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Jens Palandt tritt als Grüner Direktkandidat für die Bundestagswahlen im Wahlkreis 43 an

In der Aufstellungsversammlung des Grünen Regionalverbandes Hannover am vergangenen Donnerstag, 1. April 2021, wurde der Vorsitzende des Burgdorfer Ortsverbandes von Bündnis90/Die Grünen, Jens Palandt, als Direktkandidat zur Bundestagswahl 2021 für den Wahlkreis 43 Hannover Land I gewählt. Der Wahlkreis 43 umfasst Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt am Rübenberge, Wedemark und Wunstorf. Die Wahlversammlung der Grünen fand digital statt. Der Kandidat muss deshalb noch per Briefwahl bestätigt werden.

Der 54-jährige dreifache Familienvater Jens Palandt ist Landschaftsarchitekt und als Landesbeamter tätig. Beim Niedersächsischen Umweltministerium arbeitet er als stellvertretender Leiter der Energieabteilung. Als Referatsleiter verantwortet er dabei die Aufgabenbereiche Klimaschutz und Nachhaltigkeit und steht dem Kompetenzzentrum für Klimawandel vor.

Der Burgdorfer Palandt gilt vor dem Hintergrund seiner beruflichen Stationen im Umwelt-, Landwirtschafts- und Innenministerium, der niedersächsischen Staatskanzlei und seiner Zeit als Erster Verbandsrat beim Regionalverband Großraum Braunschweig als ausgewiesener Experte in der Umwelt-, Energie- und Klimaschutzpolitik, in wirtschafts- und strukturpolitischen Fragestellungen sowie in den Bereichen der Landesentwicklungs- und Agrarpolitik. Diese auch für die Region Hannover bedeutenden Handlungsfelder will Palandt in den nächsten Monaten in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes stellen.

"Die auf uns zu kommende Klimakrise, das zunehmende Auseinanderdriften zwischen arm und reich, die Polarisierung unserer Gesellschaft, weitgehender Stillstand in allen wichtigen Politikfeldern auf der Bundesebene und das immer deutlicher werdende Versagen der Bundesregierung bei der Bewältigung der Coronakrise zeigt doch deutlich: Weitermachen wie bisher ist keine Option. Deutschland ist dank der Großen Koalition in Berlin an vielen Stellen – nicht nur bei der Digitalisierung – nur noch Mittelmaß. Der Staat wirkt schwach. Das alles ist auch nicht gut für unsere Demokratie".

Palandt führt weiter aus, "dass wir uns im Übrigen im entscheidenden Jahrzehnt im Kampf gegen die Klimakrise befinden. Wir brauchen endlich eine mutige und kreative Energie-, Wirtschafts- und Verkehrspolitik, die dem historischen Auftrag des Pariser Klimavertrages gerecht wird. Die Erfahrung zeigt aber auch hier: Den erforderlichen Wandel werden wir hart erkämpfen müssen. Dabei mangelt es nicht an überzeugenden fachlichen Konzepten. Es fehlt vielmehr am politischen Willen der Bundesregierung, die schon seit über einem Jahrzehnt verhindert, dass sich wirklich etwas bewegt. Bei der unabdingbaren Transformation hin zu einer klimaneutralen und damit zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft überwiegen eindeutig die Chancen. Während jedoch die mutlose und teilweise raffgierige CDU/CSU mit ihrer Klientelpolitik damit beschäftigt ist, den – nichtexistierenden – Widerspruch zwischen Klimaschutz und Wirtschaft zu diskutieren und Teile der konturlosen SPD glauben, dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit Gegensätze seien, denken wir Grünen all dies zusammen. Wir alle wissen wie man eine Industriegesellschaft sicher ins Zeitalter der Klimaneutralität führt. Wie man dafür den Kohleausstieg beschleunigt und Versorgungsicherheit gewährleistet, wie viel mehr Strom aus Wind und Sonne gewonnen werden kann. Und wir wissen wie man im Zuge dessen viele neue zukunftsfähige Jobs schafft. Und immer mehr Menschen und Unternehmen wissen dies auch und wollen endlich Taten sehen. Wir Grünen wollen in der Regierung die für die Transformation zur Klimaneutralität erforderlichen politischen Weichen stellen. Denn nur mit einer gelingenden Energie und Verkehrswende, bei der wir die Menschen mitnehmen, werden wir in Deutschland und Europa unserer Verantwortung für den weltweiten Klimaschutz gerecht und nur so bleiben wir als demokratische Gesellschaft erfolgreich und zukunftsfähig".

"Wir brauchen endlich auch einen grundlegenden Kurswechsel in der Agrarpolitik. Angesicht der gravierenden negativen Auswirkungen der zunehmend industrialisierten Landwirtschaft auf Wasser, Böden, Klima und die Artenvielfalt kämpfen wir Grünen dafür, die milliardenschweren Fördergelder künftig anders, dem Gemeinwohl dienend, einzusetzen. LandwirtInnen müssen zukünftig mit einer umwelt- und klimaschutzgerechten Produktion von hochwertigen Nahrungsmitteln und mehr Tierwohl gutes Geld verdienen können und für ihre Arbeit Anerkennung erhalten", so Palandt.

Die Corona-Pandemie verlange von den Menschen derzeit viel ab. "Die Pandemie hat leider weniger unsere Stärken offenbart, sondern sie führt uns gerade auch die Schwächen unserer derzeitigen politischen Führung vor Augen", so Palandt. Er füngt hinzu: "Nicht nur in diesem Kontext möchte ich mich besonders für eine solidarische und offene Gesellschaft, für die Schwachen, gegen das anwachsende Auseinanderdriften von Einkommen, für die Bedürfnisse von Familien und Kindern, für Chancengleichheit in der Bildung, für Kulturschaffende, für soziale Einrichtungen, gegen Rechtsextremismus und für den Erhalt und die Rettung lebendiger Orte, insbesondere vitaler Orts- und Stadtkerne in unserer Region einsetzen. Wir als Gesellschaft können aus Fehlern lernen. Wir haben erlebt, wie fragil der Status quo ist, wie zerbrechlich eine rein auf Profit ausgerichtete Wirtschaft, aber auch wie stark unsere Gesellschaft ist. Wir haben übrigens auch erfahren, wie begrenzt nationale Antworten auf globale Fragen sind. Und wir haben erlebt wieviel Unsicherheit entsteht, wenn man nur auf Sicht fährt und erst reagiert, wenn die Krise bereits um sich greift. Wir sehen wie notwendig eine mutige und kreative Politik mit Weitblick ist. Je besser wir vorsorgen, je widerstandsfähiger wir werden, je besser wir schützen, umso freier können wir leben."

Grünen-Co-Vorsitzende Maria Leykum: "Der Ortsverband von Bündnis90/Die Grünen gratuliert Jens zur Wahl und wir freuen uns auf den gemeinsamen Kommunal- und Bundestagswahlkamp mit ihm. Zusammen setzen wir hier vor Ort und mit den Grünen Ortsverbänden in der Region auf viele engagierte Grüne. Unsere gesellschaftspolitischen Werte und Zielsetzungen, unsere fachlichen Konzepte, unsere Strategien für mehr Zukunftsfähigkeit und unser Mut überzeugen viele Menschen. Aus heutiger Sicht ist – was das Ergebnis der Bundestagswahl betrifft – auch in der Region Hannover alles möglich. Durch Wahlen entscheidet eine Gesellschaft, wer sie sein will. Das gilt besonders für die Bundestagswahl am 26. September. Die Wählerinnen und Wähler werden mit ihrer Stimme entscheiden, in welche Richtung wir gehen".

On-Demand-Service „sprinti“: Unternehmen Via ist Betreiber für den Testlauf

Die Region Hannover und die Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus planen, ein sogenanntes On-Demand-Verkehrssystem im Umland Hannovers einzurichten. Für eine bis zu dreieinhalb Jahre dauernde Testphase geht das System in den drei Kommunen Sehnde, Springe und Wedemark ab Juni dieses Jahres an den Start. Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens hat nun das On-Demand-Unternehmen Via mit Deutschlandsitz in Berlin den Zuschlag für den Testlauf erhalten.

Der Service mit dem Namen "sprinti" soll den Buslinienverkehr sinnvoll ergänzen und dabei schneller, flexibler und komfortabler nutzbar sein als bisherige Ruf- oder Anrufsammeltaxi-Verkehre.

"Mit sprinti schaffen wir ein Mobilitätsangebot im Umland, das für die Menschen attraktiver sein kann als ins eigene Auto zu steigen", erläutert Regionspräsident Hauke Jagau. "Statt starrer Bedienung im Regeltakt wollen wir Fahrtwünsche schneller und vor allem nach Bedarf erfüllen. Eine simple App übernimmt dabei die Bestell- und Bezahlfunktion. Der Bus kommt, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Dies ist nicht nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit oder für mehr Service im öffentlichen Nahverkehr: Im ländlichen Raum bedeuten schnelle, verlässliche Verkehrsverbindungen Lebensqualität. Ich freue mich, auf viele neugierige und hoffentlich zufriedene sprinti-Fahrgäste."

"Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die Mobilität in den Umlandkommunen und in dieser Form sicherlich einmalig in Deutschland", betont Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. "Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn wir die Kunden überzeugen. Schnelligkeit, Verfügbarkeit, unkomplizierte Buchung und Bezahlung sowie der Komfort während der Fahrt, sind die Erfolgskomponenten", meint Franz.

Der Betreiber Via

2012 gegründet, ist Via heute "weltweit Marktführer in der Entwicklung und im Einsatz von On-Demand Systemen und weiteren Technologien zur Optimierung des ÖPNV", so die Region Hannover. Das Unternehmen unterstützt seine Partner dabei, intelligente Netzwerke aus On-Demand-Shuttles, Linienbussen, Sonderfahrdiensten, Werkshuttles und/oder autonomen Fahrzeugen zu betreiben.

Gemeinsam mit Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern arbeitet Via daran, die Kosten des öffentlichen Nahverkehrs zu senken und neue Mobilitätsoptionen anzubieten, die so komfortabel und zuverlässig sind, dass sie eine echte Alternative zum privaten Pkw darstellen, und die gleichzeitig die Umweltbelastung deutlich reduzieren. Via arbeitet weltweit mit aktuell mehr als 200 Partnern auf fünf Kontinenten, im deutschsprachigen Raum mit rund 20 Partnern, unter anderem den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), den Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) oder den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ).

"Mit sprinti startet die Region Hannover ein innovatives Verkehrskonzept, das Flexibilität, Komfort und Inklusion mit einer hohen Verkehrseffizienz verbindet und dadurch den ÖPNV in der Region Hannover noch attraktiver macht”, sagt Valerie von der Tann, Geschäftsführerin von Via in Deutschland. "Wir freuen uns, dass die Region Hannover dafür auf die Technologie und betriebliche Expertise von Via setzt.”

So funktioniert der "sprinti"

Gebucht werden kann der "sprinti" über die GVH-App. Die Kunden werden an virtuellen Haltestellen abgeholt beziehungsweise abgesetzt – nicht weiter als 150 Meter vom Start- oder Zielort entfernt. Von der Buchung des Kunden bis zur Nutzung sollen nur etwa 15 bis 20 Minuten vergehen. Zusätzlich können Fahrten im Voraus bestellt werden – auch als wiederkehrende Fahrten. Nutzen kann den Service, wer über eine gültige GVH-Fahrkarte verfügt – genau wie beim Fahren mit Bussen und Bahnen; es gibt keinen Preisaufschlag. Attraktiv und vor allem besser merkbar sollen die Einsatzzeiten sein: 6bis 1Uhr an Werktagen, an den Wochenenden von 8 bis sogar 4 Uhr.

Fahrzeuge und Fahrpersonal

Die Fahrzeuge, mit denen das Testangebot begleitet wird, werden bis zu sechs Fahrgäste aufnehmen können. Sie werden barrierefrei und in der Lage sein, bis zu zwei Rollstühle mitzunehmen. Dies wird per Hublift am Heck des Fahrzeuges ermöglicht. Rollatoren oder Kinderwagen können ebenfalls mitgenommen werden. Insgesamt 20 Kleintransporter des Typs "Mercedes-Benz Sprinter Mobility" sind für die drei Kommunen vorgesehen. Die Rekrutierung der Fahrerinnen und Fahrer läuft bereits. Die Firma Via möchte in den kommenden Wochen rund 100 Personale für den neuen Fahrdienst gewinnen. Im Rahmen von Schulungen sollen die Mitarbeiterinnen und MItarbeiter vor dem 1. Juni fit gemacht werden.

Finanzierung und Bewerbung

Zurzeit ist von jährlichen Aufwendungen von knapp 3,5 Millionen Euro auszugehen. Die Region Hannover hat für das Projekt für die ersten beiden Jahre einen Förderantrag auf EU-Mittel gestellt. Die Förderquote beträgt dabei 50 Prozent.

Auch nach den ersten beiden Jahren strebt die Region eine Förderung des On-Demand-Services an. "Wir bewerben uns aktuell mit dem ’sprinti‘ im Rahmen des Modellprojektes zur Stärkung des ÖPNV", erklärt Franz. Mit bis zu 30 Millionen Euro und einer Quote von bis zu 95 Prozent fördert das Bundesverkehrsministerium innovative Projekte im Nahverkehr. "Das Ziel ist es, dieses On-Demand-System in der sogenannten Tarifzone C des GVH auszurollen. Damit würden wir insgesamt elf Kommunen einbinden", so Franz.

Um das neue Angebot angemessen zu bewerben und vor Ort bekannt zu machen, läuft derzeit eine Ausschreibung für eine Marketingagentur. Die Vergabe ist für Ende März vorgesehen. Die wesentlichen Bausteine der Kommunikation für den "sprinti" sind die Beteiligung der potentiellen Nutzer, die Bekanntmachung vor Ort und die Vermittlung der Nutzungsmodalitäten durch verschiedene Inhalte und Kanäle. Der zeitliche Hauptfokus für die Bewerbung liegt zunächst um den Einführungstermin herum – also im Mai und Juni, soll aber auch danach fortgesetzt werden.

Start in Sehnde, Springe und der Wedemark

"sprinti soll in das bestehende Busliniennetz der Kommunen integriert werden. Eine Ergänzung im besten Sinne", betont ÜSTRA-Vorständin und regiobus-Geschäftsführerin Elke van Zadel. Neben dem umweltpolitischen Aspekt sei auch die Wirtschaftlichkeit ein wichtiger Faktor. "Schließlich wird der Transporter dort eingesetzt, wo der Bus keinen Sinn macht."

"Selbst bei der Ausweitung der On-Demand-Verkehre wird das Busangebot weiterhin die tragende Säule des Verkehrsangebotes dort vor Ort sein, wo es den Bedarf gibt. Mit einem neuen Angebot ergeben sich möglicherweise weitere Arbeitsfelder und flexiblere Einsatzmöglichkeiten in Zukunft", betont ÜSTRA-Vorständin Denise Hain.

Jusos Wunstorf nominieren Julian Kienast als Kandidaten für die Bundestagswahl 2021

Vergangene Woche haben die Jusos Wunstorf mit großer Mehrheit Julian Kienast zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 per Vorstandsbeschluss nominiert. Die Jusos Wunstorf sind sich sicher, dass "Erneuerung und frischer Wind in Berlin gefragt sind", und der Wahlkreis Hannover-Land I, der die Kommunenen Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt am Rübenberge, Wedemark und Wunstorf umfasst, "in Berlin wieder ordentlich vertreten" werden müsste.

"Wir als Jusos Wunstorf waren uns schnell einig, dass Julian Kienast alles mitbringt, um den Wahlkreis würdig im Bundestag vertreten zu können", so die Jusos.

Julian Kienast bekannte sich in der Vergangenheit nachdrücklich zu mehr Steuergerechtigkeit durch eine höhere Besteuerung großer Einkommen und Vermögen sowie zu fairen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten.

"Ich freue mich, dass unter den BewerberInnen auch jemand junges wie Julian dabei ist, der Mitten im Leben steht, der Jung und Alt ordentlich und würdig in Berlin vertreten wird sowie ein sozialdemokratisches Herz am rechten Fleck besitzt, was wir nach der Corona-Pandemie im Bundestag benötigen, um unser Land wirtschaftlich sowie sozial wieder auf die Beine zu stellen", so der Vorsitzende Majid Atris.

Julian Kienast: "Ich bin sehr glücklich über die Nominierung durch die Jusos Wunstorf und werde nun weiterhin alles dafür geben, diesem Vertrauensvorschuss gerecht zu werden. Nichts würde mich stolzer machen unseren Wahlkreis im Bundestag vertreten zu dürfen."

Ophelia berät im Lockdown nur telefonisch

Angesichts des anhaltenden Pandemiegeschehens muss das Ophelia Beratungszentrum für Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung leider auf persönliche Beratungen sowohl in den Kommunen als auch am Standort Langenhagen verzichten und kann für die Fortdauer des Lockdowns nur telefonisch beraten. Das Beratungszentrum ist für eine vertrauliche telefonische Beratung unter der Telefonnummer 0511/7240505 erreichbar. Informationen gibt es auch auf der Website des Beratungszentrums unter www.ophelia-beratungszentrum.de.

Gründungsabend in Burgwedel: Wie mache ich mich selbständig?

Am 20. Oktober 2020, 17:30 bis 20:00 Uhr, lädt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls gemeinsam mit der Stadt Burgwedel und den umliegenden Gemeinden Isernhagen und Wedemark sowie der Stadt Langenhagen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zum Gründungsabend in den Amtshof, Amtshof,  Auf dem Amtshof 8 in Großburgwedel, ein.

In interaktiven Vorträgen wird ein Überblick zu gründungsrelevanten Themen gegeben, wobei auch auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie eingegangen wird. Darüber hinaus gibt es ausreichend Raum für individuelle Fragen zum eigenen Vorhaben. Wer vom kostenlosen Beratungsangebot der Gründungsexperten von hannoverimpuls profitieren möchte, sollte diese Gelegenheit nicht verpassen. Denn wer sich auf dem Weg in die Selbständigkeit gut beraten lässt, startet erfolgreicher in die eigene unternehmerische Zukunft.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind unter anderem der strukturierte Gründungsprozess, Gründungszuschuss, Fördermittelangebote, Chancen und Risiken einer Gründung, eigene Kompetenzen und nächste Schritte. Sollte das physische Zusammenkommen durch die Corona-Pandemie nicht möglich sein, wird die Veranstaltung online durchgeführt.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung wird aber gebeten bei Anja Hansch von der Wirtschaftsförderung Stadt Burgwedel unter Telefon 05139/8973-630 oder per Mailan A.Hansch@Burgwedel.de.

Gästehaus Gailhof: Freie Plätze für Familien und Alleinerziehende

Kurzurlaub und Tapetenwechsel in der Region – dafür bietet das Team Jugend- und Familienbildung der Region Hannover im Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof in der Wedemark die passende Unterkunft und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. In der Zeit von Freitag, 28. August bis Sonntag, 30. August 2020 können Alleinerziehende und Familien dort einen Aufenthalt in Familienzimmern mit eigenem Bad buchen. Auf dem weitläufigen Gelände des Gästehauses lässt sich ausreichend Ruhe tanken, im Angebot sind aber auch verschiedene frei wählbare Aktivitäten. Spaziergänge durch den Wald oder entlang des kleinen Flüsschens bieten sich an, das Freibad Mellendorf ist mit einem Fußweg von 20 Minuten zu erreichen. Ein Besuch im Freibad sowie eine geführte Nachtwanderung sind im Preis enthalten. Die hauseigene Küche versorgt Eltern und Kinder mit leckeren Mahlzeiten.

Die Kosten betragen 85 Euro für Erwachsene und 55 Euro für Kinder. Kinder bis zu drei Jahren sind kostenfrei. Eine Ermäßigung ist auf Antrag möglich.

Die Preise beinhalten unter anderem Übernachtung, Verpflegung und Bettwäsche. Das Haus erfüllt alle erforderlichen Hygienemaßnahmen, wie die Region Hannover mitteilt.

Anmeldungen unter: Team Jugend- und Familienbildung, Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark, Telefon 0511/61625600, Fax.: 0511/61625615, Mail: jugendarbeit@region-hannover.de oder im Internet unter www.team-jugendarbeit.de.

Trockenheit: Vorsicht in Wald und Wiesen

Viel Regen war es in der vergangenen Nacht nicht; und dieser verdunstete schnell auf dem warmen und ausgetrockneten Boden: Durch die langanhaltende Trockenheit ist die Brandgefahr in der Vegetation wieder größer geworden. Vorsicht ist also in Wald und Wiesen angebracht, denn schon eine kleine Unaufmerksamkeit kann zu einem großen Feuer führen. Vor allem im Bereich Sehnde nahmen jüngst die Einsätze der Feuerwehr zu, bei denen die ehrenamtlichen Brandbekämpfer zu Flächenbränden ausrücken mussten. Aber auch in Burgdorf und Isernhagen kam es zu Feuern. Neben der Vorsicht in der freien Natur sollten auch Arbeiten im eigenen Garten mit besonderer Aufmerksamkeit vorgenommen werden.

Der Grasland-Feuerindex soll in den kommenden Tagen deutschlandweit auf die höchste Stufe und somit auf eine "sehr hohe Gefahr" steigen und auch der Waldbrand-Gefahrenindex steigt in den kommenden Tagen in der Region wieder auf die Stufen 4 bis 5 (von 5). Daher sollten gerade in diesen Tagen darauf geachtet werden, dass kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen entzündet wird, im Wald nicht geraucht wird, während der Autofahrt keine Zigaretten aus dem Fenster geworfen werden, Fahrzeuge nicht auf Wiesen abgestellt werden und das Glas oder Glasscherben im Wald liegen gelassen werden. Grillen ist nur an gesondert ausgewiesenen Plätzen erlaubt und andernorts verboten. Bei Arbeiten im eigenen Garten, von denen eine erhöhte Brandgefahr ausgeht, sollten im Vorfeld Löschmittel in Form von einem Eimer Wasser oder einem Gartenschlauch bereitgestellt werden. Gerade das Abflammen von Unkraut führt bei der trockenen Vegetation immer wieder zu Feuern, die schlimmstenfalls auf benachbarte Gebäude übergreifen und einen hohen Sachschaden anrichten können. "Das Abflammen von Unkraut sollte man besser ganz unterlassen", rät Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

In den kommenden Tagen mit Temperaturen von mehr als 30 Grad und keiner großen Niederschlagswahrscheinlichkeit wird die Gefahr von Vegetationsbränden abermals zunehmen.

Wenn doch einmal etwas passiert, rät der oberste Brandschützer der Region Hannover, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing: "Zögern Sie im Ernstfall nicht, die 112 anzurufen." Schon bei einem kleinen Feuer oder einer ungewöhnlichen Rauchentwicklung sollten die Feuerwehrkräfte alarmiert werden. Denn je schneller die Unterstützung der Brandbekämpfer vor Ort ist, desto schneller kann eine Ausbreitung verhindert werden. Die Feuerwehr solle "lieber zu früh als zu spät alarmiert werden", rät Burgdorfs Ortsbrandmeister Florian Bethmann.

Also: Bei einem Feuer erst den Notruf über 112 absetzen und anschließend – wenn möglich – eigene Löschversuche unternehmen.

Bis zu 185 Euro Notfall-Kinderzuschlag: Finanzielle Hilfe für Familien in der Corona-Zeit

Viele Familien sind zurzeit durch den Corona-Virus vor große organisatorische, aber auch finanzielle Probleme gestellt. Eltern müssen wegen Schließungen von Kitas und Schulen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren und können ihrer beruflichen Tätigkeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind möglicherweise bereits in Kurzarbeit oder haben aufgrund fehlender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen.

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend hat aus diesem Grund einen Notfall-Kinderzuschlag für Familien mit kleinen Einkommen gestartet, der im April in Kraft tritt.

Die bereits bestehende Familienleistung Kinderzuschlag, im weiteren KiZ, unterstützt Familien, wenn das Einkommen der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht, und kann pro Kind monatlich bis zu 185 Euro zusätzlich bedeuten.

Bisher bildete das Durchschnittseinkommen der vergangenen sechs Monate die Berechnungsgrundlage, für den Notfall-KiZ wird der Berechnungszeitraum auf das Einkommen deutlich verkürzt.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Wedemark, Silke Steffen-Beck, macht deutlich: "Hiermit wird Familien in krisenbedingten Lebenslagen finanziell geholfen. Ab April muss in der Antragstellung nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachgewiesen werden, sondern lediglich des letzten Monats vor der Antragstellung."

Antragstellerinnen und Antragsteller belegen ihr Einkommen anhand der Einkommensbescheinigung des Monats vor der Antragstellung. Diese Regelung zum Notfall-KiZ tritt im April 2020 in Kraft und gilt befristet bis zum 30. September 2020.

Durch die Möglichmöglichkeit Familienleistungen, insbesondere den Notfall-KiZ, online zu beantragen, ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden.

"Familien können den Antrag von zu Hause stellen, was in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig ist. Sie müssen den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben" erklärt Steffen-Beck. "Ein Online-Antragsassistent unterstützt die Eltern bei der Antragsstellung."

Informationen zum Notfall-KiZ finden Eltern unter www.notfall-KiZ.de , weitere Informationen darüber hinaus unter www.familienportal.de.

Hannoversche Volksbank unterstützt gemeinnützige Initiativen mit 13.100 Euro

Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition: Seit vielen Jahren engagiert sich die Hannoversche Volksbank für soziale und kulturelle Zwecke sowie für den Sport in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle-Hildesheim. Auch in diesem Jahr gibt es für insgesamt 172 Projekte einen warmen Geldsegen. Gefördert wurden aus den Reinerträgen der VR-Gewinnspargemeinschaft e.V., deren Lose bei der Volksbank erhältlich sind, Sozial-, Sport- und Kultur-Projekte in Höhe von genau 230.129,74 Euro. Rund 65.000 Euro entfallen davon wieder auf fünf VW up!, welche die Hannoversche Volksbank als VRmobile im Herbst 2019 ausgeschrieben hatte und die im April übergeben werden.

Die restlichen etwa 165.000 Euro fließen als finanzielle Zuwendungen an gemeinnützige Vereine und Initiativen im Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank.

In Burgwedel und der Wedemark haben Filialdirektor Christian Zapfe und Mellendorfs Filialleiter Frank Felgner jetzt für große Freude bei neun Vereinen gesorgt. Im KompetenzCenter Großburgwedel überreichten sie in einer kleinen Feierstunde symbolische Spendenschecks an die folgenden Einrichtungen:

  • Golfclub Isernhagen e.V. (Teambekleidung für die Jugend) -3.000 Euro
  • Hockeyfreunde Hannover 78 e.V. (Torwart-Ausrüstung) -2.000 Euro
  • Schützenverein Großburgwedel von 1888 e.V. (Teambekleidung für die Jugend) -1.000 Euro
  • Schützenverein Kleinburgwedel von 1905 e.V. (elektronische Schießscheiben) -1.000 Euro
  • Mellendorfer Turn-Verein von 1919 e.V. (Anschaffung von Sportbekleidung) -1.300 Euro
  • Verschönerungs- und Naturschutzverein Bissendorf e.V. (Blumen-Pflanzaktion 2020 -Kauf von Pflanzen und Anschaffung einer Sitzbank) -1.500 Euro
  • imago Kunstverein Wedemark e.V. (Zuschuss für den Druck von Flyern, Plakaten und Handzetteln) -1.200 Euro
  • Förderverein der Kita St. Martini Brelingen e.V. (Anschaffung von Mikroskopen, Lehrbüchern etc.) -1.000 Euro
  • Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark e.V. (Anschaffung Papierschrank) -1.100 Euro

"Mit diesen Geldern stärken wir das ehrenamtliche Engagement in unserer Region", erläutert Filialdirektor Christian Zapfe. "Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit wären viele Angebote heutzutage unerschwinglich. Und zahlreiche Projekte könnten ohne finanzielle Unterstützung überhaupt nicht realisiert werden," ergänzt Filialleiter Frank Felgner.

Hintergrund:

Die Reinerträge ergeben sich aus dem VR-GewinnSparen der genossenschaftlichen Bankengruppe. Mit einem Einsatz von 5 Euro monatlich, 1 Euro sind der Spieleinsatz für die Lotterie und 4 Euro der Sparbeitrag, der am Ende des Jahres als Gesamtbetrag auf einem Sparbuch gutgeschrieben wird, kann jeder an dieser attraktiven Lotterie teilnehmen. Lotterieveranstalter ist die VR-Gewinnspargemeinschaft e. V., die vor über 60 Jahren von den Genossenschaftsbanken hierfür gegründet wurde. Zusätzlich zu den Sparsummen und attraktiven Gewinnen fallen beim VR-GewinnSparen die sogenannten Reinerträge an. Gelder, die über die Volksbanken und Raiffeisenbanken an soziale und kulturelle Einrichtungen vergeben werden.

Caren Marks sucht Teilnehmerin für Girls‘ Day im Deutschen Bundestag

Auch in diesem Jahr lädt die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin Caren Marks eine Jugendliche aus ihrem Wahlkreis zum Girls‘ Day der SPD-Bundestagsfraktion nach Berlin ein. Vom 25. bis zum 26. März erwartet die Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland wieder ein spannendes Programm in der Bundeshauptstadt. "Ich freue mich auf die Bewerbungen, ein kurzes Motivationsschreiben zur gewünschten Teilnahme am Girls´ Day bei mir im Deutschen Bundestag reicht völlig aus", so die Abgeordnete.

Nach wie vor gibt es viel mehr Männer in politischer Verantwortung. Ob im Gemeinde- beziehungsweise Stadtrat, im Landtag oder im Bundestag, der Anteil von Frauen ist noch immer deutlich zu gering. "Mehr Frauen in die Parlamente ist ein berechtigtes Anliegen, deshalb beteilige ich mich aus Überzeugung seit vielen Jahren gemeinsam mit meiner Fraktion am Girls‘ Day. Die teilnehmenden Mädchen erfahren viel über die Perspektiven von Frauen in der Politik und sie lernen berufliche Werdegänge von Bundespolitikerinnen kennen. Des Weiteren bekommen sie Einblicke in gleichstellungs- und familienpolitische Konzepte", erläutert Caren Marks.

Bewerben können sich Mädchen zwischen 16 und 18 Jahren, die im Wahlkreis von Caren Marks, Hannover- Land I, wohnen. Dazu gehören folgende Kommunen: Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wedemark, Wunstorf. Die Kosten für Fahrt, Unterbringung sowie für ein gemeinsames Abendessen am ersten Tag und ein Frühstück am zweiten Tag werden übernommen.

Interessierte können ihre Bewerbung bis zum 10. Februar 2020 per Mail an caren.marks@bundestag.de an das Bundestagsbüro von Caren Marks in Berlin schicken.

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