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Blockchain in Unternehmen: Wann ist das sinnvoll?

Ihre enorme Bekanntheit hat die Blockchain dem Handel mit der Kryptowährung Bitcoin zu verdanken. Der Bitcoin gelangt dank der Blockchain sicher vom Absender zum Empfänger. Bei der Blockchain handelt es sich um ein dezentrales Netzwerk, das Lösungen bietet, die von zentralen Netzwerken entweder nur sehr schwierig oder gar nicht verwirklicht werden können. 

Die Blockchain leistet so einen großen Beitrag zum möglichst einfachen und sicheren Handel mit der Kryptowährung. Eine weitere Erleichterung zum Handel mit Bitcoins bieten die Trading Roboter. Einer von ihnen ist der Bitcoin Evolution. Sie übernehmen den Handel vollkommen automatisch und überzeugen immer wieder mit guten Ergebnissen. 

Was genau ist eine Blockchain? 

Um die Technologie hinter der Blockchain besser zu verstehen, soll diese hier zunächst betrachtet werden. Den bisher genutzten Weg bei der Versendung von Nachrichten oder Geldbeträgen erklärt der folgende Ablauf. Wenn zum Beispiel eine WhatsApp Nachricht vom eigenen Handy verschickt wird, dann landet diese im ersten Schritt auf dem WhatsApp Server. 

Hier wird die Nachricht dann im zweiten Schritt verarbeitet und gespeichert. Erst im dritten Schritt wird die sie dann an den eigentlichen Adressaten weitergeleitet. Der alles entscheidende Punkt liegt darin, dass die Daten nun beim Betreiber sind und dieser rein theoretisch darüber verfügen kann. 

So genau funktionieren alle zentralen Netzwerke. Das betrifft nicht nur den WhatsApp Server, sondern auch sämtliche Einrichtungen, die mit dem Versand von Daten und Geldern zu tun haben, also auch die Banken. Das genau ist auch der Grund, warum es Banken möglich ist, Überweisungen zu stoppen oder Konten zu sperren. 

Hier genau stellt sich nun die Frage, wie vertrauenswürdig zentrale Netzwerke für den Verbraucher tatsächlich sind. In diesem System ist es unmöglich zu garantieren, dass Daten nicht missbraucht werden. Hinzu kommt, dass diese Daten auch vor Cyberangriffen nicht ausreichend geschützt sind, denn es lässt sich letztlich nicht wirklich sicherstellen, dass ausschließlich autorisierte Personen Zugriff auf die Daten haben. 

Eine innovative Lösung für diese Problematik bietet hier die Blockchain. Um beim Beispiel WhatsApp zu bleiben, landet die versendete Nachricht nicht auf dem Server des Betreibers, sondern in einem Netzwerk aus vielen vollkommen voneinander unabhängigen Computern. 

Diese Computer sind weltweit verstreut und gehören ganz normalen Usern. Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass nun jeder auf der Welt diese Nachricht lesen kann. Jeder PC übernimmt nur einen bestimmten Teil der Arbeit, deshalb kann niemand auf die komplette Nachricht zugreifen oder sie lesen. 

Damit ist ein absolut sicherer Weg zum Versenden von Daten geschaffen worden. Das genau ist ein dezentrales Netzwerk. Damit ein dezentrales Netzwerk betrieben werden kann, bedarf es der Technologie der Blockchain. Dank der Blockchain können sowohl Nachrichten als auch Bitcoins von einem zum anderen direkt verschickt werden. 

Blockchain in Unternehmen

Die Technologie der Blockchain kann auf Dauer viele alte Geschäftsmodelle überholen oder auf jeden Fall herausfordern. Im Grunde genommen macht die Blockchain eine Bank überflüssig. Eine dritte Partei wird hier nicht mehr benötigt, dadurch wird das ganze Verfahren erheblich schneller und ebenfalls günstiger. Hier können viele verschiedene Anwender als gleichwertige Partner in einem Netzwerk zusammenarbeiten. 

Die Blockchain vernetzt gleichwertige Partner ohne zentralen Server. Bereits schon jetzt experimentieren Unternehmen aus dem Bankensektor, der Versicherungswirtschaft oder dem Energiesektor mit dieser Technologie. Hiervon erhofft man sich sowohl Effizienzvorteile als auch Kostenersparnisse.

Die Blockchain, so können Unternehmen von der Technologie profitieren

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der Blockchain um eine verteilte Datenbank, die nicht an einem Punkt in einem Rechenzentrum gespeichert ist. Die komplette Version der Datenbank befindet sich auf dem Rechner eines jeden Nutzers. Sowohl die Verteilung der Daten als auch die weiteren kryptografischen Verfahren stellen sicher, dass die Daten nicht manipulierbar sind. 

Da jeder Teilnehmende eine vollständige Kopie aller Daten hat, würde eine einseitige Manipulation sofort auffallen. In diesem Fall würde sich dann ein Datensatz von allen anderen unterscheiden, was sofort auffallen würde. Somit werden die Daten fälschungssicher.

Außerdem sorgen die allgemeine Verfügbarkeit und Integrität der Daten dafür, dass jeder zu jedem Zeitpunkt auf die Daten zugreifen kann. Würde also eine Festplatte ausfallen, oder sogar ein gesamtes Rechenzentrum, können die Daten dennoch nicht verloren gehen. Wegen dieser Fakten versprechen sich die Unternehmen effizientere Prozesse.

Banken

Hier wird bereits getestet, ob man dank der Blockchain auf Clearing-Häuser verzichten kann. Hierbei handelt es sich um Institutionen, die den Handel zwischen Banken abwickeln. Sie sorgen für die sichere und korrekte Übertragung von Geldsummen oder Wertpapieren. Eine Blockchain könnte diese Aufgaben autonom abwickeln.

Reederei Maersk

Die Blockchain wird von der Reederei Maersk gemeinsam mit IBM in der Logistik eingesetzt. Hier geht es darum, den papierlosen Containertransport zu realisieren und so zu erreichen, dass anstelle von Frachtpapieren nun die Auftragsdaten, Routen, ebenso wie die Zustandsdaten wie Temperatur oder Position auf der Blockchain gespeichert werden sollen. Dadurch hat jeder Akteur zu jedem Zeitpunkt den Zugriff auf alle wichtigen Daten. Dabei sind alle Daten fälschungssicher. 

Zertifizierungen

Schon immer war es problematisch, wenn man beispielsweise im Ausland seinen Abschluss gemacht hat und diesen nun in Deutschland anerkennen lassen möchte. Ein solches Dokument muss dann in Deutschland zertifiziert und beglaubigt werden. Das ist nicht selten mit Kosten von bis zu 100 Euro verbunden. Zukünftig könnten solche Zertifikate jedoch auch durch die Blockchain realisiert werden.

Zocken im Casino Hannover oder online: Was macht den Reiz aus?

Wenn Sie in einem klassischen Casino spielen, können Sie in einer realen Umgebung spielen, in der Sie das gesamte Ambiente eines echten Casinos erleben. Sie können dabei die Sounds der Spiele, wie zum Beispiel durch den klassischen Spiel Automat und all der Menschen hören, die ebenfalls vor Ort spielen. Sie können die ganze Atmosphäre genießen, die so nur in einem echten Casino, wie dem in Hannover vorhanden ist. Darüber hinaus bietet ein echtes Casino noch viel mehr als die Online Pendants.

Einige dieser Vorteile sind zum Beispiel die Buffets, kostenlose Cocktails oder sogar Hotelunterkünfte. Viele Leute mögen das, weil sie es genießen, die gesamte Atmosphäre zu haben, die mit diesen realen Casinos einhergeht.

Andere Menschen empfinden die Umgebung jedoch möglicherweise als anstrengend und ein bisschen zu viel Ablenkung. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Vorteile und Nachteile von echten Casinos im Vergleich zur Online-Variante.

Online oder doch Offline?

Wenn Sie sich die Vorteile von Online Casinos gegenüber realen Casinos ansehen, sollten Sie auch die Bequemlichkeit in Betracht ziehen, die das Spielen in Online Casinos mit sich bringt. Wenn Sie keine Lust haben, in eines der wahren Casinos zu gehen oder wenn Sie die Atmosphäre nicht wirklich mögen, sollten Sie definitiv die Online Casinos in Betracht ziehen.

Auf die Casinos kann jederzeit zugegriffen werden, solange Sie einen Zugang zum Internet haben. Die Online Casinos bieten Ihnen rund um die Uhr Zugang zu den Casinospielen, die Sie spielen möchten. Solange Sie sicherstellen, dass Sie sich für ein gutes Online Casino entscheiden, können Sie mit einer großartigen Zeit rechnen und genauso viel Geld gewinnen wie in normalen Casinos.

Vor allem in der heutigen Zeit der Pandemie kann ein Besuch in einem Online Casino viele Vorteile haben. Obwohl die Fülle der Vorteile, die sich aus dem Spielen in Online Casinos ergeben, unbestritten ist, können Sie nicht leugnen, dass landbasierte Casinos auch ihre eigenen Vorteile haben. Warum sollten die Leute sonst weiter spielen? Hier sind die wichtigsten Highlights des Spielens in echten Casinos.

Die einzigartige Atmosphäre ist kaum zu ersetzen

Die Atmosphäre eines gewöhnlichen Casinos ist online nur schwer wiederherzustellen. Die Dealer, die anderen Spieler, der Glamour des Ortes sorgen für Begeisterung und ein einzigartiges Erlebnis. Live-Casinospiele sind jedoch sehr bemüht, diese Lücke zwischen Online- und realer Erfahrung zu schließen.

Das Spielen mit echten Dealern, mit denen Sie während des Spiels reden können, bietet die beste Erfahrung für Spieler. Natürlich ist die echte Casino-Atmosphäre einer der Hauptgründe, warum die Menschen auch weiterhin in normalen Casinos spielen.

Sofortige Gewinne

Wenn Sie in einem Casino gewinnen, können Sie Ihre Chips einlösen und Ihre Gewinne sofort verlieren. Dies ist beim Online-Spielen nicht möglich. Aufgrund der mit verschiedenen Zahlungsmethoden verbundenen Bearbeitungszeiten kann es mehrere Tage dauern, bis Ihnen eine Auszahlung in einem Online Casino gutgeschrieben wird.

Fairerweise ist dies keine große Unannehmlichkeit, aber es ist dennoch ein Bereich, in dem echte Casinos eine bessere Leistung erbringen als Online Casinos.

Mehr soziale Interaktion

Wenn Sie in einem echten & großen Casino spielen, dann ist dies mit einem ganzen Abend verbunden, denn Sie müssen anreisen, die entsprechende Kleidung parat haben und auch wieder nach Hause fahren. Dabei ist der wichtigste Unterschied die soziale Interaktion, so können Sie sich mit anderen Menschen unterhalten und etwas trinken.

Es ist eine unterhaltsame Umgebung, in der Sie mit neuen Leuten reden können und so einen sozialen Bezug zum Zocken haben. Natürlich können Sie an Online- und Live-Multiplayer-Spielen teilnehmen, bei denen Sie mit anderen chatten können, aber dies stellt nicht die gleiche soziale Erfahrung dar wie es persönliche Interaktionen tun.

Nachteile von Online Casinos

Neben dem Mangel an sozialer Interaktion und einer energetischen Atmosphäre hat das Online-Spielen noch einige andere Nachteile. Natürlich ist das aber immer eine Geschmackssache und nicht alle Nachteile werden von den Spielern vermutlich so wahrgenommen.

Wenn zum Beispiel etwas mit Ihrer Internetverbindung nicht stimmt und diese instabil ist, dann werden Sie möglicherweise mitten in einer Hand vom Netz getrennt und können Ihre Wetten nicht beenden oder sogar stornieren. Und falls Sie einen Gewinn erzielen und Geld auszahlen möchten, damit Sie es ausgeben können, müssen Sie eine gewisse Zeit warten, bis das Geld auf dem Bankkonto ist und abgehoben werden kann.

In der heutigen Zeit findet außerdem so viel unseres täglichen Lebens online statt. Dahingegen kann der Besuch eines echten Casinos wie ein Ausflug in die richtige Welt wirken und für die Persönlichkeit und die eigene Stimmung sehr viel positive Effekte haben.

Letztlich haben vermutlich sowohl traditionelle Casinos als auch deren virtuelle Ableger ihre Daseinsberechtigung in der heutigen Gesellschaft!

Land vergibt Studienstipendien in Höhe von einer Million Euro

Niedersachsen stärkt auch in diesem Jahr die Bildungschancen besonders begabter und engagierter junger Menschen mit schwierigen Startbedingungen. Für das "Landesstipendium Niedersachsen" steht den Hochschulen im Wintersemester 2020/21 eine Million Euro zur Verfügung.

"Mit dem Programm wollen wir Studierende aus Nichtakademikerfamilien sowie junge Menschen unterstützen, die aufgrund von Fluchterfahrungen unter erschwerten Bedingungen ins Studium starten", sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. "Neben besonderer Begabung können die Hochschulen die finanzielle Situation kinderreicher Familien sowie herausragendes ehrenamtliches Engagement bei der Vergabe berücksichtigen."

Die Mittel für das Landesstipendium erhalten sowohl Staatliche Hochschulen als auch staatlich anerkannte private Hochschulen in Niedersachsen. In der Regel vergeben sie Stipendien in Höhe von jeweils einmalig 500 Euro, in Einzelfällen können die Fördersummen auch höher liegen. Die Hochschulen verantworten die Auswahlverfahren in eigener Regie. Zu den Möglichkeiten und Fristen zur Bewerbung informieren die Hochschulen über ihre jeweilige Website.

Das "Landesstipendium Niedersachsen" wird seit 2009 vergeben. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1887 Stipendien zuerkannt. Unterstützt wurden 1074 Studierende (rund 57 Prozent) nach dem Kriterium "bildungsferne Schicht/Studierende der ersten Generation" und 118 Studierende (rund 6 Prozent) nach dem Kriterium "fluchtbedingt schwierige Start- und Rahmenbedingungen". Die Zahl der nach diesem Kriterium Geförderten steigt deutlich – ein Trend, der sich mit wachsender Zahl von ausländischen Studierenden an den Hochschulen vermutlich fortsetzen wird.

Schädling befällt Buchsbäume: Betroffene Teile nicht auf den eigenen Kompost geben

Ein tierischer Schädling bedroht die heimischen Buchsbäume. Die Trockenheit in diesem Sommer hat erheblich zur starken Verbreitung des Buchsbaumzünslers beigetragen. Um eine Weiterverbreitung des Schädlings zu vermeiden, empfiehlt die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha), befallene Teile des Buchsbaums zu entfernen und nicht im eigenen Garten zu kompostieren.

Stattdessen sollten die betroffenen Büsche im Grünabfallcontainer auf dem Wertstoffhof entsorgt werden. Mengen von mehr als einem Kubikmeter können direkt zu den Kompostierungsanlagen der Deponien gebracht werden. Kleinere Mengen können auch über die Biotonne oder den Biosack entsorgt werden. Um eine Weiterverbreitung zu verhindern, ist die Entsorgung auf den aha-Grüngutannahmestellen nicht gestattet.

Die befallenen Pflanzenteile werden in der Grünabfallkompostierung zu Kompost verarbeitet. "Dort werden so hohe Temperaturen erreicht, dass die Raupen des Buchsbaumzünslers sicher abgetötet werden", so aha.

aha stellt nach den Kriterien der "Bundesgütegemeinschaft Kompost" hochwertige RAL-gütegesicherte Fertigkomposte her, die in der Landwirtschaft, in Erdenwerken und im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt werden. Kompost, Gartenerde und Rindenmulch sind auf den Deponien kostenpflichtig erhältlich. Die Abgabe von kostenlosem Kompost ist Coronabedingt bis auf Weiteres nicht möglich.

Weitere Informationen gibt es bei der Service-Hotline unter 0800/9991199 oder per Mail an service@aha-region.de sowie im Internet unter www.aha-region.de.

Bitcoin versteuern: Diese Steuern fallen in Burgwedel an

Der Bitcoin Hype ist ungebrochen und immer mehr risikofreudige Anleger werden durch die populäre Kryptowährung angelockt. Selbst in Burgwedel bzw. im gesamten Raum Hannover ist die Aufbruchstimmung zu spüren. Zwar sind die Möglichkeiten, um den Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit zu nutzen, noch sehr eingeschränkt – doch die Menschen vernetzen sich auf Stammtischen und investieren verstärkt in das virtuelle Gold. Schließlich ist dies ja auch ortsunabhängig möglich.

Es gibt jedoch ein paar wichtige Dinge zu beachten. Angefangen mit der Auswahl der Kryptobörse, an der man die Bitcoins erwerben möchte, weiter über die Trading Seite, auf der man den Handel betreiben möchte.

Zu guter Letzt muss man natürlich auch sehr genau schauen, für welchen der zahllosen Trading Robots man entscheidet, sofern man den Handel automatisieren möchte. Die Börsen, Trading Seiten und ebenso die Robots werden dazu gern verglichen und auch entsprechend bewertet. Der Bitcoin Superstar ist ebenfalls ein Trading Robot, der genauer unter die Lupe genommen wird.

Steuerliche Aspekte beim Bitcoin Handel

Viele Anleger konnten mit dem Bitcoin bereits beachtliche Gewinne erzielen. Der Grund lag vor allem in den teilweise gigantischen Höhenflügen, die die Kurse absolviert haben. Die hier realisierten Gewinne sollten dem Finanzamt grundsätzlich gemeldet werden. Auf diese Weise läuft man nicht Gefahr, plötzlich den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt zu haben. Diese Meldung ist zwar nicht schwierig, dafür aber oftmals zeitaufwendig.

Die Kryptowährung und wie sie steuerlich betrachtet wird

Häufig gehen Laien davon aus, dass die Spekulationsgewinne von Kryptowährungen genauso gehandhabt werden, wie die Gewinne aus Aktien. Das stimmt allerdings nicht, denn hier handelt es sich nicht, wie bei Wertpapiergeschäften, um Einkünfte aus Kapitalvermögen. Aus diesem Grund entfällt keine Abgeltungssteuer auf das Traden. Hinzu kommt noch, dass Kryptowährungen wie der Bitcoin, anders als Währungen wie der Euro oder Dollar, keine gesetzlichen Zahlungsmittel sind.

Allerdings hat das Bundesministerium für Finanzen sämtliche Kryptowährungen und somit natürlich auch die Bitcoins als privates Geld eingestuft. Somit ist die Kryptowährung mit „anderen Wirtschaftsgütern“ steuerlich gleichgestellt.

Laut dem § 23 des Einkommensteuergesetzes fällt die Kryptowährung bei privater Veräußerung unter die privaten Veräußerungsgeschäfte. Das bedeutet, die Kryptowährung wird genauso behandelt, als würde man zum Beispiel einen Goldbarren, einen Oldtimer oder ein Kunstwerk verkaufen. Hierbei handelt es sich jeweils um sonstige Einkünfte, die in der Anlage SO vermerkt werden müssen.

Bitcoin, wann gelten sie als steuerpflichtige Veräußerung?

Verschiedene Arten von Transaktionen gelten als private Veräußerung. Zu diesen Transaktionen gehört der Tausch einer Kryptowährung in etwas anderes. Aber nicht nur der reine Verkauf, sondern auch andere Transaktionen können steuerpflichtig sein.

Wird die Kryptowährung verkauft oder in andere gesetzliche Zahlungsmittel wie den Euro zurückgetauscht, dann ist diese Transaktion steuerpflichtig. Das Gleiche gilt auch beim Umtausch in andere Kryptowährungen. Ebenfalls steuerpflichtig ist die Transaktion, wenn es sich um die Bezahlung einer realen Ware oder Dienstleistung mit Kryptowährung handelt.

Ein Beispiel soll den Zusammen etwas verdeutlichen. Kauft man beispielsweise Ripple mit Bitcoin, so ist dieser Tausch als Kauf anzusehen und entsprechend in der Steuererklärung anzugeben. Hier geht es darum, den Ankauf von Ripple zu dokumentieren, damit wird dann der Start der Spekulationsfrist für den Ripple datiert. Nur dann lässt sich der Gewinn bei einem späteren Verkauf ermitteln.

Weitere steuerliche Feinheiten

Häufig werden die Kryptowährungen von den Anlegern zu unterschiedlichen Zeitpunkten und entsprechend auch zu unterschiedlichen Kursen gekauft. Die Kryptowährung wird in der Regel im selben Depot gehalten. Verkauft werden die Kryptowährungen natürlich nicht auf einmal, sondern nur in Teilen.

Die Gewinnermittlung und Ermittlung der Spekulationsfrist ist für alle Steuerzahler einheitlich geregelt. Angewendet wird hier die sogenannte FIFO-Methode (first in – first out). Das bedeutet, dass die zuerst gekauften Coins zuerst verkauft werden.

Jeder Investor sollte aus diesem Grund unbedingt ein Transaktionsbuch führen, um den steuerlichen Gewinn ermitteln zu können. Zu dokumentieren sind hier der Anschaffungszeit der Kryptowährung, die Anschaffungsmenge, der Anschaffungskurs und die Transaktionsgebühren, und natürlich alle Veräußerungsgeschäfte. Dieses Transaktionsbuch gilt als Nachweis und wird dann dem Finanzamt vorgelegt.

Der erzielte Gewinn wird aus der Differenz zwischen dem Einkaufs- und Verkaufspreis abzüglich der Werbungskosten ermittelt. Wegen der schwanken Kurse kommt es natürlich nicht ausschließlich zu Gewinnen, sondern auch zu Verlusten beim Traden. Verluste dürfen dann mit den erzielten Gewinnen verrechnet werden. Eine Verrechnung mit anderen Einkunftsarten ist nicht möglich.

Entweder erfolgt der Verlustabzug im selben Jahr, oder er wir alternativ mit zurückliegenden Gewinnen aus dem Vorjahr oder sogar künftigen Krypto-Gewinnen in den Folgejahren verrechnet.

Die Haltedauer entscheidet über die Steuerpflicht

Allerdings spielt auch die Höhe des Gewinns eine Rolle. Genau wie bei privaten Veräußerungen mobiler Gegenstände gilt auch für die Kryptowährungen das Gleiche. Zunächst ist hier einmal die Spekulationsfrist von einem Jahr relevant, und zum anderen spielt die Freigrenze von 600 Euro eine wichtige Rolle.

Anders ausgedrückt: Wird die Kryptowährung vor Ablauf der Jahresfrist gehandelt, so entfallen auf den Gewinn Steuern an, sofern der Gewinn 600 Euro beträgt oder höher ist.

1 Cent über Freigrenze reicht bereits aus, um den Gesamtgewinn versteuern zu müssen. Diese Freigrenze gilt im Übrigen nicht nur für die Gewinne aus Kryptowährungen, sondern auch auf alle privaten Veräußerungen eines Jahres.

Falls Steuern anfallen, so muss der Gewinn genau wie das Regeleinkommen mit dem persönlichen Einkommensteuersatz plus Soli und Kirchensteuer versteuert werden. Wenn keine Steuern anfallen, dann wirken sich weder Verluste noch Gebühren steuerlich aus.

Online-Vorträge zu Fördermitteln für Sanierung und Neubau

Die Klimaschutzagentur Region Hannover bietet im August eine Sommer-Online-Vortragsreihe zu Fördermitteln für Sanierungs- und Neubauvorhaben an. Jede Woche gibt es donnerstags von 18 bis 19 Uhr einen anderen Themenschwerpunkt. Dabei werden sowohl Förderprogramme des Bundes, als auch die der Region Hannover und des enercity-Fonds proKlima vorgestellt.

Los geht es am 6. August mit dem Thema Heizungserneuerung. Anschließend steht der Referent Jan Norrmann für Fragen zur Verfügung. Weitere Termine: 13. August: Dachdämmung und Photovoltaik; 20. August: Fassaden- und Fenstersanierung; 27. August: Energieeffizienter Neubau.

Die Vorträge richten sich an private Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sowie Bauwillige und sind kostenlos. Eine Online-Anmeldung ist für jede Veranstaltung notwendig. Infos und Anmeldungen auf www.klimaschutz-hannover.de.

Region stockt Fördertopf zur Kommunalen Wärmeplanung auf

Das in diesem Jahr von der Region Hannover gestartete Förderprogramm zur Kommunalen Wärmeplanung wird stark nachgefragt: Zur Jahresmitte ist der 100.000 Euro umfassende Fördertopf bereits fast ausgeschöpft.

Um eine größere Zahl an Kommunen von dem neuen Angebot profitieren zu lassen, hat sich der Regionsausschuss für Umwelt und Klimaschutz am heutigen Dienstag, 30. Juni 2020, dafür ausgesprochen, die dafür bereit gestellten Mittel zu verdoppeln: Pro Jahr würden damit insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung stehen, wenn die Regionsversammlung in ihrer Sitzung am 14. Juli abschließend zustimmt.

Mit der Förderrichtlinie unterstützt die Region das Erstellen von Machbarkeitsstudien zur Energieversorgung in Gewerbe- und Wohn-Neubaugebieten. Sie richtet sich an alle regionsangehörigen Städte und Gemeinden. "Mit der Richtlinie wollen wir die Energiewende im Wärmebereich voranbringen. Es freut uns sehr, dass bereits viele Kommunen das Förderprogramm nutzen, um eine möglichst effiziente Art der Energieversorgung von Neubaugebieten zu ermitteln", sagte Christine Karasch, Regionsdezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. So wurde Ende Mai die für das Lenther Baugebiet "Im Wehrkampe" erstellte Machbarkeitsstudie im Ausschuss für Umwelt und Energie der Stadt Gehrden präsentiert. Darauf hat der Rat konkrete Mindestvorgaben wie den KfW-55-Standard zur Wärmedämmung für das Baugebiet beschlossen, das nicht ans Gasnetz angeschlossen wird.

Die Machbarkeitsstudien veranschaulichen mehrere zentrale oder dezentrale Energieversorgungsvarianten. Statt fossiler Brennstoffe sollen dabei vor allem erneuerbare Energieträger – und wo vorhanden – auch Abwärme zum Einsatz kommen. Die Region will die Kommunen dabei unterstützen, zukünftige Versorgungsformen unter Berücksichtigung lokaler Erfordernisse von Beginn an systematisch in strategische Konzepte und in die Bauleitplanung einzubeziehen.

Weitere Informationen sind unter www.hannover.de/klimaschutz zu finden.

Stromspar-Check entlastet wieder Einkommensschwache

Die Beratungen im Stromspar-Check gehen weiter. Nachdem sie coronabedingt unterbrochen waren, nehmen die AWO Region Hannover und ihre Partnerin, die Klimaschutzagentur Region Hannover, das Angebot wieder auf. Es richtet sich an einkommensschwache Haushalte, die ihren Stromverbrauch und damit ihre Kosten nach unten schrauben wollen. "Davon profitiert auch das Klima", so die Organsiatoren.

Das Angebot trifft den Bedarf in der Corona-Krise: Ob durch Homeschooling, Homeoffice oder einfach mehr Zeit zu Hause – der Stromzähler läuft in einigen Haushalten derzeit schneller. Daher sollten gerade jetzt unnötige Energieverbräuche vermieden werden. Dabei behilflich sind die geschulten Beraterinnen und Berater der AWO. Sie spüren individuelle Einsparpotenziale auf, geben Tipps und installieren Soforthilfen im Wert von bis zu 70 Euro direkt im Haushalt. Die Beratung ist kostenlos und findet unter strengen Hygieneauflagen statt, um Haushalte und Beratende gleichermaßen zu schützen.

Rund sechs Wochen währte der Beratungsstopp, in dieser Zeit ist ein umfangreicher Hygieneplan entstanden. Er umfasst unter anderem Abstände, Desinfektion, die Nutzung von Schutzmasken und die telefonische Vorbereitung von Vor-Ort-Terminen. Das Angebot Stromspar-Check können alle Haushalte in der Region Hannover nutzen, die Transferleistungen erhalten oder deren Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt. Anmeldungen sind wieder möglich unter der Telefonnummer 0511/21978-169.

www.stromsparcheck-hannover.de

Das bundesweite Projekt "Stromspar-Check Aktiv" wird vom Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums getragen. In der Region Hannover setzt die Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e. V. (AWO) das Projekt in Kooperation mit der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover um. Zusätzliche Mittel gibt es von der Region Hannover, dem Jobcenter Region Hannover und dem enercity-Fonds proKlima.

Bewerbungsrunde 2020 für „Grüne Hausnummer“ läuft

Es gibt viele Möglichkeiten, die Energieeffizienz im eigenen Haus zu steigern und den Klimaschutz und die Energiewende voranzubringen. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in der Region Hannover, die besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben, können sich ab sofort wieder um die Auszeichnung "Grüne Hausnummer" bewerben. Zu den preisfähigen Maßnahmen zählen beispielsweise Solaranlagen auf dem Dach, gedämmte Fassaden oder der Einbau einer effizienten Heizung. Damit würdigen die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und die Klimaschutzagentur Region Hannover besonders vorbildliche Bau- und Sanierungsprojekte und machen die guten Beispiele für die Öffentlichkeit sichtbar. Denn: Positive Beispiele motivieren zur Nachahmung in der Nachbarschaft.

Wer einen Neubau mindestens als KfW-Effizienzhaus 55 fertiggestellt oder einen Altbau seit 2009 zum einem KfW-Effizienzhaus oder mit mehreren Einzelmaßnahmen besonders energieeffizient saniert hat, kann sich auszeichnen lassen. Alle, die die Kriterien erfüllen, bekommen eine individuelle Grüne Hausnummer und eine Urkunde. Die Verleihung in der Region Hannover ist am 14. September 2020 bei der Sparkasse Hannover geplant, die die Aktion zudem als Projektpartner unterstützt. Außerdem werden wieder unter allen Ausgezeichneten zwei regionale Sonderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro ausgelobt: Der enercity-Fonds proKlima stiftet den Preis "Zukunftspreis Modernisierung" für ein herausragendes Sanierungsbeispiel, die Avacon AG prämiert das "Zukunftshaus" in der Kategorie Neubau.

Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2020. Der Bewerbungsbogen kann heruntergeladen werden unter hausnr.klimaschutz-hannover.de.

Dach-Solar-Richtlinie: Region startet neues Förderangebot

Zum Jahreswechsel ist die neue Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover in Kraft getreten. Sie weitet das erfolgreiche Förderprogramm "Dach plus Solar" aus dem Stadtgebiet Hannover heraus jetzt auf das gesamte Regionsgebiet aus und bietet gleichzeitig höhere Fördersätze. Ob Gewerbe-, Vereinsgebäude, Ein- oder Mehrfamilienhaus: Mit der Dach-Solar-Richtlinie will die Region Eigentümerinnen und Eigentümer dazu motivieren, das Dach energetisch zu modernisieren und gleichzeitig auf erneuerbare Energien zu setzen. "Wir verstärken die regionsweite Klimaschutzarbeit insbesondere in den Bereichen Gebäude, Solar und Wärme", erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. "Das neue, kombinierte Förderangebot ist hierzu ein wichtiger Baustein", ergänzt die Dezernentin.

Die Richtlinie bietet finanzielle Unterstützung für eine hochwertige Dachdämmung an, wenn gleichzeitig eine Solaranlage auf dem Dach errichtet wird. Die Förderung der Solaranlage ist wiederum mit den vorhandenen Bundesprogrammen möglich. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer ist es freigestellt, ob eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage im Rahmen der Dachsanierung gebaut wird. Auch die Förderung von Solarwärme-Anlagen nach der regionseigenen Förderrichtlinie ist möglich.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Institutionen in der Region Hannover sowie die regionsangehörigen Städte und Gemeinden mit ihrem kommunalen Gebäudebestand. Die Förderung je Quadratmeter gedämmter Dachfläche beträgt 50 Euro und ist pro Gebäude auf maximal 50.000 Euro begrenzt. Das Förderprogramm, für das 1,4 Millionen Euro bereitstehen, läuft bis zum Ende des Jahres 2022.

Weitere Informationen zur Dach-Solar-Richtlinie gibt es auf www.hannover.de/solaroffensive oder per Mail an klimaschutzleitstelle@region-hannover.de.

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