Kategorienarchiv: Isernhagen

„Wenn einem alles zu viel wird…“

Der Musiker Tim Bendzko singt "Ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut". Dieser Titel trifft gerade nicht nur vielen Ärzten und Pflegekräften mitten ins Herz, sondern auch Eltern schwerkranker Kinder. Denn zusätzlich zu den üblichen Sorgen verlangt ihnen die Corona-Pandemie gerade alles ab. Zu wenig Personal, zu viele Überstunden in den Kliniken – Kontaktsperren und Hygienevorschriften für Eltern und Kinder – und immer die Angst im Nacken, sich mit dem Virus anzustecken. "Wir müssen den Pflegekräften und den Eltern in dieser Situation helfen", betont Ira Thorsting, die Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Hannover". So lud sie einen Fachmann für "Resilienz im Alltag" zu zwei Video-Vorträgen im Internet ein, und der Verein übernahm dafür die Kosten. Michael Steil ist Diplom-Theologe und Notfall-Psychologe. Er gab Ärzten und Pflegern sowie Eltern und Angehörigen wichtige Ratschläge, wie sie die Ausnahmesituation bewältigen können.

"Durch die enorme finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.000 Euro der proWIN-Stiftung und den beiden proWIN-Mitarbeiterinnen Melanie Kador aus Sehnde und Michaela Wandschneider aus Isernhagen konnten wir diese Webinare kostenfrei anbieten," freut sich Ira Thorsting von "Kleine Herzen Hannover", ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 bundesweit bereits mehrfach ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet. "Es ist bereits das dritte Mal, dass die proWIN-Teams und die proWIN-Stiftung unsere Projekte unterstützen", betont Thorsting. "Die Online-Projekte finden wir beide richtig gut, denn das ist in der momentanen Zeit eine optimale Möglichkeit. Eine sehr gute Idee, die wir gern unterstützen, da auch wir mittlerweile sehr erfolgreich damit arbeiten," betonen die beiden proWIN-Mitarbeiterinnen Michaela Wandschneider und Melanie Kador.

Michael Steil stellte den Ärzten und Pflegern zu Anfang die Frage: "Wie kann ich dauerhaft für meine Tätigkeit brennen, ohne dabei auszubrennen?" Jeder müsse sich immer wieder fragen, was ihm guttut und sich so kleine Kraftquellen im Alltag schaffen. "Ich trinke jeden Mittag einen guten Espresso", sagte der Dozent. Oft seien es solch kleine "goldene Minuten", die helfen könnten, wieder etwas Abstand zu gewinnen. Jeder solle sich auch fragen, wer ihm guttut und dann die Kontakte zu diesen Menschen pflegen. Und ganz wichtig sei es, sich immer wieder die Fragen zu stellen: Was kann ich? Worin bin ich gut?

Wenn es einem alles zu viel wird, sagte Michael Steil, dann könne man Strategien anwenden, die einfach, aber sehr wirksam seien. Beispielsweise kurz die Situation verlassen, ein paar Schritte gehen, tief in den Bauch atmen oder ein großes Glas Wasser im einem Zug austrinken. Und am Ende eines Tages solle man sich vergegenwärtigen, was alles gut war. Das Ganze vielleicht sogar in einem Tagebuch aufschreiben und positiv bleiben. Dieses gelte auch für die Eltern. "Ein krankes Kind besteht nicht nur aus Krankheit. Es kann auch Glück empfinden. Darum gestalten Sie leichte, glückliche Momente für Ihre Kleinen", appellierte er an die Eltern. Viele hätten nicht nur mit ihren eigenen Ängsten zu kämpfen, viele wüssten auch nicht, wie sie sich ihrem Kind gegenüber richtig verhalten sollen. "Offenheit ist ein sehr guter Weg", sagte Michael Steil: Man solle dem Kind nichts vormachen – aber: "Alles, was ich sage, muss wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, muss ich auch sagen."

Michael Steil bestärkte die Eltern aber auch darin, an sich selbst zu denken: "Es darf Ihnen auch gut gehen, wenn es Ihrem Kind schlecht geht." Der Dozent riet dazu, sich ab und zu Abstand zu verschaffen und den Akku aufzuladen. Sich mit Freunden treffen und nicht immer nur über die Krankheit reden. "Dann können sie Ihrem Kind wieder mit einem Lächeln begegnen und ihm dadurch neue Kraft geben." Den Eltern empfahl er weiter, zu versuchen, die oft so traurige Realität zu akzeptieren und die Angst anzunehmen. Dafür müsse sich niemand schämen – und man müsse auch nicht immer nur stark sein. Sie sollten aktiv gegen die Sorgen vorgehen. Für viele sei auch die Musik oder das Malen ein guter Ausgleich. Weitere Praxis-Tipps gegen die Angst:  Entspannungsübungen, körperliche Betätigung und richtiges Atmen. Zum Schluss der Seminare gab es viel Lob und Dankbarkeit der Teilnehmer.

Zwei Unfallverursacher flüchten

Ein in einer Parkbucht am Sportpark Isernhagen in der Dieselstraße in Isernhagen H.B. abgestellter Daimler Sprinter wurde zwischen Mittwoch, 10. Juni, 15:30 Uhr, und dem gestrigen Donnerstag, 11. Juni, 7:45 Uhr durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigt. Es entstanden nach Angaben der Polizei Lackschäden oberhalb eines hinteren Rades. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 1.000 Euro.

Eine weitere Unfallflucht ereignete sich gestern in Großburgwedel. Ein 61-jähriger Fahrzeugführer befuhr gegen 14:30 Uhr mit seinem VW Transporter die Isernhägener Straße in Großburgwedel stadtauswärts und musste wegen eines Staus verkehrsbedingt auf der Kreuzung Ecke Berkhopstraße halten. Ein entgegenkommendes weißes Wohnmobil bog hinter dem wartenden VW-Transporter nach links in die Berkhhopstraße ein, streifte hierbei das Heck des Transporters und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Der hintere Stoßfänger des Transporters wurde durch den unbekannten Fahrzeugführer beschädigt. Die Schadenshöhe beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa 500 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Verursachern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

Städtebauförderungsprogramm 2020: Großburgwedel und Isernhagen erhalten Förderungen

Niedersachsens Bauminister Olaf Lies hat nun das Städtebauförderungsprogramm 2020 bekannt gegeben. Damit unterstützt das Land dieses Jahr insgesamt 202 Fördermaßnahmen der Kommunen mit 121,652 Millionen Euro aus der Städtebauförderung.

"Die Zeiten sind im Moment besonders schwer. Doch ich bin sehr erleichtert zu wissen, dass die Landesregierung gerade jetzt an der Seite der Kommunen und der Bauwirtschaft steht. Ich freue mich sehr über die Förderung von 1.000.000 Euro für die Innenstadt von Großburgwedel als neue Maßnahme im Programm ‚Lebendige Zentren‘. Das Geld ist gut angelegt und setzt ein solidarisches Zeichen", so der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann. Wie er bekannt gibt, gehen in diesem  Rahmen weitere 500.000 Euro an die Gemeinde Isernhagen.

Beginnend mit dem Programmjahr 2020 sei es gelungen, aus den bisherigen sechs Programmen der Städtebauförderung drei neue Programme zu entwickeln: Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt sowie Wachstum und nachhaltige Erneuerung. "Die Reduzierung der Programme bedeutet gleichzeitig mehr Flexibilität für alle Beteiligten, wenn es um die Erneuerung der ländlichen und städtischen Infrastruktur geht", so Fredermann.

Neu hinzugekommen ist die Fördervoraussetzung von Maßnahmen des Klimaschutzes beziehungsweise zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen Infrastruktur.

Im Programmjahr 2020 werden 13 Maßnahmen neu in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen, unter anderem Großburgwedel und Isernhagen. Vier weitere, ursprünglich neu angemeldete Gebiete konnten zudem aufgrund der Vereinfachung der neuen Programmstruktur durch Zusammenlegung oder als Erweiterungsgebiet laufender Maßnahmen zusätzlich in die Förderung einbezogen werden. 

Trockenheit: Vorsicht in Wald und Wiesen

Mehr als ein paar Tropfen waren es in den vergangenen Tagen nicht: Durch die langanhaltende Trockenheit ist die Brandgefahr in der Vegetation größer geworden. Das nun kommende Pfingstwochenende, mit viel Sonnenschein und ohne Regen vorausgesagt, wird viele Menschen in die Natur locken. Doch: Vorsicht ist in Wald und Wiesen angebracht, denn schon eine kleine Unaufmerksamkeit kann zu einem großen Feuer führen. Auch das Arbeiten im eigenen Garten sollte mit besonderer Aufmerksamkeit vorgenommen werden.

Der Grasland-Feuerindex ist deutschlandweit auf Stufe 4 (von 5) und sagt damit eine "hohe Gefahr" aus und der Waldbrandindex bewegt sich zwischen 3 und 4 (von 5). Daher sollten gerade in diesen Tagen darauf geachtet werden, dass kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen entzündet wird, im Wald nicht geraucht wird, während der Autofahrt keine Zigaretten aus dem Fenster geworfen werden, Fahrzeuge nicht auf Wiesen abgestellt werden und das Glas oder Glasscherben im Wald liegen gelassen werden. Grillen ist nur an gesondert ausgewiesenen Plätzen erlaubt und andernorts verboten. Bei Arbeiten im eigenen Garten, von denen eine erhöhte Brandgefahr ausgeht, sollten im Vorfeld Löschmittel in Form von einem Eimer Wasser oder einem Gartenschlauch bereitgestellt werden. Gerade das Abflammen von Unkraut führt bei der trockenen Vegetation immer wieder zu Feuern, die auch auf benachbarte Gebäude übergreifen können. "Das Abflammen von Unkraut sollte man besser ganz unterlassen", rät Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Er sieht in den kommenden Tagen keine Besserung in Sicht, im Gegenteil: "Gerade in den nächsten Tagen wird die Situation deutlich angespannter", betont er. Als Landwirt kennt er die Gegebenheiten bestens. Vor allem das Verhältnis des Niederschlages zur Verdunstung über Gras sei derzeit stark im negativen Bereich. "In Burgdorf haben wir schon eine klimatische Wasserbilanz von -132 Millimetern, in Uetze ist sie mit -151 Millimetern noch deutlich negativer", gibt er den Stand vom 25. Mai wieder. "Durch die steigenden Temperaturen mit einer hohen Sonneneinstrahlung und dem recht starken und trockenen Wind – welcher auch ein Feuer begünstigt – steigt die Verdunstung nochmals deutlich an", erklärt er. Und so steige auch die allgemeine Brandgefahr.

Wenn doch einmal etwas passiert, rät der oberste Brandschützer der Region Hannover, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing: "Zögern Sie im Ernstfall nicht, die 112 anzurufen." Schon bei einem kleinen Feuer oder einer ungewöhnlichen Rauchentwicklung sollten die Feuerwehrkräfte alarmiert werden. Denn je schneller die Unterstützung der Brandbekämpfer vor Ort ist, desto schneller kann eine Ausbreitung verhindert werden. Die Feuerwehr solle "lieber zu früh als zu spät alarmiert werden", rät Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Also: Bei einem Feuer erst den Notruf über 112 absetzen und anschließend – wenn möglich – eigene Löschversuche unternehmen.

NABU ruft zur Stunde der Gartenvögel vom 8. bis 10. Mai auf

Vom 8. bis 10. Mai 2020 findet deutschlandweit die 16. Stunde der Gartenvögel statt. Der NABU ruft dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

"Interssant dürften die Zahlen der beobachteten Blaumeisen sein. Sie leiden, wie die Amseln in den vergangenen beiden Jahren, an einer Seuche. Für Burgwedel und Isernhagen liegen keine Zahlen vor", so der NABU Burgwedel und Isernhagen. Bundesweit sind nach einem Aufruf innerhalb von nur sechs Tagen bereits 10.000 Meldungen mit etwa 20.000 toten oder kranken Meisen beim Bundesverband des NABU eingegangen, dabei stammen die meisten Meldungen in Niedersachen aus den Landkreisen Ammerland und Oldenburg. "Die kommende Zählung im Mai wird uns Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen in den besonders betroffenen Gebieten widerspiegelt", erklärt der NABU Burgwedel und Isernhagen.

Für Iserhagen könnte es im Vergleich zum Vorjahr vermehrt Storchenbeobachtungen geben. In der Gemeinde sind zwei neue Storchennester gegründet und besetzt.

In Niedersachen haben 2019 mehr als 9.600 Menschen an der Zählung teilgenommen und über 224.000 Vögel aus mehr als 6.400 Gärten gemeldet. Der häufigste niedersächsische Gartenvogel 2019 war der Haussperling, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise.

So funktioniert die Stunde der Gartenvögel

Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 9. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800/1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 18. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden.

Der NABU bietet ein Infopaket zur Stunde der Gartenvögel an. Es kann angefordert werden gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU Stichwort "Stunde der Gartenvögel", Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.

NABU Burgwedel und Isernhagen sagt Programm für das erste Halbjahr ab

Der NABU Burgwedel und Isernhagen hat sein Programm für das erste Halbjahr 2020 jetzt vorerst gestrichen. Falls die Corona-Pandemie soweit zurückgeht, dass die augenblicklichen Abstandsregeln aufgehoben werden, werde der NABU Burgwedel und Isernhagen die Fortsetzung des Programms prüfen.

Eine einzige Veranstaltung, die bundesweit gilt, kann trotz Kontakt- und Versammlungsverbot stattfinden: die Stunde der Gartenvögel. In der Zeit vom 7. bis 10. Mai kann man eine Stunde lang von zu Haus die beobachteten Vögel zählen und das Ergebnis nach Berlin melden.

"Interessant ist, ob sich der Bestand der Blaumeisen, die zur Zeit auch von einem Virus dezimiert werden, in unserer Rgion auf Vorjahresniveau gehalten hat", so der NABU.

Kunstverein sagt Kunstfahrt ab

Aufgrund der Verfügung der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Coronavirus muss der kunstverein burgwedel-isernhagen artclub die ausgebuchte Kunstfahrt nach Potsdam zur Monetausstellung am 27.Mai 2020 absagen.

"Um unsere Gäste vor einer möglichen Ansteckung zu schützen und die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen sowie die Stornierungsbedingungen einzuhalten, haben wir beschlossen, die Kunstfahrt abzusagen", so der Vereinsvorstand.

Bereits bezahlte Tickets können auf mit zukünftigen Kunstfahrten umgebucht, als Gutschein verrechnet oder zurückgezahlt werden.

Straftaten in Burgwedel und Isernhagen gehen in 2019 um mehr als 5 Prozent zurück

Einbrüche, Diebstähle, Körperverletzungen sowie eine Menge weiterer Straftaten werden täglich bei der Polizei angezeigt. Kürzlich stellte das Polizeikommissariat Großburgwedel die Kriminalstatistik für 2018/2019 vor. Aus dieser geht hervor, dass die Straftaten in Burgwedel und Isernhagen im vergangenen Jahr um 5,19 Prozent auf 2412 Taten im Vergleich zum Vorjahr (2018: 2544) gesunken sind. Im Jahr 2018 wurden noch 2544 Taten angezeigt.

Das Polizeikommissariat Großburgwedel verzeichnet hierbei eine Aufklärungsquote von 63,23 Prozent im Jahr 2018 sowie 68,13 Prozent in 2019 bei den bearbeiteten Fällen und liegt damit über dem niedersächsischen Durchschnitt von 63,44 Prozent. Im Jahr 2019 wurden 2412 Fälle bekannt und 2137 vor Ort in Großburgwedel bearbeitet. Von 2544 bekannt gewordenen wurden 2018 insgesamt 2165 Fälle bearbeitet. Dass nicht alle angezeigten Straftaten auch vom Polizeikommissariat Großburgwedel bearbeitet werden, hängt damit zusammen, dass beispielsweise Wohnungseinbrüche zentral bei der Polizeiinspektion Burgdorf bearbeitet werden.

Der Rückgang bei Diebstählen im vergangenen Jahr von 18,3 Prozent fällt ins Auge. Mit insgesamt 844 Fällen wurden 189 Taten weniger verzeichnet als 2018. Vergangenes Jahr wurden zudem 73 Wohnungsdiebstähle und 74 Diebstähle an/aus Kraftfahrzeugen gemeldet. Dies zeigt eine Veränderung von insgesamt -103 Fällen. Positiv sind weiter die Zahlen der Diebstähle unter erschwerenden Umständen. Diese sind von 519 auf 367 Taten gesunken.

Auch Körperverletzungsdelikte sind im Jahr 2019 von 249 auf 233 zurückgegangen. Wobei Fälle der häuslichen Gewalt mit 13 Taten mehr einen Anstieg von 21,67 Prozent auf 73 angezeigte Fälle verzeichnen.

Dahingehend einen deutlichen Sprung nach Oben machte der dokumentierte Anstieg von Rauschgiftdelikten im Jahr 2019. Von 87 Fällen auf 193 haben sich die Anzeigen im Jahresvergleich mehr als verdoppelt. Es entspricht einer Steigerung von 121,84 Prozent.

Nach einer Straftat gegen das Leben im Jahr 2018 wurden im vergangenen Jahr zwei Straftaten zur Anzeige gebracht. Die Fallzahlen für Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung belaufen sich 2018 sowie 2019 auf 21 angezeigte Taten.

Nachdem die Kriminalitätsentwicklung im Jahr 2018 mit 2455 Straftaten über dem 10-Jahres-Mittelwert (2500) gelegen hatte, liegt der Wert in vergangenen Jahr mit 2412 knapp darunter.

Die komplette polizeiliche Kriminalstatistik steht unter diesem Text als PDF zum Download bereit.

Zwei Unfallverursacher flüchten

Ein unbekannter Fahrzeugführer beschädigte am gestrigen Mittwoch, 8. April 2020, zwischen 11:30 und 12:00 Uhr auf einem Parkplatz in der Krendelstraße in Altwarmbüchen beim Ein- oder Ausparken einen abgestellten grauen VW Touran durch Kratzer am linken hinteren Radkasten und Stoßfänger. Danach entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort. Die Schadenshöhe wird von der Polizei mit 500 Euro angegeben.

Auch auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Straße In der Meineworth in Großburgwedel flüchtete am gestrigen Mittwoch der Unfallverursacher. Zwischen 10:45 und 12:30 Uhr beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer beim Ein- oder Ausparken einen geparkten schwarzen Ford C-Max durch Kratzer an der Beifahrertür und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Schadenshöhe wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Verursachern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegen genommen.

regiobus passt Sonderfahrplan erneut an: Zusätzliche Fahrt ab dem 14. April

Seit dem 24. März verkehren die Busse der regiobus nach Samstagsfahrplan. Seitdem gab es bereits einige bedarfsorientierte Anpassungen. Mit Wirkung zum 14. April ergänzt die regiobus ihr Angebot um eine weitere Fahrt:

regiobus Linie 620 (Bereich Hannover/Isernhagen/Burgwedel)

Ab Fasanenkrug fährt die regiobus Linie 620 montags bis freitags zusätzlich um 5.25 Uhr ab.

Weitere bedarfsorientierte Änderungen in Form von ergänzenden Fahrten, die zur Bedienung relevanter Einrichtungen wie Apotheken, Krankenhäusern und dem Lebensmittel-Einzelhandel dienen, sind möglich. Firmen und Institutionen haben weiterhin die Möglichkeit sich bei regiobus unter der Telefonnummer 0511/36888-790 zu melden. Anfragen werden schnellstmöglich geprüft. Dieses Servicetelefon ist montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 15 Uhr besetzt.

Weiter blättern »