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FDP-Regionsfraktion diskutiert über Neuaufstellung des Nahverkehrsplans 2020 der Region Hannover

Die FDP-Fraktion Region hat im Rahmen einer eigenen Fraktionsfachtagung zur Neuaufstellung des Nahverkehrsplans 2020 der Region Hannover über zukünftige Anforderungen an Infrastruktur und Verkehrsangebot im ÖPNV angesichts stark ansteigender Fahrgastzahlen im Großraum Verkehr Hannover (GVH) diskutiert. Im Podium waren der Verkehrsdezernent der Region Hannover Ulf-Birger Franz (SPD), der Leiter des Teams Verkehrsentwicklung und -management bei der Region Hannover, Klaus Geschwinder, und der Pressesprecher der Moia GmbH, Michael Fischer, vertreten.

Fazit der FDP-Fraktion: Neben Angebotsverbesserungen im Gebiet der stetig wachsenden Landeshauptstadt Hannover und der Sicherung einer angemessenen Grundversorgung auch ländlicherer Gebiete in der Region Hannover stehe die optimale Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsangebote im Fokus.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz veranschaulichte den großen Handlungsbedarf zum Ausbau der ÖPNV-Struktur anhand der rasanten Entwicklung der Fahrgastzahlen im Zuständigkeitsgebiet des Großraum Verkehr Hannover (GVH): Waren im Jahr 2006 noch rund 173 Millionen Fahrgäste mit öffentlichen Verkehrsunternehmen gefahren, nutzten im Jahr 2018 bereits rund 220 Millionen Menschen die Verkehrsangebote des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Region Hannover.

Für das Jahr 2020 wird dennoch nur mit einem Anteil aller zurückgelegten Wege in der Region Hannover mit dem ÖPNV in Höhe von rund 18 Prozent gerechnet, während der Anteil der mit dem PKW zurückgelegten Wege nach wie vor den größten Anteil mit rund 28 Prozent einnimmt beziehungsweise 40 Prozent unter Einberechnung der Mitfahrenden in PKW. Der Fußgängeranteil wird in 2020 hingegen nur bei rund 23 Prozent liegen und der Anteil der Radfahrenden bei etwa 19 Prozent. Erklärtes Ziel der Region Hannover ist es, den Anteil der zurückgelegten Wege insbesondere im ÖPNV und mit dem Fahrrad weiter deutlich zu erhöhen. Hierdurch könnte ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes und zur Lebensqualität der Menschen in der Region Hannover geleistet werden.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählt nach Auffassung der FDP-Fraktion, dass das Verkehrsangebot im Bereich der Regiobus GmbH beim bisherigen Angebot auf den sogenannten Sprinter-Linien von Stationen aus Regionskommunen im Umland ins Zentrum von Hannover verstärkt werden soll. Zu den geplanten Maßnahmen auf den Sprinter-Linien zählen ein dichter Takt, Barrierefreiheit, direkte Linienführung sowie Haltestellenzuwegungen und Bike&Ride-Angebote. Auf diesen Sprinter-Linien, zukünftig unter "Sprint-H" firmierend, sollen die Busse überdies sukzessive auf E-Mobilität umgestellt und mit WLAN ausgestattet werden. In Hinsicht auf die auszubauende Lade-Infrastruktur soll eng mit der üstra AG kooperiert werden, wie von der FDP-Fraktion gefordert.

Beim bestehenden Angebot im Bereich der sogenannten Bedarfsverkehre – zum Beispiel beim RufBus und beim RufTaxi – sollen über eine gemeinsame Vermarktung der unterschiedlichen Services die betreffenden unterschiedlichen Verkehrsangebote gebündelt werden und durch mehr Einfachheit, Transparenz und eine leichtere Handhabung auch des digitalen Fahrkartenkaufs an Attraktivität gewinnen.

Der Nahverkehrsplan 2020 der Region Hannover soll diesen regionalen Mindestbedienungsstandard gewährleisten: Alle Ortsteile in der Region Hannover – ohne Betrachtung des Stadtgebiets Hannover, für das eigene Standards gelten – sollen zwischen 5 und 23 Uhr mindestens alle zwei Stunden und zur Hauptverkehrszeit mindestens ein Mal pro Stunde an ihr Gemeinde- beziehungsweise Stadtzentrum und an das Zentrum der LHH angebunden sein. Hierbei wird ein Zielerreichungsgrad von 90 Prozent des genannten Standards angestrebt.

Für das Stadtgebiet Hannovers soll folgender Mindestbedienungsstandard gelten: Innerhalb der Landeshauptstadt Hannover und der zentralen Bereiche der Mittelzentren in der Region Hannover sollen in maximal 500 Meter Luftlinie bei Bus- und Bedarfsverkehr sowie in maximal 750 Meter Luftlinie beim Schienenverkehr alle bedeutenden Siedlungsbereiche mit mindestens 250 Einwohnerinnen und Einwohnern an eine Haltestelle mit einem ausreichenden Bedienungsangebot angebunden sein.

Michael Fischer, Pressesprecher der Moia GmbH, berichtete im Rahmen der FDP-Fraktionsfachtagung über das aktuell noch laufende Kooperationsprojekt von Moia mit der üstra AG auf der sogenannten "Letzten Meile". Seit dem 1. Juli 2019 und noch bis Ende September 2019 läuft ein Pilotprojekt eines Zubringerdienstes von Moia für den ÖPNV im Stadtgebiet Hannovers in den Einzugsbereichen Vahrenwald-List-Hainholz-Herrenhausen, Linden-Limmer-Ricklingen-Badenstedt-Davenstedt sowie Kirchrode-Bemerode-Wülferode-Mittelfeld-Döhren-Wülfel. Im Umfeld der Stadtbahnhaltestellen "Schaumburgstraße", "Am Soltekampe" und "Brabeckstraße" können Fahrgäste zum festen Zubringerpreis von 3 Euro in einem Gebiet bis zu 3 Kilometer rund um diese Stadtbahnhaltestellen im Rahmen des "Letzte Meile Transfers" befördert werden. Im Stadtgebiet Hannovers gibt es bis dato rund 5.000 virtuelle Haltestellen von Moia. Der Regelbetrieb besteht in Hannover seit dem 1. Juli 2018 und es wurden 228 Arbeitsplätze (Fahrer, Verwaltung) geschaffen. Seitdem fuhren rund 375.000 Fahrgäste mit Moia laut Angaben des Unternehmens. Moia will den Beweis antreten, dass das sogenannte "Ridepooling" der Schlüssel zu einer effizienten Straßennutzung sein kann und sowohl der fahrende und der ruhende Verkehr sowie der Parksuchverkehr durch dieses neue Mobilitätsangebot entlastet werden könnten.

Kostenfreie Fahrt mit Bus und Bahn gegen Eintauschen des Führerscheins

In Zukunft können die Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover unabhängig von ihrem Alter freiwillig ihren Führerschein abgeben und dafür im Gegenzug zwei Jahre im ganzen Regionsgebiet kostenfrei mit den Bussen und Bahnen fahren. Die Kosten für das Modellprojekt "Öffis statt Führerschein" übernimmt die Region Hannover.

"Uns geht es darum, Personen, die sich beim Autofahren nicht mehr sicher und wohl fühlen, den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr der Region zu erleichtern. Wir sind grundsätzlich der Überzeugung, dass Anreize eine bessere Wirkung erzielen als Verbote und Zwänge, somit ist diese Idee intelligent und richtig. Dieser Ansatz zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr motivieren. Deshalb zahlt die Region für zwei Jahre lang das ÖPNV-Ticket", erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernward Schlossarek.

Der Umstieg vom Auto zu den Öffis ist kein leichter Schritt. Die CDU-Fraktion möchte Anreize setzen, um diesen Schritt leichter zu gestalten. Der Tausch des Führerscheins gegen eine Fahrkarte sei nicht nur gut für die Sicherheit im Straßenverkehr, sondern schone darüber hinaus auch die Umwelt und das Klima.

Die Region Hannover hat das Ziel, die Treibhausgas-Emissionen zu verringern, womit sie das Klimaschutz-Ziel der Bundesregierung unterstützt. Dieses Ziel werde nicht durch eine einzelne Maßnahme erreicht, sondern durch eine Vielzahl an Maßnahmen. Durch diese konkrete Idee werde der Individualverkehr verringert und der ÖPNV attraktiver, somit wird die CO2-Bilanz der Region Hannover verbessert.

"Die Idee kann ein echter Erfolg werden. Die Steigerung der Verkehrssicherheit und ein Plus für die Umwelt sind es uns wert. Und das Angebot für das Angebot gibt es kein Mindestalter", erklärt Schlossarek abschießend.

Kultur im Schloss: Interkulturelles Ambiente mit NES

Zusammen mit dem französischen Cellisten Matthieu Saglio und dem spanischen Percussionisten David Gadea hat sich die französisch-algerische Sängerin und Cellistin Nesrine Belmokh als "NES" zusammengefunden und ihr erstes Album "Ahlam" aufgenommen. Der Klang ist geprägt vom Hintergrund ihres Lebens und dem Reichtum musikalischer Erfahrungen. Der Stil entspricht einer musikalisch-kulturellen Reise in Englisch, Arabisch und Französisch durch Jazz und Klassik ebenso wie durch Soul und traditionelle arabische Musik.

NES tritt am Donnerstag, 19. September 2019, 20 Uhr, im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1 in Neustadt a. Rbge, auf. Der Eintritt kostet 19 Euro, ermäßigt 13 Euro.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1 in Neustadt a. Rbge, unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Land fördert Handwerksbetriebe mit 10.000 Euro „Gründungsprämie“

Die SPD-geführte Landesregierung hat am gestrigen Mittwoch, 11. September 2019, die sogenannte Gründungsprämie für Handwerksunternehmen eingeführt. "Wir wollen mit dieser Prämie in Höhe von 10.000 Euro erreichen, dass in Niedersachsen mehr Handwerksbetriebe gegründet werden oder leichter eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für bereits existierende Betriebe gefunden werden kann", erklärt die Sehnder SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann. "Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind kleine und mittlere Handwerksbetriebe ein wichtiger Teil der niedersächsischen Wirtschaft, nicht zuletzt, weil sie einen wertvollen Beitrag zur Berufsausbildung in unserem Bundesland leisten."

Interessierte Gründerinnen und Gründer können einen Antrag auf die Gründungsprämie bei der NBank stellen. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Die Gründungsprämie richtet sich an alle Gewerbe des zulassungspflichtigen Handwerks und an die von Meistern geführten Betriebe der zulassungsfreien und handwerksähnlichen Gewerbe. Um die Förderung zu erhalten, muss ein unbefristeter Arbeitsplatz geschaffen werden. "Ich hoffe, dass die Gründungsprämie ein Erfolgsmodell wird und auch aus Sehnde viele Anträge gestellt werden", so Lesemann.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.nbank.de/Unternehmen/Existenzgründung/Gründungsprämie-im-niedersächsischenHandwerk/index.jsp.

Nominierungen für „Soziale Talente im Sport 2019“ werden entgegen genommen

Ab sofort bis zum 18. Oktober 2019 können Sportvereinsvertreter und -mitglieder in diesem Jahr wieder Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren, für den Ehrenamtspreis "Soziale Talente im Sport" der SportRegion Hannover nominieren.

Junge Ehrenamtliche haben jetzt die Chance sich nominieren zu lassen, um sich für ihr freiwilliges Engagement zu belohnen. Durch diesen Wettbewerb erhalten junge Engagierte für ihre Tätigkeiten Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die lokalen Sponsoren, die Sparkasse Hannover und Intersportfachgeschäft Sport Haeuser aus der Wedemark sorgen dafür, dass jeder Teilnehmer einen Preis bekommt und die Erstplatzierten zu dem gesondert ausgezeichnet werden können.

Der aktuelle Zeitplan: Die Nominierungsphase läuft bis zum 18. Oktober 2019. Daraufhin werden die Bewerbungen gesichtet und jeder Nominierte wird auf der Homepage der SportRegion vorgestellt. Es folgt das Voting für die Jugendlichen über unsere Homepage, parallel dazu bewertet eine Jury die Nominierten. Beide Ergebnisse (Jury und Onlinevoting) fließen zu jeweils 50 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Nach Feststellung des Ergebnisses werden die Nominierten zu einer feierlichen Preisverleihung eingeladen, welche zu Jahresbeginn 2020 stattfinden wird.

Hintergrund: Ehrenamtlichkeit von Jugendlichen sei nicht immer selbstverständlich. Um Jugendlichen klar zu machen, wie wichtig dieses Engagement ist und wie sehr es von außen geschätzt wird, gibt es dieses Projekt. Einerseits bietet es die Gelegenheit, sich bei den Jugendlichen zu bedanken und ihnen die gebührende Aufmerksamkeit zu geben, andererseits können durch diese Aufmerksamkeit andere Jugendliche motiviert werden, einen Teil ihrer Freizeit für die Vereinsarbeit zu verwenden. Junges Ehrenamt dürfe nicht als selbstverständlich angesehen werden, sondern verdiene Respekt und Anerkennung.

Ein Nominierungsbogen und weitere Informationen sind im Internet unter www.sportregionhannover.de/de/sportjugend/soziale-talente-im-sport zu finden.

Sicherheit im Radverkehr: 1.048 Verstöße von und gegenüber Radfahrern festgestellt

Die Polizeidirektion Hannover hat in der vergangenen Woche vom 2. bis 9. September 2019, mit 185 Beamten Verkehrsteilnehmer in der gesamten Region Hannover kontrolliert. Im Fokus stand dabei die Sicherheit im Radverkehr. Konkret sind Verstöße von und gegenüber Radfahrern geahndet worden.

Bei den umfangreichen Kontrollen in der zurückliegenden Woche hatten die Einsatzkräfte insgesamt 1.048 Verstöße festgestellt. 149 wurden gegenüber Radfahrern begangen. Radler wurden 899 Mal bei Fehlverhalten erwischt.

Die Top-3-Verstöße gegenüber Radfahrern waren 75 Parkverstöße, 34 Fehler beim Überholen/Vorbeifahren und 21 Mal eine Verletzung von Vorfahrt/Vorrang. Die drei häufigsten Verstöße von Radlern waren 371 Mal Fahren entgegen der erlaubten Richtung, 306 Verstöße durch das Befahren eines Gehweges oder einer Fußgängerzone sowie 96 Rotlichtverstöße.

Die Polizeidirektion Hannover werde auch im kommenden Jahr wieder Großkontrollen im Zusammenhang mit der Sicherheit im Radverkehr durchführen.

Freizeitangebote für Alleinerziehende und Familien im Herbst

Das Team Jugend- und Familienbildung hat für seine Angebote im Oktober und November noch einige freie Plätze. Anmeldungen unter: Team Jugend- und Familienbildung, Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark, Telefon 0511/61625600, Fax.: 0511/61625615, Mail: jugendarbeit@region-hannover.de oder im Internet auf www.team-jugendarbeit.de.
 

Herbstferien im Harz 

Häufig fehlt im Alltag die Gelegenheit, sich einfach einmal treiben zu lassen und entspannt Zeit mit den Kindern zu verbringen. Für die Reise in den Harz von Montag, 14. Oktober, bis Freitag, 18. Oktober 2019, gibt es noch freie Plätze. Die teilnehmenden Familien werden bekocht und können die Seele baumeln lassen – ob spazieren gehen, die Natur genießen oder am Programm mit und ohne Kindern teilnehmen. Bei Bedarf ist auch Zeit für persönliche Gespräche mit einer Begleitung von den Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region Hannover. An- und Abreise erfolgen begleitet und stressfrei mit einem Reisebus ab dem ZOB Hannover.

Für Erwachsene kostet die Auszeit im Harz 200 Euro, für das erste Kind 135 Euro, ab dem zweiten Kind 65 Euro. Eine Ermäßigung ist auf Antrag möglich. Im Preis sind Unterkunft (Familienzimmer mit Bad, im Haus Berlin in Braunlage-Hohegeiß), Verpflegung, Programm sowie An- und Abreise enthalten.

Kurzurlaub im Harz

Keine Lust den grauen deutschen Herbst auf dem Sofa zu verbringen? Das Team Jugend- und Familienbildung der Region Hannover bietet alleinerziehenden Vätern und Müttern mit Kindern im Alter von eins bis sechs Jahren die Möglichkeit, den märchenhaften Harz zu entdecken. Von Mittwoch, 30. Oktober, bis Sonntag, 3. November, können die Teilnehmenden gemeinsam mit den Kindern in einem spannenden und abwechslungsreichen Kurzurlaub die herbstliche Natur erleben.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene 175 Euro und für Kinder 120 Euro. Auf Antrag ist eine Ermäßigung möglich. Im Preis sind Unterkunft (Familienzimmer mit Bad, im Haus Berlin in Braunlage-Hohegeiß), Verpflegung, Programm sowie An- und Abreise enthalten.

"Do-it-yourself"-Tage

Im November gelangweilt bei Regen auf dem Sofa sitzen – das muss nicht sein. Das Team Jugend- und Familienbildung bietet von Freitag, 1. November, bis Sonntag, 3. November, ein Kreativwochenende für Alleinerziehende mit Kindern von sechs bis 14 Jahren im Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof. Ob beim einfachen Herbstbasteln, ausgefallenen Upcycling, bei einer köstlichen Back-Aktion oder mit einer verrückten Foto-Station: Die Teilnehmenden können sich künstlerisch austoben oder beim Malen entspannen.

Erwachsene zahlen für das Kreativwochenende 80 Euro und Kinder 50 Euro. Eine Ermäßigung ist auf Antrag möglich. Unterbringung, Vollverpflegung und Programm sind im Preis enthalten. Die An- und Abreise werden von den Familien selbstständig organisiert.

Wer außerdem kreativ in die Weihnachtszeit starten möchte, kann sich beim Adventswochenende für Alleinerziehende mit Kindern von Freitag, 29. November, bis Sonntag, 1. Dezember, ausleben.

Breitband an Schulen: Fördermittelakquise gestartet

Bis 2021 sollen alle allgemein- und berufsbildenden Schulen in der Region Hannover mit schnellem Internet versorgt werden – das hat die Region sich vorgenommen. Die Markterkundung hat jetzt ergeben, dass die nötige Infrastruktur an 271 Standorten bereits vorhanden oder konkret in Planung ist. Sie verfügen über Bandbreiten, die in jedem Klassenraum das Surfen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s ermöglicht – technische Voraussetzung für die Nutzung solcher Geräte. Damit alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Möglichkeiten haben, übernimmt die Region die Erschließung der 131 Standorte, die noch unterversorgt sind. Der Ausschuss für Wirtschaft und Beschäftigung hat am heutigen Dienstag, 10. September 2019, grünes Licht für die Suche nach einem Betreiber gegeben. Betroffen sind Standorte aller Schulformen in fast allen Städten und Gemeinden der Region Hannover.

Um das Vorhaben zu finanzieren, werden im nächsten Schritt Fördermittel beim Land Niedersachen und beim Bund beantragt, die 75 Prozent der anfallenden Kosten decken sollen. Das verbleibende Viertel trägt die Region. "Wir sehen uns in der Verantwortung, allen jungen Menschen, die bei uns in der Region zur Schule gehen, die gleichen Chancen zu bieten", so Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung. "Kein Standort darf aus wirtschaftlichen Gründen auf der Strecke bleiben." Sobald positive Förderbescheide vom Bund und vom Land Niedersachsen vorliegen, wird in einer europaweiten Ausschreibung nach einem geeigneten Anbieter gesucht. Dabei verfährt die Region nach dem Wirtschaftlichkeitslückenmodell. Eine Wirtschaftlichkeitslücke entsteht, wenn die Investitions- und Betriebskosten der Telekommunikationsunternehmen nicht von den zu erwarteten Einnahmen gedeckt werden. Diese Lücke schließt die Region.

Die Breitbanderschließung der Schulen erfolgt unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft. Dafür hat die Region mit den kommunalen Schulträgern Kooperationsvereinbarungen geschlossen, in denen die unterversorgten Standorte aufgeführt sind. "Wenn wir zusammenarbeiten und die unterversorgten Schulen in einem Zug ans Glasfasernetz anschließen, wird es deutlich schneller gehen", erklärt Franz. Einzige Ausnahme bilden die berufsbildenden Schulen in privater Trägerschaft.

Caren Marks: MINT-Projekte in Kitas gesucht

"Mit Lehm bauen, Bienen beobachten, den Müll verfolgen oder das All erkunden? Gute Kita-Projekte rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik, kurz MINT, machen aus Kindern Forscher und Entdecker. Sie fördern auf vielfältige Weise die Kompetenzen von Mädchen und Jungen", erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium Caren Marks. Sie ruft Kitas aus der nördlichen Region Hannover dazu auf, ihre MINT-Projekte beim bundesweiten Wettbewerb "Forschergeist 2020" einzureichen.

Der Wettbewerb der Deutschen Telekom Stiftung und der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" wird bereits zum fünften Mal durchgeführt und verfolgt das Ziel das Engagement der Kita-Fachkräfte im Bereich der frühkindlichen MINT-Förderung zu würdigen. Caren Marks betont: "Die Erzieherinnen und Erzieher in unseren Kitas leisten jeden Tag Großartiges für die Kleinsten in unserer Gesellschaft! Deshalb freue ich mich, dass es mit dem "Forschergeist" eine Auszeichnung gibt, die sie in ihrer frühpädagogischen Bildungsarbeit bestärkt, unterstützt und zusätzlich motiviert."

Gesucht wird zunächst das beste Projekt aus jedem Bundesland. Aus den 16 Landessiegern wählt die Jury, bestehend aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, pädagogischer Praxis und Gesellschaft, anschließend fünf Bundessieger, die bei einer feierlichen Gala in Berlin gekürt werden. Die Landessieger erhalten ein Preisgeld zur Förderung der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bildungsarbeit in der Kita in Höhe von jeweils 2.000 Euro, die Bundessieger zusätzlich je 3.000 Euro.

Ab dem 9. September 2019 können sich bundesweit alle Kitas mit ihren MINT-Projekten aus den online unter www.forschergeist-wettbewerb.de bewerben. Die Bewerbungsphase endet am 31. Januar 2020. Es sind ausdrücklich auch Bewerbungen von Kitas erwünscht, die kein "Haus der kleinen Forscher" sind.

Die ausgezeichneten Projekte der früheren Wettbewerbsrunden sind unter www.forschergeist-wettbewerb.de/kita-wettbewerb/forschergeist-dokumentation zu finden.

Kultur im Schloss: Schlosshandel 2019 wird abgesagt

Der "Schlosshandel", die auf Schloss Landestrost jährlich stattfindende Verkaufsmesse für Kunst und Design, kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Angekündigt war die Ausstellung für den 9. November bis 8. Dezember 2019.

Wie das Team Kultur der Region Hannover mitteilt, komme es aufgrund der aktuellen, umfangreichen Baumaßnahmen für den neuen Westflügel des Schlosses zu entsprechenden Einschränkungen des Betriebs.

Seitens der Veranstalter bedauere man die Absage sehr und bitte um Verständnis, 2020 werde die Veranstaltung wie geplant stattfinden. Man freue sich, Aussteller und Gäste dann wieder begrüßen zu können.

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