Kategorienarchiv: Uetze

Die gewählten SPD-Regionsabgeordneten gehen „Aufgabe mit viel Elan an“

Helga Laube-Hoffmann aus Lehrte, Werner Backeberg aus Uetze und Matthias Paul aus Burgdorf sagen danke für insgesamt 13.309 persönliche Stimmen. Mit 5229 Stimmen erzielte Backeberg das beste Ergebnis und Paul mit 5.068 das zweitbeste Ergebnis im Wahlkreis Lehrte, Burgdorf, Uetze und zogen direkt in die Regionsversammlung ein.

Mit 3012 Stimmen gelang Laube-Hoffmann der Einzug über die Liste der SPD. Alle drei freuen sich über die neue Herausforderung. Helga Laube-Hoffmann ist seit 25 Jahren kommunalpolitisch aktiv und ist auch weiterhin Mitglied im Rat der Stadt Lehrte. Werner Backeberg wechselt nach 20 Jahren als hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Uetze ins Ehrenamt. Matthias Paul freut sich über den enormen Rückwind und den Vertrauensvorschuss, den dieses Wahlergebnis gibt.

"Wir gehen die neue Aufgabe mit viel Elan an", so die drei abschließend.

Marinefreunde der Region Hannover treffen sich wieder nach Zwangspause

Kameraden die bei der Bundesmarine als Wehrpflichtige, als Zeitsoldaten, als Berufssoldat oder aktiv in der Marine ihren Dienst verrichtet haben, bilden die Marinefreunde der Region Hannover. Andreas Genske hatte diese Gruppe ins Leben gerufen und alle wollen diese neue Kameradschaft weiter pflegen und fortsetzen.

Der ursprüngliche Treffpunkt existiert nicht mehr, so dass man sich zunächst abwechselnd in Isernhagen und Burgwedel in unterschiedlichen Lokalitäten treffen treffen wird. Den Start bildet das Gasthaus Dehne in Isernhagen. Dort wird sich am morgigen Freitag, 17. September 2021, ab 18 Uhr getroffen.

Man plant für die Zukunft, weitere gemeinsame Treffen, wie zum Beispiel auch einen Trip nach Wilhelmshaven zum Marinemuseum, bei denen einige auch ihre alte "Heimat", wie zum Beispiel den Zerstörer Mölders wiedersehen werden.

Die maritimen Erinnerungen, wie beispielsweise die Marinewappen, die Genske gesammelt hat, sind noch vorhanden und kommen gegebenenfalls mal wieder an eine Wand, sollte man eine neue Begegnungsstätte für die Marinefreunde der Region Hannover wiederfinden.

Genske lächelt und sagt: "Wir haben Kameraden dabei, die haben gedient, da wurde ich gerade geboren. Es ist so interessant von den Erfahrungen anderer zu hören. Wenn man an Bord gefahren ist, weiß man, was es heißt miteinander auskommen zu müssen. Bei mir war nach 99 Metern das Boot zu Ende. Mein Tender, der als Versorger zu den U-Booten im 3. U-Bootgeschwader zugehörig war, ist schon vor längerer Zeit ausgemustert worden. Deshalb wäre es so interessant auch jetzige Angehörige der Marine in unserer Marinekameradschaft willkommen heißen zu dürfen."

Wer bei der Marine gedient hat, egal, ob jetzt, oder früher, ist eingeladen, sich bei Andreas Genske per Mail an andreas.genske@gmx.de oder unter der Rufnummer 0162/9597170 zu melden. 

Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“

Wenn Kinder beginnen ihre eigene Persönlichkeit zu entdecken, geraten Eltern oft an ihre Grenzen. Hier setzt der Elternkurs "Starke Eltern – Starke Kinder" des Kinderschutzbundes Burgdorf, Hannoversche Neustadt 32, an.

"An acht Dienstag Abenden wollen wir gemeinsam einen Weg zu einem gelassenen und konsequenten Umgang finden. Eltern haben oft den Eindruck, dass ihr Kind einfach nicht hört und sie dauernd provozieren will und die Kinder haben andererseits das Gefühl, dass ihre Eltern sie nicht verstehen und ihnen nicht zuhören", sagt die Kursleitung Jutta Goldbach. Dabei gehe es um Konflikte in der Erziehung, Gefühle und deren Ausdruck, Kommunikationsregeln, Bedürfnisse und vieles mehr.

Im September starten gleich zwei Kurse. Der erste Elternkurs beginnt am Dienstag, 21. September 2021, von 16:30 bis 18:30 Uhr. In diesem Kurs wird eine Kinderbetreuung angeboten, um jedem Elternteil die Möglichkeit zu bieten teilzunehmen.

Der zweite Kurs beginnt am Mittwoch, 22. September, von 19 bis 21 Uhr. Bei diesem findet keine Kinderbetreuung durch den Kinderschutzbund stat.

Während der Herbstferien pausiert der Elternkurs.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.kinderschutzbund-burgdorf.de, Telefon 05136/2131 oder per Mail an kinderschutzbund-burgorf@t-online.de.

Edeka Cramer begrüßt feierlich 40 neue Auszubildende

Am 1. August 2021 haben 40 Auszubildende und damit so viele wie noch nie einen neuen Abschnitt ihres Arbeitslebens Edeka Cramer begonnen.

"Aufgrund der Corona-bedingten Lage auf dem Ausbildungsmarkt wurden bewusst mehr Auszubildende eingestellt als üblich – möglichst vielen jungen Menschen soll die Chance auf eine gute Ausbildung in angespannten Zeiten gegeben werden", wie Edeka Cramer bekannt gibt.

Für einen reibungslosen Start fand auch in diesem Jahr wieder eine Begrüßungsveranstaltung im Stadthaus Burgdorf statt. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführung und einer Vorstellungsrunde wurden alle neuen Auszubildenden in allen wichtigen Themen wie Hygiene, Brandschutz und Unfallverhütung geschult. Ausbilderin Anja Hädrich machte alle mit dem Berichtsheft und den Rahmenbedingungen der Ausbildung vertraut.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz: Anhand verschiedener Spiele konnten die Azubis selbst aktiv werden und sich anhand verschiedener Spiele kennenlernen und ihr Wissen unter Beweis stellen.

Den feierlichen Abschluss am Dienstag, 3. August, markierte ein Essen im Stadthaus Burgdorf mit der Vorstellung der neuen Auszubildenden und Ehrung der Ausbildungs-Absolventen.

Die Welt erleben mit Rotary

Rotary Clubs bieten Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren und jungen Erwachsenen bis 30 Jahre Austauschprogramme in die ganze Welt. Am 7. Juli 2021 findet die erste deutschlandweite Online-Info-Veranstaltung dazu statt.

Der Jugendaustausch ist eine der Säulen von Rotary International. Unter der Corona-Pandemie hat er sehr stark gelitten und ist in den vergangenen beiden Jahren praktisch komplett ausgefallen. Um die Erfahrungen in aller Welt ab 2022 wieder zu ermöglichen, findet zur Unterstützung am 7. Juli 2021 von 19 bis 21 Uhr die deutschlandweite Online-Info- Veranstaltung "Die Welt erleben mit Rotary" für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und junge Erwachsene statt.

Dabei werden die vier Programme Jahresaustausch LTEP (15-18 Jahre), Kurzaustausch STEP (15-18 Jahre) Sommercamps (individuell je nach Camp) und NGSE (junge Erwachsene bis 30 Jahre) vorgestellt. In kleineren Sessions berichten dann ehemalige Austauschschüler von ihren Erfahrungen – und die Ansprechpartner aus den Rotary Clubs beantworten Fragen der Interessenten.

"So können wir wieder deutschlandweit mit diesen tollen Programmen durchstarten", erläutert Initiatorin Daniela Singer vom Rotary Club Fränkische Schweiz. "Außerdem können wir so geeignete BewerberInnen gleich mit den zuständigen Clubs vor Ort in Kontakt bringen", ergänzt Stefan Karnop, Vorsitzender des Jugendausschusses im Rotary-Distrikt 1800 in den Bereichen Sachsen-Anhalt und östliches Niedersachsen.

Was viele nicht wissen: Rotary International ist der weltgrößte private und nichtkommerzielle Organisator von Schüleraustauschprogrammen (www.rotary- jugenddienst.de). Die unabhängige Serviceorganisation, die sich dem Frieden, dem kulturellen Austausch und dem Dienst am Menschen verschrieben hat, bietet jedes Jahr die Möglichkeit, als junger Mensch im Rahmen von Feriencamps, als Familienaustausch ein paar Wochen oder ein Jahr im Ausland zu verbringen und dort auch zur Schule zu gehen oder ein Praktikum zu machen. "Bewerben kann sich jede/r", betont Thomas Czeszak vom Rotary Club Lehrte-Burgdorfer Land, der ebenfalls hinter der Online-Info-Veranstaltung steht. "Das Programm ist offen für alle – unabhängig von Nationalität, Konfession oder Zugehörigkeit zu einem Rotary-Club. Voraussetzung ist allerdings die Bereitschaft, das eigene Land, die eigene Kultur und die eigene Generation im Ausland angemessen zu repräsentieren."

Rotary hat dazu weltweit ein ganz besonderes Netzwerk aufgebaut. Die Auswahl der Gastgeber-Familien wird vor Ort vom jeweiligen Rotary-Club durchgeführt, die Betreuung und das Programm vom jeweiligen regionalen Rotary-Distrikt gemeinsam mit den Clubs organisiert. Da Rotary-Mitglieder ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, entstehen beim Austausch weder Verwaltungs- noch Unterbringungskosten. Die Austauschschüler müssen lediglich für die Flüge, die erforderlichen Versicherungen und Visa sowie Taschengeld und gegebenenfalls Reisen selbst aufkommen. Von daher ist das Programm auch für einkommensschwächere Familien machbar. Bei Bedarf gibt es außerdem eine bestimmte Anzahl von Stipendien zur finanziellen Unterstützung.

Bewerben kann sich jede/r – für den Jahresaustausch am besten schon Ende der 9. Klasse. Für den Kurzaustausch auch schon in der 8. Klasse.

Die Bewerber werden nicht allein aufgrund schulischer Leistungen ausgewählt. Was zählt, sind Sozialkompetenz, gesellschaftliches Engagement und Kommunikations- fähigkeit. Außerdem gehört bei den Schülerprogrammen in der Regel auch die Bereitschaft dazu, in der eigenen Familie einen Gastschüler aufzunehmen.

Programme:

LTEP (Long Term Exchange Programm) bezeichnet den Jahresaustausch. Die Austauschschüler verbringen das Auslandsjahr bei mindestens zwei Familien im gleichen Ort, gehen dort zur Schule und nehmen an zahlreichen (rotarischen) Veranstaltungen und Reisen teil.

STEP (Short Term Exchange Programm) sind Kurzaustauschangebote von Rotary, die je nach Verfügbarkeit und individueller Absprache der Familien zustande kommen. STEPs sind immer Family-to-family-Programme und dauern vier bis acht Wochen. Sie starten wieder im Frühjahr 2022.

Der NGSE (New Generation Service Exchange) ist ein Programm für junge Erwachsene im Studium, der Ausbildung oder am Berufsanfang. Hier geht es um Auslandserfahrungen im Beruf. Bewerbungen sind jederzeit möglich, da stets individuell vermittelt wird und die Teilnehmer volljährig sind.

Camps sind stets international und richten sich an spezielle Zielgruppen. Die jeweiligen Inhalte und Teilnahmebedingungen sind auf der Jugenddienst-Website ausgeschrieben.

Wer Interesse an einem Schüleraustausch über Rotary hat, kann sich in seiner Region bei einem der Rotary-Clubs melden. Informationen und eine Club-Übersicht gibt es auch auf www.rotary-jugenddienst.de. Wer an der Info-Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich auf der Veranstaltungswebsite www.die-welt-erleben-mit-rotary.de direkt anmelden.

Fragen zum Austauschprogramm beantwortet Thomas Czeszak auch persönlich. Hierzu kann eine Mail mit einer Rückrufnummer an lehrte-burgdorfer-land@rotary.de gesendet werden.

Tilman Kuban lädt zum Fachgespräch mit Gesundheitsminister Jens Spahn ein

Der CDU-Bundestagskandidat für die südliche Region Hannover und JU-Bundesvorsitzende Tilman Kuban lädt am kommenden Donnerstag, 17. Juni 2021 um 19:30 Uhr zu seinem digitalen Fachgespräch – "Kuban trifft…" ein.

Er hat den Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, eingeladen, um über das Gesundheitswesen in der südlichen Region Hannover zu sprechen.

Die Mitarbeiter und Verantwortlichen in der Gesundheitsbranche und interessierte Bürger können sich per Mail an fachgespraeche@tilmankuban.de, auf der Internetseite www.tilmankuban.de/gespräch oder telefonisch unter 0511/397960 anmelden und erhalten die Zugangsdaten zu der Videokonferenz.

VHS Ostkreis Hannover bietet Sommerprogramm im Juni und Juli an

Wie die Volkshochschule (VHS) Ostkreis Hannover bekannt gibt, erlaubt die seit dem 31. Mai 2021 geltende Corona-Landesverordnung den Einrichtungen der Erwachsenenbildung wieder den Präsenzunterricht unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln sowie der Dokumentationspflicht. Darüber hinaus ergeben sich weitere Verpflichtungen zur Gruppengröße sowie zum Tragen einer medizinischen Maske in den VHS-Räumlichkeiten.

Die aktualisierten Beginntermine können auf der Homepage unter www.vhs-ostkreis-hannover.de direkt in den Kursdaten eingesehen werden. Kurse, die nicht mehr durchgeführt werden können, sind wieder für das kommende Herbstsemester ab September 2021 geplant und sind auf unserer Homepage veröffentlicht und können bereits gebucht werden.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich für die Kurse wie gewohnt telefonisch, per Mail, per Fax, unter www.vhs-ostkreis-hannover.de oder schriftlich (beispielseise mit einer Anmeldekarte) anmelden.

Im Juni und Juli wird ein Sommerprogramm angeboten, dessen Kurse im Freien in der frischen Luft stattfinden. Daneben können auch die Online-Unterrichtsformate genutzt werden, die im Sprachen-, Gesundheits- und EDV-Bereich erstellt wurden. Nähere ist unter www.vhs-ostkreis-hannover.de zu finden.

Das gesamte Kursangebot des nächsten Semesters wird Ende Juli 2021 beziehungsweise Anfang August auf der Homepage und im neuen Programmheft für das Herbstsemester 2021 veröffentlicht. Bei Fragen zum Kursgeschehen ist die VHS Ostkreis Hannover weiterhin telefonisch und per Mail an info@vhs-ostkreis-hannover.de zu erreichen.

Die Geschäftsstelle der Volkshochschule, Hannoversche Straße 23 in Altwarmbüchen, ist montags, mittwochs und freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Interessierte können sich beraten lassen und persönlich anmelden. Telefonisch erreichen Interessierte die VHS Ostkreis Hannover auch außerhalb dieser Öffnungszeiten unter der Nummer 0511/2208222 in der Geschäftsstelle in Isernhagen. Anrufe werden dann automatisch an die Geschäftsstelle in Lehrte weitergeleitet. Diese kann auch direkt unter der Telefonnummer 05132/5000-0 erreicht werden.

Schutz der Tiere vor der Mahd: Rehkitzretter Lutz Oeltjen im Dauereinsatz

Im Monat Mai regnete es viel. Das Gras auf den Wiesen ist hochgewachsen. Mit den trockneren Tagen beginnt im Altkreis Burgdorf die Heuernte. Damit beginnt auch ein fast täglicher Dauereinsatz für Lutz Oeltjen, dem Rehkitzretter der Jägerschaft Burgdorf.

Mithilfe einer hochwertigen Drohne, die über eine eingebaute Wärmebildkamera verfügt, ist er jetzt täglich in den Revieren unterwegs, um Rehkitze und Bodenbrüter vor dem Mähtod oder Verstümmelung zu retten.

Möglich gemacht hat dies, die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU). Sie fördert die Jägerschaft Burgdorf mit 5000 Euro für eine Drohne. Hans-Otto Thiele, Vorsitzender der Jäger im Altkreis Burgdorf ist der Bingo-Umweltstiftung dafür dankbar: "Mit der Drohne können die Jäger Rehkitze und anderes Jungwild vor dem Tod mit dem Mäher schützen. Die Drohnen mit Wärmebildkamera haben sich bewährt, um die Tiere kurz vor der Mahd aufzuspüren."

Jedes Jahr fallen unzählige junge Wildtiere der Frühjahrsmahd zum Opfer. In erster Linie sind Rehkitze, Bodenbrüter und Junghasen betroffen. Der hohe Bewuchs sowie die Tarnung, fehlende Witterung und das instinktive in den Boden Drücken der Tiere erschweren das Auffinden.

Lutz Oeltjen ist mit dem Beginn der Mähsaison jetzt fast jeden Morgen ab 4:30 Uhr unterwegs. Innerhalb weniger Tage konnte er in den Revieren mithilfe der Drohne in vier Einsätzen acht Rehkitze und ein Rebhuhngelege orten und bergen.

Oliver Brandt, Presseobmann der Burgdorfer Jäger, erläutert den Ablauf am Beispiel des Revieres Altmerdingsen: Zwei örtliche Landwirte informierten am Freitag die örtlichen Jäger, dass sie am Sonnabend mähen. Am Freitagabend suchten dann die Jäger mit ihren Hunden zunächst die Wiesen nach Rehkitzen und Bodenbrütern ab. Am Sonnabendmorgen trafen sich dann Jagdpächter Ralf Wengorsch sowie Dr. Martin Bisping, Jens Rosenbaum und Oliver Brandt mit Ralf Oeltjen, der vorher schon ab 5 Uhr in Schwüblingsen mit seiner Drohne und den dortigen Jägern eine große Fläche abgesucht hatte. Vier große Wiesenflächen wurden sodann von der Drohne abgesucht. Immer wenn die Drohne eine Wärmequelle lokalisierte, eilten die Jäger mit einem Tragekorb und Markierungsstanden zum Fundort. Sie hatten am Vortag allerdings den Bereich schon gut abgesucht: In Altmerdingsen wurden an diesem Sonnabendmorgen keine Rehkitze sondern nur vier Hasen und eine Ricke, die sich im hohen Gras duckten, geortet. Immer wenn die Jäger mit ihren Körben auf 10 bis 20 Meter heran waren, sprangen sie aber alleine ab und suchten das Weite.

FDP wählt Spitzenkandidatinnen für die Regionsversammlung im Wahlkreis Lehrte, Burgdorf und Uetze

Die Mitglieder des FDP-Stadtverbandes Lehrte und des FDP-Ortsverbandes Burgdorf-Uetze haben am vergangenen Mittwoch, 5. Mai 2021, ihre zwei Spitzenkandidatinnen für die Regionsversammlung im Wahlkreis 09, bestehend aus den Kommunen Lehrte, Burgdorf und Uetze, gewählt.

Als Spitzenkandidatin für die Wahl zur Regionsversammlung im Wahlkreis Lehrte-Burgdorf-Uetze wurde Anika Lilienthal, 37 Jahre, Handelsfachwirtin und Mutter zweier Kinder, aus Burgdorf gewählt. Bildung, Landwirtschaft, sowie Sport und Kultur stehen bei Lilienthal an oberster Stelle. Dies unterstich Lilienthal in ihrer Bewerbungsrede sehr deutlich: "Ich bewerbe mich, um den sehr vielen Berufsschülern und Landwirten in der Region Hannover, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern aus Lehrte, Burgdorf und Uetze eine liberale und freiheitliche Stimme in der Regionsversammlung zu geben. Wir packen das jetzt an."

Auf den zweiten Listenplatz wurde Annette Sturm-Werner aus Lehrte, 50 Jahre und tätig in der Immobilienverwaltung, gewählt. Sturm-Werner ist Mutter einer 21-jährigen Tochter und seit 2016 für die FDP im Stadtrat Lehrte. Sie verdeutlichte in ihrer Bewerbungsrede, dass sie sich insbesondere für eine Verbesserungen in der Abfallwirtschaft einsetzen will. Aber auch der Ausbau des Kinderbetreuungs-angebotes und die Anpassung des regionalen Wohnraumprogrammes an die veränderten Gegebenheiten und neuen Nachfragen liegen ihr am Herzen.Beide Kandidatinnen wurden mit großer Zustimmung gewählt. "Ein Frauenduo an der

Spitze zu haben, ist für uns auch etwas ganz Besonderes und zeigt, dass Frauen in der Politik doch immer mehr nach vorn kommen. Wir freuen uns über diese Entwicklung", erklärte Mario Gawlik, Vorsitzender der FDP Burgdorf-Uetze und verweist darauf, dass die Freien Demokraten "mit acht herausragenden Bewerbern und damit mit einem sehr guten Team zur Wahl der Regionsversammlung im September antreten werden".

Die Bewerber der FDP:

  1. Anika Lilienthal (Burgdorf Kernstadt)
  2. Annette Sturm-Werner (Lehrte)
  3. Karl-Ludwig Schrader (Burgdorf Kernstadt)
  4. Thomas Schorn (Lehrte)
  5. Dieter Münstermann (Lehrte)
  6. Ulf-Hendrik Schrader (Uetze)
  7. Mario Gawlik (Burgdorf-Schillerslage)
  8. Dirk Schwerdtfeger (Burgdorf-Sorgensen)

Erfolgreicher Start der Corona-Schutzimpfungen in Arztpraxen

Der Impfstart gegen COVID-19 in den niedersächsischen Praxen ist gelungen. Seit dem 7. April 2021 beteiligen sich die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte an den Corona-Schutzimpfungen – zunächst entsprechend der geltenden Priorisierung und im Rahmen limitierter Impfstoffmengen. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens und der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch, freuen sich über den erfolgreichen Impfstart in den Praxen.

"Die KVN befürwortet alles, was dazu führt, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen möglichst früh geimpft werden – insofern ist der Impfstart in den Praxen der Ärztinnen und Ärzte ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. In den vergangenen drei Wochen haben sie bereits 250.000 Niedersächsinnen und Niedersachsen geimpft. Das Impfgeschehen in Niedersachsen hat Fahrt aufgenommen", sagte Barjenbruch anlässlich eines Besuchs der Ministerin in der Praxis von Dr. Eckart Lummert, Hausarzt im Uetzer Ortsteil Hänigsen.

"Ich danke Herrn Dr. Lummert, dass ich mir heute in seiner Praxis ein Bild vom Ablauf der Impfungen vor Ort machen kann und danke zugleich ihm und seinem Team, stellvertretend für die Ärzteschaft mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für die Unterstützung und das tatkräftige Zutun", so Ministerin Daniela Behrens. "Das Impfen durch die Ärztinnen und Ärzte ist ein sehr wichtiger Baustein für den Erfolg der Impfkampagne. Es war mir von Anbeginn ganz wichtig, Sie mit einzubeziehen, und gerne setze ich auf Ihre Expertise. Impfen gehört zum Alltagsgeschäft in den Praxen und die Durchimpfung der breiten Bevölkerung ist von großer Bedeutung. Es wird damit genau an der richtigen Stelle angesetzt. Sie klären auf und beraten und sorgen schließlich auch für ein Impfangebot an immobile Patientinnen und Patienten in ihrem häuslichen Umfeld."

Dr. Lummert ergänzte: "Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Land stehen in puncto Patientenversorgung schon seit langem mit an vorderster Linie im Kampf gegen das Virus. Mit der Durchführung von Corona-Schutzimpfungen ist nun ein weiterer wichtiger Baustein des ärztlichen Wirkens hinzugekommen. Die niedersächsische Ärzteschaft ist für die Impfungen bestens gerüstet. Die Teams in den Praxen stehen auf der einen Seite unter einem hohen Druck bei der Terminvergabe und den Aufklärungsgesprächen. Die Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf der anderen Seite sehr darüber, dass sie nun gezielt ihren besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten helfen können. Bei einer ausreichenden Menge von Impfstoffdosen in den Arztpraxen wird das angestrebte Ziel der Herdenimmunität am schnellsten erreicht werden."

Einige Befürchtungen um Schwierigkeiten im Handling der Impfstoffdosen zerstreuten sich schnell bei der Anwendung und Durchführung der Impfungen. Der zunächst gelieferte mRNA Impfstoff von Biontech/Pfizer erwies als gut zu impfen. Probleme traten weder beim Dosieren noch beim Impfen auf. "Die Patienten sind sehr diszipliniert und hocherfreut, dass nun auch beim Arzt die Impfung gegen COVID-19 möglich ist", so Lummert.

"Beidseitiges Vertrauen ist im Zusammenhang mit den Corona-Impfungen in den Praxen ein zentraler Begriff. Auf der einen Seite kennen die Ärztinnen und Ärzte ihre Patienten, können sich gut auf sie einstellen, wissen um deren Krankengeschichte und können bei den Impfungen dementsprechend gut beraten und Sorgen nehmen. Auf der anderen Seite schätzen viele Patienten ihre Hausärztinnen und Hausärzte als jahrelange Wegbegleiter, die ihnen schon oft helfen konnten. Dies ist ein sehr starkes und positives Setting. Damit haben wir jetzt die große Chance, dass durch den Einstieg der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Schritt für Schritt das Vertrauen in die Impfkampagne insgesamt gestärkt werden kann", sagte Barjenbruch.

Für eine wirklich nachhaltige Stärkung müsse allerdings noch mehr passieren forderte der Hausarzt Dr. Lummert: "Zum einen brauche es mehr Impfstoff für die Praxen, zum anderen müssten möglichst schnell weitere Ärztinnen und Ärzte in die Immunisierungen eingebunden werden."

Ministerin Behrens und KVN-Vorstand Barjenbruch appellierten nochmals an die Bevölkerung, Schutzimpfungen gegen das Coronavirus auf jeden Fall wahrzunehmen, wenn die Möglichkeit dazu besteht. "Derzeit ist der Impfstoff noch knapp, aber das wird sich in den nächsten Wochen erheblich ändern. Auch wenn derzeit noch die Knappheit unsere Diskussionen bestimmt, bleibt es ein Glücksfall, dass wir bereits hochwirksame Vakzine gegen COVID-19 zur Verfügung haben", betonte Ministerin Behrens. "Impfen ist nach wie vor die stärkste Waffe im Kampf gegen die Pandemie, so Barjenbruch.

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