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Kommunen sind sich einig: „Regionsumlage muss gesenkt werden“

Die Regionsumlage muss gesenkt werden, darüber sind sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der regionsangehörigen Kommunen einig. Am heutigen Dienstag, 19. März 2019, haben sie sich auf ein gemeinsames Positionspapier verständigt. Dies gibt Wedemarks Bürgermeister Helge Zychlinski in einer Pressemitteilung bekannt.

"Künftig darf es keinen automatischen Anstieg der Regionsumlage mehr geben, nur, weil die Einnahmen der Kommunen steigen", fasst Bürgermeister Zychlinski die Forderungen der Kommunen zusammen. Ausgangspunkt dieser Forderung war der Anspruch einer transparenten Ermittlung der Regionsumlage. Die Finanzierung der kommunalen Haushalte müsse zuverlässig planbar sein, um die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden sichern zu können.

Die Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten fordern von der Region im ersten Schritt:

  • Der Hebesatz der Regionsumlage 2019 muss auf die bereits im Haushalt der Region festgesetzten 759 Millionen Euro festgelegt werden.
  • Den Finanzbedarf der Städte und Gemeinden muss frühzeitig ermittelt werden.
  • Die tatsächlichen Finanzbedarfe der Region Hannover müssen frühzeitig offengelegt werden.
  • Dieses ist transparent zu kommunizieren.

"Dazu wollen wir mit der Region Hannover in Verhandlungen eintreten", kündigt Helge Zychlinski an. Der erste Termin solle kurzfristig stattfinden, machen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ihrem Papier deutlich: "Aus diesem Grund haben wir eine Verhandlungskommission gebildet. Diese wird sich mit der Region kurzfristig über das weitere Vorgehen verständigen", heißt es darin.

Wichtig sei es den Verwaltungschefs, zu betonen, dass für sie die Frage einer Klage nicht vordergründig sondern als "Ultima Ratio" zu betrachten ist. Klar sei jedoch: "Wir stehen geschlossen hinter dem Papier. Unser Ziel ist es, unseren hohen Investitionsbedarf für Schulen, Feuerwehren oder Kindertagesstätten langfristig zu sichern."

Hannoversche Volksbank unterstützt gemeinnützige Initiativen mit 7.750 Euro

Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition: Seit vielen Jahren engagiert sich die Hannoversche Volksbank für soziale und kulturelle Zwecke sowie für den Sport in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle. Auch in diesem Jahr gibt es zum Jahresstart für insgesamt 107 Projekte einen warmen Geldsegen. Gefördert wurden aus den Reinerträgen der VR-Gewinnspargemeinschaft e.V., deren Lose bei der Volksbank erhältlich sind, Sozial-, Sport- und Kultur-Projekte in Höhe von genau 164.844,40 Euro. Gut 55.000 Euro entfallen davon wieder auf fünf VW up!, welche die Hannoversche Volksbank als VRmobile im Herbst 2018 ausgeschrieben hatte und die im April übergeben werden.

Die restlichen mehr als 100.000 Euro fließen als finanzielle Zuwendungen an gemeinnützige Vereine und Initiativen im Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank.

In Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark haben Filialdirektor Christian Zapfe und Mellendorfs Filialleiter Frank Felgner jetzt für große Freude gesorgt. Im KompetenzCenter Großburgwedel überreichten sie in einer kleinen Feierstunde symbolische Spendenschecks an die folgenden Einrichtungen:

  • Schützenverein Großburgwedel (Anschaffung eines Laptops für die Jugendabteilung) – 750 Euro
  • Freiwillige Feuerwehr Isernhagen – Ortsfeuerwehr Kirchhorst (Anschaffung von Bekleidung für die Kinder und deren Betreuer) – 1.000 Euro
  • Hannover 78 – Rugbyabteilung (Anschaffung von Trikotsätzen und Bällen für die Jugendabteilung) – 1.700 Euro
  • Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark (Kauf von Leinwänden, Pinseln, Farben usw.) – 800 Euro
  • Musikschule Wedemark e.V. (Kauf von Musikinstrumenten) – 1.500 Euro
  • IMAGO Kunstverein Wedemark e.V. (Druck von Handzetteln und Plakaten) – 1.250 Euro
  • Förderverein der Grundschule Resse e.V. (Kauf von Schutzkleidung, Sandsäcken, Boxhandschuhen etc.) – 750 Euro

"Mit diesen Geldern stärken wir das ehrenamtliche Engagement in unserer Region", erläutert Filialdirektor Christian Zapfe. "Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit wären viele Angebote heutzutage unerschwinglich. Und zahlreiche Projekte könnten ohne finanzielle Unterstützung überhaupt nicht realisiert werden," ergänzt Filialleiter Frank Felgner.

24 Kraftfahrzeugmechatroniker aus dem Altkreis erhalten ihre Gesellenbriefe

Alles in allem 72 junge Menschen haben ihre Ausbildungen erfolgreich abgelegt und sind von der Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Celle/Burgdorf, die zur Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide gehört, freigesprochen worden.

Die Übergabe der Gesellenbriefe fand am vergangenen Donnerstag im Burgdorfer StadtHaus statt. Von den insgesamt 24 glücklichen Gesellen aus dem Altkreis Burgdorf, hatten drei ihre Prüfungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Auszeichnung bestanden: Felix Knier vom (Autohaus Rahlves; Lehrte), Jonas Kühnel (AutoZentrum Uetze; Uetze) und Jan Stolzenberg (Giesche GmbH; Fuhrberg).

"Die Freisprechung ist ein wichtiger Tag. Die Gesellenbriefe sind keine reine Formalität, sondern ein erster Meilenstein, der das erlernte Fachwissen dokumentiert", stellte Innungs-Obermeister Volker Borchers (Bröckel) an den Anfang seiner Rede. Er betonte die enormen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk und rief die Neugesellen auf, den ständig herausfordernden Wandel der Branche als Chance zu sehen: "Die Dynamik im Kraftfahrzeug-Handwerk nimmt mit E-Mobilität und selbstfahrenden Einheiten immer mehr Geschwindigkeit auf."

"Seid auf die ständigen Umbrüche gut vorbereitet, um sie mitzumachen und mitzugestalten", appellierte Burgdorfs BBS-Leiter Reiner Behrend an die frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker und zitierte abschließend Mahatma Gandhi (1869-1948): "Wir müssen der Wandel sein, den wir uns wünschen." Bernhard Frettlöh, lehrender Abteilungsleiter bei der BBS II in Celle, setzte hinzu: "Während eurer Ausbildungszeit habt ihr eine tolle Entwicklung genommen und seid junge Erwachsene geworden, die etwas geleistet haben. Und so ist es heute auch noch ein Abschied von der Schule."

Die weiteren frischgebackenen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Celle/Burgdorf aus dem Altkreis Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Jan Kamphausen und Ajdin Makic (Autohaus Kahle; Wedemark), Mehmet Hürkan Kök (Lindmüller GmbH; Wedemark), Patrick Wesemann (Rubow GmbH; Wedemark) und Maximilian Poth (Georg Ebeling; Wedemark). Marc Schümann (Autoport Isernhagen; Isernhagen) und Tim Hanke (Autohaus Bartels; Isernhagen). Mica Jan Szillat (E. Preugschat; Burgwedel). Maurice Dudenbostel und Niko Hipperling (E.A. Laas Tankstellen; Sehnde). Benjamin Rogge (Grund Omnibusbetrieb; Lehrte), Brian Balzer und Jendrik Herbst (Auto-Zierk; Lehrte), Maike Pluschke (Volkswagen Automobile; Lehrte/Aligse), Fation Rexhepi (A.T.U. Autoteile Unger; Lehrte) und Rene Siegmann (Evels & v. d. Ohe; Lehrte). Bastian Michaelis (Autohaus Uetze; Uetze), Josephine Schreiber (Thorsten Brandes; Uetze) und Nick Heimers (Dirk Warnecke; Uetze) sowie Nilas Widdel und Moritz Zimmermann (B&K GmbH; Burgdorf).

Elektro-Innung Burgdorf begrüßt 14 neue Gesellen

"Mit der erfolgreichen Ausbildung habt ihr einen Leistungsnachweis erbracht, der ein sicheres Fundament für ein gelingendes Berufsleben sein wird. Denn unsere Handwerksbetriebe suchen händeringend qualifizierte Fachkräfte", eröffnete der stellvertretende Obermeister der Elektro-Innung Burgdorf, Peter Wadewitz (Burgwedel), die Abschlussfeier der Auszubildenden im Elektrohandwerk im Hotel & Gasthaus Bähre in Ehlershausen.

Von ehemals 16 Prüflingen hatten 14 bestanden und sie waren eingeladen, um sich im Rahmen der traditionsreichen Freisprechungsfeier, die mit Fleiß und Ausdauer erworbenen Gesellenbriefe aushändigen zu lassen. "Dafür gebührt auch den Ausbildern und Kollegen, den Lehrern und Familien ein großer Dank", sagte Peter Wadewitz, und: "Da die meisten neuen Elektrogesellen übernommen werden, können die jungen Leute mit Zuversicht und Selbstvertrauen in die Zukunft blicken."

Das Handwerk habe in den vergangenen gut 20 Jahren eine schwindelerregende Entwicklung erlebt. "Das bedeutet, dass, wenn wir nicht mit der Zeit gehen, gehen wir mit der Zeit", unterstrich Wadewitz die überragende Bedeutung lebenslangen Lernens. Prüfungsausschussvorsitzender Knut Schardt setzte hinzu: "Die Lehrjahre habt ihr zunächst geschafft, aber die künftigen beruflichen Herausforderungen erfordern immer wieder weitere Wissenszuwächse."

Die erfolgreichen Teilnehmer des jüngsten Ausbildungsjahrgangs der Elektro-Innung Burgdorf sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Christian Lenz, Neustadt/Rbg. Sören Brandes, Celle und George Mazath, Gehrden (Jennert GmbH, Wedemark) und Ole Miesner (Guido Rohr, Wedemark). Christian Beeck, Großburgwedel und Thomas Florian (Elektro Bartels GmbH, Isernhagen KB). Jonas Jungnickel, Hannover und Alessandro Piro, Hannover (Stephan Macke GmbH, Burgwedel) und Sascha Oseloff, Eckernförde (Wadewitz Elektrotechnik GmbH, Burgwedel). Murat Bozkurt, Viransehir (Detlef Jacobs, Lehrte), Marvin Grabowski (Elektro Riera, Lehrte/Ahlten) und Florian Knittler (KLH Kabel- und Leitungsbau, Lehrte/Ahlten) sowie Aljosha Harder (Achim Strobinski, Uetze).

Freisprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf

Ein altes Sprichwort sagt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Deswegen wird der Abschluss der Lehrlinge gebührend gefeiert. Wer nach Jahren der Lehrzeit seine Gesellenprüfung bestanden hat, bekommt von der Innung den begehrten Gesellenbrief überreicht. Die Freisprechung ist also die Abschlussfeier der Auszubildenden des Handwerks. Dieses Jahr wurden von der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Burgdorf alles in allem 22 Auszubildende freigesprochen.

Bester seines Jahrgangs war Behcet Sardas, der seine handwerklichen Fertigkeiten im Burgdorfer Betrieb Rolf Edeling Sanitärtechnik GmbH erworben hat. Er wurde dafür von Lehrlingswart Andreas Teichert (Uetze) und Ehrenkreislehrlingswart Wilfried Kutzner (Ahlten) mit einem Gutschein belohnt und wie alle anderen vom stellvertretenden Obermeister Stephan Macke (Burgwedel) freigesprochen. Die Freisprechung fand am vergangenen Freitag im Gasthaus & Hotel Bähre in Ehlershausen statt. Sponsor des Abends war die Küster GmbH aus Hannover.

Zu der Zeremonie begrüßte Lehrlingswart Andreas Teichert die künftigen Gesellen und ihre Ausbilder, Lehrer, Betriebsinhaber und die Familienangehörigen: "Ihr habt eine wichtige Etappe erfolgreich beendet und ein solides Fundament für eure berufliche Zukunft gelegt. Um sich die fachlichen Fähigkeiten anzueignen habt ihr reichlich Zeit und Geduld sowie viel Fantasie und Fleiß investiert." Das sei auch notwendig gewesen, denn noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen: "Nur Übung macht den Meister", betonte Teichert. Zum Stichwort "Meister" fiel ihm eine kleine Anekdote ein: Christian Brandes aus Meinersen, der seine Ausbildung bei Rummler & Teichert Sanitär und Heizung GmbH in Uetze erfolgreich absolvierte, hatte prognostiziert, dass er eher Meister werde als Schalke 04.

Der Lehrlingswart munterte die jungen Leute zu lebenslangem Lernen auf, um sich den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft mit handwerklicher Kompetenz stellen zu können: "Bleibt offen und neugierig. Das Handwerk ist eine tragende Säule im Land und noch immer die Wirtschaftsmacht von nebenan."

Bevor die langersehnten Gesellenbriefe ausgehändigt werden konnten, ergriff Wilfried Kutzner noch einmal das Wort. Meister Kutzner, der als ausbildender Betriebsinhaber in der Lehrter Ortschaft Ahlten immer bereit ist, junge Menschen über Anerkennung zu motivieren und Mut zuzusprechen, verlangt von ihnen aber auch den nötigen Willen zur Arbeit. "Aus unserer Lehrlingsausbildung müssen qualifizierte junge Leute hervorgehen. Egal ob Anlagenmechaniker oder Bäcker, Maurer oder Pflegekräfte – die Gesellschaft wird auch morgen und übermorgen Menschen brauchen, die diese Berufe gründlich erlernt haben", bekräftigte Wilfried Kutzner. Darüber hinaus sieht er in der Tatsache, dass zahlreiche junge Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Elend und Kriegen nach Deutschland drängen, durchaus etwas Positives: "Häufig fehlt es ihnen an den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen. Andererseits bringen Etliche auch etwas sehr Wichtiges mit – nämlich den Willen zu lernen und voranzukommen." Wilfried Kutzner beendete seine Rede mit der traditionsreichen Abschlussformel: "Gott schütze unser ehrbares Handwerk."

Die weiteren frischgebackenen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind: Maximilian Biedebach, Buchholz und Lenart Hannecker, Wietze (Jennert GmbH, Wedemark), Justin Pichler, Wedemark (Herbert Niggemeier, Wedemark), Lukas Dorsch, Wedemark (Jürgen Schmalstieg, Wedemark), Felix Oelmann, Wedemark (Malte Standvoß, Wedemark); Tobias Kickhäfer, Isernhagen (Wolfgang Kempe GmbH, Isernhagen), Jamal Tschauisch, Langenhagen (Stephan Macke GmbH, Burgwedel), Feodor Nussbaum, Sehnde (Georg Kruse GmbH, Sehnde/Rethmar), Leon-Alexander Bauer, Lehrte (Zeigert GmbH, Lehrte), Maximilian Eichhoff, Hannover und Julian Alexander Kaschny, Hannover (Markus Goslar, Lehrte), Kilian Franz, Sehnde und Okan Gemici, Sehnde (Ernst Däwes GmbH, Lehrte/Ahlten), Dennis Müller, Burgwedel (Wilfried Kutzner, Lehrte/Ahlten), Benedict Brüner, Lehrte und Steven Röpke, Lehrte (Karl Weymann GmbH, Lehrte); Sandro Kanther, Wathlingen (ELOTHERM Anderson GmbH, Hänigsen); Sean-Steven Kellner, Burgdorf und Sebastian Westfeld, Burgdorf (Dirk Westfeld, Ehlershausen), und Marcel Post, Burgdorf (Rolf Edeling GmbH, Burgdorf).

Musik machen ohne Notenkenntnisse

Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule bietet die Musikschule Ostkreis Hannover Schnupperkurse für ein neues Instrument an: Veeh-Harfe. Dieses Instrument ist gänzlich ohne Notenkenntnisse und musikalische Vorerfahrung spielbar. Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens ohne Notenkenntnisse spielen lässt. Es vermittelt Spielfreude und Genuss an der Musik in der Gruppe oder als Einzelperson.

Dieses Instrument ist besonders für Senioren geeignet, da es die Fingerfertigkeit, die Konzentration und die Auge-Finger Koordination fördert.

Die Schnupperkurse unter der Leitung von Gabriele Adolf haben vier Wochen Laufzeit, finden im Februar/März 2019 statt und kosten 55 Euro inklusive Instrumentenmiete.

Information und Anmeldungen nimmt die Musikschule Ostkreis Hannover, Schulstraße 11 in Burgdorf, unter Telefon 05136/2027 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@musikschule-ostkreis.de entgegen.

Mann auf Zebrastreifen angefahren und schwer verletzt: Der Autofahrer flüchtet

Ein Unbekannter hat am Freitagabend, 7. Dezember 2018, einen 84 Jahre alten Mann angefahren, als er einen Zebrastreifen an der Wedemarkstraße in Mellendorf überquert. Dabei ist der Mann schwer verletzt worden. Der Autofahrer flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 84 Jahre alte Mann aus Mellendorf befand sich nach Angaben der Polizei etwa gegen 20:10 Uhr in der Mitte des Zebrastreifens an der Wedemarkstraße nahe der Einmündung Schaumburger Straße in Mellendorf, als ein Auto herannahte. Dabei soll es sich um einen dunklen Kleinwagen, möglicherweise blau oder schwarz, gehandelt haben. Weitere Merkmale oder Beschreibungen des Fahrenden sind nicht bekannt.

Der Unbekannte erfasste den Mann, der infolgedessen schwer verletzt wurde. Dann flüchtete der Unfallverursacher in Richtung Fuhrberg. Die Polizei geht davon aus, dass sein Wagen Beschädigungen im Frontbereich aufweist. Der Mellendorfer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang beziehungsweise zum Verursacher und dessen Wagen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst in Hannover 0511/109-1888 zu melden.

Region unterstützt drei vorbildliche Klimaschutzprojekte

Hannover/Wedemark – Eine Webanwendung, die hilft Kleinwindanlagen zu planen; ein Manufakturgebäude ganz aus Holz und eine energieeffiziente Tischlerei: drei Klimaschutzvorhaben, die von der Region Hannover jetzt als "Leuchtturmprojekte" bezuschusst werden. Über die jetzt bewilligte Förderung in Höhe von insgesamt rund 178.000 Euro wurde der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz der Region Hannover in seiner Sitzung am 25. Oktober 2018 informiert. "Wir unterstützen die Akteurinnen und Akteure hinter den Vorhaben bei der praktischen Umsetzung ihrer Ideen für den Klimaschutz, weil sie Signalwirkung für Folgevorhaben entwickeln können", sagt Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover.

Kleinwindkraft in der Region Hannover: Potenziale online berechnen

Der Wirtschaftswissenschaftler Jan-Hendrik Piel wird mit seinem Team einen Kleinwind-Anlagen-Rechner (KARE) entwickeln. Dabei handelt es sich um eine frei zugängliche Webanwendung, die sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbebetriebe aus der Region Hannover richtet. Kleinwindkraftanlagen können ergänzend zur Photovoltaik dazu beitragen, den eigenen Strombedarf zu decken.

Die Anwendung soll anhand weniger Eingaben für beliebige Standorte Angaben zur Stromproduktion, Wirtschaftlichkeit und CO2-Einsparung von Kleinwindanlagen liefern. KARE hat zum Ziel, die derzeit noch hohen Einstiegshürden beim Planen von Kleinwindanlagen abzubauen. Die Region Hannover unterstützt das Projekt über die Leuchtturmrichtlinie mit zirka 71.000 Euro.

Klimafreundliches Manufakturgebäude: Nachwachsender Rohstoff Holz eingesetzt

Die Textilmanufaktur der Dorothee Lehnen GmbH, derzeit in der hannoverschen Nordstadt ansässig, will weiter expandieren. Hierzu planen die Inhaber der Manufaktur, ein klimafreundliches Produktionsgebäude in der Gemeinde Wedemark zu errichten. Das an der Bissendorfer Hauptstraße gelegene energieeffiziente Gebäude soll vollständig in Holzbauweise entstehen. Auch beim Heizen setzt die Manufaktur auf den nachwachsenden Rohstoff: Die Wärme liefert eine Pellet-Heizung. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach des Gebäudes soll zukünftig den Strom-Eigenbedarf decken.

Die Textilmanufaktur legt bei der Produktion viel Wert auf Nachhaltigkeit und liefert langlebige Waren, die in der Regel ohne Kunststoffverpackung ausgeliefert werden. Die Werkstatt der Manufaktur repariert die Taschen der Kundinnen und Kunden, damit sie sich länger tragen lassen. Die Firmenphilosophie spiegelt sich im vorbildlichen Neubau wider, den die Region Hannover mit rund 53.500 Euro fördert.

Klimaeffizienter Neubau einer Tischlerei: Energiewende im Handwerk

Die derzeit in Langenhagen ansässige Tischlerei Biesel benötigt eine größere Produktionshalle und hat sich ebenfalls für einen Neubau in Bissendorf entschieden. Das neue weitgehend klimaneutrale Gebäude am Standort "Langer Acker" soll die Energiewende im Handwerk veranschaulichen. Das Einsparpotenzial ist enorm, denn Tischlereien gehören zu den energieintensivsten Gewerken des Handwerks.

Die Tischlerei Biesel hat das Ziel, die benötigte elektrische Energie zukünftig – sowohl für die Prozess- und Raumwärme als auch für die Maschinen und Anlagen – mit einer Photovoltaikanlage vor Ort zu erzeugen. Der Neubau mit installierter Wärmepumpe und kombinierter Betonkernaktivierung zeichnet sich durch den Standard eines "KfW-55 Effizienzgebäudes" aus. Bei der Produktion setzt die Tischlerei auf Wärmerückgewinnung. Hierdurch sollen 47 Prozent der für den Lackier- und Trocknungsvorgang notwendigen Heizkosten eingespart werden. Tageslichtnutzung und LED-Beleuchtung ergänzen das Konzept. Der Betrieb plant außerdem, auf umweltfreundliche Wasserlacke umzustellen und damit eine Vorreiterrolle über die Regionsgrenzen hinaus zu übernehmen. Rund 53.500 Euro hat die Region für das wegweisende Gebäude bewilligt.

Förderrichtlinie für Projekte mit "Leuchtturmcharakter"

Die Region Hannover vergibt die Zuschüsse auf Basis der Richtlinie zur Förderung regional bedeutsamer Klimaschutzvorhaben. Der nächste Stichtag zum Einreichen von Anträgen ist der 28. Februar 2019. Einwohnerinnen und Einwohner und Kommunen der Region Hannover sowie Unternehmen, Vereine und Verbände mit Sitz in der Region Hannover können die Anträge bei der Klimaschutzleitstelle der Region stellen. Alle wesentlichen Informationen sind übersichtlich im Faltblatt "Regional bedeutsame Klimaschutzvorhaben – Leuchtturmprojekte gesucht" zusammengefasst. Es steht, zusammen mit der Förderrichtlinie und dem Antragsformular, unter www.hannover.de/leuchtturmrichtlinie bereit.

A7: Sperrung der Anschlussstelle Mellendorf in Fahrtrichtung Hamburg

Auf der A7 laufen derzeit zwischen den Anschlussstellen Mellendorf und Schwarmstedt die Bauarbeiten zur Grunderneuerung der Richtungsfahrbahn Hamburg. Im Zuge der aktuellen Verkehrsführung wird die Anschlussstelle Mellendorf in Fahrtrichtung Hamburg von Montag, 29. Oktober, etwA7 Uhr, bis Freitag, 9. November, etwa 20 Uhr, gesperrt. Grund für die Sperrung sind die Erneuerungen der Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden am heutigen Donnerstag, 25. Oktober 2018, mit.

Für die Dauer der Arbeiten ist ein Abfahren von der Autobahn aus Richtung Hannover kommend und ein Auffahren auf die Autobahn in Richtung Hamburg an der Anschlussstelle Mellendorf nicht möglich. Auf der Richtungsfahrbahn Hannover ist die Anschlussstelle weiterhin nutzbar.

Die Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Hannover kommen und an der Anschlussstelle Mellendorf abfahren möchten, werden gebeten, die nachfolgende Anschlussstelle Berkhof zu nutzen. Von hier aus werden die Verkehrsteilnehmer über die vorhandene Bedarfsumleitung U 32 (Berkhof – Mellendorf) bis zur Anschlussstelle Mellendorf zurück geführt.

Die Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Mellendorf auf die A7 in Richtung Hamburg auffahren möchten, werden über die Bedarfsumleitung U 45 (Mellendorf – Berkhof) bis zur Anschlussstelle Berkhof geführt.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, auf Mitteilungen in der örtlichen Presse und dem Rundfunk zu achten.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit.

Kultursommer: Fjarill und Kammerchor Hannover

Sommer, Sonne, Musik – der Kultursommer lädt in diesem Jahr zum 20. Mal dazu ein, neue, ungewöhnliche Orte in der Region Hannover und musikalische Höhepunkte zu entdecken. Im Bürgerhaus Bissendorf,  Am Markt 1 in der Wedemark, können Besucherinnen und Besucher am Freitag, 31. August 2018, 20.12 Uhr, das Konzert zur blauen Stunde mit dem schwedisch-südafrikanischem Duo Fjarill erleben. Ebenfalls am Freitag, 31. August, 20 Uhr, verwandelt sich das Wisentgehege Springe zu einer ganz besonderen Open-air-Bühne, wenn der Kammerchor Hannover zwischen den Wildtieren Romantik und Neue Musik erklingen lässt.

In dem wunderschönen Veranstaltungsaal in einem alten niedersächsischen Fachwerkhaus in der Wedemark kann sich die Musik von Fjarill mit ihren mitreißenden Popsongs, den romantischen Balladen und typischen fjarillschen Hymnen mit Piano, Geige und Gesang vollständig entfalten. Beide Musikerinnen feiern schon seit Jahren weltweit Erfolge – fünf Alben hat das Duo bisher veröffentlich und etliche Konzerte in Deutschland, Europa und Südafrika gegeben.

Auf einen Abend zwischen Wildtieren und Nachtgesängen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher im Wisentgehege Springe, Wisentgehege 2, freuen. Inmitten der Natur präsentiert der Kammerchor Hannover Stücke, die sich dem Abend und der Nacht widmen. Ob Brahms, Rheinberger oder Reger – der 2007 von jungen Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Stephan Doormann gegründete Chor zeigt an diesem Abend, dass es nicht immer einer großen Bühne für einen bühnenreifen Auftritt bedarf.

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, direkt bei den Veranstaltern und im Internet unter www.reservix.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.hannover.de/kultursommer abrufbar. Programmhefte liegen im Bürgerbüro der Region Hannover, in den Informationsstellen der Städte und Gemeinden sowie direkt bei den Veranstaltern aus. Weitere Informationen gibt es beim Team Kultur der Region Hannover unter Telefon 0511/61625200.

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