Kategorienarchiv: Region Hannover

Grenzenlose Hörerlebnisse und jede Menge Kunst

Arabischer Jazz, westafrikanischer Blues, Weltmusik aus Polen: Die neue Spielzeit im Schloss Landestrost bietet wieder grenzenlose Hörgenüsse vom Feinsten – insgesamt 21 musikalische und kulturelle Events erwarten die Besucherinnen und Besucher im ersten Halbjahr 2019, das am 10. Januar mit dem Satire-Programm von dem Salon Herbert Royal (bereits ausverkauft) startet. Mit dabei sind außerdem wieder beliebte Bekannte wie das Folk-Festival Irish Spring am 1. April oder die Akkordeonale am 12. und 13. Mai. Daneben gibt es völlig neue Klänge in der Reihe "Kultur im Schloss" zu entdecken: Am 7. Februar ist Bassekou Kouyate zu Gast. Er gilt als einer der interessantesten Künstler der afrikanischen Musikszene und weltbester Spieler der traditionellen Langhals-Spießlaute "Ngoni" – zusammen mit seiner Band Ngoni ba spielt er grandiosen westafrikanischen Blues. Arabischen Jazz gibt es am 15. März im Schloss, wenn der Jazzmusiker und klassischer Komponist Bahur Ghazi mit seinem Ensemble Palmyra arabische Klang-Skalen mit komplexen Rhythmen zu einem orientalischen Klangteppich verwebt.

Ein weiteres Highlight ist der Familien-Hygge am 27. Januar: Gemütliche Atmosphäre, angenehme Stimmung – so lässt sich das skandinavische "hyggelig" wohl am besten übersetzen. Beim Familien-Hygge laden Musikerinnen und Musiker des Orchesters im Treppenhaus zum behaglichen Kuscheln oder ausgelassenem Toben zum "Karneval der Tiere" ein – Kuschelkissen, Kuscheltiere und Co. können gern mitgebracht werden. Multiinstrumental wird es am 22. März: Garant für mühelos-melodischen Sound ist der Gitarrenvirtuose Robby Ballhause. Der hannoversche Singer-/Songwriter bringt an dem Abend jede Menge musikalische Freunde mit und legt so das Fundament für eine turbulente Reise durch Folk, Country, Blues und Pop-Rock. Aber auch Kunst spielt eine große Rolle im Schloss-Programm: Im ersten Halbjahr gibt es gleich drei große Ausstellungen. Den Anfang macht Malerei! 31 Positionen an vier Ausstellungsorten – gemeinsam mit Kubus Hannover, der Galerie vom Zufall und vom Glück und der städtischen Galerie Lehrte zeigt das Schloss Landestrost vom 26. Januar bis 3. März zeitgenössische Malerei von insgesamt 31 Kunstschaffenden aus der Region. Vom 6. April bis 28. April zeigen Studierende und Absolventen der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim (HAWK) ihre kunsthandwerklichen Arbeiten aus Metall und Glasform(en). Die Ausstellung Terra Incognita vereint die Arbeiten aller am Atelierspaziergang teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Region und ist vom 10. Mai bis zum 16. Juni im Schloss Landestrost zu sehen.

Alle Veranstaltungen gibt es im Programmheft oder im Internet auf www.hannover.de/kulturimschloss.

Der Weihnachts-Tipp

Auch in diesem Jahr wieder können Musikfans mit dem Kulturabo eine Reihe von Konzerten zum Sonderpreis erleben. Je vier Veranstaltungen nach Wahl gibt‘s im Paket, das insgesamt 60 Euro (ermäßigt 40 Euro) kostet. Für alle, die den kulturellen Genuss verschenken möchten: Die Kulturbox enthält einen Gutschein über zwei Konzertkarten für eine Veranstaltung nach Wahl sowie eine Flasche Schloss-Landestrost-Sekt aus der Sektkellerei – zu haben ist der Geschenk-Tipp für 40 Euro. Weitere Informationen unter Telefon 0511/61626414 oder per Mail an Kultur@region-hannover.de.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon (01805) 700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Yannick Steinkellner gewinnt den fünften Poetry Slam im Regionshaus

Wie lässt sich Europa mit all seinen Facetten in Worte fassen? Acht Wortakrobaten, Reimvirtuosen und Sprachhelden haben es am Freitagabend im Regionshaus vorgemacht – bei der fünften Auflage des Poetry Slams der Region Hannover. Am Ende ging Yannick Steinkellner aus dem Wettstreit als Sieger hervor. Seine Beiträge überzeugten das Publikum – und damit die Jury – am stärksten. Auf Platz zwei folgte Conni Fauck. Mehr als 350 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die "Dichterschlacht".

"Idee.Europa.Realität" lautete die Überschrift des Abends, den die Politische Bildung der Region Hannover in Kooperation mit der Stabsstelle EU-Angelegenheiten ausrichtete. Regionspräsident Hauke Jagau betonte zu Beginn der Veranstaltung die Bedeutung eines einigen Europas mit gemeinsamen Wertvorstellungen sowie grenzüberschreitende Freundschaften. Die Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer warfen den Blick auf Errungenschaften, aber auch auf Missstände der EU. Neben fünf Poetry Slammern aus Hannover – Tobias Kunze, Johannes Weigel, Kersten Flenter, Klaus Urban und Robert Kayser – hatten mit Yannick Steinkellner (Bochum), Temye Tesfu (Berlin) und Conni Fauck (Rotenburg) auch drei eine weitere Anreise in Kauf genommen, um dabei zu sein. Außer Konkurrenz lief der Beitrag der 81-jährigen Lieselotte Loft, die ihr Gedicht im Vorfeld bei der Region abgegeben hatte. Die Seniorin aus Hannover warf einen historischen Blick auf die Entwicklung Europas. Durch den Abend führten wie schon den Vorjahren Jörg Smotlacha und Henning Chadde.

Seit 2014 wird jedes Jahr im Regionshaus über ein gesellschaftliches Thema geslammt. Poetry Slam bedeutet sinngemäß "Dichterschlacht" und ist ein literarischer Vortragswettbewerb, dem formal keinerlei Grenzen gesetzt sind: Von Stand-Up-Reimen und literarischer Comedy über Lyrik, Rap und Performance-Prosa bis zur klassischen Kurzgeschichte ist alles erlaubt. Über Sieg oder Niederlage entscheidet das Publikum.

Fahrtkosten-Zuschuss für gehbehinderte Menschen

Theater, Kino, sich mit Freunden im Café treffen oder das 96-Heimspiel live erleben: Für Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung sind solche Freizeitunternehmungen oft große Herausforderungen. Wer aufgrund seiner Behinderung nicht in der Lage ist, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, muss Taxi fahren oder andere Fahrdienste in Anspruch nehmen, die weitaus teurer sind. Dafür kann die Mobilitätshilfe, die Freizeitfahrten bezuschusst, beantragt werden. Die Anträge für 2019 sollten jetzt gestellt werden, da die Zuschüsse nicht rückwirkend gelten.

"Es geht darum, den betroffenen Menschen mehr Mobilität zu ermöglichen, um ihre Freizeit zu gestalten und so selbstverständlicher am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben", so Sylvia Thiel, Beauftragte der Region Hannover für Menschen mit Behinderungen. "Wichtig ist, sich rechtzeitig über seine Ansprüche beraten zu lassen und spätestens zum Jahresanfang die finanzielle Hilfe zu beantragen, damit die volle Auszahlung möglich ist!"

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach den Einkommensverhältnissen sowie nach den Auswirkungen der Mobilitätseinschränkung: Wer selbstständig Taxi fahren kann, erhält bis zu 450 Euro jährlich dazu. Für diejenigen, die ein Sonderfahrzeug oder einen speziellen Fahrdienst benötigen, weil sie sich nicht allein umsetzen können, beträgt der jährliche Zuschuss bis zu 1.500 Euro. Grundsätzlich gilt: Wenn der Betrag nicht ausreicht, ist es möglich, Mehrbedarf anzumelden. Anspruchsberechtigt sind alle Menschen in der Region Hannover, die beispielsweise eine außergewöhnliche Gehbehinderung haben (Merkzeichen aG im Schwerbehindertenausweis) und auf die Nutzung eines Rollstuhls angewiesen sind.

Anträge für die Mobilitätshilfe sowie Beratungen gibt es bei den Sozialämtern der 21 regionsangehörigen Kommunen, Antragsformulare sind außerdem im Internet abrufbar unter www.hannover.de (Stichwortsuche: Mobilitätshilfe).

Die Mobilitätshilfe wird bereits seit 2005 gewährt. Es handelt sich um eine Leistung der Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch – Zwölftes Buch (SGB XII). Etwa 500 Menschen aus der Region Hannover haben im vergangenen Jahr die Mobilitätshilfe in Anspruch genommen. Rund 500.000 Euro gibt die Region jährlich für die Mobilitätshilfe aus.

Welt-AIDS-Tag: „Jugendliche frühzeitig informieren“

Vor 30 Jahren – 1988 – ist der Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember ins Leben gerufen worden. An Wichtigkeit hat der internationale Gedenktag bis heute nicht verloren: Die Zahl der Neuinfektionen ist nach wie vor hoch. Laut Robert-Koch-Institut lebten in Niedersachsen Ende 2017 rund 4.400 Menschen mit einer HIV-Infektion. Damit haben sich im vergangenen Jahr etwa 170 Menschen neu infiziert.

"Entscheidend ist, Jugendliche hinsichtlich HIV frühzeitig zu sensibilisieren", so Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover. "Mehr Wissen bedeutet immer auch mehr Schutz – und die Präventionsangebote sollten möglichst schon vor den ersten sexuellen Kontakten greifen." So richtete der Arbeitskreis "Sexuelle Bildung und Gesundheit", bei dem der Fachbereich Gesundheit Mitglied ist, auch in diesem Jahr etwa die Jugendfilmtage am 28. und 29. November im Kino im Künstlerhaus in Hannover aus – mit Filmen, Theaterstücken Mitmach-Aktionen zu den Themen HIV und Sexualität für Schulklassen.

Die Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten (STI) des Fachbereichs Gesundheit bietet neben den herkömmlichen kostenlosen HIV-Labortests auch gebührenpflichtige HIV-Schnelltests an. Letztere auch als Kombination mit einer Schnelltestung auf Syphilis. Sämtliche Testungen erfolgen anonym. Diese Angebote richten sich an alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region und haben das Ziel, über Übertragungswege von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu informieren.

Die letzte Testmöglichkeit im Jahr 2018 auf HIV und Syphilis besteht am Dienstag, 11. Dezember 2018, im neuen Jahr steht das Angebot wieder ab Donnerstag, 3. Januar 2019, zur Verfügung.

Die Sprechzeiten für die kostenlose und offene HIV-Sprechstunde sind Montag von 12:30 bis 14:30 Uhr, Dienstag von 12:00 bis 15:00 Uhr, Donnerstag von 16:00 bis 17:30 Uhr und Freitag von 8:30 bis 11:00 Uhr.

An allen Tagen ist im Rahmen der üblichen Beratungsgespräche auch ein kostenloser HIV-Test sowie ein kostenpflichtiger HIV-Schnelltest möglich. Eine Anmeldung dazu ist nicht nötig. Alle Sprech- und Untersuchungszeiten gibt’s auch online unter www.aidsberatung-hannover.de.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

"Bunt!" – das ist der Name der Ausstellung, die ab Montag, 3. Dezember 2018, im Regionshaus zu sehen ist. Insgesamt 51 farbenfrohe Werke schmücken die Flure im Erdgeschoss, gemalt von sechs Künstlerinnen und Künstler der Vahrenheider Werkstatt, einer beschäftigungstherapeutischen Einrichtung, die Menschen mit einer seelischen Erkrankung verschiedene Angebote zur Tagesstrukturierung anbietet.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen eröffnen die stellvertretene Regionspräsidentin Petra Rudszuck und Sylvia Thiel, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, am Montag, 3. Dezember, 10 Uhr, im Haus der Region, altes Casino (3. Etage), Hildesheimer Straße 20, Hannover, die Ausstellung in Anwesenheit unter anderem der Künstlerinnen und Künstler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Vahrenheider Werkstatt und des Regionsforums. Nach der Begrüßung ist ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellungsflure im Erdgeschoss geplant.

"Psychische Erkrankungen sind für Außenstehende weniger sichtbar als körperliche Beeinträchtigungen, aber in ihrer Auswirkung ebenso ausgrenzend und isolierend – mit der Ausstellung wollen wir gemeinsam darauf aufmerksam und allen betroffenen Menschen Mut machen", so Ausstellungs-Initiatorin Sylvia Thiel.

Zu sehen ist die Ausstellung bis Montag, 7. Januar 2019, montags bis donnerstags 8 bis 17 Uhr sowie freitags 8 bis 16 Uhr (22. Dezember bis 1. Januar 2019 geschlossen). Alle Bilder können käuflich erworben werden.

Jahrelanger Einsatz für die Marienburg: Flachsbarth erleichtert über Förderung des Bundes

Seit längeren stand in Rede, dass die Welfen sich möglicherweise mit der Sanierung und Erhaltung der Marienburg überfordert sehen könnten. Die Folge wäre der Verfall des für das Calenberger Land identifikationsstiftende Bauwerk, das zudem ein Kulturgut von nationalem Rang ist, oder aber eine kaum zu bewältigende finanzielle Herausforderung für die örtliche Kommune – also die Stadt Pattensen beziehungsweise die Region Hannover.

"Deshalb stehe ich als Wahlkreisabgeordnete seit Jahren in Kontakt mit dem Welfenhaus sowie den relevanten Entscheidungsträgern auf Bundes- und Landesebene. Ich freue mich sehr, dass diese Arbeit nun zum Erfolg geführt hat und der Bund für dringend erforderliche Sanierungsarbeiten der Marienburg in den kommenden Jahren einen Betrag von über 13 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Ich bin zuversichtlich, dass das Schloss Marienburg durch ein innovatives Bewirtschaftungskonzept seine kulturelle, aber auch touristische Bedeutung in Zukunft noch ausbauen wird", so die Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth.

Im Klassenzimmer mit Martin Schulz: Halbzeit beim Schulprojekt #You4Europe

Am Beginn des laufenden Schuljahres hat der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch sein Schulprojekt #You4Europe ins Leben gerufen. Die Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, ihre Ideen und Vorstellungen für ein gelingendes Europa zu entwickeln. Neun Schulen des Wahlkreises nehmen am Projekt teil, darunter auch die IGS und das Gymnasium Lehrte.

Matthias Miersch hat am vergangenen Dienstag nun zu einer Zwischenkonferenz nach Laatzen in das Forum der Albert-Einstein-Schule eingeladen. Sein besonderer Gast war Martin Schulz. Alle 450 Plätze, die der Veranstaltungsraum bietet, waren besetzt. Die 90-minütige Veranstaltung war eine Lehrstunde in Sachen Europa und begeisterte die Anwesenden. Auch die angereisten rund 25 Schülerinnen und Schüler aus Lehrte folgten der in Teilen sehr persönlichen und emotionalen Rede des überzeugten Europäers Martin Schulz aufmerksam. Wie gut sie bereits auf das Projekt vorbereitet sind, zeigte sich in der anschließenden Fragestunde.

Leben wir in 20 Jahren in den Vereinigten Staaten von Europa? "Also, ich wäre dafür", so Martin Schulz. "Das bedeutet für mich aber nicht auch die Abschaffung der Nationalstaaten", fügte er auf Nachfrage, wo denn dann die einzelnen Völker blieben, hinzu. Wie finden Sie Donald Trump? Was passiert nach dem Brexit? Wie können große Fluchtbewegungen verhindert werden? Wie kann man mit Staaten wie Ungarn umgehen? Was tut die EU für Kinder? Schulz blieb keine Antwort schuldig, und Matthias Miersch darf auf die Abschlusskonferenz Anfang 2019 gespannt sein, auf der die Jugendlichen ihre Ideen präsentieren, die dann von einer Jury prämiert werden.

Idee.Europa.Realität – Kosmopolitischer Poetry Slam im Regionshaus

Wer hätte das gedacht? Die EU ist so beliebt wie zuletzt in den 1980er-Jahren! Und das, obwohl ihr einige Regierungen in den Mitgliedsstaaten die kalte Schulter zeigen und nationalistische Töne in der Parteienlandschaft stärker werden. Im Dichterinnen- und Dichterwettstreit im Regionshaus am Freitag, 30. November 2018, soll es darum gehen, was Europa für uns bedeutet: um Zusammenhalt, gemeinsame Werte und das Bewusstsein einer neuen Generation, die nicht mehr in engen Ländergrenzen denkt. Acht Poetinnen und Poeten geben ihre Verse zu Europa zum Besten. Die "Dichterschlacht" im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover, beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Also die Worte gewetzt, die Sätze geschliffen!

"Idee.Europa.Realität" ist der fünfte Poetry Slam im Regionshaus, diesmal in Kooperation mit der Stabsstelle EU-Angelegenheiten der Region Hannover. 2019 sind Europawahlen und die Region Hannover stimmt schon einmal auf das Thema ein. Wer von den Slam-Poetinnen und -Poeten es schafft, mit seinen Worten zu Europa das Publikumsherz zu erobern und den meisten Applaus bekommt, wird Poetry Slam Champion der Region Hannover 2018. An den Lesestart gehen die beiden Weltenbummler Yannick Steinkellner (Bochum) und Temye Tesfu (Berlin), der Kurzgeschichten-Magier Robert Kayser, der Grand Segnieur der deutschen Poetry Slam-Szene Klaus Urban, Hannovers Poetry Slam-Tausendsassa Tobias Kunze, die Autoren und Musiker Johannes Weigel und Kersten Flenter (alle Hannover) sowie Conni Fauck aus Rotenburg. Durch den Abend führen die ausgewiesenen Kosmopoliten und Weltbürger Jörg Smotlacha und Henning Chadde.

An den Infoständen der Politischen Bildung der Region Hannover und der Stabsstelle EU-Angelegenheiten stehen Mitarbeiter für Fragen zur Verfügung. Außerdem ist ein Gewinnspiel geplant.

Seit 2014 wird jedes Jahr im Regionshaus über ein gesellschaftliches Thema geslammt. Poetry Slam bedeutet sinngemäß "Dichterschlacht" und ist ein literarischer Vortragswettbewerb, dem formal keinerlei Grenzen gesetzt sind: Von Stand-Up-Reimen und literarischer Comedy über Lyrik, Rap und Performance-Prosa bis zur klassischen Kurzgeschichte ist alles erlaubt. Über Sieg oder Niederlage entscheidet das Publikum.

Kultur im Schloss: milou & flint

Zum traditionellen Lichterfest am Freitag, 7. Dezember, in Neustadt öffnet das Schloss Landestrost ab 18 Uhr seine Türen und lädt die Besucher zu einem vielfältigen Programm ein: Das Schloss zeigt sich farbig illuminiert, die Verkaufsausstellung "Schlosshandel" ist bis 21 Uhr geöffnet und um 18 Uhr startet eine Führung durch das Schloss (Treffpunkt unter der Kastanie im Schlosshof). Kulinarische Köstlichkeiten runden das Angebot ab. Als besondere Gäste sorgen milou & flint für zauberhafte Stimmung – das Songwriter-Duo verzaubert mit einer deutschsprachigen poetischen Mischung aus feinfühligem Chanson und melodiösen Klängen.

Der Eintritt ist frei, milou & flint sind um 18.30 Uhr und 19.30 Uhr jeweils 30 Minuten im Großen Saal zu hören. Während der Konzerte findet kein Einlass in den Großen Saal statt.

Kultur im Schloss: Arte Ensemble & Markus Becker

Das Arte Ensemble ist ein profiliertes Kammermusikensemble, das mit abwechslungsreichen Programmen und besonderen Gästen wie Dominique Horwitz, Christian Brückner oder Ania Vegry aufwarten kann. Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums gastiert das renommierte Ensemble zusammen mit dem Pianisten Markus Becker am Sonntag, 2. Dezember 2018, 17 Uhr, im Schloss Landestrost. Im internationalen Konzertleben überzeugt Markus Becker seit vielen Jahren als erkenntnisstiftender Interpret der Klavierliteratur und als ideenreicher Programmgestalter, der im Jazz seine zweite Heimat hat.

Der Eintritt kostet 19 Euro, ermäßigt 13 Euro. Eine Schlossführung um 15 Uhr ist möglich, bitte mit Anmeldung unter Telefon 0511/61625200. Im Kaminsaal des Schlosses gibt es außerdem ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Die Verkaufs-Ausstellung für Angewandte Kunst und Design "Schlosshandel" ist geöffnet.

Eintrittskarten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de erhältlich. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon 01805/700733 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 Euro pro Minute) erreichbar. Vorverkauf für die Veranstaltungen der Reihe "Kultur im Schloss" im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt unter Telefon 0511/616-25200 oder per Mail an kultur@region-hannover.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 2 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr.

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