Kategorienarchiv: Region Hannover

9. Sportkongress wird zur Online-Woche

Die SportRegion Hannover lädt alle Vorstände und interessierte Vereinsmitglieder aufgrund der Corona-Situation zur virtuellen Variante des 9. Sportkongress ein: Online-Woche vom 22. bis 25. Juni 2020. Da der diesjährige Sportkongress nicht wie angekündigt am 4. Mai im bekannten Format durchgeführt werden konnte und um jedem Interessierten die Möglichkeit zu bieten, alle Themen zu verfolgen, hat sich der Regionssportbund Hannover für dieses Format entschieden.

"Wir haben eine Alternative zum Sportkongress gefunden. Wichtig ist uns, dass wir auch in diesen Zeiten mit unseren Vereinen in Kontakt stehen. Wir sollten die Zeit gemeinsam nutzen, um uns für die Zeit nach Corona vernünftig aufzustellen", so Ulf Meldau, RSB-Vorsitzender (Sportpolitik).

Die Teilnehmendenzahl ist auf 80 Plätze pro Tag begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird daher dringend empfohlen. Von Montag bis Donnerstag werden neben dem Eröffnungstag mit Wochenüberblick und Einführung in die Technik auch die einzelnen Foren als eineinhalbstündige Abend-Webinare über die Online-Plattform ZOOM durchgeführt. Am Tag zwei wird es zudem am Nachmittag um 16:30 Uhr ein vorgelagertes Webinar-Spezial zum Thema Vereinssoftware DFBnet Verein geben.

Anmeldung und weitergehende Infos zum Programm sowie den eingeladenen Experten unter www.sportregionhannover.de/sportkongress. Anmeldeschluss ist am Sonntag, 21. Juni. Die Teilnahme ist kostenfrei.

SPD-Regionsfraktion: „Sprache als Schlüssel für betriebliche und gesellschaftliche Integration“

"Eine Ausbildung ist ein entscheidender Baustein für die gelungene Integration von Zugewanderten. Ohne fundierte Sprachkenntnisse fällt es jedoch oft schwer, eine passende Ausbildung zu finden, beziehungsweise abzuschließen", so die SPD-Regionsfragtion in einer Pressemitteilung. Für sie sei deshalb klar, dass "Sprache ein Türöffner für die gelungene Integration ist und Ausbildungsfähigkeit ermöglicht". Eine Ausbildung führe zu finanzieller Unabhängigkeit, welche nötig für ein selbstbestimmtes Leben sei und ein Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermögliche.

"Damit fehlende Sprachkenntnisse einer Ausbildung nicht im Wege stehen hat der Regionale Bildungsbeirat ein Programm ins Leben gerufen, bei dem Zugewanderte bereits im Vorfeld ihrer Berufsausbildung einen individuell angepassten Sprachkurs absolvieren können. In Kombination mit ausbildungsbegleitenden Sprachkursen können Hürden vermieden und eine gelungene Integration unterstützt werden. Interessierte Betriebe können sich bei der Koordinierungsstelle ALBuM melden. Die SPD-Regionsfraktion unterstützt das Projekt ausdrücklich und bietet bei Bedarf an, zwischen den Betrieben und dem Projekt zu vermitteln", erklären die Sozialdemokraten.

"Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Das gilt sowohl im Betrieb, als auch in der Gesellschaft insgesamt. Mit den neuen Sprachförderkursen schafft der Regionale Bildungsbeirat jetzt einen weiteren Baustein mit dem wir in der Region dafür sorgen, dass die die Integration von Zugewanderten bei uns zu einer Erfolgsgeschichte wird", so Regina Hogrefe, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD Regionsfraktion.

Zukunft braucht Familie – Leben mit Pflegekindern

Die Pflegekinderdienste der Region Hannover sowie der Städte Laatzen und Langenhagen suchen gemeinsam regelmäßig Pflegeeltern für Kinder, die nicht in ihren Familien aufwachsen können. Derzeit leben im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover als Jugendhilfeträgerin über 350 Kinder in Pflegefamilien – auf Dauer oder vorübergehend.

Interessierte können sich bei einem Infoabend am Dienstag, 16. Juni, 18 Uhr, Hildesheimer Straße 267 (1. OG) in Hannover-Döhren, über die Voraussetzungen und Aufgaben einer Pflegefamilie informieren. Der Pflegekinderdienst der Region Hannover erklärt, aus welchen Gründen Kinder in eine Pflegefamilie kommen, welche Rechte und Pflichten Pflegeeltern haben und wie sie vom Jugendamt unterstützt werden. Außerdem wird besprochen, wie sich das Leben mit Pflegekindern verändert und wie Besuchskontakte mit den leiblichen Eltern geregelt sind.

Aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Der Pflegekinderdienst nimmt Anmeldungen unter der Telefonnummer 0511/616-22129 entgegen. Teilnehmer werden gebeten, während der Veranstaltung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Weitere Infoabende im Jahr 2020 finden am Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr, Hildesheimer Str. 267, Hannover, am Dienstag, 8. September, 18 Uhr, Haus der Jugend, Langenfortherplatz 1, Langenhagen, und am Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr, Stadthaus, Marktplatz 2, Laatzen, statt.

Corona-Virus: Die aktuellen Zahlen in der Region Hannover

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2425 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Dies gibt die Regionsverwaltung am heutigen Dienstag, 2. Juni 2020, um 16 Uhr bekannt. Im Vergleich zum vergangenen Freitag, als die Region Hannover zuletzt die Zahl der Infizierten gemeldet hatte, ist dies ein Anstieg um 42 Personen.

Von allen bislang gemeldeten Infizierten sind zum heutigen Stand 2073 Personen von der Regionsverwaltung als genesen aufgeführt. 107 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren.

Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 245 Menschen in der Region infiziert. Im Vergleich zum vergangenen Freitag sind dieses 17 Personen mehr.

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 91 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 23 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Verteilung nach Alter

(seit Beginn der Erfassung)

0 – 9 Jahre: 53

10 – 19 Jahre: 105

20 – 29 Jahre: 384

30 – 39 Jahre: 396

40 – 49 Jahre: 398

50 – 59 Jahre: 461

60 – 69 Jahre: 214

70 – 79 Jahre: 154

80+ Jahre: 258

keine Angaben: 2

Verteilung nach Geschlecht

(bezogen auf die Gesamtzahl von 2425 nachweislich Infizierten)

Männer: 48,0 Prozent

Frauen: 49,3 Prozent

keine Angabe: 2,7 Prozent

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl

Fallzahl Gesamt

seit Ausbruch

Barsinghausen 1 36
Burgdorf 3 58
Burgwedel 1 42
Garbsen 23 141
Gehrden 0 18
Hemmingen 2 42
Isernhagen 4 45
Laatzen 10 130
LH Hannover 112 1280
Langenhagen 31 114
Lehrte 9 75
Neustadt 6 45
Pattensen 3 24
Ronnenberg 7 61
Seelze 10 69
Sehnde 1 39
Springe 1 62
Uetze 5 33
Wedemark 13 46
Wennigsen 1 23
Wunstorf 2 42

Aktuell Infizierte

02.06.: 245 (+17)

29.05.: 228 (+33)

28.05.: 195 (+29)

27.05.: 166 (+10)

26.05.: 156 (+5)

25.05.: 151 (-7)

22.05.: 158 (-9)

20.05.: 167 (-9)

19.05.: 176 (-6)

18.05.: 182 (+15)

15.05.: 167 (-31)

14.05.: 198 (-4)

13.05.: 202 (-3)

12.05.: 205 (+7)

11.05.: 198 (-33)

08.05.: 231 (-534, Neue Berechnung der Region Hannover eingeführt)

07.05.: 765 (-18)

06.05.: 783 (-10)

05.05.: 793 (-24)

04.05.: 817 (+5)

30.04.: 812 (-1)

29.04.: 813 (-6)

28.04.: 819 (-43)

27.04.: 862 (+25)

24.04.: 837 (-14)

23.04.: 851 (+9)

22.04.: 842 (+2)

21.04.: 840 (-36)

20.04.: 876 (+36)

17.04.: 840 (+8)

16.04.: 832 (+/-0)

15.04.: 832 (-42)

14.04.: 874 (+11)

11.04.: 863 (+45)

08.04.: 818 (+31)

07.04.: 787 (+2)

06.04.: 785 (+26)

03.04.: 759 (+40)

02.04.: 719 (+6)

01.04.: 713 (+1)

31.03.: 712

Gemeldete kumulierte Fälle in der Region Hannover

02.06., 16:00 Uhr: 2425 (+42)

01.06., keine Aktualisierung

31.05., keine Aktualisierung

30.05., keine Aktualisierung

29.05., 15:00 Uhr: 2383 (+38)

28.05., 14:30 Uhr: 2345 (+43)

27.05., 15:40 Uhr: 2302 (+32)

26.05., 17:00 Uhr: 2266 (+20)

25.05., 15:00 Uhr: 2246 (+19)

24.05., keine Aktualisierung

23.05., keine Aktualisierung

22.05., 15:15 Uhr: 2227 (+6)

21.05., keine Aktualisierung

20.05., 14:10 Uhr: 2186 (+6)

19.05., 15:15 Uhr: 2180 (+7)

18.05., 16:42 Uhr: 2173 (+18)

17.05., keine Aktualisierung

16.05., keine Aktualisierung

15.05., 15:59 Uhr: 2155 (+5)

14.05., 15:31 Uhr: 2150 (+14)

13.05., 15:00 Uhr: 2136 (+26)

12.05., 16:00 Uhr: 2110 (+15)

11.05., 15:09 Uhr: 2095 (+25 = Im Durchschnitt etwa 8 pro Tag)

10.05., keine Aktualisierung

09.05., keine Aktualisierung

08.05., 17:38 Uhr: 2070 (+26)

07.05., 15:31 Uhr: 2044 (+25)

06.05., 15:39 Uhr: 2019 (+15)

05.05., 15:05 Uhr: 2004 (+15)

04.05., 15:38 Uhr: 1989 (+58 = Im Durchschnitt etwa 14/15 pro Tag)

03.05., keine Aktualisierung

02.05., keine Aktualisierung

01.05., keine Aktualisierung

30.04., 15:47 Uhr: 1931 (+19)

29.04., 15:54 Uhr: 1912 (+28)

28.04., 14:11 Uhr: 1884 (+7)

27.04., 15:58 Uhr: 1877 (+58 = im Durchschnitt etwa 19 pro Tag)

26.04., keine Aktualisierung

25.04., keine Aktualisierung

24.04., 14:00 Uhr: 1819 (+26)

23.04., 15:45 Uhr: 1793 (+44)

22.04., 15:25 Uhr: 1749 (+33)

21.04., 16:06 Uhr: 1716 (+15)

20.04., 16:04 Uhr: 1701 (+82 = im Durchschnitt etwa 27 pro Tag)

19.04., keine Aktualisierung

18.04., keine Aktualisierung

17.04., 16:14 Uhr: 1619 (+47)

16.04., 16:14 Uhr: 1572 (+31)

15.04., 16:39 Uhr: 1541 (+22)

14.04., 16:37 Uhr: 1519 (+65 = im Durchschnitt etwa 22 pro Tag)

13.04., keine Aktualisierung

12.04., keine Aktualisierung

11.04., 17:00 Uhr: 1454 (+65 = im Durchschnitt etwa 32/33 pro Tag)

10.04., keine Aktualisierung

09.04., 16:31 Uhr : 1389 (+79)

08.04., 16:09 Uhr : 1310 (+76)

07.04., 16:02 Uhr : 1234 (+69)

06.04., 15:53 Uhr : 1165 (+126 = im Durchschnitt 42 pro Tag)

05.04., keine Aktualisierung

04.04., keine Aktualisierung

03.04., 16:05 Uhr : 1039 (+63)

02.04., 16:11 Uhr : 976 (+65)

01.04., 15:46 Uhr : 911 (+44)

31.03., 15:14 Uhr : 867 (+56)

30.03., 16:14 Uhr : 811 (+150 = im Durchschnitt 50 pro Tag)

29.03., keine Aktualisierung

28.03., keine Aktualisierung

27.03., 15:47 Uhr : 661 (+73)

26.03., 17:00 Uhr : 588 (+78)

25.03., 16:10 Uhr : 510 (+82)

24.03., 16:50 Uhr : 428 (+60)

23.03., 17:39 Uhr : 368 (+83 = im Durchschnitt etwa 28 pro Tag)

22.03., keine Aktualisierung

21.03., keine Aktualisierung

20.03., 17:41 Uhr : 285 (+47)

19.03., 16:50 Uhr : 238 (+65)

18.03., 17:33 Uhr : 173 (+45)

17.03., 16:40 Uhr : 138 (+17)

16.03., 11:20 Uhr : 121 (+61 = im Durchschnitt etwa 20 pro Tag)

15.03., keine Aktualisierung

14.03., keine Aktualisierung

13.03., 17:00 Uhr : 60 (+15)

12.03., 17:30 Uhr : 45 (+22)

11.03., 17:30 Uhr : 23 (+12)

10.03., 16:00 Uhr : 11 

04.03., 19:00 Uhr : 3

03.03., 18:00 Uhr : 2

29.02., 19:00 Uhr:  1

Trockenheit: Vorsicht in Wald und Wiesen

Mehr als ein paar Tropfen waren es in den vergangenen Tagen nicht: Durch die langanhaltende Trockenheit ist die Brandgefahr in der Vegetation größer geworden. Das nun kommende Pfingstwochenende, mit viel Sonnenschein und ohne Regen vorausgesagt, wird viele Menschen in die Natur locken. Doch: Vorsicht ist in Wald und Wiesen angebracht, denn schon eine kleine Unaufmerksamkeit kann zu einem großen Feuer führen. Auch das Arbeiten im eigenen Garten sollte mit besonderer Aufmerksamkeit vorgenommen werden.

Der Grasland-Feuerindex ist deutschlandweit auf Stufe 4 (von 5) und sagt damit eine "hohe Gefahr" aus und der Waldbrandindex bewegt sich zwischen 3 und 4 (von 5). Daher sollten gerade in diesen Tagen darauf geachtet werden, dass kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen entzündet wird, im Wald nicht geraucht wird, während der Autofahrt keine Zigaretten aus dem Fenster geworfen werden, Fahrzeuge nicht auf Wiesen abgestellt werden und das Glas oder Glasscherben im Wald liegen gelassen werden. Grillen ist nur an gesondert ausgewiesenen Plätzen erlaubt und andernorts verboten. Bei Arbeiten im eigenen Garten, von denen eine erhöhte Brandgefahr ausgeht, sollten im Vorfeld Löschmittel in Form von einem Eimer Wasser oder einem Gartenschlauch bereitgestellt werden. Gerade das Abflammen von Unkraut führt bei der trockenen Vegetation immer wieder zu Feuern, die auch auf benachbarte Gebäude übergreifen können. "Das Abflammen von Unkraut sollte man besser ganz unterlassen", rät Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Er sieht in den kommenden Tagen keine Besserung in Sicht, im Gegenteil: "Gerade in den nächsten Tagen wird die Situation deutlich angespannter", betont er. Als Landwirt kennt er die Gegebenheiten bestens. Vor allem das Verhältnis des Niederschlages zur Verdunstung über Gras sei derzeit stark im negativen Bereich. "In Burgdorf haben wir schon eine klimatische Wasserbilanz von -132 Millimetern, in Uetze ist sie mit -151 Millimetern noch deutlich negativer", gibt er den Stand vom 25. Mai wieder. "Durch die steigenden Temperaturen mit einer hohen Sonneneinstrahlung und dem recht starken und trockenen Wind – welcher auch ein Feuer begünstigt – steigt die Verdunstung nochmals deutlich an", erklärt er. Und so steige auch die allgemeine Brandgefahr.

Wenn doch einmal etwas passiert, rät der oberste Brandschützer der Region Hannover, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing: "Zögern Sie im Ernstfall nicht, die 112 anzurufen." Schon bei einem kleinen Feuer oder einer ungewöhnlichen Rauchentwicklung sollten die Feuerwehrkräfte alarmiert werden. Denn je schneller die Unterstützung der Brandbekämpfer vor Ort ist, desto schneller kann eine Ausbreitung verhindert werden. Die Feuerwehr solle "lieber zu früh als zu spät alarmiert werden", rät Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Also: Bei einem Feuer erst den Notruf über 112 absetzen und anschließend – wenn möglich – eigene Löschversuche unternehmen.

Falsche Wasserwerker: Polizei nimmt Bande von Trickdieben fest

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeidirektion Hannover führt bereits seit Mitte März 2020 Ermittlungen gegen eine Bande von falschen Wasserwerkern. Nunmehr konnten am Dienstag, 26. Mai 2020, in Springe (Ortsteil Völksen) Festnahmen von drei Tätern erfolgen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler stehen die Männer im Alter von 29 bis 44 Jahren aus Celle, dem Landkreis Celle und Walsrode im Verdacht, sich wiederholt als vermeintliche Mitarbeiter der Wasserwerke Zutritt zu Wohnhäusern verschafft zu haben, um dort an Geld und Schmuck zu gelangen. Dazu behalfen sie sich offenbar einer Legende eines angeblichen Wasserrohrbruchs. Sie kündigten ihren "Besuch" vorher telefonisch an und gelangten so ungehindert in die Wohnungen und Häuser der Betroffenen. Während ein Täter den jeweiligen Geschädigten abgelenkt hat, gelangte mindesteins ein Komplize unbemerkt ins Gebäude und durchsuchte die Räume nach wertvollen Sachen.

Am Dienstag gegen Mittag suchten die Täter ein Reihenhaus im Masurenweg in Völksen auf, wo sie mit Hilfe des geschilderten Wasserwerkertricks Geld und eine Münzsammlung entwendeten. Nach der Tat wurden die drei Täter auf der B217 in Fahrtrichtung Hannover in einem angemieteten Ford festgenommen. Neben diversen Beweismitteln konnte auch das Diebesgut aufgefunden werden.

Aktuell sind gegen die Bande bereits mehrere Ermittlungsverfahren mit Tatorten in Hemmingen, Pattensen, Bad Salzdethfurth, Giesen, Isernhagen, Garbsen, Ronnenberg, Hamburg und Springe bekannt, bei denen sie mit ihrer Tatbegehungsweise in Erscheinung getreten sind. Weitere auch überregionale Tatzusammenhänge werden derzeit durch die Kriminalpolizei geprüft.

Die Festgenommenen wurden am Mittwoch dem Haftrichter beim Amtsgericht Hannover vorgeführt, welcher aufgrund der festgestellten Wiederholungs- sowie der Fluchtgefahr Untersuchungshaft anordnete.

Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Die Tricktäter suchen oft gezielt Wohnhäuser älterer Bürger auf oder rufen sie an, um sich durch Täuschung der Opfer Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und Wertsachen zu stehlen. Alle bekannten Täter-Arbeitsweisen lassen sich nach Informationen der Polizei auf drei Grundmuster zurückführen:

  • das Vortäuschen einer Notlage, die scheinbar eine Hilfeleistung oder Unterstützung durch das Opfer in der Wohnung erfordert. 
  • das Vortäuschen einer offiziellen Funktion (zum Beispielfalsche Polizeibeamte), die den Täter vermeintlich zum Betreten der Wohnung berechtigt 
  • das Vortäuschen einer persönlichen Beziehung zum Opfer, die eine Einladung zum Betreten der Wohnung nahelegt. 

Weitere Informationen zu vielen Präventionsthemen sowie Verhaltenstipps sind auf der Internetpräsenz der Polizei-Beratung unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/trickdiebstahl-in-wohnungen zu finden

ÜSTRA und regiobus verstärken Verkehr weiter und sind auch nachts wieder unterwegs

Nach Pfingsten nehmen weitere Schulklassen den Unterricht wieder auf und durch die Öffnung der Gastronomie erhöht sich das Fahrgastaufkommen in den späteren Stunden. Die ÜSTRA und die regiobus reagieren auf die weiteren Lockerungen im Zuge der Corona-Krise und ergänzen ab Anfang Juni 2020 das Verkehrsangebot weiter und kehren ab dem 5. Juni 2020 auch nachts wieder zum Regelfahrplan zurück.

ÜSTRA Nachtsternverkehr, regiobus Nachtliner und Ruftaxis verkehren wieder regulär

Ab Freitag, den 5. Juni 2020, wird wieder der gewohnte Nachtsternverkehr der ÜSTRA in den Nächten von Freitag auf Sonnabend und Sonnabend auf Sonntag angeboten.

Ebenso fahren ab dem 5. Juni 2020 die Nachtliner der regiobus sowie die Ruftaxis nachts wieder. Die Nachtliner verkehren üblicherweise in den Nächten von Freitag auf Sonnabend und Sonnabend auf Sonntag sowie an Feiertagen in der Zeit zwischen 1 und 5 Uhr. Die Ruftaxis und Anrufsammeltaxis sind dann auch wieder in den Wochenendnächten ab etwa Mitternacht Uhr unterwegs – jeweils unter vorheriger Anmeldung.

ÜSTRA verstärkt Verkehrsangebot zusätzlich, regiobus passt Fahrpläne an

Ab dem 3. Juni 2020 werden auf den Stadtbahnlinien 1 und 9 der ÜSTRA Schulverstärker und auf der Linie 10 Expresszüge eingesetzt.

Ab dem 1. Juni ist der Fahrradbus (regiobus Linie 835) wieder täglich im Einsatz und umrundet das Steinhuder Meer. Deshalb entfallen die zuvor als Ersatz eingerichteten Fahrten der regiobus Linie 715 um 12:40 Uhr, 15:42 Uhr und 17:42 Uhr ab Wunstorf nach Hagenburg und um 13:21 Uhr von Wiedenbrügge nach Wunstorf.

Durch die schrittweise Öffnung der Schulen ergeben sich geänderte Abfahrtszeiten beziehungsweise verlängerte Fahrwege auf den regiobus Linien 572, 804 und 917.

Ab dem 2. Juni setzt die Fahrt der regiobus Linie 572 an Schultagen ab Seelze/An den Grachten bereits um 8:28 Uhr ein und fährt bis Seelze/Humboldtstraße. Montags bis donnerstags an Schultagen fährt die regiobus Linie 572 außerdem um 13:40 Uhr ab Seelze/Grundschule bis Seelze/An den Grachten.

Ab dem 3. Juni wird die Fahrt der regiobus Linie 804 um 10:57 Uhr ab Neustadt/Julius-Leber-Straße bis Neustadt/Bunsenstraße verlängert. Die Verlängerung des Fahrweges gilt ausschließlich an Schultagen.

Die Abfahrt der regiobus Linie 917 ab Otze/Grundschule verschiebt sich an Schultagen von 13:12 Uhr auf 12:25 Uhr.

Die geänderten Fahrtzeiten und -wege sind auf gvh.de oder in der GVH App abrufbar.

ÜSTRA und regiobus weisen darauf hin, dass bei der Fahrt mit Bus und Bahn verstärkt Kontrollen durch Prüfpersonal zu erwarten sind.

Abholung von Fundsachen

Die persönliche Abholung von Gegenständen, die in den Bussen der regiobus verloren gegangenen sind, ist ab sofort unter vorheriger Terminabsprache mit dem zuständigen Betriebshof möglich. Fahrgäste werden gebeten, dazu telefonisch Kontakt mit der regiobus aufzunehmen. Die entsprechenden Telefonnummern sind unter www.regiobus.de/service/fundsachen zu finden. Eine Abholung ohne klare Terminabsprache ist nicht möglich, um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können.

Das ÜSTRA-Fundbüro in der Nordmannpassage 6 in Hannover hat bereits wieder seit dem 18. Mai 2020 geöffnet. Fahrgäste können ihre vermissten Gegenstände montags bis freitags von 10:00 bis 18:30 Uhr und sonnabends von 10:00 bis 14:00 Uhr abholen. Die ÜSTRA empfiehlt im ersten Schritt, das Online-Fundbüro auf uestra.de zu nutzen. Dort werden alle Fundstücke digital erfasst. Für weitere Rückfragen steht das Fundbüro während der Öffnungszeiten auch telefonisch unter 0511/1668-5080 oder per Mail an fundbuero@uestra.de zur Verfügung.

Weitere Maßnahmen behalten Gültigkeit

Seit dem 11. Mai fahren die regiobus und ÜSTRA wieder nach dem regulären Fahrplan. Die bisherigen Maßnahmen in den Stadtbahnen und Bussen greifen weiterhin. Somit ist der Ein- und Ausstieg in die Busse nur durch die hinteren Türen möglich. Die erste Sitzreihe in den Fahrzeugen ist außerdem abgesperrt. ÜSTRA und regiobus haben zudem die Reinigungstätigkeiten intensiviert, insbesondere an stark frequentierten Kontaktpunkten, wie Haltestangen und Halteschlaufen.

Die Fahrgäste bleiben weiterhin aufgefordert, sich einen sicheren Halt zu verschaffen. Zudem werden an allen Stationen und Haltestellen die Türen automatisch geöffnet, um unnötigen Kontakt mit den Türtastern zu vermeiden. Fahrzeugbedingt gibt es hier Einschränkungen. Auch das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen für Fahrgäste ist weiterhin erforderlich.

Kundenzentrum und Servicestelle weiterhin geöffnet

Das GVH/ÜSTRA Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 ist weiterhin regulär geöffnet (Montag bis Freitag 9:30 bis 20:00 Uhr und Sonnabend 9:30 bis 18:00 Uhr). Die regiobus Servicestelle in der Georgstraße ist von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Aktuelle Infos u. a. auf uestra.de, Twitter und über das Infotelefon

Über den Sonderfahrplan, kurzfristige Änderungen und weitere Maßnahmen informiert die ÜSTRA auf uestra.de, über Twitter (twitter.com/uestra) und das Infotelefon (0511/16682020).

regiobus informiert über die Internetseite regiobus.de oder unter der Telefonnummer 0511/36888790.

Region Hannover: Bei Corona-Infektion keine Schließung von Kita oder Schule

In den vergangenen Tagen hat die Region Hannover große Unsicherheit im Umgang mit möglichen Covid-19-Infektionen an Kitas und Schulen wahrgenommen. Darum weist die Region Hannover darauf hin, dass "es keinen Grund gibt, ganze Schulen oder Kitas wegen eines Erkrankungsfalls in der Schülerschaft oder im Lehrerkollegium zu schließen".

Bei einem Positivbefund innerhalb einer Kita oder Schule informiert die Einrichtung das Gesundheitsamt – zum Beispiel unter der Telefonnummer 0511/616-43434. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes besprechen das weitere Vorgehen mit der Kita- oder Schulleitung.

In Quarantäne geschickt werden neben den Personen, für die ein positiver Testbefund vorliegt, Kinder und Jugendliche, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen beziehungsweise Erzieher, die als direkte Kontaktpersonen von Infizierten identifiziert wurden – sogenannte K1-Kontakte. K1-Kontakte sind Menschen, die den Mindestabstand von zwei Metern zum Erkrankten mindestens 15 Minuten lang unterschritten haben. Diese K1-Kontakte bekommen vom Gesundheitsamt eine Quarantäneanordnung. "Andere Personen müssen nicht in Quarantäne gehen. Der Aufenthalt im selben Gebäude birgt kein Infektionsrisiko", so die Regionsverwaltung.

 
"Sollte sich ein Elternteil in Quarantäne befinden, weil es Kontakt mit einem oder einer Covid-19-Erkrankten hatte, bedeutet das nicht, dass das Kind auch in Quarantäne gehen muss. Dieser Fall tritt nur ein, wenn das Elternteil krank und positiv auf Covid-19 getestet wird. Dann gehört in der Regel das Kind zu den K1-Kontakten und darf 14 Tage lang nicht aus dem Haus", erklärt die Region Hannover. Allgemein unterscheide das Gesundheitsamt zwischen Verdachtsfällen und begründeten Verdachtsfällen. Ein medizinisch begründeter Verdacht auf eine mögliche Covid-19-Infektion bestehe, wenn eine Person die corona-typischen Symptome hat und zudem innerhalb der vergangenen Tage K1-Kontakt einer bereits bestätigten Covid-19-Patientin beziehungsweise eines Patienten hatte. "Grundsätzlich sollten Kinder mit Erkrankungen nicht in die Schule oder Kita geschickt werden – unabhängig vom Krankheitsbild. Natürlich berät das Gesundheitsamt Schulen und Kitas auch, wenn lediglich ein Verdacht auf eine Covid-19-Infektion besteht", so die Region Hannover.

Corona-Virus: Anstieg der derzeit Infizierten den vierten Tag in Folge

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2383 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Dies teilt die Regionsverwaltung am heutigen Freitag, 29. Mai 2020, mit Stand 15 Uhr mit. Im Vergelich zu gestern wurden 38 neue Infektionen in der Region Hannover festgestellt.

Von den bislang Infizierten sind zum heutigen Stand 2048 Personen als genesen aufgeführt. 107 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren.

Zum jetzigen Zeitpunkt werden von der Regionsverwaltung 228 Menschen in der Region als infiziert gezählt. Dieses sind 33 Personen mehr als am gestrigen Donnerstag und der vierte Tag in Folge, an dem ein Anstieg registriert wurde. Am Montag meldete die Regionsverwaltung noch 151 aktuell infizierte Personen.

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 94 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 17 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Verteilung nach Alter

(seit Beginn der Erfassung)
0 – 9 Jahre: 53
10 – 19 Jahre: 102
20 – 29 Jahre: 371
30 – 39 Jahre: 386
40 – 49 Jahre: 393
50 – 59 Jahre: 454
60 – 69 Jahre: 213
70 – 79 Jahre: 153
80+ Jahre: 256
keine Angaben: 2

Verteilung nach Geschlecht

(bezogen auf die Gesamtzahl von 2383 nachweislich Infizierten):
 
Männer: 47,8 Prozent
Frauen: 49,6 Prozent
keine Angabe: 2,6 Prozent

Verteilung nach Kommunen

Kommune Aktuelle Fallzahl

Fallzahl Gesamt

seit Ausbruch

Barsinghausen 1 35
Burgdorf 3 58
Burgwedel 1 42
Garbsen 17 135
Gehrden 0 18
Hemmingen 2 42
Isernhagen 3 43
Laatzen 11 130
LH Hannover 109 1260
Langenhagen 27 109
Lehrte 9 74
Neustadt 7 45
Pattensen 3 24
Ronnenberg 8 61
Seelze 7 66
Sehnde 1 39
Springe 2 62
Uetze 4 32
Wedemark 11 44
Wennigsen 0 22
Wunstorf 2 42

Aktuell Infizierte

28.05.: 228 (+33)

27.05.: 195 (+29)

26.05.: 166 (+10)

26.05.: 156 (+5)

25.05.: 151 (-7)

22.05.: 158 (-9)

20.05.: 167 (-9)

19.05.: 176 (-6)

18.05.: 182 (+15)

15.05.: 167 (-31)

14.05.: 198 (-4)

13.05.: 202 (-3)

12.05.: 205 (+7)

11.05.: 198 (-33)

08.05.: 231 (-534, Neue Berechnung der Region Hannover eingeführt)

07.05.: 765 (-18)

06.05.: 783 (-10)

05.05.: 793 (-24)

04.05.: 817 (+5)

30.04.: 812 (-1)

29.04.: 813 (-6)

28.04.: 819 (-43)

27.04.: 862 (+25)

24.04.: 837 (-14)

23.04.: 851 (+9)

22.04.: 842 (+2)

21.04.: 840 (-36)

20.04.: 876 (+36)

17.04.: 840 (+8)

16.04.: 832 (+/-0)

15.04.: 832 (-42)

14.04.: 874 (+11)

11.04.: 863 (+45)

08.04.: 818 (+31)

07.04.: 787 (+2)

06.04.: 785 (+26)

03.04.: 759 (+40)

02.04.: 719 (+6)

01.04.: 713 (+1)

31.03.: 712

Gemeldete kumulierte Fälle in der Region Hannover

28.05., 15:00 Uhr: 2383 (+38)

27.05., 14:30 Uhr: 2345 (+43)

26.05., 15:40 Uhr: 2302 (+32)

26.05., 17:00 Uhr: 2266 (+20)

25.05., 15:00 Uhr: 2246 (+19)

24.05., keine Aktualisierung

23.05., keine Aktualisierung

22.05., 15:15 Uhr: 2227 (+6)

21.05., keine Aktualisierung

20.05., 14:10 Uhr: 2186 (+6)

19.05., 15:15 Uhr: 2180 (+7)

18.05., 16:42 Uhr: 2173 (+18)

17.05., keine Aktualisierung

16.05., keine Aktualisierung

15.05., 15:59 Uhr: 2155 (+5)

14.05., 15:31 Uhr: 2150 (+14)

13.05., 15:00 Uhr: 2136 (+26)

12.05., 16:00 Uhr: 2110 (+15)

11.05., 15:09 Uhr: 2095 (+25 = Im Durchschnitt etwa 8 pro Tag)

10.05., keine Aktualisierung

09.05., keine Aktualisierung

08.05., 17:38 Uhr: 2070 (+26)

07.05., 15:31 Uhr: 2044 (+25)

06.05., 15:39 Uhr: 2019 (+15)

05.05., 15:05 Uhr: 2004 (+15)

04.05., 15:38 Uhr: 1989 (+58 = Im Durchschnitt etwa 14/15 pro Tag)

03.05., keine Aktualisierung

02.05., keine Aktualisierung

01.05., keine Aktualisierung

30.04., 15:47 Uhr: 1931 (+19)

29.04., 15:54 Uhr: 1912 (+28)

28.04., 14:11 Uhr: 1884 (+7)

27.04., 15:58 Uhr: 1877 (+58 = im Durchschnitt etwa 19 pro Tag)

26.04., keine Aktualisierung

25.04., keine Aktualisierung

24.04., 14:00 Uhr: 1819 (+26)

23.04., 15:45 Uhr: 1793 (+44)

22.04., 15:25 Uhr: 1749 (+33)

21.04., 16:06 Uhr: 1716 (+15)

20.04., 16:04 Uhr: 1701 (+82 = im Durchschnitt etwa 27 pro Tag)

19.04., keine Aktualisierung

18.04., keine Aktualisierung

17.04., 16:14 Uhr: 1619 (+47)

16.04., 16:14 Uhr: 1572 (+31)

15.04., 16:39 Uhr: 1541 (+22)

14.04., 16:37 Uhr: 1519 (+65 = im Durchschnitt etwa 22 pro Tag)

13.04., keine Aktualisierung

12.04., keine Aktualisierung

11.04., 17:00 Uhr: 1454 (+65 = im Durchschnitt etwa 32/33 pro Tag)

10.04., keine Aktualisierung

09.04., 16:31 Uhr : 1389 (+79)

08.04., 16:09 Uhr : 1310 (+76)

07.04., 16:02 Uhr : 1234 (+69)

06.04., 15:53 Uhr : 1165 (+126 = im Durchschnitt 42 pro Tag)

05.04., keine Aktualisierung

04.04., keine Aktualisierung

03.04., 16:05 Uhr : 1039 (+63)

02.04., 16:11 Uhr : 976 (+65)

01.04., 15:46 Uhr : 911 (+44)

31.03., 15:14 Uhr : 867 (+56)

30.03., 16:14 Uhr : 811 (+150 = im Durchschnitt 50 pro Tag)

29.03., keine Aktualisierung

28.03., keine Aktualisierung

27.03., 15:47 Uhr : 661 (+73)

26.03., 17:00 Uhr : 588 (+78)

25.03., 16:10 Uhr : 510 (+82)

24.03., 16:50 Uhr : 428 (+60)

23.03., 17:39 Uhr : 368 (+83 = im Durchschnitt etwa 28 pro Tag)

22.03., keine Aktualisierung

21.03., keine Aktualisierung

20.03., 17:41 Uhr : 285 (+47)

19.03., 16:50 Uhr : 238 (+65)

18.03., 17:33 Uhr : 173 (+45)

17.03., 16:40 Uhr : 138 (+17)

16.03., 11:20 Uhr : 121 (+61 = im Durchschnitt etwa 20 pro Tag)

15.03., keine Aktualisierung

14.03., keine Aktualisierung

13.03., 17:00 Uhr : 60 (+15)

12.03., 17:30 Uhr : 45 (+22)

11.03., 17:30 Uhr : 23 (+12)

10.03., 16:00 Uhr : 11 

04.03., 19:00 Uhr : 3

03.03., 18:00 Uhr : 2

29.02., 19:00 Uhr:  1

Caren Marks: Mehr Unterstützung und Beratung bei Adoptionen

Der Deutsche Bundestag hat das Adoptionshilfe-Gesetz verabschiedet und den Weg für ein modernes Adoptionsrecht frei gemacht. Zukünftig werden Adoptiv- wie Herkunftsfamilien besser begleitet, Adoptivkinder in ihrer Entwicklung besser unterstützt und die Adoptionsvermittlungsstellen gestärkt. "Eine Adoption ist eine Lebensentscheidung – für die leiblichen Eltern, die Adoptivfamilien, vor allem aber für die Adoptivkinder", erklärt Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium und SPD-Bundestagsabgeordnete.

Das neue Adoptionshilfe-Gesetz besteht aus vier Bausteinen: Ein Rechtsanspruch auf Begleitung vor, während und nach der Adoption soll die Beratung und Unterstützung aller Menschen sichern, die an einer Adoption beteiligt sind. Für Stiefkindadoptionen ist die Beratung künftig verpflichtend. Die Adoptionsvermittlungsstellen erhalten einen konkreten Aufgabenkatalog, der Klarheit über ihre Aufgaben schafft und den Austausch sowie die Vernetzung mit anderen Beratungsstellen erleichtert. Sie sollen zudem einen offenen Umgang mit Adoptionen fördern und sich bei den betroffenen Familien stärker als bisher bei eine altersgerechte Aufklärung der Adoptionskinder einsetzen. Mit einem Verbot von unbegleiteten Auslandsadoptionen und der Einführung eines verpflichtenden Anerkennungsverfahrens im Inland, werden Kinder künftig besser vor Kinderhandel geschützt.

"Leider ist es uns als SPD nicht gelungen, die Zwei-Mütter-Familien von der Beratungspflicht bei Stiefkindadoptionen auszunehmen. Die Ablehnung der CDU/CSU ist nicht nachvollziehbar und ein große Enttäuschung für alle Betroffenen. Die SPD wird sich auch weiterhin dafür stark machen, dass das Abstammungsrecht im Sinne dieser Familien geändert wird", so Caren Marks.

Das Gesetz bedarf neben der Verabschiedung im Bundestag auch der Zustimmung des Bundesrates. Die Regelungen sollen am 1. Oktober 2020 in Kraft treten. Allgemeine Informationen zum Thema Adoption bietet auch das Familienportal des Bundesfamilienministeriums unter familienportal.de/familienportal/lebenslagen/kinderwunsch-adoption/adoption.

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