Der HHB empfängt die Mecklenburger Stiere

4:10 Punkte und Tabellenplatz 13 sind die momentane Zwischenbilanz des Handball Hannover-Burgwedel (HHB) in der 3. Liga Nord-Ost. Nach sieben Spieltagen ist das weniger, als sich die Verantwortlichen vor Saisonbeginn erhofft hatten. Die schlechten Spiele in Barmbek und bei der HSG Ostsee schmerzen da sehr. Hier wurden bei gleichstarken Gegnern aufgrund schlechter Leistungen Punkte liegengelassen, die eigentlich eingeplant waren. Somit ist der HHB schon einige Punkte hinter dem Soll und die beiden nächsten Gegner aus Schwerin und Vinnhorst haben es in sich. Da hängen die Trauben hoch und es wird noch schwerer sein, gegen diese beiden Mannschaften zu punkten.

Bei den Mecklenburger Stieren sieht die aktuelle Situation nicht viel besser aus. Die Schweriner Verantwortlichen haben vor der Saison vollmundig angekündigt, um die Meisterschaft mitspielen zu wollen und das Team gezielt verstärkt. Im breiten Kader stehen einige Spieler mit Bundesligaerfahrung und internationaler Klasse. Unter anderem sind drei Griechen und ein Tscheche im Einsatz. Im Hinblick auf den starken Kader und die finanziellen Möglichkeiten der Gäste war die Meisterschaftsprognose sicherlich nicht ganz unberechtigt. Die Teams aus Rostock, Vinnhorst und Dessau-Rosslau sind aber ähnlich gut besetzt und spielerisch noch ein Stück weiter als die Schweriner. Nach sechs Spieltagen ist bei den Stieren somit ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Sie mussten schon drei Niederlagen in Berlin und Rostock sowie zu Hause gegen Dessau-Rosslau quittieren. Zuletzt zeigten die Stiere bei der Heimniederlage gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Dessau-Rosslau aber aufsteigende Form. Die Partie wurde nur mit fünf Toren verloren und man spielte phasenweise auf Augenhöhe. Am Sonnabend in Großburgwedel ist ein Sieg für die Gäste somit Pflicht, will man den Rückstand auf die Spitzengruppe der Liga nicht zu groß werden lassen.

Damit sind auch die Rollen klar verteilt: Die Schweriner sind klarer Favorit, der HHB nur Außenseiter. Die Gastgeber werden versuchen müssen, die Fehlerquote möglichst gering und das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Auch die am Anfang der Saison noch so hochgelobte Deckung der Burgwedeler offenbarte zuletzt einige Schwächen. Die darf man sich gegen einen Gegner wie die Schweriner nicht erlauben. Es wird schon alles passen müssen, wenn man gegen die Stiere eine Chance haben möchte. Die Gastgeber können somit befreit aufspielen. Der Druck liegt bei den Gästen.

Anwurf der Partie des HHB gegen Mecklenburger Stiere Schwerin ist am kommenden Sonnabend, 12. Oktober 2019, um 19 Uhr in der Sporthalle auf der Ramhorst in Großburgwedel.

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