Kategorienarchiv: Lehrte

Bauer sucht Kunde

Zur bundesweiten Aktion "Bauer sucht Kunde" rief am heutigen Montag, 13. Januar 2020, die Verbindung "Land schafft Verbindung" auf. Diesem Aufruf folgten auch viele Bauern aus der Region Burgdorf und Umland. Unter anderem waren mit dabei Andreas Thieleking aus Weferlingsen mit Lukas Kuhfuß, Hagen Thieleking aus Schillerslage, Anja Hattendorf aus Immensen, Karl-Heinz Bode und Tochter aus Steinwedel, Marlo Engelke aus Engensen und Anika Lilienthal aus Burgdorf.

Bei sehr guten Wetter wurde auf dem Burgdorfer Schützenplatz mit interessierten Verbrauchern, die wichtigsten Themen in der Landwirtschaft besprochen und gleichzeitig auf die Einkaufsmöglichkeiten in Hofläden in und um Burgdorf aufmerksam gemacht.

Vielen Konsumenten sei gar nicht mehr bewusst, dass viele Bauern noch eigene Hofläden haben. Dies war heute eines der Ziele des Aufrufes, diese  Hofläden wieder stärker in den Fokus zu rücken.

"Wir müssen wieder mehr Augenmerk auch auf unsere Konsumenten legen", erklärten die Bäuerinnen und Bauern einstimmig.

Ein weiteres Ziel war es auch dem Verbraucher zu zeigen, dass Umwelt- und Tierschutz in den vielen landwirtschaftlichen Betrieben tagtäglich gelebt wird und man nicht der Hauptverursacher für sämtliche Umweltprobleme sei.

Als kleines Dankeschön freuten sich viele dann noch über tolle Kartoffeln und frische Eier, die in den Hofläden von Andreas Thieleking und Anja Hattendorf direkt ab Hof auch gekauft werden können.

Sportpreis 2019: TSV Germania 1911 Arpke e.V. erhält den ersten Preis

Sportabzeichen? An den Grundschulen in den Lehrter Ortsteilen Immensen und Arpke stand das jahrelang nicht auf dem Stundenplan. Dank einer Kooperation mit dem TSV Germania 1911 Arpke e.V. hat sich das nun geändert: Jugendliche aus dem Verein organisieren an den beiden Grundschulen jeweils einen Sportabzeichentag im Jahr. Rund 100 Kinder in Arpke und rund 80 Kinder in Immensen messen sich nicht nur im Sportunterricht, sondern können auch ganz offiziell das Sportabzeichen erwerben – mit Teenagern aus dem TSV Germania Arpke als Betreuerinnen und Betreuern.

Ein tolles Kooperationsprojekt nach Ansicht der Jury für den Sportpreis der Region Hannover. Die Fachleute aus Regionssportbund, Politik, Verwaltung und Medien entschieden sich, dem TSV Arpke in diesem Jahr den ersten Preis zu verleihen. Der Sportpreis wird nicht für sportliche Leistungen, sondern für soziales Engagement im Sportverein vergeben – mittlerweile zum fünften Mal. 5000 Euro gehen nun an den 928 Mitglieder zählenden Arpker Klub. Die Siegerehrung fand am gestrigen Donnerstag, 19. Dezember 2019, im Rahmen des Spiels von Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf gegen HC Erlangen statt. Sechs der 19 Vereine, sie sich beworben hatten, waren nominiert und eingeladen worden: die DAV Sektion Hannover, FC Lehrte, RC Blau-Gelb Langenhagen, Tennisclub Grün-Gelb Burgdorf e.V., TSV Germania Arpke e.V. und TSV Neustadt v. 1862 e.V. Am Ende rückten neben den Arpkern auch der Deutschen Alpenverein (DAV) – Sektion Hannover und der TSV Neustadt aufs Siegertreppchen. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 10.000 Euro vergeben.

Das Engagement des TSV Arpke hatte die Jury auch überzeugt, weil sich das Engagement durch den Alltag durchzieht.  Die zwölf bis 15 Jahr alten Sportassistentinnen und -assistenten sind regelmäßig zu Gast in der Grundschule Arpke, im Rahmen der TSV AG. Die Abkürzung steht für "Turnen & Spaß – Vereint – Arpker Grundschule". Dabei handelt es sich um ein Nachmittagsangebot des Vereins an der Grundschule. "Als kleiner Dorfverein ohne hauptberufliche Übungsleiterinnen und Übungsleiter ist es sehr schwer, ein verlässliches Angebot zu ermöglichen, da unsere Übungsleiter alle berufstätig sind", erläutert Vereinschef Sebastian Kobbe. Die Jugendlichen werden von ihren eigenen Schulen für die Aufgabe in der AG befreit. "Die Grundschüler sehen schon früh, dass es cool ist, sich als Jugendlicher zu engagieren und sie verbinden früh positive Sporterlebnisse mit dem Sportverein", meint Kobbe.

Der DAV Sektion Hannover darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro freuen. Der Verein hatte sich mit dem Angebot "Klettern Spezial" für Menschen mit Einschränkungen um den Sportpreis beworben. Acht bis zehn Trainerinnen und Trainer unterstützen Menschen mit Behinderungen einmal pro Woche dabei, in der vereinseigenen Kletterhalle das Klettern auszuprobieren – 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind regelmäßig dabei. "Es gibt für die, die daran interessiert sind, keinerlei Einschränkungen, gleich, welche Art von Behinderung vorliegt", sagt Dr. Claudia Carl, zweite Vorsitzende der hannoverschen Sektion. Auch im Ith war die Gruppe schon zum Klettern unterwegs.

Um Kinder mit unterschiedlichen Handicaps geht es im Angebot "Die Buntgemischten" des TSV Neustadt, der den dritten Platz des diesjährigen Sportpreises und damit ein Preisgeld von 2000 Euro erhält. "Unser Ziel ist ein soziales Miteinander in Verbindung mit psychomotorischer Bewegungsförderung an Gerätelandschaften und Spielen, an denen alle Kinder teilnehmen können", erläutert Sportkoordinator Christoph Ihringer. Wichtig sei, dass die Kinder Anerkennung erfahren. "Die gegenseitige Rücksichtnahme, die Akzeptanz aller untereinander, der große Spaß an der Bewegung zeichnet diese Buntgemischten aus", sagt Übungsleiterin Susanne Smieja.

"Wenn von Sport die Rede ist, geht es oft nur um Leistung, dabei sind der Spaß und das Miteinander eigentlich viel wichtiger", meint Regionspräsident Hauke Jagau. "Die Region Hannover zeichnet deshalb Vereine aus, die besonders Räume schaffen für Freundschaften, Integration und gemeinsames Erleben. Sportverein haben in unserer Gesellschaft eine wichtige soziale Funktion."

Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung, der die Preise am Donnerstagabend verlieh, ist zufrieden mit der Wahl der Jury: "Das Projekt des TSV Germania Arpke kann ein gutes Vorbild für andere Grundschulen und Vereine sein. Von der Kooperation profitieren alle Seiten." 

Stärkung der Arbeitnehmerrechte: 300 Betriebsräte auf Konferenz in Berlin

"Gute Arbeit braucht starke Arbeitnehmerrechte ohne Hintertür": Wie diese erreicht, angewendet und durchgesetzt werden können, stand im Mittelpunkt der Betriebsrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion. Diese fand am vergangenen Montag, 4. November 2109, in Berlin statt. Rund 300 Betriebs- und Personalräte aus ganz Deutschland waren zu Gast, darunter auch drei Betriebs- und Personalräte aus dem Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch.

"Für gute Arbeit müssen Politik und Arbeitnehmervertretungen an einem Strang ziehen – und zwar mit voller Kraft", so Miersch. "Es ist ein ständiges Wechselspiel: Wir Politiker brauchen die Erfahrung der Arbeitnehmervertretungen aus der Praxis für die Gesetze, die wir formulieren. Durch den offenen Dialog ist unsere Betriebs- und Personalrätekonferenz seit vielen Jahren ein echtes Erfolgsmodell."

Um gute Arbeit zu gewährleisten, müssten gerade jetzt die Veränderungen in der Arbeitswelt berücksichtigt werden. "Wie gehen wir mit mobiler Arbeit um? Braucht es im Arbeitszeitrecht mehr Flexibilität oder mehr Arbeitsschutz? Wie kann in Zeiten der Plattformökonomie die Gründung eines Betriebsrates erleichtert und rechtssicherer gemacht werden? Das sind die Fragen, auf die wir dringend Antworten finden müssen", so der Parlamentarier.

Frank Werneke, der neue Vorsitzende von ver.di, legte seine Sicht auf diese Fragen dar. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Professorin Ute Klammer vom "Institut Arbeit und Qualifikation", der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich und die Sprecherin für Arbeit und Soziales, Kerstin Tack, brachten ihre Impulse für gute Arbeit und gute Möglichkeiten zur Mitbestimmung ein.

In der Podiumsdiskussion zu Arbeitnehmerrechten der Zukunft wurde klar: Unbefristete Arbeitsverhältnisse müssen wieder zur Regel werden, Befristungen mit Sachgrund gehören auf den Prüfstand, ebenso wie das Teilzeitrecht. "Um den digitalen Wandel zu meistern, brauchen wir mehr Qualifizierung und Mitbestimmung. Wir haben in dieser Wahlperiode die Brückenteilzeit und das Rückkehrrecht in Vollzeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingeführt. Das wollen wir weiter ausbauen. Dass das notwendig ist, hat sich auch im Gespräch mit Martina Buchheim, ver.di Lehrte, und Reinhard Nold vom DGB Lehrte gezeigt", so Matthias Miersch. "Ich freue mich, dass sie nach Berlin gekommen sind, um gemeinsam mit uns gute Arbeit und gute Interessenvertretung zu gestalten."

Mit einem Ruck bewegt sich der Kirchenkreis Burgdorf „vom Walzer zum Quickstep“

Einen Tag vor Ende der diesjährigen "Woche der Diakonie" (1. bis 8. September) hat der Kirchenkreis Burgdorf seine zweitägige "Zukunftswerkstatt" zur künftigen Arbeit in den evangelisch-lutherischen Gemeinden des Kirchenkreises beendet. Ganz am Ende der Veranstaltung stand am gestrigen Sonnabend, 7. September 2019, ein Pressegespräch in den Tagungsräumlichkeiten des Burgdorfer Tanzstudios B5 an der Braunschweiger Straße.

Zur Stimmung und Atmosphäre während der Beratungen mit den etwa 120 Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Kirchenkreis sowie mit Personen des öffentlichen Lebens sagte Kirchenkreisjugendwartin Ann-Marie Reimann: "Mit den erörterten zukunftsorientierten Ansätzen bewegt sich Kirche vom Walzer zum Quickstep." Zu den Ansätzen gehören nach Worten von Superintendentin Sabine Preuschoff auch kleine Arbeitsgruppen (AG), die Gedanken und Ideen zusammentragen sollen, um bis Ende 2020 ein konkretes (Zukunfts-)Konzept vorstellen zu können. Damit sollen Fragen wie beispielsweise "In welcher Form kann Kirche mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen?", "Wie kann Kirche dem Fachkräftemangel entgegentreten?" oder "Wie können die Gemeinden im Kirchenkreis in Balance gehalten werden?" beantwortet werden. Kirche müsse sich bewegen und sich auf die veränderten Realitäten einstellen, so Sabine Preuschoff. Kirchenkreisvorstandsmitglied und Kirchenvorstandsvorsitzender der Matthäus-Gemeinde in Lehrte, Wilhelm Busch, brachte es auf den Punkt: "Nach gründlicher Beleuchtung des Ist-Zustandes muss ein Ruck durch unsere Kirche gehen, denn wir stehen vor großen Herausforderungen. Wir müssen mit aktivem Anpacken die Veränderungen bestimmen und uns nicht von den Veränderungen bestimmen lassen."

Da sieht sich Kevin Fischer aus Ahlten nun auf einem guten Weg. Er sei glücklich, so viele nette Menschen kennengelernt zu haben und mit ihnen ins Gespräch gekommen zu sein: "Ich habe mich als Jugendlicher wahrgenommen gefühlt und bin froh, dass die Arbeit jetzt in den AGs weitergeht." Es sei schön gewesen zu beobachten, wie die Generationen ins Gespräch gekommen seien, bestätigte Riika Hinkelmann (Neustadt), Gemeindeberaterin der Landeskirche Hannover.

Der Anfang ist gemacht. Nun müssen die AGs Vorschläge und Vorstellungen unter anderem zu den Themenbereichen "Jugendarbeit", "Gebäude" und "Gottesdienstgestaltung" in ein zukunftsfähiges Konzept für die insgesamt 49.000 Kirchenmitglieder im Kirchenkreis Burgdorf gießen. "Durch Sterbefälle und Austritte verliert der Kirchenkreis jedes Jahr rund 1000 Mitglieder. Eine Zahl, die von den Taufen nicht vollständig kompensiert werden kann", beschrieb die Superintendentin einen "eckigen" Sachverhalt, der mit Blick auf die derzeitige Situation im Rahmen der Zukunftswerkstatt auch zur Sprache kam.

Zum Schluss musste niemand seinen Heimweg mit leeren Händen antreten. Alle bekamen eine Tüte mit "Kirche in Nudelform" und einen von Sabine Preuschoff gespendeten Segen für ihren Weg zurück in die Gemeinden im Kirchenkreis Burgdorf.

38-jähriger Trickdieb aus Lehrte sitzt nun in Untersuchungshaft

Beamte der Ermittlungsgruppe "Trick" haben zusammen mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim umfangreiche Ermittlungen gegen einen 38-jährigen Lehrter und weitere Mittäter (21 und 27 Jahre alt) wegen banden- und gewerbsmäßigen Diebstahls geführt. Wie die Polizei mitteilt, ist am vergangenen Donnerstag, 22. August 2019, der Hauptverdächtige in Laatzen von Einsatzkräften der Polizeidirektion Hannover festgenommen worden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Lehrter mit seinen Komplizen in der Region Hannover, vorrangig im Raum Lehrte, mehrere Dienstleistungen und Handwerkertätigkeiten angeboten. Die Leistungen umfassten Gartenpflege, Hochdruckreinigerarbeiten sowie Wasserwerker- und Schornsteinfegerleistungen. Durch diese vermeintlichen Arbeiten gelangten die Täter in die Wohnobjekte der Senioren und konnten dort in mehreren Fällen häufig Bargeld und Wertgegenstände aus den Räumlichkeiten entwenden.

Nach knapp einem Monat Ermittlungsarbeit schlugen Fahnder am vergangenen Donnerstag zu und nahmen den 38-Jährigen an der Hildesheimer Straße in Laatzen fest. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen bei ihm und seinen Komplizen fanden die Ermittler umfangreiches Beweismaterial (Handy, Tatmittel, Tatkleidung sowie zwei Hiebwaffen) vor und stellten es sicher. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten zudem noch zwei Fahrzeuge. Ein Richter des Amtsgerichts Hildesheim erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen. Seine Komplizen wurden vorerst auf freien Fuß gesetzt.

Die Auswertung des Materials sowie die weiteren Ermittlungen dauern aktuell an.

Burgdorfer Schulsanitäter holen beim Wettbewerb den zweiten Platz

Als die Schulsanitäter an die Unfallstelle kommen, schreit die verunglückte Motorradfahrerin vor Schmerz, an ihrem Bein ist eine blutende Wunde zu sehen. Routiniert reagieren die Schüler des Gymnasiums Burgdorf und versorgen die Patientin, wählen den Notruf. Dafür gibt es von DRK-Jurorin Daniela Umlauf Lob. Neben den Teams aus Burgdorf zeigten rund 190 junge Sanitäter beim Schulsanitätsdienstwettbewerb 2019 im Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg ihr Können. Den ersten Platz sicherte sich das Team der Tellkampfschule, dicht gefolgt vom Gymnasium Burgdorf und dem Gymnasium Großburgwedel. Damit konnte das Team der Tellkampfschule ihren Vorjahressieg verteidigen.

Auch die Großburgwedler wiederholten ihre gute Leistung aus dem Vorjahr, wo sie den zweiten und dritten Platz belegt hatten. Die Teams des Gymnasiums Lehrte belegten den 16. und 22. Platz.

Die 36 Teams aus der Stadt und Region Hannover leisteten unter Beobachtung der Jury Erste Hilfe und zeigten dabei ihr gesamtes Wissen. In Gruppen zu fünf Teilnehmern wurden sie geprüft. "Die Juroren an den Stationen achten bei ihrer Bewertung besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten", erklärt Organisator Christian Quade. Neben dem Motorradunfall wurden auch Unfälle aus dem Sport- oder Chemieunterricht und ein Herzinfarkt von den Darstellern simuliert. Die Verletzungen an den Stationen waren von den Veranstaltern mit reichlich Kunstblut und Schminke so gestaltet worden, dass sich für die Sanitäter eine möglichst reale Situation ergab. Insgesamt galt es neun Notfallsituationen sowie vier zusätzliche Spiel- und Spaß-Stationen zu bewältigen. Nach jeder Übung gaben die Jury-Mitglieder dann auch sofort Feedback an die Gruppen, was sie in Zukunft noch verbessern können. "Dieser Wettbewerb soll ja auch dazu dienen, dass die Schüler ihr Wissen realitätsnah anwenden können. Daher ist das unmittelbare Feedback wichtig", resümiert Quade. Lobende Worte für das Engagement der Schulsanitäter fand auch DRK-Vorstand Steffen Baumann, der sich vor Ort ein Bild machte. "Die Schüler wissen ganz genau was zu tun ist und reagieren sehr souverän", so Baumann.

Die Ergebnisse: 

1. Tellkampfschule (Hannover)
2. Gymnasium Burgdorf
3. Gymnasium Großburgwedel (Team 2)
4. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 2)
5. Goetheschule KGS Barsinghausen (Team 2)
6. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg (Hannover, Team 1)
7. Gymnasium Langenhagen
7. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg (Hannover, Team 2)
9. Johannes-Kepler-Realschule (Hannover, Team 1)
9. Wilhelm-Raabe-Schule (Hannover, Team 1)
11. Carl-Friedrich-Gauß-Schule (Hemmingen, Team 1)
12. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 1)
13. IGS Springe (Team 1)
14. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 2)
15. IGS Springe (Team 2)
16. Gymnasium Großburgwedel (Team 1)
16. Gymnasium Lehrte (Team 1)
18. IGS Burgdorf
19. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 3)
19. Lutherschule (Hannover, Team 1)
19. Wilhelm-Raabe-Schule (Hannover, Team 2)
22. Gymnasium Lehrte (Team 2)
23. Johannes-Kepler-Realschule (Hannover, Team 2)
24. Goetheschule KGS Barsinghausen (Team 1)
25. Leine-Schule Neustadt (Team 1)
25. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 3)
27. IGS Bothfeld (Hannover)
28. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 1)
29. KGS Neustadt (Team 3)
30. Lutherschule Hannover (Team 2)
31. KGS Neustadt (Team 2)
32. Albrecht-Dürer-Schule (Hannover)
33. Leine-Schule Neustadt (Team 2)
34. KGS Neustadt (Team 1)
35. Erich-Kästner-Oberschule (Laatzen)
36. KGS Neustadt (Team 4)

Mehr Verkehrsunfälle in 2018 im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf

Im Jahr 2018 ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf mit den nachgeordneten Polizeikommissariaten Großburgwedel, Langenhagen, Lehrte und Mellendorf 129 Verkehrsunfälle, bei denen Personen getötet oder schwer verletzt wurden. Im Mittel der vergangenen fünf Jahre waren es 111 Unfälle mit schwerem Personenschaden. Dies entspricht einer Steigerung von 16,2 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt.

Durch die höhere Anzahl an Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden ist auch die Anzahl der betroffenen Personen höher als im Vergleichszeitraum. 2018 starben 6 (Mittelwerte der Jahr 2013 bis 2017: 8) beziehungsweise wurden 131 (113) Personen schwer verletzt. Auffällig sei nach Angaben der Polizei hierbei, dass sich die Altersklassen der Kinder / Jugendliche sowie der 18- bis 24-Jährigen auf dem Niveau der Vorjahre befinden, eine signifikante Steigerung jedoch bei den Beteiligten ab 55 Jahre zu verzeichnen sei. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der betroffen Personen in dieser Alterklasse von 45 pro Jahr auf 66 in 2018. Dies entspricht einer Steigerung von 46,7 Prozent.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit leichten Personenschaden stieg von (843) auf 899, die Anzahl der leicht verletzten Personen von (927) auf 991.

Insgesamt wurden im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf 6507 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Bei den Hauptunfallursachen im Bereich der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden sei festzustellen, dass überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol- / Drogenkonsum genauso dazuzurechnen seien, wie Fehler beim Abbiegen und Vorfahrtverletzungen.

Mit 1752 registrierten Unfallfluchten ist der Höchstwert vom vergangenen Jahr noch einmal übertroffen worden. Die Aufklärungsquote liegt im Verbund der Polizeiinspektion Burgdorf bei 39 Prozent. Hier ergeht der Appell an alle möglichen Zeugen: "Bitte umgehend nach der Beobachtung die Polizei verständigen."

10 Jahre Gartenregion: Veranstaltung im Hohnhorst-Park am 9. Juni

Zum großen GartenSummen lädt die Gartenregion Hannover Bienen- und Blumen-Fans in den Hohnhorst-Park nach Lehrte ein. Am Sonntag, 9. Juni 2019, dreht sich bei diesem Fest nahe der Streuobstwiese im alten Grabeland viel um Blüten, Vögel und Insekten. Angeboten werden auch Kräuterspaziergänge und Vorträge über Wildkräuter. NABU, BUND sowie viele andere Verbände und Vereine sind mit Infoständen im Park vertreten. Sie geben Tipps zur Anlage von Blühstreifen, für eine insektenfreundlichere Bepflanzung von Balkonen oder die naturnahe Gestaltung von Gärten. Beginn ist um 12 Uhr, der Eintritt frei.

Quasi Star-Gast im Park ist Uwe Westphal: Der promovierte Biologe beherrscht 130 Vogelrufe – und dazu Stimmen von Säugetieren, Amphibien und Insekten, die er naturgetreu und ohne Hilfsmittel nachahmt (um 13, 15 und 17 Uhr zu hören). Auf das Aufspüren und die nachfolgende Zubereitung von Löwenzahn und Co. hat sich Ursula Rücks spezialisiert. Die Wunstorferin ist zertifizierte Fachberaterin für die Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen (HfWU). Um 13.15 und 16.45 Uhr nimmt sie die Parkbesucherinnen und -besucher mit auf einen Kräuterspaziergang. Um 14.30, 15.15 und 16 Uhr zeigt sie zudem, wie leicht Kräutersalz herzustellen ist.

Auch für Kinder bietet das GartenSummen viel: Die Kräuterhexen Lehrte erzählen um 13 und 16 Uhr Gartenmärchen, die Naturonauten Lili und Claudius kommen mit ihrer Schatzkiste vorbei und eine Bienenhüpfburg steht ganztägig zum Austoben bereit. Für Musik zum Mitsummen sorgt der stimmgewaltige Singer und Songwriter Isaak Guderian.

Das Fest in Lehrte ist auch Teil des Programmes eines europaweiten Netzes von mittlerweile gut 200 Orten, die alljährlich am zweiten Juni-Wochenende das "Rendezvous im Garten" feiern. Das passende Motto 2019: "Tiere im Garten".

Den Sommer genießen, Erholung im Grünen und inspirierender Kulturgenuss obendrein – dazu trägt die Gartenregion seit zehn Jahren bei. Aus Anlass des runden Geburtstages steht das Jubiläumsprogramm 2019 denn auch unter dem Motto "10 Jahre – 10 Feste".

Bis Anfang Oktober folgen sieben weitere stimmungsvolle Park- und Gartenfeste voller Freude, Genuss, Spannung, Action, Wissen und Bewegung.

Mini-Jahrmarkt der Jusos zur Europawahl

Am Sonnabend den 11. Mai 2019 werden Jusos aus Burgdorf, Burgwedel, Lehrte und Uetze gemeinsam auf dem Hindenburgplatz in Uetze zusammen kommen. Ab 10 Uhr wird es mehrere Spiele für die ganze Familie geben und dabei auch etwas zu gewinnen.

"Gemeinsam möchten wir mit den Anwohner*innen und Bürger*innen einen unterhaltsamen Vormittag verbringen und Aufmerksamkeit auf die am 26. Mai anstehende Europawahl richten. Wir möchten ins Gespräch darüber kommen, was uns Europa bringt und bedeutet, wieso wir die Europäische Union brauchen, aber auch offene Fragen beantworten.  Zusammen freuen wir uns auf alle menschlichen Begegnungen und Interesse an der SPD und Europa", so die Jusos.

Alle 14 Auszubildenden der Hannoverschen Volksbank bestehen Abschlussprüfung

Viele strahlende Gesichter gab es bei einer kleinen Feierstunde der Hannoverschen Volksbank: Alle 14 Auszubildenden der Hannoverschen Volksbank haben ihre Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann erfolgreich absolviert. Dazu gratulierte Vorstandssprecher Jürgen Wache den frisch gebackenen Bankern und überreichte ihnen ihre Abschlusszeugnisse. Gemeinsam mit Personalchef Johann Graver wünschte er ihnen für ihren weiteren beruflichen Werdegang alles Gute.

Auch Malte Wölbern, Ausbildungsleiter in der Bank, gratulierte stolz "seinen" jungen Bankkaufleuten zur bestandenen Prüfung. "Die zweieinhalb Jahre ihrer Ausbildung sind wie im Flug vergangen", meinte Wölbern und hatte gleich noch eine gute Nachricht für die jungen Bankkaufleute: "Alle ehemaligen Auszubildenden können auch weiter in der Bank tätig sein."

Die Abschlussprüfung vor der IHK haben im Einzelnen erfolgreich abgeschlossen: Jacqueline Drossmann (Hannover), Marc Ertmer (Duingen), Lukas Graß (Wathlingen), Annalena Heinrich (Langenhagen), Dana-Sofia Jauss (Lehrte), Lisa Kehmeier (Rinteln), Marc Klinge (Berenbostel), Jan Paul Klose (Hannover), Kassandra Koutalidis (Langenhagen), Yannick Mittelstädt (Hannover), Jan Niklas Schwiening (Abbensen), Sarah Springer (Mariental, Christina Theilmann (Hannover), und Alexandra Westphal (Hannover).

Für Jan Paul Klose und Alexandra Westphal bedeutet die bestandene IHK-Abschlussprüfung jedoch nur eine Zwischenstation: Die Bachelor-Studenten beenden ihre Ausbildung erst am 31. Juli mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.).

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