Kategorienarchiv: Wedemark

Mehr Verkehrsunfälle in 2018 im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf

Im Jahr 2018 ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf mit den nachgeordneten Polizeikommissariaten Großburgwedel, Langenhagen, Lehrte und Mellendorf 129 Verkehrsunfälle, bei denen Personen getötet oder schwer verletzt wurden. Im Mittel der vergangenen fünf Jahre waren es 111 Unfälle mit schwerem Personenschaden. Dies entspricht einer Steigerung von 16,2 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt.

Durch die höhere Anzahl an Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden ist auch die Anzahl der betroffenen Personen höher als im Vergleichszeitraum. 2018 starben 6 (Mittelwerte der Jahr 2013 bis 2017: 8) beziehungsweise wurden 131 (113) Personen schwer verletzt. Auffällig sei nach Angaben der Polizei hierbei, dass sich die Altersklassen der Kinder / Jugendliche sowie der 18- bis 24-Jährigen auf dem Niveau der Vorjahre befinden, eine signifikante Steigerung jedoch bei den Beteiligten ab 55 Jahre zu verzeichnen sei. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der betroffen Personen in dieser Alterklasse von 45 pro Jahr auf 66 in 2018. Dies entspricht einer Steigerung von 46,7 Prozent.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit leichten Personenschaden stieg von (843) auf 899, die Anzahl der leicht verletzten Personen von (927) auf 991.

Insgesamt wurden im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf 6507 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Bei den Hauptunfallursachen im Bereich der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden sei festzustellen, dass überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol- / Drogenkonsum genauso dazuzurechnen seien, wie Fehler beim Abbiegen und Vorfahrtverletzungen.

Mit 1752 registrierten Unfallfluchten ist der Höchstwert vom vergangenen Jahr noch einmal übertroffen worden. Die Aufklärungsquote liegt im Verbund der Polizeiinspektion Burgdorf bei 39 Prozent. Hier ergeht der Appell an alle möglichen Zeugen: "Bitte umgehend nach der Beobachtung die Polizei verständigen."

„Klein, aber oho!“ – Tag der kleinen Forscher

Wie entsteht ein Regenbogen, wieso wachsen Blumen und wie kommt der Honig ins Glas? Kinder haben viele Fragen und von klein auf einen natürlichen Entdeckerdrang. "Klein, aber oho!" – passend zu dem diesjährigen Motto des bundesweiten Aktionstages der gemeinnützigen Berliner Stiftung "Haus der kleinen Forscher" feierten die Sennheiser Betriebskrippe in Wennebostel und das Netzwerk Forscher-Kids Region Hannover ein großes Forscherfest: Die Kinder der Einrichtung konnten mit ihren Eltern am heutigen Dienstag, 28. Mai 2019, gemeinsam mit den Erzieherinnen sowie zwei Trainerinnen des Netzwerks an verschiedenen Forscher-Stationen jede Menge ausprobieren und entdecken.

"Angesichts der wachsenden Flut an Eindrücken, denen wir ausgesetzt sind, ist es äußerst wichtig, sich früh mit dem Wesentlichsten und Unmittelbarsten, nämlich seiner Umwelt, auseinanderzusetzen. Der ‚Tag der kleinen Forscher‘ unterstützt Kinder dabei, die Welt zu entdecken, zu verstehen und zu würdigen", so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. Für die "Ohrwürmchen" war der Aktionstag eine erfolgreiche Premiere: "In jedem Kind steckt ein kleiner Forscher. Daher war dieser Tag eine tolle Erfahrung für die Kinder und bot viele Inspirationen für die Erzieherinnen, das Experimentieren weiter in den Alltag zu integrieren", war Einrichtungsleiterin Ilka Haßkerl begeistert.

Seit mehr als zehn Jahren ruft die Stiftung "Haus der kleinen Forschung" den bundesweiten "Tag der kleinen Forscher" aus. "In diesem Jahr gehen Kinder überall in Deutschland der Frage nach, wie viel Naturwissenschaften, Mathematik Informatik und Technik eigentlich in unserer täglichen Erlebniswelt stecken – ich freue mich, in der Wedemark mit den ganz Kleinen mitfeiern zu können und zu sehen, wie sich hier in der Region viele Partner zusammen erfolgreich für die gute frühe MINT-Bildung einsetzen, um Kinder stark für die Zukunft zu machen", sagte Dr. Jutta Moschner vom "Haus der kleinen Forscher". Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Stiftung engagiert sich seit 2006 in ganz Deutschland und unterstützt mit ihren Fortbildungsangeboten die MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung Kindern in Kitas und Grundschulen; die teilnehmenden Einrichtungen können sich als "Haus der kleinen Forscher" zertifizieren lassen.

Unter dem Titel "Forscher-Kids Region Hannover" hat die Region im Jahre 2015 als lokale Netzwerkpartnerin der Stiftung die Koordination des Angebots in den regionsangehörigen Kommunen übernommen: Sie berät die pädagogischen Fachkräfte und Kitas in allen 21 Kommunen der Region Hannover, bietet Themen-Fortbildungen mit speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern an und übernimmt die Personalkosten sowie Materialkosten für die Fortbildungen. "Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr Kindertagesstätten aus allen Kommunen unserem Netzwerk anschließen und die Kinder dabei unterstützen, ihren natürlichen Forscherdrang und Entdeckergeist auszuleben", so Alexandra Igel-Brée, Netzwerkkoordinatorin Forscher-Kids der Region Hannover. An dem Fortbildungsprogramm teilgenommen haben bisher rund 1.400 pädagogische Fachkräfte aus 370 Kindertageseinrichtungen und Schulen.

Projekt „Lernort Bauernhof – Kinder entdecken Landwirtschaft“

Woher kommen unsere Lebensmittel? Kann eine Kuh immer Milch geben? Wie wird aus Weizen und Gerste Brot? Was fressen Schweine? Und wie entsteht Butter? Antworten auf diese  Fragen rund um Landwirtschaft und Ernährung können Kinder auf dem "Lernort Bauernhof" finden. Auf dem Hof Backhaus in Plumhof wurde das neue umweltpädagogische Projekt der Region Hannover am heutigen Dienstag, 28. Mai 2019, vorgestellt. Kooperationspartner sind das Landvolk Hannover e.V., die Kreislandfrauen und die Forscher-Kids der Region Hannover.

"Auf einen Bauernhof können Schüler und Schülerinnen mit allen Sinnen lernen: Es kann gerochen, gehört, gefühlt und ausprobiert werden", erläuterte Sonja Papenfuß, Leiterin des Fachbereichs Umwelt der Region Hannover. Mit dem Projekt "Lernort Bauernhof – Kinder entdecken Landwirtschaft" will die Region Hannover das Umweltbewusstsein von Kindern fördern. Im Rahmen einer dreitägigen Unterrichtseinheit Angebots können Grundschulkinder unter pädagogischer Begleitung praktische Erfahrungen rund um die Landwirtschaft sammeln: unter anderem beim gemeinsamen Kochen mit Landfrauen, bei einer "Bauernhof-Olympiade" und natürlich bei einem Besuch auf einem Bauernhof.

"Wir wollen Landwirtschaft zum Anfassen ermöglichen und den Kindern zeigen, wo Nahrungsmittel ihren Ursprung haben. Die Rückmeldungen zu den ersten Pilotterminen war überwältigend, so dass wir in diesem Jahr noch acht weitere Termine anbieten", so Sonja Papenfuß. Ziel ist es, örtliche landwirtschaftliche Betriebe mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten einzubinden und bereits bestehende Angebote  aufzugreifen. So können im Programm Bausteine wie "auf Tuchfühlung mit Pferden", "das Erlebnis vom Kalb zur Kuh", "Mutterkühe, Schweine und Schafe" oder "das Erlebnis vom Huhn zum Ei" angeboten werden. Der Bauernhofbesuch soll für die Schülerinnen und Schüler auch im Nachgang weiter wirken; dazu sind ergänzende Angebote wie ein durch Landfrauen angeleitetes gemeinsames Kochen vorgesehen, bei denen vom Hof mitgebrachte Lebensmittel verarbeitet werden.

Volker Hahn, Vorsitzender Landvolk Hannover e.V.: "Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Region Hannover und den LandFrauen ein Bildungskonzept entwickelt haben, das Kindern das direkte Erleben mit Landwirtschaft, Natur und Ernährung ermöglicht. Das rege Interesse von Seiten der Grundschulen motiviert uns, dieses Angebot zukünftig auszubauen."

Kinder in der Region Hannover sollen nach Möglichkeit drei Mal in ihrer Bildungslaufbahn (Kindergarten, Grundschule, 5. Klasse) unmittelbaren Kontakt mit der Landwirtschaft haben. In diesem Jahr werden noch vier weitere Bauernhöfe zu außerschulischen Lernorten, insgesamt sind zwölf dreitägige Einheiten geplant.

Kommunen sind sich einig: „Regionsumlage muss gesenkt werden“

Die Regionsumlage muss gesenkt werden, darüber sind sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der regionsangehörigen Kommunen einig. Am heutigen Dienstag, 19. März 2019, haben sie sich auf ein gemeinsames Positionspapier verständigt. Dies gibt Wedemarks Bürgermeister Helge Zychlinski in einer Pressemitteilung bekannt.

"Künftig darf es keinen automatischen Anstieg der Regionsumlage mehr geben, nur, weil die Einnahmen der Kommunen steigen", fasst Bürgermeister Zychlinski die Forderungen der Kommunen zusammen. Ausgangspunkt dieser Forderung war der Anspruch einer transparenten Ermittlung der Regionsumlage. Die Finanzierung der kommunalen Haushalte müsse zuverlässig planbar sein, um die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden sichern zu können.

Die Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten fordern von der Region im ersten Schritt:

  • Der Hebesatz der Regionsumlage 2019 muss auf die bereits im Haushalt der Region festgesetzten 759 Millionen Euro festgelegt werden.
  • Den Finanzbedarf der Städte und Gemeinden muss frühzeitig ermittelt werden.
  • Die tatsächlichen Finanzbedarfe der Region Hannover müssen frühzeitig offengelegt werden.
  • Dieses ist transparent zu kommunizieren.

"Dazu wollen wir mit der Region Hannover in Verhandlungen eintreten", kündigt Helge Zychlinski an. Der erste Termin solle kurzfristig stattfinden, machen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ihrem Papier deutlich: "Aus diesem Grund haben wir eine Verhandlungskommission gebildet. Diese wird sich mit der Region kurzfristig über das weitere Vorgehen verständigen", heißt es darin.

Wichtig sei es den Verwaltungschefs, zu betonen, dass für sie die Frage einer Klage nicht vordergründig sondern als "Ultima Ratio" zu betrachten ist. Klar sei jedoch: "Wir stehen geschlossen hinter dem Papier. Unser Ziel ist es, unseren hohen Investitionsbedarf für Schulen, Feuerwehren oder Kindertagesstätten langfristig zu sichern."

Hannoversche Volksbank unterstützt gemeinnützige Initiativen mit 7.750 Euro

Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition: Seit vielen Jahren engagiert sich die Hannoversche Volksbank für soziale und kulturelle Zwecke sowie für den Sport in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle. Auch in diesem Jahr gibt es zum Jahresstart für insgesamt 107 Projekte einen warmen Geldsegen. Gefördert wurden aus den Reinerträgen der VR-Gewinnspargemeinschaft e.V., deren Lose bei der Volksbank erhältlich sind, Sozial-, Sport- und Kultur-Projekte in Höhe von genau 164.844,40 Euro. Gut 55.000 Euro entfallen davon wieder auf fünf VW up!, welche die Hannoversche Volksbank als VRmobile im Herbst 2018 ausgeschrieben hatte und die im April übergeben werden.

Die restlichen mehr als 100.000 Euro fließen als finanzielle Zuwendungen an gemeinnützige Vereine und Initiativen im Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank.

In Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark haben Filialdirektor Christian Zapfe und Mellendorfs Filialleiter Frank Felgner jetzt für große Freude gesorgt. Im KompetenzCenter Großburgwedel überreichten sie in einer kleinen Feierstunde symbolische Spendenschecks an die folgenden Einrichtungen:

  • Schützenverein Großburgwedel (Anschaffung eines Laptops für die Jugendabteilung) – 750 Euro
  • Freiwillige Feuerwehr Isernhagen – Ortsfeuerwehr Kirchhorst (Anschaffung von Bekleidung für die Kinder und deren Betreuer) – 1.000 Euro
  • Hannover 78 – Rugbyabteilung (Anschaffung von Trikotsätzen und Bällen für die Jugendabteilung) – 1.700 Euro
  • Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark (Kauf von Leinwänden, Pinseln, Farben usw.) – 800 Euro
  • Musikschule Wedemark e.V. (Kauf von Musikinstrumenten) – 1.500 Euro
  • IMAGO Kunstverein Wedemark e.V. (Druck von Handzetteln und Plakaten) – 1.250 Euro
  • Förderverein der Grundschule Resse e.V. (Kauf von Schutzkleidung, Sandsäcken, Boxhandschuhen etc.) – 750 Euro

"Mit diesen Geldern stärken wir das ehrenamtliche Engagement in unserer Region", erläutert Filialdirektor Christian Zapfe. "Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit wären viele Angebote heutzutage unerschwinglich. Und zahlreiche Projekte könnten ohne finanzielle Unterstützung überhaupt nicht realisiert werden," ergänzt Filialleiter Frank Felgner.

24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Elektro-Innung Burgdorf begrüßt 14 neue Gesellen

"Mit der erfolgreichen Ausbildung habt ihr einen Leistungsnachweis erbracht, der ein sicheres Fundament für ein gelingendes Berufsleben sein wird. Denn unsere Handwerksbetriebe suchen händeringend qualifizierte Fachkräfte", eröffnete der stellvertretende Obermeister der Elektro-Innung Burgdorf, Peter Wadewitz (Burgwedel), die Abschlussfeier der Auszubildenden im Elektrohandwerk im Hotel & Gasthaus Bähre in Ehlershausen.

Von ehemals 16 Prüflingen hatten 14 bestanden und sie waren eingeladen, um sich im Rahmen der traditionsreichen Freisprechungsfeier, die mit Fleiß und Ausdauer erworbenen Gesellenbriefe aushändigen zu lassen. "Dafür gebührt auch den Ausbildern und Kollegen, den Lehrern und Familien ein großer Dank", sagte Peter Wadewitz, und: "Da die meisten neuen Elektrogesellen übernommen werden, können die jungen Leute mit Zuversicht und Selbstvertrauen in die Zukunft blicken."

Das Handwerk habe in den vergangenen gut 20 Jahren eine schwindelerregende Entwicklung erlebt. "Das bedeutet, dass, wenn wir nicht mit der Zeit gehen, gehen wir mit der Zeit", unterstrich Wadewitz die überragende Bedeutung lebenslangen Lernens. Prüfungsausschussvorsitzender Knut Schardt setzte hinzu: "Die Lehrjahre habt ihr zunächst geschafft, aber die künftigen beruflichen Herausforderungen erfordern immer wieder weitere Wissenszuwächse."

Die erfolgreichen Teilnehmer des jüngsten Ausbildungsjahrgangs der Elektro-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Christian Lenz, Neustadt/Rbg. Sören Brandes, Celle und George Mazath, Gehrden (Jennert GmbH, Wedemark) und Ole Miesner (Guido Rohr, Wedemark). Christian Beeck, Großburgwedel und Thomas Florian (Elektro Bartels GmbH, Isernhagen KB). Jonas Jungnickel, Hannover und Alessandro Piro, Hannover (Stephan Macke GmbH, Burgwedel) und Sascha Oseloff, Eckernförde (Wadewitz Elektrotechnik GmbH, Burgwedel). Murat Bozkurt, Viransehir (Detlef Jacobs, Lehrte), Marvin Grabowski (Elektro Riera, Lehrte/Ahlten) und Florian Knittler (KLH Kabel- und Leitungsbau, Lehrte/Ahlten) sowie Aljosha Harder (Achim Strobinski, Uetze).

Freisprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf

Ein altes Sprichwort sagt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Deswegen wird der Abschluss der Lehrlinge gebührend gefeiert. Wer nach Jahren der Lehrzeit seine Gesellenprüfung bestanden hat, bekommt von der Innung den begehrten Gesellenbrief überreicht. Die Freisprechung ist also die Abschlussfeier der Auszubildenden des Handwerks. Dieses Jahr wurden von der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf alles in allem 22 Auszubildende freigesprochen.

Bester seines Jahrgangs war Behcet Sardas, der seine handwerklichen Fertigkeiten im Burgdorfer Betrieb Rolf Edeling Sanitärtechnik GmbH erworben hat. Er wurde dafür von Lehrlingswart Andreas Teichert (Uetze) und Ehrenkreislehrlingswart Wilfried Kutzner (Ahlten) mit einem Gutschein belohnt und wie alle anderen vom stellvertretenden Obermeister Stephan Macke (Burgwedel) freigesprochen. Die Freisprechung fand am vergangenen Freitag im Gasthaus & Hotel Bähre in Ehlershausen statt. Sponsor des Abends war die Küster GmbH aus Hannover.

Zu der Zeremonie begrüßte Lehrlingswart Andreas Teichert die künftigen Gesellen und ihre Ausbilder, Lehrer, Betriebsinhaber und die Familienangehörigen: "Ihr habt eine wichtige Etappe erfolgreich beendet und ein solides Fundament für eure berufliche Zukunft gelegt. Um sich die fachlichen Fähigkeiten anzueignen habt ihr reichlich Zeit und Geduld sowie viel Fantasie und Fleiß investiert." Das sei auch notwendig gewesen, denn noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen: "Nur Übung macht den Meister", betonte Teichert. Zum Stichwort "Meister" fiel ihm eine kleine Anekdote ein: Christian Brandes aus Meinersen, der seine Ausbildung bei Rummler & Teichert Sanitär und Heizung GmbH in Uetze erfolgreich absolvierte, hatte prognostiziert, dass er eher Meister werde als Schalke 04.

Der Lehrlingswart munterte die jungen Leute zu lebenslangem Lernen auf, um sich den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft mit handwerklicher Kompetenz stellen zu können: "Bleibt offen und neugierig. Das Handwerk ist eine tragende Säule im Land und noch immer die Wirtschaftsmacht von nebenan."

Bevor die langersehnten Gesellenbriefe ausgehändigt werden konnten, ergriff Wilfried Kutzner noch einmal das Wort. Meister Kutzner, der als ausbildender Betriebsinhaber in der Lehrter Ortschaft Ahlten immer bereit ist, junge Menschen über Anerkennung zu motivieren und Mut zuzusprechen, verlangt von ihnen aber auch den nötigen Willen zur Arbeit. "Aus unserer Lehrlingsausbildung müssen qualifizierte junge Leute hervorgehen. Egal ob Anlagenmechaniker oder Bäcker, Maurer oder Pflegekräfte – die Gesellschaft wird auch morgen und übermorgen Menschen brauchen, die diese Berufe gründlich erlernt haben", bekräftigte Wilfried Kutzner. Darüber hinaus sieht er in der Tatsache, dass zahlreiche junge Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Elend und Kriegen nach Deutschland drängen, durchaus etwas Positives: "Häufig fehlt es ihnen an den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen. Andererseits bringen Etliche auch etwas sehr Wichtiges mit – nämlich den Willen zu lernen und voranzukommen." Wilfried Kutzner beendete seine Rede mit der traditionsreichen Abschlussformel: "Gott schütze unser ehrbares Handwerk."

Die weiteren frischgebackenen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind: Maximilian Biedebach, Buchholz und Lenart Hannecker, Wietze (Jennert GmbH, Wedemark), Justin Pichler, Wedemark (Herbert Niggemeier, Wedemark), Lukas Dorsch, Wedemark (Jürgen Schmalstieg, Wedemark), Felix Oelmann, Wedemark (Malte Standvoß, Wedemark); Tobias Kickhäfer, Isernhagen (Wolfgang Kempe GmbH, Isernhagen), Jamal Tschauisch, Langenhagen (Stephan Macke GmbH, Burgwedel), Feodor Nussbaum, Sehnde (Georg Kruse GmbH, Sehnde/Rethmar), Leon-Alexander Bauer, Lehrte (Zeigert GmbH, Lehrte), Maximilian Eichhoff, Hannover und Julian Alexander Kaschny, Hannover (Markus Goslar, Lehrte), Kilian Franz, Sehnde und Okan Gemici, Sehnde (Ernst Däwes GmbH, Lehrte/Ahlten), Dennis Müller, Burgwedel (Wilfried Kutzner, Lehrte/Ahlten), Benedict Brüner, Lehrte und Steven Röpke, Lehrte (Karl Weymann GmbH, Lehrte); Sandro Kanther, Wathlingen (ELOTHERM Anderson GmbH, Hänigsen); Sean-Steven Kellner, Burgdorf und Sebastian Westfeld, Burgdorf (Dirk Westfeld, Ehlershausen), und Marcel Post, Burgdorf (Rolf Edeling GmbH, Burgdorf).

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

Mann auf Zebrastreifen angefahren und schwer verletzt: Der Autofahrer flüchtet

Ein Unbekannter hat am Freitagabend, 7. Dezember 2018, einen 84 Jahre alten Mann angefahren, als er einen Zebrastreifen an der Wedemarkstraße in Mellendorf überquert. Dabei ist der Mann schwer verletzt worden. Der Autofahrer flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 84 Jahre alte Mann aus Mellendorf befand sich nach Angaben der Polizei etwa gegen 20:10 Uhr in der Mitte des Zebrastreifens an der Wedemarkstraße nahe der Einmündung Schaumburger Straße in Mellendorf, als ein Auto herannahte. Dabei soll es sich um einen dunklen Kleinwagen, möglicherweise blau oder schwarz, gehandelt haben. Weitere Merkmale oder Beschreibungen des Fahrenden sind nicht bekannt.

Der Unbekannte erfasste den Mann, der infolgedessen schwer verletzt wurde. Dann flüchtete der Unfallverursacher in Richtung Fuhrberg. Die Polizei geht davon aus, dass sein Wagen Beschädigungen im Frontbereich aufweist. Der Mellendorfer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang beziehungsweise zum Verursacher und dessen Wagen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst in Hannover 0511/109-1888 zu melden.

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