Kategorienarchiv: Lehrte

Burgdorfer Schulsanitäter holen beim Wettbewerb den zweiten Platz

Als die Schulsanitäter an die Unfallstelle kommen, schreit die verunglückte Motorradfahrerin vor Schmerz, an ihrem Bein ist eine blutende Wunde zu sehen. Routiniert reagieren die Schüler des Gymnasiums Burgdorf und versorgen die Patientin, wählen den Notruf. Dafür gibt es von DRK-Jurorin Daniela Umlauf Lob. Neben den Teams aus Burgdorf zeigten rund 190 junge Sanitäter beim Schulsanitätsdienstwettbewerb 2019 im Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg ihr Können. Den ersten Platz sicherte sich das Team der Tellkampfschule, dicht gefolgt vom Gymnasium Burgdorf und dem Gymnasium Großburgwedel. Damit konnte das Team der Tellkampfschule ihren Vorjahressieg verteidigen.

Auch die Großburgwedler wiederholten ihre gute Leistung aus dem Vorjahr, wo sie den zweiten und dritten Platz belegt hatten. Die Teams des Gymnasiums Lehrte belegten den 16. und 22. Platz.

Die 36 Teams aus der Stadt und Region Hannover leisteten unter Beobachtung der Jury Erste Hilfe und zeigten dabei ihr gesamtes Wissen. In Gruppen zu fünf Teilnehmern wurden sie geprüft. "Die Juroren an den Stationen achten bei ihrer Bewertung besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten", erklärt Organisator Christian Quade. Neben dem Motorradunfall wurden auch Unfälle aus dem Sport- oder Chemieunterricht und ein Herzinfarkt von den Darstellern simuliert. Die Verletzungen an den Stationen waren von den Veranstaltern mit reichlich Kunstblut und Schminke so gestaltet worden, dass sich für die Sanitäter eine möglichst reale Situation ergab. Insgesamt galt es neun Notfallsituationen sowie vier zusätzliche Spiel- und Spaß-Stationen zu bewältigen. Nach jeder Übung gaben die Jury-Mitglieder dann auch sofort Feedback an die Gruppen, was sie in Zukunft noch verbessern können. "Dieser Wettbewerb soll ja auch dazu dienen, dass die Schüler ihr Wissen realitätsnah anwenden können. Daher ist das unmittelbare Feedback wichtig", resümiert Quade. Lobende Worte für das Engagement der Schulsanitäter fand auch DRK-Vorstand Steffen Baumann, der sich vor Ort ein Bild machte. "Die Schüler wissen ganz genau was zu tun ist und reagieren sehr souverän", so Baumann.

Die Ergebnisse: 

1. Tellkampfschule (Hannover)
2. Gymnasium Burgdorf
3. Gymnasium Großburgwedel (Team 2)
4. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 2)
5. Goetheschule KGS Barsinghausen (Team 2)
6. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg (Hannover, Team 1)
7. Gymnasium Langenhagen
7. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg (Hannover, Team 2)
9. Johannes-Kepler-Realschule (Hannover, Team 1)
9. Wilhelm-Raabe-Schule (Hannover, Team 1)
11. Carl-Friedrich-Gauß-Schule (Hemmingen, Team 1)
12. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 1)
13. IGS Springe (Team 1)
14. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 2)
15. IGS Springe (Team 2)
16. Gymnasium Großburgwedel (Team 1)
16. Gymnasium Lehrte (Team 1)
18. IGS Burgdorf
19. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 3)
19. Lutherschule (Hannover, Team 1)
19. Wilhelm-Raabe-Schule (Hannover, Team 2)
22. Gymnasium Lehrte (Team 2)
23. Johannes-Kepler-Realschule (Hannover, Team 2)
24. Goetheschule KGS Barsinghausen (Team 1)
25. Leine-Schule Neustadt (Team 1)
25. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 3)
27. IGS Bothfeld (Hannover)
28. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 1)
29. KGS Neustadt (Team 3)
30. Lutherschule Hannover (Team 2)
31. KGS Neustadt (Team 2)
32. Albrecht-Dürer-Schule (Hannover)
33. Leine-Schule Neustadt (Team 2)
34. KGS Neustadt (Team 1)
35. Erich-Kästner-Oberschule (Laatzen)
36. KGS Neustadt (Team 4)

Mehr Verkehrsunfälle in 2018 im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf

Im Jahr 2018 ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf mit den nachgeordneten Polizeikommissariaten Großburgwedel, Langenhagen, Lehrte und Mellendorf 129 Verkehrsunfälle, bei denen Personen getötet oder schwer verletzt wurden. Im Mittel der vergangenen fünf Jahre waren es 111 Unfälle mit schwerem Personenschaden. Dies entspricht einer Steigerung von 16,2 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt.

Durch die höhere Anzahl an Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden ist auch die Anzahl der betroffenen Personen höher als im Vergleichszeitraum. 2018 starben 6 (Mittelwerte der Jahr 2013 bis 2017: 8) beziehungsweise wurden 131 (113) Personen schwer verletzt. Auffällig sei nach Angaben der Polizei hierbei, dass sich die Altersklassen der Kinder / Jugendliche sowie der 18- bis 24-Jährigen auf dem Niveau der Vorjahre befinden, eine signifikante Steigerung jedoch bei den Beteiligten ab 55 Jahre zu verzeichnen sei. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der betroffen Personen in dieser Alterklasse von 45 pro Jahr auf 66 in 2018. Dies entspricht einer Steigerung von 46,7 Prozent.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit leichten Personenschaden stieg von (843) auf 899, die Anzahl der leicht verletzten Personen von (927) auf 991.

Insgesamt wurden im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf 6507 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Bei den Hauptunfallursachen im Bereich der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden sei festzustellen, dass überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol- / Drogenkonsum genauso dazuzurechnen seien, wie Fehler beim Abbiegen und Vorfahrtverletzungen.

Mit 1752 registrierten Unfallfluchten ist der Höchstwert vom vergangenen Jahr noch einmal übertroffen worden. Die Aufklärungsquote liegt im Verbund der Polizeiinspektion Burgdorf bei 39 Prozent. Hier ergeht der Appell an alle möglichen Zeugen: "Bitte umgehend nach der Beobachtung die Polizei verständigen."

10 Jahre Gartenregion: Veranstaltung im Hohnhorst-Park am 9. Juni

Zum großen GartenSummen lädt die Gartenregion Hannover Bienen- und Blumen-Fans in den Hohnhorst-Park nach Lehrte ein. Am Sonntag, 9. Juni 2019, dreht sich bei diesem Fest nahe der Streuobstwiese im alten Grabeland viel um Blüten, Vögel und Insekten. Angeboten werden auch Kräuterspaziergänge und Vorträge über Wildkräuter. NABU, BUND sowie viele andere Verbände und Vereine sind mit Infoständen im Park vertreten. Sie geben Tipps zur Anlage von Blühstreifen, für eine insektenfreundlichere Bepflanzung von Balkonen oder die naturnahe Gestaltung von Gärten. Beginn ist um 12 Uhr, der Eintritt frei.

Quasi Star-Gast im Park ist Uwe Westphal: Der promovierte Biologe beherrscht 130 Vogelrufe – und dazu Stimmen von Säugetieren, Amphibien und Insekten, die er naturgetreu und ohne Hilfsmittel nachahmt (um 13, 15 und 17 Uhr zu hören). Auf das Aufspüren und die nachfolgende Zubereitung von Löwenzahn und Co. hat sich Ursula Rücks spezialisiert. Die Wunstorferin ist zertifizierte Fachberaterin für die Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen (HfWU). Um 13.15 und 16.45 Uhr nimmt sie die Parkbesucherinnen und -besucher mit auf einen Kräuterspaziergang. Um 14.30, 15.15 und 16 Uhr zeigt sie zudem, wie leicht Kräutersalz herzustellen ist.

Auch für Kinder bietet das GartenSummen viel: Die Kräuterhexen Lehrte erzählen um 13 und 16 Uhr Gartenmärchen, die Naturonauten Lili und Claudius kommen mit ihrer Schatzkiste vorbei und eine Bienenhüpfburg steht ganztägig zum Austoben bereit. Für Musik zum Mitsummen sorgt der stimmgewaltige Singer und Songwriter Isaak Guderian.

Das Fest in Lehrte ist auch Teil des Programmes eines europaweiten Netzes von mittlerweile gut 200 Orten, die alljährlich am zweiten Juni-Wochenende das "Rendezvous im Garten" feiern. Das passende Motto 2019: "Tiere im Garten".

Den Sommer genießen, Erholung im Grünen und inspirierender Kulturgenuss obendrein – dazu trägt die Gartenregion seit zehn Jahren bei. Aus Anlass des runden Geburtstages steht das Jubiläumsprogramm 2019 denn auch unter dem Motto "10 Jahre – 10 Feste".

Bis Anfang Oktober folgen sieben weitere stimmungsvolle Park- und Gartenfeste voller Freude, Genuss, Spannung, Action, Wissen und Bewegung.

Mini-Jahrmarkt der Jusos zur Europawahl

Am Sonnabend den 11. Mai 2019 werden Jusos aus Burgdorf, Burgwedel, Lehrte und Uetze gemeinsam auf dem Hindenburgplatz in Uetze zusammen kommen. Ab 10 Uhr wird es mehrere Spiele für die ganze Familie geben und dabei auch etwas zu gewinnen.

"Gemeinsam möchten wir mit den Anwohner*innen und Bürger*innen einen unterhaltsamen Vormittag verbringen und Aufmerksamkeit auf die am 26. Mai anstehende Europawahl richten. Wir möchten ins Gespräch darüber kommen, was uns Europa bringt und bedeutet, wieso wir die Europäische Union brauchen, aber auch offene Fragen beantworten.  Zusammen freuen wir uns auf alle menschlichen Begegnungen und Interesse an der SPD und Europa", so die Jusos.

Alle 14 Auszubildenden der Hannoverschen Volksbank bestehen Abschlussprüfung

Viele strahlende Gesichter gab es bei einer kleinen Feierstunde der Hannoverschen Volksbank: Alle 14 Auszubildenden der Hannoverschen Volksbank haben ihre Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann erfolgreich absolviert. Dazu gratulierte Vorstandssprecher Jürgen Wache den frisch gebackenen Bankern und überreichte ihnen ihre Abschlusszeugnisse. Gemeinsam mit Personalchef Johann Graver wünschte er ihnen für ihren weiteren beruflichen Werdegang alles Gute.

Auch Malte Wölbern, Ausbildungsleiter in der Bank, gratulierte stolz "seinen" jungen Bankkaufleuten zur bestandenen Prüfung. "Die zweieinhalb Jahre ihrer Ausbildung sind wie im Flug vergangen", meinte Wölbern und hatte gleich noch eine gute Nachricht für die jungen Bankkaufleute: "Alle ehemaligen Auszubildenden können auch weiter in der Bank tätig sein."

Die Abschlussprüfung vor der IHK haben im Einzelnen erfolgreich abgeschlossen: Jacqueline Drossmann (Hannover), Marc Ertmer (Duingen), Lukas Graß (Wathlingen), Annalena Heinrich (Langenhagen), Dana-Sofia Jauss (Lehrte), Lisa Kehmeier (Rinteln), Marc Klinge (Berenbostel), Jan Paul Klose (Hannover), Kassandra Koutalidis (Langenhagen), Yannick Mittelstädt (Hannover), Jan Niklas Schwiening (Abbensen), Sarah Springer (Mariental, Christina Theilmann (Hannover), und Alexandra Westphal (Hannover).

Für Jan Paul Klose und Alexandra Westphal bedeutet die bestandene IHK-Abschlussprüfung jedoch nur eine Zwischenstation: Die Bachelor-Studenten beenden ihre Ausbildung erst am 31. Juli mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.).

24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Elektro-Innung Burgdorf begrüßt 14 neue Gesellen

"Mit der erfolgreichen Ausbildung habt ihr einen Leistungsnachweis erbracht, der ein sicheres Fundament für ein gelingendes Berufsleben sein wird. Denn unsere Handwerksbetriebe suchen händeringend qualifizierte Fachkräfte", eröffnete der stellvertretende Obermeister der Elektro-Innung Burgdorf, Peter Wadewitz (Burgwedel), die Abschlussfeier der Auszubildenden im Elektrohandwerk im Hotel & Gasthaus Bähre in Ehlershausen.

Von ehemals 16 Prüflingen hatten 14 bestanden und sie waren eingeladen, um sich im Rahmen der traditionsreichen Freisprechungsfeier, die mit Fleiß und Ausdauer erworbenen Gesellenbriefe aushändigen zu lassen. "Dafür gebührt auch den Ausbildern und Kollegen, den Lehrern und Familien ein großer Dank", sagte Peter Wadewitz, und: "Da die meisten neuen Elektrogesellen übernommen werden, können die jungen Leute mit Zuversicht und Selbstvertrauen in die Zukunft blicken."

Das Handwerk habe in den vergangenen gut 20 Jahren eine schwindelerregende Entwicklung erlebt. "Das bedeutet, dass, wenn wir nicht mit der Zeit gehen, gehen wir mit der Zeit", unterstrich Wadewitz die überragende Bedeutung lebenslangen Lernens. Prüfungsausschussvorsitzender Knut Schardt setzte hinzu: "Die Lehrjahre habt ihr zunächst geschafft, aber die künftigen beruflichen Herausforderungen erfordern immer wieder weitere Wissenszuwächse."

Die erfolgreichen Teilnehmer des jüngsten Ausbildungsjahrgangs der Elektro-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Christian Lenz, Neustadt/Rbg. Sören Brandes, Celle und George Mazath, Gehrden (Jennert GmbH, Wedemark) und Ole Miesner (Guido Rohr, Wedemark). Christian Beeck, Großburgwedel und Thomas Florian (Elektro Bartels GmbH, Isernhagen KB). Jonas Jungnickel, Hannover und Alessandro Piro, Hannover (Stephan Macke GmbH, Burgwedel) und Sascha Oseloff, Eckernförde (Wadewitz Elektrotechnik GmbH, Burgwedel). Murat Bozkurt, Viransehir (Detlef Jacobs, Lehrte), Marvin Grabowski (Elektro Riera, Lehrte/Ahlten) und Florian Knittler (KLH Kabel- und Leitungsbau, Lehrte/Ahlten) sowie Aljosha Harder (Achim Strobinski, Uetze).

Metall-Innung Burgdorf spricht sieben Metallbauergesellen frei

Die Duale Ausbildung (auch betriebliche Ausbildung genannt) ist in Deutschland die häufigste Form der Berufsausbildung. "Dual" beschreibt eine zweigeteilte Form der Ausbildung. In der Berufsschule wird das theoretische Fachwissen vermittelt und im Betrieb werden die praktische Kenntnisse und Fertigkeiten erworben. So erhalten die Auszubildenden eine praxisorientierte Qualifikation und damit auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Sieben junge Leute, die sich vor dreieinhalb Jahren in metallverarbeitenden Handwerksbetrieben für diese Form der Berufsausbildung entschieden hatten, wurden nach erfolgreich abgelegten Prüfungen am vergangenen Montagabend von der Metall-Innung Burgdorf freigesprochen. Der Beste seines Ausbildungsjahrgangs war Mirco Sievers aus Burgwedel, der das Metallbauer-Handwerk bei der Burckhardt GmbH in Isernhagen erlernt hat.

Die Freisprechungsfeier fand in Ehlershausen im Hotel & Gasthaus Bähre statt, wo sich die Burgdorfer Prüflinge mit Familien, Freunde und Ausbildern eingefunden hatten, um die begehrten Gesellenbriefe überreicht zu bekommen.

Prüfungsausschussvorsitzender Frank Musiolek hatte den Part übernommen, den frischgebackenen Metallbauern noch ein paar wichtige und gutgemeinte Tipps mit auf den weiteren Weg zu geben: "Heute erhaltet ihr einen Werkzeugkasten in Form des Gesellenbriefes. Er ist gut gefüllt, aber hat auch noch viel Platz. Pflegt das bereits vorhandene Werkzeug und packt stetig etwas hinzu. Denn das Handwerk hat immer noch einen ‚goldenen Boden‘, auf dem sich eine solide Existenz aufbauen lässt". Innungsobermeister Peter Kronfeld bestätigte, dass alle Junggesellen von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden und "ab morgen mehr Geld verdienen."

In Abwandlung eines Zitats von Ignaz Anton Demeter (1773-1842), Erzieher, Schriftsteller und Erzbischof von Freiburg, schloss Musiolek seine kurze Ansprache mit: "Die besten Facharbeiter sind diejenigen, die nie aufhören, Lehrlinge zu sein."

Die weiteren neuen Handwerksgesellen in der Metall-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Lars Raue, Burgwedel und Julian Wildhagen, Neustadt (Rosenhagen GmbH, Burgwedel). Muhamed-Nazir Aydemir, Hannover und Kevin Colshorn, Isernhagen (Metallbau Burckhardt GmbH, Isernhagen). Joshua Ulonska, Peine (Carsten Detert, Lehrte) und Stephan Müller, Uetze (M & H Metalltechnik, Burgdorf).

Freisprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf

Ein altes Sprichwort sagt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Deswegen wird der Abschluss der Lehrlinge gebührend gefeiert. Wer nach Jahren der Lehrzeit seine Gesellenprüfung bestanden hat, bekommt von der Innung den begehrten Gesellenbrief überreicht. Die Freisprechung ist also die Abschlussfeier der Auszubildenden des Handwerks. Dieses Jahr wurden von der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf alles in allem 22 Auszubildende freigesprochen.

Bester seines Jahrgangs war Behcet Sardas, der seine handwerklichen Fertigkeiten im Burgdorfer Betrieb Rolf Edeling Sanitärtechnik GmbH erworben hat. Er wurde dafür von Lehrlingswart Andreas Teichert (Uetze) und Ehrenkreislehrlingswart Wilfried Kutzner (Ahlten) mit einem Gutschein belohnt und wie alle anderen vom stellvertretenden Obermeister Stephan Macke (Burgwedel) freigesprochen. Die Freisprechung fand am vergangenen Freitag im Gasthaus & Hotel Bähre in Ehlershausen statt. Sponsor des Abends war die Küster GmbH aus Hannover.

Zu der Zeremonie begrüßte Lehrlingswart Andreas Teichert die künftigen Gesellen und ihre Ausbilder, Lehrer, Betriebsinhaber und die Familienangehörigen: "Ihr habt eine wichtige Etappe erfolgreich beendet und ein solides Fundament für eure berufliche Zukunft gelegt. Um sich die fachlichen Fähigkeiten anzueignen habt ihr reichlich Zeit und Geduld sowie viel Fantasie und Fleiß investiert." Das sei auch notwendig gewesen, denn noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen: "Nur Übung macht den Meister", betonte Teichert. Zum Stichwort "Meister" fiel ihm eine kleine Anekdote ein: Christian Brandes aus Meinersen, der seine Ausbildung bei Rummler & Teichert Sanitär und Heizung GmbH in Uetze erfolgreich absolvierte, hatte prognostiziert, dass er eher Meister werde als Schalke 04.

Der Lehrlingswart munterte die jungen Leute zu lebenslangem Lernen auf, um sich den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft mit handwerklicher Kompetenz stellen zu können: "Bleibt offen und neugierig. Das Handwerk ist eine tragende Säule im Land und noch immer die Wirtschaftsmacht von nebenan."

Bevor die langersehnten Gesellenbriefe ausgehändigt werden konnten, ergriff Wilfried Kutzner noch einmal das Wort. Meister Kutzner, der als ausbildender Betriebsinhaber in der Lehrter Ortschaft Ahlten immer bereit ist, junge Menschen über Anerkennung zu motivieren und Mut zuzusprechen, verlangt von ihnen aber auch den nötigen Willen zur Arbeit. "Aus unserer Lehrlingsausbildung müssen qualifizierte junge Leute hervorgehen. Egal ob Anlagenmechaniker oder Bäcker, Maurer oder Pflegekräfte – die Gesellschaft wird auch morgen und übermorgen Menschen brauchen, die diese Berufe gründlich erlernt haben", bekräftigte Wilfried Kutzner. Darüber hinaus sieht er in der Tatsache, dass zahlreiche junge Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Elend und Kriegen nach Deutschland drängen, durchaus etwas Positives: "Häufig fehlt es ihnen an den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen. Andererseits bringen Etliche auch etwas sehr Wichtiges mit – nämlich den Willen zu lernen und voranzukommen." Wilfried Kutzner beendete seine Rede mit der traditionsreichen Abschlussformel: "Gott schütze unser ehrbares Handwerk."

Die weiteren frischgebackenen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind: Maximilian Biedebach, Buchholz und Lenart Hannecker, Wietze (Jennert GmbH, Wedemark), Justin Pichler, Wedemark (Herbert Niggemeier, Wedemark), Lukas Dorsch, Wedemark (Jürgen Schmalstieg, Wedemark), Felix Oelmann, Wedemark (Malte Standvoß, Wedemark); Tobias Kickhäfer, Isernhagen (Wolfgang Kempe GmbH, Isernhagen), Jamal Tschauisch, Langenhagen (Stephan Macke GmbH, Burgwedel), Feodor Nussbaum, Sehnde (Georg Kruse GmbH, Sehnde/Rethmar), Leon-Alexander Bauer, Lehrte (Zeigert GmbH, Lehrte), Maximilian Eichhoff, Hannover und Julian Alexander Kaschny, Hannover (Markus Goslar, Lehrte), Kilian Franz, Sehnde und Okan Gemici, Sehnde (Ernst Däwes GmbH, Lehrte/Ahlten), Dennis Müller, Burgwedel (Wilfried Kutzner, Lehrte/Ahlten), Benedict Brüner, Lehrte und Steven Röpke, Lehrte (Karl Weymann GmbH, Lehrte); Sandro Kanther, Wathlingen (ELOTHERM Anderson GmbH, Hänigsen); Sean-Steven Kellner, Burgdorf und Sebastian Westfeld, Burgdorf (Dirk Westfeld, Ehlershausen), und Marcel Post, Burgdorf (Rolf Edeling GmbH, Burgdorf).

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

Weiter blättern »