Kategorienarchiv: Region Hannover

Schlauer gegen Klauer: Sieben Tipps der Polizei vor Taschendieben

Die Polizei Hannover warnt vor Beginn der Weihnachtszeit vor Taschendieben. Sie nutzen Menschenmengen und treten in der Regel als Team auf. Die Experten der Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl haben Tipps zusammengestellt, um nicht Opfer einer solchen Straftat zu werden.

Auf Veranstaltungen mit großen Menschenmengen wie Weihnachtsmärkten, in Kaufhäusern, Fußgängerzonen sowie Bussen und Bahnen finden Taschendiebe ideale Bedingungen vor, um mit einem raschen Griff in die Taschen anderer schnell an Geld und Wertsachen zu gelangen. Dabei lenkt in der Regel ein Täter das Opfer ab, ein anderer nimmt die Wertsachen weg, ein dritter Täter übernimmt die Beute. Insgesamt 99 Fälle von Taschendiebstahl hat die Polizei im vergangenen Jahr in der Vorweihnachtszeit in der Landeshauptstadt registriert – zehn mehr als noch 2017. Von den 99 Fällen haben sich 14 auf Weihnachtsmärkten ereignet, 2017 waren es noch 20.

Bei den erfassten Taten handelt sich laut Polizeilicher Kriminalstatistik um Diebstähle, bei denen der Täter heimlich seinem Opfer unmittelbar aus der am Körper getragenen Kleidung oder aus den im unmittelbaren körperlichen Gewahrsam befindlichen, das heißt am Körper mitgeführten Gegenständen, Geld oder andere Sachen entwendet.

Beliebte Tricks der Taschendiebe sind:

  • Bewusstes Anrempeln der Opfer
  • Herbeiführen eines künstlichen Gedränges
  • Absichtliches Beschmutzen der Kleidung ("Senfunfall", Getränk verschüttet) und die vermeintliche Hilfe beim Säubern
  • "Auskunftsersuchen" als Ablenkungsmanöver
Die Experten der Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl haben Tipps zusammengestellt, um kein Opfer zu werden. Zusätzlich werden die Beamten auch in diesem Jahr wieder mit gezielten polizeilichen Maßnahmen dort unterwegs sein, wo Taschendiebe ideale Bedingungen vorfinden.

Die Präventionstipps der Polize sind:

  • Führen Sie Geld, Papiere und andere Wertsachen in Brustbeuteln oder Gürteltaschen mit. Benutzen Sie sonst möglichst verschlossene Innentaschen.
  • Schließen Sie stets Ihre Handtasche und klemmen Sie diese mit der Verschlussseite zum Körper unter den Arm.
  • Gewähren Sie keine Einblicke in Ihre Geldbörse/Brieftasche
  • Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie in Menschenansammlungen oder im Gedränge unterwegs sind.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen.
  • Bewahren Sie Ihre Scheckkarte getrennt vom Bargeld auf.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden und/oder Ihre Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird.

Weitere Informationen zum Thema Taschendiebstahl gibt’s im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Kurzfristige Schaffung von Kitaplätzen: Region unterstützt Kommunen

Mehr Geburten, mehr Zuzüge – in vielen Städten und Gemeinden fehlen Kita-Plätze. Die Region Hannover unterstützt die Städte und Gemeinden daher finanziell beim Bau neuer Kindertagesstätten: Mit bis zu 5.500 Euro pro neu geschaffenem Platz beteiligt sich aktuell die Region Hannover an den Baukosten. Die Schaffung von Übergangslösungen zur Überbrückung der Bauzeiten mussten die Kommunen bisher allerdings aus eigener Kraft stemmen. Das soll sich jetzt ändern: Mit der "Richtlinie über die Förderung von Interimslösungen zur kurzfristigen Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen" hat die Region jetzt ein Instrument erarbeitet, um auch in diesen Fällen den regionsangehörigen Städten und Gemeinden unter die Arme greifen zu können. Der Jugendhilfeausschuss hat den Beschluss der Richtlinie am heutigen Dienstag, 19. November 2019, einstimmig empfohlen.

"Die Kommunen sind auf die Region Hannover zugekommen und haben den Wunsch nach einer Förderung von baulichen Übergangslösungen in Form von Modulbauten oder Anmietungen geäußert", berichtet Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. "Wir wissen, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen nach wie vor das vorhandene Angebot übersteigt und eine kurzfristige Deckung nicht möglich ist, da zwischen Planung und Bewilligung des Bauantrags bis zur Eröffnung einer Einrichtung oft mehrere Jahre vergehen können."

Künftig fördert die Region Hannover daher auch die befristete Anmietung von Räumen oder Modulbauten sowie deren Ankauf. Pro neu geschaffenem Platz will sich die Region Hannover künftig mit bis zu 2.750 Euro beteiligen. Alle 21 Städte und Gemeinden können eine entsprechende Förderung beantragen. Die Richtlinie soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2019 gelten. Anträge können bis März 2021 gestellt werden. Pro Jahr könnten bis zu 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen – vorbehaltlich des Haushaltsbeschlusses. Die Regionsversammlung stimmt in ihrer Sitzung am 17. Dezember über die neue Richtlinie ab.

Eltern und Kinder stärken: Region bezuschusst 20 Projekte

Kommunen werden zu Willkommensorten, benachteiligte Eltern in ihren Kompetenzen und Ressourcen gestärkt, Familien nach der Geburt durch Hausbesuchsprogramme begleitet: Die Region Hannover bezuschusst 20 Projekte in elf Städten und Gemeinden, deren Ziel ist, Familien zu unterstützen. Insgesamt 200.000 Euro hat der Jugendhilfeausschuss der Region Hannover dafür am Dienstag, 19. November 2019, bewilligt. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt, dass die Mittel im Rahmen des Haushaltsbeschlusses für 2020 zur Verfügung gestellt werden.

Ein besonderer Fokus liegt bei vielen der Projekte auf Familien mit Fluchthintergrund. So gehen rund 18.000 Euro in das Projekt FlüKi in Neustadt am Rübenberge, das in der dortigen Notunterkunft ein regelmäßiges Gruppenangebot für Kinder mit Fluchtgeschichte schafft. Der Diakonieverband Hannover-Land bietet mit dem Projekt "Bin da!" an den Standorten Gehrden, Neustadt a. Rbge., Wunstorf, Ronnenberg und Wennigsen jungen Eltern in belastenden Lebenssituationen mit Kleinstkindern eine Unterstützung im Alltag, dieses Vorhaben wird mit jeweils rund 15.000 Euro pro Standort unterstützt.

Der Kinderschutzbund Ortsverein Springe e.V. verbessert Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern, indem er Eltern ausbildet und befähigt, eigenständig Angebote wie zum Beispiel eine Ferienbetreuung zu entwickeln und umzusetzen. Dieses Vorhaben fördert die Region mit 12.000 Euro. Alle Projekte sind in das Netzwerk "Frühe Hilfen – Frühe Chancen" der Region Hannover eingebunden.

"Wir unterstützen Programme, die die Eltern stärken, sodass sie ihre Kinder gut durch die ersten Jahre ihres Lebens begleiten können", sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Jugend und Soziales der Region Hannover. "Am Ende profitieren alle davon: Eltern und Kinder." Grundlage für die Förderung ist die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Unterstützung von Familien, die die Regionsversammlung 2017 beschlossen hat.

Interkulturelle Öffnung der Region Hannover hat hohen Stellenwert

Ein Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner in Deutschland hat einen Migrationshintergrund, kam also entweder selbst nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit zur Welt oder hat mindestens ein Elternteil, das ohne deutschen Pass geboren wurde. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Die Region Hannover hat jetzt mithilfe einer Umfrage unter den Beschäftigten geforscht, wie hoch der Anteil in der Regionsverwaltung ist. Das Ergebnis: 18,15 Prozent derer, die sich an der Umfrage beteiligten, gaben an, einen Migrationshintergrund zu haben. Knapp die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter antwortete auf die anonyme Umfrage.

"Die Frage nach dem Migrationshintergrund wird in unserer Personalstatistik nicht erfasst", erläutert Nicolé Heidorn, Leiterin des Service Personal und Organisation der Region Hannover. "Wir können nur sehen, wenn jemand eine fremde Staatsangehörigkeit hat. Trotzdem tragen Kolleginnen und Kollegen mit einer Zuwanderungsgeschichte natürlich dazu bei, dass sich die Verwaltung interkulturell öffnet und weiter entwickelt." Deshalb sei es gut, belastbare Zahlen zu haben. So könne die Verwaltung zum Beispiel die Angebote der Personalentwicklung noch besser auf die Bedarfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuschneiden.

Veranlasst hatte die Koordinierungsstelle Integration der Region Hannover die Umfrage. Deren Leiter Reza Deilami ist zufrieden mit der Resonanz: "Die gute Rücklaufquote von fast 50 Prozent zeigt, dass das Thema für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Relevanz hat." Die Belegschaft samt Führungskräften für das Thema zu sensibilisieren, ist eines der Ziele der Koordinierungsstelle. Auch in ihren Stellenangeboten hebt die Region Hannover hervor, dass Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund willkommen sind.

CDU-Regionsfraktion: „Senkung des Mindestvolumens ist nicht der Tod vom Restabfallsack“

"Ich habe immer gesagt, dass Abfallpolitik ein Langstreckenlauf ist. Man muss dabei viele Dinge bedenken und ausgewogen vorgehen. Neben unseren politischen Vorgaben und Ideen bestimmen Faktoren, wie Rechtssicherheit der Satzung, die Verantwortung für aha und die Abstimmungen mit dem Koalitionspartner das Verhandlungsergebnis", erklärt Bernward Schlossarek, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover und Lehrter Abgeordneter.

Aus Sicht der CDU-Fraktion haben in den Verhandlungen zur neuen Abfallgebührensatzung zwei Aspekte eine wesentliche Stelle eingenommen. Neben dem Einlösen des zentralen Wahlversprechens, das Mindestmüllvolumen von zehn Liter auf fünf Liter pro Person zu senken, spiele auch die Rechtssicherheit der Satzung eine zentrale Rolle. "Wir haben lange und am Ende auch erfolgreich verhandelt. Die wesentliche Forderung, dass das Mindestvolumen auf fünf Liter gesenkt werden kann, ist erreicht", sagt der abfallpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Manfred Wenzel. "Wir schaffen damit Anreize zur Müllvermeidung. Wer wenig Restmüll erzeugt und gut sortiert, zahlt weniger Gebühren", ergänzt Schlossarek.

"Die Satzung von aha benötigt dringend Rechtssicherheit, was politische Beratungen sehr komplex gestaltet. Die Berechnung der Gebühren ist ein Mix aus bestelltem Volumen und spezifischem Gewicht. Das Gewicht der Behälter oder Säcke wird durch repräsentative Proben bestimmt und angenommen, da natürlich eine individuelle Verwiegung unmöglich ist. Die Stichproben werden jedes Jahr wiederholt und geprüft, ob die Annahmen noch der Wirklichkeit entsprechen. Das Ergebnis der Stichproben zeigte deutlich, dass das Gewicht in den Restabfallsäcken größer ist, als erwartet. Deshalb arbeitet aha bei der Gebührenbemessung hier mit einem anderen Faktor und so fallen mehr Kosten für die Restabfallsäcke an", erklärt Schlossarek.

"Übersetzt könnte man sagen, dass wir Nutzer des Restabfallsackes mehr Gewicht einsammeln lassen als die Tonnennutzer beim gleichen Volumen", erklärt Manfred Wenzel.

"Damit schaffen wir nicht den Sack ab und erheben auch keine Strafgebühr. Letztlich soll diese Art der Berechnung dazu führen, dass wir eine gerechte und rechtssichere Satzung erhalten", sagt Schlossarek. Und Wenzel ergänzt: "Nun sollte jede Nutzerin und jeder Nutzer prüfen, ob eine Verringerung des Volumens in Frage kommt und dies dann bei aha melden. Damit spielt es keine Rollen, ob der Restmüll in der Tonne oder im Sack abgeholt wird. So kann gespart werden".

Das Ende des Restmüllsackes war kein Thema in den langen Verhandlungen rund um die Abfallpolitik. "Vielmehr haben wir ein Ende der Zwangstonne bei Wohnungswechsel oder Umzug erreicht. Im Umland kann man den Sack als Abfuhrbehälter behalten und muss nicht automatisch zur Restmülltonne wechseln", erklärt Wenzel.

Gemeinschaftseigentum energetisch sanieren: Neues Projekt „WEG der Zukunft“ eröffnet Chancen

Etwa ein Viertel aller Wohnungen in Deutschland sind im Besitz von Wohnungseigentümer­gemeinschaften (WEG). Viele möchten ihre Gebäude energetisch sanieren und die Chance nutzen, ihre Immobilie fit für die Zukunft zu machen: Energieverbrauch senken, den Wohnkomfort erhöhen und so den Immobilienwert langfristig sichern. Doch oft ist es ein mühsamer Prozess, die dafür nötigen klaren Mehrheiten und Beschlüsse herbeizuführen, denn in WEG gibt es viele unterschiedliche Persönlichkeiten und Interessenslagen. Hier setzt das vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt "WEG der Zukunft" an. Kern des Projektes sind kostenfreie zweistündige Energieberatungen, in denen ein Profi eine Einschätzung zum Sanierungspotenzial des Gebäudes gibt. Wenn gewünscht, können die Ergebnisse des Erst-Checks in einer Eigentümerversammlung präsentiert werden. Anschließend kann sich die WEG bei der Entscheidungsfindung begleiten lassen.

Die Region Hannover ist eine von vier Modellregionen in Deutschland, in denen das Projekt angeboten wird. "Wir möchten Wohnungseigentümergemeinschaften bei den ersten Schritten auf dem Weg zum Sanierungsbeschluss begleiten," sagt Udo Sahling, Geschäftsführer der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover, die das Projekt vor Ort durchführt. "So bieten wir neben den Erst-Checks an, Hausverwaltungen und Beiräte bei der Entwicklung von möglichst einvernehmlichen Lösungen zu unterstützen. Die Unterstützung ist individuell auf die WEG abgestimmt und kann beispielsweise ein Expertenrat sein oder die Moderation einer schwierigen Diskussion." Mit dieser Unterstützung soll die Sanierungsrate in WEG gesteigert werden. Denn ohne Energieeinsparungen im Gebäudebereich seien weder die regionalen noch die bundesweiten Klimaschutzziele erreichbar. "Wenn es uns gelingt, die enormen Modernisierungspotenziale im Bestand der Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer zu erschließen, kommen wir mit der Wärmewende ein gutes Stück vorwärts", versichert Sahling.

WEG, die sich für eine Unterstützung interessieren können sich bei der Klimaschutzagentur Region Hannover unter weg@klimaschutzagentur.de oder telefonisch unter 0511/220022-85 melden. Dies gilt für Eigentümerinnen und Eigentümer, Beiräte sowie für Hausverwaltungen. Mehr Informationen sind unter www.klimaschutz-hannover.de zu finden.

Kultur im Schloss im Dezember: Lichterfest in Neustadt

Voller Saal: Die Konzerte von Martin Tingvall am Mittwoch, 4. Dezember 2019, 20 Uhr, und Voktett Hannover am Freitag, 13. Dezember, 20 Uhr, im Neustädter Schloss Landestrost sind ausverkauft.

Ganz ohne Eintrittskarte und kostenlos kommen die Besucherinnen und Besucher des großen Lichterfests in Neustadt am Rübenberge am Freitag, 6. Dezember, ins Schloss Landestrost. Ab 18 Uhr gibt es für Groß und Klein Allerlei zu erleben.

Im Großen Saal gibt es zwei halbstündige Konzerte von Fette Hupe. Die Geschichte von Schloss Landestrost lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Schlossführung kennen. Und auch der Nikolaus soll nicht fehlen und hält für die Kleinsten Überraschungen bereit. Bei Flammkuchen, Glühwein und Kakao und bei Liveübertragung aus den Konzerten ist das beleuchtete Schloss vom Vorplatz am Nordflügel aus zu bewundern. Zudem kann bis 21 Uhr im Schlossinneren die Video-Ausstellung der Künstlerin Fumiko Kikuchi besucht werden.

Musikalischer Gast ist die hannoversche Brassband Fette Hupe. Der Zusammenschluss hannoverscher Aktivkräfte des Modern Jazz spielt um 18.30 und 19.30 Uhr allerfetteste Arrangements, hupt großartige Soli und hat genauso viel Charme und Witz, wie es der Bandname verspricht.

Regionsmehrheit will Anschaffung von MTW für die Freiwilligen Feuerwehren fördern

Die Mehrheitsfraktionen in der Regionsversammlung von SPD und CDU wollen ein Förderprogramm „Anschaffung von MTW für die Freiwilligen Feuerwehren“ ins Leben rufen. Einen entsprechenden Antrag haben die Fraktionen nun eingereicht.
Zum Erhalt und Förderung der Freiwilligen Feuerwehren in der Region Hannover soll das Förderprogramm zur Anschaffung von Mannschaftstransportwagen (MTW) in den Kommunen eingerichtet werden. Dafür sollen im Regions-Haushalt 400.000 Euro bereitgestellt werden. Mit einem Zuschuss von etwa 40 Prozent soll jedes Fahrzeug so gefördert werden.

Zu Begründung schreibt die Fraktion: "Viele Mitglieder der Feuerwehren müssen mit ihren privaten Fahrzeugen zu den Einsätzen nachfahren, um ihren Dienst zu verrichten. Diese Fahrzeuge könnten ebenfalls für Kinder- und Jugendfeuerwehren eingesetzt werden. Hier wäre eine entsprechende Förderung angebracht und so würde die Arbeit der Freiwilligen entsprechend gewürdigt und unterstützt werden."

Es gibt in der Region etwa 200 Ortsfeuerwehren, nicht überall werde ein MTW vorgehalten. Mit der Förderung von etwa 2 Millionen Euro, aufgelegt für fünf Jahre, könnten so etwa 80 MTW’s gefördert werden.

"Mit dieser Förderung stärkt die Region das Ehrenamt und unterstützt die Freiwilligen Feuerwehren in den Kommunen", erklären die beiden Fraktion.

Delegation aus der Region Hannover reist nach Israel

Eine Delegation aus der Region Hannover ist ab Donnerstag, 14. November 2019, für zehn Tage zu Gast in Israel. Wichtigster Punkt des Besuchs in der Partnerregion Unter-Galiläa ist das Zusammentreffen mit dem neuen Landrat Nitzan Peleg, der seit November 2018 im Amt ist.

Die 18-köpfige Gruppe unter Leitung von Regionspräsident Hauke Jagau besteht aus Abgeordneten der Regionsversammlung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung. Darüber hinaus nehmen die beiden Bürgermeister von Burgwedel und Springe, Axel Düker und Christian Springfeld, sowie der Leiter der Justus-von-Liebig-Schule, Hubert Rolfes, und die stellvertretende Schulleiterin der BBS 3, Gisela Theising, an der Reise teil. Beide Schulen sind Berufsbildende Schulen in der Trägerschaft der Region Hannover und pflegen einen Schüleraustausch mit der landwirtschaftlich geprägten Kadoorie-Schule in der Region Unter-Galiläa.

Die Partnerschaft zwischen der Region Hannover und Unter-Galiläa besteht seit 1981 und ist damit eine der ältesten Partnerschaften zwischen einer deutschen und einer israelischen Kommune. Wichtigste Ziele der Partnerschaft sind der Schüleraustausch und der jährliche Jugendaustausch. Darüber hinaus finden einmal pro Wahlperiode ein Besuch und ein Gegenbesuch durch Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung statt.

"Gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte hat die Beziehung zu Unter-Galiläa eine ganz besondere Bedeutung. Ebenso wie die Gedenkstätte Ahlem ist diese Partnerschaft eine Mahnung dafür, dass es keinen zweiten Holocaust geben darf", sagt Regionspräsident Hauke Jagau. "Die gegenseitigen Besuche sind ein wichtiges Fundament für gegenseitiges Verständnis und Toleranz. Bisher sind alle, die an diesen Reisen teilgenommen haben, mit einem neuen Blick auf die Beziehung unserer Länder zurückgekommen."

Neben dem Besuch der Region Unter-Galiläa und der Kadoorie-Schule stehen unter anderem auch die Besichtigung des Jordan Valley Village – einer Einrichtung für schwerkranke Kinder -, eines Kibbutz und einer Trinkwasseranlage auf dem Programm. Darüber hinaus informiert sich die Gruppe über das Notlagezentrum in Jerusalem, besichtigt die Gedenkstätte Yad Vashem und beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Kriegs in Syrien auf Israel.

Kultur im Schloss: A Glezele Vayn

Musikalischer Entdeckergeist, schräger Humor und unverwüstliche Spielfreude vereinen sich am Freitag, 22. November 2019, 20 Uhr, mit ungarischer Schärfe, jiddischer Melancholie und allgäuer Bergkäs, wenn A Glezele Vayn zu Gast im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1 in Neustadt am Rübenberge, ist. Die Musik der vier Musikbegeisterten stammt aus den Ländern des Balkans, den jiddischen Schtetln Osteuropas und den Alpen. Zwischen den musikalischen Gängen schenkt Achim Rinderle selbstgebraute Poesie und frisch gezapfte Lügengeschichten aus.

Das Konzert ist eine vergnügliche Mischung aus Tradition und Eigenwille. Da werden nicht nur Töne verzaubert, sondern auch Zuhörer. Und Löffel sind nicht nur zum Essen da. Der Eintritt kostet 19 Euro, ermäßigt 13 Euro.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt, unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr.

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