Kategorienarchiv: Isernhagen

19 Kellerräume werden in Großburgwedel und Altwarmbüchen aufgebrochen

Gleich drei Aufbrüche von Kellerräumen wurden jüngst bei der Polizei angezeigt. Zwei Male schlugen die oder die Täter in Großburgwedel zu, ein Mal in Altwarmbüchen. Die Polizei sucht Zeugen.

Bislang unbekannte Täter gelangten zwischen Sonnabend, 12. September 2020, 20 Uhr, und dem gestrigen Sonntag, 13. September, 9 Uhr, im Alten Postweg in Großburgwedel auf unbekannte Weise in das Kellergeschoss zweier nebeneinanderliegender Mehrparteienwohnanlagen. Dort wurden nach Angaben der Polizei zehn Kellerräume gewaltsam aufgebrochen und drei Koffer und zwei Bilder entwendet.

In der Mühlenstraße in Großburgwedel gelangten unbekannte Täter zwischen Sonnabend, 12 Uhr, und Sonntag, 17:15 Uhr, ebenfalls auf unbekannte Weise in das Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Nach Aufbrechen der Kellertür wurden zwei Kellerräume gewaltsam geöffnet. Nach bisherigen Feststellungen wurde nichts entwendet.

Bei einem weiteren Mehrfamilienhaus in der Mühlenstraße gelangten Täter mit gleicher Arbeitsweise in einen Kellerraum und entwendeten dort einen Fotoapparat mit Zubehör.

Bislang unbekannte Täter gelangten zwischen dem gestrigen Sonntag, 17 Uhr, und dem heutigen Montag, 14. September, 9:30 Uhr, in der Heinrich-Grete-Straße in Altwarmbüchen auf unbekannte Weise in das Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses und brachen dort sechs Kellerräume auf. Nach bisherigen Feststellungen der Polizei wurde nichts entwendet.

Nach Angaben der Polizei sei zu vermuten, dass der oder die Täter im Umfeld obiger Tatorte versuchten, auch in weitere Mehrfamilienhäuser zu gelangen und hierbei aufgefallen sind. Der Zugang könnte unter anderem durch Klingeln bei Unbeteiligten oder Ausnutzen von Personenverkehr an den Zugangstüren erfolgt sein.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegengenommen.

Autodiebe in Isernhagen H.B. und Großburgwedel unterwegs

In der vergangenen Woche haben Autodiebe in der Region Hannover gleich zweimal zugeschlagen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 6. auf 7. August 2020, ist ein Audi Q7 an der Burgwedeler Straße in Isernhagen H.B. entwendet worden. In der Nacht von Freitag auf Samstag, 7. auf 8. August, hat ein bislang unbekannter Täter versucht, einen weiteren Audi Q7 an der Mühlenstraße in Großburgwedel zu entwenden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Da ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten nicht ausgeschlossen werden kann, sucht die Polizei nun nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Beamten der Bundespolizei auf der A15 auf Höhe Cottbus-Süd am 7. August 2020 gegen 4 Uhr auf einen schwarzen Audi Q7 mit dem hannoverschen Kennzeichen aufmerksam und wollten diesen kontrollieren. Der Fahrzeugführer – mutmaßlich eine Frau – entzog sich aber der Kontrolle und flüchtete unerkannt in Richtung Cottbus-Innenstadt. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen stellten die Beamten fest, dass es sich bei diesem Fahrzeug um einen Geländewagen handelt, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwischen 23:30 und 0:30 Uhr von der freizugänglichen Einfahrt eines Hauses an der Burgwedeler Straße in Isernhagen H.B. entwendet wurde.

Am Freitag, 7. August, kam es zwischen 0:50 und 1:00 Uhr zu einem versuchten Diebstahl eines Audi Q7 an der Mühlenstraße in Großburgwedel. Nach bisherigen Erkenntnissen versuchte ein bislang unbekannter Täter, sich Zutritt zum Auto zu verschaffen. Der mutmaßliche Täter ist nach Angaben der Zeugen circa 1,80 bis 1,85 Meter groß und hat eine Glatze. Zum Tatzeitpunkt war er komplett schwarz angekleidet und trug ein T-Shirt, Shorts, Schuhe und ein Tuch als Maske.

Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe sowie der Abläufe geht die Polizei von einem Zusammenhang zwischen den beiden Taten aus und sucht nun nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können. Zeugen werden gebeten, sich bei dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-5555 zu melden.

Vollsperrung zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB: Ersatzverkehr eingerichtet

Von kommenden Montag, 20. Juli 2020, Betriebsbeginn, bis Montag, 27. Juli, Betriebsschluss, wird auf der K 113 die Hannoversche Straße zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB aufgrund von Bauarbeiten voll gesperrt. In diesem Zeitraum werden die regiobus Linien 620 und 630 umgeleitet und durch einen Ersatzverkehr ergänzt. Es ergeben sich folgende Änderungen:

Die regiobus Linie 620 fährt während der Sperrung von der Haltestelle Isernhagen NB/Samlandstraße direkt zur Haltestelle Großburgwedel/von-Alten-Straße und in Gegenrichtung umgekehrt. Fahrten, die laut Fahrplan die Haltestellen Großburgwedel/Am Markt und Großburgwedel/Dammstraße bedienen, bedienen diese auch im oben genannten Zeitraum.

Die regiobus Linie 630 fährt von der Haltestelle Neuwarmbüchen/Hinter den Höfen direkt zur Haltestelle Großburgwedel/von-Alten-Straße und umgekehrt.

Die Haltestellen Neuwarmbüchen/Breslauer Straße, Neuwarmbüchen/Immenzaun, Neuwarmbüchen/Heisterkamp, Isernhagen FB/Landesgut Lohne, Isernhagen FB/Am Wienkamp, Isernhagen FB/Luise-Stünkel-Straße, Isernhagen FB/Lohner Weg, Isernhagen FB/Isernhagenhof, Isernhagen FB/Heidehof, Isernhagen FB/Tilkentrift, Isernhagen KB/Heinrich-Könecke-Straße, Isernhagen KB/Marienkirche, Isernhagen NB/Samlandstraße und Isernhagen NB/Auf dem Windmühlenberge werden während der Baumaßnahme montags bis freitags durch einen Ersatzverkehr bedient. Der Ersatzverkehr bietet den Fahrgästen an der Haltestelle Isernhagen NB/Auf dem Windmühlenberge einen Anschluss an die regiobus Linie 620. In den Abendstunden und am Wochenende werden alle Isernhagener Ortsteile durch das Ruftaxi Isernhagen bedient.

Der Fahrplan des Ersatzverkehrs hängt an sämtlichen Haltestellen, die vom Ersatzverkehr bedient werden, aus, wie regiobus mitteilt. Außerdem ist der Fahrplan in der Fahrplanauskunft auf gvh.de zu finden.

regiobus bittet um Verständnis für die Änderungen.

Vollsperrung zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB: Ersatzverkehr eingerichtet

Von Montag, 20. Juli 2020, Betriebsbeginn, bis Montag, 27. Juli, Betriebsschluss, wird auf der K 113 die Hannoversche Straße zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB aufgrund von Bauarbeiten voll gesperrt. In diesem Zeitraum werden die regiobus Linien 620 und 630 umgeleitet und durch einen Ersatzverkehr ergänzt.

Es ergeben sich folgende Änderungen:

Die regiobus Linie 620 fährt während der Sperrung von der Haltestelle Isernhagen NB/Samlandstraße direkt zur Haltestelle Großburgwedel/von-Alten-Straße und in Gegenrichtung umgekehrt. Fahrten, die laut Fahrplan die Haltestellen Großburgwedel/Am Markt und Großburgwedel/Dammstraße bedienen, bedienen diese auch im oben genannten Zeitraum.

Die regiobus Linie 630 fährt von der Haltestelle Neuwarmbüchen/Hinter den Höfen direkt zur Haltestelle Großburgwedel/von-Alten-Straße und umgekehrt.

Die Haltestellen Neuwarmbüchen/Breslauer Straße, Neuwarmbüchen/Immenzaun, Neuwarmbüchen/Heisterkamp, Isernhagen FB/Landesgut Lohne, Isernhagen FB/Am Wienkamp, Isernhagen FB/Luise-Stünkel-Straße, Isernhagen FB/Lohner Weg, Isernhagen FB/Isernhagenhof, Isernhagen FB/Heidehof, Isernhagen FB/Tilkentrift, Isernhagen KB/Heinrich-Könecke-Straße, Isernhagen KB/Marienkirche, Isernhagen NB/Samlandstraße und Isernhagen NB/Auf dem Windmühlenberge werden während der Baumaßnahme montags bis freitags durch einen Ersatzverkehr bedient.

Der Ersatzverkehr bietet den Fahrgästen an der Haltestelle Isernhagen NB/Auf dem Windmühlenberge einen Anschluss an die regiobus Linie 620. In den Abendstunden und am Wochenende werden alle Isernhagener Ortsteile durch das Ruftaxi Isernhagen bedient.

Der Fahrplan des Ersatzverkehrs hängt an sämtlichen Haltestellen, die vom Ersatzverkehr bedient werden, aus. Außerdem ist der Fahrplan in der Fahrplanauskunft auf gvh.de zu finden.

regiobus bittet um Verständnis für die Änderungen.

Fahrbahnerneuerung: Vollsperrung zwischen Großburgwedel und Isernhagen F.B.

Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die zwischen Großburgwedel und Isernhagen F.B. unterwegs sind, müssen sich in der kommenden Woche auf Behinderungen und Fahrzeitverluste einstellen: Ab kommenden Montag, 20. Juli 2020, wird im Auftrag der Region Hannover die Fahrbahn der Kreisstraße 113 zwischen den jeweiligen Ortsein- und -ausgängen erneuert. Die Arbeiten werden nach Angaben der Regionsverwaltung bis einschließlich Sonnabend, 25. Juli 2020, unter Vollsperrung ausgeführt. Eine Umleitung für den Autoverkehr ist über Neuwarmbüchen ausgeschildert.

„Wenn einem alles zu viel wird…“

Der Musiker Tim Bendzko singt "Ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut". Dieser Titel trifft gerade nicht nur vielen Ärzten und Pflegekräften mitten ins Herz, sondern auch Eltern schwerkranker Kinder. Denn zusätzlich zu den üblichen Sorgen verlangt ihnen die Corona-Pandemie gerade alles ab. Zu wenig Personal, zu viele Überstunden in den Kliniken – Kontaktsperren und Hygienevorschriften für Eltern und Kinder – und immer die Angst im Nacken, sich mit dem Virus anzustecken. "Wir müssen den Pflegekräften und den Eltern in dieser Situation helfen", betont Ira Thorsting, die Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Hannover". So lud sie einen Fachmann für "Resilienz im Alltag" zu zwei Video-Vorträgen im Internet ein, und der Verein übernahm dafür die Kosten. Michael Steil ist Diplom-Theologe und Notfall-Psychologe. Er gab Ärzten und Pflegern sowie Eltern und Angehörigen wichtige Ratschläge, wie sie die Ausnahmesituation bewältigen können.

"Durch die enorme finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.000 Euro der proWIN-Stiftung und den beiden proWIN-Mitarbeiterinnen Melanie Kador aus Sehnde und Michaela Wandschneider aus Isernhagen konnten wir diese Webinare kostenfrei anbieten," freut sich Ira Thorsting von "Kleine Herzen Hannover", ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 bundesweit bereits mehrfach ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet. "Es ist bereits das dritte Mal, dass die proWIN-Teams und die proWIN-Stiftung unsere Projekte unterstützen", betont Thorsting. "Die Online-Projekte finden wir beide richtig gut, denn das ist in der momentanen Zeit eine optimale Möglichkeit. Eine sehr gute Idee, die wir gern unterstützen, da auch wir mittlerweile sehr erfolgreich damit arbeiten," betonen die beiden proWIN-Mitarbeiterinnen Michaela Wandschneider und Melanie Kador.

Michael Steil stellte den Ärzten und Pflegern zu Anfang die Frage: "Wie kann ich dauerhaft für meine Tätigkeit brennen, ohne dabei auszubrennen?" Jeder müsse sich immer wieder fragen, was ihm guttut und sich so kleine Kraftquellen im Alltag schaffen. "Ich trinke jeden Mittag einen guten Espresso", sagte der Dozent. Oft seien es solch kleine "goldene Minuten", die helfen könnten, wieder etwas Abstand zu gewinnen. Jeder solle sich auch fragen, wer ihm guttut und dann die Kontakte zu diesen Menschen pflegen. Und ganz wichtig sei es, sich immer wieder die Fragen zu stellen: Was kann ich? Worin bin ich gut?

Wenn es einem alles zu viel wird, sagte Michael Steil, dann könne man Strategien anwenden, die einfach, aber sehr wirksam seien. Beispielsweise kurz die Situation verlassen, ein paar Schritte gehen, tief in den Bauch atmen oder ein großes Glas Wasser im einem Zug austrinken. Und am Ende eines Tages solle man sich vergegenwärtigen, was alles gut war. Das Ganze vielleicht sogar in einem Tagebuch aufschreiben und positiv bleiben. Dieses gelte auch für die Eltern. "Ein krankes Kind besteht nicht nur aus Krankheit. Es kann auch Glück empfinden. Darum gestalten Sie leichte, glückliche Momente für Ihre Kleinen", appellierte er an die Eltern. Viele hätten nicht nur mit ihren eigenen Ängsten zu kämpfen, viele wüssten auch nicht, wie sie sich ihrem Kind gegenüber richtig verhalten sollen. "Offenheit ist ein sehr guter Weg", sagte Michael Steil: Man solle dem Kind nichts vormachen – aber: "Alles, was ich sage, muss wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, muss ich auch sagen."

Michael Steil bestärkte die Eltern aber auch darin, an sich selbst zu denken: "Es darf Ihnen auch gut gehen, wenn es Ihrem Kind schlecht geht." Der Dozent riet dazu, sich ab und zu Abstand zu verschaffen und den Akku aufzuladen. Sich mit Freunden treffen und nicht immer nur über die Krankheit reden. "Dann können sie Ihrem Kind wieder mit einem Lächeln begegnen und ihm dadurch neue Kraft geben." Den Eltern empfahl er weiter, zu versuchen, die oft so traurige Realität zu akzeptieren und die Angst anzunehmen. Dafür müsse sich niemand schämen – und man müsse auch nicht immer nur stark sein. Sie sollten aktiv gegen die Sorgen vorgehen. Für viele sei auch die Musik oder das Malen ein guter Ausgleich. Weitere Praxis-Tipps gegen die Angst:  Entspannungsübungen, körperliche Betätigung und richtiges Atmen. Zum Schluss der Seminare gab es viel Lob und Dankbarkeit der Teilnehmer.

Zwei Unfallverursacher flüchten

Ein in einer Parkbucht am Sportpark Isernhagen in der Dieselstraße in Isernhagen H.B. abgestellter Daimler Sprinter wurde zwischen Mittwoch, 10. Juni, 15:30 Uhr, und dem gestrigen Donnerstag, 11. Juni, 7:45 Uhr durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigt. Es entstanden nach Angaben der Polizei Lackschäden oberhalb eines hinteren Rades. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 1.000 Euro.

Eine weitere Unfallflucht ereignete sich gestern in Großburgwedel. Ein 61-jähriger Fahrzeugführer befuhr gegen 14:30 Uhr mit seinem VW Transporter die Isernhägener Straße in Großburgwedel stadtauswärts und musste wegen eines Staus verkehrsbedingt auf der Kreuzung Ecke Berkhopstraße halten. Ein entgegenkommendes weißes Wohnmobil bog hinter dem wartenden VW-Transporter nach links in die Berkhhopstraße ein, streifte hierbei das Heck des Transporters und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Der hintere Stoßfänger des Transporters wurde durch den unbekannten Fahrzeugführer beschädigt. Die Schadenshöhe beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa 500 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Verursachern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Städtebauförderungsprogramm 2020: Großburgwedel und Isernhagen erhalten Förderungen

Niedersachsens Bauminister Olaf Lies hat nun das Städtebauförderungsprogramm 2020 bekannt gegeben. Damit unterstützt das Land dieses Jahr insgesamt 202 Fördermaßnahmen der Kommunen mit 121,652 Millionen Euro aus der Städtebauförderung.

"Die Zeiten sind im Moment besonders schwer. Doch ich bin sehr erleichtert zu wissen, dass die Landesregierung gerade jetzt an der Seite der Kommunen und der Bauwirtschaft steht. Ich freue mich sehr über die Förderung von 1.000.000 Euro für die Innenstadt von Großburgwedel als neue Maßnahme im Programm ‚Lebendige Zentren‘. Das Geld ist gut angelegt und setzt ein solidarisches Zeichen", so der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann. Wie er bekannt gibt, gehen in diesem  Rahmen weitere 500.000 Euro an die Gemeinde Isernhagen.

Beginnend mit dem Programmjahr 2020 sei es gelungen, aus den bisherigen sechs Programmen der Städtebauförderung drei neue Programme zu entwickeln: Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt sowie Wachstum und nachhaltige Erneuerung. "Die Reduzierung der Programme bedeutet gleichzeitig mehr Flexibilität für alle Beteiligten, wenn es um die Erneuerung der ländlichen und städtischen Infrastruktur geht", so Fredermann.

Neu hinzugekommen ist die Fördervoraussetzung von Maßnahmen des Klimaschutzes beziehungsweise zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen Infrastruktur.

Im Programmjahr 2020 werden 13 Maßnahmen neu in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen, unter anderem Großburgwedel und Isernhagen. Vier weitere, ursprünglich neu angemeldete Gebiete konnten zudem aufgrund der Vereinfachung der neuen Programmstruktur durch Zusammenlegung oder als Erweiterungsgebiet laufender Maßnahmen zusätzlich in die Förderung einbezogen werden. 

Trockenheit: Vorsicht in Wald und Wiesen

Viel Regen war es in der vergangenen Nacht nicht; und dieser verdunstete schnell auf dem warmen und ausgetrockneten Boden: Durch die langanhaltende Trockenheit ist die Brandgefahr in der Vegetation wieder größer geworden. Vorsicht ist also in Wald und Wiesen angebracht, denn schon eine kleine Unaufmerksamkeit kann zu einem großen Feuer führen. Vor allem im Bereich Sehnde nahmen jüngst die Einsätze der Feuerwehr zu, bei denen die ehrenamtlichen Brandbekämpfer zu Flächenbränden ausrücken mussten. Aber auch in Burgdorf und Isernhagen kam es zu Feuern. Neben der Vorsicht in der freien Natur sollten auch Arbeiten im eigenen Garten mit besonderer Aufmerksamkeit vorgenommen werden.

Der Grasland-Feuerindex soll in den kommenden Tagen deutschlandweit auf die höchste Stufe und somit auf eine "sehr hohe Gefahr" steigen und auch der Waldbrand-Gefahrenindex steigt in den kommenden Tagen in der Region wieder auf die Stufen 4 bis 5 (von 5). Daher sollten gerade in diesen Tagen darauf geachtet werden, dass kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen entzündet wird, im Wald nicht geraucht wird, während der Autofahrt keine Zigaretten aus dem Fenster geworfen werden, Fahrzeuge nicht auf Wiesen abgestellt werden und das Glas oder Glasscherben im Wald liegen gelassen werden. Grillen ist nur an gesondert ausgewiesenen Plätzen erlaubt und andernorts verboten. Bei Arbeiten im eigenen Garten, von denen eine erhöhte Brandgefahr ausgeht, sollten im Vorfeld Löschmittel in Form von einem Eimer Wasser oder einem Gartenschlauch bereitgestellt werden. Gerade das Abflammen von Unkraut führt bei der trockenen Vegetation immer wieder zu Feuern, die schlimmstenfalls auf benachbarte Gebäude übergreifen und einen hohen Sachschaden anrichten können. "Das Abflammen von Unkraut sollte man besser ganz unterlassen", rät Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

In den kommenden Tagen mit Temperaturen von mehr als 30 Grad und keiner großen Niederschlagswahrscheinlichkeit wird die Gefahr von Vegetationsbränden abermals zunehmen.

Wenn doch einmal etwas passiert, rät der oberste Brandschützer der Region Hannover, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing: "Zögern Sie im Ernstfall nicht, die 112 anzurufen." Schon bei einem kleinen Feuer oder einer ungewöhnlichen Rauchentwicklung sollten die Feuerwehrkräfte alarmiert werden. Denn je schneller die Unterstützung der Brandbekämpfer vor Ort ist, desto schneller kann eine Ausbreitung verhindert werden. Die Feuerwehr solle "lieber zu früh als zu spät alarmiert werden", rät Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Also: Bei einem Feuer erst den Notruf über 112 absetzen und anschließend – wenn möglich – eigene Löschversuche unternehmen.

NABU ruft zur Stunde der Gartenvögel vom 8. bis 10. Mai auf

Vom 8. bis 10. Mai 2020 findet deutschlandweit die 16. Stunde der Gartenvögel statt. Der NABU ruft dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

"Interssant dürften die Zahlen der beobachteten Blaumeisen sein. Sie leiden, wie die Amseln in den vergangenen beiden Jahren, an einer Seuche. Für Burgwedel und Isernhagen liegen keine Zahlen vor", so der NABU Burgwedel und Isernhagen. Bundesweit sind nach einem Aufruf innerhalb von nur sechs Tagen bereits 10.000 Meldungen mit etwa 20.000 toten oder kranken Meisen beim Bundesverband des NABU eingegangen, dabei stammen die meisten Meldungen in Niedersachen aus den Landkreisen Ammerland und Oldenburg. "Die kommende Zählung im Mai wird uns Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen in den besonders betroffenen Gebieten widerspiegelt", erklärt der NABU Burgwedel und Isernhagen.

Für Iserhagen könnte es im Vergleich zum Vorjahr vermehrt Storchenbeobachtungen geben. In der Gemeinde sind zwei neue Storchennester gegründet und besetzt.

In Niedersachen haben 2019 mehr als 9.600 Menschen an der Zählung teilgenommen und über 224.000 Vögel aus mehr als 6.400 Gärten gemeldet. Der häufigste niedersächsische Gartenvogel 2019 war der Haussperling, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise.

So funktioniert die Stunde der Gartenvögel

Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 9. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800/1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 18. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden.

Der NABU bietet ein Infopaket zur Stunde der Gartenvögel an. Es kann angefordert werden gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU Stichwort "Stunde der Gartenvögel", Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.
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