Kategorienarchiv: Lehrte

Mit einem Ruck bewegt sich der Kirchenkreis Burgdorf „vom Walzer zum Quickstep“

Einen Tag vor Ende der diesjährigen "Woche der Diakonie" (1. bis 8. September) hat der Kirchenkreis Burgdorf seine zweitägige "Zukunftswerkstatt" zur künftigen Arbeit in den evangelisch-lutherischen Gemeinden des Kirchenkreises beendet. Ganz am Ende der Veranstaltung stand am gestrigen Sonnabend, 7. September 2019, ein Pressegespräch in den Tagungsräumlichkeiten des Burgdorfer Tanzstudios B5 an der Braunschweiger Straße.

Zur Stimmung und Atmosphäre während der Beratungen mit den etwa 120 Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Kirchenkreis sowie mit Personen des öffentlichen Lebens sagte Kirchenkreisjugendwartin Ann-Marie Reimann: "Mit den erörterten zukunftsorientierten Ansätzen bewegt sich Kirche vom Walzer zum Quickstep." Zu den Ansätzen gehören nach Worten von Superintendentin Sabine Preuschoff auch kleine Arbeitsgruppen (AG), die Gedanken und Ideen zusammentragen sollen, um bis Ende 2020 ein konkretes (Zukunfts-)Konzept vorstellen zu können. Damit sollen Fragen wie beispielsweise "In welcher Form kann Kirche mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen?", "Wie kann Kirche dem Fachkräftemangel entgegentreten?" oder "Wie können die Gemeinden im Kirchenkreis in Balance gehalten werden?" beantwortet werden. Kirche müsse sich bewegen und sich auf die veränderten Realitäten einstellen, so Sabine Preuschoff. Kirchenkreisvorstandsmitglied und Kirchenvorstandsvorsitzender der Matthäus-Gemeinde in Lehrte, Wilhelm Busch, brachte es auf den Punkt: "Nach gründlicher Beleuchtung des Ist-Zustandes muss ein Ruck durch unsere Kirche gehen, denn wir stehen vor großen Herausforderungen. Wir müssen mit aktivem Anpacken die Veränderungen bestimmen und uns nicht von den Veränderungen bestimmen lassen."

Da sieht sich Kevin Fischer aus Ahlten nun auf einem guten Weg. Er sei glücklich, so viele nette Menschen kennengelernt zu haben und mit ihnen ins Gespräch gekommen zu sein: "Ich habe mich als Jugendlicher wahrgenommen gefühlt und bin froh, dass die Arbeit jetzt in den AGs weitergeht." Es sei schön gewesen zu beobachten, wie die Generationen ins Gespräch gekommen seien, bestätigte Riika Hinkelmann (Neustadt), Gemeindeberaterin der Landeskirche Hannover.

Der Anfang ist gemacht. Nun müssen die AGs Vorschläge und Vorstellungen unter anderem zu den Themenbereichen "Jugendarbeit", "Gebäude" und "Gottesdienstgestaltung" in ein zukunftsfähiges Konzept für die insgesamt 49.000 Kirchenmitglieder im Kirchenkreis Burgdorf gießen. "Durch Sterbefälle und Austritte verliert der Kirchenkreis jedes Jahr rund 1000 Mitglieder. Eine Zahl, die von den Taufen nicht vollständig kompensiert werden kann", beschrieb die Superintendentin einen "eckigen" Sachverhalt, der mit Blick auf die derzeitige Situation im Rahmen der Zukunftswerkstatt auch zur Sprache kam.

Zum Schluss musste niemand seinen Heimweg mit leeren Händen antreten. Alle bekamen eine Tüte mit "Kirche in Nudelform" und einen von Sabine Preuschoff gespendeten Segen für ihren Weg zurück in die Gemeinden im Kirchenkreis Burgdorf.

38-jähriger Trickdieb aus Lehrte sitzt nun in Untersuchungshaft

Beamte der Ermittlungsgruppe "Trick" haben zusammen mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim umfangreiche Ermittlungen gegen einen 38-jährigen Lehrter und weitere Mittäter (21 und 27 Jahre alt) wegen banden- und gewerbsmäßigen Diebstahls geführt. Wie die Polizei mitteilt, ist am vergangenen Donnerstag, 22. August 2019, der Hauptverdächtige in Laatzen von Einsatzkräften der Polizeidirektion Hannover festgenommen worden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Lehrter mit seinen Komplizen in der Region Hannover, vorrangig im Raum Lehrte, mehrere Dienstleistungen und Handwerkertätigkeiten angeboten. Die Leistungen umfassten Gartenpflege, Hochdruckreinigerarbeiten sowie Wasserwerker- und Schornsteinfegerleistungen. Durch diese vermeintlichen Arbeiten gelangten die Täter in die Wohnobjekte der Senioren und konnten dort in mehreren Fällen häufig Bargeld und Wertgegenstände aus den Räumlichkeiten entwenden.

Nach knapp einem Monat Ermittlungsarbeit schlugen Fahnder am vergangenen Donnerstag zu und nahmen den 38-Jährigen an der Hildesheimer Straße in Laatzen fest. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen bei ihm und seinen Komplizen fanden die Ermittler umfangreiches Beweismaterial (Handy, Tatmittel, Tatkleidung sowie zwei Hiebwaffen) vor und stellten es sicher. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten zudem noch zwei Fahrzeuge. Ein Richter des Amtsgerichts Hildesheim erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen. Seine Komplizen wurden vorerst auf freien Fuß gesetzt.

Die Auswertung des Materials sowie die weiteren Ermittlungen dauern aktuell an.

Burgdorfer Schulsanitäter holen beim Wettbewerb den zweiten Platz

Als die Schulsanitäter an die Unfallstelle kommen, schreit die verunglückte Motorradfahrerin vor Schmerz, an ihrem Bein ist eine blutende Wunde zu sehen. Routiniert reagieren die Schüler des Gymnasiums Burgdorf und versorgen die Patientin, wählen den Notruf. Dafür gibt es von DRK-Jurorin Daniela Umlauf Lob. Neben den Teams aus Burgdorf zeigten rund 190 junge Sanitäter beim Schulsanitätsdienstwettbewerb 2019 im Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg ihr Können. Den ersten Platz sicherte sich das Team der Tellkampfschule, dicht gefolgt vom Gymnasium Burgdorf und dem Gymnasium Großburgwedel. Damit konnte das Team der Tellkampfschule ihren Vorjahressieg verteidigen.

Auch die Großburgwedler wiederholten ihre gute Leistung aus dem Vorjahr, wo sie den zweiten und dritten Platz belegt hatten. Die Teams des Gymnasiums Lehrte belegten den 16. und 22. Platz.

Die 36 Teams aus der Stadt und Region Hannover leisteten unter Beobachtung der Jury Erste Hilfe und zeigten dabei ihr gesamtes Wissen. In Gruppen zu fünf Teilnehmern wurden sie geprüft. "Die Juroren an den Stationen achten bei ihrer Bewertung besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten", erklärt Organisator Christian Quade. Neben dem Motorradunfall wurden auch Unfälle aus dem Sport- oder Chemieunterricht und ein Herzinfarkt von den Darstellern simuliert. Die Verletzungen an den Stationen waren von den Veranstaltern mit reichlich Kunstblut und Schminke so gestaltet worden, dass sich für die Sanitäter eine möglichst reale Situation ergab. Insgesamt galt es neun Notfallsituationen sowie vier zusätzliche Spiel- und Spaß-Stationen zu bewältigen. Nach jeder Übung gaben die Jury-Mitglieder dann auch sofort Feedback an die Gruppen, was sie in Zukunft noch verbessern können. "Dieser Wettbewerb soll ja auch dazu dienen, dass die Schüler ihr Wissen realitätsnah anwenden können. Daher ist das unmittelbare Feedback wichtig", resümiert Quade. Lobende Worte für das Engagement der Schulsanitäter fand auch DRK-Vorstand Steffen Baumann, der sich vor Ort ein Bild machte. "Die Schüler wissen ganz genau was zu tun ist und reagieren sehr souverän", so Baumann.

Die Ergebnisse: 

1. Tellkampfschule (Hannover)
2. Gymnasium Burgdorf
3. Gymnasium Großburgwedel (Team 2)
4. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 2)
5. Goetheschule KGS Barsinghausen (Team 2)
6. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg (Hannover, Team 1)
7. Gymnasium Langenhagen
7. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg (Hannover, Team 2)
9. Johannes-Kepler-Realschule (Hannover, Team 1)
9. Wilhelm-Raabe-Schule (Hannover, Team 1)
11. Carl-Friedrich-Gauß-Schule (Hemmingen, Team 1)
12. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 1)
13. IGS Springe (Team 1)
14. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 2)
15. IGS Springe (Team 2)
16. Gymnasium Großburgwedel (Team 1)
16. Gymnasium Lehrte (Team 1)
18. IGS Burgdorf
19. Helene-Lange-Schule (Hannover, Team 3)
19. Lutherschule (Hannover, Team 1)
19. Wilhelm-Raabe-Schule (Hannover, Team 2)
22. Gymnasium Lehrte (Team 2)
23. Johannes-Kepler-Realschule (Hannover, Team 2)
24. Goetheschule KGS Barsinghausen (Team 1)
25. Leine-Schule Neustadt (Team 1)
25. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 3)
27. IGS Bothfeld (Hannover)
28. Robert-Koch-Realschule (Langenhagen, Team 1)
29. KGS Neustadt (Team 3)
30. Lutherschule Hannover (Team 2)
31. KGS Neustadt (Team 2)
32. Albrecht-Dürer-Schule (Hannover)
33. Leine-Schule Neustadt (Team 2)
34. KGS Neustadt (Team 1)
35. Erich-Kästner-Oberschule (Laatzen)
36. KGS Neustadt (Team 4)

Mehr Verkehrsunfälle in 2018 im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf

Im Jahr 2018 ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf mit den nachgeordneten Polizeikommissariaten Großburgwedel, Langenhagen, Lehrte und Mellendorf 129 Verkehrsunfälle, bei denen Personen getötet oder schwer verletzt wurden. Im Mittel der vergangenen fünf Jahre waren es 111 Unfälle mit schwerem Personenschaden. Dies entspricht einer Steigerung von 16,2 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt.

Durch die höhere Anzahl an Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden ist auch die Anzahl der betroffenen Personen höher als im Vergleichszeitraum. 2018 starben 6 (Mittelwerte der Jahr 2013 bis 2017: 8) beziehungsweise wurden 131 (113) Personen schwer verletzt. Auffällig sei nach Angaben der Polizei hierbei, dass sich die Altersklassen der Kinder / Jugendliche sowie der 18- bis 24-Jährigen auf dem Niveau der Vorjahre befinden, eine signifikante Steigerung jedoch bei den Beteiligten ab 55 Jahre zu verzeichnen sei. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der betroffen Personen in dieser Alterklasse von 45 pro Jahr auf 66 in 2018. Dies entspricht einer Steigerung von 46,7 Prozent.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit leichten Personenschaden stieg von (843) auf 899, die Anzahl der leicht verletzten Personen von (927) auf 991.

Insgesamt wurden im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf 6507 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Bei den Hauptunfallursachen im Bereich der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden sei festzustellen, dass überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol- / Drogenkonsum genauso dazuzurechnen seien, wie Fehler beim Abbiegen und Vorfahrtverletzungen.

Mit 1752 registrierten Unfallfluchten ist der Höchstwert vom vergangenen Jahr noch einmal übertroffen worden. Die Aufklärungsquote liegt im Verbund der Polizeiinspektion Burgdorf bei 39 Prozent. Hier ergeht der Appell an alle möglichen Zeugen: "Bitte umgehend nach der Beobachtung die Polizei verständigen."

10 Jahre Gartenregion: Veranstaltung im Hohnhorst-Park am 9. Juni

Zum großen GartenSummen lädt die Gartenregion Hannover Bienen- und Blumen-Fans in den Hohnhorst-Park nach Lehrte ein. Am Sonntag, 9. Juni 2019, dreht sich bei diesem Fest nahe der Streuobstwiese im alten Grabeland viel um Blüten, Vögel und Insekten. Angeboten werden auch Kräuterspaziergänge und Vorträge über Wildkräuter. NABU, BUND sowie viele andere Verbände und Vereine sind mit Infoständen im Park vertreten. Sie geben Tipps zur Anlage von Blühstreifen, für eine insektenfreundlichere Bepflanzung von Balkonen oder die naturnahe Gestaltung von Gärten. Beginn ist um 12 Uhr, der Eintritt frei.

Quasi Star-Gast im Park ist Uwe Westphal: Der promovierte Biologe beherrscht 130 Vogelrufe – und dazu Stimmen von Säugetieren, Amphibien und Insekten, die er naturgetreu und ohne Hilfsmittel nachahmt (um 13, 15 und 17 Uhr zu hören). Auf das Aufspüren und die nachfolgende Zubereitung von Löwenzahn und Co. hat sich Ursula Rücks spezialisiert. Die Wunstorferin ist zertifizierte Fachberaterin für die Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen (HfWU). Um 13.15 und 16.45 Uhr nimmt sie die Parkbesucherinnen und -besucher mit auf einen Kräuterspaziergang. Um 14.30, 15.15 und 16 Uhr zeigt sie zudem, wie leicht Kräutersalz herzustellen ist.

Auch für Kinder bietet das GartenSummen viel: Die Kräuterhexen Lehrte erzählen um 13 und 16 Uhr Gartenmärchen, die Naturonauten Lili und Claudius kommen mit ihrer Schatzkiste vorbei und eine Bienenhüpfburg steht ganztägig zum Austoben bereit. Für Musik zum Mitsummen sorgt der stimmgewaltige Singer und Songwriter Isaak Guderian.

Das Fest in Lehrte ist auch Teil des Programmes eines europaweiten Netzes von mittlerweile gut 200 Orten, die alljährlich am zweiten Juni-Wochenende das "Rendezvous im Garten" feiern. Das passende Motto 2019: "Tiere im Garten".

Den Sommer genießen, Erholung im Grünen und inspirierender Kulturgenuss obendrein – dazu trägt die Gartenregion seit zehn Jahren bei. Aus Anlass des runden Geburtstages steht das Jubiläumsprogramm 2019 denn auch unter dem Motto "10 Jahre – 10 Feste".

Bis Anfang Oktober folgen sieben weitere stimmungsvolle Park- und Gartenfeste voller Freude, Genuss, Spannung, Action, Wissen und Bewegung.

Mini-Jahrmarkt der Jusos zur Europawahl

Am Sonnabend den 11. Mai 2019 werden Jusos aus Burgdorf, Burgwedel, Lehrte und Uetze gemeinsam auf dem Hindenburgplatz in Uetze zusammen kommen. Ab 10 Uhr wird es mehrere Spiele für die ganze Familie geben und dabei auch etwas zu gewinnen.

"Gemeinsam möchten wir mit den Anwohner*innen und Bürger*innen einen unterhaltsamen Vormittag verbringen und Aufmerksamkeit auf die am 26. Mai anstehende Europawahl richten. Wir möchten ins Gespräch darüber kommen, was uns Europa bringt und bedeutet, wieso wir die Europäische Union brauchen, aber auch offene Fragen beantworten.  Zusammen freuen wir uns auf alle menschlichen Begegnungen und Interesse an der SPD und Europa", so die Jusos.

Alle 14 Auszubildenden der Hannoverschen Volksbank bestehen Abschlussprüfung

Viele strahlende Gesichter gab es bei einer kleinen Feierstunde der Hannoverschen Volksbank: Alle 14 Auszubildenden der Hannoverschen Volksbank haben ihre Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann erfolgreich absolviert. Dazu gratulierte Vorstandssprecher Jürgen Wache den frisch gebackenen Bankern und überreichte ihnen ihre Abschlusszeugnisse. Gemeinsam mit Personalchef Johann Graver wünschte er ihnen für ihren weiteren beruflichen Werdegang alles Gute.

Auch Malte Wölbern, Ausbildungsleiter in der Bank, gratulierte stolz "seinen" jungen Bankkaufleuten zur bestandenen Prüfung. "Die zweieinhalb Jahre ihrer Ausbildung sind wie im Flug vergangen", meinte Wölbern und hatte gleich noch eine gute Nachricht für die jungen Bankkaufleute: "Alle ehemaligen Auszubildenden können auch weiter in der Bank tätig sein."

Die Abschlussprüfung vor der IHK haben im Einzelnen erfolgreich abgeschlossen: Jacqueline Drossmann (Hannover), Marc Ertmer (Duingen), Lukas Graß (Wathlingen), Annalena Heinrich (Langenhagen), Dana-Sofia Jauss (Lehrte), Lisa Kehmeier (Rinteln), Marc Klinge (Berenbostel), Jan Paul Klose (Hannover), Kassandra Koutalidis (Langenhagen), Yannick Mittelstädt (Hannover), Jan Niklas Schwiening (Abbensen), Sarah Springer (Mariental, Christina Theilmann (Hannover), und Alexandra Westphal (Hannover).

Für Jan Paul Klose und Alexandra Westphal bedeutet die bestandene IHK-Abschlussprüfung jedoch nur eine Zwischenstation: Die Bachelor-Studenten beenden ihre Ausbildung erst am 31. Juli mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.).

24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Elektro-Innung Burgdorf begrüßt 14 neue Gesellen

"Mit der erfolgreichen Ausbildung habt ihr einen Leistungsnachweis erbracht, der ein sicheres Fundament für ein gelingendes Berufsleben sein wird. Denn unsere Handwerksbetriebe suchen händeringend qualifizierte Fachkräfte", eröffnete der stellvertretende Obermeister der Elektro-Innung Burgdorf, Peter Wadewitz (Burgwedel), die Abschlussfeier der Auszubildenden im Elektrohandwerk im Hotel & Gasthaus Bähre in Ehlershausen.

Von ehemals 16 Prüflingen hatten 14 bestanden und sie waren eingeladen, um sich im Rahmen der traditionsreichen Freisprechungsfeier, die mit Fleiß und Ausdauer erworbenen Gesellenbriefe aushändigen zu lassen. "Dafür gebührt auch den Ausbildern und Kollegen, den Lehrern und Familien ein großer Dank", sagte Peter Wadewitz, und: "Da die meisten neuen Elektrogesellen übernommen werden, können die jungen Leute mit Zuversicht und Selbstvertrauen in die Zukunft blicken."

Das Handwerk habe in den vergangenen gut 20 Jahren eine schwindelerregende Entwicklung erlebt. "Das bedeutet, dass, wenn wir nicht mit der Zeit gehen, gehen wir mit der Zeit", unterstrich Wadewitz die überragende Bedeutung lebenslangen Lernens. Prüfungsausschussvorsitzender Knut Schardt setzte hinzu: "Die Lehrjahre habt ihr zunächst geschafft, aber die künftigen beruflichen Herausforderungen erfordern immer wieder weitere Wissenszuwächse."

Die erfolgreichen Teilnehmer des jüngsten Ausbildungsjahrgangs der Elektro-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Christian Lenz, Neustadt/Rbg. Sören Brandes, Celle und George Mazath, Gehrden (Jennert GmbH, Wedemark) und Ole Miesner (Guido Rohr, Wedemark). Christian Beeck, Großburgwedel und Thomas Florian (Elektro Bartels GmbH, Isernhagen KB). Jonas Jungnickel, Hannover und Alessandro Piro, Hannover (Stephan Macke GmbH, Burgwedel) und Sascha Oseloff, Eckernförde (Wadewitz Elektrotechnik GmbH, Burgwedel). Murat Bozkurt, Viransehir (Detlef Jacobs, Lehrte), Marvin Grabowski (Elektro Riera, Lehrte/Ahlten) und Florian Knittler (KLH Kabel- und Leitungsbau, Lehrte/Ahlten) sowie Aljosha Harder (Achim Strobinski, Uetze).

Metall-Innung Burgdorf spricht sieben Metallbauergesellen frei

Die Duale Ausbildung (auch betriebliche Ausbildung genannt) ist in Deutschland die häufigste Form der Berufsausbildung. "Dual" beschreibt eine zweigeteilte Form der Ausbildung. In der Berufsschule wird das theoretische Fachwissen vermittelt und im Betrieb werden die praktische Kenntnisse und Fertigkeiten erworben. So erhalten die Auszubildenden eine praxisorientierte Qualifikation und damit auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Sieben junge Leute, die sich vor dreieinhalb Jahren in metallverarbeitenden Handwerksbetrieben für diese Form der Berufsausbildung entschieden hatten, wurden nach erfolgreich abgelegten Prüfungen am vergangenen Montagabend von der Metall-Innung Burgdorf freigesprochen. Der Beste seines Ausbildungsjahrgangs war Mirco Sievers aus Burgwedel, der das Metallbauer-Handwerk bei der Burckhardt GmbH in Isernhagen erlernt hat.

Die Freisprechungsfeier fand in Ehlershausen im Hotel & Gasthaus Bähre statt, wo sich die Burgdorfer Prüflinge mit Familien, Freunde und Ausbildern eingefunden hatten, um die begehrten Gesellenbriefe überreicht zu bekommen.

Prüfungsausschussvorsitzender Frank Musiolek hatte den Part übernommen, den frischgebackenen Metallbauern noch ein paar wichtige und gutgemeinte Tipps mit auf den weiteren Weg zu geben: "Heute erhaltet ihr einen Werkzeugkasten in Form des Gesellenbriefes. Er ist gut gefüllt, aber hat auch noch viel Platz. Pflegt das bereits vorhandene Werkzeug und packt stetig etwas hinzu. Denn das Handwerk hat immer noch einen ‚goldenen Boden‘, auf dem sich eine solide Existenz aufbauen lässt". Innungsobermeister Peter Kronfeld bestätigte, dass alle Junggesellen von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden und "ab morgen mehr Geld verdienen."

In Abwandlung eines Zitats von Ignaz Anton Demeter (1773-1842), Erzieher, Schriftsteller und Erzbischof von Freiburg, schloss Musiolek seine kurze Ansprache mit: "Die besten Facharbeiter sind diejenigen, die nie aufhören, Lehrlinge zu sein."

Die weiteren neuen Handwerksgesellen in der Metall-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Lars Raue, Burgwedel und Julian Wildhagen, Neustadt (Rosenhagen GmbH, Burgwedel). Muhamed-Nazir Aydemir, Hannover und Kevin Colshorn, Isernhagen (Metallbau Burckhardt GmbH, Isernhagen). Joshua Ulonska, Peine (Carsten Detert, Lehrte) und Stephan Müller, Uetze (M & H Metalltechnik, Burgdorf).

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