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24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Freisprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf

Ein altes Sprichwort sagt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Deswegen wird der Abschluss der Lehrlinge gebührend gefeiert. Wer nach Jahren der Lehrzeit seine Gesellenprüfung bestanden hat, bekommt von der Innung den begehrten Gesellenbrief überreicht. Die Freisprechung ist also die Abschlussfeier der Auszubildenden des Handwerks. Dieses Jahr wurden von der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf alles in allem 22 Auszubildende freigesprochen.

Bester seines Jahrgangs war Behcet Sardas, der seine handwerklichen Fertigkeiten im Burgdorfer Betrieb Rolf Edeling Sanitärtechnik GmbH erworben hat. Er wurde dafür von Lehrlingswart Andreas Teichert (Uetze) und Ehrenkreislehrlingswart Wilfried Kutzner (Ahlten) mit einem Gutschein belohnt und wie alle anderen vom stellvertretenden Obermeister Stephan Macke (Burgwedel) freigesprochen. Die Freisprechung fand am vergangenen Freitag im Gasthaus & Hotel Bähre in Ehlershausen statt. Sponsor des Abends war die Küster GmbH aus Hannover.

Zu der Zeremonie begrüßte Lehrlingswart Andreas Teichert die künftigen Gesellen und ihre Ausbilder, Lehrer, Betriebsinhaber und die Familienangehörigen: "Ihr habt eine wichtige Etappe erfolgreich beendet und ein solides Fundament für eure berufliche Zukunft gelegt. Um sich die fachlichen Fähigkeiten anzueignen habt ihr reichlich Zeit und Geduld sowie viel Fantasie und Fleiß investiert." Das sei auch notwendig gewesen, denn noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen: "Nur Übung macht den Meister", betonte Teichert. Zum Stichwort "Meister" fiel ihm eine kleine Anekdote ein: Christian Brandes aus Meinersen, der seine Ausbildung bei Rummler & Teichert Sanitär und Heizung GmbH in Uetze erfolgreich absolvierte, hatte prognostiziert, dass er eher Meister werde als Schalke 04.

Der Lehrlingswart munterte die jungen Leute zu lebenslangem Lernen auf, um sich den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft mit handwerklicher Kompetenz stellen zu können: "Bleibt offen und neugierig. Das Handwerk ist eine tragende Säule im Land und noch immer die Wirtschaftsmacht von nebenan."

Bevor die langersehnten Gesellenbriefe ausgehändigt werden konnten, ergriff Wilfried Kutzner noch einmal das Wort. Meister Kutzner, der als ausbildender Betriebsinhaber in der Lehrter Ortschaft Ahlten immer bereit ist, junge Menschen über Anerkennung zu motivieren und Mut zuzusprechen, verlangt von ihnen aber auch den nötigen Willen zur Arbeit. "Aus unserer Lehrlingsausbildung müssen qualifizierte junge Leute hervorgehen. Egal ob Anlagenmechaniker oder Bäcker, Maurer oder Pflegekräfte – die Gesellschaft wird auch morgen und übermorgen Menschen brauchen, die diese Berufe gründlich erlernt haben", bekräftigte Wilfried Kutzner. Darüber hinaus sieht er in der Tatsache, dass zahlreiche junge Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Elend und Kriegen nach Deutschland drängen, durchaus etwas Positives: "Häufig fehlt es ihnen an den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen. Andererseits bringen Etliche auch etwas sehr Wichtiges mit – nämlich den Willen zu lernen und voranzukommen." Wilfried Kutzner beendete seine Rede mit der traditionsreichen Abschlussformel: "Gott schütze unser ehrbares Handwerk."

Die weiteren frischgebackenen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind: Maximilian Biedebach, Buchholz und Lenart Hannecker, Wietze (Jennert GmbH, Wedemark), Justin Pichler, Wedemark (Herbert Niggemeier, Wedemark), Lukas Dorsch, Wedemark (Jürgen Schmalstieg, Wedemark), Felix Oelmann, Wedemark (Malte Standvoß, Wedemark); Tobias Kickhäfer, Isernhagen (Wolfgang Kempe GmbH, Isernhagen), Jamal Tschauisch, Langenhagen (Stephan Macke GmbH, Burgwedel), Feodor Nussbaum, Sehnde (Georg Kruse GmbH, Sehnde/Rethmar), Leon-Alexander Bauer, Lehrte (Zeigert GmbH, Lehrte), Maximilian Eichhoff, Hannover und Julian Alexander Kaschny, Hannover (Markus Goslar, Lehrte), Kilian Franz, Sehnde und Okan Gemici, Sehnde (Ernst Däwes GmbH, Lehrte/Ahlten), Dennis Müller, Burgwedel (Wilfried Kutzner, Lehrte/Ahlten), Benedict Brüner, Lehrte und Steven Röpke, Lehrte (Karl Weymann GmbH, Lehrte); Sandro Kanther, Wathlingen (ELOTHERM Anderson GmbH, Hänigsen); Sean-Steven Kellner, Burgdorf und Sebastian Westfeld, Burgdorf (Dirk Westfeld, Ehlershausen), und Marcel Post, Burgdorf (Rolf Edeling GmbH, Burgdorf).

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

20 Jahre Kultursommer der Region Hannover: Filippa Gojo Quartett im Sehnder Ratssaal

Sommer, Sonne, Musik – der Kultursommer der Region Hannover lädt in diesem Jahr zum 20. Mal dazu ein, neue, ungewöhnliche Orte in der Region Hannover zu entdecken und musikalische Höhepunkte zu erleben. Am Sonnabend, 28. Juli 2018, 19.30 Uhr, ist das Filippa Gojo Quartett zu Gast im Ratssaal in Sehnde, Nordstraße 21. Gäste zahlen 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro Eintritt.

Filippa Gojo singt mit einer Selbstverständlichkeit, die sich nicht darum schert, dass man atmen muss, um leben zu können. Sie steht auf der Bühne mit einer Leichtigkeit, die völlig in den Hintergrund treten lässt, wie kunstvoll ihr Gesang ist. Sie besitzt ein Selbstbewusstsein, das keinerlei eitle Virtuositätsprotzerei benötigt. Schon als kleines Mädchen bekam Filippa den Spitznamen „Opernsängerin“ angedichtet. Später verschrieb sie sich dem Jazz. Die Passion für ihr Instrument, die Stimme, blieb jedoch dieselbe.

Bereits mit 15 Jahren war sie auf professionellen Jazzbühnen am Bodensee zu hören. 2015 erhielt sie mit ihrem Filippa Gojo Quartett sowohl den Bandpreis als auch den Solistenpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises. Zu einem Ereignis wird das Konzert aber auch durch die Musiker Lukas Meile (Perkussion), Sebastian Scobel (Piano) und David Andres (Bass).

Karten und weitere Informationen

Neben dem kulturellen Genuss bieten die Veranstalter vor Ort kulinarische Köstlichkeiten und zum Teil auch Führungen an. Das Programmheft verrät außerdem, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum jeweiligen Veranstaltungsort kommt. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, direkt bei den Veranstaltern und im Internet unter www.reservix.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.hannover.de/kultursommer abrufbar. Programmhefte liegen im Bürgerbüro der Region Hannover, in den Informationsstellen der Städte und Gemeinden sowie direkt bei den Veranstaltern aus. Weitere Informationen gibt es beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon 0511/61625200.

Die Feuerwehrkräfte im Altkreis konnten ruhige Weihachten verbringen

Es waren ruhige Weihnachtsfeiertage für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte im Altkreis Burgdorf. Lediglich zu zwei Einsätzen wurden die Feuerwehren gerufen. 

Am Nachmittag des 1. Weihnachtsfeiertages rückte die Ortswehr Hülptingsen, unterstützt von der Ortswehr Burgdorf, auf die B188 aus. Dort hatte ein Trecker auf einer Strecke von rund 300 Metern eine größere Menge Öl verloren. Die Einsatzkräfte sicherten die Stelle ab und banden das ausgelaufene Öl ab.

Am 2. Weihnachtsfeiertag wurde um 12:02 Uhr die Ortswehr aus dem Uetzer Ortsteil Hänigsen zu Hilfe gerufen. Auf dem Hänigser Campingplatz hatte sich ein Rettungswagen im feuchten Untergrund festgefahren. Mit Schaufeln, Blechen und vereinten Kräften wurde der Wagen befreit und wieder auf befestigte Wege gebracht.

Schirmherrin Bibiana Steinhaus überreicht Stern des Sports an Iltener Schützen

Seit 14 Jahren zeichnen die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund Vereine aus, die sich weit über den leistungsbezogenen Sportbetrieb hinaus in ihrer Region engagieren. Von Anfang an waren die Volksbanken vor Ort mit der Auszeichnung "Sterne des Sports" in Bronze als erste Ebene des Bundeswettbewerbs dabei. Mit dem Regionssportbund Hannover und dem Kreissportbund Hildesheim wurden auch in diesem Jahr Ausschreibung, Jurierung und Preisübergabe gemeinsam vorgenommen.

Drei Vereine aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank eG, die sich durch großes sportliches, soziales und ehrenamtliches Engagement auszeichnen, konnten aus den Händen der bekannten Fußballschiedsrichterin Bibiana Steinhaus die "Sterne des Sports" in Bronze entgegennehmen. Volker Böckmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, begrüßte die Teilnehmer und gab allgemeine Informationen zum Wettbewerb. Frank Wodsack, Vorsitzender des Kreissportbunds Hildesheim, schilderte den Ablauf der diesjährigen Jurysitzung.

Alle Vereine, die sich um den "Stern des Sports" beworben hatten, waren zur Preisübergabe eingeladen und bekamen im Rahmen der Preisverleihung Gelegenheit, ihre Projekte in einer Kurzdarstellung zu präsentieren. Bis dahin wusste keiner der Teilnehmer, welcher Verein ausgezeichnet werden würde.

Dann wurde es spannend. Zunächst gab Volker Böckmann den Gewinner des dritten Preises bekannt: Der SV Gehrden e.V. von 1900 wurde mit seinem Projekt Bewegt, "Sprache lernen" mit einem kleinen "Stern des Sports" und 500 Euro ausgezeichnet. Mit dem Angebot möchte der SV Gehrden Müttern und Vätern die Chance geben, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig Zeit mit ihren Kindern zwischen 6 und 10 Jahren zu verbringen. Ganz nebenbei soll so auch die deutsche Sprache erlernt werden. Aus den Händen von Dagmar Ernst erhielt der Preisträger eine Urkunde für sein großes soziales Engagement. Andreas Heger, Regionalleiter Lehrte der Volksbank, übergab dem Vereinsvorsitzenden einen Scheck über 500 Euro.

Den zweiten Preis, ebenfalls einen kleinen "Stern des Sports" und 1.000 Euro, gewann der Schützenverein Ilten von 1906 e.V. mit seinem innovativen Projekt "Stream Dein Team". Ziel des Vorhabens ist die Darstellung des Amateursports in der Öffentlichkeit unter Nutzung moderner Kommunikationskanäle (unter Nutzung der APP "yousport"). Auch hier überreichte Dagmar Ernst eine Urkunde. Andreas Heger freute sich, dem Verein einen Scheck über 1.000 Euro aushändigen zu können.

Den ersten Preis erhielt Eintracht Hildesheim von 1861 e.V. Der Verein hat ein besonderes Augenmerk auf "Frühkindliche Bewegungserziehung von Beginn an" gelegt. Alters- und zielgruppengerecht werden Sport- und Bewegung angeboten. Insgesamt 3.300 Kinder und Jugendliche profitieren von der Schwimmschule "nelio", Kiddies in Bewegung, Mama & Baby fit, KinderSportAkademie, 13 FerienCamps, der Großtagespflegestelle, der Krippe und dem Sport-Hort sowie dem Waldkindergarten. Der große engagierte Verein erhielt den Stern des Sports in Bronze. Die Urkunde überreichte Frank Wodsack. Der Volksbank-Regionalleiter Hildesheim, Sascha Hartmann, gratulierte mit einem Scheck über 1.500 Euro.

Bewerben für "Sterne des Sports" konnten sich alle Sportvereine, die sich in besonderem Maße für gesellschaftlich bedeutsame Aufgaben engagieren. In folgenden Kategorien waren Bewerbungen möglich: Kinder und Jugend, Familie, Senioren, Gesundheit und Prävention, Integration, Ehrenamtsförderung, Gleichstellung von Männern und Frauen, Vereinsmanagement, Umweltschutz sowie Leistungsmotivation. Die Auszeichnung steht im Rahmen der Kampagne "Sport tut Deutschland gut." des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Erstmalig in diesem Jahr war ausschließlich eine online-Bewerbung möglich. Diese Standardisierung der Bewerbungen führte zu einem hohen Maß an Transparenz und Chancengleichheit für alle Vereine.

Die Idee "Sterne des Sports" wurde vom DOSB in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken entwickelt. Endlich einmal sollen nicht gut bezahlte Sport-Stars im Mittelpunkt des Interesses stehen, sondern die Basis des Sports: die Vereine. Ohne sie wäre nicht nur der Leistungssport unmöglich. Probleme wie die Kostenexplosion im Gesundheitswesen oder die Integration von Menschen aus anderen Ländern in unser Gemeinwesen lassen sich ohne Lösungsansätze aus dem Sport kaum bewältigen.

Informationen über den Wettbewerb im kommenden Jahr gibt es dann außer über die Internetadressen www.vb-eg.de und www.sterne-des-sports.de auch über facebook, Twitter und Instagram.

"Einer guten Tradition folgend, haben wir uns auch in diesem Jahr entschieden, diese Auszeichnung für die Vereine unseres Geschäftsbereichs auszuschreiben. Wir fördern damit auf einer weiteren Ebene das hohe ehrenamtliche Engagement und die große Bereitschaft der Menschen in den Vereinen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen", sagte Volker Böckmann im Rahmen der Preisverleihung. Er betont: "Für die Volksbanken Raiffeisen-banken ist das bürgerschaftliche Engagement, wie es sich gerade im Vereinssport manifestiert, seit jeher Teil des genossenschaftlichen Selbstverständnisses."

30. Entdeckertag der Region Hannover: Bier, Kaffee und Fossilien

"Best of Entdeckertag" heißt es am Sonntag, 10. September 2017, wenn der Entdeckertag der Region Hannover zum 30. Mal stattfindet. Zu den Tourenzielen gehören Klassiker wie der Klosterstollen in Barsinghausen und das Straßenbahnmuseum in Sehnde-Wehmingen, aber auch Neuentdeckungen wie das Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover und das ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Laatzen. 33 Tourenziele in der ganzen Region Hannover und den benachbarten Landkreisen stehen auf dem Programm. Dazu kommen weitere Ausflüge und Radtouren. Beim Entdeckertagsfest in der hannoverschen Innenstadt locken musikalische Leckerbissen wie Juliano Rossi, Kim Sanders, The Jetlags und Maybebop.

Und so funktioniert es: Mit dem Ein-Zonen-Tages-Ticket des GVH für 5,20 Euro oder dem Gruppenticket für 10 Euro für bis zu fünf Personen geht es zum Tourenziel der Wahl – egal welches aus dem Programm. Vor Ort erwarten die Besucherinnen und Besucher spannende Aktionen zum Ausprobieren, Führungen und Spielangebote. Ob Fossilien suchen in Sehnde-Höver oder auf der Mülldeponie in Wunstorf-Kolenfeld mit aha die Abfallentsorgung erkunden: Immer gibt es etwas zu lernen. Zu den neuen Zielen gehören die Kaffeemanufaktur in Burgdorf-Heeßel und ein inklusives Bioerlebnis beim Projekt der Lebenshilfe Seelze in Barsinghausen-Holtensen. Wer nicht weit fahren möchte, findet allein in Hannover sieben Stationen, unter anderem die Filiale der Deutschen Bundesbank, das Deutsche HörZentrum der MHH in Groß Buchholz und das Stadion-Bad mit einer Führung hinter den Kulissen. Für "Fernreisende" stehen Celle, Hameln und Bückeburg auf dem Programm.

Wer forschen will, muss nicht unbedingt an den Nordpol oder den Amazonas fahren. Auch in der Kulturwerkstadt in Burgdorf kann mit Backpulver, Salz, Mineralwasser, Rosinen und Karotten munter experimentiert werden – und dabei geht es nicht ums Kochen oder Backen. Gemeinsam mit ihren Eltern können kleine Entdeckerinnen und Entdecker in der Experimentierwerkstatt die unterschiedlichsten Materialien testen. "Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Ausprobieren", sagt Katja Weberling. Und sie fügt hinzu: "Vielleicht entdeckt manch einer dabei, dass selbst etwas so Alltägliches wie Wasser für Forscherinnen und Forscher richtig spannend sein kann." Wer es lieber handwerklich mag, der kann unter Anleitung einfache mechanische Fahrzeuge oder Maschinen aus Milchtüten, Gläserdeckeln oder Filmrollen bauen und testen.

In der hannoverschen Kaffeemanufaktur können sich Kaffeeliebhaber auf einen Erlebnispfad begeben. Von der Kaffeepflanze bis zur gerösteten Bohne: Bis der Kaffee – frisch und duftend – in unserer Tasse landet, hat er bereits einiges erlebt. Am Entdeckertag können Besucherinnen und Besucher das beliebte Heißgetränk in der Rösterei in Burgdorf-Heeßel mit allen Sinnen erleben. "An unseren einzelnen Stationen können die Gäste unter anderem erfahren, woher der Kaffee kommt, wie er geerntet wird, wie Kaffeebohnen ungeröstet aussehen und wie sie sich anfühlen und worauf man beim Rösten achten muss, damit am Ende ein aromatischer Kaffee entsteht", erklärt Nina Sommer. Auch eine Geschmacksprobe darf natürlich nicht fehlen. Kuchen, frische Waffeln nach Hausrezept und frisch zubereitete Kaffeespezialitäten – für das leibliche Wohl ist gesorgt. Für Spiel und Spaß sorgt zudem die Freiwillige Feuerwehr Heeßel.

Hämmern, schaben, kratzen und jede Menge Staub: In der Kalkmergelgrube der Holcim AG in Sehnde-Höver geht es Fossilien an den Kragen, wenn Hobbypaläontologen zu den Werkzeugen greifen. "Im Boden der Kalkmergelgrube in Höver gibt es noch heute zahlreiche Fossilien zu entdecken", erklärt Diplom-Geologe Bernd-Henning Reupke von der Holcim (Deutschland) GmbH. Wo sonst in bis zu 50 Metern Tiefe Rohmaterialien für Zement ausgebaggert werden, gehen am Entdeckertag kleine und große Schatzsucher eigenhändig auf die Suche. "Wer nach diesem Erlebnis mit sauberen Kleidern nach Hause geht, hat etwas falsch gemacht", scherzt Reupke. Ob Donnerkeile, Belemniten, tellergroße Ammoniten, versteinerte Schwämme oder Seeigel: Von 10 bis 16 Uhr können Entdeckerinnen und Entdecker einzigartige Funde zutage fördern und mit nach Hause nehmen. Was da genau ausgebuddelt wurde und welche Geschichte die Fossilien erzählen, erklären Fachleute in der Raupenhalle. Auf geologische Entdeckungsreise geht es bei den einstündigen Führungen um 11.30 und 13.30 Uhr mit Start an der Raupenhalle. Zur Stärkung gibt es Bratwurst, Pommes und Kaltgetränke.

Auf dem Gutshof Rethmar dreht sich alles rund ums Bier. In der kleinen Brauerei können Besucherinnen und Besucher hautnah erleben, wie Bier gebraut wird und was es mit dem Bierstil "Broihan" auf sich hat. "Beim Show-Brauen zeigen wir den Gästen, wie sie selber Bier brauen können und welche Zutaten sie dafür brauchen", erläutert Elke Digwa. Führungen durch die Brauerei stehen um 11, 13 und 15 Uhr auf dem Programm. Eine gute Chance eine Geschmacksprobe zu nehmen. Und natürlich gehört zu einer anständigen Brauerei auch ein Biergarten. Am Entdeckertag sogar mit Live-Musik und Hüpfburg. Interessierte können aber auch einen Einblick in andere Bereiche des Gutshofs erhalten. Bei einer Führung lernen die Gäste den Rittersaal, das Theater im ehemaligen Kornspeicher und den Gutshofgarten kennen. Im Regionalmuseum auf dem Gutshof ist zudem die Ausstellung "Kraftwerk Mehrum" zu sehen.

Ein wahrer Klassiker des Entdeckertags: Im Hannoverschen Straßenbahn-Museum in Sehnde-Wehmingen wird Straßenbahngeschichte erlebbar. Besucherinnen und Besucher können nicht nur in echten Museumsstücken durch die Landschaft zuckeln, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen des Gleis- und Oberleitungsbaus werfen. Experten verraten zum Beispiel, was Thermit-Schweißarbeiten sind und wann sie eingesetzt werden. Das Hannoversche Straßenbahn-Museum beherbergt auf einer Fläche von etwa 170 Hektar die einzige überregionale und darüber hinaus größte Straßenbahnsammlung Deutschlands. Am Entdeckertag besteht die einzigartige Möglichkeit, eine Straßenbahn selber zu steuern oder am Original-Fahrstand (Simulator) zu üben. "Der Höhepunkt des Tages ist ab 14 Uhr die moderierte Tramparade mit den meisten schienengebundenen Arbeitsfahrzeugen des Museums", berichtet Mathias Hartmann. Für zusätzliche Unterhaltung sorgen ein Fahrsimulator und ein Film über die hannoversche Straßenbahn und den U-Bahn-Bau in den 1960er- und 1970er-Jahren. Ermäßigter Eintritt gegen Vorlage des GVH-Tickets oder des Programmheftes: Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro, Familie 17 Euro.

Best of Entdeckertag

Ob Fossilien suchen in Höver, Bergwerk erkunden in Barsinghausen oder auf der Mülldeponie Kolenfeld mit aha die Abfallentsorgung erkunden: Zum Jubiläum dürfen die Klassiker aus drei Jahrzehnten natürlich nicht fehlen. In diesem Jahr bekommen die Besucherinnen und Besucher aber auch einige neue Gesichter zu sehen.: Vom Überschlagssimulator beim ADAC in Laatzen, über die Kaffeemanufaktur in Burgdorf-Heeßel, bis zum inklusiven Bioerlebnis bei der Lebenshilfe in Barsinghausen-Holtensen – Es gibt viel zu entdecken. Wer nicht so weit fahren möchte, auch in Hannover ist viel los: Besucherinnen und Besucher können im Landesbildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte unter der Augenbinde oder mit einer Simulationsbrille eine neue Welt entdecken oder bei der Bundesbank einen Goldbarren stemmen. Das Museum für Energiegeschichte bietet tollkühne Energiegeschichten und Eine Energie-Rallye für Groß und Klein. Im Deutschen HörZentrum in Groß Buchholz nehmen Expertinnen und Experten Jung und Alt mit auf die Reise in die Welt des Hörens. Wie das Wasser in einem Schwimmbad gereinigt wird und was eine Becken-Durchströmung ist, erfahren Entdeckerinnen und Entdecker beim Blick hinter die sonst verschlossenen Türen des Stadionbads. Und wer einmal auf den Spuren von Schauspielern, Maskenbildnern und Bühnenbauern wandeln möchte, der kann einen Blick hinter die Kulissen im Schauspielhaus werfen. Der Erlebnis-Zoo Hannover lädt zudem zu einer exklusiven Führung durch die neue Themenwelt "Afi Mountain" ein.

Das Entdeckertagsfest in Hannovers Innenstadt 

Zentraler Treffpunkt ist wieder das große Entdeckertagsfest in Hannovers Innenstadt: Zwischen Aegidientorplatz und Kröpcke spielen von 10 bis 19 Uhr auf sieben Bühnen Bands und Solokünstler, treten Sportgruppen, Comedians und Talkgäste auf. Zudem laden rund 200 Stände von Vereinen, Kommunen und anderen Institutionen zum Vorbeischauen und Mitmachen ein. Auf dem Opernplatz präsentiert sich die Regionsverwaltung mit Themen wie Jugendhilfe, Soziales, Naherholung, Verkehr, politische Bildung und Katastrophenschutz. Klingt trocken? Nicht, wenn das Ganze als Hörmemory, Carrera-Bahn oder Alterssimulationsanzug daher kommt. Auch die zentrale Information steht auf dem Opernplatz. Die Festmeile erstreckt sich indes viel weiter. Schon am hannoverschen Bahnhof gibt es Programm: Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt die Gäste von 10 bis 18 Uhr zum Welt-Erste-Hilfe-Tag – selbst Teddy wird hier behandelt. Die Georgstraße verwandelt sich wieder in eine Sportmeile mit der Möglichkeit, einen Sportführerschein zu machen oder Stationen für das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren.

Musik und Unterhaltung auf sieben Bühnen

Auf der Hauptbühne neben der Oper führt Moderator Jan Egge Sedelies durch das Programm und talkt locker mit Gästen. Den musikalischen Part übernehmen The Ellingtones, The Jetlags und am Abend Maybebop. Das A-cappella-Quartett sorgt mit kreativen Eigenkompositionen für Leichtigkeit und Spaß. Vorher, um 18 Uhr, werden die Gewinnerinnen und Gewinner des Gewinnspiels gezogen – wer eine der Fragen zu den 33 Tourenzielen korrekt beantwortet, hat eine Chance auf einen Preis. Auf der Jazzbühne am Kröpcke präsentieren Nicolas Sempff und der hannoversche Bürgermeister Thomas Herrmann neben dem Blasorchester der ÜSTRA auch Juliano Rossi sowie Lutz Krajenski & Band. Am Abend steht Sängerin und Songwriterin Kim Sanders auf der Bühne und sorgt für Gänsehaut. Auf der Bühne von radio leinehertz 106.5 sind unter anderem Milou und Flint und die Voice-of-Germany-Stimme Louisa Jones mit ihrer Band zu Gast. Jede Menge zu lachen gibt es auf dem Georgsplatz an der Comedy-Bühne, hier ist unter anderem Ninia LaGrande zu Gast. Rockiger geht es auf der Bühne von Rupp Bräu zu, wo Bands wie HartBeat und Bluescase einheizen. Auf der Sportbühne zeigen die Vereine aus der Region ihr Können in Sachen Bewegung. Auch der Jugend- und Kindercircus Bunttropfen ist wieder mit von der Partie – hier sind kleine Artistinnen und Artisten die großen Stars in der Manege.

Mit Bus und Bahn zum kleinen Preis unterwegs

Mit dem GVH-Ticket und den öffentlichen Verkehrsmitteln des GVH sind zum Ein-Zonen-Preis von 5,20 Euro (Einzelperson) oder 10 Euro (Gruppenpreis) am 10. September 2017 alle im Programmheft beschriebenen Tourenziele inner- und außerhalb der Region zu erreichen. Die Fahrkarten gelten an diesem Tag im gesamten GVH-Verkehrsgebiet und in den angrenzenden Landkreisen auf den direkten Strecken zu den Zielen, also auch in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn (RegionalBahn, RegionalExpress, S-Bahn, keine IC und ICE), der metronom und des Heidesprinters erixx. Inbegriffen sind die Strecken von Hannover nach Alfeld/Leine, Bückeburg, Bad Münder, Celle, Eschede, Hameln, Peine, Unterlüß, Rehburg-Loccum, Schwarmstedt und Walsrode sowie die Busse des Nahverkehrs Hameln-Pyrmont zwischen Bahnhof und Citybereich Hameln.

Erhältlich sind die Tickets bei allen GVH-Fahrkartenverkaufsstellen, über die GVH-Fahrplan-App (Mobilitätsshop), bei den Fahrkartenausgaben der Deutschen Bahn (DB) im GVH-Verkehrsgebiet, bei den Fahrerinnen und Fahrern der Busse von regiobus und Üstra sowie an den Fahrkartenautomaten von DB, metronom und Üstra. Achtung: Die Tickets aus den Fahrkartenautomaten der Üstra und bei den Busfahrern gelten nur für den sofortigen Fahrtantritt. Weitere Informationen unter www.gvh.de. Der Fahrschein muss am 10. September 2017 abgestempelt sein.

Weitere Infos

Das Programmheft zum Entdeckertag liegt in allen beteiligten Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie in den GVH-Servicestellen, in Bussen und Bahnen aus. Außerdem ist es bei der DB, der Tourist Information und direkt bei der Region Hannover im Bürgerbüro, Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover, erhältlich. Die Online-Version steht bereits jetzt zum Download unter www.entdeckertag.de zur Verfügung. Dort sind auch weitere Informationen sowie Ergänzungen zu finden.

DRK-Pflegekräfte lassen sich in Sturzprävention schulen

Beim Gehen verlieren sie die Balance, beim Treppensteigen kommen sie ins Stolpern, auf der Treppe knicken sie um: Schätzungsweise ein Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland stürzt mindestens einmal im Jahr schwer. Besonders problematisch sind die Folgen von Stürzen. Etwa jeder zehnte Sturz führt zu behandlungsbedürftigen Verletzungen wie Hüftfrakturen. Vor diesem Hintergrund kommt der Sturzprävention – in Pflegeheimen wie auch im häuslichen Umfeld älterer Menschen – eine wachsende Bedeutung zu. Die AOK Niedersachsen engagiert sich auf diesem Feld bereits seit 2008 mit einem Projekt. Hierbei werden Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen geschult, um Stürze und deren Folgeverletzungen gezielt vorzubeugen. Schwerpunkt des Projektes ist ein spezielles Trainingsprogramm. Senioren lernen dabei, Gleichgewicht, Koordination, Reaktion und Kraft zu verbessern und gewinnen so mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude.

Um Seniorinnen und Senioren das Trainingsprogramm zu vermitteln bzw. Miniaktivierungen im Pflegeprozess anzuwenden, lassen sich DRK-Pflegekräfte im Rahmen dieses Projektes bei der AOK schulen. Die Schulungen begannen im Februar 2017 und werden noch bis Mitte November 2017 fortgeführt. Teilgenommen haben Mitarbeitende aus verschiedenen DRK-Einrichtungen. Aus Sehnde nahmen drei Mitarbeiterinnen der DRK-Sozialstation und zwei Mitarbeiterinnen der DRK-Tagespflege teil.

Hochwassereinsatz bei Hildesheim und wetterbedingte Einsätze in der Stadt Sehnde

Das südliche Niedersachsen insbesondere die Stadt und der Landkreis Hildesheim sind ein Dauerregengebiet, dort ist der Pegel der Innerste erheblich angestiegen. Bereits gestern wurden die ersten Kräfte der Regionsfeuerwehrbereitschaft 5 alarmiert und nach Hildesheim entsandt. Heute morgen, 26. Juli 2017, traf eine weitere Anforderung der Stadt Hildesheim in der Regionsleitstelle Hannover ein. Daraufhin wurde die Regionsfeuerwehrbereitschaft 4, bestehend aus Feuerwehrkräften der Kommunen Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze gegen 3:30 Uhr alarmiert.

Auch im Stadtgebiet Sehnde kam es gestern zu einigen durch Niederschlag bedingte Einsätze der Feuerwehr. Einsatzkräfte der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 wurden heute morgen gegen 3:30 Uhr alarmiert. Nachdem eine Lageeinweisung an die Bereitschaftsführerin und zugleich stellvertretende Brandschutzabschnittsleiterin Regina Lehnert durch die Leitstelle Hildesheim erfolgte, versammelten sich die Einheiten auf dem Sehnder Schützenplatz. Gegen 5:15 Uhr setzte sich der Fahrzeugkonvoi in Richtung Hildesheim in Marsch.

Aus dem Sehnder Stadtgebiet sind Teile der Ortsfeuerwehren Bolzum, Müllingen-Wirringen, Ilten, Haimar und Klein Lobke in einer Stärke von 30 Feuerwehrkräften und 4 Einsatzfahrzeugen eingesetzt. Es fehlt die Ortsfeuerwehr Rethmar die wegen fehlender Ersatzbeschaffung des Bundes zur Zeit kein einsatzbereites Fahrzeug für diese Art von Einsätzen hat.

Nachdem die Kräfte die Hildesheimer Börde erreicht hatten, wurden sie mittels Lotsenfahrzeug in den Einsatzraum Heersum in der Gemeinde Holle geführt. Der Einsatzbefehl wurde erteilt und die Kräfte sind zur Zeit dabei, Sandsäcke zu befüllen.

Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Sehnde mussten seit gestern Abend zu drei wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Hierbei handelte es sich um eine Garage in Sehnde, die unter Wasser stand. Dort wurde ein Wassersauger eingesetzt. In Ilten war ein Kellergeschoss betroffen, hier war die Wassermenge zu gering, dass die Feuerwehr nicht tätig werden konnte. Aufgrund des Dauerregens kam es auch zu einem Wassereinbruch in das Feuerwehrhaus Müllingen-Wirringen. Die Dachabläufe schafften die Wassermengen nicht und es drang Wasser über die Dachkonstruktion ins Gebäude ein. Feuerwehrkräfte mussten hier Sicherungs- und Abdichtarbeiten durchführen.

Die Region Hannover unterhält fünf Regionsfeuerwehrbereitschaften, diese kommen bei Großschadenslagen zum Einsatz. Jeder Brandabschnitt der Region unterhält eine Bereitschaft mit 6 Zügen: Die Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 wird durch die Städte Burgdorf, Lehrte Sehnde und der Gemeinde Uetze gestellt.

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