Kategorienarchiv: Tipps & Infos

Corona in der kalten Jahreszeit: Niedersachsen gut vorbereitet auf Herbst und Winter

In der wöchentlichen Corona-Landespressekonferenz am Dienstag haben die Niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens und der Präsident des Landesgesundheitsamtes (NLGA), Dr. Fabian Feil, einen Ausblick auf die zu erwartende Entwicklung der Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten gegeben und alle Niedersächsinnen und Niedersachsen, die bisher noch keine COVID-Schutzimpfung in Anspruch genommen haben, eindringlich aufgerufen, dies so schnell wie möglich nachzuholen.
Niedersachsen weise eine im Bundesvergleich gute Impfquote auf, betonten Behrens und Feil. Mit Stand vom Dienstag sind rund 80,3 Prozent aller Niedersächsinnen und Niedersachsen über 12 Jahren mindestens einmal, rund 76,2 Prozent bereits vollständig geimpft. Insbesondere bei den Jüngeren gibt es noch vergleichsweise viele ungeimpfte Personen: In der Altersgruppe der 12 bis 17-Jährigen liegt die Quote der vollständig Geimpften bei 45,5 Prozent. in der Gruppe der 18-59-Jährigen liegt sie bei 73,4 Prozent. Von den Personen über 60 Jahren sind hingegen bereits 87,4 Prozent vollständig geimpft. Für Kinder unter 12 Jahren ist bisher noch kein Impfstoff zugelassen.
Die Modellierungen der Expertinnen und Experten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und anderen Infektiologinnen und Infektiologen rechnen für die kommenden Wochen und Monate trotz hoher Impfquoten mit einem Anstieg der Infektionszahlen. Insbesondere in der Gruppe der unter 59-Jährigen könnten sich laut RKI viele ungeimpfte Personen infizieren.
Der Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes, Dr. Fabian Feil, betont: „Corona wird uns weiter begleiten. Dadurch, dass die hochansteckende Delta-Variante des Virus mittlerweile für nahezu 100 Prozent der Infektionen im ganzen Bundesgebiet verantwortlich ist, gehen die Expertinnen und Experten nicht mehr davon aus, dass die sogenannte Herdenimmunität noch zu erreichen ist. Mit einer hohen Impfquote können wir die Gesamtzahl der Infektionen und insbesondere der schweren Krankheitsverläufe und Krankenhausaufenthalte drastisch reduzieren, ganz verhindern werden wir sie aber leider nicht. Insbesondere für die ungeimpften Niedersächsinnen und Niedersachsen steigt damit das Risiko einer schweren Erkrankung in den Herbst- und Wintermonaten ganz erheblich. Dieses Risiko steigt mit dem Alter und bei bestehenden Vorerkrankungen."
Das RKI habe bereits im Juli Modellrechnungen vorgestellt, die verdeutlichen, dass selbst bei einer Impfquote der über 12-Jährigen von über 75 Prozent davon auszugehen sei, dass die 7-Tage-Inzidenz bundesweit auf Werte jenseits der 100 ansteigen könnte. Dies könnte in der Folge auch dazu führen, dass sich die Zahl der Patientinnen und Patienten mit einer schweren COVID-Erkrankung in den Krankenhäusern erhöhe. „Jede Impfung hilft, diesen Anstieg möglichst gering zu halten. Wie hoch er in den kommenden Wochen und Monaten letztlich ausfallen wird, ist aus heutiger Sicht noch nicht absehbar", so Dr. Feil.
Gesundheitsministerin Behrens: „Nach den RKI-Modellierungen müssen 85% der 12- bis 59-Jährigen und 90% der Menschen ab 60 Jahren vollständig geimpft sein, um eine schwierige Situation im Herbst und Winter zu vermeiden. So weit sind wir heute noch nicht und deshalb bleiben wir einstweilen vorsichtig."
Niedersachsen habe sich sehr frühzeitig dazu entschieden, in der Corona-Verordnung des Landes ein Ampelsystem zu verankern, das die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie insbesondere an der Belastung der Krankenhäuser ausrichte, so Behrens.
„Mit unserer Verordnung sind wir gut vorbereitet und das Grundprinzip unseres Handelns ist sehr klar: Je höher die Zahl der Neuinfektionen, aber vor allem der Krankenhauseinweisungen und der Belegung der Intensivkapazitäten, desto mehr Maßnahmen sind nötig, um die noch ungeimpften Niedersächsinnen und Niedersachsen vor einer Erkrankung zu schützen. Aus diesem Grund setzen wir in den Warnstufen 2 und 3 gerade in Innenräumen und dort, wo viele Menschen zusammenkommen, immer stärker auf das 2G-Modell."
Einen allgemeinen Lockdown oder Maßnahmen, die auch geimpfte Personen betreffen, seien hingegen nicht vorgesehen, so die Ministerin. „Bei allen Debatten über diese Maßnahmen müssen wir uns klarmachen, dass es nicht darum geht, Ungeimpfte zu schikanieren. Vielmehr steigt für diese glücklicherweise immer kleiner werdende Gruppe bei höheren Infektionszahlen schlicht und ergreifend das Risiko einer Infektion mit dem Virus. Als Politik haben wir dann die Pflicht, auch diejenigen zu schützen, die den individuell besten Schutz für sich und andere weiterhin ablehnen."
Die Ministerin ruft deshalb alle, die noch unentschlossen sind und sich bisher nicht zu einer Impfung haben durchringen können, auf: „Nutzen Sie bitte eines der vielen kostenlosen Impfangebote. Sie stehen in diesem Herbst und Winter vor einer ganz klaren Entscheidung: Entweder Sie schützen sich und andere mit einer Impfung vor einer schweren Atemwegserkrankung oder Sie werden sich mit einer sehr sehr hohen Wahrscheinlichkeit mit dem Corona-Virus infizieren – mit all den negativen Konsequenzen, die das haben kann."

Jetzt bewerben: Hannoversche Volksbank spendet fünf „eVRmobile“

Die Hannoversche Volksbank und ihre Niederlassungen Volksbank Hildesheimer Börde und Volksbank Celle spenden Einrichtungen, die sich für soziale, karitative oder kulturelle Zwecke engagieren, auch in diesem Jahr wieder fünf eVRmobile.

Die Volkswagen vom Typ VW ID.3 haben einen Wert von jeweils gut 31.000 Euro. Die Fahrzeuge werden nicht nur mit dem Volksbanken- und Raiffeisenbanken-Logo versehen, auf der Motorhaube ist auch Platz für eine individuelle Beklebung.

Wie schon im Vorjahr schreibt die Hannoversche Volksbank die VRmobile als E-Auto aus. "Wir engagieren uns für die Menschen in unserer Region", betont Jürgen Wache, Sprecher des Vorstands der Hannoverschen Volksbank. Dabei werden in den letzten Jahren auch verstärkt Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Der voll elektrische Wagen erfüllt die umweltrelevanten Aspekte. "Mit dem ID.3 wird der CO2-Ausstoß auf null reduziert", erklärt Jürgen Wache. Auch an die Ladeinfrastruktur wurde gedacht. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner enercity unterstützt die Hannoversche Volksbank die zukünftigen eVRmobil-Empfänger bei der Anschaffung und Installation einer Wall-Box mit bis zu 2.000 Euro. Mit seinen Ladestationen baut enercity in Hannover das dichteste E-Ladenetz unter den deutschen Großstädten auf und ist bundesweit mit E-Ladelösungen aktiv.

Die Idee der Volksbanken und Raiffeisenbanken, mit einem VRmobil für Mobilität zu sorgen, wo bislang finanzielle Mittel fehlten oder knapp waren, findet seit vielen Jahren großen Zuspruch. Allein im Geschäftsgebiet der Hannoverschen Volksbank und ihrer Niederlassung in Celle sind es 75 der wendigen City-Flitzer. Die VRmobile sind fest im sozialen Bereich etabliert und aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken.

"Alle gemeinnützigen Institutionen im Geschäftsgebiet unserer Bank können sich bis zum 12. November 2021 bei uns für ein eVRmobil bewerben", so Volksbank-Vorstandssprecher Jürgen Wache. "Wir wollen damit für mehr Elektromobilität in der Region Hannover-Celle-Hildesheimer Börde sorgen und die VRmobil-Flotte insgesamt auf 80 Fahrzeuge ausweiten."

Die Bewerber müssen ihre Institution kurz formlos vorstellen und den Einsatz des Fahrzeuges erläutern. Bewerben können sich alle nach Abgabenordnung förderungswürdigen Vereine und Institutionen. Ab April 2022 stehen die Fahrzeuge dann zur Verfügung.

Die Bewerbungen gehen an folgende Anschrift: 

Hannoversche Volksbank eG
Marko Volck
Kurt-Schumacher-Straße 19
30159 Hannover
Stichwort: eVRmobil

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist Freitag, der 12. November 2021. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hannoversche-volksbank.de

Hintergrund:

Die Reinerträge ergeben sich aus dem VR-GewinnSparen der genossenschaftlichen Bankengruppe. Mit einem Einsatz von 5 Euro monatlich, 1 Euro sind der Spieleinsatz für die Lotterie und 4 Euro der Sparbeitrag, der am Ende des Jahres als Gesamt-betrag auf einem Sparbuch gutgeschrieben wird, kann jeder an dieser attraktiven Lotterie teilnehmen. Lotterieveranstalter ist die VR-Gewinnspargemeinschaft e. V., die vor fast 70 Jahren von den Genossenschaftsbanken hierfür gegründet wurde. Zusätzlich zu den Sparsummen und attraktiven Gewinnen fallen beim VR-GewinnSparen die sogenannten Reinerträge an, die über die Volksbanken und Raiffeisenbanken als Geld- und Sachspenden an soziale und kulturelle Einrichtungen vergeben werden.

Deutschlandweit sind mittlerweile fast 3.600 VRmobile der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Einsatz. Mehr: www.vrmobil.de.

Kooperationspartner:

Die enercity AG mit Sitz in Hannover ist ein Anbieter von nachhaltigen und intelligenten Energielösungen. Der Konzern zählt mit einem Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro und rund 3.000 Mitarbeitenden (beide Angaben: 2020) zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands. Das Unternehmen versorgt rund eine Million Menschen mit Strom, Wärme, Erdgas und Trinkwasser. Darüber hinaus bietet enercity energienahe Services rund um Elektromobilität, Energieeffizienz, dezentrale Kundenlösungen, Telekommunikation und smarte Infrastruktur. Motivation von enercity ist es, die Lebensqualität seiner Kundinnen und Kunden zu verbessern.  
Mehr Infos: www.enercity.de

LandFrauen informieren in Online-Vortrag über das „Digitale Bezahlen“

Der Kreisverband der LandFrauen im Altkreis Burgdorf bietet auch in diesem Winterhalbjahr kostenfreie Online-Vorträge an. Der erste Vortrag "Digitales Bezahlen" findet am kommenden Montag, 18. Oktober 2021, von 18.00 bis etwa 19.30 Uhr im Rahmen des Projektes LandFrauen Guides in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale statt.

"Haben Sie auch schon einmal über digitales/kontaktloses Bezahlen nachgedacht oder wenden es im Alltag schon an? Es liegt seit Corona voll im Trend. Diese Bezahlmethode ist schneller und hygienischer, ist sie aber auch sicher?", fragen die LandFrauen. Kontaktlos im Supermarkt bezahlen, den Fahrschein mit dem Smartphone lösen oder aber im Onlineshop bezahlen. Kontaktloses und digitales Bezahlen sind mittlerweile die häufigsten Bezahlmethoden. Doch wie funktioniert kontaktloses Bezahlen genau? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um mobil bezahlen zu können? Diese und weitere Fragen beantwortet Kerstin Föller von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Anmeldeschluss ist am 18. Oktober. Anmeldungen werden unter www.edudip.com/de/webinar/digitales-bezahlen-1810/1636716 entgegen genommen. Die unverbindliche Voranmeldung erfordert lediglich die Eingabe des Namens und der Mail-Adresse. Nach der Anmeldung versendet die Verbraucherzentrale eine Bestätigung und die Zugangsdaten. Die Teilnehmenden sind nicht mit Kamera und Mikrofon zugeschaltet. Sie hören nur zu und können über die Tastatur im Chat Fragen stellen oder Ergänzungen liefern.

Region stockt Fördertopf zur Dach-Solar-Richtlinie auf

Das im Jahr 2020 von der Region Hannover gestartete Förderprogramm "Dach-Solar-Richtlinie" wird stark nachgefragt: Mit rund einer Million Euro beantragter Fördermittel ist das Budget für 2021 bereits vollständig ausgeschöpft. Um die große Nachfrage weiter zu bedienen, hat die Regionsversammlung am heutigen Dienstag, 12. Oktober 2021, beschlossen, die Mittel für das laufende Jahr um 600.000 Euro aufzustocken. Mit insgesamt 1,6 Millionen Euro stehen jetzt 60 Prozent mehr Mittel bereit als zunächst im Haushalt geplant.

Von der Dach-Solar-Richtlinie profitieren Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer, die ihr Dach neu isolieren und im gleichen Zug eine Solaranlage darauf errichten lassen. Mehr als 260 Anträge sind bei der Klimaschutzleitstelle der Region in den letzten anderthalb Jahren eingegangen – darunter auch Unternehmen, Wohnungseigentümergesellschaften und Kommunen. Umweltdezernentin Christine Karasch freut sich über die hohe Nachfrage: "Sie zeigt, dass wir mit dem Förderprogramm an der richtigen Stelle ansetzen und so die Energie- und Wärmewende mit vorantreiben. Insgesamt müssen wir noch viel mehr Solar auf die Dächer bringen." Dabei sei es wichtig, im gleichen Zug auch bei der Dämmung nachzubessern: "Die beste Solaranlage bringt nichts, wenn das Gebäude gleichzeitig Unmengen Energie verbraucht."

Solar-Offensive

Die Richtlinie ist Teil der Solar-Offensive der Region Hannover. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer ist es freigestellt, ob im Rahmen der Dachsanierung eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage gebaut wird. Eine Förderung der Solaranlage mit vorhandenen Bundesprogrammen ist möglich. Weitere Informationen zur Dach-Solar-Richtlinie gibt es auf www.hannover.de/solaroffensive oder per Mail an klimaschutzleitstelle@region-hannover.de.

Ob sich eine Dachfläche zur Installation einer Solarenergieanlage eignet, lässt sich mit einem Schnell-Check über das Solarkataster der Region Hannover unter www.hannover.de/solarkataster feststellen.

Immobilienmarkt Hannover: Zwischen Licht und Schatten

Büro, Logistik und Industrie, Handel, Hotel und Wohnen – die hannoversche Immobilienbranche war in allen Teilmärkten zuversichtlich und erfolgreich unterwegs, bevor Corona das Marktgeschehen ab März 2020 mehr oder weniger stark durcheinanderwirbelte. Es folgten bislang 18 turbulente Monate, die den Immobilienmarkt in unterschiedlicher Art und Weise geprägt haben.

Mit Blick auf die aktuelle Lage und die regionalen Trends haben Region Hannover und Landeshauptstadt Hannover heute gemeinsam den Immobilienmarktbericht 2021 vorgestellt. Erstmals gibt es neben der gedruckten Ausgabe auch eine umfangreiche Online-Darstellung mit Karten und Informationen zu den wichtigsten Projekten.

Die Studie wurde gemeinsam mit der bulwiengesa AG und 22 marktprägenden Unternehmen erstellt. Gemeinsames Fazit: Der regionale Immobilienmarkt ist unterm Strich vergleichsweise unbeschadet durch die Krise gekommen. Allerdings fällt der Rück- und Ausblick in den einzelnen Teilmärkten sehr unterschiedlich aus.

Wohn- und Logistikimmobilien ebenso wie nahversorgungsorientierte Handelsimmobilien sind gestärkt durch die letzten anderthalb Jahre gegangen. In den Teilmärkten Einzelhandel, Gastronomie und Hotel hingegen hat der bereits absehbare und durch Corona beschleunigte Strukturwandel stark durchgeschlagen. Die Innenstädte sind geschwächt durch lange Lockdown-Phasen und den Boom des Online-Handels. Urbane Hotels werden sich über die nächsten zwei bis drei Jahre langsamer erholen als erwartet.

Bei Büroimmobilien sind die Auftragsbücher zwar voll und die Büroflächennachfrage derzeit vergleichsweise ungebrochen. Aber noch bleibt offen, wie sich zum Beispiel das Arbeiten im Homeoffice, die beschleunigte Digitalisierung und Restrukturierungsprozesse in wirtschaftlich geschwächten Unternehmen langfristig auf die regionale Nachfrage auswirken. Was kommt 2022 auf die Branche zu? Hannover wird seit Jahren als starker Wirtschaftsraum in Deutschland wahrgenommen. "Trotz aller Schwierigkeiten in den vergangenen anderthalb Jahren bleibt die Region Hannover ein nachgefragter Entwicklungs- und Investitionsstandort. Damit das so bleibt, müssen wir gemeinsam neue und spannende Akzente in Feldern wie Technologie, Tourismus und Einzelhandel setzen", fordert Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. "Davon profitiert mittel- und langfristig auch die Immobilienwirtschaft."

Lichtblicke gibt es in allen Teilmärkten. In den großen Wohnbaugebieten Kronsrode und Wasserstadt Limmer drehen sich dutzende Kräne. Mehrere Hotels haben noch während der Krise eröffnet oder befinden sich in Fertigstellung, zum Beispiel das me and all Hotel am Aegidientorplatz oder Motel One gegenüber der Oper. Am Ende der Podbi ist mit dem H3ö ein Büroquartier geplant, bei dem eines der Gebäude komplett aus Holz entstehen wird. Große kombinierte Logistik- und Industrieflächenprojekte wie der VGP Park in Laatzen zeigen einmal mehr, dass die Logistikwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen leistet. Und Einzelhandelsformate wie VAUND in der Georgstraße weisen den Weg in die Zukunft eines innovativen Handels in der City. Eine Vielzahl von weiteren Projekten belegt, dass Hannover nach wie vor im Fokus von Projektenwicklern und Investoren steht, die ihre Ideen am Markt erfolgreich platzieren.

"Die oft beschworene Resilienz des Standorts wurde in den vergangenen Monaten deutlich sichtbar: Der Immobilienstandort Hannover hat in allen Teilmärkten das Potenzial, die Krise langfristig bewältigen zu können", so die Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft der Landeshauptstadt Hannover, Kay de Cassan.

Optimistisch ist auch Andreas Schulten, Generalbevollmächtigter des auf Immobilien spezialisierten Analysebüros bulwiengesa. Er ist sich im deutschen Standortvergleich sicher: "Am Ende des Corona-Tunnels werden wir am Standort Hannover mehr Licht als Schatten sehen. Alle relevanten Marktakteure finden in der Region Hannover auch weiterhin einen starken Wirtschaftsraum."

Der Immobilienmarktbericht

Der Immobilienmarktbericht wurde von der Region Hannover gemeinsam mit der Landeshauptstadt und weiteren 22 Partnern aus der regionalen Immobilienwirtschaft erarbeitet. Seit 2004 wird die Projektgruppe dabei von der bulwiengesa AG unterstützt.

Die Marktdaten, die üblicherweise zur Bewertung des regionalen Immobilienmarktes herangezogen werden, bieten aufgrund der weltweiten Pandemiefolgen derzeit nur bedingte Aussagekraft. Es ist daher besonders wichtig, die aktuellen Entwicklungen auf dem hannoverschen Immobilienmarkt auf Basis verlässlicher Daten und Meinungen regional tätiger Akteure abschätzen und einordnen zu können. Die Zahlen und Trends werden halbjährlich fortgeschrieben und ab Oktober 2021 zusätzlich online erweitert.

Die Studie wird auch gemeinsam mit Partnern auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München vom 11. Bis 13. Oktober einem internationalen Fachpublikum vorgestellt.

Der Immobilienmarktbericht 2021 steht ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de und www.immobilienmarktbericht-hannover.de.

Gärtnern auf hohem Niveau – wie wär´s mit einem Hochbeet?

Hochbeete sind genial: knackiges Gemüse, frische Kräuter, Blumen und kleine Sträucher können unabhängig vom gewachsenen Boden angebaut werden. Die angenehme Arbeitshöhe des Beetes ermöglicht nicht nur das rückenschonende Gärtnern. Die Pflanzen werden unter anderem vor Wühlmäusen und Schnecken geschützt. Durch eine gute Wärmespeicherung bieten sie bessere Wachstumsbedingungen. Auf diese Weise verlängert sich auch der Anbauzeitraum vom zeitigen Frühjahr bis spät in den Herbst.

In einem Vortrag am Sonnabend, 9. Oktober 2021, von 10.30 bis 13.00 Uhr in Steinwedel, Dorfstraße 25, zeigt Ulrike Tubbe-Neuberg von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen auf Einladung des Kreisverbands der LandFrauenvereine im Altkreis Burgdorf auf, welche Vorteile Hochbeete haben und welche Fehler bei der Neuanlage vermieden werden sollten. Sie gibt Anregungen zu Material, Bauweise, Füllung, Auswahl und Kultur von geeigneten Pflanzenarten.

Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit zur Besichtigung von schon bewirtschafteten Hochbeeten im Garten von Uta Buchholz, um noch einmal in der Praxis zu zeigen, worauf zu achten ist und Vor-/Nachteile zu diskutieren.

Mitglieder der LandFrauenvereine zahlen für die Teilnahme 12 Euro, Gäste 15 Euro pro Person (einschließlich Verpflegung). Um eine verbindliche Anmeldung wird bis Donnerstag, 7. Oktober 2021, bei Uta Buchholz per Mail an utabuchholz@gmx.de oder unter Telefon 05136/4423 gebeten.

Die Veranstaltung findet unter Beachtung der 3G-Regel statt: Alle Teilnehmer benötigen einen Nachweis über eine Impfung oder den Genesenen-Status oder einen tagesaktuellen PCR-Test.

Karriere-Messe am 8. Oktober im Regionshaus: Regionsverwaltung sucht Nachwuchs- und Fachkräfte

Wer sorgt in der Region Hannover dafür, dass Menschen mit Behinderungen nicht benachteiligt werden? Wer kümmert sich um den Naturschutz? Wer plant, wann Busse und Bahnen fahren? All das passiert in der Regionsverwaltung.

Junge Menschen und Berufserfahrene haben die Chance, diese und viele andere spannenden Berufsfelder zu erleben – mit einer Ausbildung, einem dualen Studium oder einem Einstieg mit Berufserfahrung bei der Region Hannover. Welche Karrierewege in der Regionsverwaltung offenstehen, das können Interessierte bei der Karriere-Messe der Region Hannover erfahren. Für Freitag, 8. Oktober 2021, lädt das Ausbildungsteam und die Personalgewinnung der Region ein, von 18 bis 22 Uhr im Regionshaus an der Hildesheimer Straße 20, die Vielfalt der Ausbildungs- und Studiengänge und die Karrieremöglichkeiten in einer öffentlichen Verwaltung kennen zu lernen.

Über sechs Etagen verteilt bietet die Karriere-Messe Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihren Eltern die Möglichkeit, an Info-Ständen mit aktuellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und über Erfahrungen aus dem Azubi-Alltag in den verschiedenen Berufsfeldern zu sprechen. Welche Voraussetzungen Interessierte am besten mitbringen und wie das perfekte Vorstellungsgespräch gelingt, darüber informiert das Ausbildungsteam in Kurzvorträgen. Für Kurzentschlossene gibt es die Möglichkeit, das Bewerbungs-Check-In zu nutzen und sich vor Ort noch für das Ausbildungsjahr 2022 als Verwaltungsfachangestellte/r oder Kaufmann/-frau für Büromanagement zu bewerben. Berufserfahre können sich auf einer eigenen Etage über aktuelle Stellenangebote, Bewerbungsprozesse und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.

Für den Besuch der Karriere-Messe ist keine Vor-Anmeldung notwendig, es gilt die 3G-Regel.

Aktuelle Stellenangebote und eine Übersicht über die mehr als 20 verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten bei der Region Hannover und den direkten Link zum digitalen Bewerbungsportal finden Interessierte unter www.DeineAusbildungMitZukunft.de und www.DaWillIchArbeiten.de.

Achtung Tollwut – Reisen mit Tieren

Tollwut gilt in Deutschland als ausgerottet. Dennoch kann es auch hierzulande zu Infektionen kommen – vor allem durch eingereiste Tiere ist die Gefahr gegeben.

Erst Anfang September hatte es eine tödliche Tollwut-Infektion bei einem aus dem Ausland eingereisten Hundewelpen in Bremen gegeben. "Das ist seit acht Jahren der erste Tollwutfall bei einem Hund in ganz Deutschland. Es ist wichtig, dass sich alle Reisenden, die ein Tier mit nach Deutschland bringen, unbedingt frühzeitig über die Einfuhrbedingungen informieren und sich daranhalten", appelliert Dr. Anna Mellin, Amtstierärztin bei der Region Hannover. "Allein in diesem Jahr mussten wir schon 42 Katzen und Hunde am Flughafen Langenhagen in Quarantäne setzen, weil sie nicht den Einfuhrbedingungen entsprachen."

Die Bedingungen sind unterschiedlich, je nachdem aus welchem Land man einreist. Bei der Rückreise aus der Türkei beispielsweise muss eine gültige Impfung gegen Tollwut, die Kontrolle des Impferfolges nach 30 Tagen im Blut und eine dreimonatige Wartezeit nachgewiesen werden. "Je mehr Menschen sich mit den Bestimmungen auskennen, desto geringer wird die Gefahr, dass die mitgebrachten Tiere an Tollwut erkranken und Menschen und Tiere in Gefahr bringen", so Mellin.

Reisende, die mit ihrem Tier über den Flughafen Hannover-Langenhagen reisen möchten, können sich zu Fragen der Einreise nach Deutschland telefonisch beim Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover unter der Telefonnummer 0511/616-22095 beraten lassen oder Anfragen per Mail an  GKS@region-hannover.de senden. Infos zum Thema gibt es auch auf www.hannover.de; Stichwort: Reisen Tiere.

Verkehrsministerium zeichnet die Region Hannover erneut als „Fahrradfreundliche Kommune“ aus

Im Namen von Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann hat Verkehrsstaatsekretär Dr. Berend Lindner am heutigen Donnerstag, .30. September 2021, in Nordhorn die Auszeichnung "Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen" zum ersten Mal als Rezertifizierung vergeben. Der Landkreis Grafschaft Bentheim, die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und die Stadt Oldenburg dürfen sich damit für fünf weitere Jahre "Fahrradfreundliche Kommune" nennen.

Die Auszeichnung steht seit 2016 im Mittelpunkt der jährlichen Fachtagung "Fahrradland Niedersachsen/ Bremen", die vom niedersächsischen Verkehrsministerium, dem Bremer Mobilitätsressort und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen (AGFK) veranstaltet wird. Hierzu kommen über 200 Vertreter aus Kommunen, Organisationen und Institutionen aus dem Bereich Radverkehr zusammen. Zum ersten Mal findet das Netzwerktreffen in diesem Jahr sowohl in Präsenz als auch als Onlineveranstaltung sowie mit Exkursionen rund um den Veranstaltungsort Nordhorn statt. Außerdem hat sich ihre Dauer auf zwei Tage verlängert.

Staatssekretär Dr. Lindner während der Auszeichnung der "Fahrradfreundlichen Kommune": "Die heute gewürdigten Kommunen waren die ersten Trägerinnen der Auszeichnung und sind damit jetzt Vorreiterinnen bei der Rezertifizierung. Diese soll sowohl für sie selbst ein Ansporn sein, in bestimmten Teilbereichen der Radmobilität noch besser zu werden, als auch für andere Kommunen sich diese vier zum Vorbild zu nehmen. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen im Alltag das Rad. Eine fahrradfreundliche Infrastruktur wird daher immer wichtiger – sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Raum. Wir wollen weiter Kommunen in ganz Niedersachen dazu motivieren, mehr für den Radverkehr zu tun."

Das Zertifikat "Fahrradfreundliche Kommune" ist eine Auszeichnung, mit der Kommunen ihr Engagement für die Radverkehrsförderung nachweisen können. Voraussetzung für eine Zertifizierung ist die Mitgliedschaft bei der AGFK. In diesem Jahr haben sich vier Kommunen für die Rezertifizierung beworben – alle vier haben diese erhalten. Eine vom Land Niedersachsen eingesetzte Jury bewertet die Bewerbung. Sie setzt sich aus Landtagsabgeordneten, Vertretern verschiedener Ministerien und Landesbehörden, den Kommunalen Spitzenverbänden, verschiedenen Organisationen wie Landesverkehrswacht, TourismusMarketing Niedersachsen, ADFC und AGFK zusammen.

Sparkasse Hannover warnt vor zwei Betrugsmaschen

Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hannover sind zurzeit vermehrt Betrüger mit zwei Methoden unterwegs, vor denen die Sparkasse Hannover eindringlich warnt.

Bei der ersten Betrugsmasche stehen vor allem ältere Menschen im Fokus der Betrüger. Bei Verfügungen am Geldautomaten oder beim Einkaufen im Supermarkt wird die Geheimnummer (PIN) der Opfer ausgespäht. Danach wird das Portemonnaie mit der Karte durch ein geschicktes Ablenkungsmanöver entwendet. Als Ablenkung dient dabei häufig ein fallengelassener Geldschein, auf den der Kunde angesprochen wird. Nach dem Diebstahl wird sofort am Geldautomaten oder im Einzelhandel verfügt – es kann dadurch zu hohen Schadenssummen kommen.

Bei Betrugsmasche Nummer zwei handelt es sich um fingierte Telefonanrufe, mit denen sich Betrüger Daten der Kunden erschleichen wollen, das sogenannte Social Engineering. In diesen Fällen gibt sich ein Betrüger als Mitarbeiter der Sparkasse Hannover aus und versucht so, vorrangig an persönliche Zugangsdaten und Transaktionsnummern (TAN) für das Online-Banking zu kommen. Mit Kenntnis dieser Daten können die Betrüger online Überweisungen vornehmen. Die Sparkasse Hannover warnt auch hier ausdrücklich davor, solche Daten leichtfertig preiszugeben. Persönliche Zugangsdaten oder TAN wird die Sparkasse selber niemals per Anruf oder Mail abfragen.

Verbraucher sollten sich daher verstärkt an einige Sicherheitstipps halten:

  • Geheimzahl beim Einkaufen und am Geldautomaten mit der Karte verdeckt eingeben, gegebenenfalls mit der Hand abschirmen
  • Anrufe und E-Mails ignorieren, in denen man aufgefordert wird, persönliche Daten wie IBAN, PIN, Daten der SparkassenCard oder Kennwörter preiszugeben
  • Online-Banking-Zugangsdaten, PIN und TAN niemals an unbefugte Personen weitergeben

Aktuelle weitere Sicherheitshinweise finden sich auch auf der Homepage der Sparkasse Hannover unter www.sparkasse-hannover.de.

Weiter blättern »