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24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Elektro-Innung Burgdorf begrüßt 14 neue Gesellen

"Mit der erfolgreichen Ausbildung habt ihr einen Leistungsnachweis erbracht, der ein sicheres Fundament für ein gelingendes Berufsleben sein wird. Denn unsere Handwerksbetriebe suchen händeringend qualifizierte Fachkräfte", eröffnete der stellvertretende Obermeister der Elektro-Innung Burgdorf, Peter Wadewitz (Burgwedel), die Abschlussfeier der Auszubildenden im Elektrohandwerk im Hotel & Gasthaus Bähre in Ehlershausen.

Von ehemals 16 Prüflingen hatten 14 bestanden und sie waren eingeladen, um sich im Rahmen der traditionsreichen Freisprechungsfeier, die mit Fleiß und Ausdauer erworbenen Gesellenbriefe aushändigen zu lassen. "Dafür gebührt auch den Ausbildern und Kollegen, den Lehrern und Familien ein großer Dank", sagte Peter Wadewitz, und: "Da die meisten neuen Elektrogesellen übernommen werden, können die jungen Leute mit Zuversicht und Selbstvertrauen in die Zukunft blicken."

Das Handwerk habe in den vergangenen gut 20 Jahren eine schwindelerregende Entwicklung erlebt. "Das bedeutet, dass, wenn wir nicht mit der Zeit gehen, gehen wir mit der Zeit", unterstrich Wadewitz die überragende Bedeutung lebenslangen Lernens. Prüfungsausschussvorsitzender Knut Schardt setzte hinzu: "Die Lehrjahre habt ihr zunächst geschafft, aber die künftigen beruflichen Herausforderungen erfordern immer wieder weitere Wissenszuwächse."

Die erfolgreichen Teilnehmer des jüngsten Ausbildungsjahrgangs der Elektro-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Christian Lenz, Neustadt/Rbg. Sören Brandes, Celle und George Mazath, Gehrden (Jennert GmbH, Wedemark) und Ole Miesner (Guido Rohr, Wedemark). Christian Beeck, Großburgwedel und Thomas Florian (Elektro Bartels GmbH, Isernhagen KB). Jonas Jungnickel, Hannover und Alessandro Piro, Hannover (Stephan Macke GmbH, Burgwedel) und Sascha Oseloff, Eckernförde (Wadewitz Elektrotechnik GmbH, Burgwedel). Murat Bozkurt, Viransehir (Detlef Jacobs, Lehrte), Marvin Grabowski (Elektro Riera, Lehrte/Ahlten) und Florian Knittler (KLH Kabel- und Leitungsbau, Lehrte/Ahlten) sowie Aljosha Harder (Achim Strobinski, Uetze).

Freisprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf

Ein altes Sprichwort sagt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Deswegen wird der Abschluss der Lehrlinge gebührend gefeiert. Wer nach Jahren der Lehrzeit seine Gesellenprüfung bestanden hat, bekommt von der Innung den begehrten Gesellenbrief überreicht. Die Freisprechung ist also die Abschlussfeier der Auszubildenden des Handwerks. Dieses Jahr wurden von der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf alles in allem 22 Auszubildende freigesprochen.

Bester seines Jahrgangs war Behcet Sardas, der seine handwerklichen Fertigkeiten im Burgdorfer Betrieb Rolf Edeling Sanitärtechnik GmbH erworben hat. Er wurde dafür von Lehrlingswart Andreas Teichert (Uetze) und Ehrenkreislehrlingswart Wilfried Kutzner (Ahlten) mit einem Gutschein belohnt und wie alle anderen vom stellvertretenden Obermeister Stephan Macke (Burgwedel) freigesprochen. Die Freisprechung fand am vergangenen Freitag im Gasthaus & Hotel Bähre in Ehlershausen statt. Sponsor des Abends war die Küster GmbH aus Hannover.

Zu der Zeremonie begrüßte Lehrlingswart Andreas Teichert die künftigen Gesellen und ihre Ausbilder, Lehrer, Betriebsinhaber und die Familienangehörigen: "Ihr habt eine wichtige Etappe erfolgreich beendet und ein solides Fundament für eure berufliche Zukunft gelegt. Um sich die fachlichen Fähigkeiten anzueignen habt ihr reichlich Zeit und Geduld sowie viel Fantasie und Fleiß investiert." Das sei auch notwendig gewesen, denn noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen: "Nur Übung macht den Meister", betonte Teichert. Zum Stichwort "Meister" fiel ihm eine kleine Anekdote ein: Christian Brandes aus Meinersen, der seine Ausbildung bei Rummler & Teichert Sanitär und Heizung GmbH in Uetze erfolgreich absolvierte, hatte prognostiziert, dass er eher Meister werde als Schalke 04.

Der Lehrlingswart munterte die jungen Leute zu lebenslangem Lernen auf, um sich den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft mit handwerklicher Kompetenz stellen zu können: "Bleibt offen und neugierig. Das Handwerk ist eine tragende Säule im Land und noch immer die Wirtschaftsmacht von nebenan."

Bevor die langersehnten Gesellenbriefe ausgehändigt werden konnten, ergriff Wilfried Kutzner noch einmal das Wort. Meister Kutzner, der als ausbildender Betriebsinhaber in der Lehrter Ortschaft Ahlten immer bereit ist, junge Menschen über Anerkennung zu motivieren und Mut zuzusprechen, verlangt von ihnen aber auch den nötigen Willen zur Arbeit. "Aus unserer Lehrlingsausbildung müssen qualifizierte junge Leute hervorgehen. Egal ob Anlagenmechaniker oder Bäcker, Maurer oder Pflegekräfte – die Gesellschaft wird auch morgen und übermorgen Menschen brauchen, die diese Berufe gründlich erlernt haben", bekräftigte Wilfried Kutzner. Darüber hinaus sieht er in der Tatsache, dass zahlreiche junge Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Elend und Kriegen nach Deutschland drängen, durchaus etwas Positives: "Häufig fehlt es ihnen an den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen. Andererseits bringen Etliche auch etwas sehr Wichtiges mit – nämlich den Willen zu lernen und voranzukommen." Wilfried Kutzner beendete seine Rede mit der traditionsreichen Abschlussformel: "Gott schütze unser ehrbares Handwerk."

Die weiteren frischgebackenen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind: Maximilian Biedebach, Buchholz und Lenart Hannecker, Wietze (Jennert GmbH, Wedemark), Justin Pichler, Wedemark (Herbert Niggemeier, Wedemark), Lukas Dorsch, Wedemark (Jürgen Schmalstieg, Wedemark), Felix Oelmann, Wedemark (Malte Standvoß, Wedemark); Tobias Kickhäfer, Isernhagen (Wolfgang Kempe GmbH, Isernhagen), Jamal Tschauisch, Langenhagen (Stephan Macke GmbH, Burgwedel), Feodor Nussbaum, Sehnde (Georg Kruse GmbH, Sehnde/Rethmar), Leon-Alexander Bauer, Lehrte (Zeigert GmbH, Lehrte), Maximilian Eichhoff, Hannover und Julian Alexander Kaschny, Hannover (Markus Goslar, Lehrte), Kilian Franz, Sehnde und Okan Gemici, Sehnde (Ernst Däwes GmbH, Lehrte/Ahlten), Dennis Müller, Burgwedel (Wilfried Kutzner, Lehrte/Ahlten), Benedict Brüner, Lehrte und Steven Röpke, Lehrte (Karl Weymann GmbH, Lehrte); Sandro Kanther, Wathlingen (ELOTHERM Anderson GmbH, Hänigsen); Sean-Steven Kellner, Burgdorf und Sebastian Westfeld, Burgdorf (Dirk Westfeld, Ehlershausen), und Marcel Post, Burgdorf (Rolf Edeling GmbH, Burgdorf).

Rund 100 Gäste kommen gemeinsamen Neujahrsempfang der FDP-Ortsverbände

Auf dem gemeinsamen FDP-Neujahrsempfang der FDP am Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen 9. Januar 2019 im Hotel Hennies in Altwarmbüchen nahmen der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle sowie der hiesige FDP-Kandidat für die Wahlen zum Europäischen Parlament, Niklas Drexler, vor rund 100 Gästen klar Stellung zu den Herausforderungen beim Wandel der Arbeitswelt, der Digitalisierung und über die Aufgabe gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum und in städtischen Gebieten herzustellen, ohne diese gegeneinander auszuspielen.

Die Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Isernhagen, Christiane Hinze, konnte im Namen der einladenden Ortsverbände Burgdorf-Uetze, Burgwedel Isernhagen und Langenhagen im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs in diesem Jahr auch den FDP-Bundestagsabgeordneten Grigorios Aggelidis aus Neustadt am Rübenberge sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft, Vereinen und Verbänden begrüßen.

Konstantin Kuhle, der nicht nur Mitglied des Deutschen Bundestages, sondern auch Generalsekretär der Freien Demokraten in Niedersachsen ist, berichtete über aktuelle Themenschwerpunkte der FDP Niedersachsen. Im Zusammenhang mit sich verändernden Arbeitsbedingungen im Zuge der Digitalisierung kündigte er an, dass die FDP hier weiterhin eigene Akzente setzen werde und dies insbesondere mit Vorschlägen, wie dem Wandel der Arbeitswelt begegnet werden kann. Als wichtige Grundvoraussetzungen nannte er die Stärkung der Möglichkeiten zur stetigen Weiterqualifizierung und forderte die Veränderung der gesetzlichen Regelungen im Grundgesetz, damit eine finanzielle Beteiligung des Bundes hierzu endlich möglich wird. Kuhle betonte, dass der ländliche Raum nicht gegen den Städtischen ausgespielt werden darf. So darf der ländliche Raum zum Beispiel beim Aufbau der digitalen Infrastruktur auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dies diene nicht nur dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit. Er forderte die Verabschiedung eines Einwanderungsgesetzes, das eine qualifizierte Lösung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bietet:  Voraussetzung für dessen Erfolg sei ein Punktesystem nach dem Modell Kanadas, um möglichst gut qualifizierte Arbeitskräfte sowohl für den akademischen Bereich wie auch für das Handwerk zu gewinnen.

Niklas Drexler aus Langenhagen, der sich um ein Mandat im Europäischen Parlament bewirbt, stellte in seinem Plädoyer für ein starkes Europa die Bedeutung für die Sicherung der Interessen aller Europäer im weltweiten Wettbewerb mit aufstrebenden Wirtschaftsmächten wie China heraus. Die Freien Demokraten stehen dafür ein, mithilfe einer zielgerichteten Wirtschaftspolitik die Interessen der EU weltweit zur Geltung zu bringen, um damit die Sicherung des Wohlstands zu ermöglichen. Besonders setzt Drexler sich dafür ein, dass kleine und mittelständische Unternehmen nicht mit bürokratischen Auflagen, wie bei der Datenschutzgrundverordnung geschehen, überlastet werden.

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

FDP-Ortsverbände laden zum Neujahrsempfang ein

Die FDP-Ortsverbände Burgdorf/Uetze, Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen laden am Mittwoch, den 9. Januar 2019, ab 18.30 Uhr mit Beginn um 19 Uhr zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Tenne des Gasthauses Hennies, Hannoversche Straße 40, im Isernhagener Ortsteil Altwarmbüchen, ein.

Der Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle, Generalsekretär des FDP-Landesverbandes Niedersachsen, wird den Gästen über aktuelle politische Themen und Ereignisse in Berlin berichten. Ebenfalls zu Gast sein wird Niklas Drexler, der FDP-Kandidat des Kreisverbandes Region Hannover für die Europawahl im Mai 2019. Er wird sich interessierten Besuchern auch persönlich vorstellen und im Gespräch zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen.

Anmeldungen zum Neujahrsempfang sind bis zum 2. Januar 2019 unter der Telefonnummer 05139/895946 oder per Mail an service@fdp-isernhagen.de möglich.

Die Feuerwehrkräfte im Altkreis konnten ruhige Weihachten verbringen

Es waren ruhige Weihnachtsfeiertage für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte im Altkreis Burgdorf. Lediglich zu zwei Einsätzen wurden die Feuerwehren gerufen. 

Am Nachmittag des 1. Weihnachtsfeiertages rückte die Ortswehr Hülptingsen, unterstützt von der Ortswehr Burgdorf, auf die B188 aus. Dort hatte ein Trecker auf einer Strecke von rund 300 Metern eine größere Menge Öl verloren. Die Einsatzkräfte sicherten die Stelle ab und banden das ausgelaufene Öl ab.

Am 2. Weihnachtsfeiertag wurde um 12:02 Uhr die Ortswehr aus dem Uetzer Ortsteil Hänigsen zu Hilfe gerufen. Auf dem Hänigser Campingplatz hatte sich ein Rettungswagen im feuchten Untergrund festgefahren. Mit Schaufeln, Blechen und vereinten Kräften wurde der Wagen befreit und wieder auf befestigte Wege gebracht.

Müllverbrennungsanlage fasziniert

63 Müllverbrennungsanlagen gibt es in Deutschland. Eine davon steht in Hannover-Lahe und verbrennt vor allem den Hausmüll aus der Region Hannover und dem Landkreis Celle.

Auf Einladung der Seniorenunion unter Leitung von Horst Böhmer besuchten 15 Personen aus Burgdorf, Burgwedel und Uetze die Müllverbrennungsanlage, die seit 2016 im Besitz der Stadtwerke Peking ist. Ermöglicht hatte den Besuch der Burgdorfer CDU-Regionsabgeordneten Oliver Brandt, da die Region Hannover für die Abfallbeseitigung zuständig ist.

Jährlich werden in Hannover-Lahe 260.000 Tonnen Hausmüll und hausmüllartiger Gewerbemüll verbrannt. Von der Verbrennung übrig bleiben 30 Prozent Wasser, 45 Prozent verbundene Stoffe und 25 Prozent Schlacke oder Asche. Die Schlacke wiederum wird im Straßen- und Deponiebau wiederverwendet, erfuhren die Besucher vom sehr sachkundigen Referenten Manfred Wenzel. Außerdem wird durch die Verbrennung Strom für rund 57.000 Haushalte, dies sind rund 10 Prozent aller Haushalte in der Region Hannover, erzeugt.

SuedLink: TenneT schlägt Verlauf durch Gebiet der Gemeinde Uetze vor

Der Netzbetreiber TenneT hat am heutigen Dienstag, 7. März 2017, in Berlin den vom SuedLink betroffenen Bundestagsabgeordneten den Vorzugskorridor präsentiert.

Etwa 7.000 Hinweise zum Verlauf und zur Ausgestaltung der Stromtrasse seien in den vergangenen Monaten bei TenneT eingegangen. Unter Berücksichtigung dieser Hinweise und der von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgegeben Kriterien kommt TenneT zu dem Ergebnis, dass die östliche Variante in der Region Hannover deutlich geringere Raumwiderstände aufweist als die westliche. Daher wird der Netzbetreiber die "Osttrasse" der BNetzA als Vorzugstrasse vorschlagen. Die beiden Wahlkreisabgeordneten Maria Flachsbarth und Matthias Miersch, in deren Wahlkreis unter anderem die Städte und Gemeinden Lehrte, Sehnde und Uetze liegen, begrüßen diesen Vorschlag.

Die östliche Variante wird die Region Hannover nördlich von Hänigsen erreichen und von dort aus westlich von Dollbergen und östlich von Sievershausen wieder verlassen. Die westliche Trasse würde von Seelze, über Ronnenberg, Gehrden, Bennigsen und Eldagsen Richtung Hildesheim führen und wäre dadurch mit deutlich höheren Raumwiderständen (unter anderem Siedlungen, Erholungsgebieten sowie Biotop- und Gebietsschutz) verbunden.

"Es freut uns nach wie vor sehr, dass sich der Einsatz für die Erdverkabelung gelohnt hat und der SuedLink nun als reine Erdkabelverbindung geplant wird. Dies hat TenneT heute noch einmal auf Nachfrage bestätigt. Wir sind zuversichtlich, dass mit der Erdverkabelung gute Ergebnisse bei der Trasse im Osten der Region erzielt werden können. Zudem wird es nun auch darauf ankommen, gute Lösungen mit den betroffenen Landwirten zu finden", erklären Flachsbarth und Miersch im Anschluss an die Informationsveranstaltung.

Der für die nördliche Region Hannover direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt erklärt: "Das ist für dicht besiedelte Gebiete wie Garbsen eine gute Nachricht, denn diesen werden geschont", sagte der Abgeordnete. "Deshalb scheint auch mir dieser Korridor geeigneter zu sein als die westliche Alternative". Mit dem Vorschlag sei aber noch keine Vorfestlegung verbunden. "Der Vorschlagskorridor ist das Ergebnis rein umweltplanerischer Kriterien", so Hoppenstedt. Alle Alternativen sollen in gleicher Detailtiefe geprüft werden.

"Die Landwirte müssen sich generell darauf verlassen können, angemessen entschädigt zu werden", sagte auch Hoppenstedt. Nach Abschluss der Bauarbeiten und einer Regenerationsphase könnten Böden in der Regel normal landwirtschaftlich genutzt werden.

TenneT hat den SuedLink in fünf Abschnitte aufgeteilt und wird den Antrag auf Bundesfachplanung abschnittsweise ab 17. März 2017 bis Ende April 2017 stellen. Der die Region Hannover betreffende Antrag soll am 7. April eingereicht werden. "Es wird jetzt darum gehen, das weitere Verfahren eng zu begleiten und die Detailpläne zu prüfen", so Flachsbarth und Miersch.

Danach wird die BNetzA zunächst die Vollständigkeit der Antragsunterlagen prüfen und etwa acht Wochen später öffentliche Antragskonferenzen durchführen. Auf der Grundlage dieser Antragskonferenzen, in denen die Kommunen und Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken vortragen können, wird die BNetzA den Untersuchungsrahmen festlegen, den TenneT dann abarbeiten muss.

Der exakte Verlauf, den TenneT vorschlägt, ist unter diesem Link zu finden: www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/suedlink/erdkabel-korridore/detail-informationen/streifenkarten/.