HHB ist gegen den TSV Altenholz nicht gut genug

Burgwedels Drittligahandballer mussten sich im Heimspiel dem TSV Altenholz mit 28:32 (11:15) geschlagen geben. Über 50 Minuten waren die Gäste das spielbestimmende Team. Zu viel ungenutzte Wurfchancen beim Handball Hannover-Burgwedel (HHB) und das bessere Tempospiel des TSV machten den Unterschied.

Der HHB konnte mal wieder 12 gesunde Spieler in die Partie schicken, Philip Reinsch war nach Knieverletzung wieder mit dabei und machte ein gutes Spiel. Beim HHB fehlten nach wie vor Kay Behnke, Thomas Bergmann, Pascal Kinzel und Luca Born verletzungsbedingt. Auch der TSV ging mit 12 Akteuren in die Partie.

Die ersten Minuten verliefen sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. 5:5 war der Zwischenstand nach elf Minuten. Dann konnten sich die Gäste erstmalig absetzen. Die Gastgeber hatten Ladehemmungen und blieb sieben Minuten ohne Tor. Die Gäste zogen auf 8:5 davon und bauten den Vorsprung sogar bis auf 12:7 (25.) aus. In dieser Phase spielten die HHBer viel zu hektisch, suchten zu schnell den Abschluss und leisteten sich einige technische Fehler. Die Seiten wurden beim Stand von 15:11 für den Gast aus Altenholz gewechselt.

Nach der Pause kam der HHB dann besser aus der Kabine. Der Vorsprung konnte langsam verringert werden. Beim Stand von 16:18 waren die Burgwedeler in Ballbesitz mit der Chance auf den Anschlusstreffer. Doch erneut wurde unkonzentriert geworfen und die Gäste zogen wieder davon. Eine Viertelstunde vor dem Ende war der TSV mit 25:18 vorn. Die Partie war quasi entschieden. Die Gastgeber konnten in der Folge den Abstand zwar noch auf vier Tore verringern, man hatte aber zu keiner Zeit das Gefühl, dass der HHB das Spiel noch drehen könnte. Die zweite Halbzeit ging unentschieden aus, der TSV brachte einen verdienten 32:28-Erfolg über die Zeit.

Unterm Strich scheiterte der HHB an sich selbst. Eine zu hohe Fehlwurfquote und keine einfachen Tore aus der ersten oder zweiten Welle machten den Unterschied. Der TSV war mit Tempogegenstößen einige Male erfolgreich und holte auch fünf Strafwürfe heraus, die Malte Voigt alle verwandelte. Der HHB war in den Zweikämpfen zu zaghaft und ließ den absoluten Siegeswillen und Bedingungslosigkeit vermissen. Bei den Zeitstrafen (HHB 7, TSV nur 3) wurde der HHB von den nicht überzeugenden Schiedsrichtern benachteiligt. Der Sieg des TSV Altenholz war verdient.

HHB: Patrick Anders, Mustafa Wendland – Florian Freitag (6), Stefanos Michailidis (5), Christian Hoff (2), Julius Mücke, Marius Kastening (1), Lennart Koch (1), Nenad Bilbija (3), Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitch (4) und Steffen Dunekacke (3).

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