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Burgwedel als Tourist erleben – spannende Abenteuer warten

Burgwedel, ein kleines, beschauliches Städtchen, was in Sachen Tourismus noch lange nicht zu den ganz großen Playern gehört. Und doch gibt es immer mehr Urlauber, die sich genau dort für einen entspannten Sommerurlaub zurückziehen oder im Herbst und Winter die Schönheit der Region genießen. Was aber hat Burgwedel zu bieten, dass der Geheimtipp munter weitergegeben wird und jährlich mehr neue Urlaubsgäste das Kleinod stürmen?

Exklusiv und ruhig

Im Karneval gilt gemeinhin der Spruch: „Jeder Jeck ist anders“, beim Urlaub ist es ebenso. Während der eine auf einen actionreichen Beach-Urlaub mit Surfen und Partys setzt, stehen beim anderen eher Ruhe und Beschaulichkeit auf dem Programm. Und genau die gibt es in Burgwedel. Das kleine Städtchen, in dem sich Hof an Hof reiht und wo Freundlichkeit und Nächstenliebe noch großgeschrieben wird, finden Menschen auf der Suche nach Erholung ein wahres Kleinod.

Wer hier zu Gast ist findet exklusive Ferienhäuser als Domizil und kann die Natur auf eine ganz neue Art erleben. Hektik? Stress? Tumult? Nicht in den sieben Ortschaften, die zur Stadtgliederung von Burgwedel gehören. Doch langweilig ist es in dem niedersächsischen Städtchen auf keinen Fall. Es ist ein Urlaubsort für Genießer, für besinnliche Tage mit den Lieben oder für ruhige und familienfreundliche Ferien ohne Stress und Hektik.

Zur Ruhe kommen in der Natur

Wanderurlaube erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit, denn Wandern gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen vieler Menschen. Im beschaulichen Burgwedel gibt es zahlreiche liebevoll gepflegte Wanderwege, die direkt in die Natur hinausführen. Enten füttern am See, auf einer Picknickdecke ein leckeres Mahl genießen und den Kindern beim Toben auf dem Rasen zuschauen, lässt das Urlauberherz höherschlagen. Und wer sich gern etwas kulinarisch verpflegen lassen möchte, findet liebevolle und privat geführte Gastronomien und Hof-Cafés, die zu einer Einkehr einladen.

Doch auch für die kleinen Abenteurer wird Spannung geboten, beispielsweise am niedersächsischen Entdeckertag. Immer wieder finden rund um Burgwedel kleine und größere Veranstaltungen statt, an denen auch Reisende mit Freude teilnehmen. Denn: Es ist vor allem der Liebreiz und die Beschaulichkeit der kleinen Stadt, die sie als Urlaubsziel so besonders machen. Wer schon immer einmal die Heimat eines Dorfes spüren wollte und sich nach Gastgebern sehnt, denen Gastfreundschaft noch wichtig ist, der kann in Burgwedel die Erfüllung seiner Träume finden.

Immer Sommer zum Baden, im Herbst zum Wandern

In den Sommermonaten wartet in Burgwedel ein großzügig geschnittenes Freibad auf seine Besucher, in dem es noch klassische Freibadgenüsse zu erleben gibt. Im Wasser toben und anschließend eine Portion Pommes Frites mit typischer Würzung genießen, ist vor allem für die Kinder ein echtes Highlight. Und wer es etwas ruhiger mag, findet in der Region nette kleine Seen, die zu einem Sonnenbad und einem kurzen Abtauchen in die Fluten hervorragend geeignet sind.

In den Herbstmonaten ist Wander- und Radfahrzeit in Burgwedel. Wer jetzt auf zwei Rädern durch die Landschaft düst, wird sich von unglaublichen Naturbildern beeindrucken lassen können. Es lohnt sich den Fotoapparat einzupacken, wenn die rot gefärbten Bäume ihre Blätter der Sonne entgegenrecken und die Natur ihr schönstes Schauspiel präsentiert.

„Eine Woche gilt: Iss, was um die Ecke wächst!“

Zwischen dem 13. und 19. September 2021 können sich Menschen in der Region Hannover der Herausforderung stellen, sieben Tage lang nur Lebensmittel zu konsumieren, die in einer Entfernung von 100 Kilometern erzeugt wurden. Die Einkaufswege sollten dabei möglichst klimaneutral zurückgelegt werden.

Eingeladen, an der ersten "(Bio) Regio-Challenge" in der Region Hannover teilzunehmen, sind Einzelpersonen, Wohngemeinschaften, Familien, Bürogemeinschaften oder Unternehmen. Initiatoren der Aktion sind der Ernährungsrat Hannover und Region, der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Naherholung der Region Hannover. Förderer sind das Land Niedersachsen im Rahmen des Projektes "Ökomodellregion", die Region Hannover im Rahmen der Leuchtturmrichtlinie und die Sparkasse Hannover-Sparkassenbrief N+.

Ziel der Aktionswoche ist es, auf die Vielfalt der regional erzeugten Lebensmittel aufmerksam zu machen und die Teilnehmenden dazu zu animieren, ihre Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und die direktvermarktenden Betriebe in der Umgebung kennenzulernen. So soll auch die Kaufbereitschaft für (bio)regionale Produkte langfristiger gefördert werden.

"Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich dafür ein, die große Vielfalt von Lebensmitteln sichtbar zu machen, die von den Landwirtinnen und Landwirten vor unserer Haustür erzeugt werden. In diesem Zusammenhang ist die ‚Regio-Challenge‘ eine gute, geeignete Aktion: Denn der Kauf von (bio)regionalen Produkten hat viele positive Effekte", erläutert Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek: "Die Kulturlandschaft wird erhalten, die örtlichen Landweitinnen und Landwirte werden unterstützt und auch das Klima profitiert durch kurze Transportwege."

Für die Region Hannover betont Michaela Michalowitz, stellvertretende Regionspräsidentin: "Nachhaltigkeit und ein bewusster Einkauf sind Themen, die immer mehr Menschen dazu bewegen. sowohl ihre frischen Lebensmittel als auch weiterverarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse direkt aus der Region zu beziehen. Mit Blick auf die fünf Hofladenrouten, die die Region Hannover im Rahmen der regionalen Naherholungsplanung seit 2015 erarbeitet hat, klingt die Idee der (Bio) Regio-Challenge – nämlich eine Woche essen und trinken, was in einer maximalen Entfernung von 100 Kilometern produziert wird – im Prinzip bestechend einfach."

Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, verweist auf das Leitmotiv für die Ökomodellregion Hannover "Urbanität als Chance, Stadt und Land zusammenzubringen": "Das Motto umschreibt treffend, wofür sich auch die Regio-Challenge in Hannover und Region einsetzt. Es geht darum, den Wert von regionalen Lebensmitteln noch mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken und die Kaufbereitschaft zu fördern. Denn eine verstärkte Nachfrage ist eine wichtige Voraussetzung für die Sicherung von regionalen, landwirtschaftlichen Betrieben sowie insgesamt für den Erhalt von ländlichen Produktionsstrukturen – auch in der Verarbeitung und beim Handel! Ganz nebenbei kann die Nachfrage nach regionalen Produkten weitere Betriebe zur Umstellung auf einen ökologischen Landbau motivieren."

Als Hilfestellung vor und während der Challenge haben die Initiatorinnen und Initiatoren der Aktion ein umfangreiches Informations- und Veranstaltungsangebot im Internet unter www.hannover.de/regio-challenge zusammengestellt. Dort sind viele Tipps für den regionalen Einkauf zu finden, so wie zum Beispiel eine Übersicht über (Bio)-Direktvermarkterinnen und -vermarkter aus der Umgebung von Hannover, die auch ab sofort über die Smartphone Anwendung "Regio-App" digital zu finden sind, sowie Hofläden an den Hofladenrouten oder ein Saisonkalender. Begleitend zur Regio-Challenge-Woche gibt es ein buntes Angebot von Veranstaltungen rund um das Thema regionale Ernährung, wie Online-Kochkurse, Hofführungen oder einen Feldrundgang mit Gemüse-Selbsternte.

Unterstützt wird die "(Bio) Regio-Challenge" von der Sparkasse Hannover. Marina Barth, stellvertretende Vorstandsvorsitzende: "Nachhaltigkeit ist für uns als Sparkasse Hannover ein wichtiges Thema. Die Kampagne ‚Gute Lebensmittel für Alle‘, die wir im Zusammenhang mit unserem nachhaltigen Sparkassenbrief N+ fördern, zeigt zum einen auf, wie vielfältig unsere Region ist. Zum anderen macht sie uns aber auch bewusst, wie häufig wir zu Obst, Gemüse, Gewürzen, Getränken greifen, die einen sehr langen Transportweg hinter sich haben. Ich finde es toll, wenn diese Challenge bei einigen von uns einen bewussteren Umgang mit Ressourcen zur Folge hat."

Bei der Regio-Challenge gibt es auch Ausnahmen im Einkaufskorb: Beispiel: eine Salami, die hauptsächlich aus regionalem Fleisch besteht und hier produziert wurde, ist zulässig, auch wenn der Pfeffer, mit dem sie gewürzt ist, von weit her ist. Für Zutaten aus der weiten Welt, wie beispielsweise den Kaffee am Morgen oder Bananen für das Müsli, gibt es zwei Zutatenjoker: Diese Zutaten dürfen also in der Woche weiterhin verwendet werden. Eine zusätzliche Herausforderung ist dabei, in der Woche sogar nur bio-regional zu essen.

Die Aktion soll durch das Handeln der Teilnehmenden und ihren Erfahrungsaustausch mit Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden und den Austausch in den sozialen Medien breit gestreut werden. Eine Ernährung mit (bio)regionalen Produkte kann viele positive Effekte erzielen:

  • Kurze Transportwege schonen das Klima und bringen die Ware frisch auf den Tisch.
  • Der bewusste Einkauf von regionalen Produkten unterstützt die ökologische Produktion auf unseren Bauernhöfen in und um Hannover und sichert ihre Existenz.
  • Landwirte erfahren Wertschätzung für Ihre Produkte und erhalten einen fairen Preis dafür.
  • Der bewusste Einkauf von umweltschonend erzeugten Lebensmitteln trägt zur Sicherung unserer Kulturlandschaft bei, die so auch wertvolle Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bereithält.

Die Aktion "Region Challenge: Iss, was um die Ecke wächst" wird schon seit mehreren Jahren deutschlandweit durchgeführt. In Hannover und der Region ist sie ein Baustein des vom Land Niedersachsen geförderten Projektes "Ökomodellregion", das Ende 2020 mit dem Ziel gestartet ist, den Anteil der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in und um Hannover zu erhöhen. Weitere Informationen zum Projekt "Ökomodellregion" finden sich unter www.hannover.de/ökomodellregion.

Bioweine aus Hannover: Worauf sich regionale Weinliebhaber freuen können

Entspannung und Wohlbefinden kommen im Alltag schnell abhanden – doch Gegenmaßnahmen gibt es viele. Von pflanzlichen Entspannungshelfern bis hin zu digitalen Sportangeboten. Bei der Suche nach Wohlbefinden oft unterschätzt: die Genusserfahrung. Eine solche ist beispielsweise regionaler Wein.

Hannover – eine Weinregion?

Ein klassisches Weinbauland ist Niedersachsen nicht. Trotzdem floriert der nichtkommerzielle Hobbyanbau vor Ort seit mehreren Jahren. Bis zu 100 Reben durfte man als Hobbywinzer anbauen. Kommerzieller Weinbau war bis zum Jahr 2016 nicht erlaubt. Nach der bis dahin gültigen EU-Verordnung war die Neuanpflanzung von Weinreben auf niedersächsischem Boden verboten. Durch diese Kontrolle des Weinbaus sollte Überproduktion ausgeschlossen werden. Seit 2016 gilt ein neues EU-Genehmigungssystem für Rebpflanzung. Auch in Niedersachsen ist seitdem erwerbsmäßiger Weinanbau erlaubt. Mittlerweile gibt es landesweit mehr als 20 Winzer, die über 20 Hektar Fläche bewirtschaften. Seit 2018 gehören Bio-Bauer Gerald Meller und Winzer Matthias Färber als erste kommerzielle Bioweinbauer der Großregion Hannover dazu. Auf dem Allerberg in Burgdorf-Ramlingen haben sie einen Weinberg angelegt. Schon 2019 fand dort erstmals eine Weinlese statt. Auf seinen 5.500 Quadratmetern Anbaufläche bietet der Allerberg seitdem rund 2.000 Reben dreier Sorten ein Zuhause:

  • Helios: saftig fruchtiger, leichter Weißwein mit duftigem Geruch.
  • Cabaret Noir: lieblicher Rotwein mit dezentem Aroma (dunkle Kirsche bis hin zu Wacholder, Veilchen und würzige Nelke).
  • Johanniter: kräftiger Weißwein mit fruchtigem Aroma, pikanter Säure und Noten von Birne bis Melone.

Seit 30 Jahren wird die Anbaufläche auf dem Allerberg bereits ökologisch bewirtschaftet. Passend dazu ist der erste kommerzielle Wein aus der Region Hannover als Bioland-Wein beim Branchenverband angemeldet – mit guten Zukunftschancen, meinen Experten. Gemäßigtes Klima mit verhältnismäßig hohen Niederschlagsmengen in den Sommermonaten sorgt in der Region für relativ gute Anbaubedingungen. Weinliebhaber aus Hannover dürfen sich freuen: Wenn alles gut geht, wird es die Weine aus Burgdorf-Ramlingen bald offiziell zu kaufen geben. Als Einstimmung darauf gibt es schon jetzt einige Genießer-Tipps für eine angemessene Verkostung.

Genuss-Tipp 1: Volles Aroma mit passenden Zigarren

Weinliebhaber lieben die Getränke für die Vielfalt an Aromen, die sich beim Genuss eines edlen Tropfens erschmecken lassen. Noch voller tritt das Aroma eines Weines hervor, wenn man ihn mit passenden Zigarren kombiniert. Welche Zigarre am besten harmoniert, hängt von der Weinsorte ab. Kubanische Arten sind grundsätzlich vielschichtig genug, um sowohl Helios, als auch Cabaret Noir zu begleiten. Nur zum säurebetonten Johanniter aus Burgdorf-Ramlingen sollten Genießer eine andere Sorte aussuchen.

Genuss-Tipp 2: Das richtige Essen für kulinarische Höhepunkte

Ein gutes Essen begleitet von einem hervorragenden Wein – für viele Menschen ist das der Inbegriff des Hochgenusses. Doch welche Gerichte passen am besten zum Johanniter, Helios und Cabaret Noir aus Burgdorf-Ramlingen? Wichtig ist für die richtige Kombination grundsätzlich, dass die Geschmacksnoten nicht miteinander konkurrieren. Stattdessen sollen sie einander ergänzen oder noch besser: verstärken. Weine mit einem eher dezenten Geschmack wie der Cabaret Noir sollten lieber nicht mit scharf gewürzten Gerichten kombiniert werden. Sonst geht ihr Geschmack schnell unter. Zu milde gewürzten Wild- und Fischgerichten passt der Rotwein aus Hannover dagegen gut. So zum Beispiel zu Lachsfilet aus dem Ofen oder Rehragout mit Ravioli. Zum Johanniter passen dagegen eher leichte Gerichte wie Spargel und Salat. Auch Fondue mit verschiedenen Käsesorten harmoniert mit der Säure des Weißweins. Ähnliches gilt für den Helios. Der erfrischende Wein passt zu leichter Sommerküche wie gegrillten Auberginen oder Pute mit Ofengemüse. Von schweren Gerichten wie Eintopf oder Braten ist eher abzuraten.

Genuss-Tipp 3: Weinglas ist nicht gleich Weinglas

Echte Genießer würden Wein eher nicht direkt aus der Flasche trinken. Den wenigsten ist aber bewusst, wie wichtig das richtige Weinglas für die Genusserfahrung ist. Wichtig ist beispielsweise, dass man Weingläser und Karaffen am besten stets nur mit Wasser ausspült. Spülmittel kann den Geschmack beeinträchtigen. Doch auch die Form des Glases spielt in dieser Hinsicht eine Rolle. Jede Rebsorte hat eigene Aromen. Jene kommen durch passende Glasformen optimal zur Geltung. Die Aromen des Johanniters entfalten sich beispielsweise gut in Chardonnay-Gläsern. Der Helios schmeckt besser aus Riesling-Gläsern, Burgunder-Gläser passen am besten zum Cabaret Noir. Übrigens schenkt man am besten keinen der Weine direkt nach dem Öffnen der Flasche ein. Lieber lässt man die offenen Weine ein bis zwei Stunden stehen. Rotweine wie der Cabaret Noir schmecken nach einigen Tagen am besten.

Vorsicht beim Wiederverschließen der Weinflasche! Einer der schlimmsten Anfängerfehler ist der Wiederverschluss geöffneter Flaschen mit einem defekten Korken. Kleinster Korkabrieb kann den Geschmack und Geruch des Weines stark beeinträchtigen. Lieber legt man sich als Weintrinker einen separaten Verschluss aus Glas zu. Wie Weingläser sollte jener niemals mit Spülmittel oder in der Spülmaschine gereinigt werden. Klares Wasser reicht zum Abspülen aus.

Weltkindertag: Freie Fahrt mit Bus und Bahn für Kinder

Anlässlich des Weltkindertages ermöglicht der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) allen Kindern bis einschließlich 14 Jahren am Montag, 20. September 2021, freie Fahrt im gesamten GVH Gebiet (Zonen ABC).

Die Regelung zur kostenlosen Nutzung für Kinder gilt – wie in den vergangenen Jahren auch – in der 2. Wagenklasse der Verkehrsmittel aller GVH Verbundpartner (ÜSTRA, regiobus, DB, metronom, erixx und WestfalenBahn).

Der Weltkindertag findet in diesem Jahr unter dem Motto "Kinderrechte jetzt" statt. Verschiedene Aktionen sollen deutschlandweit auf die Rechte von Kindern aufmerksam machen und ihre individuellen Bedürfnisse in den Fokus rücken. UNICEF ruft beispielsweise mit der Mitmach-Aktion "Kinder erobern die Straßen" dazu auf, mit bunten Kreidebildern Straßen und Plätze zu gestalten und damit zum Ausdruck zu bringen, worauf es jetzt und in Zukunft ankommt.

Tag der Ersten Hilfe am 11. September: Helfen kann jeder

Vielen Menschen ist unwohl bei dem Gedanken, Erste Hilfe leisten zu müssen – weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen. Doch schnell kann es auch im direkten Umfeld zu einer Notsituation kommen – ein Familienmitglied erleidet während einer Feier einen Herzinfarkt, die eigenen Kinder verschlucken etwas und leiden unter Atemnot, oder der Nachbar hat sich bei der Gartenarbeit schwer verletzt und blutet stark.

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) steigt der Anteil von Unfällen im häuslichen Umfeld mit Todesfolge mit zunehmendem Alter auf rund 57 Prozent. Liegt die Rate im Altersbereich zwischen 45 und 55 Jahren (1322 tödliche Unfälle, davon 274 im häuslichen Umfeld) noch bei rund 20 Prozent, springt sie in der Altersgruppe von 65 bis 75 Jahren bereits auf 40,8 Prozent (2625 tödliche Unfälle, davon 1072 im häuslichen Umfeld).  

Gut vorbereitet zu sein ist also auch Hilfe zur Selbsthilfe.   

Die fünf wichtigsten Verhaltensregeln bei einem Notfall:

Überblick verschaffen. Um die Situation einschätzen zu können, sollte man sich zunächst einen Überblick verschaffen: Was ist passiert? Ist jemand verletzt? Wenn ja, wie viele Betroffene gibt es? Sind diese bei Bewusstsein? Sind schon andere Helfende aktiv?

Umgehend lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten. Bei Unfällen nicht nur im häuslichen Umfeld ist es von großer Bedeutung, umgehend mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu beginnen. So müssen starke Blutungen gestillt werden – falls notwendig, wird die verunfallte Person in die stabile Seitenlage gebracht, oder bei einem Herzstillstand wird umgehend mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen.

Notruf absetzen. Möglichst früh beziehungsweise parallel zu den lebensrettenden Sofortmaßnahmen wird der Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 alarmiert. Wenn sich jemand in der Leitstelle meldet, sollte die Konzentration auf der Beantwortung der folgenden W-Fragen liegen: Wo ist der Notfallort? Was ist passiert? Wie viele betroffene Personen gibt es? Welcher Art sind die Verletzungen/Erkrankungen? Wichtig: Nicht auflegen, sondern auf Rückfragen warten! Wenn alle Fragen beantwortet sind, beendet die Leitstelle das Gespräch.

Einweisung Rettungsdienst. Um möglichst alle Verzögerungen zu vermeiden, wird im besten Fall der Rettungsdienst von Angehörigen oder Nachbarn an der Straße in Empfang genommen und zur Einsatzstelle geleitet. Bei Dunkelheit sollte möglichst die Außenbeleuchtung eingeschaltet sein oder auf andere Art und Weise auf sich aufmerksam gemacht werden. Gut beleuchtete Hausnummern sind oft lebensrettend. Im Bereich großer Wohnanlagen und bei Mehrfamilienhäusern sind gute und eindeutig beschriftete Klingelschilder notwendig, vor allem, wenn Bewohner ähnlich klingende Namen haben.

Weitere Versorgungsmaßnahmen einleiten. Bis zur Übergabe an den Rettungsdienst müssen alle eingeleiteten lebensrettenden Sofortmaßnahmen weitergeführt werden. Wichtig dabei ist unter anderem ebenfalls, die Person warm zu halten. Eine entsprechende Rettungsdecke ist in jedem Erste-Hilfe-Kasten enthalten. Darüber hinaus ist die psychische Betreuung (das "Gutzureden") ebenfalls ein bedeutender Faktor während der Erstversorgung.

Erste Hilfe und Corona:

Gerade in der aktuellen Zeit sind viele Menschen besorgt um ihre eigene Gesundheit und wollen sich selbst schützen. Aber wie kann im Notfall geholfen werden, ohne sich selbst unnötig zu gefährden und eine Ansteckung mit Covid-19 zu riskieren?

"Erste Hilfe zu leisten muss selbstverständlich sein. Das gilt genauso während der Corona-Pandemie. Und wenn umsichtig agiert wird und einige Regeln beachtet werden, kann auch in diesen Zeiten Erste Hilfe geleistet werden", sagt Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen.

Was zu beachten ist:

Ist der Verletzte an Corona erkrankt oder der Ersthelfer ist sich darüber unsicher, kann während der Herz-Lungen-Wiederbelebung auf eine Beatmung verzichtet werden. Um das Risiko einer Tröpfcheninfektion zu minimieren, wird das Gesicht des Betroffenen am besten mit einem Tuch oder einem Kleidungsstück abgedeckt. Dieses Vorgehen erhöht die Sicherheit. Ein Restrisiko einer Infektion bleibt allerdings bestehen. Im Zweifel, beispielsweise bei Unbekannten, kann auf die Beatmung verzichtet werden.

Die wichtigsten Handgriffe der Ersten Hilfe können am besten in einem Erste-Hilfe-Kurs gelernt werden. Damit die notwendigen Handgriffe und Handlungsoptionen im Notfall ohne langes Nachdenken abgerufen werden können, raten die Johanniter, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen – am besten alle zwei Jahre.

Weitere wichtige Infos und Erklärvideos zu verschiedenen Erste-Hilfe-Themen sind unter www.johanniter.de/corona-erste-hilfe zu finden.

GVH beteiligt sich an VDV-Abo-Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“

Vom 13. bis 26. September findet die deutschlandweite Gemeinschaftsaktion "Deutschland Abo-Upgrade" statt, an der sich der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) beteiligt. Zwei Wochen lang werden bundesweit GVH Abo-Fahrkarten in allen teilnehmenden Verkehrsräumen im Nah- und Regionalverkehr anerkannt.

Wer zum Beispiel in Besitz einer Monatskarte Abo für die Zone A ist, kann im Aktionszeitraum mit Bus und Bahn im Nahverkehr ohne zusätzliche Fahrkarte in Hamburg, Berlin oder München fahren. Mit der Aktion bedankt sich der GVH bei Stammkundinnen und -kunden für die Treue während der Pandemie.

Abonnenten können im Aktionszeitraum das gesamte Nahverkehrsangebot ohne zusätzliche Kosten in allen teilnehmenden Verkehrsräumen nutzen. Ebenso können Abo-Kundinnen und -Kunden mit ihrer Fahrkarte innerhalb der Tarifzonen A-F des GVH ohne Aufpreis sowie unabhängig von der aufgedruckten Zone, der Preisstufe und sonstiger zeitlicher Beschränkungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der GVH Verbundpartner (ÜSTRA, regiobus, DB Regio, metronom, erixx und WestfalenBahn) fahren. Auch Neukundinnen und -kunden profitieren von der Aktion: Wer während des Aktionszeitraums ein Abonnement abschließt, kann das Angebot ebenfalls nutzen. Die Aktion richtet sich an Inhaberinnen und Inhaber der GVH Tarifprodukte Jobticket, Jobticket Ausbildung, Monatskarte Abo, Monatskarte Ausbildung Abo, Seniorennetzkarte Abo und des GVH Semestertickets.

Für das einmalige Upgrade ist eine Registrierung notwendig, die ab sofort unter www.besserweiter.de/abo-upgrade möglich ist. Nach erfolgreicher Registrierung wird Nutzern des Angebots ein Aktionsticket per Mail zugeschickt. Abo-Fahrkarte und Aktionsticket müssen bei Fahrten mitgeführt werden und sind auf Nachfrage vorzuweisen.

Die Aktion "Deutschland Abo-Upgrade" wurde vom Verband Deutscher verkehrsunternehmen (VDV) initiiert und richtet sich an Abonnentinnen und Abonnenten, um ihre Treue während der Corona-Pandemie zu honorieren sowie die Kundenbindung zu stärken.

Weitere Informationen sind unter www.besserweiter.de/abo-upgrade oder unter gvh.de zu finden.

Hannoversche Volksbank stellt neue digitale Crowdfunding-Plattform vor

Die Hannoversche Volksbank hat ihre Online-Crowdfunding-Plattform "Viele schaffen mehr" neu ausgerichtet und optimiert. Seit einigen Tagen ist die neue Plattform online unter viele-schaffen-mehr.de/hannoversche-volksbank-eg.

Über die Plattform können Vereine und Initiativen aus der Region Hannover – Celle – Hildesheimer Börde gemeinnützige Projekte finanzieren. Dabei spenden eine Vielzahl von Menschen online gemeinsam für den guten Zweck. Das Ziel der Hannoverschen Volksbank ist es, mit der Crowdfunding-Plattform Menschen zusammenzubringen, die das Leben in der Region verbessern wollen. Die Genossenschaftsbank folgt damit dem genossenschaftlichen Prinzip "Was einer allein nicht schafft, schaffen viele gemeinsam".

Die weiterentwickelte Crowdfunding-Plattform bietet Vereinen und Initiativen neben einem neuen Design eine deutlich bequemere und einfachere Nutzung. Gegenüber der bisherigen Crowdfunding-Plattform hat sich zudem die Internetadresse geändert: Diese lautet jetzt: viele-schaffen-mehr.de/hannoversche-volksbank-eg. Die Nutzung der Plattform bleibt weiter kostenfrei.

Die Hannoversche Volksbank hat die Online-Crowdfunding-Plattform auf die Beine gestellt, um das individuelle Engagement in der Region zu fördern. "Die Plattform ist eine Ergänzung der bisherigen Möglichkeiten der Förderung zum Beispiel durch die Stiftung Hannoversche Volksbank. Die Unterstützung kommt Projekten in unmittelbarer Nachbarschaft zugute. Gemeinsam mit den Menschen der Region möchten wir so Vereine und gemeinnützige Initiativen stärken. So können wir noch mehr bewegen und sehen zuversichtlich in die Zukunft", so Matthias Mollenhauer, Pressereferent bei der Hannoverschen Volksbank und Ansprechpartner für die Crowdfunding-Plattform. Dabei stellt die Bank nicht nur die Plattform zur Verfügung, sondern beteiligt sich an der Finanzierung der Projekte: "Für jeden Unterstützer, der mindestens 10 Euro spendet, geben wir 10 Euro dazu", erklärt Matthias Mollenhauer. Vereine und Institutionen, die eine Mitgliedschaft bei der Hannoverschen Volksbank besitzen beziehungsweise abschließen, erhalten zudem ein Startkapital in Höhe von 10 Prozent der Projektsumme.

Die Hannoversche Volksbank freut sich auf Vereine und Initiative, die sich auf der Online-Crowdfunding-Plattform engagieren.

20.000 Buchungen des Hannah-Lastenrades

Das seit 2015 in der Region Hannover angebotene Lastenrad Hannah hat die 20.000. Buchung eines Lastenrades registriert. Die Initiatoren des Hannah-Lastenrades, ADFC Region Hannover und Velogold, haben sich bei Nutzer Nummer 20.000 bedankt.

Der Nutzer, Thomas Möller aus Laatzen, hat als Anerkennung von den Initiatoren des Hannah-Lastenrad eine Tasche mit nützlichen Dinge für Radfahrer erhalten, unter anderem das neue Lastenrad-Quartett der Radkolumne, ein Holz-Lastenrad für seine beiden Kinder, Fahrradreinigungs- und Pflegeset, ADFC-Radtourenkarte Hannover und Umgebung, Warnweste und mehr.

Thomas Möller nutzt Hannah-Lastenräder bereits seit einigen Jahren, zuerst in Hannover und jetzt nach dem Umzug auch in Laatzen. Er wünscht sich in Laatzen eine größere Verfügbarkeit von Lastenrädern wie er es aus der Stadt Hannover gewohnt war. Hannah-Lastenrad arbeitet mit sehr viel ehrenamtlichen Engagement daran, die Anzahl der Lastenräder gerade in den Umlandkommunen zu erhöhen. Für die Betreuung und Einsatzbereitschaft stehen neben Velogold und ADFC auch fast 50 ehrenamtliche Hannah-Paten bereit, damit alle derzeit 8.300 Hannah-Nutzer viel Spaß beim Lastenrad fahren haben und diese andere Form der Mobilität kennenlernen können.

Postmappen für Erstklässler

Das Schulmaterial, Bücher, das gemeinsame Mittagessen und Klassenausflüge – der Beginn der Schule ist teuer für Eltern. Für viele sogar zu teuer. Das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) hilft: Familien, die Sozialleistungen beziehen, können über das BuT-Paket finanzielle Unterstützung beantragen. Wie das geht und was BuT genau ist, das erfahren Erstklässler und ihre Eltern jetzt wieder über die BuT-Postmappe, die an alle Grundschulen in der Region Hannover versandt wurden und die zu den Einschulungsfeiern am kommenden Sonnabend verteilt werden.

"Die BuT-Mappen enthalten Infomaterialien für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, aber zum Beispiel auch das neue Wimmelbild der Region Hannover", sagt Dr. Andrea Hanke, Sozialdezernentin der Region Hannover. "Aufgrund der derzeit schwierigen Lage und der pandemiebedingten Einschränkungen ist es gerade jetzt wichtig, Eltern diese Informationen an die Hand zu geben", so Dr. Hanke.

BuT-leistungsberechtigte Schüler können beispielsweise kostenlos in der Schule Mittag essen, Kosten für Tagesausflüge und Klassenfahrten werden ganz oder teilweise überkommen und auch eine Pauschale für Schulbedarf wird zum Beginn eines Schulhalbjahres ausgezahlt. "Kinder können auch Lernförderung in Anspruch nehmen oder auf die Pauschale für die Freizeitaktivitäten zurückgreifen", berichtet Dr. Hanke. "Das ist wichtig, damit die Kinder am sozialen Leben teilhaben und nicht beim Fußballtraining oder der Musikschule ausgeschlossen werden, weil es sich ihre Eltern nicht leisten können."

Anspruchsberechtigt sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 18. Lebensjahr und im Falle des Schulbesuchs bis zum 25. Lebensjahr, wenn sie Leistungen vom Jobcenter oder dem Sozialamt erhalten. Gleiches gilt, wenn die Familie Wohngeld oder den Kinderzuschlag von der Familienkasse bekommt. Ein Antrag kann sich auch lohnen, wenn die Familie ein geringes Einkommen hat, ohne die genannten Sozialleistungen zu beziehen.  

Informationen und Beratung zu den BuT-Leistungen erhalten Interessierte auf www.hannover.de/BuT oder über die BuT-Servicehotline unter Telefon 0511/61626364.

Terminloses City-Impfen am Hauptbahnhof nun auch unter der Woche

Die Impfkampagne des gemeinsamen Impfzentrums (GIZ) von Region und Landeshauptstadt Hannover befindet sich auf der Zielgeraden. Bevor die Corona-Impfungen ab Oktober hauptsächlich durch niedergelassene Ärzte durchgeführt werden, sind im Impfzentrum noch bis Montag, den 6. September 2021 Erst-Impfungen mit dem Vakzin von Biontech möglich.

Hintergrund ist der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung. Dieser muss mindestens drei Wochen betragen. Bis Ende September sind auf dem Messegelände dann ab Dienstag, 7. September 2021, nur noch Zweitimpfungen mit mRNA-Impfstoffen beziehungsweise Einmal-Impfungen mit Johnson & Johnson möglich. Bisher wurden rund 780.000 Impfungen durch Mitarbeiter des Impfzentrums Hannover durchgeführt.

Impfbus nächste Woche auch unter der Woche am Hauptbahnhof

Darüber hinaus setzen Region und Landeshauptstadt Hannover weiterhin auch auf dezentrale Impfangebote. Bereits im August stand der Impfbus der Feuerwehr regelmäßig an Sonnabenden auf dem hannoverschen Bahnhofsvorplatz, um Impfwilligen ein niederschwelliges und spontanes Impfangebot zu machen. Im Schnitt haben mehr als 500 Menschen das "City-Impfen“ angenommen.

Dieses Angebot wird im September noch weiter ausgeweitet. Einerseits wird der Impfbus auch an den September-Samstagen (4., 11., 18. und 25. September 2021) verlässlich zwischen 10 und 17 Uhr auf dem Bahnhofs-Vorplatz stehen. Darüber hinaus wird es in der Woche vom 6. bis 10. September 2021 zwischen 9 und 17 Uhr ebenfalls die Möglichkeit geben, sich am Hauptbahnhof impfen zu lassen. Der Impfbus wird hier ebenfalls bereitstehen und das Einmal-Vakzin von Johnson & Johnson verimpfen.

Dezentrale Impfungen im Umland gehen weiter

Ebenfalls fortgesetzt werden die dezentralen Impfangebote im Umland. Diese Woche macht der Impfbus noch Station in Wunstorf, Barsinghausen, Hemmingen und Sehnde, ehe in KW 37 erneut Standorte im Umland der Landeshauptstadt angefahren werden. Die genauen Orte und Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben. Die dezentralen Impfangebote im Umland haben zuletzt im Schnitt mehr als rund 1000 Menschen pro Woche erreicht.
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