Großburgwedeler Familie nutzt ihr Reihenhaus-Dach zur Eigenversorgung

Das Dach der Familie Dörr erschien zunächst für eine Photovoltaik-Anlage ungeeignet, weil es keine reine Südausrichtung hat. Dank moderner Technik an den Modulen bringen auch Ost-West-Dächer Vorteile, denn man kann dadurch die Nutzungsdauer für den Eigenverbrauch verlängern. So haben die Dörrs zur Zeit bereits ab morgens um 6 Uhr eigenen Solarstrom vom Ostdach und abends bis 20 Uhr vom Westdach. Interessant ist dies, weil die Netzbetreiber inzwischen eine Einspeisebegrenzung auf 70 Prozent der Nennleistung der Anlage vorgeben und damit die typische Mittagsspitze einer Süddachanlage einfach abgeschnitten wird. Außerdem können sich die Betreiber für die selbstgenutzte Energie den Gegenwert von etwa 24,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gutschreiben. Gegenüber der Netzeinspeisung nach EEG mit 12,3 Cent pro kWh ist das fast das Doppelte.

Leistungsoptimierer einer israelischen Firma ermöglichen es, dass jedes Modul optimal genutzt wird. Das bedeutet, Verschattungen beziehungsweise unterschiedliche Bestrahlung einzelner Module vermindern nicht die Leistung der anderen. Bei einer herkömmlichen Anlage in Reihenschaltung bestimmt hingegen das schwächste Modul im String die Leistung der gesamten Anlage. Das Monitoring der Anlage via Internet hilft den eigenen Stromverbrauch angebotsorientiert zu steuern, sowie bei der Überwachung der Funktion. 

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