Kategorienarchiv: Region Hannover

20 Jahre Kultursommer der Region Hannover

Sommer, Sonne, Musik – der Kultursommer lädt in diesem Jahr zum 20. Mal dazu ein, neue, ungewöhnliche Orte in der Region Hannover zu entdecken und musikalische Höhepunkte zu erleben. Unter dem Dach der "Verwandlung" bezaubern der orientalische Buzuq-Spieler Mevan Younes und der Perkussionist Hogir Göregen gemeinsam mit dem preisgekrönten Barock-Ensemble Musica Alta Ripa am Donnerstag, 26. Juli 2018, 19.30 Uhr, im Kloster Mariensee, Höltystraße 1 in Neustadt am Rübenberge, das Publikum.

Mit einigen Solo-Konzerten, Kammermusikstücken und einer neuen Auftragskomposition für die kammermusikalische Besetzung mit barocken und orientalischen Klängen wird unter anderem auch der "Sommer" von Vivaldis "Die vier Jahreszeiten", "La Notte", ein Cello-Konzert und "La Folia" gespielt. Bei den barocken Konzerten sind auch Instrumente aus dem arabischen Raum zu hören, was außergewöhnliche und exklusive Hörerlebnisse verspricht: So wurde der "Sommer" bisher noch nie von einem arabischen Buzuq gespielt.

Karten und weitere Informationen

Neben dem kulturellen Genuss bieten die Veranstalter vor Ort kulinarische Köstlichkeiten und zum Teil auch Führungen an. Das Programmheft verrät außerdem, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum jeweiligen Veranstaltungsort kommt. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, direkt bei den Veranstaltern und im Internet unter www.reservix.de. Das vollständige Programm ist auf www.hannover.de/kultursommer abrufbar. Programmhefte liegen im Bürgerbüro der Region Hannover, in den Informationsstellen der Städte und Gemeinden sowie direkt bei den Veranstaltern aus. Weitere Informationen gibt es beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon 0511/616-25200.

Polizei registriert bei Schwerpunktkontrollen auf der A2 erneut viele Verstöße

Beamte der Polizeidirektion Hannover haben vom 6. bis 12. Juli 2018, erneut mehrere Kontrollen auf der A2 durchgeführt. Dabei haben sie unter anderem mehr als 1 500 Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie diverse Unterschreitungen des Mindestabstandes festgestellt.

Die Spezialisierte Verfügungseinheit (SVE) des Zentralen Verkehrsdienstes hat in dieser Woche ihre Kontrollaktion auf der A2 im Bereich der Polizeidirektion Hannover fortgesetzt. Dabei haben die Einsatzkräfte an drei Tagen mehrstündige Geschwindigkeitsmessungen in der Baustelle zwischen den Anschlussstellen (AS) Lehrte-Ost und Lehrte sowie zwischen den AS Wunstorf-Luthe und -Kolenfeld durchgeführt. In mehreren Messungen stellten sie 1 527 Pkw fest, die gegen das mit 60 Stundenkilometer vorgegebene Tempolimit verstießen. 89 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer waren mindestens 41 Stundenkilometer zu schnell und müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen. Der traurige Spitzenreiter hatte den Baustellenbereich mit 136 Stundenkilometer durchfahren. Bei Abstandskontrollen am Donnerstagvormittag, 12. Juli 2018, auf der A2 in Richtung Dortmund zwischen den AS Wunstorf-Luthe und -Kolenfeld verzeichneten die Experten der SVE 181 Pkw und Lkw, die die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände unterschritten.

Die Kontrollen wurden auch mit einem Fahrzeug, das mit Videotechnik ausgestattet ist, durchgeführt. Dabei erwischten die Beamten unter anderem 16 Fahrzeugführer (überwiegend von Lkw), die verbotswidrig überholt hatten. In einer anderen Überprüfung stellte sich heraus, dass ein Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss (Kokain und Cannabis) gefahren war, gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei Hannover wird, zusätzlich zu den ohnehin täglich stattfinden Kontrollen, auch weiter, speziell zur Ferienzeit und in Baustellenbereichen, gezielte Aktionen auf den Autobahnen durchführen, um damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. 

Die Polizei Hannover wird, zusätzlich zu den ohnehin täglich stattfinden Kontrollen, auch weiter, speziell zur Ferienzeit und in Baustellenbereichen, gezielte Aktionen auf den Autobahnen durchführen, um damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. 

Hörregion ist am Donnerstag, 19. Juli, zu Gast beim Late-Zoo

Zoo-Geschichten zum Zuhören, akustische Gitarrenmusik im Dschungelpalast, Hörexperimente im Eingangsbereich: Der Late-Zoo am Donnerstag, 19. Juli 2018, ab 16.30 Uhr, steht unter dem Titel "Lauschiges Hörfest". Die Hörregion ist Partner und Pate des Abends im Erlebnis-Zoo Hannover und wirbt in exotischer Umgebung für gutes Hören. Mit dabei sind unter anderem der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. und das Deutsche HörZentrum der Medizinischen Hochschule Hannover mit dem Hörmobil. Von Fachleuten können sich Besucherinnen und Besucher jeden Alters beraten und ihr Gehör testen lassen.

Der Fernseher wird etwas lauter gestellt, im Gespräch muss man öfter mal nachfragen, am Telefon soll der andere etwas deutlicher sprechen: Eine Hörschwäche kündigt sich meistens unauffällig an – und wird oft zu spät bemerkt. Deshalb raten Fachleute, das Gehör rechtzeitig überprüfen zu lassen, am besten schon im Alter ab 40 Jahren. Die Hörtests im Hörmobil sind gratis und werden von 16 bis 20 Uhr angeboten. Damit danach die Ohren offen sind für weitere Hörerlebnisse.

Ebenfalls zu Gast im Late-Zoo: die ForscherKids. Das Team lädt im Eingangsbereich des Zoos zu Klangexperimenten ein. Für akustische Überraschungen sorgen "Die Gehörgänger", ein Chor der besonderen Art, der durch den Zoo spaziert und Gesangeinlagen zu Gehör bringt. Wie Fledermäuse eigentlich hören, verrät der BUND. Alle Infos zum Programm und zu den Eintrittspreisen sind unter www.erlebnis-zoo.de zu finden.

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

CDU zur Gewerbeflächenentwicklung: „Handlungsbedarf erkannt – Problem gebannt?“

Die Wirtschaftsförderung der Region hat mit dem aktuellen Gewerbeflächenmonitoring mittelfristig einen Engpass an verfügbaren Flächen für die Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen in den Kommunen ermittelt und im Rahmen von Leitlinien bis 2025 einen Investitionsfonds zur Neu-Erschließung aufgelegt.

"Die Nachfrage ist derzeit tatsächlich wesentlich höher als das Angebot, aber es gibt auch ein Potenzial an Brachflächen, die es intelligent zu entwickeln gibt – und das gilt nicht nur im Umland, sondern auch in der Landeshauptstadt Hannover als größte Kommune der Region", stellt die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Region Hannover und hannoversche Abgeordnete Ulrike Krause fest.

 
Immerhin stehen hier mit 179 Hektar Brachfläche über 15,8 Prozent des gesamten Flächenpotenzials der Region zur Verfügung, die allerdings bislang nicht als Modellfläche ausgewiesen sind.

"Die Ressource ‚Fläche‘ ist nun einmal endlich und nicht beliebig verfügbar, dabei spielt es keine Rolle, ob sie für Gewerbe- oder Wohnbebauung genutzt werden soll. Wenn das Ampel-Bündnis in der Landeshauptstadt nun wie jüngst in der Presse angekündigt, auch das Deurag-Nerag-Gelände als Fläche mit Potenzial entdeckt, dann kann man dazu nur gratulieren. Wir als Regionspolitiker fordern schon lange, gemeinsam zu überlegen, was die nächsten Schritte zur Revitalisierung der Industriebrache in Misburg sein könnten", so Krause.

Die CDU-Fraktion verfolgt den Ansatz, mit dem jährlichen Monitoring weiterhin genau zu verfolgen, wie sich die Lage auf dem Gewerbeflächenmarkt entwickelt, um mittelfristig genügend Spielraum für Gewerbeansiedlung zur Verfügung zu haben. Dabei geht es nicht nur um die Ausweisung neuer Flächen, vielmehr dürfen Schlagwörter wie Innenentwicklung stärken, Revitalisierung von Gewerbeflächen oder Flächenrecycling keine Fremdwörter bleiben. "Diese Instrumente bieten Chancen, den Flächenbedarf auch längerfristig zu decken", ergänzt die wirtschaftspolitische Sprecherin.

Dreiste Trickbetrüger erbeuten Wertgegenstände in Höhe von 80 000 Euro

Durch geschickte, telefonische Gesprächsführung haben „Polizeioberkommissar Weber“ und „Staatsanwalt Franke“ eine 74-Jährige aus Isernhagen-Süd dazu bewegen können, ihnen unter anderem teuren Schmuck und Münzen auszuhändigen.

Der Anruf des falschen Polizeibeamten war am gestrigen Dienstag, 10. Juli 2018, gegen 13 Uhr bei der Seniorin eingegangen. Mit einer ausgedachten Geschichte über einen in ihr Haus geplanten Einbruchdiebstahl entlockte "Polizeioberkommissar Weber" letztlich der Dame Informationen zu einem Schließfach, in dem sich Wertgegenstände befinden. Im weiteren Telefonat verängstigte er die 74-Jährige unter anderem mit "Ermittlungsergebnissen" zu unseriösen Bankmitarbeitern und Putzfrauen, sicherte ihr Polizeischutz zu und ließ sich seine Angaben mittels einer Direktverbindung zu "Staatsanwalt Franke" bestätigen.

Schlussendlich machte sich die Isernhägenerin auf den Weg zu ihrer Bank, leerte ihr Schließfach und fuhr anschließend mit ihrem Pkw, den Anweisungen des "Polizeioberkommissars" folgend, in die Thorner Straße, stoppte an der Einmündung zur Straße "Am Plessenfelde" und wartete auf den angekündigten, zivilen Mitarbeiter des Herrn Franke. Wenig später übergab sie gegen 15:30 Uhr dem Abholer, nach dem Nennen des vereinbarten Codewortes, Wertgegenstände in Höhe von rund 80 000 Euro.

Nachdem sich "Herr Weber" allerdings nicht wie vereinbart nach den Untersuchungen am Schließfach meldete und auch nicht mehr telefonisch erreichbar war, wurde die 74-Jährige misstrauisch und verständigte die Polizei.

Der Abholer, vermutlich Osteuropäer, ist zirka 1,70 Meter groß, hat nach Polizeiangaben ein gepflegtes Äußeres, ein rundes, fülliges Gesicht und kurze, schwarze Haare.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511/109-5555. 

Gewerbeflächen werden knapp: Region legt Leitlinien bis 2025 vor

Mit Blick auf die Gewerbeflächen in der Region Hannover übersteigt die Nachfrage das Angebot. Zwar ist der Gewerbeflächenumsatz im letzten Jahr regionsweit um die Hälfte zurückgegangen, dennoch droht in den meisten Kommunen mittelfristig ein Engpass an verfügbaren Gewerbeflächen: Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Gewerbeflächenmonitoring, das die Region Hannover jährlich herausgibt. Die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung begegnet der drohenden Flächenknappheit mit einer Reihe von Maßnahmen: Gemeinsam mit den regionsangehörigen Städten und Gemeinden hat sie Leitlinien für die kommenden fünf Jahre entwickelt, die der Erschließung neuer Standorte und der Revitalisierung von Gewerbebrachen dienen. Darüber hinaus richtet die Region einen regionalen Investitionsfonds für die Gewerbeflächenentwicklung ein.

"Wir haben den Handlungsbedarf erkannt und uns gemeinsam mit den Städten und Gemeinden auf den Weg gemacht, dem drohenden Engpass mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen ", sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. "Nach unserer Analyse benötigen alle Kommunen einen Grundstock an Gewerbeflächen mit B-Plan, der für mindestens fünf Jahre ausreicht. In den Mittelzentren wie Barsinghausen, Laatzen, Langenhagen Lehrte oder Wunstorf sind größere Schwerpunktstandorte für die Ansiedlung und Erweiterung von Produktions- und Logistikbetrieben erforderlich", so Franz. Zusätzliche Flächen müssen auch für Dienstleistungen, wissenschaftsorientierte Produktion, Gründer oder die Kreativwirtschaft geschaffen werden – zum einen in Hannover, aber auch in Umlandkommunen mit attraktiver Lage und guter ÖPNV-Anbindung.

"Um die Kommunen bei der Mobilisierung neuer Gewerbeflächen finanziell zu unterstützen, werden wir einen regionalen Gewerbeflächeninvestitionsfonds einrichten", kündigt Alexander Skubowius, Leiter des Fachbereichs Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, an. "Mit Förderdarlehen wollen wir vor allem die Revitalisierung von Brachflächen und  die Umstrukturierung alter Industriegebiete fördern ", so Skubowius.

Insgesamt sind in Flächennutzungs- und Bebauungsplänen in der Region Hannover derzeit rund 789 Hektar Gewerbeflächen gelistet. Gegenüber 775 Hektar im Vorjahr ist das Angebot damit leicht gestiegen. Etwa 48 Prozent dieser Flächen liegen in unmittelbarer Nähe zur Autobahn und daher besonders verkehrsgünstig. Die meisten dieser Grundstücke stehen jedoch nicht unmittelbar zum Verkauf bereit: Nur knapp 54 Hektar sind in einem Bebauungsplan aufgeführt, bereits erschlossen oder im Eigentum der Kommune verfügbar. Mittelfristig stößt das Gewerbeflächenangebot in den meisten Kommunen an Grenzen: Setzt man die verfügbaren Flächen in Relation zu den Flächenumsätzen der letzten zehn Jahre, reicht das Angebot in 13 von 21 Kommunen nicht einmal für fünf Jahre. Besonders gravierend ist der Mangel bei Logistikflächen: Hier wäre das Angebot bei gleichbleibender Dynamik der Umsätze bereits innerhalb eines Jahres erschöpft. Auch bei Flächen für Dienstleistungen oder bei Industrie- und Produktionsflächen wird das Angebot mittelfristig knapp.

Im Jahr 2016 wurden insgesamt 68,3 Hektar Gewerbeflächen veräußert, 2017 waren es nur noch 33,7 Hektar. Der Flächenumsatz  liegt damit auch unter dem langjähren Mittel: Seit 1992 wurden 61,2 Hektar pro Jahr umgesetzt. Die meisten Gewerbeflächen wurden zuletzt in Langenhagen (10,1 Hektar) und in der Landeshauptstadt Hannover (6,1 Hektar) veräußert. Dreiviertel der Grundstückskäufer stammen aus der jeweiligen Standortkommune, veräußert wurden vor allem kleinere Flächen von bis zu 5.000 Quadratmetern Größe. Die Analyse zeigt, dass für die Ausweisung neuer Gewerbeflächen grundsätzlich Potenziale vorhanden sind, allerdings müssten dafür noch Bebauungspläne aufgestellt oder Flächennutzungspläne geändert werden.

Das Gewerbeflächenmonitoring 2018 steht auf www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de sowie unter diesem Text als PDF zum Herunterladen bereit. Ein gedrucktes Exemplar kann ab dem 20 Juli 2018 auf der Internetseite der Wirtschaftsförderung kostenfrei angefordert werden.

Caren Marks: Jetzt bewerben für den Deutschen Kita-Preis 2019

"Kinderbetreuung in Kitas hat viele Gesichter. So unterschiedlich wie die Regionen in Deutschland sind, so verschieden sind auch die Ansätze und Rahmenbedingungen, unter denen Qualität in der frühkindlichen Bildung entsteht", so die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium Caren Marks. Um herausragende Leistungen zu würdigen, vergeben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung auch in diesem Jahr den Deutschen Kita-Preis.

"Gesucht werden Kitas und lokale Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität der frühen Bildung arbeiten", erläutert die Abgeordnete. Grundlage für die Auswahl bilden vier Qualitätsdimensionen: Kindorientierung, Partizipation, Sozialraumorientierung und lernende Organisationen.

Damit alle Bewerbungen vergleichbare Chancen haben, wird sowohl auf die Entwicklungsprozesse, als auch auf die jeweiligen Rahmenbedingungen vor Ort Rücksicht genommen. Eine Jury mit Expertinnen und Experten aus Kitas, Trägerverbänden, Elternvertretungen, Praxis und Wissenschaft bestimmt in den beiden Kategorien "Kita des Jahres" und "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" einen Erst- und vier Zweitplatzierte. Die Preisträger werden dann im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Mai 2019 bekannt gegeben. Insgesamt ist die Auszeichnung mit 130.000 Euro dotiert.

Alle Kitas und lokalen Bündnisse für frühe Bildung in Deutschland können sich ab sofort um den Deutschen Kita-Preis bewerben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Informationen zur Bewerbung gibt es unter www.deutscher-kita-preis.de. Die Bewerbungsfrist endet am 31. August 2018.

Eröffnungswochenende mit Juliano Rossi und 47Soul am 20. und 21. Juli

Sommer, Sonne, Musik – der Kultursommer lädt in diesem Jahr zum 20. Mal dazu ein, neue, ungewöhnliche Orte in der Region Hannover zu entdecken und musikalische Höhepunkte zu erleben. Mit einer bunten Palette an Rhythmen startet der Kultursommer 2018 im Von-Alten-Garten in Hannover: Juliano Rossi meets Jazzrausch Bigband heißt es am ersten Abend des Eröffnungswochenendes am Freitag, 20. Juli 2018, 19 Uhr. Am Sonnabend, 21. Juli, 20 Uhr, steht 47Soul im historischen Grün auf der Bühne. Gäste zahlen jeweils 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Das Doppelticket für beide Abende kostet 25 Euro, ermäßigt 15 Euro.

Juliano Rossi meets Jazzrausch Bigband 

Im ersten Teil des Eröffnungswochenendes trifft die Jazzrausch Bigband aus München auf den hannoverschen Sänger Oliver Perau alias Juliano Rossi. Er ist der dritte deutsche Musiker, der von dem legendären New Yorker Jazz-Label Blue Note unter Vertrag genommen wurde. Mit starker Stimme à la Frank Sinatra eröffnet das Kombinat swingend das Jubiläumsfestival unter Bäumen im historischen Von-Alten-Garten.

Die 15 Musikerinnen und Musiker des jungen Profiensembles stellen mit einem genreübergreifenden Spielplan die Münchner Clubszene auf den Kopf. Als Hausband der Konzertreihe "Jazzrausch" im Münchener Club "Rausch & Töchter" 2014 gegründet ist sie heute die Resident-Bigband des weltberühmten Technoclubs "Harry Klein" und des traditionsreichen "Cord Clubs". Die Musikerinnen und Musiker sprengen jede Stilgrenze, die ihnen über den Weg läuft. Bei ihren weltweit einzigartigen Live-Bigband-Techno-Shows kommt es zu einer musikalischen Kernschmelze. Die epochale Klanggewalt einer Bigband trifft auf die unerreichte Authentizität eines Techno-Clubs. Mit der von DJ Leonhard Kuhn komponierten Musik befeuern sie dabei die klaren Strukturen und fetten Sounds elektronischer Clubmusik mit der kreativen Tiefe des Jazz – immer tanzbar, immer überraschend.

47Soul 

47Soul, eine der innovativsten und angesagtesten Bands aus dem Nahen Osten, präsentiert eine Fusion aus traditioneller Straßenmusik der "Sham"-Region (Palästina, Libanon, Jordanien, Syrien), elektronischen Beats sowie Einflüssen aus HipHop, Funk, Rock und Reggae. Die Band verbindet jahrhundertealte Melodien mit analogen Synthesizer-Sounds, Gitarrenriffs und Texten auf Arabisch und Englisch. Ihre erste Single "Intro to Shamstep" hat ein Millionenpublikum auf YouTube erreicht.

Die Musiker haben sich live einen Ruf als euphorische Massentanz-Auslöser erspielt. Auf ihrer europäischen Club-Tour stellt die Band nun ihr erstes Album "Balfron Promise" (Cooking Vinyl, 2018) vor. Texte und Musik sind sowohl von der Gegenwart Londons als auch von der langen Geschichte Palästinas inspiriert und sprechen sich für Freiheit und gegen jegliche Art von Ausgrenzung aus.

 
Karten und weitere Informationen: Neben dem kulturellen Genuss bieten die Veranstalter vor Ort kulinarische Köstlichkeiten und zum Teil auch Führungen an. Das Programmheft verrät außerdem, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum jeweiligen Veranstaltungsort kommt. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, direkt bei den Veranstaltern und im Internet auf www.reservix.de. Das vollständige Programm ist im Internet auf www.hannover.de/kultursommer abrufbar. Programmhefte liegen im Bürgerbüro der Region Hannover, in den Informationsstellen der Städte und Gemeinden sowie direkt bei den Veranstaltern aus. Weitere Informationen gibt es beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon 0511/616-25200.

Die Polizei warnt vor Diebstählen von Wohnmobilen und gibt Präventionstipps

Derzeit läuft die Urlaubs- und Campingsaison auf Hochtouren und man sieht vermehrt Wohnmobile und Wohnwagen auf den Straßen in und um Hannover. In Vorbereitung der Urlaubsreise werden diese Fahrzeuge – häufig mit nützlichen Gegenständen und teurem Equipment ausgestattet – durch ihre Besitzer am Straßenrand oder auf frei zugänglichen Grundstücken geparkt und geraten so verstärkt in den Fokus von Autodieben. Im Jahr 2017 kam es zu 19 Diebstählen von Wohnmobilen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover. Hierbei waren überwiegend das Umland, aber auch einige Bereiche der Landeshauptstadt betroffen.

Da beim Verlust des Wohnmobils nicht nur ein "fahrbarer Untersatz" verloren geht, sondern für viele ein zweites, mobiles Zuhause, weist die Polizei auf die verschiedenen Sicherungsmöglichkeiten dieser Kraftfahrzeuge hin:

  • Parken Sie Ihr Wohnmobil möglichst in einer verschlossenen Garage oder auf einem nicht frei zugänglichen Grundstück.
  • Wenn möglich, stellen Sie Ihr Fahrzeug nicht an dunklen, schlecht einsehbaren und wenig frequentierten Plätzen ab.
  • Beladen Sie Ihr Wohnmobil erst am Tag des Fahrtantritts mit Wertgegenständen.
  • Nutzen Sie auf der Anfahrt und am Urlaubsort bewachte Parkplätze.
  • Autodiebe wollen meist schnell und mit dem geringstmöglichen Widerstand stehlen. Machen Sie es den Dieben mit mehreren verschiedenen mechanischen Diebstahlsicherungen unbequem und minimieren Sie so die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls. Dazu können Sie klassische Lenkradkrallen, Absperrstangen, Gangschaltungs- und Pedalsperren sowie Radkrallen, die einen hohen optischen Abschreckungseffekt haben, nutzen.
  • Auch Zusatzschlösser an den Aufbautüren und Fenstern im Wohnbereich der Fahrzeuge sowie Einbruchschutzfolien an den Fenstern des Fahrerhauses können Aufbrüche erschweren oder verhindern.
  • Außerdem ist die Installation einer Alarmanlage mit einer zusätzlichen elektronischen Wegfahrsperre zu empfehlen.
  • Ferner gibt es für Wohnmobile auch verschiedene Ortungssysteme, um das Fahrzeug nach einem Diebstahl zu lokalisieren.
  • Lassen Sie sich individuell bei ihrer Fachwerkstatt oder im Fachhandel zu diesem Thema beraten.
  • Sofern es trotz aller Sicherungsmaßnahmen doch zu einem Diebstahl Ihres Fahrzeugs gekommen sein sollte, informieren Sie umgehend die Polizei, damit diese schnellstmöglich Fahndungsmaßnahmen einleiten kann.

Caren Marks: Bundesstiftung Frühe Hilfen unterstützt mit jährlich 51 Millionen Euro junge Familien

Viele junge Familien brauchen nach der Geburt ihres Kindes Unterstützung. Dafür gibt es seit 2012 das erfolgreiche Programm Frühe Hilfen des Bundesfamilienministeriums. Jetzt wird diese wichtige Aufgabe durch eine Bundesstiftung dauerhaft gefördert. Mit einem jährlichen Budget von 51 Millionen Euro fördert die Stiftung Frühe Hilfen Angebote des präventiven Kinderschutzes.

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin: "Wir wollen, dass es jedes Kind packt. Jedes Kind hat das Recht darauf, gesund und gewaltfrei aufzuwachsen. Die Idee der Frühen Hilfen ist es, junge Eltern einfach, schnell und unkompliziert zu unterstützen und ihnen dadurch den Start ins Leben als Familie zu erleichtern."

Die Angebote richten sich nach den Bedürfnissen der Familien. Sie bieten Hilfe etwa nach einer schwierigen Schwangerschaft, im Falle einer Erkrankung oder wenn ein familiäres Netzwerk fehlt. Auch im Fall einer Trennung oder wenn junge Eltern Geldsorgen haben, gibt es passende Unterstützungsangebote im Netzwerk der Frühen Hilfen.

"Vor Ort, so auch in vielen Kommunen der Region Hannover, helfen Familienhebammen jungen Eltern im ersten Jahr nach der Geburt. Andere Eltern werden durch ehrenamtliche Paten unterstützt, die ihnen mit ihrem Besuch einmal in der Woche etwas Luft verschaffen. Babylotsen helfen Familien die für sie passenden Unterstützungsangebote wie eine Eltern-Kind-Gruppe im Wohnumfeld zu finden", erläutert Caren Marks.

 
Mehr Information gibt es unter www.fruehehilfen.de/bundesstiftung.
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