Stadt Burgwedel und Deutsche Glasfaser unterzeichneten Kooperationsvertrag

Thomas Breer, Oliver Götze, Axel Düker und Dieter Braetsch (von links) präsentieren auf dem Rathausbalkon den Werbebanner.Foto: Helmut Steinseifer

Am heutigen Donnerstag, 7. Februar 2019 ,unterzeichneten Axel Düker, Bürgermeister der Stadt Burgwedel, und Dieter Braetsch, Koordinator Kooperationsverträge Deutsche Glasfaser, einen Kooperationsvertrag. Gemeinsam mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser will die Stadt Burgwedel die Voraussetzungen hierfür schaffen und die Glasfaserinfrastruktur für mehr als 4.000 Haushalte ausbauen.

Im Beisein von Thomas Breer, Projektleiter FTTH (Fiber To The Home, Glasfaser bis ins Haus) Deutsche Glasfaser und Oliver Götze, Bauamt Stadt Burgwedel, unterbreiteten die beiden Vertragspartner den weiteren Werdegang für die Einführung des Glasfaserkabels im gesamten Bereich der Stadt Burgwedel. Die Ortsschaften Fuhrberg mit 780 Haushalten, Kleinburgwedel, 700, Wettmar, 1400, Thönse, 550 und Engensen mit ebenfalls 550 Haushalten können sich ab dem 16. Februar 2019 bei der Nachfragebündelung für einen Anschluss anmelden. Der Hausanschluss ist im Zuge der Nachfragebündelung kostenfrei. Falls bereits ein Anschluss besteh, werden während der Kündigungsfrist des alten Anbieters die ersten 12 Monate kostenfrei gestellt, um eine Verdopplung der Kosten zu vermeiden. Ein späterer Hausanschluss würde mit etwa 750 Euro in Rechnung gestellt. Um eine Umsetzung des geplanten Bauvorhaben Glasfaser-Anschluß zu realisieren, wäre eine Anmeldung von 40 Prozent der oben genannten Haushalte nötig.

Um den Bürgern eine Transparenz der geplanten Baumaßnahmen zu bieten, werden an Burgwedels Straßen Banner aufgestellt. Im Einkaufs- und Geschäftszentrum Wettmar wird ab dem 19. Februar 2019 in einem Service-Point den Bürgern auf alle Fragen geantwortet. Auch in Fuhrberg am Frischemarkt kann sind Informationen erhalten. Desgleichen erfolgt am 19. Februar 2019 am Feuerwehrgerätehaus in Großburgwedel eine Infoveranstaltung zum Thema Glasfasernetz.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (Nordrhein Westfalen) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen.

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3 Kommentare

  • Interessant dabei ist, dass die Stadt Burgwedel es zugelassen hat, dass einige Gebiete der Stadt Burgwedel NICHT ausgebaut werden.
    Und damit meine ich gar nicht das Stadtgebiet Großburgwedel, sondern beispielsweise den Kleinburgwedeler Ortsteil Heidewinkel, oder die einzige Straße in Engensen, die unversorgt bleibt, nämlich der unmittelbar an das Ausbaugebiet angrenzende Spechtweg mit seinen 4 Haushalten.

    Kann es sein, dass seitens der Stadtverwaltung nur oberflächlich verhandelt wurde, ohne sich Gedanken über einen möglichen Druck auf den Ausbauer gemacht zu haben?
    Zumindest ich hätte das aber erwartet.
    Ich erkenne hier ein eindeutiges Versagen der Verwaltung.

    Axel Barisch

    • Nachdem der Glasfaserausbau sich ja so langsam dem Ende nähert, hier noch ein Nachtrag.

      Die Bewohner des Spechtwegs hatten bei der DG um ein Angebot für den Ausbau der ca.230m langen, unasphaltierten Straße gebeten und bekamen zunächst einen Vorschlag in Höhe von ca. 23.000,- EUR präsentiert, welches dann später nochmals auf etwa 13.000,- EUR reduziert wurde.

      Immer noch ein völlig abwegiger Betrag, der zudem nicht von Fördermitteln aus den Digitalisierungstöpfen finanziert wird und von den Bewohnern getragen werden müsste.

      Ich bleibe bei meiner Einschätzung zu einem völligen Versagen der Verwaltung bei der Aushandlung des Vertrags mit der Glasfaser.

      Es gehört sich für eine Kommune einfach nicht einige Bürger zu „vergessen“.

  • Es ist beschämend wie die Stadt Burgwedel mit ihren Bürgern umgeht und auch mit den „Leiharbeitern“ die die Glasfaserkabel verlegen. Von den willkürlichen Preisen mal abgesehen würde es mich nicht wundern wenn im Rathaus Korruption und Machtmissbrauch zur Tagesordnung gehören.
    Die Mitarbeiter der deutschen Glasfaser kommen vom. Kosovo bis Spanien. Niemand kann deutsch und ich behaupte mit Recht, deutsche Firmen aus der Region wären preiswerter und Qualitätssichernder. Es ist ein Totalversagen auf ganzer Linie. Man schämt sich nur noch fremd.
    3 Bürger, die selbe Straße, die selbe Arbeit und 3 verschiedene Beträge. Herr Düker…Kompliment! So einen Pfusch hätte mein auch meine 14 Monate alte Nichte vollbracht.
    Deutsche Glasfaser darf das deutsch gern streichen. Es werden um Profitgier Menschen ausgebeutet, Menschen die teils im Transporter nächtigen und ihre Bedürfnisse am Wegesrand entleeren. In Engensen kann sich jeder der möchte ein eigenes Bild machen… und transparent ist ziemlich gar nichts. Ich möchte gern wissen wie viel Geld nötig war damit die Stadt Burgwedel es einfach abnimmt. Motto, passt schon.
    Deshalb wundert es mich nicht das rechte Parteien so einen Zulauf haben. Auf unsere politischen Vertreter der CDU bis Linken ist kein verlass. Die Rechten stehen wenigstens zu ihrem Wort. Ehrlich, es ist einfach peinlich und eigentlich müssten einige Leute im Rathaus freiwillig den Hut nehmen.

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