Kategorienarchiv: Isernhagen

Kalender des Nabu erhältlich

Der Nabu Burgwedel und Isernhagen belohnt seine eifrigen Mitarbeiter seit 2015 mit einem Kalender, der Naturmotive aus diesen beiden Gemeinden zeigt. In den Vorjahren gab es jeweils eine bunte Mischung aus Landschaft, Blumen, Tieren und Pilzen. In diesem Jahr wurden erstmals nur Fotos von einheimischen Insekten für den Kalender verwendet. Der NABU ist auf das Echo gespannt.

Es sind einige überzählige Exemplare vorhanden, die für 8 Euro verkauft werden. Es gibt den Kalender im Geschäft "Edelkreis" in der Von-Alten-Straße 12 in Großburgwedel und bei Jürgen Otzen unter Telefon 05139/5746.

Vermisster 12-Jähriger aus Sehnde wird wohlbehalten in Isernhagen aufgefunden

Seit Donnerstagmittag, 29. Oktober 2020, hat die Polizei Hannover nach dem zwölfjährigen Leon G. gesucht. Er war im Bereich einer Schule an der Kirchröder Straße in Hannover-Kleefeld davongelaufen und zunächst spurlos verschwunden.

Wie die Polizei mitteilt, wurde der Junge am späten Nachmittag wohlbehalten im Bereich Isernhagen gefunden. Ein Anwohner hatte das Kind bemerkt und die Polizei informiert. Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach Leon G. beteiligt haben.

Gründungsabend in Burgwedel: Wie mache ich mich selbständig?

Am 20. Oktober 2020, 17:30 bis 20:00 Uhr, lädt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls gemeinsam mit der Stadt Burgwedel und den umliegenden Gemeinden Isernhagen und Wedemark sowie der Stadt Langenhagen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zum Gründungsabend in den Amtshof, Amtshof,  Auf dem Amtshof 8 in Großburgwedel, ein.

In interaktiven Vorträgen wird ein Überblick zu gründungsrelevanten Themen gegeben, wobei auch auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie eingegangen wird. Darüber hinaus gibt es ausreichend Raum für individuelle Fragen zum eigenen Vorhaben. Wer vom kostenlosen Beratungsangebot der Gründungsexperten von hannoverimpuls profitieren möchte, sollte diese Gelegenheit nicht verpassen. Denn wer sich auf dem Weg in die Selbständigkeit gut beraten lässt, startet erfolgreicher in die eigene unternehmerische Zukunft.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind unter anderem der strukturierte Gründungsprozess, Gründungszuschuss, Fördermittelangebote, Chancen und Risiken einer Gründung, eigene Kompetenzen und nächste Schritte. Sollte das physische Zusammenkommen durch die Corona-Pandemie nicht möglich sein, wird die Veranstaltung online durchgeführt.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung wird aber gebeten bei Anja Hansch von der Wirtschaftsförderung Stadt Burgwedel unter Telefon 05139/8973-630 oder per Mailan A.Hansch@Burgwedel.de.

NABU besucht Permakultur-Garten

Permakultur ist eine Kultur, in der nachhaltige Lebensformen und Lebensräume unterstützt, entworfen und aufgebaut werden. Wie das in der Praxis und auch vor Ort aussieht, möchte der NABU Burgwedel und Isernhagen erfahren. Er besucht am Sonntag, 11. Oktober 2020, einen Permakultur-Garten im Gewerbegebiet Isernhagen-Kirchhorst und lässt sich durch den Garten führen. Es gibt abschließend auch eine kleine Verkostung. Deswegen wird auch ein Unkostenbeitrag von 10 Euro erhoben (Kinder die Hälfte). Man trifft sich um 14.30 Uhr vor dem Garten in Isernhagen-Kirchhorst, Großhorst 24. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine Anmeldung per Mail an mail@nabu.burgwedel.de dringend empfohlen.

19 Kellerräume werden in Großburgwedel und Altwarmbüchen aufgebrochen

Gleich drei Aufbrüche von Kellerräumen wurden jüngst bei der Polizei angezeigt. Zwei Male schlugen die oder die Täter in Großburgwedel zu, ein Mal in Altwarmbüchen. Die Polizei sucht Zeugen.

Bislang unbekannte Täter gelangten zwischen Sonnabend, 12. September 2020, 20 Uhr, und dem gestrigen Sonntag, 13. September, 9 Uhr, im Alten Postweg in Großburgwedel auf unbekannte Weise in das Kellergeschoss zweier nebeneinanderliegender Mehrparteienwohnanlagen. Dort wurden nach Angaben der Polizei zehn Kellerräume gewaltsam aufgebrochen und drei Koffer und zwei Bilder entwendet.

In der Mühlenstraße in Großburgwedel gelangten unbekannte Täter zwischen Sonnabend, 12 Uhr, und Sonntag, 17:15 Uhr, ebenfalls auf unbekannte Weise in das Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Nach Aufbrechen der Kellertür wurden zwei Kellerräume gewaltsam geöffnet. Nach bisherigen Feststellungen wurde nichts entwendet.

Bei einem weiteren Mehrfamilienhaus in der Mühlenstraße gelangten Täter mit gleicher Arbeitsweise in einen Kellerraum und entwendeten dort einen Fotoapparat mit Zubehör.

Bislang unbekannte Täter gelangten zwischen dem gestrigen Sonntag, 17 Uhr, und dem heutigen Montag, 14. September, 9:30 Uhr, in der Heinrich-Grete-Straße in Altwarmbüchen auf unbekannte Weise in das Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses und brachen dort sechs Kellerräume auf. Nach bisherigen Feststellungen der Polizei wurde nichts entwendet.

Nach Angaben der Polizei sei zu vermuten, dass der oder die Täter im Umfeld obiger Tatorte versuchten, auch in weitere Mehrfamilienhäuser zu gelangen und hierbei aufgefallen sind. Der Zugang könnte unter anderem durch Klingeln bei Unbeteiligten oder Ausnutzen von Personenverkehr an den Zugangstüren erfolgt sein.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den genannten Sachverhalten gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Rufnummer 05139/9910 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise werden auch online unter www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de unter dem Menüpunkt "Hinweis geben" entgegengenommen.

Autodiebe in Isernhagen H.B. und Großburgwedel unterwegs

In der vergangenen Woche haben Autodiebe in der Region Hannover gleich zweimal zugeschlagen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 6. auf 7. August 2020, ist ein Audi Q7 an der Burgwedeler Straße in Isernhagen H.B. entwendet worden. In der Nacht von Freitag auf Samstag, 7. auf 8. August, hat ein bislang unbekannter Täter versucht, einen weiteren Audi Q7 an der Mühlenstraße in Großburgwedel zu entwenden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Da ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten nicht ausgeschlossen werden kann, sucht die Polizei nun nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Beamten der Bundespolizei auf der A15 auf Höhe Cottbus-Süd am 7. August 2020 gegen 4 Uhr auf einen schwarzen Audi Q7 mit dem hannoverschen Kennzeichen aufmerksam und wollten diesen kontrollieren. Der Fahrzeugführer – mutmaßlich eine Frau – entzog sich aber der Kontrolle und flüchtete unerkannt in Richtung Cottbus-Innenstadt. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen stellten die Beamten fest, dass es sich bei diesem Fahrzeug um einen Geländewagen handelt, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwischen 23:30 und 0:30 Uhr von der freizugänglichen Einfahrt eines Hauses an der Burgwedeler Straße in Isernhagen H.B. entwendet wurde.

Am Freitag, 7. August, kam es zwischen 0:50 und 1:00 Uhr zu einem versuchten Diebstahl eines Audi Q7 an der Mühlenstraße in Großburgwedel. Nach bisherigen Erkenntnissen versuchte ein bislang unbekannter Täter, sich Zutritt zum Auto zu verschaffen. Der mutmaßliche Täter ist nach Angaben der Zeugen circa 1,80 bis 1,85 Meter groß und hat eine Glatze. Zum Tatzeitpunkt war er komplett schwarz angekleidet und trug ein T-Shirt, Shorts, Schuhe und ein Tuch als Maske.

Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe sowie der Abläufe geht die Polizei von einem Zusammenhang zwischen den beiden Taten aus und sucht nun nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können. Zeugen werden gebeten, sich bei dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-5555 zu melden.

Vollsperrung zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB: Ersatzverkehr eingerichtet

Von kommenden Montag, 20. Juli 2020, Betriebsbeginn, bis Montag, 27. Juli, Betriebsschluss, wird auf der K 113 die Hannoversche Straße zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB aufgrund von Bauarbeiten voll gesperrt. In diesem Zeitraum werden die regiobus Linien 620 und 630 umgeleitet und durch einen Ersatzverkehr ergänzt. Es ergeben sich folgende Änderungen:

Die regiobus Linie 620 fährt während der Sperrung von der Haltestelle Isernhagen NB/Samlandstraße direkt zur Haltestelle Großburgwedel/von-Alten-Straße und in Gegenrichtung umgekehrt. Fahrten, die laut Fahrplan die Haltestellen Großburgwedel/Am Markt und Großburgwedel/Dammstraße bedienen, bedienen diese auch im oben genannten Zeitraum.

Die regiobus Linie 630 fährt von der Haltestelle Neuwarmbüchen/Hinter den Höfen direkt zur Haltestelle Großburgwedel/von-Alten-Straße und umgekehrt.

Die Haltestellen Neuwarmbüchen/Breslauer Straße, Neuwarmbüchen/Immenzaun, Neuwarmbüchen/Heisterkamp, Isernhagen FB/Landesgut Lohne, Isernhagen FB/Am Wienkamp, Isernhagen FB/Luise-Stünkel-Straße, Isernhagen FB/Lohner Weg, Isernhagen FB/Isernhagenhof, Isernhagen FB/Heidehof, Isernhagen FB/Tilkentrift, Isernhagen KB/Heinrich-Könecke-Straße, Isernhagen KB/Marienkirche, Isernhagen NB/Samlandstraße und Isernhagen NB/Auf dem Windmühlenberge werden während der Baumaßnahme montags bis freitags durch einen Ersatzverkehr bedient. Der Ersatzverkehr bietet den Fahrgästen an der Haltestelle Isernhagen NB/Auf dem Windmühlenberge einen Anschluss an die regiobus Linie 620. In den Abendstunden und am Wochenende werden alle Isernhagener Ortsteile durch das Ruftaxi Isernhagen bedient.

Der Fahrplan des Ersatzverkehrs hängt an sämtlichen Haltestellen, die vom Ersatzverkehr bedient werden, aus, wie regiobus mitteilt. Außerdem ist der Fahrplan in der Fahrplanauskunft auf gvh.de zu finden.

regiobus bittet um Verständnis für die Änderungen.

Vollsperrung zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB: Ersatzverkehr eingerichtet

Von Montag, 20. Juli 2020, Betriebsbeginn, bis Montag, 27. Juli, Betriebsschluss, wird auf der K 113 die Hannoversche Straße zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB aufgrund von Bauarbeiten voll gesperrt. In diesem Zeitraum werden die regiobus Linien 620 und 630 umgeleitet und durch einen Ersatzverkehr ergänzt.

Es ergeben sich folgende Änderungen:

Die regiobus Linie 620 fährt während der Sperrung von der Haltestelle Isernhagen NB/Samlandstraße direkt zur Haltestelle Großburgwedel/von-Alten-Straße und in Gegenrichtung umgekehrt. Fahrten, die laut Fahrplan die Haltestellen Großburgwedel/Am Markt und Großburgwedel/Dammstraße bedienen, bedienen diese auch im oben genannten Zeitraum.

Die regiobus Linie 630 fährt von der Haltestelle Neuwarmbüchen/Hinter den Höfen direkt zur Haltestelle Großburgwedel/von-Alten-Straße und umgekehrt.

Die Haltestellen Neuwarmbüchen/Breslauer Straße, Neuwarmbüchen/Immenzaun, Neuwarmbüchen/Heisterkamp, Isernhagen FB/Landesgut Lohne, Isernhagen FB/Am Wienkamp, Isernhagen FB/Luise-Stünkel-Straße, Isernhagen FB/Lohner Weg, Isernhagen FB/Isernhagenhof, Isernhagen FB/Heidehof, Isernhagen FB/Tilkentrift, Isernhagen KB/Heinrich-Könecke-Straße, Isernhagen KB/Marienkirche, Isernhagen NB/Samlandstraße und Isernhagen NB/Auf dem Windmühlenberge werden während der Baumaßnahme montags bis freitags durch einen Ersatzverkehr bedient.

Der Ersatzverkehr bietet den Fahrgästen an der Haltestelle Isernhagen NB/Auf dem Windmühlenberge einen Anschluss an die regiobus Linie 620. In den Abendstunden und am Wochenende werden alle Isernhagener Ortsteile durch das Ruftaxi Isernhagen bedient.

Der Fahrplan des Ersatzverkehrs hängt an sämtlichen Haltestellen, die vom Ersatzverkehr bedient werden, aus. Außerdem ist der Fahrplan in der Fahrplanauskunft auf gvh.de zu finden.

regiobus bittet um Verständnis für die Änderungen.

Fahrbahnerneuerung: Vollsperrung zwischen Großburgwedel und Isernhagen F.B.

Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die zwischen Großburgwedel und Isernhagen F.B. unterwegs sind, müssen sich in der kommenden Woche auf Behinderungen und Fahrzeitverluste einstellen: Ab kommenden Montag, 20. Juli 2020, wird im Auftrag der Region Hannover die Fahrbahn der Kreisstraße 113 zwischen den jeweiligen Ortsein- und -ausgängen erneuert. Die Arbeiten werden nach Angaben der Regionsverwaltung bis einschließlich Sonnabend, 25. Juli 2020, unter Vollsperrung ausgeführt. Eine Umleitung für den Autoverkehr ist über Neuwarmbüchen ausgeschildert.

„Wenn einem alles zu viel wird…“

Der Musiker Tim Bendzko singt "Ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut". Dieser Titel trifft gerade nicht nur vielen Ärzten und Pflegekräften mitten ins Herz, sondern auch Eltern schwerkranker Kinder. Denn zusätzlich zu den üblichen Sorgen verlangt ihnen die Corona-Pandemie gerade alles ab. Zu wenig Personal, zu viele Überstunden in den Kliniken – Kontaktsperren und Hygienevorschriften für Eltern und Kinder – und immer die Angst im Nacken, sich mit dem Virus anzustecken. "Wir müssen den Pflegekräften und den Eltern in dieser Situation helfen", betont Ira Thorsting, die Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Hannover". So lud sie einen Fachmann für "Resilienz im Alltag" zu zwei Video-Vorträgen im Internet ein, und der Verein übernahm dafür die Kosten. Michael Steil ist Diplom-Theologe und Notfall-Psychologe. Er gab Ärzten und Pflegern sowie Eltern und Angehörigen wichtige Ratschläge, wie sie die Ausnahmesituation bewältigen können.

"Durch die enorme finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.000 Euro der proWIN-Stiftung und den beiden proWIN-Mitarbeiterinnen Melanie Kador aus Sehnde und Michaela Wandschneider aus Isernhagen konnten wir diese Webinare kostenfrei anbieten," freut sich Ira Thorsting von "Kleine Herzen Hannover", ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 bundesweit bereits mehrfach ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet. "Es ist bereits das dritte Mal, dass die proWIN-Teams und die proWIN-Stiftung unsere Projekte unterstützen", betont Thorsting. "Die Online-Projekte finden wir beide richtig gut, denn das ist in der momentanen Zeit eine optimale Möglichkeit. Eine sehr gute Idee, die wir gern unterstützen, da auch wir mittlerweile sehr erfolgreich damit arbeiten," betonen die beiden proWIN-Mitarbeiterinnen Michaela Wandschneider und Melanie Kador.

Michael Steil stellte den Ärzten und Pflegern zu Anfang die Frage: "Wie kann ich dauerhaft für meine Tätigkeit brennen, ohne dabei auszubrennen?" Jeder müsse sich immer wieder fragen, was ihm guttut und sich so kleine Kraftquellen im Alltag schaffen. "Ich trinke jeden Mittag einen guten Espresso", sagte der Dozent. Oft seien es solch kleine "goldene Minuten", die helfen könnten, wieder etwas Abstand zu gewinnen. Jeder solle sich auch fragen, wer ihm guttut und dann die Kontakte zu diesen Menschen pflegen. Und ganz wichtig sei es, sich immer wieder die Fragen zu stellen: Was kann ich? Worin bin ich gut?

Wenn es einem alles zu viel wird, sagte Michael Steil, dann könne man Strategien anwenden, die einfach, aber sehr wirksam seien. Beispielsweise kurz die Situation verlassen, ein paar Schritte gehen, tief in den Bauch atmen oder ein großes Glas Wasser im einem Zug austrinken. Und am Ende eines Tages solle man sich vergegenwärtigen, was alles gut war. Das Ganze vielleicht sogar in einem Tagebuch aufschreiben und positiv bleiben. Dieses gelte auch für die Eltern. "Ein krankes Kind besteht nicht nur aus Krankheit. Es kann auch Glück empfinden. Darum gestalten Sie leichte, glückliche Momente für Ihre Kleinen", appellierte er an die Eltern. Viele hätten nicht nur mit ihren eigenen Ängsten zu kämpfen, viele wüssten auch nicht, wie sie sich ihrem Kind gegenüber richtig verhalten sollen. "Offenheit ist ein sehr guter Weg", sagte Michael Steil: Man solle dem Kind nichts vormachen – aber: "Alles, was ich sage, muss wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, muss ich auch sagen."

Michael Steil bestärkte die Eltern aber auch darin, an sich selbst zu denken: "Es darf Ihnen auch gut gehen, wenn es Ihrem Kind schlecht geht." Der Dozent riet dazu, sich ab und zu Abstand zu verschaffen und den Akku aufzuladen. Sich mit Freunden treffen und nicht immer nur über die Krankheit reden. "Dann können sie Ihrem Kind wieder mit einem Lächeln begegnen und ihm dadurch neue Kraft geben." Den Eltern empfahl er weiter, zu versuchen, die oft so traurige Realität zu akzeptieren und die Angst anzunehmen. Dafür müsse sich niemand schämen – und man müsse auch nicht immer nur stark sein. Sie sollten aktiv gegen die Sorgen vorgehen. Für viele sei auch die Musik oder das Malen ein guter Ausgleich. Weitere Praxis-Tipps gegen die Angst:  Entspannungsübungen, körperliche Betätigung und richtiges Atmen. Zum Schluss der Seminare gab es viel Lob und Dankbarkeit der Teilnehmer.

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