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Mit einem Ruck bewegt sich der Kirchenkreis Burgdorf „vom Walzer zum Quickstep“

Einen Tag vor Ende der diesjährigen "Woche der Diakonie" (1. bis 8. September) hat der Kirchenkreis Burgdorf seine zweitägige "Zukunftswerkstatt" zur künftigen Arbeit in den evangelisch-lutherischen Gemeinden des Kirchenkreises beendet. Ganz am Ende der Veranstaltung stand am gestrigen Sonnabend, 7. September 2019, ein Pressegespräch in den Tagungsräumlichkeiten des Burgdorfer Tanzstudios B5 an der Braunschweiger Straße.

Zur Stimmung und Atmosphäre während der Beratungen mit den etwa 120 Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Kirchenkreis sowie mit Personen des öffentlichen Lebens sagte Kirchenkreisjugendwartin Ann-Marie Reimann: "Mit den erörterten zukunftsorientierten Ansätzen bewegt sich Kirche vom Walzer zum Quickstep." Zu den Ansätzen gehören nach Worten von Superintendentin Sabine Preuschoff auch kleine Arbeitsgruppen (AG), die Gedanken und Ideen zusammentragen sollen, um bis Ende 2020 ein konkretes (Zukunfts-)Konzept vorstellen zu können. Damit sollen Fragen wie beispielsweise "In welcher Form kann Kirche mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen?", "Wie kann Kirche dem Fachkräftemangel entgegentreten?" oder "Wie können die Gemeinden im Kirchenkreis in Balance gehalten werden?" beantwortet werden. Kirche müsse sich bewegen und sich auf die veränderten Realitäten einstellen, so Sabine Preuschoff. Kirchenkreisvorstandsmitglied und Kirchenvorstandsvorsitzender der Matthäus-Gemeinde in Lehrte, Wilhelm Busch, brachte es auf den Punkt: "Nach gründlicher Beleuchtung des Ist-Zustandes muss ein Ruck durch unsere Kirche gehen, denn wir stehen vor großen Herausforderungen. Wir müssen mit aktivem Anpacken die Veränderungen bestimmen und uns nicht von den Veränderungen bestimmen lassen."

Da sieht sich Kevin Fischer aus Ahlten nun auf einem guten Weg. Er sei glücklich, so viele nette Menschen kennengelernt zu haben und mit ihnen ins Gespräch gekommen zu sein: "Ich habe mich als Jugendlicher wahrgenommen gefühlt und bin froh, dass die Arbeit jetzt in den AGs weitergeht." Es sei schön gewesen zu beobachten, wie die Generationen ins Gespräch gekommen seien, bestätigte Riika Hinkelmann (Neustadt), Gemeindeberaterin der Landeskirche Hannover.

Der Anfang ist gemacht. Nun müssen die AGs Vorschläge und Vorstellungen unter anderem zu den Themenbereichen "Jugendarbeit", "Gebäude" und "Gottesdienstgestaltung" in ein zukunftsfähiges Konzept für die insgesamt 49.000 Kirchenmitglieder im Kirchenkreis Burgdorf gießen. "Durch Sterbefälle und Austritte verliert der Kirchenkreis jedes Jahr rund 1000 Mitglieder. Eine Zahl, die von den Taufen nicht vollständig kompensiert werden kann", beschrieb die Superintendentin einen "eckigen" Sachverhalt, der mit Blick auf die derzeitige Situation im Rahmen der Zukunftswerkstatt auch zur Sprache kam.

Zum Schluss musste niemand seinen Heimweg mit leeren Händen antreten. Alle bekamen eine Tüte mit "Kirche in Nudelform" und einen von Sabine Preuschoff gespendeten Segen für ihren Weg zurück in die Gemeinden im Kirchenkreis Burgdorf.

Mehr Verkehrsunfälle in 2018 im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf

Im Jahr 2018 ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf mit den nachgeordneten Polizeikommissariaten Großburgwedel, Langenhagen, Lehrte und Mellendorf 129 Verkehrsunfälle, bei denen Personen getötet oder schwer verletzt wurden. Im Mittel der vergangenen fünf Jahre waren es 111 Unfälle mit schwerem Personenschaden. Dies entspricht einer Steigerung von 16,2 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt.

Durch die höhere Anzahl an Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden ist auch die Anzahl der betroffenen Personen höher als im Vergleichszeitraum. 2018 starben 6 (Mittelwerte der Jahr 2013 bis 2017: 8) beziehungsweise wurden 131 (113) Personen schwer verletzt. Auffällig sei nach Angaben der Polizei hierbei, dass sich die Altersklassen der Kinder / Jugendliche sowie der 18- bis 24-Jährigen auf dem Niveau der Vorjahre befinden, eine signifikante Steigerung jedoch bei den Beteiligten ab 55 Jahre zu verzeichnen sei. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der betroffen Personen in dieser Alterklasse von 45 pro Jahr auf 66 in 2018. Dies entspricht einer Steigerung von 46,7 Prozent.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit leichten Personenschaden stieg von (843) auf 899, die Anzahl der leicht verletzten Personen von (927) auf 991.

Insgesamt wurden im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf 6507 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Bei den Hauptunfallursachen im Bereich der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden sei festzustellen, dass überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol- / Drogenkonsum genauso dazuzurechnen seien, wie Fehler beim Abbiegen und Vorfahrtverletzungen.

Mit 1752 registrierten Unfallfluchten ist der Höchstwert vom vergangenen Jahr noch einmal übertroffen worden. Die Aufklärungsquote liegt im Verbund der Polizeiinspektion Burgdorf bei 39 Prozent. Hier ergeht der Appell an alle möglichen Zeugen: "Bitte umgehend nach der Beobachtung die Polizei verständigen."

Fit im Auto: Freie Plätze bei Seminaren in Sehnde und Ronnenberg

In den Urlaub fahren, die Familie besuchen oder den Wocheneinkauf erledigen: Viele Seniorinnen und Senioren wünschen sich, bis ins hohe Alter mobil zu bleiben und mit dem eigenen Auto fahren zu können. Mit dem Programm "Fit im Auto" unterstützt die Landesverkehrswacht Niedersachsen sie seit 2015 dabei. Für die Termine in Sehnde am Montag, 17. Juni 2019, und in Ronnenberg an den Dienstagen, 25. Juni sowie 2. Juli, sind noch Plätze verfügbar. Die Seminare finden jeweils in der Zeit von 9 bis 14 Uhr statt.

Ist der Blinker gesetzt? Das Tempo angepasst? Und stimmt der Reifendruck? Bei den rund fünfstündigen Veranstaltungen erwartet die Teilnehmenden eine Mischung aus etwas Theorie und viel Praxis im Straßenverkehr. Beim Erfahrungsaustausch lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes zu technischen Neuerungen und Änderungen in der Straßenverkehrsordnung und bekommen wertvolle Tipps für schwierige Verkehrssituationen.

Beim Fahrtraining auf dem Übungsplatz können sie dann mit dem eigenen Auto unter anderem das richtige Bremsen, das Einparken, Wenden und Rangieren trainieren, aber auch die Reaktionsfähigkeit bei einer Slalomfahrt testen. Bei einer Fahrt im Straßenverkehr trainieren die Seniorinnen und Senioren mit einem Fahrschulwagen in Kleingruppen und in Begleitung eines Fahrlehrers genau die Aufgaben, bei denen ältere Fahrerinnen und Fahrer hauptsächlich Schwierigkeiten haben. Mit professioneller Begleitung können kleine Fehler, die sich mit den Jahren eingeschlichen haben, leicht korrigiert werden.

Das Fahrtraining wird von der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. in Kooperation mit den niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Inneres und Sport, dem Fahrlehrerverband Niedersachsen und der Polizei Niedersachsen ausgerichtet. Zielgruppe sind alle Personen ab 65 Jahren. Die Teilnahme kostet 30 Euro. Ziel ist es, die Teilnehmenden für ihre Defizite zu sensibilisieren, sie aber auch zu ermutigen, sich trotzdem in den Straßenverkehr zu wagen. Die Region Hannover unterstützt das Programm "Fit im Auto" im Jahr 2019 mit 10.000 Euro. In den vergangenen vier Jahren haben in der Region Hannover bereits mehr als 1.000 Personen an den Seminarterminen teilgenommen.

Anmeldungen nimmt Helga Kunath telefonisch unter 05109/513947 oder per Mail an kunath.ronnenberg@t-online.de entgegen. Weitere Informationen gibt es online unter www.fit-im-auto.de.

24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Freisprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf

Ein altes Sprichwort sagt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Deswegen wird der Abschluss der Lehrlinge gebührend gefeiert. Wer nach Jahren der Lehrzeit seine Gesellenprüfung bestanden hat, bekommt von der Innung den begehrten Gesellenbrief überreicht. Die Freisprechung ist also die Abschlussfeier der Auszubildenden des Handwerks. Dieses Jahr wurden von der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf alles in allem 22 Auszubildende freigesprochen.

Bester seines Jahrgangs war Behcet Sardas, der seine handwerklichen Fertigkeiten im Burgdorfer Betrieb Rolf Edeling Sanitärtechnik GmbH erworben hat. Er wurde dafür von Lehrlingswart Andreas Teichert (Uetze) und Ehrenkreislehrlingswart Wilfried Kutzner (Ahlten) mit einem Gutschein belohnt und wie alle anderen vom stellvertretenden Obermeister Stephan Macke (Burgwedel) freigesprochen. Die Freisprechung fand am vergangenen Freitag im Gasthaus & Hotel Bähre in Ehlershausen statt. Sponsor des Abends war die Küster GmbH aus Hannover.

Zu der Zeremonie begrüßte Lehrlingswart Andreas Teichert die künftigen Gesellen und ihre Ausbilder, Lehrer, Betriebsinhaber und die Familienangehörigen: "Ihr habt eine wichtige Etappe erfolgreich beendet und ein solides Fundament für eure berufliche Zukunft gelegt. Um sich die fachlichen Fähigkeiten anzueignen habt ihr reichlich Zeit und Geduld sowie viel Fantasie und Fleiß investiert." Das sei auch notwendig gewesen, denn noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen: "Nur Übung macht den Meister", betonte Teichert. Zum Stichwort "Meister" fiel ihm eine kleine Anekdote ein: Christian Brandes aus Meinersen, der seine Ausbildung bei Rummler & Teichert Sanitär und Heizung GmbH in Uetze erfolgreich absolvierte, hatte prognostiziert, dass er eher Meister werde als Schalke 04.

Der Lehrlingswart munterte die jungen Leute zu lebenslangem Lernen auf, um sich den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft mit handwerklicher Kompetenz stellen zu können: "Bleibt offen und neugierig. Das Handwerk ist eine tragende Säule im Land und noch immer die Wirtschaftsmacht von nebenan."

Bevor die langersehnten Gesellenbriefe ausgehändigt werden konnten, ergriff Wilfried Kutzner noch einmal das Wort. Meister Kutzner, der als ausbildender Betriebsinhaber in der Lehrter Ortschaft Ahlten immer bereit ist, junge Menschen über Anerkennung zu motivieren und Mut zuzusprechen, verlangt von ihnen aber auch den nötigen Willen zur Arbeit. "Aus unserer Lehrlingsausbildung müssen qualifizierte junge Leute hervorgehen. Egal ob Anlagenmechaniker oder Bäcker, Maurer oder Pflegekräfte – die Gesellschaft wird auch morgen und übermorgen Menschen brauchen, die diese Berufe gründlich erlernt haben", bekräftigte Wilfried Kutzner. Darüber hinaus sieht er in der Tatsache, dass zahlreiche junge Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Elend und Kriegen nach Deutschland drängen, durchaus etwas Positives: "Häufig fehlt es ihnen an den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen. Andererseits bringen Etliche auch etwas sehr Wichtiges mit – nämlich den Willen zu lernen und voranzukommen." Wilfried Kutzner beendete seine Rede mit der traditionsreichen Abschlussformel: "Gott schütze unser ehrbares Handwerk."

Die weiteren frischgebackenen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind: Maximilian Biedebach, Buchholz und Lenart Hannecker, Wietze (Jennert GmbH, Wedemark), Justin Pichler, Wedemark (Herbert Niggemeier, Wedemark), Lukas Dorsch, Wedemark (Jürgen Schmalstieg, Wedemark), Felix Oelmann, Wedemark (Malte Standvoß, Wedemark); Tobias Kickhäfer, Isernhagen (Wolfgang Kempe GmbH, Isernhagen), Jamal Tschauisch, Langenhagen (Stephan Macke GmbH, Burgwedel), Feodor Nussbaum, Sehnde (Georg Kruse GmbH, Sehnde/Rethmar), Leon-Alexander Bauer, Lehrte (Zeigert GmbH, Lehrte), Maximilian Eichhoff, Hannover und Julian Alexander Kaschny, Hannover (Markus Goslar, Lehrte), Kilian Franz, Sehnde und Okan Gemici, Sehnde (Ernst Däwes GmbH, Lehrte/Ahlten), Dennis Müller, Burgwedel (Wilfried Kutzner, Lehrte/Ahlten), Benedict Brüner, Lehrte und Steven Röpke, Lehrte (Karl Weymann GmbH, Lehrte); Sandro Kanther, Wathlingen (ELOTHERM Anderson GmbH, Hänigsen); Sean-Steven Kellner, Burgdorf und Sebastian Westfeld, Burgdorf (Dirk Westfeld, Ehlershausen), und Marcel Post, Burgdorf (Rolf Edeling GmbH, Burgdorf).

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

20 Jahre Kultursommer der Region Hannover: Filippa Gojo Quartett im Sehnder Ratssaal

Sommer, Sonne, Musik – der Kultursommer der Region Hannover lädt in diesem Jahr zum 20. Mal dazu ein, neue, ungewöhnliche Orte in der Region Hannover zu entdecken und musikalische Höhepunkte zu erleben. Am Sonnabend, 28. Juli 2018, 19.30 Uhr, ist das Filippa Gojo Quartett zu Gast im Ratssaal in Sehnde, Nordstraße 21. Gäste zahlen 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro Eintritt.

Filippa Gojo singt mit einer Selbstverständlichkeit, die sich nicht darum schert, dass man atmen muss, um leben zu können. Sie steht auf der Bühne mit einer Leichtigkeit, die völlig in den Hintergrund treten lässt, wie kunstvoll ihr Gesang ist. Sie besitzt ein Selbstbewusstsein, das keinerlei eitle Virtuositätsprotzerei benötigt. Schon als kleines Mädchen bekam Filippa den Spitznamen „Opernsängerin“ angedichtet. Später verschrieb sie sich dem Jazz. Die Passion für ihr Instrument, die Stimme, blieb jedoch dieselbe.

Bereits mit 15 Jahren war sie auf professionellen Jazzbühnen am Bodensee zu hören. 2015 erhielt sie mit ihrem Filippa Gojo Quartett sowohl den Bandpreis als auch den Solistenpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises. Zu einem Ereignis wird das Konzert aber auch durch die Musiker Lukas Meile (Perkussion), Sebastian Scobel (Piano) und David Andres (Bass).

Karten und weitere Informationen

Neben dem kulturellen Genuss bieten die Veranstalter vor Ort kulinarische Köstlichkeiten und zum Teil auch Führungen an. Das Programmheft verrät außerdem, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum jeweiligen Veranstaltungsort kommt. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, direkt bei den Veranstaltern und im Internet unter www.reservix.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.hannover.de/kultursommer abrufbar. Programmhefte liegen im Bürgerbüro der Region Hannover, in den Informationsstellen der Städte und Gemeinden sowie direkt bei den Veranstaltern aus. Weitere Informationen gibt es beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon 0511/61625200.

Die Feuerwehrkräfte im Altkreis konnten ruhige Weihachten verbringen

Es waren ruhige Weihnachtsfeiertage für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte im Altkreis Burgdorf. Lediglich zu zwei Einsätzen wurden die Feuerwehren gerufen. 

Am Nachmittag des 1. Weihnachtsfeiertages rückte die Ortswehr Hülptingsen, unterstützt von der Ortswehr Burgdorf, auf die B188 aus. Dort hatte ein Trecker auf einer Strecke von rund 300 Metern eine größere Menge Öl verloren. Die Einsatzkräfte sicherten die Stelle ab und banden das ausgelaufene Öl ab.

Am 2. Weihnachtsfeiertag wurde um 12:02 Uhr die Ortswehr aus dem Uetzer Ortsteil Hänigsen zu Hilfe gerufen. Auf dem Hänigser Campingplatz hatte sich ein Rettungswagen im feuchten Untergrund festgefahren. Mit Schaufeln, Blechen und vereinten Kräften wurde der Wagen befreit und wieder auf befestigte Wege gebracht.

Schirmherrin Bibiana Steinhaus überreicht Stern des Sports an Iltener Schützen

Seit 14 Jahren zeichnen die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund Vereine aus, die sich weit über den leistungsbezogenen Sportbetrieb hinaus in ihrer Region engagieren. Von Anfang an waren die Volksbanken vor Ort mit der Auszeichnung "Sterne des Sports" in Bronze als erste Ebene des Bundeswettbewerbs dabei. Mit dem Regionssportbund Hannover und dem Kreissportbund Hildesheim wurden auch in diesem Jahr Ausschreibung, Jurierung und Preisübergabe gemeinsam vorgenommen.

Drei Vereine aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank eG, die sich durch großes sportliches, soziales und ehrenamtliches Engagement auszeichnen, konnten aus den Händen der bekannten Fußballschiedsrichterin Bibiana Steinhaus die "Sterne des Sports" in Bronze entgegennehmen. Volker Böckmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, begrüßte die Teilnehmer und gab allgemeine Informationen zum Wettbewerb. Frank Wodsack, Vorsitzender des Kreissportbunds Hildesheim, schilderte den Ablauf der diesjährigen Jurysitzung.

Alle Vereine, die sich um den "Stern des Sports" beworben hatten, waren zur Preisübergabe eingeladen und bekamen im Rahmen der Preisverleihung Gelegenheit, ihre Projekte in einer Kurzdarstellung zu präsentieren. Bis dahin wusste keiner der Teilnehmer, welcher Verein ausgezeichnet werden würde.

Dann wurde es spannend. Zunächst gab Volker Böckmann den Gewinner des dritten Preises bekannt: Der SV Gehrden e.V. von 1900 wurde mit seinem Projekt Bewegt, "Sprache lernen" mit einem kleinen "Stern des Sports" und 500 Euro ausgezeichnet. Mit dem Angebot möchte der SV Gehrden Müttern und Vätern die Chance geben, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig Zeit mit ihren Kindern zwischen 6 und 10 Jahren zu verbringen. Ganz nebenbei soll so auch die deutsche Sprache erlernt werden. Aus den Händen von Dagmar Ernst erhielt der Preisträger eine Urkunde für sein großes soziales Engagement. Andreas Heger, Regionalleiter Lehrte der Volksbank, übergab dem Vereinsvorsitzenden einen Scheck über 500 Euro.

Den zweiten Preis, ebenfalls einen kleinen "Stern des Sports" und 1.000 Euro, gewann der Schützenverein Ilten von 1906 e.V. mit seinem innovativen Projekt "Stream Dein Team". Ziel des Vorhabens ist die Darstellung des Amateursports in der Öffentlichkeit unter Nutzung moderner Kommunikationskanäle (unter Nutzung der APP "yousport"). Auch hier überreichte Dagmar Ernst eine Urkunde. Andreas Heger freute sich, dem Verein einen Scheck über 1.000 Euro aushändigen zu können.

Den ersten Preis erhielt Eintracht Hildesheim von 1861 e.V. Der Verein hat ein besonderes Augenmerk auf "Frühkindliche Bewegungserziehung von Beginn an" gelegt. Alters- und zielgruppengerecht werden Sport- und Bewegung angeboten. Insgesamt 3.300 Kinder und Jugendliche profitieren von der Schwimmschule "nelio", Kiddies in Bewegung, Mama & Baby fit, KinderSportAkademie, 13 FerienCamps, der Großtagespflegestelle, der Krippe und dem Sport-Hort sowie dem Waldkindergarten. Der große engagierte Verein erhielt den Stern des Sports in Bronze. Die Urkunde überreichte Frank Wodsack. Der Volksbank-Regionalleiter Hildesheim, Sascha Hartmann, gratulierte mit einem Scheck über 1.500 Euro.

Bewerben für "Sterne des Sports" konnten sich alle Sportvereine, die sich in besonderem Maße für gesellschaftlich bedeutsame Aufgaben engagieren. In folgenden Kategorien waren Bewerbungen möglich: Kinder und Jugend, Familie, Senioren, Gesundheit und Prävention, Integration, Ehrenamtsförderung, Gleichstellung von Männern und Frauen, Vereinsmanagement, Umweltschutz sowie Leistungsmotivation. Die Auszeichnung steht im Rahmen der Kampagne "Sport tut Deutschland gut." des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Erstmalig in diesem Jahr war ausschließlich eine online-Bewerbung möglich. Diese Standardisierung der Bewerbungen führte zu einem hohen Maß an Transparenz und Chancengleichheit für alle Vereine.

Die Idee "Sterne des Sports" wurde vom DOSB in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken entwickelt. Endlich einmal sollen nicht gut bezahlte Sport-Stars im Mittelpunkt des Interesses stehen, sondern die Basis des Sports: die Vereine. Ohne sie wäre nicht nur der Leistungssport unmöglich. Probleme wie die Kostenexplosion im Gesundheitswesen oder die Integration von Menschen aus anderen Ländern in unser Gemeinwesen lassen sich ohne Lösungsansätze aus dem Sport kaum bewältigen.

Informationen über den Wettbewerb im kommenden Jahr gibt es dann außer über die Internetadressen www.vb-eg.de und www.sterne-des-sports.de auch über facebook, Twitter und Instagram.

"Einer guten Tradition folgend, haben wir uns auch in diesem Jahr entschieden, diese Auszeichnung für die Vereine unseres Geschäftsbereichs auszuschreiben. Wir fördern damit auf einer weiteren Ebene das hohe ehrenamtliche Engagement und die große Bereitschaft der Menschen in den Vereinen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen", sagte Volker Böckmann im Rahmen der Preisverleihung. Er betont: "Für die Volksbanken Raiffeisen-banken ist das bürgerschaftliche Engagement, wie es sich gerade im Vereinssport manifestiert, seit jeher Teil des genossenschaftlichen Selbstverständnisses."

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