Kategorienarchiv: Region Hannover

Caren Marks: Jetzt bewerben beim Wettbewerb gegen Einsamkeit im Alter

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks, macht auf den gemeinsamen Wettbewerb "Einsam? Zweisam? Gemeinsam!" ihres Ministeriums mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) aufmerksam.

"Mit diesem Wettbewerb wollen wir gute Beispiele für gelungene Projekte finden, die wirksam etwas gegen Einsamkeit im Alter tun. Diese guten Ideen verdienen Anerkennung und sind wichtige Impulsgeber für unsere Arbeit im Bundesseniorenministerium. Die Wettbewerbsbeiträge werden in unsere Konzepte gegen soziale Isolation im Alter einfließen, die wir aktuell entwickeln", so Caren Marks.

Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering betont, dass Teilhabe ein entscheidender Schlüssel ist, um sozialer Isolation entgegenzuwirken. Aus der täglichen Arbeit ist bekannt, wie viele und vielfältige Projekte und Initiativen es deutschlandweit gibt.

Bis zum 7. Dezember können sich Initiativen bewerben, die sich für die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen engagieren. Die besten Initiativen erhalten ein Preisgeld von bis zu 2000 Euro und werden auf der Internetseite der BAGSO vorgestellt. Alle Informationen zum Wettbewerb, sowie das Bewerbungsformular auf www.bagso.de/einsam-zweisam-gemeinsam.

„Welcome back“: Netzwerktreffen für Wiedereinsteigerinnen

Neue Kontakte, Raum für Austausch und wertvolle Anregungen für den beruflichen Wieder- oder Quereinstieg: Viermal im Jahr lädt die Koordinierungsstelle Frau und Beruf zum Netzwerktreffen für Berufswiedereinsteigerinnen ein. Beim nächsten Treffen am Montag, 26. November 2018, von 17.45 Uhr bis 20.30 Uhr im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, Raum N001, geht es um Selbstoptimierung und die Frage "Endlich perfekt sein? … manchmal ist weniger mehr!"

Ehrgeiz und Perfektionismus sind Antreiber für viele Frauen, im Berufs- wie im Privatleben. Dabei stellen sich viele die Frage, wie sie eine Balance zwischen Leben und Arbeit finden: Sich eine Auszeit nehmen? Lebens- und berufsbegleitend lernen? Achtsam, selbstbewusst und zufrieden mit sich sein? Ein Kunststück im turbulenten (Arbeits-)leben.

Im Gespräch mit Merle Meier, Sozialpädagogin, Autorin und systemische Therapeutin, geht es um ganz persönliche Lebens- und Berufserfahrungen, Grenzerfahrungen und Erschöpfung. Moderieren wird die interaktive Lesung Martina Behne, Geschäftsführerin der VHS Hannover-Land und Expertin für Erwachsenen- und Weiterbildung. Illustratorin Meike Haberstock begleitet die Veranstaltung als "Sketch-Noterin" live zeichnend.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte per Mail an frauundberuf@region-hannover.de oder telefonisch unter 0511/61623542. Alle Infos zum Netzwerktreffen und zur Arbeit der Koordinierungsstelle sind zu finden unter www.frau-und-beruf-hannover.de.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf dem Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. In Einzelgesprächen werden Frauen zu Fragen des Wiedereinstiegs in den Beruf, der Fortbildung während der Elternzeit oder zur beruflichen Neuorientierung beraten und informiert. Das Beratungsangebot der Koordinierungsstelle ist kostenlos und findet in vertraulichen Einzelgesprächen statt. Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover: ein Projekt in Trägerschaft der Region Hannover, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

Anna-Siemsen-Schule: Infomesse zu Berufen und Bildungsgängen

Unterricht bei offenen Türen und jede Menge Informationen zur beruflichen Ausbildung – von Hauswirtschaft über Textiltechnik bis zur Altenpflege: An der Anna-Siemsen-Schule, Berufsbildende Schule 7 der Region Hannover, können junge Menschen ganz unterschiedliche Bildungsgänge besuchen und Ausbildungen absolvieren. Bei einer Berufsinformationsmesse am Mittwoch, 28. November 2018, stellt die Schule von 9 bis 12 Uhr ihre Bildungsmöglichkeiten in den Räumen der Schule, Im Moore 38, Hannover-Nordstadt, vor. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der allgemeinbildenden Schulen, deren Sorgeberechtigte sowie Lehrkräfte.

Infostände und offene Unterrichtsstunden geben Einblick in die Arbeit der Schule. Bei der Messe stellen sich die Bildungsgänge aus den Bereichen Hauswirtschaft, Textiltechnik und Bekleidung, Sozialpädagogik und Pflegeassistenz, Altenpflege sowie aus der Berufseinstiegsschule vor. Außerdem gibt es kurze Vorträge zu den verschiedenen Berufsabschlüssen, wie zum Beispiel Sozialassistent/in mit Schwerpunkt Persönliche Assistenz, Pflegeassistent/in, Altenpfleger/in oder Maßschneider/in.

Interessierte erhalten Infos zum Erwerb von Schulabschlüssen, die an der Anna-Siemsen-Schule erworben werden können – vom Hauptschulabschluss bis zur Fachhochschulreife. In der Berufseinstiegsschule der BBS 7 werden außerdem die Berufsfelder Körperpflege und Floristik angeboten – auch dazu gibt es Infos, ebenso wie zu den Möglichkeiten der Sprachförderung und der Prüfung zum Deutschen Sprachdiplom.

Weitere Infos zur Berufsinfomesse sowie zu den verschiedenen Bildungsgängen sind auf der Homepage der Schule zu finden: www.anna-siemsen-schule.de.

Annahme von Elektroaltgeräten ändert sich

Durch das neue Elektro- und Elektronikgesetz gibt es eine Reihe von Anpassungen bei der Annahme und Abholung von Elektroaltgeräten. Ab dem 1. Dezember 2018 werden auch Möbel wie elektrisch verstellbare Schreibtische, Textilien mit eingebauter Elektronik oder Schränke mit Beleuchtung als Elektroaltgeräte behandelt. Da auf den Wertstoffhöfen der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) statt in sechs verschiedenen Containern die Altgeräte nun in zehn Gruppen entsorgt werden müssen, reicht der Platz auf einigen Wertstoffhöfen nicht mehr aus.

Auf allen 21 Wertstoffhöfen können weiterhin folgende Elektrogeräte kostenlos abgegeben werden:

  • Elektro-Kleingeräte (alle äußeren Geräte-Abmessungen kleiner als 50 Zentimeter)
  • Fernseher, Monitore (jeder Größe)
  • Kleidung und Schuhe mit Elektronik

An den folgenden Annahmestellen werden zusätzlich Elektro-Großgeräte kostenlos angenommen:

  • Auf den Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld
  • Schörlingstraße (Hannover-Linden)
  • Bissendorf
  • Sehnde
Hier können folgende Geräte abgegeben werden, ihre Zahl ist auf zwei Großgeräte pro Tag beschränkt:
  • Kühlschränke, Waschmaschinen, Herde
  • Elektrowerkzeuge
  • Möbel und Möbelteile mit nicht ausbaubarer Elektrik

Für folgende Geräte gilt eine Sonderregelung: Die Wertstoffhöfe auf den Deponien Kolenfeld, Burgdorf und Lahe nehmen als einzige Standorte Photovoltaikmodule und Nachtspeicheröfen an.

Die Möglichkeit der Abholung der Großgeräte durch aha gegen eine Gebühr bleibt erhalten. Anmeldung sind unter www.aha-region.de oder der kostenlosen Servicetelefonnummer 0800/9991199 möglich. Eine Entsorgungsplakette kann gegen Gebühr auf den Wertstoffhöfen erworben werden.

aha empfiehlt neben der kostenlosen Abgabe auf den Wertstoffhöfen auch das Rücknahmesystem der Hersteller oder Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten zu nutzen.

Auch bei der Sperrabfallabfuhr gibt es eine Änderung. Möbel und andere Gegenstände mit elektrischen oder elektronischen Komponenten werden nicht mehr mitgenommen, sondern müssen nach den Vorschriften des Elektro-Gesetzes entsorgt werden. Ausgenommen sind Möbel oder Gegenstände, aus denen die elektrischen oder elektronischen Gegenstände – also etwa Lampen, Motoren, Batterien oder Akkus – ausgebaut wurden. Dabei dürfen sie nicht zerstört werden und sind getrennt zu entsorgen.

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) weist den Kommunen die Aufgabe zu, Altgeräte aus privaten Haushalten zurückzunehmen und für die Hersteller zur weiteren Entsorgung bereitzustellen. Deshalb müssen die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE) die Organisation der Sammel- und Übergabestellen neu regeln. In Deutschland wurde für die Entsorgung von Elektroaltgeräten die so genannte geteilte Produktverantwortung eingeführt. Dies bedeutet, dass wesentliche Pflichten zum einen bei den örE, zum anderen bei den Herstellern von Elektro- oder Elektronikgeräten liegen. Die örE sind verpflichtet, Sammelstellen für Elektroaltgeräte einzurichten und diese dort grundsätzlich kostenlos zurückzunehmen. Der Handel nimmt, je nach Verkaufsfläche, Elektroaltgeräte freiwillig oder verpflichtend, zurück. Das Gesetz trat bereits am 15. August 2018 in Kraft, für öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger wie aha gilt es ab dem 1. Dezember 2018.

Regions-CDU: „Krankenhausstandorte stehen nicht zur Debatte“

"Mit großem Erstaunen war aus den Medien zu entnehmen, dass es offenbar eine Vereinbarung zwischen der Regionsverwaltung, den Krankenkassen, der Krankenhausgesellschaft und dem Niedersächsischen Sozialministerium über die Verlagerung der Geriatrie von Langenhagen nach Burgwedel gibt. Der Umzug dieser Spezialrichtung der Inneren Medizin sei die Voraussetzung für die Förderzusage des Sozialministeriums für den dringend benötigten Krankenhausneubau in Burgwedel", erklärt die CDU-Fraktion der Region Hannover.

"Wir als CDU-Fraktion kennen eine solche Vereinbarung nicht. Auch haben wir an einer solchen nicht mitgewirkt. Ein Umzug der Geriatrie von Langenhagen nach Burgwedel entspricht nicht den Beschlüssen in der Regionsversammlung zur Medizinstrategie 2020 sowie den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag mit der SPD auf Regionsebene", stellt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover Bernward Schlossarek fest.

Für die CDU-Fraktion gebe es für eine solche Vereinbarung keine Rechtsgrundlage. "Wir erwarten daher unverzüglich Aufklärung darüber, ob es diese Absprache zwischen der Region und der Spitze des Sozialministeriums gibt und wer diese Vereinbarung für die Region ausgehandelt hat", erklären die Christdemokraten.

Die CDU-Fraktion ist empört über die Vorgehensweise einzelner Akteure in der niedersächsischen Krankenhauspolitik, die sich in eine ganze Reihe von Indiskretionen und Stellungnahmen von Mitgliedern des Krankenhausplanungsausschusses einreiht und den Krankenhäusern der KRH GmbH schadet.

"Für uns ist klar, dass wir weiter an unserem Ziel festhalten, die Krankenhäuser im Osten der Region Hannover zu erhalten und zu modernisieren. Wir werden nicht zulassen, dass die politischen Kungelgespräche von Sozialdemokraten im Sozialministerium Einfluss auf Entscheidungen der frei gewählten Regionsversammlung haben. Ein zweites Springe wird es mit uns nicht geben", sagt Schlossarek abschließend.

SPD bekräftigt: Weiter Zwei-Standort-Lösung mit Kliniken in Lehrte und Burgwedel

Die SPD erneuert im Vorfeld der anstehenden Entscheidung des Krankenhausplanungsausschusses des Landes ihre Forderung, das Krankenhaus in Lehrte zu erhalten, zukunftssicher auszurichten sowie einen Neubau in Burgwedel zu genehmigen. "Wir haben uns auf die Zwei-Standort-Lösung mit Lehrte und Burgwedel für das Klinikum im Nordosten festgelegt und werden daran festhalten", erklärt die Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion, Silke Gardlo.

Ziel der SPD sei es, eine ortsnahe medizinische Versorgung zu ermöglichen bzw. zu gewährleisten. "Ich gehe fest davon aus, dass das Land Niedersachsen im Sinne der Region und somit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger entscheiden wird", stellt der Vorsitzende des SPD-Unterbezirkes und Bundestagsabgeordnete, Dr. Matthias Miersch, klar. SPD-Regionsfraktion und Partei haben sich immer dafür eingesetzt, die Krankenhausstandorte in Lehrte und Burgwedel zu erhalten. Dabei können sie auf die Unterstützung der Regionsverwaltung zählen.

"Die Beschlusslage der Regionsversammlung ist eindeutig: Beide Standorte in Großburgwedel und Lehrte sollen bestehen bleiben. Dafür werden wir uns weiter einsetzen", bekräftigt Regionspräsident Hauke Jagau.

Matinee im Foyer: „Aber sicher! Wie erleben wir Gefahr?“

Terroranschläge, Wohnungseinbrüche, Enkeltrick – täglich ereilen uns Meldungen von Straftaten. Nie zuvor gab es mehr Mord und Totschlag auf den Straßen Deutschlands als heute – so das Gefühl. Die Statistik der Polizei sagt etwas anderes: Die Zahl der Straftaten in der Region Hannover sinkt – in der Landeshauptstadt Hannover war sie 2017 auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Kann das sein? Ist es heute tatsächlich ungefährlicher, auf die Straße zu gehen, als früher?

In der Reihe Matinee im Foyer diskutieren Experten und Expertinnen am Sonntag, 2. Dezember 2018, darüber, wovor wir Angst haben und wie wir mit Gefahr umgehen. Mit dabei sind Dr. Axel von der Ohe, Dezernent für Finanzen und Öffentliche Sicherheit der Stadt Hannover, Kriminalrat Savas Gel, Leiter des Dezernats Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover, Professor Werner Greve vom Institut für Psychologie der Universität Hildesheim sowie Selbstverteidigungstrainerin Katharina Fröhlich. "Aber sicher! Wie erleben wir Gefahr?" ist der Vormittag überschrieben.

Gibt es eine gefühlte Gefahr, die trotz nackter Zahlen ernst genommen werden muss? Oder wird heute einfach mehr in der Presse und in den sozialen Medien über Gefahren berichtet als früher? Diesen Fragen geht die Podiumsrunde zusammen mit Moderatorin Tanja Schulz auf den Grund. Das Publikum ist wie gewohnt eingeladen, mitzudiskutieren. Die Veranstaltung im Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover, beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Neugierig auf mehr Matinee im Foyer? Am Sonntag, 10. März 2019, 11 Uhr, heißt es "Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Einzug der wilden Tiere".

Lesung in der Gedenkstätte Ahlem: Hollywood und Bergen-Belsen

Zwischen diesen zwei Schwestern lagen Welten: Während Marlene Dietrich im Zweiten Weltkrieg amerikanische Soldaten unterhielt, betrieb ihre Schwester Elisabeth mit ihrem Mann in Bergen-Belsen ein Kino für Wehrmachtsoldaten und SS-Leute. Die eine sagte den Nazis den Kampf an, die andere ordnete sich brav unter. Am Sonntag, 25. November 2018, 15 Uhr, zitiert Heinrich Thies in der Gedenkstätte Ahlem aus seiner fesselnden Doppelbiographie, noch nie veröffentlichten Briefen und vielen anderen Originaldokumenten. Dabei fängt er die besondere Verbindung der ungleichen Schwestern erzählerisch ein – eine Beziehung im Schatten der Weltgeschichte, ein Familiendrama zwischen Hollywood und Bergen-Belsen. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Nach 1945 verlor die weltberühmte Diva in der Öffentlichkeit nie wieder ein Wort über ihre Schwester. Marlene Dietrich tilgte Elisabeth aus ihrer Biografie und schwieg darüber bis an ihr Lebensende. Trotzdem unterstützte sie Elisabeth und hielt heimlich Kontakt zu ihr. Die beiden führten einen umfangreichen Briefwechsel, nannten einander "Liesel" und "Pussycat".

Heinrich Thies, geboren 1953 im niedersächsischen Hademstorf, ist Journalist und Autor zahlreicher Biografien und Romane. Bei Hoffmann und Campe erschienen unter anderem. Geh aus, mein Herz, und suche Freud (2001) und Wenn Hitler tot ist, tanzen wir (2004).

Neue Region-S-Karte kommt per Post

In den nächsten Tagen erhalten rund 147.000 Menschen Post von der Region Hannover – mit der neuen Region-S-Karte, die zur vergünstigten Nutzung von Bussen und Bahnen im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover (GVH) berechtigt. Karten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten außerdem ermäßigten Eintritt in den Erlebnis-Zoo Hannover. Aktuell nutzen rund 19.400 Personen (September 2018) die ermäßigte Monatsfahrkarte "MobilCard S". Darüber hinaus wurden im September 2018 rund 197.000 TagesTickets S und rund 16.700 ermäßigte TagesTickets S für Kinder verkauft.

"Das Fahren mit Bus und Bahn zu einem günstigen Tarif ist für Menschen mit geringem Einkommen wichtig, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben", so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. "Die Nutzerzahlen zeigen, dass dieses Angebot nach wie vor gut angenommen wird."

 
Anspruch auf den ermäßigten Sozialtarif für Busse und Bahnen haben Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII, nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und der Kriegsopferfürsorge. Darüber hinaus bekommen auch Rentnerinnen und Rentner die Region-S-Karte, wenn sie mit einem Menschen eine Bedarfsgemeinschaft bilden, der Arbeitslosengeld II bezieht.

Die neue Region-S-Karte gilt ab dem 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019. Wer anspruchsberechtigt ist und dennoch bis Anfang Dezember keine Region-S-Karte bekommen hat, sollte sich an sein zuständiges Jobcenter oder Sozialamt wenden. Dort wird die Karte unmittelbar ausgestellt und ausgegeben. Weitere Informationen zum Sozialtarif gibt die Region Hannover telefonisch unter (0511) 616-21000, per Mail an region-s-karte@region-hannover.de oder im Internet auf www.region-s-karte.de.

Besuch bei der Parlamentarischen Staatssekretärin Flachsbarth in Berlin

Zum dritten Mal in diesem Jahr besuchten 50 Personen aus ihrem Wahlkreis die Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth im Rahmen einer Politischen Informationsfahrt in der Bundeshauptstadt. Den Besucherinnen und Besuchern wurde im Laufe ihres Aufenthaltes vom 7. bis 9. November 2018 ein umfangreiches und abwechslungsreiches bildungspolitisches Programm geboten, dessen Schwerpunkte neben der deutschen Geschichte der Besuch verschiedener Verfassungsorgane und Ministerien war.

Der Anreisetag sah zunächst eine Führung im sogenanten "Tränenpalast", dem ehemaligen Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße vor. Am Nachmittag folgte ein Besuch des Auswärtigen Amtes bevor ein Gespräch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit der Gastgeberin den Tag abrundete. Maria Flachsbarth erläuterte ihren Gästen nicht nur ihren Tagesablauf und ihre Tätigkeit als Mitglied der Bundesregierung, sondern stand auch Rede und Antwort zur aktuellen Tagespolitik.

Am zweiten Tag stand schon früh eine Stadtrundfahrt auf der Agenda, bevor der Besuch des Schloss Bellevue folgte, zweifelsohne ein Höhepunkt dieser Berlinreise. Am Nachmittag folgte dann ein Abstecher in das Bundeskanzleramt mit einer ausführlichen Führung, bevor sich die Gäste am frühen Abend das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ansahen, ein weiteres berührendes Kapitel der deutschen Geschichte.

Der dritte Tag startete zunächst mit Führung und Informationsgespräch im Stasi-Museum Berlin, dem zum Abschluss der Reise der Besuch des Deutschen Bundestages mit Teilnahme an einer Plenardebatte und einem ausgiebigen Besuch von Dachterrasse und Reichstagskuppel folgte, bevor die Gäste abends mit vielen Eindrücken und neuen Erkenntnissen wieder zurück nach Hause fuhren.

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