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Feuerwehren der Region haben neuen Fachbereich „Familie, Beruf und Feuerwehr“

Auf der Großen Dienstbesprechung 2019 der Regionsfeuerwehr am gestrigen Sonnabend, 23. November 2019, wurde mehr nach vorne als zurückgeschaut. Zukunftsthemen bestimmten die Führungskräftetagung der 20 Stadt- und Gemeindefeuerwehren sowie 206 Ortsfeuerwehren der Region Hannover mit rund 250 Teilnehmern.

Am Sonnabend, 23. November 2019, fand im Haus der Region die "Große Dienstbesprechung 2019 der Regionsfeuerwehr" statt. Hier trafen sich die Stadt-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister sowie deren Stellvertreter der 20 Städte und Gemeinden des Umlandes der Region zu ihrer Jahrestagung. Die Leiter der Werkfeuerwehren und die Funktionsträger der Regionsfeuerwehr waren ebenfalls dabei. Die Führungskräfte vertreten rund 9.700 Einsatzkräfte der 206 Ortsfeuerwehren, die den Brandschutz für fast 650.000 Einwohner der Region Hannover an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag sicherstellen. Eine Reihe von Gästen aus Politik und Verwaltung nahm ebenfalls teil und trug mit ihren Redebeiträgen zu den Tagungsthemen bei.

Die Anzahl der Einsätze war mit insgesamt 5.755 (1.847 Brände, 3.034 technische Hilfeleistungen und 874 sonstige Einsätze) weiterhin hoch. In der Region Hannover rückten die Freiwilligen Feuerwehren damit durchschnittlich 16 Mal am Tag aus, um Bürgern in Not zu helfen. Alle zwei Tage werden sie zu einem Verkehrsunfall gerufen, bei dem häufig schreckliche Bilder die Einsatzkräfte belasten. Pastor Tim Kröger von der Notfallseelsorge der Region Hannover berichtete in diesem Zusammenhang von der Umsetzung der "Psychosozialen Notfallversorgung – PSNV", wie sie nun im Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetz verankert ist, in der Region Hannover. Die PSNV erfolgt durch das Bereitschaftssystem der Notfallseelsorger und die Kriseninterventionsteams von Johanniter, DRK und ASB.

Die Erste Regionsrätin Cora Hermenau berichtete, dass es in 2019 nicht zu überregionalen Hilfseinsätzen der Regionsfeuerwehrbereitschaften, wie 2018 beim Moorbrand in Meppen, kam. So blieb mehr Zeit für die Planung, wie sich die Regionsfeuerwehr auf die künftigen Herausforderungen einstellen kann. Eine neue Projektgruppe "Regionsfeuerwehrbedarfsplan" wurde ins Leben gerufen. "Dafür sind Kraft, Zeit und Ausdauer erforderlich", betonte Cora Hermenau, die sich für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im Jahr 2019 bedankte. Martin Voß, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz bei der Polizeidirektion Hannover, dankte den Feuerwehren für die vielen Brandeinsätze während der Hitze- und Dürreperiode des vergangenen Sommers. Er betonte aber auch, dass die Freiwilligen Feuerwehren nicht nur an den Einsatzzahlen gemessen werden dürfen. Gerade in den kleineren Ortschaften haben die Ortsfeuerwehren mit ihren vielfältigen Aktivitäten für die Gemeinschaft einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert.

In seinem Bericht ging Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing auf den Planungsstand für die Feuerwehrtechnischen Zentralen (FTZ) in Neustadt und Ronnenberg ein. In Neustadt, wo auf einem Areal die neue FTZ und die neue Wache der Schwerpunktfeuerwehr Neustadt entstehen, ist die Fertigstellung für Ende 2020 vorgesehen. Ein Schulungszentrum, ein Übungsturm und eine LKW-Waschhalle gehören neben einer Fahrzeughalle mit acht Einstellplätzen und Werkstätten zur neuen FTZ. Für die FTZ Ronnenberg wird als erster Schritt derzeit eine Machbarkeitsstudie erstellt, die der Regionsverwaltung vorgelegt werden soll.

Als Pilotprojekt stellte Regionsbrandmeister Mensing den neuen Fachbereich "Familie, Beruf und Feuerwehr" der Regionsfeuerwehr vor. Es gilt hier, zusammen mit den Feuerwehren der Region Hannover, etwas Neues zu entwickeln. "Nur wenn es in Beruf und Familie passt, kann Feuerwehr funktionieren", hob Mensing hervor, als er mit Lena Ehrhardt aus Burgdorf und Nadine Schuster aus Godshorn zwei gestandene Feuerwehrfrauen als Fachberaterinnen vorstellte.

Auch die Entwicklung der Ausbildungssituation an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) war wieder Thema der Großen Dienstbesprechung. Mensing hob die Fortschritte bei den Zuteilungsquoten für die Lehrgänge hervor und lobte das "Perspektivprogramm NABK 2025" als die richtige Antwort auf den gestiegenen Aus- und Fortbildungsbedarf. Die gute Zusammenarbeit von Landeshauptstadt und Region Hannover in der Ausbildung, und besonders bei der gemeinsam betriebenen Regionsleitstelle, lobte Dr. Christian Kielhorn von der Feuerwehr Hannover in seinem Grußwort.

"Nach 40 Jahren kehrt der Deutsche Feuerwehrtag nach Hannover zurück und trifft auf die INTERSCHUTZ 2020", blickte Regionsbrandmeister erwartungsfroh auf den Höhepunkt des Jahres 2020, der vom 15. bis 20. Juni in Hannover stattfindet. Er forderte die Feuerwehren der Region Hannover auf, sich mit eigenen Aktivitäten an der Feuerwehrmeile in Hannovers Innenstadt vom 16. bis 18. Juni zu beteiligen.

Über die Ergebnisse der Strukturkommission "Einsatzort Zukunft" berichtete Branddirektor Klaus Wickboldt aus dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport. "Einsatzort Zukunft" knüpft an das Strategiepapier 2010 an, das in Niedersachsen unter anderem mit der Imagekampagne "JA zur Feuerwehr" bereits einen positiven Einfluss auf die Mitgliederentwicklung hatte. Doch die Herausforderungen des demografischen Wandels, des Wertewandels mit sinkendem ehrenamtlichem Engagement, die Digitalisierung, der Klimawandel und neue Bedrohungslagen sind nicht weniger sondern mehr geworden. In drei Arbeitsgruppen wurden Handlungsempfehlungen mit mehr als 100 Einzelmaßnahmen entwickelt. Nach Vorstellung des 145-seitigen Berichtes im Innenausschuss des Landtages sind nun der Landtag gefordert, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, das Land Projekte zu initiieren und die Kommunen die Umsetzung auf kommunaler Ebene voranzutreiben. Dabei wird auch zu entscheiden sein, ob die Feuerwehrrente und eine Anerkennungsprämie zur Steigerung der Attraktivität der Mitarbeit bei den Freiwilligen Feuerwehren eingeführt werden. In der Diskussion sind weiter "Arbeitgeberdialoge" zur Steigerung der Arbeitgeberakzeptanz und neue Festlegungen zur Feuerwehrbedarfsplanung, zu hauptamtlichen Einsatzkräften und der Option von hauptamtlichen Feuerwehrführungskräften im Niedersächsischen Brandschutzgesetz. Auch eine zeitgemäße und moderne Uniform ist für die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen im Gespräch.

Ehrungen und Beförderungen

Im Rahmen der Dienstbesprechung wurde Oberbrandmeister Thomas Linke (Springe/Bennigsen) für seine 15-jährige Tätigkeit als Regionsausbilder Atemschutz mit dem Feuerwehrehrenzeichen am Bande des Landes Niedersachsen durch Branddirektor Klaus Wickboldt ausgezeichnet. Brandmeister Dirk-Thorsten Seeberger aus (Ronnenberg/Weetzen) wurde durch Cora Hermenau für 10 Jahre als Regionsausbilder Atemschutz mit einer Urkunde der Region Hannover gedankt. Branddirektor Hanko Thies, ehemaliger Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, wurde durch Karl-Heinz Mensing mit der Silbernen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Zum Hauptlöschmeister beförderte Mensing den Regionsausbilder Sprechfunk Nico Tammen (Gehrden / Ausbilder an der FTZ Neustadt). Der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Martin Höflich aus Neustadt erhielt durch Cora Hermenau den neuen Dienstgrad 1. Hauptbrandmeister.

Feierlich beschlossen wurde die Tagung mit dem gemeinsamen Singen der Deutschen Nationalhymne, begleitet vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Schulenburg (Stadt Pattensen) unter der Leitung von Musikzugführer Tobias Quindel, der die Veranstaltung musikalisch umrahmte. Karl-Heinz Mensing bedankte sich nicht nur bei den Musikerinnen und Musikern, sondern auch bei der Ortsfeuerwehr Landringhausen für die Versorgung mit Getränken und einem kleinen Imbiss sowie der Region Hannover für die Räumlichkeiten und die organisatorische Unterstützung.

Unbekannter stiehlt sukzessive zwei Kubikmeter Brennholz

Durch bislang unbekannte Täter wurde zwischen dem 11. und 23. November 2019 immer wieder Brennholz von einem Grundstück in der Straße In der Riede in Großburgwedel entwendet. Die entwendete Menge beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa zwei Kubikmeter.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu dem bislang unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Einbruch in Einfamilienhaus

Unbekannte Täter hebelten zwischen Donnerstag, 21. November 2019, 22 Uhr, und dem gestrigen Sonnabend, 23. November, 14 Uhr, im Heckenweg in Großburgwedel die Terrassentür eines Einfamilienhauses auf und gelangten so in die Räumlichkeiten. Hier wurden nach Angaben der Polizei sämtliche Räumlichkeiten durchsucht. Über das Diebesgut können noch keine Angaben gemacht werden.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Schneeflockenprojektor wird gestohlen

Durch bislang unbekannte Täter wurde zwischen Freitag, 22. November 2019, 20 Uhr, und Sonnabend, 23. November, 7:45 Uhr, in der Schützenstraße in Fuhrberg ein am Haus aufgestellter Schneeflockenprojektor entwendet. Da sich der Netzstecker nicht frei zugänglich befand, wurde das Kabel durchtrennt. Der Projektor hat nach Angaben der Polizei einen Wert von etwa 30 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern beziehungsweise Verursachern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Ortsdurchfahrt Thönse: Sanierung beginnt im Dezember

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Thönse müssen sich in den nächsten Wochen und Monaten auf Behinderungen durch eine Baustelle einrichten: Voraussichtlich ab Montag, 2. Dezember 2019, lassen die Region Hannover und die Stadt Burgwedel die Ortsdurchfahrt Thönse in mehreren Bauabschnitten entlang der Großburgwedler Straße, Lange Reihe und Engenser Straße jeweils unter Vollsperrung sanieren. Die Arbeiten werden bis Ende Dezember 2020 dauern. Region und Stadt laden alle betroffenen Anliegerinnen und Anlieger für Dienstag, 3. Dezember 2019, zu einem Informationsabend in das Dorfgemeinschaftshaus Thönse, Bruchstraße 1, ein. Beginn ist um 18:30 Uhr.

In dem durch den Burgwedeler Ortsteil Thönse führenden Abschnitt der Kreisstraße 117 werden die Fahrbahn, die Entwässerungsrinnen sowie der begleitende Gehweg erneuert. In den Ortseingängen aus Richtung Engensen und Großburgwedel sollen Fahrbahnteiler als "Tempobremsen" dienen. Die Einmündungen zur K116 (Wettmarer Straße) und weiterer Seitenstraßen werden umgestaltet.

Auf der südlichen Fahrbahnseite der Ortsdurchfahrt sind Schutzstreifen und auf der nördlichen Fahrbahn Piktogramme vorgesehen, um die Führung des Radverkehrs zu verdeutlichen. Die Bushaltestelle Bruchweg wird barrierefrei umgebaut, um allen Fahrgästen den Ein- und Ausstieg zu erleichtern. Den benachbarten Zebrastreifen löst eine moderne Ampelanlage mit taktilen und akustischen Signalgebern ab.

Region und Stadt rechnen mit Baukosten bis zu einer Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro.

Neue Bevölkerungszahlen für die Region Hannover: Umland mit Plus

Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in der Region Hannover ist das dritte Quartal in Folge leicht rückläufig und verbleibt knapp unter der Marge von 1,18 Millionen Personen am Hauptwohnsitz. Zusammen mit den 24.495 Personen mit alleinigem Nebenwohnsitz in der Region Hannover zählt die wohnberechtigte Bevölkerung in der Region Hannover aber weiterhin mehr als 1,2 Millionen Menschen, so die aktuelle Bilanz des Teams Statistik, die heute veröffentlicht wurde.

Die meisten Kommunen in der Region Hannover verzeichnen im dritten Quartal dabei einen Bevölkerungsanstieg. 16 Städte und Gemeinden haben die Zahl ihrer sieben Quartalen mit steigender Bevölkerung Einwohnerinnen und Einwohner gegenüber dem 30. Juni 2019 gesteigert, so dass insgesamt die Bevölkerungszahl im Umland gestiegen ist. Den relativ stärksten Zuwachs hat dabei die Stadt Springe verbuchen können. Um 0,32 Prozent ist gegenüber dem vorherigen Quartal die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner gestiegen. Springe liegt damit knapp unter der Marke von 30.000 Personen am Hauptwohnsitz.

Erstmals seit einem Jahr ist auch die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Burgwedel gestiegen. Absolut hat die Stadt Neustadt a. Rbge. die meiste Bevölkerung hinzugewonnen. Mit 45.147 Personen am Hauptwohnsitz baut Neustadt den Vorsprung auf Lehrte als viertgrößte Kommune aus. An der Spitze liegen weiter Hannover, Garbsen und Langenhagen. Bevölkerungsrückgänge haben lediglich Isernhagen, Pattensen, Ronnenberg, Wennigsen (Deister) und Hannover hinnehmen müssen. Pattensen unterschreitet dabei erstmals seit dem 30. Juni wieder die 15.000-Einwohnermarke.

Grundlage der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover sind die Auskünfte aus den Einwohnermelderegistern der Städte und Gemeinden, punktuell ergänzt um die eigenständig erstellten Zahlen der Landeshauptstadt Hannover. Der vollständige Inhalt der "Statistischen Kurzinformationen 15/2019" kann im Internet unter www.hannover.de und unter diesem Text eingesehen oder heruntergeladen werden.

Rosenhagen Metallbau für vorbildliche Gesundheitsförderung im Betrieb ausgezeichnet

Der Metallbaubetrieb Rosenhagen aus Kleinburgwedel hat von der IKK classic das Exzellenz-Siegel für herausragende betriebliche Gesundheitsförderung erhalten. Die handwerksnahe Krankenkasse zertifiziert damit Unternehmen, die ein zukunftsweisendes Gesundheitsmanagement etabliert haben. Zusätzlich konnte sich der Familienbetrieb für die Teilnahme beim diesjährigen Corporate Health Award in der Kategorie "Gesundes Handwerk" qualifizieren. Das gelang bundesweit nur vier Unternehmen. Mit dem Corporate Health Award wird die Vorbildfunktion der Teilnehmer in besonderem Maße hervorgehoben.

Bereits seit 2012 setzen die Inhaber des Handwerksbetriebs mit Sitz in Burgwedel auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement, damit die beruflichen Belastungen nicht auf Kosten der Gesundheit ihrer Mitarbeiter gehen. "Wir wollten aber nicht nur mit einem einmaligen Präventionskurs ein Strohfeuer entzünden", berichtet Bianca Rosenhagen, die gemeinsam mit ihrem Mann Heiko den Metallbaubetrieb leitet. "Für uns war Nachhaltigkeit wichtig. Dafür mussten wir die Strukturen im Unternehmensalltag verändern." Um alles richtig zu machen, holte sich das Unternehmerpaar professionelle Unterstützung bei der IKK classic. Gesundheitsberaterin Manuela Nagel begleitete den Prozess von Anfang an tatkräftig.

Entscheidend für alle weiteren Maßnahmen war die Ist-Analyse der Gesundheitssituation im Unternehmen. "Dafür werteten wir Arbeitsunfähigkeitsdaten aus, führten Befragungen der Mitarbeiter durch und guckten uns die unterschiedlichen Arbeitsplätze genau an", erinnert sich die Mitarbeiterin der IKK classic. "Auf der Datenbasis haben wir dann mit den Inhabern und Mitarbeitern gemeinsam Aktivitäten entwickelt, um mögliche Gesundheitsgefahren zu minimieren."

Offene Unternehmenskommunikation

Bianca und Heiko Rosenhagen fingen beispielsweise an, die einzelnen Arbeitsplätze nach ergonomischen Aspekten umzugestalten, die Arbeitsschutzausrüstung zu optimieren und Fertigungsabläufe zu überdenken. Die IKK classic unterstützt den Prozess bis heute mit Workshops und Trainings für die Mitarbeiter, damit sie ohne Risiko für die Gesundheit mit Stress und körperlich belastenden Arbeitssituationen umgehen können. "Unsere Mitarbeiter waren immer aktiv in den Veränderungsprozess eingebunden. Das war uns wichtig und ist es immer noch", sagt die sympathische Chefin. "Zu unserer Firmenphilosophie gehört eine offene Unternehmenskommunikation. Unsere Mitarbeiter werden über Ergebnisse und Maßnahmen regelmäßig informiert und können mitentscheiden."

Ein Ritual, das das Ehepaar mittlerweile erfolgreich etabliert hat, ist der Morgenkreis: Einmal am Tag finden sich alle Beschäftigten zusammen und reden. Mit wem sie heute auf Montage fahren. Wer noch Muskelkater von gestern hat. Was beim letzten Einsatz schiefgelaufen ist. Ärger kriegt niemand. Es geht vielmehr um eine gesunde Fehlerkultur. "Der Morgenkreis schafft Vertrauen und hilft dabei, dass alle besser zusammenarbeiten", ist die Firmenchefin überzeugt.

Unternehmen wächst

Dass sich die Investitionen und Aktivitäten gelohnt haben, zeigen nicht zuletzt die Ist-Analysen, die das Unternehmen alle drei Jahre mit der IKK classic zur Überprüfung durchführt. Auch die verschiedenen Auszeichnungen, die der Metallbaubetrieb bereits für sein Engagement erhalten hat, wie der Niedersächsische Wirtschaftspreis oder der Gesundheitspreis Vorsprung vom Verein Gesundheitswirtschaft Hannover, sind Bestätigung. Vor allem aber gibt Bianca und Heiko Rosenhagen das Wachstum, das ihr Unternehmen in den vergangenen Jahren verzeichnet hat, Recht: 2012 beschäftigte der Betrieb 15 Mitarbeiter, heute sind es 40.

"Für Unternehmen wird es immer wichtiger, dass ihre Mitarbeiter motiviert, gesund und leistungsfähig sind, um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben", bestätigt auch der Landesgeschäftsführer der IKK classic. "Zudem ist beim aktuellen Nachwuchs- und Fachkräftemangel im Handwerk das Engagement für die Mitarbeitergesundheit ein Wettbewerbsvorteil beim Finden neuer Mitarbeiter." Der Metallbaubetrieb Rosenhagen ist für Andreas Schönhalz dafür das beste Beispiel. "Ich freuen mich sehr, dass die wir das herausragende Engagement von Bianca und Heiko Rosenhagen mit dem Exzellenz-Siegel würdigen können", betonte er bei der Übergabe der Urkunde. "Hoffentlich ist das Erfolgsbeispiel für viele Betriebe in der Region Motivation, sich auch mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement zu beschäftigen. Die Gesundheitsmanager von der IKK classic beraten sie gern – kostenlos und unverbindlich."

Betriebe, die mehr über die Vorteile und Möglichkeiten des Betrieblichen Gesundheitsmanagement erfahren möchten, finde alle wichtigen Informationen im Internet unter www.ikk-classic.de/bgm.

Hoher Schaden bei Einbruch in zwei Firmenfahrzeuge

Bislang unbekannte Täter betraten zwischen Dienstag, 19. November 2019, 20 Uhr, und Mittwoch, 20. November, 6:45 Uhr, die frei zugängliche Hofeinfahrt eines  Betriebsgeländes in der Berkhopstraße in Großburgwedel und schlugen dort an jeweils zwei verschlossenen silbernen VW Crafter die rechte Heckscheibe ein.

Durch Hineingreifen und anschließendes Öffnen der Türen entwendeten sie diverse Werkzeuge wie beispielweise eine Handkreissäge, Schlagbohrmaschine, Stichsäge, Staubsauger und eine Oberfräse im Wert von mindestens 5.000 Euro. Daraufhin entfernten sich die Täter in unbekannte Richtung.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Erweitertes Angebot für Online-Zulassungen von Kfz

Die internetbasierte Zulassung von Fahrzeugen erhält durch die seit Oktober 2019 bundesweit eingeführte Stufe 3 des Projekts i-Kfz erweiterte Möglichkeiten. Seit 2015 sind mit Stufe 1 Außerbetriebssetzungen von Fahrzeugen online möglich, seit 2017 durch Stufe 2 auch Wiederzulassungen auf denselben Halter und im selben Zulassungsbezirk. Mit der Einführung von Stufe 3 der internetbasierten Fahrzeugzulassung i-Kfz sind neben diesen Vorgängen jetzt auch Halterwechsel, Umschreibung und alle Varianten der Wiederzulassung vollständig online durchführbar.

Geeignet für diese Verfahren sind Fahrzeuge, die nach dem 1. Januar 2015 zugelassen wurden. Auch die Erstzulassung fabrikneuer Fahrzeuge ist möglich, sofern die erforderlichen Datensätze vom Hersteller an das Kraftfahrtbundesamt übermittelt wurden. Eine gesetzliche Verpflichtung dazu liegt seit dem 1. Oktober dieses Jahres vor.

Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer aus den 20 Umlandkommunen der Region Hannover gelangen über www.hannover.de/kfz-rh zum Portal der Zulassungsbehörde. Dort können sie die entsprechenden Anträge stellen, zudem kann auf ein Video des Bundes zurückgegriffen werden, das den Vorgang anschaulich darstellt. Erforderlich sind grundsätzlich ein neuer Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion, ein Kartenlesegerät oder die kostenlose Ausweis-App2 des Bundes, ein Zugang für ein e-Payment-Verfahren sowie je nach Zulassungsvorhaben die Sicherheitscodes der Zulassungsbescheinigung I/II. Nach Identifizierung der eigenen Person und des Fahrzeugs können die erforderlichen Antragsdaten eingegeben werden, es erfolgt eine automatische Prüfung, Gebühren werden ebenfalls online bezahlt. Als Zahlungsverfahren stehen Paypal, Paydirekt, Lastschrift, Kreditkarte und Giropay zur Auswahl. Bei Vorgängen wie der Halter-Umschreibung wird bis zum postalischen Versand der Zulassungsbescheide zunächst eine vorläufige Download-Bescheinigung zur Verfügung gestellt, bei Neufahrzeugen werden alle Dokumente und Plakettenträger postalisch versendet.

"Zukünftig können zahlreiche Vorgänge unabhängig von den Öffnungszeiten der Zulassungsstellen ohne persönliche Vorsprache erfolgen. In vielen Fällen, wie zum Beispiel der Umschreibung der Halterdaten, kann sofort losgefahren werden", erläutert Cora Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit der Region Hannover. "Die Einführung war eine technische Herausforderung – wir freuen uns, jetzt auch an den Start zu gehen."

Bisher gilt das Angebot ausschließlich für Privatpersonen, ab 2020 sollen mit Stufe 4 auch gewerbliche Zulassungen möglich sein. Weiterführende Informationen bietet das Bundesverkehrsministerium unter www.bmvi.de.

NABU-Kalender zeigt Pflanzen und Tiere aus Burgwedel und Isernhagen

Der NABU-Kalender für 2020 ist jetzt wieder im Verkauf. Seit 2015 bemüht sich der NABU Burgwedel und Isernhagen, seinen Mitgliedern und Freunden die heimische Tier-und Pflanzenwelt sowie verschwiegene Plätze auf seinen Kalendern zu zeigen und näherzubringen.

Ursprünglich in Kleinauflage als Anerkennung und Belohnung für besonders eifrige und einsatzfreudige Mitarbeiter des Vereins gedacht, sind überzählige Exemplare jetzt auch verkäuflich. Alle Fotos sind in Burgwedel oder Isernhagen geschossen. In diesem Jahr ziert das Titelblatt eine blühende Heidelandschaft bei Engensen. Bei den Vogelaufnahmen imponiert ein Foto mit zwei bunten Bienenfressern. Diese Vogelart wurde in diesem Jahr erstmals in unserem Gemeindegebiet festgestellt. Der Kalender ist zu beziehen bei Jürgen Otzen, Telefon 05139/5746.

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