SG Flensburg-Handewitt ist zu stark für den HHB

Die Drittligahandballer des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) mussten beim Auswärtsspiel in der Handewitter Wikinghalle Lehrgeld zahlen. Das Juniorenteam der SG Flensburg-Handewitt schickte den HHB mit einer 25:31-Niederlage auf die Heimreise. Die Gastgeber waren das bessere Team, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Schon das Hinspiel hatte die SG mit sechs Toren gewinnen können.

Der HHB hatte große Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Die SG war dagegen von der ersten Minute an voll da. Schnell hatte die SG eine 5:0-Führung herausgeworfen. Es dauerte bis zur 8. Spielminute, ehe Stefanos Michailidis den ersten HHB-Treffer zum 1:5 erzielen konnte. Die zuletzt so starken Burgwedeler hatten über 60 Minuten Probleme, die richtige Einstellung zu finden. Vieles war nur Stückwerk, die SG hatte meistens die richtige Antwort parat. Trotzdem versuchten die Gäste alles, den Vorsprung zu verkürzen. Nach 26. Minuten konnte der 11:12-Anschlusstreffer erzielt werden. Dann leistete sich der HHB aber zwei unglückliche Abschlüsse und die Gastgeber nutzten die Chance. Die SG ging mit einer 14:11-Halbzeitführung in die Pause.

Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeber schnell auf 19:14. Der HHB nutzte zwei Strafwürfe nicht und konnte den Fünftorevorsprung der SG nicht verkürzen. Die Gastgeber hielten den HHB auf Distanz und verwalteten das Spiel. Die SG war emotional und mental das bessere Team. Der HHB schaffte es nicht mehr, den Schalter noch einmal umzulegen und den Vorsprung entscheidend zu verkürzen. Schon frühzeitig stand fest, dass für den HHB an diesem Tag in Handewitt nichts zu holen ist. In der Abwehr taten sich die Gäste extrem schwer, der Mittelblock funktionierte nicht gut. 25 geworfene Tore gehen vielleicht noch in Ordnung, untern Strich waren 31 Gegentreffer aber zu viel. Mit dem verdienten Sieg schöpft die SG im Abstiegskampf wieder Hoffnung, der HHB konnte den erhofften Schritt ins Mittelfeld der Tabelle durch die Niederlage nicht vollziehen.

Nach vier Siegen am Stück hätte ein weiterer Erfolg für die Burgwedeler zudem einen neuen Vereinsrekord bedeutet. In der achtjährigen Zugehörigkeit zur 3. Liga sind neun Punkte am Stück aus der Saison 2014/15 die bisherige Bestmarke, die vorerst weiterhin Bestand hat.

Vor dem HHB liegt jetzt erst einmal ein spielfreies Wochenende. Zeit genug, um die Wunden zu lecken und neue Kraft zu tanken. Am 9. März 2019 geht es mit dem Heimspiel gegen den TSV Altenholz weiter. Der HHB hofft, dann auch wieder mehr Personal an den Start bringen zu können.

HHB: Mustafa Wendland, Patrick Anders, Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (4), Christian Hoff (2), Julius Mücke, Marius Kastening (4), Lennart Koch (3), Nenad Bilbija, Artjom Antonevtich (7) und Steffen Dunekacke (3).

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