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IntraRegionale 2021 – Klangkunstfestival in der Region Hannover

Sie heißen "Brunnen für eine unbekannte Stadt", "Meta_Morph" oder "Die Quadratur des Kreises" und bringen 12 ungewöhnliche Schauplätze in der Region Hannover zum Klingen – vom Parkhaus über einen Wertstoffhof bis hin zur Wunderkammer.

Vom 13. Juni bis zum 18. Juli präsentiert die "IntraRegionale 2021" 12 für ihren jeweiligen Standort entworfene Klangkunstwerke von Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Österreich und Großbritannien. Kuratiert wurde die Ausstellung von einem Verbund von zehn Kunstvereinen und einer städtischen Galerie, der nach 2016 nun zum zweiten Mal die "IntraRegionale" in der Region Hannover organisiert.

Ein umfangreiches Begleitprogramm macht Lust aufs Hin- und Zuhören, aufs Erleben und Ausprobieren. Das Programm aus Konzerten, Vorträgen, Klang-Workshops und Touren hat die Hörregion Hannover in Kooperation mit der "IntraRegionale 2021" und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern entwickelt. Komplettiert wird das Klangkunstfestival von Arbeiten der Studierenden der Hochschule Hannover.

Während des Ausstellungszeitraums wird das Parkhaus Lehrte zu einem gebäudegroßen Instrument. Lisa Premkes Installation Lache stört durch Materialität und Klang spielerisch die funktionalen Sicht-und Bewegungsmuster und bricht mit festgeschriebenen Fahrtrichtungen.

Mit seiner zwölfstündigen Klangkomposition schenkt Peter Kutin den Ruinen der Benther Bergterassen einen Kompass. Während das Künstlerduo Stefan Roigk & Daniela Fromberg einen Sammelcontainer auf dem Wertstoffhof Bissendorf mit defekten Elektrogeräten, Styroporverpackungen und ortsspezifischen Soundkulissen in Das Kabinett des industriellen Elends verwandelt.

Mit ihrer Installation Weitersagen gestaltet Anna Schimkat die Passagen Völksen in einen Klangweg, wo die Soundstruktur der Mauern mit Alltagsobjekten erforscht werden kann. Sprachrohre und Flüstertüten laden zum Ausprobieren und Kommunizieren ein.

Unter der Hochbrücke in Burgdorf kann man den sich fortlaufend erneuernden musikalischen Variationen von Reifenrhythmik und Gittersounds lauschen. Mit seiner interaktiven Installation Passage wandelt Georg Klein den Nicht-Ort einen ambivalenten wahrnehmungs-reichen Aufenthaltsplatz.

Viele der Künstlerinnen und Künstler stellen, als Teil des Begleitprogramms der "IntraRegionale", sich und ihre Werke auch persönlich vor. Daneben stehen die Installationen teils im Zentrum musikalischer Aufführungen verschiedener Ensembles und Bands. Aber auch zum Mitmachen und Ausprobieren gibt es für alle Altersgruppen, etwa beim "Klangtüv" oder der "Klang-Hör-Werkstatt", ein großes Angebot an den unterschiedlichen Standorten in der Region. Mit Touren unter dem Motto "Zwei Kunstwerke mit dem Zweirad" laden die Veranstalter zum ökologischen Pendeln zwischen den Kunstwerken ein. Besucherinnen und Besucher können sich aber auch mit der Bike Citizens App von Kunstwerk zu Kunstwerk navigieren lassen.

Die meisten der "IntraRegionale"-Kunstwerke sind im öffentlichen Raum unter freiem Himmel zu besichtigen. Für einige Kunstorte gelten festgelegte Öffnungszeiten. Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, die geltenden Hygieneregeln der Veranstaltungsorte einzuhalten, und sich im Vorfeld über die aktuellen Zugangsbedingungen zu informieren. Alle Veranstaltungen sind vorbehaltlich der aktuell geltenden Corona-Verordnung. Es kann zu kurzfristigen Änderungen kommen.

Anmeldungen und Ticketing für Veranstaltungen sind ab dem 1. Juni möglich. Informationen und ausführliche Beschreibungen der Programmpunkte sowie Hinweise zu den Veranstaltungsorten und der Barrierefreiheit sind unter www.intraregionale.org und www.hörregion-hannover.de zu finden.

Die IntraRegionale ist eine Veranstaltung von elf Kunstinstitutionen in der Region Hannover: kik – kunst in kontakt e.V., Kunstraum Benther Berg e.V., Kunst und Begegnung Hermannshof e.V., Kunstverein Barsinghausen e.V., KulturGut Poggenhagen e.V., Kunstverein Neustadt e.V., imago Kunstverein Wedemark e.V., kunstverein isernhagen/ burgwedel e.v., Scena – Kulturverein im VVV Burgdorf e.V., Städtische Galerie Lehrte, Kunstverein Langenhagen e.V. sowie der Hochschule Hannover. Kooperationspartnerin ist die Hörregion Hannover.

Caren Marks: Corona-Aufhol-Paket für Kinder und Jugendliche kommt

Kinder und Jugendliche leiden unter den pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen besonders. Kitas, Schulen, Jugendtreffs sowie Sportvereine sind wichtig für ihre emotionale, kognitive und soziale Entwicklung. Das Treffen und der direkte Austausch mit Gleichaltrigen sind wichtige Elemente für das gute Aufwachsen, gerade auch für junge Menschen in schwierigen Familienverhältnissen.

"Da gemeinsames Lernen sowie gemeinsame Freizeit- und Sportaktivitäten gar nicht beziehungsweise nur sehr eingeschränkt stattfinden, investieren wir zwei Milliarden Euro in ein Corona-Aufhol-Paket für Kinder und Jugendliche. Dieses Paket unterstützt dabei, schulische Lernrückstände aufzuholen und die soziale Entwicklung zu fördern", so Caren Marks, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium. Das Ministerium wird gemeinsam mit dem Bundesbildungsministerium federführend das Aktionsprogramm umsetzen.

Etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben durch coronabedingte Schulschließungen Lernrückstände aufgebaut. "Mit dem Corona-Aufhol-Paket investieren in die Zukunftschancen unserer Kinder. Alle sollen bestmögliche Bildungs- und Lebenschancen haben. Deshalb beteiligen wir uns auch als Bund daran, die entstandenen Nachteile möglichst zügig auszugleichen", erklärt Caren Marks.

Sie ist besonders froh, dass Kinder und Jugendliche ganzheitlich in den Blick genommen werden: "Wir investieren mit den zwei Milliarden Euro in ein Bündel von Maßnahmen. Denn es geht nicht nur darum, schulische Lernrückstände aufzuholen, sondern auch darum, Kita-Kinder zu fördern sowie Kindern und Jugendlichen Freizeit-, Ferien-, und Sportaktivitäten zu ermöglichen." Für bedürftige Familien werde im August 2021 ein Kinderfreizeitbonus in Höhe von 100 Euro bereitgestellt und der Zugang zur individuellen Lernförderung über das Bildungs- und Teilhabepaket werde erleichtert.

Offene Pforte 2021: Über 100 private Gärten laden zu einem Besuch ein

"Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden." Mit diesem Zitat von dem Gärtner, Garten-Schriftsteller und Gartenphilosophen Karl Forster (1874-1970) stimmen die Landeshauptstadt und die Region Hannover in diesem Jahr auf das Programm "Die offene Pforte" ein. Den Anfang macht in Hannover am kommenden Sonnabend, 1. Mai 2021, der Botanische Schulgarten Burg. Im Umland wird die erste Pforte am Montag, 24. Mai, in Springe geöffnet. Christine Wiese präsentiert dann ihren vor über 50 Jahren unterhalb des Göbeldenkmals angelegten Ziergarten (auch 29./30. Mai).

Es ist ein besonderer Einblick in privat gestaltete Grünanlagen: 112 Gärten in der Landeshauptstadt und in den 20 weiteren Kommunen der Region Hannover – vom kleinen Innenhof über Kleingärten bis zu kleinen Parkanlagen – laden auch in diesem Jahr zu einem Besuch ein, um sich an der Vielfalt, Besonderheit und Schönheit der Gärten und an der Begeisterung der in den grünen Oasen lebenden Menschen zu erfreuen. Insgesamt bietet das aktuelle Programm "Die offene Pforte" wieder eine bunte Mischung von Gärten, die Gartenliebhabern Anregung und Inspiration für das Gestalten des eigenen Gartens bieten oder einfach schön anzuschauen sind. Die letzte Gelegenheit zu einem Gartenbesuch bietet sich am 10. Oktober 2021.

Allerdings gilt mindestens für den Monat Mai, dass wegen der Corona-Pandemie und der aktuellen Inzidenzzahlen für die Region Hannover eine telefonische Anmeldung zu einer Gartenbesichtigung bei den Gartenbesitzerinnen und -besitzern zwingend erforderlich ist. Darüber hinaus gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachen, vor allem auch hinsichtlich der Kontaktbestimmungen.

Das aktuelle Programmheft "Die offene Pforte 2021" kann ab sofort ausschließlich digital im Internet unter www.hannover.de/offene-pforte sowie unter diesem text eingesehen und heruntergeladen werden.

Gartenbegeisterte Menschen, die sich ab 2022 mit ihrem Garten an dem Programm beteiligen möchten, können sich ab sofort per Mail an Offene-Pforte-Hannover@t-online.de melden.

Die Idee der offenen Gärten, die schon in England verbreitet war, wurde 1991 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Landeshauptstadt Hannover aufgegriffen und in der Stadt eingeführt. Damals öffneten 26 Gärten ihre Pforten.

Deponien und Wertstoffhöfe am 1. Mai geschlossen

Am kommenden Sonnabend, 1. Mai 2021, bleiben die Wertstoffhöfe und Deponien der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) geschlossen. Auch die landwirtschaftlichen Grüngutannahmestellen im Umland der Region Hannover bleiben am 1. Mai geschlossen.

Allgemeine Informationen zu den Anlieferbedingungen und Öffnungszeiten der aha-Deponien, Wertstoffhöfe und Grüngutannahmestellen gibt es im Internet unter www.aha-region.de.

Verschärfte Maskenpflicht ab Inzidenz über 100: FFP2-Masken in Bussen und Bahnen verpflichtend

Durch die bundesweiten Änderungen im Infektionsschutzgesetz ergeben sich Änderungen für die Beförderung im ÖPNV: "Ab Sonnabend, 24. April 2021, tritt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 eine Tragepflicht von FFP2-Masken (oder vergleichbar) in Bussen und Bahnen in Kraft. Eine OP-Maske ist dann nicht mehr ausreichend", teilen ÜSTRA und regiobus mit. Sollte die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf unter 100 sinken, gelte die bisherige Regelung, sodass entweder eine FFP2-Maske oder eine OP-Maske getragen werden kann.

Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres, sowie Personen, deren Erkrankung das Tragen einer Maske nicht möglich macht. Letztere sollten ein entsprechendes Attest mit sich führen, welches sie auf Verlangen des Prüfpersonals vorzeigen.

Maskenpflicht gilt in Fahrzeugen, Stationen und Haltestellen

Wie bisher gilt die Maskenpflicht sowohl in den Fahrzeugen des ÖPNV als auch in Stationen sowie an Haltestellen. Fahrgäste sind aufgefordert, wie bereits zuvor auch, sich mit den entsprechenden Materialien zu versorgen.

Die Service- und Prüfpersonale von ÜSTRA und regiobus werden weiterhin auf die Einhaltung der verschärften Maskenpflicht achten und Personen mit nicht ausreichendem Schutz ansprechen. Für das Kontroll- und Servicepersonal, insofern es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar).

Über Ansagen sowie Infodisplays werde bereits über die veränderten Regelungen informiert, teilen ÜSTRA und regiobus mit.

Starthilfe für Azubis: Deutsch lernen und die Ausbildung meistern

Die Sprache ist der Schlüssel zum Verstehen und Lernen – im Unterricht genauso wie im Job. Wenn aber die Berufsschule startet und die Sprachkenntnisse fehlen, ist der Frust groß. Nicht selten fallen die Jugendlichen durch Prüfungen und schmeißen früher oder später die Ausbildung hin.

Damit es nicht soweit kommt, gibt es gezielte und kostenfreie Angebote zur Sprachförderung. Welche das sind, wer dazu berät und wo man sich für einen Sprachkurs anmelden kann, darüber informiert der Flyer "Sprache beherrschen – Ausbildung meistern", erhältlich bei der Region Hannover und als PDF unter www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de sowie unter diesem Text abrufbar.

Das Faltblatt ist in zwei Versionen erhältlich und richtet sich zum einen an ausbildende Unternehmen, zum anderen an Lehr- und Beratungskräfte. "Gezielte Sprachförderung ist das A und O einer erfolgreichen Berufsausbildung", so Ulf-Birger Franz, Wirtschafts- und Bildungsdezernent der Region Hannover. "Wir möchten Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen gezielt dabei unterstützen, zugewanderten Jugendlichen einen guten Start zu ermöglichen."

Warum ist Sprachförderung wichtig? Wann sollte ich mich darum kümmern? Welche Unterstützung gibt es? Wie viel Zeit ist dafür erforderlich? Und welcher Kurs ist der richtige für welches Sprachniveau? Antworten auf diese Fragen und passgenaue Beratung finden Ausbildungsbetriebe nicht nur auf dem Flyer, sondern auch bei der Industrie- und Handelskammer Hannover, der Handwerkskammer Hannover und der Koordinationsstelle ALBuM der Landeshauptstadt Hannover. Beratungskräfte der Berufsbildenden Schulen können sich mit Fragen zur Sprachförderung darüber hinaus an das Team Regionsschulen und Schülerangelegenheiten der Region Hannover unter Telefon 0511/616-27180 wenden.

Die Infobroschüre "Sprache beherrschen – Ausbildung meistern" ist ein Projekt der Fachkräfteallianz Hannover und des Regionalen Bildungsbeirats. Kooperationspartner sind neben der Region Hannover, die Agentur für Arbeit Hannover, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das Jobcenter Region Hannover, die Industrie- und Handelskammer Hannover sowie die Handwerkskammer Hannover.

Wann ist laut zu laut? Video-Livevortrag zu Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit

Laubbläser, Baumaschinen, laute Musik über Kopfhörer: Wir sind tagtäglich von einer Vielzahl von Geräuschen umgeben. Zu viel Lärm kann sich aber auch auf die Hörgesundheit auswirken. Wie man sich schützen kann und welche Belastungen Lärm nach sich zieht, darüber informieren das Klinikum Region Hannover und die Hörregion Hannover anlässlich des internationalen Tags gegen Lärm am 28. April 2021 in einer Live-Videoveranstaltung. Unter dem Motto "Wann ist laut zu laut" können sich Betroffene, Angehörige und Interessierte von 18 bis 20 Uhr über die Ursachen und Auswirkungen von zu viel Lärm informieren.

In vier Vorträgen informieren Referenten aus Medizin, Wissenschaft und Selbsthilfe über gesundheitliche Folgen sowie Möglichkeiten zur Prävention. Die Veranstaltung wird ab 18 Uhr live übertragen. Für Zuschauerinnen und Zuschauer mit starker Hörbeeinträchtigung wird die Übertragung auch mit Schriftdolmetscher angeboten.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben auch die Möglichkeit, direkt Fragen an die Referenten zu stellen – sowohl per Mail an hno-nordstadt@krh.de, im Livestream über die Kommentarfunktionen bei Youtube und Facebook als auch telefonisch unter 0511/9704377.

Alle Informationen sowie den Livestream gibt es unter www.krh.de/laerm.

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de

Corona-Maßnahmen: Nachtverkehre bei ÜSTRA und regiobus entfallen weiterhin

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und des damit geringen Fahrgastaufkommens, setzen ÜSTRA und regiobus an den kommenden Wochenenden weiterhin die Nachtverkehre aus. Die Maßnahme gilt zunächst bis Sonntag, 9. Mai 2021, wie die beiden Unternehmen mitteilen.

Anpassungen im Nachtverkehr bei der ÜSTRA

Die ÜSTRA setzt an den kommenden Wochenenden den sogenannten NachtSternverkehr weiterhin aus. Der NachtSternverkehr fährt üblicherweise im Bus- und Stadtbahnbereich in den Nächten von Freitag auf Sonnabend, Sonnabend auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr. Die letzten Stadtbahnen mit Anschluss am Kröpcke für die Linien 2, 3, 5, 6 und 9 fahren jeweils am Freitag und Sonnabend vom Kröpcke um 0:30 Uhr ab. Für die Linien 1, 4, 7 und 11 fährt der letzte "Kröpcke-Anschluss" um 0:45 Uhr.

Anpassungen im Nachtverkehr bei der regiobus

Auch die regiobus setzt weiterhin die sogenannten Nachtliner und Ruftaxi-Verkehre, die in den Wochenendnächten (Freitag und Sonnabend) in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr fahren, aus. Dazu gehören die Anrufsammeltaxi-Verkehre (AST) in der Wedemark und Springe, sowie das Ruftaxi Wunstorf, Neustadt und Burgdorf. Zudem werden die folgenden Spätfahrten um 0:38 Uhr ab Wunstorf/ZOB in alle Ortsteile (Freitag und Sonnabend) und die Fahrt um 0:42 Uhr der regiobus Linie 910 ab Burgdorf/ Bahnhof (Freitag und Sonnabend) derzeit nicht durchgeführt.

GVH Servicestellen bleiben geöffnet

Das GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 hat weiterhin zu den regulären Zeiten geöffnet (werktags Montag bis Freitag 9:30 bis 20:00 Uhr und Sonnabend 9:30 bis 18:00 Uhr). Auch der dortige Serviceschalter der regiobus ist regulär montags bis freitags zwischen 9:30 und 15:00 Uhr geöffnet. Am ZOB in Neustadt steht Fahrgästen die Servicestelle montags bis freitags von 7:00 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

Um den Publikumsverkehr möglichst zu reduzieren und übergeordneten Empfehlungen zu folgen, raten ÜSTRA und regiobus dazu, Fahrkarten vorzugsweise in der GVH App oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen. Die GVH App ist über die bekannten App Stores herunterzuladen. In der App können Fahrkarten auch ohne vorherige Registrierung gekauft werden. Auch an den meisten Fahrkartenautomaten ist kontaktloses Bezahlen ohne Bargeld möglich. Schriftliche Anfragen per Post, Mail oder über die sozialen Medien werden weiterhin beantwortet. Der telefonische Kundenservice ist unter 0511/590-9000 erreichbar (werktags Montag bis Freitag 6:00 bis 23:00 Uhr, Sonnabend 6:00 bis 20:00 Uhr und Sonntag 7:00 bis 20:00 Uhr).

Fundbüros bleiben geschlossen

Das ÜSTRA Fundbüro in der Nordmannpassage 6 in Hannover sowie die Fundbüros auf den fünf Betriebshöfen der regiobus bleiben ebenfalls geschlossen.

Fundgegenstände aus den Stadtbahnen und ÜSTRA Bussen können weiterhin über das Online-Fundbüro über uestra.de eingesehen werden. Wenn Fundgegenstände eindeutig identifizierbar sein sollten – wie zum Beispiel Personalausweise oder Führerscheine – werden die Besitzer benachrichtigt. Nach positiver Rückmeldung werden Ausweispapiere per Postversand an den Eigentümer geschickt. Telefonisch ist das Fundbüro montags bis freitags zwischen 10:00 bis 18:30 Uhr sowie sonnabends zwischen 10:00 bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer 0511/1668-5080 erreichbar.

Mails an fundbuero@uestra.de werden ebenfalls bearbeitet. Alle sonstigen derzeit eingehenden Fundsachen werden gelagert und können nach Wiederöffnung des Fundbüros abgeholt werden.

Für Fundsachen in Fahrzeugen der regiobus gilt: Fahrgäste stimmen sich bitte telefonisch mit den zuständigen Betriebshöfen ab. Eine Übersicht gibt es auf regiobus.de (Service/Fundsachen). Fahrgäste werden gebeten, ihre verloren gegangenen Gegenstände nicht direkt vor Ort abzuholen, um entsprechende Kontakte zu vermeiden. Wertgegenstände, Bargeld, Ausweise öder Ähnliches können per Post zugeschickt werden.

Informationen zu allen Fahrplänen und Öffnungszeiten gibt es entweder bei den einzelnen Verkehrsunternehmen oder auf www.gvh.de.

Ausstellung „Als der Strom nach Burgdorf kam“ bis zum 6. Juni verlängert

Seit Monaten steht die Ausstellung "Als der Strom nach Burgdorf kam" komplett aufgebaut für eine Wiedereröffnung der KulturWerkStadt, Poststraße 2 in Burgdorf, bereit. Die aktuellen Corona-Bedingungen lassen aber eine Neuaufnahme des Museumsbetriebs weiterhin nicht zu.

Um sicher zu gehen, dass die Schau noch der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann, haben sich der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt als Gastgeber entschlossen, die von der Stadtwerke Burgdorf GmbH unterstützte Ausstellung bis zum Sonntag, 6. Juni 2021, zu verlängern. Damit verbunden ist die Zuversicht, dass es in absehbarer Zeit zu sinkenden Inzidenzzahlen und damit zu einer Entspannung der Corona-Lage kommt.

Die Verantwortlichen sehen sich "optimal auf die Wiederaufnahme des Besucherverkehrs vorbereitet" und setzen auf das strikte Hygienekonzept, das sich im vergangenen Jahr bereits bewährt hat. Wenn es soweit ist, öffnet die KulturWerkStadt zunächst weiterhin nur sonntags von 14 bis 17 Uhr. Wer sich die Schau anschauen möchte, sollte auf entsprechende kurzfristig angesetzte Medienberichte und die Homepage www.vvvburgdorf.de achten. Sie informieren auch darüber, welche Corona-Auflagen bei einem Museumsbesuch zu erfüllen sind. Ein Kurzfilm von Joachim Lührs, der einen Überblick über die Stromausstellung gibt, ist auf dem  You Tube-Kanal des VVV unter www.youtube.com/channel/UCO_-WG3CfO1Uy8VMEabr95g abrufbar.

Vom Fernseher bis zur Musicbox

Die Ausstellungsbesucher haben die Gelegenheit, sich auf informativen Schautafeln über die allgemeine Geschichte der Stromversorgung und ihre Entwicklungslinien seit ihrem Einzug in Burgdorf im Jahr 1895 zu informieren. Sie sehen zudem zahlreiche Exponate aus dem Umfeld der Stromgeschichte. Sie verdeutlichen, dass viele technische Fortschritte erst durch die massenhafte Erzeugung von Strom realisiert werden konnten. Davon profitierten neben den Wirtschaftsbetrieben in besonderem Maß die privaten Haushalte, in die seit den Wirtschaftswunderjahren immer mehr elektrische Geräte Einzug hielten, die die Hausarbeit erleichterten oder der Unterhaltung dienten. Aus der reichhaltigen Exponatspalette sind als Beispiele zu nennen: Fernseher, Radios, Plattenspieler, Staubsauger, Waschmaschinen, Herde, Bügeleisen, Heizgeräte, Föhne, Rasierer, Toaster und Mixer. Hinzu kommen Steckdosen, Glühlampen in unterschiedlichsten Variationen, Klingeln, Stromzähler, Schalter und Isolatoren. Aus dem Bereich der Medizin stammt ein Hochfrequenzstrahler. Ein Glanzstück der Ausstellung ist eine Musicbox Rock-Ola 435 aus dem Jahr 1968. 

Konferenz zur Zukunft Europas: Start der Bürgerplattform

Ab dem heutigen Montag, 19. April 2021, haben die Menschen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihre Meinung zu allen Themen zu äußern, die sie für die Zukunft der Europäischen Union für wichtig halten. Mit der neuen mehrsprachigen digitalen Bürgerplattform können erstmals Ideen eingebracht, Vorschläge kommentiert oder Veranstaltungen organisiert werden.

Der Europaabgeordnete David McAllister (CDU) erläutert dazu: "Die interaktive Plattform wird die zentrale Drehscheibe der neuen Konferenz zur Zukunft Europas sein. Es muss einen echten Dialog geben, damit wir unser Europa gemeinsam besser und bürgernäher gestalten können."

Die Konferenz zur Zukunft Europas wird am 9. Mai mit einer Auftaktveranstaltung in Straßburg beginnen. Das neue Projekt zur Bürgerbeteiligung soll den Menschen eine aktive Rolle darin bieten, die künftige Politik und die Ambitionen der EU zu gestalten. Dabei geht es auch darum, wie das vereinte Europa auf bestehende und neue Herausforderungen künftig reagieren soll. Mit der Bürgerplattform können Ideen und Vorschläge von überall eingereicht werden. Diese werden gesammelt, analysiert und fließen dann in die Arbeit der Konferenz ein.

"Gesundheit, Klimawandel, die digitale Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, die Rolle der EU in der Welt und Wege zur Stärkung der demokratischen Prozesse sind zentrale Themen, die diese Zukunftskonferenz behandelt wird. Die Debatten sollen so lebendig wie möglich gestalten werden. Die Initiative nimmt jetzt endlich Fahrt auf", meint David McAllister.

Über die Internetseite futureu.europa.eu kann die Bürgerplattform erreicht werden. Neben dieser digitalen Plattform wird es vier Konferenzen geben, die in der zweiten Jahreshälfte in Brüssel, Straßburg, Florenz und Natolin (Warschau) geplant sind. Im Frühjahr 2022 sollen erste konkrete Vorschlägen präsentiert werden.

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