Kategorienarchiv: Wedemark

Marinefreunde der Region Hannover treffen sich wieder nach Zwangspause

Kameraden die bei der Bundesmarine als Wehrpflichtige, als Zeitsoldaten, als Berufssoldat oder aktiv in der Marine ihren Dienst verrichtet haben, bilden die Marinefreunde der Region Hannover. Andreas Genske hatte diese Gruppe ins Leben gerufen und alle wollen diese neue Kameradschaft weiter pflegen und fortsetzen.

Der ursprüngliche Treffpunkt existiert nicht mehr, so dass man sich zunächst abwechselnd in Isernhagen und Burgwedel in unterschiedlichen Lokalitäten treffen treffen wird. Den Start bildet das Gasthaus Dehne in Isernhagen. Dort wird sich am morgigen Freitag, 17. September 2021, ab 18 Uhr getroffen.

Man plant für die Zukunft, weitere gemeinsame Treffen, wie zum Beispiel auch einen Trip nach Wilhelmshaven zum Marinemuseum, bei denen einige auch ihre alte "Heimat", wie zum Beispiel den Zerstörer Mölders wiedersehen werden.

Die maritimen Erinnerungen, wie beispielsweise die Marinewappen, die Genske gesammelt hat, sind noch vorhanden und kommen gegebenenfalls mal wieder an eine Wand, sollte man eine neue Begegnungsstätte für die Marinefreunde der Region Hannover wiederfinden.

Genske lächelt und sagt: "Wir haben Kameraden dabei, die haben gedient, da wurde ich gerade geboren. Es ist so interessant von den Erfahrungen anderer zu hören. Wenn man an Bord gefahren ist, weiß man, was es heißt miteinander auskommen zu müssen. Bei mir war nach 99 Metern das Boot zu Ende. Mein Tender, der als Versorger zu den U-Booten im 3. U-Bootgeschwader zugehörig war, ist schon vor längerer Zeit ausgemustert worden. Deshalb wäre es so interessant auch jetzige Angehörige der Marine in unserer Marinekameradschaft willkommen heißen zu dürfen."

Wer bei der Marine gedient hat, egal, ob jetzt, oder früher, ist eingeladen, sich bei Andreas Genske per Mail an andreas.genske@gmx.de oder unter der Rufnummer 0162/9597170 zu melden. 

Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“

Wenn Kinder beginnen ihre eigene Persönlichkeit zu entdecken, geraten Eltern oft an ihre Grenzen. Hier setzt der Elternkurs "Starke Eltern – Starke Kinder" des Kinderschutzbundes Burgdorf, Hannoversche Neustadt 32, an.

"An acht Dienstag Abenden wollen wir gemeinsam einen Weg zu einem gelassenen und konsequenten Umgang finden. Eltern haben oft den Eindruck, dass ihr Kind einfach nicht hört und sie dauernd provozieren will und die Kinder haben andererseits das Gefühl, dass ihre Eltern sie nicht verstehen und ihnen nicht zuhören", sagt die Kursleitung Jutta Goldbach. Dabei gehe es um Konflikte in der Erziehung, Gefühle und deren Ausdruck, Kommunikationsregeln, Bedürfnisse und vieles mehr.

Im September starten gleich zwei Kurse. Der erste Elternkurs beginnt am Dienstag, 21. September 2021, von 16:30 bis 18:30 Uhr. In diesem Kurs wird eine Kinderbetreuung angeboten, um jedem Elternteil die Möglichkeit zu bieten teilzunehmen.

Der zweite Kurs beginnt am Mittwoch, 22. September, von 19 bis 21 Uhr. Bei diesem findet keine Kinderbetreuung durch den Kinderschutzbund stat.

Während der Herbstferien pausiert der Elternkurs.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.kinderschutzbund-burgdorf.de, Telefon 05136/2131 oder per Mail an kinderschutzbund-burgorf@t-online.de.

Digitaler Austausch: Wie wollen wir wohnen?

Wie sehen Wohnkonzepte für die Zukunft aus? Kann man sich auch mit weniger Wohnfläche wohlfühlen? Wie lässt sich ein Haus bedarfsgerecht fürs Alter umbauen? Sind neue Wohnformen, wie generationsübergreifendes Leben in sozialer Gemeinschaft, eine Alternative?

Um Fragen wie diese geht es in einer digitalen Dialogveranstaltung am kommenden Donnerstag, 9. September 2021, ab 19:30 Uhr. Zu dem digitalen Austausch im Rahmen der Beteiligungsreihe zum Quartierskonzept "Grüner Faden für Bissendorf" laden die Gemeindeverwaltung Wedemark und die Klimaschutzagentur Region Hannover Wedemärker Bürger ein.

Die Teilnehmenden erfahren unter anderem mehr über das beispielhafte Wohnprojekt "Weißer Brink mit Perspektive" in Springe, das von Margarete Kemper und Renate Beblo vorgestellt wird. Außerdem berichtet Isabell Kurz von der WohnBauInitiative der Region Hannover über Chancen und Grenzen alternativer Wohnformen in alternden Einfamilienhausgebieten. Der anschließende, offene Dialog bietet Raum für Fragen, Anregungen und eigene Ideen. Er wird von Irina Reeker von der Klimaschutzagentur moderiert.

Die Teilnahme ist kostenlos und läuft über die Plattform Zoom. Die Zugangsdaten stehen auf www.wirimklimalog.de. Dort gibt es nach der Veranstaltung die Beiträge zum Download. Für Fragen steht Irina Reeker von der Klimaschutzagentur unter Telefon 0511/220022-79 zur Verfügung.

Entdeckertag 2021: Kinder-Kultur-Picknick, Heilkräutergarten – und Spielregeln

Region erleben leichtgemacht: Beim 34. Regionsentdeckertag am Sonntag, 5. September 2021, gibt es die Gelegenheit, spannende Orte in der Region Hannover und ihren Nachbarkreisen kennenzulernen. Kultur, Musik, Lesungen und Führungen können Besucherinnen und Besucher an vielen Schauplätzen live und vor allem gemeinsam vor Ort erleben.

Kinder-Kultur-Picknick in der Wedemark

Wo lässt sich die eigene Picknickdecke besser ausbreiten, als auf der Wiese des Gailhofs? Der Regionsjugendring und das Team Jugend- und Familienbildung laden zum Kinder-Kultur-Picknick. Auf dem Gelände des Jugend-, Gäste und Seminarhauses können kleine und große Entdeckerfreunde der Musik des Kinderliedermachers Unmada lauschen, der zusammen mit dem Kinderchor aus dem Kinderwald Hannover auftritt. Für Staunen sorgen die Kunststücke der Artistinnen und Artisten des Zirkus Salto und des Zirkus Bunttropfen. Mit bis zu sechs Bällen verdreht der Jonglage- und Zauberkünstler Johannes Arnold seinem Publikum den Kopf – magische Tricks inklusive. Kalte und warme Getränke stellt das Team des Gailhofs vor Ort bereit, den eigenen Picknickkorb packen Entdeckerfreunde am besten am Abend vorher.
Zeitfenster zur Auswahl: 11 bis 14 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Adresse/Anreise: Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark | S-Bahn S4, Haltestelle "Mellendorf"

Blütenpracht und heilende Kräuter in Langenhagen

Die Gartenpforten sind geöffnet, es duftet und summt in Kaltenweide: Am Entdeckertag lädt der lokale Bürgerverein Interessierte ein, den dortigen Heilkräutergarten zu besichtigen. Entstanden als Mitmach-Garten durch die Mithilfe vieler geflüchteter Menschen, warten alte Heilpflanzen wie Ringelblumen, Zitronenmelisse oder Thymian darauf, neu entdeckt zu werden.
Zeit: 10 bis 18 Uhr
Adresse/Anreise: Pfeiffengrasstraße, 30855 Langenhagen / S-Bahn Linie S4; Buslinie 610, 611, Haltestelle "Kaltenweide/Bahnhof"

Spielregeln und Anreise

Zur Teilnahme ist eine Voranmeldung für das gewählte Tourenziel, das Programm am Ort und das gewünschte Zeitfenster notwendig: dafür einfach www.entdeckertag.de in den Browser tippen oder den QR-Code im Programm-Flyer scannen und dann das Anmeldeformular ausfüllen. Per Mail bestätigt das Veranstaltungsteam der Region Hannover retour die Teilnahme.

Für alle Entdeckertagsziele gilt die 3G-Regelung: Voraussetzung für den Besuch ist ein Nachweis über die vollständige Corona-Schutzimpfung, die Genesung von Covid19 innerhalb der letzten sechs Monate oder ein negativer Corona-Test, der nicht älter ist als 24 Stunden.

Wie gewohnt genügt am Regionsentdeckertag 2021 die Tageskarte des Großraum-Verkehr Hannover (GVH) für eine Zone zum Preis von 6 Euro bzw. als Tageskarte Gruppe für fünf Personen zum Preis von 11,20 Euro, um an alle Tourenziele in der Region Hannover und in den Nachbarkreisen zu gelangen. Tipp bei gutem Wetter: Die Tourenziele eignen sich auch für einen gemeinschaftlichen Ausflug mit dem Rad. Hier hilft die Bike Citizens App – ein kostenloser Download, der sich lohnt. Mit jeder Fahrt können Bonuspunkte gesammelt werden, die bei verschiedenen Partner-Unternehmen eingelöst werden können.

Akuthilfen für pflegende Angehörige verlängert bis zum 31. Dezember 2021

Ungefähr vier von fünf Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt und versorgt und die Corona-Pandemie belastet diese Familien schwer. Die bereits geltenden Akuthilfen für pflegende Angehörige, die bislang bis zum 30. Juni 2021 galten und Hilfen während der Pandemie bieten, sind verlängert bis zum 31. Dezember 2021, wie die Gemeinde Wedemark mitteilt.

Im Akutfall besteht die Möglichkeit, kurzzeitig eine Arbeitsverhinderung von bis zu 20 Arbeitstagen, statt 10 Tagen, in Anspruch zu nehmen. Sollte ein Engpass in der Pflege im Zuge der Pandemie entstehen den nur Angehörige auffangen können, bietet die Verlängerung auch hier die Möglichkeit des vereinfachten Zugangs zum Pflegeunterstützungsgeld. Bis zum 31.Dezember 2021 können Beschäftigte das Pflegeunterstützungsgeld insgesamt bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch nehmen, bereits genutzte Tage werden angerechnet. "Das können auch geringfügig Beschäftigte und Rentnerinnen beziehungsweise Rentner, die eine Beschäftigung ausüben, in Anspruch nehmen", erläutert Silke Steffen-Beck, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Wedemark. Das Pflegeunterstützungsgeld muss bei der Pflegekasse beantragt werden.

Berufstätige, die aufgrund der Sonderregelungen Freistellungen in Anspruch genommen haben oder aktuell nehmen, haben die Möglichkeit, "restliche" Monate, die ihnen für eine Freistellung darüber hinaus zuständen, auch nach dem 31. Dezember 2021 in Anspruch zu nehmen. Diese Restzeiten bleiben bis zu 24 Monate erhalten.

"Die Flexibilisierungen, wie eine kürzere Frist für die Ankündigung der Familienpflegezeit oder auch die Möglichkeit, diese per E-Mail anzukündigen, gelten bis zum 31. Dezember 2021 und entlasten zumindest punktuell an dieser Stelle Berufstätige mit dieser doppelten Belastung, vor der sie akut stehen", sagt Silke Steffen-Beck.

"Wer berufstätig ist und Angehörige pflegt, muss flexibel auf neue Pflegesituationen reagieren können und ist auf eine gute Vereinbarkeit von Pflege und Beruf angewiesen", führt die Gleichstellungsbeauftragte weiter aus. "Nach wie vor ist das vornehmlich ein Thema, das Frauen betrifft, da sie auch überwiegend Angehörige pflegen. Die Maßnahmen sind eine Unterstützung für die Personen, die Pflege leisten. Dass in diesem Bereich viel mehr getan werden muss, liegt nicht erst seit der Pandemie auf der Hand", konkretisiert Silke Steffen-Beck.

Weitere Informationen rund um das Thema Pflege stehen unter anderem auf der Internetseite www.wege-zur-pflege.de zur Verfügung. Sie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betrieben.

Die Welt erleben mit Rotary

Rotary Clubs bieten Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren und jungen Erwachsenen bis 30 Jahre Austauschprogramme in die ganze Welt. Am 7. Juli 2021 findet die erste deutschlandweite Online-Info-Veranstaltung dazu statt.

Der Jugendaustausch ist eine der Säulen von Rotary International. Unter der Corona-Pandemie hat er sehr stark gelitten und ist in den vergangenen beiden Jahren praktisch komplett ausgefallen. Um die Erfahrungen in aller Welt ab 2022 wieder zu ermöglichen, findet zur Unterstützung am 7. Juli 2021 von 19 bis 21 Uhr die deutschlandweite Online-Info- Veranstaltung "Die Welt erleben mit Rotary" für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und junge Erwachsene statt.

Dabei werden die vier Programme Jahresaustausch LTEP (15-18 Jahre), Kurzaustausch STEP (15-18 Jahre) Sommercamps (individuell je nach Camp) und NGSE (junge Erwachsene bis 30 Jahre) vorgestellt. In kleineren Sessions berichten dann ehemalige Austauschschüler von ihren Erfahrungen – und die Ansprechpartner aus den Rotary Clubs beantworten Fragen der Interessenten.

"So können wir wieder deutschlandweit mit diesen tollen Programmen durchstarten", erläutert Initiatorin Daniela Singer vom Rotary Club Fränkische Schweiz. "Außerdem können wir so geeignete BewerberInnen gleich mit den zuständigen Clubs vor Ort in Kontakt bringen", ergänzt Stefan Karnop, Vorsitzender des Jugendausschusses im Rotary-Distrikt 1800 in den Bereichen Sachsen-Anhalt und östliches Niedersachsen.

Was viele nicht wissen: Rotary International ist der weltgrößte private und nichtkommerzielle Organisator von Schüleraustauschprogrammen (www.rotary- jugenddienst.de). Die unabhängige Serviceorganisation, die sich dem Frieden, dem kulturellen Austausch und dem Dienst am Menschen verschrieben hat, bietet jedes Jahr die Möglichkeit, als junger Mensch im Rahmen von Feriencamps, als Familienaustausch ein paar Wochen oder ein Jahr im Ausland zu verbringen und dort auch zur Schule zu gehen oder ein Praktikum zu machen. "Bewerben kann sich jede/r", betont Thomas Czeszak vom Rotary Club Lehrte-Burgdorfer Land, der ebenfalls hinter der Online-Info-Veranstaltung steht. "Das Programm ist offen für alle – unabhängig von Nationalität, Konfession oder Zugehörigkeit zu einem Rotary-Club. Voraussetzung ist allerdings die Bereitschaft, das eigene Land, die eigene Kultur und die eigene Generation im Ausland angemessen zu repräsentieren."

Rotary hat dazu weltweit ein ganz besonderes Netzwerk aufgebaut. Die Auswahl der Gastgeber-Familien wird vor Ort vom jeweiligen Rotary-Club durchgeführt, die Betreuung und das Programm vom jeweiligen regionalen Rotary-Distrikt gemeinsam mit den Clubs organisiert. Da Rotary-Mitglieder ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, entstehen beim Austausch weder Verwaltungs- noch Unterbringungskosten. Die Austauschschüler müssen lediglich für die Flüge, die erforderlichen Versicherungen und Visa sowie Taschengeld und gegebenenfalls Reisen selbst aufkommen. Von daher ist das Programm auch für einkommensschwächere Familien machbar. Bei Bedarf gibt es außerdem eine bestimmte Anzahl von Stipendien zur finanziellen Unterstützung.

Bewerben kann sich jede/r – für den Jahresaustausch am besten schon Ende der 9. Klasse. Für den Kurzaustausch auch schon in der 8. Klasse.

Die Bewerber werden nicht allein aufgrund schulischer Leistungen ausgewählt. Was zählt, sind Sozialkompetenz, gesellschaftliches Engagement und Kommunikations- fähigkeit. Außerdem gehört bei den Schülerprogrammen in der Regel auch die Bereitschaft dazu, in der eigenen Familie einen Gastschüler aufzunehmen.

Programme:

LTEP (Long Term Exchange Programm) bezeichnet den Jahresaustausch. Die Austauschschüler verbringen das Auslandsjahr bei mindestens zwei Familien im gleichen Ort, gehen dort zur Schule und nehmen an zahlreichen (rotarischen) Veranstaltungen und Reisen teil.

STEP (Short Term Exchange Programm) sind Kurzaustauschangebote von Rotary, die je nach Verfügbarkeit und individueller Absprache der Familien zustande kommen. STEPs sind immer Family-to-family-Programme und dauern vier bis acht Wochen. Sie starten wieder im Frühjahr 2022.

Der NGSE (New Generation Service Exchange) ist ein Programm für junge Erwachsene im Studium, der Ausbildung oder am Berufsanfang. Hier geht es um Auslandserfahrungen im Beruf. Bewerbungen sind jederzeit möglich, da stets individuell vermittelt wird und die Teilnehmer volljährig sind.

Camps sind stets international und richten sich an spezielle Zielgruppen. Die jeweiligen Inhalte und Teilnahmebedingungen sind auf der Jugenddienst-Website ausgeschrieben.

Wer Interesse an einem Schüleraustausch über Rotary hat, kann sich in seiner Region bei einem der Rotary-Clubs melden. Informationen und eine Club-Übersicht gibt es auch auf www.rotary-jugenddienst.de. Wer an der Info-Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich auf der Veranstaltungswebsite www.die-welt-erleben-mit-rotary.de direkt anmelden.

Fragen zum Austauschprogramm beantwortet Thomas Czeszak auch persönlich. Hierzu kann eine Mail mit einer Rückrufnummer an lehrte-burgdorfer-land@rotary.de gesendet werden.

Dritter digitaler Solarstammtisch in der Wedemark

Der öffentliche Austausch zur Solarenergie in der Wedemark geht weiter. Die Klimaschutzagentur Region Hannover lädt am Montag, 5. Juli 2021, zwischen 18:30 und 20 Uhr zum dritten digitalen Solarstammtisch ein.

Interessierte Wedemärker können erneut in entspannter Gesprächsatmosphäre über die Möglichkeiten der Solarenergienutzung diskutieren. Im Schwerpunkt geht es dieses Mal um Qualitätsmerkmale und Unterschiede bei Photovoltaik-Modulen. So wird Dr. Stefan Riechelmann, Leiter der Arbeitsgruppe "Solarmodule" der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, in einer digitalen Laborführung die preislichen, (leistungs-)technischen und optischen Unterschiede bei Photovoltaik-Modularten erläutern. Außerdem gibt es eine Einschätzung, welches Modul je nach Anwendungsfall empfehlenswert ist.

Rainer Tepe von der neuen Energiegenossenschaft Bürger.Energie.Wedemark wird ebenfalls anwesend sein und Fragen der Teilnehmenden beantworten. Der Solarstammtisch findet über die Online-Konferenz-Software Zoom statt, die Einwahldaten gibt es auf der digitalen Dialog- und Beteiligungsplattform www.wirimklimalog.de.

„KlangTÜV“: Schlagzeuger erprobt Alltagsgegenstände

Elf Kunstinstitutionen, zwölf Orte, zwölf Kunstschaffende und Künstlerkollektive: Die IntraRegionale präsentiert vom 13. Juni bis 18. Juli 2021 zeitgenössische Klangkunst an ungewöhnlichen Orten. Die Hörregion Hannover vertieft mit einem umfangreichen Begleitprogramm das Hör- und Kunsterlebnis.

Nicht für Autos und auch keine echte Plakette: Beim "KlangTÜV" untersucht Schlagzeuger David Gutfleisch betagte Alltagsgegenstände auf ihre musikalischen Qualitäten hin und entlockt den ihnen verblüffende Hörerlebnisse. Er improvisiert, verstärkt, schlägt, streicht und testet aus. Einfach ausrangierten Gegenstand mitbringen oder vorzeigen, was sich in den Taschen verbirgt, und auf eine "KlangTÜV"-Auszeichnung hoffen. In einem Sprinter tourt Gutfleisch mit diesem ebenso vergnüglichen wie poetischen Konzept des Komponisten Matthias Kaul durch die Region Hannover.

Am Donnerstag, 1. Juli, stoppt der Kleinbus im Amtsgarten hinter dem Standesamt in Wedemark-Bissendorf am Rande des Wedemärker Landemarktes. Wer Lust auf akustische Experimente hat und sein Eigentum klanglich austesten lassen will, hat dort von 14 bis 18 Uhr dazu Gelegenheit. Am Freitag, 2. Juli, ist Gutfleisch von 12 bis 15 Uhr in der Fußgängerzone in Lehrte an der Burgdorfer Straße / Ecke Zuckerpassage zu Gast. Und am Sonnabend, 3. Juli, haben die Ronnenbergerinnen und Ronnenberger von 14 bis 17 Uhr im Café Waldwinkel, Salinenstraße 105 A, die Möglichkeit zu erleben, dass Alltagsgegenstände musiktauglich sind, wenn Schlagzeuger Gutfleisch zum Konzert bittet.

Der "KlangTÜV" wird veranstaltet von imago – Kunstverein Wedemark, der Städtischen Galerie Lehrte und dem Kunstraum Benther Berg in Kooperation mit der Hörregion Hannover und mit Unterstützung von aha – Abfallwirtschaft der Region Hannover. Die Teilnahme ist kostenlos.

VHS Ostkreis Hannover bietet Sommerprogramm im Juni und Juli an

Wie die Volkshochschule (VHS) Ostkreis Hannover bekannt gibt, erlaubt die seit dem 31. Mai 2021 geltende Corona-Landesverordnung den Einrichtungen der Erwachsenenbildung wieder den Präsenzunterricht unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln sowie der Dokumentationspflicht. Darüber hinaus ergeben sich weitere Verpflichtungen zur Gruppengröße sowie zum Tragen einer medizinischen Maske in den VHS-Räumlichkeiten.

Die aktualisierten Beginntermine können auf der Homepage unter www.vhs-ostkreis-hannover.de direkt in den Kursdaten eingesehen werden. Kurse, die nicht mehr durchgeführt werden können, sind wieder für das kommende Herbstsemester ab September 2021 geplant und sind auf unserer Homepage veröffentlicht und können bereits gebucht werden.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich für die Kurse wie gewohnt telefonisch, per Mail, per Fax, unter www.vhs-ostkreis-hannover.de oder schriftlich (beispielseise mit einer Anmeldekarte) anmelden.

Im Juni und Juli wird ein Sommerprogramm angeboten, dessen Kurse im Freien in der frischen Luft stattfinden. Daneben können auch die Online-Unterrichtsformate genutzt werden, die im Sprachen-, Gesundheits- und EDV-Bereich erstellt wurden. Nähere ist unter www.vhs-ostkreis-hannover.de zu finden.

Das gesamte Kursangebot des nächsten Semesters wird Ende Juli 2021 beziehungsweise Anfang August auf der Homepage und im neuen Programmheft für das Herbstsemester 2021 veröffentlicht. Bei Fragen zum Kursgeschehen ist die VHS Ostkreis Hannover weiterhin telefonisch und per Mail an info@vhs-ostkreis-hannover.de zu erreichen.

Die Geschäftsstelle der Volkshochschule, Hannoversche Straße 23 in Altwarmbüchen, ist montags, mittwochs und freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Interessierte können sich beraten lassen und persönlich anmelden. Telefonisch erreichen Interessierte die VHS Ostkreis Hannover auch außerhalb dieser Öffnungszeiten unter der Nummer 0511/2208222 in der Geschäftsstelle in Isernhagen. Anrufe werden dann automatisch an die Geschäftsstelle in Lehrte weitergeleitet. Diese kann auch direkt unter der Telefonnummer 05132/5000-0 erreicht werden.

Jetzt anmelden: Drei Tage „Britzelknistern“ in der Wedemark

Elf Kunstinstitutionen, zwölf Orte, zwölf Kunstschaffende und Künstlerkollektive: Die IntraRegionale präsentiert vom 13. Juni bis 18. Juli 2021 zeitgenössische Klangkunst an ungewöhnlichen Orten. Die Hörregion Hannover vertieft mit einem umfangreichen Begleitprogramm das Hör- und Kunsterlebnis.
Unter dem Titel "Das Kabinett des industriellen Elends" entwickeln Stefan Roigk und Daniela Fromberg für die IntraRegionale eine Klang-Installation auf dem Bissendorfer Wertstoffhof. Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren können schon vorab in einem dreitägigen Workshop mit den beiden Kunstschaffenden erleben, wie aus alten Elektrogeräten Klangkunst entwickelt wird. "Britzelknistern" heißt das Angebot für entdeckungs- und experimentierfreudige Teenagerinnen und Teenager, und ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem imago Kunstverein Wedemark, der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark und der Hörregion Hannover. Noch sind Plätze frei.

Der Workshop findet am Donnerstag und Freitag, 10. und 11. Juni, jeweils von 16 bis 19 Uhr, und am Sonnabend, 13. Juni, von 12 bis 16 Uhr statt. Gearbeitet wird auf dem Gelände des Kunstvereins imago, Am Mühlengraben 19, in Wedemark-Bissendorf. Zum Abschluss präsentiert die Gruppe die eigenen Kompositionen auf dem Bissendorfer Markplatz.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten alte und neue Elektrogeräte mitbringen. Die Anmeldung ist über die Homepage der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark unter www.kunstschule-wedemark.de möglich.

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