Kategorienarchiv: Sehnde

Marinefreunde der Region Hannover treffen sich wieder nach Zwangspause

Kameraden die bei der Bundesmarine als Wehrpflichtige, als Zeitsoldaten, als Berufssoldat oder aktiv in der Marine ihren Dienst verrichtet haben, bilden die Marinefreunde der Region Hannover. Andreas Genske hatte diese Gruppe ins Leben gerufen und alle wollen diese neue Kameradschaft weiter pflegen und fortsetzen.

Der ursprüngliche Treffpunkt existiert nicht mehr, so dass man sich zunächst abwechselnd in Isernhagen und Burgwedel in unterschiedlichen Lokalitäten treffen treffen wird. Den Start bildet das Gasthaus Dehne in Isernhagen. Dort wird sich am morgigen Freitag, 17. September 2021, ab 18 Uhr getroffen.

Man plant für die Zukunft, weitere gemeinsame Treffen, wie zum Beispiel auch einen Trip nach Wilhelmshaven zum Marinemuseum, bei denen einige auch ihre alte "Heimat", wie zum Beispiel den Zerstörer Mölders wiedersehen werden.

Die maritimen Erinnerungen, wie beispielsweise die Marinewappen, die Genske gesammelt hat, sind noch vorhanden und kommen gegebenenfalls mal wieder an eine Wand, sollte man eine neue Begegnungsstätte für die Marinefreunde der Region Hannover wiederfinden.

Genske lächelt und sagt: "Wir haben Kameraden dabei, die haben gedient, da wurde ich gerade geboren. Es ist so interessant von den Erfahrungen anderer zu hören. Wenn man an Bord gefahren ist, weiß man, was es heißt miteinander auskommen zu müssen. Bei mir war nach 99 Metern das Boot zu Ende. Mein Tender, der als Versorger zu den U-Booten im 3. U-Bootgeschwader zugehörig war, ist schon vor längerer Zeit ausgemustert worden. Deshalb wäre es so interessant auch jetzige Angehörige der Marine in unserer Marinekameradschaft willkommen heißen zu dürfen."

Wer bei der Marine gedient hat, egal, ob jetzt, oder früher, ist eingeladen, sich bei Andreas Genske per Mail an andreas.genske@gmx.de oder unter der Rufnummer 0162/9597170 zu melden. 

Europäische Mobilitätswoche: Wie klingt die Mobilität der Zukunft?

Das Brummen von Motoren, das Klackern von Schuhsohlen, das Surren von Reifen, das Quietschen von Bremsen: Wie klingt Straßenverkehr, wenn man richtig hinhört? Welche Rolle spielt das Ohr für die Verkehrssicherheit? Und wie, glauben wir, wird der Klang von Mobilität in Zukunft sein? Anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche 2021 machen Mobilnetzwerk Hannover und Hörregion Hannover gemeinsame Sache und begeben sich gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern auf die Suche nach Klängen auf der Straße. An vier Tagen stoppt die Erlebnisstation in vier Städten in der Region. Das Programm reicht von geführten Spaziergängen über Hörtests und Klangexperimente bis zu Beratungen und Kurzvorträgen.

Erster Stopp ist am Sonnabend, 18. September, von 11 bis 15 Uhr an der Nordstraße 21 in Sehnde, wo an diesem Tag im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ein Familienfest stattfindet. Die Erlebnisstation hat die Entdeckerkiste "Klänge und Geräusche" vom Netzwerk Forscher-Kids Region Hannover mit im Gepäck, mit der Kinder und ihre Eltern Geräusche erforschen können. Das Duo Ottolien lädt in Kooperation mit dem MusikZentrum Hannover dazu ein, Sounds am Tablet zu komponieren. Dr. Angelika Illg vom Deutschen HörZentrum der Medizinischen Hochschule Hannover erläutert um 11 und um 12 Uhr, warum gutes Hören von Anfang an wichtig ist. Spaziergangsprofi Jens Eike Krüger nimmt Gäste um 11.30, 12.30 und 14 Uhr mit auf eine Tour auf den Spuren des Verkehrslärms. Die Fördergemeinschaft Gutes Hören bietet in Kooperation mit Gesundheitswirtschaft Hannover e.V. kostenlose Hörtests an. Darüber hinaus gibt es jede Menge Möglichkeiten, sich zu informieren, im Quiz sein Wissen zu testen oder auf der Ruheinsel einfach die Augen zu schließen und zu lauschen.

Weiter geht es am Dienstag, 21. September, in Springe. Die Erlebnisstation schlägt von 14 bis 18 Uhr ihre Zelte aus dem Wochenmarkt am Oberntor auf. Auf dem Programm stehen kostenlose Hörtests von der Fördergemeinschaft Gutes Hören, geführte Spaziergänge mit Jonas Kasper unter dem Titel "Dem Verkehrslärm auf der Spur" um 14.30, 16 und 17 Uhr sowie Kurzvorträge von Dr. Angelika Illg vom Deutschen HörZentrum der Medizinischen Hochschule Hannover zum Thema "Warum gutes Hören von Anfang an?" um 14 und um 15 Uhr. Wie sich erkennen lässt, ob das eigene Kind gut hören kann, erläutert Beate Wüst vom Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Hildesheim um 14.15 und um 15.15 Uhr sowie in individuellen Beratungsgesprächen. Nina Landers vom Netzwerk Forscher-Kids Region Hannover lädt Kinder ein, mit ihr Klänge zu erkunden. Das Duo Ottilien zeigt unter dem Motto "Verkehrsklänge der Zukunft erfinden" in Kooperation mit dem MusikZentrum Hannover, wie man auf dem Tablet selbst Kompositionen schaffen kann.

Dritte Station ist am Freitag, 24. September, von 9 bis 13 Uhr auf dem Wochenmarkt am Heini-Nülle-Platz in Neustadt a. Rbge. Aleksander Petrovski von der HNO-Klinik des KRH Klinikums Nordstadt gibt um 9 und um 10 Uhr in einem Kurzvortrag Antworten auf die Frage "Welche gesundheitlichen Folgen hat Lärmbelastung?". Wie sich Menschen mit Sehbehinderung im Straßenverkehr orientieren, verrät Jochen Bartling vom Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen um 10.15 Uhr. Jonas Kasper unternimmt mit Interessierten um 9.15 Uhr und um 12 Uhr eine geführte Tour auf der Spur des Verkehrslärms. Darüber hinaus bietet die Fördergemeinschaft Gutes Hören kostenlose Hörtestes an. Der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen ist mit einem Infostand vor Ort.

Den Abschluss findet die Reihe am Sonnabend, 25. September, von 10 bis 14 Uhr auf dem Wochenmarkt in Lehrte an der Marktstraße 8 statt. Um 9.15 und um 11.30 Uhr starten geführte Spaziergänge mit Jonas Kasper unter dem Motto "Dem Verkehrslärm auf der Spur". Für kostenlose Hörtests sorgt die Fördergemeinschaft Gutes Hören in Kooperation mit Gesundheitswirtschaft Hannover e.V.

Europäische Mobilitätswoche

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission, die jedes Jahr vom 16. bis 22. September stattfindet. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und in ganz Europa im Alltag praktisch gelebt werden kann. Mit der Europäischen Mobilitätswoche möchte die Europäische Kommission Städte und Gemeinden dazu ermutigen, das Thema "Nachhaltige Mobilität" stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rufen und Maßnahmen zu etablieren, die den Verkehr vor Ort dauerhaft klima- und umweltverträglicher machen.

Mobilnetzwerk Hannover

Das Mobilnetzwerk ist ein offener und freiwilliger Zusammenschluss der Akteure und Akteurinnen, die sich für das Thema Mobilität mit dem Schwerpunkt Verkehrssicherheit in der Region Hannover engagieren. Wir sehen Verkehrssicherheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und haben uns ein konkretes Ziel gesetzt: 40 Prozent weniger Verkehrstote und Schwerverletzte bis 2035.

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hörsinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung zu den Führungen unter www.mobilnetzwerk.de und www.hörregion-hannover.de.

Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“

Wenn Kinder beginnen ihre eigene Persönlichkeit zu entdecken, geraten Eltern oft an ihre Grenzen. Hier setzt der Elternkurs "Starke Eltern – Starke Kinder" des Kinderschutzbundes Burgdorf, Hannoversche Neustadt 32, an.

"An acht Dienstag Abenden wollen wir gemeinsam einen Weg zu einem gelassenen und konsequenten Umgang finden. Eltern haben oft den Eindruck, dass ihr Kind einfach nicht hört und sie dauernd provozieren will und die Kinder haben andererseits das Gefühl, dass ihre Eltern sie nicht verstehen und ihnen nicht zuhören", sagt die Kursleitung Jutta Goldbach. Dabei gehe es um Konflikte in der Erziehung, Gefühle und deren Ausdruck, Kommunikationsregeln, Bedürfnisse und vieles mehr.

Im September starten gleich zwei Kurse. Der erste Elternkurs beginnt am Dienstag, 21. September 2021, von 16:30 bis 18:30 Uhr. In diesem Kurs wird eine Kinderbetreuung angeboten, um jedem Elternteil die Möglichkeit zu bieten teilzunehmen.

Der zweite Kurs beginnt am Mittwoch, 22. September, von 19 bis 21 Uhr. Bei diesem findet keine Kinderbetreuung durch den Kinderschutzbund stat.

Während der Herbstferien pausiert der Elternkurs.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.kinderschutzbund-burgdorf.de, Telefon 05136/2131 oder per Mail an kinderschutzbund-burgorf@t-online.de.

SPD-Regionsabgeordneter Wolfgang Toboldt: „Remondis muss Gelbe Säcke abholen“

Seit zwei Tagen stapeln sich die Gelben Säcke in den Sehnder Straßen: die Firma Remondis hat sie beim letzten Abholtag nicht abgeholt. Nun reicht des dem Sehnder Regionsabgeordneten und abfallpolitischen Sprecher der SPD-Regionsfraktion, Wolfgang Toboldt, der schon "mehrfach seinen Unmut über dieses private Entsorgungssystem der Leichtverpackungen hingewiesen hat". Er fordert die für die Entsorgung der Gelben Säcke im Umland zuständige Firma Remondis auf, die Gelben Säcke sofort abzuholen.

Toboldt: "Remondis hat einen Vertrag mit dem Dualen System Deutschland zur Abholung der Gelben Säcke im Umland bis Ende 2021. Wenn sie die Gelben Säcke nicht abholen, verhalten sie sich vertragswidrig. Das Duale System, das bundesweit die Entsorgung der Leichtverpackungen zu organisieren hat, muss entweder selbst oder über den für das Umland zuständigen Ausschreibungsführer Reclay gegegebenfalls mit Vertragsstrafen für die Abholung sorgen."

Toboldt vermutet hinter dem Nichtabholen der Gelben Säcke ein System. Bereits in anderen Kommunen wie Neustadt, Garbsen und Langenhagen blieben Gelbe Säcke liegen, die von Remondis zum üblichen Entsorgungstermin hätten abgeholt werden müssen. Grund könnte sein, dass Remondis ab 2022 den Sammelauftrag für die Gelben Säcke für das Umland an eine andere Firma verloren haben soll, so Toboldt

"Trotzdem hat Remondis bis Ende 2021 die Verpflichtung, die Gelben Säcke abzuholen. Sie können nicht einfach ohne Folgen die Entsorgung einstellen. Aber so ist das vollkommen intransparente, privat organisierte bundesweite System der Entsorgung von Leichtverpackungen über das Duale System Deutschland aufgebaut. Da zählt nur, wieviel Geld man damit machen kann; Qualität zählt nicht. Die BürgerInnen müssen das ausbaden, indem jetzt tagelang Gelbe Säcke in den Straßen rumliegen", so der SPD-Regionsabgeordnete.

Mehr als 50 neue Auszubildende starten Pflegeausbildung

"Jungen Menschen ist es zunehmend wichtiger, mit ihrer Arbeit einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten", freut sich Katrin Rother, Geschäftsführerin der APS Akademie für Pflege und Soziales (APS) in Hannover. "Da steht das Berufsfeld Gesundheit und Soziales ganz oben."

Und so starteten am 2. August 52 neue Auszubildende motiviert in die dreijährige Ausbildung. 26 beginnen die Ausbildung zur Pflegefachkraft (Pflegefachfrau/Pflegefachmann) und 26 legen in der Heilerziehungspflege los. Damit sind alle neuen Plätze für eine Pflegeausbildung belegt. Die nächste Möglichkeit zum Start in eine Pflegeausbildung gibt es wieder zum 1. April 2022. Bewerbungen sind schon jetzt möglich.

Der theoretische Unterricht findet in der APS in Hannover statt. 40 Auszubildende absolvieren ihre praktische Ausbildung im Klinikum Wahrendorff, zehn in der Deutschen Seniorenstift Gesellschaft und zwei in den Ernst-August-Wilkening-Pflegeheimen. Ganz besonders freut sich das Team der APS darüber, dass Vertreter der Träger der praktischen Ausbildung auch am ersten Schultag dabei sind, um die  Schüler offiziell zu begrüßen. Die enge Verzahnung zwischen der praktischen und der schulischen Ausbildung sorge für eine gute Ausbildungsqualität.

"Und die sozialen Berufe werden Stück für Stück männlicher", so Rother. "Unsere Quote in den beiden neuen Klassen liegt jetzt bei 37 Prozent. Es ist schön, wenn sich veraltete Rollenbilder verabschieden und junge Menschen sich an ihren Stärken und Interessen orientieren."

Die zukünftigen Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner erlernen die umfassenden Grundlagen der Pflege von Menschen in den unterschiedlichen Lebensphasen. Die Heilerziehungspflegenden lernen die pädagogische, lebenspraktische und pflegerische Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Schwerpunkt bildet die psychiatrische Pflege im klinischen Bereich und in der Eingliederungshilfe.

Die Auszubildenden haben im Anschluss an die erfolgreiche Ausbildung eine hohe Chance der Weiterbeschäftigung in den Einrichtungen. Von den im Juli frisch mit Abschlussurkunden ausgestatteten Absolventinnen und Absolventen der letzten beiden Klassen werden 87 Prozent weiterhin für das Klinikum Wahrendorff arbeiten. Im Klinikum Wahrendorff haben zudem drei Auszubildende ihre Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen begonnen. Ein weiterer Auszubildender startete seine Ausbildung zum Fachinformatiker. 

Abschnittsleiter Detlef Hilgert erhält das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold

"FEUERWEHR – Sicherheit zu jeder Zeit!" So lautet das Jahresmotto des Landesfeu- erwehrverbandes Niedersachsen für 2021, unter das der Verbandsvorsitzende Karl-Heinz Mensing seinen Jahresbericht bei der Delegiertenversammlung 2021 Feuerwehrverband Region Hannover stellte.

Rund 180 Teilnehmer und Gäste kamen am, heutigen Sonnabend, 10. Juli 2021, Pandemie-bedingt im Freien, unter Beachtung der Corona-Bestimmungen, im Wilhelm-Langrehr-Stadion des TSV Havelse in Garbsen zusammen. Dabei ging Karl-Heinz Mensing auf das konzertierte Impfangebot und die kommenden Herausforderungen und Termine ein. Neben Vereinsregularien fanden auch Wahlen zum Vorstand und Ehrungen statt. 2020 musste die Versammlung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen.

Die einzigen Gäste waren unter den besonderen Umständen Regionspräsident Hauke Jagau und Walter Häfele, Erster Stadtrat der Stadt Garbsen, der die Delegierten in Garbsen begrüßte und den Einsatz der Feuerwehren in der Pandemie würdigte.

Nach der Ehrung der Verstorbenen, gemeinsam mit Pastor Matthias Stalmann, ging der Vorsitzende Karl-Heinz Mensing auf die besonderen Herausforderungen für die Feuerwehren in der Pandemie ein und zollte allen Einsatzkräften seinen Respekt. Er verwies auf die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert sind und unentgeltlich auch in der Pandemie bereit sind, Schadenfälle zu bekämpfen. Mensing lobte das konzertierte Impfangebot, das zusammen mit dem Impfzentrum von Region und Landeshauptstadt vom Feuerwehrverband Region Hannover e. V. initiiert und durchgeführt wurde. An vier Tagen im Mai und vier weiteren Tagen im Juni wurde geimpft, so dass ab Mitte Juli alle geimpften Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Werkfeuerfeuerwehren einen vollständigen Impfschutz haben.

Karl-Heinz Mensing stellt weiterhin die kommenden Herausforderungen der Feuerwehren dar und blickte auf die anstehenden Termine in 2021 und 2022:

  • Verabschiedung des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes
  • Reorganisation der Feuerwehrbereitschaften im Land Niedersachsen
  • Absicherung kritischer Infrastrukturen: Trinkwassersicherstellung Notstrom- und Treibstoffversorgung.
  • Konzeption und Einführung von E-Learning sowie der Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale und der Ausbildungsstätte Ronnenberg.
  • "Tag der Niedersachsen" vom 8. bis 10. Oktober 2021 unter Beteiligung der Feuerwehren in Hannover.
  • INTERSCHUTZ, Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit, vom 20. bis 25. Juli 2022 in Hannover.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurde Dieter Rohrberg, Direktor der Feuerwehr Hannover, zum neuen Stellvertretenden Vorsitzenden der Sparte Berufsfeuerwehr gewählt. Christoph Bahlmann folgte ihm als Beisitzer für die Sparte Berufsfeuerwehr und Lars Schwieger (Neustadt) wurde als Beisitzer für den Brandschutzabschnitt I neu in den Vorstand gewählt. Außerdem bestätigten die Delegierten den Geschäftsführer Kai Krömer (Barsinghausen) in seinem Amt.

Dann hatten Karl-Heinz Mensing und seine Vorstandsmitglieder die Aufgabe, vier Feuerwehrkameraden für ihre besonderen Verdienste zu ehren.

  • Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Gold für Helmuth Linnemann – stellvertretender Stadtbrandmeister der Landeshauptstadt Hannover
  • Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Gold für Eberhard Schmidt (Gehrden) – Brandschutzabschnittsleiter II
  • Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Gold für Detlef Hilgert (Sehnde) – Brandschutzabschnittsleiter IV
  • Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Silber für Robert Krenz – Stadtbrandmeister Neustadt a. Rbge.

Eine Überraschung gab es noch für Regionspräsident Hauke Jagau, der bei den Kommunalwahlen im September nicht wieder als oberster Repräsentant und Verwaltungschef der Region Hannover antritt. Karl-Heinz Mensing zeichnete ihn für seine Verdienste und seinen Einsatz für die Feuerwehren der Region mit der Ehrennadel des Feuerwehrverbandes Region Hannover e.V. aus. Darüber war Hauke Jagau sichtlich erfreut und überrascht. Er bedankte sich nicht nur für die Ehrung und sondern auch für die Leistungen der Einsatzkräfte in seiner 15-jährigen Amtszeit und zuletzt in der Pandemie.

Zahlen – Daten – Fakten

Der Feuerwehrverband (FV) Region Hannover e.V. ist die Vereinigung von 12.484 Mitgliedern der Feuerwehren in der Landeshauptstadt und der Region Hannover. Dem Verband gehören eine Berufsfeuerwehr, 223 Freiwillige Feuerwehren, elf Werkfeuerwehren und eine Betriebsfeuerwehr an. Von den 55 Feuerwehrmitgliedsverbänden im Land Niedersachsen zählt der Feuerwehrverband der Region Hannover zu den größten Einzelverbänden.

Die Welt erleben mit Rotary

Rotary Clubs bieten Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren und jungen Erwachsenen bis 30 Jahre Austauschprogramme in die ganze Welt. Am 7. Juli 2021 findet die erste deutschlandweite Online-Info-Veranstaltung dazu statt.

Der Jugendaustausch ist eine der Säulen von Rotary International. Unter der Corona-Pandemie hat er sehr stark gelitten und ist in den vergangenen beiden Jahren praktisch komplett ausgefallen. Um die Erfahrungen in aller Welt ab 2022 wieder zu ermöglichen, findet zur Unterstützung am 7. Juli 2021 von 19 bis 21 Uhr die deutschlandweite Online-Info- Veranstaltung "Die Welt erleben mit Rotary" für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und junge Erwachsene statt.

Dabei werden die vier Programme Jahresaustausch LTEP (15-18 Jahre), Kurzaustausch STEP (15-18 Jahre) Sommercamps (individuell je nach Camp) und NGSE (junge Erwachsene bis 30 Jahre) vorgestellt. In kleineren Sessions berichten dann ehemalige Austauschschüler von ihren Erfahrungen – und die Ansprechpartner aus den Rotary Clubs beantworten Fragen der Interessenten.

"So können wir wieder deutschlandweit mit diesen tollen Programmen durchstarten", erläutert Initiatorin Daniela Singer vom Rotary Club Fränkische Schweiz. "Außerdem können wir so geeignete BewerberInnen gleich mit den zuständigen Clubs vor Ort in Kontakt bringen", ergänzt Stefan Karnop, Vorsitzender des Jugendausschusses im Rotary-Distrikt 1800 in den Bereichen Sachsen-Anhalt und östliches Niedersachsen.

Was viele nicht wissen: Rotary International ist der weltgrößte private und nichtkommerzielle Organisator von Schüleraustauschprogrammen (www.rotary- jugenddienst.de). Die unabhängige Serviceorganisation, die sich dem Frieden, dem kulturellen Austausch und dem Dienst am Menschen verschrieben hat, bietet jedes Jahr die Möglichkeit, als junger Mensch im Rahmen von Feriencamps, als Familienaustausch ein paar Wochen oder ein Jahr im Ausland zu verbringen und dort auch zur Schule zu gehen oder ein Praktikum zu machen. "Bewerben kann sich jede/r", betont Thomas Czeszak vom Rotary Club Lehrte-Burgdorfer Land, der ebenfalls hinter der Online-Info-Veranstaltung steht. "Das Programm ist offen für alle – unabhängig von Nationalität, Konfession oder Zugehörigkeit zu einem Rotary-Club. Voraussetzung ist allerdings die Bereitschaft, das eigene Land, die eigene Kultur und die eigene Generation im Ausland angemessen zu repräsentieren."

Rotary hat dazu weltweit ein ganz besonderes Netzwerk aufgebaut. Die Auswahl der Gastgeber-Familien wird vor Ort vom jeweiligen Rotary-Club durchgeführt, die Betreuung und das Programm vom jeweiligen regionalen Rotary-Distrikt gemeinsam mit den Clubs organisiert. Da Rotary-Mitglieder ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, entstehen beim Austausch weder Verwaltungs- noch Unterbringungskosten. Die Austauschschüler müssen lediglich für die Flüge, die erforderlichen Versicherungen und Visa sowie Taschengeld und gegebenenfalls Reisen selbst aufkommen. Von daher ist das Programm auch für einkommensschwächere Familien machbar. Bei Bedarf gibt es außerdem eine bestimmte Anzahl von Stipendien zur finanziellen Unterstützung.

Bewerben kann sich jede/r – für den Jahresaustausch am besten schon Ende der 9. Klasse. Für den Kurzaustausch auch schon in der 8. Klasse.

Die Bewerber werden nicht allein aufgrund schulischer Leistungen ausgewählt. Was zählt, sind Sozialkompetenz, gesellschaftliches Engagement und Kommunikations- fähigkeit. Außerdem gehört bei den Schülerprogrammen in der Regel auch die Bereitschaft dazu, in der eigenen Familie einen Gastschüler aufzunehmen.

Programme:

LTEP (Long Term Exchange Programm) bezeichnet den Jahresaustausch. Die Austauschschüler verbringen das Auslandsjahr bei mindestens zwei Familien im gleichen Ort, gehen dort zur Schule und nehmen an zahlreichen (rotarischen) Veranstaltungen und Reisen teil.

STEP (Short Term Exchange Programm) sind Kurzaustauschangebote von Rotary, die je nach Verfügbarkeit und individueller Absprache der Familien zustande kommen. STEPs sind immer Family-to-family-Programme und dauern vier bis acht Wochen. Sie starten wieder im Frühjahr 2022.

Der NGSE (New Generation Service Exchange) ist ein Programm für junge Erwachsene im Studium, der Ausbildung oder am Berufsanfang. Hier geht es um Auslandserfahrungen im Beruf. Bewerbungen sind jederzeit möglich, da stets individuell vermittelt wird und die Teilnehmer volljährig sind.

Camps sind stets international und richten sich an spezielle Zielgruppen. Die jeweiligen Inhalte und Teilnahmebedingungen sind auf der Jugenddienst-Website ausgeschrieben.

Wer Interesse an einem Schüleraustausch über Rotary hat, kann sich in seiner Region bei einem der Rotary-Clubs melden. Informationen und eine Club-Übersicht gibt es auch auf www.rotary-jugenddienst.de. Wer an der Info-Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich auf der Veranstaltungswebsite www.die-welt-erleben-mit-rotary.de direkt anmelden.

Fragen zum Austauschprogramm beantwortet Thomas Czeszak auch persönlich. Hierzu kann eine Mail mit einer Rückrufnummer an lehrte-burgdorfer-land@rotary.de gesendet werden.

Tilman Kuban lädt zum Fachgespräch mit Gesundheitsminister Jens Spahn ein

Der CDU-Bundestagskandidat für die südliche Region Hannover und JU-Bundesvorsitzende Tilman Kuban lädt am kommenden Donnerstag, 17. Juni 2021 um 19:30 Uhr zu seinem digitalen Fachgespräch – "Kuban trifft…" ein.

Er hat den Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, eingeladen, um über das Gesundheitswesen in der südlichen Region Hannover zu sprechen.

Die Mitarbeiter und Verantwortlichen in der Gesundheitsbranche und interessierte Bürger können sich per Mail an fachgespraeche@tilmankuban.de, auf der Internetseite www.tilmankuban.de/gespräch oder telefonisch unter 0511/397960 anmelden und erhalten die Zugangsdaten zu der Videokonferenz.

VHS Ostkreis Hannover bietet Sommerprogramm im Juni und Juli an

Wie die Volkshochschule (VHS) Ostkreis Hannover bekannt gibt, erlaubt die seit dem 31. Mai 2021 geltende Corona-Landesverordnung den Einrichtungen der Erwachsenenbildung wieder den Präsenzunterricht unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln sowie der Dokumentationspflicht. Darüber hinaus ergeben sich weitere Verpflichtungen zur Gruppengröße sowie zum Tragen einer medizinischen Maske in den VHS-Räumlichkeiten.

Die aktualisierten Beginntermine können auf der Homepage unter www.vhs-ostkreis-hannover.de direkt in den Kursdaten eingesehen werden. Kurse, die nicht mehr durchgeführt werden können, sind wieder für das kommende Herbstsemester ab September 2021 geplant und sind auf unserer Homepage veröffentlicht und können bereits gebucht werden.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich für die Kurse wie gewohnt telefonisch, per Mail, per Fax, unter www.vhs-ostkreis-hannover.de oder schriftlich (beispielseise mit einer Anmeldekarte) anmelden.

Im Juni und Juli wird ein Sommerprogramm angeboten, dessen Kurse im Freien in der frischen Luft stattfinden. Daneben können auch die Online-Unterrichtsformate genutzt werden, die im Sprachen-, Gesundheits- und EDV-Bereich erstellt wurden. Nähere ist unter www.vhs-ostkreis-hannover.de zu finden.

Das gesamte Kursangebot des nächsten Semesters wird Ende Juli 2021 beziehungsweise Anfang August auf der Homepage und im neuen Programmheft für das Herbstsemester 2021 veröffentlicht. Bei Fragen zum Kursgeschehen ist die VHS Ostkreis Hannover weiterhin telefonisch und per Mail an info@vhs-ostkreis-hannover.de zu erreichen.

Die Geschäftsstelle der Volkshochschule, Hannoversche Straße 23 in Altwarmbüchen, ist montags, mittwochs und freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Interessierte können sich beraten lassen und persönlich anmelden. Telefonisch erreichen Interessierte die VHS Ostkreis Hannover auch außerhalb dieser Öffnungszeiten unter der Nummer 0511/2208222 in der Geschäftsstelle in Isernhagen. Anrufe werden dann automatisch an die Geschäftsstelle in Lehrte weitergeleitet. Diese kann auch direkt unter der Telefonnummer 05132/5000-0 erreicht werden.

sprinti übernimmt bisherige Linienbusfahrten bei regiobus und ÜSTRA

Das neue On-Demand-System sprinti ist seit dem heutigen Mittwoch, 2. Juni 2021, in den drei Umlandkommunen Sehnde, Springe und der Wedemark im Einsatz. Mit dem auf dreieinhalb Jahre ausgelegten Pilotprojekt soll der Buslinienverkehr in den genannten Kommunen sinnvoll durch Kleinbusse ergänzt werden, die von Fahrgästen per App gebucht werden können.

Die sprinti, bestehend aus einer Fahrzeugflotte von bis zu 20 Mercedes Benz Kleinbussen, werden innerhalb der drei Verkehrsgebiete auch dort eingesetzt, wo ein Linienbus aufgrund der geringen Nachfrage wirtschaftlich keinen Sinn macht. Dies betrifft unter anderem ganztägige Linienverkehre, Fahrten in den Abendstunden und am Wochenende. Die Änderungen im Einzelnen:

sprinti in Springe: regiobus Linien 301, 381, 385 und Anrufsammeltaxi betroffen

Folgende Fahrten werden durch den sprinti ersetzt:
regiobus-Linie 301 (Stadtverkehr Springe)
• Die Fahrten montags bis freitags ab 20:00 Uhr
• Die Fahrten samstags ab ca. 15:00 Uhr
• Alle Fahrten am Sonntag
regiobus Linie 381 (Altenhagen – Springe)
• Alle Fahrten abgesehen vom Schulverkehr
regiobus Linie 385 (Alferde – Eldagsen – Springe)
• Die Fahrten montags bis freitags ab ca. 20:00 Uhr,
• Die Fahrten samstags ab ca. 15:00 Uhr
• Alle Fahrten am Sonntag
Das Anrufsammeltaxi (AST) Springe wird komplett durch den sprinti ersetzt.

sprinti in der Wedemark: regiobus Linien 695, 697, 698 und Anrufsammeltaxi betroffen

Folgende Fahrten werden durch den sprinti ersetzt:
regiobus-Linie 695 (Plumhof – Berkhof – Elze – Mellendorf)
• Die Fahrten um 05:56 Uhr ab Plumhof montags bis freitags
• Die Fahrten um 11:03 Uhr ab Mellendorf montags bis freitags
regiobus Linie 697 (Helstorf – Bennemühlen – Mellendorf)
• Die Fahrten um 05:48 Uhr ab Helstorf montags bis freitags
regiobus Linie 698 (Resse – Scherenbostel – Bissendorf – Mellendorf)
• Die Fahrten um 06:36 Uhr und 7:00 Uhr ab Resse montags bis freitags
Der Schulverkehr ist von den Fahrplananpassungen nicht betroffen.
Das Anrufsammeltaxi (AST) Wedemark wird komplett durch den sprinti ersetzt.

sprinti in Sehnde: ÜSTRA Linien 371, 372 und ÜSTRA Ruftaxis betroffen

Folgende Fahrten werden durch den sprinti ersetzt:
ÜSTRA Linie 371 (Sehnde – Wassel – Bilm – Ilten – Ahlten)
• Die Fahrten montags bis freitags ab ca. 17.00 Uhr
• Alle Fahrten am Samstag
• Alle Fahren am Sonntag
ÜSTRA Linie 372 (Klein Lobke – Gretenberg – Sehnde)
• Die Fahrten montags bis freitags ab ca. 17:00 Uhr
• Alle Fahrten am Samstag
• Alle Fahrten am Sonntag
Die ÜSTRA Ruftaxis in Sehnde werden komplett durch den sprinti ersetzt.

Nutzung des sprinti

Dreh- und Angelpunkt der Nutzung des neuen Angebotes ist die sprinti App, die bei Google Play und im App Store zum Download zur Verfügung steht. Ebenso eignet sich die GVH App, aus der man über die entsprechende Fahrtauskunft zur sprinti App weitergeleitet wird. Über die sprinti App bucht man Zeit, Einstiegsort und Ziel. Auch Vorabbuchungen, zum Beispiel bei wiederkehrenden Terminen sind möglich. Für den Ein- und Ausstieg werden bei sprinti virtuelle Haltestellen innerhalb der App angezeigt, so dass Fahrgäste, egal wo sie sich in ihrer Gemeinde befinden, immer kurze Wege zum abholenden Fahrzeug haben. Wartezeit höchstens: 20 Minuten, Fußweg höchstens 150 Meter. Für die Nutzung des sprinti ist eine gültige Fahrkarte des GVH notwendig, die unter anderem in der GVH-App erhältlich ist. Oder Fahrgäste nutzen ihre Zeitkarte oder ihre gültigen Einzel- und Tageskarten. Kinder bis zum 6. Lebensjahr fahren im sprinti kostenlos mit.

Corona-bedingte Einschränkungen

Pandemiebedingt nehmen die sprinti zunächst vier (statt sechs) Fahrgäste und ggf. einen Rollstuhlfahrenden (statt zwei). Der Hublift am Heck des Fahrzeuges ermöglicht auch die Mitnahme eines Elektrorollstuhles. Rollatoren, Kinderwagen und je nach Platzangebot auch Fahrräder können ebenfalls mitgenommen werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbunden Einschränkungen im abendlichen Veranstaltungsbereich fährt sprinti bis voraussichtlich Sonntag, 13. Juni, an allen Wochentagen nur bis 1 Uhr.

Rückfragen und Feedback

Für alle Fragen zur Nutzung des sprinti informiert die eigene Website www.sprinti.gvh.de. Ein ausführlicher Folder ist darüber hinaus in den sprinti Fahrzeugen, in den Verwaltungsbereichen der teilnehmenden Kommunen oder im GVH Kundenzentrum ausgelegt. Die Bewerbung des Angebots erfolgt zudem über entsprechende Fahrplanaushänge und Zaunbanner. Zusätzlich erhalten alle Haushalte in den drei Kommunen Informationen zum sprinti per Postwurfsendung.

Persönliche Fragen oder Anregungen rund um den On-Demand-Service sprinti können Fahrgäste an die Emailadresse sprinti@gvh.de richten. Telefonisch ist Via, der Betreiber von sprinti, unter der Servicenummer 030/22027078 erreichbar.

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