Kategorienarchiv: Isernhagen

Der NABU Burgwedel-Isernhagen ist bei den Zugvogeltagen in Greetsiel dabei

Am 13. Oktober 2018 bietet der NABU Burgwedel-Isernhagen eine Exkursion zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und es sind noch einige Plätze frei. Die Fahrt wird mit privaten PKWs organisiert.

Ziel ist es, unter Führung ortskundiger Experten die Zugvögel zu beobachten, die im Wattenmeer Station machen. Am zweiten Tag, 14. Oktober, wird eine Wanderung unter kundiger Führung in das Watt angeboten, um die Zugvögel und ihr Verhalten zu beobachten. Der Kostenbeitrag für den ersten Tag beträgt 20 Euro. Welche Kosten für den zweiten Tag anfallen, wird vor Ort besprochen.

Es kann frei entschieden werden, ob man ein oder zwei Tage bucht. Für die Übernachtung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich. Es steht jedoch eine Liste mit Hotels in der näheren Umgebung zur Verfügung, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird.

Eine Anmeldung zu dieser Exkursion kann per Mail an siegfried.g.schaefer@gmail.com bei Prof. Dr. Siegfried Schäfer erfolgen. Die Anmeldung wird jedoch erst dann wirksam, wenn auch der Betrag auf dem Konto des NABU eingegangen ist. (IBAN DE93 2505 0180 1150 7620 01)

Die Teilnehmer werden in der Reihe der Anmeldungen registriert. Die Gesamtzahl ist auf 20 Teilnehmer begrenzt.

NABU besucht Müllverbrennungsanlage

Ein naturfernes Ziel hat sich der NABU Burgwedel und Isernhagen für die nächste Veranstaltung gewählt: Die Müllverbrennungsanlage bei der Deponie Lahe im Altwarmbüchener Moor. Man trifft sich an der Anlage im Moorwaldweg 310 in 30659 Hannover, an der 2. Einfahrt. Die Anlage wird im Betrieb vorgeführt. Deswegen liegt der Besichtigungstermin nicht am Wochenende, sondern schon am Freitag, 28. September, um 16 Uhr. Die Besichtigung wird etwa zwei Stunden dauern. Für den Rundgang ist festes Schuhwerk erforderlich. Die Besucher müssen Schutzhelme tragen, die dort gestellt werden.

Fredermann: „Beratung vor Sanktion“ – CDU will Vereine beim Datenschutz entlasten

Mitgliederverwaltung, Datenverarbeitung und Teilnehmerlisten: Für 56.750 Vereine in Niedersachsen gilt seit dem 25. Mai 2018 die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO. Auch in Burgwedel und Isernhagen stelle ihre praktische Umsetzung die ehrenamtlich Tätigen vor große Herausforderungen – vor allem aufgrund teils erheblicher Sanktionen, die bei Zuwiderhandlung drohen. Aus Sicht des CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann müsse die Politik nun gegensteuern: "Wir wollen diejenigen in unserer Region, die sich ehrenamtlich engagieren, die Arbeit erleichtern und nicht durch komplizierte Regelungen erschweren." In einem Entschließungsantrag fordert die CDU die Landesdatenschutzbeauftragte nun auf, bei einem Erstverstoß den Grundsatz "Beratung vor Sanktion" zu befolgen.

"Sollte sie diesem Ansinnen folgen, müssten Vereine zunächst keine Bußgelder befürchten", sagt Fredermann. Darüber hinaus sei die Datenschutzbeauftragte als Aufsichtsbehörde des Landes gebeten worden, ehrenamtlich Tätige bestmöglich zu beraten und zu schulen: "So wichtig der Schutz persönlicher Daten ist, so komplex ist das Gesetz, das diesen Schutz garantiert. Wir wünschen uns anwenderfreundliche und konkrete Handlungs- und Formulierungshilfen für Vereine, damit sie mit den neuen Regeln rechtssicher umgehen können."

Auch die Landesregierung werde gebeten, sich im Bund für Erleichterungen einzusetzen, so Rainer Fredermann. "Unser Ziel ist, dass ehrenamtlich tätige Vereine von ihrer Verpflichtung befreit werden, einen eigenen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Eine derartige Änderung würde unsere Vereine in Isernhagen erheblich entlasten."

Spaziergang im Wiesenbachtal

Der NABU Burgwedel und Isernhagen lädt zu einem Sonntagsspaziergang im Wiesenbachtal von Isernhagen ein. Ziel ist ein vom NABU angelegter neuer Tümpel in der Feldmark von Isernhagen K.B.. Auf einer sonnenbeschienenen Wiese ausgehoben, soll er Amphibien (Frösche, Kröten, Molche und andere) einen angenehmen und gesicherten Lebensraum und einen Trittstein zu anderen Wasserstellen bieten. Es werden dort allerdings keine Tiere ausgesetzt, vor allem keine Fische. Er ist für sie ungeeignet, weil er regelmäßig austrocknen wird. Während des Spazierganges durch die Feldmark wird der NABU unter anderem nach Wildfrüchten Ausschau halten und Tipps zu ihrer Verwendung machen. Treffen zur Anfahrt mit Pkw ist am kommenden Sonntag, 9. September 2018, um 9 Uhr auf dem Domfrontplatz in Großburgwedel, alternativ um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz an der Straße zwischen Isernhagen N.B. und Isernhagen-Süd. Spätestens um 13 Uhr sind alle Teilnehmer wieder zu Hause.

Zum Moorerlebnispfad bei Resse mit dem NABU Burgwedel und Isernhagen

Der NABU Burgwedel und Isernhagen hat eine Führung auf dem neuen Moorerlebnispfad bei Resse organisiert. Auf dem Rundweg im Otternhagener Moor werden vielfältige Erscheinungs-formen des intakten und des gestörten Hochmoores gezeigt und erklärt. Für die Führung sind 4 Euro zu zahlen. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 26. August 2018, statt. Treffen zur Abfahrt mit Pkw ist um 14 Uhr auf dem Domfrontplatz in Großburgwedel, alternativ um 14.30 Uhr am Sportplatz in Resse.

Energiewende vor Ort zum Erfolg führen

Die Energiewende vor Ort gelingt nur, wenn alle mitmachen. Damit die klimafreundliche Zukunft Schritt für Schritt vorankommt, lädt die Klimaschutzagentur Region Hannover alle Bürgerinnen und Bürger der Städte Burgwedel und Langenhagen und der Gemeinden Isernhagen und Wedemark zur Veranstaltung "Erfolgsstrategien für die Energiewende vor Ort" am Montag, 3. September 2018, ab 17 Uhr, in den Amtshof in Burgwedel ein. Geboten wird auch ein "Markt der Möglichkeiten". Mit Infoständen dabei sind u.a.: ADFC Burgwedel, Avacon AG, deanGruppe, NaturEnergie Region Hannover eG, sowie teilnehmende Städte und Institutionen. "Die Beteiligten zeigen, was in Sachen Energiewende konkret in jeder Kommune läuft und wie sich vor Ort alle einbringen können", sagt Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur. Er ermuntert darüber hinaus alle, ihre eigenen Ideen mitzubringen.

In einem Bürgermeistergespräch werden bei der Veranstaltung die spannendsten Projekte, Aktivitäten und Planungen vor Ort vorgestellt. Außerdem gibt es an den Infoständen Kurzinterviews mit den jeweiligen Klimaschutzbeauftragten der Kommunen sowie der Region als Grundlage für den Dialog mit allen Beteiligten. Als Redner zum Thema "Strom, Wärme, Verkehr – Was muss sich für einen erfolgreichen Klimaschutz ändern?" konnte Prof. Dr. Volker Quaschning aus Berlin gewonnen werden, der auch in den sozialen Netzwerken Klimaschutz- und Energiethemen anschaulich und motivierend auf den Punkt bringt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind möglich unter energiewende@klimaschutzagentur.de oder per Fax an 0511/220022-55.

Caren Marks: Bahnunterführungen werden deutlich kostengünstiger für Kommunen

Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU/CSU wurde vereinbart, dass die Kommunen an den europäischen Schienengüterstrecken zukünftig deutlich weniger für neue Bahnunterführungen zahlen müssen. Gemeinsam mit mehr als 40 Fraktionskolleginnen und -kollegen hat sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks an das Bundesverkehrsministerium gewandt und eine möglichst schnelle entsprechende Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes gefordert. Das Bundesverkehrsministerium hat den Abgeordneten nun versichert, dass ein abgestimmter Vorschlag zur Änderung der "Verordnung über die Kosten von Maßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz" zu Beginn des Jahres 2019 vorgelegt werden soll.

"Ich freue mich, dass unsere Forderung nicht nur im Koalitionsvertrag aufgenommen wurde, sondern jetzt auch im Verkehrsministerium umgesetzt wird", erklärt Caren Marks dazu. "Der aktuelle Anteil von einem Drittel der Baukosten ist für die betroffenen Kommunen viel zu hoch und führt dazu, dass fast nirgends neue Unterführungen gebaut werden konnten." Auch für ihren Wahlkreis, durch den das Transeuropäische Netz verläuft, sei das wichtig. Durch die stärkere finanzielle Unterstützung des Bundes haben die Kommunen nun die Möglichkeit, die Bürger und die heimische Wirtschaft durch den Bau von Brücken oder Unterführungen von den langen Schrankenschließzeiten zu entlasten.

NABU informiert über Waldameisen

Der NABU Burgwedel und Isernhagen kümmert sich nicht nur um Vögel, Frösche, Schmetterlinge, Bäume und Pflanzen. Jetzt informiert er über Waldameisen. Am kommenden Freitag, 22. Juni 2018, berichtet Dr. Wolfgang Leibner in der Begegnungsstätte Isernhagen F.B., Hauptstraße 68a, über diese bedrohten Helfer des Waldes. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr und behandelt die Lebensweise der heimischen Waldameisen.

Er stellt die vielfältigen Beziehungen der Waldameise im Ökosystem dar, insbesondere welche Bedeutung ihr beim Waldschutz zukommt. Darüber hinaus wird behandelt, wie jeder/jede praktischen Ameisenschutz betreiben kann. Auf die Verknüpfung zur Honigbiene wird besonders eingegangen. Der Referent ist Ameisenheger und Vizepräsidentder Deutschen Ameisenschutzwarte.

In der Folgewoche wird das theoretische Wissen durch Praxis gestärkt. Am Sonntag, 1. Juli, zeigt Ameisenschützer Klaus Jautzus diese Tiere in der Natur und berichtet über ihre Lebensweise. Man trifft sich dazu um 10 Uhr am Vogelschutzgehölz Burgwedel (300 Meter nördlich des Bahnhofs). Für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme an beiden Veranstaltungen kostenlos.

Fredermann: CDU will Ehrenamtliche entlasten

Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann mitteilt, könnte die steuerliche Freigrenze für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb von gemeinnützigen Vereinen ohne Gewinnerzielungsabsicht demnächst deutlich erhöht werden – von aktuell 35.000 Euro auf 45.000 Euro. Damit würden zahlreiche Ehrenamtliche auch in Burgwedel von aufwändiger Verwaltungsarbeit entlastet. Einer entsprechenden Bundesratsinitiative hat sich das Land Niedersachsen nun angeschlossen.

"Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule in unserer Gesellschaft. Wir wollen, dass ehrenamtlich Tätige mehr Zeit für die eigentliche Vereinsarbeit haben und nicht durch steuerrechtliche Verpflichtungen belastet werden. Die Erhöhung der Freigrenze wäre insbesondere für die vielen kleinen Vereine in Burgwedel und Isernhagen eine gute Nachricht. Am Ende profitiert die gesamte Gesellschaft von einer solchen Maßnahme", sagt Fredermann.

Der Bundesrat wird in seiner Juli-Sitzung erstmals über die Länderinitiative beraten. Anschließend muss sich der Bundestag mit dem Antrag befassen. "Ich bin optimistisch, dass wir das im kommenden Jahr hinbekommen", so Rainer Fredermann.

Radtour „Landerleben“ hat den Wöhler-Dusche-Hof zum Ziel

Wem noch der letzte Ansporn fehlt, Kilometer für die Aktion Stadtradeln – Fahrradfahren für den Klimaschutz – zu sammeln, der hat am Sonntag, 10. Juni 2018, Gelegenheit, sich einer geführten Fahrt ins Grüne anzuschließen: Die Region Hannover lädt wieder ein zum Landerleben. In geführten Gruppen geht es in diesem Jahr von Hannover nach Isernhagen. Zur Wahl stehen eine sportliche Tour mit 42 Kilometern Länge und eine familienfreundlichere Variante mit 28 Kilometern. Start ist jeweils um 10 Uhr am Maschsee. Gemeinsames Ziel ist das Nordhannoversche Bauernhaus Museum auf dem Wöhler-Dusche-Hof.

Nach der Ankunft um die Mittagszeit erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Grillbuffet und Live-Musik, später Kaffee und  Zuckerkuchen frisch aus dem hofeigenen Backhaus. Auch Führungen und Aktionen für Kinder sind im Kostenbeitrag von 15 Euro pro Person (8 Euro für Kinder) enthalten. Die Rückfahrt nach Hannover wird gemeinsam um etwa 15.30 Uhr angetreten. Eine Anmeldung für das Landerleben ist erforderlich. Sie ist auf der Seite www.stadtradeln-landerleben-tour.de möglich.

Stadtradeln

Die Region Hannover ruft in diesem Jahr wieder alle Rad fahrenden Menschen zur Teilnahme an der Aktion Stadtradeln auf. 20 Städte und Gemeinden treten in dem dreiwöchigen Wettkampf um den Titel der "Fahrradaktivsten Kommune" und des "Fahrradaktivsten Kommunalparlaments" an. Noch bis zum 16. Juni 2018 spornen sich Vereine, Betriebe, Kirchen, Familien, Schulklassen, Nachbarschaften und Politik gegenseitig an, möglichst häufig auf das Auto zu verzichten, stattdessen viel Fahrrad zu fahren und so für gutes Klima zu sorgen. Weitere Informationen zum Stadtradeln sind auf www.hannover.de/stadtradeln und www.stadtradeln.de sowie auf den Internetseiten der Kommunen zu finden.
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