Kategorienarchiv: Region Hannover

Gartenregion: Gemeinsam gärtnern

Das gemeinschaftliche Gärtnern steht im Mittelpunkt des zweiten Festes der Gartenregion in diesem Jahr. Zehn GartenGemeinschaften, vom Mitmach- bis zum Abenteuer-Garten, öffnen am Sonnabend, 25. Mai 2019, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher. Mit dabei sind die Interkulturellen StadtteilGärten im Sahlkamp (Hannover), der Alte Garten des NABU in Gehrden oder der Therapiegarten Grüne Stunde in der Wedemark.

"Wurzel schlagen in der Fremde" das ist das Motto des Vereins Internationale StadtteilGärten Hannover. In drei Gärten im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp wird gemeinsam Gemüse an- und Vorurteile abgebaut. Der SteigerwaldGarten und der SpessartGarten sind vor über zehn Jahren auf den Dächern von Tiefgaragen angelegt worden. Heute pflegen dort Familien aus dem Irak, Afghanistan, Türkei, Deutschland, Tunesien und Weißrussland gemeinsam ihre Beete. Ein Bienengarten und ein Teegarten ergänzen die Erntegärten. Am 25. Mai stehen die Themen Terra Preta und Permakulturen im Mittelpunkt. Führungen werden um 13 und 15 Uhr angeboten; ab 16 Uhr wird zusammen eine vegane Gemüsesuppe gekocht.

Der Mitmachgarten – oder auch Permakultur-Schaugarten – befindet sich auf dem Erweiterungsgebiet Ost des Parks der Sinne (Zugang über die Gutenbergstraße oder durch den Park) in Laatzen. Projektiert wurde er 2014, ein Jahr später noch durch den Bienengarten ergänzt. Die Gemüsebeete auf dem 1400 Quadratmeter großen Areal werden von einer Gruppe aus Laatzen bewirtschaftet. Gegenwärtig entsteht der ‚NaturAktivPlatz‘ – auch mit Fördermitteln der Region Hannover. Er ist als außerschulischer Lernort für Schulklasen aus der ganzen Region Hannover konzipiert, mit Draußenküche und soll auch als Naschgarten-Rastplatz an der Radroute Grünen Ring dienen.

Nicht weit vom Park der Sinne entfernt unterhält die Kinder- und Jugendkreativschule JuKus e.V. ihren Interkulturellen Garten. Das rund 3500 Quadratmeter große, eingezäunte Gartenareal an der Ecke Flemingstraße/Würzburger Straße wird seit 2013 von zwölf Aktiven aus acht Nationen betreut. Stadtkinder lernen dort, wo das tägliche Gemüse eigentlich herkommt – mit Aussaat, Pflege und Ernte, Verarbeitung, Kochen und Essen. Die erwachsenen Gäste werden am kommenden Sonntag mit orientalische Musik empfangen, dazu gibt es frisch gebackenes Brot und Kräuterquark aus eigener Produktion.

In Hannovers Südstadt haben sich ein gutes Dutzend Gartenbegeisterte in einer Initiativgruppe zusammen gefunden, die inzwischen seit Ostern 2014 auf einigen ehemaligen Rosenbeeten am Bertha-von-Suttner-Platz gemeinsam gärtnert. Geerntet werden Kürbis und Gurken, Möhren und Zucchini, Erbsen und Bohnen, Kohlköpfen und allerlei mehr. Berthas Beete freuen sich von 14 bis 16 Uhr auf Gäste.

Ebenfalls in Hannover ist der AbenteuerNaturGarten beheimatet, den der Jugendumweltverband Janun angelegt hat. Auf dem gut 2400 Quadratmeter großen Grundstück im östlichen Teil der Kleingartenkolonie Tiergartenstraße in Kirchrode haben insbesondere Kindern die Möglichkeit, Pflanzen und Tiere zu erkunden sowie Platz für kreative Unternehmungen.

In Gehrden steht der Alte Garten des NABU (Ziegeleiweg) steht am 25. Mai Gästen offen: Dort dreht sich alles um Bienen. Eine richtige Bienenschulung können kleine und große Bienenfans im Garten Burgfeld 18 erleben. Gutes für Blütenbestäuber und andere Nützlinge können die Besucherinnen und Besucher auch bei den NaturRangern e.V. in Wennigsen tun. Auf dem vereinseigenen Waldareal am Süllberg südöstlich von Holtensen/Weetzen (Bergstraße) werden gemeinsam kleine Insektenhotels mit Wildbienennisthilfe gebastelt. Auch eine RangerRallye steht auf dem Programm.

Der Therapiegarten Grüne Stunde liegt zentral in der Wedemark im Ortsteil Mellendorf (Grabenweg 6). Der etwa 900 Quadratmeter große Bauerngarten ist komplett barrierefrei und kann somit gut mit Rollstuhl und Rollator erkundet werden. Ein großzügiger Sitzplatz im Freien, teilweise überdacht durch einen Folientunnel, bietet viel Platz für Gruppenaktivitäten wie Aussäen, Stecklinge verarbeiten oder geerntetes Gemüse zu zubereiten. Eine Führung startet um 15 Uhr. Informationen gibt es zum Thema gartentherapeutisches Gärtnern.

Die Internationalen Gärten Garbsen, ein Projekt der Ev. luth. Kirchengemeinde Silvanus in Berenbostel, entstehen neben dem Kirchenzentrum auf dem Grundstück der Gemeinde (Auf dem Kronsberg 32). Das Gartenprojekt bietet 20 Parzellen für Familien des Wohngebietes, die aus verschiedenen Herkunftsländern stammen.

Auch der Gartenbus der Gartenregion ist wieder im Einsatz. Der liebevoll dekorierte Doppeldecker-Oldie fährt am 25. Mai ausgewählte Gärten an und hat eine besondere Überraschung an Bord: In Kooperation mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb aha erhalten Gartenfreundinnen und -freunde Informationen zu Kompost und Dünger. Mitgebrachte Bodenproben aus dem heimischen Garten werden vor Ort kostenlos auf ihren pH-Wert untersucht werden. Die Stationen: 12.00 bis 13.15 Uhr Therapiegarten Grüne Stunde e.V./Wedemark-Mellendorf; 14.00 bis 15.15 Uhr Berthas Beete/Hannover-Südstadt und 15.45 bis 17.00 Uhr Interkultureller Garten/Laatzen.

Sommer genießen, Erholung im Grünen und inspirierender Kulturgenuss obendrein – dazu trägt die Gartenregion seit zehn Jahren bei. Aus Anlass des runden Geburtstages steht das Jubiläumsprogramm denn auch unter dem Motto "10 Jahre – 10 Feste".

Bis Anfang Oktober folgen acht weitere stimmungsvolle Park- und Gartenfeste voller Freude, Genuss, Spannung, Action, Wissen und Bewegung.

Weitere Informationen gibt es unter www.gartenregion.de.

Ausländerbehörde der Region Hannover am 20. Mai geschlossen

Am kommenden Montag, 20. Mai 2019, bleibt die Ausländerbehörde der Region ganztägig geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wieder ab Mittwoch, 22. Mai, wie gewohnt in der Zeit von 8 bis 12 Uhr erreichbar. 
Die Öffnungszeiten sind grundsätzlich montags von 8 bis 12 Uhr, mittwochs von 8 bis 12 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr und 13:00 bis 17:30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Teilnehmende für Deutsch-Polnischen Jugendaustausch 2019 gesucht

Vom 28. Juli bis zum 6. August 2019 findet in Hannover ein internationaler Jugendaustausch mit der Sportjugend im Regionssportbund Hannover statt. Hierfür werden aktuell acht junge Menschen zwischen 16 und 18 Jahren gesucht, die Lust haben, gemeinsam mit Jugendlichen gleichen Alters aus Stettin und München Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen.

Gemeinsam sind verschiedene Aktivitäten geplant. Von Workshops über eine Tagesfahrt nach Hamburg und dem Besuch beim FC St. Pauli, bis hin zu einem Gespräch mit dem Ex-Fußballprofi Carsten Linke. Die Workshops behandeln die Themen wie Toleranz, Teamwork oder auch Solidarität. Zudem sind das Austesten verschiedener Sportangebote und mehrere Besichtigungen im Plan enthalten.

Die Kosten für Programm, Unterkunft, Fahrtkosten und Verpflegung liegen bei 250 Euro. Untergebracht werden die Teilnehmer in dem direkt an der Leine gelegenen Jugendgästehaus Hannover. Dort ist ebenfalls Platz für ein sportliches Miteinander. Ein Rückbesuch in Stettin ist für Ostern 2020 geplant.

"Sport kann verbinden, aber auch trennen, den Teamgeist fördern, genauso aber auch das Konkurrenzdenken und den Egoismus. In wohl keinem anderen gesellschaftlichen Bereich engagieren sich so viele Menschen. Es kommt darauf an, was man aus dem Sport macht und wie man das Potential und die Faszination für den Sport nutzt."

Die Ausschreibung mit Anmeldeformular, sowie weitere Informationen sind unter www.rsbhannover.de/de/sportjugend/termine-der-sportjugend/internationale-jugendbegegnung zu finden.

Caren Marks: Mehr BAföG für mehr Studierende und Schüler

Der Bundestag hat die Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) beschlossen. "Mit der neuen Reform erhöhen wir nicht nur die Fördersätze, sondern sorgen auch dafür, dass bis 2021 mehr als 100.000 Schüler und Studierende zusätzlich vom BAföG profitieren werden", so die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks. "Wir leiten damit die dringend benötige Trendwende beim BAföG ein und sorgen dafür, dass die Förderung an die gestiegenen Wohn- und Lebenskosten angepasst wird, damit junge Menschen auch zukünftig unabhängig ihres familiären Hintergrundes ihre Talente frei entfalten können." Zwischen 2013 und 2017 war die Zahl der Studierenden, die BAföG-erhielten um knapp 180.000 gesunken.

Konkret sieht die Gesetzesänderung vor, dass ab dem kommenden Wintersemester 2019/2020 der BAföG-Höchstsatz in zwei Stufen von 735 Euro bis 2020 auf 861 Euro ansteigt. Ebenso werden die Kranken- und Pflegeversicherungszuschläge für Studierende erhöht und die Freibeträge für das Einkommen der Eltern in drei Schritten um insgesamt 16 Prozent angehoben. Auch der Freibetrag für eigenes Vermögen der Studierenden steigt von derzeit 7.500 Euro auf 8.200 Euro. Eine überproportionale Aufwertung gibt es insbesondere beim Wohnzuschlag: Der Höchstbetrag steigt von bisher 250 auf 325 Euro. "Mit diesen zahlreichen Verbesserungen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit in der Bildung und investieren in die Zukunft unserer Gesellschaft, denn gut ausgebildete junge Menschen bilden ihr Rückgrat", erklärt die Abgeordnete. Der Deutsche Bundestag stellt in dieser Wahlperiode dafür 1,34 Milliarden Euro zur Verfügung.

Auch die Rückzahlungsmodalitäten werden erheblich zu Gunsten der Studierenden verbessert: Künftig wird die Restschuld des BAföG-Darlehens nach 6,5 Jahren Rückzahlung erlassen, wenn regelmäßig Monatsraten bezahlt wurden. Auch das von vielen jungen Menschen in Anspruch genommene KfW-Darlehen wird durch ein zinsfreies Staatsdarlehen ersetzt. "Noch immer führen Sorgen vor Verschuldung dazu, dass viele Jugendliche ein gewünschtes Studium nicht aufnehmen. Wir nehmen die Ängste der jungen Menschen sehr ernst und wollen diesen mit den Änderungen am BAföG wirksam entgegentreten", betont Caren Marks.

Wildtierverluste bei der Mahd vermeiden

Die Zeit der Frühmahd steht vor der Tür. Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs aufziehen und sicher wähnen. Doch "Ducken und Tarnen" schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher. Darauf macht die Jägerschaft Burgdorf aufmerksam. Presseobmann Oliver Brandt: "Aktuell wurde im Landkreis Celle ein Biobauer verurteilt, der im vergangenen Jahr 12 Rehkitze auf seinen Flächen totgemäht oder verstümmelt hat."

Die Jägerschaft Burgdorf möchte Wildtiere vor Tod und Verstümmelung bewahren und bittet alle Wiesenbesitzer aus diesem Grunde um Folgendes: "Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd: Entscheidend ist dabei die Grünschnitt-Termine rechtzeitig, mindestens 24 Stunden vorher, mit dem Jagdpächter abzustimmen. Alternativ können die Bewirtschafter der Flächen selbst erforderliche Maßnahmen zur Wildtierrettung ergreifen."

Als präventive Maßnahme zur Wildrettung habe sich das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden bewährt. Knistertüten, Flatterbänder oder Duftlappen, die am Vorabend der Mahd in die Flächen eingebracht werden, seien ebenfalls kostengünstige und sehr effektive Möglichkeiten der Wildtierrettung. Auch der Einsatz von elektronischen Wildscheuchen, die verschiedene Töne erzeugen, habe sich im Praxiseinsatz bewährt. Jeweils ein Gerät pro drei Hektar könne zur Beunruhigung ausreichen.

In jüngerer Zeit kommen auch andere technische Hilfsmittel zum Einsatz: Abhängig von der Witterung können Drohnen, ausgerüstet mit Wärmebildkameras oder Infrarottechnik, dabei helfen, Wildtiere in den Flächen zu lokalisieren, um sie so vor den Erntemaschinen zu retten. Da Drohnen nicht flächendeckendeckend zur Verfügung stehen und ihr Einsatz zudem stark von äußeren Faktoren, wie beispielsweise der Außentemperatur abhängig ist, seien die bewährten Maßnahmen und Strategien zur Vermeidung von Wildtierverlusten bei der Mahd weiterhin von essenzieller Bedeutung, so die Jägerschaft.

Auch während der Mahd gelte es, zum Schutz der Wildtiere einiges zu beachten: Die Burgdorfer Jäger empfehlen, möglichst von innen nach außen zu mähen. Dies ermögliche es den Wildtieren, durch das noch stehende Gras zu den Seiten aus den Feldern zu flüchten. Es gilte aber auch flächenspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen: So empfiehle es sich, entlang von stark befahrenen Straßen einseitig von der Straße her mit der Mahd beginnen. Als sehr erfolgreich habe sich auch der Einsatz so genannter akustischer Wildretter erwiesen. Diese an den Erntemaschinen angebrachten Signaltongeber erzeugen einen Piepton, der Wildtiere zur Flucht veranlasst. Die Saumbereiche seien als Aufenthaltsorte bei Reh, Hase, Fasan und Co. besonders beliebt und erfordern zusätzliche Vorsicht.

In sensiblen Gebieten wie Flächen mit bekannt hoher Wilddichte sollte bei den Mäharbeiten die Geschwindigkeit verringert werden. In der Dunkelheit sollte auf Mäharbeiten möglichst gänzlich verzichtet werden, da sich viele Wildtiere vor den hellen Scheinwerfer instinktiv drücken (ducken) und nicht mehr flüchten.

Kultur im Schloss: Garcia-Fons & Dorantes

Kraft, Sinnlichkeit und pure Emotionen voller Elan: Das Masala-Weltbeat-Festival bringt am Dienstag, 21. Mai 2019, 20 Uhr, Kontrabassist Renaud Garcia-Fons und Flamencopianist David Peña Dorantes als Duo ins Schloss Landestrost. Das Duoprojekt vereint zwei der ganz großen Instrumentalisten unserer Zeit und ihre Liebe zum Flamenco-Jazz. Im Zusammenspiel verschmelzen Jazzimprovisation, klassische Kammermusik und andalusische Folklore zu Klangbildern voller Virtuosität und Gefühl. Garcia-Fons und Dorantes sind herausragende Virtuosen ihrer Instrumente und gelten als Revolutionäre ihrer Genres. Beide Musiker haben die gleiche Idee von grenzenloser Musik – und so sind ihre gemeinsamen Klänge pure Magie und musikgewordene Freiheit irgendwo zwischen Flamenco und Jazz. Der Eintrittspreis beträgt 19 Euro, ermäßigt 13 Euro.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon 01805/700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt, unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr. Alle Veranstaltungen gibt es im Internet auf www.hannover.de/kulturimschloss.

Stadtradeln 2019: Sternfahrt am 19. Mai nach Hannover

Vom 19. Mai bis zum 8. Juni 2019 werden in der Region Hannover wieder Fahrradkilometer für den Klimaschutz gesammelt: Bei der Aktion Stadtradeln. Teilnehmen können Einwohnerinnen und Einwohner aus allen Regionskommunen. Unter dem Motto "Wir sind Verkehrswende" geht es darum, in Teams möglichst viele Kilometer auf dem Rad zurückzulegen.

Anreiz auf das Fahrrad zu steigen, geben während des Aktionszeitraumes auch viele Veranstaltungen rund ums Radeln: Los geht es am Sonntag, 19. Mai 2019, mit einer Fahrradsternfahrt durch die Region. Startpunkte sind der Rathausplatz in Garbsen, der Edeka-Parkplatz in Ronnenberg, der Parkplatz des A2 Center in Altwarmbüchen und der Platz vor dem Stadtteilzentrum Krokus am Kronsberg. Weitere Informationen sind unter www.fahrradsternfahrt-hannover.de zu finden.

Ziel ist der Opernplatz in Hannover, wo von 12 bis 17 Uhr die Erlebnisausstellung StadtMensch&FahrRad des Umweltzentrums Hannover stattfindet. Themen sind urbane Mobilität, Lifestyle und Technik.

Die Besucherinnen und Besucher können sich vor der Oper nicht nur über die neuesten Fahrradmodelle in allen möglichen Formen und Variationen informieren, sondern auch praktische Radbekleidung, Ausrüstung und Fahrradaccessoires entdecken. Eine große Testfläche lädt zum Probefahren unterschiedlicher Lastenradmodelle ein. Außerdem können Liegeräder, Pedelecs, Anhänger und Segways getestet werden. Zur Entschleunigung trägt eine Slow-Cycle Challenge bei, bei der die Faszination der Langsamkeit auf dem eigenen Rad erfahren werden kann. Auch für Kinder hat die StadtMensch&FahrRad eine Menge zu bieten: Auf einem Übungsparcours sowie in einer BMX-Fahrschule können die jungen Besucherinnen und Besucher aktiv werden.

Gutes Essen und Livemusik runden das Programm ab.

Eine weitere Exkursion steht für den 26. Mai an. Dann fahren Radlerinnen und Radler gemeinsam von Hannover zu einem Landerleben auf den Ziegenhof Schümer in Burgwedel-Wettmar. Anmeldung (erforderlich) und Informationen unter www.Stadtradeln-landerleben-tour.de.

Am darauf folgenden Wochenende, am 2. Juni, unterstützt die Region Hannover den ADFC beim Rad-Wander-Tag rund um Hannover: www.adfc-hannover.de.


Den Abschluss der Aktivitäten im Aktionszeitraum bildet eine im Umland veranstaltete regionale Velo-City-Night am 7. Juni in Hemmingen und Pattensen. Infos unter www.velocitynight.de.

Auch in den teilnehmenden Städten und Gemeinden erwartet die Stadtradler während des gesamten Aktionszeitraumes ein breites Angebot an Fahrradaktivitäten.

Aktion Stadtradeln

Seriensiegerin Region Hannover: Nach 2016 und 2017war die Region auch 2018 wieder die Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern in Deutschland. Bundesweit hatten sich über 800 Städte und Gemeinden sowie Landkreise an der vom europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis initiierten Aktion beteiligt.

Für die Region Hannover waren 9.579 Teilnehmer und Teilnehmer an den Start gegangen, die zusammen 2.112.135 Kilometer auf ihren Fahrrädern zurücklegten. Eine Strecke 53-mal so lang wie der Äquator. Der Umwelt blieben annähernd 300.000 Kilogramm Kohlendioxid erspart.

Anmeldung 2019

Alle Radlerinnen und Radler, die in einer Stadt oder Gemeinde der Region Hannover wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein sind, können sich online unter www.Stadtradeln.de für das Stadtradeln anmelden. Wahlweise mit einem eigenen Team (ab zwei Personen) oder bei einem der registrierten offenen Teams. Die gemeinsam erzielten Radelkilometer können die Teilnehmenden ebenfalls über diese Web-Adresse eintragen.

Die eigene Leistung oder die des gemeinsamen Teams zu messen und an das Klima-Bündnis zu melden wird auch durch eine neue im Auftrag der Region Hannover entwickelte Fahrrad-App erleichtert. "BikeCitizen" erfasst die mit dem Rad zurückgelegten Kilometer auf Wunsch automatisch, schlägt zudem Routen vor und gibt unterwegs nützliche Tipps.

Wer die kostenfreie App vor dem 19. Mai 2019 installiert hat – einfacher Download über den Apple App Store oder den Google Play Store – und die Sternfahrt bereits getrackt hat, kann sich am Opernplatz einen kostenfreien Smartphone-Halter "Finn" am Stand der Region Hannover abholen.

Ehrenamtskarte kann jetzt online beantragt werden

Die niedersächsische Ehrenamtskarte kann jetzt auch online beantragt und verlängert werden. Mit der Karte erhalten Ehrenamtliche unter anderem Ermäßigungen bei Konzerten, in Museen und Schwimmbädern. Bislang konnte die Ehrenamtskarte nur bei der jeweiligen Kommune beantragt beziehungsweise verlängert werden. Ab sofort können Ehrenamtliche die Karte zentral über ein Web-Formular auf der Internetseite des Freiwilligenservers unter www.freiwilligenserver.de/?CCCDE3189658497DB48D0EC31420EE92 anfordern.

"Engagierten Frauen und Männern wird es dadurch deutlich leichter gemacht, eine Ehrenamtskarte zu erhalten, darüber freue ich mich sehr", sagte Ministerpräsident Stephan Weil. "Mein herzlicher Dank gilt allen, die die Ehrenamtskarte unterstützen und damit das freiwillige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen anerkennen und würdigen. Ein ganz großes Dankeschön sage ich den vielen Frauen und Männern, die Verantwortung übernehmen und sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzen, sei es im Rettungswesen, im Sportverein, bei der Flüchtlingshilfe und in zahlreichen weiteren Bereichen."

Derzeit beteiligen sich in Niedersachsen 58 Kommunen an der Ehrenamtskarte. Die niedersächsische Ehrenamtskarte wurde im Jahr 2007 eingeführt, seit 2010 gilt sie länderübergreifend für Niedersachsen und Bremen. Insgesamt wurden bislang rund 23.000 Ehrenamtskarten ausgegeben. Für den Erhalt der Karte muss der Umfang des bürgerlichen Engagements wöchentlich mindestens fünf Stunden beziehungsweise 250 Stunden im Jahr betragen und seit mindestens drei Jahren bestehen.

Start der Zeckensaison

Die Temperaturen steigen – und damit startet auch die Zeckensaison. Zecken können gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Wer jedoch ein paar Regeln zur Vorbeugung oder nach einem Zeckenstich beachtet, kann die Gefahr einer Infektion deutlich reduzieren. Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert über die wichtigsten Regeln.

Wer seine Urlaubsreise plant, sollte sich informieren, ob das Reiseziel in einem sogenannten FSME-Risikogebiet liegt. Dazu zählen – neben Süddeutschland und seit diesem Jahr auch der Landkreis Emsland – viele Länder in Mittel- und Osteuropa. "Derzeit gibt es keine Therapiemöglichkeiten bei FSME-Infektionen. Wer sich in entsprechenden Gebieten aufhält, sollte sich daher unbedingt impfen lassen", sagt Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Gesundheitsamtes der Region Hannover. Die Region Hannover zählt zwar nicht zu den FSME-Risikogebieten, dennoch kann auch hier eine FSME-Impfung sinnvoll sein – "besonders für Personen, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit häufig in der freien Natur aufhalten", so Dr. Yilmaz. Einen Überblick über FSME-Risikogebiete gibt es unter www.nlga.niedersachsen.de.


Muskel- und Gliederschmerzen, Gleichgewichtsverlust, Störungen des Bewegungsapparats oder hohes Fieber: Das sind einige der Symptome der Krankheit FSME. In den meisten Fällen heilt die Krankheit zwar komplett ab – dann ist der Patient bzw. die Patientin gegen FSME auch immun. In wenigen Einzelfällen können aber Gesundheitsschäden wie Lähmungen, Gleichgewichtsstörungen oder Probleme mit der Aussprache zurückbleiben, leider können auch Todesfälle vorkommen. Eine andere durch Zecken übertragene Erkrankung ist die Borreliose. Sie ist meist an einer großen, kreisrunden Rötung um den Biss zu erkennen: Der Durchmesser beträgt mindestens vier Zentimeter. Diese Stelle breitet sich danach weiter aus und kann Fieber und Muskelschmerzen auslösen. In dem Fall sollten Betroffene umgehend einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Mithilfe von Antibiotika kann diese Erkrankung innerhalb kurzer Zeit geheilt werden. Bleibt die Behandlung aus, kann Borreliose schwerere Ausmaße annehmen.

 
Wie schütze ich mich vor Zecken?
Einen sicheren Schutz vor Zeckenstichen gibt es nicht. Aber Sie können das Risiko minimieren:
  • Vermeiden Sie den Aufenthalt im hohen Gras oder Unterholz.
  • Tragen Sie geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen.
  • Ziehen Sie die Socken über die Hosenbeine – denn Zecken sitzen hauptsächlich im Unterholz und an Gräsern.
  • Tragen Sie helle Kleidung. Zecken lassen sich gut darauf erkennen und noch vor einem Stich entfernen.
  • Verwenden Sie insektenabweisende Mittel. Diese helfen zumindest eine Weile, sind aber kein sicherer Schutz vor Zecken.
  • Suchen Sie Ihren ganzen Körper nach Zecken ab, nachdem Sie sich in der Natur aufgehalten haben. Zecken sind winzig klein und krabbeln auf dem Körper und der Kleidung herum, um eine geeignete Einstichstelle für das Blutsaugen zu finden. Sie bevorzugen dünne und warme Hautstellen. Deshalb sollten Sie an den Armen, in den Kniekehlen, am Hals und Kopf sowie im Schritt gründlich nach Zecken suchen.
 
Wie entferne ich richtig eine Zecke?
Wichtig bei allen Hilfsmitteln ist, dass die Zecke möglichst hautnah gegriffen wird, so dass das Tier nicht gequetscht wird. Andernfalls können gefährliche Körperflüssigkeiten austreten. Die Zecke sollte langsam und kontrolliert herausgezogen werden. Hausmittel wie Öl oder Nagellackentferner sind nicht geeignet, um Zecken zu entfernen.
 
Worauf muss ich achten, wenn ich von einer Zecke gestochen wurde?
Jede Zecke hinterlässt nach dem Biss eine gerötete Hautstelle. Nach einigen Tagen sollte diese Rötung verschwunden sein. Gleichzeitig ist es unmöglich, bereits nach 24 Stunden Symptome von schweren Krankheiten wie Borreliose oder FSME zu entwickeln. Das geschieht frühestens nach sieben Tagen.

FDP-Regionsfraktion hat Christiane Hinze einstimmig als Vorsitzende bestätigt

Die FDP-Fraktion Region Hannover hat im Rahmen ihrer jünsgten Fraktionssitzung am gestrigen Dienstag, 14. Mai 2019, im Rahmen der turnusgemäß anstehenden Wahl des Fraktionsvorsitzes einstimmig Christiane Hinze aus Isernhagen in ihrem Amt als Fraktionsvorsitzende bestätigt. Thomas Siekermann aus Hannover und Klaus Nagel aus Springe fungieren weiterhin als Stellvertreter.

Zu Beginn der laufenden Wahlperiode in 2016 hatte Hinze mit der FDP-Regionsfraktion als wesentliches finanzpolitisches Ziel die Forderung aufgestellt, dass die Region Hannover kontinuierlich weiter ihre Altschulden abbauen solle. Da die Voraussetzungen mit steigenden Erträgen aufgrund einer guten Konjunktur in den vergangenen Jahren optimal waren, wurde außerdem die Forderung nach einer fortgesetzten finanziellen Entlastung der Städte und Gemeinden im Regionsgebiet aufgestellt. Diese beiden Forderungen hatte die FDP-Fraktion regelmäßig in Form von Anträgen zu den Haushaltsplänen der Region Hannover in die politische Gremienarbeit der Regionsversammlung eingebracht. Die seit 2016 die Mehrheit in der Regionsversammlung stellende Große Koalition aus SPD und CDU setzte in der aktuellen Wahlperiode einige dieser Forderungen um.

Auf der Agenda der FDP-Fraktion für die zweite Phase der Wahlperiode 2016 bis 2021 steht weiterhin eine ausgewogene Finanzpolitik. So soll die Investitionstätigkeit auf dem Niveau von mehr als 100 Millionen Euro jährlich stabil gehalten werden, um Vorhaben zum Erhalt der Infrastruktur der Region Hannover insbesondere bei den Krankenhäusern, bei den in Trägerschaft der Region Hannover befindlichen Berufs- und Förderschulen sowie im Bereich Verkehr für Erhalt und Ausbau der Kreisstraßen und des ÖPNV realisieren zu können. Gleichzeitig soll weiterhin der Abbau der Altschulden verstärkt in den Fokus gerückt werden angesichts des drohenden konjunkturellen Rückgangs.

Weiter blättern »