in Großburgwedel eine Flasche Wodka im Wert von 7,99 Euro zu entwenden. In einem Rucksack versteckt, wollte er diese durch den Kassenbereich bringen. Der Ladendetektiv hatte jedoch zuvor beobachtet, wie die Flasche im Rucksack verstaut wurde.

Daraufhin angesprochen, versuchte der junge Mann zu flüchten, konnte jedoch vom Ladendetektiv gestellt werden. Es kam zu einer Rangelei in deren Verlauf sich beide Personen leicht verletzten.

Da die eingesetzten Polizeibeamten eine Drogenbeeinflussung bei dem Täter feststellten, wurde auf richterliche Anordnung eine Blutentnahme bei dem Täter durchgeführt. Gegen den jungen Mann wurde ein Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls eingeleitet.

Ausbildungsmesse „Startklar“ in Burgwedel findet am 23. Februar 2021 statt

Das sich etablierende Format der Ausbildungsmesse "Startklar" in Burgwedel findet aufgrund der Corona-Pandemie 2020 nicht statt. Das Organisationsteam aus Mitarbeitenden von Unternehmen in Burgwedel und Anja Hansch als Vertretung der Stadt haben sich mit den Schulen auf einen Termin im nächsten Jahr verständigt. Bereits heute weisen die Veranstalter daher auf den neuen Termin am 23. Februar 2021 hin, an dem die Ausbildungsmesse zum 4. Mal stattinden wird.

"Für Betriebe wird es zunehmend wichtiger, sich den zukünftigen Fachkräften individuell zu präsentieren und aus Interessierten die geeigneten Auszubildenden oder Praktikant herauszufinden. Schüler finden eine analoge Plattform, auf der Sie ganz persönlich einen Eindruck von Unternehmen in der Stadt Burgwedel bekommen. Ausbildungsberufe werden durch praktische Anwendungen vorgestellt, Tätigkeitsbereiche präsentiert und erste Kontakte geknüpft. Nutzen Sie diese Chance sich und Ihr Unternehmen bekannter zu machen", so die Organisatoren.

Der Zeitpunkt dieser Benachrichtigung über die Ausbildungsmesse sei wegen der Förderung von Ausbildungsstellen bei KMU im Rahmen des Konjunkturpaketes "sicherlich nicht der schlechteste, auch wenn viele Unternehmen aktuell mit der Krise beschäftigt sind", erklärt Anja Hansch von der Wirtschaftsförderung der Stadt Burgwedel. "Umso wichtiger ist es, angehenden Auszubildenden Hoffnung zu machen und Betrieben Anreize zu geben, weiterhin an die Fachkräfte von morgen zu denken", betont sie.

Polizeidirektion Hannover: „Zentraler – Präsenter – Flexibler“

Am heutigen Donnerstag, 25. Juni 2020, haben der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und der Polizeipräsident der Polizeidirektion (PD) Hannover, Volker Kluwe, die Ergebnisse der knapp über ein Jahr andauernden Organisationsoptimierung der Polizeibehörde präsentiert. Die PD Hannover wird ab Mittwoch, 1. Juli 2020, in den neuen Strukturen arbeiten.

Bereits Ende 2018 sind die Vorbereitungen in der PD Hannover für eine Organisationsoptimierung angelaufen. Vorausgegangen waren eine behördeninterne Analyse des Einsatzmanagements, eine Bürgerbefragung der Landeshauptstadt und die öffentliche Diskussion um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Hierbei ist das Kernziel, mehr polizeiliche Präsenz "auf der Straße" wahrzunehmen und die Behörde strukturell und organisatorisch für die Zukunft schlagkräftig und modern auszurichten.

Innenminister Pistorius: "Die Organisationsänderung der PD Hannover hat mehrere Ziele: die Beamtinnen und Beamten sollen dadurch erstens noch schneller als bisher auf Einsatzgeschehen reagieren können. Zweitens soll dadurch mehr Polizei für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar auf der Straße ansprechbar sein. Außerdem führen die Veränderungen zu einer Stärkung der Spezialisierung in Schwerpunktbereichen wie der Bekämpfung von Cybercrime oder Clankriminalität. Die angestiegenen Gefahren durch Rechtsextreme, aber auch aktuelle Ereignisse, wie etwa die Ausschreitungen kürzlich in Stuttgart oder auch in Göttingen belegen, dass die Polizei sich immer wieder neu auf komplexe Lagen einstellen muss."

Im vergangenen Jahr wurde daher eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Polizeivizepräsidenten der PD Hannover, Jörg Müller, eingerichtet. Im Rahmen einer knapp einjährigen Projektarbeit wurde unter Beteiligung von bis zu 300 Mitarbeitenden die Organisationsoptimierung der Behörde abgeschlossen. Mit Wirkung zum Mittwoch, 1. Juli, wird die Behörde in ihren neuen Strukturen arbeiten.

Drei strategische Ziele waren handlungsleitend für die Neuausrichtung:

In der Landeshauptstadt sollten die Polizeiinspektionen zentral organisiert werden, jedoch mit der grundsätzlichen Vorgabe, dass keine Dienststelle geschlossen wird. "Es war und ist mir wichtig, dass keine Polizeidienststelle für die Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover verloren geht. Ihnen werden ihre örtlichen, polizeilichen Anlaufstellen in vollem Umfang erhalten bleiben", unterstreicht Volker Kluwe.

Mehr polizeiliche Präsenz im öffentlichen Raum zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover sollte durch die Freisetzung von Personal im Sinne einer Umverteilung und der damit verbundenen Stärkung des operativen Bereichs erfolgen.

Durch Bündelung von Einsatzkräften unter dem Dach einer neuen Polizeiinspektion sollte darüber hinaus die Interventionsfähigkeit erhöht werden, um flexibler auf Einsatzlagen und auf polizeiliche Schwerpunkte reagieren zu können. Neben der Interventionsfähigkeit soll auch die Kriminalitätsbekämpfung unter anderem in den Bereichen Cybercrime und Betäubungsmittelkriminalität gebündelt werden.

"Auch im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung werden wir flexibler werden, damit wir komplexen bzw. neuen Kriminalitätsphänomenen begegnen können. Mir ist es ein besonderes Anliegen, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Bereich zu stärken. Alle Einwohnerinnen und Einwohner in unserem Zuständigkeitsbereich sollen sich jederzeit sicher fühlen können und in der PD Hannover einen verlässlichen Ansprechpartner sehen", sagt Volker Kluwe.

Die PD Hannover wird sich zukünftig aus vier Polizeiinspektionen zusammensetzen. Die Inspektionen in Garbsen und Burgdorf bleiben an ihrem Standort erhalten. Veränderungen wird es in der Landeshauptstadt Hannover geben: so entsteht am Standort der PI Ost die PI Hannover, die Inspektionen Süd, West und Mitte werden nunmehr als Polizeikommissariate geführt und heißen zukünftig Polizeikommissariat (PK) Döhren, PK Limmer und PK Mitte. "Die Optimierung hat für die PD Hannover elementare Bedeutung, um die polizeiliche Präsenz im öffentlichen Raum und die damit verbundene Interventionsfähigkeit zu erhöhen", sagt der Polizeipräsident.

Darüber hinaus entsteht neben der PI Hannover am Standort des Welfenplatzes die PI Besondere Dienste. Diese Inspektion ist einmalig in Niedersachsen und insbesondere den umfangreichen und vielfältigen Einsatzlagen in der Landeshauptstadt geschuldet. Sie wird auf dem Gelände der Reiter- sowie Diensthundführerstaffel untergebracht werden. Unter dem Dach dieser Inspektion werden zukünftig auch alle sechs Verfügungseinheiten untergebracht sein. Zusätzlich werden dieser Dienststelle auch der Einsatz- und Streifendienst Bundesautobahnen, der Verkehrsunfalldienst, die Spezialisierte Verfügungseinheit (zuständig für Verkehrsüberwachung), die Wasserschutzpolizei und ein Ermittlungsdienst (KVED) angehören. Die PI Besondere Dienste ist zuständig für die gesamte Region Hannover.

Die beiden neu eingerichteten Polizeiinspektionen werden von Polizeidirektor Detlef Hoffmann (PI Hannover) und Polizeidirektor Jens Künnmann (PI Besondere Dienste) geleitet. Der 59-jährige Detlef Hoffmann ist Vater dreier Kinder und hat zuletzt die PI Ost geleitet. Jens Künnmann ist 54 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und hat zuletzt bei der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen im Bereich Einsatzmanagement seinen Dienst versehen.

Ortsdurchfahrt Thönse: Sanierungsarbeiten gehen weiter

In Thönse sind die ersten drei Bauabschnitte in der Ortsdurchfahrt bis auf die Fahrbahn fertiggestellt. Die Sanierungsarbeiten in der Straße Lange Reihe werden nun zwischen den Einmündungen Bruchstraße und Strubuschweg fortgesetzt. Dieser Abschnitt der Kreisstraße 117 bleibt bis zu den Sommerferien voll gesperrt. Aus dem Strubuschweg kann Richtung Engensen und Wettmar gefahren werden. Die Bruchstraße wird zwischen der Langen Reihe und Heierphul für etwa eine Woche zur Einbahnstraße, wie die Region Hannover am heutigen Mittwoch, 24. juni 2020, bekannt gibt.

Zunächst werden, wie in den vorherigen Bauabschnitten, die Gehwege, Borde und Rinnen erneuert. Die Einmündung des Strubuschwegs erhält eine Querungsmöglichkeit mit taktilen Elementen und ein Teil des Kanalsystems wird hergestellt. Eine Schrankenanlage regelt wie gewohnt den Busverkehr. Die Verbindung zwischen Kleinburgwedel und Neuwarmbüchen ist dann wieder geöffnet. Die bestehende großräumige Umleitung für den Individualverkehr wird unverändert aufrechterhalten.

Der weitere Bauablauf: Zwischen dem Strubuschweg und der Wettmarer Straße wird mit Beginn der Sommerferien zunächst mit dem Kanalbau begonnen. In der Woche 17. bis 21. August 2020) soll dann die Fahrbahn zwischen dem Strubuschweg und dem Ortsausgang Richtung Großburgwedel endgültig hergestellt werden. Für den Deckeneinbau muss dieser Abschnitt für ca. zwei bis drei Tage (voraussichtlich zwischen dem 19. und 21. August) voll gesperrt werden.

Im fünften Bauabschnitt werden ebenfalls die Gehwege, Rinnen und Borde hergestellt. Vorgesehen ist auch der Umbau der Einmündung Wettmarer Straße und eine Querungshilfe im Ortsausgang Richtung Engensen.

regiobus: Dienst-Pkw werden elektrisch

Die regiobus bewegt die Region Hannover – und das nicht nur im klassischen Linienverkehr. Neben der rund 250 Fahrzeuge umfassenden Busflotte verfügt das Unternehmen aktuell über 33 Dienst-Autos. "Alle unsere Pkw sollen elektrifiziert werden", sagt Geschäftsführerin Elke van Zadel. Die ersten fünf VW e-Golf sind bereits im Einsatz.

"Im Moment ist auf jedem unserer fünf Betriebshöfe ein E-Pkw stationiert", erklärt regiobus Geschäftsführerin Regina Oelfke. Zwei weitere Kleintransporter werden in Kürze erwartet. Bis Ende des Jahres werden es insgesamt 13 E-Autos sein.

"In fünf bis sechs Jahren ist die gesamte Pkw-Flotte elektrobetrieben", kündigt Oelfke an. "Wir ersetzen jedes Jahr weitere fünf bis sechs Dieselfahrzeuge durch Stromer".

Die nötige Ladeinfrastruktur auf den regiobus Betriebshöfen (neben Neustadt außerdem in Eldagsen, Wunstorf, Mellendorf und Burgdorf) ist komplett gefördert worden. "Die Region Hannover möchte das Thema Elektromobilität auch bei Tochterunternehmen wie der regiobus intensiv vorantreiben. Deshalb haben wir uns beim Bund erfolgreich für eine Förderung der Ladeinfrastruktur beworben", erklärt der Verkehrsdezernent der Region Ulf-Birger Franz. Fast 200.000 Euro hat der Bau der Ladeinfrastruktur auf den fünf regiobus Standorten gekostet – komplett aus dem Programm "Saubere Luft" des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert. "Damit können 16 E-Pkw parallel geladen werden", sagt Franz. "Eine Investition in die Zukunft und ein weiterer Baustein für den Klimaschutz in der Region." Die Ladezeit für eine komplette Füllung beträgt drei bis vier Stunden. Die Reichweite des e-Golf liegt bei etwa 240 Kilometer. Jede Ladesäule verfügt über maximal 22 kW Ladeleistung und wird über ein Lastmanagement geregelt. "Ein intelligentes System, das den Ladevorgang reguliert, je nachdem wieviel Strom an anderer Stelle, zum Beispiel in der Werkstatt, gebraucht wird", erläutert Franz.

"Umweltfreundliche Antriebe stehen bei uns ganz oben auf der Agenda", betont regiobus Geschäftsführerin Elke van Zadel. "Wir hoffen aktuell auf einen positiven Förderbescheid des Bundesumweltministeriums", so van Zadel. Danach könnte regiobus Zuschüsse für die Anschaffung von 15 E-Bussen erhalten. Perspektivisch soll der zurzeit geplante Betriebshofneubau in Gehrden Schwerpunktstandort für neue Technologien werden. "Dass wir neben unserem Kerngeschäft auch hier umweltfreundliche Mobilität vorantreiben ist nur konsequent."

Die regiobus Pkw und Kleintransporter werden für verschiedenste Aufgaben eingesetzt, unter anderem für Fahrten zwischen den Betriebshöfen, für Lokaltermine an Baustellen, für Ablösefahrten von Fahrpersonal, für Arbeiten an Haltestellen, zur Pannenhilfe, den Transport von Materialien oder für Einsätze des Kontroll- und Prüfpersonals. Im Jahr werden etwa 500.000 Kilometer zurückgelegt. "Alle bisherigen Pkw waren Dieselfahrzeuge, so dass die sukzessive Umstellung auf E-Autos den Ausstoß von Schadstoffen erheblich reduziert wird", so regiobus.

Neben der Ladeinfrastruktur wird auch die Anschaffung von E-Pkw finanziell unterstützt. Durch Fördergelder des Bundeswirtschaftsministeriums und Preisnachlässe der Hersteller ergaben sich beim Kauf der fünf e-Golf Reduzierungen von 5.000 Euro pro Fahrzeug. Für die ersten fünf e-Golf hat die regiobus rund 125.000 Euro investiert. Damit würden die Kosten nicht höher ausfallen, als bei der Anschaffung von Diesel-Pkw, wie regiobus betont.

Betrug in mehreren Fällen: Täter ist identifiziert

Mithilfe von Fotos hat der Kriminaldauerdienst Hannover öffentlich nach einem unbekannten Täter gefahndet. Dieser hatte am 30. März 2020 einem 33-Jährigen seine Geldbörse mitsamt EC-Karten entwendet und ohne seine Einwilligung mehrfach Geld an Bankautomaten in Garbsen abgehoben.

Der Gesuchte konnte zudem im Rahmen der bisherigen Ermittlungen mit einer ähnlichen Tat aus dem Jahr 2019 in Verbindung gebracht werden. Damals entwendete er aus einem abgestellten Auto ein Portemonnaie und hob mit einer EC-Karte 2.000 Euro ab.

Am Mittwoch gab es nach Angaben der Polizei mehrere hilfreiche Hinweise aus der Bevölkerung und der Täter konnte identifiziert werden.

Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die Mithilfe.

Zeugen von Unfall vor Einrichtungshaus in Großburgwedel gesucht

Wie die Polizei am heutigen Mittwoch, 24. Juni 2020, mitteilt, kam es am vergangenen Freitag, 19. Juni, gegen 10:20 Uhr in der Isernhägener Straße in Großburgwedel zu einem Verkehrsunfall, zu dem die Polizei nun Zeugen sucht.

Nach Polizeiinformationen war ein 55-jähriger Fahrzeugführer mit einem grauen BMW auf der linken Fahrspur und ein schwarzer Smart auf der rechten Fahrspur Richtung Isernhagen H.B. unterwegs.  Aus bislang ungeklärter Ursache, möglicherweise aufgrund eines beabsichtigten Fahrspurwechsels, kam es in Höhe eines dortigen Einrichtungshauses zum seitlichen Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Smart schleuderte nach Angaben der Polizei nachfolgend nach rechts und prallte dort gegen den Bordstein, bevor er zum Stehen kam.

"Der Fahrer des BMW soll bereits zuvor möglicherweise abgelenkt gewesen sein, da das Fahrzeug innerhalb des Fahrstreifens hin und her gependelt sei", wie ein Polizeisprecher mitteilt.

Beim Zusammenstoß wurde die 48-jährige Fahrzeugführerin des Smart leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Der Smart war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Aufgrund der widersprüchlichen Angaben der Unfallbeteiligten werden von der Polizei nun Zeugen des Unfalls gesucht.

Diese werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

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